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Bahnhoefe Hohensyburg-Westhofen-SchwerteOst-Geiseke

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Daniel A. Rehbein

unread,
Jan 21, 2001, 4:09:08 PM1/21/01
to
Hallo,

ich suche Informationen über die stillgelegten Bahnhöfe bzw.
Haltepunkte auf der Strecke von Hagen Hbf über Schwerte (Ruhr)
nach Fröndenberg.

Ich habe eine alte Wanderfibel der Deutschen Bundesbahn,
Bahndirektion Köln, von 1971. Darin sind entlang der Strecke
zwischen Hagen Hbf und Schwerte (Ruhr) die beiden Bahnhöfe bzw.
Haltepunkte Hohensyburg und Westhofen (Westf.) aufgeführt.

Wenn man sich in Hagen-Bathey auf der Dortmunder Straße
auf die Eisenbahnbrücke stellt und auf die Gleise herunter-
schaut, kann man tatsächlich noch erkennen, daß die Gleise
unnötig weit auseinandergezogen sind. Hier könnte sich also
ein Haltepunkt "Hohensyburg" befunden haben. Jedoch sind
keinerlei Anzeigen eines Bahnsteigs erkennbar, auch eine
Treppe (die es ja zwangläufig gegeben haben muß) ist nicht
mal im Ansatz zu sehen.

In Westhofen hingegen existiert noch das komplette Bahnhofs-
gebäude und die Bahnsteige sind bis auf wenige Beschädigungen
noch vorhanden. Die Haltestelle der Bahnbuslinie vor dem
Gebäude heißt auch noch "Westhofen Bf.".

Bzgl. der Strecke von Schwerte ostwärts ist mir bekannt, daß
es früher Bahnhöfe "Schwerte Ost" und "Geiseke" gegeben hat.
Diese habe ich mir noch nicht aus der Nähe angesehen.

Für meine Internet-Seiten über Dortmund unter
http://www.mein-dortmund.de würde ich gerne ein wenig über
diese Bahnhöfe schreiben. Immerhin wäre ein Haltepunkt
"Hohensyburg" auch für einen Dortmunder Bürger ein gutes
Ziel für einen Sonntagsausflug gewesen. Und der Bahnhof
"Geiseke" wäre sicherlich der nächstgelegene Bahnhof für die
Bürger von Lichtendorf, außerdem wichtiger Bahnhof für die
Mitarbeiter der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung
GmbH (DEW), die auf dem Wassergewinnungsgelände ihren Arbeits-
platz haben.

Deshalb meine Fragen: Hat jemand nähere Informationen über
diese Bahnhöfe bzw. Haltepunkte? Wann wurden sie eröffnet und
wann (ggf. mit welchen politischen Diskussionen) still-
gelegt? Auf jeden Fall existierten die Bahnhöfe bereits nicht
mehr, als 1980 der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr gegründet
wurde (im Gegensatz z.B. zum Bahnhof Hagen-Kabel, der AFAIK
in den 90ern stillgelegt wurde und auf dem heute auf den
Bahnsteigen sogar noch die Wartehäuschen vorhanden sind).

Gibt es vielleicht Webseiten mit Informationen oder
historischen Daten zu diesen Bahnhöfen?

Gruß aus Dortmund-Hörde,
Daniel Rehbein
http://www.mein-dortmund.de/

Juergen Utecht

unread,
Jan 22, 2001, 3:20:34 AM1/22/01
to
Moin!

Über den Rangierbahnhof Hengstey (Hohensyburg) gab es einen Artikel im
Eisenbahnmagazin, ca. vor 10 Jahren. Da gab es auch ein BW. Am
Bahnhofsende zweigt ein Gleis über die Ruhr ab, dass zum Köppchenwerk
führt. Ich suche mal danach..

In Schwerte Geisecke war ich gestern..
;-)
Habe mich über die Vielzahl an Brücken gewundert, die man dort
unterquert. Da muss es etwas größeres gegeben haben.....

Gruß aus Dortmund
Jürgen
--
Museums- und Denkmallokliste auf:
http://www.museumslok.de

mschm...@my-deja.com

unread,
Jan 22, 2001, 10:58:32 AM1/22/01
to
In article <3A6B4FF4...@marksbach.de>,

"Daniel A. Rehbein" <dan...@marksbach.de> wrote:

> Wenn man sich in Hagen-Bathey auf der Dortmunder Straße
> auf die Eisenbahnbrücke stellt und auf die Gleise herunter-
> schaut, kann man tatsächlich noch erkennen, daß die Gleise
> unnötig weit auseinandergezogen sind. Hier könnte sich also
> ein Haltepunkt "Hohensyburg" befunden haben. Jedoch sind
> keinerlei Anzeigen eines Bahnsteigs erkennbar, auch eine
> Treppe (die es ja zwangläufig gegeben haben muß) ist nicht
> mal im Ansatz zu sehen.

Stimmt, da hat er sich auch befunden. Unter der
URL "http://www.hco.hagen.de/ns-zeit/hagen/pix/luft450323.jpg" ist ein
altes Luftbild von Hengstey, Bathey und dem Hp. Hohensyburg. Dort kann
man erkennen, dass die Bahnsteige zwar bis unter die Brücke Dortmunder
Straße verliefen aber der Zugang durch eine seperate Brücke erfolgte.
Der Zugang zum Bahnhof war derselbe Weg, der heute zu den Kleingärten
führt.

> Bzgl. der Strecke von Schwerte ostwärts ist mir bekannt, daß
> es früher Bahnhöfe "Schwerte Ost" und "Geiseke" gegeben hat.
> Diese habe ich mir noch nicht aus der Nähe angesehen.

Also den Bahnsteig mit Überdachung von Schwerte-Ost kann man vom Zug
aus sehen. Der Bahnhof muss wohl in Zusammenhang mit dem
Reichsbahnausbesserungswerk gebaut worden sein. Als es geschlossen
wurde, brauchte man ihn wohl nicht mehr.

> Für meine Internet-Seiten über Dortmund unter
> http://www.mein-dortmund.de würde ich gerne ein wenig über
> diese Bahnhöfe schreiben. Immerhin wäre ein Haltepunkt
> "Hohensyburg" auch für einen Dortmunder Bürger ein gutes
> Ziel für einen Sonntagsausflug gewesen.

Wie man dem Luftbild entnehmen kann, lag er früher in einem sehr dünn
besiedelten Gebiet. Er war warscheinlich als Umsteige- und
Ausflugsbahnhof gedacht (vielleicht auch wegen dem ehem. Rbf Hengstey).
Man könnte ihn heute ja als Bedarfshaltepunkt nutzen (wenn er noch
vorhanden wäre) , denn jeden RegionalExpress (RE4, RE7, RE 17) da
halten zu lassen, halte ich nicht für sinnvoll. Die Züge haben zwischen
Hagen und Schwerte eine schöne, lange, schnelle Strecke und alle dort
verkehrenden Linien sind RE´s. Eine zusätzliche RegionalBahn von Hagen
über Schwerte nach Dortmund wäre dafür geeiget. Am Siegener Bahnsteig
könnte die RB 40 halten (dann könnte man aber auch gleich Kabel wieder
öffnen und Halden wieder aufbauen).

Warum erkennt die Bahn eigentlich von selbst nicht (besonders im Raum
Hagen), wo Fahrgastpotential liegt?

Beispiele aus Hagen:
-Hagen-Haspe: Der Bahnhof wurde irgendwann nach (oder mit) Schließung
der Hasper Hütte stillgelegt und das EG abgerissen. Heute ist auf dem
ehem. Hüttengelände ein Sportpark und die neue Hasper City. Der
Stadtteil ist also an den Bahnhof herangewachsen. Warum nimmt man ihn
jetzt nicht wieder in Betrieb?

-Hagen-Eckesey: Dieser Bahnhof sollte schon im Zuge der S5 gebaut
werden. Bis heute ist davon noch nichts zu sehen.

-Hagen-Eilpe/Delstern: Da wird auch schon seit Jahren immer mal wieder
was von in die Zeitung gestellt, passiert ist aber noch nichts. Der
alte Bahnhof Hagen-Delstern ist ausser Betrieb und Eilpe/Delstern
sollte weiter nördlich - in Eilpe - gebaut werden. Durch seine Lage am
Eilper Einkaufszentrum hätte er ein gutes Fahrgastpotential.

-Hagen-Priorei: Ist ausser Betrieb und sollte auch längst reaktiviert
werden. Warum lässt man den Zug in Dahl und Rummenohl halten, nicht
aber in Priorei und warum ist Ambrock nich mitaufgeführt (großer
Industriebetrieb - mögl. Fahrgäste).

> Deshalb meine Fragen: Hat jemand nähere Informationen über
> diese Bahnhöfe bzw. Haltepunkte? Wann wurden sie eröffnet und
> wann (ggf. mit welchen politischen Diskussionen) still-
> gelegt? Auf jeden Fall existierten die Bahnhöfe bereits nicht
> mehr, als 1980 der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr gegründet
> wurde (im Gegensatz z.B. zum Bahnhof Hagen-Kabel, der AFAIK
> in den 90ern stillgelegt wurde und auf dem heute auf den
> Bahnsteigen sogar noch die Wartehäuschen vorhanden sind).

Abfahrt Hagen-Kabel 1993/94:

5:39 6805 Betzdorf
6:13 6807 Betzdorf
7:22 6811 Siegen
9:22 6813 Siegen
11:22 6815 Siegen
13:22 6817 Betzdorf
14:46 6821 Betzdorf
15:22 6823 Betzdorf
16:17 E 3511 Siegen
17:22 6825 Betzdorf
19:22 6827 Siegen
21:22 6829 Siegen

6:34 6800 Hagen
7:10 6802 Düsseldorf
7:40 E 3502 Hagen
8:10 6804 Hagen
8:34 6806 Hagen
10:34 6810 Hagen
12:34 6812 Hagen
14:34 6814 Hagen
16:34 6818 Hagen
18:34 6820 Hagen
20:34 6822 Hagen

Viele Grüße
Michael Schmidt


Sent via Deja.com
http://www.deja.com/

Volker Blees

unread,
Jan 22, 2001, 3:14:33 PM1/22/01
to
"Daniel A. Rehbein" schrieb:

>
> ich suche Informationen über die stillgelegten Bahnhöfe bzw.
> Haltepunkte auf der Strecke von Hagen Hbf über Schwerte (Ruhr)
> nach Fröndenberg.

Ergänzend zu den übrigen Postings: in den Jahren 1912/13 müssen wohl die
Bahnanlagen im Raum Hagen/Schwerte komplett umgestaltet worden sein. In diesem
Zusammenhang ist auch erst Hengstey Vbf entstanden. Im einzelnen finde ich
folgende Strecken, die zwischen Oktober 1912 und Dezember 1913 eröffnet wurden
(in order of appearance):

- DO-Hörde - Schwerte
- Westhofen - Schwerte Gbf
- Bk* Heide - Schwerte Ost
- Schwerte Gbf - Schwerte Ost - Geisecke
- Bk Bechelte** - Bk Einhaus - Hengstey Vbf
- Bk Hohensyburg - Kabel (Westgleis)
- Bk Bechelte - Vorhalle
- Hengstey Vbf - Bk Hohensyburg - Westhofen
- Hengstey - Kabel
- Bk Bechelte - Hagen Gbf
- Vorhalle - Hagen Gbf
- Hagen Gbf - Bk Einhaus
* in heutiger Terminologie sind die genannten Bk Abzw
** müsste nördlich von Eckesey gelegen haben.

