vorneweg: ich bin kein eisenbahnexperte, also verzeiht mir bitte
eine möglicherweise falsche ausdrucksweise. ich hätte eine bitte an
alle, die das lesen: wir sitzen in unserem studium an einem
städtebaulichen entwurf, also einer planung für das ehemalige
eisenbahnausbesserungswerk schwerte-ost. für die
neue nutzung brauchen wir strassennamen. unsere idee sind vor
allem (wirklich) wichtige lok-Namen wie adler (oder so ähnlich) oder
auch wichtige personen vor allem des dampflokzeitalters. bitte, bitte,
bitte mailt uns ein paar namen, es ist sehr dringend!!! und: montag 3.7.
muessen wir das ganze
abgeben!
vielen dank,
fabian kumkar
Fabian, besorge Dir mal eine Tastatur mit funktionierender Shifttaste.
Die scheint ja über kaputt zu sein.
Zum Thema:
Die DB benennt ihre Lokbaureihen nicht mit Namen, sondern mit einer
dreistelligen Nummer. Nachdem Du wohl kaum eine 103-Straße haben
willst, kommt das schlecht in Frage.
Die Industrie benennt manche Produkte mit mehr oder weniger grausamen
Marketingnamen. Pendolino, RegioSwinger, EuroSprinter fallen mir da
auf Anhieb ein. Es gibt aber noch deutlich mehr.
Die Spitznamenliste von Loks in Fachkreisen ist dafür um so länger. Ich
empfehle http://www.eilzug.de/schilda/index.html. Ist das besser?
Bei berühmten Zügen wird es dann schon besser. Ich biete den
"Fliegenden Hamburger" (nein, der war nicht von McDonalds). Oder
den Rheingold, oder den Orient-Express.
Du könntest auch an Produktnamen der Bahn denken, z.B. ICE, EuroCity,
InterCity etc. pp.
Vielleicht kann ja jemand Fachkundigeres noch einige Dampflok-Namen
beisteuern, da bin ich nicht kompetent.
Ciao,
Max
--
************************************************** Maximilian Gauger *
* Life is like a box of chocolates: * Zeltweg 62 *
* You never know what you'll get. (Forrest Gump) * CH-8032 Zuerich *
************************************************** mga...@gmx.net *
[snip]
...wichtige personen vor allem des dampflokzeitalters.
Dem Manne kann geholfen werden! Ich beschränke mich mal auf die Nachnamen
(damit die Strassenschilder nicht so lang werden... ;-) ) berühmter
Dampflokkonstrukteure. Also:
Garbe, Heise, Witte, Wagner, Hammel, Wolff, Roosen...
Wenn's etwas internationaler sein soll:
Bulleid, Chapelon, Gresley...
Wardale, Porta und Waller gelten wohl nicht... die leben ja noch...! ;-)
Grüße!
Christian
P.S.: Mit Bitte um Ergänzung... Joachim?! ;-)))
--
_____________________________________________________________
NewsGroups Suchen, lesen, schreiben mit http://netnews.web.de
Lange Liste mit Details schon vor dir als PM abgegangen. Soll ich's etwa
noch posten?
Joachim
Wagner ist wohl eher berüchtigt als berühmt.
Dann fallen mir noch Heusinger und Walschaert ein.
Als Exoten könnte man noch Tolkien oder Franco-Crosti nennen.
> Wenn's etwas internationaler sein soll:
>
> Bulleid, Chapelon, Gresley...
Nicht zun vergessen Trevithick und Stephenson.
Mallet, Crampton, Garratt...
Michael Kauffmann
> Als Exoten könnte man noch Tolkien oder Franco-Crosti nennen.
Gibt es neben dem autor Tolkien noch einen dampflokkonstrukteur
des gleichen namens?
> Mallet, Crampton, Garratt...
Kruckenberg.
--
tobias benjamin köhler _______________ t...@rcs.urz.tu-dresden.de
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> Gibt es neben dem autor Tolkien noch einen dampflokkonstrukteur
> des gleichen namens?
Ich meine mich an eine Tolkien-Ventilsteuerung zu erinnern.
Michael Kauffmann
In Berlin gibt es die schon (Straße 103, 13127 Berlin). Außerdem 101,
120, 151, 232 und andere mehr. Gab es einst auch einstellige
Baureihen, die haben nämlich auch Strassen?
SCNR, Frank
--
Die Verwendung von mehreren Ausrufezeichen macht die Aussage nicht
ausrufender sondern ausufernder. [Michael Bauer in dnq]
> Gab es einst auch einstellige Baureihen,
Nein, die hat man von Anfang an dur cine 0 auf zweistellig ergänzt.
(Und als man es später auf dreistellig ergänzte, lehnten die Fans das als
computermäßig ab.)
Michael Kauffmann
> Gab es einst auch einstellige Baureihen,
Nein, die hat man von Anfang an (20er Jahre) durch eine 0 auf zweistellig
ergänzt.
(Und als sie später dreistellig wurden, haben die Fans die zusätzliche Null
(und nur diese) als somputermäßig abgelehnt.)
Michael Kauffmann
Dacht ich's mir doch...!
Soll ich's etwa
>noch posten?
Danke nein. Meine "zweiter Platz" ist auch so schon ausreichend dokumentiert...
;-)
Grüße!
Christian
P.S.: Aber die PM hätt' ich _auch_ gerne!!!
Er hat sich zu Anfang seiner Tätigkeit mit der Einführung des
Austauschbaus, der Normung und betriebssicherer Bauprinzipien durchaus
verdient gemacht. Er hätte besser im Werkstättenwesen bleiben sollen
statt Konstrukteur zu werden.
> Als Exoten könnte man noch Tolkien oder Franco-Crosti nennen.
Franco und Crosti waren zwei verschiedene Leute.
Joachim
Dazu hatten sie aber nur im Westen Anlaß - im DR-Land
gab°s für die Dampfloks dafür generell vierstellige
Ordnungsnummern plus Kontrollziffer.
Gruß
Arnd
Hallo Max,
hast Du Fabians Frage nicht genau gelesen, da stand nichts von DB!
Es geht um Würdigung von Eisenbahngeschichte im Rahmen der Neubebauung
des EAW Schwerte.
Es ist deutsche Eisenbahngeschichte, Loks mit Namen wie Adler etc. zu
benennen. Daher ist Fabians Idee eine sehr gute Idee.
So gut die Spitznamenliste auf http://www.eilzug.de auch ist, in dieser
Frage hat sie nichts verloren!
Viele Grüße
Jan Borchers, nicht ganz unbeteiligt an http://www.eilzug.de
Fabian Kumkar schrieb:
> moinmoin!
