da könnte man eineiges an material sparen....
m.f.g.
B.
> warum ist die oberleitung auf gerader strecke nicht gerade verlegt ?
Damit sie nicht eine Rille in das Schleifstück des Stromabnehmers fräst.
... Martin
und was ist der unterschied zwischen: nachspannung - streckentrennung -
streckentrenner ?
"Martin Bienwald" <martin....@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:b0rq7a$anf$1...@news1.wdf.sap-ag.de...
>Hallo Leute,
>warum ist die oberleitung auf gerader strecke nicht gerade verlegt ?
Wäre die Oberleitung gerade verlegt, würde sie den Kontakt mit dem
Stromabnehmer immer an der selben Stelle des Bügels haben. Dieser wäre
dann über kurz oder lang durchgeschliffen.
>da könnte man eineiges an material sparen....
Alle paar Tage ein neuer Stromabnehmer wäre auch nicht billig. Dazu
kommen die Reparaturkosten der vom durchgeschliffenen Stromabnehmer
herunter gerissenen Oberleitung.
Reinhard
Und was ist der Unterschied zwischen einem namenlosen TOFU-Poster und
den sonstigen Teilnehmern im Usenet?
Gruss,
Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!
E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
> warum ist die oberleitung auf gerader strecke nicht gerade verlegt ?
Weil sie hängen muss und nicht liegen darf. Dann wäre es ja eine
Unterleitung.
SCNR
> da könnte man eineiges an material sparen....
So wie du bei deinem Namen. Bitte ändern. Danke.
Gruß
Andreas
--
Als alle dachten, es könne nicht schlimmer werden, geht Deutschland hin
und gewinnt. Der Sieg über die USA besiegelt Englands Tag der
Enttäuschung [Daily Star nach dem Ausscheiden Englands gegen Brasilien]
Software für Ihr Hobby finden Sie auf http://www.pothe.de
Moin Reinhard!
- bei der Strassenbahn sowie bei der Eisenbahn über Ausziehgleisen und
ähnlichen Gleisen, wo nur langsam gefahren wird, wird die Oberleitung
häufig genau (bzw. "egal-passt-schon") über der Mitte der beiden
Schienen gelegt. Zumindest ist kaum Zick-Zack eingebaut.
- über Ausweichegleisen in Bahnhöfen gibt es ein Zick-Zack,
- aber über Streckengleisen und den Durchfahrtgleisen in den Bahnhöfen
ist der Zick-Zack stärker.
Auf den Neubaustrecken, wo sehr schnell gefahren wird, ist der
Zick-Zack so stark, dass sogar die Oberleitungsmasten dichter stehen
wie auf den normalen Strecken.
In der Schweiz sind die Stromabnehmer (wegen der Tunnel) schmaller,
also ist auch das Zick-Zack schmaller. Wenn es nur um das Ausnutzen
der Stromabnehmer-Breite gehen würde, könnte der Abstand der Masten
mit denen in Deutschland oder Österreich identisch sein. In der
Schweiz stehen die Masten aber dichter.
Es scheint also einen Zusammenhang zwischen der Geschwindigkeit, mit
der ein Stromabnehmer (also auch die Lok, der Zug bzw. der Triebwagen)
an der Oberleitung langgleitet und dem Winkel zwischen den Schienen
(also der "Geraden") und dem Oberleitungsdraht zu bestehen.
Jetzt bitte etwas (Mittelstufen-) Physik, und Du hast die Lösung.
Richtig, abspannen, um die Kräfte (Schwingungen) aufzunehmen und
abzugeben bzw. -federn.
mfg Peter
Peter Dunkel schrieb dinge, die auf leichte verwirrung hinweisen:
> - bei der Strassenbahn sowie bei der Eisenbahn über Ausziehgleisen und
> ähnlichen Gleisen, wo nur langsam gefahren wird, wird die Oberleitung
> häufig genau (bzw. "egal-passt-schon") über der Mitte der beiden
> Schienen gelegt. Zumindest ist kaum Zick-Zack eingebaut.
