> Und noch was, ihr habt Glück das ihr nicht 426 fahrt (oder doch?). In
> Doppeltraktion dürfen die Teile nämlich nur 80 km/h fahren, weil der
> Bügelabstand zwischen den beiden Triebwagen zu kurz ist.
Wie weit ist der Bügel vom Zugende entfernt?
> Also das
> gleiche Spiel wie beim ICE 2, der darf ja auch nicht Triebkopf an
> Triebkopf fahren.
Er darf, wenn auch nicht besonders schnell.
> Was anderes aus Stuttgart:
> Am gestrigen Sonntag kam als Ersatz für den zwischen
> Tübingen-Stuttgart-Tübingen ausgefallenen IRE 3462
> (Ulm-Sigmaringen-Stuttgart/ IRE 3463 (Stuttgart-Tübingen-Aulendorf)
> für IRE 3463 eine Doppeltraktion 425 zum Einsatz.
> 1. Ein Glück das wir die haben :-)
> 2. Gut das man jemanden gefunden hat der die Kiste fahren kann.
> 3. Wie weit ist er wohl hinter Tübingen Richtung Schwäbische Alb noch
> gekommen?
Besser eine Zugbrechung als gar kein Zug.
Gruß, X-Post, F'up2, ULF
--
________________________________________________________________________
Ulf Kutzner Backhaushohl 46 D-55128 Mainz
________________________________________________________________________
> Jens Kaubisch wrote:
> > Und noch was, ihr habt Glück das ihr nicht 426 fahrt (oder doch?).
> > In Doppeltraktion dürfen die Teile nämlich nur 80 km/h fahren,
> > weil der Bügelabstand zwischen den beiden Triebwagen zu kurz ist.
426 in doppeltraktion ist eh keine tolle idee .... je nach benötigter
größe würde ich 426, 425, 425+426, 425+425, 425+425+426, 425+425+425
fahren.
> Wie weit ist der Bügel vom Zugende entfernt?
Ca. zugmitte, also ein endteil.
Zu umgehen wäre das problem (nur bei doppel-, nicht bei dreifach-
traktion), wenn der 426 stromabnehmer an beiden enden erhielte.
Wenn ich mich recht erinnere 23m. Sieht ja bekanntlich so aus
\ \
_____ _/___ _____ _/___
/ | \ / | \
|_____|_____|-|_____|_____|
|<--->|
23m
|<----------->|
46m
> > Also das
> > gleiche Spiel wie beim ICE 2, der darf ja auch nicht Triebkopf an
> > Triebkopf fahren.
>
> Er darf, wenn auch nicht besonders schnell.
Eben! Und das will man ja vermeiden.
> > Was anderes aus Stuttgart:
> > Am gestrigen Sonntag kam als Ersatz für den zwischen
> > Tübingen-Stuttgart-Tübingen ausgefallenen IRE 3462
> > (Ulm-Sigmaringen-Stuttgart/ IRE 3463
(Stuttgart-Tübingen-Aulendorf)
> > für IRE 3463 eine Doppeltraktion 425 zum Einsatz.
> > 1. Ein Glück das wir die haben :-)
> > 2. Gut das man jemanden gefunden hat der die Kiste fahren kann.
> > 3. Wie weit ist er wohl hinter Tübingen Richtung Schwäbische Alb
noch
> > gekommen?
>
> Besser eine Zugbrechung als gar kein Zug.
Stimmt.
Gruß Jens
> > Also das
> > gleiche Spiel wie beim ICE 2, der darf ja auch nicht Triebkopf an
> > Triebkopf fahren.
>
> Er darf, wenn auch nicht besonders schnell.
http://mercurio.iet.unipi.it/ice/ice2.html
verraet uns, dass 160km/h moeglich ist, wenn die beiden triebkoepfe
aneinander gekuppelt sind. Auf manchen strecken darf noch schneller
gefahren werden, wenn die oberleitung entsprechend gebaut ist.
Klaus
Aus umlauftechnischen Gründen ist das durchaus nachzuvollziehen, z.B.
wenn zeitweise ein Zug gestärkt wird oder als Flügelzug.
--
Peter Reinbold mailto:ma...@peter-reinbold.de
Braunschweig
...und der 426 hat denselben Stromabnehmer (DSA 350 SEK)!
Tom
--
Irgendwann beißt jeder in den Löffel.
th.g...@uni.de
http://www.thomas-gabler.de
> > > Und noch was, ihr habt Glück das ihr nicht 426 fahrt (oder doch?).
