ich hoffe ich bin hier nicht OT. Wir fuhren gestern mit dem IR vom Urlaub
zurück. Dabei muss ich dass IR-Team echt mal
loben, es war besonders kinderfreundlich, hilfsbereit beim Gepäck ausladen.
Nur was mir sauer aufstiess, sind die un-
verschämten Preise und der unfreundliche Bordstewart im Bistro-Cafe. Ein
0,3l Bier 5 Mark und nicht mal bis zum Strich
gefüllt. Eine "geröstete Graupensuppe 14,90 DM" - aber eine absolute
Unverschämtheit war das Tagesgericht - eine sog.
Hühnerpfanne für stolze 22,- DM. Zum Glück hatten wir belegte Brote dabei.
ciao Stefan
Nicolas Jost
>Nur was mir sauer aufstiess, sind die un-
>verschämten Preise und der unfreundliche Bordstewart im Bistro-Cafe. Ein
>0,3l Bier 5 Mark und nicht mal bis zum Strich
>gefüllt. Eine "geröstete Graupensuppe 14,90 DM" - aber eine absolute
>Unverschämtheit war das Tagesgericht - eine sog.
>Hühnerpfanne für stolze 22,- DM. Zum Glück hatten wir belegte Brote dabei.
Ja, Speisewagen aller Art sind im Fernverkehr sauteuer - außer man
betrachtet die Preise als eine besondere Form von Express-Reservierung
und/oder 1.-Klasse-Übergang, in denen freundlicherweise auch noch
Essen und Trinken enthalten sind...
Love and Peace,
Mark
--
Aktuelle Gesetzestexte im WWW:
http://www.uni-oldenburg.de/~markobr/Gesetze.html
oder
http://www.rechtliches.de/ (Weiterleitung)
Das erinnert mich etwas an den Lokwechsel in Probstzella und den
dortigen
Mitropa-Kiosk. Eingeweihte stiegen waehrend des Lokwechsels aus und
holten sich dort die Brotzeit. Ein 0,75L Flasche Limo zu 1,- und dazu
eine Bockwurscht mit einem frischen doppelten Broetchen (in bester
Baeckerqualitaet, nicht diese fuerchterliche Aufbackware)
und einem Klecks Bautzner Senf zu 2,20 DEM.
Tom
Früher war alles besser .... ;-)
MfG Ronald Kretzschmar.
> Nur was mir sauer aufstiess, sind die unverschämten Preise und der
> unfreundliche Bordstewart im Bistro-Cafe. Ein 0,3l Bier 5 Mark und
> nicht mal bis zum Strich gefüllt. Eine "geröstete Graupensuppe
So ist das leider. Das Bistro ist in der festen Hand des
unfreundlichen Mitropa-Teams. Dagegen hilft nur, sich das Bier vorher
zu besorgen.
-JJ
--
________________________________________ Nazis schaden auch Dir! __
[...]
> Früher war alles besser .... ;-)
Als der Zug zum Lokwechsel hielt, waren Leute unzufrieden; jetzt sind
sie es auch...
Gruß, ULF
--
________________________________________________________________________
Ulf Kutzner Backhaushohl 46 D-55128 Mainz
________________________________________________________________________
Oliver Gerns schrieb:
> Manfred Duesing schrieb:
[Erlebnisse Mitropa]
> So sehe ich das auch, die Preise bei der Mitropa sind nicht viel höher wie in jedem
> normalen deutschen Innenstadt Restaurant.Und ich finde auch das Personal nicht so
> schlecht, wie es hier einige Leute meinen.
Ihr beiden sprecht mir aus dem Herzen. Endlich mal jemand, der zu diesem
Thema was positives schreibt. Ich esse auch recht gern im Speisewagen
(für die Erbsenzähler: ich meine das BordRestaurant), obwohl es - wie in
dem anderen Thread zu diesem Thema geschrieben - mit Sicherheit nur
aufgewärmtes Essen ist. Dafür ist es einigermaßen schnell am Platz und
schmeckt fast immer gleich gut. Das Puteschnitzel und das Chili sind
meine Favoriten. Wenn man z.B. von einer Dienstreise nach Hause fährt,
dann kann man sich es da so richtig gemütlich machen, etwas zu sich
nehmen und so seine Studien an den Leuten machen. :-) Machmal ist
Berlin-Braunschweig einfach zu kurz für einen schönen Aufenthalt im
BordRestaurant. Sollte man erster Klasse fahren, kann man sich das Essen
auch an den Platz bringen lassen, aber das ist nur das halbe Erlebnis.
Die meisten Erfahrungen habe ich bisher mit dem BordRestaurant im ICE
gemacht. Die Mitropa Teams waren bisher immer recht freundlich, wobei
man sich erstmal an den manchmal etwas herben Charme der Berliner
gewöhnen muß, aber es gibt ja nicht nur Berliner Mitropa Teams.
Eine weitere Sache ist das Frühstück. Normalerweise gehe ich nicht ohne
Frühstück aus dem Haus, aber wenn ich mal besonders früh los muß, dann
verzichte ich darauf und frühstücke im ICE-BordRestaurant. Manchmal ist
man da morgens fast alleine.
Im IR-Bistro, was hier ja wohl gemeint war, ist das leider nicht so
möglich und ich finde es schade, daß in ICs mehr und mehr IR-Bistros
eingereiht werden, aber warten wir es mal ab. Vor einigen Jahren wurde
ja schon mal versucht, Speisewagen einzusparen, was aber ganz gnadenlos
ins Beinkleid ging. Da hat es mal einen Versuch in ICEs (BordRestaurant
war nicht im Zug) mit Bedienung am Platz wie im Flieger gegeben. Kam
wohl bei den Kunden nicht an. Ein Speisewagen gehört halt doch irgendwie
dazu. Ich bin nur einmal mit dem Sprinter-ICE gefahren. Da war die
Bedienung am Platz prinzipiell üblich, wenn ich mich recht entsinne war
da das Essen im Sprinterzuschlag enthalten, kann mich aber auch
täuschen.
Nicht modernisierte IC-BordRestaurants mit diesen speckigen braunen
Sitzbezügen oder so mag ich nicht sehr, haben aber irgendwie einen
eigenen Charme. Dennoch mag ich die modernen lieber. Leider hatte ich
noch keine Gelegenheit, mal das BordRestaurant im 7teiligen ICE-T oder
ICE3 zu testen.
Noch eine Frage:
Vor einigen Jahren bin ich mal mit einem IC morgens von Braunschweig
nach Köln gefahren. Da war ein modernisierter DB-Speisewagen dran, mit
einer mir unbekannten Inneneinrichtung, die ich noch nie vorher gesehen
hatte. Außerdem war ein holländisches Team dort tätig. Weiß jemand, was
das für ein Wagen gewesen sein könnte? Vielleicht ein Prototyp ?
Schöne Grüße
Jan Kajzar
------------------------------------------
DaimlerChrysler Rail Systems (Signal) GmbH
Braunschweig
kaj...@adtranzsig.de
Jan Kajzar schrieb:
> Hallo zusammen!
So wie Du Deinen Bericht schreibst erlebe ich das auch öfters. Ich geniesse es bei einer
Bahnfahrt ins Restaurant zu gehen. Und das Essen auch wenn es nur Tütenfutter ist,
schmeckt wirklich nicht schlecht. (Besser wie in einer Kneipe, wo ein Koch ist, der keine
Ahnung u. Lust am Kochen hat) Durch das Beutelessen bleibt jedenfalls die Qualität
gleich.
U. bei Deiner Frage handelt es sich um ARmz 211.1, die derzeit von einem Subunternehmer
der Mitropa eingesetzt werden. Diese Wagen verkehren in den EC's Köln - Amsterdam u.
wurden ursprünglich nach dem Umbau in München Neuaubing von CNL aus Holland eingesetzt.
Der Umbau war so Anfang der 90er.
Oliver
: So sehe ich das auch, die Preise bei der Mitropa
: sind nicht viel höher wie in jedem
: normalen deutschen Innenstadt Restaurant.
Ist es für Dich normal, für 0,3l Bier 5 Mark
zu bezahlen? Und das bei Selbstbedienung?
Für mich nicht, nicht einmal annähernd.
-kut
Oder die Preise an Bahnhofskiosken, wo auch Selbstbedienung herrscht,
hier sind die Preise sicher auch nicht viel günstiger. U. dass es im Zug
teuerer ist, ist ja eigentlich logisch der Logistikaufwand ist da viel
größer.
Wenn man dass bedenkt ist es im Zug gar nicht so teuer.
Oliver
Kai Thiessenhusen schrieb:
"Jörg Jonas" schrieb:
> Nein. Die Mitropa ist schlecht. Darüber braucht man eigentlich nicht
> zu diskutieren, aber ich kann Dir gerne mal den Teil eines
> Reiseberichts kopieren, wo der Kellner gar nicht bedient hat, weil wir
> Gepäck mit in das leere Bistro gebracht hatten. Dann kann ich noch von
> Vorfällen im ICE berichten, wo das freundliche Mitropa-Team drei
> Geschäftsleuten auf dem Weg nach Frankfurt am Main (Essensbestellung
> kurz vor Fulda) das Essen bei der Durchfahrt durch Frankfurt Süd
> serviert hat. Daß die das Essen nicht mehr wollten, konnte der
> Restaurantchef nicht verstehen und daß die das Essen nicht bezahlen
> wollten auch nicht.
>
Sicher gibt es auch bei der Mitropa unfreundliche Personale. Aber im
Regelfall sind sie sehr freundlich u. haben mir auch schon öfters
Sonderwünsche prombt erfüllt. Und mit dem gesamten Gepäck in Speisewagen
ist meiner Ansicht nach sowieso falsch. Das ist doch kein Gepäckwagen, u.
warum soll man es dem Personal noch schwerer machen als es sowieso schon
hat, in einem rollenden Restaurant noch Slalom- u. Hürdenlauf. Hier habe
ich jedesmal Verständnis wenn das Personal, sich gegen herumstehendes
Gepäck beschwert. Ich lasse mein Gepäck auch immer an meinem Sitzplatz.
Und das man lange auf das Essen warten muß, ist mir auch schon passiert,
aber dafür hat man in dem Bereich halt zu stark rationalisiert , mehr als
2-3 Mann Personal, sind bei starken Andrang halt etwas wenig, dass es dann
etwas dauert ist nicht verwunderlich. U. bei 1h Stunde Fahrzeit in einem
vollen Wagen ist es halt riskant sich etwas zu Essen zu bestellen, ich
mach das in solchen Fällen so, dass ich dem Kellner sage ich muß dann raus
u. ob es möglich ist mir das zu bringen u. habe mein Essen so immer
rechtzeitig bekommen. Ich stelle hier halt immer wieder fest sowie man
mit dem Personal spricht, so sind dann auch die Reaktionen (so wie es in
Wald....).
Oliver
Vorneweg: Bitte gewöhne Dir richtiges Quoten an, nicht einfach etwas
über den alten Text schreiben, wie es bei M$ Aussicht plötzlich aus
unerfindlichen Gründen gemacht wird. Nur weil M$ keine Software
programmieren kann, müssen wir im Usenet nicht unsere Gewohnheiten
umstellen. Also passe Du Dich an.
=====================================================
>Vergleich doch einfach mal die Preise mit Großstädten wie München u. FFM
>etc.
-kut und ich leben in Berlin. Das ist eine Großstadt. Hier ist das
Bier noch billig. Ffm und München sind Provinzstädte. Dort ist das
Bier teuer ...
>Oder die Preise an Bahnhofskiosken, wo auch Selbstbedienung herrscht,
>hier sind die Preise sicher auch nicht viel günstiger. U. dass es im Zug
>teuerer ist, ist ja eigentlich logisch der Logistikaufwand ist da viel
>größer.
Aufwand hin und her. Aber Preise müssen nicht unverschämt sein. Die
alte Restaurantregel in Berlin besagt, daß 100 Milliliter im
Höchstfalle eine Mark kosten. Alles andere ist Wucher.
PS: Otto-Normal-Ossi kann sich die Bahnpreise gar nicht leisten. Der
nimmt lieber sein Dosenbier aus dem Discountmarkt oder, wenn er sich
mal was leistet, ein Bier für 2,60 Mark (0,3 Liter) in der Eckkneipe.
Und Bahnfahren ist nicht. Dafür holt man sich den Spit für 1,50 bis
1,63 Mark pro Liter aus Polen ...
--
Gruß
Mathias +++ m...@snafu.de +++ http://home.snafu.de/mat/
+++ Disclaimer: My opinions are my own +++ and mine only +++
Bitte, gerne: die Dose Cola kostet bei Mitropa IMO 3,90.
An Automaten, die auf den Bahnhoefen aufgestellt sind, gibt es die gleiche
Dose fuer etwa 1,50 DM bis 2,- DM.
|> Oder die Preise an Bahnhofskiosken, wo auch Selbstbedienung herrscht,
Die Preise liegen hier nach Ortslage ebenfalls bei 1,50 DM bis 2,- DM. Selbst
in Grossstaedten. Im oberen Bereich liegt z.B. eine Metzgerei in Frankfurt, die
fuer die Dose etwa 2,50 DM bis 2,80 DM haben will.
