Merzig (ddp-rps). Ein Güterzug mit mehreren Tonnen Eisenerz ist in der Nacht
zu Montag am Bahnhof von Merzig entgleist. Personen wurden nicht verletzt.
Der Schaden wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt, wie ein
Bahn-Sprecher am Montag sagte. Die Strecke wird voraussichtlich frühestens
in einer Woche wieder freigegeben werden können.
18 der 32 Waggons des Zuges waren kurz nach Mitternacht aus bislang
ungeklärter Ursache im Ausfahrbereich des Bahnhofs Merzig aus den Gleisen
gesprungen. Der Zug hatte Eisenerz aus Rotterdam zur Dillinger Hütte liefern
sollen. Bei dem Unfall verkeilten sich die Waggons ineinander. Rund 1600 der
insgesamt 4500 Tonnen Eisenerz lagen nach dem Unfall auf den Gleisen, so
dass diese wahrscheinlich ausgewechselt werden müssen.
Die Instandsetzung der beschädigten Gleise wird nach Angaben der Deutschen
Bahn mindestens eine Woche dauern. Die Bergung der Waggons sollte noch am
Montagabend beginnen. Für den Einsatz der drei dazu benötigten Kräne mussten
allerdings zuvor Oberleitungen abgebaut, Bäume gefällt und Straßen
abgesperrt werden, sagte der Sprecher des Bundesgrenzschutzes in
Saarbrücken, Jörg Lindinger. Einsatzkräfte von BGS, Polizei, Feuerwehr und
Eisenbahnamt sowie Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG waren seit dem frühen
Morgen im Einsatz.
Der Bahnhof Merzig wurde unterdessen seit 8.00 Uhr früh durch Busse zwischen
Mettlach und Dillingen angefahren. Bei diesem Ersatzverkehr war es während
des Tages zu «leichten Verzögerungen» gekommen, sagte eine Bahn-Sprecherin.
Der im Zugverkehr übliche Takt konnte durch die Busse nicht ganz eingehalten
werden. Die Wartezeiten sollten jedoch nicht länger als 30 Minuten betragen.
Aufgrund der bestehenden Einschränkung werde der Schienenersatzverkehr auch
in den kommenden Tagen fortgesetzt. (Quelle: alle auf ddp-Anfrage)
http://de.news.yahoo.com/041025/336/49kww.html
Dominik
Kommendes Wochenende soll auch die Strecke Koblenz - Cochem wegen
Bauarbeiten voll gesperrt werden, siehe
<http://bauarbeiten.bahn.de/rheinland-pfalz/?gsid=248&_cms_page=/content/fahrplan.php&abschnitt=2>
Wenn die nun nicht noch kurzfristig verschoben werden, dann wird Trier
und das Umland am kommenden Wochenende nur über Eifelbahn und von
Luxemburg aus per Bahn zu erreichen sein, oder eben per SEV.
Die schweren Erzzüge Rotterdamm - Dillingen werden die nächsten Tage
wohl erstmal über Ludwigshafen - Saarbrücken umgeleitet werden müssen,
oder welche Möglichkeiten gibt es sonst noch?
--
Jan Marco Funke
Ich bin kein Eisenbahnexperte - aber was mir da so spontan einfällt:
Weiche gestellt, während sie vom Zug befahren wurde? Ist so etwas technisch
möglich? Hätte es die beschriebenen Auswirkungen?
Wolfgang
> Die schweren Erzzüge Rotterdamm - Dillingen werden die nächsten Tage
> wohl erstmal über Ludwigshafen - Saarbrücken umgeleitet werden müssen,
> oder welche Möglichkeiten gibt es sonst noch?
Über die Nahebahn (Bingen - Neunkirchen), oder via Trier - Apach - Metz.
Beides geht aber nicht ohne umspannen. Im ersteren Fall müsste ab Bingen
ein Rudel Dieselloks ran, im zweiten Fall gäbe es Arbeit für die 181er.
Außerdem ist es durch Frankreich kaum näher als über Ludwigshafen, mal
abgesehen von der erforderlichen Beteiligung der SNCF. Daher wird wohl
die Umleitung via Ludwigshafen am wahrscheinlichsten sein.
Lesen Beobachter der fraglichen Routen mit?
Joachim
> Merzig (ddp-rps). Ein Güterzug mit mehreren Tonnen Eisenerz ist in der Nacht
> zu Montag am Bahnhof von Merzig entgleist. Personen wurden nicht verletzt.
> Der Schaden wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt,
Habe gerade die Bilder in den Nachrichten gesehen. Sieht wirklich wüst
aus. Zum Glück keine Verletzten.
> 18 der 32 Waggons des Zuges waren kurz nach Mitternacht aus bislang
> ungeklärter Ursache im Ausfahrbereich des Bahnhofs Merzig aus den Gleisen
> gesprungen. ... Rund 1600 der
> insgesamt 4500 Tonnen Eisenerz lagen nach dem Unfall auf den Gleisen, so
> dass diese wahrscheinlich ausgewechselt werden müssen.
Die Gleise müssen wohl kaum wegen des verschütteten Erzes ausgewechselt
werden, sondern weil viele Schwellen zu Kleinholz verarbeitet und
etliche Schienen und Weichen demoliert worden sind.
Wenn 18 Wagen entgleist sind heißt dies, dass sogar über 2500 t Erz weg
geschafft werden müssen. Fröhliches Baggern!
Joachim
> Weiche gestellt, während sie vom Zug befahren wurde?
> Ist so etwas technisch
> möglich? Hätte es die beschriebenen Auswirkungen?
Bei mechanischen Stellwerken kann das schonmal passieren, wenn da am
Weichenhebel rumgespielt wird, bei ESTW ist das eher unwarscheinlich. Wenn
aber z.B. beim mechanischen Stellwerk der Fdl denkt, der Zug ist schon durch
und legt den Hebel um, dann machts zack und der Zug fliegt aus den Schienen.
Falls es passieren würde, dann würden vermutlich der Waggon auf der Weiche
und die dahinter entgleisen.
Dominik
> ... Rund 1600 der
>insgesamt 4500 Tonnen Eisenerz lagen nach dem Unfall auf den Gleisen, so
>dass diese wahrscheinlich ausgewechselt werden müssen.
Ne, ne - Herr Mehrdorn wird Eisenerz als Schotter genehmigen :-)
Spart Geld ...
-=tom=-
>> Die schweren Erzzüge Rotterdamm - Dillingen werden die nächsten Tage
>> wohl erstmal über Ludwigshafen - Saarbrücken umgeleitet werden müssen,
>> oder welche Möglichkeiten gibt es sonst noch?
> Über die Nahebahn (Bingen - Neunkirchen), oder via Trier - Apach - Metz.
Es ginge gar Trier - Apach - Thionville - Bouzonville -
Dillingen. Ist aber wohl noch wesentlich unrealistischer
als die anderen beiden Varianten.
> Beides geht aber nicht ohne umspannen. Im ersteren Fall müsste ab Bingen
> ein Rudel Dieselloks ran, im zweiten Fall gäbe es Arbeit für die 181er.
Und man bräuchte Zwischenwagen mit passenden Kupplungen,
die Erzzüge werden ja mit automatischer Mittelpufferkupplungen
und zwei 151 davor gefahren. In wieviele Teile müsste man
so einen Zug zerlegen, um ihn per Diesel entlang der Nahe
oder mit 181ern, 185ern oder SNCF-Dieseln durch Frankreich
zu schleppen?
