> [...] Neuordnung der Bahnanlagen mit der Reduzierung von derzeit 16
> Gleisen auf zukünftig 4 Gleise [...]
>
>Wie soll das vor sich gehen, dass mit einem Viertel an verfügbaren
>Gleisen die Verkehrsbeziehungen des Bahnverkehrs verbessert werden?
Im Personenverkehr muss das ja keine Verschlechterung bedeuten. Züge
halten derzeit an den Gleisen 1 bis 5, was ist der Rest? Ungenutzte
Gütergleise?
Grüße, Torsten
Gleis 4 ist 'nur' das Wendegleis für die REs Stuttgart-Neu=Ulm;
wo die später bleiben sollen, ist mir ein leichtes Rätsel. Allzu
viele Weichen werden da nicht neu verbaut werden, fürchte ich.
Andreas
--
np: 4'33
weil die Autobahnen gut erreichbar sind.
> > Gleis 4 ist 'nur' das Wendegleis für die REs Stuttgart-Neu=Ulm;
> > wo die später bleiben sollen, ist mir ein leichtes Rätsel.
>
> Also reichen eigentlich vier Gleise nicht ...
>
> Im Zweifel können in Zukunft "aus technischen Gründen" die RE nur noch
> bis Ulm Hbf fahren.
fuhren bisher wohl nur nach Neu-Ulm, weil man sie von Min. 47 bis Min. 10
nicht in Ulm Hbf brauchen konnte.
Roland, Ulm
> > > Gleis 4 ist 'nur' das Wendegleis für die REs Stuttgart-Neu=Ulm;
> > > wo die später bleiben sollen, ist mir ein leichtes Rätsel.
> >
> > Also reichen eigentlich vier Gleise nicht ...
> >
> > Im Zweifel können in Zukunft "aus technischen Gründen" die RE nur noch
> > bis Ulm Hbf fahren.
>
> fuhren bisher wohl nur nach Neu-Ulm, weil man sie von Min. 47 bis Min. 10
> nicht in Ulm Hbf brauchen konnte.
Lt. Pressemitteilung wird durch die Baumaßnahme der Regionalverkehr in
Neu-Ulm verbessert.
Gruß, ULF
Roland, Ulm
Im großen und ganzen ist die Bahn wohl eher froh, jede Menge
Weichen dezent loszuwerden, und die Stadt freut sich über neue
Siedlungsfläche im umd am Stadtkern.
Ob der Containerbahnhof in Beimerstetten tatsächlich kommt, da
mag ich auch ein Fragezeichen in die Runde werfen.
Roland, Ulm
Erst wenn, am Tag nach der Eröffnung, der erste richtige Zug reinfährt,...
dann evtl.
--
Gruß Ralf
-Scumandà da traversar ils binaris-
Roland, Ulm
Südlich von Westerstetten wurde die Rodung seinerzeit von DB Netz, Fahrbahn
Ulm wegen den Gefahren für die Oberleitung bestellt und dann von der
beauftragten Firma ausgeführt.
Roland, Ulm
Klaus Straubinger schrieb:
>
> Andreas Krey <yyx-n...@gmx.de> schrieb:
>
> > Gleis 6 existiert noch und ist notwendig für die Anbindung des
> > Containerbahnhofs (der ja auf die Alb nach Beimerstetten umziehen soll).
>
> Wie kommt man denn ausgerechnet auf das nicht gerade ein
> Industriezentrum darstellende Beimerstetten?
Direkte Autobahnanbindung. Direkte vierspurige Bundesstraße hinunter
nach Ulm, dort direkte Anbindung der Industriegebiete Weststadt und
Donautal.
> > Gleis 4 ist 'nur' das Wendegleis für die REs Stuttgart-Neu=Ulm;
> > wo die später bleiben sollen, ist mir ein leichtes Rätsel.
>
> Also reichen eigentlich vier Gleise nicht ...
>
> Im Zweifel können in Zukunft "aus technischen Gründen" die RE nur noch
> bis Ulm Hbf fahren.
>
> Ich fürchte, meine Frage, wie die Bahn meint, der Bahnverkehr würde
> sich verbessern, hat sich dadurch nicht geklärt, im Gegenteil.
Die RE fahren nur aufgrund fehlender Abstellkapazitäten bis nach
Neu-Ulm. Großartig Nachfrage für diese Züge gibt es in Neu-Ulm nicht.
