eine Frage, dich ich nach längerem Gugeln nicht klären könnte: Was
passiert, wenn an einem unbeschrankten Bahnübergang, der mit Blinklicht
gesichert ist, dieses defekt ist und dem Autofahrer so nicht ersichtlich
ist, dass ein Zug naht. Gibt es einen Mechanismus, der das defekte Licht
erkennt und den Zug stoppt bzw. dem Tf ein Warnsignal gibt? Gibt es
Blinklichter immer nur mit Bimmel? Was ist, wenn an einem nur per Bimmel
gesicherter Bü die Bimmel defekt ist?
Gute Nacht
Markus
--
Veröffentlichung genehmigt durch die Zensurbehörde des Ministeriums für
Meinungssicherheit (MeiSi) gemäß des Gesetzes zum Schutze der
öffentlichen Meinungsfreiheit und zum Schutze des Pluralismus.
[sys3 (Timo Fercher) im Telepolis-Forum]
> eine Frage, dich ich nach längerem Gugeln nicht klären könnte: Was
> passiert, wenn an einem unbeschrankten Bahnübergang, der mit Blinklicht
> gesichert ist, dieses defekt ist und dem Autofahrer so nicht ersichtlich
> ist, dass ein Zug naht. Gibt es einen Mechanismus, der das defekte Licht
> erkennt und den Zug stoppt bzw. dem Tf ein Warnsignal gibt?
Bei zugbedienten Bahnübergängen steht im Bremswegabstand ein
Überwachungssignal, das weiß blinkt, sobald der Bahnübergang aktiviert
ist und alle Warnlichter leuchten (die Schranken -sofern vorhanden-
senken sich erst später).
Registriert die Elektronik des Bahnübergangs eine Störung, bleibt das
Überwachungssignal dunkel und der PZB-Magnet neben dem Signal ist scharf
(wirkt auf die Lok wie ein "Halt erwarten" zeigendes Vorsignal).
> Gibt es Blinklichter immer nur mit Bimmel?
Nein, in Hohenstadt bei Hersbruck blinkt es z.B. nur.
Tom
> Bei zugbedienten Bahnübergängen steht im Bremswegabstand ein
> Überwachungssignal, das weiß blinkt, sobald der Bahnübergang aktiviert
> ist und alle Warnlichter leuchten (die Schranken -sofern vorhanden-
> senken sich erst später).
> Registriert die Elektronik des Bahnübergangs eine Störung, bleibt das
> Überwachungssignal dunkel und der PZB-Magnet neben dem Signal ist scharf
> (wirkt auf die Lok wie ein "Halt erwarten" zeigendes Vorsignal).
was mich jetzt da noch interessieren würde: Muß der Zug dann halten, bis das
Problem behoben ist, oder darf er auf Sicht die Straße überqueren?
Gruß,
Harald
Harald Horn schrieb:
> was mich jetzt da noch interessieren würde: Muß der Zug dann halten, bis das
> Problem behoben ist, oder darf er auf Sicht die Straße überqueren?
Laut STVO muß er nicht halten... denn es wird mit ziemlicher Sicherheit
ein Andreaskreuz am Bahnübergang stehen. Somit muß der Strassenverkehr
dem Zug die Vorfahrt gewähren. Das der Zug trotzdem stehenbleibt und
vorher schaut, das ihm kein PKW Fahrer, der das Andreaskreuz nicht kennt
oder nicht beachtet (gestern kam auch kein Zug, oder sonst hat es immer
geblinkt...) rammt, steht auf einem anderen Blatt (
Fahrdienstvorschrift, Züge fahren und rabgieren, oder wie das Ding jetzt
auch immer heißt...)
> Gruß,
> Harald
Grüße,
Kai
> Bei zugbedienten Bahnübergängen steht im Bremswegabstand ein
> Überwachungssignal, das weiß blinkt, sobald der Bahnübergang aktiviert
> ist und alle Warnlichter leuchten (die Schranken -sofern vorhanden-
> senken sich erst später).
Das bedeutet, wann immer es eine aktive Sicherung per Licht und/oder Bimmel
gibt, wird die Funktion dieser Sicherung überwacht und dem Tf signalisiert,
was Sache ist?
> Thomas Gabler <news:5fcrn8F...@mid.individual.net> schrub:
>
>
>>Bei zugbedienten Bahnübergängen steht im Bremswegabstand ein
>>Überwachungssignal, das weiß blinkt, sobald der Bahnübergang aktiviert
>>ist und alle Warnlichter leuchten (die Schranken -sofern vorhanden-
>>senken sich erst später).
>
>
> Das bedeutet, wann immer es eine aktive Sicherung per Licht und/oder Bimmel
> gibt, wird die Funktion dieser Sicherung überwacht und dem Tf signalisiert,
> was Sache ist?
Ja. Im Gegensatz zur Funktion Andreaskreuz und BÜ beachten bei PKW
Fahrern, die häufig noch nicht einmal funktioniert, wenn Schranken unten
sind.
Lucas.
> Harald Horn schrieb:
>> was mich jetzt da noch interessieren würde: Muß der Zug dann halten, bis
>> das Problem behoben ist, oder darf er auf Sicht die Straße überqueren?
