Dann könnten sie eigentlich auch Nägel mit Köpfen machen und das Gesabbel
insgesamt auf das Sinnvolle reduzieren.
Vor dem Halt:
"Nächster Halt: soundso."
oder
"Nächster Halt: soundso. Zusätzlich zu den planmäßigen Anschlüssen
wird noch erreicht: verspäteter ..."
oder
"Nächster Halt: soundso. ... wird leider nicht mehr erreicht, bitte
nutzen Sie stattdessen ... Die weiteren planmäßigen Anschlüsse werden
erreicht."
Nach dem Losfahren:
(Schweigen)
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mc...@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <v_bor...@despammed.com>
Hurra, sie haben ein Einsehen. Wenn man dann noch bei den deutschen
Ansagen darauf verzichten würde, bei jedem Halt den kompletten
Fahrplan herunterzubeten, sondern sich auf die Bekanntgabe
außerplanmäßiger Änderungen beschränken würde, könnte man ja schon
fast wieder entspannt Bahn fahren.
usch
>Hurra, sie haben ein Einsehen.
Das ist schon länger im Gespräch, haben wir auch im Kundenbeirat
diskutiert, und es bestand eigentlich allgemeiner Konsens, daß es
derzeit nervig ist. Mehr Qualität, sinkende Quantität...
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Auch ich könnte mit einer derart zurückhaltenden Beschallung im Zug
sehr gut zurechtkommen. Nur leider haben die Kunden der Bahn ganz
unterschiedlichen Informationsbedarf, wie etwa Vielfahrer (Pendler) oder
(insbesodnere fremdsprachioge) Gelegenheitsfahrer.
Es da allen Recht zu machen ist nicht einfach. Hinzu kommt, dass seitens
der gutmenschelnden Vertreter vermeintlicher Kundeninteressen jahrelang
der Popanz vond er mangelnden Information des Kunden aufgebaut und
entsprechend vehement auf die DB eingeschlagen wurde. In solchen Fällen neigt
die Bahn dann gerne dazu, das Kind mit dem Bade auszuschütten.
Ein anderes Thema sind die gastronomischen Werbedurchsagen. Da das
gastronomische Angebot in den Zügen immer noch nicht kostendeckend
angeboten werden kann, seine Abschaffung/Reduktion jedoch heftige
Kundenproteste hervorrufen würde (wie vor Jahren beim Thema der
Speisewagenabschaffung zu sehen), ist die DB hier bemüht, diese
Umsätze zu steigern, um die Erlöstruktur zu verbessern.
--
Oliver Schnell
>Hinzu kommt, dass seitens
>der gutmenschelnden Vertreter vermeintlicher Kundeninteressen jahrelang
>der Popanz vond er mangelnden Information des Kunden aufgebaut und
>entsprechend vehement auf die DB eingeschlagen wurde. In solchen Fällen neigt
>die Bahn dann gerne dazu, das Kind mit dem Bade auszuschütten.
Sie versuchen, mangelnde Qualität durch Quantität aufzupeppen. Aber
sie haben bemerkt, daß das nicht funktioniert...
>Ein anderes Thema sind die gastronomischen Werbedurchsagen. Da das
>gastronomische Angebot in den Zügen immer noch nicht kostendeckend
>angeboten werden kann, seine Abschaffung/Reduktion jedoch heftige
>Kundenproteste hervorrufen würde (wie vor Jahren beim Thema der
>Speisewagenabschaffung zu sehen), ist die DB hier bemüht, diese
>Umsätze zu steigern, um die Erlöstruktur zu verbessern.
Ich sehe eigentlich nie, daß auf die Ansagen hin die Leute aufstehen
und zum Bordrestaurant strömen. Ob es Untersuchungen gibt, die einen
Bezug zwischen Ansage und Kauf herstellen? Wäre mal interessant...
> Dann könnten sie eigentlich auch Nägel mit Köpfen machen und das Gesabbel
> insgesamt auf das Sinnvolle reduzieren.
Oder ganz abstellen, es kommt sowie zuviel Falsches: ICE882 vor Einfahrt
Würzburg: "Sehr geehrte Damen und Herren, wir erreichen in wenigen
Minuten den Bahnhof Nürnberg! Next stop: Nuernberg!"
Bei Einfahrt Hannover wurde dann der Anschluss nach Schiphol
angekündigt, obwohl dieser an diesem Tag nicht durchgehend bis Schiphol
verkehrte und dies auch im Zugbegleiter zu lesen war.
Nach der Fahrgastrechterverordnung, Kapitel II, Artikel 8, Absatz 2 in
Verbindung mit Anhang II, Teil II, der selben Verordnung wäre dies wohl
nicht zulässig.
Philipp
Der Vielfahrer kennt den Sermon auswendig, und der Gelegenheitsfahrer
hat sich sowieso alles haarklein ausdrucken lassen.
> Es da allen Recht zu machen ist nicht einfach. Hinzu kommt, dass seitens
> der gutmenschelnden Vertreter vermeintlicher Kundeninteressen jahrelang
> der Popanz von der mangelnden Information des Kunden aufgebaut und
> entsprechend vehement auf die DB eingeschlagen wurde. In solchen F?llen
> neigt die Bahn dann gerne dazu, das Kind mit dem Bade auszusch?tten.
Ja. Auf die Beschwerden über mangelhafte oder fehlende Information im
Störungsfalle wird reagiert, indem man die Leute im Normalfalle so mit
Belanglosigkeiten zutextet, daß sie im Störungsfalle auch nicht mehr
hinhören und weiterquasseln, sodaß der aufmerksame Mitreisende auch mit
Anstrengung die wenigen Informationen nicht mehr mitbekommt.
> Ein anderes Thema sind die gastronomischen Werbedurchsagen. [ ... ]
Penetrante Werbung bewirkt bei mir normalerweise ein "und jetzt schon
gleich dreimal ganz und gar nicht".
Phillip hat geschrieben, dass die DB dazu verpflichtet ist. Hier kannst du
das ganze nachlesen:
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2007:315:0014:01:DE:HTML
"Teil II: Informationen während der Fahrt
Dienstleistungen im Zug
Nächster Haltebahnhof
Verspätungen
Wichtigste Anschlussverbindungen
Sicherheit"
> daß sie im Störungsfalle auch nicht mehr
> hinhören und weiterquasseln, sodaß der aufmerksame Mitreisende auch mit
> Anstrengung die wenigen Informationen nicht mehr mitbekommt.
>
> > Ein anderes Thema sind die gastronomischen Werbedurchsagen. [ ... ]
>
> Penetrante Werbung bewirkt bei mir normalerweise ein "und jetzt schon
> gleich dreimal ganz und gar nicht".
Ob du nicht, oder im falle solcher Durchsagen driemal nicht die
Zuggastronomie aufsuchst, bedeutet für die DB keinen Unterschied.
Hier übrigens der wahre Grund, für die Reduktion der Ansagen:
http://www.sueddeutsche.de/reise/deutsche-bahn-alle-sind-ueberfordert-1.1000160
"Klaus Pooch arbeitete 30 Jahre lang bei der Bahn, lange Zeit als Schaffner - und ist froh, nicht mehr dabei zu sein.
[...]
SZ: Herr Pooch, ist das nicht traurig, dass die Bahn nun einige englische
Durchsagen streicht?
Pooch: Nein, das ist überhaupt nicht traurig, das ist sogar gut. Ich wäre froh,
wenn sie das ganze Englische weglassen würden. Je mehr Durchsagen kommen,
umso weniger kann man sich während der Fahrt doch erholen."
Die Streichung der Ansagen sorgt also dafür, dass sich das Zugpersonal
künftig besser während der Fahrt erholen kann, odert hab' ich da was
falsch verstanden?
SCNR
--
Oliver Schnell
> Es da allen Recht zu machen ist nicht einfach. Hinzu kommt, dass seitens
> der gutmenschelnden Vertreter vermeintlicher Kundeninteressen jahrelang
> der Popanz vond er mangelnden Information des Kunden aufgebaut und
> entsprechend vehement auf die DB eingeschlagen wurde.
Seltsam nur, daß als Reaktion darauf weniger der Informationsgehalt der
Durchsagen als vielmehr der Gehalt an Höflichkeitsphrasen gesteigert wurde,
wie mir scheint.
> In solchen Fällen neigt
> die Bahn dann gerne dazu, das Kind mit dem Bade auszuschütten.
Ich würde sogar sagen, sie hat hier *nur* das Kind ausgeschüttet ...