Und wenn wir diesen vergleichsweise teuren Preis nochmal gegen den Mitropa-Preis
von 3,90 DM halten, sind das Preise von 140% bis etwa 260%. Nein mein Lieber,
bei solchen Differenzen und trotz des Zugestaendnis des Mehraufwandes, ist so
eine Aussage
|> Wenn man dass bedenkt ist es im Zug gar nicht so teuer.
schlichtweg Unsinn.
Gruss,
Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!
E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
"Holger Kötting" schrieb:
> Bitte, gerne: die Dose Cola kostet bei Mitropa IMO 3,90.
> An Automaten, die auf den Bahnhoefen aufgestellt sind, gibt es die gleiche
> Dose fuer etwa 1,50 DM bis 2,- DM.
>
> |> Oder die Preise an Bahnhofskiosken, wo auch Selbstbedienung herrscht,
>
> Die Preise liegen hier nach Ortslage ebenfalls bei 1,50 DM bis 2,- DM. Selbst
> in Grossstaedten. Im oberen Bereich liegt z.B. eine Metzgerei in Frankfurt, die
> fuer die Dose etwa 2,50 DM bis 2,80 DM haben will.
>
Automatenvergleiche hinken aber doch etwas.
Aber wenn ich Bahnhofgaststätten in München vergleiche, da kosten die belegten
Brötchen mehr wie im Zug, mag sein das das einzelne Getränk ne Mark billiger ist,
aber unterm Strich ist man beim selben Preis.
>
> Und wenn wir diesen vergleichsweise teuren Preis nochmal gegen den Mitropa-Preis
> von 3,90 DM halten, sind das Preise von 140% bis etwa 260%. Nein mein Lieber,
> bei solchen Differenzen und trotz des Zugestaendnis des Mehraufwandes, ist so
> eine Aussage
>
Aber Vergleich mal die Preise für Salate, Steaks etc., mit normalen Lokalen, ich seh
da keine großen Unterschiede.
>
> |> Wenn man dass bedenkt ist es im Zug gar nicht so teuer.
>
> schlichtweg Unsinn.
>
Klar gibt es alles billiger, aber ich seh es als nicht so dramatisch, wie es hier
geschildert wird. Ausserdem vergleiche mal mit Preisen an Flughafen Bistros, da ist
es bei Mitropa eher günstig.
>
> Gruss,
>
> Holger K. aus D.
>
dito zurück
Oliver
Christoph Biedl schrieb:
> Es ist immer Mode, auf Leuten herumzuhacken, nur weil sie Mißstände
> aufzeigen. Wer das länger tut, bekommt allerdings bald eine
> Trolliumvergiftung diagnostiziert, mit entsprechenden Folgen.
>
>
Mich nervt nur, dass hier die Meinung aufkommt, alle Mitropa Wagen u. deren Personale
sind schlecht. Es gibt diese Fälle sicher, aber im Regelfall habe ich die Beobachtung
gemacht dass man da doch recht nett behandelt wird.
Das ist genauso wie wenn man z. B. schreibt alle Bauarbeiter oder Professoren wären
faul.
Man sollte immer den einzelnen Fall betrachten und nicht alles verallgemeinern.
Das wollte ich eigentlich damit gesagt haben, gegen sachliche, objektive Kritik habe ich
nichts.
Viele Grüße
Oliver
>
[Oliver Gerns]
> >Vergleich doch einfach mal die Preise mit Großstädten wie München u. FFM
> >etc.
>
> -kut und ich leben in Berlin. Das ist eine Großstadt. Hier ist das
> Bier noch billig. Ffm und München sind Provinzstädte. Dort ist das
> Bier teuer ...
Auch -JJ hat sich hier über die Mitropapreise beklagt; und er wird
schon wissen, wie teuer es in Frankfurt ist. 5DM für 0,3l kann ich
mir da nicht vorstellen; in Heidelberg ist es jedenfalls nicht so,
und die Stadt gilt schon als teuer.
München kenne ich gar nicht; aber in den Teilen Bayerns, die
ich kenne, ist das Bier eher billiger als in Rest-Wessiland.
> >Oder die Preise an Bahnhofskiosken, wo auch Selbstbedienung herrscht,
> >hier sind die Preise sicher auch nicht viel günstiger. U. dass es im Zug
> >teuerer ist, ist ja eigentlich logisch der Logistikaufwand ist da viel
> >größer.
Olivers These halte ich für schlichtweg falsch. Jede Kneipe, in
der noch selbst gekocht wird, hat einen höheren Logistik-
aufwand als die Mitropa im Zug für ihre Fertignahrung.
Dazu haben Kneipen noch einen höheren Zubereitungsaufwand,
wenn sie eben noch selbst kochen.
> Aber Preise müssen nicht unverschämt sein. Die
> alte Restaurantregel in Berlin besagt, daß 100 Milliliter im
> Höchstfalle eine Mark kosten. Alles andere ist Wucher.
Die Grenze wird leider auch immer mehr überschritten, auch
die Berliner-Stammtisch-Eisenbahn-Kneipe ist mittlerweile
etwas teurer, wenn auch weit von den Mitropa 1,67DM/100ml
entfernt, und Bier und Essen sind sowie weit besser...
"Teuer" ist für die Mitropapreise schon eher untertrieben.
In einem Punkt muß ich Oliver aber Recht geben: wenn ich mal
ins Bistro-Cafe gehen (selten genug, denn es gibt ja nur
wenige im Osten, weil dank der Preise kein Bedarf besteht)
dann ist der Bediener meistens sehr nett, weil er froh ist,
überhaupt mal einen lebenden Menschen zu sehen.
> PS: Otto-Normal-Ossi kann sich die Bahnpreise gar nicht leisten.
Zumindest glaubt er das, zum Teil auch zu Recht. Aber das
ist ein anderer Schrottplatz.
> nimmt lieber sein Dosenbier aus dem Discountmarkt oder, wenn er sich
> mal was leistet, ein Bier für 2,60 Mark (0,3 Liter) in der Eckkneipe.
> Und Bahnfahren ist nicht. Dafür holt man sich den Spit für 1,50 bis
> 1,63 Mark pro Liter aus Polen ...
Für den Preis kriegst Du auch in Polen im Laden nur noch
Billigbier. Da muß man schon nach Tschechien fahren.
-kut
Kai-Uwe Thiessenhusen schrieb:
> Olivers These halte ich für schlichtweg falsch. Jede Kneipe, in
> der noch selbst gekocht wird, hat einen höheren Logistik-
> aufwand als die Mitropa im Zug für ihre Fertignahrung.
>
Mit Logistikaufwand meine ich die Organisation, von Transportdienst, Lager,
Verwaltung, auch sollte man nicht vergessen, Hotelkosten für die Personale,
Verderb von Ware, dadurch das Wagen nicht einheitlich eingesetzt werden
(Umläufe), heute läuft der Wagen in einem stark besetzten Zug u. Ware wird so
gut wie ausverkauft, am nächsten Tag läuft er in einem schwach besetzen Zug u.
darf ein großteil der Ware wegschmeißen, diese Probleme hat ein Wirt
normalerweise nicht, der kann ziemlich genau kalkulieren was an Warenbedarf er
hat. Auch wenn Wagen ausgesetzt oder in die Werkstatt müssen, muß ja die ganze
Ware (Verderbliche) vernichtet werden. Welche Kneipe geht schon mal für ein
paar Tage in die Werkstatt.
Ich weiß es auch von der LSG (Lufthansa), die jeden Abend unmengen an Futter
aus den Flugzeugen wegschmeißen müßen, weil die Kühlkette ja unterbrochen wurde
und das ist bei diesen Unternehmen ein gewaltiger Kostenfaktor. Das gleiche
gilt sicher auch für die Mitropa.
>
> Dazu haben Kneipen noch einen höheren Zubereitungsaufwand,
> wenn sie eben noch selbst kochen.
>
>
Aber viele Kneipen setzen mittlerweile auch Beutelfutter ein.
> > Aber Preise müssen nicht unverschämt sein. Die
> > alte Restaurantregel in Berlin besagt, daß 100 Milliliter im
> > Höchstfalle eine Mark kosten. Alles andere ist Wucher.
>
> Die Grenze wird leider auch immer mehr überschritten, auch
> die Berliner-Stammtisch-Eisenbahn-Kneipe ist mittlerweile
> etwas teurer, wenn auch weit von den Mitropa 1,67DM/100ml
> entfernt, und Bier und Essen sind sowie weit besser...
>
Wenn man aber vom Bier absieht, behaupte ich trotzdem weiterhin das die Preise
für Essen bei der Mitropa sich doch im Rahmen halten.
>
> "Teuer" ist für die Mitropapreise schon eher untertrieben.
>
> In einem Punkt muß ich Oliver aber Recht geben: wenn ich mal
> ins Bistro-Cafe gehen (selten genug, denn es gibt ja nur
> wenige im Osten, weil dank der Preise kein Bedarf besteht)
> dann ist der Bediener meistens sehr nett, weil er froh ist,
> überhaupt mal einen lebenden Menschen zu sehen.
>
>
Danke !!!
Viele Grüße
Oliver
Ich beneide Dich um Deine Jugend ;-)
Bei mir ist früher 0,95 Ostmark (mithin ca. 0,19 DM)
für die Bockwurscht mit Brötchen.
:-9
(Nö, ich will die DDR nich zurück...)
Matthias
--
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> Sicher gibt es auch bei der Mitropa unfreundliche Personale. Aber im
> Regelfall sind sie sehr freundlich u. haben mir auch schon öfters
> Sonderwünsche prombt erfüllt. Und mit dem gesamten Gepäck in Speisewagen
> ist meiner Ansicht nach sowieso falsch. Das ist doch kein Gepäckwagen, u.
> warum soll man es dem Personal noch schwerer machen als es sowieso schon
> hat, in einem rollenden Restaurant noch Slalom- u. Hürdenlauf. Hier habe
> ich jedesmal Verständnis wenn das Personal, sich gegen herumstehendes
> Gepäck beschwert. Ich lasse mein Gepäck auch immer an meinem Sitzplatz.
Sagen wir so - wenn man in einem leeren InterRegio auf der
Sachsenmagistrale unterwegs ist, wo der einzige Gast im BistroCafe der
Kellner höchstselbst ist, ist es keinesfalls abwegig, das Gepäck unter
die Bistrotische zu schieben. Ein Urlaub ist immer unangenehm, wenn
sich das Gepäck unter fremden Händen verselbständigt hat.
> Und das man lange auf das Essen warten muß, ist mir auch schon passiert,
> aber dafür hat man in dem Bereich halt zu stark rationalisiert , mehr als
> 2-3 Mann Personal, sind bei starken Andrang halt etwas wenig, dass es dann
> etwas dauert ist nicht verwunderlich. U. bei 1h Stunde Fahrzeit in einem
> vollen Wagen ist es halt riskant sich etwas zu Essen zu bestellen, ich
> mach das in solchen Fällen so, dass ich dem Kellner sage ich muß dann raus
> u. ob es möglich ist mir das zu bringen u. habe mein Essen so immer
Es ist auch in einem vollen Restaurant (außerhalb der Züge) manchmal
nicht leicht, sein Essen zu bekommen. Manchmal sprach der Kellner zu
mir, daß es länger dauern würde, weil der Koch nicht mit dem Essen
nachkommt. Da wußte ich von Anfang an Bescheid. In Zügen, wo man damit
rechnen kann, daß die Restaurantgäste nicht primär wegen des Essens im
Restaurant sitzen, sondern die Transportaufgabe des Zuges im
Vordergrund steht, sollte der Restaurantchef darauf achten, daß
zumindest vor den Knotenbahnhöfen die Gäste ihr Essen bekommen haben
bzw. ihnen Bescheid sagen, daß es nicht mehr zum Essen reicht.
> rechtzeitig bekommen. Ich stelle hier halt immer wieder fest sowie man
> mit dem Personal spricht, so sind dann auch die Reaktionen (so wie es in
> Wald....).
Für mich ist es reichlich abwegig, daß ein ICE-Restaurant es nicht
schaffen kann, in der Zeit von Fulda bis Frankfurt einen hungrigen
Gast zu sättigen. Das hat nichts mit dem Umgang mit dem Personal zu
tun.
> Mathias Hiller wrote:
> > nimmt lieber sein Dosenbier aus dem Discountmarkt oder, wenn er sich
> > mal was leistet, ein Bier für 2,60 Mark (0,3 Liter) in der Eckkneipe.
> > Und Bahnfahren ist nicht. Dafür holt man sich den Spit für 1,50 bis
> > 1,63 Mark pro Liter aus Polen ...
>
> Für den Preis kriegst Du auch in Polen im Laden nur noch
> Billigbier. Da muß man schon nach Tschechien fahren.
Er meint mit Sprit nicht das Dosenbier. Mit Sprit fährt der Trabbi.
Das absolute Discount-Angebot für Hasseröder fand ich in Krakow am
See, denn dort werden 0,3 l für 1,70 DM angeboten. Eine Mahlzeit gab
es zwischen 5 DM und 5,50 DM. Das Essen war schmackhaft und nahrhaft,
die Bedienung freundlich und schnell. Das Essen wurde frisch
zubereitet und nicht in der Mikrowelle gewärmt. Es gab allerdings nur
die Auswahl zwischen fünf Menüs.
Teure Biere in Frankfurt-Sachsenhausen gibt es durchaus: Corona Extra,
diese merkwürdige mexikanische bierähnliche Substanz, kostet zwischen
4 und 6 Mark für die 0,33 l Flasche, in irgendwelchen Clubs soll es
noch teurer sein.
