mit einem Zusatzanzeiger (Leuchtzeichensignal) oberhalb des Hauptsignals
k�nnen ja Geschwindigkeiten oder Fahrtrichtungen signalisiert werden.
Leuchtet dieser Zusatzanzeiger nur in Verbindung mit Hp1/Hp2 (und ggfs. auch
noch situationsabh�ngig) oder ist er auch bei Hp0/Hp00 eingeschaltet? Es
geht um Signaltechnik der DB aus den 60er bis 70er-Jahren.
Viele Gr��e und vielen Dank f�r Eure Hinweise
Klaus Holtermann
--
Holtermann Elektronik
www.MBTronik.de
[betr. Signaltechnik der DB aus den 60er bis 70er-Jahren]
> Leuchtet dieser Zusatzanzeiger nur in Verbindung mit Hp1/Hp2
ja
> [...] oder ist er auch bei Hp0/Hp00 eingeschaltet?
nein (wozu auch?)
Gru�
Walter
Ich kenne allerdings einen Zs2, der auch bei Kennlicht
leuchtet. Was ich sehr interessant finde, denn bei
Kennlicht (Halbregelabstand) ist das naechste Signal
noch auf Hp0, und das steht vor der Weiche, deren
Stellung quasi vom Zs2 angezeigt wird.
Christoph
Welche Geschwindigkeit soll er denn bei Hp0 anzeigen? ;-)
Aber im Ernst, sowas habe ich schon mal gesehen.
Die Fahrstra�e war auf Abzweig schon gestellt, aber der signalabh�ngige
B� noch nicht gepr�ft. Die 8 leuchtete aber schon oben.
Bis der Zug am Bahnsteig stand, war das Signal aber auch auf gr�n.
Passiert im ferngesteuerten DrS2-Bahnhof Kirchlengern. Beweisbild hatte
ich hier mal gezeigt.
--
Gruďż˝,
Andrďż˝ Joost
Andre Joost <Andre...@nurfuerspam.de> schrieb in im Newsbeitrag:
hkv0b6$ana$02$1...@news.t-online.com...
> Welche Geschwindigkeit soll er denn bei Hp0 anzeigen? ;-)
Naja, 0 nat�rlich ;-)))
Aber mal im Ernst: es k�nnte ja sein, dass der Lokf�hrer vor dem Hp0-Signal
schon mal "vorgewarnt" wird, mit welcher Geschwindigkeit oder in welche
Richtung er losfahren soll. Daher h�tte ich es durchaus verstanden, wenn das
Signal auch in Verbindung mit Hp0 angezeigt wird.
Der Hintergrund meiner Frage:
Ich bastle gerade am Bahnhof Altenbeken in 1:87. Das Einfahrsignal aus
Richtung Paderborn hat diesen Zusatzanzeiger mit den Richtungsangaben "K"
oder "H". Ich war mir nicht sicher, wann er einzuschalten ist.
Viele Gr��e
Klaus
--
Holtermann Elektronik
www.MBTronik.de
Nur wenn das Signal einen Fahrtbegriff zeigt.
Hintergrund:
Das Signal weiß ja gar nicht wohin es hinter ihm geht wenn es Hp0
zeigt. Hat es auch nicht zu interessieren.
Erst mit dem Einstellen der Fahrstraße wird nach der Festlegung des
Fahrweg eine Abfrage gemacht "was der Fahrweg denn hergibt", also V max
und ggf weitere Anzeiger (Zs6, 2, 3 als Bleistift). Dann werden diese
Informationen an die Signalgruppe im Stellwerk übermittelt und die
schaltet das dann draußen an.
Gruß Ralf
--
Wollen sie einen Bedienplatz von Siem***, oder gleich was gescheites?
Da die Weichen üblicherweise erst unmittelbar vor Fahrtstellung des
Signals gestellt werden, würden die Zusatzanzeiger fast immer falsch
zeigen.
Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Viele Gr��e,
Alexander
Aber gerade wenn er vor dem Signal steht, ist die Vorwarnung
nicht erforderlich. Wenn das Signal anschlie�end Fahrt in die
falsche Richtung zeigt, wird er gar nicht erst losfahren.
Etwas anderes w�re es, wenn permissives Fahren zugelassen ist,
wie z. B. bei den Franzosen. Da m�ssen Richtungsanzeiger
logischerweise auch bei Blockhalt leuchten. (vgl. z. B.
http://www.stellwerksbilder.de/france/guingamp.jpg )
Gru�,
Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!
E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
>Da die Weichen �blicherweise erst unmittelbar vor Fahrtstellung des
>Signals gestellt werden, w�rden die Zusatzanzeiger fast immer falsch
>zeigen.
ich stelle mir gerade die dreiwertige Weiche vor:
links, rechts, ungestellt.
:-))
Da h�tt ich mal ne Frage die mich schon l�nger interessiert: Wie wird eigentlich verhindert, dass zwei Fahrstra�en gleichzeitig was von der Signalwahlgruppe wollen? Nachm selben Prinzip wie bei der Weichenlaufkette?
Gru�
Boris
> ich stelle mir gerade die dreiwertige Weiche vor:
> links, rechts, ungestellt.
Gibt es doch, zumindest bei mechanischen Stellwerken:
ungestellt = ungeriegelt.
Bei elektrischen Antrieben ist das nur noch ein
Zustand in der Relaisanlage/im Rechner (Festlegung).
--
Viele Grüße,
Jens Schmidt
In dem Fall nicht. Wenn das naechste Signal Hp1 zeigt, zeigt
das davor auch Hp1 und Vr1 mit Zusatzlicht. Wenn das naechste
Signal Kennlicht zeigt (weil das uebernaechste auf Hp0 ist),
sieht man Hp1 und Vr0 *ohne* Zusatzlicht. Das Vorsignal am
naechsten Hauptsignal (dem mit dem Kennlicht) zeigt dann Vr0
mit Zusatzlicht.
Christoph
Es kann und darf doch auch über ungeriegelte Weichen gefahren werden?
Gruß Michi
Ja, solange es nicht gegen die Spitze und mit > (>=?) 50km/h geschieht.
Das sind dann aber schon vier Zustände, nachdem die ja in beiden Lagen ungeriegelt sein kann. Österreich kann das aber wirklich, da gibts Weichen mit den Stellungen links - örtlich stellbar - rechts. In der Mittelstellung lässt sich über den Weichenhebel die Weiche vor Ort umlegen.
Gruß
Boris
> Das sind dann aber schon vier Zustände, nachdem die ja in beiden Lagen
> ungeriegelt sein kann. Österreich kann das aber wirklich, da gibts
> Weichen mit den Stellungen links - örtlich stellbar - rechts. In der
> Mittelstellung lässt sich über den Weichenhebel die Weiche vor Ort umlegen.
Das gab es m.W. in Deutschland in der Version rechts geriegelt, links
geriegelt und frei. Also nur örtlich stellbar. Ich denke, daß ein Riegel
einfacher ist, als die Weiche fernzustellen.
Gruß
Knud
> Etwas anderes w�re es, wenn permissives Fahren zugelassen ist,
> wie z. B. bei den Franzosen. Da m�ssen Richtungsanzeiger
> logischerweise auch bei Blockhalt leuchten. (vgl. z. B.
> http://www.stellwerksbilder.de/france/guingamp.jpg )
Und wie geht man dann sicher, da� die Weiche nicht zur Unzeit gestellt
wird? Besetztmeldung?
Gibt es in D Weichen hinter Zs7, also z.B. bei der S-Bahn in M�nchen?
Gru�
Knud
Vorsicht. Da leuchtet nur ein rotes Licht [1].
Daher weiß der "folge Tf" dass der Fahrweg der Ausfahrt gesichert ist,
aber die Strecke noch besetzt ist. Also folge er dem Zug unaufällig und
auf sicht...