>
> vorneweg: ich bin kein eisenbahnexperte, also verzeiht mir bitte
> eine möglicherweise falsche ausdrucksweise. ich hätte eine bitte an
> alle, die das lesen: wir sitzen in unserem studium an einem
> städtebaulichen entwurf, also einer planung für das ehemalige
> eisenbahnausbesserungswerk schwerte-ost. für die
> neue nutzung brauchen wir strassennamen. unsere idee sind vor
> allem (wirklich) wichtige lok-Namen wie adler (oder so ähnlich) oder
> auch wichtige personen vor allem des dampflokzeitalters. bitte, bitte,
> bitte mailt uns ein paar namen, es ist sehr dringend!!! und: montag 3.7.
> muessen wir das ganze
> abgeben!
> vielen dank,
>
> fabian kumkar
> ...wichtige personen vor allem des dampflokzeitalters.
Und welcher davon hat einen hinreichenden Bezug zu Schwerte?
> Es geht um Würdigung von Eisenbahngeschichte im Rahmen der Neubebauung
> des EAW Schwerte.
>
> Es ist deutsche Eisenbahngeschichte, Loks mit Namen wie Adler etc. zu
> benennen. Daher ist Fabians Idee eine sehr gute Idee.
Loks sind allerdings auch oft nach Städten, Landschaften oder Flüssen
aus der Einsatzgegend benannt worden. Ein paar Beispiele aus dem Bereich
der Marschbahn:
Name Bauart Erbauer Baujahr Ausmusterung
Elmshorn B1 Hawthorn 1845 1875
Neumünster B1 Hawthorn 1845 1881
Gutenberg B1 Hawthorn 1846 1889
Elbe 1A1 Borsig 1865 1881
Dithmarschen 1B Borsig 1868 1881
Elmshorn 2 B1 Borsig 1875 1908
Eddelak B1 Henschel 1878 1901
Glückstadt B1 Henschel 1878 1900
Itzehoe B1 Henschel 1878 1907
Marne B1 Henschel 1878 1909
... und so weiter, die Liste enthält 40 Loks der Glückstadt-Elmshorner
Eisenbahn (Quelle: Die Marschbahn, Hans Bock, ISBN 3-8042-0458-9)
Eine für diese Gegend wichtige Eisenbahnpersönlichkeit war Etatsrat
Müllenhof, nach dem auch eine B1-Lok von Henschel (Baujahr 1878,
Ausmusterung 1904) benannt wurde.
Micht Schwerte haben die allerdings auch nichts zu tun, aber vielleicht
gibt es da ja auch entsprechende Literatur?
> So gut die Spitznamenliste auf http://www.eilzug.de auch ist, in dieser
> Frage hat sie nichts verloren!
Zustimmung; die Spitznamen waren wohl nicht Thema der Frage.
Wenn allerdings Abgabetermin schon am Montag ist, wäre eine frühere
Frage wohl angebracht gewesen...
> Jan Borchers, nicht ganz unbeteiligt an http://www.eilzug.de
Ilka Wessel, dito!
--
Ilka Wessel, Postfach 10 08 41, 83008 Rosenheim
http://www.eilzug.de/
> Loks sind allerdings auch oft nach Städten, Landschaften oder Flüssen
> aus der Einsatzgegend benannt worden. Ein paar Beispiele aus dem Bereich
> der Marschbahn:
[....]
Und "Luxembourg", "Saar" und "Lorraine", die namen dreier 181er.
Die SBB hat diverse kantons- und städteloks vor allem sechs-
achsiger baureihen (in den 50er jahren wurden Ae 6/6 zunächst
nach kantonen benannt, eine nachgelieferte serie dann nach
städten, für Re 6/6 blieben dann kleinstädte und dörfer übrig,
weil die Schweiz nicht so viele große städte wie loks hat).
Einige Re 460 (und alle BLS Re 465) haben dann namen aus ver-
schiedenen themenbereichen erhalten.
--
tobias benjamin köhler _______________ t...@rcs.urz.tu-dresden.de
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,-''0=========||0============0||0============0||=======0======|
`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'
the ICE/ICT pages - http://mercurio.iet.unipi.it/ice/
Das Problem ist nur, dass die historischen Loknamen nur aus dem Kontext
verständlich sind und daher als Straßennamen nicht den Bezug herstellen.
Joachim
>> ...wichtige personen vor allem des dampflokzeitalters.
> Und welcher davon hat einen hinreichenden Bezug zu Schwerte?
Schwerte war doch in seinen letzten jahren ein bedeutendes
verschrottungswerk. Vielleicht könnte einigen dort zerlegten
loks gedacht werden?
--
tobias benjamin köhler t...@rcs.urz.tu-dresden.de
____________ ______________ ______________ ____________
,''=0==========||===0=========0||==========0===||==========0=``.
`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'
> neue nutzung brauchen wir strassennamen. unsere idee sind vor
>allem (wirklich) wichtige lok-Namen wie adler (oder so ähnlich) oder
Die Loknamen geben vielleicht nicht allzu viel her (wie im Thread
erkennbar) und könnten albern wirken.
Deshalb 'ne andere Idee: Warum benennt ihr die Straßen nicht nach
deutschen Eisenbahnpionieren?
Gruß
Mathias +++ m...@snafu.de +++ http://home.snafu.de/mat/
+++ Disclaimer: My opinions are my own +++ and mine only +++
Die "Mosel" gibts noch. IMHO diese Woche gesehen, es war aber schon sehr
dunkel draußen :-)
--
Grüße Hans-Dieter Kämpf
SONY Z5 & Siemens C/S 35i ab Lager
8210 in blau & 7110 DLR-3 Kabel ab Lager
http://www.mobilfunk-vertrieb.de
"Straße der 50 1047" ?
Joachim
Garbe, Heise, Witte, Wagner - alles Konstrukteure von Loks, die in
Schwerte unterhalten worden sind.
Joachim
Hallo
Hier ein paar Namensvorschläge
Andreas Schubert - er entwarf die erste deutsche brauchbare Dampflokomotive,
die Saxonia. Daten zur Person auch ?
Krauss-Maffei - die Maschinenbaufirma
Franz Kruckenberg - baute den Schienenzeppelin
Emil Heinrich Keßler - baute die Lok "Badenia" und die Lok "Sharp"
Karl Gölsdorf - Erfinder der seitenverschiebbaren Kuppelachse
Thomas Russell Crampton - erfand 1846 Lokomotiven mit stehendem Kessel
August Borsig - gründete die Maschinenfabrik Borsig in Berlin im Jahre 1825,
war Alleinhersteller von Lokomotiven für die preußische Staatsbahn.
Wenn du noch mehr brauchst, einfach melden.
