z.B. Datenübertragung im Zug über vorhandende Stromnetze
(Internet-Email-Reservierungsinfos-Multimedia-Angebote etc.) - wobei
noch das
Thema Kommunikation nach außen (Satellit,GSM-R oder sogar Powerline
via Stromabnehmer)gelöst werden müsste...
--
Posted via Mailgate.ORG Server - http://www.Mailgate.ORG
Die erste Version der ZWS (zeitmultiplexe Wendezugsteuerung)
kommunizierte noch über die Zugsammelschiene (elektr. Heizleitung).
Im übrigen macht eine solches System zumindest in Triebzügen m.E. wenig
Sinn, denn dort kann man problemlos spezielle Datenkabel verlegen. In
lokbespannten Zügen halte ich eine Ertüchtigung der UIC-Leitung für den
besseren Weg (der ja auch bei der Weiterentwicklung der ZWS gegangen
wurde).
> Thema Kommunikation nach außen
Hier liegt der Knackpunkt, zumindest für Angebote an Reisende!
Joachim
> Im übrigen macht eine solches System zumindest in Triebzügen m.E. wenig
> Sinn, denn dort kann man problemlos spezielle Datenkabel verlegen.
Der Vorteil bei PLC ist ja, dass an eben nicht neu verlegen muss ! Ist
das nicht vor
allem bei der Aufarbeitung von existierendem Rollmaterial vorteilhafter
?
Thomas
Bei der Erschließung von Baugebieten trifft das sicher zu, in einem
Fahrzeug ein Kabel mehr einzuziehen ist viel einfacher.
Der Hauptaufwand bei den von dir angedachten Anwendungen wäre die
Versorgung der Sitzplätze mit Anschlüssen und Endgeräten. Das müsste in
jedem Fall zusätzlich verkabelt werden. Und wenn du einen Fahrgastraum
komplett vermedialisiert hast, bist du eh durchs Fahrzeug fast durch.
> Ist das nicht vor
> allem bei der Aufarbeitung von existierendem Rollmaterial vorteilhafter?
Da wird ohnehin komplett neu verkabelt. Und welche vorhandenen Kabel
willst du z.B. in einem alten Bm oder Bn nutzen?
Joachim
> Thomas Manthei schrieb:
>>
>> Der Vorteil bei PLC ist ja, dass an eben nicht neu verlegen muss !
>
> Bei der Erschließung von Baugebieten trifft das sicher zu, in einem
> Fahrzeug ein Kabel mehr einzuziehen ist viel einfacher.
PLC bietet sich bei bereits erschlossenen baugebieten nur an, wenn die
'konventionelle' telefonverkabelung nicht fuer DSL geeignet ist,
typischerweise also in gebieten, in den hausanschluesse in glasfaser-
technik erstellt wurde. aber selbst dort ist es im allgemeinen
guenstiger (finanziell und technisch), die existierende kommunikations-
infrastruktur zu verwenden.
PLC scheitert derzeit noch in der mittel- und hochspannungsebene, also
genau da, wo es im bahnbereich ueberhaupt interessant waere. DSL
koennte man auf dem sprechkabel der UIC-leitung erledigen, zu
wahrscheinlich geringeren kosten als PLC auf der zugsammelschiene.
> Der Hauptaufwand bei den von dir angedachten Anwendungen wäre die
> Versorgung der Sitzplätze mit Anschlüssen und Endgeräten. Das müsste in
> jedem Fall zusätzlich verkabelt werden. Und wenn du einen Fahrgastraum
> komplett vermedialisiert hast, bist du eh durchs Fahrzeug fast durch.
fuer die sitzplaetze benoetigte man entweder ganz normale CAT-5 dosen
(teure und umstaendliche kabel, billige und unproblematische NIC),
oder 802.11 mit 2-5 antennen je waggon + kabel (einfach und praktisch,
aber teuer fuer den benutzer). in jedem fall bringt dir der trollo,
der seine adresse auf das GW setzt, den ganzen waggon zum
schweigen. in einem zug mit zehn oder mehr wagen wird schon die
verteilung der netze witzig, DHCP zeigt sich da ein wenig 'sproede'.
--
frobnicate foo
Du willst also allen Ernstes über ein so vermülltes Netz wie die
Bahnstromversorgung sowohl große Datenströme (surfende Fahrgäste) als
auch sicherheitsrelevante Daten (ZBF-Ersatz mit Befehlserteulung)
leiten? Ich bezweifle, dass das hinhaut. Solche Systeme wurden bereits
mehrfach erprobt, aber haben nie befriedigt. Nicht nur deswegen:
> Dann gibt es noch das Problem Pantograf,
> welcher eben auch nicht immer kraftschlüssig an der FL liegt. Das Schleifen
> des Pantos verursacht immer wieder kleine (Stör-) Funken,
^^^^^^
Na, nicht selten ziemlich heftige
> Damit bestünde die Möglichkeit jeden Führerstand
> mit einem einfachen Textmonitor oder Fax-ähnlichen Gerät auszurüsten. Zweck
> der Sache, man könnte Befehle "fernschriftlich" erteilen.
> Der Lf führt nur
> Befehle aus, die einwandfrei gelesen werden können.
Diese Überwachung kann man bereits im Übertragungsprotokoll
implementieren, so dass "unklare" Befehle gar nicht erst angezeigt
werden. Solche Prozeduren gehen allerdings zu Lasten der Datenrate. Und
bei vereisten Fahrleitungen kannst du gleich reitende Boten mit
schriftlichen Befehlen losschicken.
Joachim
> fuer die sitzplaetze benoetigte man entweder ganz normale CAT-5 dosen
> (teure und umstaendliche kabel, billige und unproblematische NIC),
> oder 802.11 mit 2-5 antennen je waggon + kabel (einfach und praktisch,
> aber teuer fuer den benutzer). in jedem fall bringt dir der trollo,
> der seine adresse auf das GW setzt, den ganzen waggon zum
> schweigen.
???
hajo
TCP/IP ist fuer ad-hoc-netzwerke nur bedingt geeignet, da ein client
durch unguenstige wahl seiner adresse das gesamte netz stillegen
kann. in festinstallationen faengt man das durch intelligente switches
ab, im zug halte ich aber eine vorherige registrierung der MAC nicht
fuer praktikabel, und so werden halt irgendwelche scriptkiddies da
unfug bauen.
--
frobnicate foo
Ich nehme an, du wolltest sagen, dass jemand fuer "seinen" computer die
gleiche adresse verwendet, wie sie der gateway-rechner hat. HW- oder
IP-adresse? Die IP-adresse wird erst relevant, wenn man ARP-anfragen
schneller als das GW beantwortet. Da man die HW-adresse des GW nicht
beeinflussen kann, bekommt selbiges die pakete bei doppelter adresse
trotzdem. (eventuell hilft ein intelligenter switch vor manipulationen).
