vorhin schwirrte mir die Frage durch den Kopf, ob es wohl auch
Geschwindigkeitskontrollen für Züge mit entsprechendem Punkteregister
(vielleicht in Frankfurt) für Lokführer gibt, die zu schnell gefahren sind.
Was passiert, wenn ein Lokführer die vorgeschriebene
Streckenhöchstgeschwindigkeit überschreitet und dabei "erwischt" wird?
Gibt´s solche Kontrollen?
Viele Grüße
Eike
Leider nicht, wäre aber eine gute Idee. Vorgestern ist eine blaue
Privatbahnlok mit mindestens 80km/h in ein gesperrtes Gleis (Vzul "auf
Sicht" = max. 40)zwischen Grevenbroich und Rommerskirchen eingefahren.
Dem Raser hätte man sofort die Lizenz entziehen müssen.
Marcus
Stefan Kaehler
Eine Radarfalle ist unnötig. Wozu ist auf jeder Lok Indusi bzw. PZB oder LZB
eingebaut. Diese Daten werden auch regelmäßig ausgewertet.
LKW's haben auch einen Fahrtenschreiber, die brauchen auch nicht unbedingt
geblitzt werden, wenn sie von der Polizei erwischt werden.
--
Ralf Görke
Was für eine Lizenz?
Tommy
--
.....
Thomas Rattmann wrote:
> > > Was passiert, wenn ein Lokführer die vorgeschriebene
> > > Streckenhöchstgeschwindigkeit überschreitet und dabei "erwischt" wird?
> > > Gibt´s solche Kontrollen?
Ich kenne nur den Effekt, dass ein Lokführer verwarnt wird oder disziplinarische
Strafen zu erwarten hat, wenn er feststellt, dass ein Indusimagnet, der scharf
sein
sollte, eben nicht scharf ist.
> > Leider nicht, wäre aber eine gute Idee. Vorgestern ist eine blaue
> > Privatbahnlok mit mindestens 80km/h in ein gesperrtes Gleis (Vzul "auf
> > Sicht" = max. 40)zwischen Grevenbroich und Rommerskirchen eingefahren.
> > Dem Raser hätte man sofort die Lizenz entziehen müssen.
Noch vertraut die Bahn auf ehrliche Lokführer, setzt aber meist vor besonders
gefährlichen Stellen, Geschwindigkeitsprüfabschnitte ein.
> Was für eine Lizenz?
Da kann man wohl nur seinem Arbeitgeber Trassen"lizenzen" entziehen, der
wird sich wohl mit seinem Lokführer auseinandersetzen.
:=) Sonni
LZB oder FFB ja. PZB reicht da längst nicht. Wenn nicht gerade ein
Geschwindigkeitsprüfabschnitt vorhanden ist (und die werden nur dann
eingesetzt, wenn die Geschwindigkeit um mehr als 20 % einbricht), wird
die Geschwindigkeit auf der Strecke nicht kontrolliert. Man könnte
höchstens den "Fahrtenschreiber" (wie heißt der eigentlich richtig?)
auswerten und die Geschwindigkeit der befahrenen Strecken vergleichen.
Das wird aber kaum gemacht.
Die Reichsbahn hatte mal auf dem BAR eine Radarmessung von Zügen
vorgenommen und am nächsten Haltebahnhof einen kleinen Vorrat von Tf
stationiert, die ihre Kollegen bei Überschreitung der Geschwindigkeit
ablösen durften. Man musste die Aktion sehr bald beenden - die Ersatz-Tf
waren alle!
Uli.
--
Uli Maschek
Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrssicherung
Tel: 05 31/3 91-33 96
http://www.ivev.bau.tu-bs.de/info/maschek/
Privat: http://www.maschexx.de
Mir haben schon einige Lokführer erzählt, dass das EBA mit
Lichtschrankenanlagen Geschwindigkeitskontrollen durchführt.
Grüße
Marc
--
------------------------------------------------------------------------------
Marc Haber \ " Mensch, willst Du schnell und sorglos reisen,
Mailadresse im Header \------------\ so fahre mit der Bahn von Eisen. "
Bitte keine "courtesy copies", Danke! \ - Prof. Dr. Heinz Haber, 1975.
> LKW's haben auch einen Fahrtenschreiber, die brauchen auch nicht unbedingt
> geblitzt werden, wenn sie von der Polizei erwischt werden.
Bahn-Tfz haben doch auch so was aehnliches, oder? Ich habe mal bei einem
tag-der-offenen-tuer so ein geraet gezeigt bekommen, das sich in jedem
fuehrerraum befinde ... ich weiss nicht mehr, ob der die geschwindigkeit
permanent aufzeichnet, oder nur bestimmte ereignisse registriert.
Klaus
> >LKW's haben auch einen Fahrtenschreiber, die brauchen auch nicht
unbedingt
> >geblitzt werden, wenn sie von der Polizei erwischt werden.
> Mir haben schon einige Lokführer erzählt, dass das EBA mit
> Lichtschrankenanlagen Geschwindigkeitskontrollen durchführt.
Ob die Lichtschranken bei der Einfahrt in Frankfurt HBF vom EBA sind kann
ich mir nicht vorstellen, jedenfalls sind sie deutlich zu sehen am Anfang
des Bahnsteiges unter dem Dach angebracht zu erkennen und überwachen daß
nicht schneller als die vorgeschriebenen 30 km/h auf den Bock zugefahren
wird - sonst Zwangsbremse!
--
Gruß Tf-Brocki aus EWAT
_________________________________________________________________
http://people.freenet.de/Tf-Brocki.index.htm/Tf-Brocki_Melderaum_EDO.JPG
29.08.: 237 EDO-AA, 505 AA-EDO
30.08.: GF TAXI EDOB-EDO, 801 EDO-FMZ, 608 FMZ-EDSH, 77636 EDSH-EDOB
31.08./01.09.: 526 EDO-HH, 627 HH-EDO, 700 EDO-EDSH,
76475 EDSH-EDOB, 804 EDOB-EDO
03.09.: 103 EDO-KK, 616 KK-EDOB, 711 EDOB-EDO
Ich kenne das von der Strecke Berlin - Dresden, da wurde mal so eine
Aktion gemacht. Nur hatte keiner den zuständigen Dispatcher verständigt
und alle wunderten sich, warum die Züge außerplanmäßig halten. Darunter
waren auch wichtige D-Züge, die zentral überwacht wurden.
MfG
Knut
>Gibt´s solche Kontrollen?
Bei uns gab es einmal eine spezielle Polizeilokomotive (mit
Blaulicht), die zu schnell fahrende Züge verfolgte, auf dem Nebengleis
überholte und dann stoppte.
Andreas
P.S. Bevor da ein langer thread ausbricht: Eine Lokomotive (Reihe habe
ich vergessen) wurde kurzfristig wirklich mit Blaulicht und
Polizeiaufschrift versehen, sie kam allerdings nur bei Dreharbeiten
für einen ÖBB Werbespot und für Fotoaufnahmen für Plakate zum Einsatz.
--
Andreas Pavlik
Wien(Vienna), Austria
>> Mir haben schon einige Lokführer erzählt, dass das EBA mit
>> Lichtschrankenanlagen Geschwindigkeitskontrollen durchführt.
