ich bin gerade dabei, für die Modellbahn einen Zug aus V100
und Umbauwagen 3yg und 4yg zusammenzustellen. Zeitlich soll
das ganze zwischen 1955 und 1965 spielen. Gibt es irgendwo
Quellen, wo man Zugbildungspläne und Fotos von derartigen
Zuggarnituren sehen kann? Waren Züge mit V100 und Umbauwagen
auch als Wendezüge eingesetzt, und wenn ja, was ist dabei zu
beachten?
Für jede Antwort dankbar
Michael Landenberger
In dieser Zeit waren gemischte Garnituren aus 3yg und 4yg nicht üblich.
3yg liefen in langesameren Zügen, meist artrein oder in frühen Zeiten
mit Lenkachswagen und Preussen, oft auch mit Pwi, 4yg meist gemischt mit
E30, yl- und n-Wagen.
>Gibt es irgendwo
>Quellen, wo man Zugbildungspläne und Fotos von derartigen
>Zuggarnituren sehen kann?
Bestimmt, habe aber keine parat. Vielleicht in alten Fleischmannkurier-
und Märklinmagazin-Ausgaben? Die hatten ja ein erhebliches Interesse, da
sie diese Wagen anboten.
>Waren Züge mit V100 und Umbauwagen
>auch als Wendezüge eingesetzt, und wenn ja, was ist dabei zu
>beachten?
Steuerwagen dafür gibt es nicht als Modell, da hier meist B4ymgf
eingesetzt wurden (BD Köln + Wuppertal). BD4nf/BD4ymgf sind damals als
Eilzüge und meist artrein mit Ergänzungswagen gelaufen. Mehr als 6
3yg-Wagen, also 3 Paare, wurden nicht geschoben. Diese Paare bestanden
aus 1 BD3yg, 4 B3yg und 1 AB3yg, die Paare jeweils mit den Toiletten am
Paarende gekuppelt. V100 schiebt immer bergauf, allerdings auf wirklich
steigungsreichen Strecken wurden solche Züge nie als Wendezug gefahren.
Die 3achser hatten keinen guten Ruf im Bezug auf das Laufverhalten in
geschobenen Zügen. 4yg habe ich nie in Wendezügen gesehen. Es gab aber
wendezugfähige E30 im Raum München/Oberbayern mit E44w/E41.
Gruß
Will
Michael Landenberger <in...@landenberger-berlin.de> wrote:
> ich bin gerade dabei, für die Modellbahn einen Zug aus V100
> und Umbauwagen 3yg und 4yg zusammenzustellen. Zeitlich soll
> das ganze zwischen 1955 und 1965 spielen. Gibt es irgendwo
Die 50er Jahre kannst Du eher vergessen, die ersten paar V100 sind
ab Ende 1958 in Betrieb genommen worden, die Serienfertigung begann
erst 1961.
> Quellen, wo man Zugbildungspläne und Fotos von derartigen
> Zuggarnituren sehen kann? Waren Züge mit V100 und Umbauwagen
> auch als Wendezüge eingesetzt, und wenn ja, was ist dabei zu
> beachten?
Das Problem ist die Verfuegbarkeit von Steuerwagen fuer Umbauwagen.
Lt. Obermayer gab's ueberhaupt nur einen einzigen, gebaut 1954.
Evtl. kann man das mit einem Silberling-Steuerwagen in Ep.3 Ausfuehrung
machen, die wurden auch ab 1961 in Dienst gestellt.
> Für jede Antwort dankbar
HTH,
Corinna
> 4yg habe ich nie in Wendezügen gesehen.
Vermutlich deshalb, weil sie m.W. keine Steuerleitungen hatten.
... Martin
Das Problem ist auch, dass Umbauwagen im Regelfall keine Steuerleitung
hatten.
Joachim
Die Dreiachser-Umbauwagen hier im Ruhrgebiet hatten durchweg eine
Steuerleitung. Vielleicht nicht von Anfang an, aber spätestens ab Ende
der 60er schon.
Vielfach gab es hier 2 Dreiachser (Pärchenwagen) und 1
Vierachser-Steuerwagen, grün mit Mitteleinstieg, vermutlich mal für
Eilzüge gebaut.
Reinhard
--
Ich geh kaputt, gehst Du mit?
Braucht man die für Hagenuk? Es ging ja um 78er.
Gruß
Will
*pingelig*
Nein. Aber eine Befehlsgeberleitung.
Merke: Dampfloks hatten keinen Steuerwagen, sondern einen Befehlswagen.
Gesteuert hat der auf der Lok verbliebene Mann.
> Es ging ja um 78er.
Nein, es ging um Umbauwagen hinter einer V100.
Joachim
Hallo Corinna,
Danke für die Antwort. Übrigens interessant, was man als Neuling in
d.e.b.h so an alten Bekannten aus d.r.m.b wiedertrifft ;-)
> Die 50er Jahre kannst Du eher vergessen, die ersten paar V100 sind
> ab Ende 1958 in Betrieb genommen worden, die Serienfertigung begann
> erst 1961.