> Lesen Beobachter der fraglichen Routen mit?
Nicht mehr (nein, bin noch Leser hier, aber seit Mitte
Juli nicht mehr täglicher Beobachter/Benutzer dieser
Strecken).
Gruß,
Till, der immer spekulierte, was für eine Schweinerei
es gäbe, wenn sowas mit einem der Flüssigroheisenzüge
zwischen Dillingen und Volklingen passierte...
--
Till Kinstler ti...@fs.is.uni-sb.de
http://www.phil.uni-sb.de/~till/ ti...@phil.uni-sb.de
mobile: +49 179 54 41 451
> Bei mechanischen Stellwerken kann das schonmal passieren, wenn da am
> Weichenhebel rumgespielt wird, bei ESTW ist das eher unwarscheinlich. Wenn
> aber z.B. beim mechanischen Stellwerk der Fdl denkt, der Zug ist schon durch
> und legt den Hebel um, dann machts zack und der Zug fliegt aus den Schienen.
>
Bei dem mechanischen Stellwerk, wo ich (vor über 20 Jahren) mal
gearbeitet habe, wurde der Fahrstraßen-Hebel erst entriegelt, wenn die
isolierte Schiene freigefahren war. Und die lag hinter der Fahrstraße.
Somit war es unmöglich, eine Weiche unterm Zug zu drehen, weil die
Verriegelung ja noch zu war. Allerdings waren da HL-Signale aufgestellt.
Bei Hf-Signalen ist aber das Prinzip gleich. Wer weiß mehr?
Jörg
--
-------------------------------------------------------------------------------------
http://www.modellbahncenter-minich.de - der etwas anders gut sortierte
Modellbahnshop
Hmm, den Fdl möchte ich sehen, der im mech. Stw. eine Weiche umlegen
kann, obwohl diese noch durch die Verschlußstange blockiert wird. Da
reißt eher der Hebel ab. Hingegen bei ESTW würde ich meine Hand nicht
dafür ins Feuer legen, daß nicht ein Bit aus dem Speicherüberlauf in die
Leistungselektr(on)ik-Ansteuerung gehopst ist...
Gruß & ein bißchen SCNR, Matthias Dingeldein
Gibt es in Deutschland mechanische Stellwerke ohne separate Riegel?
Gibt es einen Riegel, so müsste man schon an zwei verschiedenen Hebeln
'rumspielen', um eine Weiche unterm fahrenden Zug umzustellen. Das
verringert die Wahrscheinlichkeit, dass es aus Gedankenlosigkeit oder
Zerstreutheit passiert, doch beträchtlich.
Zusätzlich müsste man jedenfalls eine Bedienhandlung vornehmen, um die
Fahrstraße aufzulösen. Auf einem Wärterstellwerk wäre wohl zusätzlich
eine Zustimmungshandlung des Fdl notwendig.
--
Michael Suda
A-1150 Wien
Österreich/Austria/Autriche
Hast du jemals ein mechanisches Stellwerk von innen gesehen? Während
einer Zugfahrt sind die Weichen auch bei Mechanik verriegelt. Ein
Umstellen des Weichenhebels ist dabei nicht möglich.
Und der Fdl soll nicht denken, daß der Zug durch ist, er muß sich davon
durch Augenschein überzeugen, bevor er das Signal auf Halt stellen und
die Fahrstraße auflösen darf. Erst dann lassen sich die Weichen umstellen.
Reinhard
Ich habe die Umleitungspläne nur flüchtig angeschaut, da ich die nicht
bearbeiten muß. Es gab etliche Umleitungen über Dillenburg. Das spricht
also für Ludwigshafen - Saarbrücken.
Reinhard
> die Erzzüge werden ja mit automatischer Mittelpufferkupplungen
> und zwei 151 davor gefahren.
Die Saarländer auch? Ich dachte, das gilt nur für die Erzzüge Emden -
Salzgitter.
> In wieviele Teile müsste man
> so einen Zug zerlegen, um ihn per Diesel entlang der Nahe
> oder mit 181ern, 185ern oder SNCF-Dieseln durch Frankreich
> zu schleppen?
Halbieren müsste für Doppeltraktionen genügen.
> Till, der immer spekulierte, was für eine Schweinerei
> es gäbe, wenn sowas mit einem der Flüssigroheisenzüge
> zwischen Dillingen und Volklingen passierte...
Das gäbe eine bahntechnische Innovation: Feste Fahrbahn aus Gusseisen :-)
Joachim
Ist die Rheinstrecke zwischen Koblenz und Mainz entsprechend
belastbar oder leitet man eventuell weitraeumiger um?
Ein Erzzug auf der Siegstrecke (ueber Siegen und Hanau nach
Ludwigshafen) waere doch nett.
Christoph
> Gibt es in Deutschland mechanische Stellwerke ohne separate Riegel?
Es gibt zumindest Weichen ohne separate Riegel. Die
Bedingungen, ab wann eine Weiche geriegelt sein muss,
koennte ich vermutlich raussuchen, wenn es jemanden
interessiert.
Christoph
> Till Kinstler verfasste am 25.10.2004 22:03:
>
>> die Erzzüge werden ja mit automatischer Mittelpufferkupplungen
>> und zwei 151 davor gefahren.
>
>
> Die Saarländer auch?
Ja, auch wenn die "nur" etwas ueber 5100 t Bruttolast
erreichen.
Fuer die seltenen Zuege nach Oesterreich gibt es sogar
einen Adapterwagen fuer die Schublok, die in Laufach
dazukommt (je nach Last auch zwei Schubloks):
http://www.zu-den-zuegen.de/Seiten/Schub/6.htm
Christoph
>>Ich habe die Umleitungspläne nur flüchtig angeschaut, da ich die nicht
>>bearbeiten muß. Es gab etliche Umleitungen über Dillenburg. Das spricht
>>also für Ludwigshafen - Saarbrücken.
>
> Ist die Rheinstrecke zwischen Koblenz und Mainz entsprechend
> belastbar oder leitet man eventuell weitraeumiger um?
Die Antwort steht direkt darüber: Man leitet offenbar Verkehr über die
Siegstrecke, um am Rhein Kapazität frei zu bekommen.
> Ein Erzzug auf der Siegstrecke (ueber Siegen und Hanau nach
> Ludwigshafen) waere doch nett.
Und ein hübsches Draufzahlgeschäft.
Joachim
> Christoph Schmitz verfasste am 26.10.2004 00:08:
>
>>> Ich habe die Umleitungspläne nur flüchtig angeschaut, da ich die
>>> nicht bearbeiten muß. Es gab etliche Umleitungen über Dillenburg. Das
>>> spricht also für Ludwigshafen - Saarbrücken.
>>
>>
>> Ist die Rheinstrecke zwischen Koblenz und Mainz entsprechend
>> belastbar oder leitet man eventuell weitraeumiger um?
>
>
> Die Antwort steht direkt darüber: Man leitet offenbar Verkehr über die
> Siegstrecke, um am Rhein Kapazität frei zu bekommen.
>
Ups, Schmitz setzen, Erdkunde 6...
Christoph
> Christoph Schmitz verfasste am 26.10.2004 00:08:
>
>
>> Ein Erzzug auf der Siegstrecke (ueber Siegen und Hanau nach
>> Ludwigshafen) waere doch nett.
>
> Und ein hübsches Draufzahlgeschäft.