> Ob die Lichtschranken bei der Einfahrt in Frankfurt HBF vom EBA sind kann
> ich mir nicht vorstellen, jedenfalls sind sie deutlich zu sehen am Anfang
> des Bahnsteiges unter dem Dach angebracht zu erkennen und überwachen daß
> nicht schneller als die vorgeschriebenen 30 km/h auf den Bock zugefahren
> wird - sonst Zwangsbremse!
Aha. Und wieso hat man in Frankfurt so eine Sonderkonstruktion gewählt?
Hätte man da nicht auch den ganz normalen Drei-Magnete-Prüfabschnitt
einbauen können?
Oli
--
"I'll open my own theme-park,
with blackjack and hookers!
In fact, forget the park..." - Bender
>Hi,
Bei der DB gibt es Geschwindigkeitsprüfabschnitte. Aber in der Tat
wurde soetwas zu Reichsbahnzeiten durchgeführt. Da gab es hinter
Michendorf eine nette kleine Brücke, die durfte man nur mit 10 km/h
befahren. In der Regel stand am frühen Morgen oder kurz nach Einbruch
der Dämmerung ein weißer Barkas, ca. 300 m rechts der Brücke, hinter
den Bäumen versteckt. Die Heckklappe war immer offen und man konnte
eine niedliche Kamera auf einem Stativ im Auto stehen sehen. Ich
selber habe nie schlechte Erfahrungen damit gemacht, aber weiß von
Kollegen, die es dort erwischt hatte. Strafe = 3 Monate Rangierdienst
zum abkühlen des erhitzten Gemütes, getreu dem Motto: "Lerne erstmal
langsam und ordentlich zu fahren, bevor du wieder schneller darfst."
Gruß
Guido
> Bei uns gab es einmal eine spezielle Polizeilokomotive (mit
> Blaulicht)
> P.S. Bevor da ein langer thread ausbricht: Eine Lokomotive (Reihe habe
> ich vergessen) wurde kurzfristig wirklich mit Blaulicht und
> Polizeiaufschrift versehen, sie kam allerdings nur bei Dreharbeiten
> für einen ÖBB Werbespot und für Fotoaufnahmen für Plakate zum Einsatz.
Für watt warb die Blaulichtlok bzw. der Werbespot und die Plakate?
--
Frägt Tf-Brocki aus EWAT
________________________________________________________________
Eisenbahnfreunde Witten aktuell:
http://home.t-online.de/home/efwitten/efwa0312.htm
>Bahn-Tfz haben doch auch so was aehnliches, oder? Ich habe mal bei einem
>tag-der-offenen-tuer so ein geraet gezeigt bekommen, das sich in jedem
>fuehrerraum befinde ... ich weiss nicht mehr, ob der die geschwindigkeit
>permanent aufzeichnet, oder nur bestimmte ereignisse registriert.
Sie haben beides. Es wird permanent die Geschwindigkeit aufgezeichnet,
die Bedienung des Sifa-Tasters und der Indusi, ebenso alle
Zwangsbremsungen der entsprechenden Sicherheitseinrichtungen und wenn
mich nicht alles täuscht auch der Druckluftverlauf in der
Hauptluftleitung. Der erste Punkt auf dem Schreiber wird jedenfalls
gesetzt, wenn man beim komplett abgerüsteten Tfz die Batterie
einschaltet. Bei den Reichsbahn-Tfz mit PZ80 gab es einen ziemlich
dumpfen "Schlag" im Fahrtenschreiber, in dessem Zuge das Datum und die
Uhrzeit auf die Schreiberrolle gestempelt wurden.
Gruß
Guido
>Für watt warb die Blaulichtlok bzw. der Werbespot und die Plakate?
Die Bahn, wir sind schneller als die Polizei erlaubt!!! *rotfl*
Gruß
Guido
>P.S. Bevor da ein langer thread ausbricht: Eine Lokomotive (Reihe habe
>ich vergessen) wurde kurzfristig wirklich mit Blaulicht und
>Polizeiaufschrift versehen, sie kam allerdings nur bei Dreharbeiten
>für einen ÖBB Werbespot und für Fotoaufnahmen für Plakate zum Einsatz.
Eine V60-West wurde mal für einen Aprilscherz im Eisenbahn Magazin als
BGS-Lok mit Blaulicht hergerichtet. War aber glaube ich kein Umbau,
sondern eine Bildnachbearbeitung am PC.
Gruß
Andreas
--
http://www.pothe.de *** http://www.ap-modellauto.de
Software fürs Hobby *** Die Modellauto-Verwaltung
PGP-Key: 0x999A2A00
Das war tatsächlich die Werbeaussage, der Spruch war glaube ich:
"Haben Sie schon einmal eine Bahnstreife gesehen?" und dazu irgendwie
der Hinweis, dass die ÖBB Züge schneller als 130 fahren (Tempolimit
auf unseren Autobahnen).
Andreas
MIBA, bitteschön. Es geht doch nichts über einen ordentlich gepflegten
und übersichtlich archivierten Webauftritt:
http://www.miba.de/miba/00/04/40.htm
Moritz Gretzschel
>>>Für watt warb die Blaulichtlok bzw. der Werbespot und die Plakate?
>>
>>Die Bahn, wir sind schneller als die Polizei erlaubt!!! *rotfl*
>
>Das war tatsächlich die Werbeaussage, der Spruch war glaube ich:
>"Haben Sie schon einmal eine Bahnstreife gesehen?" und dazu irgendwie
>der Hinweis, dass die ÖBB Züge schneller als 130 fahren (Tempolimit
>auf unseren Autobahnen).
Upps, ich wollte eigentlich einen Scherz machen, aber das ich den Kern
treffe hatte ich nicht erwartet. Naja, auch nicht schlecht und wenn
man mal im ICE gesessen hat und dieser mit 280 durch die Lande "flog",
wird man tatsächlich den Eindruck nicht los, dass diese
Geschwindigkeit nur noch durch einen entsprechenden Sportwagen zu
toppen ist. *freu*
Gruß
Guido*der gerne mit der Bahn fährt und besonders mit dem ICE*
>MIBA, bitteschön. Es geht doch nichts über einen ordentlich gepflegten
>und übersichtlich archivierten Webauftritt:
>http://www.miba.de/miba/00/04/40.htm
Ein herrliches Bild. *fg*
Gruß
Guido
> wenn man mal im ICE gesessen hat und dieser mit 280 durch die Lande
> "flog", wird man tatsächlich den Eindruck nicht los, dass diese
> Geschwindigkeit nur noch durch einen entsprechenden Sportwagen zu
> toppen ist.
Besonders schön zwischen Kassel und Göttingen, wo man ein Stückchen
direkt neben der Autobahn herfährt und die Autos dort entlang"kriechen"
sieht ...
... Martin
> Aha. Und wieso hat man in Frankfurt so eine Sonderkonstruktion gewählt?
> Hätte man da nicht auch den ganz normalen Drei-Magnete-Prüfabschnitt
> einbauen können?
Wie funktionieren die Anlagen eigentlich? Sind sie signaltechnisch sicher?
