Moritz Gretzschel
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Moritz Gretzschel Moritz.G...@dlr.de
http://www.op.dlr.de/FF-DR/dr_fs/staff/gretzschel/gretzschel.html
Deutsches Zentrum fuer Luft- und Raumfahrt
Abteilung Fahrzeug-Systemdynamik
Klingt schweizerisch.
Gruß, ULF
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Ulf Kutzner
Backhaushohl 46
D-55128 Mainz
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>> die den Werbeaufdruck einer Spedition trugen, die u.a.
>> mit "Bahnamtlicher Rollfuhr" warb.
>
>Klingt schweizerisch.
Kaum. Die 9 Stellen, bei denen AltaVista "Rollfuhr" findet, stammen aus
Österreich und Deutschland. Darunter sind auch URLs, die ein Deutschschweizer
nie erfinden würde, wie etwa "www.kraftverkehr.de".
Hier in der CH habe ich das Wort noch nie gehört oder gelesen.
- Andi
Moritz Gretzschel wrote:
>
> Ich habe mir kuerzlich ein paar Umzugskartons ausgeliehen,
> die den Werbeaufdruck einer Spedition trugen, die u.a.
> mit "Bahnamtlicher Rollfuhr" warb.
> Klar, dass es das nicht mehr gibt, von wegen "amtlich".
> Aber was bitte bedeutete es einmal?
Rollfuhr ist (heute immer noch) die Beförderung von Frachtgut vom und zum
Bahnhof.
Bahnamtlich bedeutet wahrscheinlich so ungefähr "von der Bahn zugelassen".
Wolli
Hoppla. www.hellmann.de/firma.htm
Rollfuhr mit Pferdefuhrwerk durch Carl Heinrich Hellmann Nachf.
In Osnabrüchk seit 1948 Umschlaganlage mit Gleisanschluß.
In Hamburg seit 1970 Spediteursammelgut-Umschlaganlage.
http://www.vialit.at/standort.htm
Rollfuhr Service Lenti GmbH, A-Traun.
http://www.dakosy.de/Download/code_asc/spedi.asc
RollBO Rollfuhr- und Botendienst GmbH
http://www.kraftverkehr.de/mitglied/plz/91.html
Deutinger Robert BAHNAMTL. ROLLFUHR, Herzogenaurach.
Sollte in der Tat darasn denken, seinen Firmennamen zu ändern, bevor ihm
jemand mit einer UWG-Klage kommt.
http://www.umzug.com/intern11.htm
Franz Xaver Müller begann mit einem Rollfuhr-Vertrasg mit der
bayerischen Eisenbahnverwaltung [1922].
http://www.degnet.baynet.de/schulen/fosbos/lp_fpa_w.htm
Fachoberschule/Berufsoberschule: II. Besonderer Teil Wirtschaft:
Spedition: 3. Rollfuhr und Nahverkehr
(Dieses veraltet anmutende Wort scheint tatsächlich noch zu existieren.)
Der Rollfuhrdienst war, soweit ich weiß, der "bahnamtliche"
Vorgängerterminus für das, was später "Stückgutdienst" hieß: Die Bahn
nicht nur als verschicker von Waggons, sondern als Spediteur, also
einzelnen Frachtstücken.
In diesem Fall hat ein Spediteur dafür geworben, daß ihm die Bahn den
Weitertransport von "bahnamtlicher Rollfuhr" übertragen hat.
Daneben habe ich noch eine weitere Bedeutung von Rollfuhr im
Hinterkopf: Wenn die Bahn einen Güterwagen auf einen vielrädrigen (16
und mehr) Anhänger geladen hat und gleich den ganzen Waggon "als
Rollfuhr" über das Straßennetz zugestellt hat.
Michael
>Ich habe mir kuerzlich ein paar Umzugskartons ausgeliehen,
>die den Werbeaufdruck einer Spedition trugen, die u.a.
>mit "Bahnamtlicher Rollfuhr" warb.
>Klar, dass es das nicht mehr gibt, von wegen "amtlich".
>Aber was bitte bedeutete es einmal?
