Ich wollte eigentlich nur mal fragen wie das deutschlandweit
Schließzeiten der Bahnschranken so aussieht. Mit Schließzeiten
meine ich die Zeit zwischen dem schließen der Schranke und der
Vöruberfahrt des Zuges.
Es kommt hier in Durmersheim ( in der Nähe von Karlsruhe ) durchaus mal
vor, dass die Schranke 3-5 Minuten geschlossen ist
bis ein Zug oder eine S-Bahn sich nähert. Kenne da aber auch Beispiele
wo dies besser klappt. Ist es dem Personal teilweise nicht
möglich diese Zeiten zu verkürzen? Manchmal kommt es mir so vor als wäre
es zuviel Arbeit wegen 2 Minuten zwischen 2
Zügen nochmal die Schranke zu öffnen.
Anlass dieses Postings ist dieser, dass ich öfters zum Bahnhof laufe,
etwa 2-3 Minuten früher da bin und die Schranke schon
unten ist und ich gezwungen bin über den geschlossenen Bahnübergang zu
laufen. Das zieht ja je nachdem auch eine Strafe mit
sich. Oder irre ich mich da?
Gruss Andreas
--
Bei PM bitte das muell vor der Adresse entfernen!!!
>Hallo NG,
Hallo,
>Es kommt hier in Durmersheim ( in der Nähe von Karlsruhe ) durchaus mal
>vor, dass die Schranke 3-5 Minuten geschlossen ist
>bis ein Zug oder eine S-Bahn sich nähert. Kenne da aber auch Beispiele
>wo dies besser klappt. Ist es dem Personal teilweise nicht
>möglich diese Zeiten zu verkürzen? Manchmal kommt es mir so vor als wäre
>es zuviel Arbeit wegen 2 Minuten zwischen 2
>Zügen nochmal die Schranke zu öffnen.
Zuviel Arbeit ist das mit Sicherheit nicht. Es ist oftmals nicht
möglich, da teilweise Block- oder auch Ausfahrsignale schon auf Fahrt
stehen, die oftmals sehr weit vom Bahnübergang entfernt sind. Ein sehr
gutes Beispiel ist der Bahnübergang zwischen Wanne-Eickel und
Gelsenkirchen. Hier kann es vorkommen, daß der Übergang zeitweise bis
zu 12 min geschlossen ist.
>Anlass dieses Postings ist dieser, dass ich öfters zum Bahnhof laufe,
>etwa 2-3 Minuten früher da bin und die Schranke schon
>unten ist und ich gezwungen bin über den geschlossenen Bahnübergang zu
>laufen. Das zieht ja je nachdem auch eine Strafe mit
>sich. Oder irre ich mich da?
Wo kein Kläger, da kein Richter.
Du solltest diese Aktion allerdings lieber sein lassen, sonst kann es
irgendwann mal passieren, daß Dich ein Zug erwischt, bevor Du ihn
erwischt hast und dann einen entsprechenden Artikel für diverse
Zeitungen lieferst.
Einfache Empfehlung von mir daher, sei einfach 5 min früher da. :-)
Gruß
Guido
Nettes Beispiel ist auch der Bahnübergang in Lemmie bei Hannover (Gibt
sicher 1000 ähnliche, aber da komme ich halt regelmäßig vorbei). Der
befindet sich direkt neben dem Haltepunkt. Wenn also ein Zug kommt, dann
gehen die Schranken schon lange runter, bevor der Zug am Bahnsteig
angekommen ist. Sie bleiben dann auch unten während der Zug hält, bis er
wieder abgefahren ist. Sowas erklärt sich ganz einfach durch die
notwendige Sicherungstechnik der Bahn. Ein Zug darf erst dann in einen
Sicherungsblock einfahren, wenn auch mindestens der nachfolgende Block
von Fahrzeugen geräumt ist. Das bedeutet also, dass dort kein Zug mehr
sein darf und alle Schranken geschlossen sein müssen.
Darüber hinaus ist das in so einem Fall auch dringend erforderlich,
falls bei einem Zug mal die Bremsen nicht ganz so wirken wie vorgesehen :)
Torsten
--
Torsten Dix Tel: 0511 4732266
Am Lohgraben 12 Mail: d...@n-welt.de
30455 Hannover WEB: http://www.n-welt.de/
Nein. Wenn der Bue signalabhaengig ist, muss er geschlossen sein, bevor das
deckende Signal auf Fahrt kommt. Dementsprechend kannst Du Dir ausrechnen,
wie lange eine Schranke zu sein kann.
Ansonsten besuch mal den Bue Dreieich-Buchschlag. Da geht's richtig ab.
Immerhin existiert fuer Fussgaenger eine Unterfuehrung. Als Autofahrer steht
man da aber etwas laenger...
Gruss,
Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!
E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
Andreas Wagner wrote:
>
> Ich wollte eigentlich nur mal fragen wie das deutschlandweit
> Schließzeiten der Bahnschranken so aussieht. Mit Schließzeiten
> meine ich die Zeit zwischen dem schließen der Schranke und der
> Vöruberfahrt des Zuges.
In Bonn 2-4 Minuten. Hier rauschen die Züge aber noch mit 120+ km/h
über die Bahnübergänge. Wenn man Pech hat muss man 2 Züge je Richtung
abwarten, so dass die Schranken auch mal 10-15 min unten sind.
> ...