> Ein anderes Thema sind die gastronomischen Werbedurchsagen. Da das
> gastronomische Angebot in den Zügen immer noch nicht kostendeckend
> angeboten werden kann,
Wobei sich die Frage stellt, ob es das muß. Manch anderer Service der DB
(und anderer Firmen auch) ist für sich allein auch nicht kostendeckend.
> seine Abschaffung/Reduktion jedoch heftige
> Kundenproteste hervorrufen würde (wie vor Jahren beim Thema der
> Speisewagenabschaffung zu sehen), ist die DB hier bemüht, diese
> Umsätze zu steigern, um die Erlöstruktur zu verbessern.
Das ist ja auch ihr gutes Recht. Aber auch da frage ich mich, ob die
Durchsagen nicht weniger langatmig und altbacken sein könnten. Das ist
aber natürlich Geschmackssache. ;-)
... Martin
> Die Streichung der Ansagen sorgt also dafür, dass sich das Zugpersonal
> künftig besser während der Fahrt erholen kann, odert hab' ich da was
> falsch verstanden?
Nein, immerhin dürfen sich die personale erholen. Seit immer mehr
überforderte Mütter mit Kleinkindern bevorzugt im Großraum 1. Klasse
reisen, ist die Erholung für die Reisenden abgeschafft.
Warnhinweis. Bitte den Triebfahrzeug-näheren 4er-Tisch in Wagen 14 des
882/883 nicht mehr berühren, da hat eine Mutter die vollgeschiffte Hose
ihres Sprößlings abgelegt. Mit der nassen Unterhose hat der niedliche
Kleine dann die umliegenden leeren Sitzflächen und Armlehnen beglückt...
Die gut genährte Dame und Mutter von 3 Kindern war von Beruf Lehrerin im
Raum Würzburg.
Gute Reise dann.
Das erreiche ich aber nicht, indem ich jemanden etwas
zusammenstammeln lasse, daß man mit etwas gutem Willen als
"Bei dieser Gelegenheit ..." (bei welcher eigentlich?)
verstehen könnte. Produkt verbessern, dann Werbung machen,
nicht umgekehrt.
Gruß,
Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!
E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
Man kann den Sermon aber so einkürzen, daß er nicht unnötig
lang wird. Die Anschlußansagen sind ja so oder so nie vollständig,
es würde niemand alle Halte einer Regionalbahn runterbeten, von
daher reicht es bei einem Fernzug auch, wenn ich statt
"über Frankfurt Main Hauptbahnhof, Hanau Hauptbahnhof,
Aschaffenburg Hauptbahnhof, Würzburg Hauptbahnhof, Nürnberg
Hauptbahnhof ..."
"über Frankfurt, Hanau, Aschaffenburg, Würzburg, Nürnberg..."
ansage. Als ein Beispiel. Und die Unterscheidung, ob der Zug
über "Frankfurt Main Flughafen Fernbahnhof" oder Regiobahnhof
fährt, ist für die Umsteigeansage genauso vernachlässigbar wie
die Tatsache, daß Frankfurt am Main und nicht Frankfurt in der
Oder gemeint ist.
Das ist genau das, was ich als "Kind mit dem Bade ausschütten"
bezeichnen würde.
--
Oliver Schnell
Bei der, wenn er die Fahrgäste begrüßt, oder ihnen irgendwelche
Anschlüsse in allen Details runterbetet.
> verstehen könnte. Produkt verbessern, dann Werbung machen,
> nicht umgekehrt.
Och, der Mampf ist Speisewagen ist im Schnitt wirklich gut.
--
Oliver Schnell
Das mag in gefühlt 50% der Fälle zutreffen. Bei der anderen
Hälfte kommt irgendwann nach der Abfahrt "bei dieser
Gelegenheit".
> Och, der Mampf ist Speisewagen ist im Schnitt wirklich gut.
Aber offensichtlich verbesserungswürdig, weil anders die
üblen anbiedernden Werbesprüche nicht zu erklären sind.
> Und die Unterscheidung, ob der Zug
> über "Frankfurt Main Flughafen Fernbahnhof" oder Regiobahnhof
> fährt, ist für die Umsteigeansage genauso vernachlässigbar wie
> die Tatsache, daß Frankfurt am Main und nicht Frankfurt in der
> Oder gemeint ist.
Die Umsteigezeiten sind aber sehr unterschiedlich, ob man in
Frankfurt-Flughafen innerhalb des Fernbahnhofs bzw. innerhalb des
Regionalbahnhofs bzw. zwischen den beiden umsteigen muß. Das ist ein
Unterschied von 250 Metern und drei Stockwerken.
Ich bin da neulich wieder statt im Fernbahnhof von ICE zu ICE
umzusteigen, rübergerannt in den Regionalbahnhof, um von Gleis 1 eine
S-Bahn zu nehmen, die zwar etwa zur gleichen Zeit im Hbf ankommen
sollte, mich aber ohne weiteren Umstieg gleich in die Innenstadt
bringt. Ich hätte mich allerdings nicht ganz so beeilen müssen...
MFG,
L.W.
-----------------------------------------------------
Gewinnen und verlieren in einer Diskussion können sich
vernünftigerweise nur beziehen auf Gewinn an Erkenntnis und Verlust
von Vorurteilen. Wer meint, es ginge um Gewinnen von Plätzen in der
Hackordnung und Niedermachen eines "Gegners", sollte sich begraben
lassen.
Zum Glueck nicht, nein. Allerdings ist vor inzwischen schon etwas
laengerer Zeit die Angabe der Zugnummer entfallen - das ist fuer mich
immer wieder nervig, weil ich mir meist die Zugnummer notiere (bzw. am
Verbindungsausdruck finde), nicht aber den Endbahnhof.
"Sie erreichen.... einen Regionalzug nach Posemuckel an der Knatter,
abfahrbereit auf Gleis 8". Ja, schoen, aber will ich den nun erreichen,
oder war es doch der andere nach Untersiebenbrunn auf Gleis 3?
> "über Frankfurt, Hanau, Aschaffenburg, Würzburg, Nürnberg..."
> ansage. Als ein Beispiel. Und die Unterscheidung, ob der Zug
> über "Frankfurt Main Flughafen Fernbahnhof" oder Regiobahnhof
> fährt, ist für die Umsteigeansage genauso vernachlässigbar
Es ist sicherlich sinnvoll, die genaue Bahnhofsbezeichnung zu
verwenden, wenn der eigene Zug gerade ebendort einfaehrt, "wir
erreichen in wenigen Minuten Frankfurt Fernbahnhof", als Ansage
fuer eine Umsteige(fern)verbindung waere mir das aber auch
vollkommen egal. Es ist ja nun nicht so, dass man zu diesem
Zeitpunkt noch eine gezielte Auswahl trifft (bzw. treffen koennte).
Servus,
Stefan
--
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Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike
Lächeln mit Stefan - hervorragend werden mit Lachen.
(Sloganizer)
>Aber offensichtlich verbesserungswürdig, weil anders die
>üblen anbiedernden Werbesprüche nicht zu erklären sind.
Ich finde eher die Preise etwas hoch. Mich hält vom Essen im
Bordrestaurant immer ein wenig ab, daß ich daheim dann eine Unzahl an
Gaststätten vorfinde, in denen ich für den halben Preis eine doppelt
so große Portion bekomme, die dann auch noch frisch zubereitet ist.
Aber das wird eine Gratwanderung sein...ob geringere Preise mehr
Umsatz generieren würden? Dazu dann noch das Problem, daß der Umsatz
begrenzt ist durch die Lagerkapazität und die begrenzten Sitzplätze.
Die Snackangebote aus Happen zu essen und einem großen Getränk finde
ich jedoch auch preislich OK.
"Mitglieder der RailTeam Allianz" und ähnlicher Marketingbla, ja.
Ich verabschiede mich von allen Lesern, die den Artikel an dieser
Stelle verlassen wollen und sage Tschüß und auf Wiedersehen.
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Dazu würde ich die regionalbahn nach Ottbergen nicht zählen. Es werden
alle Züge heruntergeleiert, die in den nächsten N Minuten fahren,
teilweise auch die, die in die Richtung fahren, aus der der Zug gerade
kommt.
Grüße
Marc
Was meines bescheidenen Erachtens überaus hilfreich wäre, wäre es den
Zugchefs bei den Texten freie Hand zu lassen und Abwechslung explizit zu
unterstützen. Da möge man doch bitte vom Luftverkehr lernen. Dort wird
ja sogar die Sicherheitsbelehrung variiert.