Für wen? Netzbedingte Umleitungen sind für das EVU ohne zusätzliche
Trassenkosten.
Reinhard
> Reinhard Schumacher wrote:
>
>>
>>
>> Ich habe die Umleitungspläne nur flüchtig angeschaut, da ich die nicht
>> bearbeiten muß. Es gab etliche Umleitungen über Dillenburg. Das
>> spricht also für Ludwigshafen - Saarbrücken.
>>
> Ist die Rheinstrecke zwischen Koblenz und Mainz entsprechend
> belastbar oder leitet man eventuell weitraeumiger um?
Die Rheinstrecke ist ziemlich ausgelastet, freie Trassen sind da nur
schwer zu bekommen.
Reinhard
>>>Ein Erzzug auf der Siegstrecke (ueber Siegen und Hanau nach
>>>Ludwigshafen) waere doch nett.
>>
>>Und ein hübsches Draufzahlgeschäft.
>
> Für wen? Netzbedingte Umleitungen sind für das EVU ohne zusätzliche
> Trassenkosten.
Die Mehrkosten für die zusätzlichen Fahrzeug-km gehen aber zu Lasten des
EVU.
Also zahlt die DB gleich 2x drauf. ;-)
Joachim
> > Lesen Beobachter der fraglichen Routen mit?
>
> Nicht mehr
In Mainz Hbf stehen öfters Bunkerzüge (gestern aben gegen 22:15, heute
früh).
Gruß, ULF
Welche Mehrkosten haben EVU bei unfallbedingter Umleitung zu zahlen?
Gruß, ULF
> > Bei mechanischen Stellwerken kann das schonmal passieren, wenn da am
> > Weichenhebel rumgespielt wird, bei ESTW ist das eher unwarscheinlich.
>
> Hmm, den Fdl möchte ich sehen, der im mech. Stw. eine Weiche umlegen
> kann, obwohl diese noch durch die Verschlußstange blockiert wird.
Oder auch nicht. War der Unfall im Allgäu ein solcher bei Bauzustand?
Und wie lange wirkt eine Verschlußstange bei Mechanik?
> Da
> reißt eher der Hebel ab. Hingegen bei ESTW würde ich meine Hand nicht
> dafür ins Feuer legen, daß nicht ein Bit aus dem Speicherüberlauf in die
> Leistungselektr(on)ik-Ansteuerung gehopst ist...
Hmm.
Gruß, ULF
Immerhin läßt man sie nicht für einzelne Zentner fahren...
Gruß, ULF
Ulf Kutzner schrieb:
Keine Trassenkosten. Aber natürlich die Mehrkosten für zusätzliche
Fahrzeuge - die Ruhr-Sieg-Strecke ist ein klein wenig steigungsreicher
und damit anspruchsvoller als die Rheinstrecke...
Gruß, Volker
> > Welche Mehrkosten haben EVU bei unfallbedingter Umleitung zu zahlen?
>
> Keine Trassenkosten. Aber natürlich die Mehrkosten für zusätzliche
> Fahrzeuge - die Ruhr-Sieg-Strecke ist ein klein wenig steigungsreicher
> und damit anspruchsvoller als die Rheinstrecke...
Ist Zusatzstrom zu zahlen?
Gruß, ULF
Volker Eichmann wrote:
>>Welche Mehrkosten haben EVU bei unfallbedingter Umleitung zu zahlen?
>
>
> Keine Trassenkosten. Aber natürlich die Mehrkosten für zusätzliche
> Fahrzeuge - die Ruhr-Sieg-Strecke ist ein klein wenig steigungsreicher
> und damit anspruchsvoller als die Rheinstrecke...
Wie sieht es aus, wenn ueber Gleise eines anderen EIU umgeleitet wird?
Beispiel 1 (fiktiv):
Umleitung eines Zuges Berlin-Chemnitz (geplant ueber Rangsdorf,
Elsterwerda, Riesa - Ist-Trasse ueber KW, Luckau, Herzberg, Riesa).
Beispiel 2 (real):
IIRC wurden Zuege bei Bombenfunden in Oranienburg ueber Basdorf,
Berlin-Karow (EIU=NBE) umgeleitet.
brgds
--
Gunter Herrmann
Naples, Florida, USA
Dieses muß aber schon lange her sein, denn die Strecke Wensickendorf -
Oranienburg wurde am 28.05.1995 stillgelegt. In der Zeit davor spielten
Trassenpreise eher keine Rolle.
Bye Kai
Quark. Der kleine Fahrdienstleiter-Lehrgang auf stellwerke.de wird Dich
hoffentlich den Unfug erkennen lassen, den Du da von Dir gegeben hast.
Gruss,
Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!
E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
Es gibt keinen Unterschied, was die Anordnung der isolierten Schiene angeht.
Welchen Unfall meinst Du? Immenstadt? Da war was mit Bauzustand, IIRC.
|> Und wie lange wirkt eine Verschlußstange bei Mechanik?
Bis der Fahrstrassenhebel zurueckgelegt wird. Und das geht erst nach
Aufloesung der elektrischen Festlegung (so vorhanden und keine Fahrt
auf Befehl und nur verschlossene Fahrstrasse). Und die Festlegung loest
erst nach Be- und Freifahren des isolierten Abschnitts auf, der
ueblicherweise hinter der letzten Weiche liegt. Vorheriges Umlegen
also nur durch (nachweisbare) Manipulation moeglich.
>>Hmm, den Fdl möchte ich sehen, der im mech. Stw. eine Weiche umlegen
>>kann, obwohl diese noch durch die Verschlußstange blockiert wird.
>
>
> Oder auch nicht. War der Unfall im Allgäu ein solcher bei Bauzustand?
>
> Und wie lange wirkt eine Verschlußstange bei Mechanik?
>
Bis die Fahrstraße aufgelöst wird? Man kann eine Fahrstraße auflösen,
wenn der Zug ggf. die Fahrstraßenschlußstelle (Mitwirkung des Zuges)
passiert hat. Das wird sich aber leicht feststellen lassen.
Wahrscheinlicher ist so etwas, wenn die Signalabhängigkeit
aufgehoben war.
Da aber in Merzig m.W. ein Lorenz/Alcatel-Spurplanstellwerk
arbeitet, kann es so nicht gewesen sein.
>
>> Hingegen bei ESTW würde ich meine Hand nicht
>>dafür ins Feuer legen, daß nicht ein Bit aus dem Speicherüberlauf in die
>>Leistungselektr(on)ik-Ansteuerung gehopst ist...
Dafür legt ja der Hersteller die Hand ins Feuer des EBA. ;-)
MfG
Knud
Mittlerweile war von Achsbruch die Rede.
Gruß, ULF
Gruß
Joe
> Mittlerweile war von Achsbruch die Rede.
Und beschädigten Schwellen schon ab einem halben Kilometer vor der
Unfallstelle. Ist das wieder so wie in Eschede, dass der Zug mit kaputten
Rädern noch bis zur nächsten Weiche kommt?
--
Viele Grüße,
Jens Schmidt
> Und man bräuchte Zwischenwagen mit passenden Kupplungen,
> die Erzzüge werden ja mit automatischer Mittelpufferkupplungen
> und zwei 151 davor gefahren.
Halten die NS in ihrem Abschnitt extra dafür passende Loks vor?
Joachim
> > Mittlerweile war von Achsbruch die Rede.
