Ich fuhr heute (Mi, 30.08.2006) mit RE 38318 von Falkenberg (Elster) unt Bf
Pbf nach Berlin-Gesundbrunnen. Beim Halt in Holzdorf (Elster) (plan
16.30/30; heute 16.30/32 Uhr) staunte ich nicht schlecht, als während dieser
2 min in der Gegenrichtung EC 371 nach Praha hl.n. flott durchfuhr.
Offensichtlich nahm er ab Papestraße (Südkreuz; plan 15.47/49 Uhr) den Weg
über die Anhalter Bahn - Jüterbog - Falkenberg (Elster unt Bf Pbf) - ? -
Dresden-Neustadt. Laut DB-Informationssystem (RIS) soll er in
Dresden-Neustadt (plan 17.44/47 Uhr) mit -1 min angekommen sein, also 17.43
Uhr.
Nun wäre es interessant, mal zu wissen, ob der Laufweg über Falkenberg
(Elster) planmäßig ist oder ob eine Umleitung nur zufällig genau in den
Fahrplan gepaßt hat.
Außerdem interessant ist der mutmaßliche weitere Laufweg zwischen Falkenberg
(Elster) und Dresden. Ohne Kopfmachen ginge das theoretisch ja nur über
Neuburxdorf - Röderau - Zeithain Bogendreieck - Priestewitz. Die andere
Variante, über Elsterwerda, wäre mit Fahrtrichtungswechsel in
Elsterwerda-Biehla verbunden. Die Strecke Falkenberg (Elster) -
Neuburxdorf - Zeithain Bogendreieck (- Riesa) allerdings hat schon lange
keinen planmäßigen Reiseverkehr mehr und ist im Eisenbahnatlas (von Schweers
+ Wall) auch entsprechend gekennzeichnet.
Hat jemand genauere Infos über den 371 und seinen planmäßigen Laufweg?
Gruß
Diego
Diego Wegner schrieb:
> Nun wäre es interessant, mal zu wissen, ob der Laufweg über
> Falkenberg (Elster) planmäßig ist oder ob eine Umleitung nur zufällig
> genau in den Fahrplan gepaßt hat.
Die Umleitung ist wegen Bauarbeiten noch bis Anfang September.
> Außerdem interessant ist der mutmaßliche weitere Laufweg zwischen
> Falkenberg (Elster) und Dresden. Ohne Kopfmachen ginge das
> theoretisch ja nur über Neuburxdorf - Röderau - Zeithain Bogendreieck
> - Priestewitz. Die andere Variante, über Elsterwerda, wäre mit
> Fahrtrichtungswechsel in Elsterwerda-Biehla verbunden. Die Strecke
> Falkenberg (Elster) - Neuburxdorf - Zeithain Bogendreieck (- Riesa)
> allerdings hat schon lange keinen planmäßigen Reiseverkehr mehr und
> ist im Eisenbahnatlas (von Schweers + Wall) auch entsprechend
> gekennzeichnet.
Na und? Man kann ja trotzdem da langfahren (außer Sonntags). Der Laufweg
geht tatsächlich über Röderau - Pristewitz.
> Hat jemand genauere Infos über den 371 und seinen planmäßigen
> Laufweg?
Sonntags geht es über Leipzig-Schönefeld.
Knut
Danke für die schnelle und informative Antwort! :-)
"Knut Ochdorf" <KnutO...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4lma90F...@individual.net...
> Man kann ja trotzdem da langfahren (außer Sonntags). Der Laufweg
> geht tatsächlich über Röderau - Pristewitz.
[...]
> Sonntags geht es über Leipzig-Schönefeld.
>
> Knut
Vermutlich geht es sonntags deshalb nicht, da die Stw noch örtlich besetzt
sein müssen und dort an So kein Fahrdienstleiter Dienst hat - oder?
Deswegen empfinde ich diese Unterscheidung im Atlas auch als
unzweckmäßig. Die Nutzung kann sich in der Zeit zwischen
redaktioneller Bearbeitung und Drucklegung schon mehrmals
geändert haben.