Bei straßenbahnen stimmt das meistens nicht. Sieh dir nur mal mit
offenen augen die oberleitung über einer beliebigen geraden straße
an.
> Auf den Neubaustrecken, wo sehr schnell gefahren wird, ist der
> Zick-Zack so stark, dass sogar die Oberleitungsmasten dichter stehen
> wie auf den normalen Strecken.
Da hast du was falsch verstanden.
Bei NBS beträgt die maximale seitenabweichung von der gleismittel-
achse 300 mm (gegenüber 400 mm auf anderen strecken). Dass die masten
dichter stehen, hat nichts mit dem zickzack, sondern mit der dynamik
bei hohen geschwindigkeiten zu tun. Mehr stützpunkte bedeuten, dass
die oberleitung weniger schwingt (in verbindung mit einer stärkeren
vorspannung).
> In der Schweiz sind die Stromabnehmer (wegen der Tunnel) schmaller,
> also ist auch das Zick-Zack schmaller. Wenn es nur um das Ausnutzen
> der Stromabnehmer-Breite gehen würde, könnte der Abstand der Masten
> mit denen in Deutschland oder Österreich identisch sein. In der
> Schweiz stehen die Masten aber dichter.
Dies vor allem in den kurven, da das fahrdraht-polygon hier nicht so
weit von der gleismittelachse abweichen darf (maximal 200 mm in jede
richtung). Auf geraden strecken stehen die masten, so weit ich weiß,
in vergleichbaren abständen wie in Deutschland und Österreich.
Im gleisbogen gibt es mehrere möglichkeiten:
- Dichtere masten
- Bogenabzüge in fahrdrahtmitte - manchmal sogar zwei bogenabzüge
pro fahrdrahtfeld
- "Windschiefe" fahrleitung; hier sind die hänger in kurven nicht
vertikal, sondern schräg, so dass der fahrdraht nicht gerade ver-
läuft. Funktioniert aber nur bei halbnachgespannten fahrleitungen
und damit nicht bei höheren geschwindigkeiten.
> Es scheint also einen Zusammenhang zwischen der Geschwindigkeit, mit
> der ein Stromabnehmer (also auch die Lok, der Zug bzw. der Triebwagen)
> an der Oberleitung langgleitet und dem Winkel zwischen den Schienen
> (also der "Geraden") und dem Oberleitungsdraht zu bestehen.
Nicht direkt.
> Jetzt bitte etwas (Mittelstufen-) Physik, und Du hast die Lösung.
> Richtig, abspannen, um die Kräfte (Schwingungen) aufzunehmen und
> abzugeben bzw. -federn.
Dies geschieht an nachspannstrecken mit gewichten, hat aber nichts
mit dem zickzack zu tun.
--
tobias benjamin köhler ____________________________ t...@uncia.de
_________ ______________ ______________ ______________ __>_____
========H|H============H|H============H|H============H|=H=====`)
------oo-^-oo--------oo-^-oo--------oo-^-oo--------oo-^o-o--o-o=
> Jetzt bitte etwas (Mittelstufen-) Physik, und Du hast die Lösung.
> Richtig, abspannen, um die Kräfte (Schwingungen) aufzunehmen und
> abzugeben bzw. -federn.
Peter, ich habe hier bewusst keinen pointer auf die letzte
unfruchtbare diskussion zu diesem thema gegeben, aber wenn du dich
jetzt persoenlich zu wort meldest, muss man da wohl durch.
===
Du vertrittst eine Minderheitsmeinung, die von vielen Technikern,
darunter durchaus auch Oberleitungsbauern und -Konstrukteuren, so
nicht geteilt wird.
