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Zugschlusstafeln

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moewe2

unread,
Mar 2, 2006, 2:33:53 PM3/2/06
to
Hallo Eisenbahner,

wie viele Zugschlusstafeln kommen eigentlich an das Ende eines Güterzuges?
In meinem Signalbuch steht "eine oder zwei", das find ich etwas unpräzise,
zumal es ja einen Grund geben muss, warum es zwei oder eine sein sollen.
Hat jemand Ahnung und vor allem eine Quelle, wo das mal genau drin steht?

Bjoern Schliessmann

unread,
Mar 2, 2006, 5:48:09 PM3/2/06
to
moewe2 wrote:
^^^^^^ ?

> wie viele Zugschlusstafeln kommen eigentlich an das Ende eines
> Güterzuges? In meinem Signalbuch steht "eine oder zwei", das find
> ich etwas unpräzise,

Warum das? "Eine oder zwei" ist IMHO sehr präzise.

> zumal es ja einen Grund geben muss, warum es zwei oder eine sein
> sollen.

In der Regel nimmt man zwei. Wenn eine Tafel mal abfällt oder eine
Laterne kaputtgeht, darf der Rest auch noch als Schlusssignal
"anerkannt" werden.

> Hat jemand Ahnung und vor allem eine Quelle, wo das mal genau drin
> steht?

Was genau stellst du dir da als Quelle vor?

Grüße,


Björn

--
BOFH excuse #319:

Your computer hasn't been returning all the bits it gets from the
Internet.

Carsten Weber

unread,
Mar 3, 2006, 2:34:39 AM3/3/06
to
"Bjoern Schliessmann" <usenet-mail-03...@spamgourmet.com> schrieb
im Newsbeitrag news:46pb1aF...@individual.net...

> moewe2 wrote:
> ^^^^^^ ?
>
>> wie viele Zugschlusstafeln kommen eigentlich an das Ende eines
>> Güterzuges? In meinem Signalbuch steht "eine oder zwei", das find
>> ich etwas unpräzise,
>
> Warum das? "Eine oder zwei" ist IMHO sehr präzise.
>

Es ist ja alles relativ. :)

>> zumal es ja einen Grund geben muss, warum es zwei oder eine sein
>> sollen.
>
> In der Regel nimmt man zwei. Wenn eine Tafel mal abfällt oder eine
> Laterne kaputtgeht, darf der Rest auch noch als Schlusssignal
> "anerkannt" werden.
>

Daher wird wohl auch diese Formulierung kommen. Anbringen soll man zwei als
vollständiger Zugschluss gilt aber bei der Vorbeifahrt auch nur ein rotes
Licht bzw. eine Tafel. Ausnahmen bilden dabei am Zugschluss befindliche
Dampflokomotiven. Diese dürfen auch mit der Schlussscheibe als
Zugschlusssignal verkehren.

Gruß Carsten


Bjoern Schliessmann

unread,
Mar 3, 2006, 7:10:48 AM3/3/06
to
Carsten Weber wrote:

> Daher wird wohl auch diese Formulierung kommen. Anbringen soll man
> zwei als vollständiger Zugschluss gilt aber bei der Vorbeifahrt
> auch nur ein rotes Licht bzw. eine Tafel. Ausnahmen bilden dabei
> am Zugschluss befindliche Dampflokomotiven. Diese dürfen auch mit
> der Schlussscheibe als Zugschlusssignal verkehren.

Das ist kein Zg 2, sondern ein Zg 102 (vereinfachtes Schlusssignal)
und steht stattdessen im Abschnitt C (künftig wegfallende Signale).

Grüße,


Björn

--
BOFH excuse #409:

The vulcan-death-grip ping has been applied.

tobias b köhler

unread,
Mar 3, 2006, 7:11:59 AM3/3/06
to
Carsten Weber schrieb:

> Daher wird wohl auch diese Formulierung kommen. Anbringen soll man zwei als
> vollständiger Zugschluss gilt aber bei der Vorbeifahrt auch nur ein rotes
> Licht bzw. eine Tafel. Ausnahmen bilden dabei am Zugschluss befindliche
> Dampflokomotiven. Diese dürfen auch mit der Schlussscheibe als
> Zugschlusssignal verkehren.

Jetzt müsste noch der unterschied zwischen schlussscheibe und
schlusstafel geklärt werden ....?

--
tobias benjamin köhler ____________________________________ t...@uncia.de
._______..__________.._______.._________. <>_<> <>_<>
| |_| || |_| |_| || |_| || |_| |_| | .---|'"`|---. .---|'"`|---.
"-o---o-""-oo----oo-""-o---o-""-oo---oo-""o"O-OO-OO-O"o""o"O-OO-OO-O"o"_

Christoph Schmitz

unread,
Mar 3, 2006, 8:08:38 AM3/3/06
to
tobias b köhler wrote:
> Carsten Weber schrieb:
>
>> Daher wird wohl auch diese Formulierung kommen. Anbringen soll man
>> zwei als vollständiger Zugschluss gilt aber bei der Vorbeifahrt auch
>> nur ein rotes Licht bzw. eine Tafel. Ausnahmen bilden dabei am
>> Zugschluss befindliche Dampflokomotiven. Diese dürfen auch mit der
>> Schlussscheibe als Zugschlusssignal verkehren.
>
> Jetzt müsste noch der unterschied zwischen schlussscheibe und
> schlusstafel geklärt werden ....?

Die Schlussscheibe ist eine runde rote Scheibe mit einem
weissen Rand. Die Schlusstafel ist rechteckig (Hochfor-
mat), ober- und unterhalb der Diagonalen ist sie rot,
seitlich weiss.

Christoph

Reinhard Schumacher

unread,
Mar 3, 2006, 12:03:00 PM3/3/06
to
Christoph Schmitz <christoph...@post.rwth-aachen.de> schrieb:

>> Jetzt müsste noch der unterschied zwischen schlussscheibe und
>> schlusstafel geklärt werden ....?
>
>Die Schlussscheibe ist eine runde rote Scheibe mit einem
>weissen Rand.

Bei uns früher als Lokschluss bekannt.

--
Reinhard

--- Ab hier signaturfreie Zone

Christian Lindecke

unread,
Mar 3, 2006, 11:55:46 AM3/3/06
to
[...]moewe2 schrieb:

Vielleicht die DS301 Signalbuch (SB) ;-)

dort (Ausgabe 1987) heisst es:

Signal Zg2 - Schlußsignal -

Tagzeichen Nachtzeichen
Am letzten Fahrzeug eine Am letzten Fahrzeug ein rotes
viereckige rot-weiße Tafel Licht
oder oder
zwei viereckige rot-weiße zwei rote Lichter
Tafeln
oder oder
das Nachtzeichen des Signals eine rückstrahlende Tafel des
Tageszeichens
oder
zwei rückstrahlende Tafeln des
Tageszeichens
Das Nachtzeichen mit rotem Licht
darf blinken.

(43a) Das Schlußsignal braucht nur von hinten sichtbar zu sein. Bei
Verwendung von zwei Zeichen müssen diese in gleicher Höhe stehen.

181. Wenn ein elektrisches Schlußsignal eingeschaltet werden kann,
dürfen andere Zeichen nicht verwendet werden.
182. In der Streckenliste ist bestimmt, auf welchen Strecken die
Züge rückstrahlende Tafeln als Nachtzeichen führen dürfen.
183. Eine Tafel oder ein Licht dürfen führen
a) Güterzüge,
b) Lokomotivzüge (auch einzeln fahrende Loomotiven),
c) die Lokomotive am Schluß eines nachgeschobenen Zuges,
d) Arbeitszüge,
e) andere Züge, wenn es in der Streckenliste bestimmt ist,
f) Nebenfahrzeuge
Das Signal ist an der Rückseite des letzten Fahrzeugs möglichst
rechts anzubringen
[...]

Bei der DR waren es AFAIK auf jeden Fall _zwei_ Zeichen, dafür
durften diese bei Güterzügen in rechts und links in
unterschiedlicher Höhe hängen.

Gruss, Christian

--
Christian Lindecke
http://www.lokodex.de

Reinhard Greulich

unread,
Mar 3, 2006, 2:25:45 PM3/3/06
to
moewe2 schrieb am Thu, 02 Mar 2006 19:33:53 +0000:

> zumal es ja einen Grund geben muss, warum es zwei oder eine sein sollen.

Die hängen da ja nicht, weil sie so hübsch aussehen, sondern weil sie
anzeigen, dass dies der letzte Wagen eines Zuges ist und nicht etwa
dahinter noch etwas fehlt, was auf der Strecke verloren gegangen ist,
nun auf den Schienen herumsteht und andere Zugfahrten gefährdet.
Solange da also mindestens noch eine hängt, ist der Zug vollständig -
fehlt auch diese, muss man was unternehmen. Ich finde das sehr
eindeutig.

Gruß - Reinhard.

--
70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen,
jetzt mit Bildern vom Wintertreffen.

tobias b köhler

unread,
Mar 3, 2006, 2:56:18 PM3/3/06
to
Christoph Schmitz schrieb:

> Die Schlussscheibe ist eine runde rote Scheibe mit einem
> weissen Rand.

Also ein österreichisches zugschlusssignal (bzw. ein ungarisches in
etwas kleiner).

> Die Schlusstafel ist rechteckig (Hochfor-
> mat), ober- und unterhalb der Diagonalen ist sie rot,
> seitlich weiss.

In Österreich gilt beides gleichwertig (um den betrieb
grenzüberschreitender züge zu erleichtern).

