chg
Hallo!
Spontan fällt mir noch der Relaisblock ein, der im Prinzip genauso
arbeitet
wie der Felderblock.
Gruß, Sebastian
Gleichstrom-Blocksysteme in allerlei Ausfuehrungen.
Gruss,
Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!
E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
>>Weltweit wurden neben dem in Deutschland gebräuchlichen
>>Wechselstrom-Felderblock sicher noch andere elektrische manuelle
>>Blocksysteme entwickelt. Was gibt es denn sonst noch?
>
> Gleichstrom-Blocksysteme in allerlei Ausfuehrungen.
Wie funktionieren die?
chg
Naja, die einfachste Ausfuehrung ist: Strom auf die Leitung und das
loest dann beim Nachbarstellwerk einen Impuls/Dauerstrom (wie auch
immer) aus.
Gruß
Steffen
--
Steffen Buhr, Berlin
sb...@blocksignal.de
eMail ans from geht ungelesen nach /dev/tonne
Wobei, eine Strecke ganz ohne Streckenblock ist auch 'elektrisch'.
Schliesslich muessen die Zugmeldungen ja irgendwie abgewickelt werden.
Und wenn man sich nicht Tauben oder Rauchzeichen bedient, ist da schon
ein wenig Strom notwendig. :-)
Die Rauchzeichen wurden damals abgeschafft, da sie des öfteren mit dem
Rauchausstoß von Dampflokonmotiven verwechselt wurden, was zu vielen
Unfällen führte... :-)
>>Weltweit wurden neben dem in Deutschland gebräuchlichen
>>Wechselstrom-Felderblock sicher noch andere elektrische manuelle
>>Blocksysteme entwickelt. Was gibt es denn sonst noch?
>>
>
> Außer den bereits genannten gibt es noch Tonfrequenzblock sowie bei ESTW
> Block per Rechnerkopplung.
Besonders hätten mich ausländische Blocksysteme interessiert, die etwa
dem technischen Stand des Felderblocks entsprechen, denn darüber findet
man in Deutschland (und auf Deutsch) leider nur sehr wenig Informationen.
Das einzige, was ich bislang gefunden habe, ist der englische "Absolute
Block" (unter www.signalbox.org), aber das ist ja gar kein richtiger
Block (weil keine Abhängigkeit zu den Signalen besteht). Ist das
eigentlich eher ein Streckenblock oder ein Bahnhofsblock (oder beides)?
Laut "European Railway Signalling" gibt es jedoch verschiedene manuelle
Blocksysteme in Europa, so gibt es Wechselstromblock (der wohl dem
Felderblock ähnelt) in Belgien, Spanien und Teilen Großbritanniens, in
Spanien gibt es einen Block, der mit Gleichstrompulsen arbeitet, in
Frankreich einen, der mit codierten Strömen (Impulse oder Frequenzen)
arbeitet.
Kann irgendjemand näheres über die Funktionsweise dieser Blocksysteme sagen?
Außerdem wird dort in wenigen Sätzen das Grundprinzip des manuellen
Blocks erklärt und auf Abweichungen einiger Bahnen hingewiesen. So wird
etwa in Österreich der Vorblock bereits bei der Fahrtstellung des
Signals abgegeben, nicht erst bei der Haltstellung. Stimmt das?
In Italien dagegen gibt es keinen Rückblock, d.h. der Block funktioniert
genau umgekehrt wie in Deutschland: Die Blockstrecke ist in
Grundstellung geblockt und wird auf Anfrage vom benachbarten Stellwerk
entblockt. Sobald ein Zug in den Block einfährt, wird die Strecke wieder
geblockt. Das bringt es wohl mit sich, daß auf den Erlaubniswechsel
verzichtet wird, da man sich ja ohnehin erst mit der Entblockung der
Blockstrecke auf eine Richtung festlegt. Die Informationsübertragung
erfolgt über Gleichstromimpulse, mit denen noch weitere Informationen
etwa über die Art des Zuges übertragen werden.
Auch hierzu wäre es interessant, weitere Informationen zu bekommen.
chg
Dann wuerde ich Dir mal empfehlen, in einer Bibliothek (soweit dort
vorhanden) in das Roell'sche Eisenbahnlexikon zu werfen. Dort werden
'auf der Hoehe der Zeit' auch auslaendische Blocksysteme abgehandelt.
|> Blocks erklärt und auf Abweichungen einiger Bahnen hingewiesen. So wird
|> etwa in Österreich der Vorblock bereits bei der Fahrtstellung des
|> Signals abgegeben, nicht erst bei der Haltstellung. Stimmt das?
Ich vermute, Du spielst auf aeltere Anlagen an. Beim oesterreichischen
Bahnhofsblock wurde mit der Befehlsabgabe an den Waerter gleichzeitig
vorgeblockt. Praktisch, da der Waerter so nix mit der Streckenblockbedienung
zu tun hatte, unpraktisch, wenn der Befehl nicht ausgenutzt wurde, da dann
die Strecke trotzdem geblockt war.
|> genau umgekehrt wie in Deutschland: Die Blockstrecke ist in
|> Grundstellung geblockt und wird auf Anfrage vom benachbarten Stellwerk
|> entblockt.
Auf eingleisigen Strecken: siehe Felderblock Bauform B.
