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Die faelschungssicheren Bahnfahrkarten der DB

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ralf....@web.de

unread,
Jan 13, 2007, 3:57:16 AM1/13/07
to
Hi,

über o. g. Thema habe ich einen ausführlichen Artikel in dieser "ich
lieg im Zug rum und geh den Leuten auf den Sack"-Zeitung (mobil?)
gelesen. Neueste Technik, absolut fälschungssicher, buchführungsecht,
etc. Und dann das:

http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID6296044_REF1,00.html

"Die Deutsche Bahn muss wegen gefälschter Fahrkarten laut einem
Pressebericht 9000 Automaten umrüsten. Seit Frühjahr vergangenen
Jahres sei der Bahn durch gefälschte "Schönes-Wochenende-Tickets"
bereits ein Schaden von 100.000 bis 120.000 Euro entstanden, zitierte
das "Westfalen-Blatt" Angaben der Bundespolizei."

Ralf

Will Berghoff

unread,
Jan 13, 2007, 4:27:48 AM1/13/07
to
Im News-Beitrag: 1168678636....@q2g2000cwa.googlegroups.com
tippte ralf....@web.de:

> "Die Deutsche Bahn muss wegen gefälschter Fahrkarten laut einem
> Pressebericht 9000 Automaten umrüsten. Seit Frühjahr vergangenen
> Jahres sei der Bahn durch gefälschte "Schönes-Wochenende-Tickets"
> bereits ein Schaden von 100.000 bis 120.000 Euro entstanden, zitierte
> das "Westfalen-Blatt" Angaben der Bundespolizei."

Hier war aber ein wesentlicher Bestandteil des "Erfolgsmodells" der
Täter, dass sie über die Original-Papierrollen mit Farbdruck und
Hologramm verfügten. Sie haben lediglich die Individual-Drucke
nachträglich durch simle Kopie einer einzigen SWT darauf aufgebracht.

Umgebaut werden die Automaten so, dass man das Papier nicht mehr klauen
kann.

Das Ticket selbst steht in seiner Fälschungssicherheit noch nicht zur
Diskussion.

Gruß
Will

Stefan Löwe

unread,
Jan 13, 2007, 4:29:16 AM1/13/07
to
ralf....@web.de schrieb:

Das Problem ist Verkehrsunternehmen die DB-Fahrausweise akzeptieren
(Verbund) schon länger bekannt und entsprechende Anleitungen zum Erkennen
der gefälschten Fahrausweise existieren.

Tschau,

Stefan

Reinhard Greulich

unread,
Jan 13, 2007, 5:45:18 AM1/13/07
to
ralf....@web.de schrieb am 13 Jan 2007 00:57:16 -0800:

> Neueste Technik, absolut fälschungssicher, buchführungsecht,
> etc. Und dann das:

Wieso, die Fälschungen sind doch aufgefallen. Bekanntlich versuchen
Leute das mit mehr oder minder großem Erfolg auch mit den von der
Europäischen Zentralbank herausgegebenen Papieren relativ regelmäßig.

Gruß - Reinhard.

--
70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.

Reinhard Greulich

unread,
Jan 13, 2007, 5:46:51 AM1/13/07
to
Will Berghoff schrieb am Sat, 13 Jan 2007 10:27:48 +0100:

> Hier war aber ein wesentlicher Bestandteil des "Erfolgsmodells" der
> Täter, dass sie über die Original-Papierrollen mit Farbdruck und
> Hologramm verfügten.

Ich vernahm in den Berichten, dass sie sich Fahrplanausdrucke am
Automaten beschafften, den Aufdruck entfernten und das entstandene
Blankoformular neu bedruckten. Oder ist die Information inzwischen
überholt?

Maik Zumstrull

unread,
Jan 13, 2007, 8:37:06 AM1/13/07
to
ralf....@web.de wrote:

> Artikel in dieser "ich lieg im Zug rum und geh den Leuten auf den
> Sack"-Zeitung (mobil?)

Was stört dich an der Mobil?

- Du musst nicht dafür bezahlen (okay, indirekt durch die
Fahrkarte...aber es fänden sich sicher dämlichere Ausgaben der Bahn,
die du auf diese Weise mitfinanzierst)
- Du musst sie nicht lesen
- Wenn du sie liest, wirst du feststellen, dass sie für eine kostenlose
seichte Unterhaltungszeitschrift sehr gut gemacht ist. (Sehr oft
Gespräche mit Leuten, die einem in den "Mainstream-Medien" nicht so
oft begegnen, aber trotzdem interessant sind)
- Wenn dich stört, dass sie auf dem Tisch Platz wegnimmt, kannst du sie
genau wie das Faltblatt zum Zugverlauf in die Gepäckablage hochwerfen.

Wo ist also das Problem damit?

Das einzige, was mich stört und was ich durch Umdrehen der vor mir
rumliegenden Exemplare behebe, ist das Covergesichtsfoto, das einen
immer so anstarrt. Aber ich bin auch seltsam.

Bernd Schmidt

unread,
Jan 13, 2007, 8:46:06 AM1/13/07
to
Reinhard Greulich wrote:
> ralf....@web.de schrieb am 13 Jan 2007 00:57:16 -0800:
>
>
>>Neueste Technik, absolut fälschungssicher, buchführungsecht,
>>etc. Und dann das:
>
>
> Wieso, die Fälschungen sind doch aufgefallen. Bekanntlich versuchen
> Leute das mit mehr oder minder großem Erfolg auch mit den von der
> Europäischen Zentralbank herausgegebenen Papieren relativ regelmäßig.
Ja, nur wann?
Soweit ich weiß, hat das nur der Sicherheitsdienst gemerkt, weil
plötzlich schon morgens in großen Mengen "gebrauchte" Wochenendtickets
verkauft worden sind, von Leuten, die gar nicht ausgestiegen sind.
Bei näherer Überprüfung stellte sich heraus, daß das Papier echt, der
Aufdruck allerdings gefälscht war. Bei der DB brauchts dazu nur eine
Dose Haarspray, viele Fahrplanausdrucke und nen altes Faxgerät.

Naja, ich fand das Thermopapier schon immer unzuverlässig, hinzu kommt,
daß man an einer normalen weißen Papierrolle gespart hat, um
Fahrplanauskünfte zu drucken.
Wahrscheinlich kann Windoof keine zwei Sorten Papier verwalten.

Im übrigen wird Thermopapier vom Finanzamt ohnehin über 100 EUR nicht
als Beleg akzeptiert, da nicht dokumentenecht und nicht dauerhaft.

Auch die Kleinbetragsrechnungen und Fahrscheine auf Thermopapier muß ich
daher vor dem Abheften einmal auf richtiges Papier umkopieren um nach 10
Jahren keinen Ärger mit der Steuerprüfung zu haben.

Wie gesagt, die techische Inkompetenz bei den Leuten, die diesen Typ
Automat ausgesucht haben, kann man schon am ausgewählten Betriebssystem,
Stromverbrauch und den langen Verabeitungszeiten erkennen.

Der Vorgängertyp mit einem echten Nadeldrucker war da besser.


MfG

Bernd

Jens Kaubisch

unread,
Jan 13, 2007, 9:13:31 AM1/13/07
to
Reinhard Greulich wrote:
> Will Berghoff schrieb am Sat, 13 Jan 2007 10:27:48 +0100:
>
>> Hier war aber ein wesentlicher Bestandteil des "Erfolgsmodells" der
>> Täter, dass sie über die Original-Papierrollen mit Farbdruck und
>> Hologramm verfügten.
>
> Ich vernahm in den Berichten, dass sie sich Fahrplanausdrucke am
> Automaten beschafften, den Aufdruck entfernten und das entstandene
> Blankoformular neu bedruckten. Oder ist die Information inzwischen
> überholt?

Genau diese Version kenne ich auch! Komich!

Gruß Jens
--
Die Deutsche Bahn tut alles um an die Börse zu kommen,
die Schweizer Bahnen tun alles für ihre Fahrgäste
(Zitat aus der Mitarbeiterzeitung der SBB)
www.verbundinfo.de.vu


Jens Kaubisch

unread,
Jan 13, 2007, 9:15:15 AM1/13/07
to
Stefan Löwe wrote:
> ralf....@web.de schrieb:

> Das Problem ist Verkehrsunternehmen die DB-Fahrausweise akzeptieren
> (Verbund) schon länger bekannt und entsprechende Anleitungen zum
> Erkennen der gefälschten Fahrausweise existieren.

Ja genau! Man solle mit dem Fingernagel am Papier kratzen. Gibts nen
schwarzen Streifen ist das Papier echt. Blöd nur das Originalpapier
verwendet wurde, nur der Aufdruck war gefälscht. Da nützt das am
Papier kratzen also gar nichts!

Jens Kaubisch

unread,
Jan 13, 2007, 9:12:27 AM1/13/07
to
ralf....@web.de wrote:
> Hi,
>
> über o. g. Thema habe ich einen ausführlichen Artikel in dieser "ich
> lieg im Zug rum und geh den Leuten auf den Sack"-Zeitung (mobil?)
> gelesen.

Den Spruch versteh ich nicht! Die einzigen die mir im Zug auf den Sack
gehen, sind diese Jungspunte mit ihrem von Mutti gesponsortem
MP3 -Player in mehr als voler Lautstärke! Anstatt sich den
Ohrenschmalz mit den Dingern zu lockern, sollten sie vielelciht mal
was anständiges lesen! Das macht wenigstens keinen Lärm, es sei denn
sie lesen laut vor!

Die DB Mobil fliegt übrigens in aller Regel in die Gepäckablage,
nachdem ich einmal durchgeblättert habe.

> Neueste Technik, absolut fälschungssicher, buchführungsecht,
> etc. Und dann das:
>
>
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID6296044_REF1,00.html
>
> "Die Deutsche Bahn muss wegen gefälschter Fahrkarten laut einem
> Pressebericht 9000 Automaten umrüsten. Seit Frühjahr vergangenen
> Jahres sei der Bahn durch gefälschte "Schönes-Wochenende-Tickets"
> bereits ein Schaden von 100.000 bis 120.000 Euro entstanden,
zitierte
> das "Westfalen-Blatt" Angaben der Bundespolizei."

Boooohhh! Da kommen die erst jetzt damit? Die Presse war auch schon
mal schneller.

Ich verrat jetzt aber nicht wie wir die Tickets testen sollen ob sie
gefälscht sind oder nicht!

Und hier ist sie wieder die Hitliste der gefälschten oder veränderten
Fahrscheine der letzten Woche:

Platz 6 belegt der Schüler aus dem Remstal der die Wertmarke seiner
Schwester verwendete.

Platz 5 der Mitarbeiter, der das datum auf seinem RegioTicket so plump
veränderte das es ja schier nicht aufgefallen ist. Angeblich hat man
sich verschrieben. Klar zwischen dem 25.11.06 und dem 09.01.07 ist ja
auch so ein kleiner Unterschied das man sich schon mal verschreiben
kann.

Platz 4 das mit einem Tintenkiller weggemachte und mit Bleistift!
neugeschriebene Datum auf einer Mehrfahrtenkarte.

Für die kreative Antwort "Das war ich nicht mit dem veränderten datum
gibt es immerhin noch Platz 3

Platz 2 belegt der Kunde, der sich die Mühe machte und seine
Mehrfahrtenkarte mit Thesafilm so überklebte, das es schier nicht
auffiel. Blöd nur das Thesa im Licht glänzt, was diese Fahrscheine in
aller Regel überhaupt nicht tun.

Und Platz 1 geht an den Fahrkartenfälscher aus dem Enztal, der neben
dem aufkopiertem Datum sogar noch den 3D-Sicherheitsstreifen auf die
kopierte Fahrkarte klebte!

Maik Zumstrull

unread,
Jan 13, 2007, 9:15:00 AM1/13/07
to
Bernd Schmidt wrote:

> ausgestiegen sind. Bei näherer Überprüfung stellte sich heraus, daß
> das Papier echt, der Aufdruck allerdings gefälscht war. Bei der DB
> brauchts dazu nur eine Dose Haarspray, viele Fahrplanausdrucke und
> nen altes Faxgerät.

Als "Zutatenliste" habe ich das auch so gelesen.

Kann mir jemand erklären, was genau das Haarspray bringen soll?
Verschwindet der bisherige Aufdruck, wenn man das Ding einsprüht? Wenn
ja: Warum? Oder geht es um die Klebewirkung? Wenn ja: Warum?

> Naja, ich fand das Thermopapier schon immer unzuverlässig, hinzu
> kommt, daß man an einer normalen weißen Papierrolle gespart hat, um
> Fahrplanauskünfte zu drucken.

Die Post auch: Die Packstationen können nur Aufkleber drucken. Gedacht
ist das für die Paketmarken, die man dort kaufen kann und die
aufgeklebt werden müssen. Aber Rechnung, ec-Cash Beleg und
Einlieferungsbeleg kriegt man auch als Aufkleber.