Ein Zeitraum ab 1961 ist auch ok. Hauptsache, Ep. 3, d. h. alle
Fahrzeuge noch ohne Computernummern. Abgesehen von der V100 soll
später auch eine BR50 Kab als Zuglok dienen (siehe hierzu mein
Beitrag "Juhuu..." in d.r.m.b). Der Umbau der Tender bei der BR50
begann ebenfalls 1961, also beschränke ich mich eben auf diesen
Zeitraum. Wenn ich besonders pingelig sein wollte, müsste ich mein
Anlagenthema in die Zeit von 1961 - 1964 legen, nur in dieser Zeit
gab es alle Triebfahrzeuge, die auf meiner Anlage verkehren.
> Das Problem ist die Verfuegbarkeit von Steuerwagen fuer Umbauwagen.
> Lt. Obermayer gab's ueberhaupt nur einen einzigen, gebaut 1954.
> Evtl. kann man das mit einem Silberling-Steuerwagen in Ep.3
> Ausfuehrung machen, die wurden auch ab 1961 in Dienst gestellt.
Neeeiin! Nicht schon wieder die Silberlinge! (siehe dazu mein
Beitrag "Wer ist schuld an den hohen Preisen" in d.r.m.b). Die
Wendezugfrage war auch eher nebensächlich, mir ging es vor allem um
die Zugzusammenstellung. Offenbar scheitert der Wendezugbetrieb
nicht nur aus Mangel an Steuerwagen, sondern auch an einer
fehlenden Steuerleitung in den Umbauwagen. Mir geht es vor allem um
einen vorbildgerechten Zug aus Umbauwagen, gerne auch 3yg und 4yg
gemischt (soll aber nicht so häufig gewesen sein). Wenn es sowas
nicht als Wendezug gab, wird die Lok eben umrangiert. Allerdings
kann ich mich dunkel an eine Donnerbüchse mit Führerstand (Bif
Dampf/Diesel) erinnern, vielleicht läßt sich dieser Wagen als
Steuerwagen für einen Umbauwagen-Zug verwenden? Leider bin ich auch
mit der Technik der Wendezüge nicht so sehr vertraut, ich weiß nur,
dass es geschobene Züge mit Tfzf auf der Lok und solche mit
unbesetzter Lok gab. Vielleicht kann mich da mal jemand aufklären.
Gruß
Michael Landenberger
Oh, falscher Thread. Sorry.
Gruß
Will
Aber nicht für Wendezüge!
> .... Allerdings
> kann ich mich dunkel an eine Donnerbüchse mit Führerstand (Bif
> Dampf/Diesel) erinnern, vielleicht läßt sich dieser Wagen als
> Steuerwagen für einen Umbauwagen-Zug verwenden?
Nein, da waren die schon nicht mehr als Steuerwagen im Einsatz. In d.r.m.b
habe ich ja dazu was geschrieben. Sie hatten nur einen Befehlsgeber und
konnten mit V100 nicht eingesetzt werden.
> Leider bin ich auch
> mit der Technik der Wendezüge nicht so sehr vertraut, ich weiß nur,
> dass es geschobene Züge mit Tfzf auf der Lok und solche mit
> unbesetzter Lok gab. Vielleicht kann mich da mal jemand aufklären.
Dampfloks konnten nicht unbesetzt fahren, denn
A) wer sollte heizen ?
B) gab es nur Hagenuk-Geräte, die Lok wurde von reglerbrechtigten Heizern
gefahren, die Ihre Anweisungen vom Tf des Steuerwagens per Signalleitung
bekamen.
Bei echter Fernsteuerung konnte die Diesel- oder E-Lok unbesetzt sein. Diese
Technik kam aber erst in den 60ern auf.
Gruß
Will
Michael Landenberger <in...@landenberger-berlin.de> wrote:
> die Zugzusammenstellung. Offenbar scheitert der Wendezugbetrieb
> nicht nur aus Mangel an Steuerwagen, sondern auch an einer
> fehlenden Steuerleitung in den Umbauwagen. Mir geht es vor allem um
nicht bei den 3yg, die gab's in den fruehen 60ern auch schon als 3ygb.
> einen vorbildgerechten Zug aus Umbauwagen, gerne auch 3yg und 4yg
> gemischt (soll aber nicht so häufig gewesen sein). Wenn es sowas
> nicht als Wendezug gab, wird die Lok eben umrangiert. Allerdings
Macht doch auch Spass ;-)
Corinna
Will Berghoff <wber...@gmx.de> wrote:
> 3yg-Wagen, also 3 Paare, wurden nicht geschoben. Diese Paare bestanden
> aus 1 BD3yg, 4 B3yg und 1 AB3yg, die Paare jeweils mit den Toiletten am
> Paarende gekuppelt. V100 schiebt immer bergauf, allerdings auf wirklich
Zwischenfrage: Das kann aber bei dem Paar aus BD3yg und B3yg nur fuer
den B3yg gelten, oder? Der BD3yg ist doch bestimmt nicht mit dem
Gepaeckabteil innen gekuppelt worden, oder?