> Besonders hätten mich ausländische Blocksysteme interessiert, die etwa
> dem technischen Stand des Felderblocks entsprechen, denn darüber findet
> man in Deutschland (und auf Deutsch) leider nur sehr wenig Informationen.
>
> Das einzige, was ich bislang gefunden habe, ist der englische "Absolute
> Block" (unter www.signalbox.org), aber das ist ja gar kein richtiger
> Block (weil keine Abhängigkeit zu den Signalen besteht). Ist das
> eigentlich eher ein Streckenblock oder ein Bahnhofsblock (oder beides)?
In England kennt man keine Unterscheidung Bahnhof ./. freie Strecke.
Insofern wäre "beides" oder auch ein "kann man so nicht sagen" wohl
zutreffend.
KL
> In England kennt man keine Unterscheidung Bahnhof ./. freie Strecke.
> Insofern wäre "beides" oder auch ein "kann man so nicht sagen" wohl
> zutreffend.
So wie der Block beschrieben wird, erscheint er mir tatsächlich als
"beides". Ist es denn bei allen Bahnen, die nicht zwischen Bahnhof und
Strecke unterscheiden, so, daß es auch keine Unterscheidung zwischen
Bahnhofs- und Streckenblock gibt?
Kann vielleicht jemand, der das weiß, mal eine Übersicht posten, welche
Bahnen (insbesondere europäische) zwischen Bahnhof und Strecke
unterscheiden und welche nicht (und vielleicht auch, ob das bei denen
traditionell so ist oder ob sie das erst in jüngerer Zeit eingeführt haben)?
chg
> Kann irgendjemand näheres über die Funktionsweise dieser Blocksysteme sagen?
Suche mal im KVK nach "Roger Rétiveau: la signalisation ferroviaire". Dort
sind die französischen manuellen Blockbauarten gut beschrieben (zumindest
die aktuell verwendeten).
Das sind z.B. "BMU" (block manuel unifié) und "BMVU" (block manuel à voie
unique). Die funktionieren etwas anders als unser Felder- und Relaisblock
und sind eher mit dem Tf-Block zu vergleichen. Die Bedienung erfolgt wie
beim Relaisblock durch Tasten. Es gibt keine Erlaubnis; beim BMVU muß vor
dem Zulassen einer Fahrt die "Test"-Taste gedrückt werden. Damit wird auf
der Gegenseite die Grundstellung des Blocks und der Ausfahrsignale geprüft
und diese verriegelt. Nun hat der Stellwerker ca. eine Minute Zeit, das
Ausfahrsignal zu stellen, ansonsten geht die Anlage wieder in Grundstellung.
Die Gegenstelle kann durch Umlegen eines Schalters auch verhindern, daß der
"Test" erfolgreich verläuft. Nach der Ausfahrt wird mittels Taste
vorgeblockt ("annonce"), nach der Einfahrt zurückgeblockt ("reddition" +
"arrêt sonnerie").
Die Übertragung der Informationen erfolgt direkt (nur beim BMU, stirbt aus)
per Relais über vier Blockleitungen, über gleichstromcodierte Impulse über 3
Leitungen (drei Impulse à 35 ms auf drei Leitungen mit drei Möglichkeiten
gibt 3*3*3=27 Informationen, die übermittelt werden können), oder über
frequenzcodierte Pulse ähnlich dem Tf-Block.
--
Gruss * Holger Metschulat
Holger * e-mail: ho...@stellwerke.de, http://www.sgs.wh.tu-darmstadt.de/homer
"Internet-Nutzung ist ein Privileg und kein Recht."
(Rechnerraum-Ordnung an der Uni von 1994)
Der Streckenblock hat die Aufgabe den Zug auf technischen Weg zu zwingen,
dass er im "Raumabstand" fährt.
In Österreich werden verwendet:
a) Felderblock
b) Relaisblock (z.B.: ZG62 Zeichengabestreckenblock)
Die blockmäßige Sicherung des Streckenblockes beginnt beim Ausfahrsignal und
endet beim Einfahrsignal.
z.B.: ZG62, Sbl60A, X25,....
Grüsse Daniel
"Christian Gruber" <chg0...@linux.zrz.tu-berlin.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3D39A5CC...@linux.zrz.tu-berlin.de...
-----= Posted via Newsfeeds.Com, Uncensored Usenet News =-----
http://www.newsfeeds.com - The #1 Newsgroup Service in the World!
-----== Over 80,000 Newsgroups - 16 Different Servers! =-----
[Rest gekürzt]
Gibt es den tatsächlich noch irgendwo? Ich bin mir eigentlich zu 99
Prozent sicher, dass die Antwort 'nein' lauten müsste. Selbst Strecken,
die bis zuletzt, das heißt: bis zum jüngsten Umbau auf allerneueste
Stellwerkstechnik, EStW, mechanische Stellwerke und Flügelsignale
behielten, waren in aller Regel schon vor längerer Zeit auf
Zeichengabe-Streckenblock umgebaut worden. Dies betrifft etwa
Sigmundsherberg - Gmünd NÖ (obere FJB).
--
Michael Suda
A-1150 Wien, Oesterreich/Austria/Autriche
Wie sieht's an der Grenze nach Lindau=Reutin aus?
> Wie verbreitet ist Felder-Streckenblock in Deutschland denn noch?
