Weil Österreich keine LZB-bestückten Loks hat?
Tschö, Knobi. :o)
--
http://home.t-online.de/home/MKnobi/
Klaus
bitte vollständigen Realnamen angeben, das ist in de.* als höflich
anerkannt.
>meines erachtens beginnt LZB schon in Lambach und endet erst kurz nach
>Linz.... auch ÖBB-Loks fahren per LZB, jedoch werden trotz allem die Signale
>nicht deaktiviert.
Die Signale werden auch in Deutschland nur auf Neubaustrecken
deaktiviert, bei denen der Blockabstand kürzer ist als der
Signalabstand ist und die Streckenbelegung so aussieht, daß das Signal
keinen Fahrtbegriff zeigen dürfte und ein LZB-geführter Zug trotzdem
vorbeifahren dürfte.
Da die LZB auf der österreichischen Strecke sicherlich nachträglich
eingebaut wurde, werden hier keine verkürzen Blockabstände existieren.
Grüße
Marc
--
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Marc Haber \ " Mensch, willst Du schnell und sorglos reisen,
Mailadresse im Header \------------\ so fahre mit der Bahn von Eisen. "
Bitte keine "courtesy copies", Danke! \ - Prof. Dr. Heinz Haber, 1975.
Nicht ganz, auch auf Ausbauabschnitten, wie etwa Wurzen - Riesa, kannst du
diesen LZB-Teilblockmodus beobachten. KS-Signale sind dort auf das
allernötigste reduziert und dazwischen LZB-Blöcke eingefügt.
Dunkelgeschaltete Signale bekommen natürlich nur LZB-geführte Züge zu
"sehen".
Die andere Variante heißt LZB-Vollblockmodus und besagt, dass jeder
LZB-Block auch dem Standort eines Lichtsignals entspricht. Dort ist diese
Dunkelschaltung nicht anzutreffen.
> Die Signale werden auch in Deutschland nur auf Neubaustrecken
> deaktiviert, bei denen der Blockabstand kürzer ist als der
> Signalabstand ist und die Streckenbelegung so aussieht, daß das Signal
> keinen Fahrtbegriff zeigen dürfte und ein LZB-geführter Zug trotzdem
> vorbeifahren dürfte.
Das wäre doch etwas für die Einfahrt in große Bahnhofsvorfelder. Leider
würde es dem Nahverkehr wenig bringen.
Gruß, ULF
--
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Ulf Kutzner
Backhaushohl 46
D-55128 Mainz
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klaus wrote:
> meines erachtens beginnt LZB schon in Lambach und endet erst kurz nach
> Linz.... auch ÖBB-Loks fahren per LZB, jedoch werden trotz allem die Signale
> nicht deaktiviert.
>
> Klaus
Beginn ist Lambach km228,600 bis Linz km190,500.
Gruss Detlef
(Projektierung LZB)
> >Die einzige LZB-Strecke in Österreich befindet sich zwischen Linz und Wels.
> >Gefahren wird im LZB-Betrieb aber nur mit DB-Loks.
>
> Weil Österreich keine LZB-bestückten Loks hat?
Hat nicht ein Teil der 1044 LZB-Ausrüstung?
Tschüß
GERD
--
Forth (F-PC) für Anfänger, VGA-Grafikprogrammierung: "Brettis Forth Ecke"
und auch Eisenbahn/Modellbahn in: BBS Chat Noir, 030/382 26 99
G.Brets...@TMB.in-berlin.de
Tel. 030-6734583
## CrossPoint v3.11 R ##
Yep. Ein Teil der 1044.200er-Serie. Genau diese Maschinen werden in
einem
engl. Buch (bei mir im Schrank) ueber OeBB-Loks sogar mit Vmax 200
angegeben. Des duerfte aber so nicht stimmen. Ich kenne nur eine 1044,
die mal zu Versuchsfahrten fuer > 200 km/h umgeruestet war.
AFAIK wurde dies gemacht, um die Staubsauger-Loks bei uns Ri Frankfurt
auf der NBS einsetzen zu koennen.