> In
> > > Doppeltraktion dürfen die Teile nämlich nur 80 km/h fahren, weil
> der
> > > Bügelabstand zwischen den beiden Triebwagen zu kurz ist.
:-)))))
Jaja, und die Wilde 13 darf auch nur 30 km/h segeln, weil die Augen der
Piraten zu eng zusammen stehen.
mfg
Andre
> :-)))))
> Jaja, und die Wilde 13 darf auch nur 30 km/h segeln, weil die Augen der
> Piraten zu eng zusammen stehen.
Das heißt auf den Punkt gebracht: Bei der Regionalbahn
Rhein-Ruhr gibt es keinerlei Geschwindigkeitsbe-
schränkungen bei einer 426-Doppel/Dreifach- oder
Sonstwas-Traktion?
Viele Grüße,
Dominik
--
Brückstraßenviertel Dortmund | mailto:dom...@vinbruck.net
> ...und der 426 hat denselben Stromabnehmer (DSA 350 SEK)!
Nicht ganz richtig. DSA 200, soweit ich weiß (etwas leichter/
billiger und nur bis 200 km/h). Den gleichen stromabnehmer
hat auch die 145. Aber die optik ist in der tat sehr ähnlich
(ein unterschied: das hauptrohr unten ist beim DSA 350 SEK
ein alu-druckgussteil, beim DSA 200 ein schweißteil).
--
tobias b köhler
dieser beitrag stellt nur meine persönliche meinung dar
this posting only expresses my personal opinion
Hat das denn auswirkungen auf die hoechstgeschwindigkeit bei in kurzer
distanz befindlichen stromabnehmern?
Klaus
> > Nicht ganz richtig. DSA 200, soweit ich weiß (etwas leichter/
> > billiger und nur bis 200 km/h). Den gleichen stromabnehmer
> > hat auch die 145. Aber die optik ist in der tat sehr ähnlich
> > (ein unterschied: das hauptrohr unten ist beim DSA 350 SEK
> > ein alu-druckgussteil, beim DSA 200 ein schweißteil).
> Hat das denn auswirkungen auf die hoechstgeschwindigkeit bei in kurzer
> distanz befindlichen stromabnehmern?
Zwei stromabnehmer und oberleitung stellen ein sehr kompliziertes
dynamisches system dar. Von daher ist der stromabnehmertyp hier
sicherlich von bedeutung.
Zu nah beieinanderliegende angehobene stromabnehmer können zu zwei
problemen führen:
1. Fahrdraht zu stark angehoben
2. Zweiter stromabnehmer kann der schwingenden fahrleitung nicht
mehr folgen, zieht funken und der zweite zug kriegt nur noch
lückenhaft energie
> Das heißt auf den Punkt gebracht: Bei der Regionalbahn
> Rhein-Ruhr gibt es keinerlei Geschwindigkeitsbe-
> schränkungen bei einer 426-Doppel/Dreifach- oder
> Sonstwas-Traktion?
Nein, wozu auch? Für Elloks, die mit beiden Bügeln am Draht fahren (mit
wesentlich höherer Stromaufnahme und wesentlich geringerem Abstand), kenne
ich auch keine Beschränkungen. (Na gut, bei Regio fahren wir auch nicht mit
Überschallgeschwindigkeit, wie die Jungs von Reich & Teuer.) Der höhere
Anpreßdruck mag sich vielleicht bei extremen Geschwindigkeiten auswirken,
aber unter 160 dürfte man immer im grünen Bereich sein. (Es sei denn, daß
die Fahrleitungen neuerdings aus dem Totalräumungsverkauf kommen...)
mfg
Andre
In den Plänen, nach denen ich den Zug für Zusi nachgebaut habe, steht
DSA 350 SEK. Hat mich damals auch gewundert, drum hab ichs mir
auch gemerkt. Die Pläne waren in einem EM oder EK (das orange).
Ich muss das mit den 80 km/h zurücknehmen, der Herr Lehrlokführer hat
mich heute aufgeklärt, der 426 darf mit der vollen Geschwindigkeit,
auch in Doppel- oder Dreifachtraktion, fahren.
Das Gerücht muss also von beleidigten Lokführern stammen, die
Leistungen von vormals 110ern jetzt an Bw´s mit BR 426 verloren haben.
Gruß Jens
> > Doppeltraktion oder Vorspann, Stromabnehmer an der Kuppelstelle
> > gehoben:
> > Konfiguration unzulässig!