Summa summarum ein beachtliches Bauprogramm zur Verbindung der verschiedenen
Zugbildungsbahnhöfe untereinander. Kern war eine neue zweigleisige Güterstrecke
von Hagen (div. Bahnhöfe) nach Schwerte und weiter bis Geisecke parallel zur
bestehenden Strecke.

Gruß
Volker


mschm...@my-deja.com

unread,
Jan 22, 2001, 5:19:22 PM1/22/01
to
In article <3A6C94A9...@verkehr.tu-darmstadt.de>,

Volker Blees <bl...@verkehr.tu-darmstadt.de> wrote:
> Ergänzend zu den übrigen Postings: in den Jahren 1912/13 müssen wohl
die
> Bahnanlagen im Raum Hagen/Schwerte komplett umgestaltet worden sein.
In diesem
> Zusammenhang ist auch erst Hengstey Vbf entstanden. Im einzelnen
finde ich
> folgende Strecken, die zwischen Oktober 1912 und Dezember 1913
eröffnet wurden
> (in order of appearance):
>
> - DO-Hörde - Schwerte
> - Westhofen - Schwerte Gbf
> - Bk* Heide - Schwerte Ost
> - Schwerte Gbf - Schwerte Ost - Geisecke
> - Bk Bechelte** - Bk Einhaus - Hengstey Vbf
> - Bk Hohensyburg - Kabel (Westgleis)
> - Bk Bechelte - Vorhalle
> - Hengstey Vbf - Bk Hohensyburg - Westhofen
> - Hengstey - Kabel
> - Bk Bechelte - Hagen Gbf
> - Vorhalle - Hagen Gbf
> - Hagen Gbf - Bk Einhaus
> * in heutiger Terminologie sind die genannten Bk Abzw
> ** müsste nördlich von Eckesey gelegen haben.

Es gab noch eine Verbindung Hengstey - Vorhalle (die nördlichste Brücke
über die Volme vor der Mündung), wovon man jetzt allerdings nur noch
die Brückenköpfe erkennen kann. Wann wurde die Strecke stillgelegt und
die Brücke abgerissen ?

mschm...@my-deja.com

unread,
Jan 22, 2001, 5:28:44 PM1/22/01
to
In article <3a6beca2....@170.56.59.6>,

nos...@museumslok.de wrote:
> Moin!
>
> Über den Rangierbahnhof Hengstey (Hohensyburg) gab es einen Artikel im
> Eisenbahnmagazin, ca. vor 10 Jahren.
Welches Heft war das denn genau ? Kann man das nachbestellen ?

> Da gab es auch ein BW. Am
> Bahnhofsende zweigt ein Gleis über die Ruhr ab, dass zum Köppchenwerk
> führt. Ich suche mal danach..

Wann wurde der Rangierbahnhof Hengstey stillgelegt und wo war dort ein
BW ? Vom Zug aus kann man noch ein Schild "Abzw Hengstey" sowie einen
Ablaufberg erkennen und natürlich das riesen Gelände - nur wo dort ein
Bw gewesen sein soll... dann haben die aber wirklich verbrannte Erde
hinterlassen.

Volker Blees

unread,
Jan 23, 2001, 1:48:01 AM1/23/01
to
mschm...@my-deja.com schrieb:


> Es gab noch eine Verbindung Hengstey - Vorhalle (die nördlichste Brücke
> über die Volme vor der Mündung), wovon man jetzt allerdings nur noch
> die Brückenköpfe erkennen kann. Wann wurde die Strecke stillgelegt und
> die Brücke abgerissen ?

Eine zweigleisige Verbindung Hengstey - Vorhalle gibt es doch auch heute
noch. Sollten in dieser Relation mal mehr als zwei Gleise existiert
haben?

fragt
Volker

Henning Koch

unread,
Jan 23, 2001, 3:37:28 AM1/23/01
to
Juergen Utecht wrote:

> Über den Rangierbahnhof Hengstey (Hohensyburg) gab es einen Artikel im
> Eisenbahnmagazin, ca. vor 10 Jahren.

da gab es den aber schon nicht mehr, oder?

> Bahnhofsende zweigt ein Gleis über die Ruhr ab, dass zum Köppchenwerk führt.

hat dieses Gleis denn heute noch eine andere Funktion als Radfahrer zu
Fall zu bringen? Irgendwie sieht mir das nicht mehr sehr befahrbar
aus...

und: wurde es beim Umbau des Kraftwerks vor einigen Jahren noch benutzt?



> Habe mich über die Vielzahl an Brücken gewundert, die man dort
> unterquert. Da muss es etwas größeres gegeben haben.....

irgendwie hab ich da was im Hinterkopf, dass nach Kriegsende eine
zerstoerte Anlage (Rangierbahnhof?) aufgegeben wurde.

--
mfg Henning
-----------------------------------------------------------
Henning Koch
http://studserver.uni-dortmund.de/~su0698
FF Dortmund-Holzen: (inoffizielle Seite! nicht von mir!)
http://home.t-online.de/home/martinreimann/lz8.htm
-------------------------------------------------------UTCP

Burkhard Dedy

unread,
Jan 23, 2001, 4:22:47 AM1/23/01
to
"Henning Koch" <su0...@student.uni-dortmund.de> schrieb:

> > Bahnhofsende zweigt ein Gleis über die Ruhr ab, dass zum Köppchenwerk
führt.
>
> hat dieses Gleis denn heute noch eine andere Funktion als Radfahrer zu
> Fall zu bringen? Irgendwie sieht mir das nicht mehr sehr befahrbar
> aus...

Das wird nur alle paar Jahre zum Trafo-Transport benutzt. Abschnittsweise
steht da ja sogar ein Zaun drauf, um Fußgänger und Radfahrer vor Steinschlag
zu schützen.

Gruß,
Burkhard


Wolfgang Schürmann

unread,
Jan 23, 2001, 6:12:48 AM1/23/01
to
..Jedoch sind

> > keinerlei Anzeigen eines Bahnsteigs erkennbar, auch eine
> > Treppe (die es ja zwangläufig gegeben haben muß) ist nicht
> > mal im Ansatz zu sehen.

Nun,
Hohensyburg war vor allem Ausflugsbf am Wochenende zum Besuch der
-Richtig: Hohensyburg. Höhepunkt waren die Zwanziger/Dreiziger Jahre.
Sonst war da nie was los, weder auf dem Siegener, noch auf dem Schwerter
Bahnsteig.
Mit zunehmendem Individualverkehr in den 50igern wurde Italien usw immer
interessanter. Die angesprochene Treppe war eine stabile 100%
Holzkonstruktion, die sich somit ohne Rückstände leicht entsorgen liess.
Ich glaube im Reichsbahnkalender des EK von 19?? war mal ne Abbildung
drin.
Ein Bw Hengstey hats nie gegeben, Hengstey war Rbf und wurde mit
Vorhalle zusammengelegt, danach gabs dort Schotterwüste. Wann das war,
müsste ich nachschlagen, vom Gefühl her frühe 80iger.
Koepchenwerk: Wenn die Weiche noch liegt, und die Brücken noch Fristen
haben, sollte eine bahnbedienung noch möglich sein. Ob allerdings beim
Neubau des Koepchenwerks überhaupt ein Bahntransport benötigt wurde, da
muss ich meinen Kollegen Dieter mal fragen, das war sein Projekt.


> Warum erkennt die Bahn eigentlich von selbst nicht (besonders im Raum
> Hagen), wo Fahrgastpotential liegt?

Warum sollte Sie?
Sie fährt doch nur die Bestellungen ab.


> -Hagen-Haspe: Der Bahnhof wurde irgendwann nach (oder mit) Schließung
> der Hasper Hütte stillgelegt und das EG abgerissen. Heute ist auf dem
> ehem. Hüttengelände ein Sportpark und die neue Hasper City. Der
> Stadtteil ist also an den Bahnhof herangewachsen. Warum nimmt man ihn
> jetzt nicht wieder in Betrieb?

Weil die S-Bahn über die Rheinische Bahn fährt, die Märkische Strecke
ist für R+T da.

> -Hagen-Eckesey: Dieser Bahnhof sollte schon im Zuge der S5 gebaut
> werden. Bis heute ist davon noch nichts zu sehen.

--> Siehe Abriss Fuhrparkbrücke, da tut sich doch auch nix.


> -Hagen-Eilpe/Delstern: Da wird auch schon seit Jahren immer mal wieder
> was von in die Zeitung gestellt, passiert ist aber noch nichts. Der
> alte Bahnhof Hagen-Delstern ist ausser Betrieb und Eilpe/Delstern
> sollte weiter nördlich - in Eilpe - gebaut werden. Durch seine Lage am
> Eilper Einkaufszentrum hätte er ein gutes Fahrgastpotential.

Und wer fährt bitteschön von ausserhalb ins Eilper Einkaufszentrum.
Da würde sich doch die Straba-Linie 4, 5 oder von mir auch 7 doch viel
besser anbieten:-)
>...warum ist Ambrock nicht mitaufgeführt (großer
> Industriebetrieb - mögl. Fahrgäste).
Weil Ambrock früher mit der "5" erschlossen wurde, und mittlerweile
jeder im Industriegebiet ein Auto hat und nur dieses benutzt, weil er
eben nicht auch zufällig in der Nähe eines Bf wohnt.
---
Ach ja, ist das wahr, dass der Bf Vorhalle nach dem S-bahnmäßigen Umbau
jetzt durch einen neuen Hp an der Nöhstr. im Jahr 21xx ersetzt wird?

mfg
WolfgangSch.
-KBS824-, früher aber woanders, wo wohl?

Volker Blees

unread,
Jan 23, 2001, 6:34:55 AM1/23/01
to
Henning Koch schrieb:
>
> Juergen Utecht wrote:
>
[Geisecke]
> > Habe mich über die Vielzahl an Brücken gewundert, die man dort
> > unterquert. Da muss es etwas größeres gegeben haben.....
>
> irgendwie hab ich da was im Hinterkopf, dass nach Kriegsende eine
> zerstoerte Anlage (Rangierbahnhof?) aufgegeben wurde.

In http://www.dpsg.citynetz.com/aw/BAU.HTM (Beschreibung der Geschichte
des AW Schwerte) wird tatsächlich der Rangierbahnhof Geisecke erwähnt.
Allerdings ist dem Text nur zu entnehmen, dass dieser in den 20er Jahren
existiert haben muss.

Gruß
Volker

mschm...@my-deja.com

unread,
Jan 23, 2001, 6:55:19 AM1/23/01
to
In article <3A6D2921...@verkehr.tu-darmstadt.de>,
Volker Blees <bl...@verkehr.tu-darmstadt.de> wrote:

> Eine zweigleisige Verbindung Hengstey - Vorhalle gibt es doch auch
heute
> noch. Sollten in dieser Relation mal mehr als zwei Gleise existiert
> haben?

