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Unerklärlicher (?) BÜ-Vorfall in Jena

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Thomas Wedekind

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Oct 8, 2003, 4:36:58 PM10/8/03
to
Hallo,

die Jenaer Presse berichtet heute über einen "mysteriösen" Vorfall
von vorgestern am Bahnübergang in Jena-Göschwitz. (Es wurde nicht
gesagt, ob Holzland- oder Saalebahn.) Der Fahrer eines Sattelzugs
habe sofort nach dem Öffnen der Halbschranke den BÜ befahren,
währenddem sich die Schranke gleich wieder schloss. Der Fahrer
musste beim Verlassen des BÜ die wieder geschlossene Halbschranke
umreißen. (Was auf den Saalebahn-BÜ deutet; der ist so eng, dass
man mit einem Lkw nicht durch die Lücke neben der gesenkten
Halbschranke passt.) Die Polizei habe kein Fehlverhalten des
Kraftfahrers feststellen können, die DB keine Fehlfunktion der
Schrankenanlage.

Woraus sich die Frage ergibt, was da passiert sein kann. Entweder
hat der Fahrer extrem getrödelt, so dass er die gesamte
Einschaltzeit auf dem BÜ verbracht hat (angeblich nicht, kann
aber an dieser Stelle sein), oder die Anlage (m.W. noch WSSB mit
Blinklicht) kann während einer durchgehenden Leuchtphase der
Kfz-Warnsignale die Schranken heben und senken (wobei der Fahrer
doch gegen die Verkehrsregeln verstoßen hätte; maßgebend für das
Überqueren des BÜ ist das Blinklicht und nicht die Schranke).

Der Saalebahn-BÜ ist dreigleisig, der Holzlandbahn-BÜ viergleisig;
die Schranken werden bei Zügen aus dem Bf mit Einstellen der
Fahrstraße geschlossen, bei Zügen in den Bf mit
Einschaltkontakten. Da eine Überführung im Bau ist, wurden die
Sicherungsanlagen bisher nicht modernisiert.


--
Grüße, Thomas

Christian Blome

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Oct 8, 2003, 5:38:06 PM10/8/03
to
Thomas Wedekind schrieb in de.etc.bahn.eisenbahntechnik:

> die Jenaer Presse berichtet heute über einen "mysteriösen" Vorfall
> von vorgestern am Bahnübergang in Jena-Göschwitz. (Es wurde nicht
> gesagt, ob Holzland- oder Saalebahn.) Der Fahrer eines Sattelzugs
> habe sofort nach dem Öffnen der Halbschranke den BÜ befahren,
> währenddem sich die Schranke gleich wieder schloss.

Wie wird eigentlich bei BÜ mit Ein- und Ausschaltkontakten
sichergestellt, dass zwei sich kurz außerhalb des Kontaktbereiches
begegnende Züge die Schranken nicht direkt nach der Öffnung wieder
schließen.
In so einem Fall, den ich noch nie gesehen habe, sollte die Schranke
doch nur für einen _sehr_ kurzen Zeitraum geöffnet sein.


Christian
--
MET: gern auch REBS = Rhein-Elbe-Bonzenschleuder genannt
[Steve S. am 03.06.2003 in debt+s]

Frank Lakemann

unread,
Oct 8, 2003, 5:52:58 PM10/8/03
to
Thomas Wedekind schrieb:

> Der Fahrer eines Sattelzugs
> habe sofort nach dem Öffnen der Halbschranke den BÜ befahren,
> währenddem sich die Schranke gleich wieder schloss. Der Fahrer
> musste beim Verlassen des BÜ die wieder geschlossene Halbschranke
> umreißen.

Das hört sich danach an, daß der Gutste nicht gewartet hat, bis das
Rotlicht aus war, sondern nur auf die Schrankenbäume achtete. Das kommt
bei den DR-Halbschranken an dicht befahrenen Strecken immer wieder vor.
Oftmals laufen gerade Fußgänger bereits los, wenn sich die
Schrankenbäume heben und dann kommt ganz "plötzlich" ein Zug aus der
Gegenrichtung. Man kann es nicht oft genug wiederholen - das Rotlicht
ist das entscheidende Sperrkriterium (und wird für das Bü-Sig
überwacht), *NICHT* die Schrankenbäume!

Gruß, Frank

Armin Muehl

unread,
Oct 8, 2003, 6:18:18 PM10/8/03
to
On 8 Oct 2003 21:38:06 GMT, "Christian Blome"
<news_102...@christianblome.de> wrote:

>Wie wird eigentlich bei BÜ mit Ein- und Ausschaltkontakten
>sichergestellt, dass zwei sich kurz außerhalb des Kontaktbereiches
>begegnende Züge die Schranken nicht direkt nach der Öffnung wieder
>schließen.
>In so einem Fall, den ich noch nie gesehen habe, sollte die Schranke
>doch nur für einen _sehr_ kurzen Zeitraum geöffnet sein.

Man baut die Kontakte an den passenden Stellen ein, sodass auch im von
Dir beschriebenen Extremfall eine gewisse Zeit vergeht, in der man den
Ueberweg befahren kann. Diese Zeit reicht dann um ein oder zwei Autos
passieren zu lassen.

Armin

--
Armin Muehl

http://www.muehlenroda.de (Muehl privat)
http://www.museumsstellwerk.de (Museumsstellwerk Rheine e.V.)

Armin Muehl

unread,
Oct 8, 2003, 6:18:21 PM10/8/03
to
On Wed, 08 Oct 2003 22:36:58 +0200, Thomas Wedekind <m...@privacy.net>
wrote:

>Die Polizei habe kein Fehlverhalten des
>Kraftfahrers feststellen können, die DB keine Fehlfunktion der
>Schrankenanlage.

Wenn es eine WSSB-Anlage ist, ist die Sache doch eindeutig, oder?

Es ist nunmal so, dass man im Reichsbahnland bei diesen Anlagen damit
rechnen muss, dass sich die Schranken nochmal schliessen. Daher blinkt
es auch solange, bis die Schranke in der oberen Endlage ist.


> (wobei der Fahrer
>doch gegen die Verkehrsregeln verstoßen hätte; maßgebend für das
>Überqueren des BÜ ist das Blinklicht und nicht die Schranke).

Sag das mal diesen merkbefreiten Herrschaften. Um einen
Lkw-Fuehrerschein zu machen, braucht`s nicht gerade viel Hirn und das
Verhalten am Bahnuebergang oder unter Bahnbruecken scheint auch wohl
kein wichtiges Thema in der Ausbildung zu sein, wenn ich mir ansehe,
was diese Fahrer so treiben.
Letzteres hat man aber in Rheine mittels Betonbalken in den Griff
bekommen. Sah damals nett aus, als damit eine Fuhre nagelneuer
Wohnmobile abgeraeumt wurde :-)
So wurde aber eine Beschaedigung der nicht unwichtigen Bruecke
verhindert.

Am Bahnuebergang in Lingen hat laut Zeitungsmeldung gestern ein Lkw
die Fahrleitung beschaedigt. Da fragt man sich, wie man das bei den
zugelassenen 4m Fahrzeughoehe schafft. Bis Mittag ging daher nichts
auf der Strecke....


>Da eine Überführung im Bau ist, wurden die
>Sicherungsanlagen bisher nicht modernisiert.

Warum auch. Fuer mich ist nicht nachvollziehbar, warum man solche
Anlagen ersetzen sollte, wenn ohnehin absehbar ist, dass sie
wegfallen. Das spart wenigstens Steuergelder und sicherer sind die
modernen Anlagen auch nicht. Gegen dumme Lkw-Fahrer helfen nur
Panzersperren oder aehnliche Dinge, wie seinerzeit an dem einen
Bahnuebergang im Grenzgebiet.

Armin

P.S.
Bitte vermeide Umlaute im Subject.

Philipp Kotter

unread,
Oct 9, 2003, 4:16:02 AM10/9/03
to
Armin Muehl schrieb:

> Sag das mal diesen merkbefreiten Herrschaften. Um einen
> Lkw-Fuehrerschein zu machen, braucht`s nicht gerade viel Hirn und das
> Verhalten am Bahnuebergang oder unter Bahnbruecken scheint auch wohl
> kein wichtiges Thema in der Ausbildung zu sein, wenn ich mir ansehe,
> was diese Fahrer so treiben.

Hallo Armin.
Schon mal die Füherscheinprüfung für LKWs gemacht? Wenn ja, ann würdest
du das hier nicht sagen.

Gruss, Philipp (der seit gestern eine Hauptdiplomsprüfung weniger hat
und sich jetzt voll und ganz der Theorieprüfung C und CE widmen kann)

Volker Blees

unread,
Oct 9, 2003, 4:21:26 AM10/9/03
to
Armin Muehl schrieb:

> On 8 Oct 2003 21:38:06 GMT, "Christian Blome" wrote:
>
>>Wie wird eigentlich bei BÜ mit Ein- und Ausschaltkontakten
>>sichergestellt, dass zwei sich kurz außerhalb des Kontaktbereiches
>>begegnende Züge die Schranken nicht direkt nach der Öffnung wieder
>>schließen.
>
> Man baut die Kontakte an den passenden Stellen ein, sodass auch im von
> Dir beschriebenen Extremfall eine gewisse Zeit vergeht, in der man den
> Ueberweg befahren kann. Diese Zeit reicht dann um ein oder zwei Autos
> passieren zu lassen.

Bemessen wird bei Neuanlagen auf das Passieren eines Kraftfahrzeugs.
Dies trifft auch auf alle entsprechenden Anlagen im Westen zu. In
ex-DR-Land gibt es an Altanlagen diese Verknüpfung aber nicht, so dass
eine soeben in Freistellung gelaufene Anlage sofort wieder durch einen
Gegenzug eingeschaltet werden kann.

Gruß
Volker

Joerg Jonas

unread,
Oct 9, 2003, 5:10:23 AM10/9/03
to
On Wed, 08 Oct 2003 23:52:58 +0200, Frank Lakemann
<Frank.Lakemann#no+...@t-online.de> wrote:

>Gegenrichtung. Man kann es nicht oft genug wiederholen - das Rotlicht
>ist das entscheidende Sperrkriterium (und wird für das Bü-Sig
>überwacht), *NICHT* die Schrankenbäume!

Das ist Scheißdreck. Die Bahnübergänge gehören alle umgebaut. Es darf
doch eigentlich nicht sein, daß die Dinger in Ost bzw. West anders
funktionieren. Du magst zu Recht schreiben, daß man bei Rotlicht nicht
losfahren darf, aber das ist doch unerheblich. Viel wichtiger ist
doch, daß man Maßnahmen ergreift, die die Gefahr von Unfällen an
Bahnübergängen senken. Nach so vielen stillgelegten Strecken im Osten
müßten doch die paar Tausend Euro vorhanden sein, um mit ein paar
ABM-Kräften die BÜs umzurüsten.

-JJ

--
______________________________________ Nazis schaden auch Dir! ______
www.ebbelex.de ist garantiert BSE-frei. Die abgebildeten Straßen- und
U-Bahnen sind garantiert artgerecht aus Freiland- oder Tunnelhaltung!

Will Berghoff

unread,
Oct 9, 2003, 5:17:46 AM10/9/03
to
Philipp Kotter wrote:
>> Sag das mal diesen merkbefreiten Herrschaften. Um einen
>> Lkw-Fuehrerschein zu machen, braucht`s nicht gerade viel > Schon mal die

Füherscheinprüfung für LKWs gemacht? Wenn ja, ann
> würdest du das hier nicht sagen.

Dann geht das Hirn eben im Laufe späterer Lebenserfahrung verloren. Als
Anwohner eines grossen LKW-Fährhafens teile ich Armins Meinung voll und
ganz.

Gruß
Will

Philipp Kotter

unread,
Oct 9, 2003, 5:26:26 AM10/9/03
to
Will Berghoff schrieb:

_Das_ kann man sagen. Aber das gilt auch für die meisten PKW-Fahrer. Wer
von denen kann (will?) sich noch an alle Regeln erinnern?

Gruss, Philipp

Will Berghoff

unread,
Oct 9, 2003, 5:51:26 AM10/9/03
to
Philipp Kotter wrote:
> _Das_ kann man sagen. Aber das gilt auch für die meisten PKW-Fahrer.
> Wer von denen kann (will?) sich noch an alle Regeln erinnern?

Es scheint mir schon so, dass sich die meisten PKW-Fahrer ernsthaft darum
bemühen. Es fallen leider nur die anderen auf. Bei LKW-Fahrern ist es genau
umgekehrt.

Gruß
Will

Ulf Kutzner

unread,
Oct 9, 2003, 5:56:16 AM10/9/03
to
Joerg Jonas schrieb:

> funktionieren. Du magst zu Recht schreiben, daß man bei Rotlicht nicht
> losfahren darf, aber das ist doch unerheblich. Viel wichtiger ist
> doch, daß man Maßnahmen ergreift, die die Gefahr von Unfällen an
> Bahnübergängen senken. Nach so vielen stillgelegten Strecken im Osten
> müßten doch die paar Tausend Euro vorhanden sein, um mit ein paar
> ABM-Kräften die BÜs umzurüsten.

Mir wäre es lieber, das würden wohlausgebildete Fachkräfte machen.

Gruß, ULF

Maximilian Gauger

unread,
Oct 9, 2003, 5:58:02 AM10/9/03
to
Joerg Jonas schrieb:

> On Wed, 08 Oct 2003 23:52:58 +0200, Frank Lakemann
> <Frank.Lakemann#no+...@t-online.de> wrote:
>
>
>>Gegenrichtung. Man kann es nicht oft genug wiederholen - das Rotlicht
>>ist das entscheidende Sperrkriterium (und wird für das Bü-Sig
>>überwacht), *NICHT* die Schrankenbäume!
>
>
> Das ist Scheißdreck. Die Bahnübergänge gehören alle umgebaut.

ACK. Doch konsistente Benutzerschnittstellen waren noch nie die Stärke
des DB-Konzerns...