So wie hier irgendwo hinter Lyon auf dem weg nach Karlsruhe:
http://www.ralf-gunkel.de/dso/tgvknapp.jpg
http://www.ralf-gunkel.de/dso/tgvknapp2.jpg
In D wäre bei vergleichbarer Situation der Ausfahrsperrmelder schon
drin aber die Festlegung der Ausfahrzugstraße fehlt je anch Stw. Typ
naoch. Daher in D immer noch Hp 0 (00) ;-)
>
> Gibt es in D Weichen hinter Zs7, also z.B. bei der S-Bahn in München?
>
Warum nicht?
Gruß Ralf
[1] und damit er weiss dass das eine Rote absichtlich aus ist leuchet
unten links (auf dem Foto schwach zu erkennen) ein weisses Licht.
Hallo,
in dem die Signalwahlgruppe von der Fahrstra�enstartgruppe (oder war's
die Zielgruppe?) vorher "reserviert" wird.
--
Gruss * Holger Metschulat
Holger * e-mail: ho...@stellwerke.de, http://home.arcor.de/estw
"Internet-Nutzung ist ein Privileg und kein Recht."
(Rechnerraum-Ordnung an der Uni von 1994)
> Aber im Ernst, sowas habe ich schon mal gesehen.
> Die Fahrstra�e war auf Abzweig schon gestellt, aber der signalabh�ngige
> B� noch nicht gepr�ft. Die 8 leuchtete aber schon oben.
Das kommt wohl �fters mal bei Schaltungen vor, die nachtr�glich oder
nicht standardm��ig nachger�stet worden sind. Bahn�berg�nge halten
Ausfahrsignale z.B. gerne mal in Hp0-Stellung, wenn sie noch nicht
gesichert sind, aber die Fahrstra�e schon bis zur Festlegung und damit
zur Signal-Stellbereitschaft gesichert ist.
Ein weiteres Beispiel ist der Bahnhof Groďż˝-Gerau (SpDrL60 an
Siemens-Stellwerk mit Bďż˝ dazwischen und Voranzeiger am
Ausfahrsignalmast). Das Vorsignal leuchtet dann in diesem Fall �brigens
auch schon, obwohl noch Hp0 angezeigt wird.
Die Weichen sind verschlossen und festgelegt.
In Frankreich ist die Festlegung und der Verschlu� aber etwas anders als
in Deutschland.
Dort legt lediglich das auf Fahrt gestellte Hauptsignal die Fahrstra�e
fest, und es gibt meist einen Ann�herungsverschlu�, der die R�cknahme
des auf Fahrt stehenden Hauptsignales solange zul��t, wie der Zug noch
nicht in der Ann�herung ist. Danach kann man das Signal nur noch mit
einer Notbedienung auf Halt legen, dann ist die Fahrstra�e aber immer
noch gesichert.
W�hrend hier also die Festlegung Voraussetzung f�r die Fahrtstellung
ist, ist in Frankreich das auf Fahrt stehende Hauptsignal die Festlegung.
In dem obigen Beispiel ist der Signalhebel noch auf Fahrt, lediglich der
besetzte Block h�lt das Signal auf "1x rot".
W�re der Signalhebel auf Halt, w�rde das Signal "2x rot" anzeigen.
> Gibt es in D Weichen hinter Zs7, also z.B. bei der S-Bahn in M�nchen?
Ja. In fast allen ESTW-Bereichen werden mittlerweile fast nur noch Zs7
verbaut.
Sicher? Ich kenne genügend mech. Stw, die nicht für jede Weiche
(geschweige denn für beide Endlagen) einen Riegelhebel haben, und
dennoch werden darüber Zugfahrten geführt. Auch gegen die Spitze.
Verwechselst du hier vielleicht Verriegelung mit Spitzenverschluß?
Gruß Michi
Vorsicht: Frankreich kennt zwei Haltbegriffe, einmal das Carree, einmal das Semaphore. Das Carree (ich hoffe ich schreibs richtig) ist so etwas wie das deutsche Hp0. Das Semaphore dagegen ist schon ein halber Fahrtbegriff, und bedeutet Weichen gesichert, Fahrweg aber noch belegt. Vergleichbar ist das ganze mit den zwei gelben Lampen des deutschen Sv-System, die ja auch ein Haltbegriff sind, Nachr�cken aber erlauben. Bei der Hamburger S-Bahn m�sste es das noch in einigen Stellwerken geben, dort l�sst sich am E-Mech ein Automatikbetrieb einstellen, der die Weichen dauerhaft in der Durchfahrstellung l�sst (und ein Umstellen verhindert), und die Signale automatisch wie Blocksignale schaltet. Im Grundzustand (ohne Automatikbetrieb) zeigt das Signal Hp0, bei Automatikbetrieb mit belegtem Abschnitt zeigt es Sv0 (eben die beiden gelben Lichter mit der Bedeutung Halt, Weiterfahrt auf Sicht), sonst einen Fahrtbegriff.
> Gibt es in D Weichen hinter Zs7, also z.B. bei der S-Bahn in M�nchen?
Ich vermute mal Du meinst sich automatisch einschaltendes Zs7, und nicht vom Fdl bewusst geschaltetes? Das hat es fr�her in der S-Bahn-Stammstrecke in M�nchen gegeben, und ich glaube in Stuttgart gibts das noch bei einigen vereinzelten Signalen. Das ganze ist aber eine Sonderkonstruktion, und keine normale Funktionalit�t von den Stellwerken.. Wie das in M�nchen an den Bahnh�fen mit Weichen funktioniert hat w�sste ich auch gerne, vermutlich irgendne Bastelschaltung. Ich w�rd mal drauf tippen dass vor Einschalten des Zs7 die Weiche in irgendeiner gesonderten Art festgelegt wurde. Au�erdem gab es f�r die Einschaltung des Zs7 noch die zweite Bedingung, dass der vorausfahrende Zug mit der Zugspitze den Bahnsteig schon verlassen hat und das Signal am Ende des Bahnsteiges auf Halt war, entsprechende individuelle Zusatzschaltungen hats also sowieso gebraucht.
Gru�
Boris
Wo denn? In Othmarschen gibt es das nicht mehr, das wurde vor ein paar
Jahren auf das Altonaer Stellwerk mit aufgeklemmt.
Spitzenverschluss muss sowieso bei Zugstraßen sein. wer sollte sonst
den Fuß aufs Handgewicht stellen :-)
Gruß Ralf
http://www.ralf-gunkel.de/dso/Hp0-Zs3-100_6598-k.JPG
Fahrweg nach Rechts "hoch" nach GG-Dornberg
Bü noch nicht freigemeldet.
Und das ist eine Standard Loren-SEL-Alcatel-Thales Schaltung die das
verursacht.
Also EBA genehmigt.
Puh, ich kenn mich in Hamburg nicht so gut aus, aber vor einem Jahr etwa hab ich da mal im Internet gesucht und bin zu dem Ergebnis gekommen dass es das wohl noch gibt. Kann aber nat�rlich sein dass das nicht stimmt. Wei� jetzt leider nimmer wie ich zu dem Schlu� gekommen bin :-)
Gru�
Boris
"Klaus Holtermann" <K.Holt...@Holtermann-Elektronik.de> schrieb im
Newsbeitrag news:hkv1r5$u9l$1...@online.de...
> Ich bastle gerade am Bahnhof Altenbeken in 1:87. Das Einfahrsignal aus
> Richtung Paderborn hat diesen Zusatzanzeiger mit den Richtungsangaben "K"
> oder "H". Ich war mir nicht sicher, wann er einzuschalten ist.
Bis wann war das so? Heute steht da W(arburg) oder L(angeland).