IMO koennte auf der Suedbahn ab Moedling bis Gloggnitz von der
Trassierung
her ohne weiteres 200 gefahren werden. Problem ist hier wohl, dass da
die Wiener S-Bahn viele Trassen belegt.
Ausserdem wird zwischen Passau und Wels ganz schoen was hergerichtet,
wohl aber Vmax 160.
Mit ein paar Linienverbesserungen und gutem Willen koennte man
suedoestlich von Regensburg bis St Poelten mit 160-200 fahren.
Gerade auch Obertraubling-Plattling muesste ohne grosse Aufwendungen
200 (bzw. 230 mit ICT) vertragen.
Tom
Das müßte die 1044.501 (Ex-Prototyp 1044.01) sein, bei der
wurde ca. 1986 der Antrieb umgebaut, die Maschine packt
seither 200 km/h lauf- und bremstechnisch, hat aber meines
Wissens keine LZB. Verwendung: Schnellfahrversuche
(Wagenerprobung) auf dem Schnellfahr-Versuchsabschnitt
Angern - Drösing der Nordbahn. Diese Maschine habe ich schon
länger nicht mehr gesehen, früher kugelte sie meistens in
Wien Süd herum.
Sonst: 1044 in Normalausführung Vmax=160 km/h
1044.2 (geänderte
Antriebsübersetzung)Vmax=180 km/h
Die LZB dient bei den damit ausgerüsteten Maschinen nur zur
Erhöhung der Sicherheit, zur Ausbildung im LZB-Fahren bzw.
zum eventuellen Einsatz auf deutschen Schnellfahrstrecken
(wohl mit Güterzügen). Fahrpläne auf Basis Vmax 180 km/h
gibt es meines Wissens nicht.
>AFAIK wurde dies gemacht, um die Staubsauger-Loks bei uns
Ri Frankfurt
>auf der NBS einsetzen zu koennen.
siehe oben
>IMO koennte auf der Suedbahn ab Moedling bis Gloggnitz von
der
>Trassierung
>her ohne weiteres 200 gefahren werden. Problem ist hier
wohl, dass da
>die Wiener S-Bahn viele Trassen belegt.
So ist es. Ab Wiener Neustadt Richtung Wien ist die Strecke
so dicht belegt, daß 200 km/h schnelle Züge eher ein
Betriebshindernis wären.
>Ausserdem wird zwischen Passau und Wels ganz schoen was
hergerichtet,
>wohl aber Vmax 160.
Der Westbahnflügel Wels Hbf - Passau ist zu kurvenreich, um
auch nur längere Strecken mit 160 km/h durchzuhalten. 200
km/h ist dort pure Illusion.
>Mit ein paar Linienverbesserungen und gutem Willen koennte
man
>suedoestlich von Regensburg bis St Poelten mit 160-200
fahren.
>Gerade auch Obertraubling-Plattling muesste ohne grosse
Aufwendungen
>200 (bzw. 230 mit ICT) vertragen.
Wels - Linz - St. Pölten könnte nach Fertigstellung des
Neubauabschnitts St. Valentin - St. Johann-Weistrach und der
Umfahrungen Melk und Loosdorf auf einigen Abschnitten 200
km/h (ohne Einsatz von Neigezügen) vertragen. Voraussetzung
ist Ausrüstung mit LZB, ETCS oder sonstwas vergleichbarem.
Darauf werden die ÖBB aber sicher erst drängen, wenn
genügend eigene Loks für Vmax 200-220 (Baureihe 1016/1116)
zur Verfügung stehen.