Gruß Jens
Man kann ja auch eine Strasse Rheinweilerstr. und eine andere
Wilhelm-Conrad-Röntgen-Strasse nennen. Und natürlich die Ludewig-Allee.
Philipp
Schwartzkopff in Wildau, Union in Königsberg, Vulcan in Stettin,
Hanomag u. Henschel haben auch für Preußens gebaut.
Gruß
Steffen
--
Steffen Buhr, Berlin, Germany
>Vorschlag: Trabbi für BR 143
Das ist die Lady.
-kl
Nee, nee...
BR 143 allgemein: in S-Bahn-Farben: Kanarienvogel, sonst Container,
Trabi, Surfbrett, Lady,
Feuerlöscher
143 001 (und nur diese!): Weiße Lady
Ilka, Hüterin der Spitznamenliste
>> Vorschlag: Trabbi für BR 143
> Das ist die Lady.
Trabbi ist die Serien-143, "White Lady" das Prototyp-Einzelstück für
160 km/h.
Wolfgang Hauser wrote:
>
> >> Vorschlag: Trabbi für BR 143
> > Das ist die Lady.
>
> Trabbi ist die Serien-143, "White Lady" das Prototyp-Einzelstück für
> 160 km/h.
Die damalige 212 001 konnte nur 140 km/h (bis zu welcher Geschwindigkeit
wurde sie bei der Erprobung gefahren?). Auf 160 km/h wurde sie erst nach
der Wende für die Serie ab 112 002 (nicht mehr mit viel weiß)
"aufgemotzt".
Bye Kai
>>>>>>>>>>>>>>>>>> Ursprüngliche Nachricht <<<<<<<<<<<<<<<<<<
Am 02.07.00, 09:34:08, schrieb Ilka Wessel <Il...@eilzug.de> zum Thema Re:
Lok-Namen:
> 143 001 (und nur diese!): Weiße Lady
Graue Lady würde zur Zeit besser passen.
Die 143 001–6 fährt Di+Do den DFG 80129 (Kesselwagenzug) von
Castrop-Rauxel nach Ziltendorf, direkt an meinem Arbeitsplatz vorbei.
Gruß
Siegfried
> tobias b koehler wrote:
>
> > Gibt es neben dem autor Tolkien noch einen dampflokkonstrukteur
> > des gleichen namens?
>
> Ich meine mich an eine Tolkien-Ventilsteuerung zu erinnern.
Du erinnerst dich richtig. Es gab eine Tolkien-Steuerung für Pumpen, die
recht gut funktioniert hat. Eine Steuerung für Dampflokzylinder, die er
ebenfalls konstruiert hat,ist über einige fehlgeschlagene Versuche an
einer 50er nicht hinausgekommen.
Klaus Müller
Hallo Jan,
Ich habe sie so gut gelesen wie Du mein Antwortposting ;-)
Ich habe im Hinblick auf die DB geantwortet und dazugeschrieben,
dass ich für das Dampflokzeitalter nichts beisteuern kann. Vielleicht
hätte ich genauer "Reichsbahnzeiten" schreiben sollen. Mein "area
of expertise" ist nun mal die DB, nicht ihre Vorgänger.
In debk müsste nun der Hinweis auf DR-Elektroloks und Dieseltraktion
kommen. Aber den "Fliegenden Hamburger" habe ich ja immerhin erwähnt.
Ciao,
Max
--
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... nun isses zwar schon zu spaet:
Richard Hartmann - Maschinen- und Lokomotivbau in Chemnitz, s.a.
http://www.stud.uni-siegen.de/jens.merte/lokbau/hartmann.htm
Gruss,
Susann
--
---------------------------------------------------
Susann Reuter
09107 Chemnitz
Die bedingungsloge Befolgung von Vorschriften ist kein
angemessener Ersatz für selbständiges Denken.
(Peter Rachow in d.r.s.t.)
>Deshalb 'ne andere Idee: Warum benennt ihr die Straßen nicht nach
>deutschen Eisenbahnpionieren?
An der Schwarzwaldbahn hat jedes Nest eine Robert-Gerwig-Straße.
--
Gruß von Marc Fehrenbacher
Windows 95 ist ein Synonym für
Geschwindigkeit und Effizienz
(Win95-Installation)
> im DR-Land gab°s für die Dampfloks dafür generell vierstellige
> Ordnungsnummern plus Kontrollziffer.
Ja, dieser Zifferntrick gefällt mir gut.
Michael Kauffmann
> > Ich meine mich an eine Tolkien-Ventilsteuerung zu erinnern.
>
> Eine Steuerung für Dampflokzylinder, die er ebenfalls konstruiert hat, ist
> über einige fehlgeschlagene Versuche an einer 50er nicht hinausgekommen.
Dann hat er keine Straße verdient. :)
Erfolgreicher im selben Sujet: Lentz.
Michael Kauffmann
>Nee, nee...
Doch, doch... oder schonmal mit einem Lokdienst verhandelt?
>BR 143 allgemein: in S-Bahn-Farben: Kanarienvogel, sonst Container,
Container sind 155er, mitunter auch als Bügeleisen bekannt.
>143 001 (und nur diese!): Weiße Lady
Weil diese Lady eben weiß ist.
-kl
>An der Schwarzwaldbahn hat jedes Nest eine Robert-Gerwig-Straße.
Wobei ich jetzt an dieser Stelle mal ketzerisch werden muß: Wie wäre
es mit einer Julius-Dorpmüller-Straße?
> Container sind 155er, mitunter auch als Bügeleisen bekannt.
Bügeleisen sind eine subserie der schweizer rangierlok Ee 3/3
mit endführerhaus.
--
tobias benjamin köhler _______________ t...@rcs.urz.tu-dresden.de
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Du glaubst gar nicht, was für ein das Theater war, den in
Wuppertal wieder loszuwerden.
--
Gruß aus Gruiten - Schrotti
> Wobei ich jetzt an dieser Stelle mal ketzerisch werden muß: Wie wäre
> es mit einer Julius-Dorpmüller-Straße?
Möchtest Du
- den Autobahnbau aus Eisenbahnmitteln oder
- das Ausbringen von Schleimspuren vor der Obrigkeit allgemein
gewürdigt wissen?
Würg
hajo
--
2.1. Required Header lines
2.1.1. From
The "From" line contains the electronic mailing address of the person who
sent the message, in the Internet syntax. (RFC 1036)
Der hatte auch länger Zeit für die Erprobung. Tolkiens Steuerung wurde
erst nach dem 2. WK erprobt, als das Interesse an der Dampflok schon
stark nachgelassen hatte. Vielleicht hätte sich was draus machen lassen
(das ist aber reine Spekulation, ich kenne den Entwurf nicht näher),
wenn man nicht nach der zweiten fehlgeschlagenen Versuchsfahrt schon
aufgegeben hätte.