Auf jeden Fall kann man dort eine alte Trasse mit Brückenköpfen
erkennen. Vielleicht stammt sie ja noch aus der Zeit vor 1913.

mschm...@my-deja.com

unread,
Jan 23, 2001, 7:18:20 AM1/23/01
to
In article <3A6D6730...@t-online.de>,
"Wolfgang Schürmann" <zi...@t-online.de> wrote:

> Die angesprochene Treppe war eine stabile 100%
> Holzkonstruktion, die sich somit ohne Rückstände leicht entsorgen
liess.
> Ich glaube im Reichsbahnkalender des EK von 19?? war mal ne Abbildung
> drin.

War der Bahnsteig auch aus Holz ?

> Ein Bw Hengstey hats nie gegeben, Hengstey war Rbf und wurde mit
> Vorhalle zusammengelegt, danach gabs dort Schotterwüste. Wann das war,
> müsste ich nachschlagen, vom Gefühl her frühe 80iger.

In einer Zeitung stand mal was vom "in den 30er Jahren stillgelegten
Rbf Hengstey" - das war wohl eher ein Druckfehler.

> Koepchenwerk: Wenn die Weiche noch liegt, und die Brücken noch Fristen
> haben, sollte eine bahnbedienung noch möglich sein. Ob allerdings beim
> Neubau des Koepchenwerks überhaupt ein Bahntransport benötigt wurde,
da
> muss ich meinen Kollegen Dieter mal fragen, das war sein Projekt.

Früher standen beim Koepchenwerk immer so kleine Werks-Dieselloks rum,
jetzt nicht mehr. Sind die vielleicht nur innen abgestellt oder schon
weg?

> > Warum erkennt die Bahn eigentlich von selbst nicht (besonders im
Raum
> > Hagen), wo Fahrgastpotential liegt?
> Warum sollte Sie?
> Sie fährt doch nur die Bestellungen ab.

Ja, leider.

> > -Hagen-Haspe: Der Bahnhof wurde irgendwann nach (oder mit)
Schließung
> > der Hasper Hütte stillgelegt und das EG abgerissen. Heute ist auf
dem
> > ehem. Hüttengelände ein Sportpark und die neue Hasper City. Der
> > Stadtteil ist also an den Bahnhof herangewachsen. Warum nimmt man
ihn
> > jetzt nicht wieder in Betrieb?
> Weil die S-Bahn über die Rheinische Bahn fährt, die Märkische Strecke
> ist für R+T da.

Das kann aber kein Grund sein, denn auf dieser Strecke verkehren auch
der RE 4 und der RE 7. Die halten ja schliesslich auch in Ennepetal
(Gevelsberg).

> > -Hagen-Eckesey: Dieser Bahnhof sollte schon im Zuge der S5 gebaut
> > werden. Bis heute ist davon noch nichts zu sehen.
> --> Siehe Abriss Fuhrparkbrücke, da tut sich doch auch nix.

Was? Die soll abgerissen werden?


> Und wer fährt bitteschön von ausserhalb ins Eilper Einkaufszentrum.
> Da würde sich doch die Straba-Linie 4, 5 oder von mir auch 7 doch viel
> besser anbieten:-)

Dann kann man den Zug ja auch in Dahl durchfahren lassen - oder in
Vorhalle. Da hält ja auch die CE71/521.

> Ach ja, ist das wahr, dass der Bf Vorhalle nach dem S-bahnmäßigen
Umbau
> jetzt durch einen neuen Hp an der Nöhstr. im Jahr 21xx ersetzt wird?

Ja, soll im Rahmen des Ausbaus der S5 geschehen. Dort ist er ja auch
besser platziert. Den alten sollte man aber trotzdem für die
(irgendwann mal) verlängerte Ruhrtalbahn erhalten.

Juergen Utecht

unread,
Jan 23, 2001, 8:23:42 AM1/23/01
to
>Ein Bw Hengstey hats nie gegeben, Hengstey war Rbf und wurde mit
>Vorhalle zusammengelegt, danach gabs dort Schotterwüste
Hallo Wolfgang!

Ich meinte "BW" im Sinne von Lokschuppen und Drehscheibe. War dann
wohl nicht eigenständig. Im EM Artikel aber eingezeichnet. Ich schaue
mal..

Gruß Jürgen

Daniel A. Rehbein

unread,
Jan 23, 2001, 4:28:00 PM1/23/01
to
mschm...@my-deja.com schrieb:

> -Hagen-Haspe: Der Bahnhof wurde irgendwann nach (oder mit) Schließung
> der Hasper Hütte stillgelegt und das EG abgerissen. Heute ist auf dem
> ehem. Hüttengelände ein Sportpark und die neue Hasper City. Der
> Stadtteil ist also an den Bahnhof herangewachsen. Warum nimmt man ihn
> jetzt nicht wieder in Betrieb?

Vom Bahnhof Hagen-Haspe habe ich immer noch meine "Under Construction"-
Seite im Netz: http://www.mein-bahnhof.de/hagen-haspe.html

Als ich dort war, habe ich auch überlegt, ob denn da vorher noch ein
Bahnhofsgebäude gestanden haben mag. Denn von dem jetzt noch stehenden
Gebäude, das als Güterbahnhof dient, ist die Unterführung sehr weit
entfernt.

Andererseits ist mir aufgefallen, daß vor den Unterführungen eine
größere Wiesenfläche ist. Wenn dort früher das Gebäude gestanden
hat, muß das aber schon frühzeitig abgerissen worden sein, denn
dort stehen ja schon einige große Bäume.

BTW: Befand bzw. befindet sich eigentlich am Bahnhof Westhofen
eine Unterführung zu den Bahnsteigen? Zumindest läßt mich die
folgende Aufnahme, die ich dort gemacht habe, entsprechendes
vermuten:
http://213.198.14.207/postkarte/postkarte.php3?daniel=e-bahnhof-westhofen-2

Gruß aus Dortmund,
Daniel Rehbein
http://www.mein-dortmund.de/hauptbahnhof.html

schupp

unread,
Jan 23, 2001, 7:02:55 PM1/23/01
to
Hallo Daniel Rehbein,

über die genannten Bahnhöfe kann ich ein paar Mitteilungen machen.
Viellicht sind sie von Interesse.
Den Bahnhof Hohensyburg war nach meiner Erinnerung ein Abzweigbahnhof
zwischen der Strecke Richtung Schwerte/Hamm/Kassel und der Strecke nach
Siegen/Frankfurt. Ich habe ihn noch in Betrieb gesehen.
Vom Bahnhof Westhofen gab es in grauer Vorzeit einmal eine Standseilbahn
zur Hohensysburg. Dazu gibt es auch in einer Chronik der Dortmunder
Stadtwerke einige Informationen.
Der Zugang zum Bahnsteig des Bahnhofes Schwerte Ost befand sich direkt
gegenüber dem Haupteingang des ehemaligen Eisenbahnausbesserungswerkes
Schwerte. Über eine Brücke, die nach der Stillegung des Bahnhofes in den
70/80 er Jahren abgebrochen wurde, bestand Zugang zum Mittelbahnsteig.
Die Brücke wurde nach Durchgang durch das vielleicht heute noch
vorhandene Stellwerksgebäude, das auch die Fahrkartenausgabe
beherbergte, erreicht. Reste der Bahnsteiganlagen sind sicher noch heute
zu erkennen. Jahrelang stand das halb abgebrochene Bahnsteigdach über
dem funktionslosen Bahnsteig. Vielleicht ist das noch heute so.
Weiterhin gab es eine Ortsgüteranlage.
Die Strecke in Richtung Kassel (obere Ruhrtalbahn) war früher bis
Geisecke viergleisig ausgebaut. Davon habe ich noch ein Foto mit einer
nach Bestwig dampfenden 23er.
In Geisecke habe ich noch vor ein paar Jahren die Reste des
Personenbahnhofes mit Bahnsteiganlagen gesehen. Zu dieser Zeit gab es
noch einen benutzten Gleisanschluß eines Betriebes im Gewerbegebiet
Geisecke. Nach ein paar hundert Metern zweigte früher ein Gleisanschluß
zur Wassergewinnungsanlage der Dortmunder Stadtwerke ab, der vor einigen
Jahren nur noch an der zugewachsenen gleislosen Trasse und noch
verbliebenen Andreaskreuzen an einem Zufahrtsweg zu erkennen war.
In Geisecke gab es früher noch einen großen Verschiebebahnhof, der im
Zweiten Weltkrieg massiv zerstört wurde. Auf der Westseite stehen noch
mehrere Brücken von denen eine noch für die Ruhrtalbahn genutzt wird.
Der Rest des ehemaligen Rangierbahnhofes präsentiert sich als riesiger
Pappelwald, in dem der interessierte Wanderer sogar noch die Ablaufberge
vorfindet.


"Daniel A. Rehbein" schrieb:

Juergen Utecht

unread,
Jan 24, 2001, 1:24:25 AM1/24/01
to

Henning Koch

unread,
Jan 24, 2001, 9:35:41 AM1/24/01
to
Juergen Utecht wrote:

> http://www.Museumslok.de/DEBX/Bild3.jpg

da steht:
"Im Hintergrund die Strasse Hagen-Dortmund"

im Bildhintergrund zu sehen ist allerdings die (auf der Karte nicht
eingezeichnete) Batheyer Strasse. Die eigentliche Strasse Hagen-Dortmund
bzw. deren Bruecke ueber den 'Bahnhof' duerfte der Standort des
Fotografen gewesen sein.

BTW: vor der Bruecke (unmittelbar noerdlich) der Batheyer Strasse ueber
die Strecke nach Hamm schien es uebrigens frueher mal einen Fahrdamm in
Richtung des frueheren Bahnhofs gegeben zu haben?
auf http://www.hco.Hagen.de/ns-zeit/hagen/pix/luft450323.jpg kann man
davon allerdings nur schemenhaft etwas sehen; ging es in Richtung Osten
etwa auch weiter?
Naeheres kann man heute aber vor Ort nicht mehr erkennen, da dieser Damm
im Bereich der dortigen Spedition offenbar vor nicht allzu langer Zeit
abgetragen wurde.(bin ich eigentlich der einzige der befuerchtet, dass
irgendwann mal ein LKW auf der Strecke stehen wird?)

> Die Karte ist gut für die Übersicht.

allerdings ist IMO gerade der Bahnhof Hohensyburg etwas ungluecklich
eingezeichnet. Der wesentliche Teil incl. der Bruecke lag oestlich der
Strasse, die Bahnsteige unter der Strassenbruecke.

> Die letzen beiden Fotos stammen von Mai 98.

heute sieht es noch ziemlich genauso aus.

wenn man mal vom Wetter absieht :-((

Daniel A. Rehbein

unread,
Jan 24, 2001, 5:50:33 PM1/24/01
to
Juergen Utecht schrieb:

> http://www.Museumslok.de/DEBX/Bild3.jpg

Das Bild zeigt, daß da ja richtig hohe Bahnsteige waren. Nach dem
jetzigen Aussehen hatte ich eigentlich vermutet, daß es sich um
einfache Haltepunkte an einem kleinen Grünstreifen gehandelt hätte.

