Mal 'n blöde Frage: Warum fahren die Züge in Frankreich, Belgien,
Österreich usw. alle verkehrt??? (Also links)
Oder fahren die deutschen auf der falschen Seite???
Liegt's daran, daß die Eisenbahnen aus o.g. Ländern ursprünglich aus
Englang kommen??
Und in welchen Ländern (Europa) wird noch rechts gefahren??
Wer weiß weiter??
Thanks und
M-f-G
Rolf :-)
Bitte nicht schon wieder!
Die Antwort auf die Frage ist ganz einfach:
Da es bei der Bahn der Fahrzeugführer den Fahrweg nicht festlegt und
sich darauf verlassen kann, daß ihm nix entgegenkommt, gibt es keine
"richtige" oder "falsche" Fahrordnung. Der Rest (Signalstandorte,
örtliche Besonderheiten) ist eine Frage der, auch auf Bahnnetzen mit
dogmatisch festgelegter "richtiger" Seite erforderlichen
Streckenkenntnis.
Ob links oder rechts gefahren wird, ist daher einfach Ergebnis der
historisch-technisch-rechtlichen Entwicklung. In Österreich, wo bis
1938 auf der Straße übrigens LINKS gefahren wurde, wechselte die von
der Aufsichtsbehörde und den Bahnen präferierte Fahrordnung im Lauf
der Bahngeschichte mehrmals zwischen links und rechts. Eine zwingende
gesetzliche Festlegung erfolgte meines Wissens nie, heute besteht
jedenfalls keine. Man kann sagen, daß bei Ausbauten seit etwa 1905
vorzugsweise auf Rechtsfahren übergegangen wurde, vorher wurde seit
etwa 1870 links bevorzugt. Es gibt aber noch zahlreiche Strecken, wo
aufgrund der Sicherungsanlagen links gefahren wird, aber auch solche
mit Gleiswechselbetrieb. Weder Links- noch Rechtsfahren ist in
Österreich ein Dogma; auf der wiederaufgebauten Vorortelinie der
Wiener Schnellbahn (S 45) besteht Gleiswechselbetrieb, Rechtsfahren
wurde 1986 dort nur eingeführt, um ursprünglich in Penzing das
bahnsteiggleiche Umsteigen auf die Westbahn (Linksfahren) zu
erleichtern. Dies wurde auch nach Umstellung der Westbahn östlich von
Amstetten auf Rechtsfahren 1991 beibehalten. Die
Schnellbahn-Stammstrecke Wien Meidling - Floridsdorf fährt übrigens
links.
Manchmal ist auch die Erleichterung der gemeinsamen dreigleisigen
Einbindung von zwei zweigleisigen Strecken in einen Bahnhof Grund für
die verschiedene Fahrordnung (z.B. Wiener Neustadt Richtung Norden:
Südbahn links, Wien-Pottendorf-Wr. Neustädter Bahn rechts, gemeinsames
Mittelgleis).
Stärkstes Argument für das Rechtsfahren war natürlich auf
Dampflokomotiven die Position des Lokführers; diese war auch in
Österreich immer rechts, der Heizer mußte daher besonders genau auf
die Signalstellung achten.
gesendet von:
Michael Suda
A-1170 Wien, Österreich/Austria
E-Mail-Adressen:
michae...@blackbox.net (privat, bitte Änderung beachten!)
michae...@bka.gv.at (Büro)
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Rolf wrote:
>
> Mal 'n blöde Frage: Warum fahren die Züge in Frankreich, Belgien,
> Österreich usw. alle verkehrt??? (Also links)
> Oder fahren die deutschen auf der falschen Seite???
würde ich auch so behaupten, denn auf der Straße fahren wir auch auf der
falschen Seite (Dank Napoleon und der französischen Revolution, wo
_alles_ umgedreht wurde).
Ursprünglich fuhren und reiteten wir alle auf der linken Seite, da wir
in der Mehrzahl Rechtshänder sind und deshalb mit der rechten Hand das
Schwert/die Waffe führten und damit vom Pferd den Gegner rechts gut
angreifen konnten.
Bei der Französischen Revolution 1789/94 wurde nun alles umgedreht, u.a.
auch die Seite der Straße auf der marschiert wurde.
Mit seinem Europafeldzug brachte nun Napoleon (ca. 1805-1814) das fahren
und maschieren auf der rechten Seite über ganz Europa, wo es denn auch
beibehalten wurde.
> Liegt's daran, daß die Eisenbahnen aus o.g. Ländern ursprünglich aus
> Englang kommen??
da kam Napoleon nie hin also blieb der Verkehr auf der linken Seite, was
wohl dann auch auf die Eisenbahn übertragen wurde und da die Eisenbahn
von England aus verbreitet wurde, wurde auch das Fahren auf dem linken
Gleis damit exportiert.
Aber wieso dann wir deutschen dann wieder auf das rechte Gleis
gewechselt sind (und das bei unseren "Feldzügen" über Europa
verbreiteten) kann ich nicht sagen.