Klaus Müller
> Dazu hatten sie aber nur im Westen Anlaß - im DR-Land
> gab°s für die Dampfloks dafür generell vierstellige
> Ordnungsnummern plus Kontrollziffer.
Dafür mußten aber alle 10er und 20er Baureihen umgenummert werden (18->02,
23->35 ...), damit die (insgesamt) 6-stellige Nummer nicht mit Elektro
oder Diesel durcheinandergerät. Das Verfahren war nur deswegen praktikabel,
weil man den anderen Traktionsarten lediglich zwei (bei den Dampfloks nur
schwach besetzte) erste Ziffern überließ.
... Martin
>Du glaubst gar nicht, was für ein das Theater war, den in
>Wuppertal wieder loszuwerden.
Genau darauf bezog ich mich. Zur Person Dorpmüller gab's in jüngerer
Zeit auch ein interessantes Buch.
>- den Autobahnbau aus Eisenbahnmitteln oder
Da die Reichsbahn zur der Zeit nahezu ein Transportmonopol und das
Fachwissen hatte, geht das wohl in Ordnung.
>- das Ausbringen von Schleimspuren vor der Obrigkeit allgemein
Dorpmüller ist eben eine bizarre Biographie. Insofern lohnt die
Diskussion auf jeden Fall.
>>- den Autobahnbau aus Eisenbahnmitteln oder
> Da die Reichsbahn zur der Zeit nahezu ein Transportmonopol und das
> Fachwissen hatte, geht das wohl in Ordnung.
Daß sie den Autobahnbau _finanziert_ hat? Das seh ich anders.
... Martin
> Der hatte auch länger Zeit für die Erprobung. Tolkiens Steuerung wurde
> erst nach dem 2. WK erprobt, als das Interesse an der Dampflok schon
> stark nachgelassen hatte. Vielleicht hätte sich was draus machen lassen
> (das ist aber reine Spekulation, ich kenne den Entwurf nicht näher),
> wenn man nicht nach der zweiten fehlgeschlagenen Versuchsfahrt schon
> aufgegeben hätte.
Also verlegte er sich aufs bücherschreiben, wo er wesentlich
erfolgreicher wurde .... schon ein toller universalist, dieser
Tolkien ;)
--
tobias benjamin köhler _______________ t...@rcs.urz.tu-dresden.de
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> >- den Autobahnbau aus Eisenbahnmitteln oder
>
> Da die Reichsbahn zur der Zeit nahezu ein Transportmonopol und das
> Fachwissen hatte, geht das wohl in Ordnung.
Meines Wissens wurden der Reichsbahn weder Kostenerstattung noch
Gebührenerhebung in Aussicht gestellt.
Gruß, ULF
--
________________________________________________________________________
Ulf Kutzner Backhaushohl 46 D-55128 Mainz
________________________________________________________________________
>Daß sie den Autobahnbau _finanziert_ hat? Das seh ich anders.
Aus der damaligen Sicht durchaus in Ordnung.
>Meines Wissens wurden der Reichsbahn weder Kostenerstattung noch
>Gebührenerhebung in Aussicht gestellt.
Dafür durfte sie den Fernschnellverkehr mit Omnibussen übernehmen.
Immerhin war damals sogar eine Elektrifizierung der Autobahnen für
Obusbetrieb im Gespräch.
Die 160 wurde auch Bügeleisen genannt.
Joachim
Erfolgreich? Die Lentz-Steuerung war doch bei Loks trotz vieler Versuche
immer ein Fehlschlag.
Joachim
Auch die 143 wird Container genannt, nach ihrer Umbeheimatung an die
Ruhr hieß sie dort sogar Stasi-Container.
112, 143 und 155 haben nun mal dasselbe LEW-Wellblechkistendesign.
Joachim
Auch damals war es absolut unüblich, dass man den Aufbau eines
Konkurrenten finanzieren musste.
Der Autobahnbau durch die DRB war nur einer der Hitlerschen Tricks zur
Finanzierung seines Verschwendungsstaates.
Joachim
Die Lentz-Ventilsteuerung? Seltsam, warum haben dann die BBÖ
darauf bestanden, dass sie ab ca. 1925 in praktisch alle von
ihnen bestellten Dampfloks eingebaut wurde?
Meinen wir dasselbe?
--
Michael Suda
A-1150 Wien, Oesterreich/Austria/Autriche
michae...@blackbox.net
Genau, deshalb kann ich auch die 99.7 nicht von der 01.5
unterscheiden, alle schwarz. ;-)
Gruss,
Joerg-Uwe
--
Joerg-Uwe Tessmer Universitaet Potsdam
Tel.: +49+331-9771613 Institut fuer Physik
Fax.: +49+331-9771142 Lehrstuhl Nichtlineare Dynamik
> Die Lentz-Steuerung war doch bei Loks trotz vieler Versuche
> immer ein Fehlschlag.
Dann muß ich nochmal im Obermayer blättern, was ich meienn könnte.
Michael Kauffmann
Ja, wir meinen dasselbe. Aber ausser in einigen Maschinen der ehemaligen
Oldenburgischen Staatsbahn und eben der BBÖ (welche ja nur wenige Loks
neu gebaut hat) konnte sich Lentz nirgends durchsetzen. Die KPEV und
später die DRG wurden immer wieder zu Versuchen mit Lentz-Steuerungen
gedrängt, und jedesmal war das Ergebnis dasselbe: Teuer, aufwendig in
der Unterhaltung, am Anfang etwas sparsamer als die
Kolbenschiebersteuerung, aber mit zunehmendem Verschleiß immer
schlechter. Auch der letzte Versuch mit einer stark modifizierten
Lentz-Steuerung in einer 52 endete wieder so.
Auch die BBÖ setzten nicht die Lentz'sche Originalbauart ein. Und ich
bezweifle, dass man dort jemals systematische Untersuchungen gemacht
hat.
Joachim
Ach Gottchen, habe ich jetzt wieder einem DR-Fanatiker auf den Schlips
getreten?
Joachim
Ausser der 103 sind alle DB maschinen halt auch einfach DB-maschinen. Alle
kisten gleich. Aber ich weiss, auch die ÖBB hat nur kisten gebaut, so ist
es mal. Und wenn es nach meinem geschmack geht, sag ich lieber nichts
ueber die deutschen kisten, sonst seid ihr auch boese...
Liebe gruesse
Hans
Du hast es immer noch drauf!
Erstens scheinst du ebenso empfindlich zu sein, da jedesmal postwendend
eine unverständliche Reaktion von dir kommt.