Bei beiden frage ich mich, ob für manche Ausdrucke Normalpapier nutzen
zu können nicht relativ schnell den zweiten Drucker amortisieren würde.
Aber ich unterstelle mal, dass die jeweiligen Unternehmen das jeweils
gründlich durchgerechnet haben und die Antwort "Nein" ist.

Notfalls könnte man ja sogar statt eines zweiten Druckers nur eine
zweite Papierzuführung haben und das Druckwerk teilen.

> Wahrscheinlich kann Windoof keine zwei Sorten Papier verwalten.

:-)

Aus technischer Sicht vermute ich, dass Windoofs in dem Fall das Gerät
gar nicht als Drucker sieht, sondern die Anwendung direkt mit dem Gerät
spricht. Würde ich zumindest vermutlich so machen.

> Im übrigen wird Thermopapier vom Finanzamt ohnehin über 100 EUR nicht
> als Beleg akzeptiert, da nicht dokumentenecht und nicht dauerhaft.

In dem vom OP zitierten Mobil-Artikel, den ich damals auch gelesen
habe, stand, dass die Bahn extra lange experimentiert habe und sehr
teures Papier verwende, das nicht nur fälschungssicher sei, sondern
dessen Aufdrucke auch die vom Finanzamt geforderten zehn Jahre halten
und das daher akzeptiert werde. Möglicherweise sieht das Finanzamt das
anders als die Bahn...

Meine KVV-Semestertickets halten gerade so die 6 Monate, die sie gültig
sind. Danach kann man üblicherweise schon erste Buchstaben nicht mehr
erkennen. Aber die will ich ja auch nirgends einreichen.

> Wie gesagt, die techische Inkompetenz bei den Leuten, die diesen Typ
> Automat ausgesucht haben, kann man schon am ausgewählten
> Betriebssystem, Stromverbrauch und den langen Verabeitungszeiten
> erkennen.

Die Hardware scheint in aktuellen Generationen gar nicht übel zu sein.
Aber der Software würde wegwerfen und richtig neu schreiben sicher
nicht schaden, ja.

Maik Zumstrull

unread,
Jan 13, 2007, 9:16:21 AM1/13/07
to
Jens Kaubisch wrote:

> > Das Problem ist Verkehrsunternehmen die DB-Fahrausweise akzeptieren
> > (Verbund) schon länger bekannt und entsprechende Anleitungen zum
> > Erkennen der gefälschten Fahrausweise existieren.
>
> Ja genau! Man solle mit dem Fingernagel am Papier kratzen. Gibts nen
> schwarzen Streifen ist das Papier echt.

Und der Zub lehnt das Ticket ab, weil es manipuliert wurde? ;-)

Jan Bartels

unread,
Jan 13, 2007, 8:56:44 AM1/13/07
to
Reinhard Greulich hatte folgende News zu berichten:

> Will Berghoff schrieb am Sat, 13 Jan 2007 10:27:48 +0100:
>
>> Hier war aber ein wesentlicher Bestandteil des "Erfolgsmodells"
>> der Täter, dass sie über die Original-Papierrollen mit Farbdruck
>> und Hologramm verfügten.
>
> Ich vernahm in den Berichten, dass sie sich Fahrplanausdrucke am
> Automaten beschafften, den Aufdruck entfernten und das entstandene
> Blankoformular neu bedruckten. Oder ist die Information inzwischen
> überholt?

Das habe ich heute auch noch so gehört. Haarspray soll die "Chemikalie" zum
Entfernen gewesen sein, hieß es vorhin im WDR. Nun sollen die Automaten so
umgebaut werden, daß Auskünfte auf anderem Papier gedruckt werden.

Gruß,

Jan


Torsten Rüdiger Hansen

unread,
Jan 13, 2007, 9:25:47 AM1/13/07
to
Will Berghoff <real-...@berghoffs.de> wrote:

> Umgebaut werden die Automaten so, dass man das Papier nicht mehr klauen
> kann.

Gibt es nicht. Funktioniert nie. Es werden Automaten, Geräte und
Apparate geklaut, die zig Tonnen wiegen. Wer also an die Rolle ranwill
kommt mit Großgerät und lädt einfach den ganezn Automaten auf den LKW...

--
Antworten auf öffentlich gestellte Fragen bitte NUR öffentlich.
Mein Postfach (email) wird wird nur 2 mal im Monat entmüllt.
Außerdem wohne ich nicht im Rechner, Antworten könnten ein paar Tage
dauern. Grüße von T.R.H.

Michael Platen

unread,
Jan 13, 2007, 9:28:50 AM1/13/07
to
Moin Zusammen,

Will Berghoff schrieb in <50rn0gF...@mid.individual.net>:

> Hier war aber ein wesentlicher Bestandteil des "Erfolgsmodells" der
> Täter, dass sie über die Original-Papierrollen mit Farbdruck und
> Hologramm verfügten. Sie haben lediglich die Individual-Drucke
> nachträglich durch simle Kopie einer einzigen SWT darauf aufgebracht.
>

allerdings gehen die Automaten mit dem "Papier" ja auch sehr "freizügig" um:
nach einer Meldung wurden Fahrplanauskünfte (die ja auch auf diesem Papier
erstellt wurden) nach entsprechender Behandlung zu SWT.

Das der Aufdruck nicht besonders nachhaltig mit dem Papier verbunden war,
habe ich selbst erlebt: Nach 4 Tagen in einer Plastikhülle war der Aufdruck
an derselben haften geblieben, am Papier nur noch rudimentäre
Reste.
--
Viele Grüße

Michael Platen

Ralf Gunkel

unread,
Jan 13, 2007, 9:29:00 AM1/13/07
to

Maik Zumstrull schrieb:


> Bernd Schmidt wrote:
>
>> ausgestiegen sind. Bei näherer Überprüfung stellte sich heraus, daß
>> das Papier echt, der Aufdruck allerdings gefälscht war. Bei der DB
>> brauchts dazu nur eine Dose Haarspray, viele Fahrplanausdrucke und
>> nen altes Faxgerät.
>
> Als "Zutatenliste" habe ich das auch so gelesen.
>
> Kann mir jemand erklären, was genau das Haarspray bringen soll?
> Verschwindet der bisherige Aufdruck, wenn man das Ding einsprüht? Wenn
> ja: Warum? Oder geht es um die Klebewirkung? Wenn ja: Warum?

Ich vermute mal dass diverse Stoffe im Haarspray die Themoschicht
derart ab- oder anlösen dass sie keine Spuren hinterlässt.
Wenn das Zeug im Papier enthalten ist wäscht es dann ggf. die Parikel aus.

Habe es auch schon erlebt dass Thermopapier aus dem Fax entweder
schwarz wurde, aber auch umgekehrt.
Vor Jahren hat mal ein Kollege Kabelverteiler aus Metall mit
Belegungsplänen auf Faxpapier versorgt.
Die sind mittlerweile wieder fast unbefleckt weiß.

>> Im übrigen wird Thermopapier vom Finanzamt ohnehin über 100 EUR nicht
>> als Beleg akzeptiert, da nicht dokumentenecht und nicht dauerhaft.
>
> In dem vom OP zitierten Mobil-Artikel, den ich damals auch gelesen
> habe, stand, dass die Bahn extra lange experimentiert habe und sehr
> teures Papier verwende, das nicht nur fälschungssicher sei, sondern
> dessen Aufdrucke auch die vom Finanzamt geforderten zehn Jahre halten
> und das daher akzeptiert werde. Möglicherweise sieht das Finanzamt das
> anders als die Bahn...

Die "normalen" Fahrkarten am Schalter werden immer noch konventionell
per Nadeldrucker beschrieben.
Da dürfte ein Umwidmen schwieriger werden.
Aber die sollen abgelöst werden wie ich es gehört habe.

>
> Meine KVV-Semestertickets halten gerade so die 6 Monate, die sie gültig
> sind. Danach kann man üblicherweise schon erste Buchstaben nicht mehr
> erkennen. Aber die will ich ja auch nirgends einreichen.

Dein Semestertickt wird auch klimatisch ungünstig aufbewahrt.
vermutlich in der Geldbörse an den Allerwertesten gequetscht.
Da hält Themogedöns meist nicht so lange wie im Aktenordner ohne
Sonneneinstrahlung und permanent 20°C

--
Gruß Ralf

-Scumandà da traversar ils binaris-

Maik Zumstrull

unread,
Jan 13, 2007, 9:32:05 AM1/13/07
to
Torsten Rüdiger Hansen wrote:

> Will Berghoff <real-...@berghoffs.de> wrote:
>
> > Umgebaut werden die Automaten so, dass man das Papier nicht mehr
> > klauen kann.
>
> Gibt es nicht. Funktioniert nie.

Wie pessimistisch von dir.

> Es werden Automaten, Geräte und Apparate geklaut, die zig Tonnen
> wiegen. Wer also an die Rolle ranwill kommt mit Großgerät und lädt

> einfach den ganzen Automaten auf den LKW...

Auch dagegen kann man sich noch wehren: Mit einer Vorrichtung, die das
Papier zerstört, sobald ein Manipulationsversuch erkannt ist. Zum
Beispiel durch Fluten des Papierrollenfachs mit irgendeiner
Flüssigkeit, die dem Papier gar nicht gut bekommt.

Die Frage ist nicht, ob man noch was machen kann (das geht eigentlich
immer), sondern, ob es einem den Aufwand noch wert ist.

Maik Zumstrull

unread,
Jan 13, 2007, 9:42:20 AM1/13/07
to
Ralf Gunkel wrote:

> > Meine KVV-Semestertickets halten gerade so die 6 Monate, die sie
> > gültig sind. Danach kann man üblicherweise schon erste Buchstaben
> > nicht mehr erkennen. Aber die will ich ja auch nirgends einreichen.
>
> Dein Semestertickt wird auch klimatisch ungünstig aufbewahrt.
> vermutlich in der Geldbörse

Ja. Das meiste, was ich regelmäßig an Ausweisen, Karten und ähnlichem
brauche ist da drin. Lediglich von den geldautomatenfähigen Karten
bewahre ich prinzipiell einen Teil gezielt woanders auf, damit ich
nicht völlig blank dastehe wenn mal das Portemonnaie wegkommt (was
hoffentlich nie der Fall sein wird).

> an den Allerwertesten gequetscht.

Nein, das gerade nicht. Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum
diese Art der Aufbewahrung so verbreitet ist: Es ist irre unbequem
immer auf dem Ding zu sitzen, und darin aufbewahrte Plastikkarten gehen
regelmäßig kaputt. Manche Leute glauben wohl, dass es die
Diebstahlsicherheit erhöhen würde, wenn man das Portemonnaie am Körper
spürt, aber einschlägige Experimente zeigen regelmäßig, dass ein
erfahrener Taschendieb aus der Hosentasche genau so leicht zieht wie
aus der Umhängetasche. Das Portemonnaie halte ich in der Jacke, in der
Umhängetasche, im Rucksack oder, wenn ich das alles nicht dabei habe,
notfalls in der *vorderen* Hosentasche.

> Da hält Themogedöns meist nicht so lange wie im Aktenordner ohne
> Sonneneinstrahlung und permanent 20°C

Klar.

Ralf Gunkel

unread,
Jan 13, 2007, 9:44:36 AM1/13/07
to

Jan Bartels schrieb:
...


> Das habe ich heute auch noch so gehört. Haarspray soll die "Chemikalie" zum
> Entfernen gewesen sein, hieß es vorhin im WDR. Nun sollen die Automaten so
> umgebaut werden, daß Auskünfte auf anderem Papier gedruckt werden.

Und? Was soll das bringen?
Dann ziehen die sich eben die billigst Fahrkarte die es am Automaten
gibt, neutralisieren den Text und es geht wieder von vorne los.
Nur die Gewinnspanne wird geringer.

Ich vermute aber mal dass das Bedrucken komplizierter wird da man nur
noch "Fitzelchen" und keine "Lappen" mehr bedrucken kann.

Helmut Barth

unread,
Jan 13, 2007, 9:48:36 AM1/13/07
to
Salut!

Maik Zumstrull schrieb:

> Das einzige, was mich stört und was ich durch Umdrehen der vor mir
> rumliegenden Exemplare behebe, ist das Covergesichtsfoto, das einen
> immer so anstarrt. Aber ich bin auch seltsam.

Ich habe immer wieder den Eindruck, die Bilder schon mal gesehen zu
haben. Vor allem so zum Monatsende hin ;-).

Grüßle, Helmut


--
Und wann wird diese Bescheinigung nicht geholt wenn man 'se tatsächlich
wirklich gebrauchen könnte - also mein Tip wäre 'se zu holen wenn man
'se dringender gebrauchen könnte als welche die 'se sich holen obwohl
'se wirklich diese ohne wirklich zu gebrauchen sich holen würden?!