Dirk Ewert

unread,
Mar 4, 2006, 1:30:08 PM3/4/06
to
Wird so etwas nicht mitlerweile "zeitgemäßer" überwacht? Ist es nicht
sowieso zu spät wenn eine fehlende Zugschlusstafel bemerkt wird, oder wird
der Zugschluß gezielt von jemanden überwacht?
Gibt es so etwas wie elektronische Zugschlusstafeln die z.B. einen
Transponder enthalten und einer Auswerteinheit mitteilen das gerde der Zug
XXXX diese Auswerteinheit mit seinen Zugende überfahren hat ?

MFG
Dirk E.


Message has been deleted

Bjoern Schliessmann

unread,
Mar 5, 2006, 5:37:06 AM3/5/06
to
Dirk Ewert wrote:

> Wird so etwas nicht mitlerweile "zeitgemäßer" überwacht?

Wie genau meinst du "zeitgemäß"? Digital, koste es was es wolle?

> Ist es nicht sowieso zu spät wenn eine fehlende Zugschlusstafel
> bemerkt wird, oder wird der Zugschluß gezielt von jemanden
> überwacht?

Ja, Fdl/Ww dürfen bei Felderblock/Relaisblock dann, und nur dann,
zurückblocken, wenn sie den Zugschluss eindeutig festgestellt
haben.

Bei neueren Blockbauformen ist der Zugschluss im Störungsfall
wichtig (Räumungsprüfung).

> Gibt es so etwas wie elektronische Zugschlusstafeln die z.B. einen
> Transponder enthalten und einer Auswerteinheit mitteilen das gerde
> der Zug XXXX diese Auswerteinheit mit seinen Zugende überfahren
> hat ?

Iiih. Am Besten noch digital mit allem Schnickschnack, dass es bei
jeder Störung unbrauchbar wird und auf Sicht gefahren werden muss.

Grüße,


Björn

--
BOFH excuse #248:

Too much radiation coming from the soil.

Hannes Haidvogel

unread,
Mar 5, 2006, 6:18:10 AM3/5/06
to
(Klaus Mueller) wrote:


>> Ist es nicht
>> sowieso zu spät wenn eine fehlende Zugschlusstafel bemerkt wird, oder wird
>> der Zugschluß gezielt von jemanden überwacht?
>

>Das - immer wenier werdende - Stellwerkspersonal achtet(e) darauf.

Ich kann mich erinnern, als Kind ab und zu in einem Stellwerk ein
bischen zuschauen gedurft zu haben. Bei Finsternis wurde beim
Vorbeifahren eines Zuges ein großer Scheinwerfer angeworfen und ein
Personenzug erst einmal auf geschlossene Türen beobachtet und dann
noch der Zugschluss.
Wenn eine Türe offen gewesen wäre, hättens den nächsten Bahnhof
angerufen, wo der Zug dann "gestellt" worden wäre.
Hats doch damals kaum Kommunikationsmöglichkeit zwischen Zugpersonal
und Streckenpersonal gegeben, außer der Clopapierrolle, die der
Zugbegleiter an Bahnhöfen rausgeworfen hat und der Fahrdienstleiter
dann bemerkt hat.

Liebe Grüße
Hannes

Message has been deleted
Message has been deleted

Carsten Weber

unread,
Mar 6, 2006, 2:58:15 AM3/6/06
to
"Dirk Ewert" <di...@abc.de> schrieb im Newsbeitrag
news:ducmbv$8vt$03$1...@news.t-online.com...

Sowas gibt es durchaus, aber ist praktisch immer relativ schwierig zu
handhaben.
Auf einigen NE-Bahnen befinden sich durchaus auch Zugschlusssender im
Einsatz, sind aber wie gesagt in Deutschland relativ selten.
Problem ist einfach folgendes:
- die Einrichtung muss in die Kupplung eingehangen werden, um
sicherzustellen, dass es sich auch wirklich um das letzte Fahrzeug
handelt;
- die Einrichtung muss so beschaffen sein, dass kein weiteres Fahrzeug mehr
angekuppelt werden kann.

Dann gilt es immer dies Einrichtung beim Fertigmelden einzuhängen. Bei jedem
An- und Abkuppeln müssen die Sender abgenommen und wieder an den neuen
Schluss angesetzt werden. Das macht mit bahnfesten Komponenten viel Spaß, da
die Gerätschaften nicht wirklich leicht sein werden. Funktionssicher müssen
sie auch noch sein und dann bitte auch noch europaweit einführen.
Weiteres Problem war, zumindest bei der DR, dass die Züge an den
Grenzbahnhöfen der damit ausgerüstete Strecken zusätzlich angehalten werden
mussten, um den Sender abzuhängen. Es soll aber auch vorgekommen sein, dass
die Geräte durch das ganze Land vagabundiert sind.

Gruß Carsten
Es ist nun mal nicht alles so einfacher, wie sich der Informatiker das
vorstellt.


Peter Reinbold

unread,
Mar 7, 2006, 3:58:55 PM3/7/06
to
Warum ist hier in diesem Lande noch niemand auf die Idee gekommen, den
Zugschluss per Satellit zu überwachen, so in guter Tradition zu TollCollect.

--
Peter Reinbold mailto:ma...@peter-reinbold.de
Wuppertal

Ingo Stiller

unread,
Mar 7, 2006, 5:17:53 PM3/7/06
to

Peter Reinbold schrieb:

> Warum ist hier in diesem Lande noch niemand auf die Idee gekommen, den
> Zugschluss per Satellit zu überwachen, so in guter Tradition zu TollCollect.
>

Gute Idee!
Dann könnte man auch gleich beim Begehen einer Straftat den flüchtige
Tf verfolgen und dingfest machen. Dazu werden doch jetzt auch die
Datenn aus TollCollect mißbraucht.
Ok, dass bei TollCollect manch ein LKW, welcher auf einer Strasse
direkt neben einer Autobahn fährt, auch Maut zahlen soll, liegt halt
an der Ungenauigkeit der OBU/GPS-Empfänger. Naja, dann verlegt man
halt die Gleise in einem solch grossen Abstand zueinander, das GPS
brauchbare Ergebnisse liefert. Und schon klappt es :-))

Gruß
Ingo

Christoph Schmitz

unread,
Mar 7, 2006, 6:04:20 PM3/7/06
to
Peter Reinbold wrote:
> Warum ist hier in diesem Lande noch niemand auf die Idee gekommen, den
> Zugschluss per Satellit zu überwachen, so in guter Tradition zu
> TollCollect.

Weil die neuesten Spionagesatelliten zwar in der Lage
waeren, die Zugschlusstafeln zu erkennen, aber die
Amis ruecken die Daten nicht raus.

Christoph

Hans Pesserl

unread,
Mar 7, 2006, 2:33:34 PM3/7/06
to
Hallo,

Dirk Ewert schrieb:


>
> Wird so etwas nicht mitlerweile "zeitgemäßer" überwacht? Ist es nicht
> sowieso zu spät wenn eine fehlende Zugschlusstafel bemerkt wird, oder wird
> der Zugschluß gezielt von jemanden überwacht?

Der zugschluss sollte von jedem eisenbahner ueberwacht werden!

LG Hans

tobias b köhler

unread,
Mar 7, 2006, 6:46:09 PM3/7/06
to
Christoph Schmitz schrieb:

> Weil die neuesten Spionagesatelliten zwar in der Lage
> waeren, die Zugschlusstafeln zu erkennen, aber die
> Amis ruecken die Daten nicht raus.

Immerhin, hier ist doch sehr schön zu sehen, was im Südbahnhof steht:

http://maps.google.com/?t=h&ll=48.185803,16.379451&spn=0.002393,0.005246

Hier sehen wir auch den wahren grund, warum die ÖBB die dächer
modernisierter wagen rot anstreicht: damit der satellit sie besser sieht
....

Ralf Gunkel

unread,
Mar 7, 2006, 11:24:19 PM3/7/06
to

Peter Reinbold schrieb:


> Warum ist hier in diesem Lande noch niemand auf die Idee gekommen, den
> Zugschluss per Satellit zu überwachen, so in guter Tradition zu
> TollCollect.
>

Weil man das ETC Level3 nennt und schon L2 nicht richtig funktioniert.

--
Gruß Ralf

-Scumandà da traversar ils binaris-

Ralf Gunkel

unread,
Mar 7, 2006, 11:25:08 PM3/7/06
to

Hans Pesserl schrieb:

Das wird aber Marc gar nicht passen wenn immer rudelweise Eisenbahner
um ihn herum wuseln.

*scnr*

Hannes Haidvogel

unread,
Mar 8, 2006, 1:06:52 AM3/8/06
to
Hans Pesserl <sp...@eimer.at> wrote:

Das bräuchte man alles nicht, wenn die Lok hinten wäre und kein
Steuerwagen, da könnte der Triebfahrzeugführer ständig den Zugschluss
überwachen, weil er es ja merkte, wenn die Lok verloren ginge:)

Liebe Grüße
Hannes

Ingo Stiller

unread,
Mar 8, 2006, 3:28:31 AM3/8/06
to
Wie, die Satelliten können jetzt um die Ecke schauen?
So eine Zugschlusstaffel wird doch senkrecht angebracht, was also ein
Beobachter aus grosser Höhe sieht ist höchsten der schmale Rand und
nicht die Fläche.

Deshalb kann man auch Nummernschilder so schlecht aus dem Weltraum
sehen :-)

Gruß Ingo

Andreas Krey

unread,
Mar 8, 2006, 5:11:03 AM3/8/06
to
* Ingo Stiller (i2st...@gmx.de)

> Wie, die Satelliten können jetzt um die Ecke schauen?
> So eine Zugschlusstaffel wird doch senkrecht angebracht, was also ein
> Beobachter aus grosser Höhe sieht ist höchsten der schmale Rand und
> nicht die Fläche.

Die Rendsburger Modellbahner hatten weiland gelbe Punkt oben auf
den letzten Wagen geklebt.