>
> Und beschädigten Schwellen schon ab einem halben Kilometer vor der
> Unfallstelle. Ist das wieder so wie in Eschede, dass der Zug mit kaputten
> Rädern noch bis zur nächsten Weiche kommt?
Auch mit kaputten Rädern ist der Anhalteweg > 0. Und es ist auch nicht
klar, ob die Bremsen auslösen. Der Tf bekommt Probleme in Zugmitte nicht
ohne weiteres mit.
Gruß, ULF
> > Beides geht aber nicht ohne umspannen. Im ersteren Fall müsste ab Bingen
> > ein Rudel Dieselloks ran, im zweiten Fall gäbe es Arbeit für die 181er.
>
> Und man bräuchte Zwischenwagen mit passenden Kupplungen,
> die Erzzüge werden ja mit automatischer Mittelpufferkupplungen
> und zwei 151 davor gefahren. In wieviele Teile müsste man
> so einen Zug zerlegen, um ihn per Diesel entlang der Nahe
Mit Ludmillas oder Class 66 sollte das halbwegs brauchbar machbar sein,
mit Übergangswagen.
Gruß, ULF
> > abgesehen von der erforderlichen Beteiligung der SNCF. Daher wird wohl
> > die Umleitung via Ludwigshafen am wahrscheinlichsten sein.
> >
> > Lesen Beobachter der fraglichen Routen mit?
>
> Ich habe die Umleitungspläne nur flüchtig angeschaut, da ich die nicht
> bearbeiten muß. Es gab etliche Umleitungen über Dillenburg. Das spricht
> also für Ludwigshafen - Saarbrücken.
Heute sah ich so ein Gerät (2*151 + 38 Wg) in Mainz, blockiert für mehr
als eine Viertelstunde Bahnsteig 4. Personalwechsel und im Zweifel
Warten auf freie Trasse.
Gleichzeitig sehe ich immer wieder Gz mit Taurus 1116 durch Mainz
fahren. Frage: Wenn es sich dabei auch um DB-Gz handelt, wäre es
praktikabel und sinnvoll, diese im Zweifel leichteren Züge (nach
Gremberg?) zu Gunsten der Bunkerzüge über Dillenburg umzuleiten, was
weniger Lastprobleme verursachen und zugleichen den Knoten Frankfurt
entlasten würde?
Gruß, ULF
http://www.railfaneurope.net/pix/nl/diesel/6400/Boxtel4.jpg
laesst recht deutlich einen Adapterwagen erkennen. Wobei die
Zuege m.W. zum Teil auch mit vier Loks der BR 6400 gefahren
werden.
Christoph
> Ulf Kutzner schrieb:
>
>
>>Mittlerweile war von Achsbruch die Rede.
>
>
> Und beschädigten Schwellen schon ab einem halben Kilometer vor der
> Unfallstelle. Ist das wieder so wie in Eschede, dass der Zug mit kaputten
> Rädern noch bis zur nächsten Weiche kommt?
Du meinst so wie in Rommerskirchen?
SCNR
Christoph
Sind die AK nicht wegen der untauglichkeit der SK für hohe zugkräfte
eingebaut worden? Dann nützt der übergangswagen ziemlich wenig.
Eventuell könnten die ludmillas die AK aber einfach nachgerüstet
bekommen...? Sind ja schliesslich aus sowjetischer konstruktion.
Doppeltraktionsfähig sind sie ja hoffentlich.
Klaus
> [erzzug]
> > Mit Ludmillas oder Class 66 sollte das halbwegs brauchbar machbar sein,
> > mit Übergangswagen.
>
> Sind die AK nicht wegen der untauglichkeit der SK für hohe zugkräfte
> eingebaut worden? Dann nützt der übergangswagen ziemlich wenig.
Doch, man kann den Zug ziehen. Nicht mit der Kraft, die zwei 151er
aufbringen könnten. Ist die Strecke zu steil, um einen Zug mit gegebener
Last und gegebener Zugkraft vom Fleck zu bekommen, teile man oder
schiebe nach.
Gruß, ULF
> http://www.railfaneurope.net/pix/nl/diesel/6400/Boxtel4.jpg
> laesst recht deutlich einen Adapterwagen erkennen. Wobei die
> Zuege m.W. zum Teil auch mit vier Loks der BR 6400 gefahren
> werden.
Ach du liebe Güte! Die NS dieseln ja! Und dann gleich in
3-4fach-Taktion. =:-o
Und das alles per Schraubenkupplung ohne Zwischenlok. Wofür dann noch
die MPK?
Hmm - dann könnte man doch so über die Nahetalbahn bis zum Ziel
durchlaufen ... ;-)
Joachim
> Und das alles per Schraubenkupplung ohne Zwischenlok. Wofür dann noch
> die MPK?
>
In NL ist sie in dieser Hinsicht nutzlos.
> Hmm - dann könnte man doch so über die Nahetalbahn bis zum Ziel
> durchlaufen ... ;-)
>
Sicher, dass die nicht groessere Steigungen aufweist als
die Strecken in den _Nieder_landen?
Ich moechte nicht wissen, wie lange diese drei Spielzeug-
loks, die zusammen weniger Leistung haben als eine 140,
brauchen, um den Zug auf 80 km/h zu beschleunigen.
Christoph
>>Ach du liebe Güte! Die NS dieseln ja!
>
> Ja, haben leider keine passenden E-Loks.
Warum nicht? Lokmangel? Oder welches techn. Problem liegt vor?
>>Hmm - dann könnte man doch so über die Nahetalbahn bis zum Ziel
>>durchlaufen ... ;-)
>
> Sicher, dass die nicht groessere Steigungen aufweist als
> die Strecken in den _Nieder_landen?
OK, überzeugt.
> Ich moechte nicht wissen, wie lange diese drei Spielzeug-
> loks, die zusammen weniger Leistung haben als eine 140,
> brauchen, um den Zug auf 80 km/h zu beschleunigen.
Unterhalb der Reibungsgrenze kommt es ja nur auf die Zugkraft an, und
die müsste bei 12 Achsen vorhanden sein. ;-)
Wie groß wären die Aussichten, eine NL-Zulassung der Oberhausener
Ludmillas zu bekommen?
Joachim
> Christoph Schmitz verfasste am 28.10.04 17:52:
>
>>> Ach du liebe Güte! Die NS dieseln ja!
>>
>> Ja, haben leider keine passenden E-Loks.
>
> Warum nicht? Lokmangel? Oder welches techn. Problem liegt vor?
>
Die Fahrdrahtspannung von 1500 Volt koennte bei der
Entwicklung leistungsstarker Loks ein limitierender
Faktor sein. ;-)
>>> Hmm - dann könnte man doch so über die Nahetalbahn bis zum Ziel
>>> durchlaufen ... ;-)
>>
>> Sicher, dass die nicht groessere Steigungen aufweist als
>> die Strecken in den _Nieder_landen?
>
> OK, überzeugt.
>
Wobei das Land auch nicht so voellig flach ist, die
Strecke nach Montzen hier steigt von Aachen West aus
mit IIRC 2,6 %, obwohl sie den hoechsten Punkt der
Niederlande mittels Scheiteltunnel unterquert.
>> Ich moechte nicht wissen, wie lange diese drei Spielzeug-
>> loks, die zusammen weniger Leistung haben als eine 140,
>> brauchen, um den Zug auf 80 km/h zu beschleunigen.
