> Aus verdammt aktuellem Anlass*: Was sind die Beweggründe von
> Existenzen, die ohne die erforderliche Berechtigung meinen, sie könnten
> Eisenbahnfahrzeuge selber fahren?
> Mir wär's ja fast egal, wenn diese Gestörten auf einer Inselbahn zwei
> Kilometer durch den Busch heizen - aber muss das sein, wenn noch
> zweihundert oder mehr Leute hinten drin sitzen?
> Und besteht eigentlich ein Unterschied zwischen diesen Wichtigtuern und
> denen (auch hier in der NG vertreten), die sich damit brüsten, mit
> Vierkanten irgendwelche Schalter/Schlösser bedient/aufgeschlossen haben
> oder sich an Zeug vergreifen, wovon sie keine Ahnung haben?
> Würden diejenigen das auch cool und lustig finden, wenn *ich* an ihrem
> Arbeitsplatz rumfummle; sei es im Supermarkt, wo ich die Artikel
> umsortiere, weil's mir so besser gefällt - sei es am PC eines EDV-
> Spezialisten, dem ich auf seine Kiste mal Windows draufspiele -
> weitere "Beispiele" erspare ich mir...
>
> *Details dazu sollten die mitlesenden Fahrpersonale kennen - schaut mal
> die Aushänge durch:-)
>
Hallo,
tja, tja...
... im Kleinanzeigen-Teil der drehscheibe-online.de bietet gerade jemand
die zur Zeit aktuelle Uniform der S-Bahn-Berlin an. Besorgt sie Euch nur;
lästige Fahrkartenkontrollen dürften passè sein (=im Vergleich zu
o.g.Vorfall harmlos).
Grüße
Marcus
http://www.db-fernverkehr.de
Fernverkehrsseiten von Marcus Grahnert
0180/5234566
-> immer eine hilfreiche Nummer
>Aus verdammt aktuellem Anlass*:
Da ich momentan meinen Steuerwagenschlüssel nicht greifbar habe, um in
den nächsten Melderaum reinzukommen* - was soll denn da am Brett
stehen?
>Was sind die Beweggründe von
>Existenzen, die ohne die erforderliche Berechtigung meinen, sie könnten
>Eisenbahnfahrzeuge selber fahren?
Selbstüberschätzung, Geltunsgsucht, überdrehter Hobbyeifer -
Mehrfachnennungen sind möglich.
>Und besteht eigentlich ein Unterschied zwischen diesen Wichtigtuern und
>denen (auch hier in der NG vertreten), die sich damit brüsten, mit
>Vierkanten irgendwelche Schalter/Schlösser bedient/aufgeschlossen haben
>oder sich an Zeug vergreifen, wovon sie keine Ahnung haben?
Also ich habe noch nicht von gefährlichen Eingriffen in den
Bahnbetrieb durch Regulars erfahren - und bin mir ziemlich sicher, daß
das auch so schnell nicht passieren wird.
Um es hier ganz klar zu sagen: Ich kann mir nicht vorstellen, daß die
von dir angesprochenen Mitleser einfach einen Zug übernehmen würden!
Wenn ich in meiner aktiven Zeit als Interviewer ein Vierkantschloß
geöffnet/ geschlossen habe, geschah das mit dem Wissen des Zub!
Und der mir persönlich bekannte Fdl, den ich vom Streckenfernsprecher
aus über Kinder im Gleis informiert habe, war sehr dankbar für die
unbefugte Benutzung des Vierkantschlüssels!
Ich denke, jeder der sich intensiv mit dem System Bahn beschäftigt,
wird sich der Verantwortung bewußt sein, die der Gebrauch eines
solchen Schlüssels beinhaltet - und schließe bitte nicht von ein paar
wenigen Geisteskranken auf die Allgemeinheit der Eisenbahnfreunde!
mfg
Thomas
--
Thomas Woditsch
45894 Gelsenkirchen
Heimatbf: EDUL (KBS 412/425)
"Selbst Caesar war manchmal mit seinem Latein am Ende.."
>Da ich momentan meinen Steuerwagenschlüssel nicht greifbar habe, um in
>den nächsten Melderaum reinzukommen* - was soll denn da am Brett
>stehen?
Mmpf - da habe ich doch glatt die Fußnote vergessen:
Nein, ich habe keinen Steuerwagenschlüssel, hatte nie einen, und habe
auch erst einmal einen benutzt - als ein Tf mich gebeten hat, einen
Eimer aus dem Geräteraum eines 624 für eine provisorische
Kühlwassernachfüllung zu holen.