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Michael Suda
Promenadegasse 11-13/1/5, 1170 Wien
michae...@blackbox.at (privat)
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michae...@magnet.at (WWW- & Usenet-Replies)
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Gruss Detlef
Linz-Wels ist [neben der Probeschnellfahrstrecke auf einem Stueck eines
Streckengleises der Nordbahn (Wien - Hohenau -(Breclav))] die einzige
Strecke der ÖBB mit zulaessiger Vmax > 160km/h.
mfG
Gerhard
Wobei auf der Nordbahn zwischen Angern und Drösing (Gleis 2,
Fahrtrichtung Süd) nur versuchsmäßig (gesamte Strecke muß
vor Einfahrt der Schnellfahrt geräumt und blockmäßig
"durchgeschaltet" sein, EKs müssen besonders gesichert sein)
gefahren werden kann. Linz - Wels - Lambach ist der einzige
Streckenabschnitt, auf dem signal- bzw. LZB-gesichert
planmäßig 200 gefahren werden darf.
klaus schrieb:
>
> Der ICE, der abends bzw. morgends zwischen Wien und Innsbruck verkehrt hat
> laut Displayanzeige zwischen Linz und Wels Güterbahnhof eine max.
> Geschwindigkeit von 199 km/h. Denke, daß er wohl in Österr. die 200km-Marke
> nicht überschreiten darf.
Faehrt der in Ö tatsächlich schneller als 160 oder dürfte er das nur?
Ich hab mich öfters mit einem GPS-Empfänger im Zug gespielt und im
(normalen) Intercity zwischen Wien und Linz nichtmal die 140 km/h
überschritten (die von der Fahrsteuerung aber erstaunlich exakt
angefahren werden, wie ich gemessen hab - wie mein Display von 139 auf
140 Umsprang merkte man den leichten Ruck des Endes der
Beschleunigung!).
Auch gehört hab ich mal, dass die 160 nur von ECs gefahren werden...
Wie sieht das mit der Geschwindigkeit der Bahn in Ö allgemein aus?
Gruß, Christian
Gruss Detlef
Detlef Meissner schrieb:
>
> Zwischen Linz und Wels darf 200km/h gefahren werden (muss aber nicht).
> Voraussetzung der Zug laesst die Geschwindigkeit zu.
> Deshalb ist ja auch eine LZB eingebaut worden.
>
Ist mir klar. Mich interessiert aber welche Fahrpläne für welche Züge
diese vmax vorsehen
Gruß, Christian
> klaus schrieb:
> >
> > Der ICE, der abends bzw. morgends zwischen Wien und Innsbruck verkehrt hat
> > laut Displayanzeige zwischen Linz und Wels Güterbahnhof eine max.
> > Geschwindigkeit von 199 km/h. Denke, daß er wohl in Österr. die 200km-Marke
> > nicht überschreiten darf.
>
> Faehrt der in Ö tatsächlich schneller als 160 oder dürfte er das nur?
> Auch gehört hab ich mal, dass die 160 nur von ECs gefahren werden...
> Wie sieht das mit der Geschwindigkeit der Bahn in Ö allgemein aus?
Ich faende es interessant, insbesonders auf die letzte Frage einzugehen!
Mir erscheint auch, dass die erlaubte Vmax etwa zwischen Linz und Wels
im normalen Verkehr nicht annaehernd erreicht wird.
Warum gibt es sie dann (und prestigetraechtige Einweihungsfahrten mit 200)?
Ausserdem: Warum kann ein IC in Oesterreich nicht eine Reisegeschwindigkeit
von 130 haben? (zB zw. Wien und Linz ist der Schnitt etwa 100)
Schoene Gruesse,
Dietmar Trummer
Dietmar Trummer schrieb:
> Mir erscheint auch, dass die erlaubte Vmax etwa zwischen Linz und Wels
> im normalen Verkehr nicht annaehernd erreicht wird.
Die ÖBB haben noch keine Loks, die 200 gehen. Die wenigen Garnituren,
die doch 200 fahren können, haben trotzdem keine höherenen
Plangeschwindigkeiten, da es sich für die wenigen Kilometer nicht
rentiert (kannst ja mal überschlagsmäßig ausrechenen, was es kostet,
einen 600-Tonnen-Zug mal kurz auf 200 aufzuheizen um dann gleich wieder
runterzuschleifen).
> Warum gibt es sie dann (und prestigetraechtige Einweihungsfahrten mit 200)?
