ist bei einer Fahrdrahtvereisung folgende Variante durchführbar:
Die E-Lok bedient sich beider vorhandenen Stromabnehmer
in Parallelschaltung:
Bügel 1: Kratzt unter heftiger Lichtbogenbildung als erster am
Fahrdraht schrabbert das Eis schon mal ein wenig weg.
Bügel 2: Leidet natürlich auch unter der Vereisung, aber nicht ganz
so stark wie Bügel 1, da letzterer bereits die Eisschicht
aufgeknackt hat.
Zusätzlich halbiert sich der Stromfluss pro Bügel bei Verwendung
von zweien in Parallelschaltung.
Klappt das so?
Danke für einen Tipp.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Kreienberg
P.S.: Hat jemand Bilder von "brutzelnden Bügeln", hatte in Bremen
leider
keine Kamera zur Hand :(
Habe an Heiligabend morgens so etwa 7.15-7.30 auf dem Weg zur Arbeit in Höhe
Abelitz eine Zug aus Norddeich beobachtet, der an beiden Bügeln Lichtbögen
zog, die die gesamte Umgegend erleuchteten. Die Lichtglocke im Nieselregen
war über Kilometer zu sehen. Der "Reinigungseffekt" des vorderen Abnehmer
scheint sich bei übermäßiger Vereisung in Grenzen zu halten.
Thomas
--
http://www.westbahn.de http://www.bildarchiv-emden.de
Michael Kreienberg wrote:
> Die E-Lok bedient sich beider vorhandenen Stromabnehmer
> in Parallelschaltung:
So wird das wohl gemacht, habe ich auch schon erlebt.
Allerdings ist die geschwindigkeit beschränkt, wenn beide
stromabnehmer angehoben sind.
--
tobias benjamin köhler ____________________________ t...@uncia.de
_________ ______________ ______________ ______________ __>_____
========H|H============H|H============H|H============H|=H=====`)
------oo-^-oo--------oo-^-oo--------oo-^-oo--------oo-^o-o--o-o=
>
>
>Michael Kreienberg wrote:
>
>> Die E-Lok bedient sich beider vorhandenen Stromabnehmer
>> in Parallelschaltung:
>
>So wird das wohl gemacht, habe ich auch schon erlebt.
>Allerdings ist die geschwindigkeit beschränkt, wenn beide
>stromabnehmer angehoben sind.
Wenn bei nur einem Stromabnehmer kein Strom mehr durchkommt, ist die
Geschwindigkeit womöglich noch mehr beschränkt.
Reinhard
Nannte man das nicht früher 'Einsatz des Rauhreifbügels'?
Österreichische Lokomotiven sollen jedenfalls früher (nur in der kalten
Saison) einen stabileren Bügel, Rauhreifbügel genannt, fürs Eiskratzen
getragen haben. Nachteil war wohl, dass die Maschinen dann wie Dampfloks
gedreht werden mussten, um stets mit Rauhreifbügel voraus fahren zu
können. Möglicherweise waren die damaligen Standard-Bügelplatten auch zu
sensibel für harten Winterbetrieb. Aber damals waren Drehscheiben auch
keine Mangelware.
--
Michael Suda
A-1150 Wien, Oesterreich/Austria/Autriche
Sicherlich
> Bügel 2: Leidet natürlich auch unter der Vereisung, aber nicht ganz
> so stark wie Bügel 1, da letzterer bereits die Eisschicht
> aufgeknackt hat.
und wie sieht es bei der Rüchfahrt aus???
> Zusätzlich halbiert sich der Stromfluss pro Bügel bei Verwendung
> von zweien in Parallelschaltung.
nein, er teilt sich im Verhältnis der Übergangswiederstände auf
> Klappt das so?
wie die Praxis zeigt, meistens
"Bernd Samjeske" <Bernd.S...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:auko6p$lg3$05$1...@news.t-online.com...
> > Zusätzlich halbiert sich der Stromfluss pro Bügel bei Verwendung
> > von zweien in Parallelschaltung.
>
> nein, er teilt sich im Verhältnis der Übergangswiederstände auf
jaha, einigen wir uns auf "...reduziert sich der Stromfluss pro
Bügel...",
da das Ersatzschaltbild zu einem komplexen Widerstandsnetzwerk
führt und jede Stromverteilung in der Regel das Resultat der
Verteilung von Widerständen ist.