Lahmlegen laesst sich so ein netz mutwillig schon mit anderen sachen,
etwa sinnlose pakete verschicken.
> in einem zug mit zehn oder mehr wagen wird schon die
> verteilung der netze witzig, DHCP zeigt sich da ein wenig 'sproede'.
Das kann man mit "privaten" IP-adressen und masquerading vielleicht in
den griff kriegen, zu lasten der funktionalitaet. Besser waeren ohnehin
VPN.
Klaus
> TCP/IP ist fuer ad-hoc-netzwerke nur bedingt geeignet, da ein client
> durch unguenstige wahl seiner adresse das gesamte netz stillegen
> kann. in festinstallationen faengt man das durch intelligente switches
> ab, im zug halte ich aber eine vorherige registrierung der MAC nicht
> fuer praktikabel, und so werden halt irgendwelche scriptkiddies da
> unfug bauen.
Ethernet-Dose wird durch Eingabe von Sitzplatz und Paßwort freigegeben.
Dafür kann man sich einmalig beim Zub registrieren, der den Perso sehen
will, und auf das Paßwort läßt man einen Cracker los, der zumindest die
weiblichen Vornamen auf die Schnelle aussortiert. Da man das Paßwort an
einer waggonfesten Tastatur eingeben muß, fällt es auf, wenn man Stunden
braucht dafür.
hajo
--
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>
> PLC scheitert derzeit noch in der mittel- und hochspannungsebene, also
> genau da, wo es im bahnbereich ueberhaupt interessant waere. DSL
> koennte man auf dem sprechkabel der UIC-leitung erledigen, zu
> wahrscheinlich geringeren kosten als PLC auf der zugsammelschiene.
>
So uninteressant ist es nun auch wieder nicht. Man muss nicht immer nur im
Anwendungsbereich Internet und MBit/s denken...
>Ethernet-Dose wird durch Eingabe von Sitzplatz und Paßwort freigegeben.
>Dafür kann man sich einmalig beim Zub registrieren, der den Perso sehen
>will, und auf das Paßwort läßt man einen Cracker los, der zumindest die
>weiblichen Vornamen auf die Schnelle aussortiert. Da man das Paßwort an
>einer waggonfesten Tastatur eingeben muß, fällt es auf, wenn man Stunden
>braucht dafür.
Gute Lösung, aber sicher schweineteuer (switche mit unmengen Ports und
remote-management) ...und wahrscheinlich läuft die Anwendung dann
unter Windows 98 - Versagen vorprogrammiert :)
>hajo
regards - Ralph
--
Want to get in touch? http://www.dg5mec.de/whereisralph.txt
> frank paulsen schrieb:
>
> Ich nehme an, du wolltest sagen, dass jemand fuer "seinen" computer die
> gleiche adresse verwendet, wie sie der gateway-rechner hat. HW- oder
> IP-adresse? Die IP-adresse wird erst relevant, wenn man ARP-anfragen
> schneller als das GW beantwortet.
probier das mal aus. das GW ist trafficmaessig immer staerker belastet
als der dummuser, rate mal, wer da bei ARP gewinnt.
> Da man die HW-adresse des GW nicht
> beeinflussen kann, bekommt selbiges die pakete bei doppelter adresse
> trotzdem. (eventuell hilft ein intelligenter switch vor manipulationen).
nur, wenn du feste ip-adressen je port vergibst. leider sind aber
switches, die dann an diesem port die einzige moegliche adresse per
DHCP rausschicken nicht unbedingt standardware.
> Lahmlegen laesst sich so ein netz mutwillig schon mit anderen sachen,
> etwa sinnlose pakete verschicken.
noe. das bekommt man ueber trafficshaping, simpler noch durch gut
dumensionierten uplink hin.
>> in einem zug mit zehn oder mehr wagen wird schon die
>> verteilung der netze witzig, DHCP zeigt sich da ein wenig 'sproede'.
>
> Das kann man mit "privaten" IP-adressen und masquerading vielleicht in
> den griff kriegen, zu lasten der funktionalitaet. Besser waeren ohnehin
> VPN.
in einem ad-hoc-netz? willst du nen proprietaeren windows-client
rausbringen?
--
frobnicate foo
> frank paulsen schrieb:
>
>> TCP/IP ist fuer ad-hoc-netzwerke nur bedingt geeignet, da ein client
>> durch unguenstige wahl seiner adresse das gesamte netz stillegen
>> kann. in festinstallationen faengt man das durch intelligente switches
>> ab, im zug halte ich aber eine vorherige registrierung der MAC nicht
>> fuer praktikabel, und so werden halt irgendwelche scriptkiddies da
>> unfug bauen.
>
> Ethernet-Dose wird durch Eingabe von Sitzplatz und Paßwort freigegeben.
> Dafür kann man sich einmalig beim Zub registrieren, der den Perso sehen
> will, und auf das Paßwort läßt man einen Cracker los, der zumindest die
> weiblichen Vornamen auf die Schnelle aussortiert. Da man das Paßwort an
> einer waggonfesten Tastatur eingeben muß, fällt es auf, wenn man Stunden
> braucht dafür.
was soll das bringen? der kunde will seinen laptop da in die wand
stoepseln, und dann soll automagisch internet aus der wand
kommen, und das heisst fast zwingend DHCP.
_mir_ wuerde ja reichen, wenn da auf der dose IP-adresse und Gateway
stuende, DNS habe ich dabei, und ifconfig bekomme ich auch nach
einigen reisebier noch hin, aber der typische Windows- oder
Mac-benutzer wuerde daran scheitern.
kannst du dir die presse vorstellen, wenn ein studi auf der heimfahrt
dem businessmann in der ersten die windows-freigaben abraeumt? fuer
firewalling, VPN etc. fehlt dir aber im zug jede infrastruktur,
insbesondere personell.
von den superspezies, die da ihre ISDN-adapter oder ihr modem
einstoepseln ganz zu schweigen. und die leute, die Internet nur per
T-Online 4.0 oder AOL kennen, sind eh aufgeschmissen.
--
frobnicate foo
[PLC im Zug]
> So uninteressant ist es nun auch wieder nicht. Man muss nicht immer nur im
> Anwendungsbereich Internet und MBit/s denken...
ganz ehrlich: wenn die eisenbahnen nicht so verschnarcht waeren,
haetten wir heute nicht nur eine vernuenftige automatische kupplung,
sondern auch zwei glasfasern in jedem wagen. bei leidlich
vernuenftiger wahl des uebertragunsprotokolles koennte man dann
telefon, ip fuer die kunden und sogar steuerinformationen problemlos
durch ganzen zug verteilen, ohne bastelei und frickelei.
in der praxis wird da aber wieder gurkenmuell bei der elektrobank
gekauft, und man hat die hochintelligenzverkabelung eines ICE.