Andreas

--
np: 4'33

Andreas Krey

unread,
Mar 8, 2006, 5:11:04 AM3/8/06
to
* Peter Reinbold (ma...@peter-reinbold.de)

> Warum ist hier in diesem Lande noch niemand auf die Idee gekommen, den
> Zugschluss per Satellit zu überwachen,

Optisch? Google Earth macht (noch?) keine Echtzeit.

GPS? Man möchte nicht wirklich ein ganzes Verkehrssystem
an einen einzelnen Ausfallpunkt hängen.

Und die diversen Tunnel sind da auch etwas hinderlich.

> so in guter Tradition zu TollCollect.

Wo benutzt TrollCollect Satelliten?

Oliver Lemke

unread,
Mar 8, 2006, 6:38:35 AM3/8/06
to
Ralf Gunkel schrieb:

> Peter Reinbold schrieb:
>
>> Warum ist hier in diesem Lande noch niemand auf die Idee gekommen, den
>> Zugschluss per Satellit zu überwachen, so in guter Tradition zu
>> TollCollect.
>>
> Weil man das ETC Level3 nennt und schon L2 nicht richtig funktioniert.

Mit Satelliten hat ETCS nicht, aber auch gar nichts zu tun.

Gruß

Oli


--
Ausrüstung der örtlichen Aufsicht:
Die örtliche Aufsicht trägt eine rote Mütze.

Konzernrichtlinie 408 der Deutschen Bahn AG, Modul 0325, Absatz 3

Peter Reinbold

unread,
Mar 8, 2006, 6:53:56 AM3/8/06
to
Andreas Krey schrieb:

> * Peter Reinbold (ma...@peter-reinbold.de)


>
>>so in guter Tradition zu TollCollect.
>
>
> Wo benutzt TrollCollect Satelliten?

War das nicht so, dass die Lkw zur Wegeberechnung per Satellit geortet
werden und die Brücken an den Autobahnen nur dazu dienen, säumige
Fahrzeuge zu blitzen?

Christoph Schmitz

unread,
Mar 8, 2006, 6:55:00 AM3/8/06
to

Niedrige Umlaufbahnen verlaufen in etwa 200 km
Hoehe, also ziemlich dicht dran im Vergleich zum
Erddurchmesser von ueber 12000 km. Das siehst Du
einen grossen Teil der Erdoberflaeche in einem
eher schraegen Winkel (wenn ueberhaupt).
Und auch geostationaere Satelliten (die sich we-
gen der grossen Entfernung von 36000 km wohl
kaum zum Ablesen von Zugschlusstafeln eignen)
stehen von Deutschland aus gesehen nur etwa 40°
ueber dem Horizont.

Christoph

Peter Reinbold

unread,
Mar 8, 2006, 6:58:26 AM3/8/06
to
Hannes Haidvogel schrieb:

> Hans Pesserl <sp...@eimer.at> wrote:
>
>>Der zugschluss sollte von jedem eisenbahner ueberwacht werden!
>>
>
>
> Das bräuchte man alles nicht, wenn die Lok hinten wäre und kein
> Steuerwagen, da könnte der Triebfahrzeugführer ständig den Zugschluss
> überwachen, weil er es ja merkte, wenn die Lok verloren ginge:)

Da fällt mir ein Funkgespräch zwischen Lokführer des in Freudenstadt
Stadt einfahrenden RE Richtung Karlsruhe und dem Fahrdienstleiter
Gernsbach ein:

Fdl: "Lokführer 28xyz, bitte Vollständigkeit melden!"
Tf: "Ja, bin in Freudenstadt Stadt anjekommen, Lok is och noch
dranne!"

Michael Rudolf

unread,
Mar 8, 2006, 7:40:01 AM3/8/06
to
Ralf Gunkel wrote:

> Weil man das ETC Level3 nennt und schon L2 nicht richtig funktioniert.

Weshalb denn nicht? Und was hat ECTS L3 mit Satelliten am Hut?

Gruss, Michael

Holger Koetting

unread,
Mar 8, 2006, 8:06:56 AM3/8/06
to
In article <slrne0tatd...@inner.h.uberluser.org>,

Andreas Krey <yyx-n...@gmx.de> writes:
|> Die Rendsburger Modellbahner hatten weiland gelbe Punkt oben auf
|> den letzten Wagen geklebt.

Nicht nur die.

Gruß,

Holger K. aus D.

--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting

Andreas Krey

unread,
Mar 8, 2006, 11:47:12 AM3/8/06
to
* Peter Reinbold (ma...@peter-reinbold.de)
> Andreas Krey schrieb:
...

>> Wo benutzt TrollCollect Satelliten?
>
> War das nicht so, dass die Lkw zur Wegeberechnung per Satellit geortet
> werden und die Brücken an den Autobahnen nur dazu dienen, säumige
> Fahrzeuge zu blitzen?

Ok, erwischt. So isses.

Ingo Stiller

unread,
Mar 8, 2006, 12:36:35 PM3/8/06
to

Christoph Schmitz schrieb:

Und unter diesem Winkel schiessen dann die Satelliten ihre Fotos?
Was Google-Maps so liefert sieht eher nach Aufnahmen im 90° Winkel
bzgl. des Horizontes aus. Kann natürlich sein, dass die Amis auch
unter kleineren Winkel scharfe und detailreiche Bilder hinbekommen.
Wobei dann die Strecke, die das Licht durch die Atmosphäre
zurücklegen muss, sehr viel länger wird (-> Abendrot)

Gruß Ingo

Ingo Stiller

unread,
Mar 8, 2006, 12:39:49 PM3/8/06
to
Oder seit neustem:
Sonstige Bürger, welche eine Strafttat(Ordnungswidrigkeit?) begangen
haben :-)

Gruß Ingo

Bjoern Schliessmann

unread,
Mar 8, 2006, 1:09:09 PM3/8/06
to
Ingo Stiller wrote:

> Und unter diesem Winkel schiessen dann die Satelliten ihre Fotos?
> Was Google-Maps so liefert sieht eher nach Aufnahmen im 90° Winkel
> bzgl. des Horizontes aus.

Dann guck mal genauer hin, es ist fast nie genau 90°.

Grüße,


Björn

--
BOFH excuse #319:

Your computer hasn't been returning all the bits it gets from the
Internet.

Tom Orle

unread,
Mar 8, 2006, 1:39:43 PM3/8/06
to
Andreas Krey <yyx-n...@gmx.de> wrote:

Nix da mit GPS - RFID tags and die Schlusscheibe pappen! Und jede
Überwachungsstelle kriegt einen Scanner vom Supermarkt ;-))

Billiger gehts nicht!

-=tom=-

Hartmut Holzgraefe

unread,
Mar 8, 2006, 2:21:01 PM3/8/06
to
Bjoern Schliessmann wrote:
> Ingo Stiller wrote:
>
>> Und unter diesem Winkel schiessen dann die Satelliten ihre Fotos?
>> Was Google-Maps so liefert sieht eher nach Aufnahmen im 90° Winkel
>> bzgl. des Horizontes aus.
>
> Dann guck mal genauer hin, es ist fast nie genau 90°.

ja, denn ich denke schon das der Funkturm am Alex senkrecht steht:

http://maps.google.com/?ll=52.520477,13.40832&spn=0.003101,0.00736&t=k


--
Hartmut Holzgraefe, Senior Support Engineer .
MySQL AB, www.mysql.com

http://www.mysql.com/support/

Hartmut Holzgraefe

unread,
Mar 8, 2006, 2:22:45 PM3/8/06
to
Andreas Krey wrote:
>> War das nicht so, dass die Lkw zur Wegeberechnung per Satellit geortet
>> werden und die Brücken an den Autobahnen nur dazu dienen, säumige
>> Fahrzeuge zu blitzen?
>
> Ok, erwischt. So isses.

nein, andersrum, der Lkw benutzt die Satelliten um seine Position
zu ermitteln, die Satelliten wissen über den LKW überhaupt nichts,
insbesondere orten sie ihn nicht

Ralf Gunkel

unread,
Mar 8, 2006, 2:27:45 PM3/8/06
to

Michael Rudolf schrieb:


> Ralf Gunkel wrote:
>
>> Weil man das ETC Level3 nennt und schon L2 nicht richtig funktioniert.
>
>
> Weshalb denn nicht? Und was hat ECTS L3 mit Satelliten am Hut?
>

ETCS L3 soll nicht nur auf die fahrwegseitige Signalisierung verzichten
sondern im Endzustand auch auf die fahrwegseitige Gleisfreimeldeanlagen.
Ergo benötigt man ein Ortungssystem und "Zugkomplettmeldung".

Michael Rudolf

unread,
Mar 8, 2006, 2:57:45 PM3/8/06
to
Ralf Gunkel wrote:

> ETCS L3 soll nicht nur auf die fahrwegseitige Signalisierung verzichten
> sondern im Endzustand auch auf die fahrwegseitige Gleisfreimeldeanlagen.
> Ergo benötigt man ein Ortungssystem und "Zugkomplettmeldung".

Das Problem der Positionsmeldung kann ja - wie im L2 - die Odometrie auf
der Lok in Verbindung mit Balisen lösen, dazu sind nicht zwingend
Satelliten nötig. Die Überwachung der Integrität des Zuges erfordert
auch keinen Satelliten, ich habe in den Spezifikationen L3 bisher keine
solche Forderung finden können, aber das ist ja alles recht
unübersichtlich...

Gruss, Michael

Ralf Gunkel

unread,
Mar 8, 2006, 3:19:16 PM3/8/06
to

Michael Rudolf schrieb:

Den "letzten Wagen" will man in der tat nicht via Satelit detektieren.
Aber auch konventionell ist das gerade bei Gz noch recht schwierig.

