> Hatte ich bisher noch nicht gehört. Unglaublich. Echt.
<gähn>
--
><o(((°>
>Ich meine, wenn ich mit 200 Zug fahren, und dann plötzlich ein Reifen durch den Boden knallt, da kann man doch schonmal die Notbremse ziehen, oder nicht?
>Nicht zu fassen.
Das ist schon ziemlich lange so öffentlich bekannt, und sollte es sich
wirklich so zugetragen haben, dann habe ich da ebenfalls wenig
Verständnis für das Zögern.
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
> sollte es sich
> wirklich so zugetragen haben, dann habe ich da ebenfalls wenig
> Verständnis für das Zögern
Allerdings dürfte das nach diesem Unfall auch nicht mehr so passieren,
wobei es bekanntlich wahrscheinlicher ist, dass Mehdorn im Lotto
gewinnt als dass so ein Ereignis sich wiederholt. Das Vertrauen in die
Eisenbahn war vor zehn Jahren noch ziemlich grenzenlos, wie auch
dieser Vorfall zeigt.
Gruß - Reinhard.
--
70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Dazu muss man dieses erst mal bemerken. Der normale Fahrgast wird kaum
ständig den Zug ständig zu durchstreifen.
cu
Jan
> Ich meine, wenn ich mit 200 Zug fahren, und dann plötzlich ein Reifen durch den Boden knallt, da kann man doch schonmal die Notbremse ziehen, oder nicht?
Genau, wenn bei 200 der Reifen durch den Boden knallt, ... ist bestimmt
der Schlauch geplatzt oder war es ein schlauchloser Reifen?
Falk
--
ist zur Wartung
> Genau, wenn bei 200 der Reifen durch den Boden knallt, ... ist bestimmt
> der Schlauch geplatzt oder war es ein schlauchloser Reifen?
Nicht dass es am Ende noch einer der Unreifen war...
Pfüagott, Fredy
--
"Ein richtiger Lokomotivführer will Lokomotivführer sein und sonst gar
nichts." Lukas der Lokomotivführer
es kommt alles schneller und anders als man glaubt.
siehe ICE 3 wellen probleme, wieder wurde bei der wartung (sogar geplant) gespart.
nun radreifen kommt keiner mehr hoch, gibts ja nicht mehr.
aber es hätte genau so schlimm wie eschede ausgehen koennen.
werner
Fredy Barth schrieb:
> Falk Schade schrieb:
>
>> Genau, wenn bei 200 der Reifen durch den Boden knallt, ... ist bestimmt
>> der Schlauch geplatzt oder war es ein schlauchloser Reifen?
>
> Nicht dass es am Ende noch einer der Unreifen war...
Neinneinnein, die Unreifen malen doch während dem Reifen immer solche
Streifen bis die Polizei sie kann greifen..
Grüßle, Helmut
[*] besondere Grüße an EM(?), 84 Stützpfeiler beidseitig mit Initialen..
Andere hätten sich in _der_ Nacht statt Muskelkater im Zeigefinger
irgendeine Geschlechtskrankheit, eine Alkoholvergiftung und einen
Hörsturz geholt..
Gibt es eigentlich eine Technik, die solche Störungen während der
Fahrt bemerkt? Der Lokführer hätte hier ja noch die Zeit gehabt, zu
reagieren? Das Unglück hat selbst hier in der Schweiz grosse
Auswirkungen gehabt. Sämtliche Pfeiler an Brücken, über die wichtige
Strasse führen, wurden verstärkt.
Gruss Theo
eisenr...@gmail.com schrieb:
> On 11 Sep., 08:12, Helmut Barth <Helmut.Ba...@arcor.de> wrote:
>> Salut!
>>
>> Fredy Barth schrieb:
>>
>>> Falk Schade schrieb:
>>>> Genau, wenn bei 200 der Reifen durch den Boden knallt, ... ist bestimmt
>>>> der Schlauch geplatzt oder war es ein schlauchloser Reifen?
>>> Nicht dass es am Ende noch einer der Unreifen war...
>> Neinneinnein, die Unreifen malen doch während dem Reifen immer solche
>> Streifen bis die Polizei sie kann greifen..
>>
>> Grüßle, Helmut
>>
>> [*] besondere Grüße an EM(?), 84 Stützpfeiler beidseitig mit Initialen..
>> Andere hätten sich in _der_ Nacht statt Muskelkater im Zeigefinger
>> irgendeine Geschlechtskrankheit, eine Alkoholvergiftung und einen
>> Hörsturz geholt..
>
> Gibt es eigentlich eine Technik, die solche Störungen während der
> Fahrt bemerkt? Der Lokführer hätte hier ja noch die Zeit gehabt, zu
Grafittis werden nicht automatich erkannt. Sprayer auch nicht.
Grüßle, Helmut
Ausser wenn man sich beim Ueberfahren der Sprayer die
Hauptluftleitung aufreisst.
Christoph
Schade.
Der Bericht schrieb bei den geplanten Massnahmen etwas von "Forschung,
von Schwingungen, Vibrationen und Sensoren, die währende der Fahrt
messen" usw. Ich verstehe nur Bahnhof. Und der Redakteur hier wohl
auch..
www.hochgeschwindigkeitszuege.com/germany/index_eschede.htm
Und Notbremse ziehen? Da steckt man voll im Herdentrieb. Wenn 50 Leute
im Waggon sagen, da ist nix, dann glaube ich es eben...
Gruss Theo
> siehe ICE 3 wellen probleme, wieder wurde bei der wartung (sogar geplant) gespart.
Aha? Da weißt Du mehr als die ermittelnden Stellen, die suchen nämlich
noch nach den Ursachen.
- R.
Vielleicht für die Leute, die im betreffenden Abteil saßen. Die anderen
können nichts dafür. Aber so sind die Leute nun mal.
Wenn ich mich richtig an meinen Rot-Kreuz-Kurs erinnere, gab es dort
einige, die nicht davon zu überzeugen waren, daß bei der
Herzdruckmassage gebrochene Rippen das kleinere Übel sind, bevor man das
Opfer mit Herzstillstand liegen und sterben läßt.