--
frobnicate foo
> Gute Lösung, aber sicher schweineteuer (switche mit unmengen Ports und
> remote-management)
Dann vielleicht doch lieber drahtlos, Bluetooth oder was sich letztlich
durchsetzt? Das sollte weit weniger Ports ergeben.
> ...und wahrscheinlich läuft die Anwendung dann
> unter Windows 98 - Versagen vorprogrammiert :)
Die Klagen des Herrn Mehdorn, der sich über nicht funktionierende Züge
beschwert (wobei die Kupplungsprobleme häufig Elektronikprobleme sind),
und gleichzeitig eine strategische Partnerschaft mit Microsoft eingeht,
lösten bei mir durchaus eine gewisse Heiterkeit aus.
wie gehtn das wenn der wurm sich krümmt un schüttelt? machen da die fasern
oder schlimmer kupplungen (mit entsprechender dämpfung) net schlapp?
> in der praxis wird da aber wieder gurkenmuell bei der elektrobank
rlotfl, meinst die verwahrer des deutschen staatsschatzes und des rollenden
museumsmaterials?
Gerfried
>ganz ehrlich: wenn die eisenbahnen nicht so verschnarcht waeren,
>haetten wir heute nicht nur eine vernuenftige automatische kupplung,
>sondern auch zwei glasfasern in jedem wagen. bei leidlich
>vernuenftiger wahl des uebertragunsprotokolles koennte man dann
>telefon, ip fuer die kunden und sogar steuerinformationen problemlos
>durch ganzen zug verteilen, ohne bastelei und frickelei.
Gibt es seit bald 20 Jahren im ICE, mangels damaliger Nachfrage zwar
ohne IP, aber sonst mit allem, was Du aufgezählt hast.
Gruß - Reinhard.
-- 70086
52°22,79'N
009°48,81'E
Nett ist auch, wenn irgend ein $IDIOT die IP-Adresse des DNS-Servers
einträgt.
Grüße
Marc
--
------------------------------------------------------------------------------
Marc Haber \ " Mensch, willst Du schnell und sorglos reisen,
Mailadresse im Header \------------\ so fahre mit der Bahn von Eisen. "
Bitte keine "courtesy copies", Danke! \ - Prof. Dr. Heinz Haber, 1975.
den entscheidenden satz hast du gesnippt: ich weiss das, und ich weiss
auch, dass das teil eben gerade nicht so genutzt wird, wie man sich
das vorstellen wuerde.
ich gebe gerne zu, dass man vor zwanzig jahren netzwerktechnisch noch
nicht so weit war wie heute, aber es duerfte kein problem sein,
strategische baugruppen sukzessive auszuwechseln. selbst wenn man die
software fuer diesen zweck extra abnehmen lassen muesste, koennte man
doch auf einer faser einiges mehr realsieren.
--
frobnicate foo
> "frank paulsen" <frank....@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
>>
>> ganz ehrlich: wenn die eisenbahnen nicht so verschnarcht waeren,
>> haetten wir heute nicht nur eine vernuenftige automatische kupplung,
>> sondern auch zwei glasfasern in jedem wagen.
>
> wie gehtn das wenn der wurm sich krümmt un schüttelt? machen da die fasern
> oder schlimmer kupplungen (mit entsprechender dämpfung) net schlapp?
die kupplung im ICE funktioniert ueber aufweitungsoptiken, die sich
als relativ robust erweisen. die faser an sich mag zwar duenn sein,
ist aber so gut gecoated, dass du sie mit nem taschenmesser nicht mal
eben durchschneiden koenntest. entschieden robuster als kupferkabel
ist sie in jedem fall.
--
frobnicate foo
> Dann vielleicht doch lieber drahtlos, Bluetooth oder was sich letztlich
> durchsetzt? Das sollte weit weniger Ports ergeben.
Dann bleibt immer noch die moeglichkeit des funk-denial-of-service. Da
braucht man schon in jedem zug einen fachmann, der das ueberwacht und
den stoerenfried entdeckt.
Wo kann ich mich bewerben <g>?
Klaus
> von den superspezies, die da ihre ISDN-adapter oder ihr modem
> einstoepseln ganz zu schweigen. und die leute, die Internet nur per
> T-Online 4.0 oder AOL kennen, sind eh aufgeschmissen.
Also doch lieber feste terminals? Damit kann man natuerlich keine daten
vom eigenen computer versenden (z.b. neue eisenbahnphotos aus der
digitalkamera (on topic!)).
Klaus
> probier das mal aus. das GW ist trafficmaessig immer staerker belastet
> als der dummuser, rate mal, wer da bei ARP gewinnt.
Der GW-rechner koennte auch fuer jeden netzwerkanschluss einen eigenen
NIC bekommen, oder der switch keine verbindungen zwischen den
anschluessen zulassen, sondern nur zum GW und zurueck.
> nur, wenn du feste ip-adressen je port vergibst. leider sind aber
> switches, die dann an diesem port die einzige moegliche adresse per
> DHCP rausschicken nicht unbedingt standardware.
Dann muss man eben mal nicht-standardware einbauen. Geben tut es so was,
und hier ist der anwendungsfall.
> > Lahmlegen laesst sich so ein netz mutwillig schon mit anderen sachen,
> > etwa sinnlose pakete verschicken.
>
> noe. das bekommt man ueber trafficshaping, simpler noch durch gut
> dumensionierten uplink hin.
Uplink? Ich meinte pakete, die ohnehin nur im lokalen netz bleiben (man
DoS). Allenfalls der switch koennte das aussortieren, wenn die pakete
nicht allzu gut getarnt sind.
> > Das kann man mit "privaten" IP-adressen und masquerading vielleicht in
> > den griff kriegen, zu lasten der funktionalitaet. Besser waeren ohnehin
> > VPN.
>
> in einem ad-hoc-netz? willst du nen proprietaeren windows-client
> rausbringen?
Gibt es irgend etwas an Windows, was nicht proprietaer ist?
Mir schwebte so was wie IP-over-IP oder sogar IP-over-TCP-over-IP vor,
wie es bei GPRS gemacht wird. Uebrigens transparent fuer den benutzer.
Klaus
> frank paulsen <frank....@gmx.net> wrote:
>>probier das mal aus. das GW ist trafficmaessig immer staerker belastet
>>als der dummuser, rate mal, wer da bei ARP gewinnt.