Vor BÜ anhalten, Zug sichern, DB-21-Schlüssel einstecken, aussteigen, mit
DB-21-Schlüssel Hilfseinschalttaste (HET) betätigen, sich vergewissern, das
mindestens ein Straßensignal leuchtet, sich vom Signaltechniker, der keine
Ahnung und die Hände in den Hosentaschen hat, dumm anmachen lassen,
weiterfahren.
(Falls der BÜ mit Automatik-HET ausgerüstet ist, kann er sich das Aussteigen
sparen.)
Wenn diese Schritte nicht ausführbar sind, kann er noch als letzte
Rückfallebene...
> Vorm BÜ anhalten. Tuten. langsam drüber fahren, weiterfahren.
Pfüagott, Fredy
--
"Und FREDY ist dann die Abkürzung für "Fährt Richtige Eilzüge
DYnamisch"?" (Bastian D. Bode in de.etc.bahn.misc)
Fredy Barth schrieb am 08.07.2007 23:38:
> Vor BÜ anhalten, Zug sichern, DB-21-Schlüssel einstecken, aussteigen, mit
> DB-21-Schlüssel Hilfseinschalttaste (HET) betätigen, sich vergewissern, das
> mindestens ein Straßensignal leuchtet, sich vom Signaltechniker, der keine
> Ahnung und die Hände in den Hosentaschen hat, dumm anmachen lassen,
> weiterfahren.
> (Falls der BÜ mit Automatik-HET ausgerüstet ist, kann er sich das Aussteigen
> sparen.)
Kein Aussteigen mehr? Wird denn der Auto-HET vom DB21 in der
Hosentasche aktiviert? *ggg*
Fup2debk
Ciao/HaJo
> Bei zugbedienten Bahnübergängen steht im Bremswegabstand ein
> Überwachungssignal, das weiß blinkt, sobald der Bahnübergang
> aktiviert ist und alle Warnlichter leuchten (die Schranken -sofern
> vorhanden- senken sich erst später).
Nicht zwangsläufig. Die o.g. Technik findet man (im Gebiet der ehem. DB)
hauptsächlich auf weniger frequentierten Strecken - im Gegensatz zu den
fernüberwachten (und ebenfalls zugbedienten) Bahnübergängen, welche ohne
Überwachungssignal für den Tf auskommen. Hier befindet sich die
Überwachungseinrichtung beim Fdl.
Gruß
Christian
> Strassenverkehr dem Zug die Vorfahrt gewähren. Das der Zug trotzdem
^^^^^^^^^^^^
Ersetze durch: den Vorrang
Nacht,
Georg
--
Nicht weil die Dinge schwierig sind, wagen wir sie nicht, sondern weil
wir sie nicht wagen, sind sie schwierig.
[Seneca, epistulae morales 104,26]
> Kein Aussteigen mehr? Wird denn der Auto-HET vom DB21 in der
> Hosentasche aktiviert? ggg
Ich weiß auch nicht genau, wie das funktioniert, aber ich nehme mal an, der
BÜ ist so intelligent, dass er vorausahnen kann, wann ich den DB21 in die
Hosentasche stecke und dann sichert er sich eben schon mal selber. <fg>
Fup2alt.fan.douglas-adams
> Bei zugbedienten Bahnübergängen steht im Bremswegabstand ein
> Überwachungssignal, das weiß blinkt, sobald der Bahnübergang aktiviert
> ist und alle Warnlichter leuchten (die Schranken -sofern vorhanden-
> senken sich erst später).
Die Straßensignale sind auch mit Doppelfadenlampen ausgerüstet, d.h.,
brennt ein Faden durch, so wird auf den Zweitfaden umgeschaltet. Dann
sollte die Glühlampe getauscht werden. Fällt auch der Zweitfaden aus, so
kommt kein Überwachungssignal an den Lokführer (siehe
http://stellwerke.de/signal/deutsch/bue.html#bue0), der Zug muß vor dem
Bahnübergang anhalten, pfeifen und langsam, wenn die Autos angehalten
haben, weiterfahren.
Es gibt auch noch eine andere Variante, bei der es keine Überwachung
durch den Lokführer gibt. Die Ordnungsmeldungen, die Fehlermeldungen und
die Störungsmeldungen laufen bei einem anderen Stellwerk auf
("Fernüberwachung"). Wenn allerdings in diesem Fall eine Störung
auftritt, kann der Fahrdienstleiter nach Meldung der Störung den Zug
i.d.R. nicht mehr rechtzeitig anhalten. Aus diesem Grunde sind die
fernüberwachten Bahnübergänge besonders redundant aufgebaut, so daß eine
unentdeckte Störung möglichst nicht zum Totalausfall führen sollte (was
aber nicht komplett auszuschließen ist), bzw. Fehler und Störungen schon
vor einer Zugfahrt direkt nach dem Auftreten gemeldet werden.
--
Gruss * Holger Metschulat
Holger * e-mail: ho...@stellwerke.de, http://home.arcor.de/estw
"Internet-Nutzung ist ein Privileg und kein Recht."
(Rechnerraum-Ordnung an der Uni von 1994)
Einverstanden ;-)
herzlichen Dank an dich und alle anderen für die Ausführungen.
