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sieben Stunden im ICE nach Unfall

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Paul Muster

unread,
Jun 14, 2013, 2:21:03 AM6/14/13
to
Hallo,

nun, die vier Stunden vor einigen Wochen waren nur ein Vorgeschmack.

http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36098&key=standard_document_48734937

http://www.focus.de/panorama/welt/schock-fuer-zugreisende-ice-kracht-gegen-baum_aid_1014587.html

Sieben Stunden ist nun also angesagt. Und meines Wissens[1] ist zwischen
Groß-Rohrheim und Biblis freie Strecke, die Komplikationen eines Tunnels
können diesmal nicht als Entschuldigung herhalten.


mfG Paul

[1] Es ist allerdings schon zwei Wochen her, dass ich da zuletzt lang
fuhr. Vielleicht ist zwischenzeitlich ja ein Tunnel gebaut worden.

Bodo G. Meier

unread,
Jun 14, 2013, 2:52:50 AM6/14/13
to
Sicher nur ein bedauerlicher Einzelfall... ;->

Vielleicht sollte man den Verantwortlichen Gelegenheit geben, ein paar
Jahre lang den Betrieb von Bahnstrecken auf Modellbahnebene zu üben?

Wenn eine sicher Erdung nicht möglich erscheint, dann müssen die
Fahrleitungsexperten halt im Abstand vor und nach der Unfallstelle alle
Leitungen durchtrennen, von mir aus auch mehrfach. Meinetwegen auch die
Schienen und Masten sprengen.

SCNR
Bodo


Marc Haber

unread,
Jun 14, 2013, 6:48:23 AM6/14/13
to
Paul Muster <exp-3...@news.muster.net> wrote:
>Sieben Stunden ist nun also angesagt. Und meines Wissens[1] ist zwischen
>Groß-Rohrheim und Biblis freie Strecke, die Komplikationen eines Tunnels
>können diesmal nicht als Entschuldigung herhalten.

Aber vielleicht ein Fahrleitungsschaden?

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Ralf Gunkel

unread,
Jun 14, 2013, 6:52:38 AM6/14/13
to
Am 14.06.13 12:48, schrieb Marc Haber:
>Paul Muster <exp-3...@news.muster.net> wrote:
>>Sieben Stunden ist nun also angesagt. Und meines Wissens[1] ist zwischen
>>Groß-Rohrheim und Biblis freie Strecke, die Komplikationen eines Tunnels
>>können diesmal nicht als Entschuldigung herhalten.
>
>Aber vielleicht ein Fahrleitungsschaden?
>

So ist es. Total verwickelt. Beide Gleise.
Zudem befindet sich die Strecke dort fern jedes brauchbaren Feldweg inmitten
durchweichter Wiesen und Äcker.

Aber das Muster ware bestimmt quer dzrch den Knöcheltuefen Schlamm
gelaufen...


Gruss Ralf (via Mobil)
--
"Sicherungstechnik ist gelebte Paranoia. Und das ist auch gut so." Dirk
Moebius in deb*

Paul Muster

unread,
Jun 14, 2013, 9:05:57 AM6/14/13
to
On 14.06.2013 12:48, Marc Haber wrote:
> Paul Muster <exp-3...@news.muster.net> wrote:

>> Sieben Stunden ist nun also angesagt. Und meines Wissens[1] ist zwischen
>> Groß-Rohrheim und Biblis freie Strecke, die Komplikationen eines Tunnels
>> können diesmal nicht als Entschuldigung herhalten.
>
> Aber vielleicht ein Fahrleitungsschaden?

Ja, natürlich. Der Baum wird sich nicht an der Oberleitung vorbei auf
das Gleis geschmuggelt haben.

Und?


mfG Paul

Ingo Stiller

unread,
Jun 14, 2013, 9:20:38 AM6/14/13
to
On 14 Jun., 12:48, Marc Haber <mh+usenetspam1...@zugschl.us> wrote:
> Paul Muster <exp-311...@news.muster.net> wrote:
> >Sieben Stunden ist nun also angesagt. Und meines Wissens[1] ist zwischen
> >Groß-Rohrheim und Biblis freie Strecke, die Komplikationen eines Tunnels
> >können diesmal nicht als Entschuldigung herhalten.
>
> Aber vielleicht ein Fahrleitungsschaden?

Die Fahrleitung soll in der Tat sich x-mal um die ICE "gewickelt"
haben.

Aber warum schafft man es nicht innerhalb "kurzer" Zeit die Strecke
a) strom-/spannungslos
b) geerdet
c) zu testen, ob wirklich keine Spannung mehr anliegt
zu bekommen?

Also a) sollte nun ja gar kein Problem sein, da müsste man doch "nur"
den Hebel umlegen
Aber b) und c) sollten doch auch bei unwegsamen Gelände in weniger als
6 Stunden machbar sein?

Gruß Ingo




Paul Muster

unread,
Jun 14, 2013, 9:18:51 AM6/14/13
to
On 14.06.2013 08:21, Paul Muster wrote:

> nun, die vier Stunden vor einigen Wochen waren nur ein Vorgeschmack.

> Sieben Stunden ist nun also angesagt.

Netter Bericht eines Teilnehmers dieser Erlebnisreise auf:

http://www.fr-online.de/rhein-main/unfall-biblis-ice-faehrt-gegen-baum,1472796,23311838.html

unten bei den Kommentaren. Ich drücke ihm die Daumen, dass er nicht
nachträglich mit weiteren Forderungen (Aufschlag Nachtzug oder so)
konfrontiert wird.


mfG Paul

Ingo Stiller

unread,
Jun 14, 2013, 9:31:28 AM6/14/13
to
On 14 Jun., 15:18, Paul Muster <exp-311...@news.muster.net> wrote:
> On 14.06.2013 08:21, Paul Muster wrote:
>
> > nun, die vier Stunden vor einigen Wochen waren nur ein Vorgeschmack.
> > Sieben Stunden ist nun also angesagt.
>
> Netter Bericht eines Teilnehmers dieser Erlebnisreise auf:
>
> http://www.fr-online.de/rhein-main/unfall-biblis-ice-faehrt-gegen-bau...
>
> unten bei den Kommentaren. Ich drücke ihm die Daumen, dass er nicht
> nachträglich mit weiteren Forderungen (Aufschlag Nachtzug oder so)
> konfrontiert wird.

In der Stunde, wo sich kein Zugbegleiter gemeldet hatte, waren diese
wahrscheinlich vor der Tür, mal schnell eine Rauchen :-)


Was ich mich aber ernsthaft frage:
Über sechs Stunden eingesperrt:

1) Habe die wirklich soviel Getränke dabei, um alle Personen
ausreichend zu versorgen?
Ja, es ist keiner verdurstet, aber sechs Stunden ohne Flüssigkeit
kann für den einen oder anderen schon kritisch werden.
Man hatte ja noch Glück, dass es Nacht war und damit das Problem
der Überhitzung nicht auftrat

2) Was ist eigentlich, wenn jemand in dieser Zeit ärztliche Hilfe
benötigt?

Gruß Ingo

Paul Muster

unread,
Jun 14, 2013, 9:54:30 AM6/14/13
to
On 14.06.2013 15:31, Ingo Stiller wrote:

> Was ich mich aber ernsthaft frage:
> Über sechs Stunden eingesperrt:
>
> 1) Habe die wirklich soviel Getränke dabei, um alle Personen
> ausreichend zu versorgen?

Wenn das Bistro alle ist, gibt es ja noch das Sommerwasser. (Oder wie
das dieses Jahr genannt wird. Ich meine die Paletten, die für
Klimaanlagenausfälle mitgeführt werden.)

> 2) Was ist eigentlich, wenn jemand in dieser Zeit ärztliche Hilfe
> benötigt?

Für entsprechende Fahrzeuge war die Unfallstelle offensichtlich erreichbar:

http://www.echo-online.de/region/bergstrasse/biblis/600-Fahrgaeste-muessen-fast-sieben-Stunden-im-Unglueckszug-warten;art1238,4025018,C

Bild 3.


mfG Paul

Ingo Stiller

unread,
Jun 14, 2013, 10:59:34 AM6/14/13
to
On 14 Jun., 15:54, Paul Muster <exp-311...@news.muster.net> wrote:
>
> http://www.echo-online.de/region/bergstrasse/biblis/600-Fahrgaeste-mu...

Aus dem Artikel:

"Da die Feuerwehr zwischenzeitlich die Stromleitungen geerdet hat,
legen sie Steckleitern an den Wagen an, damit sich Passagiere mit
einem dringenden Bedürfnis in die Büsche schlagen können. Ansonsten
dürfen die Passagiere nicht aussteigen. Im Zug seien sie am
sichersten. Darin sind sich Feuerwehr und Notfallmanagement
ausnahmsweise mal einig."

"Ein Bahnsprecher begründet die erhebliche Verzögerung mit der
Sicherheit. Auch wenn der Fahrdraht durch die Feuerwehr schnell
geerdet sei, könne immer noch ein Reststrom fließen, bei dem
Lebensgefahr bestehe. Deshalb hätten die Notfallmanager erst dann
einen Ersatzzug bestellt, als diese Gefahr gebannt gewesen sei. "

Ja was den nun?

Wenn ich mal kurz aus dem Zug darf um meine Notdurft zu verrichten,
dann kann das Argument mit dem "Reststrom" doch wahrlich nicht mehr
greifen, oder?
Entweder es ist gefährlich, aus dem Zug zu steigen oder nicht.

Etwas verwundert über das Notfallmanagement ...
Gruß Ingo






Wolfgang Keller

unread,
Jun 14, 2013, 11:36:27 AM6/14/13
to
> Sieben Stunden ist nun also angesagt.

Notfall-"Management" eben. Der "pointy-haired"-Art.

Daß die Toiletten schon nach zweieinhalb Stunden, d.h. für weitere
viereinhalb Stunden nicht mehr verfügbar waren, ebenso wie die
Unmöglichkeit, sich auch nur ansatzweise vernünftig zu verpflegen,
erinnert schon deutlich an die Verhältnisse bei einer Geiselnahme.

Freiheitsberaubung, Nötigung, bei manchen auch Körperverletzung...
Sonst nochwas?

Eine ganze Nacht im Zug bedeutet natürlich, daß man am folgenden Tag
in keinster Weise einsatzfähig ist, es würde also mindestens einen
vollen Tag Ausfallentschädigung setzen, zuzüglich einer weiteren Nacht
im Hotel, um dann gründlich ausschlafen zu können. Die
Ausfallentschädigung fiele natürlich in bar an, nicht als
"Reisegutschein". Tagessätze wären so ab 1000,- EUR aufwärts zuzüglich
Hotel- und Verpflegungsspesen.

Abgesehen davon wäre es halt mehr als nur "an der Zeit", daß das EBA
die DB zwangsweise dazu verknackt, auf allen Fahrzeugen, die auf
elektrifizierten Strecken verkehren, wieder Erdungsgerät und
entsprechend qualifiziertes Personal mitzuführen. Von der "zeitnahen"
netzweiten Verfügbarkeit von Hilfszügen zwecks Assistenz von außen ganz
zu schweigen.

Wie sich das in wenigstens halbzivilisierten Ländern eben früher mal so
gehörte.

Aber hierzulande würde zweifellos auch dann kein verbeamteter
Schwarzkittel einen DB-Top-Manangster zivil- und strafrechtlich
verknacken, wenn beispielsweise hunderte Fahrgäste in einem Zug
eingesperrt im Brandfall an Rauchgasen krepieren, weil die Erderei der
Oberleitung so lange dauert.

MfG,

Wolfgang

Paul Muster

unread,
Jun 14, 2013, 11:29:31 AM6/14/13
to
On 14.06.2013 16:59, Ingo Stiller wrote:

> Etwas verwundert über das Notfallmanagement ...

Wahrscheinlich hatte derselbe "Spezialist" Dienst wie beim
liegengebliebenen Zug in Niedernhausen/Idstein.


mfG Paul

Ingo Stiller

unread,
Jun 14, 2013, 11:47:07 AM6/14/13
to
Sorry, aber den Beitrag ist nun wirklich das letzte

Kann ja sein, dass du schon mal schlechte Erfahrung mir der Bahn
gemacht hast. Aber jetzt den ganzen Frust hier abzulassen ...

Dass das Notfallmanagement nicht optimal ist/war, ist eine Sache.
Aber es passieren halt Unfälle und dann riskiert man nicht eben mal
die Sicherheit der Fahrgäste.

Marc Haber

unread,
Jun 14, 2013, 12:05:39 PM6/14/13
to
Wolfgang Keller <feli...@gmx.net> wrote:
>> Sieben Stunden ist nun also angesagt.
>
>Notfall-"Management" eben. Der "pointy-haired"-Art.

[viel gift gelöscht]

Und sonst geht's Dir noch gut, ja?

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jun 14, 2013, 12:24:03 PM6/14/13
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:

>Aber vielleicht ein Fahrleitungsschaden?

