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Der Gefahrenbereich beträgt von der Gleismitte 3 Meter

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Ingo Stiller

unread,
Dec 2, 2003, 11:50:45 AM12/2/03
to
Hi Leute

Ich habe gerade im PDF-File von Ulrich auf Seite 12 folgenden Satz
gelesen:

(http://www.lfks-rlp.de/pages/download/db/Hilfeleistungseinsatz.pdf)

Der Gefahrenbereich beträgt von der Gleismitte 3 Meter
nach beiden Seiten. Der Aufenthalt in diesem Bereich ist
bei nicht gesperrten Gleisen lebensgefährlich!


Dumme Frage, wie stellt man im Bahnhof auf einem Bahnsteig diesen
Abstand sicher. Diese ab und zu aufgemalte weiße Linie kann es ja wohl
nicht sein:
a) Ist die wirklich drei Meter von der Gleismitte entfernt?
b) Sollte der Aufenthalt innerhalb dieses Bereiches lebensgefährlich
sein, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Gesetztgeber eine
einfache Linie als Sicherheitsmaßname erlaubt. Jeder Treppe muss ein
Geländer haben, jeder Gartentümpel muss gesichert werden, ...

Oder liegt es daran (die 3 Meter), dass auf freier Strecke bis zu 330
km/h gefahren werden kann und deshalb diese Wert angesetzt worden ist.
Wobei, einige Züge fahren ja auch verdammt schnell durch Bahnhöfe.
Gibt es da ein Richtlinie vom Gesetztgeber oder werden die weißen
Linien nach gut dünken aufgepinselt?

Gruß Ingo

Matthias Bittig

unread,
Dec 2, 2003, 3:31:57 PM12/2/03
to
Hallo,

Ingo Stiller wrote:

> Ich habe gerade im PDF-File von Ulrich auf Seite 12 folgenden Satz
> gelesen:
>
> (http://www.lfks-rlp.de/pages/download/db/Hilfeleistungseinsatz.pdf)
>
> Der Gefahrenbereich beträgt von der Gleismitte 3 Meter
> nach beiden Seiten. Der Aufenthalt in diesem Bereich ist
> bei nicht gesperrten Gleisen lebensgefährlich!
>

Der Gefahrenbereich am Gleis ist abhängig von der Geschwindigkeit,
die auf dem Gleis gefahren wird. Das fängt mit 1,85 m bei 40 km/h
an und steigert sich in 5 bis 10 cm-Sprüngen nach jeweils etwa
10 km/h. Das Maximum sind, soweit ich mich richtig erinnere,
3 m bei 250 km/h und mehr.

> Dumme Frage, wie stellt man im Bahnhof auf einem Bahnsteig diesen
> Abstand sicher. Diese ab und zu aufgemalte weiße Linie kann es ja wohl
> nicht sein:
> a) Ist die wirklich drei Meter von der Gleismitte entfernt?

An Gleisen, die planmäßig von Zügen mit 200 km/h und mehr befahren
werden, sollen normalerweise keine Bahnsteigkanten sein.
Wenn doch, muss gewährleistet sein, dass sich bei Vorbeifahrt
eines solchen Zuges keine unberechtigten Personen dort auf-
halten können.

--
http://www.eisenbahn.tu-cottbus.de

Helmut Barth

unread,
Dec 2, 2003, 5:24:08 PM12/2/03
to
Matthias Bittig wrote:

> An Gleisen, die planmäßig von Zügen mit 200 km/h und mehr befahren
> werden, sollen normalerweise keine Bahnsteigkanten sein.
> Wenn doch, muss gewährleistet sein, dass sich bei Vorbeifahrt
> eines solchen Zuges keine unberechtigten Personen dort auf-
> halten können.

Sehr schön zu sehen in Hp Kutzenhausen, Diedorf, Bf Mering, Bf
Haspelmoor (alle bei Augsburg, Mering/Haspelmoor wg. Bauarbeiten
derzeit nicht mit 200 km/h zu befahren, war aber vorher so) oder auf
der Riedbahn Mannheim -> Frankfurt: eine weiße Linie in Kombination
mit mehr oder weniger auffälligen Hinweistafeln auf Schnellfahrten.