Ich war vorletzte am vorletzten Wochenende dort und habe die
folgenden Photos aufgenommen:
http://www.mein-westfalen.de/hohensyburg.html

Dem Artikel entnehme ich, daß der Bahnhof Hohensyburg erst in den
80er Jahren geschlossen wurde. Demnach müsste sich noch in den
ersten Fahrplänen des VRR dieser Halt wiederfinden?

Wieso war die Bahn eigentlich hier so gründlich beim Abbau der
Bahnsteige? An anderen stillgelegten Bahnhöfen sind die Bahn-
steige noch zu sehen, selbst dann, wenn die Gleise schon längst
weg sind (z.B. entlang des Fuß-Radwegs von Dortmund-Löttringhausen
nach Witten-Ost auf Wittener Stadtgebiet).

Henning Koch

unread,
Jan 25, 2001, 7:27:24 AM1/25/01
to
"Daniel A. Rehbein" wrote:

> Ich war vorletzte am vorletzten Wochenende dort und habe die
> folgenden Photos aufgenommen:
> http://www.mein-westfalen.de/hohensyburg.html

auf http://www.mein-postamt.de/mpo-23-bahnhof-hohensyburg.jpg kann man
einigermassen den Parkplatz der Speditioin unmittelbar an den Gleisen
erkennen.
Ist das eigentlich ueblich, dass es da (anscheinend) keinerlei Sicherung
gibt?

wie schnell koennte sich ein LKW-Fahrer beim zuruecksetzen um einen
Meter verschaetzen. (oder hab ich da was uebersehen?)

> Dem Artikel entnehme ich, daß der Bahnhof Hohensyburg erst in den
> 80er Jahren geschlossen wurde. Demnach müsste sich noch in den
> ersten Fahrplänen des VRR dieser Halt wiederfinden?

wenn es die Anlage in den 80ern noch gegeben haette, muesste ich mich
eigentlich daran erinnern. Das ist aber nicht der Fall.

Wolfgang Schürmann

unread,
Jan 25, 2001, 1:29:34 PM1/25/01
to
mschm...@my-deja.com schrieb:

> War der Bahnsteig auch aus Holz ?

Nein, so richtig mit Bahnsteigkanten, und dazwischen so festgestampftes
Erdreich mit ner Abdeckung aus ich glaube Schlackensand, wenne den noch
kennst.

> In einer Zeitung stand mal was vom "in den 30er Jahren stillgelegten
> Rbf Hengstey" - das war wohl eher ein Druckfehler.

Aber voll, weil mein Vater ist 1954 von Hengstey nach BD Wpt versetzt
worden.

> Früher standen beim Koepchenwerk immer so kleine Werks-Dieselloks rum,
> jetzt nicht mehr. Sind die vielleicht nur innen abgestellt oder schon
> weg?

Aber als ich letztes mal da war, gabs noch einen gepflegten 2x Flachwg,
garantiert mit Gleitlagern. Zu den Lok kann ich derzeit nix sagen, ist
schon ne Weile her, dass ich im Kw war.


> Das kann aber kein Grund sein, denn auf dieser Strecke verkehren auch
> der RE 4 und der RE 7. Die halten ja schliesslich auch in Ennepetal
> (Gevelsberg).

Also, als ich früher dort fahren musste, waren die Fahrgäste in Haspe
immer schon rar.

> > --> Siehe Abriss Fuhrparkbrücke, da tut sich doch auch nix.
> Was? Die soll abgerissen werden?

Aber nein, mein Fehler ich meinte Wiederaufbau Funckebrücke. Die
Fuhrparkbrücke wird dann wahrscheinlich 12-spurig sein.

> Ja, soll im Rahmen des Ausbaus der S5 geschehen. Dort ist er ja auch
> besser platziert. Den alten sollte man aber trotzdem für die
> (irgendwann mal) verlängerte Ruhrtalbahn erhalten.

Ruhrtalbahnverlängerung:
vom Oberlauf her, oder vom Unterlauf her?
mfg
WS
-824-

Wolfgang Schürmann

unread,
Jan 25, 2001, 1:41:49 PM1/25/01
to
Juergen Utecht schrieb:

> Ich meinte "BW" im Sinne von Lokschuppen und Drehscheibe. War dann
> wohl nicht eigenständig. Im EM Artikel aber eingezeichnet. Ich schaue
> mal..

Also,
ich bestätige meine Meinung -nur Rbf-
Lokgestellung nur über Bw Vorhalle,(BR 44, 50, 94) oder
Hg-Gbf (BR 55, was weiss ich). Habe in Alt-Unterlagen der BD Wpt nix
andreas gefunden.
mfg
WS
-KBS824-

Wolfgang Schürmann

unread,
Jan 25, 2001, 2:01:34 PM1/25/01
to
Henning Koch schrieb:
..

> wenn es die Anlage in den 80ern noch gegeben haette, muesste ich mich
> eigentlich daran erinnern. Das ist aber nicht der Fall.

Könnte es sein, dass
bereits bei Elektrisierung der RuhrSiegStrecke die hölzerne
Brücke dran glauben musste. (Profil). Und mit Verlaub, Tschuldigung,
mein Schein ist von '65, mir war der Bf Hengstey da ziemlich
schnuppe,weil ich mich da Richtung Schwelm (beruflich) orientierte.
-Die Bahnsteige, ev ohne Bahnsteigkanten, waren jedoch noch später zu
erkennen, da bin ich grade am Schwören dran.
mfg
WS
-KBS824-

Daniel A. Rehbein

unread,
Jan 25, 2001, 4:42:48 PM1/25/01
to
Albert Kapune schrieb:


> >Dem Artikel entnehme ich, daß der Bahnhof Hohensyburg erst in den
> >80er Jahren geschlossen wurde. Demnach müsste sich noch in den
> >ersten Fahrplänen des VRR dieser Halt wiederfinden?
>
> Der VRR trat zum Sommerfahrplan 1980 in Kraft. Und da gab es den Halt
> Hohensyburg schon lange nicht mehr.

Wann wurde der denn stillgelegt? Und wann und warum die Bahnsteige
so radikal abgebaut?

Volker Blees

unread,
Jan 25, 2001, 5:12:49 PM1/25/01
to
"Wolfgang Schürmann" schrieb:

>
> Henning Koch schrieb:
> ..
> > wenn es die Anlage in den 80ern noch gegeben haette, muesste ich mich
> > eigentlich daran erinnern. Das ist aber nicht der Fall.
>
> Könnte es sein, dass
> bereits bei Elektrisierung der RuhrSiegStrecke die hölzerne
> Brücke dran glauben musste. (Profil).

Im 74er Kursbuch ist Hohensyburg in den Tabellen 350 (Ruhrtal) und 400 (Hagen -
Hamm) noch drin und wurde auch bedient. Dagegen fehlt es auf der
Ruhr-Sieg-Strecke.

Gruß
Volker


Juergen Utecht

unread,
Jan 26, 2001, 1:25:30 AM1/26/01
to
Hallo Wolfgang!

>Also,
>ich bestätige meine Meinung -nur Rbf-
>Lokgestellung nur über Bw Vorhalle,(BR 44, 50, 94) oder

[ ] Du hast http://www.museumslok.de/DEBX/Bild1.jpg aufgerufen
[ ] Du hast hinter dem Bahnsteigschild "Hohensyburg" einen Wasserturm
und einen 4-5 Ständigen Ringlokschuppen gesehen

Wie schon gesagt, wird eine Einsatzstelle gewesen sein, aber es waren
Lokbehandlungsanlagen vorhanden.....

Juergen Utecht

unread,
Jan 23, 2001, 4:31:26 AM1/23/01
to
Moin!

>> Über den Rangierbahnhof Hengstey (Hohensyburg) gab es einen Artikel im
>> Eisenbahnmagazin, ca. vor 10 Jahren.
>da gab es den aber schon nicht mehr, oder?

Stimmt, war ein Rückblick! Da ging es irgendwie um
Ausflugsverkehr.....

>> Bahnhofsende zweigt ein Gleis über die Ruhr ab, dass zum Köppchenwerk führt.
>hat dieses Gleis denn heute noch eine andere Funktion als Radfahrer zu
>Fall zu bringen? Irgendwie sieht mir das nicht mehr sehr befahrbar
>aus...
>und: wurde es beim Umbau des Kraftwerks vor einigen Jahren noch benutzt?

Ich bin vor 1,5 Jahren über die Brücke geradelt. Ob das Gleis noch an
"die Bahn" angeschlossen ist kann ich nicht sagen. Am Kraftwerksufer
stand am Prellbock (Die Züge müssen hinter der Brücke kopf machen..)
ein alter Güterwagen abgestellt. Kurz vor dem Köppchenwerk steht ein
Zaun auf dem Gleis, sollte aber für eventuelle Fahrten demontierbar
sein. In irgendeiner Werklokliste habe ich mal eine Lok mit Standort
"köppchenwerk" gefunden, keine Ahnung ob es da etwas gibt/gab....

Gruß Jürgen

mschm...@my-deja.com

unread,
Jan 26, 2001, 9:13:40 AM1/26/01
to
In article <3A70708E...@t-online.de>,
"Wolfgang Schürmann" <zi...@t-online.de> wrote:
> mschm...@my-deja.com schrieb:

> Aber als ich letztes mal da war, gabs noch einen gepflegten 2x
Flachwg,
> garantiert mit Gleitlagern. Zu den Lok kann ich derzeit nix sagen, ist
> schon ne Weile her, dass ich im Kw war.

Die Wagen müssten da eigentlich noch stehen. Ich denke, die Loks sind
im Köpchenwerk abgestellt, damit sie nicht vergammeln oder beschmiert
werden.

> Also, als ich früher dort fahren musste, waren die Fahrgäste in Haspe
> immer schon rar.

Das wär heute bestimmt anders. Der Stadtteil ist ja zum Bahnhof
hingewachsen.


> Aber nein, mein Fehler ich meinte Wiederaufbau Funckebrücke. Die
> Fuhrparkbrücke wird dann wahrscheinlich 12-spurig sein.

Du meinst die Harkortbrücke, die 1980 abgerissen wurde (zwischen
Eckesey und Boelerheide).

> Ruhrtalbahnverlängerung:
> vom Oberlauf her, oder vom Unterlauf her?

Vom Unterlauf her. Das ist die Museumsbahn von Hattingen, die jetzt
noch in Wengern-Ost endet. Die soll über Oberwengern - Volmarstein nach
Vorhalle verlängert werden. Das Projekt gehört zur "Agenda 21".
Eigentlich sollte sie sogar bis an den Hengsteysee verlängert werden,
wo ein Bahnsteig gebaut werden sollte (Platz ist ja genug da), aber auf
irgendwelchen unerfindlichen Gründen wird´s wohl nichts.
Unverständlich, weil gerade der Hengsteysee (Freibad, Ausflugsziel,...)
wohl eher als Endpunkt geeignet ist, als Vorhalle.

mschm...@my-deja.com

unread,
Jan 26, 2001, 9:40:45 AM1/26/01
to
In article <3A6F5C39...@marksbach.de>,

"Daniel A. Rehbein" <dan...@marksbach.de> wrote:

> Wieso war die Bahn eigentlich hier so gründlich beim Abbau der
> Bahnsteige? An anderen stillgelegten Bahnhöfen sind die Bahn-
> steige noch zu sehen, selbst dann, wenn die Gleise schon längst
> weg sind (z.B. entlang des Fuß-Radwegs von Dortmund-Löttringhausen
> nach Witten-Ost auf Wittener Stadtgebiet).