Gru�,
Alex, Montag wieder auf der Egge-Bahn unterwegs
--
Alex Lovell
ESEK
>>> Ja, solange es nicht gegen die Spitze und mit > (>=?) 50km/h geschieht.
>>
>> Sicher? Ich kenne genügend mech. Stw, die nicht für jede Weiche
>> (geschweige denn für beide Endlagen) einen Riegelhebel haben, und
>> dennoch werden darüber Zugfahrten geführt. Auch gegen die Spitze.
>>
>> Verwechselst du hier vielleicht Verriegelung mit Spitzenverschluß?
>>
> Verwechselst du da nicht etwas?
> Nur Weichen die mit >50km/h befahren werden müssen geriegelt werden.
und nur wenn sie gegen die Spitze befahren werden. Stumpf befahrene
Weichen müssen nicht geriegelt werden.
Gruß
Knud
Das ist mir in der Tat nicht gel�ufig.
Dir und Holger Dank f�r die Erkl�rung.
> Vergleichbar ist das ganze mit den zwei gelben Lampen des deutschen
> Sv-System, die ja auch ein Haltbegriff sind, Nachr�cken aber erlauben.
> Bei der Hamburger S-Bahn m�sste es das noch in einigen Stellwerken
> geben, dort l�sst sich am E-Mech ein Automatikbetrieb einstellen, der
> die Weichen dauerhaft in der Durchfahrstellung l�sst (und ein Umstellen
> verhindert), und die Signale automatisch wie Blocksignale schaltet.
So etwas habe ich in Berlin mal live gesehen. So eine Art
Selbstellbetrieb mit e-mech Stw war schon beeindruckend. Dort fiel das
Signal aber jedes mal auf Hp0
> Im
> Grundzustand (ohne Automatikbetrieb) zeigt das Signal Hp0, bei
> Automatikbetrieb mit belegtem Abschnitt zeigt es Sv0 (eben die beiden
> gelben Lichter mit der Bedeutung Halt, Weiterfahrt auf Sicht), sonst
> einen Fahrtbegriff.
Das gibt/gab es in Berlin. Und hier in Hamburg auch.
(Marc z.B. auf der Verbindungsbahn)
Aber so weit ich das �berblicke, gibt es keine zwei gelbe vor Weichen.
>> Gibt es in D Weichen hinter Zs7, also z.B. bei der S-Bahn in M�nchen?
>
> Ich vermute mal Du meinst sich automatisch einschaltendes Zs7, und nicht
> vom Fdl bewusst geschaltetes?
Ja.
> Das hat es fr�her in der
> S-Bahn-Stammstrecke in M�nchen gegeben, und ich glaube in Stuttgart
> gibts das noch bei einigen vereinzelten Signalen.
[...]
> Wie das in M�nchen an den Bahnh�fen mit Weichen
> funktioniert hat w�sste ich auch gerne, vermutlich irgendne
> Bastelschaltung.
Gab es doch nur im Bereich des Tunnels?!
Gab es das dann auch am Isartor?
An den Esig zum Ostbf kann ich mir das nicht recht vorstellen.
Gru�
Knud
Ich fress nen Besen wenn es auf der Verbindungsbahn noch
elektromechanische Stellwerke gibt. Das ist sicher alles
Relaistechnik. Klein Flottbek könnte so ein Fall sein mit
"automatischem Blockbetrieb im Regelfall", aber da stehen Formsignale.
> Da müssen Richtungsanzeiger
> logischerweise auch bei Blockhalt leuchten. (vgl. z. B.
> http://www.stellwerksbilder.de/france/guingamp.jpg )
Das Bild hat aber den Schönheitsfehler, dass das Signal als non-
franchissable gekennzeichnet ist.
Gruss
Roman°
--
IRC: Freenode, #usenet-friends
> Alexander James Lovell <news...@lovell.de> schrieb in im Newsbeitrag:
hl4el2$ftv$00$1...@news.t-online.com...
> Bis wann war das so? Heute steht da W(arburg) oder L(angeland).
mein Auftraggeber baut die Bahnh�fe Altenbeken und Langeland im Zustand Ende
der 60er. Damals hat man vielleicht die etwas gr��eren Zielbahnh�fe f�r die
Bezeichnung der Strecken verwendet. Auch auf dem Stelltisch Af ist Hannover
und nicht etwa Langeland angegeben. Die Infos stammen wohl aus Gespr�chen,
die mit den Stellwerkern von Altenbeken und Langeland in den 90ern gef�hrt
wurden, und aus zig Fotos, die ebenfalls um diese Zeit entstanden sind.
Ich selbst kenne die Situation vor Ort nicht. Ich soll nur eine m�glichst
glaubhaft wirkende Technik ans Laufen bringen ;-)))
Viele Gr��e
Klaus Holtermann
--
Holtermann Elektronik
www.MBTronik.de
Deshalb leuchtet ja das weisse Licht links unten:
http://www.stellwerke.de/signal/france/seite2.html
Christoph
Genau, danke. Den Nachsatz hatte ich beim Edit zerdöppert.
Stumpf befahrene Weichen werden in mech. Stw. in der Regel nicht geriegelt.
Das "Riegeln" ist aber ab den el.mech. Stw. direkt im Weichenantrieb
realisiert und ab dann somit überall vorhanden.
Noch "schlimmer" ;-) man muss Weichen wenn sie im D-Weg liegen in
mech. Stw. meist nicht mal in die passende Lage stellen.
Ist sozusagen eine Arbeitserleichterung für den Bediener. Sollte der
Zug durchrutschen muss er nu mit den spitz befahren Weichen in die
richtige Richtung gelenkt werden. Die Stumpfen Weichen legt er sich
dann selbst. wenn ed denn überhaupt einmal vorkommt.
Alles was nach dem mech. Stw. kam prüfte zuerst die D-Weg Weichen
zumindest punktuell beim Einstellen [1] auf richtige Lage oder wie
alles an SpDr und neuer oder DrS verschließt sie dauerhaft in der
passenden Lage.
Gruß Ralf
[1] punktuelle Prüfung ohne weiteren Verschluß bei DrS2.
Teilweise bei el.mech mittels elektrischer Frickellösung. Wobei es dort
meist die ganz oder gar nicht Lösung gab.
"Klaus Holtermann" <K.Holt...@Holtermann-Elektronik.de> schrieb im
Newsbeitrag news:hl5kjo$pni$1...@online.de...
> mein Auftraggeber baut die Bahnh�fe Altenbeken und Langeland im Zustand
> Ende
> der 60er. Damals hat man vielleicht die etwas gr��eren Zielbahnh�fe f�r
> die
> Bezeichnung der Strecken verwendet.
Durchaus m�glich.
> Auch auf dem Stelltisch Af ist Hannover
> und nicht etwa Langeland angegeben.
Da war ich erst einmal drauf, das fiel mir nicht auf.
In Langeland kriegen wir ein H wie Himmighausen oder ein D wie Driburg, also
auch wieder nur die n�chste Zugmeldestelle. Wobei nach Umstellung der
Strecke Ri. Kreiensen auf ESTW da dann ja erst Ottbergen wieder ein Bf ist.
Gru�,
Alex
--
Alex Lovell
ESEK
Da das Umbauen immer einen Zulassungs, Planänderungs- und weiteren
Arbeitsaufwand bedingt wird man sich das sparen.
In REA (Eberbach/Neckar) leuchtet heute noch bei Ausfahrt aus Gl.3 in
den finsteren Odenwald ein Zs2 "K" obwohl FKAI (Hesseneck-Kailbach)
schon seit Jahrzehnten keine Zugmeldestelle (Bahnhof) geschweige denn
Zugfolgestelle (Bk) mehr ist. Sondern einfach nur Haltepunkt mit einem
stromfressenden RMV-Abzock'o'maten.
Gruß Ralf
> Gab es das dann auch am Isartor?