Etwas anderes wäre es, wenn eine Strecke von der technischen
Ausrüstung her keinen Personenverkehr erlaubt. Aber das
dürfte den Verfassern des Atlasses nur in den wenigsten
Fällen bekannt sein.
Gruß
Hartmut
--
Die From-Adresse existiert, wird aber nicht gelesen.
Für reale Nachrichten bitte "net" durch "de" ersetzen.
Man sollte nach einem erfolgten Upgrade auf eine Vmax von 160 km/h des
Abschnittes Jüterbog - Zeithain Bogendreieck diesen Laufweg zum Regelweg
machen und die Strecke via Doberlug für den FV schleunigst vergessen.
Am Tagesrand kann man ja mit den in DD beginnenden/endenen Zügen die
Bahnhöfe Jüterbog, Falkenberg und Riesa mitbedienen.
--
Oliver Schnell
So wie man jetzt ja auch schon gelegentlich in Doberlug und Elsterwerda
hält. Die Frage wird aber bei der Fahrt über Falkenberg sein, wie das mit
den Kreuzungen so alles aufgehen wird. Noch interessanter wird die Frage,
wenn man dann mal über nen Einstundentakt nachdenkt.
Gruß Carsten
Rechtliche Frage dazu: In älteren Dokumenten findet man für manchen
Strecken den Vermerk "nur Güterverkehr". Gab und gibt es einen Unterschied
bei der Konzession? Wenn ja, wie weit ging und geht der? Kann auf einer
nur für den Güterverkehr eröffneten Strecke planmäßig oder gelegentlich
Personenverkehr stattfinden oder wäre dafür eine Änderung des Status
einer Strecke notwendig?
Gruß,
Martin
Ich kenne mich da nur in der ESTW-Technik aus. Für
Personenverkehr brauchst du in Deutschland SIL 4, für
Güterverkehr genügt meist SIL 3.
Nördlich Jüterbog und südlich Riesa kein Problem.
Noch interessanter wird die Frage,
> wenn man dann mal über nen Einstundentakt nachdenkt.
Derzeit ist der Zweistundentakt bzgl. der Nachfrage ja schon
geschmeichelt (bei den langen Fahrzeiten kein Wunder).
Einen Stundentakt sehe ich da perspektivisch nicht. Höchstens den einen
oder anderen Zusatzzug zu den Spitzenzeiten. Der könnte dann an einem
durch ihn eh' zu bedienen Halt in Falkenger die Züge der Gegenrichtung
passieren lassen.
Wenn die Strecke Südkreuz - Lichtenrade - Blankenfelde wieder aufgebaut
worden wäre, sähe ich für den Weg via Doberlug durchaus eine
Perspektive. So aber sind auf der Route via Falkenberg einfach deutlich
kürzere Fahrzeiten machbar. Südkreuz - Jüterbog (ohne Halt) und
Zeithain Bogendreieck - DD-Neustadt sollten jeweils in 25 min gehen.
Für die Strecke dazwischen einen 120er-Schnitt und du bist bei Südkreuz
- DD-Neustadt in 90 Minuten. Mach das mal über Doberlug-Kirchhain.
Von der Trassierung her gesehen, wäre Jüterbog - Riesa sogar durchaus
für 200 km/h Spitze geeignet, jedoch kostet der Sprung von 160 km/h auf
200 km/h leider Gottes ein Schweinegeld (LZB, Bü-Beseitigung, ...).
--
Oliver Schnell
Ja da gibt es Unterschiede. Die gehen auch bis zur Ausrüstung der Strecke
mit irgendwelcher Sicherungstechnik. Gelegenheitspersonenverkehr ist dabei
durchaus machbar, sollte aber eben auch nur gelegentlich stattfinden. Wenn
dann dort planmäßiger Personenverkehr stattfinden soll, darfst du ein
interessantes Gespräch mit deiner Aufsichtsbehörde führen. Die werden dir
dann schon erzählen, was du alles noch machen musst, um dort regelmäßig mit
Fahrgästen lang zu fahren.