Max

Joerg Jonas

unread,
Oct 9, 2003, 6:40:12 AM10/9/03
to
On Thu, 09 Oct 2003 11:56:16 +0200, Ulf Kutzner
<kutz...@mail.zdv.uni-mainz.de> wrote:

>Joerg Jonas schrieb:


>> Bahnübergängen senken. Nach so vielen stillgelegten Strecken im Osten
>> müßten doch die paar Tausend Euro vorhanden sein, um mit ein paar
>> ABM-Kräften die BÜs umzurüsten.

>Mir wäre es lieber, das würden wohlausgebildete Fachkräfte machen.

Es sollten sich inzwischen genug ehemalige DB-Mitarbeiter in
AB-Maßnahmen befinden, die Deinen Kriterien für wohlausgebildete
Fachkräfte entsprechen. [Hier brauche ich nicht einmal einen Smiley]

Bjoern Schliessmann

unread,
Oct 9, 2003, 7:37:40 AM10/9/03
to
Philipp Kotter wrote:

> Schon mal die Füherscheinprüfung für LKWs gemacht? Wenn ja, ann würdest
> du das hier nicht sagen.

Du musst aber auch sehen, wie unverantwortlich und seltsam einige
Collegas immer wieder auftreten. Vom Überholen eines anderen LKW,
der selbst schon über 90 km/h fährt, im Schneckentempo, bis zum
Lesen beim Fahren oder übermüdetem Fahren...


Björn

--
"Ich hoffe, da saß niemand in diesem Bus."
"Zumindest keiner, den wir kannten."

Philipp Kotter

unread,
Oct 9, 2003, 8:53:46 AM10/9/03
to
Bjoern Schliessmann schrieb:
> Philipp Kotter wrote:

>>Schon mal die Füherscheinprüfung für LKWs gemacht? Wenn ja, dann würdest

>>du das hier nicht sagen.

> Du musst aber auch sehen, wie unverantwortlich und seltsam einige
> Collegas immer wieder auftreten. Vom Überholen eines anderen LKW,
> der selbst schon über 90 km/h fährt, im Schneckentempo, bis zum
> Lesen beim Fahren oder übermüdetem Fahren...

...ungenügendem Sicherheitsabstand, ungesicherte Ladung, mangelhafter
Fahrzeugzustand,...

Schon, ich geb dir Recht. Aber ich sprach von der "Prüfung", nicht vom
allgemeinen Verhalten. Was man nach der Prüfung aus dem Gelernten macht,
bleibt jedem selbst überlassen (ob das wiederum gut ist, steht auf einem
anderen Blatt).

Gruss, Philipp

Armin Muehl

unread,
Oct 9, 2003, 10:48:00 AM10/9/03
to
On Thu, 09 Oct 2003 11:26:26 +0200, Philipp Kotter <lum...@gmx.de>
wrote:

>> Füherscheinprüfung für LKWs gemacht? Wenn ja, ann
>>
>>>würdest du das hier nicht sagen.

Leider kam ich drei Monate zu spaet zur Y-Spedition, sodass ich sie
nicht habe und einen anderen Sponsor habe ich noch nicht gefunden.
Allerdings habe ich so etwas auch schon auf Privatgelaede gefahren und
durch die zahlreichen Transporte fuer unsere Museumsbahn bin ich
durchaus mit gewissen Dingen vertraut, was den Betrieb dieser
Fahrzeuge betrifft. Dort legen wir uebrigens Wert auf korrekte
Transporte. Wir haben nichts davon, wenn wir unsere Exponate durch
waghalsige Fahrer beschaedigen lassen. Das wird dann arg teuer fuer
alle Beteiligten.


>_Das_ kann man sagen. Aber das gilt auch für die meisten PKW-Fahrer. Wer
>von denen kann (will?) sich noch an alle Regeln erinnern?

Diese Leute machen die Fahrerei beruflich. Den Hobbyelektriker
vergleichen wir auch nicht mit dem Handwerker.
Daher kann man von einen Lkw-Fahrer erwarten, dass er weiss, was er
tut. Die Realitaet zeigt das Gegenteil :-(

Aber auch als PKW-Fahrer muss ich mich an Regeln halten, die ich
leider damals noch nicht einmal in der Fahrschule gelernt habe.
Speziell spreche ich hier den Anhaengerbetrieb an.
Was da mit den Anhaengern so alles getrieben wird, ist ein Thema fuer
sich, dass sich bei den Lkw dann meistens trotz Ausbildung im grossen
Massstab abspielt: Ueberladen, ungleichmaessig beladen, zu schnell,
schlecht gesicherte Ladung, usw...
Gut, dass man dafuer nun eine gesonderte Pruefung ablegen muss.

Um nicht oT zu werden, letztens sah ich jemanden der mit ueberhoehter
Geschwindigkeit einen leeren Anhaenger ueber einen Bahnuebergang fuhr.
Leider flog ihm der Anhaenger nicht weg, obwohl alles vier Raeder in
der Luft waren. Man staunt doch immer wieder, wie gut die Kupplung
haelt...


Armin

Frank Lakemann

unread,
Oct 9, 2003, 12:21:28 PM10/9/03
to
Joerg Jonas schrieb:

> Das ist Scheißdreck. Die Bahnübergänge gehören alle umgebaut. Es darf

Ack. Täusche ich mich oder war in debx nicht vor einiger Zeit mal die
Rede davon, daß man daran arbeitet und die alten Anlagen nur noch
Bestandsschutz haben?

> doch eigentlich nicht sein, daß die Dinger in Ost bzw. West anders
> funktionieren. Du magst zu Recht schreiben, daß man bei Rotlicht nicht
> losfahren darf, aber das ist doch unerheblich.

Da hast Du ja durchaus Recht. Ich persönlich beobachte in diesem
Zusammenhang immer wieder einen interessanten Ost/West-Unterschied:
Während Kraftfahrer (West) sein Fahrzeug an einer Ampel erst in Bewegung
setzt, wenn diese wirklich auf grün geschaltet hat, fährt er an einer
Halbschrankenanlage schon los, wenn sich die Schrankenbäume weit genug
geöffnet haben.
Kraftfahrer (Ost) hingegen fährt an einem Bü erst los, wenn das Rotlicht
aus ist, während er an einer Ampel bereits bei rot-gelb anfährt.

Völlig richtig ist beides nicht, nur lebt letzterer deutlich sicherer.

Gruß, Frank

Ralf Gunkel

unread,
Oct 9, 2003, 2:00:23 PM10/9/03
to

"Maximilian Gauger" <usene...@maxgauger.de> schrieb
Moooment,...
erstens werden die Ost Bü ja mit der Zeit weiter verschwinden.
Siehe Erstaz aller Bü Anlagen mit Blinklicht im Andreaskreuz durch EBÜT80
und neuere Anlagen.
Aber das geht nicht alles von Heute auf Morgen.
Dann aber geht das Licht mit Verlassen der unteren Endlage aus. Wie es wir
Wessies gewohnt sind ;-)

--
Gruß Ralf

-Scumandà da traversar ils binaris-


Ralf Gunkel

unread,
Oct 9, 2003, 2:10:25 PM10/9/03
to

"Joerg Jonas" <usenet...@ebbelex.de> schrieb

> On Wed, 08 Oct 2003 23:52:58 +0200, Frank Lakemann
> <Frank.Lakemann#no+...@t-online.de> wrote:
>
> >Gegenrichtung. Man kann es nicht oft genug wiederholen - das Rotlicht
> >ist das entscheidende Sperrkriterium (und wird für das Bü-Sig
> >überwacht), *NICHT* die Schrankenbäume!
>
> Das ist Scheißdreck. Die Bahnübergänge gehören alle umgebaut. Es darf
> doch eigentlich nicht sein, daß die Dinger in Ost bzw. West anders
> funktionieren.

Nana, Jörg was ist den das für eine Ausdrucksweise. Bin ich ja gar nicht
gewohnt.

Zu dieser Art Bü empfehle ich dir mal die HAltestelle Kalbach der U2
anzuschauen.
Dieser Bü, wohl auch schon ältere Bauform, lässt die Rotlampen auch erst mit
erreichen der oberen Endlage verlöschen. Ich meine den Bü nördlich des Hp
uber den Ober Kalbacher Weg (Autobahnanschluß Bonames).

Das einbinden der "zusätzlichen Serviceleistung" Schranke in ein
Überwachungssignal Bü0/1 hätte den Nachteil einer weiteren verlängerung der
Einschaltstrecke und damit einhergehend einer verlängerten Sperrzeit.

Knut Ochdorf

unread,
Oct 9, 2003, 2:16:29 PM10/9/03
to
Ralf Gunkel schrieb:

> Moooment,...
> erstens werden die Ost Bü ja mit der Zeit weiter verschwinden.
> Siehe Erstaz aller Bü Anlagen mit Blinklicht im Andreaskreuz durch EBÜT80
> und neuere Anlagen.
> Aber das geht nicht alles von Heute auf Morgen.
> Dann aber geht das Licht mit Verlassen der unteren Endlage aus. Wie es wir
> Wessies gewohnt sind ;-)
>

Lief nicht Ende diesen Jahres eine Übergangsfrist gemäß Einigungsvertrag
aus, nach dem das Blinklicht IM Andreaskreuz noch zugelassen war?

Da alle Ostanlagen das Blinklicht um Andreaskreuz haben, müßten sie alle
bis Ende diesen Jahres umgerüstet werden und damit auch die
Schrankenfrage gelöst werden.

meint
Knut

Thomas Wedekind

unread,
Oct 9, 2003, 4:22:57 PM10/9/03
to
Thomas Wedekind wrote:

> die Jenaer Presse berichtet heute über einen "mysteriösen"
> Vorfall von vorgestern am Bahnübergang in Jena-Göschwitz.

Die Sache dürfte sich nun in die hier meist diskutierte Richtung
geklärt haben. Die OTZ interviewte gestern einen Göschwitzer Fdl,
der die Funktion der WSSB-Anlagen ausführlich erklärte; der
Reporter stellte sich danach eine Weile an den BÜ und sah prompt
die selbe Szene: gleich mehrere Kfz fuhren nacheinander in einer
Rotphase zwischen den sich hebenden und senkenden Halbschranken
durch.

Trotzdem interessant, dass die Polizei keinen blassen Schimmer von
diesen Dingen hatte. Ich kenne die Qualifikationsmängel der für
Jena zuständigen Verkehrspolizei (die nicht hier stationiert ist
und bestimmte Dinge kaum wissen kann, oder jedenfalls nicht aus
eigener Erfahrung kennt) von anderer Gelegenheit her. Aber so ein
Schnellschuss (Der Fahrer kann gar nix falsch gemacht haben...)
ist doch gewagt.


--
Grüße, Thomas

Bjoern Schliessmann

unread,
Oct 9, 2003, 4:36:59 PM10/9/03
to
Will Berghoff wrote:

> Es scheint mir schon so, dass sich die meisten PKW-Fahrer ernsthaft darum
> bemühen. Es fallen leider nur die anderen auf.

NACK - nach jeder Fahrt durch $innenstadt kann man dieses
Verhalten zahllos häufig verifizieren:

v_max = 75 km/h
d_sicherheit = 3 m
v_max-am-blitzer = 35 km/h


Björn

--
"When I grow up, I'm going to Bovine University."

Bjoern Schliessmann

unread,
Oct 9, 2003, 4:36:59 PM10/9/03
to
Philipp Kotter wrote:

> ...ungenügendem Sicherheitsabstand, ungesicherte Ladung, mangelhafter
> Fahrzeugzustand,...

Genau.

> Schon, ich geb dir Recht. Aber ich sprach von der "Prüfung", nicht vom
> allgemeinen Verhalten. Was man nach der Prüfung aus dem Gelernten macht,
> bleibt jedem selbst überlassen (ob das wiederum gut ist, steht auf einem
> anderen Blatt).

Ah, okay. Zumindest muss man einmal so tun, als ob man es kann
;-)


Björn

--
"Should we blame the government?" - "Or blame Society?" - "Or
should we blame the images on TV?" - "No, blame Canada!"

Joerg Jonas

unread,
Oct 10, 2003, 4:20:08 AM10/10/03
to
On Thu, 09 Oct 2003 11:58:02 +0200, Maximilian Gauger
<usene...@maxgauger.de> wrote:

>> On Wed, 08 Oct 2003 23:52:58 +0200, Frank Lakemann
>> <Frank.Lakemann#no+...@t-online.de> wrote:
>>>Gegenrichtung. Man kann es nicht oft genug wiederholen - das Rotlicht
>>>ist das entscheidende Sperrkriterium (und wird für das Bü-Sig
>>>überwacht), *NICHT* die Schrankenbäume!

>Joerg Jonas schrieb:


>> Das ist Scheißdreck. Die Bahnübergänge gehören alle umgebaut.

>ACK. Doch konsistente Benutzerschnittstellen waren noch nie die Stärke
>des DB-Konzerns...

Hier handelt es sich nicht einmal um eine Benutzerschnittstelle der
Firma DB AG, sondern um ein Problem mit der Signalisierung. Wie soll
ich das formulieren... Schwierig.

Bei einer Ampel kann ich mich darauf verlassen, daß nach Rot bzw.
Rot/Gelb immer Grün kommt - egal wie lange das Grün dann stehenbleibt.
Ich kenne Ampeln mit einer Grünphase von ca. 1 Sekunde, aber bei der
dann folgenden Umschaltung auf Gelb bzw. Rot ist immer noch die
Räumzeit der Kreuzung gewährleistet. Genauso würde ich das bei
Bahnübergängen wollen: Wenn die Schranke aufgeht, möchte ich mir
sicher sein können, daß sie richtig aufgeht und daß sich daran nicht
mehr ändert.

Joerg Jonas

unread,
Oct 10, 2003, 4:20:08 AM10/10/03
to
On Thu, 09 Oct 2003 18:21:28 +0200, Frank Lakemann
<Frank.Lakemann#no+...@t-online.de> wrote:

>Während Kraftfahrer (West) sein Fahrzeug an einer Ampel erst in Bewegung
>setzt, wenn diese wirklich auf grün geschaltet hat, fährt er an einer
>Halbschrankenanlage schon los, wenn sich die Schrankenbäume weit genug
>geöffnet haben.

Aha.