Und auch ohne diese RE halten drei bis vier Züge pro Richtung und Stunde
in Neu-Ulm. Wer von Neu-Ulm nach Ulm will, nimmt eh den Stadtbus.
Für die Stadt Neu-Ulm ist das Projekt des tiefergelegten Bahnhofs
wirklich eine städtebauliche Verbesserung. Die doch deutlich spürbare
Trennwirkung der Bahnflächen verschwindet, durch den Wegfall der
niedrigen Unterführungen können Buslinien direkter geführt werden. Für
die Probleme der Abstellung von RE-Zügen und das Ansetzen von Schubloks
werden sich auch andere Lösungen finden lassen.
Gruß, Volker
...
> die Probleme der Abstellung von RE-Zügen und das Ansetzen von Schubloks
> werden sich auch andere Lösungen finden lassen.
>
Wenn ich das parallel gepostete Faltblatt richtig verstehe und interpretiere,
wird es in Neu-Ulm wohl gar keine Weichen mehr geben; zwei zweigleisige
Strecken und eine viergleisige Brücke legen das nahe. Werden die noch
vorhandenen Gleisanschlüsse auch gekappt werden? Gibt es schon irgendwelche
Informationen, wie der Ulmer Bahnhofskopf umgemodelt werden soll?
Achja, der Fußweg auf der Eisenbahnbrücke ist inzwischen gesperrt, und
es gibt lokal noch Streit um die Lärmschutzwände auf der neuen Brücke.
Abteilung Stadtbildverschandelung.
Klaus Straubinger schrieb:
>
> Volker Eichmann <volker....@gmx.de> schrieb:
>
> > Für die Stadt Neu-Ulm ist das Projekt des tiefergelegten Bahnhofs
> > wirklich eine städtebauliche Verbesserung.
>
> Das habe ich gar nicht bezweifelt.
Schon klar...
> > Die doch deutlich spürbare Trennwirkung der Bahnflächen verschwindet,
>
> ... falls sie nicht durch die dann dort neu errichteten Bauten wieder
> auflebt.
Das nehme ich eher nicht an.
> > durch den Wegfall der niedrigen Unterführungen können Buslinien
> > direkter geführt werden.
>
> Hätte man das nicht auch durch den Bau anderer Unterführungen lösen
> können?
Nein. Es gibt keinen Platz für die erforderlichen Rampen.
> > Für die Probleme der Abstellung von RE-Zügen und das Ansetzen von
> > Schubloks werden sich auch andere Lösungen finden lassen.
>
> Sicher.
>
> Ich vermisse immer noch eine Begründung für die von der Bahn
> vorgebrachte Behauptung, der Bahnverkehr würde sich durch den Rück-/
> Umbau verbessern. Oder bringt die viergleisige Donauquerung so viel,
> dass der Wegfall von drei Viertel der Bahnhofsgleise überkompensiert
> wird?
Neu-Ulm ist danach auch vom Gleisbild her das, was es bereits jetzt
praktisch ist: Ein Vorort-Haltepunkt von Ulm. Da sehe ich wirklich
keinen Verlust, nur weil die RE nach Stuttgart wegfallen, die ab Neu-Ulm
meist gähnend leer los fahren. Und die vier Gleise zwischen Ulm und
Neu-Ulm dürften schon hilfreich sein, derzeit müssen manche Züge eben
etwas warten, bis sie über die Brücke kommen.
Im übrigen - es dürfte ganz sicher Weichen in Neu-Ulm geben. Die
abzweigende Illertalbahn ist nur eingleisig, und ich kann mir nicht
vorstellen, dass das zweite Gleispaar der Donaubrücke dann nur für die
Züge der Illertalbahn vorgesehen wird. Da werden sicher auch Züge in
Richtung Günzburg drauf sein, und damit sind mindestens am Ostkopf des
Bahnhofs Weichenverbindungen zwecks flexibler Nutzung aller Gleise, egal
ob in Richtung Memmingen oder Günzburg, zu erwarten.
Gruß, Volker
>>Wie kommt man denn ausgerechnet auf das nicht gerade ein
>>Industriezentrum darstellende Beimerstetten?
>
> Direkte Autobahnanbindung. Direkte vierspurige Bundesstraße hinunter
> nach Ulm, dort direkte Anbindung der Industriegebiete Weststadt und
> Donautal.
