Der Einbau der festen Fahrbahn war also eain grundsätzlicher Fehler,
der nur durch deren Beseitigung behoben werden kann. Das Ziel
dauerhaft höherer Geschwindigkeitaen in topographisch schwierigem
Gelände ist nachhaltig nur durch Neutrassierung und nicht durch
Neigetechnik zu erreichen.
A. Mehl
--
Albrecht Mehl |eBriefe an:mehl bei freundePUNKTtu-darmstadtPUNKTde
Schorlemmerstr. 33 |Tel. (06151) 37 39 92
D-64291 Darmstadt, Germany|sehenswert - ungefähr 'Wir einsam im All'
http://www.phrenopolis.com/perspective/solarsystem/index.html
> die These, da� an den aktuellen Problemen die festen
> Fahrbahnen die Schuld tr�gen. Entgegen Warnungen seien
> kurzsichtigerweise die Fahrbahnen auf den Neubaustrecken fest verlegt
> worden, um Wartungskosten zu sparen.
Das trifft aber weniger die ICE-T, die �ber die Schnellfahrstrecke
K�ln - Rhein-Main nicht verkehren. Ob die 77,4 zwischen N�rnberg und
Ingolstadt mit Fester Fahrbahn eine so gro�e Auswirkung auf die ICE-T
haben?
MfG,
L.W.
-- -----------------------------------------------------
Jetzt die Banken nationalisieren, nicht subventionieren!
Das erscheint mir beim ersten und beim zweiten Nachdenken als Humbug,
die Japaner mᅵssten dann ja ᅵhnliche Probleme haben.
mawa
--
http://www.prellblog.de
> Das erscheint mir beim ersten und beim zweiten Nachdenken als Humbug,
Der Einwand ist indessen nicht neu und er kommt auch nicht von
irgendeinem Journalisten oder Kundenvertreter.
> die Japaner müssten dann ja ähnliche Probleme haben.
Um das zu wissen und beurteilen zu können, müsste mehr über deren
Betriebs- und Wartungskonzept bekannt sein.
--
70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.
>Das erscheint mir beim ersten und beim zweiten Nachdenken als Humbug,
>die Japaner müssten dann ja ähnliche Probleme haben.
Weiß man's? Evtl. tauschen die die Achsen, Räder, Lager usw. einfach
häufiger aus...
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
und wenn sie die erhoehte belastung beruecksichtigt haben.
aber diese tatsache koennte man "rausfinden".
werner
oder sind entsprechend ausgelegt worden.
werner
Online auf
http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~EDFBFCA4403D240E48CCCE2ADD3D22F64~ATpl~Ecommon~Scontent.html
oder http://tinyurl.com/6psq77
Eine Art Rundumschlag gegen feste Fahrbahn und Neigetechnik.
Ich nehme debm mal aus dem f'up raus, da mir die Diskussion auf
de.etc.bahn.eisenbahntechnik besser aufgehoben scheint.
Edmund Lauterbach
>Eine Art Rundumschlag gegen feste Fahrbahn und Neigetechnik.
Jedoch wird daraus auch klar, daß einfach nur die Lagefehler das
Problem sind, nicht die feste Fahrbahn oder die Neigetechnik an sich.
Ihre verwendung bedarf "nur" höherer Sorgfalt bei der Pflege der
Strecke...
Wie immer wird es einfach ein Zusammenwirken aller Faktoren
sein...feste Fahrbahn, NT, verspätete Wartung, etwas geringe
Sicherheitsreserven am Fahrzeug...
Also m.E. geht es bei der festen Fahrbahn um die größere Toleranz des
Systems geschottert Gleise / Fahrzeug gegenüber Lagefehlern. Eine
"feste" Fahrbahn kann das nicht hergeben. Ob quasi "unfeste" Formen
ungeschotterter Fahrbahnen möglich sind, weiß ich nicht.
