vom 23.07 - 13.08 lag unser diesjähriger Sommerurlaub in Schweden an, es
sollte nach Bohuslän in die Nähe von Tanumshede (Östad) gehen. Da wir 6
Personen mit viel Gepäck waren beschlossen wir auch ob der hohen
Fährpreise nur 2 Personen per Auto mit umgeklappter Rücksitzbank und
Gepäck und die restlichen 4 Personen per Zug fahren zu lassen.
1.) Die Tickets:
Der Fahrkartenkauf stellte sich wie immer in Richtung Schweden mal
wieder als kompliziert heraus, auch Verbindungen zu den beiden möglichen
Zielbahnhöfen Tanum und Ed waren relativ dünn gesät.
Das bekannte kompetente Reisebüro in Husum ermittelte für mich, dass es
zwar möglich gewesen wäre Tickets Kopenhagen - Göteborg auszustellen,
jedoch waren weder durchgehende Tickets Deutschland - Schweden, noch
Tickets zu den kleineren Bahnhöfen wie Tanum zu bekommen, einziger
bekannter Tarifpunkt war der Endbahnhof der Bohusbanan Strömstad, wobei
hier nicht einmal durchgehende Tickets ab Kopenhagen, sondern lediglich
ab Göteborg ausgestellt werden konnten. Nachforschungen ergaben zudem,
dass Fahrkarten des Verkehrsverbundes Västtrafik von Göteborg nach Tanum
mit 170 SEK pro Person zu Buche schlagen würden, was in Anbetracht des
auf www.sj.se ermittelten Preises Koebenhavn - Tanum keinstenfalls
konkurrenzfähig erschien, Online-Kauf bei www.sj.se schied natürlich
wegen des Nicht-Vorhanden-Seins nordischer Kreditkarten auch aus, schöne
Eisenbahnwelt. Ich wollte schon aufgeben, als ich dann zufällig auf das
Web-Angebot der Norrlandsbanan (Connex) stieß, die neuerdings auf
SJ-Tickets verkaufen und auch "normale" Kreditkarten akzeptieren. 2 Tage
nach Buchung hatte ich den Stapel ausgedruckter Tickets (12 Stück
gesamt) zugeschickt bekommen. Auffällig waren die starken
Preisunterschiede zwischen einzelnen Verbindungen, in Schweden scheint
es mit jedem verkauften Platz pro Zug teurer zu werden. Für den
deutsch-dänischen Abschnitt wird ein Sparpreis 50 erworben, was
problemlos von statten ging.
2.) Hinfahrt 23.07.2005
a) Engensen/Mitte – Großburgwedel/Bahnhof, Buslinie 621 ; 06.26 – 06.45 Uhr
Wir starten um 06.26 Uhr in Engensen/Mitte, wo uns ein Bus der
berühmt-berüchtigten Firma Lahrmann erwartet, die auf der Fahrt zum
Bahnhof Großburgwedel ihrem Klischee voll gerecht wurde. Der Fahrer des
schrottreif anmutenden Busses fand schon im Nachbarort den Linienweg
nicht mehr und begann eine Kreuzfahrt quer durch die Nebenstraßen des
Ortes und erinnerte sich erst nach einem dezenten Hinweis wieder an die
Linienführung mit der Entschuldigung er habe gepennt. Inzwischen haben
wie 7min Verspätung, der Übergang in Großburgwedel Bahnhof beträgt
allerdings nur 6min. In mir beginnt Panik aufzusteigen, der Fahrer
scheint dies zu bemerken und setzt zu einem wahren Teufelsritt über die
Dörfer an.
b) Großburgwedel – Celle, RB 24470 ; 06.51 (+5) – 07.02 Uhr
Zum Glück wird die DB ihrem Klischee an diesem nasskalten Morgen auch
gerecht und RB 24470, bestehend aus Karlsruher Kopf, 4 Buntlingen und
einer Bügelfalten 110, trifft mit +5 ein. Trotzdem treffen wir pünktlich
um 07.02 Uhr in Celle ein, wo der erste Umstieg anliegt. In Anbetracht
der Wetterlage waren wir schon herbstlich mit Pullover und Jacke
bekleidet, der Aufenthalt in Celle wurde dennoch zu einer äußerst
frostigen Angelegenheit. Bei Dauer-Nieselregen und herbstlich bis
winterlichen Temperaturen verrinnen die Minuten nur tröpfelnd, kann nur
besser werden, sagen wir uns.
c) Celle – Hamburg/Hbf., IC 2174 ; 07.20 – 08.28 Uhr
Um 07.20 Uhr trifft der mäßig gefüllte IC 2174 ein, um uns durch die
neblige Heide nach Hamburg zu transportieren. Während der Fahrt fallen
die zahllosen Ansagen des Zubs auf, der scheinbar gerade ein
Ansagetraining absolviert zu haben scheint. Vor jedem Halt werden
Fahrgäste verabschiedet, nach jedem Halt eine Begrüßung nebst Hinweis
auf Services etc. etc..
In Hamburg (an: 08.28 Uhr) mal wieder die obligatorische Stunde
Aufenthalt (vgl. meine RB nach Kiel und Dänemark), die wir zu einem
kurzen Fußmarsch zum Rathaus und retour nutzen, wobei wir von einem
Regenschauer überrascht werden, insgesamt ist es in Hamburg aber etwas
wärmer und angenehmer.
d) Hamburg/Hbf. – Koebenhavn H ; EC 33 ; 09.23 – 13.59 Uhr
Als wir gegen 09.10 Uhr vom Südsteg die Bereitstellung des EC 33 der aus
einer Doppelkomposition IC-3 in der neuen grau-grünen Farbgebung besteht
beobachten, könnte man sich an Filmszenen erinnert fühlen. Eine
wildgewordene Horde die bereits unruhig scharrend auf dem Bahnsteig
steht entert die beiden hilflosen IC3-Einheiten, wuchtet allerhand
Koffer, Rucksäcke, Kisten, Fahrräder, Kleinkinder u.v.a. in den Zug
hinein, als ob die Abfahrt in weniger als 1min erfolgen würde. Mütter
rennen aufgeregt am Bahnsteig hin und her, Kinder schreien, was ein
Szenario. Wir schauen uns das Schauspiel noch einige Minuten an und
besteigen gegen 09.20 Uhr gemütlich den Zug. Natürlich sind alle Plätze
mal wieder mit "Kan reserveres" beschildert, was zu Irritationen führt
und natürlich sind auch unsere Plätze schon belegt. Nach Hinweis räumt
die Familie wutentbrannt die Plätze, tja, ich kann auch nichts dafür,
wenn die DSB unfähig ist ihre Anzeigen sinnvoll einzusetzen. Der Zub
fordert zuerst freundlich, beim 2. Mal dann bestimmt und schließlich zum
3. wütend den Besitzer des einfach im Eingangsbereich abgestellten
Fahrrades auf sich dort einzufinden, er würde es sonst eigenhändig aus
dem Zug entfernen. Mit +4 gehts um 09.27 Uhr endlich los, der
Führerstand zwischen den beiden Einheiten ist weggeklappt, sodass der
Zug komplett durchgehbar ist. Meinen Beobachtungen nach ist der Zug
restlos besetzt, in den Gängen sitzen aber dank der Reservierungspflicht
für grenzüberschreitende Fahrten nur wenige Menschen mit Zielbahnhöfen
Oldenburg und Puttgarden.
In gemächlicher Fahrt geht es nach Lübeck, wo wir vor dem Bf. erst
einmal zum Stehen kommen, Verspätung mittlerweile +9. Im Bahnhof selbst
ist kaum ein Baufortschritt erkennbar, die Halle ist nunmehr völlig
abgetragen, das Empfangsgebäude sieht arg renovierungsbedürftig aus.
Dank Dauerregens und einem nicht vorhandenen Bahnsteigdach stehen die
Menschen wie begossene Pudel an den Bahnsteigen und warten auf ihre
Züge, keine schöne Lösung, vor allem wenn die Bauarbeiten, wie es
ausschaut noch andauern dürften.
Mit +10 gehts weiter, doch in Haffkrug stehen wir schon wieder. Nach
5min dann Kreuzung mit verspäteter RB aus Neustadt, einem Solo-628, der
augenscheinlich mehr als überfüllt ist, scheinbar nutzen die
Ostsee-Touris die DB bei diesem Hundewetter gerne für Ausflüge nach
Lübeck, schade, dass die RBSH scheinbar nicht reagiert hat.
Mit ca. +15 gehts aus Haffkrug weiter, Oldenburg wird mit +11 erreicht,
auch hier ist der Bahnsteig gut gefüllt, viele Aussteiger, und viele
Wartende auf den Gegenzug Richtung Hamburg, der dank unserer Verspätung
bereits mit +10 angekündigt wird, denn die einzige Kreuzungsmöglichkeit
existiert scheinbar in Großenbrode. Dort treffen wir dann auch auf
unsern Gegenzug, wobei scheinbar Führerstand an Führerstand ein
Lokführertausch stattfindet. Ebenso wie in Lensahn besitzt auch
Großenbrode nun SH-Einheitsbahnsteige und wird wieder im PV bedient.
Nach Fahrt über die Fehmarnsundbrücke und Vorbeifahrt am Stau vor dem
Fährhafen durchfahren wir im Schneckentempo die trostlosen Gleisanlagen
Puttgardens. Nach kurzem Halt gehts direkt in das bereits bereitstehende
FS Prins Richard, das noch während wir über die Treppen nach oben
steigen ablegt, und somit unsere Verspätung wett macht.