>
> Anlass dieses Postings ist dieser, dass ich öfters zum Bahnhof
> laufe, etwa 2-3 Minuten früher da bin und die Schranke schon
> unten ist und ich gezwungen bin über den geschlossenen Bahnübergang
^^^^^^^^^
> zu laufen. Das zieht ja je nachdem auch eine Strafe mit sich.
> Oder irre ich mich da?
Niemand zwingt dich.
Es ist ganz allein deine Entscheidung unzureichende Zeitplanung
durch Eigengefährdung zu kompensieren.
In Bonn gibt es auch so Spezialisten, so dass es fast regelmässig
(etwa im Jahresrhythmus) zu Todesfällen kommt.
Edbert
--
DER_MOBA http://www.der-moba.de/
Linkseiten http://www.der-moba.de/Inhalt/Links/index.php3
Gleissysteme http://www.der-moba.de/Inhalt/Artikelverzeichnis/index.php3
Gleisplanung mit MacOS? -> RailModeller (http://www.railmodeller.de/)
Quark. Das Schliessen der Schranken hat nichts mit der Zugfolge zu tun.
Dass die Schranken geschlossen sind haengt entweder damit zusammen, dass
der Haltepunkt innerhalb der Einschaltstrecke des Bue (bei zugbedienten
Anlagen) liegt, bzw. die Anlage signalabhaengig zum Hauptsignal ist.
|> von Fahrzeugen geräumt ist. Das bedeutet also, dass dort kein Zug mehr
|> sein darf und alle Schranken geschlossen sein müssen.
Das ist zwar richtig, aber unabhaengig voneinander. Das Freifahren des
Blockabschnitts durch einen frueheren Zug veranlasst ja nicht die Schranken
zum Schliessen. Sondern erst der Stellanstoss fuer die neue Zugfahrt.
Das man das durchaus besser regeln kann sehe ich am Bahnhof von meinem
Heimatort. Da geht die Schranke runter und etwa 30 Sekunden später
erscheint die S-Bahn. Auf der Strecke fährt fast nur noch die S-Bahn und
die Strecke wurde erst vor kurzem erneuert. Ich glaube die Schranken
schließen sich jetzt ohne das einer den Hebel umlegen muss.
>
> >Anlass dieses Postings ist dieser, dass ich öfters zum Bahnhof laufe,
> >etwa 2-3 Minuten früher da bin und die Schranke schon
> >unten ist und ich gezwungen bin über den geschlossenen Bahnübergang zu
> >laufen. Das zieht ja je nachdem auch eine Strafe mit
> >sich. Oder irre ich mich da?
>
> Wo kein Kläger, da kein Richter.
> Du solltest diese Aktion allerdings lieber sein lassen, sonst kann es
> irgendwann mal passieren, daß Dich ein Zug erwischt, bevor Du ihn
> erwischt hast und dann einen entsprechenden Artikel für diverse
> Zeitungen lieferst.
Naja wie gefährlich das ist kann ich wohl etwas besser entscheiden. Die
Strecke ist Kerzengerade und man hört den Zug schon wenn er noch nen
ganzen Kilometer weg ist.
> Einfache Empfehlung von mir daher, sei einfach 5 min früher da. :-)
Naja das reicht ja manchmal trotzdem nicht. Und wenn ich dann manche
hier höre, bei denen die Schranke bis zu 15 min unten bleiben!!! Naja
ich will doch net jedesmal unnötig 20-30 Minuten am Bahnhof auf meinen
Zug warten.
> Das man das durchaus besser regeln kann sehe ich am Bahnhof von
> meinem Heimatort. Da geht die Schranke runter und etwa 30 Sekunden
> später erscheint die S-Bahn.
30 Sekunden erscheint mir doch arg kurz. Hast du das mal gestoppt?
[Queren trotz geschlossenem BÜ]
> > Du solltest diese Aktion allerdings lieber sein lassen, sonst kann
> > es irgendwann mal passieren, daß Dich ein Zug erwischt, bevor Du
> > ihn erwischt hast ...
>
> Naja wie gefährlich das ist kann ich wohl etwas besser entscheiden.
> Die Strecke ist Kerzengerade und man hört den Zug schon wenn er noch
> nen ganzen Kilometer weg ist.
Und dann ist irgendwann mal Dämmerlicht oder Nebel und die Bahn stellt
die Linie auf leise rollendes Material um ... und du kannst dich nicht
mehr beschweren. ;-(
Die RATP (Paris) hat in ihren RER-Zügen Aufkleber neben einigen Türen,
die darauf hinweisen, dass der Zug "schnell, leise und daher sehr
gefährlich" ist.
> > Einfache Empfehlung von mir daher, sei einfach 5 min früher da. :-)
>
> Naja das reicht ja manchmal trotzdem nicht. Und wenn ich dann manche
> hier höre, bei denen die Schranke bis zu 15 min unten bleiben!!!
Dann lies bitte auch die Gründe für diese langen Schließzeiten. Wenn auf
deiner Strecke nur wenige Züge unterwegs sind, wird es zu solchen
Schließzeiten nicht kommen.
Christian
--
"Are you giving me wrong answers just to see the film again?"
(Rüdiger S.)
> |> Ist es dem Personal teilweise nicht möglich diese Zeiten zu verkürzen?
In Durmersheim nicht.
> Nein. Wenn der Bue signalabhaengig ist, muss er geschlossen sein, bevor das
> deckende Signal auf Fahrt kommt.