Sorry, aber in 7h sollte nicht erst geerdet, sondern bereits der
Bautrupp am Loslegen sein. Man kennt nicht die Lage vor Ort, aber 7h
kommt mir schon etwas, äähm, scheiß-lang vor.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jun 14, 2013, 12:25:37 PM6/14/13
to
Ralf Gunkel <nutznetz.nos...@ralf-gunkel.de> wrote:

>So ist es. Total verwickelt. Beide Gleise.

Dennoch...7h??

>Zudem befindet sich die Strecke dort fern jedes brauchbaren Feldweg inmitten
> durchweichter Wiesen und Äcker.

Das ist natürlich dann immer Mist, Murphy ist ein, äähm, nicht so
netter Zeitgenosse.

Weiß jemand, wo das Bild geschossen wurde, ICE mit kaputter Nase neben
gelbem Reparaturfahrzeug? Da sah es aus, als wäre die Leitung da, wo
sie sein soll - oben.

Johann Mayerwieser

unread,
Jun 14, 2013, 1:03:49 PM6/14/13
to
Am Fri, 14 Jun 2013 18:05:39 +0200 schrieb Marc Haber:

> Wolfgang Keller <feli...@gmx.net> wrote:
>>> Sieben Stunden ist nun also angesagt.
>>
>>Notfall-"Management" eben. Der "pointy-haired"-Art.
>
> [viel gift gelöscht]
>
> Und sonst geht's Dir noch gut, ja?


Ich glaub, da waren ein paar echte Idioten am Werk. Hätte ich im Zug
gesessen, dann würde ich ein paar Anzeigen machen und auch versuchen, die
Bahn zivilrechtlich in Haftung zu nehmen. Klarerweise kann ein Baum aufs
Gleis fallen, klarerweise kann das Gebiet relativ unzugänglich sein, aber
es gibt oberleitungsunabhängige Fahrzeuge, es gibt Erdungsmaterial Wenn
der Verantwortliche der Bahn nicht fähig ist, seinen Job zu machen, dann
hat die Bahn mehr als versagt und dafür gehört sie gründlich hergenommen.


--
Rechtschreibfehler unterliegen der Creative Commons Lizenz, sie dürfen
weiterverwendet und verändert werden, bei Weiterverwendung muss der
Urheber genannt werden und sie dürfen jeweils nur unter dieser oder einer
vergleichbaren Lizenz weitergegeben werden.

Paul Muster

unread,
Jun 14, 2013, 1:14:39 PM6/14/13
to
On 14.06.2013 18:05, Marc Haber wrote:
> Wolfgang Keller <feli...@gmx.net> wrote:

>>> Sieben Stunden ist nun also angesagt.
>>
>> Notfall-"Management" eben. Der "pointy-haired"-Art.
>
> [viel gift gelöscht]
>
> Und sonst geht's Dir noch gut, ja?

Nun, man kann es sich einfach machen und das ganze Posting als "Gift"
bezeichnen. Man könnte aber auch die einzelnen Absätze separat
betrachten und die sachlichen beantworten.


mfG Paul

Paul Muster

unread,
Jun 14, 2013, 1:10:08 PM6/14/13
to
On 14.06.2013 18:25, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:

> Weiß jemand, wo das Bild geschossen wurde, ICE mit kaputter Nase neben
> gelbem Reparaturfahrzeug? Da sah es aus, als wäre die Leitung da, wo
> sie sein soll - oben.

Die Frage verstehe ich nicht. Wo sollte es denn "geschossen" worden
sein, wenn nicht zwischen Biblis und Groß-Rohrheim?

Der HR hat dem Artikel übrigens einen Abschnitt hinzugefügt

http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36098&key=standard_document_48734937

| Feuerwehr: "Notfallmanager reagierte nicht"
|
| Der Kreisbrandinspektor der Bergstraße, Wolfgang Müller, kritisierte
| dagegen das Krisenmanagement der Bahn: "Sie hat es nicht geschafft,
| rasch einen Ersatzzug beizubringen. Wir haben auch mehrfach versucht,
| den Notfallmanager zu uns zu holen. Der hat aber darauf nicht
| reagiert."

Die Bahn sieht das - natürlich - anders, aus deren Sicht war alles gut:

| Aus Sicht der Bahn verlief die Zusammenarbeit mit den örtlichen
| Rettungskräften reibungslos. Der Notfallmanager habe zeitlich
| angemessen und richtig entschieden.

Ich hoffe, dass die verschiedenen Zeitungen und sonstigen Medien das
nach diesem zweiten Vorfall innerhalb kurzer Zeit nun weiterverfolgen.


mfG Paul

Marc Haber

unread,
Jun 14, 2013, 1:28:35 PM6/14/13
to
Paul Muster <exp-3...@news.muster.net> wrote:
>Nun, man kann es sich einfach machen und das ganze Posting als "Gift"
>bezeichnen. Man könnte aber auch die einzelnen Absätze separat
>betrachten und die sachlichen beantworten.

Da war nichts sachliches. Nur überzogene Forderungen auf
Stammtischniveau.

Ralf Gunkel

unread,
Jun 14, 2013, 2:33:19 PM6/14/13
to
Am 14.06.13 18:25, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
>Ralf Gunkel <nutznetz.nos...@ralf-gunkel.de> wrote:
>
>>So ist es. Total verwickelt. Beide Gleise.
>
>Dennoch...7h??
>
>>Zudem befindet sich die Strecke dort fern jedes brauchbaren Feldweg inmitten
>> durchweichter Wiesen und Äcker.
>
>Das ist natürlich dann immer Mist, Murphy ist ein, äähm, nicht so
>netter Zeitgenosse.

Dort wo auf dem verlinkten Echo Artikel die Feuerwehr zu sehen ist ear krin
Zug. Dort war die Kollision. Aber Bremsen dauert. Wie ich hörte kam due
Feuerwehr nur mittels Traktor ungefähr an den Zug um u. a. Beleuchtung zu
stellen. Wenig geeignet als Evakuierungsfahrzeug...

Am Standort des Havaristen breitet sich derzeit eine temporäre Bibliser
Seenplatte aus.

>
>Weiß jemand, wo das Bild geschossen wurde, ICE mit kaputter Nase neben
>gelbem Reparaturfahrzeug? Da sah es aus, als wäre die Leitung da, wo
>sie sein soll - oben.
>
An der Zugspitze nach Halt war sie noch oben. Aber ab Kollisionspunkt war
sie unten. Für mehrere Hundert Meter und somit inkl. Zug.

Johann Mayerwieser

unread,
Jun 14, 2013, 4:38:33 PM6/14/13
to
Am Fri, 14 Jun 2013 19:28:35 +0200 schrieb Marc Haber:

> Da war nichts sachliches. Nur überzogene Forderungen auf
> Stammtischniveau.


Ist es überzogen darauf zu bestehen, keine 7 Stunden in einem defekten
Zug ausharren zu müssen?

Holger Metschulat

unread,
Jun 14, 2013, 4:38:41 PM6/14/13
to
Am 14.06.2013 17:36, schrieb Wolfgang Keller:

> Freiheitsberaubung, Nötigung, bei manchen auch Körperverletzung...
> Sonst nochwas?

Ich gehe davon aus, niemand hätte einen Passagier davon körperlich
abgehalten, sich vom Geschehen auf eigene Faust zu entfernen. Also keine
Freiheitsberaubung und Nötigung. Die Empfehlung, im Zug zu bleiben, ist
dann eher Wahrung der Fürsorgepflicht durch die Bahn.

--
Gruss * Holger Metschulat
Holger * e-mail: ho...@stellwerke.de, http://home.arcor.de/estw
"Internet-Nutzung ist ein Privileg und kein Recht."
(Rechnerraum-Ordnung an der Uni von 1994)

Dirk Moebius

unread,
Jun 14, 2013, 4:53:55 PM6/14/13
to
Das lohnt bei Dir nicht.


--
If I steal your bicycle you have to take the bus,
but if I just copy it, there’s one for each of us.

http://questioncopyright.org/minute_memes/copying_is_not_theft

Paul Muster

unread,
Jun 14, 2013, 4:58:15 PM6/14/13
to
On 14.06.2013 22:38, Holger Metschulat wrote:
> Am 14.06.2013 17:36, schrieb Wolfgang Keller:

>> Freiheitsberaubung, Nötigung, bei manchen auch Körperverletzung...
>> Sonst nochwas?
>
> Ich gehe davon aus, niemand hätte einen Passagier davon körperlich
> abgehalten, sich vom Geschehen auf eigene Faust zu entfernen. Also keine
> Freiheitsberaubung und Nötigung. Die Empfehlung, im Zug zu bleiben, ist
> dann eher Wahrung der Fürsorgepflicht durch die Bahn.

Geschlossene Türen und nicht vorhandene Türfreigabe heißt, dass der
Aussteigewillige die Türnotöffnung betätigen müsste. Das ist für normale
Menschen eine sehr hohe Hürde. Vergleiche die Diskussionen, ob/wann man
die Notbremse ziehen sollte.


mfG Paul

Paul Muster

unread,
Jun 14, 2013, 4:52:43 PM6/14/13
to
On 14.06.2013 22:38, Johann Mayerwieser wrote:
> Am Fri, 14 Jun 2013 19:28:35 +0200 schrieb Marc Haber:

>> Da war nichts sachliches. Nur überzogene Forderungen auf
>> Stammtischniveau.
>
> Ist es überzogen darauf zu bestehen, keine 7 Stunden in einem defekten
> Zug ausharren zu müssen?

Nach Meinung einiger Leute hier: Ja. Man hat ggf. auch 12 oder 20
Stunden zu warten, bis der Notfallmanager einen dann in die Freiheit
entlässt. Das zeigte sich ja auch schon an der vorigen Diskussion.


Ich als Fahrgast hätte ja grün-silberne Unterstützung angefordert, die
in der konkreten Situation den Notfallmanager ablösen und die
Einsatzleitung an den Feuerwehrführer übertragen sollten. Wenn die Bahn
versagt, müssen eben "normale" Rettungs- bzw. Zivilschutzmaßnahmen
eingeleitet werden. Die Feuerwehren sind für solche Situationen (hohe
Spannungen; gerade in Biblis!) durchaus auch qualifiziert, haben den
Fokus aber ganz klar auf den Menschen und nicht auf dem Bahn-Betrieb.


mfG Paul

Stefan Reuther

unread,
Jun 14, 2013, 5:19:11 PM6/14/13
to
Ingo Stiller wrote:
> On 14 Jun., 15:54, Paul Muster <exp-311...@news.muster.net> wrote:
>>http://www.echo-online.de/region/bergstrasse/biblis/600-Fahrgaeste-mu...
>
> Aus dem Artikel:
>
> "Da die Feuerwehr zwischenzeitlich die Stromleitungen geerdet hat,
> legen sie Steckleitern an den Wagen an, damit sich Passagiere mit
> einem dringenden Bedürfnis in die Büsche schlagen können. Ansonsten
> dürfen die Passagiere nicht aussteigen. Im Zug seien sie am
> sichersten. Darin sind sich Feuerwehr und Notfallmanagement
> ausnahmsweise mal einig."
>
> "Ein Bahnsprecher begründet die erhebliche Verzögerung mit der
> Sicherheit. Auch wenn der Fahrdraht durch die Feuerwehr schnell
> geerdet sei, könne immer noch ein Reststrom fließen, bei dem
> Lebensgefahr bestehe. Deshalb hätten die Notfallmanager erst dann
> einen Ersatzzug bestellt, als diese Gefahr gebannt gewesen sei. "
>
> Ja was den nun?

Die beiden Absätze gehören in dem Artikel ja nicht zueinander.

Auch wenn der Zug geerdet ist, sind die Passagiere im Zug am sichersten,
einfach, weil man sie dort findet. Erst recht in der Nacht. Zumindest
würde es vermutlich auch wenig Begeisterung hervorrufen, wenn z.B. der
Zug auf einmal abgeschleppt wird, und die Gruppe Raucher / Kicker /
Beerenpflücker in der Pampa zurücklässt, weil die hinter ihrem Busch
keiner mehr gesehen hat.


Stefan

MK

unread,
Jun 14, 2013, 5:33:44 PM6/14/13
to
Am 14.06.2013 22:38, schrieb Holger Metschulat:
> Ich gehe davon aus, niemand hätte einen Passagier davon körperlich
> abgehalten, sich vom Geschehen auf eigene Faust zu entfernen. Also keine
> Freiheitsberaubung und Nötigung. Die Empfehlung, im Zug zu bleiben, ist
> dann eher Wahrung der Fürsorgepflicht durch die Bahn.

Nach einer Störung an der Bremse eines Wagens an einem IC, konnte man
folgendes interessante Spiel im Bereich eines Bahnhofs beobachten.

Die Pendler öffnen derweil die Türe, spazieren über die Gleise zum
Parkplatz und sind fort. Es wurde ihnen nicht empfohlen, der Zugchef
sagte: "Bitte halten Sie die Außentüren geschlossen!"