In ruhiger Fahrt geht es nach Roedby, die Entladung geht sehr zügig
vonstatten, sodass wir die 10min Puffer am Bahnsteig in Roedby Faerge
verbringen. Durch die Weite Lollands geht es nun Nykoebing Falster
entgegen und siehe da, auf einmal zeigen die Reservierungsschildchen
etwas an "Hamburg-Koebenhavn H", "Luebeck - Ringsted" usw., der Beweis,
dass es scheinbar doch möglich zu sein scheint diese Anzeigen zu nutzen,
allerdings springen die Anzeigen auf der kurz hinter Vordingborg wieder
auf "Kan reserveres", warum auch immer... Im gemächlichen Tempo gehts
nach Ringsted, wobei insbesondere zwischen Naestved und Ringsted
zeitweise LA eingerichtet zu sein scheinen. Ab Ringsted dann in hohem
Tempo der Hauptstadt entgegen, Koebenhavn H wird pünktlich um 13.59 Uhr
erreicht und gibt sich wie gewohnt lebhaft.
e) Koebenhavn H – Göteborg C ; R 1062 ; 14.23 – 18.28 Uhr
Um 14.23 Uhr gehts pünktlich mit dem Öresundszug 1062 los in Richtung
Göteborg, Premiere für mich. Ich hatte ob des nahezu identischen Äußeren
auch mit dem Komfort eines IC3 gerechnet, werde aber eines besseren
belehrt. Der Öresundszug präsentiert sich mit engen Sitzabständen,
Wandfensterplätzen und viel zu kurzen Armlehnen, sowie Kopf"kissen" aus
Hartplastik und dem scheinbar auch bei der SJ obligatorischen "Kan
reserveres" auf allen Displays wenig einladend, natürlich sind unsere
Plätze schon belegt und wir müssen "räumen lassen". Im Nachhinein stellt
sich eine Reservierung als unentbehrlich heraus, denn in Malmö endet die
vordere Einheit des Zuges und nur 1 Einheit fährt weiter nach Göteborg.
Ab Malmö sind die Gänge besetzt, Koffer und Rucksäcke blockieren die
Eingänge, eigenwilliges System der SJ ihre Züge auszulasten, es will
sich mir sowieso nicht ganz erschließen, warum die zweitgrößte Stadt
Schwedens Göteborg eine derart miese Fernverkehrsanbindung nach Süden
hat. Wegen Bauarbeiten gehts direkt nach Kävlinge, ausgesprochen
Chävlinge, (mit Extrahalt), Lund wird umfahren. Wer dachte der Zug würde
sich auf der Fahrt an den Unterwegsbahnhöfen entleeren wird eines
bessere belehrt, überall reger Fahrgastwechsel, selbst an offensichtlich
im Nichts liegenden Bahnhöfen wie Ängelholm. Weiterhin fällt auf, dass
der Fahrplan großzügige Reserven enthalten zu scheint, in jedem Bahnhof
läuft der Zug 3+X Minuten vor Plan ein und bummelt diese dann ab. Für
Kreuzungen sind auch immer etliche Minuten eingeplant, ich denke
Koebenhavn - Göteborg könnte durchaus einen schnellen Fernverkehr mit
Halt nur in Halmstad, Helsingborg vertragen, der eine konkurrenzfähige
Fahrzeit bieten könnte, Fahrgastpotential sollte meinem Ermessen nach
mehr als ausreichend vorhanden sein. Überall fallen Linienverbesserungen
auf, neue zweigleisige Abschnitte, Begradigungen, lediglich der
Abschnitt Ängelholm - Halmstad weist im Bereich Baastad-Laholm noch
einen kurvigen, langsamen Abschnitt mit unbeschrankten BÜ auf, die
Neubaustrecke ist allerdings schon in Sichtweite neben der Strecke,
einerseits schade um die schöne Sicht von Baastad aus aufs Meer,
andererseits hoffentlich Grund die Verbindung zu beschleunigen. Von der
in Fahrtrichtung linken Zugseite hat man immer wieder herrliche Blicke
auf die See, während man rechts hauptsächlich Felswand sieht, ab
Falkenberg häufen sich Tunnel, es wird zunehmend bergiger. Ab Kungsbacka
scheint es eine Art S-Bahn-Linie zu geben, ähnlich wie auch im Süden ab
Ängelholm, die noch kleinere Unterwegsstationen bedient. Göteborg (an:
18.28 Uhr) wird trotz Schleicherei im Bahnhofsvorfeld mit -6 erreicht.
Der Bahnhof präsentiert sich recht einladend, scheint erst vor kurzen
renoviert worden zu sein, allerdings stört, wie leider in vielen
skandinavischen Städten, der umherfliegende Müll und das
Verbundsteinpflaster sieht insbesondere in der Umgebung der Mülleimer
und Bänke mehr als versifft aus.
f) Göteborg C – Tanum ; Tag 3762 ; 18.48 – 20.49 Uhr
Nach kurzer Stärkung machen wir uns auf die Suche nach dem Bohustag gen
Strömstad, der auf Spar 5 wartet und sich als Neubautriebwagen "Regina"
entpuppt. Dieser Nahverkehrszug weist trotz der 3+2 Bestuhlung einen
beachtlichen Komfort auf, für mich deutlich bequemer als der
Öresundszug. Der Zug ist sehr gut gefüllt, im Übrigen auch auf dem
stilllegungsgefährdeten Teilstück nördlich Uddevallas. Punkt 18.48 Uhr
geht’s los, bis Uddevalla Östra sitzen schräg vor uns 2 Schwedinnen, die
während der ganzen Fahrt nicht anderes tun als lauthals zu lachen, wobei
sie eine Dose Ramlösa (zum Glück keine Cola) verschütten. Das einzige
Manko am Regina-Zug sind die Toiletten, aus unerklärlichen Gründen
riechen diese dermaßen nach Fisch, dass sie nahezu unbenutzbar waren, ob
dies ein temporäres Problem war, konnten wir aber nicht feststellen. Bis
Uddevalla ist die Strecke relativ gut in Schuss, nördlich von Uddevalla
kommt man sich vor wie in einem 3.Welt-Land... In 10sek-Abständen folgt
ein harter Schienenstoß dem nächsten, der Zug schlingert, die
Wagenübergänge verkanten sich, schlagen nahe Munkedal sogar einmal laut
gegeneinander, im ganzen Zug klappern die sonst sehr stabil wirkenden
Ablagen etc. Ich wage zu bezweifeln, dass das EBA diese Strecke in
Deutschland noch freigeben würde. Zeitweilig geht es parallel zur E6,
die vor Munkedal einspurig wird, mit entsprechendem Rückstau und wir
können tatsächlich unsere 2 Autofahrer erblicken, die uns später
berichten dort über 1h gestanden zu haben. Tanum wird pünktlich um 20.49
Uhr erreicht, der Bahnhof präsentiert sich baufällig und trostlos und
liegt zudem knapp 3 Kilometer von Tanumshede entfernt, wo wir abgeholt
werden sollen. Zum Glück haben wir kein Gepäck und machen uns auf den Weg...
Nach 3 Wochen mit ca. 10 Tagen Sonne und den letzten 7 Tagen der
"Sintflut" pur (wer die WM in Helsinki gesehen hat, weiß was ich meine)
verlassen wir unser Domizil wieder und machen uns auf die Heimreise.
Rückfahrt 13.08.05
a) Ed – Mellerud, Buss 700, 08.00 – 08.45 Uhr
Los ging es um 08.00 Uhr am Bahnhof Ed, von wo aus uns der
Dalsland-Express (Buslinie 700) nach Mellerud bringt, zwischendurch
Konferenzhalt mit anderen Buslinien die allesamt Fernverkehrsdistanzen
bewältigen, in Skandinavien wird wohl mittlerweile ein Großteil der
Mittel- bis Langdistanzen mit Bussen bewältigt, was kleine Bahnstrecken
natürlich den Kopf kostet.
b) Mellerud – Göteborg C, IC 657, 09.05 – 10.25 Uhr
In Mellerud füllt sich der auch recht trostlos anmutende Bahnhof recht
zügig, eine beachtliche Fahrgastmenge steht kurz vor Abfahrt des IC 657
nach Göteborg (09.05 Uhr) fröstelnd am Bahnsteig. Der Zug präsentiert
sich lokbespannt mit modernisierten Wagen, sehr bequeme Sitze und
ansprechendes Interieur, zeigt sehr gut, was man aus Altmaterial noch so
machen kann. Allerdings finden sich keinerlei
Reservierungs"vorrichtungen", was doch befremdlich anmutet, den R
(Regional/Öresundszug) Göteborg-Koebenhavn kann man reservieren, den IC
Karlstad-Göteborg hingegen nicht. Dies wird reisewilligen in Öxnered und
Trollhättan dann zum Verhängnis, denn die dürfen stehen. Wir haben mit
Müh und Not noch 4 verstreute Plätze ergattern können. Größtenteils
parallel zum Göta-Kanal durch ein relativ flaches breites Tal geht es
Göteborg entgegen, den von Martin Hoffmann beschriebenen SEV müssen wir
zum Glück nicht mehr mitmachen, der Zug kann durchfahren.