Corinna
>> Braucht man die für Hagenuk?
>
>*pingelig*
>Nein. Aber eine Befehlsgeberleitung.
Interessanterweise gab es Wagen, die beide Leitungen hatten, wenn man
der DV971, ThII (Ausgabe 1970) glauben darf. Die Schaltplaene sind da
sehr eindeutig...
>Merke: Dampfloks hatten keinen Steuerwagen, sondern einen Befehlswagen.
>Gesteuert hat der auf der Lok verbliebene Mann.
Es ist aber der gleiche Wagen :-)
Interessant ist, dass man den Wechsel Dampflok/Elektrolok, bzw.
Dampflok/Diesellok ueber einen Schalter macht. Der Wechsel
Diesellok/Elektrolok muss hingegen durch Austausch des Geraetes
erfolgen.
Armin
--
Armin Muehl
http://www.muehlenroda.de (Muehl privat)
http://www.museumsstellwerk.de (Stellwerk Rpf)
http://home.t-online.de/home/muehl.armin/mfm.htm
(Muensterlaendisches Feldbahnmuseum e.V.)
Natürlich - der BD3yg hat doch AFAIR gar keine. Übrigens ist er bei ROCO im
Neuheitenprospekt tatsächlich nach innen gekuppelt.
Gruß
Will
Hallo Will,
schon wieder ein alter Bekannter. Ich fühle mich hier schon wie
zuhause ;-).
> Aber nicht für Wendezüge! [BR50 Kab]
Natürlich nicht. Aber Tender voraus, das gab es doch manchmal bei der
50er? (soweit ich mich entsinne, kann die 50er vorwärts _und_ rückwärts
mit jeweils 80 km/h fahren).
In dem Zusammenhang interessiert mich natürlich, ob auch V100 öfter
rückwärts gefahren sind (bei gezogenem Zug), oder ob es irgendwelche
Gründe gab, dies zu vermeiden (rückwärts fahren wäre bei der V100
sogar günstiger, denn über den kürzeren Vorbau hat man eine bessere
Streckensicht. Dafür hat der Tfzf das Bedienpult im Rücken).
> > .... Allerdings
> > kann ich mich dunkel an eine Donnerbüchse mit Führerstand (Bif
> > Dampf/Diesel) erinnern, vielleicht läßt sich dieser Wagen als
> > Steuerwagen für einen Umbauwagen-Zug verwenden?
>
> Nein, da waren die schon nicht mehr als Steuerwagen im Einsatz. In
> d.r.m.b habe ich ja dazu was geschrieben. Sie hatten nur einen
> Befehlsgeber und konnten mit V100 nicht eingesetzt werden.
Gut, Donnerbüchsen scheiden also aus. Spart Geld bei der Anschaffung
(bin ich jetzt hier eigentlich noch richtig, oder gehört das schon
wieder nach d.r.m.b?)
> Bei echter Fernsteuerung konnte die Diesel- oder E-Lok unbesetzt sein.
> Diese Technik kam aber erst in den 60ern auf.
Schon klar. Aber gab es auch geschobene Züge mit besetzter Dieselloks?
Du hast hier im Thread schon was von geschobenen 3yg geschrieben,
irgendwie muss das ja funktioniert haben. Als Steuerwagen erwähntest Du
einen B4ymgf, gibt's davon irgendwo Bilder?
Gruß
Michael Landenberger
Will Berghoff <wber...@gmx.de> wrote:
> "Corinna Vinschen" <cor...@vinschen.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:alqgcu$qhh$04$1...@news.t-online.com...
>> Zwischenfrage: Das kann aber bei dem Paar aus BD3yg und B3yg nur fuer
>> den B3yg gelten, oder? Der BD3yg ist doch bestimmt nicht mit dem
>> Gepaeckabteil innen gekuppelt worden, oder?
> Natürlich - der BD3yg hat doch AFAIR gar keine. Übrigens ist er bei ROCO im
Obermayer sagt er hat.
Corinna
Ja, die Welt ist klein.
> > Aber nicht für Wendezüge! [BR50 Kab]
>
> Natürlich nicht. Aber Tender voraus, das gab es doch manchmal bei der
> 50er? (soweit ich mich entsinne, kann die 50er vorwärts _und_ rückwärts
> mit jeweils 80 km/h fahren).
Richtig, soweit 2'2'T26
> In dem Zusammenhang interessiert mich natürlich, ob auch V100 öfter
> rückwärts gefahren sind (bei gezogenem Zug), oder ob es irgendwelche
> Gründe gab, dies zu vermeiden (rückwärts fahren wäre bei der V100
> sogar günstiger, denn über den kürzeren Vorbau hat man eine bessere
> Streckensicht. Dafür hat der Tfzf das Bedienpult im Rücken).
AFAIK kein Problem, aber vielleicht wissen die hiesigen Tf was dazu?