Wer's schon vergessen hat: Die Bahn war früher eine Behörde. Der
Straßen-Speditionsverkehr war konzessioniert. Die Bahn-Behörde hat einen Teil
ihres Leistungsmonopols amtlich delegiert - an den örtlichen bahnamtlichen
Rollfuhr-Betrieb. Dies war in vielen Orten ein langjähriger eingesessener
Spediteur, manchmal auch die (bahneigene) Firma Schenker. Die bahnamtlichen
Rollfuhr-Unternehmen waren an die amtlich festgelegten Rollfuhrtarife (Teil des
Frachtgut/Eilgut-Tarifes) gebunden und durften nur im Orts- bzw. Landkreis des
jeweiligen Frachttarifpunktes tätig sein. Sie durften auch keine Fuhre
ablehnen.
Erbe dieser Regelung ist Bahntrans.
Gleiche Regelungen, aber mit anderen Begriffen, gab es auch in der Schweiz und
in Österreich.
Gruß Will
>Daneben habe ich noch eine weitere Bedeutung von Rollfuhr im
>Hinterkopf: Wenn die Bahn einen Güterwagen auf einen vielrädrigen (16
>und mehr) Anhänger geladen hat und gleich den ganzen Waggon "als
>Rollfuhr" über das Straßennetz zugestellt hat.
IOb das als Rollfuhr bezeichnet wurde, weiß ich nicht.
Die Gefährte (gibt es sowas überhaupt noch?) hießen Straßenroller.
Ein Herr Culemeyer muß sich wohl mal mit dem Bau solcher Fahrzeuge hervorgetan
haben.
Gruß
Matthias Reuß
> Klingt schweizerisch.
Glaube ich ncht. Frueher fuhr in Hamburg immer die Bahnamtliche
Rollfuhr-Aktiengesellschaft (BRAG) mit ihren Lkw umher.
--
Klaus Wacker wac...@Physik.Uni-Dortmund.DE
51°29'9"N 7°25'9"E http://www.physik.uni-dortmund.de/~wacker
In article <3561A0...@mail.uni-mainz.de>,
Ulf Kutzner <kutz...@mail.uni-mainz.de> wrote:
>
> Moritz Gretzschel wrote:
> >
> > Ich habe mir kuerzlich ein paar Umzugskartons ausgeliehen,
> > die den Werbeaufdruck einer Spedition trugen, die u.a.
> > mit "Bahnamtlicher Rollfuhr" warb.
> > Klar, dass es das nicht mehr gibt, von wegen "amtlich".
> > Aber was bitte bedeutete es einmal?
>
> Klingt schweizerisch.
>
> Gruß, ULF
> _______________________________________________________________________________
> Ulf Kutzner
> Backhaushohl 46
> D-55128 Mainz
> _______________________________________________________________________________
>
-----== Posted via Deja News, The Leader in Internet Discussion ==-----
http://www.dejanews.com/ Now offering spam-free web-based newsreading
> http://www.kraftverkehr.de/mitglied/plz/91.html
>
> Deutinger Robert BAHNAMTL. ROLLFUHR, Herzogenaurach.
> Sollte in der Tat darasn denken, seinen Firmennamen zu ändern, bevor ihm
> jemand mit einer UWG-Klage kommt.
>
UWG unlauterer Wettbewerb?
Lucas.
> > Klingt schweizerisch.
"Bahnamtlicher Rollfuhr", das Geschlecht klingt für mich ungewohnt, und
die Schweizer schreiben doch z.B. "Verzweig" für "Verzweigung,
kreuzungsfreie Schnellstraßenverknüpfung".
Das mit dem französischen Lehnwort glaub ich Dir aber sofort.
Gesetz gegen den unlauterrten Wettbewerb.
> "Bahnamtlicher Rollfuhr", das Geschlecht klingt für mich ungewohnt
Rettet dem Dativ!
Im gequoteten Ursprungsposting stand der Begriff im 3. Fall,
und ist freilich immer noch feminin, was man auch an der
Subject-Zeile haette erkennen koennen.
Alles klar? Gruss, Moritz
>>IOb das als Rollfuhr bezeichnet wurde, weiß ich nicht. Die Gefährte
(gibt es sowas überhaupt noch?) hießen Straßenroller. Ein Herr
Culemeyer muß sich wohl mal mit dem Bau solcher Fahrzeuge hervorgetan
haben.<<
"Straßenroller", das war's, danke! Und den Herrn Culemeyer hab' ich
auch noch irgendwo im Kopf, muß aus den Quartettspielen meiner
Kindheit stammen.