Bei der Neigetechnik gibt es sicher in der Theorie
Verbesserungsmöglichkeiten bei der Regelungstechnik. Ob die
wirtschaftlich (inkl. Wartungskonzept) umsetzbar sind, weiß ich auch
nicht.
Schönen Gruß,
Edmund Lauterbach
Sind nicht auch Teile der NBS H - WÜ mit fester Fahrbahn versehen?
Was ist mit den ICE1, die dort immerhin seit 1991 langbrettern?
Ansonsten ist mir Happe von den HST von vor über einem Jahrzehnt als
Vortragender ganz gut bekannt. Er war dort immer für kontroverse Thesen, wie
etwa der der wirtschaftlichen Sinnlosigkeit der elektrischen Zugförderung
in Schleswig-Holstein gut, die er in rhetorisch eindrucksvollen
Vorträgen vertrat, IIRC.
--
Oliver Schnell
Es gab doch vor tausend Jahren irgendwo ein Stᅵck FF als
Betriebsversuch, soweit ich weiᅵ sogar in einer Altstrecke.
> Was ist mit den ICE1, die dort immerhin seit 1991 langbrettern?
>
> Ansonsten ist mir Happe von den HST von vor ᅵber einem Jahrzehnt als
> Vortragender ganz gut bekannt. Er war dort immer fᅵr kontroverse Thesen, wie
> etwa der der wirtschaftlichen Sinnlosigkeit der elektrischen Zugfᅵrderung
> in Schleswig-Holstein gut, die er in rhetorisch eindrucksvollen
> Vortrᅵgen vertrat, IIRC.
Hm. Da kann er ja mit Vieregg und Rᅵssler ein Dreigestirn bilden.
mawa
--
http://www.prellblog.de
Nuja. Die Schienen liegen ja eigens auf austauschbaren elastischen
Elementen. Das Problem, wenn es eines gibt, muss also mit Belastungen
der Schienen zu tun haben, die über das, was die Polster hergeben,
hinausgehen.
Ich dachte auch immer, dass die Setzungen einer FF in dem
einkalkulierten Bereich durch Herumschrauben in der Gleiszwischenlage
und Gleisbefestigung korrigiert werden können/sollen.
mawa
--
http://www.prellblog.de
> Der Einbau der festen Fahrbahn war also eain grundsätzlicher Fehler,
> der nur durch deren Beseitigung behoben werden kann.
Hat das schon jemand JR East/West/Central klargemacht, die darauf eine
relevante Verkehrsmenge abwickeln, und nicht nur einen Furz wie die DB?
Außer der Tokaido-Strecke sind ja sämtliche Shinkansen als feste
Fahrbahn ausgeführt.
> Das Ziel
> dauerhaft höherer Geschwindigkeitaen in topographisch schwierigem
> Gelände ist nachhaltig nur durch Neutrassierung und nicht durch
> Neigetechnik zu erreichen.
Hat das schon jemand JR Hokkaido klargemacht, deren Neigezüge seit
vielen Jahren erfolgreich auf Schmalspurstrecken unterwegs sind, die
deutlich schlechter trassiert sind als jede deutsche Hauptbahn?
Der Beitrag ist nichts weiter als eine Nebelkerze, die die
technologische Unterlegenheit der damaligen Bundesbahn (die zuerst
selbst das Problem "Neigetechnik" nicht vernünftig hingekriegt hat, und
dann unter Gohlke das falsche System aus dem Ausland zukaufte) und der
deutschen Schienenfahrzeughersteller bemänteln soll.
Oder kurz: Manche kriegens hin, und andere sind halt zu blöd. In anderen
Bereichen geht genau dies oft zugunsten der deutschen Industrie aus,
aber genau hier betrachten wir halt Technologie, wo Japaner so ungefähr
15 Jahre Vorsprung haben, zumindest bei der Neigetechnik.
Und daran ändert keine Nebelkerze und keine dumme Ausrede etwas.
Hans-Joachim
--
Suche 512MB-Riegel SDRAM-133
> Wie immer wird es einfach ein Zusammenwirken aller Faktoren
> sein...feste Fahrbahn, NT, verspätete Wartung, etwas geringe
> Sicherheitsreserven am Fahrzeug...