Normale Biere gibt es zwischen 2,50 DM und 4,50 DM für 0,25 l.
Ich bin aber nicht gewillt, die Mitropa-Preise mit denen in einem
gutgehenden Kneipenviertel zu vergleichen. Der ICE fährt auch auf das
platte Land, wo es andere Bierpreise gibt. Wenn ein ICE in Bamberg
hält, so konkurriert das Restaurant gegen Bierpreise von 2,50 DM bis
2,80 DM für 0,5 l.
Fazit: Das BistroCafe ist sauteuer.
:> Olivers These halte ich für schlichtweg falsch. Jede Kneipe, in
:> der noch selbst gekocht wird, hat einen höheren Logistik-
:> aufwand als die Mitropa im Zug für ihre Fertignahrung.
:>
: Mit Logistikaufwand meine ich die Organisation, von Transportdienst, Lager,
: Verwaltung,
schon klar ;-). Da sehe ich keinen wesentlichen Unterschied.
Das was die Mitropa da an Nachteilen hat, kompensiert sich
durch ein geringeres Angebot.
: auch sollte man nicht vergessen, Hotelkosten für die Personale,
Und Personalkosten für die Nächte usw. . Sicher ist das ein
Punkt. Aber beim Bistro-Cafe betrifft das 1 Person.
: Verderb von Ware, dadurch das Wagen nicht einheitlich eingesetzt werden
: (Umläufe), heute läuft der Wagen in einem stark besetzten Zug u. Ware wird so
: gut wie ausverkauft, am nächsten Tag läuft er in einem schwach besetzen Zug u.
: darf ein großteil der Ware wegschmeißen, diese Probleme hat ein Wirt
: normalerweise nicht, der kann ziemlich genau kalkulieren was an Warenbedarf er
Sicher entstehen Kosten, wenn ein Wagen in wenig frequentierten
Zügen umlaufbedingt fährt.
Aber soviel verderbliche Waren gibt es im Bistro-Cafe gar nicht.
Und mir ist schon klar; daß es dort teurer sein muss, als an
der nächsten Pommes-Bude, die ein ansonsten vergleichbares
Angebot hat. Aber für einen Unterschied in dem Maße, wie
er ist, sehe ich keine Rechtfertigung.
: Wenn man aber vom Bier absieht, behaupte ich trotzdem weiterhin das die Preise
: für Essen bei der Mitropa sich doch im Rahmen halten.
Im Speisewagen geht es vielleicht mit Augenzudrücken gerade
noch so an. Im Bistro-Cafe sind auch die anderen Preise
grotesk. Was noch so geht, ist der Kaffee, und das Frühstück.
Aber für das andere zahlt man locker das Anderthalbfache
wie an teuren Bahnhofsimbissen und das Doppelte wie anderswo.
-kut
"Jörg Jonas" schrieb:
> Nein. Die Mitropa ist schlecht. Darüber braucht man eigentlich nicht
> zu diskutieren...
Auch wenn Oliver und ich vermutlich Einzelfälle sind :-(, das ist
erstmal Deine Meinung. Niemand zwingt Dich ins Bistro zu gehen, egal
ob's nun an den Preisen oder an der Freundlichkeit des Personals liegt.
Kein Angst ich will Dich nicht zum Gern-In-Speisewagen-Geher machen.
> ... wo der Kellner gar nicht bedient hat, weil wir
> Gepäck mit in das leere Bistro gebracht hatten.
Egal ob Bistro voll oder nicht, Gepäck gehört da nicht hin. Gerade das
IR-Bistro ist eh schon recht eng, da muß man es den anderen Gästen und
auch dem Service-Personal nicht noch unnötig schwer machen. Ich fühle
mich als Gast dort auch nicht prima, wenn der Raum mit Gepäck
vollgeräumt ist.
> ...Vorfällen im ICE berichten, wo das freundliche Mitropa-Team drei
> Geschäftsleuten auf dem Weg nach Frankfurt am Main (Essensbestellung
> kurz vor Fulda) das Essen bei der Durchfahrt durch Frankfurt Süd
> serviert hat.
Das waren bestimmt diese Genaration-Golf-Verschnitte bzw.
Jung-Dynamisch-Klientel oder diese Boxpromoter-Typen mit Porschebrille
und so die möglichst laut erzählen und telefonieren, damits jeder hört,
wasse für tolle Hengste sind. Ach ja und dann wird noch über alles
gemotzt, man kann sich's ja erlauben! :-) Was daran so schwer, den
Kellner mal zu fragen, ob er es bis Station xy mit dem Essen schafft.
Klar hätte der Kellner auch sagen, können es dauert ein wenig länger, wo
steigen sie denn aus. Egal ist, ob man meint in der knappen Stunde von
Fulda bis Frankfurt müßte er es schaffen. Wie überall im Leben, steht
und fällt das ganze mit dem Ton. Mit ein bisschen Höflichkeit
beiderseits geht alles.
Aber wer sich aufregen will, der regt sich auch auf.
Schöne Grüße
Jan
"Jörg Jonas" schrieb:
> Ein Urlaub ist immer unangenehm, wenn
> sich das Gepäck unter fremden Händen verselbständigt hat.
Hast Du schon mal was von den Gepäckschließfächern im IR gehört?
"Jörg Jonas" schrieb:
> Ich bin aber nicht gewillt, die Mitropa-Preise mit denen in einem
> gutgehenden Kneipenviertel zu vergleichen. Der ICE fährt auch auf das
> platte Land, wo es andere Bierpreise gibt.
Sehr interessant, sprachen wir nicht ursprünglich vom Bistro im IR. Der
Preis mag für Selbstbedienung hoch sein, aber dann sollte auch mit einer
Stehkneipe in der Stadt verglichen werden.
Im ICE sieht das ganze schon anders aus, da kannste Dich ja auch in die
Sitzkneipe setzen, wo die Gerstenkaltschale zwar immer noch 5 Mack
kostet, dafür aber an den Platz gebracht wird. Dann wäre ein Vergleich
mit einem entsprechendem Kneipe schon angebracht.
> Wenn ein ICE in Bamberg hält, so konkurriert das Restaurant gegen Bierpreise von 2,50 DM bis
> 2,80 DM für 0,5 l.
Dann steig doch in Bamberg schnell aus und laß Dir ein Bier für diesen
Preis irgendwo zapfen und steig wieder in den Zug ein.
Noch eine Frage: Wie oft fährst Du mit dem Zug und wie oft gehst Du ins
Bistro, daß der sicher reichliche Preisunterschied ins Gewicht fällt?
Ich vermute, dass Du noch nicht so lange hier dabei bist, dass Du weisst,
wie oft JJ schon mit dem Zug gefahren ist und alle seine Erlebnisse im
Bistro/Speisewagen kennst...
Gruss,
Holger K. aus D.
--
>> nimmt lieber sein Dosenbier aus dem Discountmarkt oder, wenn er sich
>> mal was leistet, ein Bier für 2,60 Mark (0,3 Liter) in der Eckkneipe.
>> Und Bahnfahren ist nicht. Dafür holt man sich den Spit für 1,50 bis
>> 1,63 Mark pro Liter aus Polen ...
> Für den Preis kriegst Du auch in Polen im Laden nur noch
> Billigbier. Da muß man schon nach Tschechien fahren.
Ich denke, Mathias wird Benzin und nicht Bier gemeint haben ...
... Martin
> Das erinnert mich etwas an den Lokwechsel in Probstzella und den
> dortigen
> Mitropa-Kiosk. Eingeweihte stiegen waehrend des Lokwechsels aus und
> holten sich dort die Brotzeit. Ein 0,75L Flasche Limo zu 1,- und dazu
> eine Bockwurscht mit einem frischen doppelten Broetchen (in bester
> Baeckerqualitaet, nicht diese fuerchterliche Aufbackware)
> und einem Klecks Bautzner Senf zu 2,20 DEM.
Wenn ich mit dem Glacier-Express fahre, nutze ich auch immer den
lokwechsel in Disentis zu einem einkauf am kiosk. Der speisewagen
war mir immer zu teuer und voll.
--
tobias b köhler____________________...@tigerden.com
FFS6adm A++ C D H+ M++++ P++ R+++ T++ W- Z RLE a cl++ e++ f+ h iwf+ j p*
furry peace in our lives - http://www.fur.com/peace/
Ich habe die die Bahn nicht schlecht gemacht, das IR-Team war sehr
freundlich und hilfsbereit - habe ich ja geschrieben,
der Bordstewart (Mitropa) war das allerdings nicht (habe ich auch
geschrieben). Ich habe ein 0,3l Bier bestellt und
fünf Mark bezahlt. Er hat aber nur ca. 0,26l eingeschenkt und das hat mich
gestört. Danach nach auffordern hat er es
äusserst widerwillig vollgemacht...auch beim Kaffee hat er meiner Frau nur
einen wortlosen Richtungszeig mit dem
Kopf zu Milch und Zucker ausgeführt. Taubstumm war er sicherlich nicht !!!
Im übrigen fahren wir sehr viel Bahn und sind auch meist zufrieden.
:> Für den Preis kriegst Du auch in Polen im Laden nur noch
:> Billigbier. Da muß man schon nach Tschechien fahren.
: Ich denke, Mathias wird Benzin und nicht Bier gemeint haben ...
Das denke ich auch, aber es macht manchmal Spaß, sich dummzustellen,
vor allem, wenn es paßt.
Nebenbei, der Zloty ist in den letzten Wochen deutlich gestiegen,
da relativiert sich dieser Vorteil ein wenig.
-kut
>Ich denke, Mathias wird Benzin und nicht Bier gemeint haben ...
Recht so. Wobei der Sprit zum "Einschädeln" in Polen auch gut und vor
allem günstig zu haben ist. Beispielsweise der leckere Bisonwodka.
>> Und Bahnfahren ist nicht. Dafür holt man sich den Spit für 1,50 bis
>> 1,63 Mark pro Liter aus Polen ...
>Für den Preis kriegst Du auch in Polen im Laden nur noch
>Billigbier. Da muß man schon nach Tschechien fahren.
Also: Sprit fürs Auto aus Polen, Bier aus der Tschechei. Am besten
kann das meine Verwandschaft in Löbau auskosten. Für die ist das recht
nah und die Wege nach Reichenberg (CZ) oder Reichenau (PL) sind ja
überall bestens ausgeschildert ...
> Also: Sprit fürs Auto aus Polen, Bier aus der Tschechei. Am besten
> kann das meine Verwandschaft in Löbau auskosten. Für die ist das recht
> nah und die Wege nach Reichenberg (CZ) oder Reichenau (PL) sind ja
> überall bestens ausgeschildert ...
Ich fürchte, die Wege nach Liberec und Bogatynia sind dies erst hinter
der Grenze?
... Martin
Der Speisewagen im Glacier ist nur deshalb so voll und teuer, weil es sich für
viele Reisende um ein einmaliges Erlebnis handelt, und oft das Mittagessen im
Reisepreis bei Pauschalreisen eingeschlossen ist.
Aber wenn ich das Essen in den heutigen Bordbistros der DB, mit dem wirklich
wundervoll zelebrierten Mittagstisch im Glacier vergleiche,
so muß ich sagen, zahle ich gerne die
umgerechnet 40,00 DM für ein
3 Gänge Menü.
:> Ich bin aber nicht gewillt, die Mitropa-Preise mit denen in einem
:> gutgehenden Kneipenviertel zu vergleichen. Der ICE fährt auch auf das
:> platte Land, wo es andere Bierpreise gibt.
: Sehr interessant, sprachen wir nicht ursprünglich vom Bistro im IR. Der
: Preis mag für Selbstbedienung hoch sein, aber dann sollte auch mit einer
: Stehkneipe in der Stadt verglichen werden.
Eben. Und verglichen mit Stehkneipen hier, ist der IR-Bistro-Preis
nicht nur teuer, sondern einfach grotesk. Und Züge wie Stralsund-
Frankfurt fahren das meiste Stück ihres Laufweges durch den Osten,
und da kannste Kneipen (selbst Sitzkneipen!) wo das 0,3l-Bier 5DM kostet
mit der Lupe suchen. Dass Kneipen in München, der Schweiz, der Cote d'Azur,
Malibu, am Ufer des Mare Tranquillitatis oder auf den Gipfel des Olympic Mons
(mit tollem Rundblick) vielleicht teurer sind, ist da nicht von Belang.
Die Mitropa sitzt übrigens in Berlin.
: Noch eine Frage: Wie oft fährst Du mit dem Zug und wie oft gehst Du ins
: Bistro, daß der sicher reichliche Preisunterschied ins Gewicht fällt?
Lass Dir gesagt sein, dass hier im Osten viele Leute wegen der
Preise a) gar nicht mehr Zug fahren, und b) wenn, dann nicht
ins Bistro gehen, so dass diese mittlerweile von den meisten
Strecken verschwunden sind.
-kut
> Mit Logistikaufwand meine ich die Organisation, von Transportdienst, Lager,
> Verwaltung, auch sollte man nicht vergessen, Hotelkosten für die Personale,
> Verderb von Ware, dadurch das Wagen nicht einheitlich eingesetzt werden
> (Umläufe), heute läuft der Wagen in einem stark besetzten Zug u. Ware wird so
> gut wie ausverkauft, am nächsten Tag läuft er in einem schwach besetzen Zug u.