Wenn wir die Eisschicht noch miteinbeziehen wird es besonders
interessant, da der elektrische Widerstand der Eisschicht sich
temperaturabhängig durch Wegschmelzen/-brechen ändert. Der
elektrische Strom/Lichtbogen erhöht die Temperatur der Eisschicht, das
Ansteigen der Leiter-/Eisschichttemperatur ändert den elektrischen
Widerstand des Leiters/Eisschicht, der/die den Strom verändert, der
wiederum die Temperaturverteilung beeinflusst etc., schöne rekursive
Aufgabe für eine Finite-Elemente-Rechnung...
...abschmelzendes Eis, mechanische Einwirkung, Temperaturverteilung,
Lichtbogen, Stromfluss...netter Stoff für eine Dissertation...hat sich
schon mal jemand damit befasst?
Gruß
Michael Kreienberg
>
> Bügel 1: Kratzt unter heftiger Lichtbogenbildung als erster am
> Fahrdraht schrabbert das Eis schon mal ein wenig weg.
>
Letztens in Großheringen bei ca -6 Grad zog jeder Bügel Funken, auch
ohne Eisregen. Die Reinigung durch Funkenabbrand scheint nicht zu
funktionieren. Selbst bei hoher Zugfolge bereifte der Fahrdraht immer
wieder. Zumindest bei hoher Luftfeuchtigkeit.
Grüsse
Frank
"Micael Guignard" <ui...@gmx.ch> schrieb im Newsbeitrag
> >Ein anderer Grund ist die Eisbildung am Str selber.
> >Einige Kilo Eis am Pantographen sorgen schon dafür, das er nicht
mehr
> ^^^^^^^^^^^
> >sicher an der Fahrleitung anliegt
>
> Das spricht auch für die Streichung des "k".
als nur noch "ilo"? :)
SCNR
Gruß
Michael Kreienberg
P.S.: Danke für den Tipp.
>>Teoretisch ja - praktisch nein. So ein Stromabnehmer ist
>>relativ leicht und drückt mit ungefähr 80 kN an die
>>Fahrleitung.
^^^^^
> Das scheint mir ein bisschen zu viel. (80 kN sind etwa die
> Gewichtskraft von 8.000 kg (8 Tonnen) im Erdschwerefeld.)
Soviel *zieht* ja eine Lok...
> Da ich die passenden Unterlagen gerade nicht zur Hand habe,
> muss mein Gedächtnis herhalten: Ich meine mich zu erinnern,
> dass die Andruckkraft des Stromabnehmers sich im Bereich der
> Gewichtskraft bewegt, die ein Meter Fahrdraht im Erdschwerefeld
> ausübt. Insofern müsste oben, grob gesagt, das "k" vor dem "N"
> weg.
Ich bin mir da garnicht sicher, ich habe in einem Buch[1] über
die Stromabnehmerversuche mit der 103 gelesen, da wurde mit
Anpresskräften zwischen 70kN und 120kN gearbeitet. Ob das jetzt
auch ein Druckfehler ist?
[1] Michael Dostal, Baureihe 103, GeraMond Verlag, ISBN
3765471054
--
Björn
"Remember: The Force will be with You. Always."
Wenn ihr das "k" weglaßt könnte es stimmen... denke mal so um 100 N
also etwa entsprechend 10 kg dürfte passen... den Bügel der etwas
älteren Straba (noch händische Bügelbetätigung) hier in Kassel (für
Kenner: 366 ff.) kann man mit einer Hand an der Leine abziehen,
erforderliche Zugkraft so um 5-7 kg. Sooo viel mehr wird es bei
der "richtigen" Bahn auch nicht sein. Wenn es viel mehr wäre würden
die Vibrationen während der Fahrt doch etwas stark...
Gruß Mirco
Bjoern Schliessmann schrieb in
(<2002123023271...@chr0n0ss.lan.local>):
> [...]
> Ich bin mir da garnicht sicher, ich habe in einem Buch[1] über
> die Stromabnehmerversuche mit der 103 gelesen, da wurde mit
> Anpresskräften zwischen 70kN und 120kN gearbeitet. Ob das jetzt
> auch ein Druckfehler ist?
>
> [1] Michael Dostal, Baureihe 103, GeraMond Verlag, ISBN
> 3765471054
>
das sieht nach einem Umrechnungsfehler von der Nicht-SI-Einheit Pond zur
SI-Einheit Newton aus....