Es gibt in Deutschland keine Strecke mit fester Fahrbahn, auf welcher
bogenschnell gefahren werden würde.
Soviel zu Deinem Zusammenwirken. ;-)
> Sein Fazit:
>
> Der Einbau der festen Fahrbahn war also eain grundsätzlicher Fehler,
> der nur durch deren Beseitigung behoben werden kann. Das Ziel
> dauerhaft höherer Geschwindigkeitaen in topographisch schwierigem
> Gelände ist nachhaltig nur durch Neutrassierung und nicht durch
> Neigetechnik zu erreichen.
Häh?
Zwar trat der "Macken" bei den ICE3 und ICE-T auf aber wie wir hier
erfahren haben sind die Achsen unterschiedlich.
Was soll dann das Fazit das irgendwie Feste Fahrbahn + Neigetechnik
kombiniert.
Ich sehe da keinen Zusammenhang.
Gruß Ralf
--
"Sicherungstechnik ist praktizierte Paranoia. Und das ist auch gut so."
Dirk Moebius in deb*
>Es gibt in Deutschland keine Strecke mit fester Fahrbahn, auf welcher
>bogenschnell gefahren werden würde.
>
>Soviel zu Deinem Zusammenwirken. ;-)
Naja, es ist ja nicht immer alles gleichzeitig da...
Jepp, aber erst seit 1972 (nix 1000 Jahre)
--
Gruß,
André Joost
Laut
http://de.wikipedia.org/wiki/Schnellfahrstrecke_Hannover%E2%80%93W%C3%BCrzburg#Technik
sind der Mühlbergtunnel und der 2,8 km lange Sengebergtunnel mit FF
ausgestattet.
>> Es gab doch vor tausend Jahren irgendwo ein Stück FF als
>> Betriebsversuch, soweit ich weiß sogar in einer Altstrecke.
>
> Müsste in der Nähe von Rheda sein und damit namensgebend für die Bauart.
Die liegt sogar direkt im Bahnhof Rheda (bzw. heute Rheda-Wiedenbrück),
und zwar auf dem Personengleis in Fahrtrichtung Hamm. Ist allerdings nur
knapp 1 km lang, jedoch liegen in dem Bereich auch zwei Weichen in FF,
die dem Hörensagen nach deutlich störanfälliger sein sollen als die
restlichen Weichen auf Schotteroberbau.
=> f'up de.etc.bahn.eisenbahntechnik
--
Jan Marco Funke
Laut
http://de.wikipedia.org/wiki/Schnellfahrstrecke_Hannover%E2%80%93W%C3%BCrzburg#Technik
sind der M�hlbergtunnel und der 2,8 km lange Sengebergtunnel mit FF
ausgestattet.
>> Es gab doch vor tausend Jahren irgendwo ein St�ck FF als
>> Betriebsversuch, soweit ich wei� sogar in einer Altstrecke.
>
> M�sste in der N�he von Rheda sein und damit namensgebend f�r die Bauart.
Die liegt sogar direkt im Bahnhof Rheda (bzw. heute Rheda-Wiedenbr�ck),
und zwar auf dem Personengleis in Fahrtrichtung Hamm. Ist allerdings nur
knapp 1 km lang, jedoch liegen in dem Bereich auch zwei Weichen in FF,
die dem H�rensagen nach deutlich st�ranf�lliger sein sollen als die
> Matthias Warkus <War...@students.uni-marburg.de> wrote:
>
>> Oliver Schnell schrieb:
>> >
>> > Sind nicht auch Teile der NBS H - WÜ mit fester Fahrbahn versehen?
>
> Ist mir dort noch nicht untergekommen.
in den tunneln sieht man das auch nicht so gut. (ich weiss aber nicht
auf anhieb, in welchen das genau der fall ist)
--
frobnicate foo
http://de.wikipedia.org/wiki/Feste_Fahrbahn
[debm nochmal entsorgt]
Edmund Lauterbach
> Hm. Da kann er ja mit Vieregg und Rössler ein Dreigestirn bilden.