Mich beeindrucken sie immer auf der Geislinger Steige, dort sind die
Magneten wirklich zu Dutzenden verbaut.
Grüße,
Max
--
DPT I und II DB online! http://www.dpt-online.de * Maximilian Gauger *
* Diltheyweg 11 *
Life is a box of chocolates: * 64287 Darmstadt *
You never know what you'll get. (Forrest Gump) * mga...@gmx.net *
Lichtschranken sind bedeutend billiger als Indusi-Magnete, und unter
einem Hallendach funktionieren sie mangels Störung durch Niederschläge
auch. Aber was mich wundert: Wie löst eine Lichtschranke eine
Zwangsbremsung aus? Dafür müsste ein Magnet installiert sein.
Joachim
Es sind drei Magnete hintereinander. Der Erste schaltet die Anlage ein.
Der Zweite löst ein Zeitglied aus, das den dritten Magneten für eine
bestimmte Dauer mit 2000 Hz scharfschaltet. Ist der Tf nun zu flott
unterwegs, ist er über dem 2000er Magnet, während dieser noch scharf ist
und bekommt eine Zwangsbremsung. Stimmt die Geschwindigkeit, ist der
dritte Magnet schon wieder deaktiviert, wenn der Fahrzeugmagnet
darüberhinweg schwebt.
Signaltechnisch sicher dürfte eine solche Anlage schon sein. Nur leider
kann man bei der Indu^h^h^h^h PZB nicht feststellen, ob ein Magnet
funktioniert oder nicht. Wenn er kaputt ist, passiert einfach gar
nichts. Aber dieses Problem haben nicht nur
Geschwindigkeitsprüfabschnitte.
Oli
> Oliver Lemke schrieb:
> > Aha. Und wieso hat man in Frankfurt so eine Sonderkonstruktion gewählt?
> > Hätte man da nicht auch den ganz normalen Drei-Magnete-Prüfabschnitt
> > einbauen können?
>
> Lichtschranken sind bedeutend billiger als Indusi-Magnete, und unter
> einem Hallendach funktionieren sie mangels Störung durch Niederschläge
> auch. Aber was mich wundert: Wie löst eine Lichtschranke eine
> Zwangsbremsung aus? Dafür müsste ein Magnet installiert sein.
Ich schätze, da liegt ein 2000er hinter der Lichtschranke und wird bei
"Bedarf" scharf geschaltet. Trotzdem könnte ich mir vorstellen, dass
alleine die Zulassung einer solchen Anlage (ist ja wohl eine
Sonderkonstruktion) teurer ist als die "out-of-the-box"-Lösung mit den
drei PZB-Magneten.
Oli
Genau darauf wollte ich hinaus.
> Trotzdem könnte ich mir vorstellen, dass
> alleine die Zulassung einer solchen Anlage (ist ja wohl eine
> Sonderkonstruktion) teurer ist als die "out-of-the-box"-Lösung mit den
> drei PZB-Magneten.
M.W. ist bisher die Absicherung von Prellböcken an Stumpfgleisen nicht
vorgeschrieben. Diese Lösung ist also eine wirtschaftlich orientierte,
um die Kosten für Beschädigungen an Fahrzeugen und Bahnanlagen bei
Aufstößen zu reduzieren. Dafür braucht man keine Zulassung. Der
Sicherheitsgewinn ist ein angenehmer Nebeneffekt.
Außerdem: Frankfurt Hbf hat 24 Gleise. Spart man pro Gleis nur 10.000,-
DM, kommen schon 240.000,- DM zusammen. Da lohnt sich ein
Zulassungsverfahren evtl. bereits. Vor allem, wenn man diese Lösung
danach auch noch an anderen Orten einsetzen kann.
Joachim
> M.W. ist bisher die Absicherung von Prellböcken an Stumpfgleisen nicht
> vorgeschrieben. Diese Lösung ist also eine wirtschaftlich orientierte,
> um die Kosten für Beschädigungen an Fahrzeugen und Bahnanlagen bei
> Aufstößen zu reduzieren.
Ich glaube kaum, daß das viel hilft.
Im Normalfall sollte man auch aus 50km/h oder noch mehr problemlos
abbremsen können. Die Aufstöße kommen eher zuatande, wenn der Tf oder das
Tfz erst kurz vor dem Prellbock versagen.
Michael Kauffmann
Ich hab mal nen Bericht drüber gelesen, dass in der Schweiz ein Zug
geblitzt wurde, weil er mit Tempo 100 an einer 80er Zone der parallel
verlaufenden Straße vorbeifuhr...
Ciao
Tom
--
Irgendwann beißt jeder in den Löffel.
th.g...@uni.de
http://www.thomas-gabler.de.vu
Ich hatte das so verstanden, dass sich diese Lichtschranken erst kurz
vor dem Ende des Gleises befänden. Wenn nein, hast du natürlich recht.
Joachim
> Bei uns gab es einmal eine spezielle Polizeilokomotive (mit
> Blaulicht), die zu schnell fahrende Züge verfolgte, auf dem Nebengleis
> überholte und dann stoppte.
:-)
Die kenn´ ich schon, war glaube ich letztes Jahr im April im Internet
unterwegs und auch in einer Zeitschrift.
Gruß
Eike
Es war eine modernisierte 1046er, der Anlass war eine Werbekampagne für
die bevorstehende Einführung des NAT 1991.
--
Michael Suda
A-1150 Wien, Oesterreich/Austria/Autriche
mailto:michae...@blackbox.net
> Bei den Reichsbahn-Tfz mit PZ80 gab es einen ziemlich
>dumpfen "Schlag" im Fahrtenschreiber, in dessem Zuge das Datum und die
>Uhrzeit auf die Schreiberrolle gestempelt wurden.
Der Schlag kommt jede Stunde, wenn die Uhrzeit eingestanzt wird. Alles
andere lنكt sich aus den Linien ablesen.
Sven Fiedler (Sven.F...@gmx.net),
http://www.svenfiedler.de
> Bei schreibenden Registriergeräten ist eine nachträgliche Zuordnung von
> Geschwindigkeit und Standort nur mit großem Aufwand möglich.
Aber nicht doch. Herr Wiese will im Zweifel auch noch Arbeit zu tun
haben.
mfg Matthias Dörfler
>Hast Du Dir schon mal überlegt, wer das alles auswerten soll? Selbst die
>modernen elektronischen Fahrtenschreiber registrieren detailiert nur den
>letzten Teil der Fahrstrecke (m.W. 10 km) und ansonsten eine komprimierte
>Darstellung. Lediglich Auffälligkeiten werden genau registriert.
Stimmt nicht, es werden ca. 5000km in den Deuta-Geräten gespeichert,
dabei läßt sich bis auf den Meter genau zurückverfolgen, wo was war.
Allerdings ligt das Problem darin, festzustellen, Ort und Zeit genau
zuzuordnen, weil der genaue Bezug zur Strecke halt nicht mit
gespeichert wird.
Ich habe das in Nürnberg mal angesehen, in der zentralen
Auswertestelle.