===
konsens ist hier eigentlich, dass der geringere abstand bei hoeheren
geschwindigkeiten der lagestabilisierung dient, der zick-zack aber die
punktuelle ueberlastung der schleifflaeche des zuges verhindern soll.
dein hinweis auf die "(Mittelstufen-) Physik" ist absurd, da genau
diese recht gut erklaert, weshalb der zick-zack keinen bzw. sogar
einen negativen einfluss auf den schwingungsabbau hat. (negativ nur
wegen der minimalen verlaengerung der frei schwingenden leitung
zwischen zwei masten, das macht aber typischerweise nur ein paar
prozent aus)
--
frobnicate foo
>> Auf den Neubaustrecken, wo sehr schnell gefahren wird, ist der
>> Zick-Zack so stark, dass sogar die Oberleitungsmasten dichter stehen
>> wie auf den normalen Strecken.
>Da hast du was falsch verstanden.
>Bei NBS beträgt die maximale seitenabweichung von der gleismittel-
>achse 300 mm (gegenüber 400 mm auf anderen strecken). Dass die masten
>dichter stehen, hat nichts mit dem zickzack, sondern mit der dynamik
>bei hohen geschwindigkeiten zu tun. Mehr stützpunkte bedeuten, dass
>die oberleitung weniger schwingt (in verbindung mit einer stärkeren
>vorspannung).
Nun kurz überlegt:
Auf den NBS fahren die Loks / Triebköpfe mit der höchsten täglichen
Laufleistung. Wenn das Zick-Zack zu einer gleichmässigen Abnutzung
führen soll, macht der geringe Zick-Zack auf den NBS also keinen Sinn.
Falls es wirklich ein Effekt bei der Abnutzung hat, der deutlich wird,
dürfte ein Triebkopf, nach 400km NBS nicht mehr auf einer normalen
Strecke fahren dürfen, weil es ja einen Absatz in der Kohle etwa 300mm
von der Mitte gesehen gibt.
[Zick-Zack in der Schweiz]
>Auf geraden strecken stehen die masten, so weit ich weiß,
>in vergleichbaren abständen wie in Deutschland und Österreich.
Ich meine, auch auf den Geraden stehen die Masten enger. Kann aber
auch eine optische Täuschung sein, nachgemessen habe ich es nicht.
>Im gleisbogen gibt es mehrere möglichkeiten:
>- Dichtere masten
>- Bogenabzüge in fahrdrahtmitte - manchmal sogar zwei bogenabzüge
>pro fahrdrahtfeld
>- "Windschiefe" fahrleitung; hier sind die hänger in kurven nicht
>vertikal, sondern schräg, so dass der fahrdraht nicht gerade ver-
>läuft. Funktioniert aber nur bei halbnachgespannten fahrleitungen
>und damit nicht bei höheren geschwindigkeiten.
Welcher Kurvenradien gibt es bei Strecken, die mit 160km/h oder
schneller befahren werden dürfen? Der Abstand zwischen zwei Masten
liegt so bei 50m (plus/minus 10 bis 20m). Wie weit wandert der Draht
aus?
>> Es scheint also einen Zusammenhang zwischen der Geschwindigkeit, mit
>> der ein Stromabnehmer (also auch die Lok, der Zug bzw. der Triebwagen)
>> an der Oberleitung langgleitet und dem Winkel zwischen den Schienen
>> (also der "Geraden") und dem Oberleitungsdraht zu bestehen.
>Nicht direkt.
>> Jetzt bitte etwas (Mittelstufen-) Physik, und Du hast die Lösung.
>> Richtig, abspannen, um die Kräfte (Schwingungen) aufzunehmen und
>> abzugeben bzw. -federn.
>Dies geschieht an nachspannstrecken mit gewichten, hat aber nichts
>mit dem zickzack zu tun.
Die Gewichte dienen um Längenausgleich und ähnlichen. Aber um
Aufnehmen der Schwingungen sind sie nicht geeignet. Falls man, wenn
man am Ende einer Saite nur genug Spannung (Gewicht) dran hängt, das
Schwingen vermeiden kann, dürfte sehr viele Musikinstumente keinen Ton
abgeben.
Also müssen Schwingungdämpfer angebracht werden, wie würdest Du einen
Schwingungsdämpfer an einer Saite anbauen?
mfg Peter
Hallo Frank,
>> Jetzt bitte etwas (Mittelstufen-) Physik, und Du hast die Lösung.