> Es da allen Recht zu machen ist nicht einfach. Hinzu kommt, dass seitens
> der gutmenschelnden Vertreter vermeintlicher Kundeninteressen jahrelang
> der Popanz vond er mangelnden Information des Kunden aufgebaut und
> entsprechend vehement auf die DB eingeschlagen wurde. In solchen Fällen neigt
> die Bahn dann gerne dazu, das Kind mit dem Bade auszuschütten.
In der Tat. Die Ironie an der Sache ist halt, dass gerade dann, wenn
Informationen hilfreich werden, sich die Ansagen rar machen. Im
Störungsfalle wären englische Ansagen jenseits des Subjekts überaus
hilfreich, aber gerade dann fehlen sie (wobei das Zub ja eigentlich von
der Fahrscheinkontrolle wissen sollte, ob es sich die Mühe mit Englisch
überhaupt machen muss).
Und die Ansage: "Wir haben Frankfurt mit drei Minuten Verspätung
verlassen, über ihre Anschlüsse werde ich Sie rechtzeitig informieren"
ist einfach nur zynisch.
Gruss,
Martin
Aber in diesen Restaurants kann ich nicht die vorbei'fliegende'
Landschaft geniessen. Trotz allem Plaste-Micro-Matsch-Gewellen mag
ich das sehr. Meistens.
> Es werden
> alle Züge heruntergeleiert, die in den nächsten N Minuten fahren,
> teilweise auch die, die in die Richtung fahren, aus der der Zug gerade
> kommt.
Das kann ja durchaus wichtig sein, wenn man beim vorigen Halt
vergessen hat, auszusteigen. *g*
Die Gegenrichtung auszufiltern bekommen sie hier interessanterweise
erstaunlich gut hin, auch bei unterschiedlichen Strecken.
Stefan
> Aber in diesen Restaurants kann ich nicht die vorbei'fliegende'
> Landschaft geniessen.
Das Restaurant braucht auch nicht so viel Wartung und alle paar Tage
eine Achsenprüfung.
Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.
> Ich sehe eigentlich nie, daß auf die Ansagen hin die Leute aufstehen
> und zum Bordrestaurant strömen.
Im Gegenteil. Selbst wenn ich mit der Absicht in den Zug eingestiegen
bin, gleich im Bistro vorbeizuschauen, hab ich dazu schon keine Lust
mehr, wenn dieses Generve aus den Lautsprechern kommt.
> Ob es Untersuchungen gibt, die einen
> Bezug zwischen Ansage und Kauf herstellen? Wäre mal interessant...
Ich kaufe nicht bei Spammern.
usch
... in Kassel-Wilhelmshöhe, gut anderthalb Stunden und 200 Kilometer
von jetzt entfernt ...
>werde ich Sie rechtzeitig informieren"
>ist einfach nur zynisch.
Ack.
Es sei denn, wir sind in Berlin Hbf und der gerade eingefahrene Zug
nach Frankfurt ist der Sprinter an den Main.
Die Cantus-Privatbahn nach Bebra über Eschwege (sic!). Gerne auch ganz
als "Privatbahn" ohne nähere Erläuterung.
> Das kann ja durchaus wichtig sein, wenn man beim vorigen Halt
> vergessen hat, auszusteigen. *g*
Oder nicht aussteigen konnte.
"Sehr geehrte Fahrgäste, in der ersten Klasse lassen sich die Türen
teilweise nicht öffnen. Begeben Sie sich bitte zum Aussteigen in Wagen
10 in der zweiten Klasse."
So geschehen Montag vor 14 Tagen im IC 2354. Die Ansage kam allerdings
erst, nachdem einige Passagiere schon gegen ihren Willen nach
Paderborn verschleppt worden waren und die Zubine völlig überfordert /
unwillig / nicht in der Lage war, ihnen nähere Informationen zu einem
Anschluß zurück nach Altenbeken zu nennen. "Das ist eine NordWestBahn,
dazu kann ich Ihnen gar nichts sagen."
Vorgestern durfte ich im Zug einen infas-Fragebogen ausfüllen. "Ist
das Personal in diesem Zug serviceorientiert?" Den hätte ich gerne
zwei Wochen früher gehabt. :)
usch
> Aber in diesen Restaurants kann ich nicht die vorbei'fliegende'
> Landschaft geniessen. Trotz allem Plaste-Micro-Matsch-Gewellen mag
> ich das sehr. Meistens.
Das kann ich im ICE-BordBistro auch nicht, wenn ich an einem Stehtisch
meinen Kaffee trinke. Durch diese winzigen Sehschlitze sehe ich
bestenfalls den Schotter vom Gegengleis. Früher[tm] gab es mal schöne,
große Fenster. :(
usch
Zumindest die "Happy Hour"-Ansagen führen meiner Beobachtung nach
durchaus dazu, daß sich Leute danach in Richtung Bordrestaurant/-bistro
bewegen. Ob das allerdings Leute sind, die das Angebot schon kennen und
nur auf die Ansage als Signal warten, daß es jetzt soweit ist, ist
natürlich schwer zu beurteilen.
Die Frühstücksansagen morgens sind meiner Beobachtung nach deutlich
weniger wirksam, da führt eher der Am-Platz-Service in der 2. Klasse zu
Spontankäufen. (Leider kann man sich zumindest zwischen Stuttgart und
Karlsruhe nicht wirklich darauf verlassen, daß er vorbeikommt.)
Grüße aus Bad Cannstatt,
=ToJe=
--
Torsten Jerzembeck * Oberschlesische Str. 61 * D-70374 Stuttgart
Exil-Westfale * PGP: B74DB58D * MIME welcome * Generation Tux * ><o(((°>
> Dienstleistungen im Zug
Nuja. Es interessiert mich aber gelinde gesagt einen Pups, wie der
Steward in der ersten Klasse im hinteren Zugteil heißt, wenn ich in
der zweiten Klasse im vorderen Zugteil sitze.
> Nächster Haltebahnhof
Ja. *Nächster* *Haltebahnhof* . Singular. Man muß nicht nach jedem
Halt ein Buhei machen, als wäre man gerade zu einem Transatlantik-
Flug gestartet.
> Verspätungen
Ausgerechnet der Punkt läßt leider noch zu wünschen übrig.
> Wichtigste Anschlussverbindungen
Meinetwegen. Aber nicht *alle* Anschlußverbindungen. Wenn niemand im
Zug eine Fahrkarte nach Posemuckel hat, muß man auch nicht die
Anschlüsse dorthin durchsagen.
> Sicherheit
Ich hoffe nur, daß nicht demnächst nach jedem Halt eine Einweisung
kommt, wo sich die Notbremsen befinden, wie man die Fenster zwecks
Notausstieg einschlägt und daß man bei einem außerplanmäßigen Halt auf
freier Strecke nicht aussteigen soll. :/
usch
> Die Cantus-Privatbahn nach Bebra über Eschwege (sic!).
Was ist das zu siccen?
Neugierig,
L.W.
-------------------------------------------------------
> da führt eher der Am-Platz-Service in der 2. Klasse zu
> Spontankäufen.
Ich denke, dass es auch häufigere Spontankäufe gäbe, würde eine
Minibar mit entsprechendem Sortiment auch in der ersten Klasse oft
genug vorbeirollen. Bei einer gezielten Bestellung beim Zugpersonal
ist das ganz ausgeschlossen; manchmal trägt jemand ein Kaffeetablett
durch, was von entsprechendem Duft begleitet zumeist ausverkauft wird,
aber das kann nicht jeder. Den Kaffeeduft-Effekt hat man
beispielsweise auch bei der schweizer Minibar mit akkubetriebener
Espressomaschine, nur hat die für den Spontankunden auch gleich ein
Kipfeli oder eine Wurstsemmel bereit.
> (Leider kann man sich zumindest zwischen Stuttgart und
> Karlsruhe nicht wirklich darauf verlassen, daß er vorbeikommt.)
Leider ist auch auf längeren Strecken der APS durch das
Zugbegleitpersonal nicht so oft verfügbar, wie eine Minibar mit
eigenem Personal es sein könnte. Das ist auch klar, wenn man sich
deutlich macht, dass betriebliche Aufgaben und Fahrgeldsicherung
eigentlich Vorrang haben und es ist eigentlich offensichtlich, dass
diese Form von APS eine Fehlkonzeption ist.
> Nuja. Es interessiert mich aber gelinde gesagt einen Pups, wie der
> Steward in der ersten Klasse im hinteren Zugteil heißt, wenn ich in
> der zweiten Klasse im vorderen Zugteil sitze.