Bye Kai
Napoleon war an vielem schuld, aber nicht an unserem Rechtsverkehr. In
Deutschland war m.W. auf der Strasse noch bis in die 20er Jahre
Linksverkehr (erkennbar an den rechtsgesteuerten Autos jener Zeit). In
Österreich sogar bis 1938, in Schweden bis ca. 1970.
> [...] da die Eisenbahn
> von England aus verbreitet wurde, wurde auch das Fahren auf dem linken
> Gleis damit exportiert.
Aber der Heizer kann besser schaufeln, wenn er links steht. Ergo kam der
Lokführer nach rechts. Nun merkte man dann, dass der Lokführer die
Signale besser sehen kann, wenn rechts gefahren wird. Einige Länder
(Z.B. in Deutschland und Italien) setzten dies um, andere eben nicht.
Interessant die Lösung in der Schweiz: Linksverkehr, aber Lokführer
rechts (sogar noch bein Vorkriegs-Elloks!).
Joachim
> Aber der Heizer kann besser schaufeln, wenn er links steht. Ergo kam der
> Lokführer nach rechts. Nun merkte man dann, dass der Lokführer die
> Signale besser sehen kann, wenn rechts gefahren wird. Einige Länder
> (Z.B. in Deutschland und Italien) setzten dies um, andere eben nicht.
Die erste zweigleisige strecke Deutschlands (Dresden - Leipzig)
hatte linksverkehr. Wann wurde dies geändert?
--
tobias benjamin köhler _______________ t...@rcs.urz.tu-dresden.de
_-_____>_ ______________ _______------_ ____------____
('H=====H`)|H= ======== =H||H====== = = ||H===`----'===H|
_____`ooo---ooo'`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'
>Aber der Heizer kann besser schaufeln, wenn er links steht. Ergo kam der
>Lokführer nach rechts.
Das kann man auch genau umgekehrt hören. Wer den Versuch macht mit
einem imaginären Feuerloch im Wohnzimmer, wird daraus auch nicht so
recht schlau. Ich würde als Heizer aber lieber rechts stehen. Der
Rechtshänder führt die Schaufel unten mit der rechten Hand. Wurf nach
rechts ist wohl günstiger.
Freundliche Grüße
Rainer Finke
Echt? Ich nicht! :-)
Ciao
Tom
--
Tod allen Fanatikern!
x-...@bingo-ev.de
http://www.bingo-ev.de/~tg1419
Ich nicht! Und jedenfalls hält er die Schaufel rechts vom Körper. Also
muss er links vom Feuerloch stehen oder es gibt Verrenkungen.
> Wurf nach rechts ist wohl günstiger.
Eben nicht! Sorry.
Joachim
"Die SBB stellen jetzt auf Rechtsfahrbetrieb um. SBB Cargo fängt damit
an..."
--
Hadi Kämpf, Offenburg
>"Die SBB stellen jetzt auf Rechtsfahrbetrieb um. SBB Cargo fängt
damit
>an..."
Der geht anders:
In Großbritannien und Nordirland wird der Straßenverkehr von Links-
auf Rechtsverkehr schrittweise umgestellt.
Ab 01.10.1999 müssen zunächst LKW und Busse rechts fahren, ab
01.01.2000 folgen dann alle anderen Verkehrsteilnehmer.
Gruesse aus dem schoenen Weserbergland
Andreas
--
http://www.modellbahnverwaltung.de
http://www.pothe.de
> Letztens diesen Gag von einem Schweizer TF erzählt bekommen:
>
> "Die SBB stellen jetzt auf Rechtsfahrbetrieb um. SBB Cargo fängt damit
> an..."
In es.rec.trenes war gerade nachzulesen, wie sich die verschiedenen
Geschaeftsbereiche von RENFE gegenseitig sabotieren...
Gruss, ULF
--
_______________________________________________________________________________
Ulf Kutzner
Backhaushohl 46
D-55128 Mainz
_______________________________________________________________________________
[über straßenmäßiges Linksfahren in Österreich]
>Meines Wissens gab es bis 1938 regional unterschiedlich _beides_; ein
>Trennpunkt waren z.B. die Salzachöfen (Devise: "Die Straße ist da so
>eng, daß man eh nur in der Mitte fahren kann.").
So weit mir bekannt, begann die Umstellung für den Straßenverkehr
etwa1930 im Westen, erreichte 1935 Kärnten und ab 19. 9. 1938 wurde
auch in Wien links gefahren. Ich vermute, daß man auf diese Weise vor
allem den Busunternehmern Zeit verschaffen wollte, neue Karosserien
mit Rechtsausstieg oder gleich neue Busse zu beschaffen. Auf den
Eisenbahnverkehr hatte die rechtsgewirkte Ordnung der deutschen
Besatzung kaum Auswirkungen, da die Reichsbahn aus
(kriegswirtschaftlichen) Kapazitäts- und Zeitgründen kaum zum Umbau
von Sicherungsanlagen von Links- auf Rechtsfahren kam. Ein bekanntes
Kuriosum war der von 1943 bis 1991 erfolgende Seitenwechsel in
Amstetten.
Joachim Schmid wrote:
>
>
> Napoleon war an vielem schuld, aber nicht an unserem Rechtsverkehr.