Grüßle, Helmut

--
PEOPLE'S WHOLE LIVES _DO_ PASS IN FRONT OF
THEIR EYES BEFORE THEY DIE: THE PROCESS IS
CALLED 'LIVING'.
(Terry Pratchett, The Last Continent)

Tim Landscheidt

unread,
Dec 2, 2003, 5:50:34 PM12/2/03
to
isti...@aareon-ag.com (Ingo Stiller) wrote:

> [...]


> Dumme Frage, wie stellt man im Bahnhof auf einem Bahnsteig diesen
> Abstand sicher. Diese ab und zu aufgemalte weiße Linie kann es ja wohl
> nicht sein:
> a) Ist die wirklich drei Meter von der Gleismitte entfernt?
> b) Sollte der Aufenthalt innerhalb dieses Bereiches lebensgefährlich
> sein, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Gesetztgeber eine
> einfache Linie als Sicherheitsmaßname erlaubt. Jeder Treppe muss ein
> Geländer haben, jeder Gartentümpel muss gesichert werden, ...

> [...]

Vgl. <URI:news:bmpv3g$s6$01$1...@news.t-online.com>ff.

Tim

Markus Niessen

unread,
Dec 3, 2003, 2:45:47 PM12/3/03
to

Matthias Bittig schrieb:

> An Gleisen, die planmäßig von Zügen mit 200 km/h und mehr befahren
> werden, sollen normalerweise keine Bahnsteigkanten sein.
> Wenn doch, muss gewährleistet sein, dass sich bei Vorbeifahrt
> eines solchen Zuges keine unberechtigten Personen dort auf-
> halten können.

In Leverkusen-Mitte stehen Hinweisschilder: Vorsicht Schnellfahrten.
Weisse Linie erst nach Stehenbleiben des Zuges überschreiten.

Und wer sich nicht darum kümmert? Sein Pech!
Ich meine soviel Selbsterhaltungstrieb sollte man schon haben.

--
Markus Niessen ////
mk.ni...@web.de (@,@)
www.markus-niessen.de.vu ----------o---o----------

Matthias Warkus

unread,
Dec 3, 2003, 4:05:06 PM12/3/03
to
Wed, 03 Dec 2003 19:52:43 +0100, message by
Martin Theodor Ludwig <wird-selt...@2002.mtl-9.de>:

> On Tue, 02 Dec 2003 21:31:57 +0100, Matthias Bittig <mbi...@web.de>
> wrote:
>
> >An Gleisen, die planmäßig von Zügen mit 200 km/h und mehr befahren
> >werden, sollen normalerweise keine Bahnsteigkanten sein.
> >Wenn doch, muss gewährleistet sein, dass sich bei Vorbeifahrt
> >eines solchen Zuges keine unberechtigten Personen dort auf-
> >halten können.
>
> Sind "unberechtigte Personen" auch schon Fahrgäste mit ordnungsgemäßer
> Fahrkarte für den nächsten haltenden RE, zu dessen Planzeit erstmal ein
> 200k/h-Zug vorbeifährt?

Warum sollen Leute mit einer Fahrkarte für einen erwarteten Zug denn
mehr Grund haben, lebensmüde vor der Linie zu stehen als Leute ohne?

Es ist doch ganz einfach: Vor die weiße Linie hat man sich nur dann
und dort zu begeben, wenn und wo ein eingefahrener Zug zum Stehen
gekommen ist. Ansonsten hat man dahinter zu stehen. Gibt es denn
irgendwelche Gründe, sich daran nicht zu halten?

mawa
--
Alkohol ist die Lösung und die Ursache vieler Probleme...