Viele Grüße
Michael Platen
--
Homepage: http://www.pantherfan.mynetcologne.de
Bahnbilder gibt es gelegentlich unter
http://home.nexgo.de/babsiplaten
> Wenn wir die Eisschicht noch miteinbeziehen wird es besonders
> interessant, da der elektrische Widerstand der Eisschicht sich
> temperaturabhängig durch Wegschmelzen/-brechen ändert. Der
> elektrische Strom/Lichtbogen erhöht die Temperatur der Eisschicht, das
> Ansteigen der Leiter-/Eisschichttemperatur ändert den elektrischen
> Widerstand des Leiters/Eisschicht, der/die den Strom verändert, der
> wiederum die Temperaturverteilung beeinflusst etc., schöne rekursive
> Aufgabe für eine Finite-Elemente-Rechnung...
>
> ...abschmelzendes Eis, mechanische Einwirkung, Temperaturverteilung,
> Lichtbogen, Stromfluss...netter Stoff für eine Dissertation...hat sich
> schon mal jemand damit befasst?
Noch ein Thema für eine Dissertation:ein Bügel am Draht nimmt 15 kV auf,
nehmen zwei Bügel dann 30 kV auf?
Guten rutsch ins neue Jahr
Torsten
Da steht in der Tat "kN" drin!
Das "Eisenbahn Magazin 2/2000" enthält einen Artikel über Stromabnehmer.
Generell gewünscht ist ein konstanter Druck von 100 N (ohne "k"). Auf Seite
30 wird der Hochgeschwindigkeits-Stromabnehmer DSA 350 beschrieben. Die
Anpresskraft am Fahrdraht beträgt statisch bis 120 N, dynamische Spitzen bis
140 N.
Viele Grüße
André
> Da steht in der Tat "kN" drin!
Allerdings.
> Das "Eisenbahn Magazin 2/2000" enthält einen Artikel über
> Stromabnehmer. Generell gewünscht ist ein konstanter Druck von
> 100 N (ohne "k"). Auf Seite 30 wird der
> Hochgeschwindigkeits-Stromabnehmer DSA 350 beschrieben. Die
> Anpresskraft am Fahrdraht beträgt statisch bis 120 N,
> dynamische Spitzen bis 140 N.
Dacht ichs mir, die diversen kN's sind doch etwas hoch :-)
> Ich bin mir da garnicht sicher, ich habe in einem Buch[1] über
> die Stromabnehmerversuche mit der 103 gelesen, da wurde mit
> Anpresskräften zwischen 70kN und 120kN gearbeitet.
Wow. Nach jeder Zugfahrt neuen Draht aufhängen hat was. Obwohl der Zug
wahrscheinlich gar nicht soweit käme, sondern schon am ersten Masten
sich den Pantho abreißen würde.
Gruß
Andreas
--
Software für Ihr Hobby, z. B. Briefmarkenverwaltung
http://www.pothe.de * http://www.ap-briefmarke.de
> Wow. Nach jeder Zugfahrt neuen Draht aufhängen hat was. Obwohl der Zug
> wahrscheinlich gar nicht soweit käme, sondern schon am ersten Masten
> sich den Pantho abreißen würde.
Dann muss der Zug die neue Oberleitung gleich automatisch verlegen. Also
zwei Winden aufs Dach: die vordere Wickelt die kaputte Oberleitung auf.
Auf der hinteren ist neue Oberleitung drauf, die wird dann gleich
abgerollt.
*duck*
Robin
> Noch ein Thema für eine Dissertation:ein Bügel am Draht nimmt 15 kV auf,
> nehmen zwei Bügel dann 30 kV auf?
>
> Guten rutsch ins neue Jahr
> Torsten
Quatsch.
Wenn du ein Lämpchen mit 4 statt 2 Drähten an eine 1,5 V Batterie
anschliesst, kriegt es dann 3 V ?
Cool, wunderbare Spannungsvermehrung ;-)
Gruss
Lukas Zurmühle
> Quatsch.
Merke: Nicht überall, wo kein Smiley draufsteht, ist kein Witz drin.
Gruß
Andreas
--
Was sagt ein Mathematiker zu seiner Frau, nachdem er sie im Bett richtig
scharf gemacht hat? "Der Rest ist trivial, den kannst du dir als
Übungsaufgabe selbst herleiten..."
Software für Ihr Hobby finden Sie auf http://www.pothe.de
Ich würde ja sagen, jeder Bügel erhält 7,5 kV aus der Oberleitung.
Zusammen also 15 kV. Und das ist dann genau das, was man auf der Lok
mißt ;-)
Gruß Ingo
Ingo Stiller wrote:
> Ich würde ja sagen, jeder Bügel erhält 7,5 kV aus der Oberleitung.