ACK. Man verordne dem Personal große, gut lesbare Namensschilder (von
mir aus mit falschen dann aber zwecks Beschwerdebearbeitung zentral
registrierten Namen um deren Privatsphäre zu wahren) und schon braucht
man das ohnehin meistens unverständlich quakende, nuschelnde oder
bescheuert akzentuierte Gesabbel nicht mehr. Als Fahrgast wär mir
lieber, der Zugführer würde sich auf das Fahren konzentrieren anstatt
darauf, irgendwelche auswendiggelernten Marketing-Sprüche aufzusagen.
>> Nächster Haltebahnhof
> Ja. *Nächster* *Haltebahnhof* . Singular. Man muß nicht nach jedem
> Halt ein Buhei machen, als wäre man gerade zu einem Transatlantik-
> Flug gestartet.
Richtig. Das ist ungefähr die einzige wirklich sinnvolle Information.
Ein schlichtes "Nächster Halt: Vordertupfingen-Ost, Ausstieg in
Fahrtrichtung rechts" reicht völlig.
>> Verspätungen
> Ausgerechnet der Punkt läßt leider noch zu wünschen übrig.
Wenn der eigene Zug verspätet ist, dann kann das jeder Vorschüler an der
Bahnhofsuhr ablesen, in den meisten moderneren Waggons hängt auch
irgendwo eine (und wenn nicht, wäre es in der Tat ein sinnvoller
Service, mal eine anzubringen). Der Zugführer soll sich dann bitte darum
kümmern, die Verspätung aufzuholen, und keine Opern quatschen.
Verspätete Anschlüsse kann man der Anzeigetafel am entsprechenden
Bahnsteig entnehmen, zumal über die der Zugführer ja doch meistens
falsch informiert ist.
>> Wichtigste Anschlussverbindungen
> Meinetwegen. Aber nicht *alle* Anschlußverbindungen. Wenn niemand im
> Zug eine Fahrkarte nach Posemuckel hat, muß man auch nicht die
> Anschlüsse dorthin durchsagen.
ACK. Aus meiner Sicht könnten sie den Teil ruhig komplett weglassen. Wer
eine Fahrkarte nach Posemuckel hat, hat auch einen Reisplan dorthin und
weiß, daß er Anschluß hat. Auf welchem Bahnsteig, sollte auf der
Fahrkarte oder auf dem Reiseplan stehen, braucht mir also auch nicht
vorgelesen zu werden. Und wenn nicht, wäre es mir deutlich lieber, wenn
da ausreichend serviceorientiert denkendes und gut informiertes
Zugbegleitpersonal wäre, das ich danach fragen kann. Von mir aus auch
eine Anzeigetafel auf dem Bahnsteig oder ein Monitor in jedem Wagen.
>> Sicherheit
> Ich hoffe nur, daß nicht demnächst nach jedem Halt eine Einweisung
> kommt, wo sich die Notbremsen befinden, wie man die Fenster zwecks
> Notausstieg einschlägt und daß man bei einem außerplanmäßigen Halt auf
> freier Strecke nicht aussteigen soll. :/
Eine derartige Einweisung käme eh viel zu spät, die müßte man vor
Betreten des Bahnhofsgeländes setzen, schließlich könnte ja auf dem
Bahnsteig schon wer-weiß-was passieren. Ansonsten bevorzuge ich zu
diesem Thema deutlich beschilderte und intakte Noteinrichtungen
(Notbremse, Notausstiege, Feuerlöscher usw.) und vernünftig bemessenes
Begleitpersonal, das ggf. weiß was zu tun ist.
--
Erhard Schwenk
Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de/
APAYA running System - http://www.apaya.net/
> Ich denke, dass es auch häufigere Spontankäufe gäbe, würde eine
> Minibar mit entsprechendem Sortiment auch in der ersten Klasse oft
> genug vorbeirollen. Bei einer gezielten Bestellung beim Zugpersonal
> ist das ganz ausgeschlossen; manchmal trägt jemand ein Kaffeetablett
> durch, was von entsprechendem Duft begleitet zumeist ausverkauft wird,
Viel "lustiger" ist das in den schienengebundenen Lufthansaflügen.
Da habe ich letztens echt verärgerte Gesichter gesehen, als die
LH-Betreuerin durch den Nicht-LH-Wagen kam und dort mehrere Reisende
eine Bestellung aufgeben wollten und nicht durften! Auf den ersten
Blick (wenn überhaupt) ist für den Normalbahnreisenden nämlich nicht
einsichtig, daß es Zub im Zug gibt, die sich für sie als nicht zuständig
erklären.
Gruß, Frank
Genau. Das sind alles auch so nervende Stotterkandidaten,
weil keiner weiß, wie er all die Bezeichnungen fließend
hinbekommt. Ist es der Vectus, das Vectus, die Vectus?
Die Vias-Bahn nach da, den Cantus-Zug nach dort, eine
Mittelrheinbahn sonstwohin. Entweder muß ich mir auch dort
Vorgaben für das Personal einfallen lassen und die Leute
schulen oder schlichtweg dafür sorgen, daß diese Züge alle
als RB oder RE angesagt werden.
Dieses Posting hat meinen Rechner leider mit einer Verspätung von
17 Sekunden verlassen. Über Ihre Anschlußpostingmöglichkeiten
werden wir Sie kurz vor Erreichen des Newsservers informieren. Bis
dahin bitten wir noch um etwas Geduld.
Was durchaus sinnvoll sein kann, wenn es dazwischen noch Halte gibt,
die man durch die Gegenfahrt schneller erreichen kann. Also z. B.
von Frankfurt nach Arheilgen über Darmstadt Hbf statt mit der
S-Bahn ab Frankfurt durchzufahren.
Unsinnig wird es nur dann, wenn der angesagte Gegenzug sonst keine
Halte bedient, an denen man nicht eh vorbeigekommen ist.
Selbst das kann man vergleichsweise kurz und unaufdringlich
an den Fahrgast bringen. Siehe Ansagen in England. "Bitte nehmen
Sie sich die Zeit, die Sicherheitshinweise zu lesen, die an
den Wagenenden/im Fahrgastraum/... angebracht sind".
> Man verordne dem Personal große, gut lesbare Namensschilder
Haben sie doch.
> (von
> mir aus mit falschen dann aber zwecks Beschwerdebearbeitung zentral
> registrierten Namen um deren Privatsphäre zu wahren)
Was soll das denn??
> und schon braucht
> man das ohnehin meistens unverständlich quakende, nuschelnde oder
> bescheuert akzentuierte Gesabbel nicht mehr.
Das, was er aufsagt, hat er sich nicht ausgedacht, um die Fahrgäste zu
ärgern, sondern es haben sich irgendwelche Schreibtischtäter und
ebenfalls Nicht-Bahnfahrer ausgedacht, weil sie sich davon irgendwas
versprochen haben oder weil ihnen irgendein Beratungsunternehmen das
als Fortschritt verkauft hat, ohne jemals den Zugführer zu fragen, wie
er das sieht. Und es ihm dann per Dienstanweisung übergebraten,
ungeachtet beispielsweise vorhandener Englischkenntnisse. Ich finde es
ausgesprochen unangebracht, ausgerechnet dieses Personal in der Weise,
wie Du es tust, pauschal zu beleidigen.
> Als Fahrgast wär mir
> lieber, der Zugführer würde sich auf das Fahren konzentrieren anstatt
> darauf, irgendwelche auswendiggelernten Marketing-Sprüche aufzusagen.
Der Zugführer fährt nur in sehr seltenen Fällen den Zug. Ich dachte,
nur manche Journalisten wüssten das immer noch nicht.
> Ein schlichtes "Nächster Halt: Vordertupfingen-Ost, Ausstieg in
> Fahrtrichtung rechts" reicht völlig.
Der Stationsname klingt nach Regionalverkehr und da wird es schon
lange genau so gemacht.
Du bist schon lange nicht mehr mit einem Zug gefahren?
Nein das ist halt derzeit so Mode.
Oder glaubst du der/die Telefondroide flötet dir sein "Herzlich
Willkommen bei [Hotline], mein Name ist [kann ich mir eh nicht merken]
was kann ich für sie tun?" wirklich aus vollem Herzen und ehrlich so
gutgelaunt ins Ohr als ob er schon seit Wochen sich auf deinen Anuf
wegen dem #!&###!%§ [beliebiges Gerät/Problem] gefreut hat?
Gruß Ralf
--
Wollen sie einen Bedienplatz von Siem***, oder gleich was gescheites?
Wieso Problem? Die Blechelse macht dadaus "Fau Ih Aaah 83245 nach
Erbach" genau so wie der "Zeh aah enn nach Bebra"
*schauder*
Wieder ein Minuspunkt, den die Eurokraten auf ihr Konto buchen dürfen.
Nein, ich lese das jetzt nicht vollständig durch.