>> Richtig, abspannen, um die Kräfte (Schwingungen) aufzunehmen und
>> abzugeben bzw. -federn.
>Peter, ich habe hier bewusst keinen pointer auf die letzte
>unfruchtbare diskussion zu diesem thema gegeben, aber wenn du dich
>jetzt persoenlich zu wort meldest, muss man da wohl durch.
>
>===
>Du vertrittst eine Minderheitsmeinung, die von vielen Technikern,
>darunter durchaus auch Oberleitungsbauern und -Konstrukteuren, so
>nicht geteilt wird.
>===
Gerade bei Oberleitungen und Stromabnehmern gibt es einige Thesen, die
von vielen befürwortet werden, und trotzdem falsch sind, z.B. warum
bei Loks mit zwei Stromabnehmern meist der hintere oben ist. Die
Mehrheitsmeinung war/ist "wenn durch einen Unfall der hintere Abnehmer
abgerissen wird, kann man noch mit dem vorderen fahren, wäre der
vordere oben gewesen, hätte er den hinteren beschädigt, und es würde
nichts mehr gehen". Wenn es einen Stromabnehmer zerbröselt hat, ist
die Gefahr eines Kontaktes zwischen den stromführenden Teilen und dem
Lokkasten recht hoch. Verbindet man nun den anderen Stromabnehmer mit
15KV, was passiert dann?
Damit kann es dieser Grund also nicht sein. Wenn man nun weiss, dass
bei schutzbedürftiger Ladung oder z.B. Steuerwagen mit Glasscheibe zur
Lok hin, der vordere Abnehmer oben ist und noch etwas von dem Abrieb
gehört hat, kommt man wohl auf die richtige Idee: Am Abrieb kann man
nichts ändern, aber man versucht, ihn dort runterkommen zu lassen, wo
er am wenigsten stört.
>konsens ist hier eigentlich, dass der geringere abstand bei hoeheren
>geschwindigkeiten der lagestabilisierung dient, der zick-zack aber die
>punktuelle ueberlastung der schleifflaeche des zuges verhindern soll.
Nimm ein Saiteninstrument und erzeuge einen Ton durch anschlagen der
Saite. Du wirst hören, es geht, ...
Nun spanne die Saite zu den Seiten elastisch ab (z.B. mit
Gummibändern), so dass die Saite wie ein Zick-Zack aussieht. Nun
schlage die Saite wieder an, und Du wirst nichts bis sehr wenig hören.
Ich hoffe, Dir ist nun das Prinzip der Schwingungsdämpfung erkennbar.
Falls Du jetzt die Gummibänder an den Oberleitungsmasten suchst, schau
Dir mal die Federn bei einem Güterwaggon an, bei einem Schmied ist der
Amboss zierlicher.
>dein hinweis auf die "(Mittelstufen-) Physik" ist absurd, da genau
>diese recht gut erklaert, weshalb der zick-zack keinen bzw. sogar
>einen negativen einfluss auf den schwingungsabbau hat. (negativ nur
>wegen der minimalen verlaengerung der frei schwingenden leitung
>zwischen zwei masten, das macht aber typischerweise nur ein paar
>prozent aus)
Und warum spannt dann "alle Welt" alles möglich ab? Warum werden bei
PKW-Bau die schönen geraden Stahlblechbänder mit so komischen
Maschinen zerdellt?
mfg Peter
Da wird keine Schwingung gedämpft, du verkürzt nur das schwingende Stück
und verhinderst, daß die Schwingung auf den Resonanzkörper übertragen
wird. Eine schwingende Saite ohne Resonanzkörper ist in der Tat ziemlich
leise.
Wenn du das ganze aus der Nähe betrachtest, wirst du ausserdem
feststellen, daß die Abspannung nur die Ausbreitung von Schwingungen in
Richtung der Abspannung verringert, nicht aber die von Schwingungen
senkrecht zur Abspannung. Jetzt schau dir nochmal die Oberleitung an
und meditier mal darüber, in welcher Richtung wohl der Stromabnehmer den
Fahrdraht in Schwingungen versetzt, dann kommst du vielleicht auch
darauf, warum ein Zickzack nicht dabei hilft, diese Schwingungen
einzudämmen.