>
> Unterhalb der Reibungsgrenze kommt es ja nur auf die Zugkraft an, und
> die müsste bei 12 Achsen vorhanden sein. ;-)
>
Aber bis zu welcher Geschwindigkeit kann man mit
3540 kW die Zugkraft von 400 kN (m.W. die hoechste
per Schraubenkupplung zu uebertragende Kraft) auf-
rechterhalten? Die 140 (3650(?) kW, 275 kN) bricht
bei Zusi so bei 60 km/h ein.
> Wie groß wären die Aussichten, eine NL-Zulassung der Oberhausener
> Ludmillas zu bekommen?
>
Es gibt doch sechs Ludmillas, die fuer NL ausge-
ruestet wurden (BR 241, remotorisiert). Sind die
im Einsatz oder stehen die aus irgendwelchen Gruen-
den bloss rum?
Unsere fuenf 241.8 hier fahren jedenfalls fleissig
nach Montzen und zurueck, nur aus der Ausruestung
mit dem belgischen Zugsicherungssystem ist bis
jetzt noch nichts geworden (vielleicht auch mangels
Bedarf, da ja einige 225er damit fuer die Durchlaeu-
fer nach Genk zur Verfuegung stehen).
Christoph
>>>>Ach du liebe Güte! Die NS dieseln ja!
>>>
>>>Ja, haben leider keine passenden E-Loks.
>>
>>Warum nicht? Lokmangel? Oder welches techn. Problem liegt vor?
>
> Die Fahrdrahtspannung von 1500 Volt koennte bei der
> Entwicklung leistungsstarker Loks ein limitierender
> Faktor sein. ;-)
Die Serien 1600 bis 1800 der NS bringen 4500 kW bei einer Traktionsmasse
von 90 t. Das reicht ja wohl.
>>Unterhalb der Reibungsgrenze kommt es ja nur auf die Zugkraft an, und
>>die müsste bei 12 Achsen vorhanden sein. ;-)
>
> Aber bis zu welcher Geschwindigkeit kann man mit
> 3540 kW die Zugkraft von 400 kN (m.W. die hoechste
> per Schraubenkupplung zu uebertragende Kraft) auf-
> rechterhalten?
v = P/F = 8,85 m/s = 32 km/h.
> Die 140 (3650(?) kW, 275 kN) bricht
> bei Zusi so bei 60 km/h ein.
Passt.
> Es gibt doch sechs Ludmillas, die fuer NL ausge-
> ruestet wurden (BR 241, remotorisiert).
Ach sieh mal einer guck!
> Sind die
> im Einsatz oder stehen die aus irgendwelchen Gruen-
> den bloss rum?
Jetzt könnten sie mal ran.
Joachim
> Christoph Schmitz verfasste am 28.10.04 19:10:
>
>>>>> Ach du liebe Güte! Die NS dieseln ja!
>>>>
>>>>
>>>> Ja, haben leider keine passenden E-Loks.
>>>
>>>
>>> Warum nicht? Lokmangel? Oder welches techn. Problem liegt vor?
>>
>>
>> Die Fahrdrahtspannung von 1500 Volt koennte bei der
>> Entwicklung leistungsstarker Loks ein limitierender
>> Faktor sein. ;-)
>
>
> Die Serien 1600 bis 1800 der NS bringen 4500 kW bei einer Traktionsmasse
> von 90 t. Das reicht ja wohl.
>
Aber haelt der Fahrdraht auch eine Doppel- oder
Dreifachtraktion aus?
Christoph
Christoph Schmitz wrote:
> Joachim Schmid wrote:
>
>> Die Serien 1600 bis 1800 der NS bringen 4500 kW bei einer
>> Traktionsmasse von 90 t. Das reicht ja wohl.
>>
> Aber haelt der Fahrdraht auch eine Doppel- oder
> Dreifachtraktion aus?
>
WIMRE fuhren die Niederländer die Erzzüge früher mit 3 Loks: einer 1600
und zwei Dieseln. Die Diesel wurden nur zum Anfahren benötigt, die 1600
konnte den Zug alleine am Rollen halten. Diese Betriebsform brauchte
natürlich mehr Personal.
Hat Railion NL überhaupt ausrecheichend Elektroloks?
Johannes.
>>Die Serien 1600 bis 1800 der NS bringen 4500 kW bei einer Traktionsmasse
>>von 90 t. Das reicht ja wohl.
>
> Aber haelt der Fahrdraht auch eine Doppel- oder
> Dreifachtraktion aus?
Wozu? Das ist doch einzeln schon mehr als jetzt diese komische
Diesellokparade bringt.
Außerdem sind niederländische Fahrleitungen eine Orgie in Kupfer. Die
halten schon auch ein paar kW aus.
Joachim
> Christoph Schmitz verfasste am 28.10.2004 21:26:
>
>>> Die Serien 1600 bis 1800 der NS bringen 4500 kW bei einer
>>> Traktionsmasse von 90 t. Das reicht ja wohl.
>>
>>
>> Aber haelt der Fahrdraht auch eine Doppel- oder
>> Dreifachtraktion aus?
>
>
> Wozu? Das ist doch einzeln schon mehr als jetzt diese komische
> Diesellokparade bringt.
>
Dann duerfte es allerdings ggf. an Zugkraft mangeln.
Christoph
> > Ach du liebe Güte! Die NS dieseln ja! Und dann gleich in
> > 3-4fach-Taktion. =:-o
> >
> Ja, haben leider keine passenden E-Loks.
> Hoffentlich wird man irgendwann[tm] von Rotterdam aus bis
> Deutschland durchgehend unter Wechselstrom fahren koennen,
> dann bespannt man die Zuege einfach mit 3 185ern (sofern
> die dann eine Zulassung fuer NL haben).
Das wird wohl nicht so bald der Fall sein, da ich in Brüssel den
Fortbestand von Gleichstrom in der Thalys-Relation Amsterdam - Paris
erwarte.
Gruß, ULF
> >>> Ach du liebe Güte! Die NS dieseln ja!
> >>
> >> Ja, haben leider keine passenden E-Loks.
> >
> > Warum nicht? Lokmangel? Oder welches techn. Problem liegt vor?
> >
> Die Fahrdrahtspannung von 1500 Volt koennte bei der
> Entwicklung leistungsstarker Loks ein limitierender
> Faktor sein. ;-)
Die SNCF zieht schwere Gz [TM] über 3 % Steigung (mit Nachschub), wenn
auch m.W. keine Erzzüge.
Andererseits sollte es wohl möglich sein, 1 - 4 Loks von den bis zu 4
Dieselloks durch elektrische zu ersetzen, auf dem Vorspannwege.
> >>> Hmm - dann könnte man doch so über die Nahetalbahn bis zum Ziel
> >>> durchlaufen ... ;-)
> >>
> >> Sicher, dass die nicht groessere Steigungen aufweist als
> >> die Strecken in den _Nieder_landen?
> >
> > OK, überzeugt.
> >
> Wobei das Land auch nicht so voellig flach ist, die
> Strecke nach Montzen hier steigt von Aachen West aus
> mit IIRC 2,6 %, obwohl sie den hoechsten Punkt der
> Niederlande mittels Scheiteltunnel unterquert.
Steigt sie mit diesem Gradienten nicht außerhalb der Niederlande?