In der Weststadt gibt es keine nennenswerte Industrie mehr. :-(
Und von Beimerstetten ins Donautal geht es nicht gerade "direkt".
Ich sehe eher den Vorteil, dass man von Beimerstetten auch das obere
Filstal gut erreichen kann.
Joachim
> Im übrigen - es dürfte ganz sicher Weichen in Neu-Ulm geben. Die
> mindestens am Ostkopf des Bahnhofs Weichenverbindungen zwecks flexibler
> Nutzung aller Gleise, egal ob in Richtung Memmingen oder Günzburg, zu
> erwarten.
Wären zu erwarten, bei vernunftorientierter Planung.
Michael Kauffmann
...
> Neu-Ulm ist danach auch vom Gleisbild her das, was es bereits jetzt
> praktisch ist: Ein Vorort-Haltepunkt von Ulm.
Bleibt das Schiebelokproblem. Die ab Nersingen oder gar Günzburg
fahren zu lassen wäre doch ziemlich albern.
> Im übrigen - es dürfte ganz sicher Weichen in Neu-Ulm geben. Die
> abzweigende Illertalbahn ist nur eingleisig,
Noch. Das Flugblatt sagte, daß die Strecke bis zur Europastraße
(also bis hinter Finningerstraße) zweigleisig werden soll. Zur
Verspätungsentkopplung (oder regelmäßigen Stop in Illertissen)
der durchgehenden REs Richtung Memmingen sinnvoll.
> und ich kann mir nicht
> vorstellen, dass das zweite Gleispaar der Donaubrücke dann nur für die
> Züge der Illertalbahn vorgesehen wird. Da werden sicher auch Züge in
> Richtung Günzburg drauf sein, und damit sind mindestens am Ostkopf des
> Bahnhofs Weichenverbindungen zwecks flexibler Nutzung aller Gleise, egal
> ob in Richtung Memmingen oder Günzburg, zu erwarten.
>
Eher für die Gleisanschlüsse dort. Wäre aber auch ein Fall wie für
die Beimerstetter Wette. Ich kenne doch meine Pappenh^W^WDB Schotterwüste.
Obwohl ein Gleiswechsel sowohl für Güterzüge Richtung Ulm als auch für
die spätere Separation NBS/Altstrecke sinnvoll wäre -- wenn ersteres
dann noch und zweiteres jemals relevant sein wird.
Joachim Schmid schrieb:
>
> Volker Eichmann verfasste am 24.05.04 09:49:
>
> >>Wie kommt man denn ausgerechnet auf das nicht gerade ein
> >>Industriezentrum darstellende Beimerstetten?
> >
> > Direkte Autobahnanbindung. Direkte vierspurige Bundesstraße hinunter
> > nach Ulm, dort direkte Anbindung der Industriegebiete Weststadt und
> > Donautal.
>
> In der Weststadt gibt es keine nennenswerte Industrie mehr. :-(
Stimmt ja, da sind ja nur noch Baumärkte, Möbelmärkte und
Einkaufsmärkte... :-( Und dann wundert man sich, dass die Hirschstraße
immer weiter verkommt...
> Und von Beimerstetten ins Donautal geht es nicht gerade "direkt".
Naja, besser (oder zumindest nicht schlechter) als von Neu-Ulm Bf. Man
kann sich über den Standort Beimerstetten streiten, aber verkehrlich
liegt er nicht völlig ungeschickt.
> Ich sehe eher den Vorteil, dass man von Beimerstetten auch das obere
> Filstal gut erreichen kann.
Ja, stimmt. Und auch in Richtung Brenztal sieht es nicht so schlecht
aus. Allerdings wünsche ich mir da, dass der noch relativ dichte
Güterverkehr nach Giengen etc. auch dort bleibt, und nicht durch
Container ab Ulm ersetzt wird...
Gruß, Volker
Wo geht denn die Strecke in Richtung Aulendorf weg? Die ist doch
zweigleisig, oder?
Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Das Ueberschreiten der | Mailadresse im Header
Karlsruhe, Germany | Gleise ist verboten! " | Fon: *49 721 966 32 15
Nordisch by Nature | Fdl Bad Driburg, 15.02.1997 | Fax: *49 721 966 31 29
Die Einfädelung so zu gestalten, daß tatsächlich sechs unabhängige
Fahrwege im Südkopf vorhanden sind und man von der Südbahn an
den Hausbahnsteig kommt, dürfte knifflig werden.