Die Beförderung von Betriebspersonalen zählt dabei nicht zwangsläufig als
Personenverkehr.
Gruß Carsten
> Noch interessanter wird die Frage,
>> wenn man dann mal über nen Einstundentakt nachdenkt.
>
> Derzeit ist der Zweistundentakt bzgl. der Nachfrage ja schon
> geschmeichelt (bei den langen Fahrzeiten kein Wunder).
Auch klar.
> Einen Stundentakt sehe ich da perspektivisch nicht. Höchstens den einen
> oder anderen Zusatzzug zu den Spitzenzeiten. Der könnte dann an einem
> durch ihn eh' zu bedienen Halt in Falkenger die Züge der Gegenrichtung
> passieren lassen.
>
> Wenn die Strecke Südkreuz - Lichtenrade - Blankenfelde wieder aufgebaut
> worden wäre, sähe ich für den Weg via Doberlug durchaus eine
> Perspektive.
Die DB hat ja nun angeblich den "Kampf" mit den Anwohnern der Trasse in
Berlin aufgenommen. Vielleicht erlebt der Dresdner ja noch eine schnellere
Anbindung nach Berlin vor der schnelleren Anbindung nach Erfurt - Nürnberg-
München?
So aber sind auf der Route via Falkenberg einfach deutlich
> kürzere Fahrzeiten machbar. Südkreuz - Jüterbog (ohne Halt) und
> Zeithain Bogendreieck - DD-Neustadt sollten jeweils in 25 min gehen.
> Für die Strecke dazwischen einen 120er-Schnitt und du bist bei Südkreuz
> - DD-Neustadt in 90 Minuten. Mach das mal über Doberlug-Kirchhain.
>
> Von der Trassierung her gesehen, wäre Jüterbog - Riesa sogar durchaus
> für 200 km/h Spitze geeignet, jedoch kostet der Sprung von 160 km/h auf
> 200 km/h leider Gottes ein Schweinegeld (LZB, Bü-Beseitigung, ...).
>
Das gilt aber für die Route über Elsterwerda - Doberlug-K auch. ...
Gruß Carsten
> Kann auf einer
>nur für den Güterverkehr eröffneten Strecke planmäßig oder gelegentlich
>Personenverkehr stattfinden oder wäre dafür eine Änderung des Status
>einer Strecke notwendig?
Pz-Verkehr auf einer Gz-Strecke ist grundsätzlich möglich und wird
gerade bei Umleitungen häufig gemacht.
--
Reinhard Schumacher
(ab hier signaturfreie Zone)
Das gilt nur für die DB AG; da sind mir auch keine
sicherheitsrelevanten Unterschiede in der Streckenausrüstung
bekannt. Andere Bahnverwaltungen handhaben das aber anders.
Gruß
Hartmut
P.S.:
Wenn M.H. den alten Betreff syntaktisch korrekt abgetrennt
hätte, dann hätte das Löschen mein Newsreader automatisch
übernommen.
> Rechtliche Frage dazu: In älteren Dokumenten findet man für manchen
> Strecken den Vermerk "nur Güterverkehr". Gab und gibt es einen Unterschied
> bei der Konzession? Wenn ja, wie weit ging
Das kam auf das beim Bahnbau jeweils anzuwendende Landes- oder
Reichsrecht an. Ggf. war das Bundesbahngesetz einschlägig, das noch
eine Stilllegung nach Verkehrsarten kannte.
> und geht der?
Das nunmehrige Allgemeine Eisenbahngesetz kennt keine Unterscheidung
mehr nach Verkehrsarten.
> Kann auf einer
> nur für den Güterverkehr eröffneten Strecke planmäßig oder gelegentlich
> Personenverkehr stattfinden oder wäre dafür eine Änderung des Status
> einer Strecke notwendig?