>
> Nett ist auch, wenn irgend ein $IDIOT die IP-Adresse des DNS-Servers
> einträgt.
seit dnscache wuerde ich das als PAL bezeichnen ;-)
--
frobnicate foo
> was soll das bringen? der kunde will seinen laptop da in die wand
> stoepseln, und dann soll automagisch internet aus der wand
> kommen, und das heisst fast zwingend DHCP.
Du erklärst doch selber, warum das nicht geht.
Also schlage ich IP v6 vor. Jeder Kunde, der sich registriert, kriegt eine
eigene IP-Nummer, und für die Windows-User gibt es einen Bierdeckel mit
einem Programm, das vom vorhandenen Setup auf die Verwendung dieser Nummer
umschaltet und zurück.
Eigene IP-Nummer sollte es auch erleichtern, daß Leute, die richtig
arbeiten wollen, ihren verschlüsselten IP-Tunnel zur Firma bekommen.
> kannst du dir die presse vorstellen, wenn ein studi auf der heimfahrt
> dem businessmann in der ersten die windows-freigaben abraeumt?
Windows-User leben nun mal ein bißchen gefährlich, daran kann ich nichts
ändern. Wenn ich aus seinem Computer einen eigenen Rechner mit eigener IP
mache, lebt er aber nicht gefährlicher als auf seinem Computer zu Hause.
> von den superspezies, die da ihre ISDN-adapter oder ihr modem
> einstoepseln ganz zu schweigen.
:-)
> und die leute, die Internet nur per
> T-Online 4.0 oder AOL kennen, sind eh aufgeschmissen.
Bierdeckel bereithalten. Dazu eine 0190-Hotline.
> Ethernet-Dose wird durch Eingabe von Sitzplatz und Paßwort freigegeben.
> Dafür kann man sich einmalig beim Zub registrieren, der den Perso sehen
> will, und auf das Paßwort läßt man einen Cracker los, der zumindest die
> weiblichen Vornamen auf die Schnelle aussortiert. Da man das Paßwort an
> einer waggonfesten Tastatur eingeben muß, fällt es auf, wenn man Stunden
> braucht dafür.
Wieso so kompliziert?
Man schließe die Dose auf der anderen Seite an eine in einem geeigneten
Rechner steckende Ethernet-Karte an. Dieser Rechner schaut sich an, was das
gerade eingesteckte Laptop so von sich gibt und bietet ihm die passenden
Daten an. Man muss eben ein bisschen an den IP-Paketen herumschrauben. Aber
das tut jede Firewall mit NAT auch.
Aufwand? Ja. Aber im Vergleich zur Neigetechnik des ICE-T ein Kinderspiel.
Grüße,
Max
--
Aus Sparsamkeit bin ich dagegen, * http://dpt.bahntarif.de *
mich über andre aufzuregen, * *
und suche es mir einzuschärfen: * Maximilian Gauger *
Das kostet schließlich meine Nerven. * Lichtenbergstr. 39, 64289 Darmstadt *
>was soll das bringen? der kunde will seinen laptop da in die wand
>stoepseln, und dann soll automagisch internet aus der wand
>kommen, und das heisst fast zwingend DHCP.
Um DHCP wirst Du im Zug nicht herumkommen. Das bekommst Du auch bei
jedem Internet-by-Call Provider und moderne Betriebssysteme kommen
eigentlich damit zurecht.
>_mir_ wuerde ja reichen, wenn da auf der dose IP-adresse und Gateway
>stuende, DNS habe ich dabei, und ifconfig bekomme ich auch nach
>einigen reisebier noch hin, aber der typische Windows- oder
>Mac-benutzer wuerde daran scheitern.
Das ist schon zu schwierig. Selbst ein Kabel erscheint mir zu
unpraktisch. Am besten wäre ein WLAN im Zug, das jeder Nutzer mit
einer beliebigen WLAN-Karte nutzen kann. Bei einem quasi-öffentlichen
WLAN braucht man sich auch nicht um Verschlüsselung und ähnlichen
Scheiß zu kümmern.
Auch ein Aufbau auf Bluetooth-Basis bzw. das Anbieten beider
Alternativen erscheint mir sinnvoll. In modernen Notebooks findet man
meist Hardware für eines der beiden Systeme, teilweise sogar schon
fest eingebaut.
>kannst du dir die presse vorstellen, wenn ein studi auf der heimfahrt
>dem businessmann in der ersten die windows-freigaben abraeumt? fuer
>firewalling, VPN etc. fehlt dir aber im zug jede infrastruktur,
>insbesondere personell.
Dem Kunden wird einfach der pure Internetzugang ohne weitere Add-Ons
zur Verfügung gestellt. Bei einem WLAN kannst Du auch die Bahnhöfe
damit ausstatten.
-JJ
--
______________________________________ Nazis schaden auch Dir! ______
www.ebbelex.de ist garantiert BSE-frei. Die abgebildeten Straßen- und
U-Bahnen sind garantiert artgerecht aus Freiland- oder Tunnelhaltung!
>den entscheidenden satz hast du gesnippt: ich weiss das, und ich weiss
>auch, dass das teil eben gerade nicht so genutzt wird, wie man sich
>das vorstellen wuerde.
Ja, beim zweiten Lesen hab' ich das verstanden. Sorry, war keine
ABsicht.
> Man schließe die Dose auf der anderen Seite an eine in einem geeigneten
> Rechner steckende Ethernet-Karte an. Dieser Rechner schaut sich an, was das
> gerade eingesteckte Laptop so von sich gibt und bietet ihm die passenden
> Daten an. Man muss eben ein bisschen an den IP-Paketen herumschrauben. Aber
> das tut jede Firewall mit NAT auch.
hast du mal eben nen hersteller, der dir _bahntaugliche_ rechner mit
sagenwirmal 16 ethernet-ports liefert? mit normaler PC-technik wird
dir das trotz der verwendung von 4x-NIC nur in ausnahmefaellen
gelingen, darueber ist es ganz essig. BTDT, but no T-shirt.
> Aufwand? Ja. Aber im Vergleich zur Neigetechnik des ICE-T ein Kinderspiel.
sehe ich durchaus anders: die neigetechnik ist ein relativ
abgeschlossenes physikalisches system, das nur mit recht wenigen
aktiven menschlichen eingriffen zu kaempfen hat. das dingen krankt an
organisationsproblemen, nicht an der verfuegbarkeit nutzbarer technik.
--
frobnicate foo
plattenloses embedded Linux, dot1q zu einem 48-Port-Switch. hilfsweise
ein Cisco 3600 anstelle des Linux.