Andreas
--
Andreas Ferber - dev/consulting GmbH - Bielefeld, FRG
---------------------------------------------------------
+49 521 1365800 - a...@devcon.net - www.devcon.net
Hallo Andreas,
die Kraft, wie die Schwingungen verursacht, wird abgeleitet und in
"Dämpfungselementen", das können z.B. die beweglichen Ausleger sein,
vernichtet. Der "Resonanzkörper" ist ja immer noch da, nur die
Schwingung ist wech!
>Wenn du das ganze aus der Nähe betrachtest, wirst du ausserdem
>feststellen, daß die Abspannung nur die Ausbreitung von Schwingungen in
>Richtung der Abspannung verringert, nicht aber die von Schwingungen
>senkrecht zur Abspannung. Jetzt schau dir nochmal die Oberleitung an
>und meditier mal darüber, in welcher Richtung wohl der Stromabnehmer den
>Fahrdraht in Schwingungen versetzt, dann kommst du vielleicht auch
>darauf, warum ein Zickzack nicht dabei hilft, diese Schwingungen
>einzudämmen.
Zum ersten ist die Kraft, mit der der Stromabnehmer senkrecht auf die
Oberleitung einwirkt, relativ gering, Die stärkere Kraft geht von der
Bewegung der Lok in Fahrtrichtung aus. Zum zweiten wird ja zwischen
Fahrdraht und Halteseil auch verspannt. Und zum dritten ist die
gesamte Verspannung ja nicht zwei- sondern dreidimensional (das
Halteseil ist nicht immer senkrecht über dem Fahrdraht).
Insgesamt ist die Oberleitung in Verbindung mit dem Stromabnehmer eine
hoch dynamische Geschichte, die gewisse Vorteile gegenüber einer über
den Schienen angebrachten Stromschiene (siehe die Oberleitungen bei
Modelleisenbahnen) haben müssen. Eine solche Stromschiene, die ja
starr ist, mag etwas materialintensiver sein, von den Verlege- und
Wartungskosten wird sie aber Vorteile haben.
Aber bleiben wir bei der Oberleitung aus Draht: Stell Dir ein Seil
vor, ca. einen Kilometer lang, an 16 Punkten, die genau eine Gerade
bilden, aufgehängt und an beiden Ende mit einige Gewichten abgespannt,
Dieses Gebilde versetzt Du mit einer hohen Kraft durch einen
Schleifer, der sich mit 300 km/h entlang bewegt, in Schwingungen. Wo
bleiben die vom Seil aufgenommenen Kräfte?
mfg Peter
> Hallo Tobias,
>
> >> Auf den Neubaustrecken, wo sehr schnell gefahren wird, ist der
> >> Zick-Zack so stark, dass sogar die Oberleitungsmasten dichter stehen
> >> wie auf den normalen Strecken.
> >Da hast du was falsch verstanden.
> >Bei NBS beträgt die maximale seitenabweichung von der gleismittel-
> >achse 300 mm (gegenüber 400 mm auf anderen strecken). Dass die masten
> >dichter stehen, hat nichts mit dem zickzack, sondern mit der dynamik
> >bei hohen geschwindigkeiten zu tun. Mehr stützpunkte bedeuten, dass
> >die oberleitung weniger schwingt (in verbindung mit einer stärkeren
> >vorspannung).
>
> Nun kurz überlegt:
> Auf den NBS fahren die Loks / Triebköpfe mit der höchsten täglichen
> Laufleistung. Wenn das Zick-Zack zu einer gleichmässigen Abnutzung
> führen soll, macht der geringe Zick-Zack auf den NBS also keinen Sinn.
> Falls es wirklich ein Effekt bei der Abnutzung hat, der deutlich wird,
> dürfte ein Triebkopf, nach 400km NBS nicht mehr auf einer normalen
> Strecke fahren dürfen, weil es ja einen Absatz in der Kohle etwa 300mm
> von der Mitte gesehen gibt.