Die Streckenhöchstgeschwindigkeit wird nur durch die Gleisgeometrie und
die Sicherungstechnik begrenzt. Ob Fahrzeuge existieren, die diese
Geschwindigkeit auch tatsächlich erreichen, ist dabei wurscht.
Das es nur ein kurzes Stückerl für 200 km/h gibt liegt halt daran, das
man erst am Anfang steht -- und irgendwo muss man halt anfangen.
> Ausserdem: Warum kann ein IC in Oesterreich nicht eine Reisegeschwindigkeit
> von 130 haben? (zB zw. Wien und Linz ist der Schnitt etwa 100)
Weil er zu oft stehen bleibt und nicht 200 fahren kann.
mfg Severin Kann
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Fahrgast Graz/Steiermark -- Die Lobby der Fahrgaeste
------------------------------------------------------
Gelbe Post: Postfach 68, A-8027 Graz
Tel: (0316) 873 5190
Fax: (0316) 873 5115
Hoffentlich aendert sich das mit dem 4-gleisigen Ausbau zumindest in
diesem Bereich. Immerhin _sollte_ ein IC ja nicht allzuoft
stehenbleiben.
Rein rechnerisch (z.B. 25 min. rel. konstant 160 dann 5 min. Aufenthalt)
sollten sich im Schnit ca. 130 ausgehen. Aber dazu darf der IC halt
nicht von langsameren Zuegen aufgehalten werden.
Beachtlich ist auch, dass ein EC auf derselben Strecke trotz zwei
Aufenthalten weniger nur ca. 5 min. schneller ist :-/
> mfg Severin Kann
--
CU e-Mail: we...@sbox.tu-graz.ac.at
STEPHAN Fido: Stephan Weinberger@2:316/777.11
www: http://www.sbox.tu-graz.ac.at/home/w/weini
> Die ÖBB haben noch keine Loks, die 200 gehen. Die wenigen Garnituren,
> die doch 200 fahren können, haben trotzdem keine höherenen
> Plangeschwindigkeiten, da es sich für die wenigen Kilometer nicht
> rentiert (kannst ja mal überschlagsmäßig ausrechenen, was es kostet,
> einen 600-Tonnen-Zug mal kurz auf 200 aufzuheizen um dann gleich wieder
> runterzuschleifen).
>
> > Warum gibt es sie dann (und prestigetraechtige Einweihungsfahrten mit 200)?
>
> Die Streckenhöchstgeschwindigkeit wird nur durch die Gleisgeometrie und
> die Sicherungstechnik begrenzt. Ob Fahrzeuge existieren, die diese
> Geschwindigkeit auch tatsächlich erreichen, ist dabei wurscht.
> Das es nur ein kurzes Stückerl für 200 km/h gibt liegt halt daran, das
> man erst am Anfang steht -- und irgendwo muss man halt anfangen.
>
> > Ausserdem: Warum kann ein IC in Oesterreich nicht eine Reisegeschwindigkeit
> > von 130 haben? (zB zw. Wien und Linz ist der Schnitt etwa 100)
>
> Weil er zu oft stehen bleibt und nicht 200 fahren kann.
>
> mfg Severin Kann
Ich meine ja nicht die Durchschnittsgeschwindigkeit von Wien nach Linz,
sondern die durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit auf freier Strecke!
Alle IC-Loks und Wagen erreichen leicht 140, warum kann man also nicht ca. 130
fahren?
Dass 200 kein Nahziel ist, ist sowieso klar.
mfG,
Dietmar Trummer
> Auch gehört hab ich mal, dass die 160 nur von ECs gefahren werden...
> Wie sieht das mit der Geschwindigkeit der Bahn in Ö allgemein aus?
ICs fahren mit maximal 140, ECs mit maximal 160. Nur: Was mit ECs zwischen
Linz und Wels ist, weiss ich nicht. ICs sind nie schneller als 140.
--
Liebe Gruesse
Clemens
Mmmh. E=1/2mv*v. Fuer diesen Fall:
E=1/2 * 600000 * (55 * 55 - 44 * 44)
m=600000 kg, 160 km/h = 44 m/s, 200 km/h = 55 m/s (nicht genau, aber...)