Und wieso sind wir gleich Fanatiker, wenn wir herabwürdigende Äußerungen
über das exDR-Material, das wir über Jahre hinweg schätzen gelernt haben,
nicht gut heißen?
Eigentlich wollte ich mich diesmal nicht in diese Diskussion einmischen,
da wir schon einmal aneineinandergeraten waren. Du erinnerst dich?
Deshalb: fup 2 poster
Tschö, Knobi. :o(
--
http://home.t-online.de/home/MKnobi/
>Auch damals war es absolut unüblich, dass man den Aufbau eines
>Konkurrenten finanzieren musste.
Wir reden hier nicht über freie sondern über Staatsunternehmen.
>Der Autobahnbau durch die DRB war nur einer der Hitlerschen Tricks zur
>Finanzierung seines Verschwendungsstaates.
Sicher. Das stelle ich nicht in Abrede. Dennoch behaupte ich: Der Bau
der ersten Autobahnstrecken durch die Reichsbahn ging in Ordnung.
Weil's ein kompetenter Staatsbetrieb war.
> Und wieso sind wir gleich Fanatiker, wenn wir herabwürdigende Äußerungen
> über das exDR-Material, das wir über Jahre hinweg schätzen gelernt haben,
> nicht gut heißen?
Wir konstatieren:
Die sachlich zutreffende Feststellung, drei bestimmte Beureihen hätten das
selbe Design, wird als Herabwürdigung des gesamten exDR-Materials verstanden.
> Deshalb: fup 2 poster
Nochmal üben.
Michael Kauffmann
: Wir konstatieren:
: Die sachlich zutreffende Feststellung, drei bestimmte Beureihen hätten das
: selbe Design,
Diese Feststellung trifft sachlich eben nicht zu,
jedenfalls nicht fuer die 155.
-kut
Mercurio ist gerade abgeklemmt. Kannst Du mir verbal beschreiben,
was der Unterschied zwischen 143-Sicken und 155-Sicken ist?
Michael Kauffmann
Nee,nee,
a) Du hast einfach den ";-)" uebersehen.
b) Ich trage selten Schlips
c) 112,143 -> Wellblechkistendesign ok, aber 155 sieht doch
etwas anders aus, deshalb ja auch "Energie Container" oder
"Stasi Container" genannt.
d) DR-Fanatiker - wat iss,n det?
> > Und wieso sind wir gleich Fanatiker, wenn wir herabwürdigende Äußerungen
> > über das exDR-Material, das wir über Jahre hinweg schätzen gelernt haben,
> > nicht gut heißen?
>
> Wir konstatieren:
> Die sachlich zutreffende Feststellung, drei bestimmte Beureihen hätten das
> selbe Design, wird als Herabwürdigung des gesamten exDR-Materials verstanden.
Was ich so mitgekriegt habe, wird das als wellblechkistendesign oder aehnlich
bezeichnet.
Vielleicht koennt ihr meine gedanken ueber DB-loks lesen, wenn nicht seid froh...
Wobei es eigentlich egal ist wie die muehle aussieht, hauptsache sie
funktioniert.
Gruesse
Hans
Michael Kauffmann wrote:
>
> > : Die sachlich zutreffende Feststellung, drei bestimmte Beureihen hätten das
> > : selbe Design,
> >
> > Diese Feststellung trifft sachlich eben nicht zu,
> > jedenfalls nicht fuer die 155.
>
> Mercurio ist gerade abgeklemmt. Kannst Du mir verbal beschreiben,
> was der Unterschied zwischen 143-Sicken und 155-Sicken ist?
Die Sicken selber sind relativ ähnlich, allerdings ist bei der 155 nur
die Hälfte vorhanden da er Rest von einem Lüftungsgitter belegt ist. Und
auch sonst unterscheiden sich die 143 und 155 von Länge, Achszahl und
dem ganzen Design (die Lampen sind aber identisch).
Bye Kai
Falsch. Verstehen kannst du natürlich, was du möchtest.
Die Sicken in den Seitenwenden sind eher eine der wenigen Gemeinsamkeiten, die
beide BR im Design besitzen.
> > Deshalb: fup 2 poster
>
> Nochmal üben.
Sorry, Häkchen vergessen. Jetzt aber.
Tschö, Knobi. :o)
--
http://home.t-online.de/home/MKnobi/
> Genau, deshalb kann ich auch die 99.7 nicht von der 01.5
> unterscheiden, alle schwarz. ;-)
In der tat nahm zur zeit der einheitsloks die designphantasie
gegenüber der länderbahnepoche in bedenklicher weise ab.
--
tobias benjamin köhler _______________ t...@rcs.urz.tu-dresden.de
<>_<> _______ _____
.---|'"`|---. | |_| |_|_|_|_|_|_|_ (_____) .-----.
_________`o"O-OO-OO-O"o'`-o---o-'`-oo-----oo-'`-o---o-'`-o---o-'
`may we live long and die out' - http://www.vhemt.org/
> Mercurio ist gerade abgeklemmt. Kannst Du mir verbal beschreiben,
> was der Unterschied zwischen 143-Sicken und 155-Sicken ist?
143 hat 13, 155 hat 14.
143 hat schmale lüfter an der dachkante, 155 ein großes
lüfterband mittendrauf.
143 hat ein flachdach, das nach vorne etwas runtergeht; 155
dieses neckische spitzdach.
Unterschiedliche stromabnehmer haben sie auch ....
Alles in allem sind sich die 143 und die 155 weniger ähnlich als
die 145 und die 152; eher ist der ähnlichkeitsgrad so wie
zwischen dem 406 und dem 411.
--
tobias benjamin köhler * * * * ,-/o"O`--.._ * _/(_ *
* * * * * * _,-o'.|o 0 'O o O`o--'. e\
dresden, europe * (`o-..___..--''o:,-' )o /._" O "o 0 o : ._>
* * ``--o___o..o.'' * :'.O\_ ```--.\o .' `--
un...@tigerden.com * * * `-`.,) * \`.o`._ *
furry peace! http://www.fur.com/peace/ * fL `-`-.,)
112.0 (DR) und 143 (DR) sind ja auch nur schwer zu unterscheiden.
Genauso schwer ist das aber auch für das ungeübte Auge bei 110.1/139/140
(sowie von vorne 141/150, jeweils DB), 211/212/213 (DB), 210/215-219 (DB),
220/221 (DB), Eierköpfe, aber auch bei den neuen 101/145/152 (146/185)
sind die Unterschiede eher marginal.
Aber auch wenn ich kaum Dampfloks kenne könnte ich von weitem noch eher
eine 99 von einer 01 unterscheiden als eine 215 von einer 218.