> darf ein großteil der Ware wegschmeißen,
Das sollte der per Umlaufplan zu berechnen sein. Es sollte auch kein
Ding der Unmöglichkeit sein, zwischendurch auf größeren Bahnhöfen im
Bedarfsfalle einige Gebinde nachzuladen, etwa eine Stunde vorher sollte
klar sein, ob nachbestellt wird.
> Ich weiß es auch von der LSG (Lufthansa), die jeden Abend unmengen an Futter
> aus den Flugzeugen wegschmeißen müßen, weil die Kühlkette ja unterbrochen wurde
> und das ist bei diesen Unternehmen ein gewaltiger Kostenfaktor. Das gleiche
> gilt sicher auch für die Mitropa.
Unterschied: Die Liufthansa verkauft im Flieger m.W. kein Essen.
Gruß, ULF
--
________________________________________________________________________
Ulf Kutzner Backhaushohl 46 D-55128 Mainz
________________________________________________________________________
> :>> Und Bahnfahren ist nicht. Dafür holt man sich den Spit für 1,50 bis
> :>> 1,63 Mark pro Liter aus Polen ...
> Nebenbei, der Zloty ist in den letzten Wochen deutlich gestiegen,
> da relativiert sich dieser Vorteil ein wenig.
Auch dieser Effekt reduziert sich durch die Fakturierung des Steinöls in
US-Währung für beide betrachteten Länder.
> Für mich ist es reichlich abwegig, daß ein ICE-Restaurant es nicht
> schaffen kann, in der Zeit von Fulda bis Frankfurt einen hungrigen
> Gast zu sättigen.
Es sei denn, eine Horde hungriger Gäste habe das BR ausgerechnet in
Fulda gestürmt...
> [...] sprachen wir nicht ursprünglich vom Bistro im IR. Der
> Preis mag für Selbstbedienung hoch sein [...].
> Im ICE sieht das ganze schon anders aus [...].
Sehr richtig. Die Preise sind, wenn ich es richtig sehe, in allen
Zuggattungen die gleichen.
In einem ordentlichen Speisewagen gehen die Preise (zumindest einiger
Speisen) für mich durchaus in Ordnung. (Man sitzt gut, es wird nicht
geraucht, Tischdecke, der Kellner kommt zur Bedienung usw.)
Dieselben Preise im Bistro-Café können hingegen eine Zumutung sein.
(Weniger gute oder gar keine Sitzgelegenheit, alles verqualmt, Selbst-
bedienung usw.)
Robert Weemeyer, Berlin
>Eben. Und verglichen mit Stehkneipen hier, ist der IR-Bistro-Preis
>nicht nur teuer, sondern einfach grotesk. Und Züge wie Stralsund-
>Frankfurt fahren das meiste Stück ihres Laufweges durch den Osten,
>und da kannste Kneipen (selbst Sitzkneipen!) wo das 0,3l-Bier 5DM kostet
>mit der Lupe suchen. Dass Kneipen in München, der Schweiz, der Cote d'Azur,
>Malibu, am Ufer des Mare Tranquillitatis oder auf den Gipfel des Olympic Mons
>(mit tollem Rundblick) vielleicht teurer sind, ist da nicht von Belang.
Was den IR-Bistros und den IC(E)-Speisewagen für das von Dir angesprochene
Publikum wahrscheinlich fehlt, sind die obligatorischen Geldspielgeräte, mit den
die von dir genannten Stehkneipen grundsätzlich ausgestattet sind. Und wenn ich
ehrlich bin, bin darüber auch ganz froh. Das sich als Konsequenz bemannte
Verpflegungsfahrzeuge nur noch in Interzonen-Zügen rechnen, nehme ich klaglos hin.
Im übrigen gabs vor längerem (anlässlich der Konzeption der IR-Bistros) mal eine
Untersuchung, weshalb das Publikum primär Speisewagen aufsucht. Da stand nicht
etwa Hunger oder Durst im Vordergrund, sondern Langeweile. Und ein wesentlich
besseres Entertainment als zwischen köln und Mainz im IC mit Ruppertsberger
Reiterpfad zu tafeln, gibts wohl kaum (wir lassen jetzt mal den VSOE, der eine
andere Klasse darstellt, weg).
Oliver Schnell
>
>Lass Dir gesagt sein, dass hier im Osten viele Leute wegen der
>Preise a) gar nicht mehr Zug fahren, und b) wenn, dann nicht
>ins Bistro gehen, so dass diese mittlerweile von den meisten
>Strecken verschwunden sind.
Wenn ich dich richtig verstehe, sind also zwischen Ostsee und Erzgebirge die
Fahrgäste auf den meisten Strecken verschwunden, äh weshalb fahren denn dann da
noch Züge?
Oliver Schnell
> Wenn ich dich richtig verstehe, sind also zwischen Ostsee und Erzgebirge die
> Fahrgäste auf den meisten Strecken verschwunden, äh weshalb fahren denn dann da
> noch Züge?
Gibt es nicht genau darum heiße Diskussionen?
> Was den IR-Bistros und den IC(E)-Speisewagen für das von Dir ange-
> sprochene Publikum wahrscheinlich fehlt, sind die obligatorischen
> Geldspielgeräte, mit den die von dir genannten Stehkneipen grund-
> sätzlich ausgestattet sind.
Mitropa kennt durchaus Geldspielgeräte. Besuch mal den Pizza-Hut im
Bahnhof Berlin Friedrichstraße, betrieben von der Mitropa.
> Und wenn ich ehrlich bin, bin darüber auch ganz froh.
Ich auch. Das Telefon im IR-Bistro muss als Spielzeug genügen. (Und
ich benutze es sogar ab und an.)
> Wenn ich dich richtig verstehe, sind also zwischen Ostsee und Erz-
> gebirge die Fahrgäste auf den meisten Strecken verschwunden, äh
> weshalb fahren denn dann da noch Züge?
Weißt du, welche Interregiolinien im nächsten Jahr eingestellt werden
sollen? (Siehe "Bahn-Report", Heft 5/2000 (September/Oktober))
Robert Weemeyer, Berlin
m...@snafu.de (Mathias Hiller) schrieb am <05-Sep-00>
zum Thema "Bistro-Cafe sauteuer":
>> Vergleich doch einfach mal die Preise mit Großstädten wie München u.
>> FFM etc.
> -kut und ich leben in Berlin. Das ist eine Großstadt. Hier ist das
> Bier
Was, da gibt`s Bier? Darf man das wirklich so nennen? Verstößt das mit
dem Sirup nicht gegen das Reinheitsgebot? ;-))
> noch billig.
Weil`s zu viele Einwohner gibt, die nicht so viel Geld haben. Schlägt
sich auch auf die Döner-Preise nieder, wie man inzwischen weiß.
> Ffm und München sind Provinzstädte. Dort ist das Bier teuer ...
Mitnichten und -neffen! Auch hier ist das Bier preiswert. Oliver treibt
sich offenbar nur zuviel in der Bahnhofsgegend rum, da ist das Bier
natuerlich teurer als anderswo. Und nicht nur das Bier.
MH> Aufwand hin und her. Aber Preise müssen nicht unverschämt sein. Die
MH> alte Restaurantregel in Berlin besagt, daß 100 Milliliter im
MH> Höchstfalle eine Mark kosten. Alles andere ist Wucher.
3.50DM für 0.3l ist hier Restaurant-Preis, 5 DM klar Discotheken-Niveau.
In ner normalen Bierstube sind 3 DM üblich.
bis dannmalwieder...
<<< MICHAEL >>>
> Sehr interessant, sprachen wir nicht ursprünglich vom Bistro im IR. Der
> Preis mag für Selbstbedienung hoch sein, aber dann sollte auch mit einer
> Stehkneipe in der Stadt verglichen werden.
Okay, aber auch hier gewinnt die Stehkneipe. Und zwar eine mit
Bedienung. See also http://www.speak-easy.de.
> Im ICE sieht das ganze schon anders aus, da kannste Dich ja auch in die
> Sitzkneipe setzen, wo die Gerstenkaltschale zwar immer noch 5 Mack
> kostet, dafür aber an den Platz gebracht wird. Dann wäre ein Vergleich
> mit einem entsprechendem Kneipe schon angebracht.
Es ist unerheblich, ob wir die von der Mitropa betriebenen Speisewagen
in ICE/EC/IC oder das BistroCafe im IR als rollende Vergleichsbasis
nehmen. In jedem Fall sind die Zugpreise zu hoch.
MITROPA: Dose Bier, 0,5 l, zum Mitnehmen an den Platz für 5,20 DM
PEG: Dose Bier, 0,5 l, zum Mitnehmen an den Platz für 1,50 DM
Hier kann ich sogar den Zug mit dem Zug vergleichen. Während der
Zugpreis der Mitropa etwa 500 Prozent Gewinn verspricht, verkauft die
PEG die Bierdosen nur etwa mit 50 Prozent Gewinn.
> Dann steig doch in Bamberg schnell aus und laß Dir ein Bier für diesen
> Preis irgendwo zapfen und steig wieder in den Zug ein.
In den nächsten :-)
> Noch eine Frage: Wie oft fährst Du mit dem Zug und wie oft gehst Du ins
> Bistro, daß der sicher reichliche Preisunterschied ins Gewicht fällt?
Ich fahre etwa ein- bis zweimal die Woche mit DB Reich & Teuer.
Hierbei habe ich die Wahl zwischen IR, IC, EC und ICE, manchmal finde
ich sogar einen späten Zug, der aus Paris kommt und Frankfurt
ansteuert, so daß ich noch ein paar Minuten den SNCF-Speisewagen
genießen darf.
> Ich vermute, dass Du noch nicht so lange hier dabei bist, dass Du weisst,
> wie oft JJ schon mit dem Zug gefahren ist und alle seine Erlebnisse im
> Bistro/Speisewagen kennst...
Wir könnten ihn ja auf meine Homepage mit den Reiseberichten schicken
:-) Aber es wird ihn auch noch treffen und der Kellner wird ihn
ignorieren...
> Eben. Und verglichen mit Stehkneipen hier, ist der IR-Bistro-Preis
> nicht nur teuer, sondern einfach grotesk. Und Züge wie Stralsund-
> Frankfurt fahren das meiste Stück ihres Laufweges durch den Osten,
> und da kannste Kneipen (selbst Sitzkneipen!) wo das 0,3l-Bier 5DM kostet
> mit der Lupe suchen. Dass Kneipen in München, der Schweiz, der Cote d'Azur,
> Malibu, am Ufer des Mare Tranquillitatis oder auf den Gipfel des Olympic Mons
> (mit tollem Rundblick) vielleicht teurer sind, ist da nicht von Belang.
Ich möchte an dieser Stelle einwerfen, daß auch der ICE ein
Steh-Bistro hat, dessen Preise sich allerdings nicht meßbar von denen
der ICE-"Sitzkneipe"(*) unterscheiden. Die Preise im ICE-Speisewagen
und im IR-Bistro unterscheiden sich auch nur unwesentlich.
(*) Die Unterscheidung Steh- und Sitzkneipe kommt mir hier auch zum
ersten Mal unter.
> Auch wenn Oliver und ich vermutlich Einzelfälle sind :-(, das ist
> erstmal Deine Meinung. Niemand zwingt Dich ins Bistro zu gehen, egal
> ob's nun an den Preisen oder an der Freundlichkeit des Personals liegt.
> Kein Angst ich will Dich nicht zum Gern-In-Speisewagen-Geher machen.
Ich bin ein "Gern-In-Speisewagen-Geher". Nur macht es mir in
Deutschland immer weniger Spaß.
[Mein Text]
> > ...Vorfällen im ICE berichten, wo das freundliche Mitropa-Team drei
> > Geschäftsleuten auf dem Weg nach Frankfurt am Main (Essensbestellung
> > kurz vor Fulda) das Essen bei der Durchfahrt durch Frankfurt Süd
> > serviert hat.
> Das waren bestimmt diese Genaration-Golf-Verschnitte bzw.
> Jung-Dynamisch-Klientel oder diese Boxpromoter-Typen mit Porschebrille
> und so die möglichst laut erzählen und telefonieren, damits jeder hört,
> wasse für tolle Hengste sind. Ach ja und dann wird noch über alles
> gemotzt, man kann sich's ja erlauben! :-) Was daran so schwer, den
> Kellner mal zu fragen, ob er es bis Station xy mit dem Essen schafft.
Haben die Generation-Golf-Verschnitte und die jungen dynamischen
Boxpromoter kein Recht auf eine Mahlzeit im Speisewagen? Das würde
auch erklären, wieso viele von denen, die lieber Golf spielen als Golf
fahren, gar nicht in Zügen zu finden sind.
> Klar hätte der Kellner auch sagen, können es dauert ein wenig länger, wo
> steigen sie denn aus. Egal ist, ob man meint in der knappen Stunde von
> Fulda bis Frankfurt müßte er es schaffen. Wie überall im Leben, steht
> und fällt das ganze mit dem Ton. Mit ein bisschen Höflichkeit
> beiderseits geht alles.
> Aber wer sich aufregen will, der regt sich auch auf.
Das ist kein künstliches Aufregen. Die jungen Herren saßen immerhin
schräg gegenüber von mir und waren eigentlich freundlich zum Personal.
Irgendwann waren sie auf der Suche nach Leidensgenossen und fragten
die anderen, wie lange sie schon auf das Essen warten. Die anderen
Restaurantgäste waren zum Teil wesentlich schneller bedient worden.