Der geringere Zickzack ist bedingt durch die EU-Richtlinie zu
Schnellfahrstrecken (TSI), die einen 300mm-Zickzack vorschreibt, der
dann mit einem Euro-Pantographen befahren werden kann.
Klaus
ok,
--das mit dem euro-pantographen stimmt
--und das mit dem schwingenden system oberleitung-stromabnehmer stimmt auch;
aber die gründe und auswirkungen und begrenzung der verlegung im zickzack
(dem eigentlichen thema) hat hier fast gar keiner gecheckt.
:-(
>tut mir leid wenn ich das so sagen muss, aber die wenigsten hier haben auch
>nur die geringste ahnung;
Und das sagt jemand, der ein B als Vor- sowie ein H. als Nachnamen
hat?
--
Heiko Schneider, Haltepunkt Pirna-Copitz Nord (KBS 247)
Wohnort Pirna, Studienort Zwickau
www: http://www.pirnese.de.vu
Heul doch.
>aber die gründe und auswirkungen und begrenzung der verlegung im zickzack
>(dem eigentlichen thema) hat hier fast gar keiner gecheckt.
Kathinka's Law: Man kann im Usenet alle Fragen stellen, bekommt aber
nicht immer die erwünschte Antwort.
Ach ja: Mit einem richtigen Realnamen im From: fällt man auch bei den
kompetenten Leuten nicht durch den Filter.
Grüße
Marc
--
de.etc.bahn.* Wintertreffen 2002 auf Alp Grüm | Marc Haber
Bernina- und Schöllenenbahn im Winter | Mailadresse im Header
2003-02-07 - 2003-02-10 - Infos/Anmeldung auf | Fax: *49 721 966 31 29
http://www.zugschlus.de/?select=alpgruem | No courtesy copies, please!
> aber die gründe und auswirkungen und begrenzung der verlegung im zickzack
> (dem eigentlichen thema) hat hier fast gar keiner gecheckt.
Reinhard hat in <77s23v0cj81pave2b...@4ax.com>
eine völlig korrekte Antwort gegeben, der eigentlich nichts
weiter hinzuzusetzen ist. Wenn die Teilnehmer hier in der
Gruppe dann mit angegebenem Realnamen, heiler Shift-Taste
(na gut, bei frank hakt es) und korrekt deklarierten
Umlauten (ja, an diesen drei Punkten solltest Du vielleicht
noch einmal arbeiten) die Diskussion fortspinnen, solltest
Du nicht rummaulen.
Holger
> tut mir leid wenn ich das so sagen muss, aber die wenigsten hier haben auch
> nur die geringste ahnung;
[...]
> aber die gründe und auswirkungen und begrenzung der verlegung im zickzack
> (dem eigentlichen thema) hat hier fast gar keiner gecheckt.
Ich finde es ausgesprochen unfreundlich, hier hereinzuplatzen, eine Frage
zu stellen, deren Antwort du offenbar bereits kennst (und das besser als
manch anderer hier) und uns anschließend dafür anzupflaumen, daß wir die
korrekte Antwort nicht wußten. Dies ist eine Newsgroup hier, und nicht die
Abschlußprüfung einer Eisenbahnerfachschule. Und auch kein Fernsehquiz.
... Martin
>Am Fri, 24 Jan 2003 17:35:54 +0100, schrieb "B.H."
><bod...@hotmail.com>:
>
>>Hallo Leute,
>>warum ist die oberleitung auf gerader strecke nicht gerade verlegt ?
>
>Wäre die Oberleitung gerade verlegt, würde sie den Kontakt mit dem
>Stromabnehmer immer an der selben Stelle des Bügels haben. Dieser wäre
>dann über kurz oder lang durchgeschliffen.
Aber warum gehts hier in der USA - wo die oberleitung auf dem NE
corridor (new york - washington route) ganz schön gerade verlegt ist
wie auch auf nebenstrecken durch New Jersey..