Zu Anfang der ETCS Chose war man voll auf dem Satelitentripp.
Mitlerweile hat man aber erkannt dass es als alleiniges Mittel Unfug
ist. Denn für eine saubere Positionsbestimmung auf 2m genau bräuchte es
ettliche zusätzliche Referenzpunkte.

Daher natürlich wie du schreibst geht man dann eher auf Odometrie und
Balisen und nutzt ggf. das GPS (oder Nachfolger) als Abgeleich.

Wie toll ds Funkzeug geht elrebe ich gerade mit GSM-R
Das erkennt ja auch nicht in welcher RIchtung man eine Strecke mit
Selbstblocksignalen befährt.

Angeblich kommt man mit der Kurzwahl Fdl imme rbeim zuständigen Fdl raus.
*lachmichschlapp*

Ulf Kutzner

unread,
Mar 8, 2006, 3:24:39 PM3/8/06
to
Ralf Gunkel schrieb:

> Angeblich kommt man mit der Kurzwahl Fdl imme rbeim zuständigen Fdl raus.
> *lachmichschlapp*

Wie war das noch Mit Dresden Mitte Ferngleise und S-Bahn? Sind oder
waren die Fdl nicht arg weit auseinander?

Gruß, ULF

Andreas Krey

unread,
Mar 8, 2006, 3:43:41 PM3/8/06
to
* Michael Rudolf (michael...@solnet.ch)
...

> Das Problem der Positionsmeldung kann ja - wie im L2 - die Odometrie auf
> der Lok in Verbindung mit Balisen lösen, dazu sind nicht zwingend
> Satelliten nötig. Die Überwachung der Integrität des Zuges erfordert
> auch keinen Satelliten,

Ich sehe auch noch nicht, wie das gehen sollte. GPS ist weder
genau (zivile Version) noch zuverlässig genug dafür, optische
Verfahren sind zu wetterabhängig, und Funkverkehr in Tunnel
geht eh nicht -> es taugt nicht als generelle Lösung.

Andreas Krey

unread,
Mar 8, 2006, 3:43:41 PM3/8/06
to
* Hartmut Holzgraefe (har...@mysql.com)

> Andreas Krey wrote:
>>> War das nicht so, dass die Lkw zur Wegeberechnung per Satellit geortet
>>> werden und die Brücken an den Autobahnen nur dazu dienen, säumige
>>> Fahrzeuge zu blitzen?
>>
>> Ok, erwischt. So isses.
>
> nein, andersrum, der Lkw benutzt die Satelliten um seine Position
> zu ermitteln, die Satelliten wissen über den LKW überhaupt nichts,
> insbesondere orten sie ihn nicht

Daß es die OBU ist, die den LKW mit Hilfe der Satelliten ortet
(aka 'ihren eigenen Standort bestimmt'), ist mit der Formulierung
nicht gänzlich unverträglich. :-) Auf jeden Fall braucht es die
Satelliten.

Reinhard Greulich

unread,
Mar 8, 2006, 3:57:19 PM3/8/06
to
Ralf Gunkel schrieb am Wed, 08 Mar 2006 21:19:16 +0100:

> Daher natürlich wie du schreibst geht man dann eher auf Odometrie und
> Balisen und nutzt ggf. das GPS (oder Nachfolger) als Abgeleich.

GPS wurde ja eigentlich erfunden, damit eine Rakete mit einer Tonne
Sprengstoff beim richtigen Empfänger ankommt - dabei kommt es auf zehn
Meter meistens nicht wirklich an. Für zivile Anwendungen ist das auch
ohne s/a in Wirklichkeit aber eher ein Schätzeisen, damit ist
TollDefekt ja auch erst mal heftig auf die Nase gefallen. Selbst wenn
einem in den Weiten des Meeres +/- 20 Meter als toll genau erscheinen,
die Straßennavigation schon allein deshalb damit zurecht kommt, weil
man ja nicht durch die Vorgärten fährt und damit die Systeme sich
korrigieren können und mit D-GPS (also Korrektursignal von ortsfesten
Sendern) und günstigen Bedingungen schon mal die Landvermesser
arbeiten, muss man halt auf der sicheren Seite immer die ungünstigsten
Bedingungen annehmen. Wenn ich ein Boot steuere, nehme ich Betonnung,
Leuchtfeuer, Landmarken etc. als Korrektur und steuere so viel mehr
als die letzten Meter mit der Hand, aber in einem Weichenvorfeld wären
10 Meter daneben sozusagen wirklich sehr daneben.

Gruß - Reinhard

--
70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen,
jetzt mit Bildern vom Wintertreffen.

Hannes Haidvogel

unread,
Mar 8, 2006, 4:37:59 PM3/8/06
to
Andreas Krey <yyx-n...@gmx.de> wrote:

>
>Die Rendsburger Modellbahner hatten weiland gelbe Punkt oben auf
>den letzten Wagen geklebt.

Wegen der Satelliten?

Liebe Grüße
Hannes

Hannes Haidvogel

unread,
Mar 8, 2006, 4:39:46 PM3/8/06
to
"Ingo Stiller" <i2st...@gmx.de> wrote:


>
>Und unter diesem Winkel schiessen dann die Satelliten ihre Fotos?
>Was Google-Maps so liefert sieht eher nach Aufnahmen im 90° Winkel
>bzgl. des Horizontes aus. Kann natürlich sein, dass die Amis auch
>unter kleineren Winkel scharfe und detailreiche Bilder hinbekommen.
>Wobei dann die Strecke, die das Licht durch die Atmosphäre
>zurücklegen muss, sehr viel länger wird (-> Abendrot)
>

IMHO gibt es auch Satelliten, die quer zum Äquator fliegen und ihre
Flugbahn bei jeder Umdrehung etwas versetzen, sodass sie im Lauf der
Zeit dann die gesamte Erdobefläche bestreichen.

Liebe Grüße
Hannes

H. Schubert

unread,
Mar 9, 2006, 1:37:08 AM3/9/06
to
Tom Orle schrieb:

> Nix da mit GPS - RFID tags and die Schlusscheibe pappen! Und jede
> Überwachungsstelle kriegt einen Scanner vom Supermarkt ;-))

Auch solche Lösungen wurden schon diskutiert. Jeder Wagen
bekommt einen Strichcode aufgemalt, und irgend ein
Zentralrechner weiß, welcher Wagen der letzte ist.

Zustellen oder Abhängen von Wagen ist dann aber nicht mehr
trivial.

Gruß
Hartmut

--
Die From-Adresse existiert, wird aber nicht gelesen.
Für reale Nachrichten bitte "net" durch "de" ersetzen.

Andreas Krey

unread,
Mar 9, 2006, 9:40:17 AM3/9/06
to
* Hannes Haidvogel (haid...@gmx.at)
...

>>Die Rendsburger Modellbahner hatten weiland gelbe Punkt oben auf
>>den letzten Wagen geklebt.
>
> Wegen der Satelliten?

Die Fdl hatten eine ählich vogelperspektivische Sicht; insbesondere
auch nicht immer einen Blick von hinten auf den eingefahrenen Zug. :-)

Apropos: Wie löst man dieses Problem (Zugschlußbeobachtung) eigentlich
sonst bei Bahnhöfen mit nur einem Stellwerk?

Andreas Krey

unread,
Mar 9, 2006, 9:40:17 AM3/9/06
to
* Hannes Haidvogel (haid...@gmx.at)
...
>
> IMHO gibt es auch Satelliten, die quer zum Äquator fliegen und ihre
> Flugbahn bei jeder Umdrehung etwas versetzen,

Genaugenommen ist die Flugbahn raumfest und die Erde dreht sich
darunter weg.

> sodass sie im Lauf der
> Zeit dann die gesamte Erdobefläche bestreichen.

Aber auch damit bekommt man die Parallaxenfehler am Bildrand nicht
weg. Wobei ich nicht weiß, wie groß die Fotos sind, die maps.google.com
so zeigt. Der hier zitierte Fernsehturm sieht nicht so aus, als sei
der mit 45° oder mehr seitlich aufgenommen worden.

Oliver Lemke

unread,
Mar 9, 2006, 9:35:55 AM3/9/06
to
Ralf Gunkel schrieb:

> Michael Rudolf schrieb:
>
>> Ralf Gunkel wrote:
>>
>>> Weil man das ETC Level3 nennt und schon L2 nicht richtig funktioniert.
>>
>> Weshalb denn nicht? Und was hat ECTS L3 mit Satelliten am Hut?
>>
> ETCS L3 soll nicht nur auf die fahrwegseitige Signalisierung verzichten
> sondern im Endzustand auch auf die fahrwegseitige Gleisfreimeldeanlagen.
> Ergo benötigt man ein Ortungssystem und "Zugkomplettmeldung".

D'accord, aber von GPS et al. ist in den ganzen UNISIG-Spezifikationen
nicht zu finden.

Gruß

O "Odometrie" li

Bjoern Schliessmann

unread,
Mar 9, 2006, 10:05:56 AM3/9/06
to
Andreas Krey wrote:

> Ich sehe auch noch nicht, wie das gehen sollte. GPS ist weder
> genau (zivile Version)

Oh doch, das lässt sich örtlich aufrüsten bis zu
Zentimetergenauigkeit. man DGPS

http://trimble.com/gps (Shockwave Player benötigt, wenn man die
animierten Bildchen sehen will, die aber vom Nährwert her nicht
besonders nützlich sind)

> noch zuverlässig genug dafür,

Wenn es bald sogar für GPS-Präzisionsanflugverfahren benutzt werden
soll, frage ich mich, wie es mit der Zuverlässigkeit wirklich
aussieht.

Grüße,


Björn

--
BOFH excuse #85:

Windows 95 undocumented "feature"

Christoph Schmitz

unread,
Mar 9, 2006, 10:20:12 AM3/9/06
to
Andreas Krey wrote:
>
> Apropos: Wie löst man dieses Problem (Zugschlußbeobachtung) eigentlich
> sonst bei Bahnhöfen mit nur einem Stellwerk?