Alle in Durmersheim noch vorhandenen Bahnübergänge haben seit Jahr-
zehnten wärterbediente signalabhängige Schranken. Und daran wird sich
bis zum Bau der höhenfreien Ersatzbauwerke im Zusammenhang mit der
Neubaustrecke auch nichts mehr ändern, weil weder die Gemeinde noch
das Straßenbauamt Bühl geschweige denn die DB Netz AG die anderthalb
Millionen Euro rausgeschmisses Geld dafür haben.
--
mfg Matthias Dörfler
Diese Nachricht stellt nur meine persönliche Meinung dar.
> Es ist oftmals nicht möglich, da teilweise Block- oder auch
> Ausfahrsignale schon auf Fahrt stehen, die oftmals sehr weit vom
> Bahnübergang entfernt sind. Ein sehr gutes Beispiel ist der
> Bahnübergang zwischen Wanne-Eickel und Gelsenkirchen. Hier kann es
> vorkommen, daß der Übergang zeitweise bis zu 12 min geschlossen ist.
Wo du die Gegend schon ansprichst:
In Recklinghausen-Süd ist die Glückauf-Schranke auch häufig solange
(oder länger) geschlossen. Dort stehen die Ein- bzw. Ausfahrsignale aber
AFAIK sehr nah am BÜ. Hier liegt die lange Schließzeit eher mit
Durchrutschwegen (haltende Züge) und teilweise sehr dichter Zugfolge
zusammen.
Christian
--
Korrespondenzhalte werden erst richtig schön, wenn die Fahrgäste die
Möglichkeit haben, aus- und woanders wieder einzusteigen.
[Ulf K. am 18.09.2003 in debe]
--
Gruß Ralf
-Scumandà da traversar ils binaris-
> ...weil weder die Gemeinde noch
> das Straßenbauamt Bühl geschweige denn die DB Netz AG die anderthalb
> Millionen Euro rausgeschmisses Geld dafür haben.
Hat sie alle denn überhaupt noch Geld? ;-)
>Naja wie gefährlich das ist kann ich wohl etwas besser entscheiden. Die
>Strecke ist Kerzengerade und man hört den Zug schon wenn er noch nen
>ganzen Kilometer weg ist.
Das haben schon viele gedacht und waren im Irrtum. Ebenso bist Du im
Irrtum, wenn Du annimmst, dass eine gefälschte Adresse im Usenet in
Ordnung geht. Im Gegensatz zu Deinem ersten Irrtum ist dieser
allerdings korrigierbar.
Gruß - Reinhard.
--
~=@=~ 70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
Mailadresse im Header ist gültig.
>> 30 Sekunden erscheint mir doch arg kurz. Hast du das mal gestoppt?
>>
>Realistisch. Bahnübergänge der Betriebsform FÜ liegen oftmals in Bereichen
>von knapp über 30" zwischen erstem Blinken und Eintreffen des Zuges.
Als Schüler habe ich das schon ~1980 beobachtet und gestoppt. Vom
Stillstand der Schranke in der Waagrechten bis zur Ankunft des Zugs am
BÜ ~10 sec.
Also nicht viel Zeit, um sich neben der Halbschranke vorbeizumogeln.
MfG
Frank
> Andreas Wagner <muell.a....@gmx.de> schrieb am Mon, 26 Jan 2004
> 16:41:13 +0100:
>
>
>>Naja wie gefährlich das ist kann ich wohl etwas besser entscheiden. Die
>>Strecke ist Kerzengerade und man hört den Zug schon wenn er noch nen
>>ganzen Kilometer weg ist.
>
>
> Das haben schon viele gedacht und waren im Irrtum. Ebenso bist Du im
> Irrtum, wenn Du annimmst, dass eine gefälschte Adresse im Usenet in
> Ordnung geht. Im Gegensatz zu Deinem ersten Irrtum ist dieser
> allerdings korrigierbar.
Wie wäre es wenn du ab und zu mal die Signatur liest!!! Ich habe leider
kein Bock auf noch mehr Spam!!!! Und die Adresse ohne muell ist keine
gefälschte. Kannst mir ja mal was per PM schicken.
Gruss Andreas
Irgendwo zwischen Kyritz und Pritzwalk gibt es einen BÜ, den der Zug ca. 5
bis 10 Sekunden nach dem Ende des Schließvorganges erreicht.
Grüße
Sören
> Andreas Wagner schrieb in de.etc.bahn.misc:
>
>
>>Das man das durchaus besser regeln kann sehe ich am Bahnhof von
>>meinem Heimatort. Da geht die Schranke runter und etwa 30 Sekunden
>>später erscheint die S-Bahn.
>
>
> 30 Sekunden erscheint mir doch arg kurz. Hast du das mal gestoppt?
>
>
> [Queren trotz geschlossenem BÜ]
>
>
>>>Du solltest diese Aktion allerdings lieber sein lassen, sonst kann
>>>es irgendwann mal passieren, daß Dich ein Zug erwischt, bevor Du
>>>ihn erwischt hast ...
>>
>>Naja wie gefährlich das ist kann ich wohl etwas besser entscheiden.
>>Die Strecke ist Kerzengerade und man hört den Zug schon wenn er noch
>>nen ganzen Kilometer weg ist.