Andreas Krey schrieb:
Hmm. Was wird eigentlich von Neu-Ulm aus Richtung Leipheim gebaut? Da wird ja
auch schon gerodet ...
Lucas.
Weiter weg wird's wohl nur Schutz gegen Windbruch sein.
Es ginge wohl eher um Reisende ab Stuttgart. Mag natürlich sein, daß die
in ihrer überwiegenden Mehrzahl gar nicht über die "Staatsgrenze"
wollen.
Gruß, ULF
Ulf Kutzner schrieb:
>
> Volker Eichmann schrieb:
>
[...]
> > Die RE fahren nur aufgrund fehlender Abstellkapazitäten bis nach
> > Neu-Ulm. Großartig Nachfrage für diese Züge gibt es in Neu-Ulm nicht.
> > Und auch ohne diese RE halten drei bis vier Züge pro Richtung und Stunde
> > in Neu-Ulm. Wer von Neu-Ulm nach Ulm will, nimmt eh den Stadtbus.
>
> Es ginge wohl eher um Reisende ab Stuttgart. Mag natürlich sein, daß die
> in ihrer überwiegenden Mehrzahl gar nicht über die "Staatsgrenze"
> wollen.
So ist es. Die RE Stuttgart - Neu-Ulm sind ab Ulm Hbf sehr leer.
Gruß, Volker
Roland, Ulm
Roland, Ulm
Andreas Krey schrieb:
Wird da wirklich tiefer gelegt? Ich dachte, das Thema ist seit 98 weg vom Tisch
(zusammen mit dem damaligen Finanzminister, bayerischer Schwabe ...)
Lucas.
Was? Ein neues ESTW ohne Bz?
> > Das Estw für Neu-Ulm soll zu Uf kommen.
> >
> Dann werden da wohl doch ein paar Weichen hinkommen. Damit ist
> die Frage, ob das kurzerhand von Ulm aus ferngestellt werden wird
> (und ob das überhaupt geht), hinfällig. Teil eins sowieso, und
> Uf wird wohl umbautauglich sein, sonst wären auch die neuen
> Brückengleise nicht einbaubar und Ulm selbst müßte ESTWiert werden.
>
noch nicht entschieden soll sein, ob der Bedienplatz außerhalb des Gebäudes
von Uf hinkommt oder in den jetzigen Fahrdienstraum.
Roland, Ulm
Yepp. Auf (derzeit) freier Strecke bis hinter Pfuhl aber nur halbtief,
und vmtl. mit Lärmschutzwall.
> Ich dachte, das Thema ist seit 98 weg vom Tisch
> (zusammen mit dem damaligen Finanzminister, bayerischer Schwabe ...)
>
Dafür die die vormalige OB von Neu-Ulm ins bayrische Kabinett aufgerückt.
Was? Ein neues ESTW ohne Bz?
So redet man in Ulm
Gruss Roland, Ulm
Im Ernst? Wer macht denn sowas?
> > die Probleme der Abstellung von RE-Zügen und das Ansetzen von Schubloks
> > werden sich auch andere Lösungen finden lassen.
> >
> Wenn ich das parallel gepostete Faltblatt richtig verstehe und interpretiere,
> wird es in Neu-Ulm wohl gar keine Weichen mehr geben; zwei zweigleisige
> Strecken und eine viergleisige Brücke legen das nahe.
Wenn Du dieses Faltblatt meinst:
http://zserver.neu-ulm.de/content/site/projekte/sub03/top010/faltblatt
dann muss ich Dich enttäuschen. Für mich sieht es so aus, als würde die
Stecke, von der Donaubrücke bis Pfuhl viergleisig werden.
In dem Faltblatt, bei 1.5 ist ein Bild einer neuen Straßenbrücke zwischen
Pfuhl und Offenhausen zu sehen, unter der gerade ein ICE auf einer
viergleisigen Strecke Richtung Günzburg fährt.
Die Linie nach Kempten wird wie bisher bei Offenhausen ausgefädelt. In
Zukunft eben ungefähr einen Kilometer lang zweigleisig. Also wird es
Weichen geben.
> Werden die noch
> vorhandenen Gleisanschlüsse auch gekappt werden?
Das glaube ich weniger. Die Gleisanschlüsse heute schon alle von der
Illertalbahn aus bedient. Ich meine, dass z.B. der Kässbohrer diesen
Anschluss noch benutzt.