Hier wurde mal von einem Fall berichtet, wo der
Zugschluss erst bei der Ausfahrt des Zuges fest-
gestellt werden kann, der Gegenzug muss also so-
lange warten.
IIRC existieren aber auch Kameraloesungen. Oder
man richtet einen entsprechenden Posten ein bzw.
laesst eine arme Sau (Tf, Fdl-Azubi, ...) nach
hinten laufen.

Christoph

Christoph Schmitz

unread,
Mar 9, 2006, 10:23:13 AM3/9/06
to
Bjoern Schliessmann wrote:
>
> Wenn es bald sogar für GPS-Präzisionsanflugverfahren benutzt werden
> soll, frage ich mich, wie es mit der Zuverlässigkeit wirklich
> aussieht.

Bekommen die Maschinen dann zusaetzliche Treibstoff-
reserven, damit sie fuer die Dauer der Albanienkrise
(wegen der GPS abgeschaltet wird) kreisen koennen?

Christoph

P.S.: Ist natuerlich nur ein Beispiel, es gibt keine
Krise in Albanien.

Reinhard Schumacher

unread,
Mar 9, 2006, 10:47:09 AM3/9/06
to
"H. Schubert" <hs...@gmx.net> schrieb:

>Tom Orle schrieb:
>> Nix da mit GPS - RFID tags and die Schlusscheibe pappen! Und jede
>> Überwachungsstelle kriegt einen Scanner vom Supermarkt ;-))
>
>Auch solche Lösungen wurden schon diskutiert. Jeder Wagen
>bekommt einen Strichcode aufgemalt, und irgend ein
>Zentralrechner weiß, welcher Wagen der letzte ist.

Das Problem ist aber, daß der Strichcode verwittern kann oder während
der Fahrt verdreckt wird und so schlecht lesbar ist. Oder er wird
durch Schnee oder Eis verdeckt.
Außerdem müsste er meines Erachtens auf einer ziemlich einheitlichen
Höhe auf allen Wagen angebracht werden. Niederflurwagen und z.B.
G-Wagen haben aber stark unterschiedliche Höhen.

>Zustellen oder Abhängen von Wagen ist dann aber nicht mehr
>trivial.

Wieso nicht? Auch heute schon wird beim Zustellen oder Abhängen von
Wagen die Wagenreihung im Computer (PVG) berichtigt. Damit sollte der
Zentralrechner auf dem aktuellen Stand sein..


--
Reinhard

Fettflecke werden wie neu, wenn man sie regelmäßig mit Butter bestreicht.

Jens Schmidt

unread,
Mar 9, 2006, 10:50:30 AM3/9/06
to
Christoph Schmitz schrieb:

> Bekommen die Maschinen dann zusaetzliche Treibstoff-
> reserven, damit sie fuer die Dauer der Albanienkrise
> (wegen der GPS abgeschaltet wird) kreisen koennen?

Die Treibstoffreserven brauchen sie sowieso. Und auch ohne
GPS kann ein Flugzeug noch landen, aber eben nicht mehr
so genau, also weiter auseinander gestaffelt.

Um wieder auf die Bahn zurückzukommen: Genauso könnte
ein Ausfall durch dann größere Blockabschnitte aufgefangen
werden. Wenn nur noch die Balisen die Position erkennen
lassen, dann dürfen die Züge eben nicht mehr so dicht
zusammen.

Und zum GPS: Bisher gab es nur einen Ausfall in der
Gegenrichtung. Im 1. Irakkrieg hatte das US-Militär nicht
genug Empfänger auf Lager. Die haben dann zivile Geräte
gekauft und die zivile Genaugkeitsverschlechterung
abgeschaltet.

Ausserdem gibt es Backup-Möglichkeiten: Glonass und
demnächst Galileo.

> P.S.: Ist natuerlich nur ein Beispiel, es gibt keine
> Krise in Albanien.

Krise schon. Aber nicht so groß, dass deswegen sich
irgendjemand dafür interessiert.
--
Viele Grüße,
Jens Schmidt

Reinhard Schumacher

unread,
Mar 9, 2006, 10:52:14 AM3/9/06
to
Christoph Schmitz <christoph...@post.rwth-aachen.de> schrieb:

>Andreas Krey wrote:
>>
>> Apropos: Wie löst man dieses Problem (Zugschlußbeobachtung) eigentlich
>> sonst bei Bahnhöfen mit nur einem Stellwerk?
>
>Hier wurde mal von einem Fall berichtet, wo der
>Zugschluss erst bei der Ausfahrt des Zuges fest-
>gestellt werden kann, der Gegenzug muss also so-
>lange warten.

Z.B. Bochum Hbf bei Falschfahrt von Wattenscheid nach Bochum. Der Fdl
sieht den Schluß erst nach dem Bahnsteighalt bei der Ausfahrt. Die
Kollegen/Kolleginnen vom Service, die noch eine betriebliche
Ausbildung hatten, haben uns gern eine Zugschlußmeldung gegeben. Das
war auch in deren Interesse, denn das machte mindestens 3-4 Minuten
Zeitgewinn aus.

>IIRC existieren aber auch Kameraloesungen. Oder
>man richtet einen entsprechenden Posten ein bzw.
>laesst eine arme Sau (Tf, Fdl-Azubi, ...) nach
>hinten laufen.

Ja, aber dann kann man meist auch warten, bis der Zug beim Fdl
vorbeigefahren ist, das dauert dann auch nicht mehr länger...

Bjoern Schliessmann

unread,
Mar 9, 2006, 11:16:45 AM3/9/06
to
Christoph Schmitz wrote:

> Bekommen die Maschinen dann zusaetzliche Treibstoff-
> reserven, damit sie fuer die Dauer der Albanienkrise
> (wegen der GPS abgeschaltet wird) kreisen koennen?

Treibstoffreserve hast du normalerweise für den Flug zum
Ausweichflughafen+30 min dabei. Aber letzteres frage ich mich eben.

Grüße,


Björn

--
BOFH excuse #63:

not properly grounded, please bury computer

Bjoern Schliessmann

unread,
Mar 9, 2006, 11:21:10 AM3/9/06
to
Jens Schmidt wrote:

> Die Treibstoffreserven brauchen sie sowieso. Und auch ohne
> GPS kann ein Flugzeug noch landen, aber eben nicht mehr
> so genau, also weiter auseinander gestaffelt.

An der Staffelung ändert sich nichts (es gelten die selben Regeln,
schon allein die Pistenstaffelung verhindert zeitlich engeres
Landen), nur wird bei GPS-Präzisionsanflügen keine aufwändige
ILS-Bodenanlage mehr benötigt, und theoretisch könnte man die
Flugzeuge auch in einer anderen Bahn als der traditionellen (gerade
mit bestimmtem Neigungswinkel) anfliegen lassen.



> Ausserdem gibt es Backup-Möglichkeiten: Glonass

War die Genauigkeit da nicht fast um Faktor 10 schlechter als im
Zivilmodus des GPS?

> und demnächst Galileo.

Naja, demnächst. Demnächst werden erste Versuchssatelliten im Orbit
getestet...

Grüße,


Björn

--
BOFH excuse #317:

Internet exceeded Luser level, please wait until a luser logs off
before attempting to log back on.

Hannes Haidvogel

unread,
Mar 9, 2006, 3:10:44 PM3/9/06
to
Andreas Krey <yyx-n...@gmx.de> wrote:

Kommt darauf an, wie oft man die Satelliten kreissen lässt. Wenn man
genug Überlappungen hat, kann man die Bildränder weglassen.

Liebe Grüße
Hannes

Ralf Gunkel

unread,
Mar 9, 2006, 3:15:23 PM3/9/06
to

Jens Schmidt schrieb:

[Gfm mit GPS]

> Um wieder auf die Bahn zurückzukommen: Genauso könnte
> ein Ausfall durch dann größere Blockabschnitte aufgefangen
> werden. Wenn nur noch die Balisen die Position erkennen
> lassen, dann dürfen die Züge eben nicht mehr so dicht
> zusammen.
>

Es geht auch weniger um das "Hintereinander" als mehr das "Nebeneinander".
Der Zug sollte schon wissen auf welchem der 4m nebeneinader leigenden
Gleise er sich befindet.

;-)

Gut da kann man wieder Balisen nutzen.
Aber um eine Weichenstrasse ähnlich derzeitigen Stw mit konventoneller
Gleisfreimeldung einzeln aufzulösen braucht es da schon recht exakter
Bestimmung und jede Menge Balisen.
Undletztere will man ja auch so wenig wie möglich.
Bzw. glaubte man das mal... ;-)

Reinhard Schumacher

unread,
Mar 9, 2006, 3:50:00 PM3/9/06
to
Hannes Haidvogel <haid...@gmx.at> schrieb:

>Kommt darauf an, wie oft man die Satelliten kreissen lässt.

********
Müssen die dafür in den Kreißsaal...? Und wohin mit den vielen
Satellitchen?

SCNR

Lennart Blume

unread,
Mar 9, 2006, 3:51:23 PM3/9/06
to
Am Wed, 08 Mar 2006 13:39:43 -0500 schrieb Tom Orle:

>Nix da mit GPS - RFID tags and die Schlusscheibe pappen! Und jede
>Überwachungsstelle kriegt einen Scanner vom Supermarkt ;-))
>

>Billiger gehts nicht!

Ich halte die Idee gar nicht mal für so verkehrt. Jedes Fahrzeug
bekommt eine eindeutige ID, Vollständigkeitsprüfung anhand der
elektronischen Wagenliste. Damit kann man sich auch die GPS-Ortung von
Güterwagen sparen, zwecks Tracking und verlorene Loks findet man auch
schneller wieder.
Allerdings braucht man dann entsprechend viele Lesegeräte im Gleis, da
kann man auch gleich bei den Achszählern bleiben.