In Göteborg (Ankunft 10.25 Uhr) gilt es über 60min Aufenthalt sinnvoll
zu nutzen, wir entschließen uns für einen kleinen Rundgang, eindeutiger
Tenor hiernach von Göteborg hätte man mehr erwartet. Eine eher hässliche
Stadt mit keinerlei sehenswerten bzw. auffindbaren Orten, Pärken voll
mit Gerümpel die aber 15 SEK Eintritt Kosten sollten und Menschen die
morgens um diese Zeit Bier trinken um sich danach auf die Straße zu
erbrechen. Schon nach 40min sind wir wieder am Bahnhof, und verbringen
den Rest der Zeit mit der einzig erhältlichen deutschen Lektüre, der
Blöd!Zeitung.... Auffällig ist eine SJ-Garnitur mit einer sehr alt
aussehenden roten Lok mit dem Schriftzug "Rapid" auf der Front und einem
roten Wagenpark, die ohne Zielangabe an einem Gleis stand, kann jemand
diesen Zug identifizieren?
c) Göteborg C – Koebenhavn H, R 1069, 11.40 – 15.37 Uhr
Um 11.30 Uhr begeben wir uns zu unserem Öresundszug R 1069, der gerade
von einem Haufen Backpacker und einer Senoirenreisegruppe geentert wird.
Als wir gerade unsere Plätze einnehmen wollen schnellt ein Gehstock über
die Sitze, scheinbar beansprucht jemand anders unsere Sitze, der nun
auch noch einen Hackenporsche über meinen Fuß schiebt. Es stellt sich
allerdings heraus, dass das (natürlich auch diesmal) „Kan reserveras“
missinterpretiert wurde und auf freie Plätze spekuliert wurde. Ich lasse
Gnade walten und empfehle sich bei der SJ zu beschweren.
Mit +3 geht’s los, die Strecke wird mit ähnlichen Zeitpolstern wie auf
der Hinfahrt bewältigt, nur dass der Zug noch voller ist und ab Halmstad
kein Durchkommen mehr in den Gängen ist. Im Gegensatz zur Hinfahrt nun
Durchfahrt in Kävlinge und Halt in Lund, wo sehr reger Fahrgastwechsel
stattfindet. Ereignislos gehts weiter bis Koebenhavn, allerdings ab
Peberholm, der künstlichen Insel im Öresund wo’s in den Tunnel hinab
geht, im Stop&Go, warum auch immer. Der 10min-Übergang in Koebenhavn
(an: 15.37 Uhr) ist aber nicht gefährdet.
d) Koebenhavn H – Hamburg/Hbf., EC 32, 15.47 – 20.16 Uhr
Im bereitstehenden IC-3-Doppel (EC 32) mal wieder reger Betrieb, unsere
Plätze, beschildert mit "Kan reserveres" sind aber ausnahmsweise noch
frei. Die rollbaren Mülleimer (blaue Container) werden über ein
schienengebundenes Servicefahrzeug über die nicht bahnsteigseitige Tür
in den Zug geschoben, interessanter Ablauf, habe ich so noch nie
gesehen. Um punkt 15.47 Uhr geht es pünktlich los, über die altbekannte
Strecke, nur um einen zusätzlichen Halt in Naestved (Mo-Fr zudem Glumsö
und Vordingborg) erweitert. In Nykoebing sieht man Sh2-Scheiben auf dem
Abzweiger nach Gedser, scheinbar hat man es jetzt wirklich geschafft
diese Strecke kaputt zu wirtschaften, sehr schade um diesen einst so
wichtigen Streckenast mit den Zügen Koebenhavn – Berlin...
In Roedby geht es auf die M/S Deutschland und in zügiger Fahrt landen
wir wieder in der Heimat, wobei die Insel Fehmarn ihrem Slogan ("Die
Sonneninsel") gerecht wird und uns tatsächlich Sonne bietet. Diese hält
bis Bad Oldesloe an, ab dort wieder grau in grau und Regen. In Lübeck
nur eine Handvoll Aussteiger, dafür die mehrfache Durchsage, dass man
diesen Zug unter keinen Umständen zum Zustieg nutzen dürfe, warum
eigentlich nicht?
ab Hamburg-Rahlstedt rollen die ersten Koffer gen Türbereich und
spätestens ab Wandsbek entsteht eine regelrechte Massenpanik, die für
mich absolut nicht nachvollziehbar ist. In Hamburg waren keinerlei
knappe Anschlüsse ausgewiesen und der Zug war überpünktlich (-3), ab
Hasselbrook standen 3/4 der Fahrgäste im Gang, die schaukelnden
Weichenverbindungen am Berliner Tor lassen mich über die
Gleichgewichtsübungen der Backpack-Fahrgäste doch sehr schmunzeln. Der
Hauptbahnhof wird erreicht und ohne Hektik entsteige ich dem Zug,
vielleicht 10sek nach den Menschen, die seit Rahlstedt auf ihren
Sitzplatz verzichtet haben, versteh dies wer will....
e) Hamburg/Hbf. – Hannover/Hbf., D40491, 20.32 – 22.23 Uhr
Vom Hbf. soll es mit D40491 bzw. EN 491 weitergehen. Der 101-bespannte
Zug weist zwar eine Menge Sitzwagen auf, aber nur der Wagen 5 an der
Zugspitze ist auf D40491 nummeriert, weswegen wir uns vorsichtshalber
dort platzieren und uns ein Abteil sichern, während das Gros der
Fahrgäste weiter hinten einsteigt. Vor Harburg dann die Durchsage, dass
die ÖBB DB-Passagiere ohne EN-Zuschlag und Reservierung in den ÖBB-Wagen
nicht dulde und man den "Pendlerwaggon" 5 zu nutzen habe, wir haben also
alles richtig gemacht. Nach und nach drängen etliche Fahrgäste in unsern
Wagen und müssen schließlich mit Boden oder Koffer vorlieb nehmen, da
alle Plätze belegt sind. Nicht sehr kulant von der ÖBB hier derart zu
handeln, zumal der Zug die einzige Verbindung zwischen 19 und 21 Uhr
(abgesehen von der ME/RE-Verbindung via Uelzen) von Hamburg in Richtung
Hannover darstellt. Hinter Harburg wundere ich mich, da mir die
Landschaft nicht wie die altbekannte der KBS 110 vorkommt, nach der
ersten Durchfahrt (Hittfeld) ist mir klar, dass wir wohl über Rotenburg
geleitet werden, was auch die recht lange Reisezeit Hamburg-Hannover
erklärt. Warum über Rotenburg gefahren wird, ist mir allerdings
schleierhaft, sollen dem Güterverkehr zu dieser Zeit auf der KBS 110
eine maximale Anzahl Trassen geboten werden? Hannover wird pünktlich um
22.23 Uhr erreicht.
f) Hannover/Hbf. – Großburgwedel, RE 14094, 22.48 – 23.03 Uhr
Letzte Etappe ist der RE 14094 Richtung Celle, der planmäßig mit 424
gefahren wird, Abfahrt normalerweise 22.48 Uhr aber ICE 784 aus München
ist wie in 9 von 10 Fällen mal wieder mit +5 angekündigt, was meist eine
Abfahrtzeit von ca. 22.52 Uhr beschert. Diesesmal erhöht sich die
Verspätung allerdings noch auf +10 und dann +15, sodass wir pünktlich um
22.48 Uhr abfahren. Großburgwedel wird pünktlich um 23.03 Uhr erreicht,
die Sitzbretter des 424 hätte ich auch keine Minute länger ertragen,
insbesondere nicht nach dem Komfort der dänischen IC3-Triebwagen..
Insgesamt eine Fahrt ohne Komplikationen zu unserer vollsten
Zufriedenheit, lediglich das Reservierungsproblem sollten SJ und DSB
einmal angehen und die SJ sollte sich einmal überlegen, wie sie
Westschweden ein attraktives Verkehrskonzept bieten kann, das derzeitige
System ist meines Erachtens nach "skit"....
Danke fürs Lesen
Ben von Lueder
Ben von Lueder schrieb:
> Bahnhof Großburgwedel ihrem Klischee voll gerecht wurde. Der Fahrer des
> schrottreif anmutenden Busses fand schon im Nachbarort den Linienweg
> nicht mehr und begann eine Kreuzfahrt quer durch die Nebenstraßen des
> Ortes und erinnerte sich erst nach einem dezenten Hinweis wieder an die
> Linienführung mit der Entschuldigung er habe gepennt. Inzwischen haben
> wie 7min Verspätung, der Übergang in Großburgwedel Bahnhof beträgt
> allerdings nur 6min. In mir beginnt Panik aufzusteigen, der Fahrer
> scheint dies zu bemerken und setzt zu einem wahren Teufelsritt über die
> Dörfer an.
>
> b) Großburgwedel – Celle, RB 24470 ; 06.51 (+5) – 07.02 Uhr
>
> Zum Glück wird die DB ihrem Klischee an diesem nasskalten Morgen auch
Sonst hätte es 6:55 über Hannover werden müssen, mit Diskussionen in den
ersten beiden beteiligten Zügen.
> gerecht und RB 24470, bestehend aus Karlsruher Kopf, 4 Buntlingen und
> einer Bügelfalten 110, trifft mit +5 ein.
> e) Koebenhavn H – Göteborg C ; R 1062 ; 14.23 – 18.28 Uhr
>
> Um 14.23 Uhr gehts pünktlich mit dem Öresundszug 1062 los in Richtung
> Göteborg, Premiere für mich. Ich hatte ob des nahezu identischen Äußeren
> auch mit dem Komfort eines IC3 gerechnet, werde aber eines besseren
> belehrt. Der Öresundszug präsentiert sich mit engen Sitzabständen,
> Wandfensterplätzen und viel zu kurzen Armlehnen, sowie Kopf"kissen" aus
> Hartplastik und dem scheinbar auch bei der SJ obligatorischen "Kan
> reserveres" auf allen Displays wenig einladend, natürlich sind unsere
> Plätze schon belegt und wir müssen "räumen lassen". Im Nachhinein stellt
> sich eine Reservierung als unentbehrlich heraus, denn in Malmö endet die
> vordere Einheit des Zuges
Lt.