Helmut Barth

unread,
Dec 3, 2003, 7:17:37 PM12/3/03
to
Matthias Warkus wrote:

> Warum sollen Leute mit einer Fahrkarte für einen erwarteten Zug denn
> mehr Grund haben, lebensmüde vor der Linie zu stehen als Leute ohne?
>
> Es ist doch ganz einfach: Vor die weiße Linie hat man sich nur dann
> und dort zu begeben, wenn und wo ein eingefahrener Zug zum Stehen
> gekommen ist. Ansonsten hat man dahinter zu stehen. Gibt es denn
> irgendwelche Gründe, sich daran nicht zu halten?

Keine Ahnung, aber frag doch z.B. mal die Schüler in
Diedorf(Schwaben) warum sie das machen. Die gehen öfter erst weg
wenn man kurz vor dem Bstg. ist und etwas lärmt.

Torsten Schneider

unread,
Dec 3, 2003, 7:31:51 PM12/3/03
to
Helmut Barth <Helmu...@aol.com> wrote:

>Keine Ahnung, aber frag doch z.B. mal die Schüler in
>Diedorf(Schwaben) warum sie das machen. Die gehen öfter erst weg
>wenn man kurz vor dem Bstg. ist und etwas lärmt.

Ich habe neulich mal Schüler gesehen, die auf der Bahnsteigkante saßen
und auf den Zug gewartet haben...


Grüße, Torsten

Juergen Rosskamp

unread,
Dec 4, 2003, 12:03:35 AM12/4/03
to
On Thu, 4 Dec 2003, schn...@mabi.de (Torsten Schneider) wrote:

>>Keine Ahnung, aber frag doch z.B. mal die Schüler in
>>Diedorf(Schwaben) warum sie das machen. Die gehen öfter erst weg
>>wenn man kurz vor dem Bstg. ist und etwas lärmt.
>
>Ich habe neulich mal Schüler gesehen, die auf der Bahnsteigkante saßen
>und auf den Zug gewartet haben...

Mendelt sich irgendwann raus.
Die ET 424 bereinigen den jugendlichen Genpool hier schon sehr effektiv.

Christian Blome

unread,
Dec 4, 2003, 12:40:38 AM12/4/03
to
Torsten Schneider schrieb in de.etc.bahn.misc:

> Ich habe neulich mal Schüler gesehen, die auf der Bahnsteigkante
> saßen und auf den Zug gewartet haben...

Das kannst du z.B. an jedem Schultag bei schönem Wetter mittags gegen
12:30 Uhr und 13:20 Uhr in Dortmund-Huckarde sehen. Dort habe ich schon
so einiges gesehen, was man beim Warten auf die S-Bahn machen kann:
Sitzen auf der Bahnsteigkante ist neben Handstand und Pendelläufen zum
anderen (Außen-)Bahnsteig der große Renner.
Überrascht sind die Schüler immer wieder, wenn dann eine außerplanmäßige
S-Bahn mit 100 km/h durchfährt.
Passiert ist AFAIK an dieser Stelle noch nichts, aber das dürfte nur
eine Frage der Zeit sein... ;-((


Christian
--
"Betriebsstörung" ist der ultimative Sammelbegriff, ob es nur die
Weichenstörung in der Abstellgruppe, die kaputte Lok, ein fehlender
Lokführer, eine gesperrte Strecke oder eine Magenverstimmung des
Vorsitzenden ist. [Andreas K. am 09.01.2003 in debt+s]

Andreas Krey

unread,
Dec 4, 2003, 4:04:55 AM12/4/03
to
* Matthias Warkus (mawa...@gnome.org)
...

> Es ist doch ganz einfach: Vor die weiße Linie hat man sich nur dann
> und dort zu begeben, wenn und wo ein eingefahrener Zug zum Stehen
> gekommen ist. Ansonsten hat man dahinter zu stehen. Gibt es denn
> irgendwelche Gründe, sich daran nicht zu halten?
>
Dutzende.

Andreas

--
np: 4'33

Mathias Boelckow

unread,
Dec 4, 2003, 5:54:38 AM12/4/03
to
"Christian Blome" <news_122...@christianblome.de> schrieb/wrote
uns/us:

>> Ich habe neulich mal Schüler gesehen, die auf der Bahnsteigkante
>> saßen und auf den Zug gewartet haben...