Ich habe mal eine Zeit lang in der Indusi-Werkstatt gearbeitet. Da wurden
alle Schreibstreifen der beheimateten Fahrzeuge ausgewertet. Und das nicht
nur nach besonderen Vorkommnissen. Für geschulte Leute ist das eigentlich
kein Problem. Es wurden natürlich nicht die Streckenhöchstgeschwindigkeit
sondern die Lokhöchstgeschwindigkeit geprüft. Das würde nur nach
Besonderheiten kontrolliert. War aber auch kein Problem.
Aber es gibt ja nur noch wenige Loks, die noch mit schreibenden Indusi
ausgerüstet sind. Der überwiegende Teil hat schon PZB 90. Ich schätze den
Anteil in unserem Bereich (NRW) auf 95 %.
Mit der heutigen elektronischen Registrierung ist das noch leichter. Es
brauchen nur die Strecken- und Lokdaten an PC verglichen werden. Das das
nicht immer geschieht, ist ja logisch. Wer soll das denn bezahlen.
--
Ralf Görke
"Walter Sonnenberg" <W.Sonn...@alcatel.de> schrieb:
>
> Ich kenne nur den Effekt, dass ein Lokführer verwarnt wird oder disziplinarische
> Strafen zu erwarten hat, wenn er feststellt, dass ein Indusimagnet, der scharf
> sein
> sollte, eben nicht scharf ist.
>
Warum sollte er bestraft werden, wenn er die 408.0611
beachtet? Er ist ja verpflichtet, z.B. unwirksame 1000'er
an einen Vorsignal mit "Halt erwarten" zu melden.
Grüsse
Frank
Hmm... ich kann mich nicht erinnern, dieses Jahr schon einmal
mit 50 durch die Rochauer Heider gefahren (worden) zu sein :-).
Kritischer wird es bei zugbedienten Bü. Letztens gab's in der
Abfahrt in Fackelberg wegen eines verspäteten RE Popelbiehle-
Jüterbog +15, da wurde dann auch recht zügig gefahren. An der B87
vor Schlieben ging's dann in Sichtweite der sich schließenden
Schranke kräftig in die Eisen, um nicht bei noch halb geöffneten
Schrankenbäumen über den Bü zu brettern ... Luckau an schließlich
mit +5, die auch nicht gewesen wären, hätten wir nicht am Abzweig
der Verbindungskurve von der Anhalter Bahn vor Herzberg erst nach
einem Anruf das übliche Ersatzsignal und Stadt selbst erst nach
ausgiebiger Betätigung der Tröte Einfahrt bekommen.
--
Da ist Tünche nötig, frische Tünche nötig!
Wenn der Saustall einfällt, ist's zu spät!
Gebt uns Tünche, dann sind wir erbötig
Alles so zu machen, daß es noch mal geht.
B.Brecht (Die Rundköpfe und die Spitzköpfe)
> Es sind drei Magnete hintereinander. Der Erste schaltet die Anlage ein.
> Der Zweite löst ein Zeitglied aus, das den dritten Magneten für eine
> bestimmte Dauer mit 2000 Hz scharfschaltet. Ist der Tf nun zu flott
> unterwegs, ist er über dem 2000er Magnet, während dieser noch scharf ist
> und bekommt eine Zwangsbremsung. Stimmt die Geschwindigkeit, ist der
> dritte Magnet schon wieder deaktiviert, wenn der Fahrzeugmagnet
> darüberhinweg schwebt.
Nicht ganz. Der mittlere Magnet ist ein 2000 Hz-Magnet, der in
Grundstellung wirksam ist. Der erste Magnet (Einschaltmagnet) aktiviert
die zeitverzoegerte Abschaltung des 2000 Hz-Magneten. Der dritte Magnet
(Ausschaltmagnet) schaltet die Anlage wieder in Grundstellung (2000
Hz-Magnet wirksam). Es gab frueher (insbesondere im Bereich er ehem. DR)
auch Anlagen mit nur zwei Magneten, bei denen der 2000 Hz-Magnet in
Grundstellung unwirksam war und durch den ersten Magneten aktiviert und
dann zeitverzögert wieder abgeschaltet wurde. Aehliche Anlagen gibt es
heute noch auf Stadtschnellbahnen mit magnetischer Zugbeeinflussung
(z.B. Berliner und Hamburger U-Bahn), bei der Berliner S-Bahn auch in
Verbindung mit der mechanischen Fahrsperre.
Gruss,
Joern Pachl
> Sonderfahrt Wagen 110 mit dem zusätzlichen Schild "GESA" im Führerstands-
> fenster? (*)
> (*) Falls noch jemand "Flucht aus Berlin" oder wenigstens Gerhard Seyfried
> kennt. Man wird ja alt... (Seite 55)
Oh ja doch. Zumal dieses Heft so doch einiges an hübschen Verkehrsmitteln
enthält ...
... Martin
Richtig, so rum war das. Hatte ich doch was verwechselt, sorry. Es ist
aus sicherheitstechnischer Sicht natürlich auch sinnvoller, dass der
2000er in Grundstellung aktiv ist. Ein Ausfall des ersten Magneten wirkt
sich so zur sicheren Seite hin aus. Hmmm, wenn allerdings der dritte
defekt ist, kommt die Anlage nicht wieder in Grundstellung. Oder baut
man da ein weiteres Zeitglied ein, das die Anlage nach längerer Zeit
wieder in den Grundzustand bringt, auch wenn die Überfahrt über den
dritten Magnet nicht registriert wurde?
Was mich noch interessieren würde: Wie erkennt die Anlage die Überfahrt
eines Lokmagneten? Man darf ja nicht eine zu starke Resonanz erzeugen,
da sonst die Spannung im Fahrzeugschwingkreis zu weit abfällt und ggf.
eine Rreaktion der Fahrzeugausrüstung erfolgen würde.
Oli
Zumindest die aelteren Anlagen arbeiten mit Batterien. Irgendwann ist die
dann halt leer -> 2000 Hz.
Ansonsten muesste eine erneute Einschaltung am ersten Magneten auch wieder
die Wirkstellung herbeifuehren.
Gruss,
Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!
E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
> Nicht ganz. Der mittlere Magnet ist ein 2000 Hz-Magnet, der in
> Grundstellung wirksam ist. Der erste Magnet (Einschaltmagnet) aktiviert
> die zeitverzoegerte Abschaltung des 2000 Hz-Magneten. Der dritte Magnet
> (Ausschaltmagnet) schaltet die Anlage wieder in Grundstellung (2000
> Hz-Magnet wirksam).
Wie erkennen der erste und der dritte Magnet den Schwingkreis? Ist
einigermaßen gewährleistet, dass der "Erkennzeitpunkt" beim ersten und der
Abschaltzeitpunkt beim zweiten Magneten in passendem zeitlichen Abstand
liegen? Ich stelle mir die Einstellung ziemlich fummelig vor.
Die Schaltmagneten haben keinen Kondensator, sind also auf keine der
drei Frequenzen abgestimmt. Trotzdem wird durch die vom Lokmagneten
ausgesendeten Wechselfelder eine Spannung induziert.