> "Teil II: Informationen w?hrend der Fahrt
>
> Dienstleistungen im Zug
>
> N?chster Haltebahnhof
>
> Versp?tungen
>
> Wichtigste Anschlussverbindungen
>
> Sicherheit"
Faltblätter auslegen und schweigen.
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mc...@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <v_bor...@despammed.com>
> Auch ich könnte mit einer derart zurückhaltenden Beschallung im Zug
> sehr gut zurechtkommen. Nur leider haben die Kunden der Bahn ganz
> unterschiedlichen Informationsbedarf, wie etwa Vielfahrer (Pendler) oder
> (insbesodnere fremdsprachioge) Gelegenheitsfahrer.
Hier (.sg) gab es ein paar Jahre Fernsehen in Bus, (jetzt zum GLück
vorbei). Der Ton war dabei leider immer an. Es gab aber auch (mit
Aufklebern im Bus angezeigt) ein Radioprogram mit dem Ton. Daher hatten
einige immer wieder versucht anzuregen dass der Ton des Fernsehprogramms
nur per Radio zu empfangen sei: Denn kleine Radios sind ja billig zu
haben, oder schon im Handy/iPOD oder so eingebaut.
Die Bahn könnte das System ja übernehmen: Im Zug werden auf ein paar
wenigen bisher freien Frequenzen jeweils die Durchsagen in verschiedenen
Sprachen/Details ausgestrahlt (mit begrenzter Reichweite, wie z.B mit
so einem Sender wie man ihm auch im Auto für Ipods/MP3 Spieler benutzt).
Das liesse sich auch für Bahnhöfe nutzten. Natürlich kann das gleiche
auch übers Bordprogramm (Stöpsel für Kopfhörer) gebracht weden, für die
die einen Platz mit solchem haben..
Wer also erweiterten Informationsbedarf hat kann sich dort einklinken.
Billige Radios könnte die DB dann an Bahnhöfenim Zug an die Verkaufen
die noch keines haben (evtl mit den enstrechenden Sprachprogrammen
schon voreingestellt).
Auch denkbär wäre ein SMS Service der einen am Zielbahnhof 'weckt' und
die Anschlüsse (zeitnah aufbereitet) mitanzeigt (mit Link für den
Browser für mehr Details).
> > Nuja. Es interessiert mich aber gelinde gesagt einen Pups, wie der
> > Steward in der ersten Klasse im hinteren Zugteil heißt, wenn ich in
> > der zweiten Klasse im vorderen Zugteil sitze.
>
> ACK. Man verordne dem Personal große, gut lesbare Namensschilder
Wie kommt es nur, daß ich die Leute immer mit ihrem deutlich lesbaren
Namen ansprechen kann? Der Name des Vorarbeiters wird ja auch
angesagt, damit man den anhand des Namensschildes identifizieren kann.
> >> Nächster Haltebahnhof
>
> > Ja. *Nächster* *Haltebahnhof* . Singular. Man muß nicht nach jedem
> > Halt ein Buhei machen, als wäre man gerade zu einem Transatlantik-
> > Flug gestartet.
Es ist aber für einige Fahrgäste durchaus beruhigend, wenn sie
wissen, daß sie wirklich im richtigen Zug sitzen.
Neulich stand ich in Köln auf einem Bahnsteig, wo für beide Kanten
ein ICE nach München stand. Da ist es schon wichtig, sich anhand der
nächsten Halte zu vergewissern, welcher denn der richtige ist. In
Frankfurt/Main ist das auch alle zwei Stunden der Fall; Abfahrzeiten
der beiden ICE unterscheiden sich nur um vier Minuten.
> Wenn der eigene Zug verspätet ist, dann kann das jeder Vorschüler an der
> Bahnhofsuhr ablesen,
Aber nicht mehr, wenn der Zug schon fährt.
> Verspätete Anschlüsse kann man der Anzeigetafel am entsprechenden
> Bahnsteig entnehmen,
aber erst, nachdem man angekommen und ausgestiegen ist. Mir wäre es
lieber, ich würde wissen, ob es sich lohnt, noch zu dem anderen
Bahnsteig hinzusprinten, oder welche andere Verbindung mit nutzen
würde.
> >> Wichtigste Anschlussverbindungen
>
> > Meinetwegen. Aber nicht *alle* Anschlußverbindungen. Wenn niemand im
> > Zug eine Fahrkarte nach Posemuckel hat, muß man auch nicht die
> > Anschlüsse dorthin durchsagen.
Da es keine Zwangsreservierung gibt, kann niemand wissen, ob nicht
jemand mit einer Fahrkarte nach Vorder- oder Hinterposemuckel im Zuge
sitzt.
Ich verstehe den ganzen Bohei, der um die Ansagen im Zug gemacht
wird, sowieso nicht. Wen's nicht interessiert, der stellt seine Ohren
auf Durchzug.
MfG,
L.W.
> Die Bahn könnte das System ja übernehmen: Im Zug werden auf ein paar
> wenigen bisher freien Frequenzen jeweils die Durchsagen in verschiedenen
> Sprachen/Details ausgestrahlt
Es gibt doch, zumindest noch in den besser ausgestatteten Zügen,
Audiobuchsen am Platz.
MfG,
L.W.
-------------------------------------------------------
Das halte ich durchaus für sinnvoll (nicht eine Sicherheitsbelehrung,
sondern Variation), aber auch im Luftverkehr sind m.W. die Kerninhalte
festgelegt, die den Reisenden zu übermitteln sind.
>
> > Es da allen Recht zu machen ist nicht einfach. Hinzu kommt, dass seitens
> > der gutmenschelnden Vertreter vermeintlicher Kundeninteressen jahrelang
> > der Popanz vond er mangelnden Information des Kunden aufgebaut und
> > entsprechend vehement auf die DB eingeschlagen wurde. In solchen Fällen neigt
> > die Bahn dann gerne dazu, das Kind mit dem Bade auszuschütten.
>
> In der Tat. Die Ironie an der Sache ist halt, dass gerade dann, wenn
> Informationen hilfreich werden, sich die Ansagen rar machen. Im
> Störungsfalle wären englische Ansagen jenseits des Subjekts überaus
> hilfreich, aber gerade dann fehlen sie (wobei das Zub ja eigentlich von
> der Fahrscheinkontrolle wissen sollte, ob es sich die Mühe mit Englisch
> überhaupt machen muss).
Die Standardtexte hat die DB doch i.W. deshalb festgelegt, weil nicht
jede(r) Zub des Englischen hinreichend mächtig ist, um frei formulieren
zu können. Für den "Ernstfall" (Unregelmäßigkeiten jedweder Art) hilft
das natürlich nicht. Wie wäre es mit einem Revival der Ansagen von draußen
("Hier spricht die Obberzugleitung", o.ä.) wie sie im IC bei drohenden
Anschlussbrüchen in den 80ern bei der Bundesbahn üblich waren? Zentralisiert
Personal vorzuhalten, dass in solchen Fällen die nötigen Informationen
auch in Englisch geben kann, sollte einfacher sein, als sämtlichen
Fahrpersonal Englischklenntnisse beizubringen.
Nach genannten Ouverture verstummten damals immer alle Gespräche im
Großraumwagen und das Publikum lauschte konzentriert (weil nicht ganz
leicht verständlich) diesen Ansagen, gerade deshalb weil so etwas recht
selten war.
>
> Und die Ansage: "Wir haben Frankfurt mit drei Minuten Verspätung
> verlassen, über ihre Anschlüsse werde ich Sie rechtzeitig informieren"
> ist einfach nur zynisch.
Das ist IMHO weniger zynisch als einfach nur Blödsinn².
--
Oliver Schnell
Was ist denn deiner Meinung nach daran verbesserungswürdig?
Sag' jetzt nicht der Preis, da ist kaum was dran zu machen
(teuer sind ja nicht die Speisen und Getränke an sich, sondern die
Logistik, sie im Zug bereitzustellen und vorzuhalten). Schon jetzt
wird (wie ich mal las), das Essen durch die Getränkepreise subventioniert,
damit es bezahlbar bleibt.
--
Oliver Schnell
Dann setz dich doch in den Bereich mit den Tischen und nimm zu deinem
Kaffee noch gleich ein Stück Butterkuchen dazu.
--
Oliver Schnell
Du hast vergessen zu erwähnen, dass du dich freuen würdest, deine
Leser bald wieder in einem Thread vorzufinden, in dem du einen Beitrag
schreibst. Du siehst, vorgegebene Texte sind selbst für Personen mit
Hochschulabschluss nötig.