Sehr, denn die mechanischen und elektromechanischen Stellwerke wurden nur
auf automatische Blocktechniken umgebaut, wenn die Nachbarstellwerke
umgebaut wurden (meist bei SpDrX60; bei DrS2 und ESTW wird oft der
Felderblock beibehalten und das Nachbarstellwerk bekommt Relaisblock).
Es soll sogar schon Handblock (=Blockkasten mit Kurbel etc.) im ESTW
eingebaut worden sein.
Außerdem geht die Kopplung von ESTW und Ost-Relaistechnik wohl nur mit
Relaisblock, sodaß Automatikblockstrecken auf Relaisblock zurückgebaut
wurden.
<satire>Wenn Siemens-ESTWs und Lorenz-ESTWs mal miteinander gekoppelt werden
müssen, einigt man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, und der ist
Relaisblock.</satire>
Wann denn das? Wenn ein ESTW an ein altes Stw grenzt? Kann man nicht den
Handblock irgendwie über Relais "emulieren"?
> <satire>Wenn Siemens-ESTWs und Lorenz-ESTWs mal miteinander gekoppelt
> werden müssen, einigt man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, und
> der ist Relaisblock.</satire>
Also in allen Betriebszentralen ;-)
MFG Michi
--
Das Schlimme ist, dass es vereinzelte Desperados unter den Fahrern
gibt, die ihre Mühle auch durch den Schnee prügeln - und wenn man dann
pünktlich zu den üblichen Verspätungszeiten am Bahnsteig erscheint,
hat man einfach Pech. (Jakob Krieger in muc.verkehr)
Nicht immer, im ESTW-S gibt es Anpassungsschaltungen für AB2 u. AB70.
> <satire>Wenn Siemens-ESTWs und Lorenz-ESTWs mal miteinander gekoppelt werden
> müssen, einigt man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, und der ist
> Relaisblock.</satire>
>
Die werden bereits gekoppelt. Ohne Relaisblock.
Grüsse
Frank
Kurbel dann mit Motor bedient?
Grüße
Marc
--
------------------------------------------------------------------------------
Marc Haber \ " Mensch, willst Du schnell und sorglos reisen,
Mailadresse im Header \------------\ so fahre mit der Bahn von Eisen. "
Bitte keine "courtesy copies", Danke! \ - Prof. Dr. Heinz Haber, 1975.
> Holger Metschulat <ho...@stellwerke.de> wrote:
> >Es soll sogar schon Handblock (=Blockkasten mit Kurbel etc.) im ESTW
> >eingebaut worden sein.
>
> Kurbel dann mit Motor bedient?
Felderblock mit Motorinduktor gibt es. Natürlich ist am Blockwerk dann
keine Kurbel dran.
KL
>Es soll sogar schon Handblock (=Blockkasten mit Kurbel etc.) im ESTW
>eingebaut worden sein.
Send pix!
Gruß
Lennart
>> Außerdem geht die Kopplung von ESTW und Ost-Relaistechnik wohl nur mit
>> Relaisblock, sodaß Automatikblockstrecken auf Relaisblock zurückgebaut
>> wurden.
>>
>
>Nicht immer, im ESTW-S gibt es Anpassungsschaltungen für AB2 u. AB70.
Hier gibt es sogar eine Anpassung an den AB37.
Gruß
Lennart
[X]Mee too, please!
> Wann denn das? Wenn ein ESTW an ein altes Stw grenzt? Kann man nicht den
> Handblock irgendwie über Relais "emulieren"?
Ich denke mal, ja, wenn diese Anpassung nur "vorübergehend" ist, sodaß es
sich nicht lohnt, Relaisblock einzurichten.
Lennart Blume schrieb:
Das kann ich nicht, aber ein kleines Dr Stellwerk (agebl. Sp Dr S60) mit
freistehendem Blockkasten für beide Fahrtrichtungen ist mir bekannt. Der
Fdl hat sogar einen Rückspiegel zur Zugschlußbeobachtung. :-)
Bilder habe ich, glaube ich, auch nicht.
Gibt es den Estw ohne selbstätige Gleisfreimeldung? Nur
dann macht ein "Handblock" ja sinn.
MfG
Knud
>Das kann ich nicht, aber ein kleines Dr Stellwerk (agebl. Sp Dr S60) mit
>freistehendem Blockkasten für beide Fahrtrichtungen ist mir bekannt. Der
>Fdl hat sogar einen Rückspiegel zur Zugschlußbeobachtung. :-)
Wo ist das denn?
mfg
Thomas
--
Thomas Woditsch
45894 Gelsenkirchen
EDUL / EGBN
Auf navajo heissen Computer übrgens "béésh nitséskee" = denkendes Metall
>Das kann ich nicht, aber ein kleines Dr Stellwerk (agebl. Sp Dr S60) mit
>freistehendem Blockkasten für beide Fahrtrichtungen ist mir bekannt.
Interessant. Bisher kannte ich nur die Variante mit Motorinduktur im
Relaisraum.
>Der Fdl hat sogar einen Rückspiegel zur Zugschlußbeobachtung. :-)
In Büchen gab's das mal über Monitor.
>Bilder habe ich, glaube ich, auch nicht.
Schade.
>Gibt es den Estw ohne selbstätige Gleisfreimeldung?
Bei Nebengleisen ja, für Hauptgleise oder sogar auf der freien Strecke
kann ich mir das nicht vorstellen. Der Fdl hat ja selten Sicht auf die
Außenanlage, da wird es mit der Zugschlußbeobachtung etwas schwierig.