Erik
> Hatte ich
> bisher noch nicht gehört.
Warum wundert mich das jetzt überhaupt nicht?
Dabei läuft die "Eschede-Katastrophe" doch eh schon seit Jahren quasi
als 'Dauerwerbesendung' auf irgendeinem dieser Edutainment-Kanäle auf
Astra...
--
Die logische Folge von Frage und Antwort wird auf den Kopf gestellt.
> Was ist an TOFU-Postings so ärgerlich?
>> TOFU-Postings verfassen.
>>> Was ist eine der schlechtesten Angewohnheiten im Usenet?
In diesem Falle ist der Radreifen allerdings in einem besetzten Abteil
eingeschlagen und die dort anwesenden Fahrgäste sind erst mal den Zub
suchen gegangen statt gleich die Notbremse zu betätigen...
eine schockwirkung?
in verbindung mit dem staendigen hinweis: missbrauch wird bestraft.
werner
steht das im widerspruch zu meinem geschriebenen?
die wartungsintervalle wurden doch wieder verkuerzt, um eben vorzubeugen und rechtzeitig zu erkennen.
so was soll man tun, wenn man sich seiner sache nicht sicher ist, oder wenn eine ursache große wirkung haben kann.
2teres ist bei hochgeschwindigkeitszuegen jedenfalls gegeben.
werner
>eine schockwirkung?
Nein, typisch deutsches "ich wage nicht, etwas "Großes" zu entscheiden
und wälze das lieber gekonnt ab" :-(
>Der Bericht schrieb bei den geplanten Massnahmen etwas von "Forschung,
>von Schwingungen, Vibrationen und Sensoren, die währende der Fahrt
>messen" usw.
In gut zwei Wochen bin ich bei einer Vortragsveranstaltung in Dresden,
Ultraschall- und Wirbelstromprüfverfahren bei Bahnens, Akustische
Sensorik in/an Radsätzen...
Ich werde berichten, falls es interessant war.
> Neinneinnein, die Unreifen malen doch während dem Reifen immer solche
> Streifen bis die Polizei sie kann greifen..
Jetzt reift's mir aber langsam mit euch. Könnt ihr euch nicht mal'n bisschen
zusammenreifen.
> Neinneinnein, die Unreifen malen doch während dem Reifen immer solche
> Streifen bis die Polizei sie kann greifen..
Jetzt reift's mir aber langsam mit euch. Könnt ihr euch nicht mal'n bisschen
zusammenreifen?
Diskutiere mal in der Motorrad-NG ob der Helm nach einem Unfall ab soll
oder nicht. Da gibt es auch Leute, denen ist es lieber *sicher* an
Erbrochenem zu ersticken als eventuell querschnittsgelähmt zu sein.
> die wartungsintervalle wurden doch wieder verkuerzt, um eben vorzubeugen und rechtzeitig zu erkennen.
So ist das. Der Grund dafür ist eben, dass man die Ursache (noch)
nicht kennt, so lange macht man das vorbeugend und dann wird man
weitersehen.
>Diskutiere mal in der Motorrad-NG ob der Helm nach einem Unfall ab soll
>oder nicht. Da gibt es auch Leute, denen ist es lieber *sicher* an
>Erbrochenem zu ersticken als eventuell querschnittsgelähmt zu sein.
Abgesehen davon, daß ich auch für Helm ab bin, ich würde definitiv
lieber ersticken als querschnittsgelähmt dahinzuvegetieren.
> Abgesehen davon, daß ich auch für Helm ab bin, ich würde definitiv
> lieber ersticken als querschnittsgelähmt dahinzuvegetieren.
Letztens habe ich gerade mal wieder meine Ersthelferkenntnisse mit so
einem zweitägigen Kurs aufgefrischt, da war es überhaupt keine Frage,
dass der Helm runter gehört. An Querschnittlähmung ändere das, so hieß
es eindringlich, so oder so nichts.
Gruß - Reinhard.
> X-No-Archive: Yes
>
> begin quoting, "Carsten W. Birkelbach" schrieb:
>
>> Diskutiere mal in der Motorrad-NG ob der Helm nach einem Unfall ab soll
>> oder nicht. Da gibt es auch Leute, denen ist es lieber *sicher* an
>> Erbrochenem zu ersticken als eventuell querschnittsgelähmt zu sein.
>
> Ich würde jedenfalls lieber eventuell an Erbrochenem ersticken als
> *sicher* querschnittsgelähmt zu sein. (Wobei ich allerdings nicht
> glaube, daß man jemandem beim Helmabnehmen so leicht unabsichtlich das
> Genick brechen kann, wenn das noch ganz ist. Da sind ein paar Muskeln
> und Sehnen, die das eigentlich ganz gut verhindern.)
Eben. Im Zweifelsfall ist es *immer* besser etwas zu tun als den Typen da
einfach liegen zu lassen. Und in aller Regel sind die Ersthelfe ohnehin
meistens viel zu vorsichtig (siehe z.B. die gebrochenen Rippen bei der
Herzmassage; die sind wenn man es richtig macht fast die Regel, kommen bei
Laien-Ersthelfern aber weit unterdurchschnittlich vor).
Erinnert mich an eine stark blutende Wunde die ich mal zu 'versorgen' hatte,
da wollten andere Passanten allen ernstes erst mal 'steriles
Verbandsmaterial' suchen gehen während das Unfallopfer lustig vor sich
hingeblutet hat. Ich denke mal, die paar Keime auf dem Handtuch welches
dann als Druckverband herhalten musste waren ihm in dem Moment ziemlich
egal...
nur der weiß (wußte) halt nix davon. und der kommunikations weg ist leider sehr lang.
werner
>Letztens habe ich gerade mal wieder meine Ersthelferkenntnisse mit so
>einem zweitägigen Kurs aufgefrischt, da war es überhaupt keine Frage,
>dass der Helm runter gehört. An Querschnittlähmung ändere das, so hieß
>es eindringlich, so oder so nichts.
Definitiv; aber dieser Glauben ist derart verbreitet, daß er kaum
auszurotten ist, und es gibt sogar Aufkleber an den Helm, daß er im
Falle des Unfalles dranzubleiben habe. Naja, der Rettungsdienst hält
sich da im Zweifel eh nicht dran, sondern tut das, was notwendig ist.