...
> Schon klar. Aber gab es auch geschobene Züge mit besetzter Dieselloks?
Willst Du den Preiser-Tf nicht wegkippbar machen ;-)
Die V36 mit den Triebwagenersatzzügen liefen besetzt. Ansonsten sind oft
Personale im Triebfahrzeug mitgefahren, vor allem, wenn es laute Schülerzüge
waren und sie ihre Ruhe haben wollten. Häh, Ruhe auf einer V100...
> Du hast hier im Thread schon was von geschobenen 3yg geschrieben,
> irgendwie muss das ja funktioniert haben.
Die 3ygb hatten doch ganz normale Steuerleitungen.
> Als Steuerwagen erwähntest Du
> einen B4ymgf, gibt's davon irgendwo Bilder?
Es gibt sogar einen Umbaubericht irgendwo in einem der einschlägigen
Blättchen.
Gruß
Will
Corinna Vinschen wrote:
>>Natürlich - der BD3yg hat doch AFAIR gar keine. Übrigens ist er bei ROCO im
> Obermayer sagt er hat.
Hat was?
>In dem Zusammenhang interessiert mich natürlich, ob auch V100 öfter
>rückwärts gefahren sind (bei gezogenem Zug), oder ob es irgendwelche
>Gründe gab, dies zu vermeiden (rückwärts fahren wäre bei der V100
>sogar günstiger, denn über den kürzeren Vorbau hat man eine bessere
>Streckensicht. Dafür hat der Tfzf das Bedienpult im Rücken).
So, wie die Lok grade stand - warum extra auf eine Drehscheibe fahren?
Zumal die V100 IIRC 2 nahezu identische Bedienpulte hat, der Tf also
immer "vorwaerts" sitzen kann.
mfg
Thomas
--
Thomas Woditsch
45894 Gelsenkirchen
EDUL / EGBN
Auf navajo heissen Computer übrgens "béésh nitséskee" = denkendes Metall
> Corinna Vinschen wrote:
>> Obermayer sagt er hat.
> Hat was?
ein stilles Oertchen.
Corinna
>Michael Landenberger schrieb:
>
>>In dem Zusammenhang interessiert mich natürlich, ob auch V100 öfter
>>rückwärts gefahren sind (bei gezogenem Zug), oder ob es irgendwelche
>>Gründe gab, dies zu vermeiden (rückwärts fahren wäre bei der V100
>>sogar günstiger, denn über den kürzeren Vorbau hat man eine bessere
>>Streckensicht. Dafür hat der Tfzf das Bedienpult im Rücken).
>
>So, wie die Lok grade stand - warum extra auf eine Drehscheibe fahren?
>Zumal die V100 IIRC 2 nahezu identische Bedienpulte hat, der Tf also
>immer "vorwaerts" sitzen kann.
So isses. Die Loks der V-100-Familie (West) haben 2 Bedienpulte, in
jeder Richtung einen.
Die V90 und V60 (West) waren mehr auf Rangierbetrieb ausgerichtet und
hatten nur 1 Bedienpult, aber das Handrad für die
Geschwindigkeitsregelung und Führerbremsventil auf beiden Seiten. Bei
Streckenfahrten saß der Tf dann ggf. *verkehrt* herum.
Hallo Michael
Wie wäre es mit Miba Report "Zugbildung (1) DB-Reisezüge der Epoche 3"
von Michael Meinhold, ca. 100 Seiten, 22x29.7 cm2, 15 Euro.
Ansonsten gibt es auch beim Roco Report regelmäßig Artikel mit
Zugbildung (wie Will schon schrieb, die wollen ihre Wagen verkaufen).
Auf der Roco Homepage gibt es eine Übersicht der bisher erschienen
Roco Reports mit kurzer Inhaltsangabe. Vielleicht wirst du da ja
fündig.
Es gab nur einen einzigen 3yg als Steuerwagen. Im Roco Report # 59
(1/02, Seite 30-34) gibt es einen Umbaubericht zu diesem Einzelgänger.
Edbert
--
DER_MOBA http://www.der-moba.de/
Linkseiten http://www.der-moba.de/Inhalt/Links/index.php3
Gleissysteme http://www.der-moba.de/Inhalt/Artikelverzeichnis/index.php3
DER_MOBA Marktplatz http://mobama.de.vu/ (von Carsten Beyer)
>>>>Natürlich - der BD3yg hat doch AFAIR gar keine. Übrigens ist er bei
ROCO im
>>> Obermayer sagt er hat.
Das kommt davon, wenn man sich an den falschen Fenstern der
marktgängigen Modelle zu orientieren beginnt statt am Original.
>> Hat was?
>ein stilles Oertchen.