<http://www.dsb.dk/servlet/Satellite?pagename=Millenium/Page/Indholdsside_med_sidemenu_og_introindhold&c=Page&cid=1003223421444&a=Artikel&aid=1092894734970>
nicht ganz, sondern sie fuhr nach 23 Minuten Standzeit als 11540 über
Lund nach Helsingborg C.
> und nur 1 Einheit fährt weiter nach Göteborg.
> Ab Malmö sind die Gänge besetzt, Koffer und Rucksäcke blockieren die
> Eingänge, eigenwilliges System der SJ ihre Züge auszulasten, es will
> sich mir sowieso nicht ganz erschließen, warum die zweitgrößte Stadt
> Schwedens Göteborg eine derart miese Fernverkehrsanbindung nach Süden
> hat.
Es gibt auch noch X2000 ab Malmö, vielleicht will man die auslasten. Im
Zweifel sind Öresundzüge auch knapp und werden deshalb nicht verstärkt.
Inwieweit sie technisch kompatibel zu schwedischen Binnenzügen sind,
entzieht sich meiner Kenntnis.
> Wegen Bauarbeiten gehts direkt nach Kävlinge, ausgesprochen
> Chävlinge, (mit Extrahalt), Lund wird umfahren. Wer dachte der Zug würde
> sich auf der Fahrt an den Unterwegsbahnhöfen entleeren wird eines
> bessere belehrt, überall reger Fahrgastwechsel, selbst an offensichtlich
> im Nichts liegenden Bahnhöfen wie Ängelholm. Weiterhin fällt auf, dass
> der Fahrplan großzügige Reserven enthalten zu scheint, in jedem Bahnhof
> läuft der Zug 3+X Minuten vor Plan ein und bummelt diese dann ab. Für
> Kreuzungen sind auch immer etliche Minuten eingeplant, ich denke
> Koebenhavn - Göteborg könnte durchaus einen schnellen Fernverkehr mit
> Halt nur in Halmstad, Helsingborg vertragen, der eine konkurrenzfähige
> Fahrzeit bieten könnte, Fahrgastpotential sollte meinem Ermessen nach
> mehr als ausreichend vorhanden sein.
Siehe X2000, wobei Du Lund und Varberg hinzuzählen kannst und seit
Schlachtung von Linx leider Kopenhagen abziehen mußt.
> Überall fallen Linienverbesserungen
> auf, neue zweigleisige Abschnitte, Begradigungen, lediglich der
> Abschnitt Ängelholm - Halmstad weist im Bereich Baastad-Laholm noch
> einen kurvigen, langsamen Abschnitt mit unbeschrankten BÜ auf, die
> Neubaustrecke ist allerdings schon in Sichtweite neben der Strecke,
> einerseits schade um die schöne Sicht von Baastad aus aufs Meer,
> andererseits hoffentlich Grund die Verbindung zu beschleunigen.
Davon gehe ich aus. Hoffentlich setzt man dann auch mehr Züge ein.
> f) Göteborg C – Tanum ; Tag 3762 ; 18.48 – 20.49 Uhr
> können tatsächlich unsere 2 Autofahrer erblicken, die uns später
> berichten dort über 1h gestanden zu haben. Tanum wird pünktlich um 20.49
> Uhr erreicht, der Bahnhof präsentiert sich baufällig und trostlos und
> liegt zudem knapp 3 Kilometer von Tanumshede entfernt, wo wir abgeholt
> werden sollen. Zum Glück haben wir kein Gepäck und machen uns auf den
> Weg...
Für solche Zwecke verkehrt Bus 878 (Neuer Fahrplan:
http://www.vasttrafik.se/TimeTables/(2)__878%20Greta_3949.pdf )
Fand ich hier
<http://www.vasttrafik.se/internet.aspx?desktop=734&navigator=54&language=&open=54&menu=-1&location=False&locationId=25>
nach Befragung von
<http://www.vasttrafik.se/internet.aspx?desktop=734&navigator=53&language=&open=53&menu=53&location=False&locationId=25>
Was das Närtrafik im einzelnen bedeutet,
<http://www.vasttrafik.se/internet.aspx?desktop=734&navigator=60&language=&open=60&menu=-1&location=True&locationId=25>
habe ich noch nicht en Detail geprüft, das Schwedische bereitet mir doch
Mühe.
Eine Karte von Tanum/Tanumshede gibt es übrigens hier:
http://www.vasttrafik.se/directory/publications/31016/nartrafik_tanum.pdf
Den Bahnhof habe ich da allerdings nicht gefunden.
> Rückfahrt 13.08.05
>
> a) Ed – Mellerud, Buss 700, 08.00 – 08.45 Uhr
>
> Los ging es um 08.00 Uhr am Bahnhof Ed, von wo aus uns der
> Dalsland-Express (Buslinie 700) nach Mellerud bringt, zwischendurch
> Konferenzhalt mit anderen Buslinien die allesamt Fernverkehrsdistanzen
> bewältigen, in Skandinavien wird wohl mittlerweile ein Großteil der
> Mittel- bis Langdistanzen mit Bussen bewältigt, was kleine Bahnstrecken
> natürlich den Kopf kostet.
In Ed fahren nur die internationalen Züge aus Norwegen. Hielten die auch
zu Linx-Zeiten? Eine ganz kleine Bahnstrecke ist das gar nicht einmal...
> b) Mellerud – Göteborg C, IC 657, 09.05 – 10.25 Uhr
>
> In Mellerud füllt sich der auch recht trostlos anmutende Bahnhof recht
> zügig, eine beachtliche Fahrgastmenge steht kurz vor Abfahrt des IC 657
> nach Göteborg (09.05 Uhr) fröstelnd am Bahnsteig. Der Zug präsentiert
> sich lokbespannt mit modernisierten Wagen, sehr bequeme Sitze und
> ansprechendes Interieur, zeigt sehr gut, was man aus Altmaterial noch so
> machen kann. Allerdings finden sich keinerlei
> Reservierungs"vorrichtungen", was doch befremdlich anmutet, den R
> (Regional/Öresundszug) Göteborg-Koebenhavn kann man reservieren, den IC
> Karlstad-Göteborg hingegen nicht. Dies wird reisewilligen in Öxnered und
> Trollhättan dann zum Verhängnis, denn die dürfen stehen. Wir haben mit
> Müh und Not noch 4 verstreute Plätze ergattern können.
Ist der Zug definitiv nicht reservierbar, oder fuhren da nur viele
Nichtresevierer mit?
> In Göteborg (Ankunft 10.25 Uhr) gilt es über 60min Aufenthalt sinnvoll
> zu nutzen, wir entschließen uns für einen kleinen Rundgang, eindeutiger
> Tenor hiernach von Göteborg hätte man mehr erwartet. Eine eher hässliche
> Stadt mit keinerlei sehenswerten bzw. auffindbaren Orten, Pärken voll
> mit Gerümpel die aber 15 SEK Eintritt Kosten sollten und Menschen die
> morgens um diese Zeit Bier trinken um sich danach auf die Straße zu
> erbrechen. Schon nach 40min sind wir wieder am Bahnhof, und verbringen
> den Rest der Zeit mit der einzig erhältlichen deutschen Lektüre, der
> Blöd!Zeitung.... Auffällig ist eine SJ-Garnitur mit einer sehr alt
> aussehenden roten Lok mit dem Schriftzug "Rapid" auf der Front und einem
> roten Wagenpark, die ohne Zielangabe an einem Gleis stand, kann jemand
> diesen Zug identifizieren?
Zur Lok: so etwas?
http://www.bildrallaren.com/Sverige/Ellok/Ra/Ra-info.shtml
Siehe auch http://www.lokstallet.se/lokochvagnar/ellok.html
http://www.jarnvag.net/lokguide/ra.asp
> d) Koebenhavn H – Hamburg/Hbf., EC 32, 15.47 – 20.16 Uhr
>
> Im bereitstehenden IC-3-Doppel (EC 32) mal wieder reger Betrieb, unsere
> Plätze, beschildert mit "Kan reserveres" sind aber ausnahmsweise noch
> frei. Die rollbaren Mülleimer (blaue Container) werden über ein
> schienengebundenes Servicefahrzeug über die nicht bahnsteigseitige Tür
> in den Zug geschoben, interessanter Ablauf, habe ich so noch nie
> gesehen. Um punkt 15.47 Uhr geht es pünktlich los, über die altbekannte
> Strecke, nur um einen zusätzlichen Halt in Naestved (Mo-Fr zudem Glumsö
> und Vordingborg)
Tatsache. Ist so nicht in der Auslandstabelle der DSB. Hsat man schon
mal einen Direktzug nach Hamburg, wird es verschwiegen.
> erweitert.
> ab Hamburg-Rahlstedt rollen die ersten Koffer gen Türbereich und
> spätestens ab Wandsbek entsteht eine regelrechte Massenpanik, die für
> mich absolut nicht nachvollziehbar ist. In Hamburg waren keinerlei
> knappe Anschlüsse ausgewiesen und der Zug war überpünktlich (-3), ab
> Hasselbrook standen 3/4 der Fahrgäste im Gang, die schaukelnden
> Weichenverbindungen am Berliner Tor lassen mich über die
> Gleichgewichtsübungen der Backpack-Fahrgäste doch sehr schmunzeln. Der
> Hauptbahnhof wird erreicht und ohne Hektik entsteige ich dem Zug,
> vielleicht 10sek nach den Menschen, die seit Rahlstedt auf ihren
> Sitzplatz verzichtet haben, versteh dies wer will....