SCNR
--
Oliver Schnell
Reinhard, du wirst zugeben müssen, dass die sprachliche Gewandheit
in Mutter- und erst recht in Fremdsprachen beim DB-Personal, nun sagen wir
mal, ganz unterschiedlich ausgeprägt ist und dessen Schwerpunkte
signifikant variieren. Der eine parliert fließend in drei Sprachen, der
andere hat schon mit vollständigen Sätzen in Hochdeutsch seine Probleme.
>
> > Ein schlichtes "Nächster Halt: Vordertupfingen-Ost, Ausstieg in
> > Fahrtrichtung rechts" reicht völlig.
>
> Der Stationsname klingt nach Regionalverkehr und da wird es schon
> lange genau so gemacht.
Eben so kenne ich das auch, wenngleich in den (I)RE im südbadischen
oftmals zu Beginn der Fahrt durchaus eine Begrüßungsformel von DB Regio
dem Fahrgast übermittelt wird.
--
Oliver Schnell
Die Ansage habe ich heute noch im Ohr ;) Vergiss aber nicht, es waren
damals andere Zeiten. Keine Handys, wenig IT, viel Mechanik. Da hatten
solche Durchsagen schon etwas besonderes. Von Dingen wie RIS hat da
noch niemand zu träumen gewagt.
Oberzugleitung - klang fast so wie Oberkommando der Bundesbahn. Die
'Führung' sieht die Probleme voraus, hat die Lage im Griff und kümmert
sich drum. Ich weiss nicht warum ich diese Assoziation habe, es klang
aber immer bedeutungsschwanger. Und trotz des 'Ober's hätte niemand
erwartet einen Hinweis auf die Mikrowellenangebot des Bordrestaurants
zu hören.
Das kann fallweise sinnvoll sein:
Berlin Hbf Fr, 15.10.10 ab 14:32 14 ICE 873
Karlsruhe Hbf Fr, 15.10.10 an 19:58 2
Karlsruhe Hbf Fr, 15.10.10 ab 20:08 1 RE 3866
Graben-Neudorf Fr, 15.10.10 an 20:19 4
Nur: wie stellt das Zub fest, welche Anschlüsse sinnvoll sein können
und welche nicht?
--
Oliver Schnell
Natürlich.
>Unsinnig wird es nur dann, wenn der angesagte Gegenzug sonst keine
>Halte bedient, an denen man nicht eh vorbeigekommen ist.
Genau. Mir wurde neulich in einem IC von Göttingen nach Hannover bei
der Einfahrt in Hannover der ICE nach Kassel als Anschluss angeboten.
Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Fallweise, ja.
>Nur: wie stellt das Zub fest, welche Anschlüsse sinnvoll sein können
>und welche nicht?
Idealerweise hat es hierzu entsprechende technische Unterstützung.
Hat die dann eigentlich LH- oder DB-Uniform an?
Grüße,
Florian
Das ist das klassische Problem, dass man nicht einzelne Teile des Zugs
gezielt besprechen kann. Das wird ja selbst nicht gemacht, wenn es
technisch möglich ist, z.B. bei S-Bahnen, die unterwegs geschwächt
oder geflügelt werden. Beim 420 kann man IIRC die Einheit, in deren
Führerstand man sitzt, einzeln besprechen, so dass Ansagen wie "bitte
beachten Sie, dieser Zugteil endet hier" möglich sind.
Und in moderneren Fahrzeugen erwarte ich auch, das Dinge wie "bitte
beachten Sie, dieser Zugteil ist die S3 nach Karlsruhe; Fahrgäste mit
Ziel Eberbach und Mosbach steigen bitte in den hinteren Zugteil um"
möglich sind und gemacht werden.
A propos Hochdeutsch: Der bayerische Zugchef im IC Leipzig-Oldenburg
auf dem Abschnitt Hannover-Oldenburg hat zu einiger Erheiterung
gesorgt ("wrong dialect for geographic area error").
>> > Ein schlichtes "Nächster Halt: Vordertupfingen-Ost, Ausstieg in
>> > Fahrtrichtung rechts" reicht völlig.
>>
>> Der Stationsname klingt nach Regionalverkehr und da wird es schon
>> lange genau so gemacht.
>
>Eben so kenne ich das auch, wenngleich in den (I)RE im südbadischen
>oftmals zu Beginn der Fahrt durchaus eine Begrüßungsformel von DB Regio
>dem Fahrgast übermittelt wird.
Im Hessischen hört man das auch.
"Guten Tag, Firma XY, mein Name ist Z. Leider kann ich im Moment nicht
persönlicht mit Ihnen sprechen. Da mir Ihr Anruf wichtig ist, möchte
ich Sie bitten, mir eine Nachricht zu hinterlassen".
Spätestens ab dem dritten Mitarbeiter von Firma XY, dem mein Anruf
wichtig ist, bezweifle ich die gute Intention dieses Textes. Das
rangiert auf gleicher Ebene wie die Uniform des Personals der
Karlsruher Industriebäckerei, die auf dem Rücken "ich bediene Sie
gerne" stehen haben.
Aber als Arbeitgeber sollte man genug Vertrauen in die eigenen Leute
haben, dass man sich traut zu sagen "Hier ist die von uns
vorgeschlagene Formulierung einer Beispielansage für die Ankunft in
einem großen, wichtigen Haltebahnhof. Wenn Du dir zutraust, das selbst
anders zu formulieren und die enthaltenen Informationen trotzdem
rüberkommen, sag es gerne anders, aber Du darfst auch gerne wörtlich
an unserem Vorschlag bleiben".
Ja, das ist doof im QMS abzubilden.
Um 2006-2007 hast Du sowas schon gehört, wenn Du mit der S-Bahn
RheinNeckar auf Mannheim oder Heidelberg Hbf zugefahren bist und mehr
als ca +3 hattest.
Leider in nur unwesentlich besserer Qualität als damals im IC. Eine
brauchbare Text-to-Speech-Synthese innerhalb des Fahrzeuges wäre
vermutlich eine besser verständliche Lösung.
In aller Regel interessiere ich mich nicht dafür, wem der Zug gehört
mit dem ich gleich fahre. Und wenn es dann nur noch "Die Privatbahn
nach X" heißt, ist's gleich völlig lächerlich - besonders wenn die
"Privatbahn" nicht nur im Besitz des Bundeslandes ist, sondern auch
noch so heißt.
Selbstredend.
> Da hatten
> solche Durchsagen schon etwas besonderes. Von Dingen wie RIS hat da
> noch niemand zu träumen gewagt.
Ich weiß nicht, ob die große Aufmerksamtkeit primär den anderen Zeiten
geschuldet war, sondern eher daran lag, dass es ganz einfach viel
weniger (und wenn, dann kürzere) Ansagen gab.
>
> Oberzugleitung - klang fast so wie Oberkommando der Bundesbahn. Die
> 'Führung' sieht die Probleme voraus, hat die Lage im Griff und kümmert
> sich drum. Ich weiss nicht warum ich diese Assoziation habe, es klang
> aber immer bedeutungsschwanger.
Geht mir nicht anders. Es hatte den Hauch einer höhren Macht. Wenn man
damals einen Schaffner in einem verspäteten Zug danach fragte, ob der
Anschluss nach xy warten würde, bekam man öfters Antworten wie
"Ist vorgemeldet. Die Oberzugleitung wird gleich dazu sprechen".
Fehlte nur noch der militärische Gruß ...
--
Oliver Schnell
Aber doch nicht _nach_ der Abfahrt. Bis zum naechsten Halt kannst
Du ohnehin nichts mehr daran aendern, falls Du wirklich den falschen Zug
erwischt hast. Dann doch wenigstens bis dorthin entspannt sitzen - der
Aerger kommt noch frueh genug.
Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike
Massakrierte Kuesse bekommt die Familie: Stefan!
(Sloganizer)
Das scheint mir in der Gastronomie insgesamt der Fall zu sein, nicht
nur in Zuegen.
Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike
Stefan. Über den hellen Klee zu loben!
(Sloganizer)
> Es gibt doch, zumindest noch in den besser ausgestatteten Zügen,
> Audiobuchsen am Platz.
Schon, damit erreicht man aber nicht stehende Reisende, die, die auf
nicht-bebuchsten Plätzen sitzen oder die im Klo, im Bordbistro etc.
Mit Radioempfang kann man auch die erreichen...
Jupp, genau so halte ich das auch für die Eisenbahn für sinnvoll.