Können grundsätzlich ja, ob dürfen, ist keine primär rechtliche Frage
mehr, sondern hängt im Zweifel davon ab, ob die technischen
Bedingungen, die die EBO für den Personenverkehr macht, ohnedies
erfüllt sind, bzw. bei Nichterfüllung die jeweils zuständige Behörde
(wo vorgesehen:) die besondere Genehmigung nach § 3 EBO bzw. (soweit
nicht vorgesehen:) eine Ausnahmegenehmigung zum Abweichen von der EBO
erteilt oder nicht. Bei Verweigerung der Genehmigung mag ggf. das
Trassenzugang begehrende EVU den Verwaltungsrechtsweg gegen die
zuständige Behörde beschreiten.
--
mfg Matthias Dörfler
Diese Nachricht stellt nur meine persönliche Meinung dar.
'schuldigung. M.H. hat in letzter Zeit gelegentlich Probleme, schnell
zwischen Englisch und Deutsch umzuschalten.
M.
> Das kam auf das beim Bahnbau jeweils anzuwendende Landes- oder
> Reichsrecht an. Ggf. war das Bundesbahngesetz einschlägig, das noch
> eine Stilllegung nach Verkehrsarten kannte.
>>Kann auf einer
>>nur für den Güterverkehr eröffneten Strecke planmäßig oder gelegentlich
>>Personenverkehr stattfinden oder wäre dafür eine Änderung des Status
>>einer Strecke notwendig?
>
>
> Können grundsätzlich ja, ob dürfen, ist keine primär rechtliche Frage
> mehr
Einer auf bestimmte Verkehrsarten beschränkte Stillegung nach
Bundesbahngesetz würdest Du also keinerlei Rechtsfortwirkung in unsere
Zeit beimessen, da sie sich im Zweifel weniger auf die Infrastruktur als
auf wegfallende Bedienungsverpflichtungen bezog?
Gruß, ULF
Micha
Schon wieder daneben! ;-)
Das ist überhaupt keine Sprache, das ist Code.
(na gut, zugegebenermaßen liegt die Wurzel irgendwo im Englischen.)
--
Gruß
Hartmut
AntiSpam: Nachrichten ans "from" werden ungelesen gelöscht.
Nein. Hängt von der Tagesform des Fdl in DAZ ab. ;) Es gibt solche und
solche Fahrten.
Ja die Fahrzeiten sinken bei günstiger Konstellation um bis zu 8 min.
Verspätungen sind durch diese Routenführung eher nicht zu erwarten, denn es
kann ja zwischen Jüterbog und Zeithain Bogendreieck kaum was im Weg sein.
Gruß Carsten
Wie soll man das nun verstehen?
> Ja die Fahrzeiten sinken bei günstiger Konstellation um bis zu 8 min.
> Verspätungen sind durch diese Routenführung eher nicht zu erwarten, denn es
> kann ja zwischen Jüterbog und Zeithain Bogendreieck kaum was im Weg sein.
Außer Langsamfahrstellen.
Knut
>> Ja die Fahrzeiten sinken bei günstiger Konstellation um bis zu 8 min.
>> Verspätungen sind durch diese Routenführung eher nicht zu erwarten, denn es
>> kann ja zwischen Jüterbog und Zeithain Bogendreieck kaum was im Weg sein.
>
>Außer Langsamfahrstellen.
Davon gibt es allerdings zwischen Jüterbog und Röderau anscheinend
reichlich, besonders im südlichen Teil
erinnert sich
Rainer Finke, der gestern im EC da entlang fuhr.
>> Ja die Fahrzeiten sinken bei günstiger Konstellation um bis zu 8 min.
>> Verspätungen sind durch diese Routenführung eher nicht zu erwarten, denn
>> es kann ja zwischen Jüterbog und Zeithain Bogendreieck kaum was im Weg
>> sein.
>
> Außer Langsamfahrstellen.
Steht eigentlich in den Beförderungsbestimmungen, dass blumenpflücken
während der Fahrt verboten ist? =)
Gruß Carsten
>>Na und? Man kann ja trotzdem da langfahren (außer Sonntags). Der Laufweg
>>geht tatsächlich über Röderau - Pristewitz.