>Kraftfahrer (Ost) hingegen fährt an einem Bü erst los, wenn das Rotlicht
>aus ist, während er an einer Ampel bereits bei rot-gelb anfährt.

Soso.

>Völlig richtig ist beides nicht, nur lebt letzterer deutlich sicherer.

Den beiden Aussagen oben mag ich vielleicht zustimmen bzw. wenigstens
nicht widersprechen. Doch die letzte Aussage stimmt nur bedingt.
Bringe jetzt einen Kraftfahrer (Ost) in eine Großstadt (West) und
lasse ihn fahren. Wenn er an den Ampeln konsequent bei rot-gelb
loslegt, wird er früher oder später ein Hochgeschwindigkeitstaxi in
die Fahrer- oder Beifahrertür bekommen, weil der Taxifahrer (West) auf
der kreuzenden Straße noch bei gelb-roooot gefahren ist.

So ein eintrainiertes Verhalten, wie Du es oben beschreibst, ist nur
so lange sicher, wie man sich in der Gegend befindet, in der man es
eintrainiert hat.

Völlig OT: Auf einer korsischen Straße kann ich mit dem Motorrad auch
dann überholen, wenn Gegenverkehr kommt. Ich weiß ganz sicher, daß mir
die Autofahrer Platz machen werden, indem sie an den Rand der Straße
lenken. Das geht sogar in der (korsischen) Rush Hour (gegen 17:00
Uhr)! In Deutschland hätte ich mit dem Verhalten einen Platz im
nächsten Kreiskrankenhaus sicher.

Joerg Jonas

unread,
Oct 10, 2003, 4:20:08 AM10/10/03
to
On Thu, 9 Oct 2003 20:10:25 +0200, "Ralf Gunkel"
<gr...@ralf-gunkel.de> wrote:

>Nana, Jörg was ist den das für eine Ausdrucksweise. Bin ich ja gar nicht
>gewohnt.

Es gibt Dinge, die ich nicht mehr hören mag. Zum Beispiel die
Kommentare über die Bahnübergänge bzw. den kleinen Unterschied, den
man aber eigentlich nicht kennen muß.

>Zu dieser Art Bü empfehle ich dir mal die HAltestelle Kalbach der U2
>anzuschauen.
>Dieser Bü, wohl auch schon ältere Bauform, lässt die Rotlampen auch erst mit
>erreichen der oberen Endlage verlöschen. Ich meine den Bü nördlich des Hp
>uber den Ober Kalbacher Weg (Autobahnanschluß Bonames).

Bei diesem BÜ werden die Halbschranken aber niemals die Richtung
umkehren. Wenn die nach oben gehen, werden sie erstmal die obere
Endlage erreichen wollen. Sollte in dieser Situation eine U-Bahn den
BÜ queren wollen, muß sie vor einem Signal warten.

>Das einbinden der "zusätzlichen Serviceleistung" Schranke in ein
>Überwachungssignal Bü0/1 hätte den Nachteil einer weiteren verlängerung der
>Einschaltstrecke und damit einhergehend einer verlängerten Sperrzeit.

Geht es Dir hier um Kalbach oder Jena?

Knut Ochdorf

unread,
Oct 10, 2003, 5:23:17 AM10/10/03
to
Joerg Jonas schrieb:

> Bei einer Ampel kann ich mich darauf verlassen, daß nach Rot bzw.
> Rot/Gelb immer Grün kommt - egal wie lange das Grün dann stehenbleibt.
> Ich kenne Ampeln mit einer Grünphase von ca. 1 Sekunde, aber bei der
> dann folgenden Umschaltung auf Gelb bzw. Rot ist immer noch die
> Räumzeit der Kreuzung gewährleistet. Genauso würde ich das bei
> Bahnübergängen wollen: Wenn die Schranke aufgeht, möchte ich mir
> sicher sein können, daß sie richtig aufgeht und daß sich daran nicht
> mehr ändert.
>

Aber das wird auch bei den Ost-Anlagen gesichert. Wenn das Rot
verlischt, dann anschließend die Räumzeit gewährleistet ist. Was hinter
dem Rot ist (die Schranke öffnet und schließt) sollte eigentlich jedem
gut geschulten Verkehrsteilnehmer egal sein, da für ihn das Rot
maßgebend ist. Oder fährst Du schon bei Rot los, bloß weil die nächste
Ampel gerade auf grün geschaltet hat?

Knut

Joerg Jonas

unread,
Oct 10, 2003, 5:36:33 AM10/10/03
to
On Fri, 10 Oct 2003 11:23:17 +0200, Knut Ochdorf <KnutO...@web.de>
wrote:

>Joerg Jonas schrieb:
>> Bei einer Ampel kann ich mich darauf verlassen, daß nach Rot bzw.
>> Rot/Gelb immer Grün kommt - egal wie lange das Grün dann stehenbleibt.

>Aber das wird auch bei den Ost-Anlagen gesichert. Wenn das Rot

>verlischt, dann anschließend die Räumzeit gewährleistet ist. Was hinter
>dem Rot ist (die Schranke öffnet und schließt) sollte eigentlich jedem
>gut geschulten Verkehrsteilnehmer egal sein, da für ihn das Rot
>maßgebend ist. Oder fährst Du schon bei Rot los, bloß weil die nächste
>Ampel gerade auf grün geschaltet hat?

Du hast eine gewisse Erwartungshaltung. Bei einer sich öffnenden
Bahnschranke ist meine Erwartungshaltung, daß dann gleich die rote
Lampe ausgeht und ich losfahren kann. Bei einer Ampel, die Rot/Gelb
zeigt, erwarte ich als nächstes auch Grün. Es geht um die
Verläßlichkeit, die Durchschaubarkeit...

Die Regeln sind eine Sache, aber man muß die Kraftfahrer auch bei
deren Einhaltung unterstützen. Warum baut man wohl auf den Autobahnen
die "Geschwindigkeitstrichter" (ist das wirklich das richtige Wort???)
vor den Baustellen (100/80/60) auf, wo doch ein 60er Schild genügen
würde?

Wenn man Eisenbahnunfälle verhindern möchte, ist es nicht genug, bei
den Kraftfahrern auf Einhaltung der Regeln zu pochen.

Frank Nitzschner

unread,
Oct 10, 2003, 7:06:39 AM10/10/03
to
Joerg Jonas schrieb:

>
> Das ist Scheißdreck. Die Bahnübergänge gehören alle umgebaut. Es darf
> doch eigentlich nicht sein, daß die Dinger in Ost bzw. West anders
> funktionieren. Du magst zu Recht schreiben, daß man bei Rotlicht
> nicht losfahren darf, aber das ist doch unerheblich.

Dann darf der Kraftfahrer aber niemals die BRD verlassen;-)
Mit der Gelb/Rot-Signalisierung steht diese in Europa so ziemlich
alleine da. Fast überall wird auf die besondere Gefährdung an einem
Bahnübergang durch *Blinklichter* hingewiesen. Wenn man die generelle
Akzeptanz von aufleuchtenden rotem Ampellicht in D so betrachtet....

> Viel wichtiger
> ist doch, daß man Maßnahmen ergreift, die die Gefahr von Unfällen an
> Bahnübergängen senken. Nach so vielen stillgelegten Strecken im Osten
> müßten doch die paar Tausend Euro vorhanden sein, um mit ein paar
> ABM-Kräften die BÜs umzurüsten.
>

Man macht es mittels neuer Schrankentechnik oder dem Auflassen von
BÜ's per Unter- oder Überführung. Das Letztere ist die teuerste Lösung,
und besonders im Osten müssen die Kommunen ihr Beteiligungsdrittel
sehr gut abwägen.
Auch bei der Umrüstung nur *eines* Blink-BÜ geht das weder mit ABM, noch
unter ein paar zig kEur ab.

Grüsse
Frank

tobias b koehler

unread,
Oct 10, 2003, 7:39:38 AM10/10/03
to
Frank Nitzschner wrote:

> Dann darf der Kraftfahrer aber niemals die BRD verlassen;-)
> Mit der Gelb/Rot-Signalisierung steht diese in Europa so ziemlich
> alleine da. Fast überall wird auf die besondere Gefährdung an einem
> Bahnübergang durch *Blinklichter* hingewiesen. Wenn man die generelle
> Akzeptanz von aufleuchtenden rotem Ampellicht in D so betrachtet....

Es wäre noch zu prüfen, ob blinklicht am bahnübergang oder auf-
leuchtendes rotlicht eher befolgt wird. Einige verkehrsteil-
nehmer scheinen das blinklicht als hinweis aufzufassen, dass ein
zug kommen könnte, und ignorieren es, wenn nicht unmittelbar
einer auftaucht.

--
tobias benjamin köhler ____________________________ t...@uncia.de
_________ ______________ ______________ ______________ __>_____
========H|H============H|H============H|H============H|=H=====`)
------oo-^-oo--------oo-^-oo--------oo-^-oo--------oo-^o-o--o-o=

Armin Muehl

unread,
Oct 10, 2003, 7:39:00 AM10/10/03
to
On Fri, 10 Oct 2003 08:20:08 GMT, usenet...@ebbelex.de (Joerg
Jonas) wrote:

>Es gibt Dinge, die ich nicht mehr hören mag. Zum Beispiel die
>Kommentare über die Bahnübergänge bzw. den kleinen Unterschied, den
>man aber eigentlich nicht kennen muß.

Den Unterschied musst Du auch nicht kennen. Das rote Blinklicht ist
doch eindeutig, oder?
Bei Rotlicht faehrt man nicht.


>Bei diesem BÜ werden die Halbschranken aber niemals die Richtung
>umkehren.

Stell Dir vor, dass man bei mechanischen Schranken auch die
Bewegungsrichtung kurzfristig aendern kann, wenn es notwendig ist.


Einem Deiner Motorradkollegen, der wilde Sau spielen musste, hat das
uebrigens letztes Jahr den Aufenthalt im Krankenhaus erspart. Zum Dank
bekam der Schrankenwaerter noch den Mittelfinger gezeigt...

Armin Muehl

unread,
Oct 10, 2003, 7:39:04 AM10/10/03
to
On Fri, 10 Oct 2003 08:20:08 GMT, usenet...@ebbelex.de (Joerg
Jonas) wrote:

>Völlig OT: Auf einer korsischen Straße kann ich mit dem Motorrad auch
>dann überholen, wenn Gegenverkehr kommt. Ich weiß ganz sicher, daß mir
>die Autofahrer Platz machen werden, indem sie an den Rand der Straße
>lenken. Das geht sogar in der (korsischen) Rush Hour (gegen 17:00
>Uhr)! In Deutschland hätte ich mit dem Verhalten einen Platz im
>nächsten Kreiskrankenhaus sicher.

Warum faellt mir nur gerade jetzt dieser Spruch ein:

"Motorradfahrer toeten nicht, sie werden getoetet..."

SCNR

Volker Blees

unread,
Oct 10, 2003, 8:26:08 AM10/10/03
to
Frank Nitzschner schrieb:
> Joerg Jonas schrieb:

>>Viel wichtiger
>>ist doch, daß man Maßnahmen ergreift, die die Gefahr von Unfällen an
>>Bahnübergängen senken.
>

> Man macht es mittels neuer Schrankentechnik oder dem Auflassen von
> BÜ's per Unter- oder Überführung. Das Letztere ist die teuerste Lösung,
> und besonders im Osten müssen die Kommunen ihr Beteiligungsdrittel
> sehr gut abwägen.

Bei diesem Stichwort fällt mir doch folgende Episode aus dem Bericht des
Hess. Rechnungshof von 2002 ein:

<schnipp>

> Im Zuge von Ausbaumaßnahmen an der Bahnstrecke Frankfurt am Main -
> Mannheim der Deutschen Bahn (DB) AG waren die schienengleichen
> Bahnübergänge zweier Waldwege durch die Errichtung eines Brückenbauwerks
> zu beseitigen. Da die DB AG die Maßnahme veranlasst hatte und die
> kreuzenden Wege keine öffentlichen Straßen waren, wäre sie alleiniger
> Kostenträger dieser Maßnahme gewesen.
>
> In Verhandlungen zwischen der DB AG und der Kommune wurde vereinbart,
> die kreuzenden Waldwege für den öffentlichen Verkehr zu widmen
> und als Gemeindestraßen einzustufen. Mit der Widmung wurden die Wege
> gleichzeitig für den allgemeinen Verkehr gesperrt. In einer Stellungnahme
> zum Widmungsverfahren erklärte das Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen,
> dass die Voraussetzungen zur Einstufung als Gemeindestraße
> nicht vorlägen und die Widmung rechtsfehlerhaft erfolgt sei. Gleichwohl
> wurde die Widmung nicht zurückgenommen.
>
> Die Widmung der Wege für den öffentlichen Verkehr und die Einstufung
> als Gemeindestraße ermöglichten eine Kostenteilung nach § 13 des Eisenbahnkreuzungsgesetzes.
> Nunmehr hatten die DB AG, die betroffene Kommune
> und der Bund je ein Drittel der Kosten zu übernehmen. Die Gesamtkosten
> wurden im Zuwendungsantrag mit 3.121.437 € (6.105.000 DM), der
> zuwendungsfähige Anteil der Kommune mit 945.890 € (1.850.000) DM
> angegeben. Der kommunale Anteil wurde nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz
> (GVFG) vom Land in Form einer Anteilfinanzierung zu
> 50 v.H. gefördert.
>
> Die Kommune hatte die Widmung der Wege nur aufgrund einer 1992 mit
> der DB AG abgeschlossenen Vereinbarung veranlasst, wonach diese den
> kommunalen Eigenanteil (bei einer Anteilförderung nach dem GVFG)
> übernehmen und die Kommune von jeglicher Zahlung freistellen werde.

<schnapp>

Soweit nur zur Dokumentation eines Versuchs, die Kostenträgerschaft zu
manipulieren. Wie's weiterging, lässt sich unter
http://www.rechnungshof-hessen.de/hr/pdf/bemerkungen-2002.pdf ab S. 206
nachlesen (Vorsicht: 5,26 MB!)

X-Post und F'up2 debb.