Das scheint irgendwie einzureißen. Ich habe da auch erst kürzlich ein etwa
11jähriges Mädchen zurechtgestutzt. Gab es vielleicht irgendeine Werbung,
die das Sitzen auf der Bahnsteigkante nahelegt?

>Das kannst du z.B. an jedem Schultag bei schönem Wetter mittags gegen
>12:30 Uhr und 13:20 Uhr in Dortmund-Huckarde sehen. Dort habe ich schon
>so einiges gesehen, was man beim Warten auf die S-Bahn machen kann:
>Sitzen auf der Bahnsteigkante ist neben Handstand und Pendelläufen zum
>anderen (Außen-)Bahnsteig der große Renner.

Es macht bei Jugendlichen einen gewaltigen Unterschied, ob sie Wissen, dass
sie Unfug treiben. Dann sind sie meist sehr aufmerksam. Beim Sitzen auf der
Bahnsteigkante scheint es mir aber nicht so.

Gruß, Mathias Bölckow

Christian Blome

unread,
Dec 4, 2003, 9:34:18 AM12/4/03
to
Mathias Boelckow schrieb in de.etc.bahn.misc:

> Gab es vielleicht irgendeine Werbung, die das Sitzen auf der
> Bahnsteigkante nahelegt?

Ist mir nicht bekannt.


> Es macht bei Jugendlichen einen gewaltigen Unterschied, ob sie
> Wissen, dass sie Unfug treiben. Dann sind sie meist sehr aufmerksam.

Nicht wirklich. Das Wissen um die Anwesenheit von Personen [1] in
irgendeiner Art von Dienstkleidung, die man mit der Eisenbahn in
Verbindung bringt, sorgt eher dafür, dass sie sich gegenseitig beweisen,
wie cool (etc.) sie doch sind...


> Beim Sitzen auf der Bahnsteigkante scheint es mir aber nicht so.

Eben.


Christian

[1] Am Beispiel Dortmund-Huckarde:
Wenn z.B. Mitarbeitende eines Sicherheitsdienstes oder der
Bahnhofsmission auf dem Weg vom einen Bahnsteig zum anderen durch
die Unterführung sind, findet an den Bahnsteigen ein eifriger
"Seitenwechsel" statt. Wer vorher noch auf dem Bahnsteig Richtung
Mengede stand, steht dann plötzlich auf dem anderen. Einen kürzeren,
legalen Weg als den durch die Unterführung gibt es nicht...
--
"Diese Lexika haben die eingeführt, um die Abiturientenzahl zu
maximieren!"
(Jürgen K.)

Matthias Warkus

unread,
Dec 4, 2003, 7:50:44 AM12/4/03
to
4 Dec 2003 09:04:55 GMT, message by
Andreas Krey <a.k...@gmx.de>:

Und die wären?

mawa
--
Christianity might be a good thing if anyone ever tried it.
-- George Bernard Shaw

Andreas Krey

unread,
Dec 4, 2003, 1:34:08 PM12/4/03
to
* Matthias Warkus (mawa...@gnome.org)

> 4 Dec 2003 09:04:55 GMT, message by
> Andreas Krey <a.k...@gmx.de>:
>> * Matthias Warkus (mawa...@gnome.org)
>> ...
>> > Es ist doch ganz einfach: Vor die weiße Linie hat man sich nur dann
>> > und dort zu begeben, wenn und wo ein eingefahrener Zug zum Stehen
>> > gekommen ist. Ansonsten hat man dahinter zu stehen. Gibt es denn
>> > irgendwelche Gründe, sich daran nicht zu halten?
>> >
>> Dutzende.
>
> Und die wären?
>
* Ich durfte schon immer dahin (jetzt nicht speziell auf
weiße-Linie-an-200km/h-Bahnsteig bezogen).

* Mal nachsehen, ob das Sh1 schon leuchtet und der Zug mithin
Einfahrt hat (Ulm, Gleis 1, um die Abschnittswürfel herumlinsend).