>
>
> Man sollte nach einem erfolgten Upgrade auf eine Vmax von 160 km/h des
> Abschnittes Jüterbog - Zeithain Bogendreieck diesen Laufweg zum Regelweg
> machen und die Strecke via Doberlug für den FV schleunigst vergessen.
ACK. Wie hierzuthread gesagt, jedenfalls solange, wie es keine Dresdener
Bahn mit FV in Berlin gibt.
> Am Tagesrand kann man ja mit den in DD beginnenden/endenen Zügen die
> Bahnhöfe Jüterbog, Falkenberg und Riesa mitbedienen.
Riesa sind ca 7km Umweg + Kopfmachen.
Man hätte aber hier die Möglichkeit (wie früher) Flügelung bzw. Anschluß
in Röderau nach Riesa-Chemnitz.
-kut
> Einer auf bestimmte Verkehrsarten beschränkte Stillegung nach
> Bundesbahngesetz würdest Du also keinerlei Rechtsfortwirkung in unsere
> Zeit beimessen, da sie sich im Zweifel weniger auf die Infrastruktur als
> auf wegfallende Bedienungsverpflichtungen bezog?
Exakt so sehe ich das. Ich wüsste bleistiftsweise nicht, dass die
Teilstilllegungsgenehmigungen des BMV nach BbG, sagen wir einmal,
bezüglich Wörth (Rhein) - Berg (Pfalz) Grenze, Winden (Pfalz) -
Kapsweyer Grenze und Winden (Pfalz) - Bad Bergzabern vor der
"Reaktivierung" der Personenverkehre von ihm (oder evtl. seitens des
EBA) zurückgenommen oder widerrufen worden wären.
Auch aus dem Mainzer Ministerium mit dem langen Türschild ist mir kein
Verwaltungsakt bekannt, der denjenigen des BMV für Hinterweidenthal -
Bundenthal-Rumbach außer Wirkung gesetzt hätte.
Hingegen sollte das EBA sehr wohl an DB St&S jeweils eine Inbetrieb-
nahmegenehmigung für die Stationsanlagen von Schweighofen - weil
Neubau - resp. Schaidt - weil "Ortswechsel"; oder war das doch
Steinfeld? - erteilt haben.
Gruß Carsten
> Nach aktuellem Stand scheint es die Umleitungen nochmal in der
> InnoTrans-Woche zu geben.
Die gehen noch bis 30. Oktober.
> Man hat in dem Zusammenhang auch in Az (Abzweig Zitschewig) die Weichen
> erneuert, so dass man jetzt wieder auf dem richtigen Gleis und bald sicher
> auch schneller als 30 km/h da rüber darf.
Das die EC nach Berlin auf dem linken Gleis fahren hat aber nichts mit
den Weichen zu tun.
Knut
Na die "richtige" Weiche für die Fahrt im rechten Gleis war wohl ne Weile
gesperrt. Jetzt fährt man ja wiederim "richtigen" Gleis (also rechts) die
Rampe hoch. Bis vor kurzem fuhr man die Rampe links hoch um unmittelbar nach
der Abzweigstelle aufs rechte Gleis zu wechseln.
Gruß Carsten
> Na die "richtige" Weiche für die Fahrt im rechten Gleis war wohl ne Weile
> gesperrt. Jetzt fährt man ja wiederim "richtigen" Gleis (also rechts) die
> Rampe hoch.
Kommt man denn von Gleis 2 auf das rechte Streckengleis? Ich denke, da
gibt es keine Gleisverbindung.
> Bis vor kurzem fuhr man die Rampe links hoch um unmittelbar nach
> der Abzweigstelle aufs rechte Gleis zu wechseln.
So ist es im Fahrplan wohl vorgesehen. Wegen der planmäßigen fliegenden
Überholung der S-Bahn fährt man ab Radebeul Ost auf dem Mittelgleis und
durch Radebeul West auf Gleis 2, weil man sonst die S-Bahn behindert.
Knut
>> Bis vor kurzem fuhr man die Rampe links hoch um unmittelbar nach der
>> Abzweigstelle aufs rechte Gleis zu wechseln.