Sollte das wirklich eine "urban legend" sein? (kann gerade mein
"Handbuch mit dem nutzlosen Wissen" nicht mehr finden, wo ich meine das
mal gelesen zu haben).
Bye Kai
>Das kann man auch genau umgekehrt hören. Wer den Versuch macht mit
>einem imaginären Feuerloch im Wohnzimmer, wird daraus auch nicht so
>recht schlau. Ich würde als Heizer aber lieber rechts stehen. Der
>Rechtshänder führt die Schaufel unten mit der rechten Hand. Wurf nach
>rechts ist wohl günstiger.
Ich (Rechtshaender) kann Dir nicht folgen:
Nicht nur, als ich Kohle ins Feuerloch einer Dampflok schaufelte, auch
als ich Sand in eine Baumischmaschine schaufelte, stand ich links.
Joerg
--
Dr.-Ing. Joerg Hertzer Phone: ++49-711-685-5734
Computing Center University of Stuttgart Fax: ++49-711-682357
Allmandring 30 A E-Mail: Her...@rus.uni-stuttgart.de
70550 Stuttgart, Germany
> Ursprünglich fuhren und reiteten wir alle auf der linken Seite, da wir
> in der Mehrzahl Rechtshänder sind und deshalb mit der rechten Hand das
> Schwert/die Waffe führten und damit vom Pferd den Gegner rechts gut
> angreifen konnten.
In England (wo man auf der richtigen Seite fährt) wird das anders erklärt:
Man fährt links, weil man urprünglich links ritt, und dies wiederum, weil
man vom Strassenrand/Gehsteig aus aufs Pferd aufzusteigen pflegte. Die
meisten Männer steigen von der linken Seite aufs Pferd, weil sie sich dabei
mit dem linken Fuss in den linken Steigbügel des Pferdes stellen und sich
dann mit dem rechten Bein übers Pferd schwingen (genauso, wie rechtshändiger
mann ein Fahrrad besteigt). man steig also von der linken Strassenseite her
aufs Pfer und ritt dann auch links. Das mit dem Schwert hat mit dem
Strassenverkehr hingegen nichts zu tun. Im Krieg hält man sich ja nicht an
Strassenregeln. Die Sache mit dem Schwer erklärt vielmehr, weshalb es heute
noch als korrekt und höflich gilt, links von der Dame zu gehen. Dies, weil
man das Schwert links trägt und mit der rechten Hand führt. Wenn mann dann
das Schwert zieht, um die Dame zu verteidigen, ist es von Vorteil, wenn sich
diese rechts von einem befindet, weil man sie sonst eventuell
einzweischneidet. Ausserdem ist bei dieser Konfiguration auch gesichert,
dass man sich mit gezücktem Schwer rasch schützend vor sie stellen kann.
>
> Bei der Französischen Revolution 1789/94 wurde nun alles umgedreht, u.a.
> auch die Seite der Straße auf der marschiert wurde.
Si non e vere e ben trovato.
Paul
Die allseits beliebte EU-Kommision hat zur Wahrung des Wettbewerbs von oben
herab verfügt, daß Verkehrsteilnehmern aus den anderen EU-Staaten jeweils
eine einmonatige Übergangsfrist zugestanden wird.
Zurück zur Bahn:
Sollte es zur Währungsumstellung DM - EUR eine sechsmonatige Zeitspanne mit
2 gültigen Währungen geben, gibt es tatsächlich Verwirrung.
Fahrgast: Eine Fahrkarte nach X bitte.
Schaffner: Macht x DM, plus Nachlösezuschlag.
Fahrgast: Warum ?
Schaffner: Sie müssen die Fahrkarte am Automaten lösen.
Fahrgast: Der nimmt nur DM. Ich möchte in EUR bezahlen, die Bezahlung am
Automaten war nicht möglich. EUR ist eine gültige Währung in D.
Schaffner: ???
2. Fahrgast schaltet sich ein und klärt die Situation auf:
(hier möge ein Anderer weiterschreiben)
Gruß,
Ingo
KBS D-460
: Fahrgast: Eine Fahrkarte nach X bitte.
: Schaffner: Macht x DM, plus Nachlösezuschlag.
: Fahrgast: Warum ?
: Schaffner: Sie müssen die Fahrkarte am Automaten lösen.
: Fahrgast: Der nimmt nur DM. Ich möchte in EUR bezahlen, die Bezahlung am
: Automaten war nicht möglich. EUR ist eine gültige Währung in D.
: Schaffner: ???
Bis dahin ist der Nachlösezuschlag sicher längst in Zugpreis umbenannt,
auf ein Mehrfaches erhöht und wird sogar bei kaputten Automaten erhoben,
mit der Anmerkung, daß man ihn sich, wenn man den Automatendefekt
zweifelsfrei nachweist, zurückerstatten lassen kann ... bei den NS ist das
doch bereits so ähnlich ...