MgG,
Michael
>"Bahnamtlicher Rollfuhr", das Geschlecht klingt für mich ungewohnt, und
>die Schweizer schreiben doch z.B. "Verzweig" für "Verzweigung,
>kreuzungsfreie Schnellstraßenverknüpfung".
Ja.
Ich meine aber, daß es *die Bahnamtliche Rollfuhr* heißt.
In Moritz Gretzschels Ursprungsposting war mit "Bahnamtlicher Rollfuhr"
wohl nicht das maskuline Genus, sondern der Dativ gemeint...
Gruß
Matthias Reuß
>die Schweizer schreiben doch z.B. "Verzweig" für "Verzweigung,
>kreuzungsfreie Schnellstrassenverknüpfung".
Kenn ich nicht. Die Autobahnkreuzung, die dauernd im Radio in
Staumeldungen vorkommt, heisst "Verzweigung Härkingen".
Allerdings gibt es im schweizerischen Sprachgebrauch,
besonders in der Beamtensprache, etliche Wörter auf -ung, bei
denen eben dieses -ung weggelassen wird. "Der Beschrieb" statt "die
Beschreibung" finde ich besonders hässlich.
- Andi
Womit du im Prinzip Recht hast (maskuline Verbalsubstantive vom Typ befinden/
Befund, untersuchen/Untersuch sind in der Schweiz häufiger als in der
Standardsprache) - nicht aber im Detail: die Verzweigung ist auch in der
Schweiz eine Verzweigung und kein Verzweig.
Mit herzlicher Grüssung
Hans Schlegel
> Allerdings gibt es im schweizerischen Sprachgebrauch,
> besonders in der Beamtensprache, etliche Wörter auf -ung, bei
> denen eben dieses -ung weggelassen wird. "Der Beschrieb" statt "die
> Beschreibung" finde ich besonders hässlich.
Geschmacksache. Ich für meinen Teil finde
"Autoverlad Furka: In Oberalp zwei Stunden Wartezeit."
einfach köstlich! :-)
Viele Grüße
Ulrich
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Vorsicht: Diese Nachricht hat keine Signatur!
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> Wer's schon vergessen hat: *Sehr gute Erklaerung*
Danke! Genau das wollte ich wissen.
Viele Gruesse, Moritz Gretzschel
> Allerdings gibt es im schweizerischen Sprachgebrauch,
> besonders in der Beamtensprache, (....)
Sprachliche Besonderheiten gibt es ueberall, und freilich auch
in Beamten- oder Bahnsprachlichen Termini.
Auch im Oesterreichischen gibt es nett klingende Bahnbegriffe,
wie z.B. Aufnahmsgebaeude, Wartsaal, Heizhaus, etc.
> > Allerdings gibt es im schweizerischen Sprachgebrauch,
> > besonders in der Beamtensprache, etliche Wörter auf -ung, bei
> > denen eben dieses -ung weggelassen wird. "Der Beschrieb" statt "die
> > Beschreibung" finde ich besonders hässlich.
> Geschmacksache. Ich für meinen Teil finde
> "Autoverlad Furka: In Oberalp zwei Stunden Wartezeit."
> einfach köstlich! :-)
Und "Veloselbstverlad" klingt auch viel weniger hoelzern als
"Fahrradmitnahme begrenzt moeglich" :)
--
tobias benjamin koehler t...@rcs.urz.tu-dresden.de
__________<_ ______________ ______________ ______________
,''____________||______________||______________||______________|
`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'
Ulrich Bessler schrieb in Nachricht <3562D5...@gmx.net>...
>Ich für meinen Teil finde
>
> "Autoverlad Furka: In Oberalp zwei Stunden Wartezeit."
>
>einfach köstlich! :-)
Einfach koestlich ist auch, wie Du aus den beiden Verladestationen
"Oberwald" und "Realp" eine gemacht hast.
Im Uebrigen ist da viel Gewoehnung dabei, ich empfinde, da haeufig in
der Schweiz, mittlerweile "das Tram" als normal und wundere mich ueber
"die Tram".