Gruß
Steffen
--
Steffen Buhr, Berlin, Germany
eMail ans from geht ungelesen nach /dev/tonne
Schrieb ich gerade in news:5esim9...@blocksignal.de
> Ist
> einigermaßen gewährleistet, dass der "Erkennzeitpunkt" beim ersten und der
> Abschaltzeitpunkt beim zweiten Magneten in passendem zeitlichen Abstand
> liegen? Ich stelle mir die Einstellung ziemlich fummelig vor.
Die älteren Anlagen hatten eine feste Zeit, die Prüfgeschwindigkeit
wurde einfach über den entsprechend bemessenen Abstand zwischen
Einschalt- und 1000 Hz bzw. 2000 Hz-Magnet erzielt. Bei den neuen
Anlagen werden Prüfgeschwindigkeit und Meßstreckenlänge eingegeben. Die
Kiste bildet daraus dann die erforderliche Zeit.
>Nicht ganz. Der mittlere Magnet ist ein 2000 Hz-Magnet, der in
>Grundstellung wirksam ist. Der erste Magnet (Einschaltmagnet) aktiviert
>die zeitverzoegerte Abschaltung des 2000 Hz-Magneten. Der dritte Magnet
>(Ausschaltmagnet) schaltet die Anlage wieder in Grundstellung (2000
>Hz-Magnet wirksam). Es gab frueher (insbesondere im Bereich er ehem. DR)
>auch Anlagen mit nur zwei Magneten, bei denen der 2000 Hz-Magnet in
>Grundstellung unwirksam war und durch den ersten Magneten aktiviert und
>dann zeitverzögert wieder abgeschaltet wurde. Aehliche Anlagen gibt es
>heute noch auf Stadtschnellbahnen mit magnetischer Zugbeeinflussung
>(z.B. Berliner und Hamburger U-Bahn), bei der Berliner S-Bahn auch in
>Verbindung mit der mechanischen Fahrsperre.
Jepp, so hatte ich das auch in Erinnerung. Mir wurde mal ganz salopp
erklärt: "Erster Magnet = Einschalten, Zweiter Magnet = Prüfen,
Dritter Magnet = Ausschalten. Mehr brauchst Du als Lokführer nicht
wissen."
Daher jetzt meine Frage.
Was ist eigentlich mit dem Prüfabschnitt los, wenn dieser auf 100 km/h
prüfen soll, aber ich bei 80 km/h eine Zwangsbremsung bekomme?
Mir wurde mal unter der Hand erzählt, dass die Prüfabschnitte früher
über Akkus und heute über ein Netzgerät gesteuert werden und wenn
diese Steuerspannung zu niedrig ist, dann wird auch die
Prüfgeschwindigkeit kleiner. Also könnte ich über einen 100´er
Prüfabschnitt, unter Umständen, nur noch mit 60 oder 70 km/h
"gefahrlos" drüber wegfahren. Was ist an dieser Info richtig?
Gruß
Guido
> >Nicht ganz. Der mittlere Magnet ist ein 2000 Hz-Magnet...
> Jepp, so hatte ich das auch in Erinnerung. Mir wurde mal ganz salopp
> erklärt: "Erster Magnet = Einschalten, Zweiter Magnet = Prüfen,
Uns wurde erklärt: Die drei Eisheiligen ;-)
> Mir wurde mal unter der Hand erzählt, dass die Prüfabschnitte früher
> über Akkus und heute über ein Netzgerät gesteuert werden und wenn
> diese Steuerspannung zu niedrig ist, dann wird auch die
> Prüfgeschwindigkeit kleiner.
Immer öfter sehe ich Prüfmagnete deren Schaltkästen von daneben stehenden
Sonnenkollektoren elektrisch versorgt werden, watt tun bei Sonnenfinsternis?
Langsamer fahren?!
--
Frägt Tf-Brocki
http://www.lok-report.de/images/galerien/fffb103er-Tf-Brocki.jpg
"Joern Pachl" <j.p...@tu-bs.de> schrieb:
>
> Nicht ganz. Der mittlere Magnet ist ein 2000 Hz-Magnet, der in
> Grundstellung wirksam ist. Der erste Magnet (Einschaltmagnet) aktiviert
> die zeitverzoegerte Abschaltung des 2000 Hz-Magneten. Der dritte Magnet
> (Ausschaltmagnet) schaltet die Anlage wieder in Grundstellung (2000
> Hz-Magnet wirksam).
Diese Anordnung GSE/GM/GSA muß allerdings immer vollständig
durchfahren werden und kann in Rangierbereichen deshalb
nicht angewendet werden. Allerdings ist diese Baufom besser
für Batterie-oder Solarspeisung geeignet.
Die sog. DR-Anordnung GSA/GSE/GM verträgt auch Richtungswechsel
innerhalb der Schaltmagnete; muß allerdings durch den erhöhten
Strombedarf des angezogenen GM-Kurzschlussrelais aus den Netz
oder der Stellwerksbatterie betrieben werden.
> Es gab frueher (insbesondere im Bereich er ehem. DR)
> auch Anlagen mit nur zwei Magneten, bei denen der 2000 Hz-Magnet in
> Grundstellung unwirksam war und durch den ersten Magneten aktiviert und
> dann zeitverzögert wieder abgeschaltet wurde.
Wir hatte eine GRW-Teltow Prototypanlage in den 80'er Jahren
zur Erprobung eingebaut. Diese arbeitete allerdings
auch mit zwei Schaltmagneten in der Anordnung GSE/GM/GSA.
Gibt es irgendwo Quellen zu Anlagen mit nur Schaltmagnet/Gleis-
magnet?
Grüsse
Frank
"Guido Neumann" <GreatCat...@t-online.de> schrieb:
>
> Mir wurde mal unter der Hand erzählt, dass die Prüfabschnitte früher
> über Akkus und heute über ein Netzgerät gesteuert werden und wenn
> diese Steuerspannung zu niedrig ist, dann wird auch die
> Prüfgeschwindigkeit kleiner. Also könnte ich über einen 100´er
> Prüfabschnitt, unter Umständen, nur noch mit 60 oder 70 km/h
> "gefahrlos" drüber wegfahren. Was ist an dieser Info richtig?
>
Wenn die Spannung weg ist, ist auch der Gleismagnet scharf.
Unabhängig von der gefahrenen Geschwindigkeit. Da die Prüfzeit
digital ermittelt wird, haben zumindest bei den Geräten der letzten
ca. 10 Jahre Spannungsschwankungen keinen Einfluß.
Grüsse
Frank
Knut Ochdorf schrieb:
> >
> > Die Reichsbahn hatte mal auf dem BAR eine Radarmessung von Zügen
> > vorgenommen und am nächsten Haltebahnhof einen kleinen Vorrat von Tf
> > stationiert, die ihre Kollegen bei Überschreitung der Geschwindigkeit
> > ablösen durften. Man musste die Aktion sehr bald beenden - die Ersatz-Tf
> > waren alle!
>
> Ich kenne das von der Strecke Berlin - Dresden, da wurde mal so eine
> Aktion gemacht. Nur hatte keiner den zuständigen Dispatcher verständigt
> und alle wunderten sich, warum die Züge außerplanmäßig halten. Darunter
> waren auch wichtige D-Züge, die zentral überwacht wurden.