>
>
> Und dann ist irgendwann mal Dämmerlicht oder Nebel und die Bahn stellt
> die Linie auf leise rollendes Material um ... und du kannst dich nicht
> mehr beschweren. ;-(
Naja unhörbar wird ein Zug mit etwa 100 km/h nie durch das Land
rauschen, höchstens du lässt ihn in einer Vakumröhre fahren. Selbst eine
Magnetschwebebahn hörst du obwohl die keine Kontakt zur Schiene hat.
Empfehle franzoesische Bahnuebergaenge. Da ist die Zugspitze schon
am Ueberweg, wenn die Schranke noch am wackeln ist. :-)
Die Signatur interessiert niemanden. Deine Mailadresse steht im From
(oder Reply-To). Fertig. Du kannst uns natuerlich gerne den
entsprechenden Passus aus den RfC zeigen, wonach haendische Fummeleien
an einer Adresse in Ordnung gehen.
Was meinst Du wohl, was ein Zugbegleiter im Zug von Mannheim nach
Frankfurt ueber Langen dazu sagt, wenn er Deine Fahrkarte nach
"Langenargen" sieht und Du ihm erklaerst, dass das Ticket nicht
ungueltig waere, er muesste halt nur das "argen" streichen...
Also sieh zu, dass Du Deine Adresse in Ordnung bringst.
>Wie wäre es wenn du ab und zu mal die Signatur liest!!! Ich habe leider
>kein Bock auf noch mehr Spam!!!! Und die Adresse ohne muell ist keine
>gefälschte. Kannst mir ja mal was per PM schicken.
Deine Ausrufezeichtentaste scheint zu prellen. Wenn Du Spam vermeiden
willst, so gibt es dafür sehr wirksame Methoden, die regelkonform
sind. Alles andere wurde bereits gesagt.
Habe schon mehrere Fälle erlebt, wo ich wahnsinnig erschrocken bin, weil
von hinter mir "plötzlich" ein Güterzug kam, den ich erst im Moment der
Vorbeifahrt bemerkte. Böse Sache, sowas.
Und den Transrapid hörste auch erst, wenn er schon fast ganz vorbei ist
(ja, ich habe die Versuchsstrecke im Emsland mal besucht).
Gruß, Matthias Dingeldein
--
"Ich mag keine Rekorde. Da muss man sich so auspowern."
sprach Rösi, eine weitere 100-Stunden-Woche abreißend
>Naja wie gefährlich das ist kann ich wohl etwas besser entscheiden. Die
>Strecke ist Kerzengerade und man hört den Zug schon wenn er noch nen
>ganzen Kilometer weg ist.
Schoen fuer Dich. Du denkst auch daran, dass andere Leute den
Fehlverhalten sehen und es nachahmen?
>Bei PM bitte das muell vor der Adresse entfernen!!!
Adressfaelscher. Du machst Dich damit hier ziemlich unbeliebt.
Armin
--
Armin Muehl
http://www.muehlenroda.de (Muehl privat)
http://www.museumsstellwerk.de (Museumsstellwerk Rheine e.V.)
> |> von Fahrzeugen geräumt ist. Das bedeutet also, dass dort kein Zug mehr
> |> sein darf und alle Schranken geschlossen sein müssen.
>
> Das ist zwar richtig, aber unabhaengig voneinander. Das Freifahren des
> Blockabschnitts durch einen frueheren Zug veranlasst ja nicht die Schranken
> zum Schliessen. Sondern erst der Stellanstoss fuer die neue Zugfahrt.
Genau das habe ich ja auch geschrieben. Da steht nur, dass Bedingung A
UND Bedingung B erfüllt sein müssen, damit der Zug (der dann erst noch
am Bahnhof hält) in den entsprechenden Abschnitt einfahren darf. Dass
das Schließen der Schranken irgendwas mit mit dem Verlassen durch einen
vorherigen Zug zu tun hat dürfte erstens klar sein, und habe ich
zweitens auch nie geschrieben.
>
> Naja unhörbar wird ein Zug mit etwa 100 km/h nie durch das Land
> rauschen, höchstens du lässt ihn in einer Vakumröhre fahren.
Besonders im Winter, bei schneebedeckten Gleisen ist kaum
noch was von der üblichen Geräuschkulisse zu hören.
Wenn du dann ein "Rauschen" hörst, ist es möglicherweise
das letzte Geräusch, welches du hörst.
Grüsse
Frank
Oh sorry, ist das wieder nicht regelkonform? Ich denke ich halte mich
größtenteil an gewisse Regeln, aber zu eng sollt man das auch nicht
sehen. Ist zumindest meine subjektive Meinung
> willst, so gibt es dafür sehr wirksame Methoden, die regelkonform
> sind. Alles andere wurde bereits gesagt.
Man macht Ihr hier ein Geschiss wegen dieser Mail-Adresse. In anderen
Gruppen wird das weitaus lockerer gesehen. Es kommt ja auch so oft vor
das mich jemand per Mail anschreibt.
Andreas
"A. Wagner" schrieb:
>
> Reinhard Greulich wrote:
>
[...]
> > Das haben schon viele gedacht und waren im Irrtum. Ebenso bist Du im
> > Irrtum, wenn Du annimmst, dass eine gefälschte Adresse im Usenet in
> > Ordnung geht. Im Gegensatz zu Deinem ersten Irrtum ist dieser
> > allerdings korrigierbar.
>
> Wie wäre es wenn du ab und zu mal die Signatur liest!!! Ich habe leider
> kein Bock auf noch mehr Spam!!!! Und die Adresse ohne muell ist keine
> gefälschte. Kannst mir ja mal was per PM schicken.