Wann wurde diese Strecke eigentlich stillgelegt? Die gehört doch auch
ursprünglich zur Rheinischen Bahn, oder?
Was verkehrten dort denn für Triebfahrzeuge und waren es nach Hagen
durchlaufende Züge oder verendeten sie in Löttringhausen?

Löttringhausen muss doch auch mal ein "größerer" Bahnhof gewesen sein.
Wie groß war der denn mal? Wenn man mit der DME Volmetalbahn
durchfährt, sieht man, dass es früher mal einen zweiten Bahnsteig gab
(den gibt es auch noch, nur ohne Gleis).
Die Trasse nach Witten Ost kann man auch gut erkennen, allerdings fehlt
in Löttringhausen ´ne Brücke.

Im Kursbuch 40/41 sind folgende Bahnhöfe enthalten (KBS 232c):
-Bochum-Langendreer
-Stockum
-Witten Ost
-Annen Süd
-Lottringhausen

Später kamen doch noch andere dazu, oder?

Wie weit liegen heute eigentlich noch die Gleise? Bis Witten Ost
müssten sie doch mindestens noch liegen? Mit was wird eigentlich der
dortige Güterverkehr abgewickelt (V60?) und ist er noch hoch?

So, genug Fragen fürs erst ;-)

Thomas Woditsch

unread,
Jan 26, 2001, 4:52:54 PM1/26/01
to
Hallo NG!

Ich fand irgendwie kein passendes Posting, an das ich "anhängen"
konnte, aber ich habe im Thread bisher nichts von dem Ausflugsverkehr
gelesen, der am Ufer des Hengsteysees durchgeführt wurde.
Ich habe mal in einem Pufferküssermagazin ( genauer weiß ich es
momentan nicht, sonst würde die genaue Quelle hier stehen...)
gelesen, daß auf der "Seeseite" des Rbf Hohensyburg ein Pendelverkehr
mit VT zwischen dem Personenbahnhof und dem Strandbad existierte.
Zeitlich war das IIRC in den 30ern eingeordnet - also passend zum
Bellingrodtfoto.
Das Strandbad befand sich am anderen Ende des Rbf - zu weit für einen
simplen Fußweg der Badegäste.

Vielleicht finde ich den betreffenden Artikel ja wider Erwarten am
Wochenende...

mfg

Thomas
--
Thomas Woditsch
45894 Gelsenkirchen
Heimatbf: EDUL (KBS 412/425)
"Selbst Caesar war manchmal mit seinem Latein am Ende.."

Wolfgang Schroedter

unread,
Jan 27, 2001, 9:50:18 AM1/27/01
to

Thomas Woditsch schrieb:

> Ich habe mal in einem Pufferküssermagazin ( genauer weiß ich es
> momentan nicht, sonst würde die genaue Quelle hier stehen...)

Steht im em-Artikel, den Jürgen Utecht eingescannt hat:
http://www.Museumslok.de/DEBX/Syburg.ZIP

Gruß aus Gruiten - Schrotti

Daniel A. Rehbein

unread,
Jan 28, 2001, 12:29:31 PM1/28/01
to
mschm...@my-deja.com schrieb:

> Wann wurde diese Strecke eigentlich stillgelegt? Die gehört doch auch
> ursprünglich zur Rheinischen Bahn, oder?
> Was verkehrten dort denn für Triebfahrzeuge und waren es nach Hagen
> durchlaufende Züge oder verendeten sie in Löttringhausen?

Ein Kollege erzählte mir mal, daß er damit als Kind öfters nach Bochum
gefahren sei. Allerdings wären da nur ein paar Züge pro Tag gefahren.
Es hat also wohl noch nicht einmal einen Stundentakt gegeben.



> Löttringhausen muss doch auch mal ein "größerer" Bahnhof gewesen sein.
> Wie groß war der denn mal? Wenn man mit der DME Volmetalbahn
> durchfährt, sieht man, dass es früher mal einen zweiten Bahnsteig gab
> (den gibt es auch noch, nur ohne Gleis).

Wenn man sich den in Betrieb befindlichen Bahnsteig näher anschaut,
sieht man auch, daß er wohl früher an beiden Seiten Gleise hatte. Der
Bahnsteig ist ziemlich lang. Wenn ihn entlanggeht, trifft man auf
alte, von Strauchwerk überwucherte, Gleise.

Auf dem stillgelegten Bahnsteig kann man noch den alten Treppenabgang
erkennen. In dem unterirdischen Verbindungsgang ist anhand der
unterschiedlichen Steinformate erkennbar, wo früher der zweite
Aufgang war.

> Die Trasse nach Witten Ost kann man auch gut erkennen, allerdings fehlt
> in Löttringhausen ´ne Brücke.
>
> Im Kursbuch 40/41 sind folgende Bahnhöfe enthalten (KBS 232c):
> -Bochum-Langendreer
> -Stockum
> -Witten Ost
> -Annen Süd
> -Lottringhausen

> Wie weit liegen heute eigentlich noch die Gleise? Bis Witten Ost


> müssten sie doch mindestens noch liegen? Mit was wird eigentlich der
> dortige Güterverkehr abgewickelt (V60?) und ist er noch hoch?

Von Bochum liegen die Gleise noch bis Witten Ost. Dort ist auch
ein größerer Güterbahnhof erkennbar. Außerdem ist dort ein
Anschlußgleis zu einem Umspannwerk.

Von Witten Ost bis Löttringhausen liegen keine Gleise, sondern der
Weg ist als kombinierter Rad-Fußweg beschildert. Auf Wittener
Gebiet hat man den sogar mit Kunst am Bau sowie einem großen
Ausflugslokal "Rheinischer Esel" versehen.

Der Falk-Plan, 23. Auflage (Redaktionsschluß Mqi 1979) zeigt
nach Witten Ost folgende Bahnhöfe: Witten-Station, Witten-
Annen Süd, Witten-Rüdinghausen, Dortmund-Silberknapp,
Dortmund-Großholthausen, Dortmund-Löttringhausen.

An den alten Bahnhöfen Witten-Annen-Süd und Witten-Rüdinghausen
sind die alten Bahnsteigkanten auch heute noch vorhanden. Für
einen Bahnhof oder Haltepunkt Dortmund-Silberknapp gibt es in
der Örtlichkeit keinerlei Anzeichen. Vielleicht war das ein
klassischer Haltepunkt ohne jeglichen Bahnsteig oder sonstige
bauliche Einrichtungen? Wo der Bahnhof Dortmund-Großholthausen
mal gewesen ist, sind heute auch keine Einrichtungen mehr
erkennbar, jedoch kann man aufgrund der Gelängeformation im
Bereich der Straße "Ballroth" vermuten, daß dort ein
Mittelbahnsteig vorhanden ist und aus einer eingleisigen
Strecke zweigleisig in den Bahnhof gefahren wurde. Das ist
aber tatsächlich nur eine Vermutung.

Daniel A. Rehbein

unread,
Jan 28, 2001, 12:36:47 PM1/28/01
to
Albert Kapune schrieb:

> Wenn ich mich recht entsinne, war der Gießener Bahnsteig
> lange verwahrlost; der Tunneleingang dorthin war zugemauert. Und warum
> man die Bahnsteige radikal entfernt hat? Vielleicht deutsche
> Gründlichkeit, unverrückbare Tatsachen schaffen, reichlich Geld für
> die Abrissbirne vorhanden?

Ich war heute mal im Schwerter Osten und habe mir die Bahnhöfe
Schwerte-Ost und Geiseke angesehen. Im Bahnhof Schwerte-Ost ist
noch der Bahnsteig inklusive der Eisenträger für die Bahnsteig-
überdachung vorhanden. Lediglich die Bahnstiegüberdachung selbst
fehlt (sieht reichlich komisch aus).

Auch im Bahnhof Geiseke ist noch ein alter Bahnsteig zu sehen,
der langsam auseinanderfällt. Bis auf den Bahnstieg hat man aber
alles abgebaut. Vor dem leeren Platz, wo vielleicht mal früher
ein Bahnhofsgebäude stand (?), befindet sich eine Bushaltestelle
mit dem Namen "Geiseke Bahnhof". ;-)

Bei diesen beiden Bahnhöfen (wie auch beim Bahnhof Westhofen), die
wohl in etwa im gleichen Zeitraum stillgelegt wurden, war man also
nicht so gründlich mit der Entfernung des Bahnsteiges. Wollte
man beim Bahnhof Hohensyburg vollendete Tatsachen schaffen, während
man die anderen Bahnhöfe eventuell wieder in Betrieb nehmen möchte?

Daniel A. Rehbein

unread,
Jan 28, 2001, 12:59:40 PM1/28/01
to
Volker Blees schrieb:

> [Geisecke]
> > > Habe mich über die Vielzahl an Brücken gewundert, die man dort
> > > unterquert. Da muss es etwas größeres gegeben haben.....
> >
> > irgendwie hab ich da was im Hinterkopf, dass nach Kriegsende eine
> > zerstoerte Anlage (Rangierbahnhof?) aufgegeben wurde.
>
> In http://www.dpsg.citynetz.com/aw/BAU.HTM (Beschreibung der Geschichte
> des AW Schwerte) wird tatsächlich der Rangierbahnhof Geisecke erwähnt.
> Allerdings ist dem Text nur zu entnehmen, dass dieser in den 20er Jahren
> existiert haben muss.

Ich bin heute mal dagewesen und habe mir das Gelände angesehen.
Es handelt sich dort um größere zusammenhängende Waldfläche.
Zwischen den Brücken führt ein kleiner Waldweg mit Schranke und
der Durchfahrtverbotsschild (außer Anliefer und Forstwirtschaft)
herauf. Entlang des Weges befinden sich dann Sitzbänke und
Abfallkörbe, ganz so, wie man es von einem gewöhnlichen Wald
kennt. Das einzige, was fehlt, sind die auf die Bäume gemalten
Wanderwegzeichen des sauerländisches Gebirgsvereins ;-)

Wenn man aber genauer hinschaut, sieht man fast überall Über-
bleibsel eines früheren Bahngeländes: Mit Moos überwachsen sieht
man die rechteckigen Konturen von Grundmauern der Gebäude, ab
und zu liegen ein paar Formsteine herum und ein gemauerter
Ablaufberg ist zu sehen. Auf den ersten Blick könnte man das
Ding für einen Bahnsteig halten, aber es ist schräg und außer-
dem höher als man dies von Bahnsteigen kennt.

Der Wald ist dicht bewachsen. Es sind auch keine Strukturen
unterschiedlich alter Bäume zu erkennen, sondern alle Bäume
sind ausnahmslos ausgewachsene "Erwachsene". Das Ding hat man
also nicht gerade erst gestern stillgelegt und abgebaut.