Außerdem sollten diese Ost-West Glaubenskämpfe mE nach zehn Jahren langsam
mal beigelegt werden.
MWT.
der die 232 haßt nachdem er ein dreiviertel Jahr lang jeden Morgen um kurz
nach vier von einer geweckt wurde;)
> Außerdem sollten diese Ost-West Glaubenskämpfe mE nach zehn Jahren langsam
> mal beigelegt werden.
Richtig so, ich fühle mich auch nur noch als Deutscher. Wobei mir eigentlich
auch egal ist, von welcher Bahn (DR od. DB) welcher Wagen/Lok kam,
hauptsache sie fahren überhaupt noch.
>
> MWT.
> der die 232 haßt nachdem er ein dreiviertel Jahr lang jeden Morgen um kurz
> nach vier von einer geweckt wurde;)
>
Ich kann nicht bestätigen, das BR 232/234 besonders laut sind. Ich wohne
auch nur 100 m von einer Bahnstrecke entfernt, wo so ein Zug aller ca. 1/2 h
vorbei fährt. Dazu wohne ich noch direkt hinter einem Bahnhof wo es
besonders laut sein müsste. Ich denke das ist alles eine Sacher der
Gewöhnung.
Martin.
PS: Es wird erzählt, das die Taigatrommel noch lauter als die BR 232/234
wahr. (Auch mit Schalldämpfer)
Sicher, riesige Serien haben die BBÖ nicht bestellt/bestellen
können, ich zähle aber mal kurz ohne langes Nachschlagen und
Anspruch auf Präzision und Vollständigkeit auf:
Reihen (BBÖ-/Reichsbahn und ÖBB-Nummer)
Tenderloks
629/77.2
729/78.6
378/93.13
478/92.25 (ÖBB: 392)
Schlepptenderloks
113/33.1
214/12
Dazu kamen noch Loktypen, die die BBÖ auf Lentz-Ventilsteuerung
umbauen ließen, wie die Reihe 670/39.3 (vorher mit
Vierzylinder-Verbundtriebwerk: Reihe 470) und etliche Maschinen
der Reihen 80/57.2 und 429/35.
Ich nehme an, dass man insbesondere letzteres nicht gemacht
hätte, wenn sich diese Technik nicht bewährt hätte. Die 629er
haben schon Südbahn und k.k.St.B. vor 1918 übrigens mit
Kolbenschiebern bauen lassen, sie wurde also ausdrücklich
umkonstruiert.
> später die DRG wurden immer wieder zu Versuchen mit
Lentz-Steuerungen
> gedrängt, und jedesmal war das Ergebnis dasselbe: Teuer,
aufwendig in
> der Unterhaltung, am Anfang etwas sparsamer als die
> Kolbenschiebersteuerung, aber mit zunehmendem Verschleiß immer
> schlechter. Auch der letzte Versuch mit einer stark
modifizierten
> Lentz-Steuerung in einer 52 endete wieder so.
>
> Auch die BBÖ setzten nicht die Lentz'sche Originalbauart ein.
Und ich
> bezweifle, dass man dort jemals systematische Untersuchungen
gemacht
> hat.
Jedenfalls hat man die gestängelose Caprotti-Ventilsteuerung (bei
Reihe 629.5 erprobt) nicht in (größerer) Serie bauen lassen und
die entsprechend ausgestatteten Loks nachträglich auf die
Austro-Variante der Lentz-Steuerung umgebaut. Irgendwelche
Untersuchungen muss man also angestellt haben.
Fangen wir jetzt an, in Nachfolge der Nietenzähler zu Sickenzählern zu
werden? Ich habe nie behauptet, die 143 und die 155 seien optisch
identisch. Ich habe nur gesagt, sie haben dasselbe Design-Konzept
(Sicken-Kisten). Und das stimmt doch, oder? Ich würde ja auch niemandem
widersprechen, der dieselben Ähnlichkeiten zwischen 141 und 151
konstatieren würde. Oder eben auch zwischen den neuesten Baureihen. Das
ist in allen Fällen kein Zufall, sondern ein Konzept. Über den
dahinterstehenden Geschmack läßt sich in keinem Fall streiten.
Joachim
Aha, ich muss es mir also gefallen lassen, auf das Niveau "Kann Loks nur
nach ihrer Farbe unterscheiden" heruntergezogen zu werden? Smily hin
oder her.
> Und wieso sind wir gleich Fanatiker, wenn wir herabwürdigende Äußerungen
> über das exDR-Material, das wir über Jahre hinweg schätzen gelernt haben,
> nicht gut heißen?
Was ist herabwürdigend, wenn ich eine Designphilosophie etwas flapsig
nach ihrem hervorstechenden Merkmal (den Sicken) charakterisiere? Bei
der DB gab es einmal eine Eierkopf-Familie, eine Lollo, ein Bügeleisen,
und gewisse Leute führten den Begriff des Schraubeneimers ein. Das haben
die Freunde jener Baureihen doch auch eher amüsant als beleidigend
gefunden. Wenn das Material gut ist und man es schätzt, dann muss man
doch nicht bei jedem Spitznamen aus dem Häuschen geraten. "U-Boot" darf
man doch auch sagen, oder stört man damit jetzt auch Befindlichkeiten?
> Eigentlich wollte ich mich diesmal nicht in diese Diskussion einmischen,
> da wir schon einmal aneineinandergeraten waren. Du erinnerst dich?
Ich erinnere mich gut, und ich dachte eigentlich, wir hätten diese
Differenzen freundschaftlich beigelegt.
Nochmals, zum Archivieren, Ausschneiden, an die Wand pinseln oder
sonstwas: Ich hege keinerlei persönlichen Aversionen gegen die ehemalige
DR, ihre Mitarbeiter oder ihr Material. Ich erlaube mir aber eine eigene
Meinung auch als Techniker, wie zu allen Konstruktionen gleich welcher
Herkunft. Für mich hängt die Güte einer Lok nicht primär von bordeigenen
Pissoirs, Waschbecken, Sicken oder Vorderlätzchen ab. Sollte sich jemand
beleidigt fühlen, bitte ich vielmals um Vergebung. Übrigens: Meine Frau
kommt aus dem Bereich der ehemaligen RBD Erfurt.
Joachim
kein F'up, denn ich betrachte das Thema als erledigt.
> Fangen wir jetzt an, in Nachfolge der Nietenzähler zu Sickenzählern zu
> werden? Ich habe nie behauptet, die 143 und die 155 seien optisch
> identisch.
Das habe ich auch nicht von dir behauptet. Ich habe lediglich
versucht, auf die frage, wie diese loks zu unterscheiden seien,
einige kriterien dafür aufzustellen. Bei der 145 und 152 helfe
ich mir immer noch mit der stellung der stromabnehmer, da ich
sie mangels genügend häufigen auftretens in diesen längengraden
noch nicht mit einem blick qualifizieren kann.