E=326700000 Ws.
Oder E=90 kWh.
Anders gesagt, die zusaetzliche Energie sind zum Haushaltspreis gerade
mal 18 DM (~9 Euro).
(Das deucht mir etwas wenig, aber ich sehe keinen Fehler.)
Der erhoehte Windwiderstand ist eine andere Angelegenheit...
Andreas
--
Andreas Krey, Ulm, Germany a.k...@computer.org
Tel: +49 (731) 62 53 Fax: +49 (731) 62 54
-- Don't attach Word Documents or other proprietary formats --
-- A boot a day keeps Dr. Watson away
In der Zeit wo ich mir mit einem Freund alle wichtigen Bahnstrecken am
Führerstand der Lok erkämpft habe, hab ich viel mit den Lokführern
gequatscht - und ich weiß noch, daß wir in Richtung Linz in Wels einen
EC überholen ließen und mir der Lokführer sagte, daß dieser auf der
Strecke 160 fahren darf, wir im IC allerdings sinnigerweise nur 140 - ob
wohl sich das Material der Garnituren und die Zahl der
Haltestellenaufenthalte so gut wie nicht unterschieden. Sehr
sinnvoll....
Allerdings muß ich ganz ehrlich sagen, daß mir die Reisegeschwindigkeit
auf der Strecke Wien-Linz, die gerade ja heftig ausgebaut wird, gar
nicht soo wichtig ist. Was kann man sich auf 190km schon an Zeit
ersparen? Wir leben ja nicht in Frankreich, wo ich von Paris _ohne Stop_
die 500km nach Lyon zurücklegen kann (was mir irgendwie ähnlich vorkam
wie die Fahrt Wien-Linz, auch 1:50min :)
Gruß, Christian
> ICs fahren mit maximal 140, ECs mit maximal 160. Nur: Was mit ECs zwischen
> Linz und Wels ist, weiss ich nicht. ICs sind nie schneller als 140.
Auf einer Führerstandsmitfahrt letzten Sommer hab' ich mir
einmal die Buchfahrpläne durchgesehen (Werden, nebenbei
gefragt, auf jedem
Tfz. sämtliche Fahrpläne mitgeführt?).
Dort war auch für ECs zwischen Linz und Wels eine
Höchstgeschwindigkeit
von 160 km/h eingetragen; ausgenommen davon waren nur einige
Züge nach Deutschland.
Das werden wohl welche mit 103er-Bespannung gewesen sein.
Bemerkung auf der Seite: "Bei funktionstüchtiger LZB" (oder
so ähnlich).
mfg
Reinhard
Wirkungsgrad hast du vergessen!!!
> Der erhoehte Windwiderstand ist eine andere Angelegenheit...
Den natuerlich auch.
> Andreas
Das hier mal Tempo 200 ist bestimmt nicht unwichtig, schliesslich ist
die Westbahn IMO die wichtigste Magistrale der OeBB.
Man darf darueber hinaus aber nicht versaeumen, Salzburg-Attnang und
Wien=Huetteldorf-St Poelten auszubauen. Fuer Letztere eine NBS
waere insofern gut, da dann gleich ausreichend S-Bahn-Trassen da
waeren. Aber ohne aufwendige Kunstbauten duerfte da nix zu machen sein.
Tom
Wie es in Ö ist weiß ich jetzt nicht, bei der DB ist dies nur bei wenigen
BR'en üblich. ZB. bei 140 oder 155. Die anderen führen nur die Hefte ihres
Haupteinsatzgebietes mit. Dann gibt es bei den anderen Probleme wenn sie
ihre Heimat verlassen.
>Dort war auch für ECs zwischen Linz und Wels eine
>Höchstgeschwindigkeit
>von 160 km/h eingetragen; ausgenommen davon waren nur einige
>Züge nach Deutschland.
>Das werden wohl welche mit 103er-Bespannung gewesen sein.
Auch hier kann ich nur für die DB sprechen. Geschwindigkeiten über 160 wirst
du in Geschwindigkeitsheften nicht finden, da diese ausschließlich über die
Führerraumeinzeigen im MFA bei LZB-Betrieb vermittelt werden.