Eine kleine Nachfrage beim Kellner brachte die jungen Herren nicht
weiter, denn der Kellner meinte nur, daß das Essen bald kommen würde.
> Jörg Jonas wrote:
> > Für mich ist es reichlich abwegig, daß ein ICE-Restaurant es nicht
> > schaffen kann, in der Zeit von Fulda bis Frankfurt einen hungrigen
> > Gast zu sättigen.
>
> Es sei denn, eine Horde hungriger Gäste habe das BR ausgerechnet in
> Fulda gestürmt...
Selbst dann sollte der Gast, der sein Essen noch kurz vor Fulda
bestellt hat, das Essen auch vor der hungrigen Horde bekommen.
> "Jörg Jonas" schrieb:
> > Ein Urlaub ist immer unangenehm, wenn
> > sich das Gepäck unter fremden Händen verselbständigt hat.
>
> Hast Du schon mal was von den Gepäckschließfächern im IR gehört?
Ja. Da passen Koffer rein und kleinere Taschen, nicht aber große
Rucksäcke. Außerdem will es mir immer noch nicht in den Kopf rein,
wieso unser Gepäck im leeren Bistro keinen Platz gehabt haben soll.
tobias b koehler schrieb:
> Wenn ich mit dem Glacier-Express fahre, nutze ich auch immer den
> lokwechsel in Disentis zu einem einkauf am kiosk. Der speisewagen
> war mir immer zu teuer und voll.
Also beim Glacier ist die Sache eine ganz andere. Ich bin schon öfter
damit gefahren, gerade erst wieder im August. Wir haben auch ohne
Reservierung immer einen Platz im Speisewagen bekommen. Hängt allerdings
ein wenig davon ab, zu welcher Jahreszeit man fährt. In der Nach- bzw.
Zwischensaison ist es meist recht leer. Da man ja im Glacier o.ä. ja zum
Vergnügen fährt, sprich man ist im Urlaub und nicht auf Geschäftsreise
o.ä. ist die Frage nach dem Preis ein wenig zu relativieren. Es muß ja
nicht gleich ein 3-Gang-Menü sein. Aber so in Andermatt (da wird er erst
angehängt) in den Speisewagen und während der Tour über den Oberalppaß
essen, das hat schon was und ist mit nem Putenschnitzel im Mitropa-BR
nicht zu vergleichen. Von daher gelten dort ganz andere Maßstäbe. Als
der Franken noch nicht so hoch stand wie jetzt, war das dort sogar
billiger als in der Mitropa.
Übrigens laufen in einigen Umläufen zwei Speisewagen mit (letztens ab
Disentis Gourmino und Doppelspeisewagen im Zug), da findest Du bestimmt
einen Platz. Außerdem gibt's noch die Minibar im Glacier, die ist Dir
bestimmt auch zu teuer oder? Nichts für Ungut.
Schöne Grüße
Jan
-------------------------------------------------------------------
Wegen der unverbesserlichen Wessis, die dort hingezogen sind. Die
verdienen genug (nicht gut, denn auch fuer Wessis gibts nur Osttarif
und Soli muessen wir auch zahlen) und lassen sich selbst durch
unakzeptable Reisegeschwindigkeiten kaum abschrecken. Obwohl die Bahn
auch noch diese verschrecken wird.
Hans Friedrich Steffani
--
Hans Friedrich Steffani
Institut fuer Elektrische Maschinen und Antriebe, TU Chemnitz
mailto:hans.s...@e-technik.tu-chemnitz.de
http://www.tu-chemnitz.de/~hfst/
>Hast Du schon mal was von den Gepäckschließfächern im IR gehört?
Ja. Ich hatte einmal eine Tasche eingeschlossen und bekam das Fach
nicht mehr auf. Es war wohl der Mechanismus verklemmt. Ich rannte
durch den Zug auf der Suche nach dem Zf, weil ich 30 Minuten später
aussteigen wollte.
Der Zf konnte zunächst auch nicht helfen. Er holte dann eine großen
Schraubendreher. Weiter erzähle ich jetzt nicht, sonst kommen noch
dumme Schuljungs auf die Idee, anderer Leute Schließfach zu öffnen.
So habe ich gelernt
a) wie man eventuell nicht mehr an den Schließfachinhalt kommt
b) wie man locker in 5 Sekunden doch wieder rankommt. (Und natürlich
auch an fremde Fächer :-( )
Marc
"Jörg Jonas" schrieb:
> > Ich vermute, dass Du noch nicht so lange hier dabei bist, dass Du weisst,
> > wie oft JJ schon mit dem Zug gefahren ist und alle seine Erlebnisse im
> > Bistro/Speisewagen kennst...
> Wir könnten ihn ja auf meine Homepage mit den Reiseberichten schicken
> :-) Aber es wird ihn auch noch treffen und der Kellner wird ihn
> ignorieren...
Das ist mir im Speisewagen auch schon passiert, aber dann habe ich ja
immer noch die Möglichkeit aufzustehen und zu gehen, trotz eventuell
hungrigen Magens. An Erlebnissen aus Speisewagen sowohl Mitropa DB als
auch DSG, SSG bzw. auch Mitropa DR (wenn denn mal ein Wagen dran war)
kann ich auch reichlich erzählen. Das ist alles nichts gegen die
Gastro-Erlebnisse, die man so hatte als alles östlich von Helmstedt noch
in einem anderen Staat war, ich sage nur Interhotel Magdeburg usw. Da
kann einen nichts mehr richtig schocken diesbezüglich. Aber das ist
eigentlich OT
Schöne Grüße
Jan
>Was, da gibt`s Bier? Darf man das wirklich so nennen? Verstößt das mit
>dem Sirup nicht gegen das Reinheitsgebot? ;-))
Welches Reinheitsgebot? Die Bayern mußten ja schon wieder eine bittere
Niederlage aus Neufünfland hinnehmen: In einem Thüringer Archiv fand
sich ein älteres Reinheitsgebot als das biher bekannte ;-)
Außerdem kenne ich keinen Berliner, der Berliner Weiße trinkt. Das
sind doch alloes nur die Touris ...
>3.50DM für 0.3l ist hier Restaurant-Preis, 5 DM klar Discotheken-Niveau.
>In ner normalen Bierstube sind 3 DM üblich.
So sollte es sein.
>> nah und die Wege nach Reichenberg (CZ) oder Reichenau (PL) sind ja
>> überall bestens ausgeschildert ...
>Ich fürchte, die Wege nach Liberec und Bogatynia sind dies erst hinter
>der Grenze?
Büfürchten brauchst Du gar nix. Auf den deutschen Wegweisern an den
Straßen steht erst der deutsche Name und dann entweder in der gleichen
Größe (oder manchmal etwas kleiner) dahinter oder darunter der Name in
der fremden Landessprache. Egal wie, man findet sich also zurecht --
Einheimische und Fremde.
>Ich auch. Das Telefon im IR-Bistro muss als Spielzeug genügen. (Und
>ich benutze es sogar ab und an.)
Aha. Gibt's wenigstens Vorhänge zum zuziehen, wenn man mal 'ne 0190
666666-Nummer anruft? ;-)
>>Ich fürchte, die Wege nach Liberec und Bogatynia sind dies erst hinter
>>der Grenze?
> Büfürchten brauchst Du gar nix. Auf den deutschen Wegweisern an den
> Straßen steht erst der deutsche Name und dann entweder in der gleichen
> Größe (oder manchmal etwas kleiner) dahinter oder darunter der Name in
> der fremden Landessprache.
Ah ja, hat man also in dieser Hinsicht inzwischen gelernt. Ich kann mich
noch ganz gut erinnern, daß vor einigen Jahren auf Wegweisern (in der
Alt-BRD) _ausschließlich_ deutschsprachige Ortsnamen auftauchten, so z.B.
"Apenrade" in Flensburg oder "Lüttich" in Aachen.
Das ist allerdings keine deutsche Spezialität; andere Länder schaffen
sowas auch. Das geht in Belgien so weit, daß die Orte jeweils in der
Sprache des Landesteils ausgeschildert werden, in dem man sich gerade
befindet. Harmlos, solange sich die Ortsnamen ähneln ...
> Egal wie, man findet sich also zurecht --
> Einheimische und Fremde.
So soll es sein! :)
... Martin
> Robert Weemeyer <robert....@gmx.de> wrote:
>
> >Das Telefon im IR-Bistro muss als Spielzeug genügen. (Und
> >ich benutze es sogar ab und an.)
>
> Aha. Gibt's wenigstens Vorhänge zum zuziehen, wenn man mal 'ne 0190
> 666666-Nummer anruft? ;-)
Ich rufe eigentlich immer nur eine 0591-Nummer ein - um meinen Eltern
zu sagen, wann sie mich vom Bahnhof abholen können. (Ja, mit dem Auto.
Siehe Fahrplan der Verkehrsgemeinschaft Emsland Süd. Ziemlich schlecht
für eine Stadt von über 50000 Einwohnern, wenn abends um 18.30 Uhr der
letzte Bus fährt und am Sonntag gar nichts.)
Robert Weemeyer, Lingen (Ems)/Berlin
--
Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.
>Weißt du, welche Interregiolinien im nächsten Jahr eingestellt werden
>sollen? (Siehe "Bahn-Report", Heft 5/2000 (September/Oktober))
Nein, weiss ich nicht, klärst du mich auf?
Gefährdet sind wohl alle Nicht-Interzonen-IR, insbesondere an den Wochenenden
wegen der Kannibalisierung durch das SWT. Dieser Effekt tritt vermehrt auch
wochentags durch die immer weiter um sich greifenden Meck-Pomm-, Hopper-, usw.-
Tickets auf, da die Fahrzeiten bei Nutzung von Zügen des Regionalverkehrs oftmals
nicht signifikant länger sind, als bei IR-Benutzung. Zum Vergleich KA-F:
per ICE 62
per IR 82
per Nahverkehr 142
Minuten.
Auf dieser beispielhaft genannten Relation ist der Fahrzeitunterschied irgendwie
spürbarer als beispielsweise zwischen Berlin und Cottbus. Daher stehen derartige
FV-Züge aufgrund ausreichender Nutzung auch nicht zur Disposition.
[vorab: könntest Du bitte Deine Zeilenlänge etwas kürzen? Danke!]
> Gefährdet sind wohl alle Nicht-Interzonen-IR,
Auch einige Interzonen-IR Lübeck-Magdeburg, einige
Braunschweig- Berlin usw.
> insbesondere an den Wochenenden
> wegen der Kannibalisierung durch das SWT.
Die Erklärung mag für einzelne der Linien wie Berlin-Cottbus oder
Berlin-Stralsund zutreffen. Für andere Linien wie Lübeck-
Magdeburg oder Rostock - Berlin (wo ich die Züge in letzter
Zeit durchaus voll erlebte) ist sie aber einfach nur blanker
Unsinn. Tut mir leid, daß ich das so hart sagen muss.
> Auf dieser beispielhaft genannten Relation ist der Fahrzeitunterschied irgendwie
> spürbarer als beispielsweise zwischen Berlin und Cottbus. Daher stehen derartige
> FV-Züge aufgrund ausreichender Nutzung auch nicht zur Disposition.
Wahrscheinlich, weil der *Vorwand* die Züge sein leer, dortnicht
greift.
Die Logik der Bahn bei den geplanten Streichungen ist doch eine
andere und hat nur wenig mit der Auslastung der Züge zu tun:
Wenn die Länder in Zukunft die IR bezahlen, so bekommt die
Bahn das gleiche Geld wie früher, muß aber weniger Züge
fahren lassen, d.h. einige wenige ausgelastete fallen
als Ausgleich weg, also weniger Kosten. Mitunter kann die Bahn
dann noch weitere Fliegen mit der selben Klappe schlagen und
Strecken einstellen, und also obendrein auch noch die Kosten
für das Netz einsparen.
Das ist keine Fiktion; in Brandenburg fordert der Regionalbereichs-
leiter von Regio, zugleich Konzernbeauftragter, vom Land die
Abbestellung des Verkehrs auf mehreren Strecken, um die IR
zu finanzieren.
Simple ökonomische Logik der Bahn, einfach eine Fehlprodukt
der Bahnreform. Den Ländern bleibt da höchstens als Gegendruck-
mittel nur die Bestellung bei anderen Betreibern (in Ländern
wie Brandenburg, die der Bahn einen Gutteil ihrer Fahrzeug
bezahlt haben funktioniert das aber auch nur bedingt), oder
mein Vorschlag, die Abbestellung gut ausgelasteter Berufsverkehrs-
züge, die sich für die Bahn nach deren Angaben ja selbst rechnen
müßten.
-kut
> Das ist allerdings keine deutsche Spezialität; andere Länder schaffen
> sowas auch. Das geht in Belgien so weit, daß die Orte jeweils in der
> Sprache des Landesteils ausgeschildert werden, in dem man sich gerade
> befindet. Harmlos, solange sich die Ortsnamen ähneln ...
In Polen wurde oft nur der Grenzübergang ausgeschildert - mit dem Namen
des polnischen Grenzorts...
>Unterschied: Die Liufthansa verkauft im Flieger m.W. kein Essen.
>
Das hast Du schon mit dem Ticket bezahlt. Mich würde mal
interessieren, mit welchem Betrag die kalkulieren.
Gruß - Reinhard.