Also bitte Ironieanzeiger nach Bedarf einfügen.
Matthias
> Und besteht eigentlich ein Unterschied zwischen diesen Wichtigtuern und
> denen (auch hier in der NG vertreten), die sich damit brüsten, mit
> Vierkanten irgendwelche Schalter/Schlösser bedient/aufgeschlossen haben
> oder sich an Zeug vergreifen, wovon sie keine Ahnung haben?
Das ist in der Tat nur ein gradueller Unterschied.
Martin, der bisher auf seinen Eisenbahnreisen gut ohne Vierkant zurechtkam
> ... im Kleinanzeigen-Teil der drehscheibe-online.de bietet gerade
> jemand die zur Zeit aktuelle Uniform der S-Bahn-Berlin an. Besorgt
> sie Euch nur; lästige Fahrkartenkontrollen dürften passč sein (=im
> Vergleich zu o.g.Vorfall harmlos).
Hm, wenn die Uniform nicht gestohlen ist, dürfte das sogar legal sein,
oder?
Sven
> Aus verdammt aktuellem Anlass*: Was sind die Beweggründe von
> Existenzen, die ohne die erforderliche Berechtigung meinen, sie
> könnten Eisenbahnfahrzeuge selber fahren?
Ich meine, zwei Typen von Straßenbahnfahrzeugen ohne erforderliche
Berechtigung selbst fahren zu können. Auf dem einen habe ich es
bereits geübt (mit Fahrlehrer hinter mir), den anderen kenne ich vom
Praktikum in der Werkstatt her besser als mancher Fahrer.
Soweit zum Können. Nein, ich würde es natürlich nicht irgendwo auf der
Strecke tun. Ich könnte mir nur vorstellen, dass der Fahrer im Tunnel
bewusstlos zusammebricht und ich die Kiste dann evtl. bis zur nächsten
Haltestelle fahren würde. (Im Sinne von Notstand) Nicht sehr
wahrscheinlich.
Von Fahren ohne Fahrerlaubnis weiß ich, entweder ein paar Meter mit
Schrittempo auf dem Betriebshof oder mit 50 km/h und Fahrgästen auf
der Strecke. Da war es aber ein Fahrer, der an einem anderen Ort die
gleichen Fahrzeuge fährt, auf Einladung seines Kollegen.
> Mir wär's ja fast egal, wenn diese Gestörten auf einer Inselbahn
> zwei Kilometer durch den Busch heizen - aber muss das sein, wenn
> noch zweihundert oder mehr Leute hinten drin sitzen?
Naja, ich weiß nicht, wie die Bahn aussieht, aber Schaden kann man mit
Schienenfahrzeugen in jedem Fall anrichten. Und sei's nur, dass man am
Endpunkt in den Prellbock rammt.
> Und besteht eigentlich ein Unterschied zwischen diesen Wichtigtuern
> und denen (auch hier in der NG vertreten), die sich damit brüsten,
> mit Vierkanten irgendwelche Schalter/Schlösser
> bedient/aufgeschlossen haben oder sich an Zeug vergreifen, wovon
Also ich habe (übrigens von besagtem Straßenbahnfahrer) auch einen
Vierkant in der Tasche. Den würde ich aber nur benutzen, um im Notfall
einen Fluchtweg zu öffnen. Oder halt nach Absprache mit einem Bahner
im Dienst der seinen vergessen hat oder bei Problemen Unterstützung
braucht.
> Kiste mal Windows draufspiele - weitere "Beispiele" erspare ich
> mir...
Wenn Du Lust hast, ein ESTW zu programmieren, könnte man vielleicht
darüber reden ;-)
Sven
> Ich denke, jeder der sich intensiv mit dem System Bahn beschäftigt,
> wird sich der Verantwortung bewußt sein, die der Gebrauch eines
> solchen Schlüssels beinhaltet - und schließe bitte nicht von ein
Sorry, aber so glaube ich das nicht. In jedem Hobby und jeder
Tätigkeit gibt es Extremisten, die sich überschätzen. Wenn es Leute
gibt, die 30 Minuten nach Alarmierung noch zum Einsatz ihrer
freiwilligen Feuerwehr rasen, dann gibt es auch Eisenbahnfreaks, die
sich für Bahner ausgeben und Züge fahren.