Weiß ich nicht mehr. Ich denke allerdings ja, ist ja auch nicht viel
anders als an der Donnersbergerbrücke (Weichen, die normalerweise
nicht benutzt werden).
> An den Esig zum Ostbf kann ich mir das nicht recht vorstellen.
Hier gibt es immerhin bei Einfahrt in Gleis 4 die Folge ESIG-Weiche-
ZSIG-Bahnsteig, so dass ein ZS hier wohl nicht mehr viel gebracht
hätte.
Grüße,
Klaus
> In REA (Eberbach/Neckar) leuchtet heute noch bei Ausfahrt aus Gl.3 in
> den finsteren Odenwald ein Zs2 "K" obwohl FKAI (Hesseneck-Kailbach)
> schon seit Jahrzehnten keine Zugmeldestelle (Bahnhof) geschweige denn
> Zugfolgestelle (Bk) mehr ist. Sondern einfach nur Haltepunkt mit einem
> stromfressenden RMV-Abzock'o'maten.
In Kiel Hbf zeigt das Asig fᅵr Fahrten in Richtung Neumᅵnster/Hamburg
ein Zs2 "F", was wohl fᅵr Flintbek Hp stehen soll. Nun, Kiel ist ESTW,
und Flintbek war zum Inbetriebnahmezeitpunkt schon lᅵngst kein Bahnhof
mehr. Nᅵchste Zugmeldestelle ist eigentlich Meimersdorf, und "M" wᅵre
auch noch frei. Insofern scheint es keine feste Regel zu geben, nach
welchen Kriterien diese Betriebsstellen ausgesucht werden.
Gruᅵ
Christian
Wenn ich mich richtig erinnere ja.
> An den Esig zum Ostbf kann ich mir das nicht recht vorstellen.
Da wars wohl nicht n�tig, es gab ja zwei Bahnsteige, und damit l�ngere m�gliche Aufenthaltszeit pro Zug. Prinzipiell sehe ich darin aber auch keinen Hinderungsgrund, wenn eine umstellbare Weiche dazwischen liegt. Vielleicht waren Einfahrten ja auch einfach aus zwei Einzelfahrstra�en zusammengesetzt, eine die alle Voraussetzungen f�r Zs7 gepr�ft und verschlossen hat, und eine, die den Rest mit �berwacht hat, mit der M�glichkeit zur Signalaufwertung? In dem Fall h�tte es auch nur nen Selbststeller gebraucht der halt je nach Bedarf die passende Zs7-Fahrstra�e ausgew�hlt hat. Aber das ist jetzt reine Spekulation von mir.
Die Stellwerke der Stammstrecke waren ja ohnehin ziemliche Sonderbauformen, u.a. durch den damals verbauten LZB-Betrieb, der f�r Moving Block vorgesehen war, deswegen konnte jedes Signal auf der Stammstrecke auch Kennlicht zeigen (Dunkelschaltung kannte man damals noch nicht). Auch f�r den Moving Block musste es ja ne M�glichkeit gegeben haben, die Weichen irgendwie unabh�ngig von festen Fahrstra�enl�ngen festzulegen, auch wenn diese Funktion wohl nie in Betrieb gegangen ist.
Gru�
Boris
Ich glaub wir reden hier alle wunderbar aneinander vorbei :)
> Nur Weichen die mit >50km/h befahren werden müssen geriegelt werden.
Danke, das wollt ich haben. Man darf auch über ungeriegelte Weichen
zugmäßig fahren.
> Spitzenverschluss muss sowieso bei Zugstraßen sein. wer sollte sonst den
> Fuß aufs Handgewicht stellen :-)
Der Weichenwärter? :-P
Gruß Michi
Gemäß der "alten" Planungsvorschrift (später Ril) 818 sollte der
nächste größere Knotenbahnhof (was immer das "größere" bedeuten mag)
angezeigt werden. Da FKAI ging noch nie eine weitere Stecke weg ging
hätte es somit eigentlich "W" für Wiebelsbach-Heubach oder alternativ
"B" oder "H" für Babenhausen oder Hanau sein sollen.
Die 818 lies der BD aber die Möglichkeit für andere "Ziele" solange sie
mit Buchstaben dargestellt werden konnten.
Die Buchstaben C, G, N, Q, V, X und Y waren nicht zur Verwendung
zugelassen.
Die 819 habe ich aber nicht zur Hand.
Warum das denn? Bei C und G bzw. V, X, Y kᅵnnt ich mir noch
Verwechslungsgefahr vorstellen, aber Q und N?
Gruᅵ Michi
N zu dicht beim M und wie willst du den Anstrich beim Q im Raster der
Hauptanzeiger sauber darstellen, insbesondere hinsichtlich des kleinen
"Fuzzel" der vom "O" unterscheidet.
Genau, einfach draufstellen. Heisst ja auch Stellhebel...
Haibe
>Gem�� der "alten" Planungsvorschrift (sp�ter Ril) 818 sollte der
>n�chste gr��ere Knotenbahnhof (was immer das "gr��ere" bedeuten mag)
>angezeigt werden. Da FKAI ging noch nie eine weitere Stecke weg ging
>h�tte es somit eigentlich "W" f�r Wiebelsbach-Heubach oder alternativ
>"B" oder "H" f�r Babenhausen oder Hanau sein sollen.
Bei uns in F�rth gibt es ein W f�r W�rzburg, und ein B f�r Bamberg.
Pa�t soweit also. Allerdings steht an der Strecke nach Cadolzburg ein
Z - da gibt es halt nicht viel Nennenswertes, und Zirndorf hat
wenigstens noch einen FDL...
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
> Alexander Bolz schrieb:
>> Hallo Christoph,
>>> Ich kenne allerdings einen Zs2, der auch bei Kennlicht
>>> leuchtet. Was ich sehr interessant finde, denn bei
>>> Kennlicht (Halbregelabstand) ist das naechste Signal
>>> noch auf Hp0, und das steht vor der Weiche, deren
>>> Stellung quasi vom Zs2 angezeigt wird.
>>>
>> Das n�chste Hauptsignal kann aber dann genausogut Hp1 oder Hp2 zeigen,
>> nur weil das davor Kennlicht zeigt, ist es ja nicht automatisch auf Hp0.
>
> In dem Fall nicht. Wenn das naechste Signal Hp1 zeigt, zeigt
> das davor auch Hp1 und Vr1 mit Zusatzlicht. Wenn das naechste
> Signal Kennlicht zeigt (weil das uebernaechste auf Hp0 ist),
> sieht man Hp1 und Vr0 *ohne* Zusatzlicht. Das Vorsignal am
> naechsten Hauptsignal (dem mit dem Kennlicht) zeigt dann Vr0
> mit Zusatzlicht.
>
Das w�rde aber doch bedeuten, da� ein Signal von Kennlich auf einen
Fahrtbegriff wechselt, wenn das nachfolgende ebenfalls auf einen
Fahrtbegriff wechselt. Welche Technik ist denn da im Einsatz, bzw. wo
ist das?
Viele Gr��e,
Alexander
Ja, bzw. es wechselt von Kennlicht auf Hp1, wenn das folgende
Signal von Hp0 auf Kennlicht wechselt. Beim Zufahren auf einen
Halt sieht man folgende Abfolge:
- Hp1 + Vr1 mit Zusatzlicht
- Hp1 + Vr0 ohne Zusatzlicht
- Kennlicht + Vr0 mit Zusatzlicht
- Hp0
> Welche Technik ist denn da im Einsatz,
SpDrS60
> bzw. wo ist das?
S-Bahn-Stammstrecke Koeln (vom Hbf aus gestellt).
Christoph
Geht auch mit SpDrL20, SpDrL30 und SpDrL60
>
>> bzw. wo ist das?