Wie oft hat man das gemacht, wie oft fahren Tf zu schnell?
MfG
Knud
--
pgpID: 0xE95780FE
> Zwischen Mannheim Hbf und Mannheim-Waldhof über die OER ist auf dem
> Firmengelände von Mercedes eine Tafel montiert, die anzeigt, wie
> schnell die Autos auf dem Firmengelände fahren (erlaubt sind wohl 10
> km/h). Es kommt ab und zu vor, dass auch Züge von der Anlage erfasst
> werden: 1. werden die Mercedes-Daten anscheinend nicht an die DB
> weitergegeben und 2. ist die Differenz zwischen Lok/Stwg-Tacho und dem
> Mercedes-Display manchmal recht beeindruckend...
In gleichem Sinn überbrückt die Stuttgarter Zeitung die Saure-Gurken-
Zeit und meldet am 24.08.:
Wenn denn der Hochrhein-IRE so tut wie er soll, bringt er den Pranger
außer Takt, den das Straßenbauamt Bad Säckingen zur Erzielung besserer
Verkehrsmoral beim dortigen Ortsteil Wallbach aufgestellt hat. Der
Speicherchip vermeldete beim Auslesen 25mal 130 km/h, aber kein
einziger Autofahrer hat sich bei der Polizei darüber beschwert, dass
das Gerät ihn zu Unrecht angefunkelt habe. Die protokollierten Zeiten
stimmen ggf. mit den Verspätungen im Zugmeldebuch überein.
mfg Matthias Dörfler
> Aehliche Anlagen gibt es
> heute noch auf Stadtschnellbahnen mit magnetischer Zugbeeinflussung
> (z.B. Berliner und Hamburger U-Bahn), bei der Berliner S-Bahn auch in
> Verbindung mit der mechanischen Fahrsperre.
Die Schaltung bei der Berliner S-Bahn ist ein wenig aufwendiger.
Grundstellung ist Halt, Aktivierung über 2 Gleiskontakte im kurzen
Abstand zur Fahrtrichtungserkennung, nach Ablauf der Prüfzeit kommt der
Anschlag in Fahrtstellung. Außerdem gibt es noch eine Überwachung auf
dem Stellwerk, Auslösungen werden dort mit Zählwerk registriert. In
einem Fall gibt es sogar unterschiedliche Überwachungsgeschwindigkeiten,
je nach eingestellter Fahrstraße.
Gruß
Lennart
>In gleichem Sinn überbrückt die Stuttgarter Zeitung die Saure-Gurken-
>Zeit und meldet am 24.08.:
>Wenn denn der Hochrhein-IRE so tut wie er soll, bringt er den Pranger
>außer Takt, den das Straßenbauamt Bad Säckingen zur Erzielung besserer
>Verkehrsmoral beim dortigen Ortsteil Wallbach aufgestellt hat. Der
>Speicherchip vermeldete beim Auslesen 25mal 130 km/h, aber kein
>einziger Autofahrer hat sich bei der Polizei darüber beschwert, dass
>das Gerät ihn zu Unrecht angefunkelt habe. Die protokollierten Zeiten
>stimmen ggf. mit den Verspätungen im Zugmeldebuch überein.
Jepp, kam auch sehr gut aus Waiblingen kommend in Richtung Schorndorf.
Dort stand eine Zeit lang eine Tafel mit der Aufschrift "Sie
fahren..." Eines schönen Sonntages, sehr früh am Morgen, fuhr ich mit
meiner S-Bahn in Richtung Schorndorf. Die Tafel war sehr interessant,
denn obwohl kein Auto zu sehen war, zeigte diese an: "Sie fahren 107
km/h", "Sie fahren 113 km/h". Dann war ich schon vorbei. *g*
Gruß
Guido
Indusi- Registrierstreifen -Registrierkasette
> auswerten und die Geschwindigkeit der befahrenen Strecken vergleichen.
> Das wird aber kaum gemacht.
Wird schon recht häufig gemacht, gerade bei elektronischer
Dateinspeicherung
> Die Reichsbahn hatte mal auf dem BAR eine Radarmessung von Zügen
> vorgenommen und am nächsten Haltebahnhof einen kleinen Vorrat von Tf
> stationiert, die ihre Kollegen bei Überschreitung der Geschwindigkeit
> ablösen durften. Man musste die Aktion sehr bald beenden - die Ersatz-Tf
> waren alle!
>
Dieses muß ich als einer der fünf jahre im Streckendienst bei der DR
tätig war für eine große Ente halten. Man sollte vielleicht nicht jeder
"Dünnsinnstory" über die DR glauben schenken.
Tommy
--
.....
permanent!
Tommy
--
.....
Sinngemäß so, man fährt über einen Einschaltpunkt welcher einen
Kondensator aufläd, solange wie dieser nicht entladen ist ist ein 2000
Hz Indusimagnet scharf. Der Zeitraum des Entladens ist so eingestellt
das der Zug erst unter einer bestimmten Geschwindigkeit (er darf den
Prüfmagneten erst erreichen wenn der Kondensator sich entladen hat)
keine 2000 Hz-Beeinflussung mehr bekommt. Sollte ein "Signaler" es
besser wissen so lasse ich mich gerne korrigieren. Auf der Geislinger
Steige sind größtenteils 70 km/h vorgeschrieben, es gibt Kollegen die
kennen dort jeden Magneten :-)
Tommy
--
.....
VStrecke == 120 km/h?
Grüße
Marc
--
------------------------------------------------------------------------------
Marc Haber \ " Mensch, willst Du schnell und sorglos reisen,
Mailadresse im Header \------------\ so fahre mit der Bahn von Eisen. "
Bitte keine "courtesy copies", Danke! \ - Prof. Dr. Heinz Haber, 1975.
Manfred Duesing schrieb:
>
> Man wollte bei Versuchsfahrten an einer bestimmten Stelle etwas schneller als
> erlaubt fahren. Der Lokführer wurde deshalb mit einer Tasse Kaffe abgelenkt.
> Prompt hat die Radarfalle zugeschlagen. Keine Ahnung, was das für Folgen hatte.
>
Irgendwie finde ich das unlogisch. Denn bei Versuchsfahrten werden häufig reale
Betriebsbedingungen überschritten, um einen Sicherheitsspielraum zu erhalten.
Gruss, Michael
>Guido Neumann <GreatCat...@t-online.de> wrote:
>>Dort stand eine Zeit lang eine Tafel mit der Aufschrift "Sie
>>fahren..." Eines schönen Sonntages, sehr früh am Morgen, fuhr ich mit
>>meiner S-Bahn in Richtung Schorndorf. Die Tafel war sehr interessant,
>>denn obwohl kein Auto zu sehen war, zeigte diese an: "Sie fahren 107
>>km/h", "Sie fahren 113 km/h". Dann war ich schon vorbei. *g*
>
>VStrecke == 120 km/h?
Jepp, und mein Tacho ging mal (ausnahmsweise) präzise. :-)
Gruß
Guido
> Es gibt sogenannte geschwindigkeitsprüfabschnitte, wenn der Lokführer
> zu schnell fährt dann gibt es eine Zwangsbremsung!