Gruß, ULF
Einzeln bringen sie aber nicht das Reibungsgewicht. Ich war in Mainz Hbf
bei Regen beim Anfahren eines Erzzuges dabei. Die 151 kam recht schnell
auf 3 km/h, bis sich der Zughaken zur zweiten 151 längte. Dann wurde es
recht schnell 1 km/h und nach etwa einer Zuglänge kam man auf
Schrittgeschwindigkeit.
Du müßtest für NL mehrere Loks nehmen und brauchbar oberstrombegrenzen.
Gruß, ULF
> Christoph Schmitz schrieb:
>
>>Wobei das Land auch nicht so voellig flach ist, die
>>Strecke nach Montzen hier steigt von Aachen West aus
>>mit IIRC 2,6 %, obwohl sie den hoechsten Punkt der
>>Niederlande mittels Scheiteltunnel unterquert.
>
>
> Steigt sie mit diesem Gradienten nicht außerhalb der Niederlande?
>
Nicht nur das tut sie (naemlich in Deutschland), sondern
sie unterfaehrt die Niederlande wenn dann nur punktuell
(naemlich den Dreilaenderpunkt), das eine Tunnelportal
ist in Deutschland und das andere in Belgien.
Ich wollte damit auch weniger aussagen, dass es in den
Niederlanden steile Strecken gibt, sondern mehr, dass das
Land an sich nicht vollstaendig flach ist (im Gegensatz
zu einem anderen europaeischen Land, dessen hoechste Punk-
te durch im Meer(!) stehende Brueckenpfeiler gebildet wer-
den).
Christoph
> Christoph Schmitz schrieb:
>
>>Hoffentlich wird man irgendwann[tm] von Rotterdam aus bis
>>Deutschland durchgehend unter Wechselstrom fahren koennen,
>>dann bespannt man die Zuege einfach mit 3 185ern (sofern
>>die dann eine Zulassung fuer NL haben).
>
> Das wird wohl nicht so bald der Fall sein, da ich in Brüssel den
> Fortbestand von Gleichstrom in der Thalys-Relation Amsterdam - Paris
> erwarte.
>
Was hat das mit Bruessel zu tun?
Ich gehe davon aus, dass man per Betuweroute (siehe auch
http://bueker.net/trainspotting/maps/benelux-network/benelux-network.gif)
unter 25 kV von Rotterdam Maasvlakte bis nach Zevenaar
fahren koennen wird, interessant wird das Stueck Zeve-
naar-Emmerich.
Christoph
> >>Hoffentlich wird man irgendwann[tm] von Rotterdam aus bis
> >>Deutschland durchgehend unter Wechselstrom fahren koennen,
> >>dann bespannt man die Zuege einfach mit 3 185ern (sofern
> >>die dann eine Zulassung fuer NL haben).
> >
> > Das wird wohl nicht so bald der Fall sein, da ich in Brüssel den
> > Fortbestand von Gleichstrom in der Thalys-Relation Amsterdam - Paris
> > erwarte.
> >
> Was hat das mit Bruessel zu tun?
Ich vermute, daß der Raum Rotterdam demnächst von dort aus mit einer
25kV-Strecke zu erreichen sein wird.
Gruß, ULF
Nach der bereits zitierten Karte wird die NBS von Rotterdam
kommend nur bis Antwerpen gehen.
Aber das erklaert immer noch nicht, warum Du von Rotterdam
nach Deutschland ueber Bruessel fahren willst und wie das
durchgehend unter Wechselstrom geschehen soll (sowohl rund
um Bruessel als auch in Luettich faehrt der Thalys da unter
Gleichstrom, und auch hier bei Aachen wird wohl ein Gleich-
stromstueck bleiben). Mal abgesehen davon, dass das ein Um-
weg ist und dass die Topographie dort nicht besonders gue-
terzugfreundlich ist.
Christoph
> > Ich vermute, daß der Raum Rotterdam demnächst von dort aus mit einer
> > 25kV-Strecke zu erreichen sein wird.
> >
> Nach der bereits zitierten Karte wird die NBS von Rotterdam
> kommend nur bis Antwerpen gehen.
Ja, das wäre zumindest eine ziemlich großräumige Auslegung von
"Brüssel"...
> Aber das erklaert immer noch nicht, warum Du von Rotterdam
> nach Deutschland ueber Bruessel fahren willst und wie das
> durchgehend unter Wechselstrom geschehen soll (sowohl rund
> um Bruessel als auch in Luettich faehrt der Thalys da unter
> Gleichstrom, und auch hier bei Aachen wird wohl ein Gleich-
> stromstueck bleiben). Mal abgesehen davon, dass das ein Um-
> weg ist und dass die Topographie dort nicht besonders gue-
> terzugfreundlich ist.
Gut, ich gebe ja zu, daß es über Nordostfrankreich ein noch größerer
Umweg wäre und daß die SNCF auf der von ihr verwalteten Schnellstrecke
etwas gegen Erzzüge haben dürfte...
Gruß, ULF
Der Maastunnel in Rotterdam hat m.W. Steigungen von 2,0 und 2,2%.
Grüße,
Rian
--
Rian van der Borgt, Leuven/Löwen, Belgien.
e-mail: rvdb...@xs4all.be www: http://www.xs4all.be/~rvdborgt/
Fix Outlook Express: http://home.in.tum.de/~jain/software/oe-quotefix/
Fix Outlook: http://home.in.tum.de/~jain/software/outlook-quotefix/
> >>>mit IIRC 2,6 %, obwohl sie den hoechsten Punkt der
> >>>Niederlande mittels Scheiteltunnel unterquert.
> >>
> >>Steigt sie mit diesem Gradienten nicht außerhalb der Niederlande?
> >
> >Nicht nur das tut sie (naemlich in Deutschland), sondern
> >sie unterfaehrt die Niederlande wenn dann nur punktuell
> >(naemlich den Dreilaenderpunkt), das eine Tunnelportal
> >ist in Deutschland und das andere in Belgien.
>
> Der Maastunnel in Rotterdam hat m.W. Steigungen von 2,0 und 2,2%.
Sind die lang genug, um einen ganzen Erzzug voll zu betreffen? Ferner
nehme ich an, daß man den Halt schwerer Gz unten im Tunnel verhütet,
wann immer es geht.
Gruß, ULF
Keine Ahnung.
>Ferner
>nehme ich an, daß man den Halt schwerer Gz unten im Tunnel verhütet,
>wann immer es geht.
Ja. Dafür gibt es sogar besondere Signale.
Deswegen muß man strikt das Anfahren und das Streckenfahren unterscheiden.
a) Wegen Zugkraft = Leistung/Geschwindigkeit kann man prinzipiell mit
relativ geringer Leistung sehr hohe Zugkräfte erzielen - wenn man sie per
Reibung übertragen kann. Um sicher anfahren und zügig beschleunigen zu
können, baucht man daher Reibungsgewicht. Und dieses liefern die
Zusatz-Diesel.
Die Lok kann unterhalb einer bestimmten Geschwindigkeit vv
(schienenzustandsabhängig, bei modernen Elloks im Bereich 50-100km/h) ihre
Höchstleistung Pmax überhaupt nicht voll einsetzen. Deswegen kann auch der
maximale Oberstrom nicht auftreten und die dort vermuteten Probleme
entfallen.
b) Auf der Strecke, bei Geschwindigkeiten oberhalb vv, nimmt die Zugkraft in
Form einer Hyperbel K = Pmax/v mit der Geschwindigkeit ab. In der Ebene
zieht eine Ellok allerdings auch schon mal ein paar 1000t mit konstanten
50-80km/h. Hätte man eine Ellok-Mehrfachtraktion, müßte man in der Tat
über den Schutz der Oberleitung nachdenken, aber nur bei Steigungen oder
Beschleunigungsvorgängen.. Aber "schnelles" Beschleunigen ist in diesem
Geschwindigkeitsbereich sowieso nur noch beschränkt nützlich und man wird
die volle Leistung mehrerer Loks daher selten brauchen. M.W. ließ man bei
den NS auf der Strecke die Erzzüge im wesentlichen von der Ellok ziehen,
z.T. sogar unter Abschaltung der Diesel.