Gruß
Lennart

Tom Orle

unread,
Mar 9, 2006, 4:56:44 PM3/9/06
to
Reinhard Schumacher <nospam.s...@arcor.de> wrote:

>Das Problem ist aber, daß der Strichcode verwittern kann oder während
>der Fahrt verdreckt wird und so schlecht lesbar ist. Oder er wird
>durch Schnee oder Eis verdeckt.

Ich schrieb nicht von Strichcode sondern RFID Tags!
Und diese Probleme entfallen alle mit RFID Tags, weil die auch unter'm
Wagen oder hinter der Verkleidung angebracht werden könnten.

c't Magazin hat schon berichtet dass die auch hinter Kfz
Nummerschilder aufgetragen wurden. Was mich sehr überraschte dass man
das Radiosignal auch von hinter Metallschilder empfangen konnte.

Aber was wissen Computerfreaks schon von der Bahn - in einem Bericht
über Multicore CPU's in Ausgabe 4 des c't Magazins, verbildlichen die
dieses Konzept in dem sie in mehreren Graphiken, sage-und-schreibe,
zwei Loks *nebeneinander* vor einem Zug zeigen. (Seite 118 ff.)
;-))
Computer smarts können die schon haben - aber von der Bahn haben die
keine Ahnung.

Alle halt Autofahrer meint ...

-=tom=-

Alexander Beyrer

unread,
Mar 9, 2006, 4:58:15 PM3/9/06
to
Jens Schmidt schrieb:

> Christoph Schmitz schrieb:
>
> > Bekommen die Maschinen dann zusaetzliche Treibstoff-
> > reserven, damit sie fuer die Dauer der Albanienkrise
> > (wegen der GPS abgeschaltet wird) kreisen koennen?

[...]

> Ausserdem gibt es Backup-Möglichkeiten: Glonass und
> demnächst Galileo.

Ein Satellitensystem als Backup für ein
anderes Satellitensystem ist suboptimal,
wenn es auf der Sonne mal wieder so
richtig krachen sollte.

Gruß
Alex*Wegen starker Sonneneruptionen sind
alle Züge derzeit leider unbestimmt verspätet*ander

Alexander Beyrer

unread,
Mar 9, 2006, 4:58:32 PM3/9/06
to
Bjoern Schliessmann schrieb:

> Jens Schmidt wrote:

[...]

> > und demnächst Galileo.
>
> Naja, demnächst. Demnächst werden erste Versuchssatelliten im Orbit
> getestet...

Der erste Galileo ist oben und hat die Aufgabe
auf den zugeteilten Frequenzen zu senden, da
diese Zuteilung bei Nichtnutzung der Frequenzen
bald verfallen wäre.

Grüße
Alexander

Kai Garlipp

unread,
Mar 9, 2006, 5:05:54 PM3/9/06
to
On 09.03.2006 22:56, Tom Orle wrote:
> c't Magazin hat schon berichtet dass die auch hinter Kfz
> Nummerschilder aufgetragen wurden. Was mich sehr überraschte dass man
> das Radiosignal auch von hinter Metallschilder empfangen konnte.

Ursprünglich kam dieser Artikel in der Ausgabe die in der ersten Aprilwoche
aktuell ist. Aber die Realität mag mittlerweile den Aprilscherz überholt haben.

Bye Kai

Thomas Woditsch

unread,
Mar 9, 2006, 5:54:25 PM3/9/06
to
Tom Orle schrieb:

>Aber was wissen Computerfreaks schon von der Bahn - in einem Bericht
>über Multicore CPU's in Ausgabe 4 des c't Magazins, verbildlichen die
>dieses Konzept in dem sie in mehreren Graphiken, sage-und-schreibe,
>zwei Loks *nebeneinander* vor einem Zug zeigen. (Seite 118 ff.)

Da tust du der c't aber Unrecht - die haben auch einen Modellbahner in
der Redaktion und nutzen überproportional oft Bahnmotive (teilweise auch
Modellfotos) als Titelgrafik.

mfg

Thomas
--
/"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN
\ / AGAINST HTML IN E-MAIL AND NEWS
x
/ \

Peter Reinbold

unread,
Mar 9, 2006, 6:04:09 PM3/9/06
to
Christoph Schmitz schrieb:

> Andreas Krey wrote:
>
>>
>> Apropos: Wie löst man dieses Problem (Zugschlußbeobachtung) eigentlich
>> sonst bei Bahnhöfen mit nur einem Stellwerk?
>
>
> Hier wurde mal von einem Fall berichtet, wo der
> Zugschluss erst bei der Ausfahrt des Zuges fest-
> gestellt werden kann, der Gegenzug muss also so-
> lange warten.

Der Gegenzug auf einer eingleisigen Strecke muss so lange draußen vor
dem Einfahrsignal warten, bis der Zug im Bahnhof abgefahren ist? Das
könnte eng werden.

Nein, mal im Ernst: Das Zugpersonal muss auf bestimmten Bahnhöfen
Vollständigkeit melden, indem sie dem Fahrdienstleiter melden: "Zug xyz
mit Schluss in XYZ." Manchmal müssen sie melden, dass sie auch
rechtzeitig zum Stehen gekommen sind: "Grenzzeichen frei." Das bedeutet,
dass der Zug keinen Gebrauch vom Durchrutschweg machte und der Gegenzug
gefahrlos einfahren kann. Im Geschwindigkeitsheft sind hierfür die
Vermerke "ZM" für Zugschlussmeldung sowie "GM" für
Grenzzeichenfreimeldung (heißt das eigentlich so) vorgesehen.

--
Peter Reinbold mailto:ma...@peter-reinbold.de
Wuppertal

Tom Orle

unread,
Mar 9, 2006, 6:29:26 PM3/9/06
to
Thomas Woditsch <tho...@thwoditsch.de> wrote:

>Da tust du der c't aber Unrecht - die haben auch einen Modellbahner in
>der Redaktion und nutzen überproportional oft Bahnmotive (teilweise auch
>Modellfotos) als Titelgrafik.
>
>mfg
>

Thomas,

Nee, ich hab bloss das Smiley vergessen ;-) Ich bin ein treuer c't
Leser der das Heft sogar aus der USA abonniert (Eure Post ist verd...t
teuer, muss ich schon sagen ;-( ).

-=tom=-

Christoph Schmitz

unread,
Mar 9, 2006, 6:50:44 PM3/9/06
to
Peter Reinbold wrote:
> Christoph Schmitz schrieb:

>
>> Hier wurde mal von einem Fall berichtet, wo der
>> Zugschluss erst bei der Ausfahrt des Zuges fest-
>> gestellt werden kann, der Gegenzug muss also so-
>> lange warten.
>
> Der Gegenzug auf einer eingleisigen Strecke muss so lange draußen vor
> dem Einfahrsignal warten, bis der Zug im Bahnhof abgefahren ist?

Nein, Einfahren kann er (Freimeldung des Bahnhofsgleises
erfolgt direkt durch Hinsehen). Nur Ausfahren kann er
erst, wenn der erste Zug ausgefahren ist, weil erst dann
die Strecke freigemeldet werden kann.

Christoph

Bjoern Schliessmann

unread,
Mar 9, 2006, 7:11:21 PM3/9/06
to
Peter Reinbold wrote:

> Manchmal müssen sie melden, dass sie
> auch rechtzeitig zum Stehen gekommen sind: "Grenzzeichen frei."
> Das bedeutet, dass der Zug keinen Gebrauch vom Durchrutschweg
> machte und der Gegenzug gefahrlos einfahren kann.

Was hat Grenzzeichenfreiheit mit dem Überfahren Halt zeigender
Signale zu tun? Im Bf wird doch eh durch Hinsehen oder mittels
selbsttätiger GFM freigemeldet.

Grüße,


Björn

--
BOFH excuse #142:

new guy cross-connected phone lines with ac power bus.

Christoph Schmitz

unread,
Mar 9, 2006, 7:21:02 PM3/9/06
to
Bjoern Schliessmann wrote:
> Peter Reinbold wrote:
>
>>Manchmal müssen sie melden, dass sie
>>auch rechtzeitig zum Stehen gekommen sind: "Grenzzeichen frei."
>>Das bedeutet, dass der Zug keinen Gebrauch vom Durchrutschweg
>>machte und der Gegenzug gefahrlos einfahren kann.
>
> Was hat Grenzzeichenfreiheit mit dem Überfahren Halt zeigender
> Signale zu tun? Im Bf wird doch eh durch Hinsehen oder mittels

Wenn man haltzeigende Ausfahrsignale ueberfaehrt, steht
man nachher schlimmstenfalls nicht grenzzeichenfrei.

> selbsttätiger GFM freigemeldet.

Ich koennte mir vorstellen, dass der Fdl je nach Perspek-
tive und Entfernung nur schlecht selber erkennen kann, ob
die Zugspitze vor dem Signal oder dahinter steht.

Christoph

Bjoern Schliessmann

unread,
Mar 9, 2006, 7:33:10 PM3/9/06
to
Christoph Schmitz wrote:

> Ich koennte mir vorstellen, dass der Fdl je nach Perspek-
> tive und Entfernung nur schlecht selber erkennen kann, ob
> die Zugspitze vor dem Signal oder dahinter steht.

Habe mal nachgelesen (408.0231 Nr. 3 (9) a)). Wenn der Fdl das
Freisein des Fahrwegs, D-Wegs und der einmündenden Gleisabschnitte
nicht durch Hinsehen feststellen kann, darf er eine mittelbare
Fahrwegprüfung durchführen. Dazu muss er u.a. feststellen, dass

- der zuletzt gefahrene Zug den Abschnitt mit Schlusssignal
durchfahren hat,

- bei zur Kreuzung oder Überholung haltenden Zügen Spitze und
Schluss grenzzeichenfrei stehen.