>
> e) Hamburg/Hbf. – Hannover/Hbf., D40491, 20.32 – 22.23 Uhr
Es fehlte also die sonst obligatorische Stunde Hamburg.
> Vom Hbf. soll es mit D40491 bzw. EN 491 weitergehen. Der 101-bespannte
> Zug weist zwar eine Menge Sitzwagen auf, aber nur der Wagen 5 an der
> Zugspitze ist auf D40491 nummeriert, weswegen wir uns vorsichtshalber
> dort platzieren und uns ein Abteil sichern, während das Gros der
> Fahrgäste weiter hinten einsteigt. Vor Harburg dann die Durchsage, dass
> die ÖBB DB-Passagiere ohne EN-Zuschlag und Reservierung in den ÖBB-Wagen
> nicht dulde und man den "Pendlerwaggon" 5 zu nutzen habe, wir haben also
> alles richtig gemacht. Nach und nach drängen etliche Fahrgäste in unsern
> Wagen und müssen schließlich mit Boden oder Koffer vorlieb nehmen, da
> alle Plätze belegt sind. Nicht sehr kulant von der ÖBB hier derart zu
> handeln, zumal der Zug die einzige Verbindung zwischen 19 und 21 Uhr
> (abgesehen von der ME/RE-Verbindung via Uelzen) von Hamburg in Richtung
> Hannover darstellt. Hinter Harburg wundere ich mich, da mir die
> Landschaft nicht wie die altbekannte der KBS 110 vorkommt, nach der
> ersten Durchfahrt (Hittfeld) ist mir klar, dass wir wohl über Rotenburg
> geleitet werden, was auch die recht lange Reisezeit Hamburg-Hannover
> erklärt. Warum über Rotenburg gefahren wird, ist mir allerdings
> schleierhaft, sollen dem Güterverkehr zu dieser Zeit auf der KBS 110
> eine maximale Anzahl Trassen geboten werden?
Zumindest am Sonntag gibt es um 20:28 noch einen IC über Uelzen. Eurem
Zug voraus um 20:24 noch CNL 407 nach Zürich über Dortmund.
> Hannover wird pünktlich um
> 22.23 Uhr erreicht.
Gruß, ULF
>>nach Buchung hatte ich den Stapel ausgedruckter Tickets (12 Stück
>>gesamt) zugeschickt bekommen. Auffällig waren die starken
>>Preisunterschiede zwischen einzelnen Verbindungen, in Schweden scheint
>>es mit jedem verkauften Platz pro Zug teurer zu werden. [...]
>
>
> War es nicht so, daß der Preis von der gewöhnlich erzielten
> Auslastung im jeweiligen Zug abhängt?
Ich habe über mehrere Tage mal die einzelnen Preise beobachtet und von
Tag zu Tag stieg der Preis immer um ca. 5-10 SEK. Direkt nach unserer
Buchung habe ich auch nochmal geprüft und dieselbe Steigerung
festgestellt, was mich darauf schließen ließ, dass platzscharf
kontingentiert ist.
>
>
>>Wir schauen uns das Schauspiel noch einige Minuten an und
>>besteigen gegen 09.20 Uhr gemütlich den Zug. Natürlich sind alle Plätze
>>mal wieder mit "Kan reserveres" beschildert, was zu Irritationen führt
>>und natürlich sind auch unsere Plätze schon belegt. Nach Hinweis räumt
>>die Familie wutentbrannt die Plätze, tja, ich kann auch nichts dafür,
>>wenn die DSB unfähig ist ihre Anzeigen sinnvoll einzusetzen.
>
>
> Merkwürdig, daß die Familie keine Reservierung hatte, das mögen die
> DSB ja eigentlich nicht.
Wollten nur bis Oldenburg(Holst) bzw. Heiligenhafen und die DB habe
gesagt der Zug sei nicht reservierbar... Unglücklich...
>
>
> ACK. Sieht so aus, als wolle die Bahn Lübeck jetzt
> gerechtigkeisthalber genauso lange quälen wie Kiel. Hier immerhin
> sieht es inzwischen recht ordentlich aus. Die Errichtung des neuen
> Daches schreitet flott voran.
Daran fühlte ich mich auch erinnert, als ich vor ca. 1,5 Jahren mal in
Kiel im Regen stand.
>
>
>>In Lübeck
>>nur eine Handvoll Aussteiger, dafür die mehrfache Durchsage, dass man
>>diesen Zug unter keinen Umständen zum Zustieg nutzen dürfe, warum
>>eigentlich nicht?
>
>
> Wollen die Dänen wohl so. Zustieg in Hamburg und Lübeck für
> Binnenverkehr Richtung Norden war zumindest früher auch oft
> unmöglich.
Schade eigentlich, gäbe vielleicht durchaus Klientel, das bereit wäre
einen Aufpreis zu zahlen, bzw. für Fernverkehrsreisende in Richtung
Süden würden sich evtl. auch bessere Anschlüsse als die des RE anbieten.
>
>
>>Nicht sehr kulant von der ÖBB hier derart zu
>>handeln, zumal der Zug die einzige Verbindung zwischen 19 und 21 Uhr
>>(abgesehen von der ME/RE-Verbindung via Uelzen) von Hamburg in Richtung
>>Hannover darstellt.
>
>
> Der Abendverkehr zwischen Hamburg und Hannover ist sowieso unter
> aller Sau.
full ACK, bin ich auch schon mehrmals drüber gestolpert...
Gruß
Ben
Ulf Kutzner schrieb:
>
> Sonst hätte es 6:55 über Hannover werden müssen, mit Diskussionen in den
> ersten beiden beteiligten Zügen.
Hatte ich auch als Notlösung vorgesehen, wäre interessant geworden, ob
man eine non-DB-Verspätung gelten lassen hätte.
> Es gibt auch noch X2000 ab Malmö, vielleicht will man die auslasten. Im
> Zweifel sind Öresundzüge auch knapp und werden deshalb nicht verstärkt.
> Inwieweit sie technisch kompatibel zu schwedischen Binnenzügen sind,
> entzieht sich meiner Kenntnis.
Tja, solange diese X2000 nur ab Malmö verkehren, man selbst mit dortigem
Umstieg in einen Öresundszug in Kopenhagen keinerlei brauchbaren
Anschluss nach Süden hat, muss sich die SJ darauf einstellen, dass das
Gros der Reisenden der Einfachheit halber lieber den Öresundszug
benutzt, zumal der X2000 ja auch nicht sonderlich oft zu fahren scheint.
> Für solche Zwecke verkehrt Bus 878 (Neuer Fahrplan:
> http://www.vasttrafik.se/TimeTables/(2)__878%20Greta_3949.pdf )
Ja, den hatte ich vorher auch schon gesehen, allerdings fährt der an
Samstagen mitnichten erst nach Tanumshede sondern klappert noch alle
Orte rund um Grebbestad ab, sodass wir letztendlich als wir in
Tanumshede abgeholt wurden den Bus erst in den Ort einfahren sahen.
> Eine Karte von Tanum/Tanumshede gibt es übrigens hier:
> http://www.vasttrafik.se/directory/publications/31016/nartrafik_tanum.pdf
> Den Bahnhof habe ich da allerdings nicht gefunden.
Ist auch nicht mit drauf, liegt ca. 2km vom Ortsausgang Richtung
Grebbestad entfernt.
> In Ed fahren nur die internationalen Züge aus Norwegen. Hielten die auch
> zu Linx-Zeiten? Eine ganz kleine Bahnstrecke ist das gar nicht einmal...
Interessant, der Bahnhof und auch die zugekrauteten Gleise muteten eher
nach Nebenstrecke an, auch während unseres 30minütigen Aufenthalts dort
kein Zug oder dergleichen sichtbar.
>
>> b) Mellerud – Göteborg C, IC 657, 09.05 – 10.25 Uhr
> Ist der Zug definitiv nicht reservierbar, oder fuhren da nur viele
> Nichtresevierer mit?
Definitiv nicht reservierbar, es gibt keine Schildchenhalter oder
Anzeigen hierfür. Auch im Internet bei Buchung wurde keinerlei
Reservierungsmöglichkeit angeboten
>> Auffällig ist
>> eine SJ-Garnitur mit einer sehr alt aussehenden roten Lok mit dem
>> Schriftzug "Rapid" auf der Front und einem roten Wagenpark, die ohne
>> Zielangabe an einem Gleis stand, kann jemand diesen Zug identifizieren?
>
>
> Zur Lok: so etwas?
> http://www.bildrallaren.com/Sverige/Ellok/Ra/Ra-info.shtml
Ja, genau die, ich meine es sei Rapid 8 gewesen.
>
> Siehe auch http://www.lokstallet.se/lokochvagnar/ellok.html
> http://www.jarnvag.net/lokguide/ra.asp
Danke für die Aufklärung
>> über die altbekannte Strecke, nur um einen zusätzlichen Halt in
>> Naestved (Mo-Fr zudem Glumsö und Vordingborg)
>
>
> Tatsache. Ist so nicht in der Auslandstabelle der DSB. Hsat man schon
> mal einen Direktzug nach Hamburg, wird es verschwiegen.
Ja, habe das auch erst dank "Ihr Reiseplan" wahrgenommen, der diese
Halte auswies.
>> e) Hamburg/Hbf. – Hannover/Hbf., D40491, 20.32 – 22.23 Uhr
>
>
> Es fehlte also die sonst obligatorische Stunde Hamburg.
Das war der Vorteil... Dafür haben wir die ja in Göteborg abbummeln dürfen.