Ein Sonderfall für sich sind Steigungen. Hier bestimmt die vorhandene
Leistung die erreichbare Geschwindigkeit, vorausgesetzt(!) das
Reibungsgewicht reicht überhaupt für das Fahren des Zuges aus. Auf der
mehrfach angesprochenen Strecke von AC-West durch den Montzener Tunnel
schiebt die DB mit Elloks nach; einmal oben reicht der SNCB-Diesel für die
Weiterfahrt. Früher wurden auch Reisezüge ab etwa 12 Wagen von AC-Hbf zum
Buschtunnel hinauf nachgeschoben, und zwar wegen der
Elektrifizierungssituation mit DB-Diesellok. (Hinter Lüttich aus dem Maastal
auf die Hochebene schob die SNCB dann elektrisch, was jedesmal den
fantastischen Rückblick aus dem letzten Wagen ruiniert hat).
Gruß
Hüller,,Knut
Dänemark?
Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Das Ueberschreiten der | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Gleise ist verboten! " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Fdl Bad Driburg, 15.02.1997 |
> Auf der
> mehrfach angesprochenen Strecke von AC-West durch den Montzener Tunnel
<debk>
Gemmenicher Tunnel
</debk>
> schiebt die DB mit Elloks nach; einmal oben reicht der SNCB-Diesel für die
Je nach Verfuegbarkeit wird auch schon mal mit Diesel geschoben.
> Weiterfahrt. Früher wurden auch Reisezüge ab etwa 12 Wagen von AC-Hbf zum
Von den SNCB-Dieseln (und den 225ern) sind es oft auch zweie.
> Buschtunnel hinauf nachgeschoben, und zwar wegen der
> Elektrifizierungssituation mit DB-Diesellok.
Ich moechte fast vermuten, dass die noch existierenden Nacht-
zuege (Hamburg/Berlin-Paris und Warschau-Bruessel) auch heute
noch nachgeschoben werden. Und wahrscheinlich immer noch mit
Diesel, auch wenn in Aachen West manchmal eine 189 rumsteht.
Christoph
> > Und wie lange wirkt eine Verschlußstange bei Mechanik?
> Bis die Fahrstraße aufgelöst wird?
Wenn ich außer der Auflösung nichts weiter mache, also den Fahr-
straßenhebel nicht anrühre, ist die mechanische Blockierung der
Verschlussstange immer noch vorhanden. Das sollte Ulf und dir aber
nicht unbekannt sein.
> Man kann eine Fahrstraße auflösen,
^^^^
darf. Können kann ich technisch ggf. schon früher.
> wenn der Zug ggf. die Fahrstraßenschlußstelle (Mitwirkung des Zuges)
^^^^ ^^ ^^
delete zug ggf.
> passiert hat.
--
mfg Matthias Dörfler
Diese Nachricht stellt nur meine persönliche Meinung dar.
> Und der Fdl soll nicht denken, daß der Zug durch ist, er muß sich davon
> durch Augenschein überzeugen,
<fußstampf>Raider heißt Twix. Augenschein heißt Hinsehen.</fußstampf>
> Christoph Schmitz <christoph...@post.rwth-aachen.de> wrote:
>
>>(im Gegensatz
>>zu einem anderen europaeischen Land, dessen hoechste Punk-
>>te durch im Meer(!) stehende Brueckenpfeiler gebildet wer-
>>den).
>
>
> Dänemark?
>
Bingo! :-)
Um es komplett aufzuloesen: Es handelt sich um die Pfeiler
der Haengebruecke ueber den Grossen Belt (Ostseite, wo die
Bahn im Tunnel verlaeuft), und sie sind 257 m hoch. Die
Bruecke hat 1624 m Spannweite und 68 m Durchfahrtshoehe
und sieht von unten nett imposant aus. :-)
Christoph
Die im EBF-Kiosk z.Zt. vorraetigen Twixe haben auf der Rueckseite unter
der Falzkante den Aufdruck 'auch bekannt als Raider'.
Gruss,
Hol 'SCNR' ger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!
E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
Joachim Schmid schrieb:
> [Umleiterei der Erzzüge] .. die Umleitung via Ludwigshafen am wahrscheinlichsten sein.
>
> Lesen Beobachter der fraglichen Routen mit?
Als ich heute morgen gegen 7.45 mit dem 816 Richtung Norden durch Worms
fuhr sind mir gleich 2 der Geschosse begegnet. Die fuhren direkt im
Blockabstand hintereinanderher Richtung Ludwishafen.
Grüßle, Helmut
> In article <tqq4o0lqlb9unkpcb...@4ax.com>,
> Matthias Doerfler <nutznet...@wedebruch.de> writes:
> |> <fußstampf>Raider heißt Twix. Augenschein heißt Hinsehen.</fußstampf>
>
:-)))
> Die im EBF-Kiosk z.Zt. vorraetigen Twixe haben auf der Rueckseite unter
> der Falzkante den Aufdruck 'auch bekannt als Raider'.
>
Cool, gleich mal nächsten Donnertag überprüfen.
In 2003 gab es eine Extraedition mit extra Schoko und Aufdruck "Raider" im
bekannten Design.
Also wie bei der Bahn. Stetig ist der Wandel.
Gruss Ralf
--
de.etc.bahn.* Wintertreffen Revival 2005 auf Alp Grüm
10. bis 15. Feb. 2005: Grimsel, Lötschberg, Simplon, Milano,
Bernina, Albula, Oberalp, Furka, Vallée du Trient,
Chamonix, Geneve und mehr: http://www.debx2005.de
>>> Mittlerweile war von Achsbruch die Rede.
>>
>> Und beschädigten Schwellen schon ab einem halben Kilometer vor der
>> Unfallstelle. Ist das wieder so wie in Eschede, dass der Zug mit kaputten
>> Rädern noch bis zur nächsten Weiche kommt?
>
> Du meinst so wie in Rommerskirchen?
Oder Röhrmoos?
Tom
--
The only problem with troubleshooting is that sometimes the trouble
shoots back
th.g...@gmx.de
http://www.thomas-gabler.de
Hier ist ein Link zum Unglueck zu der entsprechenden Seite des
Saarlaendischen Rundfunks, der auch einige Bilder zeigt:
http://www.sr-online.de/themen/index.jsp?dir=7&aufklapp=32&akt=881&sonderDesc=0&id=294708
> Hier ist ein Link zum Unglueck zu der entsprechenden Seite des
> Saarlaendischen Rundfunks, der auch einige Bilder zeigt:
>
> http://www.sr-online.de/themen/index.jsp?dir=7&aufklapp=32&akt=881&sonderDesc=0&id=294708
Sehr gute Bilde hat ein Mitglied ins TT-Modellbahnforum gestellt:
http://www.tt-board.de/forum/showthread.php?threadid=3594
Lucas.