[ ] Du hast es im 3yg benutzt. Von wegen "still" - und das liegt nicht
am Anwender ;-)
Gruß
rumpel rumpel rumpel qietsch
im Winter: "knack" = Eiszapfen bricht ab
Will(6 Jahre Vt95/98/B3yg im süddeutschen Mittelgebirge zur Schule)
> [ ] Du hast es im 3yg benutzt. Von wegen "still" - und das liegt nicht
> am Anwender ;-)
[X] Ich wusste, das sowas kommt, als ich das schrieb ;-)
Ich hab aber wirlich nie in einem 3yg oder 4yg gesessen, und so natuerlich
erst recht nicht in dem bewussten Einzelabteil.
Corinna
Ronald
Michael Landenberger schrieb:
> In dem Zusammenhang interessiert mich natürlich, ob auch V100 öfter
> rückwärts gefahren sind (bei gezogenem Zug), oder ob es irgendwelche
> Gründe gab, dies zu vermeiden (rückwärts fahren wäre bei der V100
> sogar günstiger, denn über den kürzeren Vorbau hat man eine bessere
> Streckensicht. Dafür hat der Tfzf das Bedienpult im Rücken).
Die V 100 ist wie viele andere moderne Triebfahrzeuge ein
Zweirichtungsfahrzeug - sie ist mit Sicherheit genauso oft rückwärts wie
vorwärts gefahren!!!
Fragen gibts...
Davon abgesehen möchte ich zu bedenken geben, daß nur ein Teil der V 100
überhaupt wendezugfähig war.
Viele Grüße
Michael
>Davon abgesehen möchte ich zu bedenken geben, daß nur ein Teil der V 100
>überhaupt wendezugfähig war.
Und welches Teil war das?
SCNR
Michael Otto wrote:
> Michael Landenberger schrieb:
>>In dem Zusammenhang interessiert mich natürlich, ob auch V100 öfter
>>rückwärts gefahren sind (bei gezogenem Zug), oder ob es irgendwelche
>>Gründe gab, dies zu vermeiden (rückwärts fahren wäre bei der V100
>>sogar günstiger, denn über den kürzeren Vorbau hat man eine bessere
>>Streckensicht. Dafür hat der Tfzf das Bedienpult im Rücken)
> Die V 100 ist wie viele andere moderne Triebfahrzeuge ein
> Zweirichtungsfahrzeug - sie ist mit Sicherheit genauso oft rückwärts wie
> vorwärts gefahren!!!
So weit ich weiß, gab es bei der V100 ost und west bedieneinrichtungen
für beide fahrtrichtungen.
Wo war bei der lok vorne und hinten? Ich finde auf meinen photos keine
"1" und "2" an den enden angeschrieben. Weder bei V100 ost (201..204)
noch west (211..213).
Interessant wäre eine erfassung, wie oft sie bei wendezugbetrieb mit
langem vorbau zum zug lief, wie oft mit kurzem vorbau zum zug. Die
loks der tunnelrettungszüge haben den langen vorbau zum zug.
> Davon abgesehen möchte ich zu bedenken geben, daß nur ein Teil der V 100
> überhaupt wendezugfähig war.
Nämlich die der DB? :)
Wenn hier schon jemand pauschal von V100 schreibt, sollte vielleicht
präzisiert werden, ob die der DB oder die der DR gemeint ist?
gruß, tobias
tobias b köhler schrieb:
> Wo war bei der lok vorne und hinten? Ich finde auf meinen photos keine
> "1" und "2" an den enden angeschrieben. Weder bei V100 ost (201..204)
> noch west (211..213).
Typischerweise ist bei dieser Lok dort vorne, wo sich der lange Motorvorbau
befindet. Im kürzeren Vorbau befand sich die Heizung.
Davon abgesehen ist eine Diskussion darüber, ob die Lok häufiger vorwärts oder
rückwärts gefahren ist, in meinen Augen völliger Quatsch. Bestrebungen nach
Fahrzeugen, die sich in beiden Richtungen gleichermaßen einsetzen lassen,
waren schon immer Ziel der Bahnverwaltungen. Bei den Schlepptenderlokomotiven
ist das aus naheliegenden Gründen natürlich gescheitert.
Bei der Konstruktion der 103 hat man Überlegungen angestellt, ob man sie mit
als Schnellfahrlok mit einem Führerstand baut, um einen geschlossenen
Übergang zum nachfolgenden Wagenzug zu schaffen. Die runde Kopfform war
letzendlich ein Kompromiß zwischen den Forderungen nach Stromlinienförmigkeit
und möglichst geringem Luftwiederstand des Wagenzuges.
Um Haaresbreite wäre schon damals eine Schnellfahrlok entstanden, die den
heutigen ICE-Triebköpfen sehr ählich gewesen wäre...
Davon hat man sich zugunsten einer freizügeigen Verwendbarkeit dann aber
verabschiedet - vorübergehend, wie wir heute wissen.
Allenfalls bei Modelllokomotiven hinterläßt es einen negativen Eindruck, wenn
der Lokführer entgegen zur Fahrtrichtung sitzt. Wäre vielleicht eine schöne
Zusatzfunktion für Digital, analog zum Kellner im Aussichtswagen von Märklin?