Diese wurden nicht aufgehalten, auch die Bundespolizei,welche an
besagten Bahnhof ein Revier unterhält, war an einer Verfolgung nicht
interessiert.

Gruß
MK




Fa.l.k.Sc.h.ad.e

unread,
Jun 14, 2013, 5:45:09 PM6/14/13
to
Am 14.06.2013 18:25, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
> Ralf Gunkel <nutznetz.nos...@ralf-gunkel.de> wrote:
>
>> So ist es. Total verwickelt. Beide Gleise.
>
> Dennoch...7h??

>Unfallzeitpunkt zwischen 21.00 und 22.00. Das Ende des Unwetters
sollte man auch noch abwarten

> Weiß jemand, wo das Bild geschossen wurde, ICE mit kaputter Nase neben
> gelbem Reparaturfahrzeug? Da sah es aus, als wäre die Leitung da, wo
> sie sein soll - oben.

Das ist ein doppelter Dreier, der ist lang.

das war auch ein Mustergültig heftiges Unwetter, ich habe es in Mannheim
erlebt, nachdem ich doch die Kombination 771 /375 vom Flughafen nach
Karlsruhe gewählt hatte, statt den 203 ab Flughafen zu benutzen.


Fa.l.k.Sc.h.ad.e

unread,
Jun 14, 2013, 5:49:34 PM6/14/13
to
und dann, bist Du aus dem Zug raus und? Im Stockdunkeln zur nächsten
Straße laufen, schwimmen?
>
> Etwas verwundert über das Notfallmanagement ...
> Gruß Ingo

Nuhr

MK

unread,
Jun 14, 2013, 5:50:28 PM6/14/13
to
Am 14.06.2013 22:52, schrieb Paul Muster:
> Ich als Fahrgast hätte ja grün-silberne Unterstützung angefordert, die
> in der konkreten Situation den Notfallmanager ablösen und die
> Einsatzleitung an den Feuerwehrführer übertragen sollten. Wenn die Bahn
> versagt, müssen eben "normale" Rettungs- bzw. Zivilschutzmaßnahmen
> eingeleitet werden. Die Feuerwehren sind für solche Situationen (hohe
> Spannungen; gerade in Biblis!) durchaus auch qualifiziert, haben den
> Fokus aber ganz klar auf den Menschen und nicht auf dem Bahn-Betrieb.

Manchmal, oder häufiger kommt bei Muster stuss heraus, vielleicht sollte
Muster mal folgenden Leitfaden anschauen:

http://www.deutschebahn.com/file/2267948/data/notfallmanagement_leitfaden_hilfeleistungseins_2012.pdf

Weiß nicht, ob er diesen versteht? Vielleicht sollte er mal einen Kurs
Deutsch Verstehen für Ausländer teilnehmen.

Gruß
MK

Fa.l.k.Sc.h.ad.e

unread,
Jun 14, 2013, 5:53:05 PM6/14/13
to
Am 14.06.2013 22:38, schrieb Johann Mayerwieser:
> Am Fri, 14 Jun 2013 19:28:35 +0200 schrieb Marc Haber:
>
>> Da war nichts sachliches. Nur überzogene Forderungen auf
>> Stammtischniveau.
>
>
> Ist es überzogen darauf zu bestehen, keine 7 Stunden in einem defekten
> Zug ausharren zu müssen?
>
>

Johann letztens mussten Passagiere 1 1/2 Tage in einem Zug ausharren,
wegen Hochwasser, Murrenabgängen etc.

Wo das war? In Österreich. So die Schilderung eines Kollegen von da.

Johann Mayerwieser

unread,
Jun 14, 2013, 6:26:24 PM6/14/13
to
Am Fri, 14 Jun 2013 23:53:05 +0200 schrieb Fa.l.k.Sc.h.ad.e:

> Johann letztens mussten Passagiere 1 1/2 Tage in einem Zug ausharren,
> wegen Hochwasser, Murrenabgängen etc.


Wo, wann?

Fa.l.k.Sc.h.ad.e

unread,
Jun 14, 2013, 6:35:57 PM6/14/13
to
Am 15.06.2013 00:26, schrieb Johann Mayerwieser:
> Am Fri, 14 Jun 2013 23:53:05 +0200 schrieb Fa.l.k.Sc.h.ad.e:
>
>> Johann letztens mussten Passagiere 1 1/2 Tage in einem Zug ausharren,
>> wegen Hochwasser, Murrenabgängen etc.
>
>
> Wo, wann?
>
>

Zell am See, 02.06. Zugnummer weiß ich jetzt nicht, der Kollege ist da
über 30h gestanden mit seinem Zug.

Lothar Hügel

unread,
Jun 14, 2013, 7:05:01 PM6/14/13
to
Hallo Johann,

Am 14.06.2013 19:03, schrieb Johann Mayerwieser:
> Ich glaub, da waren ein paar echte Idioten am Werk. Hätte ich im
> Zug gesessen, dann würde ich ein paar Anzeigen machen und auch
> versuchen, die Bahn zivilrechtlich in Haftung zu nehmen.

da triffst du aber vermutlich nicht die Verantwortlichen und die
Kosten werden dann sowieso umgelegt auf die Kunden bzw. bei der
nächsten Tarifverhandlung geltend gemacht, um Löhne und Gehälter nicht
zu großzügig zu bemessen. Es ist leicht, auch gute Mitarbeiter zu
demotivieren und daran scheint schon länger bei der DB gearbeitet zu
werden von Bahnvorstand und Politik. Wie viele andere ehemals
zuverlässige lukrative Staatsunternehmen der deutschen Infrastruktur
wurde auch die DB schon weitgehend kaputt gespart. Scheinbar gibt es
kaum noch notwendige Reserven zur Flexibilität bei Notlagen.

> Klarerweise kann ein Baum aufs Gleis fallen, klarerweise kann das
> Gebiet relativ unzugänglich sein, aber es gibt
> oberleitungsunabhängige Fahrzeuge, es gibt Erdungsmaterial.

Als Feuerwehrmann darfst du nicht Bahnerden, wenn du nicht mindestens
alle 1-2 Jahre einen Auffrischungskurs Bahnerden bekommst. Ganz davon
abgesehen, ob die zuständige Feuerwehr überhaupt Erdungsstangen
besitzt und verlastet hat.

Bei uns fährt zwar "nur" noch S-Bahn, aber trotzdem wären regelmäßige
Unterweisungen für den Notfall vorgeschrieben. Das bedeutet bei einer
freiwilligen Feuerwehr auch zusätzlich Opferung von Freizeit und
anwesendes Fachpersonal der DB, das wohl ziemlich stark eingespart
worden ist?

Als "Draisine" sind paar Axen mit Rädern vorhanden, um das Podest für
Arbeiten an verunglückten LKW zum "Schienenfahrzeug" um zu rüsten, das
zum RW gehört. Als Antrieb dient Muskelkraft. Wie das aussieht bei
anderen freiwilligen Feuerwehren mit ausreichend Erdungsstangen und
sonstigem Material sowie Ausbildungsstand TH-Bahnunfall I und II, ist
mir nicht bekannt, lässt aber reichlich Vermutungen zu. An den
Strecken sind früher wohl vorhandene Erdungsstangen mit Zubehör oft
Kupferdieben zum Opfer gefallen und nicht ersetzt worden?- Bei 2
Fahrdrähten der Strecke sind mindestens 4 Erdungsstangen nötig.

Ist es Feuerwehr nicht untersagt, vor Erscheinen des Notfallmanager
überhaupt Maßnahmen an Strecke und Schienenfahrzeug ein zu leiten?-
War da nicht etwas in den UVV zum Thema?- Sorry - TH-Bahn I ist schon
einige Zeit her...

> Wenn der
> Verantwortliche der Bahn nicht fähig ist, seinen Job zu machen,
> dann hat die Bahn mehr als versagt und dafür gehört sie gründlich
> hergenommen.

Kennst du die deutsche Justiz und ihre Arbeitsgeschwindigkeit bei
Zivilrechtsverfahren?- Dagegen ist die DB auch heute noch schnell und
zuverlässig! Meines Wissens beschäftigt die DB noch keine Zauberer und
ohne ausreichend vorhandenes Material und Ersatzzüge oder für Notfälle
einsatzbereit stehende Busse zum SEV kann der Notfallmanager auch
nicht mehr viel machen, selbst wenn er bereits außergewöhnliche
Fähigkeiten, Fachwissen und Einsatzbereitschaft besitzt!


Immer noch Fußgänger und Radfahrer... Lothar ***daeh Jries***
Ex-Hauptfeuerwehrmann - seit 2012 in Alters- und Ehrenabteilung -
letzte Auffrischung Bahnerden 2007 - TH Bahn I 2005

Lothar Hügel

unread,
Jun 14, 2013, 7:21:55 PM6/14/13
to
Pfui Deibel,

Am 14.06.2013 23:50, schrieb MK:
> Manchmal, oder häufiger kommt bei Muster stuss heraus, vielleicht
> sollte Muster mal folgenden Leitfaden anschauen:
>
> http://www.deutschebahn.com/file/2267948/data/notfallmanagement_leitfaden_hilfeleistungseins_2012.pdf
>
> Weiß nicht, ob er diesen versteht? Vielleicht sollte er mal einen Kurs
> Deutsch Verstehen für Ausländer teilnehmen.

ist verdammt einiges zu viel, was da an Verantwortung auf überwiegend
freiwillige Feuerwehren abgewälzt wird! Die Bahn ist nur ein Teil des
freiwillig übernommenen Verantwortungsbereich. Immer weniger Firmen
haben Verständnis für den Aufwand, den Bereitschaft zur Mitwirkung in
BOS wie freiwillige Feuerwehr bedeutet. Entsprechend sieht es aus mit
der Freizeitgestaltung.

Wird man mit Recht für idiotisch angesehen, wenn man sich zum
freiwilligen Feuerwehrdienst verpflichtet?- Bei uns in der Stadt sind
es von etwas mehr als 50000 Einwohner inzwischen wesentlich weniger
als 400 Aktive, die noch zur Einsatzbereitschaft rund um die Uhr,
Ausbildung und notwendigen regelmäßigen Übungen der freiwilligen
Feuerwehren bereit sind. Was bilden sich diese Schreiberlinge
eigentlich ein?- Ist die DB etwa noch Dienstleister für uns oder nur
verflichtend zur Unterstützung für Kunden und Umgebung?

Gunter Herrmann

unread,
Jun 14, 2013, 8:23:26 PM6/14/13
to
Hi!

MK wrote:
> Manchmal, oder häufiger kommt bei Muster stuss heraus, vielleicht sollte
> Muster mal folgenden Leitfaden anschauen:
>
> http://www.deutschebahn.com/file/2267948/data/notfallmanagement_leitfaden_hilfeleistungseins_2012.pdf
>
>
> Weiß nicht, ob er diesen versteht? Vielleicht sollte er mal einen Kurs
> Deutsch Verstehen für Ausländer teilnehmen..

Ich habe ihn gerade durchgelesen, inhaltlich ganz gut gemacht, aber der
professionelle Korrektor hatte wohl gerade Urlaub?

3 Schnitzer beim ersten Ueberfliegen!!!
Deutsch 4 Minus mit Ruecksicht auf die Eltern.

SCNR

Gunter in Orlando, Fl


Paul Muster

unread,
Jun 15, 2013, 1:56:33 AM6/15/13
to
On 15.06.2013 01:05, Lothar Hügel wrote:
> Am 14.06.2013 19:03, schrieb Johann Mayerwieser:

>> Ich glaub, da waren ein paar echte Idioten am Werk. Hätte ich im
>> Zug gesessen, dann würde ich ein paar Anzeigen machen und auch
>> versuchen, die Bahn zivilrechtlich in Haftung zu nehmen.
>
> da triffst du aber vermutlich nicht die Verantwortlichen

Hä? Meinst du, Lothar will von den handelnden Personen persönlich die
Entschädigung, womöglich aus deren Privatvermögen? Das glaube ich nicht.
Es geht darum, solche grandiosen Fehlleistungen für _die Firma_ Bahn
richtig teuer zu machen, sodass die Bahn diese _aus finanziellen
Gründen_ in Zukunft vermeidet. Denn alle anderen Gründe ziehen ja nicht:
Image - was ist da noch zu verlieren? Fahrgastrechte - lächerlich.
Zivilschutz - die Aufsichtsbehörden haben mit 4 oder 7 Stunden offenbar
kein Problem.


mfG Paul

Marc Haber

unread,
Jun 15, 2013, 2:16:49 AM6/15/13
to
"Fa.l.k.Sc.h.ad.e" <fa...@arcor.de> wrote:
>das war auch ein Mustergültig heftiges Unwetter, ich habe es in Mannheim
>erlebt,

Ich lebe in Ilvesheim, das ist sozusagen direkt vor den Toren
Mannheims[1]. Hier hat es sehr stark geregnet. Von viel Wind habe ich
nichts mitbekommen, und geblitzt und gedonnert hat es auch nicht.