> Fällt auch der Zweitfaden aus, so
> kommt kein Überwachungssignal an den Lokführer (siehe
> http://stellwerke.de/signal/deutsch/bue.html#bue0), der Zug muß vor dem
> Bahnübergang anhalten, pfeifen und langsam, wenn die Autos angehalten
> haben, weiterfahren.
news:1272728.T...@fmx-online.de
Auch wenn es unsinnig erscheint, laut Vorschr^w^w^Konzernrichtline ist es so
zu handhaben. Der Tf weiß ja nicht, warum er Bü0 bekommen hatte.
> HaJo Hachtkemper schrieb:
>
>>Kein Aussteigen mehr? Wird denn der Auto-HET vom DB21 in der
>>Hosentasche aktiviert? ggg
>
>
> Ich weiß auch nicht genau, wie das funktioniert, aber ich nehme mal an, der
> BÜ ist so intelligent, dass er vorausahnen kann, wann ich den DB21 in die
> Hosentasche stecke und dann sichert er sich eben schon mal selber. <fg>
Jaja. Die Indukstionsschleifen vor dem BÜ sind genau auf die
Resonanzeigenschaften vom DB21-Schlüssel abgestimmt. Deswegen geht der
BÜ dann nur zu, wenn Du das Dingen einstecken hast... :-)
In echt: Wenn Du mit Deiner Eisenbahn über die Ausschaltschleifen fährst
und der BÜ vorher nicht eingeschaltet war, dann wird die HET-Sicherung
ausgelöst.
Oli
--
Ausrüstung der örtlichen Aufsicht:
Die örtliche Aufsicht trägt eine rote Mütze.
Konzernrichtlinie 408 der Deutschen Bahn AG, Modul 0325, Absatz 3
Mit und ohne.
> Was ist, wenn an einem nur per Bimmel
> gesicherter Bü die Bimmel defekt ist?
Bimmel ohne Blinklicht ist mir noch nie begegnet.
Wär auch ein bischen blöd, da z.B. Traktorfahrer die Bimmel bestimmt
nicht hören würden. Die Bimmel dürfte eher für Fußgänger sein, die grad
auf dem BÜ sind, und so zur Eile gemahnt werden sollen.
--
Gruß,
André Joost
... und dann kommt in Fredys Aufstellung noch ein "Befehl diktiert
bekommen" hinzu. Macht dann in Summe 5-10 Minuten Verspätung.
--
Gruß,
André Joost
> Bimmel ohne Blinklicht ist mir noch nie begegnet.
> Wär auch ein bischen blöd, da z.B. Traktorfahrer die Bimmel bestimmt
> nicht hören würden. Die Bimmel dürfte eher für Fußgänger sein, die grad
> auf dem BÜ sind, und so zur Eile gemahnt werden sollen.
Was es aber durchaus gibt, ist Bimmel+Schranke, ohne Lichtsignal.
--
Viele Grüße von Fabian Schuler aus Münster/W.
"André Joost" <Andre...@nurfuerspam.de> schrieb im Newsbeitrag
news:f6tmmk$5p4$00$2...@news.t-online.com...
> ... und dann kommt in Fredys Aufstellung noch ein "Befehl diktiert
> bekommen" hinzu. Macht dann in Summe 5-10 Minuten Verspätung.
Biete 2-25 Minuten. Wenn der Fdl den Befehl am Bahnsteig übergeben kann und
man nur gegenzeichnet und dann aufgrund seiner Streckenkenntnis und eines
flinken Fahrzeugs mit der gebotenen Raschheit (TM) gesichert werden kann,
macht man nur sehr wenig Verspätung. Wenn die Bü-Störung auf einem stark
befahrenen Abschnitt liegt und der Tf deutschlandweit (so einigermaßen)
streckenkundig ist und entsprechend vorsichtig fährt, am besten mit einem
schönen schweren Güterzug (bergauf!), und evtl. mehrere Züge Schlange
stehen, zudem der Befehl über Zugfunk (alt "Zugbahnfunk") diktiert wird und
dann der Bü noch in der Kette steht (weiterer Bü folgt so nah, dass der auch
gesichert werden muss), dann gibt es auch mal bis zu 25 Minuten Verspätung.
Der Fall ist nicht konstruiert, ich meine konkret den Streckenabschnitt
Benhausen - Altenbeken. Dort gibt es noch fernüberwachte Bü mit Signal Bü3
davor (http://www.stellwerke.de/signal/deutsch/bue.html#bue3) und einem
weiteren Bü dahinter.
Gruß,
Alex
--
Alex Lovell
Tf HHZM
"Fabian Schuler" <kon...@fabianschuler.de> schrieb im Newsbeitrag
news:f70ned$9u1$00$1...@news.t-online.com...
> Was es aber durchaus gibt, ist Bimmel+Schranke, ohne Lichtsignal.
Aber nicht lokführerüberwacht! Ansonsten ist das ja keine Besonderheit,
solche Schranken gibt es noch viel. Allerdings ist kommt für viele dieser
Büs bald das Ende:
- Bü Bad Driburg mitsamt Stellwerk Do bis Quartal IV/08 weg, stattdessen
fernüberwachte Anlage (ESTW);
- Holzminden ebenso, einmal städtische Anschlussbahn bei Stiebel Eltron
(stillgelegt seit ca. 4 Monaten) und Schranke am Stellwerk Ho (bis IV/08
weg);
- Bk Sylbach Hp (ex-Bf), bald Ersatz durch eine neue Anlage;
- Posten Nienhagen (ex-Bf), auch demnächst Gegenstand einer Bü-Erneuerung.