> Interessant wäre eine erfassung, wie oft sie bei wendezugbetrieb mit
> langem vorbau zum zug lief, wie oft mit kurzem vorbau zum zug.
Das wäre wohl der bürokratische Overkill.
> Die
> loks der tunnelrettungszüge haben den langen vorbau zum zug.
Bei den Tunnelloks ist es vielleicht wirklich so, daß sie aufgrund ihrer
speziellen ausrüstung, z.B. Zusatzscheinwerfer eine vorzugsfahrtrichtung
haben, aber das spiegelt auch in keinster Weise den normalen fast 40jährigen
Einsatz bei der DB wieder.
> > Davon abgesehen möchte ich zu bedenken geben, daß nur ein Teil der V 100
> > überhaupt wendezugfähig war.
>
> Nämlich die der DB? :)
Von denen waren es eben nicht alle, insbesondere im bei der BR 211 gab es
große Lücken, ohne daß ich hier jetzt auf Anhieb die einzelnen Nummern
benennen könnte. Es hatte Auswirkungen auf die Verteilung der Lokomotiven. Nur
in wenigen Gegenden sind 211 in Wendezügen gelaufen, z.B. im Raum Freiburg bis
Anfang der 80er.
> Wenn hier schon jemand pauschal von V100 schreibt, sollte vielleicht
> präzisiert werden, ob die der DB oder die der DR gemeint ist?
Das ergibt sich m.E. eindeutig aus dem Kontext, denn es wurden genügend
Wagenbauarten genannt, die mit der V 100 der DR wohl kaum gemeinsam zum
Einsatz gekommen sein dürften...
Michael
Michael Otto wrote:
> Bei der Konstruktion der 103 hat man Überlegungen angestellt, ob man
> sie mit als Schnellfahrlok mit einem Führerstand baut, um einen
> geschlossenen Übergang zum nachfolgenden Wagenzug zu schaffen.
Auch auf basis der 120 hat das DB-DesignCenter eine triebkopf-variante
gezeichnet bzw. als modell gebaut. In Großbritannien wurde die 91
tatsächlich so gebaut, wenn auch mit vollwertigem führerhaus an der
flachen seite.
> Um Haaresbreite wäre schon damals eine Schnellfahrlok entstanden, die
> den heutigen ICE-Triebköpfen sehr ählich gewesen wäre...
Nachdem viele Intercityzüge über Frankfurt fuhren, hätte das nur
einen sinn gehabt, wenn gleichzeitig steuerwagen beschafft worden
wären. (Sonst müssten die loks alle gedreht werden ....)
> Allenfalls bei Modelllokomotiven hinterläßt es einen negativen
> Eindruck, wenn der Lokführer entgegen zur Fahrtrichtung sitzt.
Hoch- und niedergehende lokführerfiguren im führerhaus? Schön :)
> Bei den Tunnelloks ist es vielleicht wirklich so, daß sie aufgrund
> ihrer speziellen ausrüstung, z.B. Zusatzscheinwerfer eine
> vorzugsfahrtrichtung haben, aber das spiegelt auch in keinster
> Weise den normalen fast 40jährigen Einsatz bei der DB wieder.
Nicht vorzugs"fahrtrichtung", denn die tunnelrettungszüge fahren als
sandwich ....
> Nur in wenigen Gegenden sind 211 in Wendezügen gelaufen, z.B. im Raum
> Freiburg bis Anfang der 80er.
Dort bin ich aufgewachsen. Wendezüge aus 211 + drei bis vier silber-
lingen haben mich eisenbahnmäßig geprägt. (Von daher kann ich mir eine
211 anders als mit wendezügen gar nicht vorstellen ....) Und 140 +
umbauwagen, 103 + Intercity, 140 oder 151 + güterzüge, ab und zu 260 +
kurzgüterzug.
gruß, tobias
Ja, die 401/402/410 der DB (AG).
Gruß
Will
tobias b köhler schrieb:
> Nicht vorzugs"fahrtrichtung", denn die tunnelrettungszüge fahren als
> sandwich ....
>
Doch, gerade deswegen!!! Andernfalls wäre es ja nicht möglich, die Loks
immer in derselben Richtung aun den Zug zu kuppeln.
> Dort bin ich aufgewachsen. Wendezüge aus 211 + drei bis vier silber-
> lingen haben mich eisenbahnmäßig geprägt. (Von daher kann ich mir eine
> 211 anders als mit wendezügen gar nicht vorstellen ....)
Das war aber leider nicht sehr repräsentativ.
Michael
Habe nur selten bewußt darauf geachtet, aber rein gefühlsmäßig meine
ich, sie häufiger mit Motor am Zug gesehen zu haben. Zähle doch mal die
onlinen Bilder von V100-Wendezügen aus, die sind wahrscheinlich nicht
anhand der Lokausrichtung selektiert worden. Ob die Anzahl ein
statistisch relevantes Ergebnis liefert, sei mal dahingestellt...