Und mit dem Bundesrechnungshof? Wie man hört hat der die
Kostenprojektionen von V&R zu Stuttgart 21 sich zu eigen gemacht...
CdePC
Oliver Schnell wrote:
>
> Sind nicht auch Teile der NBS H - WÜ mit fester Fahrbahn versehen?
>
Dem scheint so. Diese beiden Artikel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Feste_Fahrbahn
http://de.wikipedia.org/wiki/Schnellfahrstrecke_Hannover%E2%80%93Berlin#Technik
scheinen mir recht glaubwürdig; danach war Hannover-Berlin die erste
Anwendung in großem Maßstab.
Johannes.
Oder sie haben eher nach den Grundsätzen klassischen Maschinenbaus
("dauerfest + 50%" ist gerade genug) konstruiert und nicht nach den
neuesten Erkenntnissen der Betriebsfestigkeitsforschung (wo dann eine
winzige Riefe im Drehmeißel das ganze Modell hinfällig macht). Und
August Wöhler, der Ende des 19. Jh. den Unterschied zwischen statischer
und dynamischer Festigkeit erkannte und beschrieb, und nach dem heute
noch einschlägige Kennlinien benannt werden, war Eisenbahner...
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mc...@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <v_bor...@despammed.com>
> Da kann er ja mit Vieregg und Rössler ein Dreigestirn bilden.
Ich bin übrigens sehr zufrieden mit dem kleinen
Taschenrechnerprogramm PMCalc von Martin Vieregg.
MfG,
L.W.
-- -----------------------------------------------------
Jetzt die Banken nationalisieren, nicht subventionieren!
> Trotzdem halte ich für richtig, daß man trotzdem auch alle Züge überprüft,
> die die bewußte Strecke noch nice gesehen haben. Ich möchte nicht, daß es
> ein zweites Eschede gibt, nur weil man irgendwelche Überprüfungen für
> überflüssig hielt.
Richtig. Wobei ich eine bedeutende Rolle der festen Fahrbahn für die
Materialschwächen der Radsatzwellen der ICEs mit verteiltem Antrieb
bezweifele.
>>Es gibt in Deutschland keine Strecke mit fester Fahrbahn, auf welcher
>>bogenschnell gefahren werden würde.
>>
>>Soviel zu Deinem Zusammenwirken. ;-)
>
> Naja, es ist ja nicht immer alles gleichzeitig da...
Fahren die ICE-T, von Nürnberg - Ingolstadt auf der Berlin - München
Route seit wenigen Jahren abgesehen, eigentlich sonst noch /irgendwo/
auf fester Fahrbahn?
Hans-Joachim
--
Suche AthlonXP 1700/1800/1900+ Thoroughbred
> Fahren die ICE-T, von Nürnberg - Ingolstadt auf der Berlin - München
> Route seit wenigen Jahren abgesehen, eigentlich sonst noch /irgendwo/
> auf fester Fahrbahn?
Da du das "irgendwo " betonst: ein Mini-Versuchsstück liegt zwischen
Naumburg und Weißenfels, maximal 1 km, da wollte eine Naumburger
Betonbaufirma vor ca. 10 Jahren (?) in dem Geschäft mitmischen.
Suche bei einem Satellitenbildanbieter deiner Wahl "Eulau",
südwestlich davon jenseits der Saale ist die Strecke nicht zu
übersehen.
Habe auch noch dunkel im Gedächtnis, dass bei Leipzig (Flughafen)
ein Stück liegen müsste; muss aber nicht stimmen.
--
Viele Grüße, Thomas
Ach deshalb heisst "mein" Bü42 auch "Wöhlerweg".
http://kuerzer.de/woehlerweg
Hält aber schon länger als eine ICE Achse.
;-)
>
> Habe auch noch dunkel im Gedächtnis, dass bei Leipzig (Flughafen)
> ein Stück liegen müsste; muss aber nicht stimmen.