> nachdem ich doch die Kombination 771 /375 vom Flughafen nach
>Karlsruhe gewählt hatte, statt den 203 ab Flughafen zu benutzen.

Scheint eine weise Entscheidung gewesen zu sein ;-) Oder wärest Du
gerne mal beim Abenteuer dabei gewesen?

Grüße
Marc

[1] bei richtiger Windrichtung höre ich die Züge auf der Neckarbrücke
zwischen Friedrichsfeld und Ladenburg, die Zugangsstellen Ladenburg
und Mannheim-Seckenheim sind von meiner Wohnung ungefähr gleich weit
entfernt, aber wenn die Spurweite wurschd ist, boarde ich die OEG in
Mannheim-Seckenheim Rathaus.

Marc Haber

unread,
Jun 15, 2013, 2:18:51 AM6/15/13
to
Johann Mayerwieser <johann.ma...@gmail.com> wrote:
>Am Fri, 14 Jun 2013 19:28:35 +0200 schrieb Marc Haber:
>> Da war nichts sachliches. Nur überzogene Forderungen auf
>> Stammtischniveau.
>
>Ist es überzogen darauf zu bestehen, keine 7 Stunden in einem defekten
>Zug ausharren zu müssen?

Bei hinreichend widrigen Umständen, ja.

Marc Haber

unread,
Jun 15, 2013, 2:21:04 AM6/15/13
to
MK <morit...@arcor.de> wrote:
>Am 14.06.2013 22:38, schrieb Holger Metschulat:
>> Ich gehe davon aus, niemand hätte einen Passagier davon körperlich
>> abgehalten, sich vom Geschehen auf eigene Faust zu entfernen. Also keine
>> Freiheitsberaubung und Nötigung. Die Empfehlung, im Zug zu bleiben, ist
>> dann eher Wahrung der Fürsorgepflicht durch die Bahn.
>
>Nach einer Störung an der Bremse eines Wagens an einem IC, konnte man
>folgendes interessante Spiel im Bereich eines Bahnhofs beobachten.
>
>Die Pendler öffnen derweil die Türe, spazieren über die Gleise zum
>Parkplatz und sind fort. Es wurde ihnen nicht empfohlen, der Zugchef
>sagte: "Bitte halten Sie die Außentüren geschlossen!"

Damit hat der Zugchef seinen Job erledigt, die Pendler sind bei der
Arbeit, alles gut. So lange nichts passiert. Ein vorausschauender Fdl
wird an andere Züge passende Vorsichtsbefehle ausgestellt haben.

Ralf Gunkel

unread,
Jun 15, 2013, 2:30:03 AM6/15/13
to
Am 14.06.13 19:28, schrieb Marc Haber:
>Paul Muster <exp-3...@news.muster.net> wrote:
>>Nun, man kann es sich einfach machen und das ganze Posting als "Gift"
>>bezeichnen. Man könnte aber auch die einzelnen Absätze separat
>>betrachten und die sachlichen beantworten.
>
>Da war nichts sachliches. Nur überzogene Forderungen auf
>Stammtischniveau.
>
Was um so bedauerlicher ist da dieser Mitschreiber früher sehr lesenswerte
Beiträge verfasste, dann länger hier pausierte aber leider als Troll
zurückkehrte.

Oder jemand missbraucht den Namen...


Gruss Ralf (jetzt mit extra Gnampf)
--
"Sicherungstechnik ist praktizierte Paranoia. Und das ist gut so." Dirk
Moebius in deb*

Martin Hoffmann

unread,
Jun 15, 2013, 2:32:35 AM6/15/13
to
Marc Haber wrote:
> Johann Mayerwieser <johann.ma...@gmail.com> wrote:
>>Am Fri, 14 Jun 2013 19:28:35 +0200 schrieb Marc Haber:
>>> Da war nichts sachliches. Nur überzogene Forderungen auf
>>> Stammtischniveau.
>>
>>Ist es überzogen darauf zu bestehen, keine 7 Stunden in einem defekten
>>Zug ausharren zu müssen?
>
> Bei hinreichend widrigen Umständen, ja.

Auf der Fahrt von Thompson nach Churchill können wir darüber reden. In
Deutschland im dicht besiedelten Rhein-Main-Korridor auf einer stark
befahrenen Strecke nicht.

Sieben Stunden ist fast ein ganzer Arbeitstag -- und es geht ja nicht
darum, die Strecke in diesem Zeitraum wieder flott zu bekommen, sondern
einzig und allein die Reisenden zu evakuieren. Wenn das in deutlich
unter sieben Stunden nicht möglich ist, läuft im Krisenmanagement etwas
sehr schief.

Gruß,
Martin

Paul Muster

unread,
Jun 15, 2013, 2:36:43 AM6/15/13
to
On 14.06.2013 23:53, Fa.l.k.Sc.h.ad.e wrote:
> Am 14.06.2013 22:38, schrieb Johann Mayerwieser:
>> Am Fri, 14 Jun 2013 19:28:35 +0200 schrieb Marc Haber:

>>> Da war nichts sachliches. Nur überzogene Forderungen auf
>>> Stammtischniveau.
>>
>> Ist es überzogen darauf zu bestehen, keine 7 Stunden in einem defekten
>> Zug ausharren zu müssen?
>
> Johann letztens mussten Passagiere 1 1/2 Tage in einem Zug ausharren,
> wegen Hochwasser, Murrenabgängen etc.

Ja, und? Wenn andere noch größeren Mist bauen, ist das für die Deutsche
Bahn dann ok - oder was? Nun, dann ist es ja auch nicht schlimm, wenn ab
und zu ein paar Leute draufgehen, in Indien passiert das ständig.


Schade, schade, schade, dass solche Leute hier die Bahn repräsentieren.
Ich denke, die Bahn ist weit besser als ihre Vertreter in dieser Gruppe.


Paul

Paul Muster

unread,
Jun 15, 2013, 3:02:37 AM6/15/13
to
On 15.06.2013 08:18, Marc Haber wrote:
> Johann Mayerwieser <johann.ma...@gmail.com> wrote:
>> Am Fri, 14 Jun 2013 19:28:35 +0200 schrieb Marc Haber:

>>> Da war nichts sachliches. Nur überzogene Forderungen auf
>>> Stammtischniveau.
>>
>> Ist es überzogen darauf zu bestehen, keine 7 Stunden in einem defekten
>> Zug ausharren zu müssen?
>
> Bei hinreichend widrigen Umständen, ja.

Dass diese zum fraglichen Zeitpunkt am betreffenden Ort gegeben waren,
stelle ich in Frage.

Natürlich, die Claqueure wissen 1000%ig, dass auf gar keinen Fall - vor
Ort oder im Vorfeld - Fehlentscheidungen getroffen wurden (oder
Entscheidungen viel zu spät getroffen wurden).


War das ein Eisenbahnunfall, für den es - irgendwann in 1,5 - 2 Jahren -
einen Bericht gibt?
Auf
http://www.eisenbahn-unfalluntersuchung.de/cln_030/nn_316764/EUB/DE/EUB/GesetzlicheGrundlagen/gesetzlicheGrundlagen__node.html?__nnn=true
steht:

| Die EUB hat nach schweren Unfällen im Eisenbahnbetrieb Untersuchungen
| durchzuführen. Sie kann ferner Untersuchungen durchführen, sofern
| hinreichende Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass ein gefährliches
| Ereignis zu einem schweren Unfall hätte führen können.

http://www.eisenbahn-unfalluntersuchung.de/cln_030/nn_317138/EUB/DE/EUB/Begriffsbestimmungen/begriffsbestimmungen__node.html?__nnn=true

definiert dann "Schwerer Unfall":

| Ein schwerer Unfall ist eine Zugkollision oder Zugentgleisung mit
| mindestens einem Todesopfer oder mindestens fünf schwer Verletzten
| oder mit beträchtlichem Schaden für die Fahrzeuge, Infrastruktur oder
| Umwelt sowie sonstige vergleichbare Unfälle mit offensichtlichen
| Auswirkungen auf die Regelung der Eisenbahnsicherheit oder das
| Sicherheitsmanagement.

und "Beträchtlicher Schaden":

| Beträchtlicher Schaden bedeutet, dass die Kosten von der
| Untersuchungsstelle unmittelbar auf insgesamt mindestens 2 Millionen
| Euro veranschlagt werden.

Es liegt also offenbar im Ermessen der EUB selbst, ob sie den Vorfall
untersucht. Denn ob "hinreichende Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass
ein gefährliches Ereignis zu einem schweren Unfall hätte führen können"
beurteilt man wohl selbst. Und selbst wenn das der Fall ist, kommt es
auf die selbst "veranschlagte" Schadenshöhe an, weil ja - zum Glück -
niemand verletzt wurde.
Ich habe der Organisation eben mal eine E-Mail geschrieben, ob sie den
Vorfall untersuchen werden. Mal sehen, was man antwortet.


mfG Paul

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jun 15, 2013, 3:20:26 AM6/15/13
to
"Fa.l.k.Sc.h.ad.e" <fa...@arcor.de> wrote:

> >Unfallzeitpunkt zwischen 21.00 und 22.00. Das Ende des Unwetters
>sollte man auch noch abwarten

Nun ja, und wenn es drei Tage lang tobt, dann soll man drei Tage in
der Karre hocken?! Das halte ich für eher suboptimal.

Ich weiß freilich, daß manchmal komische Dinge zusammenkommen, die es
vor Ort weitaus schwerer machen als man es von außen erahnen kann, ich
war auch mal bei der Feuerwehr. Aber wegen eines Baumes und
herumbaumelnden Fahrdrahtes 7 Stunden, ohne Entgleisung und andere
Widrigkeiten, das kommt mir einfach schon arg lang vor.

Aus meiner laienhaften Feuerwehr-Sicht, man schnappt sich eine V90 mit
Bauwagen dran, paar Leute drin, fährt, so weit man kommt, läßt sich
Abschalten und Erden auf Infrastrukturseite bestätigen, erdet vor und
nach dem Zug das, was an Leitung noch da ist, beginnt mit dem
"Rückschnitt" der Seile, zersägt den Baum, schmeiß ihn aus dem
Gleisbereich. Da kann in 2h verdammt viel vorangehen, in der Zeit wird
schon der Evakuierungszug herangeführt, den fährt man nach
Vollzugsmeldung längsseits, die Leute steigen um, und gut.

Klar, man braucht die Fahrzeuge, man braucht die Leute, das ist sicher
nicht mehr so einfach wie in Bundesbahnzeiten, wo man binnen recht
kurzer Zeit wahre Horden an Bahnern heranschaffen konnte...aber könnte
mit etwas kürzeren Kommunikationswegen und etwas mehr
Entscheidungswillen der Art "ich kenne die Lage vor Ort *auf den Tisch
hau*, ich habe die Ausbildung, ich darf das, das machen wir jetzt so,
fertig" denonch besser laufen als stundenlange Telephoniererei mit
Leuten am anderen Ende der Republik, jeder muß sich erst ein Bild der
Lage verschaffen und sagt dann doch, "kann ich so nicht entscheiden",
und weiter geht die Reise nach Jerusalem.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jun 15, 2013, 3:22:31 AM6/15/13
to
Stefan Reuther <stefa...@arcor.de> wrote:

>Auch wenn der Zug geerdet ist, sind die Passagiere im Zug am sichersten,
>einfach, weil man sie dort findet. Erst recht in der Nacht. Zumindest

Unbestritten.

>würde es vermutlich auch wenig Begeisterung hervorrufen, wenn z.B. der
>Zug auf einmal abgeschleppt wird, und die Gruppe Raucher / Kicker /
>Beerenpflücker in der Pampa zurücklässt, weil die hinter ihrem Busch
>keiner mehr gesehen hat.

Ich meine ja auch eher, daß generell die Evakuierung frühe hätte
anlaufen sollen/können.

Fa.l.k.Sc.h.ad.e

unread,
Jun 15, 2013, 3:25:06 AM6/15/13
to
Am 15.06.2013 08:16, schrieb Marc Haber:
> "Fa.l.k.Sc.h.ad.e" <fa...@arcor.de> wrote:
>> das war auch ein Mustergültig heftiges Unwetter, ich habe es in Mannheim
>> erlebt,
>
> Ich lebe in Ilvesheim, das ist sozusagen direkt vor den Toren
> Mannheims[1]. Hier hat es sehr stark geregnet. Von viel Wind habe ich
> nichts mitbekommen, und geblitzt und gedonnert hat es auch nicht.

Donner habe ich auch nicht gehört, aber in Mannheim hat es stark
gestürmt und ich konnte gerade noch rechtzeitig einsteigen. Der Zf der
ca. 60 sek nach mir einstig, war klatschnass.
>
>> nachdem ich doch die Kombination 771 /375 vom Flughafen nach
>> Karlsruhe gewählt hatte, statt den 203 ab Flughafen zu benutzen.
>
> Scheint eine weise Entscheidung gewesen zu sein ;-) Oder wärest Du
> gerne mal beim Abenteuer dabei gewesen?

ich bevorzuge Evakuierungen bei Tageslicht.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jun 15, 2013, 3:26:21 AM6/15/13
to
"Fa.l.k.Sc.h.ad.e" <fa...@arcor.de> wrote:

>und dann, bist Du aus dem Zug raus und? Im Stockdunkeln zur nächsten
>Straße laufen,

Ähhm, ja, was mich angeht, kein Problem. Ich habe eine fiese
LED-Taschenlampe bei, die wasserdicht und für viele Stunden gut ist,
ein Funkgerät, Telephon, GPS, alles auch wasserdicht.