>
> S-Bahn-Stammstrecke Koeln (vom Hbf aus gestellt).
>
Also Halbregelabstand.
Nur dort kann man so einen "Kram" sehen.
Wie auch in Bensheim, Heppenheim, DA-Eberstadt, Stuttgart Hbf,...
Oh wie ich das hasse...
Leider ist die gute Erklärung aus einer ppt Vorführung von Hr.
Trinckauf nicht mehr im Netz auffindbar.
Aber auch ganz brauchbar ist die Version die man sich bei Google-Books
sehen kann:
http://kuerzer.de/Halbr-b-googlebooks
> Ja, bzw. es wechselt von Kennlicht auf Hp1, wenn das folgende
> Signal von Hp0 auf Kennlicht wechselt. Beim Zufahren auf einen
> Halt sieht man folgende Abfolge:
>
> - Hp1 + Vr1 mit Zusatzlicht
> - Hp1 + Vr0 ohne Zusatzlicht
> - Kennlicht + Vr0 mit Zusatzlicht
> - Hp0
Wie ist das eigentlich andersrum, also beim Wiederanfahren?
Etwa so?
- (Halb-)Block vor dem Zug ist belegt, Zug steht vor Hp0
- 1 Halbblock ist wieder vor dem Zug frei, Signal zeigt
Kennlicht+Vr0+Zusatz, Zug darf wegen Vr0 nicht auf das
haltzeigende Signal danach anfahren.
- 2 Halbblöcke sind wieder frei, Signal zeigt Hp1+Vr0+kein Zusatz,
Zug darf immer noch nicht anfahren.
- 3 Halbblöcke sind frei, Signal zeigt Hp1+Vr1+Zusatz, Zug darf
jetzt anfahren.
--
Viele Grüße,
Jens Schmidt
Na, andersrum halt. ;-)
Wenn man vor dem Signal stehenbleibt, waehrend der vorherige
Zug die Halbbloecke freifaehrt, wuerde man in der Tat genau
die umgekehrte Abfolge sehen. Vorausgesetzt, er biegt nicht
irgendwo ab.
> Etwa so?
Von der Signalabfolge m.E. richtig.
> - (Halb-)Block vor dem Zug ist belegt, Zug steht vor Hp0
> - 1 Halbblock ist wieder vor dem Zug frei, Signal zeigt
> Kennlicht+Vr0+Zusatz, Zug darf wegen Vr0 nicht auf das
> haltzeigende Signal danach anfahren.
Ich denke schon, dass man da anfahren darf, ansonsten waere
diese Blockteilung ja nur begrenzt sinnvoll. Obwohl ich mir
nicht sicher bin, wie das bei Halten in Bahnhoefen aussieht
(es gibt ja auch einen Haltepunkt auf dieser Strecke), da
ist ja normalerweise ein Fahrtbegriff notwendig.
> - 2 Halbblöcke sind wieder frei, Signal zeigt Hp1+Vr0+kein Zusatz,
> Zug darf immer noch nicht anfahren.
Seit wann darf man bei Hp1+Vr0 (bzw. Ks2) nicht anfahren?
Christoph
Das gibt es im Bahnhof Ansbach bei der Einfahrt von N�rnberg nach Gleis
1a (Stumpfgleis) auch regelm��ig zu sehen. W�hrend des Umschaltens
Leuchtet zuerst f�r wenige sekunden bereits das Zs 3 "3", obwohl am
Signal (sowohl am Haupt, als auch am Vorsignal) noch kein Fahrtbegriff
gezeigt wird.
Hier ist aber kein Bďż˝ mit im Spiel.
Aha. Das kᅵnnte dann der Grund sein, warum es in Treuchtlingen bei Zs2
"W" nicht nach Wᅵrzburg, sondern nach Nᅵrnberg geht.
Weiᅵenburg ist der nᅵchste Bahnhof. N fᅵr Nᅵrnberg ist also nicht zulᅵssig.
Richtung Wᅵrzburg geht es dann ᅵbrigens mit A wie Ansbach.
Ist das dann der Vorläufer von EOW bereichen die man aus dem Stellwerk
herausnehmen, und auf eine lokale Bedientafel schalten kann?
Es wird immer erst das Vorsignal am Mast, dann die Zs2, 3 oder 6
angeschaltet und erst wenn alle ordnungsgemäß leuchten kommt auch der
Hauptsignalbegriff. Das dauert ein paar Sekunden.
wir sind ja nicht bei der Modellbahn sondern wollen sicher gehen dass
das alles richtig angezeigt wird.
Die Ausscheidung warum es einige Buchstaben nicht gibt hängt auch damit
zusammen wie gut die noch zu erkennen sind wenn nur ein Lampenkreis
leuchtet. Also nur jede 2. Birne.
Mein Favorit ist dabei das "W". Das sieht dann aus wie mit Schrot auf
eine Scheibe geschossen :-)
Kennst Du eigentlich die Talbahn in Eschweiler? Da sind die
Signale waehrend der Umschaltung kurz dunkel (und sonst sind
sie auch schonmal fuer sehr kurze Zeiten aus, sieht man auf
Photos).
Christoph
>> Das gab es m.W. in Deutschland in der Version rechts geriegelt, links
>> geriegelt und frei. Also nur �rtlich stellbar. Ich denke, da� ein Riegel
>> einfacher ist, als die Weiche fernzustellen.
Das ist mechanisch...
>Ist das dann der Vorl�ufer von EOW bereichen die man aus dem Stellwerk
>herausnehmen, und auf eine lokale Bedientafel schalten kann?
Was du meinst, sind Nahstellbereiche in Drucktastenstellwerken.
mfg
Thomas
--
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/ \
> Die Buchstaben C, G, N, Q, V, X und Y waren nicht zur Verwendung
> zugelassen.
In Heidelberg gibt es 'N' fᅵr Neckargemᅵnd sowie 'B' fᅵr Bruchsal. Die
Nichtzulassung scheint nicht konsequent gewesen zu sein.
Rolf Mantel
Es gibt auch Stellwerke, die beim Wechsel von Hp0 auf Hp2 für kurze
Zeit rot, gelb und grün zeigen. Guck Dir mal das Stellwerk auf dem
ersten Bauabschnitt der Lossetalbahn an. Gelb an. Grün an. Rot aus.
Jeder Zustand bleibt etwa eine Sekunde bestehen.
Grüße
Marc
--
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Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Das sind ja auch alles keine Stellwerke sondern nur aufgepumpte
Industriesteuerungen ;-)
Also z. B. kein SIMIS-C oder -D sondern nur die günstigeren SICAS ESTW
für Regionalbahnen.
Wobei alte SEL ESTW ab und an auch bemerkenswert "Bern-Kompatibel" sein
können.
Auf Grund der Raster 5x6 (?) dürften diverse Kombinationen sich per se
ausgeschlossen haben.
Es gibt in der 818 eine weitere Liste die nur C, G, Q umfasst für "EZA".
Ich vermute mal dass dort die faseroptischen Versionen von SEL/Pintsch
http://www.pintschbamag.de/fileadmin/s/documents/D_01_11.pdf
bzw. Sienehmens
http://static.panoramio.com/photos/original/23260435.jpg
gemeint sind. Durch deren feineres Raster sind auch mehr Kombinationen
möglich.
gemeint sind
> Michael Greger schrieb:
>> Ralf Gunkel schrieb:
>>> mit Buchstaben dargestellt werden konnten.
>>> Die Buchstaben C, G, N, Q, V, X und Y waren nicht zur Verwendung
>>> zugelassen.
>>
>> Warum das denn? Bei C und G bzw. V, X, Y könnt ich mir noch
>> Verwechslungsgefahr vorstellen, aber Q und N?