André Joost

unread,
Jan 13, 2007, 9:42:28 AM1/13/07
to
Torsten Rüdiger Hansen schrieb:

> Will Berghoff <real-...@berghoffs.de> wrote:
>
>> Umgebaut werden die Automaten so, dass man das Papier nicht mehr klauen
>> kann.
>
> Gibt es nicht. Funktioniert nie. Es werden Automaten, Geräte und
> Apparate geklaut, die zig Tonnen wiegen. Wer also an die Rolle ranwill
> kommt mit Großgerät und lädt einfach den ganezn Automaten auf den LKW...
>

... sollte ich den abgebauten NTA an meinem HeimatBf vielleicht als
gestohlen melden?

--
Gruß und SCNR,
André Joost

Helmut Barth

unread,
Jan 13, 2007, 10:22:00 AM1/13/07
to
Salut!

Jens Kaubisch schrieb:

> Den Spruch versteh ich nicht! Die einzigen die mir im Zug auf den Sack
> gehen, sind diese Jungspunte mit ihrem von Mutti gesponsortem
> MP3 -Player in mehr als voler Lautstärke!

Welcher Player bietet denn mehr als 100% Lautstärke? ;-) Und viel
lästiger finde ich diese neumodischen Handies mit Lautsprecher die
wirklich den ganzen Wagen beschallen.

> Anstatt sich den
> Ohrenschmalz mit den Dingern zu lockern, sollten sie vielelciht mal
> was anständiges lesen! Das macht wenigstens keinen Lärm, es sei denn
> sie lesen laut vor!

Wie der http://www.kurts-smilies.de/analphabetismus.mp3 hier?

> Die DB Mobil fliegt übrigens in aller Regel in die Gepäckablage,
> nachdem ich einmal durchgeblättert habe.

Legen statt werfen erhält die Lesbarkeit, denke an den nächsten (Kunden).

> [..]


> Platz 6 belegt der Schüler aus dem Remstal der die Wertmarke seiner
> Schwester verwendete.

Herr, Frau, Fräulein nichtzutreffendes streichen?

> Platz 5 der Mitarbeiter, der das datum auf seinem RegioTicket so plump
> veränderte das es ja schier nicht aufgefallen ist. Angeblich hat man
> sich verschrieben. Klar zwischen dem 25.11.06 und dem 09.01.07 ist ja
> auch so ein kleiner Unterschied das man sich schon mal verschreiben
> kann.

Mitarbeiter?

> Platz 4 das mit einem Tintenkiller weggemachte und mit Bleistift!
> neugeschriebene Datum auf einer Mehrfahrtenkarte.

Immerhin hat er sich Mühe gegeben.

> Für die kreative Antwort "Das war ich nicht mit dem veränderten datum
> gibt es immerhin noch Platz 3

Boah was hast Du denn für ein Bewertungssystem?

> Platz 2 belegt der Kunde, der sich die Mühe machte und seine
> Mehrfahrtenkarte mit Thesafilm so überklebte, das es schier nicht
> auffiel. Blöd nur das Thesa im Licht glänzt, was diese Fahrscheine in
> aller Regel überhaupt nicht tun.

Gezielte Fettflecke sind wohl geeigneter? Tesa übrigens, das klebt nur
Objekte, während Thesen öfters mal den Geist verkleben ;-).

> Und Platz 1 geht an den Fahrkartenfälscher aus dem Enztal, der neben
> dem aufkopiertem Datum sogar noch den 3D-Sicherheitsstreifen auf die
> kopierte Fahrkarte klebte!

Ja, soviel Mühe muss belohnt werden. Was für einen Preis hat er
bekommen? Einen 40er zum Rahmen?

Der cleverste Schwarzfahrer ist mit seinen Kumpels mal am Sommerrain in
die S-Bahn eingestiegen. "Mit der geht's, kein Prüfdienst da, die kenn
ich alle!" Mit Blick auf mich ergänzte er "der gehört da nicht dazu".
Ich fand das sehr erheiternd, worauf er ganz locker wurde. Sein Gesicht
auf "Guten Tag ich bin der neue" von direkt hinter ihm war unbezahlbar.
Die 40er seiner Kumpels sollte er wohl auch bezahlen, wenn ich die
gruppeninterne Diskussion richtig verstanden habe.

H. Schubert

unread,
Jan 13, 2007, 10:48:27 AM1/13/07
to
Maik Zumstrull schrieb:

> Auch dagegen kann man sich noch wehren: Mit einer Vorrichtung, die das
> Papier zerstört, sobald ein Manipulationsversuch erkannt ist. Zum
> Beispiel durch Fluten des Papierrollenfachs mit irgendeiner
> Flüssigkeit, die dem Papier gar nicht gut bekommt.

Aha: Da-Vinci-Code gelesen! ;-)

--
Gruß
Hartmut

AntiSpam: Nachrichten ans "from" werden ungelesen gelöscht.
Für reale Nachrichten bitte net durch de ersetzen.

Maik Zumstrull

unread,
Jan 13, 2007, 11:50:19 AM1/13/07
to
H. Schubert wrote:

> Maik Zumstrull schrieb:
> > Auch dagegen kann man sich noch wehren: Mit einer Vorrichtung, die
> > das Papier zerstört, sobald ein Manipulationsversuch erkannt ist.
> > Zum Beispiel durch Fluten des Papierrollenfachs mit irgendeiner
> > Flüssigkeit, die dem Papier gar nicht gut bekommt.
>
> Aha: Da-Vinci-Code gelesen! ;-)

Auch das, aber der Trick ist nicht auf Dan Browns Mist gewachsen,
sondern uralt. Zumindest kannte ich ihn schon lange vorher.

Schneier bezeichnet die Grundidee dieser Abwehrmaßnahme als "benefit
denial": Wenn der Böse Bube mir etwas wegnimmt, soll er wenigstens
selbst keinen Spaß daran haben. Andere Beispiele, die er bringt, sind
Autoradios mit abnehmbarem Bedienteil und Sicherheitstags an
Kleidungsstücken im Laden, die nicht abwaschbare Farbe über das Stück
spritzen, wenn man sie ohne das offizielle Werkzeug entfernen will.
Geldautomatentresore enthalten angeblich auch gerne Farbkapseln.

Im Übrigen habe ich Dan Browns Bücher gelesen, bevor es cool war das zu
tun. ;-)

Helmut Barth

unread,
Jan 13, 2007, 11:53:57 AM1/13/07
to
Salut!

André Joost schrieb:

> ... sollte ich den abgebauten NTA an meinem HeimatBf vielleicht als
> gestohlen melden?

Wenn Du die Demontage beobachtet hast und sie Dir nicht ganz geheuer
vorkam (Vermummte manipulieren am NTA) wäre eine entsprechende Meldung
denkbar.

Ansonsten hilft ja vielleicht auch der Hinweis an eine nicht direkt
zuständige Bahnstelle, dass eben dieser Automat, der doch "schon immer
da war [tm]" nun abgängig ist.

[Fiktion]
AJ verständigt im Nachbarbahnhof den Fdl (nicht direkt zuständig ist
wichtig, damit niemand versehentlich die Ablaufkette mit Sachwissen
unterbricht):

$Höflichkeiten gesnippt.
AJ: Der NTA hier, der doch schon immer da war, ist verschwunden.
Fdl: Wie verschwunden?
AJ: Naja, neulich noch habe ich ein Ticket rausgelassen, und heute ist
der nicht mehr da. (Evtl. ragen noch Kabel aus dem Boden? Darauf hinweisen!)
Fdl: Und was mach ich jetzt?
AJ: Weitermelden? Evtl. wurde der ja gestohlen?
Fdl: Ok.

Der Fdl ruft den Schichtleiter Netz an, weil er keinen zuständigen mehr
kennt, dieser leitet die Meldung verkürzt als "in $Bahnhof NTA
gestohlen" an den Personenverkehr weiter. Beim Personenverkehr ermittelt
man jemanden der Kraft seiner Zuordnung bescheid wissen müsste und eine
sachkundige Anfrage an die Techniker richtet. Die Mitarbeiter die den
NTA demontiert haben sind aber grade beim Skiurlaub, so dass der NTA
tatsächlich als gestohlen gemeldet wird, weil ihre Kollegen den NTA nur
vom Hörensagen kennen und nichts über einen Abbau vernommen haben.

Damit gerät die Sache ins Rollen. Per Mitteilung werden alle Tickets aus
diesem NTA für ungültig erklärt, die Serviceabteilung ordert einen neuen
NTA und lässt diesen aufstellen. Die inzwischen aus dem Urlaub
zurückgekehrten Techniker bekommen den Auftrag den neuen NTA zu
installieren und schütteln ihren Kopf über "die da oben [tm]".

Der Reisende freut sich (zumindest der, der AJ heißt und künftig wieder
NTA Tickets bekommt) während irgendwo in der Republik massenhaft
"gestohlene" Tickets aus dem vormals demontierten und nun gestohlen
geglaubten NTA auftauchen (die betroffenen Reisenden werden als nicht
besonders glücklich beschrieben).

Die ermittelnde BuPo stellt nun fest, dass der gestohlen geglaubte NTA
in Köln Hbf steht und dort einen durch Vandalismus beschädigten NTA
ersetzt, der beim Transport in die Werkstatt als verloren gegangen
geglaubt wurde, aber inzwischen repariert seinen Dienst auf AJs
Haltepunkt versieht. Weitere Recherchen führen im Kreis herum. $BuPo zum
Kollegen: "Mir ist schwindlig, immer wenn ich die Sache durchdacht habe,
sieht sie so aus wie vorher, ich glaube die Wissen gar nicht genau wo
welcher NTA steht". Nach gemeinsamen überdenken melden sie: Beide
Automaten wurden vertauscht aufgestellt, kein Gesetzesverstoß erkennbar.

Alle sind glücklich und zufrieden. Bis $Controller feststellt, dass ein
Automat in der Provinz nicht kostendeckend Tickets absondert. Er erläßt
eine Anordnung zum Abbau des Automaten. Wenige Tage später wird der
Automat demontiert und kurz darauf als gestohlen gemeldet. Leider ist
$Controller gerade im Osterurlaub. Die Techniker vor Ort bekommen eine
kräftige Nackenmuskulatur vom vielen Kopfschütteln
[/Fiktion]

Reinhard Greulich

unread,
Jan 13, 2007, 1:08:44 PM1/13/07
to
Jan Bartels schrieb am Sat, 13 Jan 2007 14:56:44 +0100:

> Nun sollen die Automaten so
> umgebaut werden, daß Auskünfte auf anderem Papier gedruckt werden.

Dabei würde es auch reichen, mit einem zusätzlichen Lochstanzer das
Papier als "Auskunft" zu kennzeichnen, z.B. mit einem durchgehenden
Streifen aus kleinen Löchern. Oder mit einer Farbe, die nicht
entfernbar ist.

Dennis Thomas

unread,
Jan 13, 2007, 2:21:21 PM1/13/07
to
Maik Zumstrull wrote:
> Bernd Schmidt wrote:
>
>> ausgestiegen sind. Bei näherer Überprüfung stellte sich heraus, daß
>> das Papier echt, der Aufdruck allerdings gefälscht war. Bei der DB
>> brauchts dazu nur eine Dose Haarspray, viele Fahrplanausdrucke und
>> nen altes Faxgerät.
>
> Als "Zutatenliste" habe ich das auch so gelesen.
>
> Kann mir jemand erklären, was genau das Haarspray bringen soll?
> Verschwindet der bisherige Aufdruck, wenn man das Ding einsprüht? Wenn
> ja: Warum? Oder geht es um die Klebewirkung? Wenn ja: Warum?

Mit dem Haarspray laesst sich die Thermo-Schicht auf den Tickets
entfernen, das Resultat sieht dann so aus>
http://img299.imageshack.us/img299/9774/dasjaeinfachklco6.jpg

Ich vermute mal das die Betrueger das ganze noch verfeinert haben.
Die Thermo-Schicht haben sie aber kaum wieder Aufgetragen, d.h. mit der
Fingernagel-Probe kann man so ein Ticket recht einfach erkennen.
Andererseits geht es den Betregern ja wohl eher darum das Ticket zu
verkaufen, ob sich dann im Zug herausstellt das das Ticket "bearbeitet"
wurde ist denen ja wurscht. Der normale Kaeufer sieht aber den
Hologramm-Streifen, die Musterung und das Wasserzeichen und haelt es
fuer echt.