Und? Wo steht, daß es verboten ist, die Prüfgeschwindigkeit zu
überschreiten? Der Prüfabschnitt liegt an einer Stelle, an der die höhere
Geschwindigkeit noch erlaubt ist.
mfg
Andre
Reinhard
Das erzählte uns ein Dresdner Professor in der Vorlesung. Und der war
schließlich ein paar Jahre lang Leiter einer Hauptabteilung bei der DR.
Ich glaube ihm.
Uli.
--
Uli Maschek
http://www.maschexx.de
Die Abschnitte werden natürlich mit Akkus gespeist. Deshalb funtionieren
sie auch nachts :-).
Früher jedoch war ein Kabel zur Stromversorgung notwendig, was teuer
werden konnte, wenn der GPA "jwd" lag. Deshalb nutzt man jetzt
Sonnenkollektoren zur Speisung und spart sich das Kabel.
Uli.
--
Uli Maschek
Institut für Eisenbahnwesen und Verkehrssicherung
Tel: 05 31/3 91-33 96
http://www.ivev.bau.tu-bs.de/info/maschek/
Privat: http://www.maschexx.de
> Ob die Lichtschranken bei der Einfahrt in Frankfurt HBF vom EBA sind kann
> ich mir nicht vorstellen, jedenfalls sind sie deutlich zu sehen am Anfang
> des Bahnsteiges unter dem Dach angebracht zu erkennen und überwachen daß
> nicht schneller als die vorgeschriebenen 30 km/h auf den Bock zugefahren
> wird - sonst Zwangsbremse!
Bist Du sicher? In Berlin-Zoo gibt es auch Lichtschranken, aber ich
dachte immer, die dienen dazu, die Ansage "Bitte von der Bahnsteigkante
zurücktreten!" auszulösen wenn ein Zug einfährt.
Radarmessungen der Zuggeschwindigkeit soll es bei der Moskauer Metro
geben, wie ich mal gelesen habe. Hier dienen sie aber der Signalfreigabe
bei verkürztem Durchrutschweg: Während der Annäherung des Zuges an das
Signal wird ständig die Geschwindigkeit gemessen. Sobald sie so niedrig
ist, daß der Durchrutschweg hinter dem nächsten Signal ausreicht, wird
das Signal freigegeben.
chg
> Schon, aber danach musst Du mit der Geschwindigkeit runter. Wenn Du das
> nicht tust, dann kommt die Zwangsbremsung.
Nicht ganz. Wenn ich am Prüfabschnitt zu schnell bin, kommt die
Zwangsbremsung.Aber verboten ist das nicht. Verboten ist nur, ab dem Lf7 zu
schnell zu fahren. Da gibt es aber keine Zwangsbremsung.
mfg
Andre
Ist sie nicht. Es steht in Modul 408.0341 (3b), Punkt 5.
Bei der Berwetung des Verbrechens :-) sind die Begleitumstände
heranzuziehen.
(...)
GPE
m ZW: 2000Hz bei fallender Geschwindigkeit < 5km/h schneller als Vzul
m ZW: 2000Hz bei fallender Geschwindigkeit > 5km/h schneller als Vzul
m ZW: 2000Hz bei konstanter Geschwindigkeit < 5km/h schneller als Vzul
m ZW: 2000Hz bei konstanter Geschwindigkeit > 5km/h schneller als Vzul
m ZW: 2000Hz bei steigender Geschwindigkeit
(...)
Wer mit 160 ungebremst vor einem 100km/h Lf7 eine Zwangsbremsung kriegt
hat etwas verboteneres getan, als wenn das gleiche jemand mit 120 macht.
Das Problem ist, daß die Bremskurve (für 140 BRH) von 120km/h auf
100km/h an der Stelle des 2000Hz GPE Magnet noch eine
Fahrgeschwindigkeit von 120km/h ermöglichen würde. Die Wahl der Position
der 2000Hz GPE muß aber auch Züge mit höherer Vmax oder geringeren BRH
berücksichtigen. Du hast Deine Fahrweise darauf einzurichten. Die in
diesem Fall aus der Missachtung resultierende Zwangsbremsung ist zwar
ein minder schwerer Fall (ähnlich wie Tw nicht bedient), wird aber nicht
toleriert. Bei Häufung gibts eine Nachschulung zum Thema "Lage der PZB
Magnete".
Gab es mal in Mönchengladbach. Ein Dienstplan umfasste jahrelang nur die
Strecke Kaldenkirchen-Köln. Da haben alle 100km/h Langsamfahrstellen
keine GPE. (Streckengeschwindigkeit 120km/h; 100km/h > 75%). Dann wurde
nach Fahrplanwechsel ein Zug (120km/h) nach Hagen in den Plan
aufgenommen. Auf dieser Strecke sind die 100km/h Stellen mit GPE
abgesichert. Da gabs dann in der Anfangszeit massenweise
Zwangsbremsungen, die sich manche Kollegen (gerade die älteren) gar
nicht erkären konnten.
Viele Grüße
Marcus
Nein, verboten ist die Zwangsbremsung in der Tat nicht... :-)
Reinhard
"Andre Brandily" <gun...@cityweb.de> schrieb:
>
> Und? Wo steht, daß es verboten ist, die Prüfgeschwindigkeit zu
> überschreiten? Der Prüfabschnitt liegt an einer Stelle, an der die höhere
> Geschwindigkeit noch erlaubt ist.
>
Am Einbauort der GPE wird geprüft, ob es für das Fahrzeug
fahrdynamisch möglich ist, die geforderte Geschwindigkeit ein-
zuhalten. Dabei wird sicher nicht berücksichtigt, daß einige
Fahrzeuge "besser" bremsen. Dafür ist die PZB nicht ausgelegt.
Grüsse
Frank
Gehört das Wissen um Lage und Prüfgeschwindigkeiten der GÜs zur
Streckenkenntnis oder sind die "beschildert" oder im Buchfahrplan
aufgeführt?
> Das Problem ist, daß die Bremskurve (für 140 BRH) von 120km/h auf
> 100km/h an der Stelle des 2000Hz GPE Magnet noch eine
> Fahrgeschwindigkeit von 120km/h ermöglichen würde. Die Wahl der Position
> der 2000Hz GPE muß aber auch Züge mit höherer Vmax oder geringeren BRH
> berücksichtigen. Du hast Deine Fahrweise darauf einzurichten. Die in
> diesem Fall aus der Missachtung resultierende Zwangsbremsung ist zwar
> ein minder schwerer Fall (ähnlich wie Tw nicht bedient), wird aber nicht
> toleriert. Bei Häufung gibts eine Nachschulung zum Thema "Lage der PZB
> Magnete".
Nachschulung? Wegen Zwangsbremsung am Geschwindigkeitsprüfabschnitt? Oder
wegen Wachsam nicht bedient?
Oder wegen 500Hz-Zwangsbremsung bei Anfahrt mit Wechselblinken? Da wäre bald
keiner mehr da, um die Züge zu fahren. Genauer gesagt, nach 2 Tagen.