>>
>
> N zu dicht beim M und wie willst du den Anstrich beim Q im Raster der
> Hauptanzeiger sauber darstellen, insbesondere hinsichtlich des kleinen
> "Fuzzel" der vom "O" unterscheidet.
Stefan Carstens schreibt in seinem Buch noch, dass wegen der
Verwechselungsgefahr nicht B und H am selben Anzeiger gezeigt werden
dürfen.
Trotzdem machen die Zs2 in AH (Gleise 3/4, S-Bahn) genau das. Ich habe
aber noch nicht herausgefunden, ob damit die nächsten Stationen
(Berliner Tor/Hammerbrook) oder die nächsten Zielbahnhöfe
(Berliner Tor/Harburg Rathaus) gemeint sind.
> Seit wann darf man bei Hp1+Vr0 (bzw. Ks2) nicht anfahren?
Keine Ahnung. Ich kenne nur die Regel, dass ein Zug nicht gegen
ein Hp0 anfahren darf. Darum das '?'.
> Es wird immer erst das Vorsignal am Mast, dann die Zs2, 3 oder 6
> angeschaltet und erst wenn alle ordnungsgemäß leuchten kommt auch der
> Hauptsignalbegriff. Das dauert ein paar Sekunden.
>
> wir sind ja nicht bei der Modellbahn sondern wollen sicher gehen dass
> das alles richtig angezeigt wird.
Ein "Modell" ist die Reduktion eines Vorbilds auf die im jeweiligen
Zusammenhang wichtigen Merkmale.
Was kann ich dafür, dass manche Leute (die meisten) hier flasche
Prioritäten setzen. :-)
> Christoph Schmitz schrieb:
>
>> Seit wann darf man bei Hp1+Vr0 (bzw. Ks2) nicht anfahren?
>
> Keine Ahnung. Ich kenne nur die Regel, dass ein Zug nicht gegen
> ein Hp0 anfahren darf. Darum das '?'.
Das hast Du doch sowohl geschrieben als auch zitiert. Gegen Hp0 darfst
Du nicht anfahren. Bei Hp1(oder Hp2)+Vr0 darfst Du nat�rlich abfahren.
Hier (D�sseldorf) darfst Du im Halbregelabstand auch bei Kennlicht+Vr0
abfahren ("das Kennlicht gilt als Zustimmung des Fdl..."). Lediglich bei
einem allein stehenden Vr0 oder dessen Wiederholer darfst Du nicht ohne
weiteres abfahren.
Gru�, Tino
--
> Hier (Düsseldorf) darfst Du im Halbregelabstand auch bei Kennlicht+Vr0
> abfahren ("das Kennlicht gilt als Zustimmung des Fdl...").
Ok, das macht es klar. Ist das eine lokale Regelung in Düsseldorf oder
gilt das allgemein?
Hallo,
gerade bei soetwas steht aber in der Örtlichen Richtlinien, daß das
Kennlicht die Zustimmung zur Weiterfahrt bedeutet.
--
Gruss * Holger Metschulat
Holger * e-mail: ho...@stellwerke.de, http://home.arcor.de/estw
"Internet-Nutzung ist ein Privileg und kein Recht."
(Rechnerraum-Ordnung an der Uni von 1994)
Wie fährt man dann in diesem Fall ab? Einzel stehende
Vorsignalwiederholer (Vorsignal mit Merktafel "Wiederholungssignal")
stehen in der Schweiz häufig bei Haltepunkten, die historisch bedingt
nicht zu den Blockabständen passen. Hier fährt der Lokführer auch beim
Fahrbegriff "Warnung" bis zum Hauptsignal. Bei Wiederholern in grossen
Bahnhöfen habe ich mir immer gedacht, dass es rein praktische Gründe
sind. Der Tf fährt erst ab, wenn es Grün ist, um ein zusätzliches
Halten unmittelbar danach zu vermeiden und keine Zangsbremsung
auszulösen. Ausserdem führt das zu einem gewissen Unmut verspäteter
Fahrgäste, wenn diese sehen, dass ihnen der Zug vor der Nase
abgefahren ist, um gleich wieder anzuhalten.
Theo
> On 16 Feb., 10:40, Tino Anders <t...@freenet.de> wrote:
>>Lediglich bei
>> einem allein stehenden Vr0 oder dessen Wiederholer darfst Du nicht ohne
>> weiteres abfahren.
>
> Wie f�hrt man dann in diesem Fall ab? Einzel stehende
> Vorsignalwiederholer (Vorsignal mit Merktafel "Wiederholungssignal")
> stehen in der Schweiz h�ufig bei Haltepunkten, die historisch bedingt
> nicht zu den Blockabst�nden passen.
Wie es in der Schweiz aussieht, wei� ich nicht.
In D muss man unterscheiden zwischen freier Strecke (Abfahrt auch bei
Vr0 zul�ssig; Zustimmung erfolgte durch das vorliegende Signal und gilt
bis zum n�chsten Hauptsignal) und im Bahnhof (Abfahrt nur mit Zustimmung
des Fdl - sprich bei fahrtzeigendem Signal). Die Zustimmung des Fdl zum
Vorziehen kann auch m�ndlich erfolgen (z.B. bei Abfahrt auf Zs1/7, wenn
es der Tf sonst nicht erkennen kann).
Gru�, Tino
--
Kann mir jemand mal den Grund dafür erklären? Ich meine, warum soll
der Tf nicht gegen ein haltzeigendes Signal anfahren dürfen, so lange
er es nicht überfährt? Bzw. warum darf er es auf der freien Strecke
und warum nicht im Bahnhof?
Gruß
Oli
Dann ist es im Prinzip in der Schweiz das gleiche:
R306 Ziff 3.6
http://www.bav.admin.ch/dokumentation/grundlagen/00868/02641/index.html?lang=de&download=M3wBUQCu/8ulmKDu36WenojQ1NTTjaXZnqWfVpzLhmfhnapmmc7Zi6rZnqCkkIN3gX1/bKbXrZ2lhtTN34al3p6YrY7P1oah162apo3X1cjYh2+hoJVn6w==&.pdf
Theo
> On 18 Feb., 10:47, Tino Anders <t...@freenet.de> wrote:
>>
>> In D muss man unterscheiden zwischen freier Strecke (Abfahrt auch bei
>> Vr0 zul�ssig; Zustimmung erfolgte durch das vorliegende Signal und gilt
>> bis zum n�chsten Hauptsignal) und im Bahnhof (Abfahrt nur mit Zustimmung
>> des Fdl - sprich bei fahrtzeigendem Signal).
>
> Kann mir jemand mal den Grund daf�r erkl�ren? Ich meine, warum soll
> der Tf nicht gegen ein haltzeigendes Signal anfahren d�rfen, so lange
> er es nicht �berf�hrt? Bzw. warum darf er es auf der freien Strecke
> und warum nicht im Bahnhof?
1. Fahrten innerhalb des Bahnhofs d�rfen nur mit Wissen und nach
Zustimmung des Fdl stattfinden.
2. Gab es eine Reihe schwerer Unf�lle in denen beschleunigungsstarke
Z�ge am Ausfahrsignal zwar noch eine Zwangsbremsung bekamen, der Platz
dahinter aber nicht mehr ausreichte um sie rechtzeitig zu stoppen.
Auf der freien Strecke wird wohl grunds�tzlich davon ausgegangen, dass
notfalls mit Streckenh�chstgeschwindigkeit fahrende Z�ge angehalten
werden m�ssen.
Gru�, Tino
--
Genau für die Adressierung dieses Problems wurde ja eigentlich die
PZB90 ersonnen...
Allerdings kann es im Bahnhof natürlich sein, dass ich hinter dem ASig
nach Auflösung des D-Wegs der Einfahrt genau gar keinen Platz mehr bis
zum Gefahrpunkt habe.