MfG Holger
"Oliver Lemke" <o.l...@tu-bs.de> schrieb im Newsbeitrag
news:f6t9tc$gfc$1...@rzcomm2.rz.tu-bs.de...
Thomas Gabler schrieb:
> Markus Gohl wrote:
> > Gibt es Blinklichter immer nur mit Bimmel?
>
> Nein, in Hohenstadt bei Hersbruck blinkt es z.B. nur.
wo gibt es in Hohenstadt noch einen unbeschrankten Bahnübergang?
Grüße
Roland
> Aber bitte noch ein Hinweis an alle Leute
> die ihren Führerschein irgendwann mal im Lotto gewonnen haben.
Grundsätzlich
> sieht die STVO §19 (Bahnübergänge) keine Unterscheidung vor ob ein
> Bahnübergang eine Schranke besitzt oder nicht oder ob die Schranke gestört
> ist oder nicht. Man muß auch bei einer geöffneten Schranke immer mit Zügen
> rechen, ergo, sein Fahrverhalten daran anpassen. Das kennt aber kaum
niemand
> (nicht mal die Polizei) und deshalb wird schnell die Polizei gerufen nach
> dem Motto: "...Frechheit, die Bahn fährt obwohl die Schranken offen
> sind...". Leider tragen, meiner Meinung nach, Polizei und Bahn wenig zur
> Aufklärung der Straßenverkehrsteilnehmer bei.
ich versuche zwar immer, mich da entsprechend zu verhalten, aber leider ist
die Strecke von der Straße aus in den meisten Fällen so schlecht einzusehen,
daß man schon im Lichtraumbereich der Schienen ist, bis man genug sieht.
Was soll in diesem Fall dann bedeuten, daß man sich so verhält, als ob immer
mit Zügen zu rechnen sei?
Die Bahn sollte sich da auch mal was überlegen, ob man die Bahnübergänge
nicht besser planen kann.
Gruß,
Harald
> In jeden Fall fahren dann die Lokführer
> vorsichtig an den Bahnübergang, geben Achtungssignal, müssen schauen ob
> der Bahnübergang frei ist und dürfen dann den Bahnübergang mit
> Schrittgeschwindigkeit befahren.
Auch wenn eine HET vorhanden ist?
Pfüagott, Fredy
--
"Ein richtiger Lokomotivführer will Lokomotivführer sein und sonst gar
nichts." Lukas der Lokomotivführer
> ich versuche zwar immer, mich da entsprechend zu verhalten, aber
> leider ist die Strecke von der Straße aus in den meisten Fällen so
> schlecht einzusehen, daß man schon im Lichtraumbereich der
> Schienen ist, bis man genug sieht. Was soll in diesem Fall dann
> bedeuten, daß man sich so verhält, als ob immer mit Zügen zu
> rechnen sei?
Die Diskussion hatte es doch öfters hier ...
> Die Bahn sollte sich da auch mal was überlegen, ob
> man die Bahnübergänge nicht besser planen kann.
Warum? Bü werden nicht mehr neu eingerichtet.
Grüße,
Björn
--
BOFH excuse #13:
we're waiting for [the phone company] to fix that line
Mit Andreaskreuzen versehene Strassenquerungen von
BOStrab-Strecken sind also keine BUe?
Christoph
Das dürfte aber nicht das Problem von Die Bahn sein.
--
Reinhard Schumacher
(ab hier signaturfreie Zone)
>> Warum? Bü werden nicht mehr neu eingerichtet.
>
> Mit Andreaskreuzen versehene Strassenquerungen von
> BOStrab-Strecken sind also keine BUe?
In einem Thread, wo es um Unfälle mit Vollbahnen ging, und wo davon
die Rede war, dass "Die Bahn" Bü besser planen solle, finde ich es
ehrlich gesagt ziemlich weit hergeholt, auf BOStrab-Netze zu
kommen.
Grüße,
Björn
--
BOFH excuse #271:
The kernel license has expired
Auch beschrankte BÜ haben Blinklichter.
Tom
Ich denke mal, ja, da Du die ordnungsgemäße Sicherung des BÜ an der HET
ja nicht angezeigt bekommst. Es kann ja sein, daß z.B. Straßensignale
nicht angegangen sind.
Holger Metschulat schrieb:
> Fredy Barth schrieb:
>
>>Holger Wanntke schrieb:
>>
>>>In jeden Fall fahren dann die Lokführer
>>>vorsichtig an den Bahnübergang, geben Achtungssignal, müssen schauen ob
>>>der Bahnübergang frei ist und dürfen dann den Bahnübergang mit
>>>Schrittgeschwindigkeit befahren.
>>
>>Auch wenn eine HET vorhanden ist?
>
> Ich denke mal, ja, da Du die ordnungsgemäße Sicherung des BÜ an der HET
> ja nicht angezeigt bekommst.
Falsch gedacht.
> Es kann ja sein, daß z.B. Straßensignale
> nicht angegangen sind.