>> Im übrigen wird Thermopapier vom Finanzamt ohnehin über 100 EUR nicht
>> als Beleg akzeptiert, da nicht dokumentenecht und nicht dauerhaft.
>
> In dem vom OP zitierten Mobil-Artikel, den ich damals auch gelesen
> habe, stand, dass die Bahn extra lange experimentiert habe und sehr
> teures Papier verwende, das nicht nur fälschungssicher sei, sondern
> dessen Aufdrucke auch die vom Finanzamt geforderten zehn Jahre halten
> und das daher akzeptiert werde. Möglicherweise sieht das Finanzamt das
> anders als die Bahn...

Meine aus dem NTA Reservierungen ueberleben auch nicht sehr lange, ein
bisschen in der Sonne liegen lassen reicht da schon. Nach kurzer Zeit
ist kaum noch etwas lesbar.

-d

Dennis Thomas

unread,
Jan 13, 2007, 2:27:33 PM1/13/07
to
Helmut Barth wrote:
>
> [Management-Prozesse bei der DB zum anfassen]

Danke, damit hast du mir entschieden meinen Tag gerettet! 8-)

-d


*geistige Notiz: Kaffe-Spendier-Score um +1 erhoehen.

Klaus von der Heyde

unread,
Jan 13, 2007, 2:38:26 PM1/13/07
to
Maik Zumstrull wrote:

> Manche Leute glauben wohl, dass es die
> Diebstahlsicherheit erhöhen würde, wenn man das Portemonnaie am Körper
> spürt, aber einschlägige Experimente zeigen regelmäßig, dass ein
> erfahrener Taschendieb aus der Hosentasche genau so leicht zieht wie
> aus der Umhängetasche.

Ich habe meines deshalb zusätzlich durch eine kette mit der hose
verbunden. Hoffentlich nutzt das im ernstfall auch was ... n.b.,
automatenfahrkarten in der geldbörse sind ziemlich schnell unlesbar.

Klaus

André Joost

unread,
Jan 13, 2007, 2:33:38 PM1/13/07
to
Helmut Barth schrieb:

> Salut!
>
> André Joost schrieb:
>
>> ... sollte ich den abgebauten NTA an meinem HeimatBf vielleicht als
>> gestohlen melden?
>
> Wenn Du die Demontage beobachtet hast und sie Dir nicht ganz geheuer
> vorkam (Vermummte manipulieren am NTA) wäre eine entsprechende Meldung
> denkbar.
>
> Ansonsten hilft ja vielleicht auch der Hinweis an eine nicht direkt
> zuständige Bahnstelle, dass eben dieser Automat, der doch "schon immer
> da war [tm]" nun abgängig ist.

Naja, seitdem der aus dem offiziellen NTA-Finder im Internet
ausgescheiden ist, kann ich mir die Mühe auch sparen ;-)

Für einen Bretter- und Matsch-Haltepunkt war der NTA wohl zuviel der Ehre...
BTW: den NTA hatte man nach dem Umbau auf 96cm-Bahnsteighöhe erstmal
wieder hingestellt.

>
> [Fiktion]
> AJ verständigt im Nachbarbahnhof den Fdl (nicht direkt zuständig ist
> wichtig, damit niemand versehentlich die Ablaufkette mit Sachwissen
> unterbricht):

Als gemeiner Endkunde habe ich eh nur die Wahl zwischen Kundenmonolog
und 3S-Infosäule, hätte man letztere beim Umbau nicht auch entsorgt :-(

Von einer Bahnhofspatenschaft will man DB-seitig auch nichts wissen.


--
Gruß,
André Joost

Message has been deleted

Helmut Barth

unread,
Jan 14, 2007, 3:39:03 AM1/14/07
to
Salut!

Dennis Thomas schrieb:

Danke, aber ich bevorzuge Tee oder Kakao ;-).

Helmut Barth

unread,
Jan 14, 2007, 3:49:32 AM1/14/07
to
Salut!

Björn Schreiber schrieb:


> Am Sat, 13 Jan 2007 16:22:00 +0100 schrieb Helmut Barth:

>> Und viel
>>lästiger finde ich diese neumodischen Handies mit Lautsprecher die
>>wirklich den ganzen Wagen beschallen.
>
>

> Ack. vor allem, wenn die Besitzer selbiger nach dem ersten klingeln noch
> nicht merken, dass evtl. der Vibrationsalarm angesagter wäre.

Wenn es das klingeln eines Anrufs wäre würde ich mir das noch gefallen
lassen. Oft werden sie aber als moderne MP3- Ghettoblaster missbraucht.
MP3 Handies sind wohl sowas wie Statussymbole geworden :-(.

Holger Koetting

unread,
Jan 14, 2007, 5:22:24 AM1/14/07
to
Helmut Barth wrote:
> lassen. Oft werden sie aber als moderne MP3- Ghettoblaster missbraucht.
> MP3 Handies sind wohl sowas wie Statussymbole geworden :-(.

Selber eines besorgen und dann mit den Wildecker Herzbuben oder
dem lustigen Hintertupfer Hüpforchester zurückschlagen.

Gruß,

Holger K. aus D.

--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting

Marc Haber

unread,
Jan 14, 2007, 6:46:38 AM1/14/07
to
Helmut Barth <Helmut...@arcor.de> wrote:
>Wenn es das klingeln eines Anrufs wäre würde ich mir das noch gefallen
>lassen. Oft werden sie aber als moderne MP3- Ghettoblaster missbraucht.

ACK. Ich bin da immer versucht, mein Notebook dagegen antreten zu
lassen. Das kann nämlich im Zweifel lauter und in besserer Qualität.

Grüße
Marc

--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Das Ueberschreiten der | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Gleise ist verboten! " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Fdl Bad Driburg, 15.02.1997 | Fon: *49 621 72739834

Klaus von der Heyde

unread,
Jan 14, 2007, 7:00:43 AM1/14/07
to
Holger Koetting wrote:

> Helmut Barth wrote:
>> MP3 Handies sind wohl sowas wie Statussymbole geworden :-(.
>
> Selber eines besorgen und dann mit den Wildecker Herzbuben oder

Das problem: die kann ich selbst nicht ertragen. In bezug aufs
mobiltelefon würde ich aber »kein schwein ruft mich an« empfehlen.

K.

Reinhard Greulich

unread,
Jan 14, 2007, 8:46:18 AM1/14/07
to
Marc Haber schrieb am Sun, 14 Jan 2007 12:46:38 +0100:

> Ich bin da immer versucht, mein Notebook dagegen antreten zu
> lassen. Das kann nämlich im Zweifel lauter und in besserer Qualität.

Gegen einen Richtigen Ghettoblaster[tm] dürfte kein Kraut gewachsen
sein.

Valentin Brueckel

unread,
Jan 14, 2007, 9:13:23 AM1/14/07
to
Reinhard Greulich <usn0208...@greulich.de> schrieb/wrote:

> Gegen einen Richtigen Ghettoblaster[tm] dürfte kein Kraut gewachsen
> sein.

Ist ein Richtiger Ghettoblaster[tm] das Ding, das in einem der Bond-Filme
von Q vorgestellt wird...?

Gruß,

Val

Ferdi Albers

unread,
Jan 14, 2007, 9:44:14 AM1/14/07
to
"Valentin Brueckel" schrieb:

> Ist ein Richtiger Ghettoblaster[tm] das Ding, das in einem der
> Bond-Filme von Q vorgestellt wird...?

Nein, die Dinger waren (sind?) frei verkäuflich
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/04/Ghettoblaster-family.jpg

Üblicherweise werden sie mit voll aufgedrehter Lautstärke locker auf der
Schulter getragen, Lautsprecher natürlich kopfwärts...

Gruß
Ferdi


Dieter Bruegmann

unread,
Jan 14, 2007, 10:43:02 AM1/14/07
to
Ferdi Albers (Sun, 14 Jan 2007 15:44:14 +0100):

Muß eine brennende Mülltonne in der Nähe sein?


Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (bei Berlin) http://bruhaha.de/
Auf mir lastet ein Fluch: Komme ich zu einem Fernbahnhof, gibt es dort
alsbaldigst Verspätungen - selbst bei Zügen, die ich nicht benutzen
wollte.

Matthias Warkus

unread,
Jan 14, 2007, 10:49:03 AM1/14/07
to
Maik Zumstrull wrote:
> H. Schubert wrote:
>
>> Maik Zumstrull schrieb:
>>> Auch dagegen kann man sich noch wehren: Mit einer Vorrichtung, die
>>> das Papier zerstört, sobald ein Manipulationsversuch erkannt ist.
>>> Zum Beispiel durch Fluten des Papierrollenfachs mit irgendeiner
>>> Flüssigkeit, die dem Papier gar nicht gut bekommt.
>> Aha: Da-Vinci-Code gelesen! ;-)
>
> Auch das,

Und du gibst das offen zu?

mawa

Matthias Warkus

unread,
Jan 14, 2007, 10:51:32 AM1/14/07
to
Maik Zumstrull wrote:
> ralf....@web.de wrote:
>
>> Artikel in dieser "ich lieg im Zug rum und geh den Leuten auf den
>> Sack"-Zeitung (mobil?)
>
> Was stört dich an der Mobil?

Es gab hier zum Thema schon einmal eine längere Diskussion. Einige
schienen der Meinung, dass die DB mit der "mobil" nicht genügend Werbung
fürs Bahnfahren macht.

mawa

Marc Haber

unread,
Jan 14, 2007, 11:54:06 AM1/14/07
to
Reinhard Greulich <usn0208...@greulich.de> wrote:
>Marc Haber schrieb am Sun, 14 Jan 2007 12:46:38 +0100:
>> Ich bin da immer versucht, mein Notebook dagegen antreten zu
>> lassen. Das kann nämlich im Zweifel lauter und in besserer Qualität.
>
>Gegen einen Richtigen Ghettoblaster[tm] dürfte kein Kraut gewachsen
>sein.

Natürlich, da kann ich mit dem Notebook einpacken. Aber gegen so eine
Nokia-Quäke kann sich mein nc8000 allemal durchsetzen.

Maik Zumstrull

unread,
Jan 14, 2007, 12:44:01 PM1/14/07
to
Matthias Warkus wrote:

> >>> Auch dagegen kann man sich noch wehren: Mit einer Vorrichtung, die
> >>> das Papier zerstört, sobald ein Manipulationsversuch erkannt ist.
> >>> Zum Beispiel durch Fluten des Papierrollenfachs mit irgendeiner
> >>> Flüssigkeit, die dem Papier gar nicht gut bekommt.
> >> Aha: Da-Vinci-Code gelesen! ;-)
> >
> > Auch das,
>
> Und du gibst das offen zu?

Wieso nicht? Bis auf Digital Fortress sind Browns Bücher gar nicht so
schlecht (allerdings auch bei weitem nicht so gut wie der Hype einen
glauben lassen möchte). Hab schon schlechteres gelesen.

Immerhin bin ich bisher Harry-Potter-frei. ;-)

ralf....@web.de

unread,
Jan 14, 2007, 12:56:28 PM1/14/07
to
Will Berghoff schrieb:
> Hier war aber ein wesentlicher Bestandteil des "Erfolgsmodells" der
> Täter, dass sie über die Original-Papierrollen mit Farbdruck und
> Hologramm verfügten. Sie haben lediglich die Individual-Drucke
> nachträglich durch simle Kopie einer einzigen SWT darauf aufgebracht.

Richtig, aber das Papier haben sie auf völlig normale und legale Weise
aus dem Automaten; per Fahrplanauskunft. In Zukunft würde man wohl
(wenn für Auskünfte anderes Papier verwendet wird) ein Billigticket
ausgedruckt und entsprechend verändert.

> Das Ticket selbst steht in seiner Fälschungssicherheit noch nicht zur
> Diskussion.

Aber natürlich. Wenn ich ein Billigticket zu einem teuren machen kann,
kann man von Fälschungssicherheit noch nicht einmal im Ansatz
sprechen.


Ralf

ralf....@web.de

unread,
Jan 14, 2007, 1:08:16 PM1/14/07
to
Maik Zumstrull schrieb:
> Nein, das gerade nicht. Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum
> diese Art der Aufbewahrung so verbreitet ist: Es ist irre unbequem
> immer auf dem Ding zu sitzen, und darin aufbewahrte Plastikkarten gehen
> regelmäßig kaputt. Manche Leute glauben wohl, dass es die

> Diebstahlsicherheit erhöhen würde, wenn man das Portemonnaie am Körper
> spürt, aber einschlägige Experimente zeigen regelmäßig, dass ein
> erfahrener Taschendieb aus der Hosentasche genau so leicht zieht wie
> aus der Umhängetasche.

Ich (privat trag ich gern so Cargohosen) hab die oft in der mit zwei
(richtigen!) Knöpfen gesicherten Oberschenkeltasche oder in der
VORDEREN Tasche der Hose. Wie mir jemand die (ziemlich dicke)
Geldbörse aus der Oberschenkeltasche klauen will ohne dass ich es
bemerke, möcht ich gern mal sehen. ;)


Ralf

ralf....@web.de

unread,
Jan 14, 2007, 1:12:19 PM1/14/07
to
Maik Zumstrull schrieb:

> Was stört dich an der Mobil?