Gruß
Oli
Daf�r gibts zwei Gr�nde. Zum einen der hier bereits genannte Durchrutschweg, der nach dem Stillstand des Zuges aufgel�st wird. Bei einer Einfahrt wird hinter dem haltzeigenden Hauptsignal ein von der Einfahrgeschwindigkeit abh�ngiger Weg als Sicherheitsabstand "reserviert", um f�r den Fall, dass der Lokf�hrer nicht bremst, und erst am Hauptsignal eine Zwangsbremsung erfolgt, ausreichend Platz zu haben. So wird verhindert, dass der einfahrende und durchrutschende Zug einem anderen ein- oder ausfahrenden Zug in die Flanke f�hrt.
Diesen D-Weg kann man nat�rlich nicht auf immer und ewig reservieren, weil er andere Zugfahrten behindert, deswegen muss der nach dem Stillstand des Zuges beseitigt werden (k�nnen). Aus dem Grund ist ein gegen Halt anfahrender Zug u.U. weit gef�hrlicher als ein Einfahrender. Diesem Problem wird mit dem restriktiven Modus der PZB90 Rechnung getragen.
Der andere Grund sind Rangierfahrten. Sobald der Zug steht und der D-Weg aufgel�st ist, kann der Fdl eine Rangierfahrt von der anderen Seite her in dieses Gleis schicken. Ein gegen Halt anfahrender Zug k�nnte also pl�tzlich einer Rangierfahrt begegnen.
Beide Probleme treten auf der freien Strecke nicht auf.
OT: In dem Zusammenhang f�llt mir grade auf, dass bei den bayerischen Signalen eine Anfahrt gegen Hp0 wohl vergleichsweise unkritisch war, nur eine Anfahrt gegen Hp Ru war hier wirklich problematisch :-) Bei Gelegenheit muss ich mal nachschauen was die bayerischen Vorschriften so zu dem Thema Anfahrten gegen diese Signalbilder zu sagen hatten...
Gru�
Boris
> Oliver Lemke wrote:
>
> > Kann mir jemand mal den Grund dafür erklären? Ich meine, warum soll
> > der Tf nicht gegen ein haltzeigendes Signal anfahren dürfen, so lange
> > er es nicht überfährt? Bzw. warum darf er es auf der freien Strecke
> > und warum nicht im Bahnhof?
>
> [Erklärung D-Weg/PZB]
Da ich das selbst geschrieben habe sind mir diese Sachverhalte
durchaus bewusst. :-)
> Der andere Grund sind Rangierfahrten. Sobald der Zug steht und der D-Weg > aufgelöst ist, kann der Fdl eine Rangierfahrt von der anderen Seite her > in dieses Gleis schicken. Ein gegen Halt anfahrender Zug könnte also
> plötzlich einer Rangierfahrt begegnen.
Daran hatte ich hingegen noch nicht gedacht.
Oli
Au�erdem kannst Du auch noch Mittelweichen im Fahrweg
haben, die nach Aufl�sen der Einfahrstra�e frei
stellbar sind und den Zug bei unerlaubter Anfahrt dann
im g�nstigsten Fall auf ein anderes Gleis leiten.
Gru�,
Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!
E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
> Also k�nnte man f�r Laien vereinfacht sagen: Bei einer Zugfahrt auf
> offener Fahrt hat ein Zug eine gesicherte Fahrstrasse bis zum HP, bei
> einem Halt in einem Bahnhof m�glicherweise gar keine und die Signale
> sind bedeutungslos, wenn kein Abfahrbefehl im Sinne der
> Fahrdienstordnung, -reglement (oder wie immer das im jeweiligen Land
> heisst) vorliegt.
Nein. Das kann man so alles _nicht_ sagen. Nicht einmal vereinfachend
und f�r Laien. Auf der freien Strecke gibt es (au�er im Bereich von
Abzweigstellen o.�.) �berhaupt keine Fahrstra�en. Und Signale sind
nat�rlich immer von Bedeutung.
Gru�, Tino
--
>Nein. Das kann man so alles _nicht_ sagen. Nicht einmal vereinfachend
>und f�r Laien. Auf der freien Strecke gibt es (au�er im Bereich von
>Abzweigstellen o.�.) �berhaupt keine Fahrstra�en. Und Signale sind
>nat�rlich immer von Bedeutung.
Der Abfahrbefehl im Bahnhof kann durchaus das Signal sein, ggf.
zusammen mit dem Zp9 vom ZF. Oder auch die zuvor fernm�ndlich erteilte
Fahrerlaubnis, die dann wahrgenommen wird, wenn eben auch das Signal
Fahrt zeigt.
Das alles ist nicht so einfach und immer gleich :)
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
> Auf der freien Strecke gibt es (au�er im Bereich von
> Abzweigstellen o.�.) �berhaupt keine Fahrstra�en. Und Signale sind
> nat�rlich immer von Bedeutung.
Nun, das kann man neuerdings auch nicht mehr so sagen ;-)
Neue Stellwerkstechnik unterschiedet teilweise nicht mehr zwischen
freier Strecke und Bahnhof, jedenfalls in der Schweiz nicht. Das SIMIS-W
zwischen Lausen und Sissach verf�gt (wie alle SIMIS-W) beispielsweise
�ber keine Blocklogik mehr, sondern basiert auf allein Fahrstrassenlogik
egal ob im Bahnhof oder auf der Strecke.
Gruss, Michael
--
lg, michael
Leute die hinterher Amen sagen, habe davor selten etwas zu sagen gehabt!
> In article <7u84g5...@mid.individual.net>,
> Tino Anders <ti...@freenet.de> wrote:
>
>> Auf der freien Strecke gibt es (außer im Bereich von
>> Abzweigstellen o.ä.) überhaupt keine Fahrstraßen. Und Signale sind
>> natürlich immer von Bedeutung.
>
> Nun, das kann man neuerdings auch nicht mehr so sagen ;-)
>
> Neue Stellwerkstechnik unterschiedet teilweise nicht mehr zwischen
> freier Strecke und Bahnhof, jedenfalls in der Schweiz nicht.
Bei deutschen NE-Bahnen gibt es mindestens einen Fall, in dem bei
Einrichtung des ESTWs[1] eine Strecke mit mehreren Betriebsstellen zu einem
großen, mehrteiligen Bahnhof umdefiniert wurde.
Gruß,
Val
[1] Typ unbekannt, bei stellwerke.de nicht geführt, steht wohl in Brühl-
Vochem und wird von Kendenich gesteuert.
AVG nachdem sie die Murgtalbahn gepachtet hatte.
Der Anschluß vom "Daimler" war dann einfacher zu realisieren statt als
Awanst zwischen zwei Üst/Abzw.
Jetzt frag mich aber nicht wie der Bf sich nennt.
Könnte der Bereich Kuppenheim - Bischweier - Bad Rotenfels Bf -
Gaggenau sein.
> Tino Anders <ti...@freenet.de> wrote:
>
>> Auf der freien Strecke gibt es (au�er im Bereich von
>> Abzweigstellen o.�.) �berhaupt keine Fahrstra�en. Und Signale sind
>> nat�rlich immer von Bedeutung.
>
> Nun, das kann man neuerdings auch nicht mehr so sagen ;-)
>
> Neue Stellwerkstechnik unterschiedet teilweise nicht mehr zwischen
> freier Strecke und Bahnhof, jedenfalls in der Schweiz nicht. Das SIMIS-W
> zwischen Lausen und Sissach verf�gt (wie alle SIMIS-W) beispielsweise
> �ber keine Blocklogik mehr, sondern basiert auf allein Fahrstrassenlogik
> egal ob im Bahnhof oder auf der Strecke.
Jaja, und bei LZB sind Signale nat�rlich auch nicht mehr unbedingt zu
beachten. Und Fahrstra�entechnik f�r Blockstrecken gibt es auch in D.