> Gibt es schon irgendwelche
> Informationen, wie der Ulmer Bahnhofskopf umgemodelt werden soll?
Dazu habe ich auch noch nichts gehört. Aber man könnte wild spekulieren,
dass Ulm mit sieben Durchgangsbahnsteiggleisen beinah so viele hat, wie
für Stuttgart 21 vorgesehen sind. Deshalb wird der bayerische Bahnhof
nicht mehr benötigt und die Stadt Ulm kann ihren Busbahnhof aufs Derbste
erweitern ;-)
> Achja, der Fußweg auf der Eisenbahnbrücke ist inzwischen gesperrt, und
> es gibt lokal noch Streit um die Lärmschutzwände auf der neuen Brücke.
> Abteilung Stadtbildverschandelung.
Jo, hoffentlich gibt es durchsichtige Wände. Bei Ingolstadt soll es irgenwo
eben solche haben. Hat die schon mal einer von euch gesehen? Wie gut kann
man dort durchsehen?
Genau.
> dann muss ich Dich enttäuschen. Für mich sieht es so aus, als würde die
> Stecke, von der Donaubrücke bis Pfuhl viergleisig werden.
> In dem Faltblatt, bei 1.5 ist ein Bild einer neuen Straßenbrücke zwischen
> Pfuhl und Offenhausen zu sehen, unter der gerade ein ICE auf einer
> viergleisigen Strecke Richtung Günzburg fährt.
In der Tat. Nun kann man sich noch streiten, ob das Zukunftsvisionen
einer späteren (und baulich bereits zu berücksichtigen) viergleisigen
Strecke Richtung Augsburg oder Neuoffingen sind.
> Das glaube ich weniger. Die Gleisanschlüsse heute schon alle von der
> Illertalbahn aus bedient. Ich meine, dass z.B. der Kässbohrer diesen
> Anschluss noch benutzt.
>
Oh Wunder, südlich der Europastraße ist in den letzten Jahren sogar
ein *neuer* Gleisanschluß gewachsen!
> Dazu habe ich auch noch nichts gehört. Aber man könnte wild spekulieren,
> dass Ulm mit sieben Durchgangsbahnsteiggleisen beinah so viele hat, wie
> für Stuttgart 21 vorgesehen sind. Deshalb wird der bayerische Bahnhof
> nicht mehr benötigt und die Stadt Ulm kann ihren Busbahnhof aufs Derbste
> erweitern ;-)
>
Ich bin auch mal gespannt. Selbst wenn man den BayBhf abbaut, hätte man
auf der anderen Seite notfalls Platz, neue Bahnsteige dranzuflicken.
...
> Jo, hoffentlich gibt es durchsichtige Wände. Bei Ingolstadt soll es irgenwo
> eben solche haben. Hat die schon mal einer von euch gesehen? Wie gut kann
> man dort durchsehen?
Genau das ist der Streit. Die durchsichtigen sind teurer, und sie haben
keine absorbierenden Eigenschaften. Die in Ingolstadt habe leider nur
undeutlich in Erinnerung.
> > Jo, hoffentlich gibt es durchsichtige Wände. Bei Ingolstadt soll es irgenwo
> > eben solche haben. Hat die schon mal einer von euch gesehen? Wie gut kann
> > man dort durchsehen?
>
> Genau das ist der Streit. Die durchsichtigen sind teurer, und sie haben
> keine absorbierenden Eigenschaften. Die in Ingolstadt habe leider nur
> undeutlich in Erinnerung.
Als abschreckendes Beispiel empfehle ich einen Blick aus der Eltviller
Oberstadt auf den ehemaligen BÜ Westausfahrt Bf.
Schweifte der Blick früher auf Schrankengehänge und Gebäude jenseits der
Bahnlinie, so fängt er sich jetzt in einer grünen Wand zwischen
Überholgleis und durchgehenden Hauptgleisen...
Gruß, ULF
Gerade heute bin ich auf einen Artikel über die im Herbst gebauten
Lärmschutzwände an der linken Rheinstrecke gestossen.
http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/artikel.php?id=73351
| Ein Schalldämpfer mit Nebenwirkungen
| Nachdem die Geräusche vom Schienenverkehr gemildert sind,
| hören die Anwohner in Rolandswerth das Getöse der Autos auf
| der B 9 viel deutlicher [...]