Deswegen hat sich der HET-Bediener davon zu überzeugen, daß mindestens
ein Straßensignal funktioniert oder mindestens eine Schranke geschlossen
ist. Ist das nicht der Fall, dann darf der BÜ nach oben genanntem
Verfahren überquert werden.
Grüßle, Helmut
--
Und wann wird diese Bescheinigung nicht geholt wenn man 'se tatsächlich
wirklich gebrauchen könnte - also mein Tip wäre 'se zu holen wenn man
'se dringender gebrauchen könnte als welche die 'se sich holen obwohl
'se wirklich diese ohne wirklich zu gebrauchen sich holen würden?!
> Ich denke mal, ja, da Du die ordnungsgemäße Sicherung des BÜ an der HET
> ja nicht angezeigt bekommst. Es kann ja sein, daß z.B. Straßensignale
> nicht angegangen sind.
Ich dachte, das wird überwacht?
Wenn der Bü selbst weiß, dass er gesichert ist, bringt das dem Tf
nichts.
Grüße,
Björn
--
BOFH excuse #227:
Fatal error right in front of screen
> Deswegen hat sich der HET-Bediener davon zu überzeugen, daß mindestens
> ein Straßensignal funktioniert oder mindestens eine Schranke geschlossen
> ist. Ist das nicht der Fall, dann darf der BÜ nach oben genanntem
> Verfahren überquert werden.
Und woher weiß er dann, daß alle Straßensignale funktionieren? Nehmen
wir an, die Straßensignale gehen nur auf der Seite, wo der Bediener
geschaut hat, auf der anderen Seite nicht (wegen Vandalismus). Deswegen
kam auch das Signal Bü1 nicht.
Aber gut, so wie Du es geschrieben hast, steht es in der FV, und da
steht dann nichts drüber drin, wie nach der Feststellung, daß mindestens
ein Straßensignal leuchtet oder blinkt, weitergefahren werden muß,
sprich, der Tf darf voll aufschalten.
>> Deswegen hat sich der HET-Bediener davon zu überzeugen, daß
>> mindestens ein Straßensignal funktioniert oder mindestens eine
>> Schranke geschlossen ist. Ist das nicht der Fall, dann darf der
>> BÜ nach oben genanntem Verfahren überquert werden.
>
> Und woher weiß er dann, daß alle Straßensignale funktionieren?
Ich glaube nicht, dass es hier um die absolut vollständige Funktion
des Bü geht, sondern nur darum, ob die HET-Bedienung erfolgreich
war. Deswegen reicht bei Bü mit Schranken auch die Feststellung,
dass letztere gesenkt sind.
> Aber gut, so wie Du es geschrieben hast, steht es in der FV, und
> da steht dann nichts drüber drin, wie nach der Feststellung, daß
> mindestens ein Straßensignal leuchtet oder blinkt, weitergefahren
> werden muß, sprich, der Tf darf voll aufschalten.
AOL. Wenn der Zug direkt am Bü hält, muss die Sonne schon sehr tief
stehen, dass Otto Normalfahrer ihn übersieht.
Grüße,
Björn
--
BOFH excuse #89:
Electromagnetic energy loss
> Ich glaube nicht, dass es hier um die absolut vollständige Funktion
> des Bü geht, sondern nur darum, ob die HET-Bedienung erfolgreich
> war. Deswegen reicht bei Bü mit Schranken auch die Feststellung,
> dass letztere gesenkt sind.
In der FV steht was von "oder", d.h., er könnte auch nur ein
Lichtzeichen prüfen und den BÜ als gesichert erkennen.
Wichtig wäre, daß in der Betriebsart Lo bei fehlendem Bü1 der Tf nicht
wissen kann, warum er dieses nicht bekommen hat. Hat die Einschaltung
versagt, oder sind nur einige (aber wichtige) Lichtzeichen für den
Straßenverkehr nicht eingeschaltet? Gerade, wenn der Bü in eine Kreuzung
eingebunden ist, und die Straßen-Lichtzeichenanlage entsprechend
umgeschaltet haben muß, wäre dies wichtig zu wissen.
> AOL. Wenn der Zug direkt am Bü hält, muss die Sonne schon sehr tief
> stehen, dass Otto Normalfahrer ihn übersieht.
Nein, da der Autofahrer weder von Schranke, noch Lichtzeichen gewarnt
wurde, könnte er dem gerade auf den BÜ fahrenden Zug in die Flanke
fahren. Wenn der Zug schon auf dem BÜ ist, ist es eh unkritisch, da darf
man ja auch im Falle "Anlage vollständig gestört" schon ab Straßenmitte
> Nein, da der Autofahrer weder von Schranke, noch Lichtzeichen gewarnt
> wurde, könnte er dem gerade auf den BÜ fahrenden Zug in die Flanke
> fahren. Wenn der Zug schon auf dem BÜ ist, ist es eh unkritisch, da darf
Aberaberaber...der Autofahrer wurde doch schon durch Baken und Andreaskreuz
vorgewarnt.
> Bjoern Schliessmann schrieb:
>> AOL. Wenn der Zug direkt am Bü hält, muss die Sonne schon sehr tief
>> stehen, dass Otto Normalfahrer ihn übersieht.