Was wissen die Amis über 'nicht durchschleifen' das wir nicht wissen??
>Alle paar Tage ein neuer Stromabnehmer wäre auch nicht billig.
Es wird doch nicht der ganze panto ausgetauscht - bloss das
schleifstück.
-=tom=-
>Aber warum gehts hier in der USA - wo die oberleitung auf dem NE
>corridor (new york - washington route) ganz schön gerade verlegt ist
>wie auch auf nebenstrecken durch New Jersey..
>Was wissen die Amis über 'nicht durchschleifen' das wir nicht wissen??
Interessante Frage. Ich habe leider keine aufschlussreichen Bilder
dazu gefunden. Nur
http://www.railroadpix.com/rrphotos/detail/723.html
http://www.signalbox.org/overseas/usa/zoo.htm
Aber auch hier ist es ja so, dass in den Kurven die Fahrleitung
nicht schön der Kurve folgt. Also gibt es zwangsläufig einen
Zick-Zack.
Gruss Adrian Senn
adrian at senn dot zeeaich
http://www.senn.ch/
>Interessante Frage. Ich habe leider keine aufschlussreichen Bilder
>dazu gefunden. Nur
>http://www.railroadpix.com/rrphotos/detail/723.html
>http://www.signalbox.org/overseas/usa/zoo.htm
Adrian Senn,
Hier könnte man es sehen wenn man den draht sehen könnte :-(((
http://www.geocities.com/transit383/njt1401.jpg
oder:
http://www.geocities.com/transit383/njtnwk.JPG
-=tom=-
mfg
Sven
"Holger Paulsen" <pau...@mobile.in-berlin.de> schrieb im Newsbeitrag
news:m33cnd1...@martian.mobile.in-berlin.de...
> Genau so ist es auch. Der "ZickZack" dient ausschlieslich der
> Verhinderung von "Rillenbildung" in den Schleifleisten der
> Strohmabnehmer.
^^
Was davon ist zuviel, "h" oder "m"?? ;-)
> Hier wurde noch gefragt,
> wo die Kräfte hin sind, welche der Stromabnehmer erzeugt? Ein
> nicht unbeträchtlichen Teil dieser dynamischen Kräfte schiebt
> der Stromabnehmer in einer "Welle" auf dem Fahrdraht vor sich
> her. Und genau hier ergeben sich auf z.B. NBS bei sehr hohen
> Geschwindigkeiten Probleme bei Fahrten mit ICE und zwei
> gehobenen Bügeln und deren Abstand zu einander. Es kommt eben
> auch auf das Zusammenwirken von Fahrleitung und! Stromabnehmer
> an.
Ich habe mal einen ICE mit 200km/h vorbeifahren sehen, es war gut
erkennbar was du erzählst. Man bekommt direkt Angst das Ding
fällt runter...
> vieleicht hat das bisschen geholfen?
Scherzkeks... Sofort lokal gespeichert.
--
Björn
"Remember: The Force will be with You. Always."
Gehe mal auf www.svenwittig.de. Dort siehst du, wo ich beschäftigt bin ;-)
mfg
Sven
mfg
Sven
"B.H." <bod...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:b0rr6e$lql$1...@news.online.de...
:-))
Na dann bestehen keine Fragen mehr.
Habe mir deine Ausfürliche Erklärung auch mal auf die Platte gehauen.
Trotz TOFU ;-)
Äh, hast du das mit dem Kunden mal deinem Arbeitgeber zukommen lassen? ;-)
--
Gruß Ralf
www.ralf-gunkel.de
Scumandà da traversar ils binaris
"B.H." <bod...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:b0rr6e$lql$1...@news.online.de...
Ähmm - das hätte sicher wenig Zweck ;-)
Das hab ich mal in einem Großlager von - Achtung jetzt kommts: TupperWare
!!! von der Wand abgeschrieben. Das hat mich derart bewegt, das musste ich
mir irgendwie sicher.
--------------
Was interessantes hier: www.svenwittig.de/image/P2030008.JPG. Das Foto ist
von gestern (03.02.03)
Das ist z.B. ein Teil eines Streckentrenners innerhalb einer verkürzten
Schutzstrecke..