>Notbremse ziehen?
Ja. Dazu ist dieser rote Griff da.
Du kannst Dich ja später immer noch jederzeit um die Ecke bringen, wenns
Dich stört. Aber diese Entscheidung kannst Du nicht einem Ersthelfer
überlassen, der ansonsten wegen unterlassener Hilfeleistung vorm Richter
steht.
sg michael
> "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ra...@radio-link.net> schrieb im Newsbeitrag
> news:gbvic4tnhib42ei8o...@4ax.com...
>>
>> Abgesehen davon, daß ich auch für Helm ab bin, ich würde definitiv
>> lieber ersticken als querschnittsgelähmt dahinzuvegetieren.
>
> Du kannst Dich ja später immer noch jederzeit um die Ecke bringen, wenns
> Dich stört. Aber diese Entscheidung kannst Du nicht einem Ersthelfer
> überlassen, der ansonsten wegen unterlassener Hilfeleistung vorm Richter
> steht.
ich weiss nicht, warum in diesem zusammhang immer dieses gespenst der
'unterlassenen Hilfeleistung' auftaucht: der ersthelfer ist, sobald er
ueberhaupt irgendwas tut, und sei es auch nur die polizei zu rufen,
davon nicht bedroht. er ist auch nicht haftbar fuer irgendwelche fehler,
die er beim versuch zu helfen begeht.
--
frobnicate foo
> "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ra...@radio-link.net> schrieb im Newsbeitrag
> news:gbvic4tnhib42ei8o...@4ax.com...
>> "Carsten W. Birkelbach" <carsten.b...@yahoo.de> wrote:
>>
>>>Diskutiere mal in der Motorrad-NG ob der Helm nach einem Unfall ab soll
>>>oder nicht. Da gibt es auch Leute, denen ist es lieber *sicher* an
>>>Erbrochenem zu ersticken als eventuell querschnittsgelähmt zu sein.
>>
>> Abgesehen davon, daß ich auch für Helm ab bin, ich würde definitiv
>> lieber ersticken als querschnittsgelähmt dahinzuvegetieren.
>
> Du kannst Dich ja später immer noch jederzeit um die Ecke bringen, wenns
> Dich stört.
Erklär mir mal wie das jemand machen soll der vom Hals ab
querschnittsgelämt ist. Ohne fremde Hilfe geht das nicht und schon zieht
man wieder einen Dritten mit rein.
Grüße,
Frank
>Du kannst Dich ja später immer noch jederzeit um die Ecke bringen, wenns
>Dich stört. Aber diese Entscheidung kannst Du nicht einem Ersthelfer
>überlassen, der ansonsten wegen unterlassener Hilfeleistung vorm Richter
>steht.
Das sage ich ja auch gar nicht.
>Du hast es also nicht begriffen. Schade.
Doch. In so einem Fall gibt es keine Alternative zur Notbremse, weil
alles andere zu lang dauert. Die Chance, daß die NOtbremsung nützt,
ist weitaus höher als die Chance, daß die Notbremsung schadet.
ja, das sind genau die selben leute, die _hinter_ der nebelwand voll in die (not)bremse steigen,
und sich dann wundern, wenn hinten der lkw draufklatscht.
wenn beim auto ein rad ab ist, ist eine notbremsung auch nicht zielfuehrend, oder?
werner
notbremse heißt vollbremsung. an einem drehgestell fehlt quasi ein rad.
schon mal was von kraefte und moment im sinne von mechanik gehoert?
die einzige alternative ist die ueberwachung von "lebenswichtigen" funktionen,
oder eben entsprechende pruefintervalle. besser beides, den auch pruefer machen fehler.
werner
das wuerde ich jetzt aber nicht so stehen lassen.
es koennte der wirbel gebrochen sein, der nervenstrang aber noch IO.
gewiss, sicher die ausnahme.
die entscheidende frage ist sowieso mal, ob die person ansprechbar ist.
herrscht brechgefahr, sollte er natuerlich (je nach helm) runter,
es gibt auch jet helm oder bmw-helm, die können bleiben.
noch sorgsamer, wird muss man dann sowieso, bei der herrstellung seitenlage sein.
werner
bei halswirbelbruch hast du dazu keine chance mehr.
> Dich stört. Aber diese Entscheidung kannst Du nicht einem Ersthelfer überlassen, der ansonsten wegen unterlassener Hilfeleistung
> vorm Richter steht.
im genannten fall muss der ersthelfer sowieso top sein, sonst ist es eh ziemlich bald finster.
werner
>die entscheidende frage ist sowieso mal, ob die person ansprechbar ist.
>herrscht brechgefahr,
DAs kann man nicht im Voraus sagen. Es kam schon vor, daß einer gerade
noch ansprechbar war, plötzlich trübt er ein, es erschlafft die
Muskulatur, keiner merkt es, und Mageninhalt tröpfelt heimlich und
leise gen Lunge. An den daraus folgenden Schäden sind schon Leute
gestorben oder invalide geworden.
>notbremse heißt vollbremsung. an einem drehgestell fehlt quasi ein rad.
>schon mal was von kraefte und moment im sinne von mechanik gehoert?
Ja, aber wie ist die Alternative? Weiterfahen, bis das Teil entgleist?
Das hatten wir schon mal, hat nicht funktioniert.
>ja, das sind genau die selben leute, die _hinter_ der nebelwand voll in die (not)bremse steigen,
>und sich dann wundern, wenn hinten der lkw draufklatscht.
Blödsinn.
>wenn beim auto ein rad ab ist, ist eine notbremsung auch nicht zielfuehrend, oder?
Wieviele Räder hat ein Auto? Woher soll man wissen, was das genau für
ein MEtallteil ist, das sich durch den Boden bohrt? Die Sache ist ganz
einfach, da kam ein Trumm hoch, von dem man nicht weiß, was es noch
für weitere Schäden verursacht, ob es eine Weiche abrupfen wird oder
sich an einem Brückenbauwerk verhakt, also wird der rote Griff
gezogen.