Hm ... mich hat man in Altenbeken ohne mein Zutun für einen Bahner
gehalten, aber am Kiosk gab es sowieso keinen Rabatt auf Schokolade
und Gummibärchen.
> paar wenigen Geisteskranken auf die Allgemeinheit der
> Eisenbahnfreunde!
Ebenso in anderen Bereichen.
Sven
> Und besteht eigentlich ein Unterschied zwischen diesen Wichtigtuern und
> denen (auch hier in der NG vertreten), die sich damit brüsten, mit
> Vierkanten irgendwelche Schalter/Schlösser bedient/aufgeschlossen haben
> oder sich an Zeug vergreifen, wovon sie keine Ahnung haben?
Deiner Fragestellung entnehme ich, dass Du ohnehin keinen Unterschied
siehst.
Bastian
>Aus verdammt aktuellem Anlass*:
[ X ] Erzaehl mal.
>Mir wär's ja fast egal, wenn diese Gestörten auf einer Inselbahn zwei
>Kilometer durch den Busch heizen -
Da waere es mir auch nicht egal. Wir wissen schon, warum wir unsere
Loks, die draussen stehen, sichern...
>Und besteht eigentlich ein Unterschied zwischen diesen Wichtigtuern und
>denen (auch hier in der NG vertreten), die sich damit brüsten, mit
>Vierkanten irgendwelche Schalter/Schlösser bedient/aufgeschlossen haben
>oder sich an Zeug vergreifen, wovon sie keine Ahnung haben?
Weiss ich nicht. Ich grable nicht an anderer Leute Zeug herum, von dem
ich keine Ahnung habe. Ich, bzw. unser Verein hat sicherlich einige
Schluessel, mit denen man Mist machen koennte, wie Vierkant, DB21,
diverse Weichenschluessel.
Allerdings brauchen wir die auch selber und sie sind _kein_
DB-Privileg. So kann man Weichenschluessel auch als Museumsbahn /
Privatbahn / Werksbahn erwerben. Es gibt nunmal nur 96 Formen. Die
wiederholen sich auch bei der DB und zu deren laschen Umgang mit
Weichenschluesseln sage ich hier mal besser nichts...
Trotzdem kaeme keines unserer Mitglieder auf die Idee damit an anderen
Bahnen herumzuspielen.
>Würden diejenigen das auch cool und lustig finden, wenn *ich* an ihrem
>Arbeitsplatz rumfummle; sei es im Supermarkt, wo ich die Artikel
>umsortiere, weil's mir so besser gefällt -
Sollte keine Gefaehrung ausloesen...
>sei es am PC eines EDV-
>Spezialisten, dem ich auf seine Kiste mal Windows draufspiele -
>weitere "Beispiele" erspare ich mir...
Tja, da kommt man nicht so leicht dran, wie bei der Bahn. Ohne
Passwort laeuft da nichts.
Die Bahn versaeumt es immer noch sichere Schliesssysteme zu verwenden.
In weiten Teilen reicht der Vierkant, um sicherheitsrelevante Dinge
fuer Unbefugte zugaenglich zu machen. Keine normale Firma wuerde so
etwas tolerieren.
Geh mal in eine Firma, wo sensible Bereiche sind. Da laeuft ohne
Chipkarten als Zugangsschluessel nichts mehr.
Gleichzeitig kann man so im Falle des Falles nachweisen, wessen Karte
im Spiel war...
>*Details dazu sollten die mitlesenden Fahrpersonale kennen - schaut mal
>die Aushänge durch:-)
Du meinst offensichtlich die DB-Fahrpersonale. Dazu zaehle ich
gluecklicherweise nicht. Trotzdem waere es interessant zu wissen, was
da los war. Meinetwegen auch per PM, falls Du das hier in der Gruppe
nicht breittreten moechtest.
Armin
--
Armin Muehl
http://www.muehlenroda.de (Muehl privat)
http://home.t-online.de/home/muehl.armin/mfm.htm
(Muensterlaendisches Feldbahnmuseum e.V.)
Besitztz ja, Tragen nein.
Joachim
> Die Bahn versaeumt es immer noch sichere Schliesssysteme zu verwenden.
> In weiten Teilen reicht der Vierkant, um sicherheitsrelevante Dinge
> fuer Unbefugte zugaenglich zu machen. Keine normale Firma wuerde so
> etwas tolerieren.
du vergleichst etwas, was man nicht vergleichen kann. die meisten
stationären sicherheitsrelevanten dinge sind schon gut geschützt. bloß
das problem bei der bahn ist es das alles so gut wie sicherheitsrelevant
ist. als sei es nur ein stein auf der schiene oder ne kralle in der
oberleitung. vor ein paar jahren gab es mal im www ne satiere darüber
das die bahn um alle ihre gebite nen 15KV-zaun aufstellt... war ganz
nett zu lesen und der schutz war bestimmt auch recht gut.