Außerdem, welchen Zweck sollte eine Nachschulung haben? Jeder Lokführer
weiß, wie schnell er zu fahren und wann er Wachsam zu bedienen hat. Da würde
die Nachschulung auch keine weltbewegenden neuen Erkenntnisse bringen.
mfg
Andre
> Gehört das Wissen um Lage und Prüfgeschwindigkeiten der GÜs zur
> Streckenkenntnis oder sind die "beschildert" oder im Buchfahrplan
> aufgeführt?
Gekennzeichnet sind sie nicht. Irgendwie sollte man wissen, wo sie sind, bzw
immer mit ihrem Vorhandensein rechnen. Wenn man dann wirklich mal eine
Zwangsbremsung bekommt, meckert aber auch keiner. Wir sind ja nicht bei der
Reichsbahn. Auch, wenn sich allmählich der unsägliche Begriff PZB hier
krebsgeschwürartig ausbreitet.
mfg
Andre
"Marcus Mandelartz" <fe...@online-club.de> schrieb:
>
> Gab es mal in Mönchengladbach. Ein Dienstplan umfasste jahrelang nur die
> Strecke Kaldenkirchen-Köln. Da haben alle 100km/h Langsamfahrstellen
> keine GPE. (Streckengeschwindigkeit 120km/h; 100km/h > 75%). Dann wurde
> nach Fahrplanwechsel ein Zug (120km/h) nach Hagen in den Plan
> aufgenommen. Auf dieser Strecke sind die 100km/h Stellen mit GPE
> abgesichert.
120/100kmh sind ein Grenzfall. Bei Lf6/7 Signalisierung sind
eigentlich keine GPEs erforderlich. Bei Lf1/2/3 können welche
eingebaut werden. Eine örtliche Festlegung.
Grüsse
Frank
"Uli Maschek" <u.ma...@tu-bs.de> schrieb:
>
> Das erzählte uns ein Dresdner Professor in der Vorlesung. Und der war
> schließlich ein paar Jahre lang Leiter einer Hauptabteilung bei der DR.
> Ich glaube ihm.
>
Hauptabteilung I ;-)?
Grüsse
Frank
"Marc Haber" <mh+use...@zugschlus.de> schrieb:
>
> Gehört das Wissen um Lage und Prüfgeschwindigkeiten der GÜs zur
> Streckenkenntnis oder sind die "beschildert" oder im Buchfahrplan
> aufgeführt?
>
IMHO nein. Es genügt die Lf-Beschilderung/Signalisierung
zu beachten. Es erfolgt ja nicht immer eine Zwangsbremsung.
Am Vorsignal, z.B. bei zu hoher Geschwindigkeit eine 1000er
Beeinflussung. Und bei Lf1/2/3 Signalisierungen, welche nicht
mehr mit einen 1000er Magneten abgedeckt werden können, liegt
die GPE dann eben relativ kurz vor den Lf2. Diesmal aber mit
2000er;-) Das komplette, sehr umfangreiche PZB Steuerprogramm
ist im Modul 819.1310 Anhang 3 enthalten.
Ich glaube nicht, daß es viele Tf gibt, welche das Wissen um
Lage und Toleranzen von GPEs für eine "sportlichere" Fahrweise
nutzen.
Grüsse
Frank
>> Gehört das Wissen um Lage und Prüfgeschwindigkeiten der GÜs zur
>> Streckenkenntnis oder sind die "beschildert" oder im Buchfahrplan
>> aufgeführt?
>
>Gekennzeichnet sind sie nicht. Irgendwie sollte man wissen, wo sie sind, bzw
>immer mit ihrem Vorhandensein rechnen.
>[...]
In österreichischen Buchfahrplänen gibt es Einträge "Indusi 2000 Hz",
womit wohl die Lage von Geschwindigkeits-Prüfeinrichtungen gemeint
ist.
Und auch entsprechende Einträge "Indusi 1000 Hz" für ständig wirksame
Magnete bei der Geschwindigkeits-Ankündigungstafel bei v <= 90 (?)
km/h.
Roland Smiderkal
Nein, "SF".
Reinhard
Und auch nicht Hauptabteilung, sondern Hauptverwaltung.
Gruß
Hartmut
Richtig, Hauptverwaltung. Er sprach auch immer von "Hv-Leiter". Wie kam
ich nur auf "-abteilung"?
> Nachschulung? Wegen Zwangsbremsung am Geschwindigkeitsprüfabschnitt?
Oder
> wegen Wachsam nicht bedient?
bei einmal nicht. Aber bei Häufungen in kurzen Zeiträumen muß der Scheff
die Ursache ergründen. (Fürsorgepflicht u.s.w.)
> Oder wegen 500Hz-Zwangsbremsung bei Anfahrt mit Wechselblinken? Da
wäre bald
> keiner mehr da, um die Züge zu fahren. Genauer gesagt, nach 2 Tagen.
> Außerdem, welchen Zweck sollte eine Nachschulung haben? Jeder
Lokführer
> weiß, wie schnell er zu fahren und wann er Wachsam zu bedienen hat.
Das bezweifle ich mal stark. Es gibt viele Lokführer, die bedienen Tw
auch z.B. bei Hp2, weil sie schlecht ausgebildet, oder einfach nur
unsicher sind.
>Du wirst es kaum glauben, aber es gibt viele Lokführer (gerade aus dem
>Bereich Cargo)
In der Nacht ist's halt finster, da sieht man die Minen schlecht...
;-)
>die nicht wissen, wo 2000Hz GPE liegen.
Gruß, Gerd
> Du wirst es kaum glauben, aber es gibt viele Lokführer (gerade aus dem
> Bereich Cargo), die nicht wissen, wo 2000Hz GPE liegen.
In der Güterei interessiert das ja auch keinen.
> bei einmal nicht. Aber bei Häufungen in kurzen Zeiträumen muß der Scheff
> die Ursache ergründen. (Fürsorgepflicht u.s.w.)
:-o
> Das bezweifle ich mal stark. Es gibt viele Lokführer, die bedienen Tw
> auch z.B. bei Hp2, weil sie schlecht ausgebildet, oder einfach nur
> unsicher sind.
Ich weiß. Dafür bedienen sie Wachsam nicht an Hauptsignalen mit Vorsignal
und Zs3 Kennz 8, weil "der Magnet sowieso nicht scharf ist". Und dann ist er
doch mal scharf und dann Zwangsbremsung und "Sch....!!!".
Ich könnte ja auch mal sagen, was das für welche sind, aber das laß ich
lieber.
mfg
Andre
Zustimmung
> Ich könnte ja auch mal sagen, was das für welche sind, aber das laß
ich
> lieber.
Und, hältst Du da eine "Nachschulung" für angebracht?
> Und, hältst Du da eine "Nachschulung" für angebracht?
Definitiv nicht! Ich würde eher auf die biologische Lösung setzen und bis
dahin die Zähne zusammenbeißen.
mfg
Andre
Und wie erreichst Du, daß nur die unwissenden Lokführer von Deiner
biologischen Lösung hinweggerafft werden?
Nein, der Fortbildungsuntericht muß verbessert werden und mit einem Test
versehen sein, dessen Ergebnis Einfluß auf Beurteilung und Bezahlung
hat. Das motiviert sicher ungemein.
Gruß
Marcus