>
> Kommt aber trotzdem vor. Ein beispiel, wenn auch nicht aus
> Deutschland: der EC "Mozart" ist mit doppeltraktion 181.2 von
> Stuttgart nach Strasbourg gefahren; in Deutschland waren die beiden
> äußeren stromabnehmer gehoben, in Frankreich die inneren.
Bis ca. 80 km/h sollte es gehen...
Gruß & X-Post, ULF
> > >> Doppeltraktion oder Vorspann, Stromabnehmer an der Kuppelstelle
> > >> gehoben:
> > >> Konfiguration unzulässig!
> >
> > > Kommt aber trotzdem vor. Ein beispiel, wenn auch nicht aus
> > > Deutschland: der EC "Mozart" ist mit doppeltraktion 181.2 von
> > > Stuttgart nach Strasbourg gefahren; in Deutschland waren die beiden
> > > äußeren stromabnehmer gehoben, in Frankreich die inneren.
> >
> > Warum wohl? Gelten die deutschen Regeln denn in Frankreich?
>
> Vermutlich wurde das so gemacht, weil die Stromabnehmer
> fuer 15 kV aussen lagen und die fuer 25 kV innen.
Wenn die 181.2 insgesamt zwei Stromabnehmer hat, war das Absicht beim
Zusammenstellen der Doppeltraktion.
> Übrigens: bei SNCF wird unter Gleichstrom mit zwei Stromabnehmern
> *an*gefahren.
>
> Wie fährt man eigentlich auf DB-Strecke von Emmerich nordwärts?
Gut :)
Ab Emmerich hat die oberleitung 1500V= mit doppeltem fahrdraht. Bis zur
grenze gibt es masten deutscher bauart. Bei schweren zuegen verfahren
die NS so, wie du es fuer die SNCF geschrieben hast.
Oder wolltest du was anderes wissen?
Klaus
Mit Gleichspannung ;-)
Ernsthaft: Zu den ICE kann ich nichts sagen, aber sonstige niederlän-
dische Elektrotriebfahrzeuge habe ich eigentlich immer mit zwei
Stromabnehmern am Draht gesehen, das letzte Mal am letzten Samstag in
Venlo.
BTW: Wer hat eigentlich die in den IC-Zügen nach Maastricht verwendeten
Doppelstockwagen gebaut? Ich fühlte mich beinahe an nicht rekonstruierte
DR-Doppelstöcker erinnert. (Leider hatte mein Zug keine ex-DB-Bm, auf
die ich spekuliert hatte, dafür war ein solcher in Venlo abgestellt.)
Grüße aus Düsseldorf,
=ToJe=
--
Torsten Jerzembeck * Kiesselbachstraße 77 * D-40589 Düsseldorf
* Exil- Westfale * PGP public key ID: B74DB58D * Mime welcome * Generation Tux *
Datentrampelpfad unterwegs... mit mallard.datentrampelpfad.de
Meines Wissens sind die von Talbot. Zumindest waren es die NS-Dostos, die mal
in München auf der S4 gefahren sind.
Martin
"Torsten Jerzembeck" <to...@nightingale.ms.sub.org> schrieb im Newsbeitrag
news:a2otrf$vsr$1...@nightingale.ms.sub.org...
Die ICE fahren unter Gleichspannung immer mit zwei angehobenen
Stromabnehmern. Nur so können die beiden voneinander getrennten
Antriebsanlagen versorgt werden (jeweils vier Wagen bilden eine
eigenständige Antriebseinheit). Die durchgehende Hochspannungsleitung
zwischen den beiden Teileinheiten wird nur im Wechselspannungsnetz
beaufschlagt, unter Gleichspannung ist sie stromlos. Die
Höchstgeschwindigkeit beträgt dann auch nur 220 km/h.
> In den Niederlanden sind beim Anfahren einer Lok immer beide Stromabnehmer
> oben. Ist erforderlich um ausreichend Strom aus der Leitung zu ziehen und
> alle Motoren zu versorgen. Nach ca. 1 km wird in der Regel 1 Stromabnehmer
> wieder abgesenkt.
Den vorderen Stromabnehmer wird bei 30 km/h abgesenkt.
> Bin kein E-Experte, aber bij 1500V= (in der Praxis wohl ~1200) ist dieses
> Verfahren schon lange ueblich.
In der Praxis ist es 1500-1700 V=.
Gruss,
Arie