Oder man müßte wieder auf obige Kamera - Monitor Lösung zurückgreifen.
Gruß
Lennart
Bastelloesung fuer eine elektrisch gestellte Weiche in Usingen:
Weiche grundsaetzlich rot ausgeleuchtet. Will der Fdl die Weiche
umstellen, muss er ans Fenster gehen und Augscheinpruefung
durchfuehren. Am Fenster befindet sich ein Taster. Drueckt er auf
diesen, wird die Weiche fuer etwa 30 Sekunden freigemeldet. Dann kann
er sie umstellen...
>Bastelloesung fuer eine elektrisch gestellte Weiche in Usingen:
>Weiche grundsaetzlich rot ausgeleuchtet. Will der Fdl die Weiche
>umstellen, muss er ans Fenster gehen und Augscheinpruefung
>durchfuehren. Am Fenster befindet sich ein Taster. Drueckt er auf
>diesen, wird die Weiche fuer etwa 30 Sekunden freigemeldet. Dann kann
>er sie umstellen...
Ungewöhnlich. Die Weiche vom Hauptgleis ins Nebengleis hat ohnehin
eine Freimeldung und bei Weichen innerhalb von nicht freigemeldeten
Nebengleisen ist meist Ortsbedienung.
Gruß
Lennart
Bei besagter Weiche handelt es sich um reine Nebengleise. Dass diese
keine Ortsbedienung hat, mag irgendeinen Grund haben, der sich mir
verschliesst oder ich habe ihn schon laengst wieder vergessen. Damit
Ihr aber nicht denkt, ich wuerde Euch was erzaehlen, hier eine
leichte Vergroesserung des Lupenbildes:
http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting/usingen.jpg
Der rote Pfeil gehoert uebrigens nicht zur Lupe. :-)
>Knud Schlotfeld schrieb:
>
>>Das kann ich nicht, aber ein kleines Dr Stellwerk (agebl. Sp Dr S60) mit
>>freistehendem Blockkasten für beide Fahrtrichtungen ist mir bekannt. Der
>>Fdl hat sogar einen Rückspiegel zur Zugschlußbeobachtung. :-)
>
>Wo ist das denn?
Gab es nicht aehnliches in Helmstedt mit der Anpassung vom SpDrS600
zur Reichsbahn herueber?
Armin
--
Armin Muehl
http://www.muehlenroda.de (Muehl privat)
http://www.museumsstellwerk.de (Stellwerk Rpf)
http://home.t-online.de/home/muehl.armin/mfm.htm
(Muensterlaendisches Feldbahnmuseum e.V.)
Felderblockkaesten in beiden Richtungen? Wohl kaum. Ausserdem wuerde ich
behaupten, dass auf Helmstedter Seite bestimmt Relaisblockfelder auf der
Stelltafel angeordnet waren.
Dachte schon was macht der rote Pfeil der SBB auf einem Monitor der FKE. ;-)
Denke das dies das Pendant zu der Handweiche mit ELP wie im stillgelegten
Gleis in Friedrichsdorf oder in Ffm-Süd Abstellanlage ist.
Da dort die Anordnung vom Haptgleis aus folgende ist:
[|]-| Ls
__________
Gs / [|]-| Ls
___/____/___________
_________/_____________________Hauptgleis
Da zwischen der Gs und den Ls'en eine Handweiche lag/liegt wurde diese mir
einem Endlageprüfer (ELP) am Spitzenverschluß ausgerüstet damit das Ls nur
auf Fahrt geht wenn die Handweiche richtig liegt.
Anscheinend hat man sich hier diesen "Spaß" gespart und dafür die elektr.
Weiche mit "Klimzugschaltung" gebaut.
Reine Vermutung.
Thomas Woditsch schrieb:
> Knud Schlotfeld schrieb:
>
> >Das kann ich nicht, aber ein kleines Dr Stellwerk (agebl. Sp Dr S60) mit
> >freistehendem Blockkasten für beide Fahrtrichtungen ist mir bekannt. Der
> >Fdl hat sogar einen Rückspiegel zur Zugschlußbeobachtung. :-)
Es wird ja noch witziger, weil hier auch jemand sitzen wird, wenn
die Weichen und Signale aus Hannover gestellt werden werden.
(Falls das je kommt)
> Wo ist das denn?
Bei mir zu Hause
Es geht um die Üst Eiderbrücke.
MfG
KNud
> Das sind z.B. "BMU" (block manuel unifié) und "BMVU" (block manuel à voie
> unique).
> [...]
Seit wann werden denn diese Blockbauarten verwendet? (Seit wann findet
denn eigentlich der deutsche Felderblock Anwendung?)
chg
BMVU, BMU: muesste ich nachlesen. Jedenfalls erst recht spaet, da es ja
vereinheitlichte Blockbauarten sind, die erst entsprechend spaet nach
den regionalen Bauarten (Lartigue, PLM, ...) kamen.
|> (Seit wann findet denn eigentlich der deutsche Felderblock Anwendung?)
Im Prinzip unveraendert seit der Erfindung der Blockfelder gegen 1870.
Gut, von so Aenderungen wie Einfuehrung des Endfelds oder getrennte/
gekuppelte Tasten mal abgesehen.