--
Martin Bienwald <obe...@fim.informatik.uni-mannheim.de>
joachim.schmid@... quälte ihre/seine Tastatur,um folgenden Text zu schreiben:
joachim.schmid@... pijnigde haar/zijn toetsenbord,om volgende tekst te schrijven:
> Linksverkehr (erkennbar an den rechtsgesteuerten Autos jener Zeit). In
> Österreich sogar bis 1938, in Schweden bis ca. 1970.
Wie wurde das eigentlich in der Umstellungszeit gehandhabt ?
Sprich wurde z.B. in Schweden von einem Tag auf den anderen alles
umgestellt,oder wurden schrittweise die Schilder auf die richtige Seite
gestellt und danach erst rechtsfahren eingerichtet ?
Doei ! Dennis -> http://members.aol.com/DennisXXXX
ICQ 8093515
-- ----------------------------------------------------------------------- --
| CENTAURI NIEDERLANDE SCHALTE AB / CENTAURI NEDERLAND SCHAKEL UIT |
___Z_________ ________________________ * * |
| o o | | DEN...@DENNIS.WMB.DE | Signatur- |
| NS N.V. |-| DEN...@WILLY-S.DE | Bauarbeiten |
°-o=o---o=o-° °-o=o--------------o=o-° * * |
=============================================================================
Da bringst du was durcheinander. Links fahren in England kommt vom Reiten
her. Die meisten Männer besteigen ein Pferd von links, indem sie den linken
Fuss in den linken Steigbügel des Sattels stellen und sich dann hochhieven,
so wie mann ein Fahrrad besteigt. Da man ein Pferd normalerweise vom
Strassenrand her besteigen will bietet sich das links Reiten als Normalität
an. Das mit dem Schwert ist hingegen eine ganz andere Sache. Damit wird
erklärt, weshalb es höflich ist, links von der Dame zu gehen. Das Schwert
hängt man sich nämlich links um, um wenn man es zieht, um die Dame zu
verteidigen, will man vermeiden, sie dabei in Stücke zu schneiden. Also geht
sie rechts, mann geht links. Das hat dann auch den Vorteil, dass man sich
mit gezogegenem Schwer leicht vor sie hinstellen kann, wenn ihr jemand was
tun will. So wird das jedenfalls in England erklärt.
> Bei der Französischen Revolution 1789/94 wurde nun alles umgedreht, u.a.
> auch die Seite der Straße auf der marschiert wurde.
Sin non e vero e ben trovato
Paul
> Fahrgast: Eine Fahrkarte nach X bitte.
> Schaffner: Macht x DM, plus Nachlösezuschlag.
> Fahrgast: Warum ?
> Schaffner: Sie müssen die Fahrkarte am Automaten lösen.
> Fahrgast: Der nimmt nur DM. Ich möchte in EUR bezahlen, die
> Bezahlung am
> Automaten war nicht möglich. EUR ist eine gültige Währung in D.
> Schaffner: ???
> 2. Fahrgast schaltet sich ein und klärt die Situation auf:
> (hier möge ein Anderer weiterschreiben)
Kannste haben:
2. Fahrgast: "Jetzt hoeren Sie doch mal zu, Herr Schaffner. Wir in
Berlin haben auch diese Automaten und deswegen gibt es
in den letzten Tagen auch keine Fahrkartenkontrollen mehr."
Schaffner: "Wir haben hier aber bei der Frankfurter U-Bahn gelernt,
wie man richtig kontrolliert."
2. Fahrgast: "Grrmmmpf. Frankfurt hat keine U-Bahn. Frankfurt hat keine
U-Bahn. Mrmmbl. ....."
Schaffner: "So, zurueck zu Ihrem Problem. Wenn sich so ein vorlauter
Berliner einmischen will, kann man ihn auf diese Weise immer
ruhigstellen. Sie zahlen jetzt bei mir den normalen Fahr-
preis und ich werde meine Kollegen erzaehlen, dass ich
schon wieder einen Berliner mit dem U-Bahntrick erwischt
habe.
Fahrgast: "Guter Trick!"
2. Fahrgast: ".....mmmrbl, Frankfurt hat keine U-Bahn. Nur Berlin ist die
wahre U-Bahnstadt....."
-JJ
Frankfurter U-Bahnseite - http://members.tripod.de/JJ
> Und in welchen Ländern (Europa) wird noch rechts gefahren??
> Wer weiß weiter??
Hallo Rolf!
Eine verblueffende Antwort: Frankreich!
In Elsass und Lothringen wird als Spaetfolge der reichsdeutschen
Verwaltung 1870-1918 ebenfalls rechts gefahren. Am Uebergang zu
den Gebieten, die schon immer franzoesisch waren und blieben,
findet ein Gleiswechsel statt.
Leider ist der genaue Ort bei den Fahrten Strasbourg-Paris nicht
so genau festzustellen, da er in irgendeinem riesenhaften
Gleisfeld erfolgt.
Ciao,
Max
--
Maximilian Gauger * Zeltweg 62 * CH-8032 Zuerich * mga...@gmx.net
http://come.to/mgg Phone: http://come.to/maxphone
Life is like a box of chocolates: Mobile: +41 76 546 07 47
You never know what you'll get. (Forrest Gump)
> Hallo Leute!