Und der (ehem.) Testaufbau im Bf Niederau auf der LD.
Grüsse
Frank
> Ach deshalb heisst "mein" Bü42 auch "Wöhlerweg".
> http://kuerzer.de/woehlerweg
Deshalb hat Google auch gleich den von Eisenbahnern gegangenen Weg
über die Gleise als "Wöhlerweg" da eingezeichnet.
Gruß - Reinhard.
--
70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.
> Fahren die ICE-T, von Nürnberg - Ingolstadt auf der Berlin - München
> Route seit wenigen Jahren abgesehen, eigentlich sonst noch /irgendwo/
> auf fester Fahrbahn?
Zwischen Hamburg und Berlin existieren nördlich und südlich
von Wittenberge jeweils ein mehrere Kilometer langer
Streckenabschnitt, die in verschiedenen Bauformen von FF
ausgeführt sind. Das war ein Versuchsballon der DB, die FF
in der Praxis zu erproben. Zählt das?
Holger
Was mich daran etwas wundert: Der Übergang von Holz- auf Betonschwellen
hat doch auch eine deutliche Wirkung auf die Elastizität. Hat diese
Umstellung keinerlei Folgen gehabt?
...
> der nur durch deren Beseitigung behoben werden kann. Das Ziel
> dauerhaft höherer Geschwindigkeitaen in topographisch schwierigem
> Gelände ist nachhaltig nur durch Neutrassierung und nicht durch
> Neigetechnik zu erreichen.
Wtf hat Neigetechnik mit fester Fahrbahn zu tun?
Andreas
Ralf Gunkel schrieb:
> Ach deshalb heisst "mein" Bü42 auch "Wöhlerweg".
> http://kuerzer.de/woehlerweg
>
> Hält aber schon länger als eine ICE Achse.
> ;-)
Heimliche Sonderwartung? Oder noch unheimlich zuverlässige Technik?
SCNR, Helmut
Berlin Hbf. tief?
Oli
> Da du das "irgendwo " betonst: ein Mini-Versuchsstück liegt zwischen
> Naumburg und Weißenfels, maximal 1 km, da wollte eine Naumburger
> Betonbaufirma vor ca. 10 Jahren (?) in dem Geschäft mitmischen.
> Suche bei einem Satellitenbildanbieter deiner Wahl "Eulau",
> südwestlich davon jenseits der Saale ist die Strecke nicht zu
> übersehen.
In der Tat, und da es "irgendwo" ist, ;-)
hast Du zweifellos gewonnen.
>> Fahren die ICE-T, von Nürnberg - Ingolstadt auf der Berlin - München
>> Route seit wenigen Jahren abgesehen, eigentlich sonst noch /irgendwo/
>> auf fester Fahrbahn?
>
> Zwischen Hamburg und Berlin existieren nördlich und südlich
> von Wittenberge jeweils ein mehrere Kilometer langer
> Streckenabschnitt, die in verschiedenen Bauformen von FF
> ausgeführt sind. Das war ein Versuchsballon der DB, die FF
> in der Praxis zu erproben. Zählt das?
Angesichts meiner Formulierung kann ich mich da jetzt schlecht
'rausreden, oder?
Ne, so irre bin ich nicht.
> Oder noch unheimlich zuverlässige Technik?
EBÜT 80
Und das wundert die Kritiker von "Damals" die den Dingern als sie neu
auf kamen diesen Spitznamen gaben:
Ewig
Bewachter
Übergang
(durch)
Techniker
Bauform 1980
Seit die Kinderkrankheiten durch sind laufen sie recht gut.
Auch wenn ein paar gewisse "Traditionsstörungen" haben. Die kommen
immer wieder mal.
Das ist in gewisser Weise schon ein Eisenbahner-TP
Denn, wenn man die Karte im Maßstab vergrößert erkennt man die
Kleingärten auf der anderen Seite (und beim Bü) die zur
"(Bundes)Bahnlandwirtschaft" gehören.