Zur Not müssen halt die Hobbyfotografen mal ihre Archive durchgucken und
auszählen ;-))
HTH, Gruß Matthias Dingeldein
>> Davon abgesehen möchte ich zu bedenken geben, daß nur ein Teil
>> der V 100 überhaupt wendezugfähig war.
>
> Nämlich die der DB? :)
DR auch; sehr beliebt waren Wendezüge aus V 100 und vierteiliger
Doppelstockeinheit (waren wohl in jeder Ecke der DDR zeitweise zu
sehen). Einstöckige Steuerwagen hatte die DR nicht, von den
LOWA-Umbauten (S-Bahn Leipzig) abgesehen; deshalb gab es im
DR-Bereich keine Wendezüge mit Bghw, Bmh oder Rekodreiachsern.
--
Grüße, Thomas
> Dort [Raum Freiburg] bin ich aufgewachsen. Wendezüge aus 211 + drei
> bis vier Silberlingen haben mich eisenbahnmäßig geprägt. (Von daher
> kann ich mir eine 211 anders als mit wendezügen gar nicht vorstellen
> ....) Und 140 + Umbauwagen, 103 + Intercity, 140 oder 151 + Güterzüge,
> ab und zu 260 kurzgüterzug.
Hallo,
ich bin in Ludwigsburg/Württ. aufgewachsen. Der Nahverkehrszug
Ludwigsburg-Marbach war ebenfalls ein Wendezug aus 211 und Silberlingen.
Auch die anderen genannten Zuggarnituren durfte ich oft bewundern, auch
194/150 + Güterzug, 110 + D-Zug und 144 + Eil-/Nahverkehrszug.
Abgesehen davon ging es mir bei der Rückwärtsfahrt der V100 schon gar
nicht mehr um Wendezüge, das scheiterte ja am Steuerwagen (Silberling mal
ausgenommen). Es ging mir vielmehr darum, ob die Lok (ohne sie zu drehen)
am Endbahnhof ans andere Zugende rangiert wurde, um den Zug anschließend
in die Gegenrichtung zu ziehen. Rein technisch scheint das kein Problem
gewesen zu sein.
Gruß
Michael Landenberger
Hier auf der Nebenstrecke Lebach-Wemmetsweiler-Saarbrücken (ehemals KBS 645)
waren Anfang der 70er V100 (hauptsächlich 212, selten 211) mit Kombinationen
aus allen möglichen Umbauwagen (3-Achser und 4-Achser) und Silberlingen im
Einsatz. Häufig waren auch Züge mit einem 3-Achser Pärchen und einem Bye.
Wenn ich mich recht erinnere (war damals gerade nach Lebach ins Gymnasium
gekommen) waren manche 3-Achser Pärchen mit dem Geüäckabteil
aneinandergekuppelt, aber da bin ich etwas unsicher. Wendezüge gabs
allerdings hier ausschließlich mit Silberlingen. Ansonsten hauptsächlich BR
23, mal eine 50er oder selten 44er und immer wieder 212. Da hatte sich
allerdings seit den 60ern wohl nur die Loknummer geändert.
viele Grüße
Andreas
"Michael Landenberger" <in...@landenberger-berlin.de> schrieb im Newsbeitrag
news:alqavo$60md$1...@ID-70447.news.dfncis.de...
> "Corinna Vinschen" <cor...@vinschen.de> schrieb:
>
> Hallo Corinna,
>
> Danke für die Antwort. Übrigens interessant, was man als Neuling in
> d.e.b.h so an alten Bekannten aus d.r.m.b wiedertrifft ;-)
>
> > Die 50er Jahre kannst Du eher vergessen, die ersten paar V100 sind
> > ab Ende 1958 in Betrieb genommen worden, die Serienfertigung begann
> > erst 1961.
>
> Ein Zeitraum ab 1961 ist auch ok. Hauptsache, Ep. 3, d. h. alle
> Fahrzeuge noch ohne Computernummern. Abgesehen von der V100 soll
> später auch eine BR50 Kab als Zuglok dienen (siehe hierzu mein
> Beitrag "Juhuu..." in d.r.m.b). Der Umbau der Tender bei der BR50
> begann ebenfalls 1961, also beschränke ich mich eben auf diesen
> Zeitraum. Wenn ich besonders pingelig sein wollte, müsste ich mein
> Anlagenthema in die Zeit von 1961 - 1964 legen, nur in dieser Zeit
> gab es alle Triebfahrzeuge, die auf meiner Anlage verkehren.
>
> > Das Problem ist die Verfuegbarkeit von Steuerwagen fuer Umbauwagen.
> > Lt. Obermayer gab's ueberhaupt nur einen einzigen, gebaut 1954.
> > Evtl. kann man das mit einem Silberling-Steuerwagen in Ep.3
> > Ausfuehrung machen, die wurden auch ab 1961 in Dienst gestellt.