> Die Standardtexte hat die DB doch i.W. deshalb festgelegt, weil nicht
> jede(r) Zub des Englischen hinreichend mächtig ist, um frei formulieren
> zu können. Für den "Ernstfall" (Unregelmäßigkeiten jedweder Art) hilft
> das natürlich nicht. Wie wäre es mit einem Revival der Ansagen von draußen
> ("Hier spricht die Obberzugleitung", o.ä.) wie sie im IC bei drohenden
> Anschlussbrüchen in den 80ern bei der Bundesbahn üblich waren? Zentralisiert
> Personal vorzuhalten, dass in solchen Fällen die nötigen Informationen
> auch in Englisch geben kann, sollte einfacher sein, als sämtlichen
> Fahrpersonal Englischklenntnisse beizubringen.
Die moderne Variante davon ist der Automat. Die Bahnhofsansagen der SBB
sind erstaunlich flexibel, wenn es um Störungsinformationen geht. Und
so einen Automat kann man als optionale Hilfe für die Zugbegleiter
anbieten. Air Canada etwa hat Ansagen in English und Französisch auf
Band, die Crew darf diese Ansagen aber gerne, je nach Sprachkenntnissen,
selber machen. Finde ich eine gute Lösung.
Gruss,
Martin
> >> Die Cantus-Privatbahn nach Bebra über Eschwege (sic!).
> >
> > Was ist das zu siccen?
>
> In aller Regel interessiere ich mich nicht dafür, wem der Zug gehört
> mit dem ich gleich fahre. Und wenn es dann nur noch "Die Privatbahn
> nach X" heißt, ist's gleich völlig lächerlich - besonders wenn die
> "Privatbahn" nicht nur im Besitz des Bundeslandes ist, sondern auch
> noch so heißt.
"Cantus" heißt kein mir bekanntes Bundesland irgendeiner mir
bekannten Republik. Und wenn auch die Hälfte von deren Fahrzeugen der
HLB gehört, so ist Cantus selbst ein 50:50 Gemeinschaftsunternehmen
der HLB mit Benex.
> On Thu, 16 Sep 2010 07:41:18 Herr Willms wrote:
> > Neulich stand ich in Köln auf einem Bahnsteig, wo für beide Kanten
> > ein ICE nach München stand. Da ist es schon wichtig, sich anhand der
> > nächsten Halte zu vergewissern, welcher denn der richtige ist.
>
> Aber doch nicht _nach_ der Abfahrt. Bis zum naechsten Halt kannst
> Du ohnehin nichts mehr daran aendern, falls Du wirklich den falschen Zug
> erwischt hast. Dann doch wenigstens bis dorthin entspannt sitzen - der
> Aerger kommt noch frueh genug.
Man könnte ggf. in Siegburg/Bonn bzw. Bonn Hbf aussteigen, oder
sonstige Notmaßnahmen finden und ergreifen, die i.d.R. schon Zeit
erfordern.
Es ist halt blöd, wenn man erst dann merkt, im falschen Zug zu
sitzen, wenn die erwartete Ankunftszeit längst verstrichen ist.
MfG,
L.W.
-------------------------------------------------------
>> Och, der Mampf ist Speisewagen ist im Schnitt wirklich gut.
ACK
> Aber offensichtlich verbesserungswürdig, weil anders die
> üblen anbiedernden Werbesprüche nicht zu erklären sind.
Eine gewagte These.
> Ich finde eher die Preise etwas hoch. Mich hält vom Essen im
> Bordrestaurant immer ein wenig ab, daß ich daheim dann eine Unzahl an
> Gaststätten vorfinde, in denen ich für den halben Preis eine doppelt
> so große Portion bekomme, die dann auch noch frisch zubereitet ist.
a) Die Portion ist groß genug, so Du nicht eisenbieger bist.
b) Ich kenne kein Lokal, in dem ich oberhalb von Weinheim-Würzburg auch
nur annähernd so gute Qualität zu diesem Preis und in diesem sozialen
Umfgeld bekomme.
Eine Bierschwemme möchte ich da nicht zum vergleich heranziehen.
> Dann setz dich doch in den Bereich mit den Tischen und nimm zu deinem
> Kaffee noch gleich ein Stück Butterkuchen dazu.
Am Platz ist dieses Angebot für 4,90 EUR auch nett, so man nicht den
Balken neben sich hat.
420er- Möglichkeiten:
- Nur eigene Einheit
- Ganzer Zugverband
- Nur letzte (hinterste) Einheit
Es kann also egal ob er vordere oder der hintere Teil abgehängt wird,
sinnvoll angesagt werden.
Beim 423 müsste jede Kombination möglich sein, also auch Zug 1+3.
Gruß, Michi
Wenn jemand des Englischen nicht hinreichend mächtig ist, nutzen
auch keine festgelegten Standardtexte. Wenn das Unternehmen will,
daß sein Personal Ansagen in anderen Sprachen hinbekommt, muß es
für eine entsprechende Ausbildung und Qualitätssicherung sorgen.
Aber mit Ausbildung kann ich die Leute schon fast wieder frei
ansagen lassen.
Und für Standardtexte gibt es inzwischen Sprachspeicher mit
Ansage auf Knopfdruck.
> zu können. Für den "Ernstfall" (Unregelmäßigkeiten jedweder Art) hilft
> das natürlich nicht.
Im Ernstfall wird doch ohnehin in vielen Fällen nur noch das
vorgetragen, was das Tamagotchi auf dem Display hat. Also könnte
man da auch gleich den englischen Ansagetext mit vorgeben.
Gruß,
Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!
E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
Wenn ich jedesmal ein Regelangebot bewerben muß ("Wie wäre es
mit einem herzhaften, frisch gezapften Butterkuchen vom Blech"),
dann scheint der "Fraß" wohl nicht so ganz beim Publikum
anzukommen... Ein örtlicher Gastronom preist mir ja auch nicht
sein normales, täglich verfügbares Schnitzel an, sondern
zusätzliche Angebote, die nicht auf der Karte draufstehen.
Und den Leuten im September erzählen zu müssen, daß "2010
TV-Spitzenköche" Gerichte kreiert haben, da hat man nicht
mitbekommen, daß das Jahr inzwischen dreiviertel rum ist.
Jetzt gehört allenfalls beworben, daß in diesem Monat Max
Gnampfhuber von Seppels Schnitzelranch für die Gerichte
verantwortlich zeichnet.
> Sag' jetzt nicht der Preis, da ist kaum was dran zu machen
Tut mir leid, aber wenn ich in einem generell hochpreisigen
Land wie England einen wirklich großen Kaffee im Zug für 1,60
(Pfund) erhalte, dann sind die zwei Tröpfchen, die mir im ICE
für 2,90 EUR serviert werden, unverschämt teuer.
Bei Abellio geht das, vor der Fluegelung in Lethmathe wird in
beiden Teilen das Richtige angesagt. Von DB Regio kenne ich
nur allgemeine Ansagen fuer den ganzen Zug, die Fahrgaeste
muessen dann selber wissen/rausfinden, ob sie im vorderen oder
im hinteren Zugteil sitzen.
Christoph
> Ein örtlicher Gastronom preist mir ja auch nicht
> sein normales, täglich verfügbares Schnitzel an, sondern
> zusätzliche Angebote, die nicht auf der Karte draufstehen.
Falsch.
Wenn ich so ansehe, was ich immer im Briefkasten an Werbung für
Essensbringdienste finde...
MfG,
L.W.
Bitte den Verspaetungsgrund noch angeben:
[ ] Verzoegerungen im Postingablauf
[ ] Hohe Internetauslastung
[ ] Stoerung an der Datenverarbeitungsanlage
[ ] Personen im Kabel
Christoph
Wer?
> nicht die vorbei'fliegende' Landschaft geniessen.
Drehrestaurants existieren, ggf. Drehgeschwindigkeit steigern...
Christoph
>Hat die dann eigentlich LH- oder DB-Uniform an?
Ich sah bisher nur Zubs mit normaler Uniform und LH-Sticker.
Adrian
>Bei Abellio geht das, vor der Fluegelung in Lethmathe wird in
>beiden Teilen das Richtige angesagt.
Auch in anderen Privatbahnen geht das, z.B. STB (Süd-Thüringen-Bahn
GmbH). Ab Erfurt wird regelmäßig und mehrfach angesagt, welcher
Zugteil wohin fährt.
Adrian
> mit einem herzhaften, frisch gezapften Butterkuchen vom Blech"),
> dann scheint der "Fraß" wohl nicht so ganz beim Publikum
> anzukommen... Ein örtlicher Gastronom preist mir ja auch nicht
> sein normales, täglich verfügbares Schnitzel an, sondern
> zusätzliche Angebote, die nicht auf der Karte draufstehen.