Der Bü ging, als es dort noch den Bk "Pfarrwiese" gab im übrigen über
beide Gleise. erst mit der IB des RSTW 1972 wurde der Weg nur noch über
das Gleis FDN - FD mit Bü ausgestattet.
Hmm, moment. Bü zurückgebaut = Trampelpfad. Muss mal dringend nach FFBS
:-)
Wenn du mal mit einem Skl53 mit 50km/h auf beiden Sorten unterwegs
warst weisst du den Unterschied im Popometer ;-)
http://www.railfaneurope.net/pix/de/work/Skl/Schwer_kleinwagen.jpg
Dazu reicht auch schon der Schratposten[1] im Bm238. Ich wundere
mich nur, daß die Betonschwellen nix tun sollen, die feste Fahrbahn
aber untauglich sein soll.
Den Indusimagneten mußte man AFAIK wegen der Betonschwellen auch
etwas Redesign angedeihen lassen.
Andreas
[1] Zugschlußausguck
> Ich wundere
> mich nur, daß die Betonschwellen nix tun sollen, die feste Fahrbahn
> aber untauglich sein soll.
So viel anders verhalten sich die verschiedenen Schwellenbauarten und
-materialien, ob nun Holz, Stahl oder Beton, nicht, so lange drunter ein
Schotterbett liegt. Aber es ist eben ein wesentlicher Unterschied, ob
der Unterbau das oder eine massive Betonplatte ist.
wenn man beobachtet welchen hoehen ausschlag schwellen unter der "zug"last
machen, ist das nicht unerheblich.
jeder weiß, dass ein sturz im weichen schnee angenehmer ist, als auf harten eis.
nur es gibt halt manager, die mit solche unkonkreten sachen nix anfangen koennen,
und oft tatsachen ignorieren. nicht jede erfahrung laeßt sich in zahlen darstellen.
werner
Und? Außer in schlechten Filmen stürzen Züge nicht auf die Gleise,
sondern fahren darauf. Und den wesentlichen Grund für kräftige
Anraunzer, nämlich Gleislagefehler, gibt es auf fester Fahrbahn
gar nicht erst.
Andreas
> wenn man beobachtet welchen hoehen ausschlag schwellen unter der
> "zug"last machen, ist das nicht unerheblich.
Wenn man das Nachgeben des Oberbaus mit bloßem Auge sehen kann,
dürfte er dringend durcharbeitungsbedürftig sein und im Betrieb
bereits eine Langsamfahrstelle sein.
--
Mit freundlichen Grüßen
Lars P. Wolschner
> "Werner Huemer" <sp...@lotus-i.com>:
>
>> wenn man beobachtet welchen hoehen ausschlag schwellen unter der
>> "zug"last machen, ist das nicht unerheblich.
>
> Wenn man das Nachgeben des Oberbaus mit bloßem Auge sehen kann,
> dürfte er dringend durcharbeitungsbedürftig sein und im Betrieb
> bereits eine Langsamfahrstelle sein.
Theoretisch. Ich kenne mindestens eine Stelle, an der (zumindest als ich
vor ein paar Monaten zuletzt bewußt darauf geachtet habe) sich drei, vier
benachbarte Schwellen unter 160 km/h schnellen Zügen um mindestens eine
Daumenbreite gesenkt und anschließend wieder gehoben haben. Seit mehreren
Jahren, während derer u.a. das Nachbargleis erneuert wurde...
Gruß,
Val
> jeder weiß, dass ein sturz im weichen schnee angenehmer ist, als auf harten eis.
> nur es gibt halt manager, die mit solche unkonkreten sachen nix anfangen koennen,
> und oft tatsachen ignorieren. nicht jede erfahrung laeßt sich in zahlen darstellen.
Wenn du in den weichen Schnee stürzt, macht es dagegen kaum einen
Unterschied, was für einen Skianzug du anhast.
- R.