Gruss Gerhard
Verzeichnung, hatte nicht erkannt, daß es sich um eine Flexionsform
handelt, die ins Zitat eingefügt wurde.
Vernehmlassung?
> > die Schweizer schreiben doch z.B. "Verzweig" für "Verzweigung,
> > kreuzungsfreie Schnellstraßenverknüpfung".
> >
>
> Womit du im Prinzip Recht hast (maskuline Verbalsubstantive vom Typ befinden/
> Befund, untersuchen/Untersuch sind in der Schweiz häufiger als in der
> Standardsprache) - nicht aber im Detail: die Verzweigung ist auch in der
> Schweiz eine Verzweigung und kein Verzweig.
Dann kürzen die Kartenverlage auch noch so ab, daß man meint, die
Schweizer sprächen noch sonderbarer als ohnehin schon.
> Einfach koestlich ist auch, wie Du aus den beiden Verladestationen
> "Oberwald" und "Realp" eine gemacht hast.
Stimmt, da hat mir der Oberalp-Paß einen Streich gespielt.
>Daneben habe ich noch eine weitere Bedeutung von Rollfuhr im
>Hinterkopf: Wenn die Bahn einen Güterwagen auf einen vielrädrigen (16
>und mehr) Anhänger geladen hat und gleich den ganzen Waggon "als
>Rollfuhr" über das Straßennetz zugestellt hat.
>
>
Dieser Typ Güterverkehr hat mit dem Begriff "Rollfuhr" meines Wissens gar
nichts zu tun, auch wenn hier ebenfalls eine Bahnfuhre rollt. Rollfuhr muß mal
irgendwas mit Stückgut zu tun gehabt haben. Vielleicht, aber das ist nur eine
Vermutung, kam der Begriff irgendwie im Zusammenhang auf mit der Einfuehrung
dieser braunen Kleincontainer mit Deichsel und 4 Rollen dran, die so ca. 2 m
lang und ca. 1 m breit waren und mit Stückgut beladen direkt aus dem G-Wagen in
einen Lkw herueber gerollt und von diesem dann zum Empfaenger gebracht werden
konnten. Das ware dann auch eine bahnmaessige rollende Fuhre.
Marcus
>IOb das als Rollfuhr bezeichnet wurde, weiß ich nicht.
>Die Gefährte (gibt es sowas überhaupt noch?) hießen Straßenroller.
>Ein Herr Culemeyer muß sich wohl mal mit dem Bau solcher Fahrzeuge
>hervorgetan
>haben.
Wen's interessiert: In Deutschland gibt es durch die DB keinen derartigen
Verkehr mehr. Irgendwo im Allgaeu soll fuer die Fa. Salamander noch so ein Ding
eingesetzt werden/vor kurzem noch worden sein. Es gab da mal einen Bericht
darueber im EK vor ca. zwei Jahren. In anderen Europaeischen Laendern dagegen
fahren solche Strassenroller noch. Mir faellt da insbesondere Italien und
Oesterreich ein. Auch in Kreuzlingenhabe ich vor ein paar Wochen noch einen
schweizerischen Strassenroller gesehen. Der war aber schon ziemlich
modern(vermutlich italienisches Fabrikat), mit Luftfederung und einer
pneumatisch hochklappbaren, am Fahrzeug befestigten Rampe. Im hochgeklappten
Zustand hat die gleich noch geholfen den Wagen auf dem Roller zu halten.
Culemeyer war uebrigens der Dezernatsleiter bei der Reichsbahn für derartige
Schienenfahrzeugtransportmittel auf der Strasse. Ueber die Roller gab es mal
ein Buch vom VDI Verlag. An sonsten setzt meines Wissens in Deutschland nur
noch die Paderborner Schwerlastfirma Guttwein, noch Culemeyer heute ein,
insbesondere für Transporte von Muesumsbahnfahrzeugen, die so billiger oder
überhaupt erst befoerdert werden koennen. Der Wismarer Schienenbus des
Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein ist auf diesem Ding nach seiner
Restaurierung aus Wilhelmshaven wieder in den Sueden gekommen.
Falls jemand noch weitere, heute noch im Einsatz befindliche Roller kennt,
wuerde ich mich ueber eine Mitteilung darueber freuen.