> Zusammen also 15 kV. Und das ist dann genau das, was man auf der Lok
> mißt ;-)
Schau dir lieber nochmal den unterschied zwischen parallel- und
serienschaltung an, bevor du in die E-technik-prüfung gehst.
>Schau dir lieber nochmal den unterschied zwischen parallel- und
>serienschaltung an, bevor du in die E-technik-prüfung gehst.
Wenn das Ganze in Domodossola stattfindet und die Stromabnehmer
beiderseits des Trenners anliegen, haben wir eine Serienschaltung mit
bestimmt sehr interessanten Effekten im gleichspannungsseitigen
Unterwerk ...
Gruß - Reinhard.
-- 70086 (52°22,79'N - 009°48,81'E)
de.etc.bahn.* Wintertreffen 2003 auf Alp Grüm
7. bis 10. Feb. 2003: Bernina, Albula, Oberalp, Schöllenenbahn und mehr
Programm: http://www.zugschlus.de/?select=alpgruem
Anmeldungen sind weiter möglich und willkommen
> Wenn das Ganze in Domodossola stattfindet und die Stromabnehmer
> beiderseits des Trenners anliegen, haben wir eine Serienschaltung mit
> bestimmt sehr interessanten Effekten im gleichspannungsseitigen
> Unterwerk ...
:-) . Wobei sind die Trennstellen so kurz, dass dies passieren kann?
Oder nehmen wir einfach eine extralange Lok :-)
--
Gruss Adrian Senn
adrian at senn dot zeeaich
>:-) . Wobei sind die Trennstellen so kurz, dass dies passieren kann?
>Oder nehmen wir einfach eine extralange Lok :-)
In Domo reicht schon eine Lok, die beide Stromabnehmer anlegt, wenn
sie richtig steht. =:-) Da ist bloß ein dicker Isolator in der
Fahrleitung, mitten am Bahnsteig, weiter nichts. Aber normalerweise
kommen die SBB-Lok da schon abgebügelt rein.
Das ist dann die Logik meiner Nichte (7 Jahre): "Das heißt
Hochspannung, weil die Drähte so hoch oben hängen!"
Der gute Vorsatz für 2003:
Wir sollten ein Buch schreiben: "Elektrotechnik leicht gemacht".
MfG
Claus
Claus K r i s t e n schrieb:
> Das ist dann die Logik meiner Nichte (7 Jahre): "Das heißt
> Hochspannung, weil die Drähte so hoch oben hängen!"
Nicht nur deiner nichte. Auch mir wurde das in dem alter so
erzählt. Das ist eine hochspannungsleitung, die ist da oben
gespannt ....
Wer sich damals auf diese weise darumherumgedrückt hat, den
begriff der spannung spontan auf das verständnisniveau eines
siebenjährigen herunterzubrechen, kann ich heute nicht mehr
eruieren (somit bleibt dieser person erspart, dafür zur rechen-
schaft gezogen zu werden). Aber so etwas bleibt hängen. Darum
passt auf, was ihr kindern erzählt; sie werden es noch wissen,
wenn ihr längst unter der erde seid ....
> > Das ist dann die Logik meiner Nichte (7 Jahre): "Das heißt
> > Hochspannung, weil die Drähte so hoch oben hängen!"
>
> Nicht nur deiner nichte. Auch mir wurde das in dem alter so
> erzählt. Das ist eine hochspannungsleitung, die ist da oben
> gespannt ....
Noch so einer: wenn du in die Steckdose fasst,und du kriegst gleich eine
gewischt,dann ist das Gleichstrom!
oder: wenn du am Schalter erst ein paarmal drehen musst,bevor das Licht
angeht,dann ist das Drehstrom.
>
> Wer sich damals auf diese weise darumherumgedrückt hat, den
> begriff der spannung spontan auf das verständnisniveau eines
> siebenjährigen herunterzubrechen, kann ich heute nicht mehr
> eruieren (somit bleibt dieser person erspart, dafür zur rechen-
> schaft gezogen zu werden). Aber so etwas bleibt hängen. Darum
> passt auf, was ihr kindern erzählt; sie werden es noch wissen,
> wenn ihr längst unter der erde seid ....
Daraus ergibt sich:Seit nett zu euren Kindern,denn die suchen eure
Heimplätze aus.
schwarzhumorige Grüße
Torsten
> Noch so einer: wenn du in die Steckdose fasst,und du kriegst gleich eine
> gewischt,dann ist das Gleichstrom!