Gibt's dafür nicht die NBÜ?
habe ich ja geschrieben, nicht gelesen?
und im falle des falle natürlich stehen bleiben,
aber je nach schaden und eventuell ort.
werner
wie du meinst, hätte deinen blödsinn aber gerne erklärt gehabt.
>>wenn beim auto ein rad ab ist, ist eine notbremsung auch nicht zielfuehrend, oder?
>
> Wieviele Räder hat ein Auto? Woher soll man wissen, was das genau für
4 wie ein drehgestell.
> ein MEtallteil ist, das sich durch den Boden bohrt? Die Sache ist ganz
> einfach, da kam ein Trumm hoch, von dem man nicht weiß, was es noch
> für weitere Schäden verursacht, ob es eine Weiche abrupfen wird oder
> sich an einem Brückenbauwerk verhakt, also wird der rote Griff
> gezogen.
von dem du auch nicht weißt, welch schaden noch angerichtet wird.
annahme: du ziehst genau vorm brückenbauwerk, gegenzug,
der (informierte) tfzf haette es danach gemacht.
werner
das problem ist die mangelnde kommunikationsmoeglichkeit.
bis man das zugpersonal und diese wiederum den tfzf informiert, kann viel zeit vergehen.
ist dann noch ein langer tunnel, ... naja, das wars dann.
werner
der informierte Tf hätte halt die NBÜ benutzt.
Hier wird vllt. ein Schmarrn geschrieben. Da kommt ein Stahlteil durch
den Boden und da will mancher erst mal ausdiskutieren ob das jetzt
gefährlich ist oder nicht. Da wird die Notbremse gezogen und fertig. In
solch einem Fall und auch in keinem anderen wird jemand zur
Verantwortung gezogen wegen ziehen der Notbremse wenn derjenige
überzeugend darlegt welche Gefahrensituation dazu geführt hat das er die
Notbremse gezogen hat.
Falk
--
ist zur Wartung
Und in Deutschland hat man in Fernzügen für solche Zwecke die NBÜ.
> der informierte Tf hätte halt die NBÜ benutzt.
> Hier wird vllt. ein Schmarrn geschrieben. Da kommt ein Stahlteil durch den Boden und da will mancher erst mal ausdiskutieren ob
> das jetzt gefährlich ist oder nicht. Da wird die Notbremse gezogen und fertig. In solch einem Fall und auch in keinem anderen wird
> jemand zur Verantwortung gezogen wegen ziehen der Notbremse wenn derjenige überzeugend darlegt welche Gefahrensituation dazu
> geführt hat das er die Notbremse gezogen hat.
dern tfzf kennt den schaden beim ziehen der notbremse wohl kaum.
und eine notbremsung hat bei schadhaften drehgestelle eine andere auswirkung als bei einem brand.
die info ist fuer den tfzf aber die gleiche. und da liegt, wie schon geschrieben, das problem.
werner
> Hier wird vllt. ein Schmarrn geschrieben. Da kommt ein Stahlteil durch
> den Boden und da will mancher erst mal ausdiskutieren ob das jetzt
> gefährlich ist oder nicht. Da wird die Notbremse gezogen und fertig.
Ach was. Hast du etwa nie Spaceballs gesehen?
"Man soll nie nach der Notbremse greifen."
--
Oliver Schnell
Gleiches hörte ich in unserem DRK-Lehrgang. O-Ton: "Eine Herzdruckmasage
die keine gebrochenen Rippen nach sich zieht wurde nicht richtig
durchgeführt"!
Gruß Jens
> von dem du auch nicht weißt, welch schaden noch angerichtet wird.
> annahme: du ziehst genau vorm brückenbauwerk, gegenzug,
> der (informierte) tfzf haette es danach gemacht.
Blub. Für die Entgleisung war die durch den ins Profil ragenden
Radreifen verstellte Weiche ursächlich.
Keine Brücke, keine Notbremsung und kein fehlender Radreifen, damit
hätte der Zug noch bis nach Hamburg fahren können.
- R.
--
70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.
>
> Blub. Für die Entgleisung war die durch den ins Profil ragenden
> Radreifen verstellte Weiche ursächlich.
>
> Keine Brücke, keine Notbremsung und kein fehlender Radreifen, damit
> hätte der Zug noch bis nach Hamburg fahren können.
>
Das interpretierst du falsch:
Keine Weiche, und der Zug hätte noch bis nach Hamburg fahren können.
Seitdem arbeitet DB Netz intensiv daran.
--
Gruß,
André Joost
nochmal (ich bezog mich nicht auf eschede allein, deswegen annahme!):
die leute im zug ziehen die notbremse, der zug mit kaputtem fahrwerk wird
stark abgebremst, wenn nicht gerade die NBÜ aktiv ist.
wer kann da sagen wie es ausgeht?
der tfzf wird, bei bewußtsein des schadens, eher nicht voll in die eisen gehen.
(hast du ja auch geschrieben, der zug ist ja grundsaetzlich noch fahrfaehig.)
auch wird er eher eine geeignete stelle aussuchen. den ausgang wird man auch nicht
vorhersehen koennen, aber ich kann das risiko minimieren!
weichen, kurven, bruecken, bahnhoefe, gegenzuege, oder was auch immer sind nun mal da.
des wegen waere ein infosystem, dass den tfzf ueber den schaden, etc ... berichtet
schon zielfuehrend. dieser kann dann effektiver entscheiden.
und das ganze sollte rasch funken.
bisher sind wahrscheinlich gerade die 2 extremfaelle, volles pech (eschede) & volles glueck (koeln) eingetreten.
mit weiteren pech haette man wohl bereits 2 ICE verloren!
werner
Keine Sorge, die hats auch hier ;-)
Aber wir haben halt neben Tunnels auch gebirgige Strecken, wo es auf der
einen Seite schon mal ein paar hundert Meter runtergehen kann, da wird
der Lokführer alt, wenn er jede 100 Meter die NBÜ
aktivieren/deaktivieren muß...
Franz
> nochmal (ich bezog mich nicht auf eschede allein, deswegen annahme!):
> die leute im zug ziehen die notbremse, der zug mit kaputtem fahrwerk wird
> stark abgebremst, wenn nicht gerade die NBÜ aktiv ist.