> Zumindest am Sonntag gibt es um 20:28 noch einen IC über Uelzen. Eurem
> Zug voraus um 20:24 noch CNL 407 nach Zürich über Dortmund.
Stimmt, aber ist der CNL im Binnenverkehr benutzbar? Die Fahrzeit ist
zumindest länger, da der Zug den eigenwilligen Laufweg
Hamburg-Bremen-Hannover hat.
Gruß
Ben
Da soll die Neubaustrecke unter dem Buckel drunter durch. Baubeginn
war 1992, allerdings dauerts noch ein Weilchen. Zeithorizont 2011.
Das soll der Hallandsås Tunnel werden, wegen ein paar kleiner
Problemchen beim Bau waeren das um ein Haar nur vier Blindstollen
sowie zwei Strecken (Bergbau) geworden.
Dieses Jahr will man anscheinend wieder anfangen mit Bohren.
Auf dem WWW finde ich nicht so richtig aktuelle Information dazu.
Ob man das verstehen kann?
> einerseits schade um die schoene Sicht von Baastad aus aufs Meer,
> andererseits hoffentlich Grund die Verbindung zu beschleunigen.
Die Bahnstrecke ueber den Buckel ist schon schoen, nur halt genauso
wie die Autobahn (welche ich kenne) ordentlich verlorene Steigung.
Gruss
Klaus
Ben von Lueder schrieb:
>> Es gibt auch noch X2000 ab Malmö, vielleicht will man die auslasten.
>> Im Zweifel sind Öresundzüge auch knapp und werden deshalb nicht
>> verstärkt. Inwieweit sie technisch kompatibel zu schwedischen
>> Binnenzügen sind, entzieht sich meiner Kenntnis.
>
>
> Tja, solange diese X2000 nur ab Malmö verkehren, man selbst mit dortigem
> Umstieg in einen Öresundszug in Kopenhagen keinerlei brauchbaren
> Anschluss nach Süden hat, muss sich die SJ darauf einstellen, dass das
> Gros der Reisenden der Einfachheit halber lieber den Öresundszug
> benutzt, zumal der X2000 ja auch nicht sonderlich oft zu fahren scheint.
Bei HH 9:30 - Göteborg lohnt X2000, bringt zumindest eine halbe Stunde,
ebenso bei der Rückfahrt ab 6:40. Für 12:40 gibt es eine Rückfahrt, zu
der man sonst eine Stunde zusetzen muß, wenn man in Richtung
Jütland/Schleswig unterwegs ist.
>> Für solche Zwecke verkehrt Bus 878 (Neuer Fahrplan:
>> <http://www.vasttrafik.se/TimeTables/(2)__878%20Greta_3949.pdf> )
>
>
> Ja, den hatte ich vorher auch schon gesehen, allerdings fährt der an
> Samstagen mitnichten erst nach Tanumshede sondern klappert noch alle
> Orte rund um Grebbestad ab,
Kann ich dem (neuen) Fahrplan so nicht entnehmen. Der davor und danach,
ja, aber bevor der Bahnhof Tanum erreicht wird.
> sodass wir letztendlich als wir in
> Tanumshede abgeholt wurden den Bus erst in den Ort einfahren sahen.
Ich sehe da eine Ankunft 5 Minuten nach Abfahrt am Bahnhof Tanum und
eine weitere weitere 20 Minuten später.
>> Eine Karte von Tanum/Tanumshede gibt es übrigens hier:
>> http://www.vasttrafik.se/directory/publications/31016/nartrafik_tanum.pdf
>> Den Bahnhof habe ich da allerdings nicht gefunden.
>
>
> Ist auch nicht mit drauf, liegt ca. 2km vom Ortsausgang Richtung
> Grebbestad entfernt.
Hm.
>> Zumindest am Sonntag gibt es um 20:28 noch einen IC über Uelzen. Eurem
>> Zug voraus um 20:24 noch CNL 407 nach Zürich über Dortmund.
>
>
> Stimmt, aber ist der CNL im Binnenverkehr benutzbar?
Ja, aber eher nicht im Abendverkehr.
> Die Fahrzeit ist
> zumindest länger, da der Zug den eigenwilligen Laufweg
> Hamburg-Bremen-Hannover hat.
Von Bremen über Hannover nach Osnabrück (Laufweg des 407 zumindest an
Wochenendabenden) in einer Stunde? Starke Leistung...
Gruß, ULF
...einen lesenswerten Reisebericht. Toll, mal zu lesen, wie andere so
einen Teil unserer "Hausstrecke" erfahren!
> 1.) Die Tickets: [...] Nachforschungen ergaben zudem, dass Fahrkarten
> des Verkehrsverbundes Västtrafik von Göteborg nach Tanum mit 170 SEK
> pro Person zu Buche schlagen würden,
Das ist jedenfalls der erstaunliche Normalpreis für 17 Kupons zu je 10
SEK. Mit einer "Maxirabatt 100-Karte" kostet der einzelne Kupon nur noch
6,90 SEK.
> was in Anbetracht des auf www.sj.se ermittelten Preises Koebenhavn -
> Tanum
378 SEK Just nu oder 500 SEK normal (2. Kl.)
> keinstenfalls konkurrenzfähig erschien.
Ack.
> 2.) Hinfahrt 23.07.2005
[...]
> d) Hamburg/Hbf. – Koebenhavn H ; EC 33 ; 09.23 – 13.59 Uhr Eine
> wildgewordene Horde die bereits unruhig scharrend auf dem Bahnsteig
> steht entert die beiden hilflosen IC3-Einheiten, wuchtet allerhand
> Koffer, Rucksäcke, Kisten, Fahrräder, Kleinkinder u.v.a. in den Zug
> hinein, als ob die Abfahrt in weniger als 1min erfolgen würde. Mütter
> rennen aufgeregt am Bahnsteig hin und her, Kinder schreien, was ein
> Szenario. Wir schauen uns das Schauspiel noch einige Minuten an und
> besteigen gegen 09.20 Uhr gemütlich den Zug.
Echtes, internationales Fernzug-Flair halt. Nur, dass es nicht an den
Bosporus geht, sondern nach DK... ;-))
Wenn man kein bis nur wenig Gepäck hat, kann man das gemütlich angehen.
Ansonsten ist doch eine gewisse Eile geboten, denn bis Reisende, die zum
ersten Mal mit einem IC3 fahren, gerafft haben, dass man einen Grossteil
des Gepäcks zwischen den Rückenlehnen verstauen muss, ist der Mittelgang
bis zu den Einstiegen blockiert.
> Natürlich sind alle Plätze mal wieder mit "Kan reserveres"
> beschildert,
Bei unserer Fahrt mit dem gleichen Zug am 4. August wurden die
Reservierungen korrekt angezeigt. Dafür wurden auf den Displays an den
Stirnseiten der Fahrgasträume diesmal keine Infos angezeigt. Die
Zugelektronik der IC3 kränkelt öfters: einmal änderten sich nach der
Bereitstellung in HH Hbf noch die aussen angezeigte Wagennummern - da
waren natürlich schon viele Fahrgäste eingestiegen. Zusammen mit den
o.g. Zuständen machte dies extra Spass.
> Der Zub fordert zuerst freundlich, beim 2. Mal dann bestimmt und
> schließlich zum 3. wütend den Besitzer des einfach im Eingangsbereich
> abgestellten Fahrrades auf sich dort einzufinden, er würde es sonst
> eigenhändig aus dem Zug entfernen.
Wie ging das aus? Im dänischen Binnenverkehr ist die Fahrradmitnahme in
IC3 (und IR4) durchaus erlaubt. Ich bin sogar schon ohne Reservierung
mitgekommen.
> e) Koebenhavn H – Göteborg C ; R 1062 ; 14.23 – 18.28 Uhr
>
> Um 14.23 Uhr gehts pünktlich mit dem Öresundszug 1062 los in Richtung
> Göteborg, Premiere für mich.[...] und dem scheinbar auch bei der SJ
> obligatorischen "Kan reserveres" auf allen Displays wenig einladend,
Ein Elend, wie wahr! :-( Allerdings muss man die Schuld daran wohl auf
SJ, DSB und Skånetrafiken verteilen, denn diese betreiben die Züge
gemeinsam.
> Ab Malmö sind die Gänge besetzt, Koffer und Rucksäcke blockieren die
> Eingänge,
Wir hatten dagegen einen Zub, der rigoros die Sicherheitsanweisung,
Gänge und Einstiegsbereiche von Gepäck freizuhalten, durchgesetzt hat.
In Göteborg habe ich ihn kurz auf seine strenge Haltung angesprochen: er
hatte einen Brand in einem Zug erlebt und meinte, im Notfall müssten die
200 Fahrgäste je Wagen innerhalb von 90 Sekunden evakuiert werden.
> ich denke Koebenhavn - Göteborg könnte durchaus einen schnellen
> Fernverkehr mit Halt nur in Halmstad, Helsingborg vertragen, der eine
> konkurrenzfähige Fahrzeit bieten könnte, Fahrgastpotential sollte
> meinem Ermessen nach mehr als ausreichend vorhanden sein.
Seit Verschwinden von Linx zum Jahreswechsel fahren die SJ wieder 2-3
X2000-Paare täglich auf dieser Relation.
> lediglich der Abschnitt Ängelholm - Halmstad weist im Bereich
> Baastad-Laholm noch einen kurvigen, langsamen Abschnitt mit
> unbeschrankten BÜ auf,
Der Übergang über das "Gebirge" Hallandsåsen. Die Fertigstellung des
durch einen Umweltskandal berüchtigten Tunnels wird noch Jahre dauern.