> oder: wenn du am Schalter erst ein paarmal drehen musst,bevor das Licht
> angeht,dann ist das Drehstrom.
OK. Dann geh doch den Leistungsabfall mit dem Eimer entsorgen.
<SNCR>
--
Gruss Adrian Senn
adrian at senn dot zeeaich
Mirco Krug schrieb:
> Wenn ihr das "k" weglaßt könnte es stimmen... denke mal so um 100 N
> also etwa entsprechend 10 kg dürfte passen... den Bügel der etwas
> älteren Straba (noch händische Bügelbetätigung) hier in Kassel (für
> Kenner: 366 ff.) kann man mit einer Hand an der Leine abziehen,
> erforderliche Zugkraft so um 5-7 kg. Sooo viel mehr wird es bei
> der "richtigen" Bahn auch nicht sein. Wenn es viel mehr wäre würden
> die Vibrationen während der Fahrt doch etwas stark...
Hier etwas substantiellere daten:
http://www.pantographen.de/Deutsch/Dachstromabnehmer%20Eisenbahnen.htm
Die hier vorgestellten stromabnehmer haben anpresskräfte von
70 bis 120 N.
>
> Merke: Nicht überall, wo kein Smiley draufsteht, ist kein Witz drin.
>
> Gruß
> Andreas
Merke: Smilies sind in erster Linie dazu da, Witze in Konversationen zu
kennzeichnen, wo dies mit Mimik oder der Stimme nicht möglich ist. Ansonsten
wird es halt für bare Münze genommen.
Gruss
Lukas
Reinhard Schumacher schrieb:
>
> >> Die E-Lok bedient sich beider vorhandenen Stromabnehmer
> >> in Parallelschaltung:
> >
> >So wird das wohl gemacht, habe ich auch schon erlebt.
> >Allerdings ist die geschwindigkeit beschränkt, wenn beide
> >stromabnehmer angehoben sind.
>
> Wenn bei nur einem Stromabnehmer kein Strom mehr durchkommt, ist die
> Geschwindigkeit womöglich noch mehr beschränkt.
Dann kann man ja den zweiten heben.
Wolfgang
"Lukas Zurmühle" schrieb:
>
> > Merke: Nicht überall, wo kein Smiley draufsteht, ist kein Witz drin.
> >
> > Gruß
> > Andreas
>
> Merke: Smilies sind in erster Linie dazu da, Witze in Konversationen zu
> kennzeichnen, wo dies mit Mimik oder der Stimme nicht möglich ist. Ansonsten
> wird es halt für bare Münze genommen.
Du hast den Smiley doch selbst vergessen jetzt.
Wolfgang
Robin Eckert schrieb:
>
> Dann muss der Zug die neue Oberleitung gleich automatisch verlegen. Also
> zwei Winden aufs Dach: die vordere Wickelt die kaputte Oberleitung auf.
> Auf der hinteren ist neue Oberleitung drauf, die wird dann gleich
> abgerollt.
Dann kannst Du doch gleich so eine Staubsaugertrommel in Groß da dran
machen. Vielleicht ein einen Beiwagen, dann haben wir eine Elok mit
Trommeltender.
Wolfgang
>
>
> Robin Eckert schrieb:
>>
>> Dann muss der Zug die neue Oberleitung gleich automatisch verlegen. Also
>> zwei Winden aufs Dach: die vordere Wickelt die kaputte Oberleitung auf.
>> Auf der hinteren ist neue Oberleitung drauf, die wird dann gleich
>> abgerollt.
Wenn man die beiden Rollen in Dachmitte anbringt, dann kann die Lok mit
beiden Bügeln am Fahrdraht bleiben...
> Dann kannst Du doch gleich so eine Staubsaugertrommel in Groß da dran
> machen. Vielleicht ein einen Beiwagen, dann haben wir eine Elok mit
> Trommeltender.
2'2'T34 bedeutet in dem Fall also Tender mit 34km Fahrdraht. Der ICE wird
daher mit 4'4'T500 ausgerüstet und in Bebra kommt ein neuer Tribekopf mit
vollem Tender dran... (blöd das man die NBS am BW Bebra vorbeigebaut hat.
--
Philipp Stein
mailto:philip...@chello.nospam.at
PGP Fingerprint: 3850 3857 C099 BECE 19B8 6610 9656 BCBF 7BA2 F835
ICQ ID: 8590318
Philipp Stein schrieb:
>
> >> Dann muss der Zug die neue Oberleitung gleich automatisch verlegen. Also
> >> zwei Winden aufs Dach: die vordere Wickelt die kaputte Oberleitung auf.