Sie existiert.

> - Du musst nicht dafür bezahlen (okay, indirekt durch die
> Fahrkarte...aber es fänden sich sicher dämlichere Ausgaben der Bahn,
> die du auf diese Weise mitfinanzierst)

Die Werbung in meinem Briefkasten auch nicht, trotzdem stört sie mich.

> - Du musst sie nicht lesen

Die Werbung in meinem Briefkasten......

> - Wenn du sie liest, wirst du feststellen, dass sie für eine kostenlose
> seichte Unterhaltungszeitschrift sehr gut gemacht ist.

*lol*

> - Wenn dich stört, dass sie auf dem Tisch Platz wegnimmt, kannst du sie
> genau wie das Faltblatt zum Zugverlauf in die Gepäckablage hochwerfen.

Genau wie die Werbung in meinem Briefkasten, die brauch ich auch nur in
den Papierkorb zu werfen. Aber schon DAS stört mich. Ich kenne
Waggons, wo auf jedem Sitzplatz mindestens eines dieser Hefte liegt
(sinnvollerweise schmeissen die DBler die auf die Sitzflächen), oft
sogar mehrere.

> Das einzige, was mich stört und was ich durch Umdrehen der vor mir
> rumliegenden Exemplare behebe, ist das Covergesichtsfoto, das einen
> immer so anstarrt. Aber ich bin auch seltsam.

Ach, du auch? ;)


Ralf

Valentin Brueckel

unread,
Jan 14, 2007, 1:59:13 PM1/14/07
to
Maik Zumstrull <Maik.Zu...@gmx.de> schrieb/wrote:

> Wieso nicht? Bis auf Digital Fortress

Von dem habe ich schon nach Lektüre des Klappentext Abstand genommen...

> sind Browns Bücher gar nicht so
> schlecht (allerdings auch bei weitem nicht so gut wie der Hype einen
> glauben lassen möchte).

Folgt der Rest dem gleichen Erzählschema? Nachdem ich den Da Vinci Code
gelesen hatte, wirkte Angels and Demons wie eine Kopie mit vetauschten
Akteuren und als solche arg vorhersehbar auf mich.

> Hab schon schlechteres gelesen.

ACK

> Immerhin bin ich bisher Harry-Potter-frei. ;-)

*unterschreib*

Gruß,

Val

Maik Zumstrull

unread,
Jan 14, 2007, 2:02:44 PM1/14/07
to
ralf....@web.de wrote:

> > - Du musst nicht dafür bezahlen (okay, indirekt durch die
> > Fahrkarte...aber es fänden sich sicher dämlichere Ausgaben der
> > Bahn, die du auf diese Weise mitfinanzierst)
>
> Die Werbung in meinem Briefkasten auch nicht, trotzdem stört sie mich.
>
> > - Du musst sie nicht lesen
>
> Die Werbung in meinem Briefkasten......

Interessante Analogie, mindestens deshalb weil sie im Gegensatz zu den
meisten im Usenet nicht offensichtlich völliger Unsinn ist.

Meine Gegenargumente wären, dass mir zum Einen die Intention der Mobil
deutlich sympathischer ist: Sie wollen die Reisenden unterhalten, nicht
ihnen irgendwas lästiges überteuert verkauft. Die Mobil ist zumindest
"gut gemeint", auch wenn sie dem ein oder anderen nicht gefällt. Zum
Anderen ist es eine Frage des Publikums: Die überwiegende Mehrheit wird
sich über die Mobil freuen oder sie zumindest eine nette Geste finden,
während die drei Leute, die sich über Werbepost freuen, dringend mal
zum Arzt müssen.

> > - Wenn du sie liest, wirst du feststellen, dass sie für eine
> > kostenlose seichte Unterhaltungszeitschrift sehr gut gemacht ist.
>
> *lol*

War von mir nicht als Witz gemeint.

Ein Kandidat für den nächsten Literaturnobelpreis ist sie sicher nicht,
aber das will sie auch nicht sein. In der Kategorie, in der sie sein
will, geht es SEHR viel schlechter.

Würde ich sie lesen, wenn ich sie dafür am Kiosk kaufen oder abonnieren
müsste? Nein. Lese ich sie, wenn sie mir jemand im Zug kostenlos vor
die Nase legt? Ja. Gibt deutlich unangenehmere und langweiligere Wege,
ein paar Minuten Zeit rumzubringen. Dafür lege ich dann sogar den Roman
zur Seite -- den kann ich ja danach weiterlesen.

> > - Wenn dich stört, dass sie auf dem Tisch Platz wegnimmt, kannst du
> > sie genau wie das Faltblatt zum Zugverlauf in die Gepäckablage
> > hochwerfen.
>
> Genau wie die Werbung in meinem Briefkasten, die brauch ich auch nur
> in den Papierkorb zu werfen. Aber schon DAS stört mich.

Mich auch. Wobei da noch der Unterschied ins Spiel kommt, dass es
*mein* Briefkasten ist, während die Bahn in ihren Wagen auslegen kann
was sie will.

> Ich kenne Waggons, wo auf jedem Sitzplatz mindestens eines dieser
> Hefte liegt (sinnvollerweise schmeissen die DBler die auf die
> Sitzflächen), oft sogar mehrere.

Ja, das ist nicht nett. Die gehört auf den Tisch (an Tischplätzen) oder
ins Ablagenetz vom Vordersitze (bei normalen Sitzen).

Was ist eigentlich daraus geworden, dass sie eine Plastiklasche hat und
damit an der Wand hängt? Das war IMHO eine schön unaufdringliche Lösung.

Martin Hoffmann

unread,
Jan 14, 2007, 2:24:30 PM1/14/07
to
Maik Zumstrull schrieb:

>
> Bis auf Digital Fortress sind Browns Bücher gar nicht so
> schlecht (allerdings auch bei weitem nicht so gut wie der Hype einen
> glauben lassen möchte). Hab schon schlechteres gelesen.

Ich habe den Da-Vinci-Code nach ungefähr 20 Seiten wieder in die Tasche
gesteckt und lieber die Mobil gelesen.[0] Schien mir sprachlich
anspruchsvoller zu sein.

> Immerhin bin ich bisher Harry-Potter-frei. ;-)

Zumindest weiß Frau R. mit Sprache umzugehen.

Gruß,
Martin

[0][1] Womit das Posting wenigstens notdürftig ontopic ist.
[1] Ob-Fußnote

Maik Zumstrull

unread,
Jan 14, 2007, 2:50:04 PM1/14/07
to
Valentin Brueckel wrote:

> > sind Browns Bücher gar nicht so
> > schlecht (allerdings auch bei weitem nicht so gut wie der Hype einen
> > glauben lassen möchte).
>
> Folgt der Rest dem gleichen Erzählschema?

Gibt bisher nur ein weiteres; das ist storymäßig weit weg (teilt sich
auch keine Charaktere mit den anderen). Verschwörungstheorie ist drin,
allerdings eine kurzfristige, kein Jahrhunderte alter Geheimbund.

> Nachdem ich den Da Vinci
> Code gelesen hatte, wirkte Angels and Demons wie eine Kopie mit
> vetauschten Akteuren und als solche arg vorhersehbar auf mich.

Sah ich genauso, allerdings andersrum. Ich habe A&D zuerst gelesen (so
erschienen sie auch). Sie bauen aber nicht so sehr aufeinander auf,
dass es ein Problem wäre, sie falschrum zu lesen.

Torsten Rüdiger Hansen

unread,
Jan 14, 2007, 2:59:33 PM1/14/07
to
Martin Hoffmann <hnu.s...@nvnc.de> wrote:

> Zumindest weiß Frau R. mit Sprache umzugehen.

Du liest Harry also in englisch?

--
Antworten auf öffentlich gestellte Fragen bitte NUR öffentlich.
Mein Postfach (email) wird wird nur 2 mal im Monat entmüllt.
Außerdem wohne ich nicht im Rechner, Antworten könnten ein paar Tage
dauern. Grüße von T.R.H.

Ferdi Albers

unread,
Jan 14, 2007, 3:21:58 PM1/14/07
to
<ralf....@web.de> schrieb:

> Wie mir jemand die (ziemlich dicke)
> Geldbörse aus der Oberschenkeltasche klauen will ohne dass ich es
> bemerke, möcht ich gern mal sehen. ;)

Die Profis klauen Dir die Unterhose, ohne dass Du das bemerkst!

Gruß
Ferdi


Martin Hoffmann

unread,
Jan 14, 2007, 3:23:11 PM1/14/07
to
Torsten Rüdiger Hansen schrieb:

> Martin Hoffmann <hnu.s...@nvnc.de> wrote:
>
>> Zumindest weiß Frau R. mit Sprache umzugehen.
>
> Du liest Harry also in englisch?

Ja sischer datt.

Gruß,
Martin

Dirk Talbot

unread,
Jan 14, 2007, 4:00:03 PM1/14/07
to
Maik Zumstrull wrote:

> Was ist eigentlich daraus geworden, dass sie eine Plastiklasche hat
> und damit an der Wand hängt? Das war IMHO eine schön unaufdringliche
> Lösung.

Wird im NRW-Nahverkehr in den Dostos durchaus so gemacht, die hängen dann
an den Jackenhaken. Allerdings auch nur wenige Tage ab dem Monatsanfang,
bis zur Monatsmitte sind die dann meistens verschwunden. In den n-Wagen
sind mir bisher noch keine untergekommen, ebenso in der S-Bahn.

Grüße,
Dirk

Christoph Zimmermann

unread,
Jan 14, 2007, 4:06:59 PM1/14/07
to
Dirk Talbot schrieb:

> Wird im NRW-Nahverkehr in den Dostos durchaus so gemacht, die hängen
> dann an den Jackenhaken. Allerdings auch nur wenige Tage ab dem
> Monatsanfang, bis zur Monatsmitte sind die dann meistens verschwunden.

Na, es steht doch drauf: "Ihr persönliches Exemplar zum mitnehmen".

Grüße

-chriz

Kai- Uwe Thiessenhusen

unread,
Jan 14, 2007, 4:23:08 PM1/14/07
to
Matthias Warkus schrieb:

>> Was stört dich an der Mobil?
>
> Es gab hier zum Thema schon einmal eine längere Diskussion. Einige
> schienen der Meinung, dass die DB mit der "mobil" nicht genügend Werbung
> fürs Bahnfahren macht.

Es gibt auch folgende Haltung zu dem Blatt:

"Im Zug ist eine Zeitschrift, die heißt "Mobil",
das ist glatt gelogen, hier bewegt sich nicht viel.
Sabine Christiansen macht die Welt nicht klarer,
die Wahrheit sagt dir jeder Taxifahrer.
Ja, wir fahrn, fahrn, fahrn, fahrn, fahrn... [...]

Im Zug ist eine Zeitschrift, die heißt "Mobil",
das ist glatt gelogen, hier bewegt sich nicht viel.
Eine lange Pubertät kostet sehr viel Geld,
sagt Iggy Pop zu seinem Sauerstoffzelt.
Ja, wir fahrn, fahrn, fahrn, fahrn, fahrn...

Es ist immer noch dieselbe Geschichte,
es ist immer noch dieselbe Welt.
Wir müssten doch längst in Hannover sein,
aber draußen ist noch immer dieses Bielefeld."

[Rainald Grebe, ICE]

SCNR,

-kut, gerade rechtzeitig vor den Anblick von
Sabine Christiansen geflohen

Matthias Warkus

unread,
Jan 14, 2007, 11:44:13 PM1/14/07
to
Maik Zumstrull wrote:
> Matthias Warkus wrote:
>
>>>>> Auch dagegen kann man sich noch wehren: Mit einer Vorrichtung, die
>>>>> das Papier zerstört, sobald ein Manipulationsversuch erkannt ist.
>>>>> Zum Beispiel durch Fluten des Papierrollenfachs mit irgendeiner
>>>>> Flüssigkeit, die dem Papier gar nicht gut bekommt.
>>>> Aha: Da-Vinci-Code gelesen! ;-)
>>> Auch das,
>> Und du gibst das offen zu?
>
> Wieso nicht? Bis auf Digital Fortress sind Browns Bücher gar nicht so
> schlecht

Relativ wozu? Zu Tom Clancy?


SCNR,

mawa

Achim Stenzel

unread,
Jan 15, 2007, 4:00:19 AM1/15/07
to
Valentin Brueckel schrieb:

>> Immerhin bin ich bisher Harry-Potter-frei. ;-)
>
> *unterschreib*

Den ersten Band habe ich gelesen, um zu verstehen, worauf die
versammelten Nichten so abfahren. Den zweiten dann auf Englisch,
um zu überprüfen, ob mein Nicht-Verständnis vielleicht an der
Übersetzung liegt. Danach habe ich die Versuchsreihe wegen
absehbaren Misserfolgs eingestellt.