>schwimmen?

Das ist natürlich dumm, wirklich gut schwimmen kann ich nicht :-)

Zugegeben, das ist nicht der Maßstab. Und natürlich kann das Personal
vor Ort schwer ersehen, wer nur ein Dummlaberer ist, und wer wirklich
problemlos alleine zurechtkommt und einfach anders heimfährt.

Fa.l.k.Sc.h.ad.e

unread,
Jun 15, 2013, 3:26:50 AM6/15/13
to
Am 15.06.2013 09:20, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
> "Fa.l.k.Sc.h.ad.e" <fa...@arcor.de> wrote:
>
>>> Unfallzeitpunkt zwischen 21.00 und 22.00. Das Ende des Unwetters
>> sollte man auch noch abwarten

> Aus meiner _laienhaften_ Feuerwehr-Sicht

ich habe mal das wesentliche markiert

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jun 15, 2013, 3:29:52 AM6/15/13
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:

>>Ist es überzogen darauf zu bestehen, keine 7 Stunden in einem defekten
>>Zug ausharren zu müssen?
>
>Bei hinreichend widrigen Umständen, ja.

Die konnten aber für diesen Fall noch nicht wirklich dargelegt werden.
Bis jetzt war einfach ein kleineres Unwetter mit einem Baum auf den
Schienen und herabhängender OL.

Fa.l.k.Sc.h.ad.e

unread,
Jun 15, 2013, 3:31:14 AM6/15/13
to
Am 15.06.2013 07:56, schrieb Paul Muster:
> On 15.06.2013 01:05, Lothar Hügel wrote:
>> Am 14.06.2013 19:03, schrieb Johann Mayerwieser:
>
>>> Ich glaub, da waren ein paar echte Idioten am Werk. Hätte ich im
>>> Zug gesessen, dann würde ich ein paar Anzeigen machen und auch
>>> versuchen, die Bahn zivilrechtlich in Haftung zu nehmen.
>>
>> da triffst du aber vermutlich nicht die Verantwortlichen
>
> Hä? Meinst du, Lothar will von den handelnden Personen persönlich die
> Entschädigung, womöglich aus deren Privatvermögen? Das glaube ich nicht.
> Es geht darum, solche grandiosen Fehlleistungen für _die Firma_ Bahn

und wer entscheidet was eine Fehlleistung ist und was nicht? Du? Na
hoffentlich nicht! Du, hast nämlich keine Ahnung!

> richtig teuer zu machen, sodass die Bahn diese _aus finanziellen
> Gründen_ in Zukunft vermeidet. Denn alle anderen Gründe ziehen ja nicht:
> Image - was ist da noch zu verlieren? Fahrgastrechte - lächerlich.
> Zivilschutz - die Aufsichtsbehörden haben mit 4 oder 7 Stunden offenbar
> kein Problem.

Könnte das vielleicht daran liegen, das es gar kein Problem ist? Hast Du
schon mal eine Evakuierung erlebt? Kann es sein das da ein Blinder von
Farben schwätzt?


Fa.l.k.Sc.h.ad.e

unread,
Jun 15, 2013, 3:39:10 AM6/15/13
to
Am 15.06.2013 08:36, schrieb Paul Muster:
> On 14.06.2013 23:53, Fa.l.k.Sc.h.ad.e wrote:
>> Am 14.06.2013 22:38, schrieb Johann Mayerwieser:
>>> Am Fri, 14 Jun 2013 19:28:35 +0200 schrieb Marc Haber:
>
>>>> Da war nichts sachliches. Nur überzogene Forderungen auf
>>>> Stammtischniveau.
>>>
>>> Ist es überzogen darauf zu bestehen, keine 7 Stunden in einem defekten
>>> Zug ausharren zu müssen?
>>
>> Johann letztens mussten Passagiere 1 1/2 Tage in einem Zug ausharren,
>> wegen Hochwasser, Murrenabgängen etc.
>
> Ja, und? Wenn andere noch größeren Mist bauen, ist das für die Deutsche
> Bahn dann ok - oder was?

und schon wieder masst Du Dir an zu Entscheiden ob andere ihren Job
richtig machen oder nicht, nur Ahnung hast Du keine. Warst Du in Zell
aS, warst Du dabei, kannst Du beurteilen ob man da Mist gebaut hat, oder
vielleicht in der Situation, das optimale für die Fahrgäste getan hat?

Du anonymer kleiner Feigling willst etwas beurteilen von dem Du so gar
keine Ahnung hast, wie Du ja immer wieder eindrucksvoll beweist?


Nun, dann ist es ja auch nicht schlimm, wenn ab
> und zu ein paar Leute draufgehen, in Indien passiert das ständig.

ach es sind Leute gestorben?
>
>
> Schade, schade, schade, dass solche Leute hier die Bahn repräsentieren.

ICH repräsentiere hier nur mich und Meinung, Du hast Usenet noch nicht
verstanden und nun geh sterben.


Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Jun 15, 2013, 3:40:45 AM6/15/13
to
Holger Metschulat <holger.m...@arcor.de> wrote:

>Ich gehe davon aus, niemand hätte einen Passagier davon körperlich
>abgehalten, sich vom Geschehen auf eigene Faust zu entfernen. Also keine

Ist eben nur die Frage, ob Ziehen der Notöffnung Mißbrauch von
Notrufen oder so ist.

>Freiheitsberaubung und Nötigung. Die Empfehlung, im Zug zu bleiben, ist
>dann eher Wahrung der Fürsorgepflicht durch die Bahn.

Wenn es draußen schifft und stürmt und der Zug mitten im Nirgendwo
steht, dann würde ich da sicher auch schön brav sitzen bleiben und
helfen, die Biervorräte zu vernichten. Krass finde ich nur die Fälle,
wo ein roter Zug ohne A/C und ohne Getränke wegen Bahnsuizid beim
vorausfahrenden Zug in der glühenden Hitze im Wohngebiet steht und die
Leute aktiv zurückgehalten werden, bis die Feuerwehr nach zwei Stunden
endlich hölzerne Stege gebaut hat. In den zwei Stunden hätte der Zub
oder Tf alle Fahrgäste einzeln am Händchen in den Schotter, durch 5m
gepflegtes Gras und zum Bürgersteig geleitet.

Fa.l.k.Sc.h.ad.e

unread,
Jun 15, 2013, 3:45:03 AM6/15/13
to
Am 15.06.2013 09:02, schrieb Paul Muster:
> On 15.06.2013 08:18, Marc Haber wrote:
>> Johann Mayerwieser <johann.ma...@gmail.com> wrote:
>>> Am Fri, 14 Jun 2013 19:28:35 +0200 schrieb Marc Haber:
>
>>>> Da war nichts sachliches. Nur überzogene Forderungen auf
>>>> Stammtischniveau.
>>>
>>> Ist es überzogen darauf zu bestehen, keine 7 Stunden in einem defekten
>>> Zug ausharren zu müssen?
>>
>> Bei hinreichend widrigen Umständen, ja.
>
> Dass diese zum fraglichen Zeitpunkt am betreffenden Ort gegeben waren,
> stelle ich in Frage.

ach, Du warst doch vor Ort, oder woher diese Einschätzung?
>
> Natürlich, die Claqueure wissen 1000%ig, dass auf gar keinen Fall - vor
> Ort oder im Vorfeld - Fehlentscheidungen getroffen wurden (oder
> Entscheidungen viel zu spät getroffen wurden).

hier hat bislang niemand behauptet das _keine_ Fehler gemacht wurden, es
wird gemutmaßt was die Ursachen sein können. DU hingegen bist
offensichtlich fest davon überzeugt das Fehler gemacht wurden. Da alles
ohne jede Kenntnis und ohne jedes Verständnis der Sachlage.

Ich nenne so was Dummschwätzen! (und Paulchen, lies genau, ICH nenne das
Dummschwätzen)

Fa.l.k.Sc.h.ad.e

unread,
Jun 15, 2013, 3:48:44 AM6/15/13
to
Am 15.06.2013 09:29, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
> Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
>
>>> Ist es überzogen darauf zu bestehen, keine 7 Stunden in einem defekten
>>> Zug ausharren zu müssen?
>>
>> Bei hinreichend widrigen Umständen, ja.
>
> Die konnten aber für diesen Fall noch nicht wirklich dargelegt werden.
> Bis jetzt war einfach ein kleineres Unwetter mit einem Baum auf den
> Schienen und herabhängender OL.
>
Ralph Du begibst Dich gerade auf Muster Niveau. Das finde ich sehr
bedauerlich.

Ohne Kentniss der Umstände und der Sachlage zu Urteilen ist Dumm. Über
den Begriff "kleineres Unwetter" kann man streiten. Ich empfand es nicht
als klein, sondern eher als Heftig!

Fa.l.k.Sc.h.ad.e

unread,
Jun 15, 2013, 3:55:57 AM6/15/13
to
Am 15.06.2013 09:26, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
> "Fa.l.k.Sc.h.ad.e" <fa...@arcor.de> wrote:
>
>> und dann, bist Du aus dem Zug raus und? Im Stockdunkeln zur nächsten
>> Straße laufen,
>
> Ähhm, ja, was mich angeht, kein Problem. Ich habe eine fiese
> LED-Taschenlampe bei, die wasserdicht und für viele Stunden gut ist,
> ein Funkgerät, Telephon, GPS, alles auch wasserdicht.

und das GPS zeigt das nächste Schlammloch im überfluteten Boden an? Nur
mal so als Beispiel. Ich bin privat ähnlich ausgerüstet wie Du, trotzdem
würde ich mich nicht aus dem sicheren Zug wegbewegen auf unsicheres
Terrain. Wenn Du in einem Schlammloch steckst zieht Dich Dein GPS da
auch nicht mehr raus.
>
>> schwimmen?
>
> Das ist natürlich dumm, wirklich gut schwimmen kann ich nicht :-)
>
> Zugegeben, das ist nicht der Maßstab. Und natürlich kann das Personal
> vor Ort schwer ersehen, wer nur ein Dummlaberer ist, und wer wirklich
> problemlos alleine zurechtkommt und einfach anders heimfährt.

wie schon geschrieben, es wird keiner aktiv am Aussteigen und ersaufen
gehindert.

Mustermodus on: Nein ich will nicht das Fahrgäste ersaufen Mustermodus off




Paul Muster

unread,
Jun 15, 2013, 3:58:49 AM6/15/13
to
On 15.06.2013 09:39, Fa.l.k.Sc.h.ad.e wrote:

> Du anonymer kleiner Feigling

Sag mal, hast du es noch immer nicht begriffen, dass ich eben so heiße?

Und ich stehe sogar zu dem, was ich - unter Realname! - schreibe. Im
Gegensatz zu anderen, die ihren Namen verschleiern.


ofG Paul

Paul Muster

unread,
Jun 15, 2013, 4:04:55 AM6/15/13
to
On 15.06.2013 09:39, Fa.l.k.Sc.h.ad.e wrote:
> Am 15.06.2013 08:36, schrieb Paul Muster:
>> On 14.06.2013 23:53, Fa.l.k.Sc.h.ad.e wrote:
>>> Am 14.06.2013 22:38, schrieb Johann Mayerwieser:

>>>> Ist es überzogen darauf zu bestehen, keine 7 Stunden in einem defekten
>>>> Zug ausharren zu müssen?
>>>
>>> Johann letztens mussten Passagiere 1 1/2 Tage in einem Zug ausharren,
>>> wegen Hochwasser, Murrenabgängen etc.
>>
>> Ja, und? Wenn andere noch größeren Mist bauen, ist das für die Deutsche
>> Bahn dann ok - oder was?
>
> und schon wieder masst Du Dir an zu Entscheiden ob andere ihren Job
> richtig machen oder nicht, nur Ahnung hast Du keine. Warst Du in Zell
> aS, warst Du dabei, kannst Du beurteilen ob man da Mist gebaut hat, oder
> vielleicht in der Situation, das optimale für die Fahrgäste getan hat?

Sorry, aber in Mitteleuropa gibt es keine Stellen, an denen man Leute
nicht innerhalb von einigen Stunden bergen kann. Schließlich war der
"Abholort" ja bekannt, der Zug war ja weder in eine Schlucht gefallen
und vom Fluss irgendwohin weggeschwemmt worden noch in einer Lawine
unter x Metern Schnee verschüttet.

> Nun, dann ist es ja auch nicht schlimm, wenn ab
>> und zu ein paar Leute draufgehen, in Indien passiert das ständig.
>
> ach es sind Leute gestorben?