Gruß
Volker

Marco Krings

unread,
Oct 10, 2003, 8:49:56 AM10/10/03
to
"Armin Muehl" <armin...@gmx.de> schrieb:
Hallo, Armin, hallo NG,

> Am Bahnuebergang in Lingen hat laut Zeitungsmeldung gestern ein Lkw
> die Fahrleitung beschaedigt. Da fragt man sich, wie man das bei den
> zugelassenen 4m Fahrzeughoehe schafft. Bis Mittag ging daher nichts
> auf der Strecke....
Wann soll das den passiert sein gestern?
Der RE24128 (Münster-Emden) fuhr in Lingen um 12:57 mit +2 ab,
der RE 24115 nach Münster fuhr pünktlich.
Wieso stand das nicht bei uns in der Zeitung(Lingener Tagespost)
gestanden? Oder habe ich es überlesen?


Grüße
Marco


Armin Muehl

unread,
Oct 10, 2003, 9:28:03 AM10/10/03
to
On Fri, 10 Oct 2003 14:49:56 +0200, "Marco Krings"
<marco....@web.de> wrote:

>> Am Bahnuebergang in Lingen hat laut Zeitungsmeldung gestern ein Lkw
>> die Fahrleitung beschaedigt. Da fragt man sich, wie man das bei den
>> zugelassenen 4m Fahrzeughoehe schafft. Bis Mittag ging daher nichts
>> auf der Strecke....

>Wann soll das den passiert sein gestern?

Morgens. Ich sah und vor allem hoerte gegen 8:00 den Turmtriebwagen in
schneller Fahrt. Der hatte es ziemlich eilig...


>Der RE24128 (Münster-Emden) fuhr in Lingen um 12:57 mit +2 ab,
>der RE 24115 nach Münster fuhr pünktlich.

Da lief das schon wieder.


>Wieso stand das nicht bei uns in der Zeitung(Lingener Tagespost)
>gestanden? Oder habe ich es überlesen?

In Rheine stand es drin.

Ralf Gunkel

unread,
Oct 10, 2003, 9:32:10 AM10/10/03
to

"Joerg Jonas" <usenet...@ebbelex.de> schrieb

> On Thu, 9 Oct 2003 20:10:25 +0200, "Ralf Gunkel"
> <gr...@ralf-gunkel.de> wrote:
>
> >Nana, Jörg was ist den das für eine Ausdrucksweise. Bin ich ja gar nicht
> >gewohnt.
>
> Es gibt Dinge, die ich nicht mehr hören mag. Zum Beispiel die
> Kommentare über die Bahnübergänge bzw. den kleinen Unterschied, den
> man aber eigentlich nicht kennen muß.
>
So gross geworden und kennt den kleinen Unterschied nicht :-))))

> >Zu dieser Art Bü empfehle ich dir mal die HAltestelle Kalbach der U2
> >anzuschauen.
> >Dieser Bü, wohl auch schon ältere Bauform, lässt die Rotlampen auch erst
mit
> >erreichen der oberen Endlage verlöschen. Ich meine den Bü nördlich des Hp
> >uber den Ober Kalbacher Weg (Autobahnanschluß Bonames).
>
> Bei diesem BÜ werden die Halbschranken aber niemals die Richtung
> umkehren. Wenn die nach oben gehen, werden sie erstmal die obere
> Endlage erreichen wollen. Sollte in dieser Situation eine U-Bahn den
> BÜ queren wollen, muß sie vor einem Signal warten.
>

Machen das die Ostanlagen?
Ich gin davon aus das sie erst nach dem erreichen der oberen Endlage sofort
wieder runter gehen.
Kann im Ursprungstext keinen Hinweis darauf finden dass sich die Schranken
während des Öffnens reversiert hätten.
Zudem kann ein LKW meist eh erst kurz vor dem kompletten öffnen den Bü
befahren da er ja höher ist.
Daher rasieren sie eilige Fahrer auch bisweilen.

> >Das einbinden der "zusätzlichen Serviceleistung" Schranke in ein
> >Überwachungssignal Bü0/1 hätte den Nachteil einer weiteren verlängerung
der
> >Einschaltstrecke und damit einhergehend einer verlängerten Sperrzeit.
>
> Geht es Dir hier um Kalbach oder Jena?
>

Bundesweit.

Ralf Gunkel

unread,
Oct 10, 2003, 9:34:20 AM10/10/03
to

"Armin Muehl" <armin...@gmx.de> schrieb

> On Fri, 10 Oct 2003 08:20:08 GMT, usenet...@ebbelex.de (Joerg
> Jonas) wrote:
>
> >Bei diesem BÜ werden die Halbschranken aber niemals die Richtung
> >umkehren.
>
> Stell Dir vor, dass man bei mechanischen Schranken auch die
> Bewegungsrichtung kurzfristig aendern kann, wenn es notwendig ist.
>
Oder auch ohne zwingenden Grund wenn der Seilzug reisst.
Rummmms ist sie unten und das ohne Rotlicht...

In der Regel werden die aber angehalten und wieder ein wenig hochgeleiert da
irgendein "Blinder" noch schnell reinfahren musste.

Marco Krings

unread,
Oct 10, 2003, 9:38:05 AM10/10/03
to
"Armin Muehl" <armin...@gmx.de> schrieb:

> Morgens. Ich sah und vor allem hoerte gegen 8:00 den Turmtriebwagen in
> schneller Fahrt. Der hatte es ziemlich eilig...

Da saß ich in der Berufsschule. Wo ist den der stationiert und ist bekannt
welches Fahrzeug das ist?

> >Wieso stand das nicht bei uns in der Zeitung(Lingener Tagespost)
> >gestanden? Oder habe ich es überlesen?
> In Rheine stand es drin.

Und kurz dahinter ist Kreis- und Landesgrenze ;-)
Unsere Zeitung ist schon teilweise etwas langsam mit einigen Berichten...

Habe nochmal nachgesehen, steht nichts drin. :-(
Wenn du einen Scanner hast, könntest du ihn mir per PM mailen?

Viele Grüße aus dem Emsland
Marco Krings

Reinhard Schumacher

unread,
Oct 10, 2003, 10:54:23 AM10/10/03
to
Am Fri, 10 Oct 2003 15:38:05 +0200, schrieb "Marco Krings"
<marco....@web.de>:

>Habe nochmal nachgesehen, steht nichts drin. :-(
>Wenn du einen Scanner hast, könntest du ihn mir per PM mailen?

Hast du das Verfahren, einen Scanner per PM zu mailen, schon zum
Patent angemeldet? :-)

SNCF, äh, SCNR


--
Reinhard

--------------------------------------------
Ständig besoffen ist auch regelmäßig gelebt.

Claus K r i s t e n

unread,
Oct 10, 2003, 11:06:40 AM10/10/03
to
Philipp Kotter schrieb:
| Armin Muehl schrieb:
|> Sag das mal diesen merkbefreiten Herrschaften. Um einen
|> Lkw-Fuehrerschein zu machen, braucht`s nicht gerade viel Hirn und
|> das Verhalten am Bahnuebergang oder unter Bahnbruecken
|> scheint auch wohl kein wichtiges Thema in der Ausbildung zu sein,
|> wenn ich mir ansehe, was diese Fahrer so treiben.
|
| Hallo Armin.
| Schon mal die Füherscheinprüfung für LKWs gemacht? Wenn ja, ann

| würdest du das hier nicht sagen.

In Stuttgart gibt es eine Eisenbahnbrücke, die lt. sehr vielen
Schildern in ausreichenden Abständen mit einer Durchfahrtshöhe von
3,80m angegeben wird. Für Ortskundige: von Stgt.-West zum Schattenring
auf Höhe der Zufahrt zum Rudolf-Sofien-Stift.

Aus purer Verzweiflung, was die Intelligenz der LKW Fahrer angeht, hat
die DB seinerzeit massive Doppel T-Träger vor und hinter der Brücke
einbetoniert. Beide Träger sind an ihrer Unterseite metallisch Blank.

Am Südheimer(?)-Platz, hier besteht in stadtauswärtiger Richtung die
letzte Möglichkeit einen LKW zu wenden, hat die Stadt Stuttgart eine 2m
x 1,5m große Tafel aufgestellt. Auf der Tafel ist (war) zu sehen ein
Autotranporter wie er unter der Brücke steckt und die PKW auf dem
Oberdeck kreuz und quer, teilweise hochkant, sich zwischen LKW und
Brückenunterseite verkeilt haben. Überschrieben ist das ganze mit "Er
hats nicht glauben wollen...."
Kann man es eigentlich noch deutlicher signalisieren auf was sich
die "Kapitäne der Landstraße" einlassen wenn sie weiterfahren?

Ein Beklannter hatte dort vor Jahren 10 Steer Holz ersteigert. In den
Tagen als ich ihm beim Abtransport half, kam es alle zwei bis drei
Stunden zum Verkehrschaos, weil wieder ein LKW hunderte von Metern
zurückstoßen mußte. 2 mal hats am T-Träger in der Zeit gekracht, einmal
so richtig schön teuer. Da hats dann am Kofferaufbau die Kühlmaschine
"abgeschert".

Ohne weiteren Kommentar

MfG
Claus


Armin Muehl

unread,
Oct 10, 2003, 11:29:35 AM10/10/03
to
On Fri, 10 Oct 2003 17:06:40 +0200, "Claus K r i s t e n"
<Clas.K...@gmx.de> wrote:

>Aus purer Verzweiflung, was die Intelligenz der LKW Fahrer angeht, hat
>die DB seinerzeit massive Doppel T-Träger vor und hinter der Brücke
>einbetoniert. Beide Träger sind an ihrer Unterseite metallisch Blank.

[restliche Schilderung abgeschnitten]

In Rheine war es jahrelang aehnlich an der Bruecke von der B481 nach
Muenster. Es gab Schilder in ausreichender Menge, sogar eine
ausgeschilderte Umleitung fuer zu hohe Fahrzeuge.
Oben verlaeuft die Strecke Rheine - Osnabrueck, die nach einer
bemerkten Brueckenberuehrung erstmal gesperrt wurde, bis klar war, ob
es Schaeden gab.

Geholfen haben irgendwann nur die 50cm x 50cm Betonbalken, aber die
dann wirksam. Wie schon geschrieben, raeumte einer nagelneue
Wohnmobile ab :-)

Inzwischen gibt es leider eine neue Bruecke und eine andere
Strassenfuehrung, was nur noch mehr Lkw-Verkehr anzog.

Armin Muehl

unread,
Oct 10, 2003, 11:29:38 AM10/10/03
to
On Fri, 10 Oct 2003 15:38:05 +0200, "Marco Krings"
<marco....@web.de> wrote:

>Da saß ich in der Berufsschule. Wo ist den der stationiert und ist bekannt
>welches Fahrzeug das ist?

Der steht in Rheine oder Osnabrueck. Es war ein 701.


>Wenn du einen Scanner hast, könntest du ihn mir per PM mailen?

Scanner habe ich, aber derzeit noch funktionslos und das aendert sich
auch nicht kurzfristig.

Armin Muehl

unread,
Oct 10, 2003, 11:29:44 AM10/10/03
to
On Fri, 10 Oct 2003 15:34:20 +0200, "Ralf Gunkel"
<gr...@ralf-gunkel.de> wrote:

>> Stell Dir vor, dass man bei mechanischen Schranken auch die
>> Bewegungsrichtung kurzfristig aendern kann, wenn es notwendig ist.
>>
>Oder auch ohne zwingenden Grund wenn der Seilzug reisst.
>Rummmms ist sie unten und das ohne Rotlicht...

Mit durchschlagender Wirkung :-)


>In der Regel werden die aber angehalten und wieder ein wenig hochgeleiert da
>irgendein "Blinder" noch schnell reinfahren musste.

Der Blinde war beim geschilderten Vorkommnis ein Motoradfahrer, der
die einschlaegigen Verkehrszeichen inklusive Vmax 50km/h kraeftig
ignorierte. Ach ja, man kann den Ueberweg als Kraftfahrer sehr gut
einsehen und bei sich senkenden Schranken sollte man auch bremsen, was
der aber nicht tat. Der wollte Slalom fahren, was er dann mit
blockiertem Hinterrad auch tatsaechlich noch geschafft hatte.
Selbst fuer den Finger hat`s noch gereicht.

Bei mir als Schrankenwaerter waere der bei dem Fahrverhalten an der
Schranke abgeprallt.

Marco Krings

unread,
Oct 10, 2003, 11:55:22 AM10/10/03
to
"Reinhard Schumacher" <spam.sc...@arcor.de> schrieb:

> Hast du das Verfahren, einen Scanner per PM zu mailen, schon zum
> Patent angemeldet? :-)
>SNCF

Was hat SNCF mit "patent" zu tun?

Viele Grüße und SCNR
Marco

P.S.
Beides Französisch.
übersetzung von Patent ins Deutsche: "offenkundig, offensichtlich"


Reinhard Schumacher

unread,
Oct 10, 2003, 12:27:40 PM10/10/03
to
Am Fri, 10 Oct 2003 17:55:22 +0200, schrieb "Marco Krings"
<marco....@web.de>:

>"Reinhard Schumacher" <spam.sc...@arcor.de> schrieb:


>
>> Hast du das Verfahren, einen Scanner per PM zu mailen, schon zum
>> Patent angemeldet? :-)
>>SNCF
>Was hat SNCF mit "patent" zu tun?

Nichts. Aber es blieb wenigstens der Bezug zur Eisenbahn. :-)

Christian Schmidt

unread,
Oct 10, 2003, 12:28:59 PM10/10/03
to
Hallo Claus,

Claus K r i s t e n schrieb/wrote:

> Aus purer Verzweiflung, was die Intelligenz der LKW Fahrer angeht, hat
> die DB seinerzeit massive Doppel T-Träger vor und hinter der Brücke
> einbetoniert. Beide Träger sind an ihrer Unterseite metallisch Blank.

Wenn Du schon ueber die Intelligenz von LKW-Fahrern herziehst, wuerde
mich mal interessieren, was Du diesbezueglich zu Autofahrern zu sagen
hast...
Ich vermute auch einmal, dass Du noch nie einen LKW (oder meinetwegen
auch Traktor) im Strassenverkehr bewegt hast. Dann wuerdest Du solche
Worte naemlich eher gegen Autofahrer richten...