>
> So ist es im Fahrplan wohl vorgesehen. Wegen der planmäßigen fliegenden
> Überholung der S-Bahn fährt man ab Radebeul Ost auf dem Mittelgleis und
> durch Radebeul West auf Gleis 2, weil man sonst die S-Bahn behindert.
Oder durch die S-Bahn behindert wird. Die S-Bahn muss aber in West auch noch
die Überholung durch den ICE abwarten.
Da frage ich mich immer wieder, ob es nicht möglich ist, die S-Bahn noch bis
Coswig zu bekommen, das spart ihr doch glatt 5 min Fahrzeit ein, da die dort
ja schon Richtung Meißen "abzweigen" kann und der ICE dann durchrauschen
kann.
Gruß Carsten
> "Knut Ochdorf" <KnutO...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:4mat98F...@individual.net...
> > Carsten Weber schrieb:
> >
> >> Na die "richtige" Weiche für die Fahrt im rechten Gleis war wohl ne Weile
> >> gesperrt. Jetzt fährt man ja wiederim "richtigen" Gleis (also rechts) die
> >> Rampe hoch.
> >
> > Kommt man denn von Gleis 2 auf das rechte Streckengleis? Ich denke, da
> > gibt es keine Gleisverbindung.
> >
> Oben nach dem Abzweig also schon auf der Berliner Strecke.
> Damit kann man schön die eine Abzweigweiche umfahren, was ja in den letzten
> Jahren? üblich war.
Wo kommt denn die Parole her, in Az wäre eine Weiche gesperrt gewesen?
Die Sache ist schon die, daß es keine Weichenverbindung gibt, um vom
Mittelgleis her in Kötzschenbroda ins richtige Gleis nach Az zu
kommen. Mit verspäteten Zügen ging es auch vor dem Weichenumbau ggf.
ab Radebeul Ost über das Randgleis und dann geradeaus nach Az und in
Az durch. Hat den Vorteil, in Rbl mit 120 statt 60 km/h durchfahren zu
können.
> > So ist es im Fahrplan wohl vorgesehen. Wegen der planmäßigen fliegenden
> > Überholung der S-Bahn fährt man ab Radebeul Ost auf dem Mittelgleis und
> > durch Radebeul West auf Gleis 2, weil man sonst die S-Bahn behindert.
>
> Oder durch die S-Bahn behindert wird. Die S-Bahn muss aber in West auch noch
> die Überholung durch den ICE abwarten.
> Da frage ich mich immer wieder, ob es nicht möglich ist, die S-Bahn noch bis
> Coswig zu bekommen, das spart ihr doch glatt 5 min Fahrzeit ein, da die dort
> ja schon Richtung Meißen "abzweigen" kann und der ICE dann durchrauschen
> kann.
Macht zusätzlich Verkehrshalt in Kötzschenbroda, Zitzschewig und
Coswig, bis der Zug dann endlich bei Abzweig A (alias Coswig W 1)
verschwindet, dabei auch noch das Gleis LD rechts kreuzend, was wieder
ein netter Zwangspunkt ist. Mit dem "Durchrauschen" wird es da sicher
nichts mehr. Das ist alles eng wie ...
MfG
> Die Sache ist schon die, daß es keine Weichenverbindung gibt, um vom
> Mittelgleis her in Kötzschenbroda ins richtige Gleis nach Az zu
> kommen.
Doch, vor dem Bahnhof gibt es eine Verbindung.
> Mit verspäteten Zügen ging es auch vor dem Weichenumbau ggf.
> ab Radebeul Ost über das Randgleis und dann geradeaus nach Az und in
> Az durch. Hat den Vorteil, in Rbl mit 120 statt 60 km/h durchfahren zu
> können.
Aus dem Mittelgleis nach Gleis 2 werden aber 100 km/h signalisiert (die
Gegenrichtung, gleiche Weichenlage, dagegen mit 120 km/h). 60 km/h fährt
man aus dem Mittelgleis nach Gleis 3.
Knut