Immerhin hat mir der engl. Band die Warterei am Flughafen auf
einen verspäteten Flieger sowie denn dann doch noch
stattfindenden Flug erträglich gemacht. Aber das hat neulich
Vikram Seth mit "Two Lives" mindestens genauso gut hingekriegt ;-)

Gruß,
Achim

Achim Stenzel

unread,
Jan 15, 2007, 4:14:41 AM1/15/07
to
Maik Zumstrull schrieb:

>>> - Wenn du sie liest, wirst du feststellen, dass sie für eine
>>> kostenlose seichte Unterhaltungszeitschrift sehr gut gemacht ist.
>> *lol*
>
> War von mir nicht als Witz gemeint.
>
> Ein Kandidat für den nächsten Literaturnobelpreis ist sie sicher nicht,
> aber das will sie auch nicht sein. In der Kategorie, in der sie sein
> will, geht es SEHR viel schlechter.

ACK. Dein Urteil deckt sich mit dem meiner Frau, und die ist
selber maßgeblich an der entsprechenden Publikation eines
anderen Unternehmens beteiligt. Zwischen "mobil" und der
Apothekenrundschau ist noch sehr viel Platz, und die Postille
meiner Krankenkasse bewegt sich eher im unteren Bereich dieses
Freiraums...

Dass die aktuelle Ausgabe eher den Charakter eines Schlafmittels
hat, ändert nichts am generellen Urteil.

Gruß,
Achim

Dieter Bruegmann

unread,
Jan 15, 2007, 5:52:53 AM1/15/07
to
Achim Stenzel (Mon, 15 Jan 2007 10:00:19 +0100):

>Immerhin hat mir der engl. Band die Warterei am Flughafen auf
>einen verspäteten Flieger sowie denn dann doch noch
>stattfindenden Flug erträglich gemacht. Aber das hat neulich
>Vikram Seth mit "Two Lives" mindestens genauso gut hingekriegt ;-)

Das hat bei mir der "Zauberberg" vollbracht.

Da Didi, da keine Modeliteratur braucht.

Holger Koetting

unread,
Jan 15, 2007, 6:08:36 AM1/15/07
to
Christoph Zimmermann wrote:
> Na, es steht doch drauf: "Ihr persönliches Exemplar zum mitnehmen".

"Zum Mitnehmen" ist aber ein Synonym dafür, etwas dazulassen. Wenn
Du unbedingt etwas loswerden willst, häng einen Zettel "bitte stehen
lassen" dran. :-)

Gruß,

Holger K. aus D.

--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting

Martin Bienwald

unread,
Jan 15, 2007, 6:27:10 AM1/15/07
to
Jan Bartels schrieb:
> Reinhard Greulich hatte folgende News zu berichten:

>
>> Will Berghoff schrieb am Sat, 13 Jan 2007 10:27:48 +0100:
>>
>>> Hier war aber ein wesentlicher Bestandteil des "Erfolgsmodells"
>>> der T?ter, dass sie ?ber die Original-Papierrollen mit Farbdruck
>>> und Hologramm verf?gten.
>>
>> Ich vernahm in den Berichten, dass sie sich Fahrplanausdrucke am
>> Automaten beschafften, den Aufdruck entfernten und das entstandene
>> Blankoformular neu bedruckten. Oder ist die Information inzwischen
>> ?berholt?
> Das habe ich heute auch noch so geh?rt. Haarspray soll die "Chemikalie" zum
> Entfernen gewesen sein, hie? es vorhin im WDR. Nun sollen die Automaten so
> umgebaut werden, da? Ausk?nfte auf anderem Papier gedruckt werden.

Und wie verhindert man, daß sich die Fälscher ein paar hundert Kinder-
fahrscheine (BC50) der billigsten Preisstufe zu je 30 oder 40 Cent kaufen
und die dann zu SWT "umbauen"?

... Martin

Martin Bienwald

unread,
Jan 15, 2007, 7:01:18 AM1/15/07
to
Reinhard Greulich schrieb:

> Jan Bartels schrieb am Sat, 13 Jan 2007 14:56:44 +0100:
>
>> Nun sollen die Automaten so
>> umgebaut werden, daß Auskünfte auf anderem Papier gedruckt werden.
>
> Dabei würde es auch reichen, mit einem zusätzlichen Lochstanzer das
> Papier als "Auskunft" zu kennzeichnen, z.B. mit einem durchgehenden
> Streifen aus kleinen Löchern. Oder mit einer Farbe, die nicht
> entfernbar ist.

Dann wäre es aber sinnvoller, generell den Preis der Fahrkarte - bei
Auskünften dann eben 0,00 Euro - so auf der Karte zu verewigen. Das
würde auch das Umfälschen billigerer Tickets in teurere verhindern.

Man könnte sich auch überlegen, ob Thermodruck für Urkunden wirklich
sinnvoll ist. Mit Nadeldruckern wäre das nicht passiert ...

... Martin

Martin Bienwald

unread,
Jan 15, 2007, 7:03:22 AM1/15/07
to
Maik Zumstrull schrieb:

> Wieso nicht? Bis auf Digital Fortress sind Browns Bücher gar nicht so
> schlecht

Danke. Du hast mich gerade davon überzeugt, es vielleicht noch mal mit einem
anderen seiner Bücher zu versuchen. Ich hatte Dan Brown nach der Lektüre von
"Digital Fortress" schon unter "Vorsicht! Nicht lesen!" abgeheftet ...

... Martin

Message has been deleted

Martin Bienwald

unread,
Jan 15, 2007, 7:55:58 AM1/15/07
to
Reinhard Greulich schrieb:

> Wieso, die Fälschungen sind doch aufgefallen. Bekanntlich versuchen
> Leute das mit mehr oder minder großem Erfolg

"... aber bei den 30-Euro-Scheinen ist wohl irgendwas schiefgegangen ..."

> auch mit den von der
> Europäischen Zentralbank herausgegebenen Papieren relativ regelmäßig.

SCNR ... Martin

Martin Hoffmann

unread,
Jan 15, 2007, 8:00:56 AM1/15/07
to
Martin Bienwald schrieb:

>
> Man könnte sich auch überlegen, ob Thermodruck für Urkunden wirklich
> sinnvoll ist. Mit Nadeldruckern wäre das nicht passiert ...

Ist es tatsächlich eine gute Idee, einen Nadeldrucker im Freien
aufzustellen? Die Ausdrucke diverser Fahrkarten aus dem Reisezentrum
sind so schon kaum zu lesen.

Gruß,
Martin

Dieter Schulz

unread,
Jan 15, 2007, 8:08:43 AM1/15/07
to

"Martin Bienwald" <martin....@gmx.de> schrieb...

> Reinhard Greulich schrieb:
>
>> Wieso, die Fälschungen sind doch aufgefallen. Bekanntlich versuchen
>> Leute das mit mehr oder minder großem Erfolg
>
> "... aber bei den 30-Euro-Scheinen ist wohl irgendwas schiefgegangen
> ..."

"Wie können Sie behaupten, dass dieser 30 Euro-Schein gefälscht ist,
wenn Sie selbst zugeben, noch nie einen 30 Euro-Schein gesehen zu
haben?!?"

SCNR
Dieter


Martin Bienwald

unread,
Jan 15, 2007, 8:03:05 AM1/15/07
to
ralf....@web.de schrieb:

> Ich (privat trag ich gern so Cargohosen) hab die oft in der mit zwei
> (richtigen!) Knöpfen gesicherten Oberschenkeltasche oder in der
> VORDEREN Tasche der Hose. Wie mir jemand die (ziemlich dicke)
> Geldbörse aus der Oberschenkeltasche klauen will ohne dass ich es
> bemerke, möcht ich gern mal sehen. ;)

Im Gedränge, z.B. in einer vollen U-Bahn, mit der Rasierklinge die Tasche
aufschneiden. Soll angeblich gut funktionieren. Habe ich allerdings nicht
ausprobiert (ich habe einen durchaus legalen und anständig bezahlten Job)
und ist glücklicherweise auch noch nicht an mir ausprobiert worden.

... Martin

Martin Bienwald

unread,
Jan 15, 2007, 8:06:04 AM1/15/07
to
Matthias Warkus schrieb:

> Es gab hier zum Thema schon einmal eine längere Diskussion. Einige
> schienen der Meinung, dass die DB mit der "mobil" nicht genügend Werbung
> fürs Bahnfahren macht.

Erstens sind da oft auch schöne Berichte über Bahnreisen drin. Zweitens
muß man bei den Leuten, die schon im Zug sitzen, ja vielleicht gar nicht
mehr so viel dafür werben ...

... Martin

Reinhard Schumacher

unread,
Jan 15, 2007, 8:10:26 AM1/15/07
to
Martin Bienwald <martin....@gmx.de> schrieb:

>Reinhard Greulich schrieb:
>
>> Wieso, die Fälschungen sind doch aufgefallen. Bekanntlich versuchen
>> Leute das mit mehr oder minder großem Erfolg
>
>"... aber bei den 30-Euro-Scheinen ist wohl irgendwas schiefgegangen ..."

Ja, als versucht wurde, die in 15-Euro-Scheine umzutauschen. :-)

>SCNR ... Martin

Dito

--
Reinhard Schumacher

(ab hier signaturfreie Zone)

Maik Zumstrull

unread,
Jan 15, 2007, 8:15:38 AM1/15/07
to
Matthias Warkus wrote:

> > Wieso nicht? Bis auf Digital Fortress sind Browns Bücher gar nicht
> > so schlecht
>
> Relativ wozu? Zu Tom Clancy?

Eins von dem hat mir sogar auch schon gefallen ("Rainbow Six"). Klar,
es ist billig, aber was soll ich sagen -- ich bin eben leicht zu haben.

Dieter Bruegmann

unread,
Jan 15, 2007, 8:24:48 AM1/15/07
to
Holger Koetting (Mon, 15 Jan 2007 12:08:36 +0100):

>Christoph Zimmermann wrote:
>>Na, es steht doch drauf: "Ihr persönliches Exemplar zum mitnehmen".
>
>"Zum Mitnehmen" ist aber ein Synonym dafür, etwas dazulassen. Wenn
>Du unbedingt etwas loswerden willst, häng einen Zettel "bitte stehen
>lassen" dran. :-)

Aha, auch ein Horst-Evers-Fan!

Da "Bitte keine Tiere in der Toilette zurücklassen!" Didi

Valentin Brueckel

unread,
Jan 15, 2007, 9:36:46 AM1/15/07
to
Maik Zumstrull <Maik.Zu...@gmx.de> schrieb/wrote:

> Matthias Warkus wrote:
>
>> > Bis auf Digital Fortress sind Browns Bücher gar nicht so schlecht
>>
>> Relativ wozu? Zu Tom Clancy?
>
> Eins von dem hat mir sogar auch schon gefallen ("Rainbow Six").

Der ist mir kaum noch in Erinnerung. Ich hab' den Eindruck, Clancy sind
mit dem Mauerfall die Geschichten abhandengekommen. Naja, das Ende von
Debt of Honor war ja irgendwie prophetisch.

> Klar, es ist billig, aber was soll ich sagen -- ich bin eben leicht
> zu haben.

Billig würde ich es nichtmal nennen. Clancy ist halt dann am besten, wenn
er sich gar nicht erst mit dem Versuch aufhält, anspruchsvolle Literatur
zu schreiben und seine Figuren als das behandelt, was sie sind: Statisten,
die in einer Handlung mitschwimmen. Mein persönlicher Liebling Red Storm
Rising gefällt mir u.a. deswegen, weil eben weder Ryan, noch Clark, noch
sonstwer von Clancys Stammpersonal auftauchen.

Gruß,

Val

frank paulsen

unread,
Jan 15, 2007, 9:36:17 AM1/15/07
to
Martin Hoffmann <hnu.s...@nvnc.de> writes:

> Ist es tatsächlich eine gute Idee, einen Nadeldrucker im Freien
> aufzustellen? Die Ausdrucke diverser Fahrkarten aus dem Reisezentrum
> sind so schon kaum zu lesen.

die hersteller von druckwerken liefern fuer normale druckmedien und
groessen ab etwa 500 Stk nach spezifikation.

das hiesse fuer Nadeldrucker dann ausfuehrung mit farbband fuer
einsatz unter besonderen temperatur- und feuchtebedingungen, ggf.
automatische nachfaerbung mit fuellstandueberwachung.

bei Thermodruckern bestellt man fuer ausseneinsatz welche mit
automatischer heizungsregulierung und selbstueberwachtem druckkopf,
auch nicht unbedingt standard, aber in etwa gleiche preisklasse wie
das Nadeldruckwerk.

wenn der preis es also nicht ist, was dann?

die Nadeldrucker haben wesentlich mehr mechanisch bewegte teile, man
muss also ggf. kuerzere wartungszyklen einkalkulieren. zudem muss man
entweder farbbaender oder tuschpatronen nachfuellen.

wenn man jetzt sieht, dass die alten automaten mit mehreren
papierfuehrungen und nadeldruck ausgetauscht werden gegen modelle mit
nur einer papiersorte und thermodruck, so liegt das vor allem daran,
dass man die logistik fuer wartung und nachfuellmaterial einfacher
bekommt.

irgendjemand mit Excel und Powerpoint wird da ausgerechnet haben, wie
sehr sich das ueber alle automaten in bezug auf lagerkosten,
wartungsintervalle, ausstattung des wartungsfahrzeuges und einsatz
angelernten personals auswirkt.

so rein technisch spricht nix gegen die farbbandhaemmerer.