Nur mal so am Rande bemerkt...

Gruss,
Christian
--
Christian Schmidt | Germany | ChriS...@gmx.de
PGP Key ID: 0x28266F2C

Holger Koetting

unread,
Oct 10, 2003, 2:00:36 PM10/10/03
to
In article <bm6hva$ivm38$1...@ID-58515.news.uni-berlin.de>,

"Claus K r i s t e n" <Clas.K...@gmx.de> writes:
|> In Stuttgart gibt es eine Eisenbahnbrücke, die lt. sehr vielen
|> Schildern in ausreichenden Abständen mit einer Durchfahrtshöhe von
|> 3,80m angegeben wird. Für Ortskundige: von Stgt.-West zum Schattenring
|> auf Höhe der Zufahrt zum Rudolf-Sofien-Stift.

Lkw-Beifahrer: "Du willst doch da nicht wirklich durchfahren? Da steht 3,80!"
Fahrer: <in den Spiegel guck> "Wieso? Ist die Polizei in der Naehe?"

Gruss,

Hol 'SCNR' ger K. aus D.

--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting

Armin Muehl

unread,
Oct 10, 2003, 2:36:49 PM10/10/03
to
On Fri, 10 Oct 2003 18:28:59 +0200, Christian Schmidt
<ChriS...@gmx.de> wrote:

>Wenn Du schon ueber die Intelligenz von LKW-Fahrern herziehst, wuerde
>mich mal interessieren, was Du diesbezueglich zu Autofahrern zu sagen
>hast...
>Ich vermute auch einmal, dass Du noch nie einen LKW (oder meinetwegen
>auch Traktor) im Strassenverkehr bewegt hast. Dann wuerdest Du solche
>Worte naemlich eher gegen Autofahrer richten...
>
>Nur mal so am Rande bemerkt...

Nur mal so am Rande bemerkt sollte man wissen, was das runde weisse
Verkehrszeichen mit der Hoehenangabe bedeutet und auch wissen, wie
hoch das eigene Fahrzeug ist. Als ich Schrankenboecke im Pkw-Haenger
abgefahren habe, habe ich auch erstmal nachgemessen. Bis zur Glocke
waren es 3,70m und somit zu viel fuer die eine Unterfuehrung, die fuer
3,70m zugelassen ist. Das mal zum Thema Autofahrer.

Mehr als einmal habe ich es uebrigens erlebt, wie sich gerade einer
dieser Verkehrszeichenignoranten unter der Bruecke oder den
Betonbalken festgefahren hatte.
War schon lustig, als dann das gruen-weisse Auto kam und die Herren
unter dem Gespoett der Passanten kraeftig abkassierten :-)

Holger Koetting hat die Mentalitaet der Fahrer in seinem Posting schon
treffend beschrieben.

Wolfgang Preiser

unread,
Oct 10, 2003, 3:52:53 PM10/10/03
to
Thomas Woditsch schrieb:
> Joerg Jonas schrieb:

>
>
>>Du hast eine gewisse Erwartungshaltung. Bei einer sich öffnenden
>>Bahnschranke ist meine Erwartungshaltung, daß dann gleich die rote
>>Lampe ausgeht und ich losfahren kann.
>
>
> Weil du die WSSB-Anlagen nicht kennst!

Die muß ein DAU auch nicht kennen. Vielleicht ist der Fall auch
vergleichbar mit Ampelanlagen, bei denen der parallele Fußgängerverkehr
einige Sekunden vorher Grün bekommt. Dann besteht auch die
Erwartungshaltung, daß ich nach dem Aufleuchten des grünen Primaten
selbst Grün bekomme.

> Deine Erwartungshaltung ist logischerweise nicht in den neuen
> Bundesländern entstanden - wäre es so, würdest du selbstverständlich das
> Erlöschen des Rotlichts abwarten.

Das sind halt Mißverstänrnisse aus unterschiedlichen Routinen. Die
Frage, ob das nun Dummheit oder Falle ist, sollte müßig sein.

Wolfgang

Wolfgang Preiser

unread,
Oct 10, 2003, 3:57:09 PM10/10/03
to
Joerg Jonas schrieb:

>
> Völlig OT: Auf einer korsischen Straße kann ich mit dem Motorrad auch
> dann überholen, wenn Gegenverkehr kommt. Ich weiß ganz sicher, daß mir
> die Autofahrer Platz machen werden, indem sie an den Rand der Straße
> lenken. Das geht sogar in der (korsischen) Rush Hour (gegen 17:00
> Uhr)! In Deutschland hätte ich mit dem Verhalten einen Platz im
> nächsten Kreiskrankenhaus sicher.

Auf Korsika hatte es sich auch einmal derart eingebürgert, bei Rot
"noch" über die Ampel zu huschen, daß sie Leute bei Grün gewartet haben,
weil eh alle bei Rot fahren. Ging auch bestens, führte nur mit "Idioten"
zu schweren Unfällen, die mit den lokalen Gepflogenheiten nicht vertraut
waren. Die schwersten Unfälle wurden aber verursacht, als die Polizei
die ursprüngliche Signalbedeutung wieder durchsetzen wollte.

Wolfgang

Wolfgang Preiser

unread,
Oct 10, 2003, 4:01:10 PM10/10/03
to
Armin Muehl schrieb:

>
> Bei mir als Schrankenwaerter waere der bei dem Fahrverhalten an der
> Schranke abgeprallt.

Du hättest ihn also absichtlich verletzt oder getötet, nur um zu
demonstrieren, daß er im Unrecht ist?

Ach ja, die Verkehrspädagogen mit Hang zur Selbstjustiz.

Wolfgang

Reinhard Schumacher

unread,
Oct 10, 2003, 5:06:02 PM10/10/03
to
Am Fri, 10 Oct 2003 11:39:00 GMT, schrieb armin...@gmx.de (Armin
Muehl):

>Stell Dir vor, dass man bei mechanischen Schranken auch die
>Bewegungsrichtung kurzfristig aendern kann, wenn es notwendig ist.

Kurzfristig? Nein, die Schranken federn derart nach, daß es schon eine
Weile braucht, bis die Schranken wieder öffnen. Und die Kurbeln sind
dabei schwer festzuhalten.

Armin Muehl

unread,
Oct 10, 2003, 6:01:39 PM10/10/03
to
On Fri, 10 Oct 2003 22:01:10 +0200, Wolfgang Preiser
<wolfgang...@post.rwth-aachen.de> wrote:

>> Bei mir als Schrankenwaerter waere der bei dem Fahrverhalten an der
>> Schranke abgeprallt.
>
>Du hättest ihn also absichtlich verletzt oder getötet, nur um zu
>demonstrieren, daß er im Unrecht ist?

Nein, siehe Posting von Reinhard und der Problematik in Bewegung
befindliche Schranken anzuhalten und wieder hochzukurbeln.
Schon mal eine Schranke gekurbelt? Ich habe es ein paar Mal gemacht
und mich auch eingehend mit dem technischen Aufbau der mechanischen
Schranken auseinander gesetzt. Da sind doch einige Massen in Bewegung,
wenn zuegig gekurbelt wird.


>Ach ja, die Verkehrspädagogen mit Hang zur Selbstjustiz.

Der Typ kann froh sein, dass der Schrankenwaerter ziemlich kraeftig
war und somit die Schranke noch so weit hoch bekam, dass er mit
geducktem Kopf unter dem Schrankenbehang durchfahren konnte.
Eine der zierlich gebauten Schrankenwaerterinnen haette bei den langen
Schrankenbaeumen das wohl nicht mehr geschafft und sich vielleicht
noch selber verletzt. Unterschaetze nicht die Unfallgefahr an einer
Schrankenkurbel. Bei der Aktion kann man sich durchaus Finger oder
Hand brechen.

Da der Motorradfahrer auch noch sein Nummernschild zur
Unkenntlichmachung leicht hochgebogen hatte, haette man den in dem
Fall noch nicht mal ausfindig machen koennen.
Schade, ansonsten haette der eine Anzeige bekommen, was ihn sicher
erstmal fuer eine geraume Zeit zum Fussgaenger gemacht haette...

Marc Haber

unread,
Oct 10, 2003, 7:31:40 PM10/10/03
to
"Claus K r i s t e n" <Clas.K...@gmx.de> wrote:
>In Stuttgart gibt es eine Eisenbahnbrücke, die lt. sehr vielen
>Schildern in ausreichenden Abständen mit einer Durchfahrtshöhe von
>3,80m angegeben wird. Für Ortskundige: von Stgt.-West zum Schattenring
>auf Höhe der Zufahrt zum Rudolf-Sofien-Stift.

Gab. Die Tunnel unter der Gäubahn sind seit etwa einem halben Jahr für
den Verkehr freigegeben, seitdem geht es mit 80 und vierspurig den
Berg rauf.

Grüße
Marc

--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Karlsruhe, Germany | Beginning of Wisdom " | Fon: *49 721 966 32 15
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fax: *49 721 966 31 29

Joerg Jonas

unread,
Oct 11, 2003, 6:03:47 AM10/11/03
to
On Fri, 10 Oct 2003 11:39:00 GMT, armin...@gmx.de (Armin Muehl)
wrote:

>On Fri, 10 Oct 2003 08:20:08 GMT, usenet...@ebbelex.de (Joerg
>Jonas) wrote:
>>Es gibt Dinge, die ich nicht mehr hören mag. Zum Beispiel die
>>Kommentare über die Bahnübergänge bzw. den kleinen Unterschied, den
>>man aber eigentlich nicht kennen muß.

>Den Unterschied musst Du auch nicht kennen. Das rote Blinklicht ist
>doch eindeutig, oder? Bei Rotlicht faehrt man nicht.

Klar, darüber müssen wir nicht diskutieren. Wenn die Schranke aufgeht,
besteht meine Erwartungshaltung allerdings darin, daß ich davon
ausgehe, daß das Rotlicht in Kürze ausgeht.

>Stell Dir vor, dass man bei mechanischen Schranken auch die
>Bewegungsrichtung kurzfristig aendern kann, wenn es notwendig ist.

Du meist sicher handbediente Schranken, die von einem Menschen
gekurbelt werden. Mit denen habe ich überhaupt keine Probleme, denn
der Mensch ist nicht so dumm wie ein Elektromotor. Kein
Schrankenwärter würde eine Schranke dreiviertel nach oben kurbeln, um
sie dann wieder zu senken. Oder?

>Einem Deiner Motorradkollegen, der wilde Sau spielen musste, hat das
>uebrigens letztes Jahr den Aufenthalt im Krankenhaus erspart. Zum Dank
>bekam der Schrankenwaerter noch den Mittelfinger gezeigt...

Wenn er die wilde Sau spielen mußte, war er nicht mein Kollege. Dann
gehört er zu der Gruppe von Motorradfahrern, die für das schlechte
Image sorgen.

-JJ

--
______________________________________ Nazis schaden auch Dir! ______
www.ebbelex.de ist garantiert BSE-frei. Die abgebildeten Straßen- und
U-Bahnen sind garantiert artgerecht aus Freiland- oder Tunnelhaltung!

Joerg Jonas

unread,
Oct 11, 2003, 6:03:49 AM10/11/03
to
On Fri, 10 Oct 2003 15:32:10 +0200, "Ralf Gunkel"
<gr...@ralf-gunkel.de> wrote:

>Machen das die Ostanlagen?
>Ich gin davon aus das sie erst nach dem erreichen der oberen Endlage sofort
>wieder runter gehen.
>Kann im Ursprungstext keinen Hinweis darauf finden dass sich die Schranken
>während des Öffnens reversiert hätten.

Soweit ich die bisherigen Postings verstanden habe, können das die
Ostanlagen und gelegentlich machen sie es auch. Gesehen habe ich es
noch nicht.

Joerg Jonas

unread,
Oct 11, 2003, 6:03:49 AM10/11/03
to
On Fri, 10 Oct 2003 11:39:04 GMT, armin...@gmx.de (Armin Muehl)
wrote:

>On Fri, 10 Oct 2003 08:20:08 GMT, usenet...@ebbelex.de (Joerg


>Jonas) wrote:
>>Völlig OT: Auf einer korsischen Straße kann ich mit dem Motorrad auch
>>dann überholen, wenn Gegenverkehr kommt. Ich weiß ganz sicher, daß mir

>Warum faellt mir nur gerade jetzt dieser Spruch ein:


>"Motorradfahrer toeten nicht, sie werden getoetet..."

Man muß sich immer den örtlichen Gepflogenheiten anpassen, sonst wird
man wirklich getötet.

Joerg Jonas

unread,
Oct 11, 2003, 6:03:50 AM10/11/03
to
On Fri, 10 Oct 2003 21:57:09 +0200, Wolfgang Preiser
<wolfgang...@post.rwth-aachen.de> wrote:

>Auf Korsika hatte es sich auch einmal derart eingebürgert, bei Rot
>"noch" über die Ampel zu huschen, daß sie Leute bei Grün gewartet haben,
>weil eh alle bei Rot fahren. Ging auch bestens, führte nur mit "Idioten"
>zu schweren Unfällen, die mit den lokalen Gepflogenheiten nicht vertraut
>waren. Die schwersten Unfälle wurden aber verursacht, als die Polizei
>die ursprüngliche Signalbedeutung wieder durchsetzen wollte.

Zum Glück gibt es auf der Insel nicht allzu viele Ampeln. Oft sind sie
auch ausgeschaltet, wenn sie nicht gebraucht werden. An den Ampeln
herrscht keine Disziplin, doch an den Bahnübergängen habe ich
eigentlich nie beobachten können, daß da noch einer drüberbrettert,
obwohl die rote Lampe schon blinkt.

Joerg Jonas

unread,
Oct 11, 2003, 6:03:51 AM10/11/03
to
On Fri, 10 Oct 2003 13:06:39 +0200, "Frank Nitzschner"
<nos...@nitzschner.de> wrote:

>Joerg Jonas schrieb:
>> Das ist Scheißdreck. Die Bahnübergänge gehören alle umgebaut. Es darf
>> doch eigentlich nicht sein, daß die Dinger in Ost bzw. West anders
>> funktionieren. Du magst zu Recht schreiben, daß man bei Rotlicht
>> nicht losfahren darf, aber das ist doch unerheblich.