> [In Göteborg] Auffällig ist eine SJ-Garnitur mit einer sehr alt
> aussehenden roten Lok mit dem Schriftzug "Rapid" auf der Front und
> einem roten Wagenpark, die ohne Zielangabe an einem Gleis stand, kann
> jemand diesen Zug identifizieren?
Den Zug nicht, wohl aber die Lok:
http://www.jarnvag.net/lokguide/Ra.asp
Seinerzeit, bis Anfang der 60er, *der* Star auf schwedischen Gleisen.
Wenn es die typischen rot-braunen Personenwagen waren, handelte es sich
wohl um einen Museums/Sonderzug. Ansonsten fährt eine Ra mit einem
Messzug überall in Schweden (und WIMRE sogar bis Oslo) herum.
> Insgesamt eine Fahrt ohne Komplikationen zu unserer vollsten
> Zufriedenheit, lediglich das Reservierungsproblem sollten SJ und DSB
> einmal angehen
Volle Zustimmung!
> und die SJ sollte sich einmal überlegen, wie sie Westschweden ein
> attraktives Verkehrskonzept bieten kann, das derzeitige System ist
> meines Erachtens nach "skit"....
Bis auf weitere Fahrzeitverkürzungen durch Streckenum- und neubau wird
da, fürchte ich, nicht mehr viel kommen. Ich habe schon Schweden im EC
HH - Kopenhagen getroffen, die wegen der weitaus günstigeren Fahrpreise
nach Göteborg weiter mit dem Fernbus gefahren sind.
Die X31/ET "Öresundszüge" sind mit der derzeitigen Innenraumgestaltung
auch nicht wirklich fernverkehrsgeeignet.
Gruss, Bodo
--
Bodo G. Meier * dr. rer. nat. * Trondheim * Norway
URL: http://home.c2i.net/bmeier
Ich hoffe ja irgendwie, dass sich das im Winter ein wenig legen wird,
wenn die ganzen Backpacker wegfallen. Oder ist die Strecke auch
Bestandteil irgendwelcher wichtigen Ski-Verbindungen?
> Wegen Bauarbeiten gehts direkt nach Kävlinge, ausgesprochen
> Chävlinge, (mit Extrahalt), Lund wird umfahren. Wer dachte der Zug würde
> sich auf der Fahrt an den Unterwegsbahnhöfen entleeren wird eines
> bessere belehrt, überall reger Fahrgastwechsel, selbst an offensichtlich
> im Nichts liegenden Bahnhöfen wie Ängelholm.
Mir schien er unterwegs eher voller zu werden. Der größten Andrang gab
es auf diesem ex-Bahnhof mitten im Wald (Båstad?) und in Halmstad.
> Rückfahrt 13.08.05
>
> a) Ed ? Mellerud, Buss 700, 08.00 ? 08.45 Uhr
[...]
> b) Mellerud ? Göteborg C, IC 657, 09.05 ? 10.25 Uhr
Plöd. Unter der Woche gibt es
a+b) Ed ? Göteborg C, Tåg 391, 09.29 ? 11.00 Uhr
Gruß,
Martin
--
Projekte zum Eisenbahnnetz:
http://www.nvnc.de/de-netz/index.html
*** Streckenatlas (2005-05-29) *** Historische Fakten (2004-10-16)
>>Ab Malmö sind die Gänge besetzt, Koffer und Rucksäcke blockieren die
>>Eingänge, eigenwilliges System der SJ ihre Züge auszulasten, es will
>>sich mir sowieso nicht ganz erschließen, warum die zweitgrößte Stadt
>>Schwedens Göteborg eine derart miese Fernverkehrsanbindung nach Süden
>>hat.
>
>
> Ich hoffe ja irgendwie, dass sich das im Winter ein wenig legen wird,
> wenn die ganzen Backpacker wegfallen. Oder ist die Strecke auch
> Bestandteil irgendwelcher wichtigen Ski-Verbindungen?
Ja. Anfang November sollte man da aber weniger Andrang erwarten dürfen.
Gruß, ULF
Ich habe die IC København - Göteborg während unserer Reisen im November,
Dezember oder März jedenfalls nie als nur spärlich besetzt empfunden.
Allerdings habe ich im Winter noch nie Doppel"traktion" aus zwei X31
über den gesamten Laufweg erlebt. Richtig voll mit Pendlern und
Fernreisenden war z.B. immer der frühe IC Göteborg ab 7:40, den man
seinerzeit noch mit dem Nachtzug aus Richtung Storlien - Östersund -
Gävle erreichte. Aber der kommt als Anschluss aus Richtung Oslo sowieso
nicht in Frage.
Dänische und südschwedische Skitouristen werden wohl eher den
Saison-Nachtzug Malmö - Storlien und den bis auf weiteres wieder
auferstandenen Nachtzug(teil) Malmö - Oslo benutzen.
> In Nykoebing sieht man Sh2-Scheiben auf dem
> Abzweiger nach Gedser, scheinbar hat man es jetzt wirklich geschafft
> diese Strecke kaputt zu wirtschaften, sehr schade um diesen einst so
> wichtigen Streckenast mit den Zügen Koebenhavn – Berlin...
Eine Abfrage auf http://www.dsb.dk wirft aber für diese Strecke zumindest
noch das Alibi-Zugpaar aus:
RE 1229
von Kopenhagen
Nyköbing/F ab 10:19
Gedser an 10:40
RE 1220
Gedser ab 10:56
Nyköbing/F an 11:16
weiter nach Österport
Auf den Abfahrtstafel in Web-Angebot findet sich auch kein Hinweis auf einen
Busersatzverkehr. Kann natürlich sein, dass ich da etwas übersehen habe - meine
Dänisch-Kenntnisse sind nur sehr beschränkt. Sprechen kann ich es leider gar
nicht, Lesen hat bisher zum Entziffern der wichtigsten Informationen immer gereicht.
Vielleicht wissen ja die Skandinavien-Insider näheres zur Strecke
Nyköbing/F-Gedser.
Gruß
Alexander
> Ben von Lueder schrieb:
[13.8.]
Bin zwar durch meinen Jütlandbesuch noch nicht Insider, habe aber eben
recherchiert:
Større uregelmæssigheder
Trafikken på fjernbanen
Strækningen Nykøbing F - Gedser lukket indtil videre. (12.08.2005)
Strækningen Nykøbing F - Gedser er lukket indtil videre på grund af
sporets tilstand.
Der er indsat busser på strækningen
http://bane.dk/1024/trafikinfo/uregelm.asp?artikelID=82
http://bane.dk/1024/visNyhed.asp?artikelID=3421
Gruß, ULF
>
> Større uregelmæssigheder
>
>
> Trafikken på fjernbanen
>
>
> Strækningen Nykøbing F - Gedser lukket indtil videre. (12.08.2005)
> Strækningen Nykøbing F - Gedser er lukket indtil videre på grund af
> sporets tilstand.
> Der er indsat busser på strækningen
>
> http://bane.dk/1024/trafikinfo/uregelm.asp?artikelID=82
> http://bane.dk/1024/visNyhed.asp?artikelID=3421
>
Schade drum, ich hatte gehofft in meinem Urlaub ab 03.09. noch ein paar
Abschiedsaufnahmen an der Strecke machen zu können...
Die obengenannten Seiten waren mir bisher noch gar nicht bekannt. Werde
sie mir für die Zukunft mal merken.
Gruß
Alexander
Ben von Lueder <BTV...@web.de> schrieb:
>Allerdings finden sich keinerlei
>Reservierungs"vorrichtungen", was doch befremdlich anmutet, den R
>(Regional/Öresundszug) Göteborg-Koebenhavn kann man reservieren, den IC
>Karlstad-Göteborg hingegen nicht.
Unabhängig von der Reservierungsmöglichkeit dieses Zuges: Ist es in
Schweden und Norwegen nicht ohnehin der Normalfall, dass es im Zug
keinerlei Hinweise auf reservierte Plätze gibt? Irgendwelche
"Vorrichtungen" wie Zettelhalter oder Displays wären für mich neu.
Bis die Tage, Martin
--
Martin Schrader, Hermann-Sielcken-Str. 34, 76530 Baden-Baden
Richtig, Displays gibt es nur in den X31-Triebzügen. Aber die zeigen
angeblich(?) wegen Inkompatibilität der DSB- und SJ-Software nur das
beliebte "Kan reserveres" an. "Zettelhalter" sind hierzulande die Zub:
die führen auf einem Klemmbrett oder in einem hohen, schmalen Büchlein
schematische Platznummerübersichten eines jeden Wagens mit sich. Darin
wird mit Bleistift eingetragen, auf welcher Teilstrecke ein Platz
besetzt/reserviert ist.
>> Wollen die Dänen wohl so. Zustieg in Hamburg und Lübeck für
>> Binnenverkehr Richtung Norden war zumindest früher auch oft
>> unmöglich.
>
> Schade eigentlich, gäbe vielleicht durchaus Klientel, das bereit wäre
> einen Aufpreis zu zahlen, bzw. für Fernverkehrsreisende in Richtung
> Süden würden sich evtl. auch bessere Anschlüsse als die des RE anbieten.
Dann müßte der Zug aber vermutlich verstärkt werden, und meines Wissens
gibts dafür zu wenige IC3 mit deutscher Sicherungstechnik.
... Martin
> Definitiv nicht reservierbar, es gibt keine Schildchenhalter oder
> Anzeigen hierfür.
Das sagt in Schweden (und Norwegen) nichts aus. Die älteren Wagen scheinen
sowas grundsätzlich nicht zu haben, selbst wenn sie in reservierungs-
pflichtigen Zügen eingesetzt sind.