Marcus
Der kleine Brockhaus (1962) schreibt dazu:
_Rollfuhrdienst_, die bahnamtliche An- und Abfuhr von Gütern nach dem
Rollgebührentarif (_Rollgeld_)
--
Edbert van Eimeren, Bonn
(vanEi...@home.ivm.de)
MKant <mk...@aol.com> schrieb im Beitrag
<199806010251...@ladder03.news.aol.com>...
> Falls jemand noch weitere, heute noch im Einsatz befindliche Roller
kennt,
> wuerde ich mich ueber eine Mitteilung darueber freuen.
Die Fa. BAYER Dormagen setzte vor einigen Jahren noch Strassenroller im
werkinternen Verkehr (nicht auf öffentlichen Strassen) ein. Darunter auch
sehr alte Bauarten mit Vollgummireifen. Ob auch heute noch... ???
--
Marcus Mandelartz, Heiligenpesch 105, D-41069 Moenchengladbach
Fax: 02161-482998
fe...@online.de
Hallo zusammen !
Es gibt noch einen weiteren "öffentlichen" Culemeyer-Verkehr, an der
Strecke Delmenhorst-Hesepe. Die Fahrzeuge sind mit UHE = Umwelt Human
Erfahren beschriftet, ich weiß aber nicht, ob die Firma auch so heißt.
Von Vechta aus werden täglich durchschnittlich 5
Schiebewandwagen zugestellt. Weiterhin sind in Ganderkesee 1-2
Staubgutwagen pro Woche zuzustellen. Früher war auch in Lohne das
Culemeyer-Geschäft sehr umfangreich, was sich aber in den letzten Jahren
sehr reduziert hat oder gar nicht mehr existiert.
Daneben ist mir noch ein werksinterner Culemeyer-Verkehr beim Bayer-Werk
in Brunsbüttel bekannt.
Torsten
> Falls jemand noch weitere, heute noch im Einsatz befindliche Roller kennt,
> wuerde ich mich ueber eine Mitteilung darueber freuen.
>
Duewag in Krefeld hat einen tollen Straßenroller: Er ist
funkferngesteuert und alle Achsen sind lenkbar. Er fungiert als
Schiebebühnenersatz zwischen den Werkhallen. Im März, beim Tag der
offenen Tür, konnte man das Ding in Aktion sehen, mit einem
IEC2-Triebkopf drauf. Kann seitwärts fahren, sich auf de Stelle drehen,
schräg über den Platz fahren usw. Klasse! Hat aber wohl keine Zulassung
für den Straßenverkehr (?).
Gruß Klaus Gogoll
>Wen's interessiert: In Deutschland gibt es durch die DB keinen derartigen
>Verkehr mehr.
[...]
> Ansonsten setzt meines Wissens in Deutschland nur
>noch die Paderborner Schwerlastfirma Guttwein, noch Culemeyer heute ein,
>insbesondere für Transporte von Muesumsbahnfahrzeugen, die so billiger oder
>überhaupt erst befoerdert werden koennen. Der Wismarer Schienenbus des
>Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein ist auf diesem Ding nach seiner
>Restaurierung aus Wilhelmshaven wieder in den Sueden gekommen.
Ist der Culemeyer nicht für den Straßenverkehr ein deutlich
überdimensioniertes Gefährt?
Weiß jemand etwas über den Culemeyer-Verkehr nach Tettau?
Tettau war vor dem Krieg durch eine Nebenbahn an die Strecke Lichtenfels -
Kronach - Probstzella angebunden, die durch thüringisches Gebiet verläuft.
Nach der Grenzziehung wurde AFAIK ein Culemeyer-Verkehr eingerichtet, aber
wohl hauptsächlich aus politischen Gründen.
Gruß
Matthias Reuß
Besagte Datenbank bietet:
Jahr Heft Seite Inhalt
EM 1996 9 55 Die Geschichte des Culemeyer Straßenrollers.
EM 1996 9 94 Culemeyer im Modell.
EJ 1996 10 24 Culemeyer Betrieb in Tettau beendet.
EK 1996 2 32 Der letzte Culemeyer in Deutschland.
Tschoe Juergen
Museumslokliste und Modellbahnboerse unter:
http://www.geocities.com/MotorCity/Downs/8065/