Obwohl der Wald ganz gewöhnlich zum Wandern einlädt und auch
kein einziges Gleis mehr liegt, stößt man doch aus einige Fallen:
Da sieht man dann zwischen den Bäumen eine Betonplatte, unter
der ein größerer Hohlraum erkennbar wird (Keller eines früheren
Gebäudes oder so), außerdem tauschen immer wieder Krater
(Bombentrichter?) auf. Ich habe so den Eindruck, daß es wohl
nicht so gesund wäre, dort von den ausgetrampelten Wegen
abzukommen. ;-)

Wolfgang Schürmann

unread,
Jan 28, 2001, 3:08:14 PM1/28/01
to
Daniel A. Rehbein schrieb:
>... Wollte

> man beim Bahnhof Hohensyburg vollendete Tatsachen schaffen, während
> man die anderen Bahnhöfe eventuell wieder in Betrieb nehmen möchte?

Also,
Hohensyburg war Ausflugsbf, weitgehend zum Besuch der Syburg und dem
früher im verschnörkelten stehenden Denkmal. Heute würde sich das
Publikum, das den Besuch der Spielbank anstrebt, bedanken, wenn es mit
dem Zug anreisen müsste. Ausserdem lag beim Abbau der Bf Hohensyburg
weit entfernt in der Prärie: Der Inselgasthof musste zumachen, und weit
und breit war ausser Bauernhöfen nix da. Da sollte man heute überlegen,
wo man an anderer Stelle, eine bessere Lokalität für ne Station findet.
mfg
WS
-KBS824-

Henning Koch

unread,
Jan 29, 2001, 7:50:33 AM1/29/01
to
"Daniel A. Rehbein" wrote:

> > [Geisecke]

> > > irgendwie hab ich da was im Hinterkopf, dass nach Kriegsende eine
> > > zerstoerte Anlage (Rangierbahnhof?) aufgegeben wurde.
> >
> > In http://www.dpsg.citynetz.com/aw/BAU.HTM (Beschreibung der Geschichte
> > des AW Schwerte) wird tatsächlich der Rangierbahnhof Geisecke erwähnt.
> > Allerdings ist dem Text nur zu entnehmen, dass dieser in den 20er Jahren
> > existiert haben muss.
>
> Ich bin heute mal dagewesen und habe mir das Gelände angesehen.

ach, Du auch?

> Es handelt sich dort um größere zusammenhängende Waldfläche.
> Zwischen den Brücken führt ein kleiner Waldweg mit Schranke und
> der Durchfahrtverbotsschild (außer Anliefer und Forstwirtschaft)

Anlieger.
es gab da wohl mal einen Schuetzenverein.
In der Mitte des Gelaendes ist ein relativ frisch planinerter Platz,
vermutlich dort.

> Obwohl der Wald ganz gewöhnlich zum Wandern einlädt und auch
> kein einziges Gleis mehr liegt, stößt man doch aus einige Fallen:
> Da sieht man dann zwischen den Bäumen eine Betonplatte, unter
> der ein größerer Hohlraum erkennbar wird (Keller eines früheren
> Gebäudes oder so),

das Ding fand ich besonder interessant, es ist auch nicht weiter
gesichert?!

> außerdem tauschen immer wieder Krater
> (Bombentrichter?) auf. Ich habe so den Eindruck, daß es wohl
> nicht so gesund wäre, dort von den ausgetrampelten Wegen
> abzukommen. ;-)

vermutlich hat man doch nach Kriegsende alles verwertbare Material dort
eingesammelt (es ist jedenfalls kein Eisen- oder aehnliches Teil mehr zu
sehen), ausserdem duerfte ueber 50 Jahre lang zumindest die Jugend des
Ortes da herumgetobt sein.
Insofern sehe ich da eigentlich kein sonderliches Risiko.
Wenn man nicht gerade anfaengt zu graben oder so.

Henning Koch

unread,
Jan 29, 2001, 7:59:35 AM1/29/01
to
"Wolfgang Schürmann" wrote:
>
> Hohensyburg war Ausflugsbf, weitgehend zum Besuch der Syburg und dem
> früher im verschnörkelten stehenden Denkmal.

war nicht dafuer eher Westhofen mit anschliessender Strassenbahn- und
Standseilbahnfahrt angebracht?
Der Aufstieg vom Hengsteysee zum Denkmal ist mit ueber 100 Hoehenmetern
ja nicht gerade das, was man so als Sonntagsspaziergang ueblicherweise
macht...

> Heute würde sich das
> Publikum, das den Besuch der Spielbank anstrebt, bedanken, wenn es mit
> dem Zug anreisen müsste.

genau fuer dieses Publikum gibt es den sog. Casino-Bus der Linie 444,
der von DO-Hauptbahnhof direkt zum Casino faehrt.

Ralf Propach

unread,
Jan 28, 2001, 3:30:20 PM1/28/01
to
mschm...@my-deja.com writes:

> In article <3A6F5C39...@marksbach.de>,


>
> Wann wurde diese Strecke eigentlich stillgelegt? Die gehört doch auch
> ursprünglich zur Rheinischen Bahn, oder?

im Kursbuch 78/79 ist sie noch drinnen, im 83'er nicht mehr -
dazwischen habe ich nichts.

> Was verkehrten dort denn für Triebfahrzeuge und waren es nach Hagen
> durchlaufende Züge oder verendeten sie in Löttringhausen?

78/79 liefen sie weder in Langendreer noch in Löttringhausen durch.

> Löttringhausen muss doch auch mal ein "größerer" Bahnhof gewesen sein.
> Wie groß war der denn mal? Wenn man mit der DME Volmetalbahn
> durchfährt, sieht man, dass es früher mal einen zweiten Bahnsteig gab
> (den gibt es auch noch, nur ohne Gleis).
> Die Trasse nach Witten Ost kann man auch gut erkennen, allerdings fehlt
> in Löttringhausen ´ne Brücke.
>
> Im Kursbuch 40/41 sind folgende Bahnhöfe enthalten (KBS 232c):

Im Kursbuch 78/79 sieht es dann so aus (x = Bedarfshalt)
0 - Bochum-Langendreer
1 x Siebenplaneten
3 x Witten-Stockum
5 x Witten-Sonnenschein
6 - Witten Ost
8 x Witten Stadion
9 - Witten-Annen Süd
10x Witten-Rüdinghausen
11x Dortmund-Silberknapp
12x Dortmund-Großholthausen
13 Dortmund-Löttringhausen


>
> Später kamen doch noch andere dazu, oder?

s.o. In Bochum-Siebenplaneten war ich schon mal, Bahnsteige sind mir
aber keine mehr aufgefallen.



> Wie weit liegen heute eigentlich noch die Gleise? Bis Witten Ost
> müssten sie doch mindestens noch liegen? Mit was wird eigentlich der
> dortige Güterverkehr abgewickelt (V60?) und ist er noch hoch?
>

Das möchte ich auch mal gerne wissen, gesehen habe ich da noch keine
Züge.

> So, genug Fragen fürs erst ;-)
>
Viele Grüße

Ralf Propach

Daniel A. Rehbein

unread,
Jan 29, 2001, 3:11:13 PM1/29/01
to
Ralf Propach schrieb:

> Im Kursbuch 78/79 sieht es dann so aus (x = Bedarfshalt)
> 0 - Bochum-Langendreer
> 1 x Siebenplaneten

Hieß der Bahnhof wirklick nur Siebenplaneten? In den mir
bekannten Stadtplänen steht er stets als "Bochum-Sieben-
planeten" aufgeführt. Allerdings steht in Stadtplänen auch
häufig "Bochum-Wattenscheid" oder "Bochum-Höntrop", also
ist darauf wenig Verlaß :-(

> 3 x Witten-Stockum
> 5 x Witten-Sonnenschein
> 6 - Witten Ost
> 8 x Witten Stadion
> 9 - Witten-Annen Süd
> 10x Witten-Rüdinghausen
> 11x Dortmund-Silberknapp

Wobei mich natürlich auch mal interessiert, wieso man diesen
Halt Dortmund-Silberknapp genannt hat. Die Benennung von
Bahnhöfen nach Straßennamen ist ja sonst nicht üblich.

Lediglich im S-Bahn-Verkehr in Ballungsräumen werden
Straßennamen für Bahnhöfe verwendet. Im Verkehrsverbund
Rhein-Ruhr gibt es AFAIK die einzigen Bahnhöfe mit
Straßennamen auf der S8 zwischen Düsseldorf und
Mönchengladbach.

Der Bahnhof (bzw. Haltepunkt) Dortmund-Silberknapp hätte
also eigentlich Dortmund-Kruckel Süd heißen müssen, oder?
Weiß jemand genaueres?

> 12x Dortmund-Großholthausen
> 13 Dortmund-Löttringhausen

Uups ... Wenn Dortmund-Großholthausen lediglich ein Badarfs-
halt war, dann ist meine Mutmaßung, Großholthausen könnte
einen zweigleisigen Bahnhof gehabt haben, wohl falsch, oder?

Daniel A. Rehbein

unread,
Jan 29, 2001, 3:14:17 PM1/29/01
to
Henning Koch schrieb:

> Es gab da wohl mal einen Schuetzenverein.


> In der Mitte des Gelaendes ist ein relativ frisch planinerter Platz,
> vermutlich dort.

Das hat mich auch etwas irritiert. Plötzlich ist da ein Platz mit
recht frisch aussehender brauner Erde (oders wars Mulch?) und darauf
drei dicke Tannen - während sonst in dem Waldstück keine Tannen
vorkommen.

Reinhard Schumacher

unread,
Jan 29, 2001, 3:54:34 PM1/29/01
to

Daniel A. Rehbein <dan...@marksbach.de> schrieb im Newsbeitrag:
3A75CE61...@marksbach.de...

> Ralf Propach schrieb:
>
> > Im Kursbuch 78/79 sieht es dann so aus (x = Bedarfshalt)
> > 0 - Bochum-Langendreer
> > 1 x Siebenplaneten
>
> Hieß der Bahnhof wirklick nur Siebenplaneten?

Ja, nur Siebenplaneten. War wohl mal der Name einer früheren Zeche.

Reinhard


Daniel A. Rehbein

unread,
Jan 29, 2001, 4:43:48 PM1/29/01
to
mschm...@my-deja.com schrieb:

> > Auf jeden Fall existierten die Bahnhöfe bereits nicht
> > mehr, als 1980 der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr gegründet
> > wurde (im Gegensatz z.B. zum Bahnhof Hagen-Kabel, der AFAIK
> > in den 90ern stillgelegt wurde und auf dem heute auf den
> > Bahnsteigen sogar noch die Wartehäuschen vorhanden sind).
>
> Abfahrt Hagen-Kabel 1993/94:
>
> 5:39 6805 Betzdorf
> 6:13 6807 Betzdorf
> 7:22 6811 Siegen
> 9:22 6813 Siegen
> 11:22 6815 Siegen
> 13:22 6817 Betzdorf
> 14:46 6821 Betzdorf
> 15:22 6823 Betzdorf
> 16:17 E 3511 Siegen
> 17:22 6825 Betzdorf
> 19:22 6827 Siegen
> 21:22 6829 Siegen
>
> 6:34 6800 Hagen
> 7:10 6802 Düsseldorf
> 7:40 E 3502 Hagen
> 8:10 6804 Hagen
> 8:34 6806 Hagen
> 10:34 6810 Hagen
> 12:34 6812 Hagen
> 14:34 6814 Hagen
> 16:34 6818 Hagen
> 18:34 6820 Hagen
> 20:34 6822 Hagen

Hallo,
ich habe vor zwei Wochen (am 14. Januar 2001) ein paar
Photos vom Bahnhof Hagel-Kabel gemacht. Eine Auswahl
davon steht jetzt auf meiner Internet-Seite
http://www.mein-westfalen.de/hagen-kabel.html
Die Bilder zeigen also einen recht aktuellen Stand des
heutigen Erscheinungsbilds des Bahnhofs.