* Den ausgeleierten Isolierstoß möglichst verwackelungsfrei ablichten.

* An einem Personenknäuel vorbeikommen.

Natürlich alles nach Umsehen bezl. aktuellen Zugbewegungen.

Andreas Krey

unread,
Dec 4, 2003, 4:36:48 PM12/4/03
to
* Martin Theodor Ludwig (wird-selt...@2002.mtl-9.de)
...

>>> >An Gleisen, die planmäßig von Zügen mit 200 km/h und mehr befahren
>>> >werden, ... muss gewährleistet sein, dass sich bei Vorbeifahrt
>>> >eines solchen Zuges keine unberechtigten Personen dort aufhalten können.

>>>
>>> Sind "unberechtigte Personen" auch schon Fahrgäste mit ordnungsgemäßer
>>> Fahrkarte für den nächsten haltenden RE, zu dessen Planzeit erstmal ein
>>> 200k/h-Zug vorbeifährt?
>>
>>Warum sollen Leute mit einer Fahrkarte für einen erwarteten Zug denn
>>mehr Grund haben, lebensmüde vor der Linie zu stehen als Leute ohne?
>
> Die Formulierung lautete "es muß gewährleistet sein" und weiter "nicht
> aufhalten *können*". Dies betrachte ich nicht als gegeben, wenn man auf
> frei zugänglichem Bahnsteig lediglich eine Markierungslinie und ein
> Warnschild anbringt.
>
Nun ist diese Regelung nur für *über* 200 km/h relevant. Alternativ
fährt man an Bahnsteigkanten halt mit 199 km/h vorbei, wie es die
meisten ICE(1) auf solchen Strecken anzeigen.

Ulf Kutzner

unread,
Dec 5, 2003, 3:11:39 AM12/5/03
to
Mathias Boelckow schrieb:


> >> Ich habe neulich mal Schüler gesehen, die auf der Bahnsteigkante
> >> saßen und auf den Zug gewartet haben...
>
> Das scheint irgendwie einzureißen. Ich habe da auch erst kürzlich ein etwa
> 11jähriges Mädchen zurechtgestutzt. Gab es vielleicht irgendeine Werbung,
> die das Sitzen auf der Bahnsteigkante nahelegt?

Diverse Kinofilme vielleicht?

Gruß, ULF

Mathias Boelckow

unread,
Dec 5, 2003, 9:12:58 AM12/5/03
to
"Christian Blome" <news_122...@christianblome.de> schrieb/wrote
uns/us:

>> Es macht bei Jugendlichen einen gewaltigen Unterschied, ob sie


>> Wissen, dass sie Unfug treiben. Dann sind sie meist sehr aufmerksam.
>
>Nicht wirklich. Das Wissen um die Anwesenheit von Personen [1] in
>irgendeiner Art von Dienstkleidung, die man mit der Eisenbahn in
>Verbindung bringt, sorgt eher dafür, dass sie sich gegenseitig beweisen,
>wie cool (etc.) sie doch sind...

Ich teile die Einschätzung der Jugendlichen, dass die wesentliche Gefahr
nicht vom Personal sondern von den Eisenbahnfahrzeugen ausgeht.

Gruß, Mathias Bölckow

Christian Blome

unread,
Dec 5, 2003, 9:15:33 AM12/5/03
to
Mathias Boelckow schrieb in de.etc.bahn.misc:

> Ich teile die Einschätzung der Jugendlichen, dass die wesentliche


> Gefahr nicht vom Personal sondern von den Eisenbahnfahrzeugen
> ausgeht.

Wenn die Jugendlichen die wesentliche Gefahr aber bei den
Eisenbahnfahrzeugen sehen würden, würden sie nicht im Gleisbett
spazieren gehen oder Handstand an der Bahnsteigkante machen.


Christian
--
"Der liebe Gott sieht alles, dein Englischlehrer noch mehr!"
(Rüdiger S.)