>Dann darf der Kraftfahrer aber niemals die BRD verlassen;-)

Spätestens an der Grenze dürfte er vorsichtiger werden, weil sich da
teilweise die Geschwindigkeiten ändern, die erlaubt sind, es ändern
sich Schilder in Form und Farbe... da hat man schon mal was zu tun als
Kraftfahrer.

>Mit der Gelb/Rot-Signalisierung steht diese in Europa so ziemlich
>alleine da. Fast überall wird auf die besondere Gefährdung an einem
>Bahnübergang durch *Blinklichter* hingewiesen. Wenn man die generelle
>Akzeptanz von aufleuchtenden rotem Ampellicht in D so betrachtet....

Es geht mir nicht um Gelb/Rot am Bahnübergang, sondern um die
Reihenfolge der einzelnen Schritte. Bei den Westanlagen kann ich mich
auf die Reihenfolge der einzelnen Schritte verlassen und auch darauf,
daß die Schranke nicht sofort wieder runtergeht oder gar ihre
Laufrichtung ändert.

Armin Muehl

unread,
Oct 11, 2003, 7:44:58 AM10/11/03
to
On Sat, 11 Oct 2003 10:03:47 GMT, usenet...@ebbelex.de (Joerg
Jonas) wrote:

>Klar, darüber müssen wir nicht diskutieren. Wenn die Schranke aufgeht,
>besteht meine Erwartungshaltung allerdings darin, daß ich davon
>ausgehe, daß das Rotlicht in Kürze ausgeht.

Naja, es wird in der naechsten Sekunde wieder an gehen und wieder aus
:-)
Welche Erwartungshaltung haettest Du denn beispielsweise in den
Niederlanden?
Falls die ist, dass nach der Einschaltung der Anlage noch viel Zeit
bis zum Zug ist, so kann das Deine letzte Erwartungshaltung gewesen
sein...


>Du meist sicher handbediente Schranken, die von einem Menschen
>gekurbelt werden. Mit denen habe ich überhaupt keine Probleme, denn
>der Mensch ist nicht so dumm wie ein Elektromotor. Kein
>Schrankenwärter würde eine Schranke dreiviertel nach oben kurbeln, um
>sie dann wieder zu senken. Oder?

Doch, schon erlebt, wenn auch selten.


>Wenn er die wilde Sau spielen mußte, war er nicht mein Kollege. Dann
>gehört er zu der Gruppe von Motorradfahrern, die für das schlechte
>Image sorgen.

Ja, der bestimmt :-(

Philipp Kotter

unread,
Oct 11, 2003, 10:17:25 AM10/11/03
to
Armin Muehl schrieb:

> Da der Motorradfahrer auch noch sein Nummernschild zur
> Unkenntlichmachung leicht hochgebogen hatte, haette man den in dem
> Fall noch nicht mal ausfindig machen koennen.
> Schade, ansonsten haette der eine Anzeige bekommen, was ihn sicher
> erstmal fuer eine geraume Zeit zum Fussgaenger gemacht haette...

Armin,
ärgere dich nicht. Das wäre nicht der erste Fahrer, der auf Grund seiner
Fahrweise von der Strasse gekratzt werden muss. Irgendwann erwischt es
jeden, der so fährt. Das hab ich inzwischengelernt (blöd nur, wenn ich
wegen so einem Heini nachts und/oder bei Regen raus muss).

Zum anderen: Ich finde es nicht gut, dass hier langsam aber sicher ein
Krieg LKW gegen PKW entsteht. Es ist doch so: LKW schimpft über PKW, PKW
schimpft über LKW und Fahrradfahrer und diese über PKWs. Der andere ist
immer der, der Fehler macht; sobald aber ein Autofahrer mal Fahrrad
fährt, wird er über die dummen, rücksichtslosen PKW-fahrer herziehen.
Wenn _alle_ mehr Rücksicht üben und Verständnis für die (Fahr)Fehler der
anderen haben würden, wäre alles einfacher. Natürlich gibt es
Fahrzeuglenker, die wissentlich gegen Regeln verstossen, aber glaubt
mir, es gibt sie in allen drei Gruppen!

Gruss, Philipp (der mit ÖPNV, Auto, viel Rad und jetzt auch im LKW
unterwegs ist, und jedesmal Fehlverhalten bei den jeweils anderen
feststellen kann. Mein eigenes kenne ich übrigens auch...)

Christian Schmidt

unread,
Oct 11, 2003, 11:35:46 AM10/11/03
to
Hallo Armin,

Armin Muehl schrieb/wrote:

> Nur mal so am Rande bemerkt sollte man wissen, was das runde weisse
> Verkehrszeichen mit der Hoehenangabe bedeutet und auch wissen, wie
> hoch das eigene Fahrzeug ist.

Das wollte ich auch gar nicht in Abrede stellen.

Meines Erachtens ist die Zahl der Idioten, die man mit einem PKW auf
die Bevoelkerung loslaesst, um einiges groesser als die der
unterbelichteten LKW-Fahrer.

IMO sollte man eine Stunde LKW-Fahren zum
Pflichtbestandteil der Ausbildung fuer den PKW-Fuehrerschein machen,
damit jeder Autofahrer sich zumindest ein ungefaehres Bild davon
machen kann, welche Problematiken und Herausforderungen ;-) sich beim
Steuern eines "groesseren Brockens" so ergeben koennen - und wie
unmoeglich sich Autofahrer manchmal anstellen koennen...

Naja, wird wohl langsam OT...

Christian Schmidt

unread,
Oct 11, 2003, 11:35:47 AM10/11/03
to
Hallo Armin,

Armin Muehl schrieb/wrote:

[LKW-Fahrer]

> Holger Koetting hat die Mentalitaet der Fahrer in seinem Posting schon
> treffend beschrieben.

Pauschalisierst Du immer derartig?

Armin Muehl

unread,
Oct 11, 2003, 12:36:35 PM10/11/03
to
On Sat, 11 Oct 2003 17:35:47 +0200, Christian Schmidt
<ChriS...@gmx.de> wrote:

>[LKW-Fahrer]
>> Holger Koetting hat die Mentalitaet der Fahrer in seinem Posting schon
>> treffend beschrieben.
>
>Pauschalisierst Du immer derartig?

Nein, nur das mit den angestossenen Bruecken in Rheine ist in den mir
vorliegenden Presseordnern des Bahnhofs bestens dokumentiert.
Bei allen Faellen war der Lkw-Fahrer nicht in der Lage oder gewillt
die Schilder mit der Hoehenbegrenzung zu deuten.

Uebrigens habe wir dann noch eine Eisenbahnbruecke aus Beton, die
recht stabil ist und mehr als 4m Durchfahrtshoehe hat. Auch dort
finden sich regelmaessig Kolissionsspuren an den angebrachten
Werbetafeln und einmal hat`s dort einen Bagger vom Tieflader
gerissen...

Ralf Gunkel

unread,
Oct 11, 2003, 2:11:20 PM10/11/03
to

"Reinhard Schumacher" <spam.sc...@arcor.de> schrieb

> Am Fri, 10 Oct 2003 11:39:00 GMT, schrieb armin...@gmx.de (Armin
> Muehl):
>
> >Stell Dir vor, dass man bei mechanischen Schranken auch die
> >Bewegungsrichtung kurzfristig aendern kann, wenn es notwendig ist.
>
> Kurzfristig? Nein, die Schranken federn derart nach, daß es schon eine
> Weile braucht, bis die Schranken wieder öffnen. Und die Kurbeln sind
> dabei schwer festzuhalten.
>
Oder der Drahtzug verabschiedet sich vorzeitig wenn er andauernd mit
derartigen Aktionen enorm belastst wird.

--
Gruß Ralf

-Scumandà da traversar ils binaris-


Ralf Gunkel

unread,
Oct 11, 2003, 2:14:35 PM10/11/03
to

"Joerg Jonas" <usenet...@ebbelex.de> schrieb

> On Fri, 10 Oct 2003 13:06:39 +0200, "Frank Nitzschner"
> <nos...@nitzschner.de> wrote:
>
> >Joerg Jonas schrieb:
> >> Das ist Scheißdreck. Die Bahnübergänge gehören alle umgebaut. Es darf
> >> doch eigentlich nicht sein, daß die Dinger in Ost bzw. West anders
> >> funktionieren. Du magst zu Recht schreiben, daß man bei Rotlicht
> >> nicht losfahren darf, aber das ist doch unerheblich.
>
> >Dann darf der Kraftfahrer aber niemals die BRD verlassen;-)
>
> Spätestens an der Grenze dürfte er vorsichtiger werden, weil sich da
> teilweise die Geschwindigkeiten ändern, die erlaubt sind, es ändern
> sich Schilder in Form und Farbe... da hat man schon mal was zu tun als
> Kraftfahrer.
>
JAu, wie unsere schweizer NAchbarschaft bei der selbst starkbefahrene Bü mit
Vollschranen aber ohne Kamerea oder Honywell-Ei betrieben werden.
Wer da meint er müsste noch auf den sich schliessenden Bü fahren kann nach
dem Aussteigen (auf dem Bü) schon mal die Nummer seiner
Haftpflichtversicherung suchen.
Denn dann gilt das Köllner Motto "Der Zoch küt"

Ralf Gunkel

unread,
Oct 11, 2003, 2:19:13 PM10/11/03
to

"Armin Muehl" <armin...@gmx.de> schrieb

> On Sat, 11 Oct 2003 17:35:47 +0200, Christian Schmidt
> <ChriS...@gmx.de> wrote:
>
> >[LKW-Fahrer]
> >> Holger Koetting hat die Mentalitaet der Fahrer in seinem Posting schon
> >> treffend beschrieben.
> >
> >Pauschalisierst Du immer derartig?
>
> Nein, nur das mit den angestossenen Bruecken in Rheine ist in den mir
> vorliegenden Presseordnern des Bahnhofs bestens dokumentiert.
> Bei allen Faellen war der Lkw-Fahrer nicht in der Lage oder gewillt
> die Schilder mit der Hoehenbegrenzung zu deuten.
>
Wie war der Witz:
A: "Mist die Brücke ist 3,70m"
B: "Und?"
A: "Wir sind 3,90m"
B: "Siehst du irgendwo Bullen?"
A: "Nö."
B: "Na dann fahr..."

Und da war noch der Doppelstockbusfahrer der auf dem Weg zum Depot
regelmässig eine Abkürzung durch eine derartige Unterführung nahm die
eigentlich zu niedrig war.
Ging lange gut. Nur irgendwann wurde eine weitere Teerdecke zum ausbessern
aufgebracht. Dann fehlten die entscheidenden Zentimeter.

Thomas Hochstein

unread,
Oct 11, 2003, 2:08:15 PM10/11/03
to
Philipp Kotter <lum...@gmx.de> scripsit/wrote:

>> Lkw-Fuehrerschein zu machen, braucht`s nicht gerade viel Hirn und das
>> Verhalten am Bahnuebergang oder unter Bahnbruecken scheint auch wohl
>> kein wichtiges Thema in der Ausbildung zu sein, wenn ich mir ansehe,
>> was diese Fahrer so treiben.
>
> Schon mal die Füherscheinprüfung für LKWs gemacht?

Ja.

> Wenn ja, ann würdest du das hier nicht sagen.

Nun, übermäßig Hirn brauchte es dafür nicht, und ich kann mich
tatsächlich nicht erinnern, dass das Verhalten an Bahnübergängen oder
unter Brücken weiter thematisiert wurde. - Allerdings muss man sowieso
ziemlich dumm oder gleichgültig/unwissend sein, um die maximale
Höhenangabe einer Brücke zu ignorieren.

> Gruss, Philipp (der seit gestern eine Hauptdiplomsprüfung weniger hat
> und sich jetzt voll und ganz der Theorieprüfung C und CE widmen kann)

Was soll denn an der Theorie so schwierig sein, dass man dem sich mit
vollem Elan widmen müßte? Bei der Praxis könnte ich's ja noch
verstehen ...

-thh

Frank Spreer

unread,
Oct 11, 2003, 5:34:38 PM10/11/03
to
Christian Schmidt schrieb am 11 Okt 2003

> Meines Erachtens ist die Zahl der Idioten, die man mit einem PKW auf
> die Bevoelkerung loslaesst, um einiges groesser als die der
> unterbelichteten LKW-Fahrer.

In Absolutzahlen magst du recht haben, relativ haben die LKW-Fahrer
aber wohl die Mehrheit.
Es ließe sich trefflich über die Ursachen streiten...

> IMO sollte man eine Stunde LKW-Fahren zum
> Pflichtbestandteil der Ausbildung fuer den PKW-Fuehrerschein machen,
> damit jeder Autofahrer sich zumindest ein ungefaehres Bild davon
> machen kann, welche Problematiken und Herausforderungen ;-) sich beim
> Steuern eines "groesseren Brockens" so ergeben koennen - und wie
> unmoeglich sich Autofahrer manchmal anstellen koennen...

...und ja, ich weiss, worüber ich spreche, ich hab täglich mit den
"Kapitänen der Landstraße" zu tun, sie laden bei mir.

Frank
--
Kräht der Bauer auf dem Mist, weiß man, daß er besoffen ist.

Thomas Wedekind

unread,
Oct 11, 2003, 5:46:19 PM10/11/03
to
Joerg Jonas wrote:

>>Kann im Ursprungstext keinen Hinweis darauf finden dass sich die
>>Schranken während des Öffnens reversiert hätten.

> Soweit ich die bisherigen Postings verstanden habe, können das
> die Ostanlagen und gelegentlich machen sie es auch.

Ob es so war, war aus dem Zeitungsartikel wirklich nicht zu
entnehmen.


--
Grüße, Thomas

Philipp Kotter

unread,
Oct 12, 2003, 9:52:33 AM10/12/03
to
Thomas Hochstein schrieb:

> Nun, übermäßig Hirn brauchte es dafür nicht, und ich kann mich
> tatsächlich nicht erinnern, dass das Verhalten an Bahnübergängen oder
> unter Brücken weiter thematisiert wurde. - Allerdings muss man sowieso
> ziemlich dumm oder gleichgültig/unwissend sein, um die maximale
> Höhenangabe einer Brücke zu ignorieren.