Viele Produkte werden seit Jahren im TV angepriesen. In letzter
Konsequenz sagst du, dass alles für das Werbung gemacht wird,
schlecht sei.
--
Oliver Schnell
Ja? Wieso?
> > zu können. Für den "Ernstfall" (Unregelmäßigkeiten jedweder Art) hilft
> > das natürlich nicht.
>
> Im Ernstfall wird doch ohnehin in vielen Fällen nur noch das
> vorgetragen, was das Tamagotchi auf dem Display hat. Also könnte
> man da auch gleich den englischen Ansagetext mit vorgeben.
Das halte ich für keine schlechte Idee.
--
Oliver Schnell
[x] Verspätetes Übergabeposting von einem außerhessischen Newsserver
Siehe tägliche Realität im Fernverkehr.
Hinzu kommt noch, daß das Auswendiglernen dem Fahrgast suggeriert,
der Zub wäre halbwegs der Fremdsprache mächtig. Hat der Gast nun
ein Problem und wendet sich den Zub, wird der nur mit den Achseln
zucken, weil er außer seinem gelernten Satz die Fremdsprache eben
nicht beherrscht.
> Bei Abellio geht das, vor der Fluegelung in Lethmathe wird in
> beiden Teilen das Richtige angesagt. Von DB Regio kenne ich
> nur allgemeine Ansagen fuer den ganzen Zug, die Fahrgaeste
> muessen dann selber wissen/rausfinden, ob sie im vorderen oder
> im hinteren Zugteil sitzen.
die ansgagen werden von der blechelse in Bochum uebrigens auch klar und
verstaendlich durchgefuehrt, waehrend in Essen gerne mal ueberhaupt
nichts gesagt wird, mit putzigen resultaten besonders bei radfahrern.
samstag ging es ausnahmsweise mal auch im zug nicht, da wuselte dann der
ZuB durch die wagen, bat um entschuldigung fuer das technische problem
und wies so etwa alle fuenf sitzgruppen muendlich auf die trennung hin.
sowas wuerde ich mir auf der Ardeybahn eigentlich auch wuenschen, wenn
die in Schwerte geschwaecht wird und die ansage hinten nicht tut. DB
Regio schickt da aber lieber ihren ahnungslosen pruefdienst rein, statt
auf kaputte automatische durchsagen hinzuweisen. (und ja, DB Regio kann
das im regelfall eh nicht wagenselektiv)
--
frobnicate foo
Die Zuggastronomie als Möglichkeit, sich im Zug zu verpflegen, steht
halt in einer ähnlichen Situation wie die Bahn als Möglichkeit, sich
fortzubewegen, überhaupt: Die meisten Leute wissen zwar irgendwo, dass
es so etwas gibt, bei konkreten Überlegungen zur Lösung eines
Fortbewegungs- bzw. Bei-Fortbewegung-Ernährungs-Problems wird es aber
nicht herangezogen.
Und daher funktioniert Holgers Argumentation auch nicht.
mawa
--
http://www.prellblog.de
> Das ist das klassische Problem, dass man nicht einzelne Teile des Zugs
> gezielt besprechen kann. Das wird ja selbst nicht gemacht, wenn es
> technisch möglich ist, z.B. bei S-Bahnen, die unterwegs geschwächt
> oder geflügelt werden.
Könnte man in Hamburg die einzelnen Zugteile der S-Bahn separat besprechen? Dort
wird das Flügeln und Schwächen der Züge auf Unterwegsbahnhöfen schließlich schon
lange durchgeführt.
Mir fällt das nämlich immer in der S-Bahn zum Flughafen unangenehm auf das die
Ansage ist "Der erste Zugteil fährt zum Flughafen, der zweite nach Poppenbüttel"
ohne dabei zu sagen in welchem Zugteil man eigentlich ist. Insbesondere weil
dort sicherlich auch viele Reisende zum Flughafen anzutreffen sind die diese
Strecke eher selten befahren. Wobei es mir aber in Ohlsdorf (wo das Flügeln
erfolgt) nicht aufgefallen ist das dort viele den Zugteil wechseln.
Bye Kai
Welche Informationen bekommt der Zugbegleiter für die Ansagen, die Abkürzung der
jeweiligen Bahn (so wie sie z.B. auch im "Reiseplan" unter den Anschlüssen
steht) oder den vollständigen Namen der Bahn (also so wie er im
Abkürzungsverzeichnis im Reiseplan steht)?
Wenn man erstmal überlegen oder nachschlagen muß was denn VEC, OE, WFB, RNV, OLA
oder MEr gerade aktuell bedeuten, kommt man natürlich ins Stottern. Hinzu kommt,
daß diese ganzen Abkürzungen natürlich nicht statisch sind sondern sich alle
paar Monate mal wieder ändern wenn sich die Unternehmensstruktur der Privatbahn
ändert oder ein Betreiberwechsel stattfindet.
> Die Vias-Bahn nach da, den Cantus-Zug nach dort, eine
> Mittelrheinbahn sonstwohin. Entweder muß ich mir auch dort
> Vorgaben für das Personal einfallen lassen
Die Kurzvariante für all diese Züge scheint ein "Zug nach ..." zu sein.
> und die Leute
> schulen oder schlichtweg dafür sorgen, daß diese Züge alle
> als RB oder RE angesagt werden.
Da hatte ja die DB bisher was dagegen das Dritte ihre Markennamen benutzen.
Angeblich soll sich da ja jetzt etwas ändern.
Bye Kai
> schlichtweg dafür sorgen, daß diese Züge alle
> > als RB oder RE angesagt werden.
>
> Da hatte ja die DB bisher was dagegen das Dritte ihre Markennamen benutzen.
> Angeblich soll sich da ja jetzt etwas ändern
Nicht nur angeblich.
Siehe den entsprechenden Strang in de.etc.bahn.bahnpolitik.
Mfg,
> >Bei Abellio geht das, vor der Fluegelung in Lethmathe wird in
> >beiden Teilen das Richtige angesagt.
>
> Auch in anderen Privatbahnen geht das,
Ist die Niederländische Staatsbahn eine Privatbahn?
Neugierig,
L.W.
-------------------------------------------------------
> >> Wenn ich jedesmal ein Regelangebot bewerben muß ("Wie wäre es
> > Das "jedesmal" wird auch nur von Vielfahrern als solches erkannt.
>
> Die Zuggastronomie als Möglichkeit, sich im Zug zu verpflegen, steht
> halt in einer ähnlichen Situation wie die Bahn als Möglichkeit, sich
> fortzubewegen, überhaupt: Die meisten Leute wissen zwar irgendwo,
Man weiß aber nicht immer, in welche Richtung man gehen muß, um zum
Speisewagen zu gelangen. Da wäre es hilfreich, überall Hinweise zu
haben "zum Speisewagen da lang!"
MfG,
Folgt nach der allgemeinen Ansage nicht vor der Einfahrt
noch eine zugteilspezifische? IIRC habe ich mich einmal ge-
wundert, als ein Fahrgast mich fragte, wohin dieser Zugteil
vor, obwohl die entsprechende Ansage deutlich verständlich
gewesen war. Hmmm.
Tim
>>> Ich finde eher die Preise etwas hoch. Mich hält vom Essen im
>>> Bordrestaurant immer ein wenig ab, daß ich daheim dann eine Unzahl an
>>> Gaststätten vorfinde, in denen ich für den halben Preis eine doppelt
>>> so große Portion bekomme, die dann auch noch frisch zubereitet ist.
>> Aber in diesen Restaurants kann ich
> ^^^
> Wer?
>> nicht die vorbei'fliegende' Landschaft geniessen.
> Drehrestaurants existieren, ggf. Drehgeschwindigkeit steigern...
Bei den dabei auftretenden Zentrifugalkräften dürfte das Es-
sen aber schwerer fallen.
Tim
Folgt nach der allgemeinen Ansage nicht vor der Einfahrt
noch eine zugteilspezifische? IIRC habe ich mich einmal ge-
wundert, als ein Fahrgast mich fragte, wohin dieser Zugteil
fährt, obwohl die entsprechende Ansage deutlich verständlich
gewesen war. Hmmm.
Tim
>Im Gegenteil. Selbst wenn ich mit der Absicht in den Zug eingestiegen
>bin, gleich im Bistro vorbeizuschauen, hab ich dazu schon keine Lust
>mehr, wenn dieses Generve aus den Lautsprechern kommt.
An sich mag ich Werbung auch nicht, aber im Zug hat man keine Auswahl,
wenn ich also einen Kaffee oder was zu Essen will, dann gehe ich ins
Bordrestaurant, egal, ob mit oder ohne Reklame.
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/