Mathias Boelckow

unread,
Dec 5, 2003, 5:14:55 PM12/5/03
to
"Christian Blome" <news_122...@christianblome.de> schrieb/wrote
uns/us:

>> Ich teile die Einschätzung der Jugendlichen, dass die wesentliche


>> Gefahr nicht vom Personal sondern von den Eisenbahnfahrzeugen
>> ausgeht.
>
>Wenn die Jugendlichen die wesentliche Gefahr aber bei den
>Eisenbahnfahrzeugen sehen würden, würden sie nicht im Gleisbett
>spazieren gehen oder Handstand an der Bahnsteigkante machen.

Fährst Du nie Auto?

Gruß, Mathias Bölckow

Christian Blome

unread,
Dec 5, 2003, 5:31:45 PM12/5/03
to
Mathias Boelckow schrieb in de.etc.bahn.misc:

> >Wenn die Jugendlichen die wesentliche Gefahr aber bei den


> >Eisenbahnfahrzeugen sehen würden, würden sie nicht im Gleisbett
> >spazieren gehen oder Handstand an der Bahnsteigkante machen.
>
> Fährst Du nie Auto?

Doch. Und um deiner nächsten Frage zuvorzukommen: Ich bewege mich auch
als Fußgänger im Straßenverkehr, an dem auch jugendliche Fahrer
teilnehmen.


Christian
--
Zwei Jäger schießen auf eine Ente. Der eine trifft ein Meter links
daneben, der andere ein Meter rechts daneben. Statistisch gesehen ist
die Ente tot. Aber von Statistik wird man nicht satt. Von Ente schon.
[Andreas P. in debm]

Mathias Boelckow

unread,
Dec 6, 2003, 4:24:55 PM12/6/03
to
"Christian Blome" <news_122...@christianblome.de> schrieb/wrote
uns/us:

>> >Wenn die Jugendlichen die wesentliche Gefahr aber bei den


>> >Eisenbahnfahrzeugen sehen würden, würden sie nicht im Gleisbett
>> >spazieren gehen oder Handstand an der Bahnsteigkante machen.
>>
>> Fährst Du nie Auto?
>
>Doch. Und um deiner nächsten Frage zuvorzukommen: Ich bewege mich auch
>als Fußgänger im Straßenverkehr, an dem auch jugendliche Fahrer
>teilnehmen.

Ich habe ja eher Angst vor den großen Limousinen, deren Fahrer nur zum Spaß
haarsträubende Überholmanöver machen. Vor allem gibt es dort auch die
Fahrer, die nur zum Spaß nicht nur sich, sondern ärgerlicherweise auch
andere in Gefahr bringen. Also, ich glaube, die Jugendlichen sehen die
Gefahr schon.

Gruß, Mathias Bölckow

Knud Schlotfeld

unread,
Dec 10, 2003, 12:39:41 PM12/10/03
to

Andreas Krey schrieb:


>
> * Martin Theodor Ludwig (wird-selt...@2002.mtl-9.de)

> > Die Formulierung lautete "es muß gewährleistet sein" und weiter "nicht


> > aufhalten *können*". Dies betrachte ich nicht als gegeben, wenn man auf
> > frei zugänglichem Bahnsteig lediglich eine Markierungslinie und ein
> > Warnschild anbringt.
> >
> Nun ist diese Regelung nur für *über* 200 km/h relevant. Alternativ
> fährt man an Bahnsteigkanten halt mit 199 km/h vorbei, wie es die
> meisten ICE(1) auf solchen Strecken anzeigen.

Das ist aber eher Zufall. Bis einschließlich 200 km/h (also
alte Ausbaustrecken) darf an Bahnsteigkanten mit Fahrgästen
vorbeigefahren werden. Darüber nicht mehr. Auf den SFS war die
Konsequenz an Durchfahrgleisen keine Bahnsteige zuzulassen.
Auf der ABS HH - B wird das etwas anders aussehen.

Sie wird m.W. die erste Strecke in Deutschland auf der
Züge mit *mehr* als 200 km/h an den Bahnsteigen vorbeifahren
werden.

MfG

Knud


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