Nein, übermässig nicht. Zumindest nicht für mich :-) Aber es ist auch
nicht so, dass ich sofort alles wusste. Gerade für die Bremsen hab ich
eine Weile gebraucht.
Doch, Bahnübergänge wird gemacht, wann müssen sie halten, wie nähert man
sich einem Bü, was ist mit der rot weißen Fahne etc.
Brücke, naja. Dass es ein Schild für maximale Höhe gibt und dass die von
der Gemeinde schon richtig gemessen haben...

>>Gruss, Philipp (der seit gestern eine Hauptdiplomsprüfung weniger hat
>>und sich jetzt voll und ganz der Theorieprüfung C und CE widmen kann)
>
>
> Was soll denn an der Theorie so schwierig sein, dass man dem sich mit
> vollem Elan widmen müßte? Bei der Praxis könnte ich's ja noch
> verstehen ...

Weil ich dazu drei Tage Zeit habe und noch kein Stück gelernt habe.
Darum konnte ich auch den Arbeitsaufwand für den Stoff und die 28 plus
27 Bögen nicht einschätzen.

Gruss, Philipp

Bjoern Schliessmann

unread,
Oct 12, 2003, 12:41:44 PM10/12/03
to
Philipp Kotter wrote:

> Natürlich gibt es
> Fahrzeuglenker, die wissentlich gegen Regeln verstossen, aber glaubt
> mir, es gibt sie in allen drei Gruppen!

Und das ist der Löwenanteil.


Björn

--
"Just remember what the MPAA says: Horrific deplorable violence
is okay as long as people don't say any naughty words."

Frank Nitzschner

unread,
Oct 12, 2003, 1:26:48 PM10/12/03
to
Joerg Jonas schrieb:

>
> Es geht mir nicht um Gelb/Rot am Bahnübergang, sondern um die
> Reihenfolge der einzelnen Schritte.

Das ist deine persönliche Erwartungshaltung. Der wird an einer
Bahnschranke eben mal *nicht* entsprochen, ebenso wie an einer
Ampelanlage mit ÖPNV-Vorrangschaltung.

> Bei den Westanlagen kann ich mich
> auf die Reihenfolge der einzelnen Schritte verlassen und auch darauf,
> daß die Schranke nicht sofort wieder runtergeht oder gar ihre
> Laufrichtung ändert.
>

Auch WSSB-Schranken gehen nicht "sofort" ohne Vorwarnzeit runter
wenn eine erneute Einschaltung nach Erlöschen des Blinklichts erfolgt.
Ihre Besonderheit ist das Reversieren des Schrankenlaufs, wenn die
Anlage für den Straßenverkehr noch nicht freigegeben ist und eine
erneute Einschaltung erfolgt. Hierdurch wurden übrigens die
Schrankenschließzeiten bei Halbschranken recht kurz gehalten.

Grüsse
Frank

Wolfgang Preiser

unread,
Oct 12, 2003, 4:36:06 PM10/12/03
to
Michael Zink schrieb:
>
> Die Bedeutung der BÜ-"Ampel" ist doch eigentlich genau die gleiche,
> wie die der "Rot-Gelb"-Ampel z. B. an einer Feuerwehrausfahrt. Würde
> es da nicht Sinn machen, auch die gleichen Zeichen zu verwenden?

Man wollte sich die zweite Lampe sparen. Und um nicht, wie bei
Fußgängerampeln, einfach so "rot" zu zeigen, das anfangs ja noch
überfahren würde, hat man sich für "blinkrot" entschieden. Bedeutung wie
beim Primatenrot.

Schön finde ich Ampeln, wie ich sie in Spanien gesehen habe:
normalerweise unten gelb blinkend, bei Anforderung in der Mitte gelb und
dann oben rot, wie üblich. Das würde sich sehr für Bü's und
Zebrastreifen Drückeampel eignen.

Wolfgang

Volker Blees

unread,
Oct 12, 2003, 4:53:07 PM10/12/03
to
Michael Zink <michael...@swamp.franken.de> schrieb:

>Die Bedeutung der BÜ-"Ampel" ist doch eigentlich genau die gleiche,
>wie die der "Rot-Gelb"-Ampel z. B. an einer Feuerwehrausfahrt. Würde
>es da nicht Sinn machen, auch die gleichen Zeichen zu verwenden?

Bei neuen BÜ-Sicherungsanlagen werden genau diese Zeichen (Rot - Gelb
- Dunkel) verwendet.

Gruß
Volker

Joerg Jonas

unread,
Oct 13, 2003, 2:33:19 AM10/13/03
to
On Sat, 11 Oct 2003 11:44:58 GMT, armin...@gmx.de (Armin Muehl)
wrote:

>Naja, es wird in der naechsten Sekunde wieder an gehen und wieder aus
>:-)

Bin gerade wieder auf meinen Stuhl geklettert, nachdem es mich vor
Lachen heruntergehauen hat. Haha.

>Welche Erwartungshaltung haettest Du denn beispielsweise in den
>Niederlanden?
>Falls die ist, dass nach der Einschaltung der Anlage noch viel Zeit
>bis zum Zug ist, so kann das Deine letzte Erwartungshaltung gewesen
>sein...

Ich würde in den Niederlanden erwarten, daß ein Zug kommt, wenn sich
ein Bahnübergang schließt. Ich würde erwarten, daß ich den
Bahnübergang überqueren kann, wenn die Schranken oben sind bzw. das
Licht aus ist. Keine Ahnung, was an den Niederlanden so besonderes
ist.

Thomas Hochstein

unread,
Oct 12, 2003, 11:15:42 PM10/12/03
to
Philipp Kotter <lum...@gmx.de> scripsit/wrote:

>> Nun, übermäßig Hirn brauchte es dafür nicht, und ich kann mich
>> tatsächlich nicht erinnern, dass das Verhalten an Bahnübergängen oder

>> unter Brücken weiter thematisiert wurde. [...]


>
> Nein, übermässig nicht. Zumindest nicht für mich :-) Aber es ist auch
> nicht so, dass ich sofort alles wusste. Gerade für die Bremsen hab ich
> eine Weile gebraucht.

Ja, klar. Das dauert einfach was, bis man das alles intus hat.

>> Was soll denn an der Theorie so schwierig sein, dass man dem sich mit
>> vollem Elan widmen müßte? Bei der Praxis könnte ich's ja noch
>> verstehen ...
>
> Weil ich dazu drei Tage Zeit habe und noch kein Stück gelernt habe.

Ach so! Klar, in drei Tagen ist das recht happig. Du klangst nur so,
als sei das irgendwie auf Wochen oder Monate hinaus ein Ganztagsjob.
: )

-thh

Holger Koetting

unread,
Oct 13, 2003, 7:33:37 AM10/13/03
to
In article <3f890a0d...@news.cis.dfn.de>,

usenet...@ebbelex.de (Joerg Jonas) writes:
|> Ich würde in den Niederlanden erwarten, daß ein Zug kommt, wenn sich
|> ein Bahnübergang schließt. Ich würde erwarten, daß ich den
|> Bahnübergang überqueren kann, wenn die Schranken oben sind bzw. das
|> Licht aus ist. Keine Ahnung, was an den Niederlanden so besonderes
|> ist.

Die Schliesszeiten vor dem Zug sind sehr kurz. Darwin Award fuer 'ich
fahr noch schnell rueber' ist also garantiert.

Gruss,

Holger K. aus D.

--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting

Philipp Kotter

unread,
Oct 13, 2003, 8:59:38 AM10/13/03
to
Thomas Hochstein schrieb:
> Philipp Kotter schrieb:

>>>Was soll denn an der Theorie so schwierig sein, dass man dem sich mit
>>>vollem Elan widmen müßte? Bei der Praxis könnte ich's ja noch
>>>verstehen ...
>>
>>Weil ich dazu drei Tage Zeit habe und noch kein Stück gelernt habe.
>
>
> Ach so! Klar, in drei Tagen ist das recht happig. Du klangst nur so,
> als sei das irgendwie auf Wochen oder Monate hinaus ein Ganztagsjob.

Nee, *lach*, bei weitem nicht. Das sind die Prüfungen an der Uni.
Ging aber sehr gut heute morgen; jetzt fehlt noch die Praxis. Aber das
ist einfach Übungssache. Und um mich mit Armin gut zu stellen (;-)):
Heute morgen sah ich so einen Idiot, der 200 m vor der Brücke hielt und
den Warnblinker anmachte. Dabei ist schon ewig vorher ausgeschildert,
dass die Brücke nur 3,80m hat. Und um auch die LKW-Fahrer ein wenig in
Schutz zu nehmen: Schrieb nicht ein Thomas H. am 11.10.2003: "...und ich

kann mich tatsächlich nicht erinnern, dass das Verhalten an

Bahnübergängen oder unter Brücken weiter thematisiert wurde." Wenn du
das vergisst, dann darf das auch einem LKW-Fahrer passieren, oder? Und
selbst ich habe bei der Theorie einige Sachen gelernt, die ich anders in
Erinnerung hatte, obwohl meine Klasse 3-Prüfung erst 6 1/2 Jahre her ist.

Gruss, Philipp

Joerg Jonas

unread,
Oct 13, 2003, 9:22:59 AM10/13/03
to
On Mon, 13 Oct 2003 11:33:37 +0000 (UTC),
koet...@rbg.informatik.tu-darmstadt.de (Holger Koetting) wrote:

>In article <3f890a0d...@news.cis.dfn.de>,
> usenet...@ebbelex.de (Joerg Jonas) writes:
>|> Ich würde in den Niederlanden erwarten, daß ein Zug kommt, wenn sich
>|> ein Bahnübergang schließt. Ich würde erwarten, daß ich den
>|> Bahnübergang überqueren kann, wenn die Schranken oben sind bzw. das
>|> Licht aus ist. Keine Ahnung, was an den Niederlanden so besonderes
>|> ist.

>Die Schliesszeiten vor dem Zug sind sehr kurz. Darwin Award fuer 'ich
>fahr noch schnell rueber' ist also garantiert.

Also nichts, was meinen Erwartungen an Bahnübergängen widersprechen
würde. Gut.

Torsten Kleinert

unread,
Oct 13, 2003, 9:27:48 AM10/13/03
to
Armin Muehl wrote:
> [merkbefreite Lkw-Fahrer an (Bahn-)Brücken]
Da kommt ja endlich mal halbwegs OnT mein Lieblings-Reizthema (->
de.alt.talk.unmut?).

Ich biete hierzu in Stuttgart die Brücke der Gäubahn über die B14 am
Rudolf-Sophien-Stift. Auch 7-10 Stück "3,80m"-Schilder (pro
Fahrtrichtung, versteht sich!), ein "Schepperbalken" (so ein Teil, das
über das Dach des Lkws scheuert; hallo, aufwachen!) und ein Plakat,
das die abgeräumte Fracht eines Autotransporters zeigt, hat die
Herrschaften nicht davon abgehalten, dort regelmäßig hängenzubleiben.
Mittlerweile hat man die B14 dort alpin-autobahn-mäßig ausgebaut und
unterquert die Bahnstrecke in einem Tunnel, der ausreichend Deckenhöhe
aufweist. Fazit: Mit viel Steuergeldern vor den Merkbefreiten
kapituliert ;-)

Das gleiche Phänomen der hängengebliebenen Lkw trat auch in der
Stuttgarter Innenstadt am Planie-Tunnel auf. Dort haben nicht einmal
große Transparente ("Es gilt!") verhindert, dass dort laufend
irgendwer hängenblieb.

Und tschüss
Torsten
--
Optimismus ist der Mangel an Informationen.

Robert Weemeyer

unread,
Oct 13, 2003, 10:13:19 AM10/13/03
to
Marco Krings schrieb:

> Wieso stand das nicht bei uns in der Zeitung (Lingener Tagespost)
> gestanden? Oder habe ich es überlesen?

In der "Lingener Tagespost" gab es nur eine ganz mickrige Meldung von
zehn Zeilen oder so, ohne Bild. Eigentlich erstaunlich, dass das keine
größere Meldung gegeben hat.

Robert Weemeyer, Lingen (Ems)/Berlin

Armin Muehl

unread,
Oct 13, 2003, 11:20:27 AM10/13/03
to
On Mon, 13 Oct 2003 13:22:59 GMT, usenet...@ebbelex.de (Joerg
Jonas) wrote:

>>Die Schliesszeiten vor dem Zug sind sehr kurz. Darwin Award fuer 'ich
>>fahr noch schnell rueber' ist also garantiert.

Kommt das dort eigentlich haeufiger als in.de vor?


>Also nichts, was meinen Erwartungen an Bahnübergängen widersprechen
>würde. Gut.

Koenntest Du Deine Erwartungen an Bahnuebergaenge mal aufzaehlen?

Martin Bienwald

unread,
Oct 13, 2003, 11:25:32 AM10/13/03
to
Christian Schmidt schrieb:

> Wenn Du schon ueber die Intelligenz von LKW-Fahrern herziehst, wuerde
> mich mal interessieren, was Du diesbezueglich zu Autofahrern zu sagen
> hast...

Daß es gut ist, daß deren Fahrzeuge gewöhnlich deutlich zu niedrig sind,
um mit Brücken kollidieren zu können ...

... Martin

Ralf Gunkel

unread,
Oct 13, 2003, 5:12:25 PM10/13/03
to

"Thomas Woditsch" <thwodits...@gmx.de> schrieb
> Michael Zink schrieb:

>
> >Die Bedeutung der BÜ-"Ampel" ist doch eigentlich genau die gleiche,
> >wie die der "Rot-Gelb"-Ampel z. B. an einer Feuerwehrausfahrt. Würde
> >es da nicht Sinn machen, auch die gleichen Zeichen zu verwenden?
>
> Darum wird das seit Einführung der EBüT 80 bei der DB ja auch so
> gemacht...
>
Es gibt auch Fü60 mit Lichtzeichen. Aber das sind Exoten.