Abgesehen davon dürfte unstrittig sein, dass Lärmschutzwände nicht zur
Landschaftsverschönerung beitragen.
Gruß,
Val
> > Genau das ist der Streit. Die durchsichtigen sind teurer, und sie haben
> > keine absorbierenden Eigenschaften. Die in Ingolstadt habe leider nur
> > undeutlich in Erinnerung.
>
> Als abschreckendes Beispiel empfehle ich einen Blick aus der Eltviller
> Oberstadt auf den ehemaligen BÜ Westausfahrt Bf.
Mir stellt sich angesichts der Tatsache, dass auch bei der Bahn manchmal
Unfälle passieren, beim Anblick mancher von Lärmschutzwänden
eingezäunten Schienenstränge (oder gar Bahnhöfen) auch die Frage, ob es
mit Fluchtwegen und Zugänglichkeit für Rettungspersonal /-material
wirklich so gut bestellt ist. Ich sehe zwar ab und zu Türen, aber kein
Vergleich mit freier Strecke. Es gibt sicher auch anderswo Hindernisse
(Tunnel, Böschung, etc.) aber die mit Lärmschutzwänden verbauten
Kilometer stellen inzwischen ein ganz andere Quantittät dar und somit
auch eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass ein Unfall an einer künstlich
"ungünstig zugängig" gemachten Stelle passiert.
Schönen Gruß,
Edmund Lauterbach
mailto:e.laut...@gmx.de
--
-- Reiseberichte und andere Geschichten -- Bahnen in Bonn --
-- http://home.arcor.de/e.lauterbach/ --
-- Konzepte für den ÖPNV -- Stadtbahnen und Artverwandtes --
Roland, Ulm
> Oh Wunder, südlich der Europastraße ist in den letzten Jahren sogar
> ein *neuer* Gleisanschluß gewachsen!
>
für Bananen-Nagel. ob der noch bedient wird, kann ich im Augenblick aktuell
nicht sagen.
snipp
>>. Deshalb wird der bayerische Bahnhof
> > nicht mehr benötigt und die Stadt Ulm kann ihren Busbahnhof aufs Derbste
> > erweitern ;-)
> >
Bist Du da sicher? Wie sollen die Gleise 1 - 8 den den Verkehr zu und von
den bayrischen Gleisen auch noch verkraften?
> Ich bin auch mal gespannt. Selbst wenn man den BayBhf abbaut, hätte man
> auf der anderen Seite notfalls Platz, neue Bahnsteige dranzuflicken.
auch das wird schwierig, wenn die beiden Gleise an der Schillerstrasse
zugunsten dieser entfallen sollen.
Roland Ulm
>> Oh Wunder, südlich der Europastraße ist in den letzten Jahren sogar
>> ein *neuer* Gleisanschluß gewachsen!
>>
> für Bananen-Nagel. ob der noch bedient wird, kann ich im Augenblick aktuell
> nicht sagen.
>
Sah nicht direkt unbefahren aus, als ich das letzte Mal vorbeikam. Zu
erwähnen ist vielleicht, daß Nagel vorher direkt am Neu-Ulmer Bahnhof
saß, samt Laderampe am Gleis, und wegen NU21 umgesiedelt wurde.
...
>> Ich bin auch mal gespannt. Selbst wenn man den BayBhf abbaut, hätte man
>> auf der anderen Seite notfalls Platz, neue Bahnsteige dranzuflicken.
>
> auch das wird schwierig, wenn die beiden Gleise an der Schillerstrasse
> zugunsten dieser entfallen sollen.
>
Muß halt die Abstellgruppe teilweise auswandern oder die Durchfahrt zum
Güterbahnhof auf zwei Gleise verzichten. Wenn an der Schillerstraße
was gemacht wird, hoffe ich doch eher, daß die Bäume stehenbleiben
und dann die Richtungsfahrbahnen rechts und links davon zu liegen kommen.
Sind doch eh nur zwei Durchfahrtsgleise. Oder möchtest Du den Rbf komplett
verschwinden lassen? :-)
> Wenn an der Schillerstraße
> was gemacht wird, hoffe ich doch eher, daß die Bäume stehenbleiben
> und dann die Richtungsfahrbahnen rechts und links davon zu liegen kommen.
>
Na ja, die kommen so langsam auch in ihr Endalter.