> wer kann da sagen wie es ausgeht?
Theoretisch sollte der Gleitschutz bei dem defekten
Drehgestell eben früher die Bremse abregeln, so dass
auch hier nichts zu blockieren oder zu hüpfen anfängt.
Die Regelung misst doch jede gebremste Achse, oder
irre ich da?
Also bremst der Zug und entgleist dann mit geringerer
Geschwindigkeit (wenn überhaupt). Ein zusätzliches
Risiko sehe ich da nicht, oder übersehe ich etwas?
--
no sig
>
> "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ra...@radio-link.net> schrieb im Newsbeitrag
> news:p9bkc41n7j3o68reh...@4ax.com...
>> Ralf Kusmierz <m...@privacy.invalid> wrote:
>>
>>>Du hast es also nicht begriffen. Schade.
>>
>> Doch. In so einem Fall gibt es keine Alternative zur Notbremse, weil
>> alles andere zu lang dauert. Die Chance, daß die NOtbremsung nützt,
>> ist weitaus höher als die Chance, daß die Notbremsung schadet.
>
> notbremse heißt vollbremsung. an einem drehgestell fehlt quasi ein rad.
> schon mal was von kraefte und moment im sinne von mechanik gehoert?
Auch ein Drehgestell mit nur drei Rädern bleibt in der Regel noch ziemlich
gut im Gleis.
Vergiss bitte nicht, dass der ICE damals noch 6 Kilometer weit mit 200km/h
weitergefahren ist *ohne* zu entgleisen; das geschah erst durch den
Aufprall auf die eingestürzte Brücke - der Wagen mit dem fehlenden
Radreifen kam jedoch erst aufgrund der durch die Zugtrennung ausgelösten
Zwangsbremsung zum Stillstand, allerdings immer noch *ohne* zu entgleisen.
Somit wäre der Beweis erbracht, dass eine Notbremsung (die in ihrer Wirkung
mit der Zwangsbremsung ident ist) überhaupt kein Problem ist.
--
Die logische Folge von Frage und Antwort wird auf den Kopf gestellt.
> Was ist an TOFU-Postings so ärgerlich?
>> TOFU-Postings verfassen.
>>> Was ist eine der schlechtesten Angewohnheiten im Usenet?
> Gibt's dafür nicht die NBÜ?
haben noch nicht alle Wagen...
und deshalb wird er die Bremsnug mit allen ihm zur Verfügung stehenden
Mitteln unterstützen, es sei den der Zug ist in einem NBÜ-Abschnitt
> und eine notbremsung hat bei schadhaften drehgestelle eine andere auswirkung als bei einem brand.
> die info ist fuer den tfzf aber die gleiche. und da liegt, wie schon geschrieben, das problem.
reden wir jetzt von existierdenden Systemen oder träumen wir? Weil dann
träum allein weiter, ich halte mich an das was existiert.
Doch habe ich, darf ich trotzdem meinen gesunden Menschenverstand benutzen?
;-)
doch die Wagen des ICE der in Eschede entgleiste hatten die.
die NBÜ ist in DE auf Strecken mit NBÜ Abschnitten dauerhaft aktiv.
Wenn jetzt also nicht alle paar Hundert Meter jemand die Notbremse zieht
wird sich die Belastung für den Lokführer in Grenzen halten.
> Notbremse ziehen? Das wäre bei sowas ja vielleicht gerade GANZ FALSCH,
> da kommt dieser Schrott womöglich zwischen die Räder, und der Zug
> entgleist und kippt um, oder sowas. Also nee, Notbremse ziehen, das
> kann man machen, wenn's brennt, oder so, aber doch nicht in einem
> kritischen und gefährlichen Fahrzustand, da muß sicher der Lokführer
> ganz besonders weich und langsam abbremsen, damit nichts Schlimmes
> passiert.
> Gruß aus Bremen
> Ralf
Moin,
Notbremse wäre das einzig Richtige gewesen und hätte viele Menschenleben
gerettet. Alleine die Geschwindigkeitsreduzierung hätte die Unfallfolgen
stark vermindert und auch der Lokführer kriegt das unmittelbar mit und
kann sinnvoll handeln.
Gruß Hans
ohne bremsen schon, aber bei einer notbremsung?
> Aufprall auf die eingestürzte Brücke - der Wagen mit dem fehlenden
die bruecke ist doch eingestuerzt, weil der zug "das ziel" verfehlte, oder?
werner
> reden wir jetzt von existierdenden Systemen oder träumen wir? Weil dann träum allein weiter, ich halte mich an das was existiert.
richtig wir stehen am ende aller entwicklungen, ja keine verbesserungen einbringen!
ich rede von dem was eigentlich notwendig waere,
und techn. kein problem darstellen sollte. mit traeumen hat das wenig zu tun!
natuerlich kann man sagen, wir aendern nix, die leute haben halt pech gehabt.
werner
Einfach mal den Satz zu Ende lesen:
"der Wagen mit dem fehlenden
Ich sehe das "Mißbrauch wird bestraft" schon ein wenig als heikle
Einschüchterung an.
Wenn man die Polizei auf Grund einer Beobachtung ruft, der Feuerwehr
etwas rauchendes meldet etc. bekommt man gesagt "Gut das sie uns gerufen
haben. Wir kommen lieber ein mal zu viel als ein mal zu wenig." Bei der
Eisenbahn wird gedroht. Und viele Leute haben zumindest die Sorge, dass
ihnen das Ziehen der Notbremse auf Grund eines "komischen Geräuschs"
viel Ärger einbringt. Deshalb lassen sie es lieber ganz oder suchen erst
mal nach dem "Schaffner".
die achse bremst ja noch, aber einseitig oder?
werner
du willst mir also erzaehlen:
a.) das gebrochene radreifen keine entgleisungsgefahr darstellen.
b.) eine notbremsung diese gefahr nicht verstaerkt
(natuerlich kann diese unter umstaenden sinnvoller sein, die entscheidung sollte allerdings
nicht beim fahrgast liegen! das alleine ist ja schon fast pervers)
gut. dann warten wir halt bis wieder was passiert.
werner
> der tfzf wird, bei bewußtsein des schadens, eher nicht voll in die eisen gehen.