>
> Mal 'n blöde Frage: Warum fahren die Züge in Frankreich, Belgien,
> Österreich usw. alle verkehrt??? (Also links)
> Oder fahren die deutschen auf der falschen Seite???
> Liegt's daran, daß die Eisenbahnen aus o.g. Ländern ursprünglich aus
> Englang kommen??
Das kommen die deutschen doch ursprünglich auch, oder?
Ich tippe eigentlich auf historisch gewachsene Strukturen, für die es
keine besonderen Erklärungen gibt. Die Welt ist voll davon, ein
Beispiel aus meinem Arbeitsbereich: Magnetfeldlinien eines
stromdurchflossenen Leiters werden heute i.a. rechtswendig gepfeilt,
Hertz z.B. hatte sie linkswendig gepfeilt. Keines der Systeme ist
besser, es hat sich per Zufall das rechtswendige durchgesetzt.
Mit freundlichen Gruessen
Udo.
--
===========================================================================
Udo Kappel Tel. : 0231 / 755-3033
Universität Dortmund Fax : 0231 / 755-5981
Arbeitsgebiet Theorie der EMV
44221 Dortmund Mailto : u...@tem.e-technik.uni-dortmund.de
===========================================================================
>Letztens diesen Gag von einem Schweizer TF erzählt bekommen:
>
>"Die SBB stellen jetzt auf Rechtsfahrbetrieb um. SBB Cargo fängt damit
>an..."
Probiert das aber bitte erstmal auf 'ner eingleisigen Strecke aus.
;-))
Gruß, Gerd
[Vorsicht, wüstes Quoting]
> "Frankfurt hat keine U-Bahn.
Ja.
> Nur Berlin ist die wahre U-Bahnstadt....."
Nein.
Holger
Das können hier nur die wenigsten Rechtshänder...
>Nicht nur, als ich Kohle ins Feuerloch einer Dampflok schaufelte, auch
>als ich Sand in eine Baumischmaschine schaufelte, stand ich links.
Genau. Und auch wenn man sich z.B. authentische Filmszenen
anschaut, die auf englischen, französischen oder italienischen
Führerständen spielen (z.B. in La Bete Humaine, Le Train,
Von Ryan's Express oder Titfield Thunderbolt gibt es genug davon),
dann stellt sich der Heizer in der absoluten Mehrzahl der Fälle zum
Schaufeln sogar auch nach inks, quasi hinter den Lokführer, der sich
dann in seiner Nische neben dem Stehkessel kleinmacht.
Moritz Gretzschel
> Genau. Und auch wenn man sich z.B. authentische Filmszenen
> anschaut, die auf englischen, französischen oder italienischen
> Führerständen spielen (z.B. in La Bete Humaine, Le Train,
> Von Ryan's Express oder Titfield Thunderbolt gibt es genug davon),
> dann stellt sich der Heizer in der absoluten Mehrzahl der Fälle zum
> Schaufeln sogar auch nach inks, quasi hinter den Lokführer, der sich
> dann in seiner Nische neben dem Stehkessel kleinmacht.
Mag sein, ich habe jetzt keine videoaufzeichnung griffbereit.
Aber vielleicht haben sie nur im film das so gemacht, damit in
der kabine auch noch der kameramann platz hat? Schon standphotos
eines leeren führerstandes sind ja eine aufgabe, um genug drauf
zu kriegen .... wenn dann noch zwei mann ihren dienst tun, und
damit überhaupt was zu sehen ist, noch zusatzbeleuchtung
installiert ist, dürfte kaum ein "regeldienst" möglich sein.
--
tobias benjamin köhler * * * * ,-/o"O`--.._ * _/(_ *
* * * * * * _,-o'.|o 0 'O o O`o--'. e\
dresden, europe * (`o-..___..--''o:,-' )o /._" O "o 0 o : ._>
* * ``--o___o..o.'' * :'.O\_ ```--.\o .' `--
un...@tigerden.com * * * `-`.,) * \`.o`._ *
furry peace! http://www.fur.com/peace/ * fL `-`-.,)
Nachtrag zum Strassenverkehr:
Die Geschichte mit Napoleon kann nicht so falsch gewesen sein. Ich habe sie
von mehreren Seiten gehoert. Auffaellig ist auch, dass in den Laendern,
die Napoloen nicht besetzte (Britische Inseln, Oesterreich - ausser Tirol,
Schweden) z.T. bis in die Neuzeit links gefahren wird/wurde.
In Deutschland wird jedenfalls seit Anfang des 19Jhdts rechts gefahren bzw.
gegangen. Die Autos hatten zwar bis in die 20er das Steuer rechts, das wurde
dann aber geaendert, da bei zunehmendem Strassenverkehr das Ueberholen
mit Rechtsverkehr/Rechtslenkung zu schwierig wurde.
--
| Martin Seifert | SIEMENS AG |
| Phone: +49 89 636 24838 | HL LIB GC |
| Fax: +49 89 636 24482 | P.O. Box 80 17 09 |
| Email: martin....@hl.siemens.de | 81671 Munich, Germany |
Schon klar, ich hatte schon damit gerechnet, daß die Argumentation
mit Spielfilmen beliebig viel Angriffspunkten bietet.