Du bist trotzdem ein Adressfälscher. Kannst Du ausschließen, dass jemand
diese Adresse _mit_ "muell" bei gmx laufen hat? Nein? Also... Dass Du
damit jede Menge überflüssigen Datenmüll produzierst, kommt noch hinzu.
Und im übrigen gibt es bessere Methoden, um sich vor Spam zu schützen...
> Bei PM bitte das muell vor der Adresse entfernen!!!
Nein. Du änderst entweder deine Adresse oder du musst damit leben, dass
ein Haufen Leute deine Beiträge konsequent nicht mehr liest und von
vorneherein entsorgt.
EOD.
Gruß, Volker
> Man macht Ihr hier ein Geschiss wegen dieser Mail-Adresse. In anderen
> Gruppen wird das weitaus lockerer gesehen. Es kommt ja auch so oft vor
> das mich jemand per Mail anschreibt.
>
Woher willst Du das wissen, wenn Du muell. nicht liest? (Das GMX-Web-Interface
hindert mich leider gerade daran, nachzusehen, ob diese Adresse evtl. sogar
frei ist.)
Andreas
--
np: 4'33
>> willst, so gibt es dafür sehr wirksame Methoden, die regelkonform
>> sind. Alles andere wurde bereits gesagt.
>
>
> Man macht Ihr hier ein Geschiss wegen dieser Mail-Adresse. In anderen
> Gruppen wird das weitaus lockerer gesehen. Es kommt ja auch so oft vor
> das mich jemand per Mail anschreibt.
Du mögest Dich informieren. Es geht nicht darum, ob man Dich erreichen
kann oder nicht, sondern vielmehr darum, dass Du anderen
(Mailserveradmins z.B.) zusätzlich Arbeit machst, wenn die SPAM an die
gefälschte Adresse zurückbounced.
Außerdem bekomme ich z.B. genug Fehlermeldungen von irgendwelchen
Mailservern, bei denen so neunmalkluge ihre Adresse gegen Spam gefälscht
haben. Inzwischen ist nämlich *meine* Adresse leider im Gebrauch von
Spammaern in Form einer vorgeschobenen Absenderadresse. Also bekomme
*ich* die Bounces und Fehlermeldungen für eine ganze Menge Spam. Und
diesee Scheiss macht bei mir (ohne den Würmer-Müll) die Hälfte allen
"SPAM" aus.
Deswegen kann ich Adressfälscher erst einmal per se nicht leiden.
(Es geht auch ganz einfach und anders, das Spamaufkomman an sich zu
verringern, aber das zu erklären hab' ich jetzt keinen Bock mehr. Google
ist Dein (einziger?) Freund.)
Björn, dem die Adressfälscher *wirklich* zum Hals raushängen.
--
Opera ab 7 ist dank meiner Hilfe kompatibel.
Roland Mösl in dafa
Weil Du a) Fue-Anlagen ausser Acht gelassen hast und b)
>>> Ein Zug darf erst dann in einen Sicherungsblock einfahren, wenn auch
>>> mindestens der nachfolgende Block von Fahrzeugen geräumt ist.
falsch ist. Ein Zug darf in den Blockabschnitt einfahren, wenn dieser von
Fahrzeugen geraeumt ist. Der darauf nachfolgende Block interessiert nicht.
Ausgenommen z.B. bei der Metro in Paris, die als Sicherungsphilosophie
zwei freie Bloecke zwischen den Zuegen verlangt. Weswegen es u.a.
'Pseudobloecke' auf etwa 2/3-Bahnsteighoehe mit gelbem Permissivsignal
gibt.
Ein neuer Dosto-Zug mit leiser Lok kann, wenn durch Wetter,
Straßenverkehr oder Walkman im Ohr die entsprechende Geräuschkulisse
vorhanden ist, völlig unbemerkt da sein. Abgesehen davon nähern sich
Züge meist schneller, als es den Anschein hat. Eventuell schaffst du
es selbst dann nicht mehr übers Gleis, wenn du meinst, den Zug noch
rechtzeitig gehört zu haben.
> >>>Einfache Empfehlung von mir daher, sei einfach 5 min früher da. :-)
> >>
> >>Naja das reicht ja manchmal trotzdem nicht. Und wenn ich dann manche
> >>hier höre, bei denen die Schranke bis zu 15 min unten bleiben!!!
Was ist pünktlicher: 15 Minuten zu spät kommen oder vom Zug zermatscht
werden und nie kommen?
mawa
--
Witness Einstein, his habit, the incredible chaos of his desk at
Princeton, his horrible accent -- witness the NASA scientists imported
after WW2. This is why till the present day, "rocket scientists" with
a heavy German accent remain, to the American, the essence of science.
> Naja wie gefährlich das ist kann ich wohl etwas besser entscheiden. Die
> Strecke ist Kerzengerade und man hört den Zug schon wenn er noch nen
> ganzen Kilometer weg ist.
Jaja ... Wenn es Leute wie Dich nicht gäbe, bräuchte man viele Gesetze und
Regelungen nicht ... :-/
Aber ist ja nicht weiter schlimm ... Du mußt nur aufpassen, daß Du keinen
Zug bekommst, denn hinterher ist wieder eine Beule in der Lok und keiner
will es gewesen sein ...
Gruß aus Wuppertal
Thomas Gabriel
--
Ich bin /root - ich darf das!