Ja, isso. Und war auch vor dem Börsengang schon so, bei einer FF wird
diese Nachgiebigkeit durch Federelemente eigens erzeugt, nur eben in
geringerem Msße.
Gruß - Reinhard
so ist es. wogegen bei eis eine gute posterung notwendig ist,
sonst gibts blaue flecken oder gar knochenbrueche.
werner
>Theoretisch. Ich kenne mindestens eine Stelle, an der (zumindest als ich
>vor ein paar Monaten zuletzt bewußt darauf geachtet habe) sich drei, vier
>benachbarte Schwellen unter 160 km/h schnellen Zügen um mindestens eine
>Daumenbreite gesenkt und anschließend wieder gehoben haben. Seit mehreren
>Jahren, während derer u.a. das Nachbargleis erneuert wurde...
Ja, und das ist auch durchaus normal und im Rahmen.
Rein meine Erfahrung als Fahrgast ist, daß man auf fester Fahrbahn
halt so dahingleitet, ruhig und sanft, während auch neue geschotterte
Strecken je nach Zugmaterial oft eine mehr oder weniger wackelige
Angelegenheit sind. Insofern kann ich angebliche stärkere Belastung
auf das Wagenmaterial durch FF nicht nachvollziehen, mag damit aber
auch meilenweit danebenliegen.
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
die banspruchung koennte geringer sein, aber von hoeherer frequenz.
ist aber jetzt nur ein gedanke von mir.
einen meßzug kann ich mir nicht leisten ;-)
werner
> die banspruchung koennte geringer sein, aber von hoeherer frequenz.
> ist aber jetzt nur ein gedanke von mir.
> einen meßzug kann ich mir nicht leisten ;-)
Die Sache mit der Frequenz dürfte schon hinhauen, das sagt mein
Popometer bei der Fahrt mit einer nur mäßig gefederten
Niederflurstraßenbahn hierzustadt über die verschiedenen
Gleisbauarten. FF und Schotteroberbau sind durchaus unterscheidbar,
anhand des Geräusches ggf. auch noch Holz- und Betonschwellen.
--
Viele Grüße, Thomas
>> Fahren die ICE-T, von Nürnberg - Ingolstadt auf der Berlin - München
>> Route seit wenigen Jahren abgesehen, eigentlich sonst noch /irgendwo/
>> auf fester Fahrbahn?
>
> Berlin Hbf. tief?
Ja ja, ohne Zweifel ...
Hans-Joachim
--
SPD einsichtig
http://fr-online.de/_em_cms/_multifunktion/?em_art=galery&em_loc=3286&em_cnt=1625514&em_page=2
Das kannst du getrost in die Rubrik "urban Legend" verschieben.
Diese urban legend entstammt einen Bericht aus Signal&Draht von
anno dazumals (also letztes Jahrtausend), wobei das Problem eher
in den Kabeln lag, die die Vibrationen nicht vertrugen, und gelöst
wurde durch ein paar Gummizwischenlagen. Wenn Du's so sagst, bin
ich jetzt auch nicht mehr ganz sicher, ob die Schwellen der
auslösende Faktor waren.
Andreas
Das Kabel ist ja auch ein ganz anderes Thema.
Wenn du Indusi sagst,d enke ich an den "Kasten" und die Lagerung und
der ist es egal.
Aber dem Kabel machen die Vibrationen per se etwas aus. Wobei ich die
Frage ob langsame alber mit hoher Amplitude verlaufende Schwingungen im
Kabel (Biegen) bei wabbeligen Holz, oder höherfrequente mit niedrigerer
Amplitude bei Beton dem Kabel mehr ausmanchen den Experten überlassen
würde.
> Rein meine Erfahrung als Fahrgast ist, daß man auf fester Fahrbahn
> halt so dahingleitet, ruhig und sanft, während auch neue geschotterte
> Strecken je nach Zugmaterial oft eine mehr oder weniger wackelige
> Angelegenheit sind.
Dann bist Du noch nicht zwischen Halle (Saale) und Bitterfeld gefahren.