Leider bin ich halt noch nicht in I, F oder GB auf dem Führerstand
mitgefahren. Ich nannte die Filme deshalb einigermaßen authetisch,
weil sie zum Großteil auf der real fahrenden Lok und nicht im
Studio gedreht sind, und weil echtes Betriebspersonal fährt
oder zumindest Schauspieler, denen man eine halwegs solide
Kurzausbildung hatte angedeihen lassen. Und weil, wie Du selber
sagst, es im Führerhaus beliebig eng sein kann, sind viele dieser
Szenen z.B. vom Tender herunter auf den mit zwei Personen besetzten
Führerstand gefilmt. Und auch da sähe es wohl fotogener aus,
wenn beide sich schön auf die Leinwand verteilen anstatt sich
im linken Eck zu drängen.
Aber es ist wie gesagt kein schlüssiger Beweis (wofür eigtl. auch,
jeder mag schaufeln, wie ihm der Arm gewachsen ist, sofern er
den Lokführer dabei nicht unzumutbar behindert), sondern ich
wollte nur ein weiteres Indiz für die Vorzugsrichtung aufführen.
Ist ja auch wurscht.
Moritz
> In Deutschland wird jedenfalls seit Anfang des 19Jhdts rechts gefahren bzw.
> gegangen.
Wobei man doch links gehen soll...
Gruß, ULF
> Die Sache mit dem Schwert erklärt vielmehr, weshalb es heute
> noch als korrekt und höflich gilt, links von der Dame zu gehen. Dies, weil
> man das Schwert links trägt und mit der rechten Hand führt. Wenn mann dann
> das Schwert zieht, um die Dame zu verteidigen, ist es von Vorteil, wenn sich
> diese rechts von einem befindet, weil man sie sonst eventuell
> einzweischneidet.
statdessen haut man sie dann beim Ausholen mit dem Ellenbogen k.o. und
sie braucht den zerfleischten Gegner nicht zu sehen :-)
allerdings faellt mir auch gerade ein Grund ein, warum die Franzosen
(wenn sie Rechtshaender sind) lieber links fahren: weil dann die Dame
rechts sitzt.
(das Ganze natuerlich auf dem Weg zum Bahnhof, sonst waer's ja OT)
--
mfg Henning
-----------------------------------------------------------
Henning Koch
http://studserver.uni-dortmund.de/Henning.Koch
FF Dortmund-Holzen: (inoffizielle Seite! nicht von mir!)
http://home.t-online.de/home/martinreimann/lz8.htm
-------------------------------------------------------UTCP
> Napoleon war an vielem schuld, aber nicht an unserem Rechtsverkehr. In
> Deutschland war m.W. auf der Strasse noch bis in die 20er Jahre
> Linksverkehr (erkennbar an den rechtsgesteuerten Autos jener Zeit). In
> Österreich sogar bis 1938, in Schweden bis ca. 1970.
> Aber der Heizer kann besser schaufeln, wenn er links steht. Ergo kam der
> Lokführer nach rechts. Nun merkte man dann, dass der Lokführer die
> Signale besser sehen kann, wenn rechts gefahren wird. Einige Länder
> (Z.B. in Deutschland und Italien) setzten dies um, andere eben nicht.
> Interessant die Lösung in der Schweiz: Linksverkehr, aber Lokführer
> rechts (sogar noch bein Vorkriegs-Elloks!).
(Auf den italienischen Eisenbahnen wird links gefahren.)
M.W. war Deutschland das erste Land, das eine Strassenverkehrsordnung
einfuehrte. Dabei orientierte man sich am bei der Eisenbahn in
Deutschland bereits bestehenden Rechtsverkehr. Vorher war es gesetzlich
nicht festgelegt, ob man rechts oder links fahren muss, erst durch den
Autoverkehr wurde dies erforderlich. Da andere Laender erst spaeter eine
Strassenverkehrsordnung einfuehrten, orientierten sie sich wiederum an
der deutschen Strassenverkehrsordnung und fuehrten, um Verwirrung zu
vermeiden, den hier bereits vorgeschriebenen Rechtsverkehr ebenfalls
ein, obwohl ihre Eisenbahn traditionell links fuhr.
chg
>>Ich (Rechtshaender) kann Dir nicht folgen:
>
>
>Das können hier nur die wenigsten Rechtshänder...
>
>>Nicht nur, als ich Kohle ins Feuerloch einer Dampflok schaufelte, auch
>>als ich Sand in eine Baumischmaschine schaufelte, stand ich links.
Schaufelt, wie es Euch beliebt. Ich stehe und schaufele so: Auf der
rechten Seite. Die Schaufel wird mit der rechten Hand unten gefaßt,
die linke liegt oben am Griff. Beugung nach links, Kohle vom Blech
aufnehmen und mit der rechten Hand eine Zugbewegung mit Drehung nach
rechts, Kohle in Feuerbüchse werfen. Zugbewegung erscheint mir
günstiger als vom Körper weg zu werfen, wie es ja bei Stand auf der
linken Seite sich zwangsläufig ergäbe.