> >> Auf der hinteren ist neue Oberleitung drauf, die wird dann gleich
> >> abgerollt.
>
> Wenn man die beiden Rollen in Dachmitte anbringt, dann kann die Lok mit
> beiden Bügeln am Fahrdraht bleiben...
Nee, eine Trommel reicht ja. Warum willst Du denn auf beiden Seiten
trommeln? Damit der Zug seine Masse nicht ändert unterwegs?
Dann kann man den Antrieb eigentlich gleich auf die Trommel verlegen.
> > Dann kannst Du doch gleich so eine Staubsaugertrommel in Groß da dran
> > machen. Vielleicht ein einen Beiwagen, dann haben wir eine Elok mit
> > Trommeltender.
>
> 2'2'T34 bedeutet in dem Fall also Tender mit 34km Fahrdraht. Der ICE wird
> daher mit 4'4'T500 ausgerüstet und in Bebra kommt ein neuer Tribekopf mit
> vollem Tender dran... (blöd das man die NBS am BW Bebra vorbeigebaut hat.
Im Ernst: Braunkohlebagger fahren so. Kurz bevor er das Kabel stramm
zieht, zieht jemand den Stecker heraus, trägt ihn von hinten nach vorn
und steckt vorn wieder ein.
Oder so ähnlich, vielleicht nimmt er auch eine Raupe, um nicht so schwer
tragen zu müssen. :-)
Wolfgang
Nein, los geht's mit leerem Tender, bis Bebra wird aufgewickelt, danach
wieder abgewickelt.
> Im Ernst: Braunkohlebagger fahren so. Kurz bevor er das Kabel stramm
> zieht, zieht jemand den Stecker heraus, trägt ihn von hinten nach vorn
> und steckt vorn wieder ein.
Wenn allerdings ein Braunkohlebagger sich mit 300 Sachen die NBS
entlangfräst, dann braucht er auch keine neue Oberleitung mehr zu
verlegen...
Wobei die Oberleitung wahrscheinlich eh nicht genug Saft für den Bagger
liefert.
Andreas
--
Andreas Ferber - dev/consulting GmbH - Bielefeld, FRG
---------------------------------------------------------
+49 521 1365800 - a...@devcon.net - www.devcon.net
> Wenn allerdings ein Braunkohlebagger sich mit 300 Sachen die NBS
> entlangfräst, dann braucht er auch keine neue Oberleitung mehr zu
> verlegen...
>
> Wobei die Oberleitung wahrscheinlich eh nicht genug Saft für den Bagger
> liefert.
Ich glaube doch.
Wenn diese Reportagen über Braunkohlebaggertransport per Selbstfahrt
(gegenüber Zerlegung und Wiederzusammenbau) richtig erzählt haben,
sind das pro Motor (4 Stück?) ~1500KW.
Das hängt wohl mit VMax ~ 4km/h zusammen.
mfg Martin
> Wenn allerdings ein Braunkohlebagger sich mit 300 Sachen die NBS
> entlangfräst
[...]
> Wobei die Oberleitung wahrscheinlich eh nicht genug Saft für den
> Bagger liefert.
Mit Sicherheit nicht genügend Saft, um dieses Trumm auf 300 km/h zu
beschleunigen. Abgesehen davon bezweifle ich, daß der durch die
Tunnel paßt...
-E*Kopf einziehen, da kommt ein Tunnel*S-
[Braunkohlebagger]
> Mit Sicherheit nicht genügend Saft, um dieses Trumm auf 300 km/h zu
> beschleunigen. Abgesehen davon bezweifle ich, daß der durch die
> Tunnel paßt...
Welcher Tunnel?
Wäre aber doch mal ein interessantes Werkzeug für den offenen
Tunnelbau...
mfg Martin
[Braunkohlebagger bei 300 km/h]
> Welcher Tunnel?
Also ich kenne in Deutschland nur eine Strecke, auf der planmäßig
300 gefahren werden darf... und da gibt's mehr als einen Tunnel,
wenn ich mich recht entsinne. Kann natürlich auch sein, daß diese
Hell-Dunkel-Wechsel durch die Hohe Geschwindigkeit, und somit einen
schnelleren Wechsel von Tag und nacht bedingt waren... ;-)
> Wäre aber doch mal ein interessantes Werkzeug für den offenen
> Tunnelbau...
Zu Unhandlich... Wobei, die so erstellten Tunnel wären dann
Megagroßprofil...
-ES-