Da denkt man, die könnten mal wieder die Gleise durcharbeiten. Dabei
liegt da auch FF (Y-Schellen in Asphalttragschicht.
> Insofern kann ich angebliche stärkere Belastung auf das Wagenmaterial
> durch FF nicht nachvollziehen, mag damit aber auch meilenweit
> danebenliegen.
Ich kann es mir auch nicht vorstellen.
Knut
Ralf Gunkel schrieb:
> Seit die Kinderkrankheiten durch sind laufen sie recht gut.
> Auch wenn ein paar gewisse "Traditionsstörungen" haben. Die kommen immer
> wieder mal.
Du glücklicher. Wir dürfen uns hier mit so neumodischem Mist rumschlagen
der so konzipiert wurde, daß direkt nach den Kinderkrankheiten die
Altersschwäche zuschlägt. ;-)
Grüßle, Helmut
Achtung !
Ich sprach von EBÜT80.
Bei dem neueren Geraffel habe ich auch so den Verdacht dass es so läuft
wie du vermutest.
Und dann diese Innovationszyklen.
"Ja wir haben euch jetzt die neue Tro-BG eingebaut, damit kommt es
nicht mehr so schnell zu RÜckwärtseinschaltung, aber die fällt
denmächst weg weil wir dass dann anders machen."
Aaaaaargh!
SpDrS60 Nummerstellpult von 1972 läuft (mit Restriktionen) immer noch.
ESTW S Bedienplatz von 1994 wurde bereits wegen "Kein Ersatzteil"
ausgetauscht.
Albrecht Mehl schrieb:
> In der heutigen - 4.11.08 - Ausgabe der FAZ, S. 9, langer Beitrag "Feste
> Fahrbahnen federn nicht", vertritt Eberhard Happe, bis zum Ausscheiden
> aus dem aktiven Dienst Dezernent und Abteilungsleiter für Zugförderung
> in Hamburg, die These, daß an den aktuellen Problemen die festen
> Fahrbahnen die Schuld trügen.
Dazu heute, 18. Nov., Leserbrief 'Auf weichem Grund':
=========================================
Die Informationen von Leser Dr. Burchard Ripke (FAZ 11. Nov.) zur
Ausbreitung der 'Festen Fahrbahn' bedürfen einer Präzisierung: Eine
Erprobung der 'Festen Fahrbahn' seit 1973 bedeutet nicht automatisch
deren Bewährung. Eine Anwendung der 'Festen Fahrbahn' im
Hochgeschwindigkeitsstreckenausbau auf weichem Untergrund - und hierauf
kommt es an - ist bisher nur in Deutschland erfolgt. Die französische
SNCF hat alle ihre Hochgeschwindigkeitsstrecken mit Schotteroberbau
ausgerüstet. Auch die Geschwindigkeitsweltrekordfahrt (V = 574,8 km/h)
im letzten Jahr auf der TGV Est-Strecke fand auf Gleisen mit
Schotteroberbau statt. In Japan ist bisher die 'Feste Fahrbahn'
ausschließlich auf festem Grund (Brücken wie Tunnel) zur Anwendung
gekommen. Außerhalb der festen Bauwerke kommt die japanische ARt des
Schwellengleises zum Einsatz. Dies trifft auch für die 2007 in Betrieb
gegangene Hochgeschwindigkeitsstrecke in Taiwan zu. Der hohe Anteil der
'Festen Fahrbahn' (bis 90 Prozent) ist hier indirekt den strengen
taiwanesischen Erdbebenrichtlinien geschuldet, die zur Folge habean,
dass diese Strecke überwiegend aufgeständert trassiert werden musste.
==============================
A. Mehl
--
Albrecht Mehl |eBriefe an:mehl bei freundePUNKTtu-darmstadtPUNKTde
Schorlemmerstr. 33 |Tel. (06151) 37 39 92
D-64291 Darmstadt, Germany|sehenswert - ungefähr 'Wir einsam im All'
http://www.phrenopolis.com/perspective/solarsystem/index.html