> Geh mal in eine Firma, wo sensible Bereiche sind. Da laeuft ohne
> Chipkarten als Zugangsschluessel nichts mehr.
> Gleichzeitig kann man so im Falle des Falles nachweisen, wessen Karte
> im Spiel war...
genau so oft wie man mitbekommt das ne lok gestohlen wurde, bekommt man
mit das ne bank ausgeraubt wurde oder nen flugzeug entführt oder der
polizei das auto unterm arsch geklaut wurde.
und was bringt ne sicherungskarte ??? wie soll die funktionieren ???
also ich finde in dem fall das nen schlüssel genau so sicher ist wie
eine karte oder sonstiges elektronisches spielzeug.
Julia kosner
>>
>> Hm, wenn die Uniform nicht gestohlen ist, dürfte das sogar legal sein,
>> oder?
>
>Besitztz ja, Tragen nein.
>
Sowohl Besitzen als auch Trage "Ja".
Weder die Berliner S-Bahn noch ihre Konzern-Mutter haben Uniformen!
Und nur das unrechtmäßige Tragen von Uniformen ist strafbar.
--
Gruß Thomas
####################################################
http://www.igeb.org (Homepage des Fahrgastverbandes IGEB e.V)
Hallo,
da würde mich mal eine Stellungnahme des Vereins (+der S-Bahn-Tochter)
interessieren. Ich habe es, soweit ich mich erinnern kann, noch nie erlebt,
dass ein Mensch in den "Klamotten des Transportunternehmens*" von Kollegen
kontrolliert wurde. Weder beim Fernverkehr noch in einer S-Bahn.
Grüße
Marcus
* bis vor kurzem hätte ich noch "Uniform" geschrieben ;o)
eBay hat nach dem 11. September ein Handelsverbot für alle Uniformen und
Uniformteile ausgesprochen, die derzeit gültig sind oder innerhalb der
vergangenen zehn Jahre gültig waren. Die haben also auch die Brisanz
erkannt, es wohl aber inzwischen wieder etwas gelockert.
Aber im Bahnbereich geht es ja überwiegend nicht um Uniformen, sondern um
Unternehmenskleidung. Sicher ist es so, daß Leute, die entsprechend
gekleidet sind, für "Kollegen" gehalten werden. Da ist es dann aber keine
Amtsanmaßung, sondern "Erschleichen von Leistungen", wenn man keinen
Fahrschein hat. Daß es vermutlich nicht auffällt, ist eine andere Sache.
Aber was ist zum Beispiel, wenn derjenige sich in ein lockeres Gespräch
verwickeln läßt und dann durch Unkenntnis glänzt?
Also mal im Ernst: Wer sich mit "fremden Federn" schmückt, wird irgendwann
tierischen Ärger bekommen. Stellt Euch vor, jemand zieht sich so an, daß er
für einen Notarzt oder einen Sanitäter gehalten wird. Dann erwartet man von
ihm in entsprechenden Situationen, daß er in der Lage ist, zu helfen. Kann
er aber nicht. Blöd! Und dann wurde vielleicht kein Notarzt gerufen, weil
jeder denkt, es ist schon einer da. Wertvolle Zeit verstreicht.
Und dann waren da auch noch die
Euro-Umstellungs-Jahreswechsel-Manuell-Fahrkarten-Verkäufer der Berliner
Verkehrsbetriebe. Denen hat man gelbe Warnwesten mit Euro-Aufkleber verpaßt.
In der U-Bahn kein Problem, da gibt es nur orangefarbene Warnwesten. Aber
bei der Bahn hält man sie für einen Sipo. Kann unter Umständen auch
problematisch sein.
Ich denke, jeder sollte sich seiner Verantwortung bewußt sein, was er
möglicherweise anrichtet, wenn er bestimmte Kleidungsstücke trägt, die ihm
und seiner Tätigkeit nicht entsprechen. Gleiches gilt auch für den Gebrauch
von Schlüsseln - ob Dreikant, Vierkant oder was auch immer. Außerdem denke
ich, daß jeder, der sich als Fan oder als Profi mit Bahn beschäftigt, sehr
wohl weiß, was er bleiben lassen sollte - und er weiß ebenso genau, was er
in Notfällen und Gefahren-Situationen mit seinem Wissen Nützliches tun kann.