--
046°24,30'N
008°07,53'E
> Robert Weemeyer <robert....@gmx.de> wrote:
>
> >Weißt du, welche Interregiolinien im nächsten Jahr eingestellt werden
> >sollen? (Siehe "Bahn-Report", Heft 5/2000 (September/Oktober))
>
> Nein, weiss ich nicht, klärst du mich auf?
IR-Linie 12 Abschnitt Hamburg - Flensburg teilweise
(weniger Durchbindungen nach Dänemark,
Verkehrstageeinschränkungen)
IR-Linie 14 Abschnitt Cottbus - Görlitz komplett
Abschnitte Magdeburg - Berlin und
Bremen - Wilhelmshaven/Norddeich weitgehend
(m. W. keine IR mehr nach Wilhelmshaven und nur noch
ein Zugpaar nach Norddeich)
IR-Linie 15 Abschnitt Osnabrück - Cuxhaven komplett
IR-Linie 15A Lübeck - Hamburg komplett
(bis auf Zugpaar nach Puttgarden)
IR-Linie 19 Abschnitt Karlsruhe - Konstanz komplett
IR-Linie 20 Abschnitt Weimar - Gera - Chemnitz
IR-Linie 21 Abschnitt Würzburg - München komplett
IR-Linie 22 Abschnitt Düsseldorf - Hagen - Frankfurt komplett
IR-Linie 25 Abschnitt Hof - Regensburg komplett und
Kempten - Oberstdorf weitgehend
IR-Linie 26 Abschnitt Ulm - Lindau komplett
IR-Linie 27A Stuttgart - Nürnberg komplett
IR-Linie 34 Rostock - Berlin komplett
Berlin - Chemnitz: Streichung von zwei Zugpaaren,
Abfahrt von Lichtenberg statt Stadtbahn
IR-Linie 36 Stralsund - Berlin komplett
IR-Linie 39 Abschnitt Lübeck - Schwerin - Magdeburg komplett
IR Rennsteig zwischen Stuttgart und Würzburg
Alles ohne Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit. Wenn es so
kommt, gibt es z. B. keinen Fernverkehr Berlin - Ostsee mehr.
Robert Weemeyer, Berlin
> Wenn das Land nun gut besetzte Züge abbestellt, fahren diese
> eben nicht. Sie werden nicht von DB Regio oder einem anderen
> ohne Bestellung gefahren.
Das ist die Frage. Dass DB Regio die beleidigte Leberwurst spielt und
ohne Bestellung selbst einen gewinnbringenden Zug nicht fahren ließe,
kann ich mir vorstellen.
Ein anderes Unternehmen, das in die Bresche springen könnte, hätte
allerdings das Problem, an geeignete Personenwagen zu kommen. Ganz
kurzfristig ginge das jedenfalls nicht.
Ob Berufsverkehrszüge ohne Zuschüsse funktionieren könnten, müsste
man erst mit spitzem Bleistift nachprüfen. Klar, wenn ich zum Bei-
spiel an einige Züge zwischen Köln und Bonn denke (sechs Silberlinge
rappelvoll), dann sollte man meinen, dass das auch ohne Zuschuss gehen
müsste. Allerdings würden die Züge dann womöglich in Bonn Hbf enden,
wo die meisten Fahrgäste aussteigen.
> Alternativ würde ich eher den Ländern vorschlagen, sämtliche
> Nahverkehrsleistungen auszuschreiben.
Alle Strecken auf einen Schlag würde nicht so viel bringen, weil die
Privaten nicht so schnell so große Kapazitäten aufbauen könnten. Die
meisten Aufträge würde sich DB Regio an Land ziehen. Und weil alle
Strecken für zehn Jahre vergeben wurden, kommen dann zehn Jahre lang
keine neuen Ausschreibungen mehr ...
> Den Riesenposten "Trasse" bei den Bestellungen bekommt man damit
> aber nicht kleiner. Das ist ein Fehler im System.
Richtig. Ohne die Trasse wäre so mancher Nahverkehrszug eigen-
wirtschaftlich und so mancher Interregio nicht gefährdet.
Robert Weemeyer, Berlin
> >Auch einige Interzonen-IR Lübeck-Magdeburg, einige
> >Braunschweig- Berlin usw.
>
> Also abgesehen von den paar km von HL bis Herrnburg ist die erstere wohl ein
> reiner Binnenneufünflandzug,
Schon klar ;-).
> Bei zweiterer Linie beträgt z.B. zwischen Berlin und Magdeburg der
> Fahrzeitunterschied zum RE (der häufig verkehrt) gerade mal 10 Minuten. Und gilt
Der RE verkehrt alle 2 Stunden, genauso oft wie der IR. Und wenn
man den IR nicht künstlich aufhalten würde, wäre er schneller.
Aus heutiger Sicht könnte man fast Absicht vermuten...
Oder kennst Du einen *rationalen* Grund, warum der IR von
Bernau nach Stralsund ganz 10 Minuten schneller ist, als
die RB, obwohl jene 15 Halte mehr hat?
> in diesen IR das Brandenburg-Ticket? Nein. Und was kostet es mit dem IR für einen
> Familienausflug (2EW, 2Ki) von MD nach B u.z.? Und wie sieht die preisliche
> Alternative im RE dazu aus?
Exakt genauso. Magdeburg liegt nicht in Brandenburg.
Und Leute, die auf den Gedanken kommen, zu stückeln,
(Brandenburg-Ticket+ Sachsen-Anhalt-Ticket = 80 DM;
wenn die Leute in Berlin noch mit der S-Bahn zum RE
fahren müssen, so kommen nochmal gut 10DM hinzu;
Brandenburg-Ticket gilt nicht in der S-Bahn)
und wirklich nicht in den Sperrzeiten fahren, haben
BahnCards. Die Ersparnis ist marginal.
In den IR zur Küste gilt übrigens das günstige
Ostsee-Ticket. Daran kanns einfach nicht liegen.
> Wundert dich bei dieser zu DB R&T mit Staatsknete hausgemachten Konkurrenz der
> Wunsch solche IR loszuwerden?
Nochmal: diese Behauptung mag in Ausnahmefällen richtig
sein. Im Regelfall ist sie schlichtweg falsch.
> Aber in Schwerin erst die
> A20 durchboxen und dann über verschwindende IR lamentieren ist m. E. schlechter
> Stil.
Meine Meinung zur rot-rosa Verkehrspolitik in MeckPomm habe
ich hier bereits mehrfach geäußert.
> Wenn die IR denn nun wirklich halbwegs ausgelastet sind, sollte deren Bestand
> eigentlich gewährleistet sein.
Nochmal: *halbwegs* ausgelastet reicht dafür eben nicht.
> Die bestehenden Einnahmen (Fahrkartenerlöse Nah + Fern und Bestellungen)
> scheinen der DB für das Erstellen der Verkehrsleistungen nicht zu reichen,
> folglich will sie für das gleiche Geld weniger Zugkm erbringen, bzw. für deren
> Konstanz mehr Geld.
Exakt so sieht es aus. Wenn man das gleiche Geld mit weniger
Aufwand einstreichen kann, warum sollte man es nicht machen?
> >mein Vorschlag, die Abbestellung gut ausgelasteter Berufsverkehrs-
> >züge, die sich für die Bahn nach deren Angaben ja selbst rechnen
> >müßten.
>
> Moment, für den Nahverkehr erhalten die Länder Finanzmittel vom Bund die als
> Komplement zu den Fahrgeldeinnahmen, für die Bedienung mit einer bestimmten
> Verkehrsmenge im Nahverkehr eines bestimmten Fahrplanjahres (welches war das
> nochmal?) diente. Ob bei dieser Verkehrsmenge viele gutbesetzte Züge dabei waren
> oder nicht, ist irrelevant.
93/94.
Bei dieser Verkehrsmenge waren die heutigen IR eben *nicht* dabei;
wenn Du das als Basis nimmst, so dürfte die Bahn gar keine IR streichen.
> Ausgehend von dieser Basis können die Länder nun mehr oder weniger oder anders
> verteilt Verkehrsleistungen, sei es bei DB Regio oder einem anderen EVU bestellen.
> Man möge mich korrigieren, wenn ich falsch liege, aber so meine ich die
> Regionalisierung noch irgendwo im Hinterkopf behalten zu haben. Wenn das Land nun
> gut besetzte Züge abbestellt, fahren diese eben nicht.
Es ist die Logik oder der Vorwand der Bahn, daß sich Züge
unter 150 Fahrgästen nicht rechnen; *das* ist die
Begründung für die IR-Streichung. Nach eben dieser Logik
rechnen sich Züge über 150 Fahrgästen also, und brauchen also
nicht von den Ländern bezuschußt werden.
> Alternativ würde ich eher den Ländern vorschlagen, sämtliche
> Nahverkehrsleistungen auszuschreiben.
Entsprechendes deutete Eggert, MeckPomm, bereits an, aber
ich bezweifele, ob er das durchhält. In Brandenburg wage
ich auszuschließen, daß das passiert. Im übrigen, so gut
das mit dem Ausschreiben klingt: Kennst Du ein Unternehmen,
das soviel passendes Wagenmaterial hat, um eine IR-Linie
zu ersetzen? Oder, sagen wir, 30% der NV-Leistungen?
> Das ist ein Fehler im System.
Da sind wir uns einig.
-kut
> Jörg Jonas <joerg...@gmx.de> wrote:
> : PEG: Dose Bier, 0,5 l, zum Mitnehmen an den Platz für 1,50 DM
> : Hier kann ich sogar den Zug mit dem Zug vergleichen. Während der
> : Zugpreis der Mitropa etwa 500 Prozent Gewinn verspricht, verkauft die
> : PEG die Bierdosen nur etwa mit 50 Prozent Gewinn.
>
> Wobei das Bier dort allerdings warm ist.
> Neulich erlebt, wie der PEG-Kutscher den 20-Min.Halt in
> Pritzwalk nutzte, um sich bei "Cool mit der Bahn" eine
> kalte Cola zu kaufen, statt auf seine eigene
> zurückzugreifen.
Naja - einige der Triebwagen haben vorne eine elektrische Kühlbox.
Wenn man einen von denen erwischt, hat man auch kaltes Bier (, Cola,
Fanta, ...).
Selbst die warmen Bierdosen sind mir zum Preis von 1,50 DB
sympatischer als die kalten von der Mitropa. Im "Cool mit der Bahn"
kostet das Bier allerdings auch nur 1,50 DM, so daß es für den
PEG-Kutscher egal ist.
>IR-Linie 25 Abschnitt Hof - Regensburg komplett und
Aha, dann nur noch mit dem Auto von Chemnitz nach Muenchen?
>IR-Linie 39 Abschnitt Lübeck - Schwerin - Magdeburg komplett
Und Chemnitz-Luebeck?
Hans Friedrich Steffani
>>IR-Linie 25 Abschnitt Hof - Regensburg komplett und
>
>Aha, dann nur noch mit dem Auto von Chemnitz nach Muenchen?
Da darfst Du dann den superdupertollen ICE TDi
über die Weltstadt Bayreuth benutzen um dann in Nürnberg in den IC(E) nach
München umzusteigen. Aber willst du nicht eh immer ins ganz mittlerweile debe
bekannte Markt Indersdorf?
Da empfiehlt sich der BahnCardTarif von AVIS: AFAIR ein Golf
(oder so) ein Wochenende lang für 139,- DM, km unbegrenzt, inkl. aller Taxes. :-
(
Nach Einführung der Loco-Preise (soll jetzt ja zeitgleich mit dem Euro
passieren) ist jedoch der Weg über den Du fährst und welchen Zugtyp du dann
benutzt, preislich egal.
Aber soll da nicht künftig, neben den Wochendpendler D-Zügen (für Dich leider zu
den falschen Tagen) ein einzelnes ICE-Paar DD - C - Hof - M fahren? Und dann
bliebe auch noch der IR B - L - Hof - M mit Korrespondenzanschluss aus C.
>
>>IR-Linie 39 Abschnitt Lübeck - Schwerin - Magdeburg komplett
>
>Und Chemnitz-Luebeck?
Das wäre eigentlich kein Problem, wenn ...
die IR C-B nicht auch etwas ausgedünnt wurden, und die verbleibenden in Berlin
weiterhin über die Stadtbahn führen, wo sie (noch) Anschluss an die IC nach
Hamburg haben.
Es kommen wohl harte Zeiten auf dich zu.
Aber ich kann die Liste so nicht glauben, d.h. ich glaube schon, das das die
Züge sind; die R&T gerne auflassen würde, aber ob sie das gegenüber den Ländern
so durchsetzt, wage ich zu bezweifeln. Zu mächtig scheinen mir deren
Möglichkeiten, wenn sie denn wollen: das Zuckerbrot der IR-(Mit-)Finanzierung und
die Peitsche der Beauftragung anderer EVUs mit Nahverkehrsleistungen, wobei
letzteres nicht so kurzfristig in massivem Umfang möglich sein dürfte. Und gab es
da nicht Gespräche zwischen DB und VCD, ProBahn etc.? Kam da irgendwas zu dieser
Thematik zur Sprache, Ergebnisse?
Robert Weemeyer wrote:
>
> > >Weißt du, welche Interregiolinien im nächsten Jahr eingestellt werden
> > >sollen? (Siehe "Bahn-Report", Heft 5/2000 (September/Oktober))
> >
> > Nein, weiss ich nicht, klärst du mich auf?
>
> Alles ohne Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit.
fehlen tut z.B. der Abschnitt Rostock-Stralsund der Linie
Hamburg-Stralsund.