> frank paulsen <frank....@gmx.net> wrote:
>>hast du mal eben nen hersteller, der dir _bahntaugliche_ rechner mit
>>sagenwirmal 16 ethernet-ports liefert? mit normaler PC-technik wird
>>dir das trotz der verwendung von 4x-NIC nur in ausnahmefaellen
>>gelingen, darueber ist es ganz essig. BTDT, but no T-shirt.
>
> plattenloses embedded Linux, dot1q zu einem 48-Port-Switch. hilfsweise
> ein Cisco 3600 anstelle des Linux.
So weit ich Dir folgen kann: ja, so was schwebte mir vor.
Ansonsten:
http://www.znyx.com/products/hardware/zx470.htm
http://www.pep.de (leider nur ein gigantisches PDF-File)
Ich hatte nicht von normaler PC-Technik gesprochen. Industrie-PC mit cPCI
und acht Slots, davon eines für das Prozessorboard und eines für den
WAN-Anschluss; dann haben wir 48 Ports. Das reicht eine Weile und ist nicht
mal soooo teuer (Größenordnung sollte 10.000 EUR sein).
> Dem Kunden wird einfach der pure Internetzugang ohne weitere Add-Ons
> zur Verfügung gestellt. Bei einem WLAN kannst Du auch die Bahnhöfe
> damit ausstatten.
Das Setup sollte aber fortgeschrittenen Computernutzern, oder auch DAUs mit
einem intelligenten Netzwerkadministrator in deren Firma, ermöglichen, in
sicherer Weise mit verschlüsseltem Tunnel remote auf Firmenrechner
zuzugreifen.
hajo
> seit dnscache wuerde ich das als PAL bezeichnen ;-)
?
h.
> die kupplung im ICE funktioniert ueber aufweitungsoptiken, die sich
> als relativ robust erweisen.
Sind die Kupplungsprobleme bei geflügelten ICE nicht größtenteils
Zugbus-Probleme?
hajo
> Das Setup sollte aber fortgeschrittenen Computernutzern, oder auch DAUs mit
> einem intelligenten Netzwerkadministrator in deren Firma, ermöglichen, in
> sicherer Weise mit verschlüsseltem Tunnel remote auf Firmenrechner
> zuzugreifen.
ssh laeuft medienunabhaengig sicher, solange die endpunkte nicht
kompromitiert sind. will sagen, solange man seinen eigenen laptop
irgendwo einstoepseln kann ist dein forderung problemlos erfuellbar.
--
frobnicate foo
sorry, das war mistverstaendlich. die aufweitungsoptiken zum koppeln
von glasfasern haben sich zumindest im industriebereich als
hinreichend robust erwiesen, die ICE-kupplung hat aber fraglos des
oefteren probleme, dem vernehmen nach sogar diejenige in den ICE 1.
--
frobnicate foo
Solange ein sich möglicherweise im Zug befindender Zwangsproxy diese
Pakete durchläßt, sehe ich kein Problem. Ein solcher Zugang ist
schließlich von jeden Internetzugang aus möglich.
> sorry, das war mistverstaendlich. die aufweitungsoptiken zum koppeln
> von glasfasern haben sich zumindest im industriebereich als
> hinreichend robust erwiesen, die ICE-kupplung hat aber fraglos des
> oefteren probleme, dem vernehmen nach sogar diejenige in den ICE 1.
Hört sich nicht sehr eisenbahntauglich an.
Gibt's denn keine tatsächlich vernünftige Lösung dafür?
hajo
Ist die Vergabe einer fest eingestellten IP-Adresse pro Port des
Switches unpraktikabel? Entweder der Client nimmt die IP, die ihm per
DHCP angeboten[1] wird, oder der Switch klemmt den Port einfach ab. Mich
deucht, von ähnlichen Installationen in Studentenwohnheimen mit
potentiell hohem Spielkindfaktor gelesen zu haben.
Grüße aus Düsseldorf,
=ToJe=
------
[1] Es gibt Angebote, die man nicht ablehnen kann...
--
Torsten Jerzembeck * Kiesselbachstraße 77 * D-40589 Düsseldorf
* Exil- Westfale * PGP public key ID: B74DB58D * Mime welcome * Generation Tux *
Datentrampelpfad unterwegs... mit mallard.datentrampelpfad.de
Eine bessere Lösung wäre IMO das von mir vorgeschlagene VLAN-Konzept,
weil sich hier ein fehlkonfigurierter Client nicht einmal kurzfristig
auf das Restnetz auswirken kann.
> Eine bessere Lösung wäre IMO das von mir vorgeschlagene VLAN-Konzept,
Finde ich nicht im Thread.
hajo
> Torsten Jerzembeck <to...@nightingale.ms.sub.org> wrote:
>>frank paulsen <frank....@gmx.net> schrieb:
>>>TCP/IP ist fuer ad-hoc-netzwerke nur bedingt geeignet, da ein client
>>>durch unguenstige wahl seiner adresse das gesamte netz stillegen
>>>kann. in festinstallationen faengt man das durch intelligente switches
>>>ab, im zug halte ich aber eine vorherige registrierung der MAC nicht
>>>fuer praktikabel, und so werden halt irgendwelche scriptkiddies da
>>>unfug bauen.
>>
>>Ist die Vergabe einer fest eingestellten IP-Adresse pro Port des
>>Switches unpraktikabel? Entweder der Client nimmt die IP, die ihm per
>>DHCP angeboten[1] wird, oder der Switch klemmt den Port einfach ab. Mich
>>deucht, von ähnlichen Installationen in Studentenwohnheimen mit
>>potentiell hohem Spielkindfaktor gelesen zu haben.
nervig, weil der benutzer von hand konfigurieren muss. ich habe bisher
noch keinen gaengigen mehrportverteiler gefunden, der an einem
definierten port genau eine adresse per DHCP rausschiebt, sonst waere
das wohl die loesung der wahl.
> Eine bessere Lösung wäre IMO das von mir vorgeschlagene VLAN-Konzept,
> weil sich hier ein fehlkonfigurierter Client nicht einmal kurzfristig
> auf das Restnetz auswirken kann.
krankt an den gleichen problemen wie die loesung ohne VLAN: einfach
einstoepseln ist nicht, und ARP-angriffe sind prinzipiell immer noch
moeglich. oder uebersehe ich da was?
ich habe in der naechsten woche einen termin mit ein paar netzgurus,
vieleicht faellt denen mehr ein als das uebliche marketinggewaesch in
den mir vorliegenden unterlagen.
--
frobnicate foo
Hm.
Ich schrieb am 06.02.:
|plattenloses embedded Linux, dot1q zu einem 48-Port-Switch.
|hilfsweise ein Cisco 3600 anstelle des Linux.