>Bemerkung auf der Seite: "Bei funktionstüchtiger LZB" (oder
>so ähnlich).
Das kann ich nicht nachvollziehen. Geschwindigkeiten aus Fahrplänen
verlieren, bis auf wenige Ausnahmen, bei LZB-Betrieb ihre Gültigkeit.
Führerraumeinzeigen haben idR. immer Vorrang.
> > Der erhoehte Windwiderstand ist eine andere Angelegenheit...
> Den natuerlich auch.
>
Hat da jemand Zahlen? Ich hab' nur mal beobachtet, dass ein IR bei 140
km/h in leichtem Gefaelle ohne Antrieb immer noch schneller wurde.
> > > Mmmh. E=1/2mv*v. Fuer diesen Fall:
> > > E=1/2 * 600000 * (55 * 55 - 44 * 44)
> > > m=600000 kg, 160 km/h = 44 m/s, 200 km/h = 55 m/s (nicht genau, aber...)
> > > E=326700000 Ws.
> > > Oder E=90 kWh.
> > > Anders gesagt, die zusaetzliche Energie sind zum Haushaltspreis gerade
> > > mal 18 DM (~9 Euro).
> > > (Das deucht mir etwas wenig, aber ich sehe keinen Fehler.)
> >
> > Wirkungsgrad hast du vergessen!!!
Nicht nur den......
(Die ganze Rechnung ist Fax! ;-))))
> Was fuer 'nen Wirkungsgrad. Eine Ellok, die nicht mindestens 95 % der
> elektrischen Energie auf die Schiene bringt, gehoert verschrottet. (Bei
> Waermekraftmaschinen (auch Diesel) ist das was anderes, die sind
> prizipiell auf 30 - 40% festgelegt.)
Dann wird Deiner Meinung nach der elektrische Betrieb weltweit einge-
stellt? Wegen mangelhaftem Wirkungsgrad der Elloks? ;-)
So eine Lok verbrät eine Menge Energie in den Hilfsbetrieben, 95% der
Leistung auf der Schiene ist illusorisch - der Wert dürfte bei 80%
liegen. Und das auch nur dann, wenn man ausschließlich die Lok betrachtet.
>> Ausserdem: Warum kann ein IC in Oesterreich nicht eine Reisegeschwindigkeit
>> von 130 haben? (zB zw. Wien und Linz ist der Schnitt etwa 100)
>
>Weil er zu oft stehen bleibt und nicht 200 fahren kann.
>
Stimmt nur teilweise, Die Strecke St. Pölten - Linz (130 km) legt ein
EC in 1:04 zurück, ist also deutlich schneller als 100 km/h.
Wien - St. Pölten, wo es sogar 180°-Kurven gibt, schafft er dagegen
nur mit einem Schnitt von unter 90.
Und ein IC bleibt zwischen St. Pölten und Linz noch 2x stehen, was
dann den Schnitt entsprechend drückt (+9 min.)
Größtenteils liegst also an den Strecken, es ist halt nicht überall so
flach..
[...]
1) Paris-Lyon ist nicht ganz soo schnell. Über die NBS ist die Entfernung
nur
431 km. Wegen Gleisbauarbeiten (um unter anderem die Höchstgeschwindigkeit
von 270 auf 300 km/h zu erhöhen) ist sogar die ursprüngliche Reisezeit von
knapp zwei Stunden um vier Minuten erhöht worden.