Freundliche Grüße
Rainer Finke
>>>Nicht nur, als ich Kohle ins Feuerloch einer Dampflok schaufelte, auch
>>>als ich Sand in eine Baumischmaschine schaufelte, stand ich links.
>
>Schaufelt, wie es Euch beliebt. Ich stehe und schaufele so: ...
Klarer Fall von verdecktem Linkshaender. Gar nicht selten.
Ich schaufele genau spiegelsymmetrisch zu Dir.
Ahem - doch! Jedenfalls so, wie ich letztes Jahr gefahren bin (gibt
es überhaupt mehr als einen Weg?). Ich bin noch "rechts" aus Straßburg
rausgefahren, und irgendwo mitten auf der grünen Wiese gingen die
Gleise dann etwas auseinander und kreuzten sich per Brücke. Und schon
war ich "links" :-)
Gruß Matthias.
[Gleiswechsel Strasbourg-Paris]
> Ahem - doch! Jedenfalls so, wie ich letztes Jahr gefahren bin (gibt
> es überhaupt mehr als einen Weg?). Ich bin noch "rechts" aus Straßburg
> rausgefahren, und irgendwo mitten auf der grünen Wiese gingen die
> Gleise dann etwas auseinander und kreuzten sich per Brücke. Und schon
> war ich "links" :-)
Hallo Matthias,
kann auch sein, dass ich mich falsch erinnere. Meine letzte Fahrt ist
etwas ueber ein Jahr her. Und die Strecke duerfte ziemlich eindeutig
sein.
Ich habe halt nicht permanent rausgeschaut, das gebe ich zu.
Lustig ist es schon, dass die SNCF zusaetzlich zu ihrem bestimmt
nicht kostensparenden Elektrodualismus auch noch ein Teilstueck auf
der "falschen" Seite fahren. 1918 ist schliesslich schon ein paar
Jaehrchen her.
Das Elsass und Lothringen sind nordfranzoesisch, also mit Wechselstrom,
elektrifiziert, oder?
> Hoi !
>
> joachim.schmid@... quälte ihre/seine Tastatur,um folgenden Text zu schreiben:
> joachim.schmid@... pijnigde haar/zijn toetsenbord,om volgende tekst te schrijven:
>
> > Linksverkehr (erkennbar an den rechtsgesteuerten Autos jener Zeit). In
> > Österreich sogar bis 1938, in Schweden bis ca. 1970.
>
> Wie wurde das eigentlich in der Umstellungszeit gehandhabt ?
> Sprich wurde z.B. in Schweden von einem Tag auf den anderen alles
> umgestellt,oder wurden schrittweise die Schilder auf die richtige Seite
> gestellt und danach erst rechtsfahren eingerichtet ?
Meines Wissens ging das auf einmal, verbunden mit einem 3-tägigen totalem
Fahrverbot.
Gruß, Michael
> Wie wurde das eigentlich in der Umstellungszeit gehandhabt ?
> Sprich wurde z.B. in Schweden von einem Tag auf den anderen alles
> umgestellt,oder wurden schrittweise die Schilder auf die richtige Seite
> gestellt und danach erst rechtsfahren eingerichtet ?
Nach meiner Erinnerung wurden die meisten baulichen Massnahmen lange
Zeit vorher gemacht und verhuellt. Dann gab es mindestens einen Tag
ohne irgendeinen Autoverkehr (Sonntag). An diesem Tag wurden die alten
Verkehrszeichen, Ampeln etc. verhuellt die neuen enthuellt und andere
notwendige Umstellungsmassnahmen vorgenommen.
Bei Wiederaufnahme des Verkehrs wurde dann rechts gefahren.
Gruss, Gerhard
: Bei Wiederaufnahme des Verkehrs wurde dann rechts gefahren.
... und bei der Gelegenheit wurde in Stockholm der Strassenbahnverkehr
eingestellt (um wieder auf Schienenfahrzeuge zu kommen).
Auf den schwedischen Eisenbahnen ist aber immer noch Linksverkehr
ueblich.
Jan-Martin
> Österreich sogar bis 1938, in Schweden bis ca. 1970.
Wurde in Norwegen eigentlich auch links gefahren (die Eisenbahn faehrt
dort rechts [zumindest die Signale stehen rechts, auf den meisten
Strecken wird in der Mitte gefahren]), falls nein, wie erklaert sich der
Unterschied zu Schweden?
chg
Ich bin vor 4 Jahren in Stockholm mit der Strab gefahren.
Gruß
Will
: Jan-Martin Hertzsch <mar...@bach.agnld.uni-potsdam.de> schrieb in im
Ja, das war dann entweder auf einer uebriggebliebenen Linie oder auf
einer neuen - die 7 (Djurgaardslinjen) ist 1991 wieder in Betrieb
gegangen, die 12 (Nockebybanan) und die 21 (Lidingoebanen) haben 1967
ueberlebt, sind aber in den Aussenbezirken, die 22 (Soedra Tvaerbanan)
ist neu (und wird ausgebaut). Siehe auch die Links auf die Karten bei
http://www.ss.se/svenskastader/ ...