Grüße
Auch das könnte man mit geeigneter VLAN-Konfiguration erledigen. dot1q
erlaubt es, jedes Interface eines Switches am Router als eigenes
Interface laufen zu lassen. Dann belege man für jedes Interface ein
/31 Transfernetz (bei hinreichend dysfunktionalen Endgeräten
meinetwegen auch ein /30) aus RFC1918 und konfiguriere einen
DHCP-Server so, dass er jedes Interface mit einem eigenen Range
bediene.
>> Eine bessere Lösung wäre IMO das von mir vorgeschlagene VLAN-Konzept,
>> weil sich hier ein fehlkonfigurierter Client nicht einmal kurzfristig
>> auf das Restnetz auswirken kann.
>
>krankt an den gleichen problemen wie die loesung ohne VLAN: einfach
>einstoepseln ist nicht,
Doch, DHCP. Notfalls fährt man Link Local (siehe
http://www.ietf.org/internet-drafts/draft-ietf-zeroconf-ipv4-linklocal-04.txt).
>und ARP-angriffe sind prinzipiell immer noch
>moeglich. oder uebersehe ich da was?
ARP-Angriffe über Netze hinweg? Beim VLAN-Konzept sehen die Rechner
keine Broadcasts. Jeder Client sieht nur den Router, und der Router
sieht auf jedem VLAN nur exakt einen Client. Bei geeigneter
Implementierung kann man hier eine reine point-to-point-Verbindung
fahren.
> TCP/IP ist fuer ad-hoc-netzwerke nur bedingt geeignet, da ein client
> durch unguenstige wahl seiner adresse das gesamte netz stillegen
> kann. in festinstallationen faengt man das durch intelligente switches
> ab, im zug halte ich aber eine vorherige registrierung der MAC nicht
> fuer praktikabel, und so werden halt irgendwelche scriptkiddies da
> unfug bauen.
... nicht unbedingt, durch den Einsatz von "Universal Gateway"
Lösungen ist die Verwendung beliebiger IP-Absendeadressen
möglich.
Gruß,
David
... leider ist der Einstatz von CatX Verkabelung in der bestehenden Zugflotte
nicht möglich. Um WLAN kommt man also nicht herum.
Gruß,
David
> > so abwegig scheint mir Powerline gar nicht zu sein. Sofern man es schaf
> ft
> > ?er Hochspannungsleitungen (=Fahrleitung) Daten zirkulieren zu las
> sen,
> > k?nte man neben den f? den Fahrgast interessierenden Anwendungen
> auch
> > teilweise den Zugfunk ersetzen.
So abwegig IST Powerline übrigens wirklich nicht.
Immerhin läuft in japanischen Hochgeschwindigkeitszügen
Internet über den Fahrdraht. Ergebnis: 2 MBit/s Durchsatz.
>
> Du willst also allen Ernstes ?er ein so verm?ltes Netz wie die
> Bahnstromversorgung sowohl gro? Datenstr?e (surfende Fahrg?te) a
> ls
> auch sicherheitsrelevante Daten (ZBF-Ersatz mit Befehlserteulung)
> leiten? Ich bezweifle, dass das hinhaut. Solche Systeme wurden bereits
> mehrfach erprobt, aber haben nie befriedigt.
Wann, wo, wer? Bitte um mehr Infos!
> Nicht nur deswegen:
>
> > Dann gibt es noch das Problem Pantograf,
> > welcher eben auch nicht immer kraftschl?sig an der FL liegt. Das Sch
> leifen
> > des Pantos verursacht immer wieder kleine (St?-) Funken,
> ^^^^^^
> Na, nicht selten ziemlich heftige
Sind das Deine Thesen oder in Versuchen bestätigte Ergebnisse?
(Siehe Japan, da klappts ja auch)
Gruß,
David
> So abwegig IST Powerline übrigens wirklich nicht.
> Immerhin läuft in japanischen Hochgeschwindigkeitszügen
> Internet über den Fahrdraht. Ergebnis: 2 MBit/s Durchsatz.
die sollten mal bei RWE vorbeigehen, und denen zeigen, wie man sowas
richtig macht :-)
ernsthaft: welche spannung wird in japan verwendet, und welche technik
wird da sonst noch eingesetzt?
--
frobnicate foo
Wieso? Welche Einschränkungen bestehen?
Sebastian
1. Kurze Stillstandszeiten, d.h. Züge sind
fast ununterbrochen unterwegs
2. CatX Verkabelung benötigt zu viel Platz
(diesen gibt es nicht im Zug)
3. Würde man CatX Verkabelung von einem zum anderen
Ende des Zuges legen -> noch größere Probleme
beim Kuppeln.
Gruß,
David
D.h. die Zeit zum Umbauen ist zu gering? Müssen die Wägen nicht
irgenwann mal in "Inspektion" oder so?
> 2. CatX Verkabelung benötigt zu viel Platz
> (diesen gibt es nicht im Zug)
Hm-hm. Gibbet da Studien zu? Ansonsten würde ich denken, der Platz ließe
sich notfalls schaffen (z.b. durch Kabelkanäle oberhalb der
Gepäckablage), oder bei Neubeschaffungen gleich einplanen. Etwas mehr
tricky wird der Unterbringungsort der Verteilerschranks/der Schränke.
Aber in Höhe der Gepäckablagen sollte da was zu machen sein...
> 3. Würde man CatX Verkabelung von einem zum anderen
> Ende des Zuges legen -> noch größere Probleme
> beim Kuppeln.
TP nur innerhalb eines Waggons, klar. Und für zwischen den Waggons läßt
sich was finden, zur Not Miniaturrechner mit Wireless LAN an den
Kopfenden, die über spezielle Software die Verbindung zum nächsten Zug
aufbauen.
Sebastian
>TP nur innerhalb eines Waggons, klar. Und für zwischen den Waggons läßt
>sich was finden, zur Not Miniaturrechner mit Wireless LAN an den
>Kopfenden, die über spezielle Software die Verbindung zum nächsten Zug
>aufbauen.
Man kann sehr viele nette Sachen machen. Aber wie viele Kunden gibt
es, die bereit sind, dafür auch entsprechend zu zahlen?
*g*
> Aber wie viele Kunden gibt
> es, die bereit sind, dafür auch entsprechend zu zahlen?
Das ist eine andere Frage. Hm. Wieviel kostet ein IC-Waggon in der
Neuanschaffung? Oder werden davon in naher Zukunft keine mehr beschafft?
Stünde zu rechnen wieviel Mehrkosten durch Vernetzung anfallen würden.
Und es gibt mit Sicherheit eine Menge (Geschäfts-)Reisende, die durchaus
Willens wären, für Netzanschluß auf der Reise zu sahlen.