> Wenn es so
> kommt, gibt es z. B. keinen Fernverkehr Berlin - Ostsee mehr.
Richtig und Richtung Rügen auch nicht mehr.
Bye Kai
Viele Grüße,
Jan Marco Funke
>Oder kennst Du einen *rationalen* Grund, warum der IR von
>Bernau nach Stralsund ganz 10 Minuten schneller ist, als
>die RB, obwohl jene 15 Halte mehr hat?
Nö. Die Fahrzeiten sind mir auch oftmals ein Rätsel. Selbst auf der jetzt für
160 km/h ausgebauten Strecke zwischen HH und HRO schafft der IR gerade mal einen
Schnitt von 90 km/h. Das ist für die eingesetzten Mittel und die mögliche Vmax
einfach zu wenig, so 120 km/h sollten es schon sein. Auch bei Stralsund Berlin
müsste der IR diese Strecke so in etwa 2h40 min zurücklegen können, wenngleich
der Reisezeitunterschied zwischen oft und selten haltenden Zügen umso geringer
ist, je niedriger die Streckenhöchstgeschwindigkeit ist (in diesem Falle bei 120
km/h).
>
>> in diesen IR das Brandenburg-Ticket? Nein. Und was kostet es mit dem IR für
einen
>> Familienausflug (2EW, 2Ki) von MD nach B u.z.? Und wie sieht die preisliche
>> Alternative im RE dazu aus?
>
>Exakt genauso. Magdeburg liegt nicht in Brandenburg.
Für den üblicherweise am Wochenende stattfinden Familienausflug reicht hier das
SWT, wenngleich ich zugeben muss, das dass aus meiner Argumentation mit dem
Brandenburg-Ticket nicht hervorgeht.
>> Wenn die IR denn nun wirklich halbwegs ausgelastet sind, sollte deren
Bestand
>> eigentlich gewährleistet sein.
>
>Nochmal: *halbwegs* ausgelastet reicht dafür eben nicht.
Mir scheint halbwegs hat hier unzerschiedliche Auslastungsgrade als
definitionsbasis. Ich verstehe darunter einen "klassischen IR" (6 x Bim, 1* Aim,
1* ARim) mit rund 420 Plätzen, der zu einem Drittel ausgelastet ist und damit
liegt man ungefähr bei den ominösen 150 fahrgästen je Zug. DB-seitig wird als
kommerziell interessant eher der 10-Wagen-Zug mit Auslastungen oberhalb der 50%-
Marke angestrebt, das liegt dann so bei 300/Pax je Zug. Der genannte Systemfehler
bewirkt nunmal praktisch identische Fixkosten für diesen Zug und einen 750 Platz-
ICE mit 75% Auslastung (die er allerdings meines Wissens im Durchschnitt auf
keiner Linie erreicht).
>Bei dieser Verkehrsmenge waren die heutigen IR eben *nicht* dabei;
>wenn Du das als Basis nimmst, so dürfte die Bahn gar keine IR streichen.
Natürlich waren sie nicht dabei, sondern eine "freiwillige" Leistung der DB,
weshalb sie sich jegliche Einmischung über deren Beibehaltung oder Wegfall auch
verbittet.
>> Alternativ würde ich eher den Ländern vorschlagen, sämtliche
>> Nahverkehrsleistungen auszuschreiben.
>
>Entsprechendes deutete Eggert, MeckPomm, bereits an, aber
>ich bezweifele, ob er das durchhält. In Brandenburg wage
>ich auszuschließen, daß das passiert. Im übrigen, so gut
>das mit dem Ausschreiben klingt: Kennst Du ein Unternehmen,
>das soviel passendes Wagenmaterial hat, um eine IR-Linie
>zu ersetzen? Oder, sagen wir, 30% der NV-Leistungen?
Die IR-Linie HRO-B einem Dritten zu übertragen ist easy. Der schafft das bei
einem 6-Stunden-Umlauf mit drei Zuggarnituren. Bei dem durchschnittlichen
Aufkommen und den derzeitigen Reisegeschwindigkeiten, brächte das sogar die AVG
mit drei Garnituren je eines konventionellen und eines Bistro-Stadtbahnwagens hin.
Mit Aufkommenspitzen wird das allerdings dann problematisch (aber die Wagen
haben auch Stehplätze), ggf. dazu noch ein Zusatzfahrzeug für eben diese Spitzen.
Aber ernsthaft mit neun Euro-Express-Wagen (+1 Reserve) wäre diese Linie schon zu
schaukeln. Und bei einer solchen Ganzjahresauslastung würde sich das Reisebüro
Müller als Eigentümer (?) der wagen schon überlegen, ob es stattdessen nicht mal
ein paar seiner Kegelsonderzüge hintenanstellt, bzw. mit Fremdwagen (die könnten
ja dann von der DB sein) fährt.
>Genau...Rijsel für Lille, z.B.
Eben dieses Beispiel fiel mir auch ein, just bevor ich diese Message
las. Und noch Bergen/Mons...
Salut, Manfred
Oliver Schnell wrote:
>
> Aber soll da nicht künftig, neben den Wochendpendler D-Zügen (für Dich leider zu
> den falschen Tagen) ein einzelnes ICE-Paar DD - C - Hof - M fahren?
Ja, aber angeblich nur, weil in München die Unterhaltung der Züge
durchgeführt werden soll.
> Und dann
> bliebe auch noch der IR B - L - Hof - M
Ich meine mich zu erinnern, dass auch der gut gefü^^^unrentabel ist und
gestrichen werden soll.
> mit Korrespondenzanschluss aus C.
Der derzeit nicht besteht und erst ab 5.XI. wieder eingerichtet
werden sollte. Hauptsache die Kunden sind erstmal mehr Geld oder
ihre Lust zum Bahnfahren los. Ähnlich wie derzeit in der Relation
Nürnberg-Bad Steben, da verlassen planmässig die RB nach Bad Steben
Hof um 18.37, die D-Züge aus Nürnberg kommen um, richtig, 18.37 in
Hof an. Gewartet wird oftmals, nur wissen Hafas etc. das nicht. :-(
Gruss
Bastian
>In Polen wurde oft nur der Grenzübergang ausgeschildert - mit dem Namen
>des polnischen Grenzorts...
... besonders bei Autobahnen sehr verwirrend.
Hm. Ein richtiges System sehe ich bei denen tasächlich nicht. Wenn man
in Königsberg/Neumark aus der Stadt herausfährt, dann kommt ein
Straßenschild , wo der Weg links auf der Straße PL 124 (D = 158) nach
"Osinów Dolny" (Niederwutzen) gewiesen wird. Rechts geht's auf der
Straße PL 123 (D = 166) nach Schwedt -- und nur dorthin ... Auf
anderen Wegweisern zu diesem Grenzübergang (v. a. im Raum Stettin) ist
"Krajnik Dolny" (Nieder Kränig) angeschrieben.
Wer übrigens die 158 über Hohenwutzen fährt, sollte mal aufmerksam auf
die Reste der Eisenbahnstrecke nach Zehden achten. In Hohenwutzen
benutzten Bahn und Straße die Oderbrücke gemeinsam.
Reinhard
> Bei zweiterer Linie beträgt z.B. zwischen Berlin und Magdeburg der
> Fahrzeitunterschied zum RE (der häufig verkehrt) gerade mal 10 Minuten. Und gilt
> in diesen IR das Brandenburg-Ticket? Nein. Und was kostet es mit dem IR für einen
> Familienausflug (2EW, 2Ki) von MD nach B u.z.? Und wie sieht die preisliche
> Alternative im RE dazu aus?
>
> Wundert dich bei dieser zu DB R&T mit Staatsknete hausgemachten Konkurrenz der
> Wunsch solche IR loszuwerden?
Wenn IR und RE ähnliche Haltestellenabstände haben, biete sich gerade
für Mittelstreckenreisende eine Tarifierung an, die die Nutzung beider
Zugarten ermöglicht. In etlichen Verkehrsverbünden und etlichen
Bundesländern geht das, teils mit Aufpreisregelung, teils ohne.
> Da empfiehlt sich der BahnCardTarif von AVIS: AFAIR ein Golf
> (oder so) ein Wochenende lang für 139,- DM, km unbegrenzt, inkl. aller Taxes. :-
> (
Beim RMV ist MinOilTax eingeschlossen, bei AVIS auch? Allerdings: die
Klimeter sind beim RMV nicht frei.
Laut HAFAS-Auskunft für 2001 fährt diese Zug weiterhin täglich.
Insgesamt fahren noch drei Zugpaare ( Morgens 7:34, 11:?? und abends )
http://bahn.hafas.de/bin/query.exe/ds
Gruß Frank
`Ihre Eingabe "15.06.00" liegt außerhalb der Fahrplangültigkeit vom
01.08.00 bis zum 09.06.01. `
Fahplanwechsel ist nicht am 1.1.2001!
Gruß, Frank
--
Jeder, der auf der Fahrkarte und im Zug zwischen erster und
zweiter Klasse unterscheiden kann, setze sich entsprechend, beim Rest
der Fahrgäste setze das Zugpersonal entsprechend. [Ulf Kutzner]
M-R ist z.T. recht gut gefuellt. Aber vielleicht wird diese Strecke dann
den Fpl-Wechsel drauf "angebotsoptimiert".
Ich erinnere mich hier noch an eine IR-Fahrt, an dem die E18 08 fuhr.
Mit Halt in Freising und Landshut war Regensburg in 1h15 erreicht
(Fahrplanmaessig 1h20). Wohlgemerkt: die 5 min waren nur im Abschnitt
Landshut-Regensburg (62km) herausgefahren worden, da der IR in Landshut
ja plan abfuhr.
Tom
> >Oder kennst Du einen *rationalen* Grund, warum der IR von
> >Bernau nach Stralsund ganz 10 Minuten schneller ist, als
> >die RB, obwohl jene 15 Halte mehr hat?
>
> Nö. Die Fahrzeiten sind mir auch oftmals ein Rätsel.
> [...] wenngleich
> der Reisezeitunterschied zwischen oft und selten haltenden Zügen umso geringer
> ist, je niedriger die Streckenhöchstgeschwindigkeit ist (in diesem Falle bei 120
> km/h).
Ja, wobei 120 km/h sooo niedrig nun auch wieder nicht ist.
2 Minuten pro Halt sollten schon im Durchschnitt draufgehen.
Als neulich 2 Radfahrer (einer davon ich) in Seehausen
Uckermark aus der RB22 aussteigen wollten, hat allein die
Standzeit 5 Minuten gedauert, weil irgendein Trottel die Tür des
keineswegs überfüllten Packwagen mit seinem Anhänger so blockierte,
daß der nicht wegzukriegen war.
[Berlin - Magdeburg]
> Für den üblicherweise am Wochenende stattfinden Familienausflug reicht hier das
> SWT, wenngleich ich zugeben muss, das dass aus meiner Argumentation mit dem
> Brandenburg-Ticket nicht hervorgeht.
Ja, wobei eine Familie einen SWT-Ausflug Magdeburg-Berlin genau
einmal macht. Das ist nach Kappung der Verbindung über Dessau
die SWT-Jagdstrecke Berlin-Kassel und weiter. Das tut man sich
als Familie nicht freiwillig an.
> >Bei dieser Verkehrsmenge waren die heutigen IR eben *nicht* dabei;
> >wenn Du das als Basis nimmst, so dürfte die Bahn gar keine IR streichen.
>
> Natürlich waren sie nicht dabei, sondern eine "freiwillige" Leistung der DB,
> weshalb sie sich jegliche Einmischung über deren Beibehaltung oder Wegfall auch
> verbittet.
Richtig. Aber die Verkehrspläne in allen Bundesländern stützen sich
auf diese Leistungen. Und eine Einbeziehung der IR in die von den
Ländern zu bestellenden Leistungen wäre ein massiver Kostenvorteil
für die Bahn, höhere Auslastung und durchschnittlich höhere
Wegstrecken, damit einfache Fahrgeldsicherung (siehe anderer Thread).
Verständlich; und deswegen halte ich es für dringend erforderlich,
ich wiederhole mich jetzt:
Wenn die Bahn über die Bezahlung habvoller IR nachdenkt, sollten
die Länder genauso nachdenken, warum sie volle RE
subventionieren sollten.
> Die IR-Linie HRO-B einem Dritten zu übertragen ist easy. Der schafft das bei
> einem 6-Stunden-Umlauf mit drei Zuggarnituren. Bei dem durchschnittlichen
> Aufkommen und den derzeitigen Reisegeschwindigkeiten, brächte das sogar die AVG
> mit drei Garnituren je eines konventionellen und eines Bistro-Stadtbahnwagens > hin.
Nicht gegen Dich, aber mir scheint die Bahn hängt auch der
Illusion nach, daß die Auslastung der Züge irgendwo in der
Nähe des Durchschnitts läge. Tut sie nicht, auf der Straße
ist es genauso.
> Mit Aufkommenspitzen wird das allerdings dann problematisch (aber die Wagen
> haben auch Stehplätze),
Ich habe die 6-Wagen IR schon mehrfach voll gesehen, dazu ca. 60
Fahrräder. Nein, nicht 1988 oder 1995 (obwohl seit 1995 schon
etliche Reisende vertrieben wurden), sondern 2000.
> Aber ernsthaft mit neun Euro-Express-Wagen (+1 Reserve) wäre diese Linie schon zu
> schaukeln.