Du schriebst, daß das Schließen der Schranken Voraussetzung für die Einfahrt
in einen Block ist. Das ist falsch, denn es gibt auch nicht signalabhängige
Schranken. Die Schranken haben mit dem Block nichts zu tun, und sind nur
öfters so mit dem den Blockabschnitt deckenden Hauptsignal verbunden, daß
dieses Hauptsignal auch den BÜ deckt.
--
Gruss * Holger Metschulat
Holger * e-mail: ho...@stellwerke.de, http://www.sgs.wh.tu-darmstadt.de/homer
"Internet-Nutzung ist ein Privileg und kein Recht."
(Rechnerraum-Ordnung an der Uni von 1994)
Andreas Wagner wrote:
> Guido Zinnen wrote:
> >
> > ...
>
> > Einfache Empfehlung von mir daher, sei einfach 5 min früher da. :-)
>
> Naja das reicht ja manchmal trotzdem nicht. Und wenn ich dann manche
> hier höre, bei denen die Schranke bis zu 15 min unten bleiben!!!
> ...
Die linke Rheinstrecke gehört zu den am höchsten belasteten Strecken.
Je Stunde 2 IC(E) je Richtung + Regionalverkehr + schneller
Güterverkehr.
Aber als Bonner kennt man das und hat sich darauf eingerichtet.
In Bonn Hbf und Bad Godesberg gehen die Fussgängertunnel zu beiden
Seiten, so dass dies für Bahn-Kunden kein Problem ist.
Edbert
--
DER_MOBA http://www.der-moba.de/
Linkseiten http://www.der-moba.de/Inhalt/Links/index.php3
Gleissysteme http://www.der-moba.de/Inhalt/Artikelverzeichnis/index.php3
Gleisplanung mit MacOS? -> RailModeller (http://www.railmodeller.de/)
Also heute kam die S-Bahn in den Bahnhof (Kuppenheim) eingefahren und
die Schranken fingen erst an sich zu schließen. Ist genau die gleiche
Situation wie in Durmersheim. Am Ende des Bahnhofes ist der Bahnübergang
den die Bahn erst erreicht nachdem sie am Bahnhof gehalten hat. In
Durmersheim ist nach dieser Schranke direkt am Bahnhof nochmal eine in
etwa 500 Metern Entfernung. Diese zweite Schranke wird nach der
Durchfahrt des ICE dann meistens geöffnet werden die direkt am Bahnhof
geschlossen bleibt.
>
> Anlass dieses Postings ist dieser, dass ich öfters zum Bahnhof laufe,
> etwa 2-3 Minuten früher da bin und die Schranke schon
> unten ist und ich gezwungen bin über den geschlossenen Bahnübergang zu
> laufen. Das zieht ja je nachdem auch eine Strafe mit
> sich. Oder irre ich mich da?
Ja, ich weis jetzt dass man nicht über einen geschlossenen Bahnübergang
gehen sollte. Werde demnächst auch versuchen mich daran zu halten. Es
ist ja nicht so, dass ich das täglich mache. Es reicht ja meistens wenn
man 3 Minuten früher da ist.
So, alle Regeln beachtet?
Gruss Andreas
"Andreas Wagner" <lin...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:40177015...@gmx.de...
> Ja, ich weis jetzt dass man nicht über einen geschlossenen Bahnübergang
> gehen sollte. Werde demnächst auch versuchen mich daran zu halten.
Nicht versuchen, machen!
> Es ist ja nicht so, dass ich das täglich mache. Es reicht ja meistens
> wenn man 3 Minuten früher da ist.
Also früher losgehen. :-)
Gruß,
Alex
--
Alex Lovell
Tf HHZM
Durmersheim hat zwei mechanische Stellwerke, Kuppenheim ist
Zugangsstelle innerhalb des Bf. Bischweier, der sich über fast sieben
Kilometer erstreckt und mit einem hochmodernen elektronischen
Stellwerk bedient wird.
Das sieht zwar wie dieselbe Situation aus, könnte aber unterschiedlich
nicht sein.
Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Das Ueberschreiten der | Mailadresse im Header
Karlsruhe, Germany | Gleise ist verboten! " | Fon: *49 721 966 32 15
Nordisch by Nature | Fdl Bad Driburg, 15.02.1997 | Fax: *49 721 966 31 29
> > ...weil weder die Gemeinde noch
> > das Straßenbauamt Bühl geschweige denn die DB Netz AG die anderthalb
> > Millionen Euro rausgeschmisses Geld dafür haben.
>
> Hat sie alle denn überhaupt noch Geld? ;-)
Hmm. Meine Abteilung hat das ganze letzte Jahr rund xxx Tausend Euro
verausgabt. Gestern war der 27. Januar und die Zwischensumme der
Exceltabelle weist einen höheren Betrag aus, was definitiv kein Bug
von Microsoft ist.
--
mfg Matthias Dörfler
Diese Nachricht stellt nur meine persönliche Meinung dar.
Ich spielte auf die fehlenden TrollDefekt "Zuwendungen" und den derzeit
verhängten Investitionsstop an.
:-(
--
Gruß Ralf
-Scumandà da traversar ils binaris-
> Wobei der Schrankensenkungsvorgang seinerseits etliche Sekunden in
> Anspruch nimmt und dem voraus noch drei Sekunden Gelb und neunzehn
> Sekunden Rot gehen. (Das waren jedenfalls die Zeiten bei einem neu
> umgerüsteten BÜ in meinem damaligen Aufenthaltsbereich.)