Aber das Argument war gewesen daß es nicht *geht*. Von
Wirtschaftlichkeit war bisher keine Rede :-)
Sebastian
> Man kann sehr viele nette Sachen machen. Aber wie viele Kunden gibt
> es, die bereit sind, dafür auch entsprechend zu zahlen?
Wielleicht gibt es Kunden, die sonst entsprechende Einrichtungen bei der
Konkurrenz nutzen?
Gruß, ULF
>Wielleicht gibt es Kunden, die sonst entsprechende Einrichtungen bei der
>Konkurrenz nutzen?
Bei welcher Konkurrenz gibt es entsprechende Einrichtungen?
In der Flughafenlounge?
Gruß, ULF
> On Sun, 24 Feb 2002 11:30:38 +0100, Ulf Kutzner
> <kutz...@mail.uni-mainz.de> wrote:
>
>>Wielleicht gibt es Kunden, die sonst entsprechende Einrichtungen bei der
>>Konkurrenz nutzen?
>
> Bei welcher Konkurrenz gibt es entsprechende Einrichtungen?
in ein paar jahren auch in mittelklasseautomobilen, derzeit ist sowas
nur in der oberklasse oder in wenigen sondermodellen erhaeltlich.
--
frobnicate foo
>in ein paar jahren auch in mittelklasseautomobilen, derzeit ist sowas
>nur in der oberklasse oder in wenigen sondermodellen erhaeltlich.
Nutzen von dieser Technik kann aber nur haben, wer mit Chauffeur
unterwegs ist. Dies ist üblicherweise nur in Automobilen der
Oberklasse der Fall und ist kostenmäßig auch mit einer Bahnreise
erster Klasse nicht mehr vergleichbar. Ich bezweifele daher, dass
diese Zielgruppe durch ein entsprechendes Angebot in Zügen zum Wechsel
des Verkehrsmittels zu bewegen wäre.
Flughafenlounge ist im übrigen mit den DB-Lounges vergleichbar.
Gruß - Reinhard.
> On Sun, 24 Feb 2002 19:19:36 +0100, frank paulsen
> <frank....@gmx.net> wrote:
>
>>in ein paar jahren auch in mittelklasseautomobilen, derzeit ist sowas
>>nur in der oberklasse oder in wenigen sondermodellen erhaeltlich.
>
> Nutzen von dieser Technik kann aber nur haben, wer mit Chauffeur
> unterwegs ist.
noe. mein arbeitsrechner ist seit gut fuenf jahren komplett per
spracheingabe steuerbar, sprachausgabe habe ich mangels bedarf nie
versucht, sollte aber ebenso machbar sein. das laeuft bei emails zwar
auf fullquotes und gestammel heraus, duerfte aber bei typischen
firmen- emails nicht sonderlich auffallen.
> Flughafenlounge ist im übrigen mit den DB-Lounges vergleichbar.
dann vergleiche doch bitte mal die "Lounges" von Dortmund-HBf und
Dortmund-Flughafen. oder besser Düsseldorf-HBf und DUS. selbst
Frankfurt-HBf ist im vergleich mit der lusthansa-lounge dort nicht mal
ein mieser abklatsch.
--
frobnicate foo
>noe. mein arbeitsrechner ist seit gut fuenf jahren komplett per
>spracheingabe steuerbar, sprachausgabe habe ich mangels bedarf nie
>versucht, sollte aber ebenso machbar sein. das laeuft bei emails zwar
>auf fullquotes und gestammel heraus, duerfte aber bei typischen
>firmen- emails nicht sonderlich auffallen.
Das meinst Du nicht ernst? Ich würde so einem Autofahrer ungern im
Stadtverkehr begegnen; ich denke, da würde die Multitaskingfähigkeit
des menschlichen Gehirns schlicht überstrapaziert. Du kannst im
übrigen mal zum Beispiel meine Frau, die wegen Sehbehinderung auf
Sprachausgabe angewiesen ist, fragen, ob sie das für geeignet hält für
ernsthaftes Arbeiten. Sie hat jedenfalls aus diesem Grund zusätzlich
eine Braillezeile angeschafft. Und wie Deine Spracheingabe sich bei
den Nebengeräuschen eines Mittelklassewagens verhält, das hast Du
bereits getestet?
>> Flughafenlounge ist im übrigen mit den DB-Lounges vergleichbar.
>
>dann vergleiche doch bitte mal die "Lounges" von Dortmund-HBf und
>Dortmund-Flughafen. oder besser Düsseldorf-HBf und DUS. selbst
>Frankfurt-HBf ist im vergleich mit der lusthansa-lounge dort nicht mal
>ein mieser abklatsch.
Ich kenne die in Hannover Hbf, und die ist so übel nicht. Aber das ist
auch keine grundsätzliche Frage; eine Angleichung der hardwareseitigen
Ausstattung wäre hier, wenn die Bahn das wollte, kein Problem. Weder
hinsichtlich der Möblierung noch der Technik.
> Bei welcher Konkurrenz gibt es entsprechende Einrichtungen?
Die ersten Flieger werden wohl zur Zeit damit ausgestattet, las ich
irgendwo ... c't oder Spiegel, eins von beiden muß es gewesen sein. Ist
aber schon ein paar Monate her.
hajo
--
Wieso, es laeuft doch viel besser: Das Marketing macht was, die Technik
macht *auch* was. So kommen sich beide nicht in den Weg und zerstoeren
sich gegenseitig ihre Illusionen ;)
Frank Kloeker
>Die ersten Flieger werden wohl zur Zeit damit ausgestattet, las ich
>irgendwo ... c't oder Spiegel, eins von beiden muß es gewesen sein. Ist
>aber schon ein paar Monate her.
Um die Expo herum hat die Lufthansa (ich meine, die wars) mal mit
großem Rummel ein System mit Bord-Server vorgestellt; ich schätze, das
war eine ähnliche Lösung, wie sie jetzt die Bahn andenkt. Aber ich
habe seitdem nie wieder was gehört davon - entweder haben sie es sang-
und klanglos eingeführt oder es ist ebenso geräuscharm wieder in der
Versenkung verschwunden.
Gruß - Reinhard.
>Reinhard Greulich schrieb:
>> Bei welcher Konkurrenz gibt es entsprechende Einrichtungen?
>Die ersten Flieger werden wohl zur Zeit damit ausgestattet, las ich
>irgendwo ... c't oder Spiegel, eins von beiden muß es gewesen sein. Ist
>aber schon ein paar Monate her.