Nein, aber das wäre ja nicht so schlimm, wenn das in D auch ab und zu
passieren würde, denn in Indien passiert das ständig. Und *deine*
"Argumentation" war ja, dass in anderen Ländern noch viel schlimmere
Sachen (30 Stunden statt "nur" 7 Stunden eingesperrt) passieren.


Paul

Fa.l.k.Sc.h.ad.e

unread,
Jun 15, 2013, 4:15:13 AM6/15/13
to
Am 15.06.2013 10:04, schrieb Paul Muster:


> Nein, aber das wäre ja nicht so schlimm, wenn das in D auch ab und zu
> passieren würde, denn in Indien passiert das ständig. Und *deine*
> "Argumentation" war ja, dass in anderen Ländern noch viel schlimmere
> Sachen (30 Stunden statt "nur" 7 Stunden eingesperrt) passieren.

Du redest wirr!

Paul Muster

unread,
Jun 15, 2013, 4:11:21 AM6/15/13
to
On 15.06.2013 09:55, Fa.l.k.Sc.h.ad.e wrote:

> Mustermodus on: Nein ich will nicht das Fahrgäste ersaufen Mustermodus off

Das wäre für den Bahnbetrieb aber viel, viel besser. Denn die ersoffenen
"Fahrgäste" würden nicht mehr rumnerven und Ansprüche stellen.

Man könnte tagelang mit _einem_ TVT an der Oberleitung _zweier_ Gleise
herumbasteln, ..., ..., auch mal eine Testfahrt machen, ob wirklich
nirgendwo mehr ein Blättchen auf dem Gleis liegt etc. und _dann_ die
zwei 218 aus F rufen, dass sie nun mal den ICE abschleppen sollen.


Paul

Johann Mayerwieser

unread,
Jun 15, 2013, 4:35:53 AM6/15/13
to
Und jetzt erklär mir einmal, warum man nicht erden kann, Seile
wegschneiden und Baum aus dem Gleis bringen kann. Es genügt dazu doch
auch ein Zweiwege-Feuerwehrfahrzeug, die einzige Sonderausstattung sind
die Erdungsstangen. Was wäre gewesen, wenn bei dem Baumunfall verletzte
oder eingeklemmte Personen gewesen wären, hätten die auch sieben Stunden
auf Versorgung warten müssen?
Ich weiß, Zweiwegefahrzeuge sind bei der Feuerwehr selten, aber es
scheint, als wäre die Bahn gut beraten, entlang von Bahnstrecken alle x
km einer Feuerwehr die entsprechenden Zusatzausrüstung zu einem
bestehenden Feuerwehrfahrzeug zu spendieren.

Hannes

--
Rechtschreibfehler unterliegen der Creative Commons Lizenz, sie dürfen
weiterverwendet und verändert werden, bei Weiterverwendung muss der
Urheber genannt werden und sie dürfen jeweils nur unter dieser oder einer
vergleichbaren Lizenz weitergegeben werden.

Johann Mayerwieser

unread,
Jun 15, 2013, 4:39:03 AM6/15/13
to
Am Sat, 15 Jun 2013 09:55:57 +0200 schrieb Fa.l.k.Sc.h.ad.e:

> und das GPS zeigt das nächste Schlammloch im überfluteten Boden an? Nur
> mal so als Beispiel. Ich bin privat ähnlich ausgerüstet wie Du, trotzdem
> würde ich mich nicht aus dem sicheren Zug wegbewegen auf unsicheres
> Terrain.

Es gibt einen sicheren Weg - die Bahntrasse. Auf dem einen Gleis kommt
von hinten sicher kein Zug und ein Hilfszug wird sich der Stelle -
insbesondere wenn er sich auf dem vom liegen gebliebenen Zug blockierten
Gleis nähert, mit sehr reduzierter Geschwindigkeit fahren, sodass man vom
Erkennen des Zuspitzensignals an mit einem großen Sicherheitspolster vom
Gleis kommt.
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Tobias Nicht

unread,
Jun 15, 2013, 4:54:41 AM6/15/13
to
Am 15.06.2013 09:22, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
> Ich meine ja auch eher, daß generell die Evakuierung frühe hätte
> anlaufen sollen/können.

Bin aber gerade am Überlegen wo die DB auf der Strecke einen Dieselzug
in der erforderlichen Kapazität zum evakuieren stehen hat?

Gruß Tobias

Johann Mayerwieser

unread,
Jun 15, 2013, 5:02:49 AM6/15/13
to
Am Sat, 15 Jun 2013 09:31:14 +0200 schrieb Fa.l.k.Sc.h.ad.e:

>> richtig teuer zu machen, sodass die Bahn diese _aus finanziellen
>> Gründen_ in Zukunft vermeidet. Denn alle anderen Gründe ziehen ja
>> nicht:
>> Image - was ist da noch zu verlieren? Fahrgastrechte - lächerlich.
>> Zivilschutz - die Aufsichtsbehörden haben mit 4 oder 7 Stunden offenbar
>> kein Problem.
>
> Könnte das vielleicht daran liegen, das es gar kein Problem ist? Hast Du
> schon mal eine Evakuierung erlebt? Kann es sein das da ein Blinder von
> Farben schwätzt?


Könnte es sein, dass da etwas nicht gut läuft? Ich habe einmal einen
Bericht über die Schweizer Lösch- und Rettungszüge gesehen, die fahren
schon auf Verdacht los, wenn ein Zug länger als 10 Minuten auf der
Strecke steht und kein Grund dafür in der Leitstelle bekannt ist. Sie
erreichen den größten Teil des Schweizer Bahnnetzes innerhalb von 30
Minuten und sind auch für Evakuierungen ausgerüstet - wobei man sicher
keinen kompletten ICE auf ein Mal evakuieren kann.

Wenn man sich aber den Wikipedia-Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/
Rettungszug_%28Deutsche_Bahn_AG%29 durchliest ......

Stefan Froehlich

unread,
Jun 15, 2013, 5:15:48 AM6/15/13
to
On Sat, 15 Jun 2013 10:04:55 Paul Muster wrote:
> Sorry, aber in Mitteleuropa gibt es keine Stellen, an denen man Leute
> nicht innerhalb von einigen Stunden bergen kann.

Haengt immer von den naeheren Umstaenden ab, siehe beispielsweise
<http://de.wikipedia.org/wiki/Lawinenkatastrophe_von_Galt%C3%BCr>.
Aber von solchen Verhaeltnissen war man hier doch einigermassen weit
entfernt.

Servus,
Stefan

--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan - die faszinierendste Entscheidung der Welt!
(Sloganizer)

Stefan Reuther

unread,
Jun 15, 2013, 5:31:52 AM6/15/13
to
Fa.l.k.Sc.h.ad.e wrote:
> Am 15.06.2013 09:29, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
>> Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
>>>> Ist es überzogen darauf zu bestehen, keine 7 Stunden in einem defekten
>>>> Zug ausharren zu müssen?
>>>
>>> Bei hinreichend widrigen Umständen, ja.
>>
>> Die konnten aber für diesen Fall noch nicht wirklich dargelegt werden.
>> Bis jetzt war einfach ein kleineres Unwetter mit einem Baum auf den
>> Schienen und herabhängender OL.
>>
> Ralph Du begibst Dich gerade auf Muster Niveau. Das finde ich sehr
> bedauerlich.
>
> Ohne Kentniss der Umstände und der Sachlage zu Urteilen ist Dumm.

"Ohne Kenntnis der Umstände und der Sachlage" wurden für Deutschland
Regeln aufgestellt wie die, dass ein Notarzt im Mittel binnen X Minuten
quasi jeden Ort erreichen können muss. Und da halte ich es keineswegs
für überzogen, analog Wünsche zu äußern (und nichts anderes ist das, was
wir hier in der Newsgroup tun), dass eine Evakuierung auf freier
Strecke, bei komplett vorhandenem Gleis, bitte weniger als 7 Stunden zu
dauern habe.

Ich habe Himmelfahrt 3 Stunden Verspätung in einer NOB gehabt. Lok ver-
reckt, in Sichtweite des Bw Eidelstedt. Jeder hatte Verständnis, dass
die Ersatzlok ein Weilchen braucht. Halbe, dreiviertel Stunde, eigent-
lich eine tolle Zeit. Niemand - einschließlich der Zugbesatzung - hatte
Verständnis dafür, dass die Kiste dann eine knappe Stunde an einem
Sperrsignal stand und nicht an den Zug gesetzt werden durfte. Niemand -
einschließlich der Zugbesatzung - hatte Verständnis dafür, dass der Zug
zurück nach Altona geschoben *und dann doch wieder in Richtung Sylt*
gefahren wurde anstatt gleich nach Sylt (ersteres wäre verständlich
gewesen, wenn der Zug beschädigt gewesen wäre, dass die Fahrt nach Sylt
ausgeschlossen wäre). Irgendwer wird mir jetzt bestimmt erzählen, dass
ich ich das als Bahnfremder nicht beurteilen kann. Ich würde mir dennoch
das Äußern von Wünschen weiterhin erlauben, die ich nicht für überzogen
halte.


Stefan

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Johann Mayerwieser

unread,
Jun 15, 2013, 6:24:42 AM6/15/13
to
Sie braucht keinen Dieselzug, sondern ein Dieseltriebfahrzeug. Einen Zug
findet man relativ rasch an der Strecke - schlimmstenfalls einen
REgionalzug ausräumen, Fahrgäste per Taxi oder anderen Möglichkeiten
weiter befördern und Diesellok vorspannen.
Und bevor ich sieben Stunden oder länger da drinnen bin, nehme ich sogar
50 km in einem Güterwaggon in Kauf.

Erhard Schwenk

unread,
Jun 15, 2013, 6:29:33 AM6/15/13
to
Wenn ich die Beschreibungen recht sehe, war da nix entgleist und
mindestens in einer Richtung waren die Gleise auch noch intakt. Warum
muß der Zug da überhaupt evakuiert werden und wird nicht einfach von
einer Diesellok zum letzten Bahnhof zurückgeschleppt?


--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de/
APAYA running System - http://www.apaya.net/
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Johann Mayerwieser

unread,
Jun 15, 2013, 6:35:30 AM6/15/13
to
Am Sat, 15 Jun 2013 00:35:57 +0200 schrieb Fa.l.k.Sc.h.ad.e:

> Zell am See, 02.06. Zugnummer weiß ich jetzt nicht, der Kollege ist da
> über 30h gestanden mit seinem Zug.


Hab da jetzt ein bisschen gegoogelt und bislang noch nichts gefunden, Die
Bahnstrecke über Zell/See war einige Tage unterbrochen, aber wenn ein Zug
mit Passagieren auf der Strecke liegen geblieben wäre und die Fahrgäste
30 STunden im Zug gewesen wäre, dann wäre das irgendwo an die
Öffentlichkeit gelangt, das WAZ-Revolverblatt "Kronenzeitung" hätte da
sicher einen Aufmacher gebracht. Dass der Zug 30 Stunden nicht weiter
gekommen ist, ist sicher möglich. Du kannst ja deinen Kollegen noch
einmal fragen.

Erhard Schwenk

unread,
Jun 15, 2013, 6:50:45 AM6/15/13
to
On 15.06.2013 12:35, Johann Mayerwieser wrote:
> Am Sat, 15 Jun 2013 00:35:57 +0200 schrieb Fa.l.k.Sc.h.ad.e:
>
>> Zell am See, 02.06. Zugnummer weiß ich jetzt nicht, der Kollege ist da
>> über 30h gestanden mit seinem Zug.
>
>
> Hab da jetzt ein bisschen gegoogelt und bislang noch nichts gefunden, Die
> Bahnstrecke über Zell/See war einige Tage unterbrochen, aber wenn ein Zug
> mit Passagieren auf der Strecke liegen geblieben wäre und die Fahrgäste
> 30 STunden im Zug gewesen wäre, dann wäre das irgendwo an die
> Öffentlichkeit gelangt, das WAZ-Revolverblatt "Kronenzeitung" hätte da
> sicher einen Aufmacher gebracht. Dass der Zug 30 Stunden nicht weiter
> gekommen ist, ist sicher möglich. Du kannst ja deinen Kollegen noch
> einmal fragen.

Abgesehen davon sind mehrfache Murenabgänge und Lawinen in einer
Hochgebirgsregion schonne andere Nummer als ein umgestürzter Baum in der
rheinischen Tiefebene.

Im Hochgebirge hast Du oft keine alternativen Transportwege (im Sinne
von "gar keine", nicht im Sinne von "man kommt da nur mit dem Trekker
über einen Feldweg ran" oder "man muß bis zur Bundesstraße über einen
Acker laufen"). In Mitteldeutschland ist sowas doch eher selten, da
gibts kaum Regionen wo man in irgendeiner Himmelsrichtung 5km weit kommt
ohne eine Straße zu überqueren.

Daß wenn ein Baum eine Oberleitung niedermäht und auf die Gleise stürzt
Sicherungsmaßnahmen wie Erdung erforderlich sind, ist sicher richtig und
das eine.