Matthias
>
>Sorry, aber so glaube ich das nicht. In jedem Hobby und jeder
>Tätigkeit gibt es Extremisten, die sich überschätzen. Wenn es Leute
>gibt, die 30 Minuten nach Alarmierung noch zum Einsatz ihrer
>freiwilligen Feuerwehr rasen, dann gibt es auch Eisenbahnfreaks, die
>sich für Bahner ausgeben und Züge fahren.
>
Dein Vergleich mit Angehörigen der FF, paßt glaube ich, hier nicht
ganz so hin.
Gerade im städtischen Bereich kann es bestimmt häufiger vorkommen, daß
Einheiten der FF selbst erst nach Stunden zu einem Großbrand mit heran
geführt werden.
Was natürlich nicht die Existenz von dem einen oder anderen schwarzen
Schaf ausschließt.
>
>Also ich habe (übrigens von besagtem Straßenbahnfahrer) auch einen
>Vierkant in der Tasche. Den würde ich aber nur benutzen, um im Notfall
>einen Fluchtweg zu öffnen. Oder halt nach Absprache mit einem Bahner
>im Dienst der seinen vergessen hat oder bei Problemen Unterstützung
>braucht.
>
Seit wann müssen Fluchtwege mit einem Vierkant geöffnet werden?!
>hi
>
>>Die Bahn versaeumt es immer noch sichere Schliesssysteme zu verwenden.
>>In weiten Teilen reicht der Vierkant, um sicherheitsrelevante Dinge
>>fuer Unbefugte zugaenglich zu machen. Keine normale Firma wuerde so
>>etwas tolerieren.
>
>
>du vergleichst etwas, was man nicht vergleichen kann. die meisten
>stationären sicherheitsrelevanten dinge sind schon gut geschützt.
Wenn man mit einem Werkzeug, das man im Baumarkt kaufen kann, einem
Zug den Abfahrtsauftrag erteilen kann, halte ich das für nicht
hinreichend gesichert.
[Chipkarten]
>genau so oft wie man mitbekommt das ne lok gestohlen wurde, bekommt man
>mit das ne bank ausgeraubt wurde oder nen flugzeug entführt oder der
>polizei das auto unterm arsch geklaut wurde.
Zu gestohlener Lok fällt mir nur der "Tanz der Schienenfresser" von
Norbert Klugmann ein. ...
>und was bringt ne sicherungskarte ??? wie soll die funktionieren ???
>also ich finde in dem fall das nen schlüssel genau so sicher ist wie
>eine karte oder sonstiges elektronisches spielzeug.
Klar kann man auch Chipkarten nachmachen, doch gibt es die nicht
direkt (auf legalem Weg) zu kaufen.
Christian
--
"Menschlichkeit am Zug" - Bahnhofsmission
http://www.bahnhofsmission.de
Christian Blome wrote:
> "Juli" <Julia...@gmx.net> wrote:
> ^^^^
> (Wie war das mit dem Realname?)
wenn du willst, das ich meinen realnamen da oben hin schreibe und nicht
mit ihm unterschreibe, dann ist es besser du ignorierst mich...
> Wenn man mit einem Werkzeug, das man im Baumarkt kaufen kann, einem
> Zug den Abfahrtsauftrag erteilen kann, halte ich das für nicht
> hinreichend gesichert.
mit genügend krimineller energie kannst du alles erreichen... selbst
ausn baumarkt
> Klar kann man auch Chipkarten nachmachen, doch gibt es die nicht
> direkt (auf legalem Weg) zu kaufen.
ne aber was hindert irgendwelche daran sie zu klauen ?
Julia Kosner
Weia - das klingt nach "Katastrophe knapp verhindert". Was ist passiert?
> Und besteht eigentlich ein Unterschied zwischen diesen Wichtigtuern und
> denen (auch hier in der NG vertreten), die sich damit brüsten, mit
> Vierkanten irgendwelche Schalter/Schlösser bedient/aufgeschlossen haben
> oder sich an Zeug vergreifen, wovon sie keine Ahnung haben?