Sind die so gut, dass es sich lohnt, sich extra dafuer
auf dieser Seite zu registrieren?
Christoph
> Zuletzt schrieb Reinhard Schumacher:
>
>
>>Und der Fdl soll nicht denken, daß der Zug durch ist, er muß sich davon
>>durch Augenschein überzeugen,
>
> <fußstampf>Raider heißt Twix.
Jau, ich suche mir gleich mal den Film "Easy Twix" raus. :-)
> Augenschein heißt Hinsehen.</fußstampf>
Zu meiner mechanischen Zeit brauchten wir nicht hinsehen, bei uns
reichte damals noch der Augenschein. :-)
Reinhard
Ich konnte die Bilder ansehen, ohne mich zu registrieren. Du findest
sie übrigens auf der dritten Seite.
Gruss
Bastian
>>>>Die Serien 1600 bis 1800 der NS bringen 4500 kW bei einer
>>>>Traktionsmasse von 90 t. Das reicht ja wohl.
>>>
>>>Aber haelt der Fahrdraht auch eine Doppel- oder
>>>Dreifachtraktion aus?
>>
>>Wozu? Das ist doch einzeln schon mehr als jetzt diese komische
>>Diesellokparade bringt.
>
> Dann duerfte es allerdings ggf. an Zugkraft mangeln.
Dann also das selbe wie bei uns mit den 151er-Doppelpacks machen:
Doppeltraktion für die Zugkraft beim Anfahren, mit Oberstrombegrenzung.
Oder - wie hier schon erwähnt - einen Dieselbooster zuspannen.
Wobei die NS zugegebenermaßen in der Falle ihres veralteten Stromsystems
sitzen. Aber die SNCF bekommen es ja auch halbwegs hin.
Joachim
Definitv. Wobei ich vermute, dass Du sie auch so sehen kannst ...
Lucas.
Joachim Schmid wrote:
> Christoph Schmitz verfasste am 29.10.2004 11:07:
>
>>>>> Die Serien 1600 bis 1800 der NS bringen 4500 kW bei einer
>>>>> Traktionsmasse von 90 t. Das reicht ja wohl.
>>>>
>>>>
>>>> Aber haelt der Fahrdraht auch eine Doppel- oder
>>>> Dreifachtraktion aus?
>>>
>>>
>>> Wozu? Das ist doch einzeln schon mehr als jetzt diese komische
>>> Diesellokparade bringt.
>>
>>
>> Dann duerfte es allerdings ggf. an Zugkraft mangeln.
>
>
> Dann also das selbe wie bei uns mit den 151er-Doppelpacks machen:
> Doppeltraktion für die Zugkraft beim Anfahren, mit Oberstrombegrenzung.
> Oder - wie hier schon erwähnt - einen Dieselbooster zuspannen.
>
Hier das Zitat (aus "150 Jahre Eisenbahn in den Niederlanden"):
> Zur Beförderung der 4000- und 4800-Tonnenzüge (1988, JP) setzt die NS
> gemischte Traktionen ein; eine elektrische Lokomotive der Reihen 1600
> oder 1300 und dahinter ein Doppelgepann von Dieselloks der Reihe 2200,
> die dazu dienen, den Zug in Bewegung zu setzen. Beladene Züge werden
> daher mit zwei Lokomotiven gefahren. Technisch wäre es machbar, mit
> zwei 1600ern in Vielfachsteuerung zu fahren, aber aus betrieblichen
> Gründen ist dies noch nicht möglich.
> Wobei die NS zugegebenermaßen in der Falle ihres veralteten Stromsystems
> sitzen. Aber die SNCF bekommen es ja auch halbwegs hin.
>
Anmerkungen:
1) Damals wurden die Erzzüge auch (schon) mit vier Dieselloks gefahren -
auf dem nicht elektrifizierten Abschnitt Maasvlakte - Kijfhoek.
2) Die "betrieblichen Gründe" sind mMn eine freundliche Umschreibung des
Begriffs "Lokmangel".
3) Die NS sitzen stromsystemmäßig im gleichen Boot wie die SNCF in ihrem
Gleichstromnetz, die 1600er sind Chopperloks und daher nicht mit
übermäßig hohen Anfahrströmen gebeutelt.
Johannes.
> Matthias Doerfler wrote:
>
>> Zuletzt schrieb Reinhard Schumacher:
>>
>
>>> Und der Fdl soll nicht denken, daß der Zug durch ist, er muß sich
>>> davon durch Augenschein überzeugen,
>
>> <fußstampf>Raider heißt Twix.
>
> Jau, ich suche mir gleich mal den Film "Easy Twix" raus. :-)
Da wirst Du genauso viel Erfolg haben wie mit "Einfacher Räuber".
Rolf "Let's ride to raid the enemy!" Mantel
Hmm. Anmeldepflichtig, wie mir scheint.
Weil ich gerade dabei sind, zitiere ich:
"Der Zug besteht gewöhnlich aus einer 151er Doppeltraktion und 40 Faalns
(6-Achser) Erzwagen mit Mittelpufferkupplung."
In den zügen, die ich in Mainz gesehen habe, waren verschiedene
Bunkerwagentypen, teils auch mit Kurzkupplungsstange.
Gruß, ULF
> >> http://www.tt-board.de/forum/showthread.php?threadid=3594
> >>
> >Sind die so gut, dass es sich lohnt, sich extra dafuer
> >auf dieser Seite zu registrieren?
>
> Ich konnte die Bilder ansehen, ohne mich zu registrieren. Du findest
> sie übrigens auf der dritten Seite.
Ahso, auf der ersten Seite gab es verlinkte Bilder, die dann nach
Registrierung schrien.
Gruß, ULF
Zumindest sehen die Wagen etwas unterschiedlich aus, aber
ich kann nicht beurteilen, wie unterschiedlich die genau
sind. Fest gekuppelte Paerchen sind in der Tat eine ganze
Menge in diesen Zuegen vorhanden.
Wobei es meines Wissens maximal 38 Wagen sind, nicht 40
(wobei man die Paerchen natuerlich als zweie zaehlt).
Christoph
> >> Sehr gute Bilde hat ein Mitglied ins TT-Modellbahnforum gestellt:
> > Sind die so gut, dass es sich lohnt, sich extra dafuer
> > auf dieser Seite zu registrieren?
>
> Definitv.
Der Gleisbogen auf dem drittletzten bild von
<http://www.tt-board.de/forum/showthread.php?s=37a747af7579a041c0d8305908865536&t=3594&page=3&pp=15>
war also urprünglich Normalspur mit mehreren hundert Metern Radius?
Gruß, ULF
> > Weil ich gerade dabei sind, zitiere ich:
> >
> > "Der Zug besteht gewöhnlich aus einer 151er Doppeltraktion und 40 Faalns
> > (6-Achser) Erzwagen mit Mittelpufferkupplung."
> >
> > In den zügen, die ich in Mainz gesehen habe, waren verschiedene
> > Bunkerwagentypen, teils auch mit Kurzkupplungsstange.
> >
> Zumindest sehen die Wagen etwas unterschiedlich aus, aber
> ich kann nicht beurteilen, wie unterschiedlich die genau
> sind.
Ich sah auch Wagen mit anderen Buchstabenkombinationen im Zug.
Gruß, ULF
Ulf, ja die thumbnails werden besuchern nicht angezeigt.
Ber die Bilder auf Seite drei sind in voller Grösse in den Posts mit
enthalten!
Lucas.