Wenn sowas allerdings 7 Stunden dauert, dann läuft definitiv irgendwas
grundlegendes falsch - und wenn und sei es nur, daß zu wenig
Rettungspersonal / -gerätschaften in der Gegend vorgehalten wurden oder
daß sich der konkrete Zug aufgrund irgendwelcher Designparameter nicht
so einfach vom ggf. beschädigten Zugfahrzeug trennen und mit Dieselkraft
zurückschleppen läßt.

Fa.l.k.Sc.h.ad.e

unread,
Jun 15, 2013, 6:56:06 AM6/15/13
to
Am 15.06.2013 10:35, schrieb Johann Mayerwieser:
> Am Sat, 15 Jun 2013 09:26:50 +0200 schrieb Fa.l.k.Sc.h.ad.e:
>
>> Am 15.06.2013 09:20, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
>>> "Fa.l.k.Sc.h.ad.e" <fa...@arcor.de> wrote:
>>>
>>>>> Unfallzeitpunkt zwischen 21.00 und 22.00. Das Ende des Unwetters
>>>> sollte man auch noch abwarten
>>
>>> Aus meiner _laienhaften_ Feuerwehr-Sicht
>>
>> ich habe mal das wesentliche markiert
>
> Und jetzt erklär mir einmal, warum man nicht erden kann,

ich war nicht vor Ort, ich bin ein paar Minuten vorher nur
durchgefahren, auch bin ich kein Feuerwehrmann und auch nicht
Erdungsberechtigt, deswegen erlaube ich mir kein Urteil

Seile
> wegschneiden und Baum aus dem Gleis bringen kann. Es genügt dazu doch
> auch ein Zweiwege-Feuerwehrfahrzeug, die einzige Sonderausstattung sind
> die Erdungsstangen.

warum fragst Du mich erst, Du weißt doch schon alles

Was wäre gewesen, wenn bei dem Baumunfall verletzte
> oder eingeklemmte Personen gewesen wären, hätten die auch sieben Stunden
> auf Versorgung warten müssen?

dann hätte man riskantere und für die Retter gefährlichere Massnahmen
ergriffen, würde ich vermuten






Marc Haber

unread,
Jun 15, 2013, 6:57:23 AM6/15/13
to
Die zwei 628er werden sie im Zweifel aus Ludwigshafen geholt haben.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Fa.l.k.Sc.h.ad.e

unread,
Jun 15, 2013, 6:59:29 AM6/15/13
to
nun in FF sollten einer oder mehrere aufzutreiben sein, braucht man nur
noch jemanden der sie fahren kann.
Vorher muss natürlich das Gegengleis überprüft werden über mehrere
Kilometer im Dunklen und auch die jenigen die das tun müssen erst mal
rankommen, genau wie die, die die Fahrleitung reparieren, erden etc.

Mancher stellt einfach ein paar Preiserlein daneben und gut, aber im
wahren Leben ist das alles nicht so einfach.

Fa.l.k.Sc.h.ad.e

unread,
Jun 15, 2013, 7:03:10 AM6/15/13
to
Am 15.06.2013 12:24, schrieb Johann Mayerwieser:

> Und bevor ich sieben Stunden oder länger da drinnen bin, nehme ich sogar
> 50 km in einem Güterwaggon in Kauf.

wenn es nicht mit Sicherheit Menschenleben kosten würde, würde ich ja
mal Leute wie Dich und Muster in solch einem Fall handeln lassen. Da
würde von eurem absurden Geschwätz nicht mehr viel übrigbleiben.

Geh wieder in den Keller und spiel Märklin!

Fa.l.k.Sc.h.ad.e

unread,
Jun 15, 2013, 7:05:16 AM6/15/13
to
Am 15.06.2013 10:39, schrieb Johann Mayerwieser:
> Am Sat, 15 Jun 2013 09:55:57 +0200 schrieb Fa.l.k.Sc.h.ad.e:
>
>> und das GPS zeigt das nächste Schlammloch im überfluteten Boden an? Nur
>> mal so als Beispiel. Ich bin privat ähnlich ausgerüstet wie Du, trotzdem
>> würde ich mich nicht aus dem sicheren Zug wegbewegen auf unsicheres
>> Terrain.
>
> Es gibt einen sicheren Weg - die Bahntrasse. Auf dem einen Gleis kommt
> von hinten sicher kein Zug und ein Hilfszug wird sich der Stelle -
> insbesondere wenn er sich auf dem vom liegen gebliebenen Zug blockierten
> Gleis nähert, mit sehr reduzierter Geschwindigkeit fahren, sodass man vom
> Erkennen des Zuspitzensignals an mit einem großen Sicherheitspolster vom
> Gleis kommt.

das ist so Dumm, das ist keinen Kommentar mehr wert.

Johann Mayerwieser

unread,
Jun 15, 2013, 8:01:09 AM6/15/13
to
Am Sat, 15 Jun 2013 12:29:33 +0200 schrieb Erhard Schwenk:

> Wenn ich die Beschreibungen recht sehe, war da nix entgleist und
> mindestens in einer Richtung waren die Gleise auch noch intakt. Warum
> muß der Zug da überhaupt evakuiert werden und wird nicht einfach von
> einer Diesellok zum letzten Bahnhof zurückgeschleppt?


Das war wohl deswegen, weil die Fahrleitung sich im Zug verfangen hat -
da kann man nicht fahren (in Österreich waren die Weingärten perfekte
Panzersperren, der an sich dünne Draht, der da massenhaft gespannt war,
hat sich in die Fahrwerke der Panzer verfangen und diese blockiert),
ähnliches kann dann mit dem Zug auch passieren.

Johann Mayerwieser

unread,
Jun 15, 2013, 8:02:34 AM6/15/13
to
Am Sat, 15 Jun 2013 12:59:29 +0200 schrieb Fa.l.k.Sc.h.ad.e:

> Mancher stellt einfach ein paar Preiserlein daneben und gut, aber im
> wahren Leben ist das alles nicht so einfach.

Vor allem scheint das BAhnfahren in Deutschland nicht einfach zu sein und
es im Allgemeinen besser zu sein, auf das Auto oder Fernbusse
auszuweichen.

Johann Mayerwieser

unread,
Jun 15, 2013, 8:03:50 AM6/15/13
to
Am Sat, 15 Jun 2013 13:05:16 +0200 schrieb Fa.l.k.Sc.h.ad.e:

>> Es gibt einen sicheren Weg - die Bahntrasse. Auf dem einen Gleis kommt
>> von hinten sicher kein Zug und ein Hilfszug wird sich der Stelle -
>> insbesondere wenn er sich auf dem vom liegen gebliebenen Zug
>> blockierten Gleis nähert, mit sehr reduzierter Geschwindigkeit fahren,
>> sodass man vom Erkennen des Zuspitzensignals an mit einem großen
>> Sicherheitspolster vom Gleis kommt.
>
> das ist so Dumm, das ist keinen Kommentar mehr wert.


Das heißt also, dass ich Recht habe, weil dir die ARgumente ausgegangen
sind und du meinen Vorschlag mit dem Verhalten der Eisenbahner im
gegenständlichen FAll vergleichst

Johann Mayerwieser

unread,
Jun 15, 2013, 8:06:45 AM6/15/13
to
Am Sat, 15 Jun 2013 10:25:47 +0000 schrieb Armin Ehrbar:

> Dazu mal eine Frage: Was hat das DBeigene BW Eidelstedt denn mit einem
> Zug der Privatgesellschaft NOB zu tun?
>
> Leider herrscht heutzutage ein Lokalbahndenken vor, welches so um 1920
> mit dem Beginn der ersten Gesamtdeutschen Bahngesellschaft abgeschafft
> wurde.

Soviel ich weiß, kann der Infrastrukturbetreiber in bestimmten Fällen
eine Lok requirieren, d.h. einen Zug abstellen und den Tfzf mit der
Bergung eines Zuges auch eines anderen BAhnunternehmens beauftragen.

Hannes

Reinhard Zwirner

unread,
Jun 15, 2013, 8:22:15 AM6/15/13
to
Fa.l.k.Sc.h.ad.e schrieb:

[...]
> Du redest wirr!

Finde ich nicht.

1. Johann Mayerwieser hatte den Wunsch, nicht 7 h ausharren zu
müssen, in Frageform als "nicht überzogen" bewertet.

2. Du hattest das mit dem Hinweis auf 1,5-tägiges Ausharren bei einem
Unglück in Österreich relativiert.

3. Paul hat sich - sicher in überspitzter Form - mit einem
Analogschluß gegen diese Relativierung gewehrt: Wenn in Indien
ständig Menschen durch den/beim Bahnbetrieb ums Leben kommen, wäre es
- nach Deiner Logik - dann ja nicht so schlimm, wenn hier in D nur
hin und wieder mal jemand tödlich verunglücken würde.

Sooo habe jedenfalls ich die Diskussion verstanden.

Ciao

Reinhard

Wolfgang Keller

unread,
Jun 15, 2013, 8:26:11 AM6/15/13
to
> Nun, man kann es sich einfach machen und das ganze Posting als "Gift"
> bezeichnen. Man könnte aber auch die einzelnen Absätze separat
> betrachten und die sachlichen beantworten.

Geschenkt.

Ich nutze Usenet seit nunmehr zwanzig Jahren und infolge dieser
Erfahrung ist mein Newsclient so nett und filtert für mich die
e-Manationen all der pathologischen Gesinnungsunterlinge, die hier nach
guter alter deutscher Sitte der bahninternen Gestapo
maximalrektalpenetrant ihre "Loyalität" demonstrieren müssen indem sie
schon den leisesten Ansatz jeder Kritik an ihrer geheiligten Obrigkeit
mit schleimheiligem Imagemanagementgeschwätz proaktiv zusabbern.

Für ansatzweise vernünftige inhaltlich relevante Diskussion sind die
de.etc.bahn.*-gruppen ja seit der Usurpation durch diese Lebensformen
vor bald schon zehn Jahren unbrauchbar geworden. Was vermutlich auch der
Zweck der Unternehmung war.

MfG,

Wolfgang

der noch nie in seinem Leben einen eigenen PKW besessen hat und
Autofahren verabscheut wie kaum etwas anderes, aber das DB-Management
will es halt nicht anders als daß man die Dienste dieses Unternehmens
vermeidet wo man nur kann.

Wolfgang Keller

unread,
Jun 15, 2013, 8:27:37 AM6/15/13
to
> Könnte es sein, dass da etwas nicht gut läuft? Ich habe einmal einen
> Bericht über die Schweizer Lösch- und Rettungszüge gesehen, die
> fahren schon auf Verdacht los, wenn ein Zug länger als 10 Minuten auf
> der Strecke steht und kein Grund dafür in der Leitstelle bekannt ist.
> Sie erreichen den größten Teil des Schweizer Bahnnetzes innerhalb von
> 30 Minuten und sind auch für Evakuierungen ausgerüstet - wobei man
> sicher keinen kompletten ICE auf ein Mal evakuieren kann.

Das war sicher bevor Andreas Meyer CEO der SBB wurde. Denn der hat ja
sein Management-"Handwerk" bei der DB gelernt. Und wenn man nach dem
SBB-Fußvolk und den Fahrgästen geht, haben er und die "Helfer", die er
von der DB mitgebracht hat, inzwischen äußerst "erfolgreich" "moderne"
Methoden nicht nur des "Customer Relationship Management" bei der SBB
eingeführt.

MfG,

Wolfgang
Message has been deleted

Ralf Gunkel

unread,
Jun 15, 2013, 8:57:48 AM6/15/13
to
Am 14.06.13 15:20, schrieb Ingo Stiller:
>On 14 Jun., 12:48, Marc Haber <mh+usenetspam1...@zugschl.us> wrote:
>> Paul Muster <exp-311...@news.muster.net> wrote:
>> >Sieben Stunden ist nun also angesagt. Und meines Wissens[1] ist zwischen
>> >Groß-Rohrheim und Biblis freie Strecke, die Komplikationen eines Tunnels
>> >können diesmal nicht als Entschuldigung herhalten.
>>
>> Aber vielleicht ein Fahrleitungsschaden?
>
>Die Fahrleitung soll in der Tat sich x-mal um die ICE "gewickelt"
>haben.
>
>Aber warum schafft man es nicht innerhalb "kurzer" Zeit die Strecke
>a) strom-/spannungslos
>b) geerdet
>c) zu testen, ob wirklich keine Spannung mehr anliegt
>zu bekommen?
>
>Also a) sollte nun ja gar kein Problem sein, da müsste man doch "nur"
>den Hebel umlegen
>Aber b) und c) sollten doch auch bei unwegsamen Gelände in weniger als
>6 Stunden machbar sein?
>
Bewerbungen aller die hier nicht mal Wissens wo der Schaudert war
geschiedenen wissen was in so einem Fall abgeht bitte an die passende
Mailadresse unter www.karriere.deutschebahn.com


Ich kann nur noch mit dem Kopf schütteln wenn ich lese was einige hier
verzapfen.