> > Genau, deshalb kann ich auch die 99.7 nicht von der 01.5
> > unterscheiden, alle schwarz. ;-)
>
> In der tat nahm zur zeit der einheitsloks die designphantasie
> gegenüber der länderbahnepoche in bedenklicher weise ab.
Es hatte doch schon immer jede eisenbahnverwaltung ihren eigenen stil, ueber geschmack laesst sich ja streiten oder
eigentlich nicht. Und da frueher viel mehr bahnverwaltungen existierten waren die varianten auch groesser.
Aber ein preussischer dampfer sah halt aus wie ein preusse, egal ob P8, G10, G8, hm 94, 78, kenn ich jetzt nicht die
preussische bezeichnung, die silhouette war immer dieselbe, genauso bei der kkstb bzw. BBÖ, die art blieb immer
gleich, hat ja auch einer (Goelsdorf bzw. Lehner) konstruiert. In Oesterreich gab es nicht einmal bei den privatbahnen
besondere varianten, war ja auch ein (eigentlich zwei) reich.
Die totale vereinheitlichung gibt es ja schon seit den laenderbahnzeiten bei den Waggons. Die gueterwagen waren zuerst
dran. Alle deutschen laenderbahnverwaltungen bauten dieselben typen. Nach dem 1. weltkrieg auch die Oesterreicher. Und
seit den 50ern gibt es ja die UIC-einheitswagen, in 2 varianten jeweils, damit die Franzosen und Deutschen mit
jeweiligem anhang nicht dieselben haben muessen. Bei den reisezugwagen genau dasselbe.
Da gibt es bei den loks eh noch erfrischend viele unterschiede. Und wenn es nur ein paar sicken sind, die bei den
thyristorloks der ÖBB und SJ ebenso zu finden sind.
Liebe gruesse
Hans
"Martin Schmidt" schrieb:
> Ich kann nicht bestätigen, das BR 232/234 besonders laut sind.
Nein, aber sie hören sich herrlich an!
> auch nur 100 m von einer Bahnstrecke entfernt, wo so ein Zug aller ca. 1/2 > h vorbei
fährt. Dazu wohne ich noch direkt hinter einem Bahnhof wo es
> besonders laut sein müsste. Ich denke das ist alles eine Sacher der
> Gewöhnung.
Genau. Meine Eltern lebten von 1971 bis 1974 mit dem Schlafzimmer zum
Uelzener Bahnhof. Nach kurzer Zeit konnten sie mit offenem Fenster
schlafen, obwohl teilweise nachts noch mit Dampfloks (BR 050 oder 052)
rangiert wurde. Von Erzählungen meiner alten Kollegen weiß ich,
was dort damals los war! Das einzige mal, wo beide aufrecht saßen war,
wo leere Fc(s) mangels Prellbock auf die Uelzer Bahnhofstraße geschoben
wurden - ein Vorfall, der übrigens über die Lokalpresse hinaus kaum
bekannt wurde. Zwei parkende Autos knapp verfehlt. Mein Vater hat
davon noch Photos irgendwo...
Gruß,
Alex
--
Alex Lovell - Zf (KiN/B) HU1
webm...@triebfahrzeuge.de
> > Genau, deshalb kann ich auch die 99.7 nicht von der 01.5
> > unterscheiden, alle schwarz. ;-)
>
> Aber auch wenn ich kaum Dampfloks kenne könnte ich von weitem noch eher
> eine 99 von einer 01 unterscheiden als eine 215 von einer 218.
Und eine 01 von einer 03 auch? Oder 50/52 von 44, sogar die 41 schaut
eigentlich gleich aus? Es gibt ueberall so eineiige zwillinge, von einfachen
varianten mal abgesehen
> Außerdem sollten diese Ost-West Glaubenskämpfe mE nach zehn Jahren langsam
> mal beigelegt werden.
Glaubenskaempfe wegen dem design :-(, und ueberhaupt. Ich beneide keinen
ostdeutschen, dass er jetzt zur BRD gehoert.
> MWT.
> der die 232 haßt nachdem er ein dreiviertel Jahr lang jeden Morgen um kurz
> nach vier von einer geweckt wurde;)
Wenn das die Taigatrommel ist, kenn ich die von zuhause, weil eine von der
GYSEV jeden tag an unserem haus vorbeirauchte.
Liebe gruesse
Hans
George Pullman
Werner von Siemens
Rudolph Diesel
tobias b koehler schrieb:
> On Wed, 05 Jul 2000 09:26:58 +0200, Joerg-Uwe Tessmer <jo...@agnld.uni-potsdam.de> wrote in de.etc.bahn.eisenbahn:
>
> > Genau, deshalb kann ich auch die 99.7 nicht von der 01.5
> > unterscheiden, alle schwarz. ;-)
>
> In der tat nahm zur zeit der einheitsloks die designphantasie
> gegenüber der länderbahnepoche in bedenklicher weise ab.
>
Bei mir waren es maximal 20 Meter bis zur Strecke.
Ich bin natürlich nicht jede Nacht wachgeworden, aber ich würde sagen in
etwa 50% der Nächte. So richtig gewöhnen konnte ich mich daran aber doch
nicht. Die Zeit (dreiviertel Jahr) war wohl zu kurz dafür und am
Wochenende bin ich häufig im "ruhigen" Ruhrgebiet gewesen.
Auf alle Fälle waren sie deutlich lauter als die V90(DB) auf dem
Anschlußgleis an dem ich als Kind wohnte (die Fahrten gegen 7 Uhr morgens
haben mich an Wochenenden nie gestört) und auch als die mit V100(DR)
bespannten RBs.
MWT.
PS: Am meisten überrascht hat es mich bei meiner Ankunft in Meiningen dort
Busse zu sehen, welche Werbung für ein großes Möbelhaus in Oberhausen
machten. Das waren tatsächlich die in Oberhausen ausrangierten MAN-Busse
mit den Wagennummern 32x!
Und da dachte ich mir: Die Welt ist klein...
>Wichtige Namen:
>Rudolph Diesel
Wichtige Schreibweisen:
Rudolf <-- mit "f" bitte!
Martin
> als Taigatrommel wurde
> eigentlich die BR 220 bezeicht (ex DR BR 120 bzw. V200).
Ja.
> Aber diese Loks
> fahren leider (vielleicht auch besser) nicht mehr bei der DB.
Bei DB Netz schon noch.
Michael Kauffmann
Wusste ich gar nicht, dachte immer, das die alle nach kurz der Bahnreform
abgestellt wurden.