Nennt sich vorübergehende Felderblockendstelle. Die SpDrS60-Stellwerke
hatten keine Relaisblockschaltungen, mit denen man sie an
Felderblockstrecken hätte anpassen können (Siemens dachte wohl, daß die
mechanischen Stellwerke sehr schnell aussterben würden ...)
Jedenfalls hat sie die Bahn dann einige Bastellösungen einfallen lassen
müssen, um das trotzdem zu machen. Einmal kann man die Strecke auf
Selbstblock umstellen und dem mechanischen Stellwerk den Selbstblock
beibringen, oder man baut im SpDrS60 schonmal eine Selbstblockbaugruppe ein
und ersetzt die Informationen, die normalerweise von der
Selbstblockbaugruppe des anderen Stellwerks kommen, durch Kontakte am
Felderblock. Der Felderblock simuliert der Selbstblockbaugruppe praktisch
eine Strecke mit Selbstblock.
> Bilder habe ich, glaube ich, auch nicht.
Siehe die Stellwerksbilder auf http://www.stellwerke.de, Darmstadt Ost und
Gau Algesheim (letzteres wurde vor kurzem abgebaut).
> Gibt es den Estw ohne selbstätige Gleisfreimeldung? Nur
> dann macht ein "Handblock" ja sinn.
Nein, dann könnte man auch Relaisblock verbauen. Handblock wird gebaut, wenn
man sich die Relaisblockbaugruppen sparen will, da der Nachbarbahnhof eh
bald umgerüstet wird.
War das die Lösung, die so auch im Signallabor Darmstadt zur Anwendung
gekommen ist? Was ist der Nachteil dieser Lösung (dh. welchen Vorteil
hat es, einem mechanischem Stellwerk Selbstblock beizubringen)?
Grüße,
Andi
--
PGP 1024/89FB5CE5 DC F1 85 6D A6 45 9C 0F 3B BE F1 D0 C5 D1 D9 0C
die Weltherrschaft erringen Ziel des Spiels "Risiko" 1976
die Welt zu befreien ... und 1990.
Weder, noch. Fb-Endstelle haette in Edemuehlen dann den
Felderblockkasten gehabt, Sb-Anpassung haette in Wilhelmstal das Endfeld
gefehlt.
> Was ist der Nachteil dieser Lösung (dh. welchen Vorteil
> hat es, einem mechanischem Stellwerk Selbstblock beizubringen)?
Es sind alles Frickelloesungen. Relaisblock ist da hingegen 'sauber'.
Auf beiden beteiligten Stellwerken.
> Weder, noch. Fb-Endstelle haette in Edemuehlen dann den
> Felderblockkasten gehabt, Sb-Anpassung haette in Wilhelmstal das Endfeld
> gefehlt.
Wie war das dann gelöst? Relaisblock? Schrieb Holger M. nicht, das das
bei SpDrS 60 nicht gehen würde? Oder war Edemühlen kein SpDrS 60?
>> Was ist der Nachteil dieser Lösung (dh. welchen Vorteil
>> hat es, einem mechanischem Stellwerk Selbstblock beizubringen)?
> Es sind alles Frickelloesungen. Relaisblock ist da hingegen 'sauber'.
> Auf beiden beteiligten Stellwerken.
Und wie bringt man das dem SpDrS 60 bei?
Holger Metschulat schrieb:
>
> Nennt sich vorübergehende Felderblockendstelle.
Eines der vielen "ewigen" Provisorien. Als am Nachbarstellwerk
der Bahnübergang verbreitert wurde, hieß es zunächst, es werde eine
"Ecke" aus dem Erdgeschoss des Stw geschlagen, damit auch der
Radweg wieder die volle Breite erhalte Wenig später hieß es,
daß doch bald ein neues Stw kommt.
Das ist mehr als 15 Jahre her.
> Selbstblockbaugruppe des anderen Stellwerks kommen, durch Kontakte am
> Felderblock. Der Felderblock simuliert der Selbstblockbaugruppe praktisch
> eine Strecke mit Selbstblock.
>
> > Gibt es den Estw ohne selbstätige Gleisfreimeldung? Nur
> > dann macht ein "Handblock" ja sinn.
>
> Nein, dann könnte man auch Relaisblock verbauen. Handblock wird gebaut, wenn
> man sich die Relaisblockbaugruppen sparen will, da der Nachbarbahnhof eh
> bald umgerüstet wird.
Definiere "bald" ;-)
MfG
Knud
Hingebastelt. Auf dem Stelltisch sah es so aus wie Selbstblock, in
Wilhelmstal wie normaler Felderblock.
> > Es sind alles Frickelloesungen. Relaisblock ist da hingegen 'sauber'.
> > Auf beiden beteiligten Stellwerken.
> Und wie bringt man das dem SpDrS 60 bei?
Was bei SpDrS59 etc. ging, haette man auch - bei gutem Geld^wWillen -
problemos auf dem 60er implementieren koennen.
Signaltechnisch sicher?
>>Hingebastelt. Auf dem Stelltisch sah es so aus wie Selbstblock, in
>>Wilhelmstal wie normaler Felderblock.
> Signaltechnisch sicher?
Mir ist mal ein Rückblocken verlorengegangen (Ich Fdl in Wilhelmstal,
Zug fuhr aus, wurde vorgeblockt, Rückblock kam nie an).
Ja. Bei der Sb-Anpassung verzichtet man auf der mechanischen Seite ja auf
das Endfeld. Hier war es zusaetzlich halt noch vorhanden.