> Auch im Internet bei Buchung wurde keinerlei
> Reservierungsmöglichkeit angeboten
Das deutet eher schon auf nicht reservierbar hin.
... Martin
In einem IC3-Doppel reicht es IMHO aus, wenn der führende Triebzug mit
deutscher Sicherungstechnik ausgestattet ist. Von dort aus wird der
zweite sozusagen ferngesteuert.
Als die Öresundsverbindung eröffnet worden war, gab es anfangs ja
direkte EC Hamburg - Malmö mit IC3-Material. In Kopenhagen wurde diesen
regelmässig ein weiterer IC3, der zusätzlich zur dänischen auch mit
schwedischer Sicherungstechnik ausgerüstet war, als "leerfahrender
Pfadfinder" bis Malmö vorgespannt. IC3, die mit allen 3 Systemen
ausgerüstet sind, gibt es wohl nicht.
Da dieses Verfahren zu aufwendig und kostspielig war, wurden diese
direkten EC leider wieder eingestellt.
Dann musst Du halt in Hamburg Hbf umsetzen die Zugsgarnitur. Die DB
wird das lieben.
Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Das Ueberschreiten der | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Gleise ist verboten! " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Fdl Bad Driburg, 15.02.1997 | Fon: *49 621 72739834
Bekommt man über Barmbek keine Drehfahrt zusammen?
Doch das geht. Aber dann muss man über die Verbindungsbahn _und_ über
die Güterumgehungsbahn. Wie lange Aufenthalt haben die IC3 in Hamburg?
Hilfsweise fährt man Hbf-Altona-Langenfelde-Hbf.
> Doch das geht. Aber dann muss man über die Verbindungsbahn _und_ über
> die Güterumgehungsbahn. Wie lange Aufenthalt haben die IC3 in Hamburg?
Nicht immer lang genug. Es gibt 4 Fahrten/Tag. Ich habe mal die
wahrscheinlichsten Umläufe in eine Zeile gepackt:
an HH ab HH
12.16 13.23
16.16 17.23
20.16 7.23
22.16 9.23
Es bleiben also 2 Garnituren über Nacht in Hamburg. Wenn man nur die
umsetzt oder umdreht, kommt man mit 6 DB-tauglichen Einheiten aus.
--
Viele Grüße,
Jens Schmidt
[IC3 mit und ohne Deutschlandzulassung]
>>>Dann musst Du halt in Hamburg Hbf umsetzen die Zugsgarnitur. Die DB
>>>wird das lieben.
>>
>>Bekommt man über Barmbek keine Drehfahrt zusammen?
>
>
> Doch das geht. Aber dann muss man über die Verbindungsbahn _und_ über
> die Güterumgehungsbahn. Wie lange Aufenthalt haben die IC3 in Hamburg?
>
> Hilfsweise fährt man Hbf-Altona-Langenfelde-Hbf.
Abschnittsweise ohne zugelassewnen Führerstand an der Spitze des Zuges?
Das willst Du dem EBA nicht vortragen.
Gruß, ULF
> Es gibt auch noch X2000 ab Malmö, vielleicht will man die auslasten. Im
> Zweifel sind Öresundzüge auch knapp und werden deshalb nicht verstärkt.
> Inwieweit sie technisch kompatibel zu schwedischen Binnenzügen sind,
> entzieht sich meiner Kenntnis.
X2000 Göteborg - Malmö bringt auch eher selten einen zeitvorteil nach
Kopenhaben. Ich bin am samstag dort mit dem Öresundzug gefahren. Alle
plätze waren als "Kan reserveras" gekennzeichnet (das heißt: die haben
das elektronische reservierungssystem noch nicht im griff; das könnte
nämlich die genau reservierten abschnitte anzeigen). Ich musste zweimal
an einen anderen platz umziehen, hatte aber bis Kopenhagen einen
sitzplatz, obwohl der zug ca. 150% gefüllt war. Erschwerend kam hinzu,
dass das rollstuhl-WC in zugmitte außer betrieb war und für alle
fahrgäste nur ein klo zur verfügung stand, wo sich eine schlange mit
wartezeiten von ca. 20 minuten bildete.
Ich hoffe, dass das problem in zukunft gelöst wird, indem mehr
Öresundzüge bestellt werden und auch die Göteborg-einheiten doppelt
geführt werden.
Ausführlicher reisebericht kommt vielleicht noch. Ich hab ja keinen
schlepptop, um die live einzutippen.
--
tobias benjamin köhler ____________________________________ t...@uncia.de
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Gerade zwischen Altona und Langenfelde dürfte eine diesbezügliche
Ausnahmegenehmigung vorliegen.
IC3 mit Tf im hinteren Führerstand und Bremser vorn, mit offener
Fronttür und Ventilleine, sieht bestimmt interessant aus. :-)
Andreas
--
np: 4'33
"Ulf Kutzner" <kutz...@mail.uni-mainz.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ddv71c$88q$1...@news1.zdv.uni-mainz.de...
> Moin,
>
> Ben von Lueder schrieb:
>
>> d) Koebenhavn H - Hamburg/Hbf., EC 32, 15.47 - 20.16 Uhr
>>
>> Im bereitstehenden IC-3-Doppel (EC 32) mal wieder reger Betrieb, unsere
>> Plätze, beschildert mit "Kan reserveres" sind aber ausnahmsweise noch
>> frei. Die rollbaren Mülleimer (blaue Container) werden über ein
>> schienengebundenes Servicefahrzeug über die nicht bahnsteigseitige Tür in
>> den Zug geschoben, interessanter Ablauf, habe ich so noch nie gesehen. Um
>> punkt 15.47 Uhr geht es pünktlich los, über die altbekannte Strecke, nur
>> um einen zusätzlichen Halt in Naestved (Mo-Fr zudem Glumsö und
>> Vordingborg)
>
> Tatsache. Ist so nicht in der Auslandstabelle der DSB. Hsat man schon mal
> einen Direktzug nach Hamburg, wird es verschwiegen.
>
In Tabelle 54 von "Tog i Danmark" (Hrsg. DSB) finden sich aber sehr wohl
die Halte in Glumsö und Vordingborg für EC 32 von Mo bis Fr. Deswegen
auch die 2 Minuten spätere Ankunftszeit in Rödby.
Ullrich
"Alexander Ochs"
>
> Schade drum, ich hatte gehofft in meinem Urlaub ab 03.09. noch ein paar
> Abschiedsaufnahmen an der Strecke machen zu können...
>
> Die obengenannten Seiten waren mir bisher noch gar nicht bekannt. Werde
> sie mir für die Zukunft mal merken.
>
> Gruß
>
> Alexander
dem sollte nichts entgegen stehen. Die Gleisbauarbeiten sind im Gang und
nach der
Trafikinformationsseite der DSB
http://www.dsb.dk/servlet/Satellite?pagename=Millenium/Page/Indholdsside_uden_sidemenu_med_intro&c=Page&cid=1119353973831
sollte der Verkehr am Montag 29.08.2005 wieder laufen (Zug verkehrt
planmäßig
nicht an Sonntagen).
Ullrich
>>>
>>>Hilfsweise fährt man Hbf-Altona-Langenfelde-Hbf.
>>
>>Abschnittsweise ohne zugelassewnen Führerstand an der Spitze des Zuges?
>>Das willst Du dem EBA nicht vortragen.
>
> Gerade zwischen Altona und Langenfelde dürfte eine diesbezügliche
> Ausnahmegenehmigung vorliegen.
Das Langenfelder Verfahren wurde auch schon wo anders angewandt.
Ist es nicht generell zugelassen, allerdings ohne Fahrgäste?
MfG
Knud
Ullrich Lück schrieb:
>>>d) Koebenhavn H - Hamburg/Hbf., EC 32, 15.47 - 20.16 Uhr
>>>
>>>Im bereitstehenden IC-3-Doppel (EC 32) mal wieder reger Betrieb, unsere
>>>Plätze, beschildert mit "Kan reserveres" sind aber ausnahmsweise noch
>>>frei. Die rollbaren Mülleimer (blaue Container) werden über ein
>>>schienengebundenes Servicefahrzeug über die nicht bahnsteigseitige Tür in
>>>den Zug geschoben, interessanter Ablauf, habe ich so noch nie gesehen. Um
>>>punkt 15.47 Uhr geht es pünktlich los, über die altbekannte Strecke, nur
>>>um einen zusätzlichen Halt in Naestved (Mo-Fr zudem Glumsö und
>>>Vordingborg)
>>
>>Tatsache. Ist so nicht in der Auslandstabelle der DSB. Hsat man schon mal
>>einen Direktzug nach Hamburg, wird es verschwiegen.
>>
>
>
> In Tabelle 54 von "Tog i Danmark" (Hrsg. DSB) finden sich aber sehr wohl
> die Halte in Glumsö und Vordingborg für EC 32 von Mo bis Fr. Deswegen
> auch die 2 Minuten spätere Ankunftszeit in Rödby.
Zweifellos. Allerdings ist das die Inlandstabelle; in der
Auslandstabelle "A" fehlen die Halte.
Gruß, ULF
"Ulf Kutzner" <kutz...@mail.uni-mainz.de> schrieb im Newsbeitrag
news:deffn3$3v3$1...@news1.zdv.uni-mainz.de...
in Glumsö auf dem Abfahrtsfahrplan sollte es aber draufstehen (im Netz ist
es auch vorhanden).
Werde mal eine mail an DSB schicken, ob es mit Absicht fehlt. Als ich im Mai
in Kopenhagen
war fehlte auf allen Abfahrtsplänen der EN / NZ nach Dortmung / München.
Passiert halt überall
mal.
Ullrich