Deine Erinnerung täuscht Dich nicht. In der c't wurden das System von
Boeing und von Airbus vorgestellt (Ausgabe 14/01 und 16/01). Das waren
beides Systeme, die einen Internetserver ins Flugzeug stellen, der
viele Daten im Cache hält und die eine schmalbandige Internetanbindung
über Satellit bereitstellen.
Bei der Bahn hat man wesentlich mehr Möglichkeiten, das Internet in
den Zug zu holen, als nur die Weltraumverbindung. Ich stelle mir ein
schienengebundenes System einfacher in der Realisierung vor.
-JJ
--
______________________________________ Nazis schaden auch Dir! ______
www.ebbelex.de ist garantiert BSE-frei. Die abgebildeten Straßen- und
U-Bahnen sind garantiert artgerecht aus Freiland- oder Tunnelhaltung!
> 1. Kurze Stillstandszeiten, d.h. Züge sind
> fast ununterbrochen unterwegs
genau deshalb braucht man ja auch eine permante netzanbindung, die man
klugerweise da ansiedelt, wo eh schon racks platz haben, also im
steuerwagen oder auf der lok.
> 2. CatX Verkabelung benötigt zu viel Platz
> (diesen gibt es nicht im Zug)
bestreite ich jetzt mal ganz locker aus dem bauch. zu meinem
schreibtisch laeuft wg. altbau nur ein 5x3cm-kanal, der derzeit mit
8xCAT5, 4xCAT3 und ein bischen strom nicht ueberbelegt ist.
> 3. Würde man CatX Verkabelung von einem zum anderen
> Ende des Zuges legen -> noch größere Probleme
> beim Kuppeln.
man wird CAT5 zu einem rack fuehren, und die verteilung zwischen den
wagen optimal ueber Glas, ggf. aber auch ueber kleine transponder
regeln koennen.
--
frobnicate foo
genau das ist das problem, das ich da sehe. eine beliebige
absendeadresse ist auch beliebig faelschbar.
--
frobnicate foo
> frank paulsen schrieb:
>
>
>> sorry, das war mistverstaendlich. die aufweitungsoptiken zum koppeln
>> von glasfasern haben sich zumindest im industriebereich als
>> hinreichend robust erwiesen, die ICE-kupplung hat aber fraglos des
>> oefteren probleme, dem vernehmen nach sogar diejenige in den ICE 1.
>
> Hört sich nicht sehr eisenbahntauglich an.
die faserkupplungen machen derzeit weniger stress als die software,
die ganz normalen kupferkupplungen und die luft. sagen gewoehnlich gut
informierte quellen...
> Gibt's denn keine tatsächlich vernünftige Lösung dafür?
funk sollte bei den geringen abstaenden problemlos laufen und duerfte
incl. stromversorgung und kabelage nicht viel mehr 5 TEURO je wagen
kosten (bei abnahme von mehr als 1000 Stk). bleibt noch die
innenverteilung.
--
frobnicate foo
> frank paulsen schrieb:
>
>
>> seit dnscache wuerde ich das als PAL bezeichnen ;-)
>
> ?
eigener resolver, der von den root-servern ausgeht.
http://cr.yp.to/djbdns
--
frobnicate foo
> On Sun, 24 Feb 2002 23:14:57 +0100, frank paulsen
> <frank....@gmx.net> wrote:
>
>>noe. mein arbeitsrechner ist seit gut fuenf jahren komplett per
>>spracheingabe steuerbar, sprachausgabe habe ich mangels bedarf nie
>>versucht, sollte aber ebenso machbar sein. das laeuft bei emails zwar
>>auf fullquotes und gestammel heraus, duerfte aber bei typischen
>>firmen- emails nicht sonderlich auffallen.
>
> Das meinst Du nicht ernst? Ich würde so einem Autofahrer ungern im
> Stadtverkehr begegnen; ich denke, da würde die Multitaskingfähigkeit
> des menschlichen Gehirns schlicht überstrapaziert.
meist fahren die leute auf die autobahn, und haben dann endlich mal
zeit "in Ruhe" zu telefonieren. nachdem mir vor kurzem ein kunde
vorgefuehrt hat, wie er in seinem auto per sprachsteuerung SMS
verschickt, greift:
> Du kannst im
> übrigen mal zum Beispiel meine Frau, die wegen Sehbehinderung auf
> Sprachausgabe angewiesen ist, fragen, ob sie das für geeignet hält für
> ernsthaftes Arbeiten.
dieses argument auch nicht sonderlich gut. besser als 'n-fach-klicken'
auf einer zehnertastatur ist das allemal.
> Sie hat jedenfalls aus diesem Grund zusätzlich
> eine Braillezeile angeschafft. Und wie Deine Spracheingabe sich bei
> den Nebengeräuschen eines Mittelklassewagens verhält, das hast Du
> bereits getestet?
man kann dabei nicht mehr radio hoeren, das ist zumindest fuer mich
ein absolutes auschlusskriterium. das, was ich bisher davon gesehen
habe, lief aber trotzdem nicht voellig unbrauchbar ab. anyway, ich
habe einige groessere groessere geschaeftliche autotrips hinter mir,
und der beifahrer ist nicht zwingend auf sprachinterfaces
angewiesen. ich behaupte sogar, dass mit einem vernuenftig eingebauten
handy die connectivity schon jetzt in jeder rostlaube besser ist als
das, was ich um zug erleiden muss. die autobahnen weisen fuer mobilfunk
eine bessere abdeckung auf als die von mir befahrenen bahnstrecken.
[flughafenlounges]
> Ich kenne die in Hannover Hbf, und die ist so übel nicht. Aber das ist
> auch keine grundsätzliche Frage; eine Angleichung der hardwareseitigen
> Ausstattung wäre hier, wenn die Bahn das wollte, kein Problem. Weder
> hinsichtlich der Möblierung noch der Technik.
und da sind wir uns wieder voellig einig.
--
frobnicate foo
> Bei der Bahn hat man wesentlich mehr Möglichkeiten, das Internet in
> den Zug zu holen, als nur die Weltraumverbindung. Ich stelle mir ein
> schienengebundenes System einfacher in der Realisierung vor.
Da wird man vermutlich mit allen möglichen Gleiskreisen kollidieren. Eher
halte ich es für denkbar, daß der Zug Verträge mit mehreren Mobilfunkfirmen
hat, und einen Rückfallmechanismus UMTS->GSM->Thuraya. Wiederum mit richtig
großem Proxy.
hajo
--
> Microsoft sagt auch das sie sich jetzt um Security bemuehen wollen. Und?
> Stimmt das?
Ja. Man kennt das aus Zeugnissen: "Er bemühte sich stets, die ihm zugeteilten
Aufgaben zügig zu erledigen/pünktlich zu sein." Paul Muster