>
> Nein, da der Autofahrer weder von Schranke, noch Lichtzeichen gewarnt
> wurde, könnte er dem gerade auf den BÜ fahrenden Zug in die Flanke
> fahren.
Denkweise des üblichen Autofahrers: Oh ein Zug, aber glücklicherweise steht
er da nur rum. Hat bestimmt 'ne Panne. Also einfach weiterfahren. Jetzt
probiert er auch noch die Hupe aus, wenigstens die funktioniert. ...
Aber, was macht er denn jetzt? Quietsch, Knall.
--
Viele Grüße,
Jens Schmidt
Jens Schmidt schrieb:
> Denkweise des üblichen Autofahrers: Oh ein Zug, aber glücklicherweise steht
> er da nur rum. Hat bestimmt 'ne Panne. Also einfach weiterfahren. Jetzt
> probiert er auch noch die Hupe aus, wenigstens die funktioniert. ...
> Aber, was macht er denn jetzt? Quietsch, Knall.
Erstens haben auch Triebfahrzeuge Fenster und zweitens wird kein Tf nach
einem Halt schlagartig die volle Leistung aufschalten können und wollen,
woraus resultiert, daß der Zug eher langsam beschleunigt. Wenn man
dieses langsame Anfahren dann noch mit Musik begleitet ist eine
Kollision nahezu ausgeschlossen.
Natürlich wird man nicht mit der vollen Zuglänge über den Übergang
schleichen, sondern sobald das führende Fahrzeug soweit auf dem Übergang
ist, daß kein Kfz mehr davor fahren kann sich schleunigst aus dem Staub
machen.
Wenn nun ein Pkw dem Zug in die Flanke fährt .. Nunja, wie hieß es so
schön in der Werbung?
[spoiler]
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
.
[/Spoiler]
"Mit Brille wäre das nicht passiert!"
Fredy Barth schrieb:
> Michael Kümmling schrieb:
>
>> Harald Horn schrieb:
>
>>> was mich jetzt da noch interessieren würde: Muß der Zug dann halten, bis
>>> das Problem behoben ist, oder darf er auf Sicht die Straße überqueren?
>
> Vor BÜ anhalten, Zug sichern, DB-21-Schlüssel einstecken, aussteigen, mit
> DB-21-Schlüssel Hilfseinschalttaste (HET) betätigen, sich vergewissern, das
> mindestens ein Straßensignal leuchtet, sich vom Signaltechniker, der keine
> Ahnung und die Hände in den Hosentaschen hat, dumm anmachen lassen,
> weiterfahren.
*räusper*
Auf Grund der extemen inkompetenz ettlicher Teilnehmer des
Individualverkehr (meist PKW / LKW) die nicht kapieren was Andreskreuz,
Zug und Hupen bedeutet ist das die beste Lebensversicherung.
Denn wenn der Zug auf dem Bü ist und da irgendein Gehirnamputant
dagegen fährt wird garantiert behauptet "das der Bahner da was im
Schalthaus gemacht hat".
Es ist mir mittlerweile Sch*** Egal ob dadurch die Entstörung länger
dauert. Aber während der Zugfahrt über den Bü wird nichts im Schalthaus
gemacht.
Man kann den Tf natürlich mit dem 21er unterstützen ;-)
(Ausser er ist in der GdL *lool*)
Gruß Ralf
--
"Sicherungstechnik ist praktizierte Paranoia. Und das ist auch gut so."
Dirk Moebius in deb*
Bjoern Schliessmann schrieb:
> Markus Gohl wrote:
>> Holger Metschulat
>> <news:469a994c$0$31626$9b4e...@newsspool3.arcor-online.net>
>> schrub:
>>
>>> Ich denke mal, ja, da Du die ordnungsgemäße Sicherung des BÜ an
>>> der HET ja nicht angezeigt bekommst. Es kann ja sein, daß z.B.
>>> Straßensignale nicht angegangen sind.
>> Ich dachte, das wird überwacht?
>
> Wenn der Bü selbst weiß, dass er gesichert ist, bringt das dem Tf
> nichts.
Fakt ist eines. Wegen z.B. defekten Lichtzeichen (Lo - Fadenfehler oder
Fü/Hp Totalausfall eines Lz) ist der Bü gestört.
daher ist das Schlüsseln nur eine "Nachfüttern" der Anlage mit der
Schließinfo. Besonders wichtig bei älteren Anlagen mit Grundstellerzeit
(gerade Fü60 & Co.) damit die Lz/Bli (ggf. Schranken) nicht dann
aus/aufgehen wenn der Zug gerade wieder los fährt.
De facto ist aber die techn. Sicherung des Bü aufgehoben und für den Tf
ist es zwar interessant ob da ein rotes Licht kommt oder nicht. Es
ändert aber nichts an seiner weiteren Verfahrensweise. Natürlich ist es
Nachts mitten im Wald schon besser wenn da irgendwas an Lichtzeichen kommt.
Aber Schlüssel ist immer angesagt. Bisweilen haben die Kisten
Schaltfall 12 (Ausführung was das ist wäre Abendfüllend). Wen das
deckende Signal (warum auch immer) nicht auf Fahrt geht muss der Bü per
HET aktiviert werden.
Macht der Tf das nicht geht die Kiste auf Störung und auch die Tf
müssen Später schlüsseln.