Aber Theo wollte ja vereinfachen (wobei er meiner Meinung nach etwas
�bers Ziel hinausgeschossen ist)...
Gru�, Tino
--
Kuppenheim - Bischweier - Bad Rotenfels, Bf Bischweier.
Gaggenau, Gernsbach und Weisenbach haben nach wie vor
Relaisstellwerke[1]; der Daimler-Anschluß liegt im RStw-Bereich.
Grüße
Marc
[1] MCL84, fernge(steuert|stellt) aus Gernsbach, IIRC
Zumal Flankenfahrten auf der freien Strecke (au�er bei nem Abzw/�st, aber die haben wohl eher keine M�glichkeit zur D-Weg-Aufl�sung?) in der Regel vergleichsweise schwer durchf�hrbar sind :-) Und unerwartet rangiert auf einem Gleis wo ne Zugfahrt steht wird da auch eher selten...
Gru�
Boris
Der Ostbahnhof in München geht auch bis Giesing, immerhin zwei
S-Bahn-Stationen weit. Und das schon seit ein paar Jahren.
Viele Grüße,
Andi
Gibt's da dann kein falschrummes Zs6 mehr?
Grüße
Marc
> Also Halbregelabstand.
> Nur dort kann man so einen "Kram" sehen.
>
> Wie auch in Bensheim, Heppenheim, DA-Eberstadt, Stuttgart Hbf,...
> Oh wie ich das hasse...
>
> Leider ist die gute Erkl�rung aus einer ppt Vorf�hrung von Hr. Trinckauf
> nicht mehr im Netz auffindbar.
> Aber auch ganz brauchbar ist die Version die man sich bei Google-Books
> sehen kann:
> http://kuerzer.de/Halbr-b-googlebooks
Gibt gab es die dort erkl�rte Mehrabschnittsbremsung bei der DB irgendwo?
Gru�
Knud
Ja klar. In M�nchen auf der S1 im bereich Oberschlei�heim, in Stuttgart u.a. in Feuersee, in K�ln im Bereich des Hbfs z.B., gibt sicher noch mehr Beispiele.
Gru�
Boris
> Ralf Gunkel schrieb:
>
>> Also Halbregelabstand.
>> Nur dort kann man so einen "Kram" sehen.
>>
>> Wie auch in Bensheim, Heppenheim, DA-Eberstadt, Stuttgart Hbf,...
>> Oh wie ich das hasse...
>>
>> Leider ist die gute Erklärung aus einer ppt Vorführung von Hr. Trinckauf
>> nicht mehr im Netz auffindbar.
>> Aber auch ganz brauchbar ist die Version die man sich bei Google-Books
>> sehen kann:
>> http://kuerzer.de/Halbr-b-googlebooks
>
> Gibt gab es die dort erklärte Mehrabschnittsbremsung bei der DB irgendwo?
Gerade neulich in HH-Rübenkamp bei der S-Bahn gesehen. Die Strecke ist im
Zuge des Neubaus der Flughafenanbindung auf EStW/Ks-Signale umgestellt
worden.
Signal am Bahnsteigende: Ks1 (blinkend) mit Zs3v "5"
nächstes Blocksignal: Ks2 mit Zs3 "5"
übernächstes Blocksignal: Hp0
Nach einiger Zeit dann Aufwertung der Signale.
Da das H/V-System keine Aufwertung (z.B. Hp2->Hp1) kennt, ist das damit
nicht möglich. Eventuell mit dem Sk-System (Augsburg-Donauwörth)?
Der Ostbahnhof wurde zur S-Bahn-Eröffnung soweit ausgedehnt.
Ob da ein Zs6 früher stand und/oder seit Umbau der Stammstrecke steht:
keine Ahnung.
Viele Grüße,
Andi
Momentan steht da kein Zs6, wozu auch, man befindet sich ja innerhalb eines Bahnhofs, und ich denke auch in vor-ESTW-Zeiten war da noch keines. Wobei ich ehrlich gesagt den Grund für die Notwendigkeit des Zs6 ohnehin nie wirklich verstanden habe.
Gruß
Boris
Es ist schon sinnvoll dem Tf zu erklären auf welcher Rubrik des
Buschfahrplans er fährt.
Das Gegengleis ist nicht immer 1:1 identisch mit dem Regelgleis. Egal
ob Hinsichtlich der Geschwindigkeit oder Blockteilung. Es ist auch
nicht immer klar erkennbar ob er jetzt im Regel oder Gegengleis ist.
Fährtst du in Darmstadt Hbf zum Nordbahnhof auf dem Gegengleis so liegt
dieses zwei Gleise Weiter Rechts des Regelgleis.
Das "umgekehrte" Zs6 für die Ankündigung zum zurückleiten auf das
Regelgleis gab es aber äusserst selten.
Vmtl nur bei schwierigen betrieblichen Situationen oder bei Anlagen aus
der Frühzeit des GWB um den Tf zu unterstützen.
An dieser Stelle ist ja im Prinzip Linksbetrieb. Aber da es diesen
nicht gibt (oder zumindest 1972 nicht gab), ist es halt ein Bahnhof.
Viele Grüße,
Andi
Wenn es ein Beginn des "Befahren des Gegengleises mit Hauptsignal und
Signal Zs 6" gibt, müsste es auch ein Ende desselben geben mit einem
entsprechenden Signal geben. Rein von der Logik her. Theoretisch ist
es denkbar, dass der Zug aufgrund eines Weichenstellfehlers auf dem
linken Gleis weiterfährt, aber aufs rechte hätte zurück müssen Die
Experten mögen lachen, da hier der Laie spricht.
Theo
> Wenn es ein Beginn des "Befahren des Gegengleises mit Hauptsignal und
> Signal Zs 6" gibt, müsste es auch ein Ende desselben geben mit einem
> entsprechenden Signal geben. Rein von der Logik her. Theoretisch ist
> es denkbar, dass der Zug aufgrund eines Weichenstellfehlers auf dem
> linken Gleis weiterfährt, aber aufs rechte hätte zurück müssen Die
> Experten mögen lachen, da hier der Laie spricht.
Das wäre die eine Möglichkeit. Die andere:
Das Zs6 gilt nur bis zur nächsten Rückkehrmöglichkeit. Wenn ab da
weiter auf der anderen Seite gefahren werden soll, wird ein weiteres
Zs6 gezeigt.
> Das SIMIS-W
> > zwischen Lausen und Sissach verf�gt (wie alle SIMIS-W) beispielsweise
> > �ber keine Blocklogik mehr, sondern basiert auf allein Fahrstrassenlogik
> > egal ob im Bahnhof oder auf der Strecke.
>
> Der Ostbahnhof in M�nchen geht auch bis Giesing, immerhin zwei
> S-Bahn-Stationen weit. Und das schon seit ein paar Jahren.
Das ist nicht ganz dasselbe. Lausen - Sissach ist betreiblich gesehen
mehr als ein Bahnhof.
Das sind aber vergleichsweise seltene Fälle, an den meisten Strecken ist es eindeutig erkennbar. Auf einer zweigleisigen Strecke kann man doch wohl dem Lokführer zutrauen selbstständig festzustellen, dass er jetzt aufm linken Gleis fährt? In Österreich gehts ja auch...
> Fährtst du in Darmstadt Hbf zum Nordbahnhof auf dem Gegengleis so liegt
> dieses zwei Gleise Weiter Rechts des Regelgleis.
Da ist es dann schon sinnvoll, sowohl Strecke als auch Gleis der Strecke anzugeben, das stimmt schon.
> Das "umgekehrte" Zs6 für die Ankündigung zum zurückleiten auf das
> Regelgleis gab es aber äusserst selten.
Hm? Das steht so aber nicht im Signalbuch? :-)
Gruß
Boris