>
> Neeeiin! Nicht schon wieder die Silberlinge! (siehe dazu mein
> Beitrag "Wer ist schuld an den hohen Preisen" in d.r.m.b). Die
> Wendezugfrage war auch eher nebensächlich, mir ging es vor allem um
> die Zugzusammenstellung. Offenbar scheitert der Wendezugbetrieb
> nicht nur aus Mangel an Steuerwagen, sondern auch an einer
> fehlenden Steuerleitung in den Umbauwagen. Mir geht es vor allem um
> einen vorbildgerechten Zug aus Umbauwagen, gerne auch 3yg und 4yg
> gemischt (soll aber nicht so häufig gewesen sein). Wenn es sowas
> nicht als Wendezug gab, wird die Lok eben umrangiert. Allerdings
> kann ich mich dunkel an eine Donnerbüchse mit Führerstand (Bif
> Dampf/Diesel) erinnern, vielleicht läßt sich dieser Wagen als
> Steuerwagen für einen Umbauwagen-Zug verwenden? Leider bin ich auch
> mit der Technik der Wendezüge nicht so sehr vertraut, ich weiß nur,
> dass es geschobene Züge mit Tfzf auf der Lok und solche mit
> unbesetzter Lok gab. Vielleicht kann mich da mal jemand aufklären.
>
> Gruß
>
> Michael Landenberger
>
> [Lebach-Wemmetsweiler-Saarbrücken]
> Wendezüge gabs
> allerdings hier ausschließlich mit Silberlingen. Ansonsten hauptsächlich BR
> 23, mal eine 50er oder selten 44er und immer wieder 212.
Wendezüge mit den BR 50 oder 44 wirst du aber nicht gesehen haben
können. Und bitte: kein TOFU.
--
mfg Matthias Dörfler
Diese Nachricht stellt nur meine persönliche Meinung dar.
In den 60er Jahren verkehrten auf dieser Strecke Wendezüge mit 4 (später nur
noch 2) Umbauwagen. Der Steuerwagen sah zwar aus wie ein
Silberling-Steuerwagen der ersten Generation, war aber grün lackiert (wie
die Umbauwagen) und hatte vorne ein Gepäckabteil. Vom Aussehen her würde ich
diesen Steuerwagen ale umgebauten Eilzugwagen einstufen. Zug- bzw.
Schiebelock war eine V80.
Der "Lumpensammler" (Fo ab 23:15 bzw. Sa/So 23:45) bestand nur aus 2
Umbauwagen mit V80.
An Samstagen gab es noch einen Direktzug Nürnberg-Beringersmühle mit 6-8
Umbauwagen und als Zuglok 086.
Weiter kann ich mich noch an eine Zugverbindung Höchstadt/Aisch - FO - ER -
Herzogenaurach erinnern (früh im Berufsverkehr, FO ab ca. 6:45): 4
Umbauwagen + V100.
Damals war die Reise mit der Eisanbahn noch ein kleines Abenteuer.
Reinhard
> Weiter kann ich mich noch an eine Zugverbindung Höchstadt/Aisch - FO - ER -
> Herzogenaurach erinnern (früh im Berufsverkehr, FO ab ca. 6:45): 4
> Umbauwagen + V100.
>
> Damals war die Reise mit der Eisanbahn noch ein kleines Abenteuer.
>
Heute ist es ein großes Abenteuer :-/
UK
> > Damals war die Reise mit der Eisanbahn noch ein kleines Abenteuer.
>
> Heute ist es ein großes Abenteuer :-/
Und ab 15.12. wird es richtig teuer.
SCNR, Frank
Es waren ganz normale BDylf. Das war wohl auch schon recht spät in den
"60ern", oder?
Gruß
Will
> >>>>Natürlich - der BD3yg hat doch AFAIR gar keine. Übrigens ist er bei
> ROCO im
>
> >>> Obermayer sagt er hat.
>
> Das kommt davon, wenn man sich an den falschen Fenstern der
> marktgängigen Modelle zu orientieren beginnt statt am Original.
Jeder 3yg-Wagen hat eine Toilette, auch der BD3yg bzw. BPw3yg!
Da die 3yg nur an einem Wagenende über eine Jalousie am Übergang
verfügen, konnten sie nur in eine bestimmte Richtung gekuppelt werden:
Die AB3yg und die B3yg mit dem kleineren Abteil (und der Toilette) nach
außen, die BD3yg mit dem kleinen Abteil (und der Toilette) zum anderen
Wagen des Päärchens, also mit dem Packraum nach außen.
Weitere Gründe, dass es garnicht anders ging, waren:
-die Heizleitung hat am amderen Ende nur einen einfachen Anschlußkopf
ohne Absperrventil für die Heizkupplung
-Je 2 Wagen werden mittels der nur an einem Ende vorhandenen 5-poligen
Steckeer elektrich verbunden und bilden dann eine betrieblich feste
Einheit
Viele Grüße
Carsten
Habe weiter gegraben. Frankfurt-Darmstadt wurde bereits 1960 mit 4x3yg und
BDymgf gefahren. Aber gleichzeitig gabe es ja auch den Eilzug nach Köln aus
V80 und 3x VB/VM137...
Gruß
Will