Ist doch besser als umgekehrt. Vermutlich sind die Herren Juergens/Kutzner
auf Zs 1 eingefahren.
> Ist doch besser als umgekehrt. Vermutlich sind die Herren Juergens/Kutzner
> auf Zs 1 eingefahren.
Die konnten sich an nichts mehr erinnern, auch nicht an einen
Zugschluß. Daher war die nächste Ausfahrt mit dem entsprechendem
Vorsichtsbefehl.
> (Ich Fdl in Wilhelmstal,
Da ich hier grad so handlich einen erwische: Was bedeuten die
Buchstaben seitlich am Stellwerksgebäude, die Bahnhofsabkürzung
ist es ja nicht. Gibt es seperate Abkürzungen für die Stw?
In Mainz-Bischofsheim steht z.B. ein "Bf" dran.
--
Björn
"Remember: The Force will be with You. Always."
>Da ich hier grad so handlich einen erwische: Was bedeuten die
>Buchstaben seitlich am Stellwerksgebäude, die Bahnhofsabkürzung
>ist es ja nicht. Gibt es seperate Abkürzungen für die Stw?
>In Mainz-Bischofsheim steht z.B. ein "Bf" dran.
Ja.
Ich schließe mich mit einer Frage an: Was ist -w oder -wt,
beispielsweise bei Mwt: Moabit *Wärterturm*?
--
Gruß
Mathias +++ m...@snafu.de +++ http://home.snafu.de/mat/
+++ Disclaimer: My opinions are my own +++ and mine only +++
Ein "f" am schluss kennzeichnet ein fahrdienstleiterstellwerk.
Die buchstaben davor leiten sich aus dem namen den betriebsstelle
her, hier z.b. von "Bischofsheim".
Siehe das titelbild von http://www.stellwerke.de/ mit dem
stellwerk "Eaf" wie "Emden Aussenhafen Fahrdiensleitung".
Wimre duerfen aber zwei benachbarte stellwerke nicht die gleiche
abkuerzung haben.
Klaus
--
Klaus von der Heyde -- he...@informatik.uni-bonn.de
> >|> Mir ist mal ein Rückblocken verlorengegangen (Ich Fdl in Wilhelmstal,
> >|> Zug fuhr aus, wurde vorgeblockt, Rückblock kam nie an).
>
> > Ist doch besser als umgekehrt. Vermutlich sind die Herren Juergens/Kutzner
> > auf Zs 1 eingefahren.
>
> Die konnten sich an nichts mehr erinnern, auch nicht an einen
> Zugschluß.
Ich kann mich aber erinnern, daß ich nicht Tf oder Zf war.
Gruß, ULF
Korrekt. Betrieblich ist das m.W. nur von Bedeutung, wenn es
innerhalb einer Betriebsstelle mehrere Bezirke gibt.
Zu den Bezeichnungssystemen geb es meiner Erinnerung nach
schon mehrere Erörterungen in debe(alt). Google sollte
weiterhelfen. Die gängigsten Bezeichnungssysteme sind
- [Initiale der Betriebsstelle, groß][{f=Fahrdienst,
b=Befehlsstelle, w=Wärter}],
- [{B=Befehlsstelle/Fahrdienst, W=Wärter}][lfd. Nr. des Stw.
innerhalb der Betriebsstelle].
> Ich schließe mich mit einer Frage an: Was ist -w oder -wt,
> beispielsweise bei Mwt: Moabit *Wärterturm*?
Diese Nomenklatur stammt meines Wissens von Preussens und
bedeutet in diesem Fall Westturm. Gibts statt des 't'
eigentlich einen anderen Buchstaben, falls das
Stellwerksgebäude nur eingeschossig ist?
Gruß
Volker
> ist es ja nicht. Gibt es seperate Abkürzungen für die Stw?
Ja. Wobei es dabei kein festes Schema gibt. Vielleicht hast
Du uns aber ein einfaches Beispiel präsentiert:
> In Mainz-Bischofsheim steht z.B. ein "Bf" dran.
Das "B" soll wohl andeuten, daß das Stellwerk in
Bischofsheim steht. Und das "f" möglicherweise, daß dort der
Fahrdienstleiter drinhockt. Möglicherweise gibt oder gab es
auch ein Stellwerk "Bw", in dem ein Weichenwärter (auf
Anweisung des Fahrdienstleiters) regelt(e). Und im eher
östlichen Bereich von Bischofsheim ein Stellwerk "Bo".
Oder so.
Holger
Westturm.
Und nun eine Quizfrage:
Schlauroth Svt, wofuer das "v"?
Diejenigen, die's wissen, bitte erst mal die anderen raten lassen.
Vertretung? ;-D
Oder ein Stw nur für den *V*erteidigungsfall?
MFG Michi
--
Das Schlimme ist, dass es vereinzelte Desperados unter den Fahrern
gibt, die ihre Mühle auch durch den Schnee prügeln - und wenn man dann
pünktlich zu den üblichen Verspätungszeiten am Bahnsteig erscheint,
hat man einfach Pech. (Jakob Krieger in muc.verkehr)
Oder so! Bw wäre das Stellwerk im Westen, Bn im Norden, Bs im Süden.
Bei 3 Buchstaben gehört der zweite meist noch zum Bahnhofsnamen, z.B.