Gruß aus Dortmund,
Daniel Rehbein

BTW: Soweit ich weiß, war Hagen-Kabel doch früher auch
Verladebahnhof für den Auto-Reisezug, oder?

Burkhard Dedy

unread,
Jan 29, 2001, 6:16:12 PM1/29/01
to
"Daniel A. Rehbein" <dan...@marksbach.de> schrieb:

> Wobei mich natürlich auch mal interessiert, wieso man diesen
> Halt Dortmund-Silberknapp genannt hat. Die Benennung von
> Bahnhöfen nach Straßennamen ist ja sonst nicht üblich.
>
> Lediglich im S-Bahn-Verkehr in Ballungsräumen werden
> Straßennamen für Bahnhöfe verwendet. Im Verkehrsverbund
> Rhein-Ruhr gibt es AFAIK die einzigen Bahnhöfe mit
> Straßennamen auf der S8 zwischen Düsseldorf und
> Mönchengladbach.

S4 Dortmund Möllerbrücke

Gruß,
Burkhard

Reinhard Schumacher

unread,
Jan 29, 2001, 6:28:57 PM1/29/01
to

Burkhard Dedy <burkha...@nexgo.de> schrieb im Newsbeitrag:
3a75f...@news.arcor-ip.de...

> "Daniel A. Rehbein" <dan...@marksbach.de> schrieb:
>
> > Wobei mich natürlich auch mal interessiert, wieso man diesen
> > Halt Dortmund-Silberknapp genannt hat. Die Benennung von
> > Bahnhöfen nach Straßennamen ist ja sonst nicht üblich.
> >
Vielleicht eine ehemalige Zeche?

Reinhard


mschm...@my-deja.com

unread,
Jan 29, 2001, 6:19:00 PM1/29/01
to
In article <3A75E414...@marksbach.de>,

"Daniel A. Rehbein" <dan...@marksbach.de> wrote:

> Hallo,
> ich habe vor zwei Wochen (am 14. Januar 2001) ein paar
> Photos vom Bahnhof Hagel-Kabel gemacht. Eine Auswahl
> davon steht jetzt auf meiner Internet-Seite
> http://www.mein-westfalen.de/hagen-kabel.html
> Die Bilder zeigen also einen recht aktuellen Stand des
> heutigen Erscheinungsbilds des Bahnhofs.

Im Bahnhofsgebäude ist doch irgendwas von DB-Netz? Wann wurde das
eigentlich errichtet? Ist doch schon komisch dass in so einer dünn
besiedelten Gegend so ein großer Bahnhof steht. Zur Zeit der Errichtung
dürfte es in Kabel doch noch ländlicher ausgesehen haben. Auch finde
ich merkwürdig, dass das Gebäude nicht zur Kabeler Seite hingebaut
wurde, denn auf der Gebäudeseite kommt doch bis Westhofen nicht mehr
viel.

> BTW: Soweit ich weiß, war Hagen-Kabel doch früher auch
> Verladebahnhof für den Auto-Reisezug, oder?

Ja. Muss irgendwann in den letzten 10 Jahren eingestellt worden sein.
Im Kursbuch 1991/92 steht er, im 93/94er nicht mehr.

Tabelle aus Kursbuch 1991/92:
170 Münster/Hagen/Neu Isenburg (Frankfurt)/Kornwestheim (Stuttgart) -
Villach und zurück

D 9313
Abfahrtstage: 22./29. Juni, 6./13./20./27. Juli, 3./10./17./24./31.
August 1991 (alles Sonntage)
Verladezeiten:
...
Hagen-Kabel 16.50 - 17.40
...
Fahrplan:
...
Hagen-Kabel ab 18.08
...

D9312
Abfahrtstage: jeweils der (zu den obigen) vorhergende Samstag
Fahrplan:
...
Hagen-Kabel an 10.24

Auch für Fahrgäste ohne Auto

Auf dem Bild von mir
(2.1.2001): "http://members.tripod.de/bahn_server_1/kabel-autobf.jpg"
kann man ihn sogar etwas erkennen. Zwei Wartehäuschen, ein
Verwaltungsgebäude? und die Rampe.

Ulrich Köhn

unread,
Jan 30, 2001, 2:49:25 AM1/30/01
to


Hallo,
auch im VRS gibt es S-Bahn-Haltestellen, die nur den Straßennamen tragen, z.B. in
Köln: Trimbornstr., Volkhofener Weg oder Geldernstr./Parkgürtel.
Gruß,
Ulrich
--
_____________________________________________________________
NewsGroups Suchen, lesen, schreiben mit http://netnews.web.de

Henning Koch

unread,
Jan 30, 2001, 5:33:24 AM1/30/01
to
"Daniel A. Rehbein" wrote:

> BTW: Soweit ich weiß, war Hagen-Kabel doch früher auch
> Verladebahnhof für den Auto-Reisezug, oder?

die Reste der Rampe muessten doch noch zu sehen sein?
auf dem breiten Bild in der voletzten Reihe ganz rechts, neben den
Masten der Quertragwerke, IIRC. Bzw. vermutlich nicht auf dem Bild
sondern vor Ort, wenn man auf der Bruecke steht.

Folke Brockmann

unread,
Jan 30, 2001, 8:43:07 AM1/30/01
to

"Reinhard Schumacher" schrieb

> > > Wobei mich natürlich auch mal interessiert, wieso man diesen
> > > Halt Dortmund-Silberknapp genannt hat.

> Vielleicht eine ehemalige Zeche?
...vielleicht sogar eine ehemalige Silbermine? ;-))
--
Grüße von Folke aus Wattenscheid RAILHOO-Links: http://www.railhoo.de


Reinhard Schumacher

unread,
Jan 30, 2001, 4:11:40 PM1/30/01
to

Folke Brockmann <Deutsche_...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag:
956g9k$1pdg$1...@news.okay.net...

>
> "Reinhard Schumacher" schrieb
>
> > > > Wobei mich natürlich auch mal interessiert, wieso man diesen
> > > > Halt Dortmund-Silberknapp genannt hat.
> > Vielleicht eine ehemalige Zeche?
> ...vielleicht sogar eine ehemalige Silbermine? ;-))
> --
Ich schätze mal, "knapp" daneben...

> Grüße von Folke aus Wattenscheid RAILHOO-Links: http://www.railhoo.de
>

Wo ist Dein weiterer Dienstplan?

Reinhard


Folke Brockmann

unread,
Jan 30, 2001, 4:48:53 PM1/30/01
to

> > "Reinhard Schumacher" schrieb

> > > > > Wobei mich natürlich auch mal interessiert, wieso man diesen
> > > > > Halt Dortmund-Silberknapp genannt hat.
> > > Vielleicht eine ehemalige Zeche?
> > ...vielleicht sogar eine ehemalige Silbermine? ;-))

An eine Mine kann ich mich aus meiner Zeit als Rangierleiter im Jahre 1978
kurz nach der Lehre auf der frühmorgentlichen Übergabe von Langendreer nach
Herdecke nicht mehr erinnern aber an die Länge, nämlich ziemlich lang,
Anschlüsse wurden in Witten-Stockum (Metall-Fa), Witten-Ost
(Kartoffelhändler, Dynamit-Nobel - die hatten da manchmal 'ne
Dampfspeicherlok im Einsatz, Mannesmann - aber nicht D2), Witten-Annen-Süd
'nen Holz-Fritze, Do-Löttringhausen 'ne Kaffee-Fa und irgendwatt mit
Kesselwagen und noch ein Postlager für Telekommunikation, sah lustig aus - 4
gelbe Telefonzellen senkrecht auf Flachwagen verzurrt, dann noch 2
Metall-Firmen in Herdecke mit Langeisen auf Rs-Wagen und noch ein weiterer
Anschluß der da ziemlich steil in die Büsche ging, auf dem Rückweg nach
Langendreer wurden dann bereits entleerte Wagen wieder eingesammelt, Zuglok
war damals 'ne 290, eine altersschwache Brücke wurde damals noch erneuert
obwohl das Ende der Verbindung zwischen Annen-Süd und Löttringhausen schon
im Gespräch war.


> Wo ist Dein weiterer Dienstplan?

--


Grüße von Folke aus Wattenscheid

http://home.t-online.de/home/efwitten/efwa0196.htm (=EFW-Zf) ex Rl Ostberg
EBLA, Zugansager EBO u. EWAN, Zugabfertiger Hamm Rbf HRO, Ww EDOB,
Fs/Zs/Zf EHG EDO, ö.A. EDOB EBO EWAN EGE, Fdl EWAT EBOG EBO EBLA usw., z.
Zt. Tf - demnächst???
31.01.: 75017 EDOB-KKO, GF KKO-EDOB - 02.02.: BR120 in KKB - 04.02.: GF
EDOB-KKDZT, AZ/UEX????? KKDZT-EDOB - 05.02.: 2457 EDO-EHM, 2554 EHM-KA,
2557 KA-EDO http://people.freenet.de/Tf-Brocki.index.htm/Tf-Brocki


Wolfgang Schürmann

unread,
Jan 31, 2001, 10:41:28 AM1/31/01
to
Juergen Utecht schrieb:

> [x] Du hast http://www.museumslok.de/DEBX/Bild1.jpg aufgerufen


> [ ] Du hast hinter dem Bahnsteigschild "Hohensyburg" einen Wasserturm
> und einen 4-5 Ständigen Ringlokschuppen gesehen

Nein, habe ich nicht gesehen, neben dem Wasserturm aber das große
Pumpenhaus, dass wohl auch den Doppelwasserbehälter in Vorhalle,
--> Bilder bei ÉK-Themen Foto: Bellingr. mit Ruhrwasser versorgt haben
wird. (Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich auf dem mir vorliegenden
Lageplan vom Rbf Vorhalle aus den 30 igern nachschauen.)

> Wie schon gesagt, wird eine Einsatzstelle gewesen sein, aber es waren
> Lokbehandlungsanlagen vorhanden.....

??? -nur ne Vermutung !!!
Wo wurde zB Ausgewaschen, wo wurde bekohlt? Wasserkräne standen jedoch
in hinreichender Anzahl im gesamten Bf Hengstey, das kann ich
bestätigen. Mehr nicht.
mfg
WS
-KBS824-

Wolfgang Schürmann

unread,
Jan 31, 2001, 10:59:58 AM1/31/01
to
mschm...@my-deja.com schrieb:

> Das wär heute bestimmt anders. Der Stadtteil ist ja zum Bahnhof
> hingewachsen.