OK, haette schreiben sollen "in der Innenstadt eingestellt" ...
Jan-Martin
Sorry, aber es war in der Innenstadt, die Linie verkehrte vom alten
Hafen/Fußgängerzone Richtung Drammen/Wasa-Museum. Die Fahrzeuge waren
aus den 50/60er.
Gruß
Will
:> OK, haette schreiben sollen "in der Innenstadt eingestellt" ...
: Sorry, aber es war in der Innenstadt, die Linie verkehrte vom alten
: Hafen/Fußgängerzone Richtung Drammen/Wasa-Museum. Die Fahrzeuge waren
: aus den 50/60er.
Na sag' ich doch - das ist die Djurgaardslinje - die ist *wieder* eroeffnet
worden, nachdem sie wie die anderen Innenstadtlinien geschlossen war.
Siehe auch http://www.ss.se/djurgardslinjen/ - und wenn ich mal einen
Satz von der Historia-Seite grob uebersetzen darf: Der 2. September
1967 war der letzte Tag mit Linksverkehr in Schweden und war auch der
letzte Tag mit Strassenbahnverkehr in Sockholms Innenstadt.
Weiter heisst es: Am 2. Juni 1991 wurde der Strassenbahnverkehr nach
Djurgaarden mit Museumswagen wieder aufgenommen.
Uebrigens sind die Wagen noch aelter, als Du schriebst.
All'ns chlor, wie der Hallenbademeister fragte?
Jan-Martin
Solang's beim Zugfahren draußen hell ist, guck ich raus :-)
> Lustig ist es schon, dass die SNCF zusaetzlich zu ihrem bestimmt
> nicht kostensparenden Elektrodualismus auch noch ein Teilstueck auf
> der "falschen" Seite fahren. 1918 ist schliesslich schon ein paar
> Jaehrchen her.
Ja, ich hatte eigentlich auch erwartet, aus Straßburg bereits "links"
rauszufahren (vor allem, nachdem dort 20 Minuten Aufenthalt waren,
während derer sie noch ein paar SNCF-Waggons drangehängt haben), aber
nachdem ich dann immer noch "rechts" war, war ich schon gespannt drauf,
wie sie den Wechsel wohl hinkriegen, also hab ich dann die nächste halbe
Stunde besonders aufmerksam rausgeguckt :-)
> Das Elsass und Lothringen sind nordfranzoesisch, also mit Wechselstrom,
> elektrifiziert, oder?
Uff, bei den technischen Details bin ich leider auch überfragt...
Gruß Matthias.
Ja, sind sie.
Moritz Gretzschel
Claus
--
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Claus Eberhard, Karlsruhe, Germany lg...@rz.uni-karlsruhe.de
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Also sooo genau hab ich das jetzt nimmer im Kopf, ist schon ne Zeitlang
her, aber das mit dem Kanal in dem tiefen Geländeeinschnitt und daß es
dort überhaupt ne wunderschöne Gegend ist, das hab ich mir schon gemerkt :-)
Gruß Matthias.
Antwort auf eine Message von Matthias Hanft an All:
>> Das Elsass und Lothringen sind nordfranzoesisch, also mit Wechselstrom,
>> elektrifiziert, oder?
MH> Uff, bei den technischen Details bin ich leider auch überfragt...
'tuerlich wird da mit Wechselstrom gefahren. Das sieht man ja an den 181-ern,
die da teilweise auch fahren.
und Tschüsssss......
..... Dennis!
Antwort auf eine Message von Joachim Schmid an All:
JS> Napoleon war an vielem schuld, aber nicht an unserem Rechtsverkehr. In
JS> Deutschland war m.W. auf der Strasse noch bis in die 20er Jahre
JS> Linksverkehr (erkennbar an den rechtsgesteuerten Autos jener Zeit).
JS> In Österreich sogar bis 1938, in Schweden bis ca. 1970.
In Deutschland fuuhren Autos auf der Strasse niemals links.
JS> Aber der Heizer kann besser schaufeln, wenn er links steht. Ergo kam
JS> der Lokführer nach rechts. Nun merkte man dann, dass der Lokführer
JS> die Signale besser sehen kann, wenn rechts gefahren wird. Einige
JS> Länder (Z.B. in Deutschland und Italien) setzten dies um,
? Italien faehrt links.
und Tschüsssss......
..... Dennis!
Antwort auf eine Message von Rainer Finke an All:
RF> Das kann man auch genau umgekehrt hören. Wer den Versuch macht mit
RF> einem imaginären Feuerloch im Wohnzimmer, wird daraus auch nicht so
RF> recht schlau. Ich würde als Heizer aber lieber rechts stehen. Der
RF> Rechtshänder führt die Schaufel unten mit der rechten Hand. Wurf nach
RF> rechts ist wohl günstiger.
Stell Dich mal in den Garten und probier das mit nem Haufen Kies oder Sand aus.
Fast allen Rechtshaendern faellt es leichter, von rechts nach links zu schippen
als von links nach rechts.
und Tschüsssss......
..... Dennis!