Grüße,


Björn

--
BOFH excuse #276:

U.S. Postal Service

Reinhard Greulich

unread,
Mar 10, 2006, 1:38:41 AM3/10/06
to
Tom Orle schrieb am Thu, 09 Mar 2006 18:29:26 -0500:

> (Eure Post ist verd...t
> teuer, muss ich schon sagen ;-( ).

Dafür werden jetzt sogar Formel-1-Rennautos mit der Post geschickt.
Gerade las ich eine stolze Anzeige von DHL als Logistikpartner der
Formel 1.

Mir wären Verbesserungen an anderer Stelle auch lieber.

Gruß - Reinhard.

--
70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen,
jetzt mit Bildern vom Wintertreffen.

Hannes Haidvogel

unread,
Mar 10, 2006, 4:58:09 AM3/10/06
to
On Thu, 09 Mar 2006 21:50:00 +0100, Reinhard Schumacher
<nospam.s...@arcor.de> wrote:

>Hannes Haidvogel <haid...@gmx.at> schrieb:
>
>>Kommt darauf an, wie oft man die Satelliten kreissen lässt.
> ********
>Müssen die dafür in den Kreißsaal...? Und wohin mit den vielen
>Satellitchen?
>
>SCNR

Das macht man, damit man dann schneller viele Bilder von der Erde
bekommt. Außerdem: Wenn man dan genug ausgewachsene Satelliten hat,
hilft das gegen die Erderwärmung.

Liebe Grüße
Hannes

Hannes Haidvogel

unread,
Mar 10, 2006, 5:02:02 AM3/10/06
to

Christoph Schmitz <christoph...@post.rwth-aachen.de> wrote:

>Bjoern Schliessmann wrote:

>> Was hat Grenzzeichenfreiheit mit dem Überfahren Halt zeigender
>> Signale zu tun? Im Bf wird doch eh durch Hinsehen oder mittels
>
>Wenn man haltzeigende Ausfahrsignale ueberfaehrt, steht
>man nachher schlimmstenfalls nicht grenzzeichenfrei.
>
>> selbsttätiger GFM freigemeldet.
>
>Ich koennte mir vorstellen, dass der Fdl je nach Perspek-
>tive und Entfernung nur schlecht selber erkennen kann, ob
>die Zugspitze vor dem Signal oder dahinter steht.

Ich hab einmal von einem pensionierten (österr.) Fahrdienstleiter
gehört, dass das (Grenzzeichenfreimeldung) die Aufgabe des
Schlussschaffners war, der hatte dem Fahrdienstleiter nach Anhalten
des Zuges mittels Handzeichen zu melden, dass der Schluss des Zuges
grenzzeichenfrei steht.

Ich nehme an, dass das auch in diesem Fall so ist.

Liebe Grüße
Hannes

Andreas Krey

unread,
Mar 10, 2006, 6:08:17 AM3/10/06
to
* Jens Schmidt (Jens.Sc...@gmx.de)
...

> Die Treibstoffreserven brauchen sie sowieso. Und auch ohne
> GPS kann ein Flugzeug noch landen, aber eben nicht mehr
> so genau, also weiter auseinander gestaffelt.

...oder woanders.

> Um wieder auf die Bahn zurückzukommen: Genauso könnte
> ein Ausfall durch dann größere Blockabschnitte aufgefangen
> werden.

Wenn irgendein systematischer Ausfall zu Kapazitätsverlust
führt, ist das auch nicht lustig.

> Wenn nur noch die Balisen die Position erkennen
> lassen, dann dürfen die Züge eben nicht mehr so dicht
> zusammen.

...und erstmal ein lustiges Protokoll fahren, um die
Züge auseinander zu kriegen. Ein LZB-Ausfall ist ja
schon Arbeit genug in dieser Beziehung.

> Und zum GPS: Bisher gab es nur einen Ausfall in der
> Gegenrichtung.

Es gab von nicht allzulanger Zeit einen Ausfall eines
einzelnen Satelliten, der zu spinnen anfing und auch
ortsfeste Empfänger glauben ließ, sie bewegten sich mit
diversen km/h.

Kann sein, daß man das mit hinreichender Vielkanaligkeit
wegkompensiert bekommt.

Andreas

--
np: 4'33

Andreas Krey

unread,
Mar 10, 2006, 6:08:18 AM3/10/06
to
* Reinhard Schumacher (nospam.s...@arcor.de)
> Christoph Schmitz <christoph...@post.rwth-aachen.de> schrieb:
...

>>IIRC existieren aber auch Kameraloesungen. Oder
>>man richtet einen entsprechenden Posten ein bzw.
>>laesst eine arme Sau (Tf, Fdl-Azubi, ...) nach
>>hinten laufen.
>
> Ja, aber dann kann man meist auch warten, bis der Zug beim Fdl
> vorbeigefahren ist, das dauert dann auch nicht mehr länger...

Bei einer eingleisigen Strecke ist das mit dem Vorbeifahren
bei einer Zugkreuzung etwas schwierig.

Ich hatte mich aber auch schon gefragt, ob die Kameras plus
Beleuchtung (in Rammingen, jedenfalls zwischen Langenau und
Sontheim) für die Gleisfreimeldung oder die Zugschlußbeobachtung
existieren.

Ralf Gunkel

unread,
Mar 10, 2006, 11:29:37 AM3/10/06
to

Reinhard Greulich schrieb:


> Tom Orle schrieb am Thu, 09 Mar 2006 18:29:26 -0500:
>
>
>>(Eure Post ist verd...t
>>teuer, muss ich schon sagen ;-( ).
>
>
> Dafür werden jetzt sogar Formel-1-Rennautos mit der Post geschickt.
> Gerade las ich eine stolze Anzeige von DHL als Logistikpartner der
> Formel 1.
>

Dabei bekommt er die c't nicht mal mit der Schweizer Post, die *Schnell
Modus an* wie die SBB Schweinepreise hat *Schnell Modus off*.

*scnr*

Reinhard Schumacher

unread,
Mar 10, 2006, 6:42:15 PM3/10/06
to
Andreas Krey <yyx-n...@gmx.de> schrieb:

>> Ja, aber dann kann man meist auch warten, bis der Zug beim Fdl
>> vorbeigefahren ist, das dauert dann auch nicht mehr länger...
>
>Bei einer eingleisigen Strecke ist das mit dem Vorbeifahren
>bei einer Zugkreuzung etwas schwierig.

Nun, bis in den Bahnhof einfahren darf der Gegenzug durchaus,
Fahrwegprüfung durch Augenschein (oder wie immer das heute heisst).
Auf die Strecke ausfahren, von der der zu überprüfende Zug kommt, darf
er aber erst nach Feststellen des Zugschlusses. Ich sehe da kein
Problem.

Marc Haber

unread,
Mar 11, 2006, 1:34:34 AM3/11/06
to
Reinhard Schumacher <nospam.s...@arcor.de> wrote:
>Andreas Krey <yyx-n...@gmx.de> schrieb:
>>> Ja, aber dann kann man meist auch warten, bis der Zug beim Fdl
>>> vorbeigefahren ist, das dauert dann auch nicht mehr länger...
>>
>>Bei einer eingleisigen Strecke ist das mit dem Vorbeifahren
>>bei einer Zugkreuzung etwas schwierig.
>
>Nun, bis in den Bahnhof einfahren darf der Gegenzug durchaus,
>Fahrwegprüfung durch Augenschein (oder wie immer das heute heisst).
>Auf die Strecke ausfahren, von der der zu überprüfende Zug kommt, darf
>er aber erst nach Feststellen des Zugschlusses. Ich sehe da kein
>Problem.

Nun ja, wenn beide Züge dort hin müssen wo der jeweils andere her
kommt, wäre es schon praktisch, wenigstens einen Zugschluß vom
Stellwerk aus feststellen zu können.

Grüße
Marc

--
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Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Ralf Gunkel

unread,
Mar 11, 2006, 3:15:00 AM3/11/06
to

Marc Haber schrieb:


> Reinhard Schumacher <nospam.s...@arcor.de> wrote:
>
>>Andreas Krey <yyx-n...@gmx.de> schrieb:
>>
>>>>Ja, aber dann kann man meist auch warten, bis der Zug beim Fdl
>>>>vorbeigefahren ist, das dauert dann auch nicht mehr länger...
>>>
>>>Bei einer eingleisigen Strecke ist das mit dem Vorbeifahren
>>>bei einer Zugkreuzung etwas schwierig.
>>
>>Nun, bis in den Bahnhof einfahren darf der Gegenzug durchaus,
>>Fahrwegprüfung durch Augenschein (oder wie immer das heute heisst).

Fahrwegpüfung durch "Hinsehen". *würg*

>>Auf die Strecke ausfahren, von der der zu überprüfende Zug kommt, darf
>>er aber erst nach Feststellen des Zugschlusses. Ich sehe da kein
>>Problem.
>
>
> Nun ja, wenn beide Züge dort hin müssen wo der jeweils andere her
> kommt, wäre es schon praktisch, wenigstens einen Zugschluß vom
> Stellwerk aus feststellen zu können.
>

Damals [tm] als im Odenwald noch richtige Züge [tm] fuhren (und man
nicht einer Sardine gleichgesetzt war) gab der Zf des zuerst
eingefahrenen Zuges dem Fdl entweder per Handzeichen, Handschlag und
Parlare ode rper F-Kasten die Schlußmeldung.