Und der Techniker freut sich dass er jetzt zwei Störungen hat...
Ralf Gunkel schrieb:
> (Ausser er ist in der GdL *lool*)
[Notice to self]
Bei Bü Störungen inundum Darmstadt immer erst GdL-Käppi absetzen und
schön freundlich sein.
[/Notice to self]
SCNR, Helmut
Helmut Barth schrieb:
> Salut!
>
> Ralf Gunkel schrieb:
>
>> (Ausser er ist in der GdL *lool*)
>
> [Notice to self]
> Bei Bü Störungen inundum Darmstadt immer erst GdL-Käppi absetzen und
> schön freundlich sein.
> [/Notice to self]
>
Keine Chance!
Ich rieche euch gegen den Wind :-)
Das ist so wie der nur für "Zivilisten" sichtbare Stempel
"Service/Info" auf der Stirn der sogar im Ausland und in Zivilkleidung
Leute veranlasst das eigentliche Service- bzw. Bahnpersonal zu
ignorieren und wegen Auskunft anzufragen.
> SCNR, Helmut
>
Dito
>Das ist so wie der nur für "Zivilisten" sichtbare Stempel
>"Service/Info" auf der Stirn der sogar im Ausland und in Zivilkleidung
>Leute veranlasst das eigentliche Service- bzw. Bahnpersonal zu
>ignorieren und wegen Auskunft anzufragen.
Bei mir reicht da regelmäßig das Funkgerät am Gürtel. Geschehen
irgendwann 2006 im HBf Nürnberg:
"Ghärat sie dau d'rzu?" - "Ähhm, nein, ich bin auch nur Fahrgast." -
""wissat se, wo dr Zug nauch Schtuagert fahrt?" - "Mhh, ich gehöre
nicht zur Bahn" - "Ha, wieso denn net?!" - "Ähm, an der Tafel da oben
steht, der fährt am Gleis sieben" - "Warum denn net glei so, dangge"
und trottet kopfschüttelnd von dannen.
Ich tue es ihm nach.
Ralph.
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
> Ralf Gunkel <nutznetz.nos...@ralf-gunkel.de> wrote:
>
>> Das ist so wie der nur für "Zivilisten" sichtbare Stempel
>> "Service/Info" auf der Stirn der sogar im Ausland und in Zivilkleidung
>> Leute veranlasst das eigentliche Service- bzw. Bahnpersonal zu
>> ignorieren und wegen Auskunft anzufragen.
>
> Bei mir reicht da regelmäßig das Funkgerät am Gürtel. Geschehen
> irgendwann 2006 im HBf Nürnberg:
>
Pha, du Anfänger. Braucht noch eine Funkgurke am Gürtel.
Bei Eisenbahnern funktioniert das auch wenn sie ihren Urlaubsrollkoffer
oder Rucksack (Wanderrucksack) dabei haben.
;-)
>Pha, du Anfänger. Braucht noch eine Funkgurke am Gürtel.
Nur, daß ich gar kein Eisenbahner bin :-)
Klaus Mueller schrieb:
> Geht auch bei Nichteisenbahnern. Es reicht wohl, entfernt beruflich mit
> Eisenbahnthemen beschäftigt zu sein.
Naja, in der Regel genügt der wissende d.e.b.x- Blick um dem Kunden zu
sagen der kennt sich aus ;-).
Grüßle, Helmut
> Nein, da der Autofahrer weder von Schranke, noch Lichtzeichen
> gewarnt wurde,
Vom Andreaskreuz, den drei Baken beidseitig und dem
Ankündigungsschild auch nicht? :)
> könnte er dem gerade auf den BÜ fahrenden Zug in die Flanke
> fahren.
Naja, zumindest theoretisch fährt der deutsche Autofahrer auf Sicht,
also ist es kein prinzipielles Problem.
Grüße,
Björn
--
BOFH excuse #176:
vapors from evaporating sticky-note adhesives
>> Nein, da der Autofahrer weder von Schranke, noch Lichtzeichen
>> gewarnt wurde,
>
> Vom Andreaskreuz, den drei Baken beidseitig und dem
> Ankündigungsschild auch nicht? :)
>
>> könnte er dem gerade auf den BÜ fahrenden Zug in die Flanke
>> fahren.
>
> Naja, zumindest theoretisch fährt der deutsche Autofahrer auf Sicht,
> also ist es kein prinzipielles Problem.
Es heißt immer: "Abstand halber Tacho".
Ich habe nachgemessen, das sind 8 Zentimeter.
Wie soll man da einen Zug sehen?
--
no sig
> Bei Eisenbahnern funktioniert das auch wenn sie ihren Urlaubsrollkoffer
> oder Rucksack (Wanderrucksack) dabei haben.
Merke: Niemals orange SBB-Rucksaecke als Wanderrucksack verwenden
Gruss, Matthias Dingeldein
--
"Du sollst lernen!"
Matthias Dingeldein schrieb:
> Ralf Gunkel schrieb:
>
>> Bei Eisenbahnern funktioniert das auch wenn sie ihren Urlaubsrollkoffer
>> oder Rucksack (Wanderrucksack) dabei haben.