Ich bin zwar nicht Nmg geschweige denn dabei gewesen aber ich kenne die Ecke
sehr gut.
Es hätten ggf. ein paar Dinge besser laufen können aber in Summe war es der
dümmste Ort an dem die Fuhre stehen bleiben konnte.

Ich möchte auch daran erinnern dass es einen Nmg der DB Netz gab und einen
des Fernverkehr. Ratet mal wer für die Evakuierung zuständig ist....

Gruss Ralf (jetzt mit extra Gnampf)
--
"Sicherungstechnik ist praktizierte Paranoia. Und das ist gut so." Dirk
Moebius in deb*

Ralf Gunkel

unread,
Jun 15, 2013, 9:00:49 AM6/15/13
to
Am 15.06.13 12:29, schrieb Erhard Schwenk:
>On 15.06.2013 10:54, Tobias Nicht wrote:
>> Am 15.06.2013 09:22, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
>>> Ich meine ja auch eher, daß generell die Evakuierung frühe hätte
>>> anlaufen sollen/können.
>>
>> Bin aber gerade am Überlegen wo die DB auf der Strecke einen Dieselzug
>> in der erforderlichen Kapazität zum evakuieren stehen hat?
>
>Wenn ich die Beschreibungen recht sehe, war da nix entgleist und
>mindestens in einer Richtung waren die Gleise auch noch intakt. Warum
>muß der Zug da überhaupt evakuiert werden und wird nicht einfach von
>einer Diesellok zum letzten Bahnhof zurückgeschleppt?
>

Du kannst natürlich weiterhin die mehrfach gesetzte Information ignorieren
dass die Fahrleitung erst gesichert und weggebaut werden musste bevor der
ICE weggezogen werden konnte. Und das war in diesem Fall nicht trivial.

Ralf Gunkel

unread,
Jun 15, 2013, 9:01:35 AM6/15/13
to
Am 15.06.13 12:57, schrieb Marc Haber:
>Tobias Nicht <nurs...@arcor.de> wrote:
>>Am 15.06.2013 09:22, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
>>> Ich meine ja auch eher, daß generell die Evakuierung frühe hätte
>>> anlaufen sollen/können.
>>
>>Bin aber gerade am Überlegen wo die DB auf der Strecke einen Dieselzug
>>in der erforderlichen Kapazität zum evakuieren stehen hat?
>
>Die zwei 628er werden sie im Zweifel aus Ludwigshafen geholt haben.
>

So ist es.

Marc Haber

unread,
Jun 15, 2013, 9:02:29 AM6/15/13
to
Michael Kümmling <mic...@kuemmling.de> wrote:
>Am 15.06.2013 14:06, schrieb Johann Mayerwieser:
>> Am Sat, 15 Jun 2013 10:25:47 +0000 schrieb Armin Ehrbar:
>>
>>> Dazu mal eine Frage: Was hat das DBeigene BW Eidelstedt denn mit einem
>>> Zug der Privatgesellschaft NOB zu tun?
>>>
>>> Leider herrscht heutzutage ein Lokalbahndenken vor, welches so um 1920
>>> mit dem Beginn der ersten Gesamtdeutschen Bahngesellschaft abgeschafft
>>> wurde.
>>
>> Soviel ich weiß, kann der Infrastrukturbetreiber in bestimmten Fällen
>> eine Lok requirieren, d.h. einen Zug abstellen und den Tfzf mit der
>> Bergung eines Zuges auch eines anderen BAhnunternehmens beauftragen.
>Ja, kann er. Da geht es aber immer nur um die Räumung der Strecke, d.h.
>Abschleppen bis zum nächsten geeigneten Bahnhofsgleis. Ab dort muss sich
>das EVU dann selber kümmern.

Und das nächste geeignete Gleis wird eben Altona gewesen sein. Schöne
Bahnreform, aber das ist halt politisch so gewollt.

Ralf Gunkel

unread,
Jun 15, 2013, 9:02:52 AM6/15/13
to
Am 15.06.13 14:02, schrieb Johann Mayerwieser:
>Am Sat, 15 Jun 2013 12:59:29 +0200 schrieb Fa.l.k.Sc.h.ad.e:
>
>> Mancher stellt einfach ein paar Preiserlein daneben und gut, aber im
>> wahren Leben ist das alles nicht so einfach.
>
>Vor allem scheint das BAhnfahren in Deutschland nicht einfach zu sein und
>es im Allgemeinen besser zu sein, auf das Auto oder Fernbusse
>auszuweichen.
>
>

Und das schreibt jemand dessen Hausbahn die ÖBB sind.
Lachmischschlapp.
Message has been deleted

Ralf Gunkel

unread,
Jun 15, 2013, 9:05:04 AM6/15/13
to
Am 15.06.13 14:03, schrieb Johann Mayerwieser:
>Am Sat, 15 Jun 2013 13:05:16 +0200 schrieb Fa.l.k.Sc.h.ad.e:
>
>>> Es gibt einen sicheren Weg - die Bahntrasse. Auf dem einen Gleis kommt
>>> von hinten sicher kein Zug und ein Hilfszug wird sich der Stelle -
>>> insbesondere wenn er sich auf dem vom liegen gebliebenen Zug
>>> blockierten Gleis nähert, mit sehr reduzierter Geschwindigkeit fahren,
>>> sodass man vom Erkennen des Zuspitzensignals an mit einem großen
>>> Sicherheitspolster vom Gleis kommt.
>>
>> das ist so Dumm, das ist keinen Kommentar mehr wert.
>
>
>Das heißt also, dass ich Recht habe, weil dir die ARgumente ausgegangen
>sind und du meinen Vorschlag mit dem Verhalten der Eisenbahner im
>gegenständlichen FAll vergleichst
>
>
Oh Mann....

Du übertriffst dich immer wieder mit sinn- und merkbefreitenen Beiträgen.

Ralf Gunkel

unread,
Jun 15, 2013, 9:06:34 AM6/15/13
to
Am 15.06.13 08:36, schrieb Paul Muster:
>On 14.06.2013 23:53, Fa.l.k.Sc.h.ad.e wrote:
>> Am 14.06.2013 22:38, schrieb Johann Mayerwieser:
>>> Am Fri, 14 Jun 2013 19:28:35 +0200 schrieb Marc Haber:
>
>>>> Da war nichts sachliches. Nur überzogene Forderungen auf
>>>> Stammtischniveau.
>>>
>>> Ist es überzogen darauf zu bestehen, keine 7 Stunden in einem defekten
>>> Zug ausharren zu müssen?
>>
>> Johann letztens mussten Passagiere 1 1/2 Tage in einem Zug ausharren,
>> wegen Hochwasser, Murrenabgängen etc.
>
>Ja, und? Wenn andere noch größeren Mist bauen, ist das für die Deutsche
>Bahn dann ok - oder was? Nun, dann ist es ja auch nicht schlimm, wenn ab
>und zu ein paar Leute draufgehen, in Indien passiert das ständig.
>
>
>Schade, schade, schade, dass solche Leute hier die Bahn repräsentieren.
>Ich denke, die Bahn ist weit besser als ihre Vertreter in dieser Gruppe.
>
>
Schaust du gerade wieder in dein spiegelndes Display?

Ralf Gunkel

unread,
Jun 15, 2013, 9:12:30 AM6/15/13
to
Am 15.06.13 12:25, schrieb Armin Ehrbar:
...
>
>Dazu mal eine Frage: Was hat das DBeigene BW Eidelstedt denn mit
>einem Zug der Privatgesellschaft NOB zu tun?
>
>Leider herrscht heutzutage ein Lokalbahndenken vor, welches so um
>1920 mit dem Beginn der ersten Gesamtdeutschen Bahngesellschaft
>abgeschafft wurde.

Si.

>
>Die NOB muß sich, seit der Gründung, bei der DB *jede* einzelne
>Fahrt genehmiegen lassen. Dieses Problem hat übrings jede Privatbahn
>in D, außer sie besitzt betriebseigne Gleise (OHE, Harzer
>Schmalspurbahn, etc.)
>
Das ist inkorrekt dargestellt.
Jedes EVU und damit auch die DB eigenen, ja sogar Fahrten von DB Netz,
brauchen eine Trasse und die wird ggg. auch ad hoc bestellt. So sah es
Duell politisch gewollte Bahnreform vor.

Aber Hauptsache mal wieder so dargestellt als wären nur die Armin armen
Privaten betroffen.

Ralf Gunkel

unread,
Jun 15, 2013, 9:15:50 AM6/15/13
to
Am 15.06.13 14:26, schrieb Wolfgang Keller:
>> Nun, man kann es sich einfach machen und das ganze Posting als "Gift"
>> bezeichnen. Man könnte aber auch die einzelnen Absätze separat
>> betrachten und die sachlichen beantworten.
>
>Geschenkt.
>
>Ich nutze Usenet seit nunmehr zwanzig Jahren und infolge dieser
>Erfahrung ist mein Newsclient so nett und filtert für mich die
>e-Manationen all der pathologischen Gesinnungsunterlinge, die hier nach
>guter alter deutscher Sitte der bahninternen Gestapo
>maximalrektalpenetrant ihre "Loyalität" demonstrieren müssen indem sie
>schon den leisesten Ansatz jeder Kritik an ihrer geheiligten Obrigkeit
>mit schleimheiligem Imagemanagementgeschwätz proaktiv zusabbern.
>
>Für ansatzweise vernünftige inhaltlich relevante Diskussion sind die
>de.etc.bahn.*-gruppen ja seit der Usurpation durch diese Lebensformen
>vor bald schon zehn Jahren unbrauchbar geworden. Was vermutlich auch der
>Zweck der Unternehmung war.
>

Was aber mit Beiträgen die Goodwins Law par Excelence bestätigen nicht
besser wird.
Aber auch du wirst Freunde im Filter finden...
Schade.

Johann Mayerwieser

unread,
Jun 15, 2013, 10:16:48 AM6/15/13
to
Am Sat, 15 Jun 2013 13:02:52 +0000 schrieb Ralf Gunkel:

> Und das schreibt jemand dessen Hausbahn die ÖBB sind.
> Lachmischschlapp.

Die immerhin zu den pünktlichsten Bahnen Europas gehören. Der einzige
Kritikpunkt an der ÖBB sind die Quail-Jets, der Rest ist recht zufrieden
stellend, jedenfalls stinkt die DB mit allen ihren Tochterfirmen gewaltig
ab dagegen.

Hannes

Stefan Reuther

unread,
Jun 15, 2013, 10:38:16 AM6/15/13
to
Marc Haber wrote:
> Michael Kümmling <mic...@kuemmling.de> wrote:
>>Am 15.06.2013 14:06, schrieb Johann Mayerwieser:
>>>Am Sat, 15 Jun 2013 10:25:47 +0000 schrieb Armin Ehrbar:
>>>>Dazu mal eine Frage: Was hat das DBeigene BW Eidelstedt denn mit einem
>>>>Zug der Privatgesellschaft NOB zu tun?
>>>>
>>>>Leider herrscht heutzutage ein Lokalbahndenken vor, welches so um 1920
>>>>mit dem Beginn der ersten Gesamtdeutschen Bahngesellschaft abgeschafft
>>>>wurde.
>>>
>>>Soviel ich weiß, kann der Infrastrukturbetreiber in bestimmten Fällen
>>>eine Lok requirieren, d.h. einen Zug abstellen und den Tfzf mit der
>>>Bergung eines Zuges auch eines anderen BAhnunternehmens beauftragen.
>>
>>Ja, kann er. Da geht es aber immer nur um die Räumung der Strecke, d.h.
>>Abschleppen bis zum nächsten geeigneten Bahnhofsgleis. Ab dort muss sich
>>das EVU dann selber kümmern.
>
> Und das nächste geeignete Gleis wird eben Altona gewesen sein. Schöne
> Bahnreform, aber das ist halt politisch so gewollt.

Ich erwähnte das Bw Eidelstedt, um den Vorfall zu lokalisieren. Um zu
verdeutlichen: das ist keine eingleisige Stichstrecke mitten in der
Pampa, sondern da gibt's Gleise und Weichen noch und nöcher.

Und "Abschleppen des Havaristen zum nächsten Bahnsteig" war das auch
nicht. Die Ersatzlok hatte NOB-Bemalung und blieb, soweit ich das
mitbekommen habe, auch beim zweiten Versuch dran. Außer Bürokratie fällt
mir da echt kein Grund ein. Dem Zugbegleiter übrigens auch nicht. "Ich
betone, ich habe mir das nicht ausgedacht, wir fahren jetzt zurück nach
Altona und von dort dann wieder nach Westerland."


Stefan

Paul Muster

unread,
Jun 15, 2013, 11:20:44 AM6/15/13
to
On 15.06.2013 15:12, Ralf Gunkel wrote:

> So sah es
> Duell politisch gewollte Bahnreform vor.

Bitte?

> Aber Hauptsache mal wieder so dargestellt als wären nur die Armin armen
> Privaten betroffen.

Bitte?


Paul

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