--
frobnicate foo

Frank Hucklenbroich

unread,
Jan 15, 2007, 10:57:10 AM1/15/07
to
Am Sun, 14 Jan 2007 15:44:14 +0100 schrieb Ferdi Albers:

> "Valentin Brueckel" schrieb:
>
>> Ist ein Richtiger Ghettoblaster[tm] das Ding, das in einem der
>> Bond-Filme von Q vorgestellt wird...?
>
> Nein, die Dinger waren (sind?) frei verkäuflich
> http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/04/Ghettoblaster-family.jpg

Die Dinger sind doch für Mädchen, ein richtiger[tm] Ghettoblaster sieht so
aus:
http://202.186.86.35/audio/story.asp?file=/1999/3/18jvcblast

Die Dinger gibt es auch in Tarnfarben (leider scheinbar nicht im Netz, der
hiesige MM hat die), dann sieht es vollends wie eine Bazooka aus ;-)

SCNR,

Frank

Jens Kaubisch

unread,
Jan 15, 2007, 10:51:18 AM1/15/07
to
Helmut Barth wrote:
> Salut!
>
> Jens Kaubisch schrieb:
>
>> Den Spruch versteh ich nicht! Die einzigen die mir im Zug auf den
>> Sack gehen, sind diese Jungspunte mit ihrem von Mutti gesponsortem
>> MP3 -Player in mehr als voler Lautstärke!
>
> Welcher Player bietet denn mehr als 100% Lautstärke? ;-)

Stimmt :-)

Am besten sind die, die man morgens schier vom Sitz schubbsen muss,
damit sie überhaupt merken das jemand vielleicht mal einen Fahrschein
sehen will und dann mit der Begrüßung "hääää" anfangen. Ich sag dann
immer, "da wo ich herkomme heißt das Guten Morgen"! Und dann steht dem
Gegenüber das "Häää" direkt als Fragezeichen zum ablesen ins Gesicht
geschrieben! :-)

> Und viel
> lästiger finde ich diese neumodischen Handies mit Lautsprecher die
> wirklich den ganzen Wagen beschallen.

Öhhh man guggst du, ist voll krass ey! :-)

>> Anstatt sich den
>> Ohrenschmalz mit den Dingern zu lockern, sollten sie vielelciht mal
>> was anständiges lesen! Das macht wenigstens keinen Lärm, es sei
denn
>> sie lesen laut vor!
>
> Wie der http://www.kurts-smilies.de/analphabetismus.mp3 hier?
>
>> Die DB Mobil fliegt übrigens in aller Regel in die Gepäckablage,
>> nachdem ich einmal durchgeblättert habe.
>
> Legen statt werfen erhält die Lesbarkeit, denke an den nächsten
> (Kunden).

Selbstverständlich "legen"! :-)

>> [..]
>> Platz 6 belegt der Schüler aus dem Remstal der die Wertmarke seiner
>> Schwester verwendete.
>
> Herr, Frau, Fräulein nichtzutreffendes streichen?

Nein "An die Erziehungsberechtigten von ....." steht dann auf dem
netten Briefli was ich zuschicke. :-)

>> Platz 5 der Mitarbeiter, der das datum auf seinem RegioTicket so
>> plump veränderte das es ja schier nicht aufgefallen ist. Angeblich
>> hat man sich verschrieben. Klar zwischen dem 25.11.06 und dem
>> 09.01.07 ist ja auch so ein kleiner Unterschied das man sich schon
>> mal verschreiben kann.
>
> Mitarbeiter?

Nu freilisch! du glaubst gar nicht was es für arme Schweine unter den
Eisenbahnern gibt, die für zwei gesparte Euro solchen Ärger auf sich
nehmen.

>> Platz 4 das mit einem Tintenkiller weggemachte und mit Bleistift!
>> neugeschriebene Datum auf einer Mehrfahrtenkarte.
>
> Immerhin hat er sich Mühe gegeben.
>
>> Für die kreative Antwort "Das war ich nicht mit dem veränderten
datum
>> gibt es immerhin noch Platz 3
>
> Boah was hast Du denn für ein Bewertungssystem?

Stimmt 3 und 4 sollten tauschen!

>> Platz 2 belegt der Kunde, der sich die Mühe machte und seine
>> Mehrfahrtenkarte mit Thesafilm so überklebte, das es schier nicht
>> auffiel. Blöd nur das Thesa im Licht glänzt, was diese Fahrscheine
in
>> aller Regel überhaupt nicht tun.
>
> Gezielte Fettflecke sind wohl geeigneter? Tesa übrigens, das klebt
nur
> Objekte, während Thesen öfters mal den Geist verkleben ;-).

Stimmt auch wieder, ich vergaß :-)

>> Und Platz 1 geht an den Fahrkartenfälscher aus dem Enztal, der
neben
>> dem aufkopiertem Datum sogar noch den 3D-Sicherheitsstreifen auf
die
>> kopierte Fahrkarte klebte!
>
> Ja, soviel Mühe muss belohnt werden. Was für einen Preis hat er
> bekommen? Einen 40er zum Rahmen?

Nu freilisch! In goldgelb, mit Werbung für die Abomonatskarte. Die
kommt bei mir immer ins Briefli mit rein!

> Der cleverste Schwarzfahrer ist mit seinen Kumpels mal am Sommerrain
> in die S-Bahn eingestiegen. "Mit der geht's, kein Prüfdienst da, die
> kenn ich alle!" Mit Blick auf mich ergänzte er "der gehört da nicht
> dazu". Ich fand das sehr erheiternd, worauf er ganz locker wurde.
> Sein Gesicht auf "Guten Tag ich bin der neue" von direkt hinter ihm
> war unbezahlbar. Die 40er seiner Kumpels sollte er wohl auch
> bezahlen, wenn ich die gruppeninterne Diskussion richtig verstanden
> habe.

Ja klasse! Einwandfrei!

Gruß Jens, übrigens morgen gibts Gulasch und Klöse bei uns. Wesentlich
besser als in der Kantine, hat schließlich Schnitzels bessere Hälfte
gekocht!


Jens Kaubisch

unread,
Jan 15, 2007, 10:52:44 AM1/15/07
to
Maik Zumstrull wrote:
> Jens Kaubisch wrote:
>
>>> Das Problem ist Verkehrsunternehmen die DB-Fahrausweise
akzeptieren
>>> (Verbund) schon länger bekannt und entsprechende Anleitungen zum
>>> Erkennen der gefälschten Fahrausweise existieren.
>>
>> Ja genau! Man solle mit dem Fingernagel am Papier kratzen. Gibts
nen
>> schwarzen Streifen ist das Papier echt.
>
> Und der Zub lehnt das Ticket ab, weil es manipuliert wurde? ;-)

Nee nee das hast du falsch verstanden, wir sollten als Zub dran
kratzen um die Echtheit des Tickets festzustellen. Ich sag doch, blöd
nur, das die zum fälschen Originalpapier verwendeten.

Gruß Jens


Christoph Schmitz

unread,
Jan 15, 2007, 11:36:22 AM1/15/07
to
Martin Bienwald wrote:
> Jan Bartels schrieb:

>
>>Das habe ich heute auch noch so geh?rt. Haarspray soll die "Chemikalie" zum
>>Entfernen gewesen sein, hie? es vorhin im WDR. Nun sollen die Automaten so
>>umgebaut werden, da? Ausk?nfte auf anderem Papier gedruckt werden.
>
> Und wie verhindert man, daß sich die Fälscher ein paar hundert Kinder-
> fahrscheine (BC50) der billigsten Preisstufe zu je 30 oder 40 Cent kaufen
> und die dann zu SWT "umbauen"?

Die Fahrkarten bekommen eine variable Groesse (werden
also unterschiedlich lang von der Rolle abgeschnitten),
linear zum Preis. Die dritte Generation der MTs bekommt
zum Nachmessen eine mm-Praegung an einer Kante. ;-)

Christoph

Helmut Barth

unread,
Jan 15, 2007, 11:57:04 AM1/15/07
to
Salut!

Holger Koetting schrieb:

> "Zum Mitnehmen" ist aber ein Synonym dafür, etwas dazulassen. Wenn
> Du unbedingt etwas loswerden willst, häng einen Zettel "bitte stehen
> lassen" dran. :-)

Genau, und Firmengeheimnisse gehören ans schwarze Brett, und was alle
lesen sollen kursiert als "streng geheim".

Grüßle, Helmut

--
Und wann wird diese Bescheinigung nicht geholt wenn man 'se tatsächlich
wirklich gebrauchen könnte - also mein Tip wäre 'se zu holen wenn man
'se dringender gebrauchen könnte als welche die 'se sich holen obwohl
'se wirklich diese ohne wirklich zu gebrauchen sich holen würden?!

Helmut Barth

unread,
Jan 15, 2007, 12:02:00 PM1/15/07
to
Salut!

Jens Kaubisch schrieb:

> Gruß Jens, übrigens morgen gibts Gulasch und Klöse bei uns. Wesentlich
> besser als in der Kantine, hat schließlich Schnitzels bessere Hälfte
> gekocht!

Oh Mist, und ich muss den ganzen Tag Schwellenzählen ..

Holger Koetting

unread,
Jan 15, 2007, 12:14:27 PM1/15/07
to
In article <511orqF...@mid.dfncis.de>,

Christoph Schmitz <christoph...@post.rwth-aachen.de> writes:
|> Die Fahrkarten bekommen eine variable Groesse (werden
|> also unterschiedlich lang von der Rolle abgeschnitten),

Die Idee hatte ich gestern abend schon. Mein Vorschlag, pro Euro
10 cm zu verwenden, brachte "den Gunkel" dazu, gleich mal einen
Koffer mit einer Maximalpreisfahrkarte darin zu simulieren. :-)

Maik Zumstrull

unread,
Jan 15, 2007, 12:17:06 PM1/15/07
to
Jens Kaubisch wrote:

> Nee nee das hast du falsch verstanden, wir sollten als Zub dran
> kratzen um die Echtheit des Tickets festzustellen. Ich sag doch, blöd
> nur, das die zum fälschen Originalpapier verwendeten.

Aber mit chemisch weggefressener Thermoschicht. Danach gibt es keinen
schwarzen Streifen (außer der verwendete Fingernagel ist zu dreckig).

Fredy Barth

unread,
Jan 15, 2007, 1:59:57 PM1/15/07
to
Jens Kaubisch schrieb:

> Die einzigen die mir im Zug auf den Sack
> gehen, sind diese Jungspunte mit ihrem von Mutti gesponsortem
> MP3 -Player in mehr als voler Lautstärke!

Genau einen solchen habe ich vor kurzem aus'm 628 rausgeschmissen.

Das hat jetzt über 10 Jahre gedauert, bis ich mal jemanden aus dem Zug
schmeisse, aber da hat's mir echt gereicht.

Im Nachhinein hat's aber Spass gemacht! :-)


Pfüagott, Fredy, der jetzt auf den Geschmack gekommen ist. ;-)

PS: Er hatte das Ding selbst nach Aufforderung meinerseits nicht ausgemacht
und mich sogar noch dumm angemacht ("Alles klar Alter, geh weiter!")
--
"Und FREDY ist dann die Abkürzung für "Fährt Richtige Eilzüge
DYnamisch"?" (Bastian D. Bode in de.etc.bahn.misc)

Fredy Barth

unread,
Jan 15, 2007, 1:57:29 PM1/15/07
to
Helmut Barth schrieb:

> Danke, aber ich bevorzuge Tee oder Kakao ;-).

Mir scheint, wir sind doch miteinander verwandt. <g>


Pfüagott, Fre^Tee, Earl Grey, heiß!^dy

Ralf Gunkel

unread,
Jan 15, 2007, 1:50:56 PM1/15/07
to

Holger Koetting schrieb:


> In article <511orqF...@mid.dfncis.de>,
> Christoph Schmitz <christoph...@post.rwth-aachen.de> writes:
> |> Die Fahrkarten bekommen eine variable Groesse (werden
> |> also unterschiedlich lang von der Rolle abgeschnitten),
>
> Die Idee hatte ich gestern abend schon. Mein Vorschlag, pro Euro
> 10 cm zu verwenden, brachte "den Gunkel" dazu, gleich mal einen
> Koffer mit einer Maximalpreisfahrkarte darin zu simulieren. :-)

Falsch!
Das hast du falsch gedeutet.