> (hast du ja auch geschrieben, der zug ist ja grundsaetzlich noch fahrfaehig.)
> auch wird er eher eine geeignete stelle aussuchen. den ausgang wird man auch nicht
> vorhersehen koennen, aber ich kann das risiko minimieren!
> werner
>
>
> der tfzf wird, bei bewußtsein des schadens, eher nicht voll in die eisen gehen.
> (hast du ja auch geschrieben, der zug ist ja grundsaetzlich noch fahrfaehig.)
> auch wird er eher eine geeignete stelle aussuchen. den ausgang wird man auch nicht
> vorhersehen koennen, aber ich kann das risiko minimieren!
> weichen, kurven, bruecken, bahnhoefe, gegenzuege, oder was auch immer sind nun mal da.
> werner
Hallo,
der Tf wird auf nicht NBÜ Abschnitten die Bremsung unterstützen und
einen LZB-Nothalt veranlassen.
Hans
es ist eigentlich unverantwortlich,
dass der fahrgast! fuer den sicheren betrieb eines zuges "zustaendig" ist.
wie soll dieser den mißbrauch im vorhinein erkennen?
jetzt, wo 2 unfaelle bekannt sind soll die bremse gezogen werden,
gibts danach fehlalarme, werden die fahrgaeste wieder eingeschuechtert (verursacht ja kosten).
also da sollte schon mal massives umdenken stattfinden.
werner
logisch, er hat ja nur die info "notbremse gezogen". (weil informationsmangel)
werner
Das weiß man nur eben alles erst hinterher, als Normalbürger und
Gelegenheitsbahnfahrer erst recht. Ralfs Gedankenspiele halte ich für
gar nicht so weit her geholt.
Inzwischen weiß vermutlich die ganze Republik, dass man in solchen
Fällen lieber einmal zuviel als einmal zu wenig notbremst. Aber damals,
wo jahrelang kein Eisenbahnunglück durch die Presse ging[1], und wo man
mit der Notbremse hauptsächlich "Missbrauch wird bestraft" assoziiert?
Stefan
[1] laut Wikipedia ist natürlich einiges passiert. Ist aber nicht bis zu
mir gedrungen, obwohl ich Zeitung lese. Nichtmal das Unglück von Elster-
werda, was gar nicht so weit weg von hier ist, und wo ich ein halbes
Jahr vor dem Unglück alle drei Tage war, was mich also eigentlich hätte
interessieren müssen. Stand vermutlich nur als einzelner Artikel mal auf
der Klatschseite, oder so. Seit Eschede ist das anders.
da es angeblich der 3te radsatz des waggons war, wuerde ein bremsung
dem entgleisen entgegen wirken. der jeweils hintere eines drehgestells,
wuerde doch gegenteiliges bewirken, oder?
werner
> > "der Wagen mit dem fehlenden
> > Radreifen kam jedoch erst aufgrund der durch die Zugtrennung ausgelsten
> > Zwangsbremsung zum Stillstand, allerdings immer noch *ohne* zu entgleisen."
>
> du willst mir also erzaehlen:
> a.) das gebrochene radreifen keine entgleisungsgefahr darstellen.
> b.) eine notbremsung diese gefahr nicht verstaerkt
er hat einfach darauf verwiesen, daß die Zwangsbremsung des Wagens
mit dem gebrochenen Radreifen, diesen nicht zur Entgleisung gebracht
hat. Es waren nämlich erst die diesem folgenden Wagen, die durch die
falsche Weichenstellung auf ein anderes Gleis gelenkt (nicht
entgleist!) wurden, wodurch dann der Zug zerrissen wurde. Der vordere
Teil ist noch einige Kilometer weitergefahren. Die auf das falsche
Gleis gelenkten Wagen sind gegen einen Brückenpfeiler geprallt,
wodurch die Brücke eingestürzt ist, und wobei sich der ganze Zug wie
eine Ziehharmonika oder ein Leporello zusammengefaltet hat.
Daraus kann man schließen, daß eine Notbremsung den Zug nicht zum
Entgleisen gebracht hätte.
MfG,
L.W.
>>> nochmal (ich bezog mich nicht auf eschede allein, deswegen annahme!):
>>> die leute im zug ziehen die notbremse, der zug mit kaputtem fahrwerk wird
>>> stark abgebremst, wenn nicht gerade die NBÜ aktiv ist.
>>> wer kann da sagen wie es ausgeht?
>> Theoretisch sollte der Gleitschutz bei dem defekten
>> Drehgestell eben früher die Bremse abregeln, so dass
>> auch hier nichts zu blockieren oder zu hüpfen anfängt.
>> Die Regelung misst doch jede gebremste Achse, oder
>> irre ich da?
> die achse bremst ja noch, aber einseitig oder?
Stimmt. Da das eine bremsende Rad natürlich schon bei
weniger Bremsleistung blockieren würde, regelt der
Gleitschutz früher ab (macht ABS genauso).
Übrigens - wenn beim Auto die Bremse eines nicht
gelenkten Rades - oder auch eines an einer gelenkten
Deichsel - ausfällt, merkst du das kaum bis gar nicht
(bzw. erst bei der Gesamt-Bremsleistung bei Volllast -
deswegen die halbjähliche Bremsuntersuchung; ist vor
allem bei Dreiachsern eine gute Sache).
Anders bei gelekten (Vorder-) Rädern - hier reißen
die die unterschiedlich starken Kräfte unterschiedlich
wirksamer Bremsen an der Lenkgeometrie und verstellen
so den Lenkwinkel.
Nochmal zur Verdeutlichung - das Auto bricht aus, weil
die Kräfte, die auf die Lenkgeometrie das Lenkrad
verstellen, nicht weil eines von vier Rädern weniger
stark bremst.
Um die Lenkwirkung eines Raupenfahrzeuges zu
simulieren, müssen beide (/alle) Räder auf der
kurveninneren Seite ziemlich stark bremsen.
Wäre das anders, wäre ein Mopped mit Beiwagen nicht
fahrbar.