>
Schrankenlauf bei Bäumen bis 4m ist 6", darüber 10"
> Ich spielte auf die fehlenden TrollDefekt "Zuwendungen" und den derzeit
> verhängten Investitionsstop an.
Für derart kuriose Ideen wie einen Noch-Umbau der Schranken in
Durmersheim wäre allerdings auch mit üppig sprudelnden Mautquellen
kein Geld da.
> Zuletzt schrieb Ralf Gunkel:
>
> > Ich spielte auf die fehlenden TrollDefekt "Zuwendungen" und den derzeit
> > verhängten Investitionsstop an.
>
> Für derart kuriose Ideen wie einen Noch-Umbau der Schranken in
> Durmersheim wäre allerdings auch mit üppig sprudelnden Mautquellen
> kein Geld da.
Na hör mal, wieso auch?
Das ist schlieslich eine Hauptabfuhrstrecke. Da braucht man nicht zu
investieren. ;-)
Bü Umbau auf ungeliebten Nebenstrecken ist da effizienter.
Bü bauen, Kosten/Nutzenberechnung durchführen (12monatsbasis),
Logischerweise negativ, §11 ausschreiben
:-(
(Vermeintliche) Beispiele gibt es bundesweit ja genug.
> Es kommt hier in Durmersheim ( in der Nähe von Karlsruhe ) durchaus mal
> vor, dass die Schranke 3-5 Minuten geschlossen ist
> bis ein Zug oder eine S-Bahn sich nähert. Kenne da aber auch Beispiele
Das kommt sehr auf die Schrankenbauart an. Es gibt in einem unserer
Nachbarländer übrigens die Regel, dass eine Schließzeit von fünf
Minuten gleichbedeutend mit einer Störung der Anlage ist. Wobei es da
landesweit vier Ausnahmen gibt (bei denen entsprechende Zeiten zu
Krisengesprächen zwischen Kommunalpolitik und Netzbetreiber führen).
Bei automatischen Bahnübergängen rechnet man da mit etwa sechs
Sekunden gerechnet ab vollständig geschlossener Schranke und bei
zulässiger Höchstgeschwindigkeit des Zuges. Der Lokführer kann den
querenden Straßenverkehr noch gut beobachten.
Wenn der Überweg durch ein zurückliegendes Hauptsignal gedeckt ist,
das dürfte vor allem Schranken mit Vollabschluss betreffen, muss der
Überweg nun mal geschlossen sein, bevor der Zug das Hauptsignal
passiert; soweit möglich sogar, bevor der Zug das Vorsignal erreicht
(sonst muss er unnötig bremsen). Da kommen schnell mal 1,5-2 km mit
entsprechender Fahrzeit zusammen. (Unabhängig vom Land)
Wird die Anlage vom Lokführer überwacht (durch Blinksignal vor dem
Überweg), so ist ein entsprechend geringerer Abstand und damit auch
eine geringere Schließzeit möglich. Wenn man damit leben kann, eine
Störung möglicherweise erst zu spät zu erkennen, dann kann die
Schließzeit wie oben beschrieben sehr kurz gewählt werden.
> Anlass dieses Postings ist dieser, dass ich öfters zum Bahnhof laufe,
> etwa 2-3 Minuten früher da bin und die Schranke schon
> unten ist und ich gezwungen bin über den geschlossenen Bahnübergang zu
> laufen. Das zieht ja je nachdem auch eine Strafe mit
Bei 2-3 Minuten ist die Planung IMHO einfach zu knapp. Allerdings habe
ich solche Geschichten auch schon mit einer Viertelstunde gehört, die
plant man in der Regel nicht als Reserve ein, um vom P+R-Parkplatz zum
Zug zu kommen.
Sven
> Was ist pünktlicher: 15 Minuten zu spät kommen oder vom Zug zermatscht
> werden und nie kommen?
Angesichts der Erfahrung einer Kollegin mit dem Weg vom Parkplatz zum
Bahnsteig in Hämelerwald: Der Verzicht auf das Jobticket und gleich
mit dem Auto nach Braunschweig zu fahren.
Sie hat allerdings die oben nicht genannte Alternative gewählt, die
zudem auch risikolos ist: Überholgleis queren, beide Streckengleise
mit Hilfe der Überführung passieren.
Sven
> Ich spielte auf die fehlenden TrollDefekt "Zuwendungen" und den derzeit
> verhängten Investitionsstop an.
Immerhin hat die DB ihre Zuwendungen aus Bundeshand diesmal komplett
ausgegeben.
Sven
In Italien kam es jedenfalls trotz fast abgeschlossener Durchfahrt des
Schnellzugs zu folgender Szene in:
http://www.mdr.de/tv/programm/prog%5Fdetail+272380.html
Wurf eines Koffers über den BÜ, Sprung mit Stab von einem Bau-Kfz über
die zweigleisige elektrifizierte Strecke.
Der Film war nur mäßig albern, die Leistung aber dürfte deutlich über
Weltrekord liegen...
Gruß, ULF
> Nein. Wenn der Bue signalabhaengig ist, muss er geschlossen sein, bevor das
> deckende Signal auf Fahrt kommt. Dementsprechend kannst Du Dir ausrechnen,
> wie lange eine Schranke zu sein kann.
Streng genommen ist dann das signal BÜ-abhängig statt umgekehrt.