"Bnw" ist das westliche Stellwerk in Bochum Nord, "Bw" war das
westliche in Bochum Hbf.
Fdl-Stellwerke haben das "f" am Ende.
Dann gibt es noch reine Rangierstellwerke, meist mit "Rt" bezeichnet,
z.B. "Rt2".
Reinhard
Holger Paulsen schrieb:
> Bjoern Schliessmann <chro...@subdimension.com> writes:
>
> > ist es ja nicht. Gibt es seperate Abkürzungen für die Stw?
>
> Ja. Wobei es dabei kein festes Schema gibt. Vielleicht hast
> Du uns aber ein einfaches Beispiel präsentiert:
>
> > In Mainz-Bischofsheim steht z.B. ein "Bf" dran.
>
> Das "B" soll wohl andeuten, daß das Stellwerk in
> Bischofsheim steht. Und das "f" möglicherweise, daß dort der
> Fahrdienstleiter drinhockt.
> Oder so.
In den neunen Ländern sind die Stellwerke durchnumeriert.
Je nach dem (Befehlsstellwerk = Fdl im Turm) kommt ein
ein B oder W davor.
Also W1 B2 W3 oder so. Und reine Rangierstellwerke
erhalten ein R.
Aber das ist natürlich nicht überall so.
MfG
Knud
Mathias Hiller schrieb:
> Ich schließe mich mit einer Frage an: Was ist -w oder -wt,
> beispielsweise bei Mwt: Moabit *Wärterturm*?
In Lübeck gibt es Otm, Wtm usw. steht für Ost- bzw. Westturm.
Daneben gibt es zB Lp (Nicht Lf) für Lübeck-Personenbahnhof Fdl.
Logik ist da nur begrenzt.
MfG
Knud
5 Kilometer weiter. Fdl Stellwerk Darmstadt Hbf "Df"
Ragierstellwerk (ehm. gut wegen Stückgut etc genutzt) "Dg"
Also, eimal mit Nummer einmal mit Buchstaben. Wie es beliebt.
Dg und R1 können nur Rangierstraßen bedienen!
Will man aus Dg Zugstraßenmäßig "herausfahren" (Gruppenausfahrsignal) stellt
der Fdl in Df dieses.
Dann wären noch die Stellwerke Frof und Frwf in Frankfurt/Main Hgbf.
Frankfurt Rangierbahnhof Ost Fdl bzw. West Fdl ?
Das Ablaufstellwerk nennt sich dann da Fra.
Also nix mit Nummern.
Kommt warscheinlich auch auf die Zeit an. Hgbf Ffm ist wie Darmstadtt Hbf in
den 70er gebaut, Kranichstein in den 60er.
Und dann noch wie "Kreativ" der Planer war ;-)
--
Gruß Ralf
www.ralf-gunkel.de
alte FV der DB §2 Abs.2 ... Die Mitarbeiter müssen es sich zur Pflicht
machen, die Betriebsvorschriften gewissenhaft zu befolgen und ihren Dienst
mit der dem Wesen des Eisenbahnbetriebs entsprechenden Raschheit, ABER OHNE
ÜBERSTÜRZUNG, auszuführen. ...
Wo wir grade bei kreativen Abkürzungen sind: Wie sind die damals in
Gießen auf "Gvf" (Gießen verschlafener Fahrdienstleiter? :) und "Grb"
(Gießen Rangierbahnhof?) gekommen?
Gruß, Matthias Dingeldein
> Dann gibt es noch reine Rangierstellwerke, meist mit "Rt" bezeichnet,
> z.B. "Rt2".
Es gibt auch noch welche mit der Bezeichnung zum Bspl.: Wsb I =
Weichenstellbude, werden in der Regel durch örtliches Rangierpersonal
bedient, ggf. werden die vorher durch das zuständige Dr-Stw für den
Ortsbetrieb freigeschaltet.
Ich hab aber auch schon Wsb's gesehen da hätte keiner reingepasst, die
Bedienungselemente waren nämlich in einem umfunktionierten F-Kasten
untergebracht!
--
Gruß Folke aus Wattenscheid
http://home.t-online.de/home/efwitten/efwa0196.htm (=EFW-Zf)
ex Rl Ostberg EBLA,
Zugansager EBO u. EWAN,
Zugabfertiger Hamm Rbf HRO,
Ww EDOB, Fs/Zs/Zf EHG EDO,
ö.A. EDOB EBO EWAN EGE,
Fdl EWAT EBOG EBO EBLA usw.,
z. Zt. Tf - demnächst ???
> > Und dann noch wie "Kreativ" der Planer war ;-)
> Wo wir grade bei kreativen Abkürzungen sind: Wie sind die damals in
> Gießen auf "Gvf" gekommen?
Ich tippe auf Gießen-Vorbahnhof!?
--
Meint Folke aus Wattenscheid
ex
Da sonst niemand quizzen mag: Svt war das Stellwerk fuer eine
Verbindungskurve.
>|> > Schlauroth Svt, wofuer das "v"?
>Da sonst niemand quizzen mag: Svt war das Stellwerk fuer eine
>Verbindungskurve.
Schlauroth Verbindungskurventurm?
Joh, so in etwa.
> Mathias Hiller schrieb:
> > Ich schließe mich mit einer Frage an: Was ist -w oder -wt,
> > beispielsweise bei Mwt: Moabit *Wärterturm*?