Das stimmt zwar, vor allem die Sportanlagen, wo früher die Hütte
stand...bietet aber immer noch keine Gewähr für verstärkte Nutzung eines
neuen Haltepkt Haspe Bf.

> Du meinst die Harkortbrücke, die 1980 abgerissen wurde (zwischen
> Eckesey und Boelerheide).

Genau die, Also von mir aus Harkortbrücke, obwohl ich darunter dem
Begriff die Straßenbrücke zw Vorhalle und Herdecke (B54) kenne.
-Bin eben schon zu lange ausse Gegend wech.

>
> > Ruhrtalbahnverlängerung:
> > vom Oberlauf her, oder vom Unterlauf her?
>
> Vom Unterlauf her. Das ist die Museumsbahn von Hattingen, die jetzt
> noch in Wengern-Ost endet.

Ich dachte Oberwengern.- oder ist da alles so zurückgebaut, dass nix
mehr geht.


Die soll über Oberwengern - Volmarstein nach
> Vorhalle verlängert werden. Das Projekt gehört zur "Agenda 21".

Also, vorn Kriech, als Vorhalle zwei Bahnsteige hatte, war Bahnsteig 1
für de Strecke nach Wetter, Bahnsteig 2 für Züge nach Hattingen.
-Verlängerung nach hbf --> Hattinger Gleis.
Durch Einbau der entsprechenden Weichen westlich des Bf Vorhalle, wurde
im Rahmen eines VV meines Herrn Vaters (+) der Bahnsteig 2 überflüssig.
(Rückbau zu Zeiten der Elektrisierung) Und Verlegung von Gütergleisen.
Kopf- machen in Vorh.nur am Bahnsteig 1 -->Mist, blockiert den ganzen
Laden.

> Eigentlich sollte sie sogar bis an den Hengsteysee verlängert werden,

> wo ein Bahnsteig gebaut werden sollte (Platz ist ja genug da), aber > aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen wird´s wohl nichts.
Agenda 21 ist ne schöne Spielwiese, bloss kosten darf es nix.
> Unverständlich, weil gerade der Hengsteysee (Freibad, Ausflugsziel,..)
na, na. so dolle doch auch nicht.
Harkortsee sollte vor gut 10 Jahren Bundesgartenschau 2000 werden, wurde
doch auch nix.


> wohl eher als Endpunkt geeignet ist, als Vorhalle.

Ja, aber nur wenn GELEISE wieder liegen, und sich durch den Wiederaufbau
nicht die "fußgefederten Kohlmeisen" vom Biotop Rbf Hengstey vertreiben
lassen.
mfg
WS
-KBS824-

mschm...@my-deja.com

unread,
Jan 31, 2001, 11:55:33 AM1/31/01
to
In article <3A78367E...@t-online.de>,

"Wolfgang Schürmann" <zi...@t-online.de> wrote:
> mschm...@my-deja.com schrieb:
>

> > Vom Unterlauf her. Das ist die Museumsbahn von Hattingen, die jetzt


> > noch in Wengern-Ost endet.
> Ich dachte Oberwengern.- oder ist da alles so zurückgebaut, dass nix
> mehr geht.

Also Oberwengern sieht zur Zeit so aus: 1 Bahnhofsgebäude, 2 alte
Bahnsteige (die Unterführung ist gleichzeitig der Zugang zum Radweg), 2
durchgehende Hauptgleise und daneben eine Schotterwüste. Da kann also
eigentlich nichts mehr enden. (Inwiefern da noch Weichen liegen müsste
ich mal nachschauen). Der Museumszug endet jedenfalls immer in Wengern-
Ost.

Was war eigentlich da in Oberwengern, wo jetzt die Schotterwüste ist?
(ein Rangierbahnhof, Güterbahnhof, Gütergleise?)

> Also, vorn Kriech, als Vorhalle zwei Bahnsteige hatte, war Bahnsteig 1
> für de Strecke nach Wetter, Bahnsteig 2 für Züge nach Hattingen.
> -Verlängerung nach hbf --> Hattinger Gleis.
> Durch Einbau der entsprechenden Weichen westlich des Bf Vorhalle,
wurde
> im Rahmen eines VV meines Herrn Vaters (+) der Bahnsteig 2
überflüssig.
> (Rückbau zu Zeiten der Elektrisierung) Und Verlegung von Gütergleisen.
> Kopf- machen in Vorh.nur am Bahnsteig 1 -->Mist, blockiert den ganzen
> Laden.

Was? Vorhalle hatte mal 2 Bahnsteige (...und wieder wird man schlauer).
Dann war die Unterführung also auch mal länger und wurde irgendwann
zugemauert.

> > wohl eher als Endpunkt geeignet ist, als Vorhalle.
> Ja, aber nur wenn GELEISE wieder liegen, und sich durch den
Wiederaufbau
> nicht die "fußgefederten Kohlmeisen" vom Biotop Rbf Hengstey
vertreiben
> lassen.

Würde ich denen sogar zutrauen, sowas dummes: Wo früher ein ganzer
Rangierbahnhof stand, stört jetzt schon ein Gleis für einen Wochenend-
Dampfzug.

Wolfgang Schürmann

unread,
Feb 3, 2001, 7:52:53 AM2/3/01
to
mschm...@my-deja.com schrieb:
..

> Was war eigentlich da in Oberwengern, wo jetzt die Schotterwüste ist?
> (ein Rangierbahnhof, Güterbahnhof, Gütergleise?)
Gütergleise
..

> Was? Vorhalle hatte mal 2 Bahnsteige (...und wieder wird man schlauer).
> Dann war die Unterführung also auch mal länger und wurde irgendwann
> zugemauert.
Ja., bei Rückbau Bahnsteig 2 wurde auch die Pißrinne verkürzt. Und im
Brf Vorhalle, wenne reinkommst, rechts, war die alte Fka. Inne Mitte zum
Abgang stand die Bahnsteigsperre, son richtiges Häusken für zwei
Personen, hab aber immer nur eine drin erlebt, und da wo links dieser
viereckige kasten drin ist, war dann die neue Fka. Vorher war da nix,
aber dahinter war Wartesaal.(Bahnhofsgaststätte Bierken 30Pf, Pilsken
35Pf, da fing man immer aufn Nachhauseweg an, dann Düllmann, danne
Reichsbahnstr hoch, und wenne oben wars, warse prall.)

> Würde ich denen sogar zutrauen, sowas dummes: Wo früher ein ganzer
> Rangierbahnhof stand, stört jetzt schon ein Gleis für einen Wochenend-
> Dampfzug.
Ohne Knete, keine Fete.- Besorg dat Geld, ich bau dirn Bahnsteig mit
Gleis und Umsetzmöglichkeit. Also, würde sagen, so ab 100.000 Eurochip,
wenne Die hast, meldeste Dich wieder. Dann gehn wa die Sache an.
mfg
WS
-KBS824-

Daniel A. Rehbein

unread,
Feb 4, 2001, 5:19:44 PM2/4/01
to
schupp schrieb:
> Reste der Bahnsteiganlagen sind sicher noch heute
> zu erkennen. Jahrelang stand das halb abgebrochene Bahnsteigdach über
> dem funktionslosen Bahnsteig. Vielleicht ist das noch heute so.

Es sind noch die Eisenträger vorhanden.

> Weiterhin gab es eine Ortsgüteranlage.
> Die Strecke in Richtung Kassel (obere Ruhrtalbahn) war früher bis
> Geisecke viergleisig ausgebaut. Davon habe ich noch ein Foto mit einer
> nach Bestwig dampfenden 23er.

Kann man das irgendwo im Netz bestaunen?

> In Geisecke habe ich noch vor ein paar Jahren die Reste des
> Personenbahnhofes mit Bahnsteiganlagen gesehen. Zu dieser Zeit gab es
> noch einen benutzten Gleisanschluß eines Betriebes im Gewerbegebiet
> Geisecke.

> In Geisecke gab es früher noch einen großen Verschiebebahnhof, der im
> Zweiten Weltkrieg massiv zerstört wurde. Auf der Westseite stehen noch
> mehrere Brücken von denen eine noch für die Ruhrtalbahn genutzt wird.
> Der Rest des ehemaligen Rangierbahnhofes präsentiert sich als riesiger
> Pappelwald, in dem der interessierte Wanderer sogar noch die Ablaufberge
> vorfindet.

Weißt Du näheres über die Daten des Personenbahnhofs und/odes des
Rangierbahnhofs Geisecke? Ich meine: Wann eröffnet, wann stillgelegt?
Der Personenbahnhof hatte ja offensichtlich einen Mittelbahnsteig -
wie kam man dort hin? Gab es ein Bahnhofsgebäude mit einer Unterführung?

BTW: Nachdem ich einen Haufen Photos auf meiner Festplatte abgelegt
habe, habe ich nun gemerkt, daß man "Geisecke" mit "ck" schreibt.
Arghhh! :-(

Gruß aus Dortmund,
Daniel Rehbein

http://www.mein-dortmund.de/

Daniel A. Rehbein

unread,
Feb 4, 2001, 6:22:20 PM2/4/01
to
"Daniel A. Rehbein" (ich) schrieb:

> Weißt Du näheres über die Daten des Personenbahnhofs und/odes des
> Rangierbahnhofs Geisecke? Ich meine: Wann eröffnet, wann stillgelegt?
> Der Personenbahnhof hatte ja offensichtlich einen Mittelbahnsteig -
> wie kam man dort hin? Gab es ein Bahnhofsgebäude mit einer Unterführung?
>
> BTW: Nachdem ich einen Haufen Photos auf meiner Festplatte abgelegt
> habe, habe ich nun gemerkt, daß man "Geisecke" mit "ck" schreibt.
> Arghhh! :-(

Um Euch auch die aktuellen (d.h. im Januar aufgenommenen) Bilder
aus Geisecke sehen zu lassen, habe ich schon mal eine provisorische
Webseite zusammengestrickt. Diese hört auf den Namen
http://www.mein-westfalen.de/test.html

Robert Weemeyer

unread,
Feb 5, 2001, 9:57:12 AM2/5/01
to
Daniel A. Rehbein schrieb am 21. Januar:

> Ich habe eine alte Wanderfibel der Deutschen Bundesbahn,
> Bahndirektion Köln, von 1971. Darin sind entlang der Strecke
> zwischen Hagen Hbf und Schwerte (Ruhr) die beiden Bahnhöfe bzw.
> Haltepunkte Hohensyburg und Westhofen (Westf.) aufgeführt.

> Bzgl. der Strecke von Schwerte ostwärts ist mir bekannt, daß
> es früher Bahnhöfe "Schwerte Ost" und "Geiseke" gegeben hat.

Zumindest tariflich gibt es noch Reste von etlichen ehemaligen Bahn-
höfen auf dieser Strecke: Noch heute kann man durchgehende Fahrscheine
nach Westhofen (Westf), Schwerte (Ruhr) Ost, Geisecke (Ruhr), Lang-
schede, Warmen und Voßwinkel lösen. Diese gelten dann im schienenpar-
allelen Busverkehr.

Hohensyburg existiert im allgemeinen Bahntarif nicht mehr.

Robert Weemeyer, Berlin

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