> Ansonsten besuch mal den Bue Dreieich-Buchschlag. Da geht's richtig ab.
> Immerhin existiert fuer Fussgaenger eine Unterfuehrung. Als Autofahrer steht
> man da aber etwas laenger...
Irgendwo in Frankreich gibt es neben dem BÜ eine Sparunterführung mit 2
Metern Durchfahrtshöhe...
Gruß, ULF
Das ist es auch bei Weichen. Bei falscher Weichenlage keine Signalstellung.
Trotzdem lautet der korrekte Term eben Signalabhaengigkeit.
Bei grünem Signal keine Weichenstellung mehr. BÜ kann man im Zweifel
aber immer schließen, so sich nicht ein Straßenfahrzeug unterm
Schrankenbaum verklemmt.
Gruß, ULF
|> Bei grünem Signal keine Weichenstellung mehr.
Bei gruenem Signal auch keine Schrankenoeffnung mehr. So what?
|> BÜ kann man im Zweifel
|> aber immer schließen, so sich nicht ein Straßenfahrzeug unterm
|> Schrankenbaum verklemmt.
Worauf willst Du hinaus? Eine Weiche kann ich auch immer umstellen,
so es noch keine Festlegung gibt.
> In article <401E4531...@mail.zdv.uni-mainz.de>,
> Ulf Kutzner <kutz...@mail.zdv.uni-mainz.de> writes:
> |> Streng genommen ist dann das signal BÜ-abhängig statt umgekehrt.
>
> Das ist es auch bei Weichen. Bei falscher Weichenlage keine Signalstellung.
> Trotzdem lautet der korrekte Term eben Signalabhaengigkeit.
Eingerichtete Schrankenabhängigkeit ist aber keine Signalabhängigkeit.
Das ist keine Krümelpopelei: Wenn z.B. auf einem Stellwerk der Ersatz-
schlüssel für die Schranke benutzt werden muß, weil der Original-
schlüssel nicht aus dem Schrankenwindenverschluß entnommen werden
kann, dann ist der Tatbestand aufgehobener Signalabhängigkeit
ausdrücklich nicht erfüllt.
KL
Den Begriff "Schrankenabhängigkeit" gab (gibt?) es nur im
Gebiet der ex-DR. Vielen hier wird der Unterschied zur
Signalabhängigkeit nicht bekannt sein.
Gruß
Hartmut
--
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>Eingerichtete Schrankenabhängigkeit ist aber keine Signalabhängigkeit.
Zum Verständnis: wo ist der technische und betriebliche Unterschied?
>Das ist keine Krümelpopelei: Wenn z.B. auf einem Stellwerk der Ersatz-
>schlüssel für die Schranke benutzt werden muß, weil der Original-
>schlüssel nicht aus dem Schrankenwindenverschluß entnommen werden
>kann,
Nochmal langsam zum Mitmeiseln: Du kurbelst die Schranken runter. Wenn
sie unten sind, und nur dann, wird an der Winde ein Schlüssel frei
(oder, wie oben, eben nicht), den du brauchst, um das Signal ziehen zu
können. Richtig so? Zurück den ganzen Kladderatatsch umgekehrt, und
die Autofahrer wundern sich, warum die Schranke so lange zu bleibt,
nachdem der Zug durch ist ...
Ist der Schrankenschlüssel schon Bedingung für das Einlegen der
Fahrstraße, oder erst fürs Ziehen des Signals?
Dank vorab und Gruß
Vol'kein Betriebseisenbahner'ker
> kail...@aol.com (Kai Ludwig) schrieb:
>
> >Eingerichtete Schrankenabhängigkeit ist aber keine
> >Signalabhängigkeit.
>
> Zum Verständnis: wo ist der technische und betriebliche Unterschied?
>
In der Definition der Signalabhängigkeit und den betrieblichen
Ersatzmaßnahmen bei deren Nichtvorhandensein.
Um ein Signal auf Fahrt zu stellen, bedarf es ja nicht nur der
im Begriff Signalabhängigkeit erfaßten Teile der Fahrstraße. Es
müssen etwa die Blockabhängigkeiten erfüllt sein und ja, auch
die Schranke muß unten sein. Bei diesen einzelnen Kriterien wird aber
bei einer Störung derselben mit jeweils spezifischen Ersatzmaßnahmen
eine annähernd gleiche Sicherheit hergestellt. Hierbei hat die Lage
der Weichen, Gleissperren und Flankenschutzeinrichtungen für die
Sicherung des Fahrwegs eben die höchste Priorität und nur darauf
bezieht sich der Begriff der Signalabhängigkeit.
Grüsse
Frank
> Bei gruenem Signal auch keine Schrankenoeffnung mehr. So what?
In Wolfenbüttel ist in Richtung Schöningen/Vienenburg durchaus das
Zwischensignal noch auf Hp 2, wenn der BÜ bereits offen ist.
(Wmf = elektromechanisch)
Kleine Unsauberkeit am Rande: Nachdem Gleis 5 nun Gleis 2 ist und das
ehemalige Gleis 2 Gleis 1 (das alte Gleis 1 ist entfallen), gibt es
trotzdem auf dem neuen Gleis 1 Richtung Braunschweig noch den
Abfahrtanzeiger für die Gegenrichtung.
Der hängt also nach wie vor am ehemaligen Gleis 2 am Bahnsteigdach und
zeigt für Gleis 2 an, obwohl das "umgezogen" ist.
Sven