>
> Diese Nomenklatur stammt meines Wissens von Preussens und
> bedeutet in diesem Fall Westturm. Gibts statt des 't'
> eigentlich einen anderen Buchstaben, falls das
> Stellwerksgebäude nur eingeschossig ist?
Ggf. gibt es auch gar keinen, z.B. bei ehemals Pw in Plessa. Falls das
Schild nicht inzwischen entfernt wurde schimmert das böse "Pw"
deutlich unter dem guten "W 2" durch.
Svt ist übrigens eine Abzweigstelle, die nicht zum eigentlichen
Bahnhof Schlauroth gehörte und deshalb von der Umbenennungsaktion in
das angeblich von der Sowjetunion abgekupferte Bezeichnungsschema
unberührt blieb. Andere Sachbearbeiter hätten womöglich "Abzw
Schlauroth Nord" draus gemacht.
KL
Vorturm, IIRC.
Grüsse
Frank
Nein, das war eine weitere Bastellösung, die aber nur ging, weil die
Stellwerke so eng zusammenstanden. Die Blockfelder in Wilhelmstal wurden als
"Relais" mißbraucht, d.h. die Stellung wurde über zwei Adern wieder zurück
in die Relaisanlage von Edemühlen eingespeist.
Auf der vom SpDrS60 abgehenden Strecke wurde die Stellung des Endfeldes von
Wilhelmstal dort eingefügt, wo normalerweise die Haltstellung des nächsten
Signales abgeprüft wird. In der anderen Richtung war es fast eine richtige
Sb-Anpassung des mechanischen Stellwerkes.
--
Gruss * Holger Metschulat
Holger * e-mail: ho...@stellwerke.de, http://www.sgs.wh.tu-darmstadt.de/homer
"Internet-Nutzung ist ein Privileg und kein Recht."
(Rechnerraum-Ordnung an der Uni von 1994)
>>>Hingebastelt. Auf dem Stelltisch sah es so aus wie Selbstblock, in
>>>Wilhelmstal wie normaler Felderblock.
>
>> Signaltechnisch sicher?
>
>Mir ist mal ein Rückblocken verlorengegangen (Ich Fdl in Wilhelmstal,
>Zug fuhr aus, wurde vorgeblockt, Rückblock kam nie an).
Kann es sein, daß Du erst vorgeblockt hattest, nachdem der Zug schon
wieder aus dem Abschnitt raus war? Mw war/ist das ein bekanntes
Problem der Felderblockendstelle im Selbstblock.
Fred Sonnenrein
Nein, dafuer gab es in der Relaisanlage einen Speicher (der frueher die
Ursache fuer einen von uns behobenen Bug war).
Ja, denn das Spurplanstellwerk blockt in dem Moment zurück, in dem die
Bedingungen für "Strecke geräumt" vorliegen. Wann dann noch nicht
vorgeblockt war, ging der Rückblock ins Leere, und man hatte eine
Blockstörung.
Da das besonders im Laborbetrieb (Lernende vergessen den Vorblock des
öfteren mal), aber auch in der freien Wildbahn öfters mal vorkam, hat man zu
dieser "Wuppertaler Schaltung" eine Speicherschaltung dazugebastelt, die die
Rückblockbedingungen speichert, bis vorgeblockt ist.
Nein.
>> Kann es sein, daß Du erst vorgeblockt hattest, nachdem der Zug schon
>> wieder aus dem Abschnitt raus war? Mw war/ist das ein bekanntes
>> Problem der Felderblockendstelle im Selbstblock.
>
>Ja, denn das Spurplanstellwerk blockt in dem Moment zurück, in dem die
>Bedingungen für "Strecke geräumt" vorliegen. Wann dann noch nicht
>vorgeblockt war, ging der Rückblock ins Leere, und man hatte eine
>Blockstörung.
>
>Da das besonders im Laborbetrieb (Lernende vergessen den Vorblock des
>öfteren mal), aber auch in der freien Wildbahn öfters mal vorkam, hat man zu
>dieser "Wuppertaler Schaltung" eine Speicherschaltung dazugebastelt, die die
>Rückblockbedingungen speichert, bis vorgeblockt ist.
Nach dem Buch "Relais-/Selbstblockanlagen" wurde diese Zusatzschaltung
nur bei besonderen Verhältnissen (kurze Blockstrecken) eingebaut.
Kleine Korrektur: Die "Wuppertaler Schaltung" bezieht sich WIMRE nur
auf den Bahnofsblock zwischen mechanischem und elektrischem Stellwerk.
Warum man dazu nicht Gleichstromblockfelder verwendet hat, ist mir
aber auch unklar.
Fred Sonnenrein
Braunschweig
Dummerweise ist sie aber nicht abgedruckt.
> Kleine Korrektur: Die "Wuppertaler Schaltung" bezieht sich WIMRE nur
> auf den Bahnofsblock zwischen mechanischem und elektrischem Stellwerk.
> Warum man dazu nicht Gleichstromblockfelder verwendet hat, ist mir
> aber auch unklar.
Okay: "Die Ferlderblockendstelle vereinfacht die Anpassungsarbeiten und
senkt die Kosten. Sie lehnt sich and as Prinzip der sogenannten 'Wuppertaler
Schaltung' an ..."
Um die Bedienung des mechanischen Stellwerks nicht zu verändern?