Allerdings zeigt das Foto Beschädigungen am "Einstabtrenner" (insbesondere
an den Kufen auf der "Einfahrseite aus der Spannung über den Isolierstab in
den geerdeten Teil" und den "Lichtbogenlöscheinrichtungen"). Durch
mehrmaliges wiederholtes unzulässiges Befahren der Schutzstrecke duch
Zugfahrten mit "Hauptschalter ein" kam es zu derart extremen termischen
Beschädigungen, das eine sofortige Reperatur unumgänglich war. In diesem
Zustand ist die Schutzstrecke nicht mehr befahrbar und der nächste Zug hätte
höchstwarscheinlich die Oberleitung herab gerissen! Diese Feststellung wurde
bei einer Kontrolle der Schutzstrecke am Montagmorgen nach einer
"Erdschlussmeldung" vom Samstagnachmittag durch uns als
Instandhaltungspersonal
getroffen.
mfg Sven
Tom Orle schrieb:
> Aber warum gehts hier in der USA - wo die oberleitung auf dem NE
> corridor (new york - washington route) ganz schön gerade verlegt ist
> wie auch auf nebenstrecken durch New Jersey..
> Was wissen die Amis über 'nicht durchschleifen' das wir nicht wissen??
Dort sind die gleise so schlecht verlegt, dass der zug genügend
wackelt, um die ganze breite des stromabnehmers auszunutzen. ;)
Die haben Euch die ORT noch nicht weggenommen?
Gruß
Andreas
Ich staune, daß es überhaupt noch VSS gibt, in der ex. Rbd Berlin haben
wir die Dinger ab 1995 alle durch Flury-Trenner ersetzt.
Gruß
Andreas
"A. Lange" <werbung...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3E43F819...@gmx.de...
Gruß
Sven
"A. Lange" <werbung...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3E43F8E2...@gmx.de...
mfg
Sven
"A. Lange" <werbung...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3E43F819...@gmx.de...
Flury-Trenner sind mit hoeheren Geschwindigkeiten befahrbar wie normale VVS
und koennen auch mehr termische Belastung ab. Das sind die einzigen Gruende.
Ansonsten bleibt es eine verkuerzte Schutzstrecke ;-)
mfg
Sven
>
>
> Gruß
> Andreas
Das habe ich nun von meiner ungenauen Ausdrucksweise! :-)
Irgendwie verwendeten wir VSS und die Einstabtrenner synonym, weil wir
sonst nur die klassischen Streckentrener hatte. Naja, einen
Versuchs-Zweistabtrenner bei Agd - Abzweig Glasower Damm.
> Flury-Trenner sind mit hoeheren Geschwindigkeiten befahrbar wie normale VVS
> und koennen auch mehr termische Belastung ab. Das sind die einzigen Gruende.
Und lassen sich um Welten besser regulieren als die alten VSS. Das war
auch regelmäßig eine Quälerei gerade bei den im Bogen liegenen VSS im
Grünauer Kreuz die Gleitbleche* sauber hinzukriegen.
*)Ich bin mir bewußt, daß die Bauteile überall anders genannt werden und
die wenigsten die Bezeichnung nach DR-M kennen.
Du kennst ja sicher auch die von den VEM-Knechten verwendete Bezeichnung
für dieses gebogenen Teil, mit dem man Isos an Traversen oder
Schalterschiffchen aufhängt?
Gruß
Andreas
Hab' ich oft in Frankreich in den Gleichstrombereichen gesehen. Sieht recht
ulkig aus, dadurch kann aber die Fahrleitung relativ genau in der recht
engen Breite des Gleichstromabnehmers geführt werden.
--
Gruss * Holger Metschulat
Holger * e-mail: ho...@stellwerke.de, http://www.sgs.wh.tu-darmstadt.de/homer
"Internet-Nutzung ist ein Privileg und kein Recht."
(Rechnerraum-Ordnung an der Uni von 1994)