Die heut verkehrenden Triebwagenkutscher machen das per Handy.
Interessanter weise auch dann wenn si wenige Sekunden danach aussteigen
um zur Reisendensicherungung die Kette beim Fdl zu öffnen.
*Kopfschüttel*

Reinhard Schumacher

unread,
Mar 11, 2006, 10:59:02 AM3/11/06
to
Ralf Gunkel <nutznetz.nos...@ralf-gunkel.de> schrieb:

>Die heut verkehrenden Triebwagenkutscher machen das per Handy.
>Interessanter weise auch dann wenn si wenige Sekunden danach aussteigen
>um zur Reisendensicherungung die Kette beim Fdl zu öffnen.
>*Kopfschüttel*

Vielleicht sollte man die Fernsprecher in den F-Kästen im Handy-Design
ausführen, damit die heutigen Tf auch wissen, wie man das bedienen
muß. :-)

Reinhard Schumacher

unread,
Mar 11, 2006, 11:05:15 AM3/11/06
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> schrieb:

>Reinhard Schumacher <nospam.s...@arcor.de> wrote:
>>Andreas Krey <yyx-n...@gmx.de> schrieb:
>>>> Ja, aber dann kann man meist auch warten, bis der Zug beim Fdl
>>>> vorbeigefahren ist, das dauert dann auch nicht mehr länger...
>>>
>>>Bei einer eingleisigen Strecke ist das mit dem Vorbeifahren
>>>bei einer Zugkreuzung etwas schwierig.
>>
>>Nun, bis in den Bahnhof einfahren darf der Gegenzug durchaus,
>>Fahrwegprüfung durch Augenschein (oder wie immer das heute heisst).
>>Auf die Strecke ausfahren, von der der zu überprüfende Zug kommt, darf
>>er aber erst nach Feststellen des Zugschlusses. Ich sehe da kein
>>Problem.
>
>Nun ja, wenn beide Züge dort hin müssen wo der jeweils andere her
>kommt, wäre es schon praktisch, wenigstens einen Zugschluß vom
>Stellwerk aus feststellen zu können.

Hm, dann lässt man den Zug, dessen Schluß am vom Fdl entgegegesetzen
Ende des Bahnhofs und dadurch nicht einsehbar wäre, vor der Einfahrt
stehen, bis der Schluß des Gegenzugs erkannt wurde. Anschließend gibt
es Durchfahrt für den draußen stehenden Zug.

Jens Schmidt

unread,
Mar 11, 2006, 11:17:10 AM3/11/06
to
Ralf Gunkel wrote:

> Fahrwegpüfung durch "Hinsehen". *würg*

Du meinst, kein Deinen Arbeitsplatz sicherndes Verfahren? :-)

> Die heut verkehrenden Triebwagenkutscher machen das per Handy.
> Interessanter weise auch dann wenn si wenige Sekunden danach aussteigen
> um zur Reisendensicherungung die Kette beim Fdl zu öffnen.
> *Kopfschüttel*

Sicherheit? Ein formaler Ablauf mit Aufzeichnung auf dem Sprachspeicher
ist da bestimmt besser als einfaches Händeschütteln ohne Eintrag im
Händeschüttelbuch.
--
Viele Grüße,
Jens Schmidt

Ralf Gunkel

unread,
Mar 11, 2006, 4:06:35 PM3/11/06
to

Jens Schmidt schrieb:

Und wo wird das Handygespräch aufgezeichnet?

Lennart Blume

unread,
Mar 11, 2006, 4:39:38 PM3/11/06
to
Am Sat, 11 Mar 2006 17:05:15 +0100 schrieb Reinhard Schumacher:

>>Nun ja, wenn beide Züge dort hin müssen wo der jeweils andere her
>>kommt, wäre es schon praktisch, wenigstens einen Zugschluß vom
>>Stellwerk aus feststellen zu können.
>
>Hm, dann lässt man den Zug, dessen Schluß am vom Fdl entgegegesetzen
>Ende des Bahnhofs und dadurch nicht einsehbar wäre, vor der Einfahrt
>stehen, bis der Schluß des Gegenzugs erkannt wurde. Anschließend gibt
>es Durchfahrt für den draußen stehenden Zug.

Tja, und wenn das Stellwerk nun in der Mitte im Empfangsgebäude ist?
Der Fall ist bei kleinen Bahnhöfen an eingleisiger Strecke nicht
selten.

Gruß
Lennart

Lennart Blume

unread,
Mar 11, 2006, 4:50:08 PM3/11/06
to
Am Sat, 11 Mar 2006 22:06:35 +0100 schrieb Ralf Gunkel:

>> Sicherheit? Ein formaler Ablauf mit Aufzeichnung auf dem Sprachspeicher
>> ist da bestimmt besser als einfaches Händeschütteln ohne Eintrag im
>> Händeschüttelbuch.
>
>Und wo wird das Handygespräch aufgezeichnet?

Beim BND.

Gruß
Lennart

Ralf Gunkel

unread,
Mar 11, 2006, 4:58:11 PM3/11/06
to

Lennart Blume schrieb:

*rotfl*

Simmt. Hätte ich dran denken können.

Reinhard Greulich

unread,
Mar 11, 2006, 5:58:31 PM3/11/06
to
Ralf Gunkel schrieb am Sat, 11 Mar 2006 22:58:11 +0100:

> > Beim BND.
> >
> *rotfl*
>
> Simmt. Hätte ich dran denken können.

Nee, die liegen doch lieber in klimatisch angenehmeren Gefilden in der
Sonne. Aber unsere amerikanischen Freunde haben doch gerade ihren
Echelon-Horchposten von Bad Aibling nach Griesheim verlegt, weil sie
da besser Industriespio^WTerroristen bekämpfen können.
<http://kai.iks-jena.de/miniwahr/darmstadt-griesheim.html>
Bestimmt leisten die gern mal Amtshilfe für den VGF.

Joerg Jonas

unread,
Mar 12, 2006, 2:04:07 AM3/12/06
to
On Sat, 11 Mar 2006 09:15:00 +0100, Ralf Gunkel
<nutznetz.nos...@ralf-gunkel.de> wrote:

>Die heut verkehrenden Triebwagenkutscher machen das per Handy.=20
>Interessanter weise auch dann wenn si wenige Sekunden danach aussteigen=20
>um zur Reisendensicherungung die Kette beim Fdl zu =F6ffnen.
>*Kopfsch=FCttel*

Warum nicht? Wenn die Kutscher immer dieselben Handlungen in derselben
Reihenfolge machen, vergessen sie nichts. Auch dann nicht, wenn sie
das Kuhgatter aufmachen müssen.

-JJ

--
___________________________________ Nazis schaden auch Dir! _____
F650 "Bergziege" 04/99..10/05 9..76Mm * R1150GS 12/05 .. 41..44Mm

Andreas Krey

unread,
Mar 12, 2006, 2:18:15 AM3/12/06
to
* Reinhard Schumacher (nospam.s...@arcor.de)
...

> Hm, dann lässt man den Zug, dessen Schluß am vom Fdl entgegegesetzen
> Ende des Bahnhofs und dadurch nicht einsehbar wäre, vor der Einfahrt
> stehen, bis der Schluß des Gegenzugs erkannt wurde. Anschließend gibt
> es Durchfahrt für den draußen stehenden Zug.

Bei solchen Bahnhöfen ist das Stellwerk dummerweise meist im
EG untergebracht, von wo aus man beide Enden nicht sieht. Am
naheliegendsten wäre es noch, den Zugschluß durch den Tf des
jeweils anderen Zuges beobachten und melden zu lassen. :-)

Ralf Gunkel

unread,
Mar 12, 2006, 2:46:12 AM3/12/06
to

Joerg Jonas schrieb:


> On Sat, 11 Mar 2006 09:15:00 +0100, Ralf Gunkel
> <nutznetz.nos...@ralf-gunkel.de> wrote:
>
>
>>Die heut verkehrenden Triebwagenkutscher machen das per Handy.=20
>>Interessanter weise auch dann wenn si wenige Sekunden danach aussteigen=20
>>um zur Reisendensicherungung die Kette beim Fdl zu =F6ffnen.
>>*Kopfsch=FCttel*
>
>
> Warum nicht? Wenn die Kutscher immer dieselben Handlungen in derselben
> Reihenfolge machen, vergessen sie nichts. Auch dann nicht, wenn sie
> das Kuhgatter aufmachen müssen.
>

Zu was immer die gleichen Handlungen führen haben wir vor einer Woche
erlebt...
Du kannst das Thema "da war immer Grün" ;-)

Jens Schmidt

unread,
Mar 12, 2006, 5:04:04 AM3/12/06
to
Ralf Gunkel schrieb:

> Jens Schmidt schrieb:


>> Sicherheit? Ein formaler Ablauf mit Aufzeichnung auf dem Sprachspeicher
>> ist da bestimmt besser als einfaches Händeschütteln ohne Eintrag im
>> Händeschüttelbuch.
>
> Und wo wird das Handygespräch aufgezeichnet?

In der Vermittlungsstelle für das andere Ende der Verbindung? Das sollte
doch ein Gespräch mit dem Fdl sein, oder?

Ralf Gunkel

unread,
Mar 12, 2006, 5:34:00 AM3/12/06
to

Jens Schmidt schrieb:

Lesen, verstehen.
Ich schrieb von Handygesprächen.

Michael Platen

unread,
Mar 11, 2006, 4:03:50 PM3/11/06
to
Moin Zusammen,

Tom Orle schrieb in <3h7112db4qtug5o9d...@4ax.com>:

> c't Magazin hat schon berichtet dass die auch hinter Kfz
> Nummerschilder aufgetragen wurden. Was mich sehr überraschte dass man
> das Radiosignal auch von hinter Metallschilder empfangen konnte.
>

WIMRE war das in Großbritannien, die haben Kunstoffschilder....

--
Viele Grüße

Michael Platen

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