Im Durchschnitt...
Im Sommer brauchst Du definitiv mehr. Und wenn die Züge nicht
mehr halb so schnell wie das Auto, doppelt so schnell wie das
Fahrrad sind (ich wiederhole mich schon wieder), sprich nicht
mehr das Gegurke über Spandau machen, erst recht mehr.
[Das ist auch ein Punkt, der mich an der Sache grundsätzlich so
ärgert: nicht über Verbesserungen nachzudenken, die etwas bringen
könnte, sondern lieber gleich: Laß die Länder es doch machen]
Aber anderseits sollten Altwagen, namentlich Altpackwagen
eigentlich nicht zu teuer sein.
> bzw. mit Fremdwagen (die könnten
> ja dann von der DB sein) fährt.
;-)
-kut
Also bei mir klappt die Auskunft für Termine in 2001 !
http://bahn.hafas.de/bin/query.exe/ds
Ich fahr aber trotzdem wieder Auto, weil Berlin Marktredwitz einfach zu
lange fährt. Mit Auto spar ich fast drei Stunden !
Gruß Frank
> > `Ihre Eingabe "15.06.00" liegt außerhalb der Fahrplangültigkeit vom
> > 01.08.00 bis zum 09.06.01. `
> >
> > Fahplanwechsel ist nicht am 1.1.2001!
> >
> > Gruß, Frank
>
> Also bei mir klappt die Auskunft für Termine in 2001 !
Ich nehme an, bis zum 9.6., wie oben angegeben.
> > http://bahn.hafas.de/bin/query.exe/ds
>
> `Ihre Eingabe "15.06.00" liegt außerhalb der Fahrplangültigkeit vom
> 01.08.00 bis zum 09.06.01. `
>
> Fahplanwechsel ist nicht am 1.1.2001!
Nun, am 1.8. war auch kein großer Fahrplanwechsel, aber man wollte bei
der Einspielung für 2001 wohl nicht noch einmal die Daten von
Mai/Juni/Juli 2000 mitnehmen...
>Also bei mir klappt die Auskunft für Termine in 2001 !
>http://bahn.hafas.de/bin/query.exe/ds
Dann sag mir mal, wie ich am 15.06.2001 von Hameln nach Dresden-Neustadt
komme ;-)
Am 10.06.2001 ist Fahrplanwechsel und nur das hat Frank gesagt.
Gruß
Andreas
--
Jetzt sind wir 15, dann kommen noch einmal 5 dazu, das sind dann
schonmal 17. [Helmut Kohl]
"Jörg Jonas" schrieb:
> MITROPA: Dose Bier, 0,5 l, zum Mitnehmen an den Platz für 5,20 DM
> PEG: Dose Bier, 0,5 l, zum Mitnehmen an den Platz für 1,50 DM
Die Mitropa läßt sich aber nur einige Artikel (nämlich die, die
Reisenden dringend brauchen) so unverschämt teuer zahlen. Ein "Bounty"
kostet, wenn ich mich recht erinnere, 1,50 DM. Im Einkauf dürfte eines
an die 0,40 DM kosten, also fast viermal so teuer. Ne 0,33 Cola (sofern
es das überhaupt noch gibt) kostete neulich 4,20 DM, ist circa. 10mal so
teuer.
Grüße
MhD
--
* Martin H. Duffner (MhD) Fax (49) 7722 3605
* 78098 Nussbach (Schwarzwaldbahn)
*
* Die Schwarzwaldbahn-Page: http://www.schwarzwaldbahn.net
* << Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten ist eine Konstante.
* Die Bevölkerung wächst. >>
Kai Garlipp schrieb:
> fehlen tut z.B. der Abschnitt Rostock-Stralsund der Linie
> Hamburg-Stralsund.
HH-HST soll zur IC-Linie "befördert" werden.
> [...] sind das alle IR-Linien oder werden dort noch weitere
> (Linien/Züge) erwähnt, die irgendwann gestrichen werden sollen?
> Sind dort auch schon IC's genannt, die wegfallen sollen (z.B. nach
> Berchtesgarden oder so)?
Nein, da steht nur allgemein (S. 11):
| Unterdessen regt sich heftigster Protest gegen die Bahn-Pläne, die
| auch Auswirkungen auf die IC-Verbindungen außerhalb des Kernnetzes
| haben werden.
Robert Weemeyer, Berlin
--
--
"Herr, deine Güte recht, so weit der Himmel geht,
und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen." (Ps 36,6)
> Im "Cool mit der Bahn"
> kostet das Bier allerdings auch nur 1,50 DM, so daß es für den
> PEG-Kutscher egal ist.
Dieser Lokalität in der Bahnhofshalle von Pritzwalk fand ich aller-
dings nicht besonders gediegen. Ich habe dort sicherheitshalber nur
was Verpacktes gekauft. Auch die Toiletten sind nicht so toll, wie man
das erwarten könnte.
Robert Weemeyer, Berlin
Oliver Schnell wrote:
>
> Aber ich kann die Liste so nicht glauben, d.h. ich glaube schon, das das die
> Züge sind; die R&T gerne auflassen würde, aber ob sie das gegenüber den Ländern
> so durchsetzt, wage ich zu bezweifeln. Zu mächtig scheinen mir deren
> Möglichkeiten, wenn sie denn wollen: das Zuckerbrot der IR-(Mit-)Finanzierung und
> die Peitsche der Beauftragung anderer EVUs mit Nahverkehrsleistungen, wobei
> letzteres nicht so kurzfristig in massivem Umfang möglich sein dürfte.
Ich bin mir nicht sicher, ob die Länder sich durchsetzen. Einige stellen
sich einfach dumm an und man hat den Eindruck, sie lassen sich von der
DB über den Tisch ziehen.
Andere werden mit NBS geködert oder irgendwo einem ICE-Halt geködert.
Ein Beispiel (auf einer Ebene weiter drunten): Der OB von Landshut hat
eine Pressemitteilung rausgelassen, dass Landshut jetzt ja irgendwann
den Anschluss an die grosse weite Welt bekommt, weil nach DB-Plänen
(oder sind die schon überholt) dort zweimal am Tag (1x je Richtung) ein
ICE-TD halten soll. Die Verschechterungen bei den IRs und dem EC wurden
nicht erwähnt. Es gibt halt politische Mandatsträger, die Bahn unterhalb
der Ebene ICE gar nicht wahrnehmen. Landshut hat ja schon eine Weile
DB-Fernverkehr und es gab (und gibt noch) einige direkte Verbindungen
(z.B. nach Berlin und Prag, früher auch mal nach Zürich). In Zukunft ist
es (mit Glück) nur noch Dresden und München - aber dies wird vom OB als
Quantensprung im Anschluß Landshuts an den Schienenfernverkehr gefeiert.
Oder Thüringen: Ist nur an der NBS über Erfurt interessiert. Der in
Ost-West-Richtung verkehrende IR quält sich durch Langsamfahrstellen.
Klar, dass der dann nicht besonders attraktiv ist und keine vernünftige
Auslastung erzielt. Anstatt das Druck ausgeübt wird, damit die DB die
Strecken instandsetzt, will das Land in erster Linie die NBS. Keine
guten Voraussetzungen.
Und woanders wird es nicht viel anders sein.
Grüße
Edmund
-- mailto:e.laut...@gmx.de
-- http://www.fortunecity.de/anlagen/ruhe/99/
Oliver Schnell wrote:
[zu den geplanten IR-Kürzungen]
> Und gab es
> da nicht Gespräche zwischen DB und VCD, ProBahn etc.? Kam da irgendwas zu dieser
> Thematik zur Sprache, Ergebnisse?
Mein Kenntnisstand ist wie folgt:
Vor einiger Zeit hat die DB schon mal versucht massiv IR zu streichen
(m.W. mit Ziel Fahrplanperiode 99/00). Dies wurde damals recht
kurzfristig bekannt. Daraufhin gab es ein Gespräch zwischen DB und
Fahrgastverbänden. Die DB hat dann von diesen geplanten Kürzungen nur
sehr wenig umgesetzt (z.B. Stuttgart - München fiel damals weg).
Zu den jetzt geplanten Kürzungen verweigert die DB den Dialog mit
Fahrgastverbänden. Forum für den Dialog zwischen Verbänden und DB war
bisher u.a. das sogenannte Kundenforum (es gibt wohl auch noch Gepräche
zum Thema Tarif in einem anderen Gremium). Angeblich will die DB dies
nun aber auflösen und mit den einzelnen Verbänden nur noch getrennt
reden. Das läßt nichts Gutes erwarten.
> > Im "Cool mit der Bahn"
> > kostet das Bier allerdings auch nur 1,50 DM, so daß es für den
> > PEG-Kutscher egal ist.
>
> Dieser Lokalität in der Bahnhofshalle von Pritzwalk fand ich aller-
> dings nicht besonders gediegen.
Jau, gediegen ist wahrlich nicht der richtige Ausdruck
dafür. Aber dennoch, man muß sie mal gesehen haben. Ich
hab mal erlebt, wie zwei Leute, die sicher nicht zur
Pritzwalker Hai Soßeiitie gehörten, dort ihr Bier tranken,
und der eine hat Opernarien gesungen. Er hatte eine
gute Stimme, und in der Halle....
> Ich habe dort sicherheitshalber nur
> was Verpacktes gekauft.
Das pflege ich, wenn es Alternativen gibt, möglichst
zu vermeiden.. solange nicht alles vor Fliegen steht...
-kut
"Martin H. Duffner" wrote:
>
> > fehlen tut z.B. der Abschnitt Rostock-Stralsund der Linie
> > Hamburg-Stralsund.
>
> HH-HST soll zur IC-Linie "befördert" werden.
Wie war das nochmal mit Teufel und Belzebub? Diese Fahrpreiserhöhung
dürfte dann wieder welche in die Regionalzüge bzw. den fahrbaren
Untersatz locken.
Bye Kai
> Frank Fuerst <fan...@gmx.net> schrieb in im Newsbeitrag:
> > `Ihre Eingabe "15.06.00" liegt außerhalb der Fahrplangültigkeit vom
> > 01.08.00 bis zum 09.06.01. `
>
> Also bei mir klappt die Auskunft für Termine in 2001 !
Was hat der 15.06.00 mit dem Jahre 2001 zu tun?
Holger
> "Jörg Jonas" schrieb:
> > MITROPA: Dose Bier, 0,5 l, zum Mitnehmen an den Platz für 5,20 DM
> > PEG: Dose Bier, 0,5 l, zum Mitnehmen an den Platz für 1,50 DM
>
> Die Mitropa läßt sich aber nur einige Artikel (nämlich die, die
> Reisenden dringend brauchen) so unverschämt teuer zahlen. Ein "Bounty"
> kostet, wenn ich mich recht erinnere, 1,50 DM. Im Einkauf dürfte eines
> an die 0,40 DM kosten, also fast viermal so teuer. Ne 0,33 Cola (sofern
> es das überhaupt noch gibt) kostete neulich 4,20 DM, ist circa. 10mal so
> teuer.
Andererseits ist es ja so, daß einen keiner dazu zwingt, sich bei der
Mitropa zu versorgen. Man kann genauso gut am Tag vor der Fahrt noch
in den nächsten HL gehen und dort etwas Wurst, ein paar Cola und ein
paar Bier kaufen. Dann schmiere man sich einige Brote (Stullen,
Bemmen) und nehme diese und die gutgekühlten Getränke mit in den Zug.
Das Problem besteht doch darin, daß das kaum noch jemand macht. Vor
15-20 Jahren bin ich immer beladen mit Nahrungsmitteln und Getränken
unterwegs gewesen. Heute nur noch selten...
-JJ
--
________________________________________ Nazis schaden auch Dir! __
Wird also gestrichen. In den IC-Produktfarben. Mit entsprechender
Preisanpassung?
Grüße
Marc
--
------------------------------------------------------------------------------
Marc Haber \ " Mensch, willst Du schnell und sorglos reisen,
Mailadresse im Header \------------\ so fahre mit der Bahn von Eisen. "
Bitte keine "courtesy copies", Danke! \ - Prof. Dr. Heinz Haber, 1975.
Das schlimme ist dabei, das fast gesamt Ostbayern vom Fernverkehr in
Nord-Sued-Richtung abgehaengt wird.
Zugegeben, auf der Achse Muenchen-Regensburg-Hof liegen noerdlich von
Muenchen keine Millionenstaedte mehr, aber gerade als schnelle,
komfortable
Verbindung zwichen regionalen Zentren war doch der IR gedacht.
Und besagter einziger ICE-VT ist schliesslich sogar einige Minuten
laenger
unterwegs als ein Eilzug (zwischen M und R)
Auch kapazitaetsmaessig ein Witz: 4 Wagen ggue. jetzt 7
Tom
Marc Haber schrieb:
> Wird also gestrichen. In den IC-Produktfarben.
:-)
> Mit entsprechender Preisanpassung?
Geht aus dem entsprechenden Artikel nicht hervor, ich gehe aber mal
davon aus, daß der Zuschlag bezahlt werden muß oder die loco-Tarife (so
sie denn kommen) entsprechend hoch sein werden.
Nichts. Ich weiss nicht, ob sich ein Bitfehler beim Copy&Paste
eingeschlichen hat ;-) oder ob ich wirklich das flasche Jahr genommen
habe. Ist aber egal, mit 15.6.01 kriegt man die selbe Fehlermeldung.