Wo kann man heute noch solche Maschinen im Einsatz sehen, und vielleicht
auch welche?
Martin.
> >
> > Glaubenskaempfe wegen dem design :-(, und ueberhaupt. Ich beneide keinen
> > ostdeutschen, dass er jetzt zur BRD gehoert.
> >
> Wieso denn nicht?
Gibt es irgendetwas aus Ostdeutschland, wo ein Westdeutscher nicht gleich pfui
schreit? Ich finde sowas schon unangenehm und peinlich.
> > Wenn das die Taigatrommel ist, kenn ich die von zuhause, weil eine von der
> > GYSEV jeden tag an unserem haus vorbeirauchte.
> >
> Die BR 232 wurde meines Wissens nicht als Taigatrommel bezeichnet. Aber ich
> habe diese Bezeichnung neuerdings auch schon für fast alle anderen Loks
> russischer Bauart gehört (Also auch BR 232). Aber als Taigatrommel wurde
> eigentlich die BR 220 bezeicht (ex DR BR 120 bzw. V200). Aber diese Loks
> fahren leider (vielleicht auch besser) nicht mehr bei der DB.
Ich weiss ja garnicht wie die auschauen :-(.
welche fur denn bei der Gysev?
Ich kenn mich halt fast nur bei gueter-und reisezugwagen aus, und ansonsten eher
bis zur zeit ende 60, leider.
Ich persoenlich hab ja nichts gegen sound. Und gerade die dampfmaschinen waren
da ja sehr gut drauf. Falls nicht ein Gieslejektor montiert war. Der wirkte wie
ein schalldaempfer. Und ein DB-Schienenbus (Fittibaldi bei uns), der ja auch bei
der steirischen GKB fuhr, war schon eine bruellende geschichte :-)). Der ÖBB
5081 war dagegen stinkfad schallgedaempft.
Liebe gruesse
Hans
> Michael Kauffmann schrieb in im Newsbeitrag:
> >
> > > als Taigatrommel wurde
> > > eigentlich die BR 220 bezeicht (ex DR BR 120 bzw. V200).
> >
> > Ja.
> >
> > > Aber diese Loks
> > > fahren leider (vielleicht auch besser) nicht mehr bei der DB.
> >
> > Bei DB Netz schon noch.
> >
>
> Wusste ich gar nicht, dachte immer, das die alle nach kurz der Bahnreform
> abgestellt wurden.
> Wo kann man heute noch solche Maschinen im Einsatz sehen, und vielleicht
> auch welche?
Bei DB Netz. D.h. bei Privatbahnen, die DB Infrastruktur befahren.
Klaus Müller
> > Wo kann man heute noch solche Maschinen im Einsatz sehen,
U.a. wird das Kerosin für den Flughafen in Erding von einer Taigatrommel von
einem Nordseehafen gebracht.
(Einmal habe ich sie sogar in Karlsfeld gesehen und vor allem gehört.)
Michael Kauffmann
Die beiden letztgenannten, haben zwar auch sehr viel zur
Weiterentwicklung des Eisenbahnwesens beigetragen, aber vor allem bei
Rudol_f_ Diesel war das eher ein Spin-Off. Der erlebte ja nicht einmal
mehr die erste Diesellok (oder gab es doch schon vor 1913 eine
Diesellok?).
Joachim
Joachim
> Die beiden letztgenannten, haben zwar auch sehr viel zur
> Weiterentwicklung des Eisenbahnwesens beigetragen, aber vor allem bei
> Rudol_f_ Diesel war das eher ein Spin-Off. Der erlebte ja nicht einmal
> mehr die erste Diesellok (oder gab es doch schon vor 1913 eine
> Diesellok?).
Die Diesel-Klose-Sulzer-Thermolok heißt Diesel-Klose-Sulzer-Thermolok, weil...
1909 bestellt, 1912 geliefert, 883 kW.
Kleine Feldbahn-Loks soll es aber schon 189x gegeben haben.
hajo
--
2.1. Required Header lines
2.1.1. From
The "From" line contains the electronic mailing address of the person who
sent the message, in the Internet syntax. (RFC 1036)
Stimmt, von der habe ich mal gehört. Kannst du mehr darüber sagen?
> Kleine Feldbahn-Loks soll es aber schon 189x gegeben haben.
Aber sicher nicht mit Dieselmotor, sondern mit Benzinmotor.
Joachim
Ein-Zylinder-Benzol-Motor, der auch als Generator und Mühlenantrieb
damals modern wurde.
Gruß
Will
Seit wann das? Der Zug fuhr doch mit einem Doppelpack Rumänendiesel.
Klaus Müller
Ja, der typische Deutz-Motor jener Jahre.
Joachim
> Stimmt, von der habe ich mal gehört. Kannst du mehr darüber sagen?
Die Entwicklung wurde wohl durch den ersten Weltkrieg beendet.
Das große Problem der damaligen Zeit war, wie das Ding losfahren soll,
dieweil Herr Sulzer zwar den Diesel selbst hingekriegt hat, allein - es
fehlte die Kraftübertragung. Man hat sich also dafür entschieden, gar
keine Kraftübertragung zu verwenden, sondern direkt anzutreiben.
Im Gegensatz zur Dampflok ist ein Diesel aber unfähig, aus Drehzahl 0 zu
starten. Während der Fahrt hat man Druckluftflaschen gefüllt, die man
anschließend verwendete, um dem Diesel aus Drehzahl 0 auf die Sprünge zu
helfen, so ähnlich wie "Auto anschieben".
Druckluft alle = dumm gelaufen.
Viel mehr weiß ich darüber nicht. Man kann aber wohl ganz allgemein sagen,
daß es ein verhältnismäßig kleines Problem war, Lokdiesel zu bauen, ein
riesiges aber, eine Kraftübertragung für diese Leistung zu entwerfen. Das
gelang erst deutlich später.
Herr Diesel ist also nicht schuld. Ein Lokdiesel ist noch zu seinen
Lebzeiten entstanden.
Von Schuld kann man da wohl auch kaum reden.
> Ein Lokdiesel ist noch zu seinen Lebzeiten entstanden.
Wobei zu ergänzen wäre, dass neben dem von dir sehr anschaulich
geschilderten Problem des Anfahrens noch das Problem des schlechten
Leistungsgewichts der Dieselmotoren jener Zeit kam. Und vor allem das
Fehlen einer brauchbaren Einspritzanlage. Bis zu Erfindung der
Bosch-Einspritzpumpe in den 20er Jahren musste der Kraftstoff mit sehr
hohem Luftdruck in die Zylinder geblasen werden. Jeder
Maschinenbauingenieur weiss, was das bedeutet. :-(
Joachim