Du brauchst dazu keinen Koffer.
Nur eine Stange durch die Rolle und ein Seil.
Dann kannst du das Ding hinter dir her ziehen wie diese Betonrollen um
frisch gesäten Rasen zu verdichten.

--
Gruß Ralf

-Scumandà da traversar ils binaris-

Torsten Rüdiger Hansen

unread,
Jan 15, 2007, 1:55:02 PM1/15/07
to
frank paulsen <frank....@gmx.net> wrote:

> irgendjemand mit Excel und Powerpoint wird da ausgerechnet haben, wie
> sehr sich das ueber alle automaten in bezug auf lagerkosten,
> wartungsintervalle, ausstattung des wartungsfahrzeuges und einsatz
> angelernten personals auswirkt.

Sicherlich. Aber er bestimmt nicht an den Erfindungsreichtum bestimmer
Bevölkerungsschichten gedacht...

--
Antworten auf öffentlich gestellte Fragen bitte NUR öffentlich.
Mein Postfach (email) wird wird nur 2 mal im Monat entmüllt.
Außerdem wohne ich nicht im Rechner, Antworten könnten ein paar Tage
dauern. Grüße von T.R.H.

Matthias Warkus

unread,
Jan 15, 2007, 1:57:06 PM1/15/07
to

Ich fand die Argumentation auch sehr hanebüchen, aber einigen schien sie
sinnvoll.

mawa

Frank Weinberg

unread,
Jan 15, 2007, 2:06:30 PM1/15/07
to
Ralf Gunkel <nutznetz.nos...@ralf-gunkel.de> writes:

>Holger Koetting schrieb:


>> Christoph Schmitz <christoph...@post.rwth-aachen.de> writes:
>> |> Die Fahrkarten bekommen eine variable Groesse (werden
>> |> also unterschiedlich lang von der Rolle abgeschnitten),
>>
>> Die Idee hatte ich gestern abend schon. Mein Vorschlag, pro Euro
>> 10 cm zu verwenden, brachte "den Gunkel" dazu, gleich mal einen
>> Koffer mit einer Maximalpreisfahrkarte darin zu simulieren. :-)
>

>Du brauchst dazu keinen Koffer.
>Nur eine Stange durch die Rolle und ein Seil.
>Dann kannst du das Ding hinter dir her ziehen wie diese Betonrollen um
>frisch gesäten Rasen zu verdichten.

Und in debx wird sich dann über Leute beschwert, die das Umsteigen
behindern, weil sie an ungünstigen Stellen ihr Ticket von Zug- auf
Tragebetrieb umstellen?

Fra*wer mit großen Tickets nicht umgehen kann, soll gefälligst SWT fahren*nk
--
Warum haben Rennradfahrer insbesondere auf autofreien Strassen eigentlich
immer Probleme mit dem Sattel und müssen anhalten, wenn sie 5 Minuten
versucht haben einen abzuhängen?
[Roland Kroener in de.rec.sport.inlineskating]

Dirk Talbot

unread,
Jan 15, 2007, 2:12:16 PM1/15/07
to
Christoph Zimmermann wrote:
> Dirk Talbot schrieb:
>
>> Wird im NRW-Nahverkehr in den Dostos durchaus so gemacht, die hängen
>> dann an den Jackenhaken. Allerdings auch nur wenige Tage ab dem
>> Monatsanfang, bis zur Monatsmitte sind die dann meistens
>> verschwunden.
>
> Na, es steht doch drauf: "Ihr persönliches Exemplar zum mitnehmen".

Wird die Mobil im Fernverkehr öfters als einmal im Monat ausgelegt? Wenn
nein wundert es mich das die Dinger im RE1 z.B. so schnell weg sind. Oder
ist das Niveau zu Seicht für den typischen Fernverkehrsfahrgast, so das er
sie liegen lässt? :-)

Grüße,
Dirk

Holger Koetting

unread,
Jan 15, 2007, 2:18:34 PM1/15/07
to
In article <eogieg$1ep$03$2...@news.t-online.com>,
Ralf Gunkel <nutznetz.nos...@ralf-gunkel.de> writes:
|> Dann kannst du das Ding hinter dir her ziehen wie diese Betonrollen um=20
|> frisch ges=E4ten Rasen zu verdichten.

Ich will die Rolle doch nicht abwickeln. Und 'nen Klebestreifen gibt es
von der Bahn garantiert nicht dazu.

Ralf Gunkel

unread,
Jan 15, 2007, 2:18:57 PM1/15/07
to

Frank Weinberg schrieb:
...


> Und in debx wird sich dann über Leute beschwert, die das Umsteigen
> behindern, weil sie an ungünstigen Stellen ihr Ticket von Zug- auf
> Tragebetrieb umstellen?
>
> Fra*wer mit großen Tickets nicht umgehen kann, soll gefälligst SWT fahren*nk

Falsch.
Das SWT wird nicht proportional zum Preis sonder proportional zur
möglichen Fahrstrecke ausgedruckt.
Somit wird es die größte Rolle. Sonnst könnte man ja aus einer BC25
Hamburg - München wieder etliche SWT machen :-)

Zumindest kann die Rolle dann auch als Sitzplatz in überfüllten Zügen
oder auf dem Bahnsteig dienen.


Gruß Ra*könnten sie mal Ihr SWT vom Sitz nehmen*lf

Reinhard Greulich

unread,
Jan 15, 2007, 3:05:53 PM1/15/07
to
Martin Bienwald schrieb am Mon, 15 Jan 2007 12:01:18 +0000 (UTC):

> Dann wäre es aber sinnvoller, generell den Preis der Fahrkarte - bei
> Auskünften dann eben 0,00 Euro - so auf der Karte zu verewigen. Das
> würde auch das Umfälschen billigerer Tickets in teurere verhindern.

Da bräuchte man eine Art Nadeldrucker zusätzlich, aber eine
Möglichkeit wäre das.

> Man könnte sich auch überlegen, ob Thermodruck für Urkunden wirklich
> sinnvoll ist.

Nicht umsonst wurden Edmonsonsche Fahrkarten oft per Stanze mit dem
Ausgabedatum und -ort versehen und beim Entwerten gelocht. Auf
ähnliche Ideen sind die Menschen offenbar auch schon früher gekommen.

Gruß - Reinhard.

--
70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.

Ralf Gunkel

unread,
Jan 15, 2007, 3:13:42 PM1/15/07
to

Holger Koetting schrieb:


> In article <eogieg$1ep$03$2...@news.t-online.com>,
> Ralf Gunkel <nutznetz.nos...@ralf-gunkel.de> writes:
> |> Dann kannst du das Ding hinter dir her ziehen wie diese Betonrollen um=20
> |> frisch ges=E4ten Rasen zu verdichten.
>
> Ich will die Rolle doch nicht abwickeln. Und 'nen Klebestreifen gibt es
> von der Bahn garantiert nicht dazu.

[insider]
Du kannst ja einen Fetzen Panzertape von deiner Rolltasche nehmen.
[/insider]

Reinhard Schumacher

unread,
Jan 15, 2007, 3:16:53 PM1/15/07
to
"Dirk Talbot" <talb...@gmx.de> schrieb:

>
>Wird die Mobil im Fernverkehr öfters als einmal im Monat ausgelegt?

Als ich noch regelmäßig mit IC/ICE zur Arbeit fuhr, musste ich jeden
Morgen erst mal meinen Sitzplatz davon freiräumen. Die in Dortmund
beginnenden Fernzüge hatten diese Zeitschrift auf jedem (!) Platz,
täglich.

frank paulsen

unread,
Jan 15, 2007, 3:00:10 PM1/15/07
to
T....@gmx.de (Torsten Rüdiger Hansen) writes:

> frank paulsen <frank....@gmx.net> wrote:
>
>> irgendjemand mit Excel und Powerpoint wird da ausgerechnet haben, wie
>> sehr sich das ueber alle automaten in bezug auf lagerkosten,
>> wartungsintervalle, ausstattung des wartungsfahrzeuges und einsatz
>> angelernten personals auswirkt.
>
> Sicherlich. Aber er bestimmt nicht an den Erfindungsreichtum bestimmer
> Bevölkerungsschichten gedacht...

vandalismus und diebstahlschaeden werden je nach aufstellungsort
erfasst und ausgewertet, auch schon zu bundesbahnzeiten.

an besonders 'ausgesetzten' stellen werden die automaten schon ab
hersteller mit besonderen verstaerkungen versehen, bis hin zu
aufdoppelungen des gehaueses.

frueher hat man da eher auf die blechwerkstatt zurueckgegriffen, und
ein paar zusaetzliche winkel angeschweisst oder genietet, heute ist
das vorhalten solcher kapazitaeten aber als zu teuer erkannt.

--
frobnicate foo

Ralf Gunkel

unread,
Jan 15, 2007, 3:32:55 PM1/15/07
to

frank paulsen schrieb:
...


> an besonders 'ausgesetzten' stellen werden die automaten schon ab
> hersteller mit besonderen verstaerkungen versehen, bis hin zu
> aufdoppelungen des gehaueses.
>
> frueher hat man da eher auf die blechwerkstatt zurueckgegriffen, und
> ein paar zusaetzliche winkel angeschweisst oder genietet, heute ist
> das vorhalten solcher kapazitaeten aber als zu teuer erkannt.
>

Irrtum. Die Blechwerkstatt sitzt hier im Südhesssichen und ist eine
Firma mit nur einer Hand voll Personal die die Sicherungstechnik
entwickelt und montiert.
So stand es zumindest vor einiger Zeit in einer Zeitung.

Holger Koetting

unread,
Jan 15, 2007, 4:25:19 PM1/15/07
to
Ralf Gunkel wrote:
> [insider]
> Du kannst ja einen Fetzen Panzertape von deiner Rolltasche nehmen.
> [/insider]

Oder vom geklebten Corail Teoz-Fenster.

Gruß,

Hol 'sonst noch was zu reparieren?' ger K. aus D.

Kai Skalweit

unread,
Jan 15, 2007, 5:00:47 PM1/15/07
to
Helmut Barth schrieb:
>
>Alle sind glücklich und zufrieden. Bis $Controller feststellt, dass ein
>Automat in der Provinz nicht kostendeckend Tickets absondert. Er erläßt
>eine Anordnung zum Abbau des Automaten. Wenige Tage später wird der
>Automat demontiert und kurz darauf als gestohlen gemeldet. Leider ist
>$Controller gerade im Osterurlaub. Die Techniker vor Ort bekommen eine
>kräftige Nackenmuskulatur vom vielen Kopfschütteln
>[/Fiktion]

YMMD, wobei sich am Ende eine kleine Ungenauigkeit einge-
schlichen hat:
Die Staerkung der Nackenmuskulatur ist ja auch kein Wunder,
weil die Techniker zunaechst auf dem Koelner Hbf einen Auto-
maten demontieren mussten, vor dem sie erstmal eine zehn-
koepfige Schlange verscheuchen mussten. - Ob der Automat
auf AJs Haltepunkt angekommen ist, muesste er uns erlaeutern.

Im letzten Jahr hatte ich das bei mir auf Arbeit mit einem
Kopierer, der schon lange im Schrottlager des Betreibers
stehen sollte. Entdeckt wurde das irgendwann im Sommer und
ein Austausch zugesagt. Anfang Dezember wurde ein- und das
mittlerweile defekte Geraet ("da kann ich leider keinen
Reparaturauftrag veranlassen") aufgebrochen. Dumm nur, dass
wir den Muenzer entleert hatten. Erfolg hatten die Einbrecher
leider beim Kopierkartenspender, der beim Ausspaehen durch
das Fenster nicht sichtbar war. Immer noch stehen Kopierer
und Kartenspender bei uns; nur das Fingerabdruck-Such-Pulver
der Polizei ist inzwischen an den aufgebrochenen Teilen wie-
der fast weggewischt. Abgeholt wurde ein anderer Kopierer,
der auch auf dem Speditionsschein mit Seriennummer korrekt
beschrieben war (am Telefon machte die dortige Mitarbeiterin
spaeter den Eindruck in die Tischplatte beissen zu wollen
und fragte eher kleinlaut, warum wir die Herausgabe nicht
verweigert haetten - warum sollten wir: Immerhin ist jetzt
wieder ein Muenzkopierer da). Die Kopierkarten werden jetzt
vom Personal verkauft.

Aber hier kriege ich keinesfalls die Kurve zum Ontopic, daher:

F'Up.

--
Gruesse
Kai

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