Volker Blees

unread,
Oct 14, 2003, 3:04:32 AM10/14/03
to
Armin Muehl schrieb:

[BÜ in NL]


>>>Die Schliesszeiten vor dem Zug sind sehr kurz. Darwin Award fuer 'ich
>>>fahr noch schnell rueber' ist also garantiert.
>
> Kommt das dort eigentlich haeufiger als in.de vor?

Das 'schnell-noch-rüberfahren'? Wweiß ich nicht.

Zur Unfallhäufigkeit verrät
http://www.dvr.de/asp/dms.asp?url=/aktuelles/presse/weitere/../../kampagnen/inhalt.htm:

Unfälle je BÜ (und Jahr?):
.nl 0,024
.de 0,017

Getötete je BÜ (und Jahr?)
.nl 0,103
.de 0,032

Zu Kausalitäten dieser deutlichen Differenz sag ich jetzt nix.

Gruß
Volker

Volker Blees

unread,
Oct 14, 2003, 3:12:18 AM10/14/03
to
Ralf Gunkel schrieb:

["Rot-Gelb"-Ampel an BÜ]

> Es gibt auch Fü60 mit Lichtzeichen. Aber das sind Exoten.

Nun ja. Auch mechanische Vollschranken mit Lichtzeichen existieren.
Bemerkenswerter finde ich, dass diese alten, nachgerüsteten LZ durchweg
300mm-Optiken haben, während die neuen EBÜT mit 200mm auskommen müssen.

Gruß
Volker


Joerg Jonas

unread,
Oct 14, 2003, 4:06:37 AM10/14/03
to
On Mon, 13 Oct 2003 15:20:27 GMT, armin...@gmx.de (Armin Muehl)
wrote:

>Koenntest Du Deine Erwartungen an Bahnuebergaenge mal aufzaehlen?

Wenn die rote Lampe blinkt und die Schranke sich senkt, wird wohl
gleich ein Zug kommen. Wenn die Schranke hochgeht, wird der Zug wohl
schon durch sein. Wo ist das Problem?

Dominik Vinbruck

unread,
Oct 14, 2003, 4:27:59 AM10/14/03
to
"Thomas Woditsch" <thwodits...@gmx.de> schrieb:
> Also die "Glückauf-Schranke" (Ortsschranke Dülmen an der KBS 425),

Hatte/hat die Strecke Kohlenverkehr? Ich kenne die
Bezeichnung "Glückauf-Schranke" alleine aus meiner
Heimat von zwei Schranken:
- Bf Rheinkamp, Bahnübergang am Reitweg (Stadtgebiet
Moers): Häufig geschlossen, da neben dem Stunden-
takt auf der RB31 und diversen Chemie- und Salz-
transporten zum/vom Rheinberger Solvay-Werk auch noch
der Rangierverkehr der von Süden in den Bahnhof ein-
fahrenden und nach Süden Richtung Moers ausfahrenden
Kohlezüge von der Kamp-Lintforter-Zeche Friedrich-
Heinrich auf dem Bahnübergang abgewickelt wird.
- Die Bahnübergänge direkt nördlich des Moerser Bf über
die Baeler-/Bismarckstraße: Über den einen Bahnüber-
gang läuft der schon oben erwähnte Verkehr am Bahn-
hof Rheinkamp, weiterhin der Güterverkehr über die
Haus-Knipp-Brücke nach/von Duisburg und der direkt
daneben liegende Bahnübergang der NIAG hat auch einigen
Güterverkehr zu bewältigen.

Viele Grüße
Dominik

X-Post und F'up debm.

--
Brückstraßenviertel Dortmund | mailto:dominik....@uni-dortmund.de

Andreas Krey

unread,
Oct 14, 2003, 5:47:13 AM10/14/03
to
* Joerg Jonas (usenet...@ebbelex.de)
...

> Wenn die rote Lampe blinkt und die Schranke sich senkt, wird wohl
> gleich ein Zug kommen. Wenn die Schranke hochgeht, wird der Zug wohl
> schon durch sein. Wo ist das Problem?
>
Auf dem zweiten Gleis.

Andreas

--
np: 4'33

Reinhard Schumacher

unread,
Oct 14, 2003, 6:23:42 AM10/14/03
to
Am Tue, 14 Oct 2003 10:27:59 +0200, schrieb "Dominik Vinbruck"
<dominik....@uni-dortmund.de>:

>"Thomas Woditsch" <thwodits...@gmx.de> schrieb:
>> Also die "Glückauf-Schranke" (Ortsschranke Dülmen an der KBS 425),
>
>Hatte/hat die Strecke Kohlenverkehr? Ich kenne die
>Bezeichnung "Glückauf-Schranke" alleine aus meiner
>Heimat von zwei Schranken:

Glückauf-Schranken gab es in vielen Orten. Ich kannte eine in
Gelsenkirchen-Schalke, da, wo heute die Berliner Brücke im Rahmen der
Kurt-Schumacher-Str. ist. Vor dem Bau dieser Brücke gab es da gleich
zwei Bahnübergänge direkt hintereinander (straßenmäßig gesehen). Da
musste man auch Glück haben, wenn die Schranke auf war.

--
Reinhard

Die Bahnsoftware ist so intelligent, wenn man einen Fahrschein nach Bielefeld löst, fragt sie "warum?"
(Henry Gründler in FreitagNachtNews)

Christoph Zimmermann

unread,
Oct 14, 2003, 8:20:28 AM10/14/03
to

"Dominik Vinbruck" <dominik....@uni-dortmund.de> schrieb

> Hatte/hat die Strecke Kohlenverkehr? Ich kenne die
> Bezeichnung "Glückauf-Schranke" alleine aus meiner
> Heimat von zwei Schranken:
> - Bf Rheinkamp, Bahnübergang am Reitweg (Stadtgebiet
> Moers): Häufig geschlossen, da neben dem Stunden-
> takt auf der RB31 und diversen Chemie- und Salz-
> transporten zum/vom Rheinberger Solvay-Werk auch noch
> der Rangierverkehr der von Süden in den Bahnhof ein-
> fahrenden und nach Süden Richtung Moers ausfahrenden
> Kohlezüge von der Kamp-Lintforter-Zeche Friedrich-
> Heinrich auf dem Bahnübergang abgewickelt wird.
> - Die Bahnübergänge direkt nördlich des Moerser Bf über
> die Baeler-/Bismarckstraße: Über den einen Bahnüber-
> gang läuft der schon oben erwähnte Verkehr am Bahn-
> hof Rheinkamp, weiterhin der Güterverkehr über die
> Haus-Knipp-Brücke nach/von Duisburg und der direkt
> daneben liegende Bahnübergang der NIAG hat auch einigen
> Güterverkehr zu bewältigen.

In Gelsenkirchen gab es solche wohl auf der Strecke der 301 durch Bismarck
und dort, wo sich jetzt die Berliner Brücke befindet.

Glückauf!

-chriz


André Joost

unread,
Oct 14, 2003, 9:05:01 AM10/14/03
to

Dominik Vinbruck <dominik....@uni-dortmund.de> schrieb:

> "Thomas Woditsch" <thwodits...@gmx.de> schrieb:
> > Also die "Glückauf-Schranke" (Ortsschranke Dülmen an der KBS 425),
>
> Hatte/hat die Strecke Kohlenverkehr?

Ja. Früher Export aus dem Ruhrgebiet, heute wohl mehr Importkohle von
den Nordseehäfen.
Glückauf-Schranke bedeutet aber wohl eher: "Man hat Glück, wenn die
Schranke auf ist". Kohlenverkehr ist dazu nicht unbedingt notwendig;
sich dort begegnende und haltende Personenzüge reichen schon.

> - Bf Rheinkamp, Bahnübergang am Reitweg (Stadtgebiet
> Moers):

Ist wohl kein Zufall, dass die NIAG-Linie 8 vor dem BÜ wendet;-)
Alternative wäre der nächste BÜ nördlich (Frietstraße). Da gibt es
nämlich keine Schranke, sondern nur ein Andreaskreuz samt Pfeiftafel.
Der Gbf wird hier großräumig umfahren.

> - Die Bahnübergänge direkt nördlich des Moerser Bf über
> die Baeler-/Bismarckstraße:

Der nächste BÜ nördlich an der Wetterstraße hat den letzten
Schrankenwärter an der Strecke und dürfte deutlich weniger lange
geschlossen sein, da die NIAG drüber hinwegfährt:
http://www.schrankenposten.de/Posten/498_Meerbeck.jpg

Güterverkehr ist dort am Wochenende übrigens eher nicht zu erwarten.

Gruß,
André Joost


frank paulsen

unread,
Oct 14, 2003, 8:56:59 AM10/14/03
to
"Christoph Zimmermann" <ne...@ch-zimmermann.de> writes:

> In Gelsenkirchen gab es solche wohl auf der Strecke der 301 durch Bismarck
> und dort, wo sich jetzt die Berliner Brücke befindet.

als ganz in der naehe der Glückauf-Kampfbahn, dem ehemaligen stadion
des vorortfussballvereines Schalke 04.

ich habe uebrigens noch einige flaschen bier der Glückauf Brauerei
Gelsenkirchen im keller, der inhalt duerfte aber nicht mehr geniessbar
sein.

--
frobnicate foo

Reinhard Schumacher

unread,
Oct 14, 2003, 10:37:25 AM10/14/03
to
Am Tue, 14 Oct 2003 14:20:28 +0200, schrieb "Christoph Zimmermann"
<ne...@ch-zimmermann.de>:

>
>"Dominik Vinbruck" <dominik....@uni-dortmund.de> schrieb
>
>> Hatte/hat die Strecke Kohlenverkehr? Ich kenne die
>> Bezeichnung "Glückauf-Schranke" alleine aus meiner
>> Heimat von zwei Schranken:

>In Gelsenkirchen gab es solche wohl auf der Strecke der 301 durch Bismarck


>und dort, wo sich jetzt die Berliner Brücke befindet.

Die Glückaufschranke in Schalke auf der Strecke der Straßenbahnlinie 2
war weitaus schlimmer. Hier gab es zwei voneinander unabhängige
parallele Eisenbahnstrecken driekt nebeneinander. Es gehörte schon
viel Glück dazu, daß wenigstens eine der beiden Schranken geöffnet
war. Die Kreuzung mit der Linie 1 in Bismarck war dagegen nur
eingleisig. Die Auswirkungen bei geschlossener Schranke waren
allerdings auch hier beachtlich, vor allem durch den
Linksabbiegerverkehr in Fahrtrichtung Stadtmitte.


>Glückauf!

Gesundheit.

Joerg Jonas

unread,
Oct 14, 2003, 10:33:08 AM10/14/03
to

Dann geht die Schranke normalerweise nicht hoch. Oder ist das Windows?

Christian Blome

unread,
Oct 14, 2003, 11:16:22 AM10/14/03
to
"André Joost" schrieb in de.etc.bahn.eisenbahntechnik,de.etc.bahn.misc:

>
> Dominik Vinbruck <dominik....@uni-dortmund.de> schrieb:
> > "Thomas Woditsch" <thwodits...@gmx.de> schrieb:
> > > Also die "Glückauf-Schranke" (Ortsschranke Dülmen an der KBS
> > > 425),
> >
> > Hatte/hat die Strecke Kohlenverkehr?
>
> Ja. Früher Export aus dem Ruhrgebiet, heute wohl mehr Importkohle von
> den Nordseehäfen.

So ist es wohl.


> Glückauf-Schranke bedeutet aber wohl eher: "Man hat Glück, wenn die
> Schranke auf ist".

Diese Erklärung kenne ich auch.

> Kohlenverkehr ist dazu nicht unbedingt notwendig; sich dort begegnende
> und haltende Personenzüge reichen schon.

Genau so ist es z.B. in Recklinghausen-Süd. Vor dem Fahrplanwechsel
reichten dort schon die Takt-Personenzüge aus, um die Schranke
langfristig geschlossen zu halten. Die vielen dort verkehrenden
Güterzüge taten ihr übriges. Die Schranke wird von Süd-Recklinghäusern
auch "Glückauf-Schranke" genannt.

Wie es mit den Taktzeiten seit dem 15.12.2002 aussieht, weiß ich nicht.

Ich denke trotzdem, dass in Norddeutschland niemand auf die Idee kommen
würde, so eine Schranke "Glückauf"-Schranke zu nennen.


Christian
--
"Die Arbeiten zeichnen sich durch kreatives Layout aus.
Einer schreibt sogar auf Toilettenpapier seine Arbeiten."
(Jürgen K.)

Armin Muehl

unread,
Oct 14, 2003, 11:35:13 AM10/14/03
to
On Tue, 14 Oct 2003 14:33:08 GMT, usenet...@ebbelex.de (Joerg
Jonas) wrote:

>>> Wenn die rote Lampe blinkt und die Schranke sich senkt, wird wohl
>>> gleich ein Zug kommen. Wenn die Schranke hochgeht, wird der Zug wohl
>>> schon durch sein. Wo ist das Problem?
>>>
>>Auf dem zweiten Gleis.
>
>Dann geht die Schranke normalerweise nicht hoch. Oder ist das Windows?

Im Reichbahnland kann sie hoch gehen und sofort wieder runter. Details
zur Technik kannst Du im Buch "Eisenbahnsicherungstechnik" der VEB
Verlag fuer Verkehrswesen Transpress nachlesen. Dort erklaert man auch
Dir, warum die Schranken reversieren koennen.


Im Westen gibt es etwas aehnliches ohne Schranken fuer zweigleisige
Bahnuebergaenge. Dort leuchtet dann fuer Leute mit falscher
Erwartungshaltung "2 Zuege" auf und es rasselt furchtbar, damit auch
Bauer Ewald nicht schon los faehrt....

Einige Exemplare davon gibt es noch.

Holger Paulsen

unread,
Oct 14, 2003, 12:10:47 PM10/14/03
to
usenet...@ebbelex.de (Joerg Jonas) writes:

> Dann geht die Schranke normalerweise nicht hoch. Oder ist das Windows?

Den Beginn dieses Threads hast Du aber nicht wirklich
verfolgt, oder?


Holger

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