Das hier beschriebene gilt, so lange kein Rad
blockiert - und das verhindert ABS (der Gleitschutz)
Insofern sehe ich keinen Grund, warum ein Rad ohne
Radreifen (also mit kleinerem Durchmesser und weniger
rund) beim Bremsen zur Entgleisung führen sollte -
so lange der Spurkranz noch dran ist und lose Teile
nicht anderweitig irgend etwas kaputt machen.
Bei fraglichem Unfall hat ja wohl ein abgelöstes Teil
eine Weiche auf 'Abzweig' gestellt, sonst wäre fast
nichts passiert.
Anders beim ICE3-Fall, wo durch Achsbruch die
Spurführung verloren gegangen ist.
--
no sig
Du hast aber auch jenseits von NBÜ-Abschnitten massenweise Stellen, wo
einem zum haltenen gekommenen, in Flammen stehenden Zug nichts weiter
übrig bleibt, als geruhsam auszubrennen, weil der Feuerwehr der Zugang
mit Löschgerät unmöglich ist.
Es dürfte bei einem normalen Feuer tatsächlich zweckführender sei, den
betreffenden Zugteil zu evakuieren, das Zugpersonal zu verständigen und
dann am nächsten Bahnhof oder Haltepunkt anzuhalten. Dann gibt es
ausserdem nicht das Problem, dass die Feuerwehr mit "Bahnkilometer
133,8" nichts anzufangen weiss.
Gruss,
Martin
du widersprichst hier den antischleuderassistenten,
der bringt dich genau eben durch unterschiedliches bremsen/kraftverteilung wieder auf richtung.
die lenkgeometrie soll eben genau so ausgelegt sein, dass brems- und antriebsmomente keine
richtungsaenderung bewirken.
> Um die Lenkwirkung eines Raupenfahrzeuges zu
> simulieren, müssen beide (/alle) Räder auf der
> kurveninneren Seite ziemlich stark bremsen.
bei traktor funkt "die lenkbremse" aber an einer achse.
ich hatte an meiner 2CV mal einen ausfall eines bremskreises,
diagonale raederpaare, das ding bog aber ganz schoen in eine ecke ab!
weiters gab es schon etliche unfaelle, wenn bei aktiven sperrdifferential
beschleunigt wird, bei ausreichender kraft wird dir nicht mal gegenlenken helfen!
> Insofern sehe ich keinen Grund, warum ein Rad ohne
> Radreifen (also mit kleinerem Durchmesser und weniger
> rund) beim Bremsen zur Entgleisung führen sollte -
> so lange der Spurkranz noch dran ist und lose Teile
> nicht anderweitig irgend etwas kaputt machen.
spurkranz ist doch teil des radreifens, ist diese weg
sollte auch der spurkranz fehlen.
den wagen stabilisiert meines erachtens, dass der wagen
in einem zug laeuft.
werner
eben. um das geht es. und nicht mal die koennten es vorhersagen.
und aus einem ereignis auf andere schließen kann auch fatal sein.
werner
die bahn denkt sich wohl:
der reisende will sicher reisen, also soll er auch entscheiden was zutun ist.
gefaehrdet er den betrieb (sprich missbauch) gibts eine saftige strafe!
so einfach ist das.
bei welchen "verkehrsmittel" gibst das eigentlich noch?
(beide haben aber in der regel kein spurfuehrungsproblem)
- fahrstuhl
- rolltreppe
- ???
werner
ja das muss schon der fahrgast wissen. ;-)
werner
> Jedenfalls ist "Schaffner suchen" erst mal nicht verkehrt - der wird
> schon wissen, was richtig ist.
> Gruß aus Bremen
> Ralf
Die Schaffner (Zugbegleiter) haben nur rudimentäre Kenntnisse der
technischen Gegebenheiten.
Gruß Hans
>> Nochmal zur Verdeutlichung - das Auto bricht aus, weil
>> die Kräfte, die auf die Lenkgeometrie das Lenkrad
>> verstellen, nicht weil eines von vier Rädern weniger
>> stark bremst.
> du widersprichst hier den antischleuderassistenten,
> der bringt dich genau eben durch unterschiedliches
> bremsen/kraftverteilung wieder auf richtung.
Dieses Ding bremst bis zum Blockieren, insofern
widerspricht das meinen Worten nicht: Ich sagte ja,
das gilt, so lange kein Rad blockiert, und dem
wirken nun mal ABS / Gleitschutz entgegen.
> die lenkgeometrie soll eben genau so ausgelegt sein,
> dass brems- und antriebsmomente keine
> richtungsaenderung bewirken.
"Soll" bedeutet, das ist das Ziel. Minimale
Abweichungen vom 'Soll' sind alleine durch die
Federung unabwendbar.
Außerdem weist die Lenkgeometrie einen Nachlauf aus,
um beim Loslassen des Lenkrads im Geradeauslauf zu
bleiben. Und genau an dem Nachlauf reißt eine
einseitig wirkende Bremse.
>> Um die Lenkwirkung eines Raupenfahrzeuges zu
>> simulieren, müssen beide (/alle) Räder auf der
>> kurveninneren Seite ziemlich stark bremsen.
> bei traktor funkt "die lenkbremse" aber an einer achse.
Schau dir mal die Größe der Reifen und die daraus
resultierenden Drehmomente an.
> ich hatte an meiner 2CV mal einen ausfall eines bremskreises,
> diagonale raederpaare, das ding bog aber ganz schoen in eine ecke ab!
Der 2 CV hatte nie diagonal angeodnete Bremskreise.
Vor 1981 hatte er genau einen Bremskreis für alle
Räder (deswegen die Handbremse vorne wirkend),
nachher einen Kreis für vorne und einen für hinten.
Diagonal bremsen ist ja auch nicht das Wahre für
den Geradeauslauf. Ich meinte die ganze Zeit den
Fall, dass *eine* Bremse ausfällt, und zwar ohne
Blockieren und ohne in den Grenzbereich zu kommen.
Das merkst du eben meist erst auf dem Prüfstand,
und das spricht dafür, dass ein Bahn-Drehgestell,
das an 3 von 4 Rädern Bremswirkung hat, deswegen
nicht entgleisen wird.