2) Aber mit der Behauptung es sei nicht wichtig zwischen Wien und Linz
Zeit zu
gewinnen kann ich keinesfalls einverstanden sein. Wenn auch die
Reisegeschwindigkeit nicht alles ist, spielt sie doch eine sehr wichtige
Rolle für den Marktanteil des umweltfreundlichsten Verkehrsmittels, sobald
fühlbare Gewinne erreicht sind. Auch auf einer kurzen Strecke wie Wien-Linz,
würde eine gute ABS (mit 150 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit)
Reisezeitgewinne von mehr als einer halben Stunde bringen. Schon diese
halbe Stunde hätte Auswirkungen nicht nur für den Wien-Linz Verkehr aber
sicher auch bis Salzburg und München. Wenn für jeden
Abschnitt einer längeren Strecke nur lokal gedacht wird, ist am Ende das
ganze Bahnsystem der grosse Verlierer. Mit den heutigen Reisezeiten wird
Wien-München nur am Leben erhalten. Au der anderen Seite würden
ABS-Geschwindigkeiten bis München eine weitere Stunde (W-M in 3h08) ersparen
mit starken Auswirkungen bis Budapest und Stuttgart. Mit einer NBS sind
weitere 75 Minuten zu gewinnen (W-M 1h53 !). Völlige Utopie oder gar
völliger Wahnsinn (ich lebe ja in Frankreich) ? Wir sollen aber nicht
vergessen, dass, während wir da reden und zögern, das europäische
Strassennetz unbehindert ausgebaut und erweitert wird.
Am anderen Ende der Strecke Wien-Paris würde die heutige Wien-Linz
Geschwindigkeit zwischen Strassburg und Paris einen Zeitverlust von mehr als
einer Stunde bedeuten... Dort wird hoffentlich die TGV-Ost-Strecke endlich
gebaut. Das lange Gerede über dieses Projekt zeigt, dass auch in Frankreich
zu lokal gedacht wird. Der Verkehr zwischen dem Elsass und Paris reicht
nicht, um die neue Strecke (450 km Neubau, 2 Stunden Zeitgewinn) zu
rechtfertigen. In die Berechnugen hinzugefügt wurde zwar weiterer Verkehr
mit Lothringen und ein paar deutschen Städten aber mit sehr zurückhaltenden
Prognosen. Die Region Elsass, die das Projekt stark befürwortet und auch
finanziell zu unterstützen bereit ist, hat einfach nicht eingesehen, dass
die Lösung in ihren Händen liegt. Mit nur 50 km mehr NBS,die die TGV-Strecke
direkt an das deutsche Netz in Rastatt anschliessen würden, würde eine
weitere Stunde erspart, insgesamt 3 Stunden "auf einmal" (Frankfurt-Paris in
3h05, Stuttgart-Paris in 2h55...). Mit Auswirkungen bis an die
österreichische Grenze wären sämtliche Prognosen zur revidieren. Die Rolle
der Bahn auf dieser internationalen Achse hätte sicher gar nichts mehr zu
tune mit ihrer GEFÄHRLICHEN heutigen. Statt dessen wird das ursprüngliche
französisch-französische Projekt nur schrittweise ausgeführt und mit
Geschwindigkeiten des vorigen Jahrhunderts wird zwischen Strassburg und
Karlsruhe die erparte Zeit wieder verloren gehen.
Grüsse
Jean-François
>in meiner Adresse steht 'dollar' nur gegen unerwünschte Werbung.
Offenburg-KA wird doch fuer 200-250 km/h ausgebaut???
Tom
Liegt dieser Abschnitt auf dem Weg von Straszburg nach Karlsruhe oder
allgemeiner von Frankreich nach Deutschland?
Michael Kauffmann
> > > Geschwindigkeiten des vorigen Jahrhunderts wird zwischen Strassburg und
> > > Karlsruhe die erparte Zeit wieder verloren gehen.
> >
> > Offenburg-KA wird doch fuer 200-250 km/h ausgebaut???
>
> Liegt dieser Abschnitt auf dem Weg von Straszburg nach Karlsruhe oder
> allgemeiner von Frankreich nach Deutschland?
Liegt auf dem Weg von Straßburg nach Offenburg oder aber Karlsruhe ;-)
In dem Zusammenhang: Was ändert sich im Frühjahr am Bahnhof Appenweier?
Gruß, ULF
--
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Ulf Kutzner
Backhaushohl 46
D-55128 Mainz
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Achso, ich hatte gedacht, Straszburg liege Karlsruhe gegenueber.
Meine Geographiekenntnisse sind mangelhaft.
Michael Kauffmann