>
> Merke: Niemals orange SBB-Rucksaecke als Wanderrucksack verwenden
Funktioniert auch in rein Zivil und/ohne Wanderrucksack
> - Bü Bad Driburg mitsamt Stellwerk Do bis Quartal IV/08 weg, stattdessen
> fernüberwachte Anlage (ESTW);
> - Holzminden ebenso, einmal städtische Anschlussbahn bei Stiebel Eltron
> (stillgelegt seit ca. 4 Monaten) und Schranke am Stellwerk Ho (bis IV/08
> weg);
> - Bk Sylbach Hp (ex-Bf), bald Ersatz durch eine neue Anlage;
> - Posten Nienhagen (ex-Bf), auch demnächst Gegenstand einer Bü-Erneuerung.
Wo kommt da in der Gegend das ESTW hin und welche Strecken werden (im
ersten Schritt) eingebunden?
Viele Grüße
Christian
--
M.A.U.T.:
Monatlich ausbleibende Unsummen - TollCollect
[Bernd Stelter bei "7 Tage - 7 Köpfe", RTL]
> Wo kommt da in der Gegend das ESTW hin und welche Strecken werden (im
> ersten Schritt) eingebunden?
Das ESTW heisst Harz-Weser, und Bad Driburg bis Ottbergen ist auf jeden
fall mit drin.
--
Gruß,
André Joost
etwas genauer:
> ESTW Harz-Weser-Netz, 1. Baustufe
> Strecke 2975 Ottbergen-Northeim.
> Strecke 2974 Langeland-Holzminden.
> Strecke 1940 Holzminden-Kreiensen.
UZ in Göttingen,
12 ESTW-A, u.a. in Naensen, Bodenfelde, Uslar und Hardegsen.
Wer weiss, wo die restlichen hinkommen?
Langeland soll übrigens *nicht* dazugehören.
> In den kommenden zwei Jahren werden die Strecken Altenbeken – Ottbergen – Kreiensen, Ottbergen – Göttingen und Bodenfelde – Northeim mit neuer Signal- und Sicherungstechnik ausgestattet.
> In weiteren Bauabschnitten folgen die Strecken Herzberg – Nordhausen, Kreiensen/Herzberg – Seesen – Goslar/Salzgitter, Hildesheim – Bad Harzburg.
> Im letzten Bauabschnitt wird das Harz-Weser-Netz mit den Strecken von Braunschweig nach Salzgitter sowie von Braunschweig nach Bad Harzburg und Oker vollständig auf dem neuesten Stand der Technik sein.
> Das eigentliche ESTW wird in einem Gebäude auf dem Gelände des Göttinger Hauptbahnhofs untergebracht.
> Das elektronische Stellwerk (ESTW) soll bis zum Jahr 2011 abschnittsweise in Betrieb gehen.
> Der westliche Bereich des Harz-Weser-Netzes soll nächstes Jahr fertig gestellt werden.
> Der Abschnitt Südharz soll bis 2010 fertig gestellt sein.
> Anschließend folgt die Süd-Westharzstrecke und der Braunschweiger Bereich.
--
Gruß,
André Joost
Aussteigen, an den BÜ herantreten, links und rechts gucken ob kein Zug
kommt, einsteigen, losfahren.
SCNR
Ralf
Naja, ich dachte eigentlich dass cih schon längst wen von hier im
Dienst hätte antreffen müssen, aber dem scheint nicht so zu sein.
Vielleicht hat man Angst sich mir gegenüber zu outen *fg
Naja, ob Falk gerade Lokführer in "meinem" Zug ist kann ich natürlich
nicht feststellen. Ich kann es nur bei massiven Verspätungen vermuten
("Der Wenzel ist im Zug, da mach ich mir erstmal nen Kaffee ehe ich
losfahre")
SCNR
Ralf
"...aufgrund einer Signalstörung" *lol*
Ralf
ralf....@web.de schrieb:
> On 18 Jul., 18:53, Helmut Barth <Helmut.Ba...@arcor.de> wrote:
>> Naja, in der Regel genügt der wissende d.e.b.x- Blick um dem Kunden zu
>> sagen der kennt sich aus ;-).
>
> Naja, ich dachte eigentlich dass cih schon längst wen von hier im
> Dienst hätte antreffen müssen, aber dem scheint nicht so zu sein.
> Vielleicht hat man Angst sich mir gegenüber zu outen *fg
Immer wenn ich rauchende Radfahrer auf dem Bahnsteig sehe, die im
Vorbeifahren Waggontüren auf- oder zutreten bekommst Du mindestens einen
Namensvetter. In einem Fall bist Du das vermutlich dann schon auch mal
selbst. ;-)
> Naja, ob Falk gerade Lokführer in "meinem" Zug ist kann ich natürlich
> nicht feststellen. Ich kann es nur bei massiven Verspätungen vermuten
> ("Der Wenzel ist im Zug, da mach ich mir erstmal nen Kaffee ehe ich
> losfahre")
Ich kann Dich da nur beunruhigen: Wenn Falk gerade Lokführer ist, dann
müsste es dem Planlokführer schon sehr schlecht gehen und allein damit
wäre jede Verspätung gerechtfertigt. Aber was den Kaffee angeht kann ich
Dich beruhigen: Falk bringt dem Lokführer sicher einen Kaffee, aber er
wartet ebenso sicher nicht bis der Becher dann leer ist.
SCNR², Helmut