Wen der 2CV einen Bogen gemacht hat, dann wegen
ungleichmäßig wirkenden Bremsen des verbleibenden
Achssatzes, was du vorher nicht bemerkt hast (die
2CV waren sowieso selten gut repariert ... werde
den Tüv-erer nie vergessen, der meinte "gell, die
Bremsen hast selber gmacht" - "äääh ja, warum?" -
"weils gengga" - Stempel drauf).
> weiters gab es schon etliche unfaelle, wenn bei aktiven sperrdifferential
> beschleunigt wird, bei ausreichender kraft wird dir nicht mal gegenlenken helfen!
Das ist ja wieder der Fall, wo an einem der Räder
die Bodenhaftung verloren geht. Das ist dann keine
radgeführte Bewegung mehr, sondern ein Kreisen um
einen schräg postierten Wurfanker.
Bremsen != blockieren, sag ich die ganze Zeit.
Und die Notbremse führt nun mal nicht zum Blockieren,
wenn ein Gleitschutz da ist, und der ist beim ICE da.
>> Insofern sehe ich keinen Grund, warum ein Rad ohne
>> Radreifen (also mit kleinerem Durchmesser und weniger
>> rund) beim Bremsen zur Entgleisung führen sollte -
>> so lange der Spurkranz noch dran ist und lose Teile
>> nicht anderweitig irgend etwas kaputt machen.
> spurkranz ist doch teil des radreifens, ist diese weg
> sollte auch der spurkranz fehlen.
Da bin ich jetzt überfragt, wie das bei vorliegender
Konstruktion ist. Beim ICE1 war der Radreifen doch auf
Gummi gelagert - und da kann ich mir kaum vorstellen,
dass auch der Spurkranz auf Gummi gelagert ist, der
müsste doch dann ziemlich schnell abscheren.
Vielleicht weiß das ja jemand aus der Runde.
> den wagen stabilisiert meines erachtens, dass der wagen
> in einem zug laeuft.
Das hat man in Köln gesehen - in einer Richtung wurde
die gebrochene Achse durch die andere des Fahrgestells
stabilisiert, und erst nach dem Umkehren ists entgleist.
--
no sig
> bei welchen "verkehrsmittel" gibst das eigentlich noch?
> (beide haben aber in der regel kein spurfuehrungsproblem)
> - fahrstuhl
> - rolltreppe
Es gibt eigentlich überall einen Notaus-Knopf. Bei einer Rolltreppe
auf jeden Fall, nur daß die an den jeweiligen Enden, aber nicht von
mitten auf der Rolltreppe erreichbar ist.
Mfg,
L.W.
>
> die bahn denkt sich wohl:
Bei diesem Niveau empfehle ich Dir: http://www.drehscheibe-online.de/
> der reisende will sicher reisen, also soll er auch entscheiden was zutun ist.
> gefaehrdet er den betrieb (sprich missbauch) gibts eine saftige strafe!
> so einfach ist das.
kannst Du mir bitte ein einziges Beispiel nennen wo einem Fahrgast der
die Notbremse gezogen hat und das sinvoll begründen konnte irgendwelche
Strafen auferlegt wurden, nur ein Beispiel bitte.
Falk
--
ist zur Wartung
Wenn du Adiskutieren willst, muss das
>> X-No-Archive: Yes
raus. Sonst wird der Beitrag von etlichen Servern
geschluckt, und die dahinter steckende Paranoia ist
dann auch kein Grund, einen neuen Server zu suchen
(zumal Google & Co trotzdem speichern).
Deswegen keine direkten Antworten von mir, ich lese
eben nur das doofe "X-No..."
--
no sig
z.B:
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronisches_Stabilit%C3%A4tsprogramm
>> die lenkgeometrie soll eben genau so ausgelegt sein,
>> dass brems- und antriebsmomente keine
>> richtungsaenderung bewirken.
>
> "Soll" bedeutet, das ist das Ziel. Minimale
> Abweichungen vom 'Soll' sind alleine durch die
> Federung unabwendbar.
ja, den rest macht EPS
> Außerdem weist die Lenkgeometrie einen Nachlauf aus,
> um beim Loslassen des Lenkrads im Geradeauslauf zu
> bleiben. Und genau an dem Nachlauf reißt eine
> einseitig wirkende Bremse.
soll sie nicht, den dann kannst das lenkrad nicht mehr halten!
>>> Um die Lenkwirkung eines Raupenfahrzeuges zu
>>> simulieren, müssen beide (/alle) Räder auf der
>>> kurveninneren Seite ziemlich stark bremsen.
>
>> bei traktor funkt "die lenkbremse" aber an einer achse.
>
> Schau dir mal die Größe der Reifen und die daraus
> resultierenden Drehmomente an.
die reifen groeße ist eher sekundaer, die reibung machts
>> ich hatte an meiner 2CV mal einen ausfall eines bremskreises,
>> diagonale raederpaare, das ding bog aber ganz schoen in eine ecke ab!
> Wen der 2CV einen Bogen gemacht hat, dann wegen
> ungleichmäßig wirkenden Bremsen des verbleibenden
> Achssatzes, was du vorher nicht bemerkt hast (die
> 2CV waren sowieso selten gut repariert ... werde
> den Tüv-erer nie vergessen, der meinte "gell, die
> Bremsen hast selber gmacht" - "äääh ja, warum?" -
> "weils gengga" - Stempel drauf).
kann auch sein, es bremste jedenfalls nur ein rad
> Und die Notbremse führt nun mal nicht zum Blockieren,
> wenn ein Gleitschutz da ist, und der ist beim ICE da.
blockieren nicht aber mit sicherheit zu ungleicher kraftverteilung.
(siehe gesperrt hinterachse)
> Das hat man in Köln gesehen - in einer Richtung wurde
> die gebrochene Achse durch die andere des Fahrgestells
> stabilisiert, und erst nach dem Umkehren ists entgleist.
in eschede wars angeblich die 3te achse (vordere achse des drehgestells),
machst da eine bremsung, sollte das moment auflaufende wirkung am
noch intakten spurkranz haben, also dem entgleisen entgegen wirken.
werner