Roland, Ulm
Roland, Ulm
Wo du gugge? Ulm ist bei stellwerke.de nicht vertreten, scheint's.
> sind da jetzt nur zwei
> Gütergleise vorhanden,
> oder habe ich Dich falsch verstanden?
Detailliert: Hinterer Bahnsteig, Blick nach Westen: Bahnsteiggleis 8,
ein Lokverkehrsgleis, zwei Gleise über DKW Richtung Gbf (unter der
Brücke aus Richtung Stuttgart durch), zwei Gleise von Gbf (vor der
Brücke, mit Ausfahrsignalen und Vorsignal(wiederholer)n im Gleis.
Danach Abstellgleise. Oder täusche ich mich mit den Funktionen?
also, soeben geklärt mit Fdl TU (Ulm Hbf) (komme erst wieder am kommenden
Montag auf Uf): Gleis 10 + 11 zum und von der Einfahrgruppe Rbf.
> Brücke aus Richtung Stuttgart durch), zwei Gleise von Gbf (vor der
> Brücke, mit Ausfahrsignalen und Vorsignal(wiederholer)n im Gleis.
Gleis 12 von Ausfahrgruppe Rbf über Stw 3, dieses ist aber nur von ca. 12
Uhr bis ca. 5 Uhr besetzt.
Gleis 13 dient über Nacht für die Abstellung eines R+T-Zuges. Kann von Rbf
befahren werden, wird es in der Praxis aber nicht mehr, da hierfür Gleis 12
ausreicht. Es soll nur noch eine Frage der Zeit sein, wann die Ausfahrgruppe
Rbf garnicht mehr benötigt wird.
Die Einfahrgruppe Rbf soll dann auch nur noch aus zwei Gleisen bestehen. Die
übrigen sollen dann u. a. zum Abstellen von Triebwagen dienen. Aber
gesprochen wurde schon vieles in der Vergangenheit, was dann aufgrund
neuerer Entwicklungen garnicht oder anders kam.
> Danach Abstellgleise. Oder täusche ich mich mit den Funktionen?
Gleise 14 - 18 sind Abstellgleise, Gleise 19 + 20 sind Zufahrten zur
Waschanlge bzw. Wagen- und Triebwagenreparatur.
Roland, Ulm
>>also wenn ich mir den Spurplan auf Uf anschaue,
>
> Wo du gugge? Ulm ist bei stellwerke.de nicht vertreten, scheint's.
Ich habe anno 1979 mal selber einen Spurplan des Hbf gezeichnet
(unmaßstäblich), den könnte ich auf Wunsch einscannen. Und in einem Buch
hab ich noch einen von 1935 ;-)
Joachim
Seitden hat sich aber nichts wesentliches geändert, oder?
Wann ist eigentlich der letzte Umbau im Südkopf passiert?
> Und in einem Buch
> hab ich noch einen von 1935 ;-)
>
*habenwill* Der würde mich echt interessieren.
>>Ich habe anno 1979 mal selber einen Spurplan des Hbf gezeichnet
>>(unmaßstäblich), den könnte ich auf Wunsch einscannen.
>
> Seitden hat sich aber nichts wesentliches geändert, oder?
Nicht dass ich wüsste.
> Wann ist eigentlich der letzte Umbau im Südkopf passiert?
1965 beim Bau der Ehinger-Tor-Unterführung.
>>Und in einem Buch
>>hab ich noch einen von 1935 ;-)
>
> *habenwill* Der würde mich echt interessieren.
Kriegste!
Joachim
> Gleis 1 wird im Personenverkehr kaum bis gar nicht genutzt; gelegentlich
> fahren da ICs aus D-Weg-Gründen durch.
Neuerdings dürfte es etwas schwierig werden, das überhaupt zu benutzen,
denn da hat man am östlichen Ende einfach einen Betonkabelkanal über die
Schienen verlegt.
Gruß, Frank
Oder ist da *noch* einer gewachsen? Wäre aber eher sinnfrei.
> Das ist aber erst östlich der Zufahrtweiche in den Gleisen zum
> ex-Güterschuppen und hinter der entsprechenden Gleissperre und
> damit kein Hinternis für Zugfahren durch das Gleis.
In der Tat. Ich habe vorhin nochmal genau darauf geachtet.
> Oder ist da *noch* einer gewachsen? Wäre aber eher sinnfrei.
Nein. Sorry für die Konfusion.
Gruß, Frank