Manchmal kann aus Fahrgastsicht durchaus ein wenig Kenntnis der Bahntechnik
verbunden mit einer gewissen Anwendungsbereitschaft derselben hilfreich
sein. Zum Beispiel wenn es auf dem letzten Zug abends mal wieder das
Tb0-Problem gibt und man doch noch am Zielort und nicht erst 25 km
weiter aus dem Zug aussteigen möchte. Oder auch wenn man abends stundenlang
auf einem Pampabahnhof steht, weder Zug noch Durchsage kommen und man
irgendwann so langsam mal wissen möchte was Sache ist - da ist die
Grundkenntnis über die Bedienung einer Sprechstelle (und ein Vierkant in
der Tasche) leider schon mal notwendig, um überhaupt irgendwie an Info zu
kommen und nicht auf dem Bahnsteig zu verhungern.
Um Mißverständnissen vorzubeugen: meine obigen Beispiele sind *nicht* der
Regelzustand - das Tb0-Problem erlebe ich "nur" ca. einmal pro Quartal, und
daß ich wirklich mal eine Bahn-Sprechstelle mit Schlüssel bedient habe ist
genau zweimal in > 10 Jahren passiert (und ist in einem Fall auf volles, im
zweiten auf mäßiges Verständnis des Fdl auf der anderen Seite gestoßen).
Der "Vierkant" ist in meinem Fall übrigens ein Multi-Schaltschrankschlüssel,
den ich als EDV-/Netzwerktechniker häufig beruflich in der Tasche habe, um
bei Kunden an Schaltschränke heranzukommen. Dort wird nämlich oft genau
derselbe Schließmechanismus verwendet.
Unterm Strich würde ich aber zwischen den Leuten, vor denen Du (berechtigte)
Angst hast und denjenigen, die sich sonst so mit der Bahn-Sicherheitstechnik
beschäftigen, durchaus einen Unterschied sehen.
Daniel
> Ich bin für: Tragen ja, "Amts"anmaßung hingegen nein. (So gilt es
> zumindest, wenn sich jemand bei der Bundeswehr höhere Dienstgrad-
> abzeichen auf die Schulter knöpft.)
Bei DIE BAHN sollen gerüchteweise neue Uniformen geplant sein, die Lokführer
sollen unter anderem auch schwarze Lederjacken bekommen, auf den
Schulterstücken soll es Streifen geben wie sie auch in der Luftfahrt üblich
sind, bei den anderen Bordpersonalen Streifen auf den Ärmeln, Zugführer bzw.
Zug-Chef 3 Streifen, der 1. Betreuer als Chef-Vertreter 2 Streifen und die
sonstigen Betreuer 1 Streifen..., warten wir es ab und diskutieren erstmal
drüber...
--
Gruß Folke aus Wattenscheid
http://home.t-online.de/home/efwitten/efwa0196.htm
Ich habe das Wort "Uniform" hier nicht im Wortsinne des Gesetzes aus
gelegt, sondern darunter generell jede Form von einheitlicher,
uniformähnlicher Unternehmenskleidung verstanden. Wenn die Berliner in
T-Shirts herum rennen, wäre das natürlich was anderes. Aber es war von
der Versteigerung einer "S-Bahn-Uniform" die Rede, also wird es wohl
diese Dienstkleidung geben.
> Und nur das unrechtmäßige Tragen von Uniformen ist strafbar.
Jein. Ich ging einfach stillschweigend in diesem Kontext davon aus, dass
die S-Bahner-"Uniform" nicht auf einer Karnevalsparty getragen wird,
sondern auf Betriebsgelände. Wer unberechtigterweise Abzeichen bzw.
Dienstkleidung trägt, um damit den Eindruck eines berechtigten
Mitarbeiters zu erwecken, kann sich bereits damit des Hausfriedensbruchs
schuldig machen. Je nach dem Verhalten dieser Person können auch
verschiedene andere Ordnungswidrigkeiten und Straftaten in Betracht
kommen, z.B. Leistungserschleichung, gefährlicher Eingriff in den
Bahnverkehr u.a., zumindest jeweils des Versuchs hierzu.
Merke: Nach dem "Schweinehundprinzip" findet sich fast immer ein
passender Paragraph, so man denn jemanden wirklich bestrafen will.
Joachim
Diese Aussage kann ich nicht bestätigen. Beispiele: Zugang zu Schalt-
schränken, Schalter für schwere Maschinen, Schlüsselschalter in Chemielaboren,
"Not-Aus"-Tastschalter etc. Diese ganze Technik wird mit standardisierten
Schlüsseln bedient.
In der Wirtschaft habe ich bisher kaum von Problemen gehört. Die Philosophie,
mit der an die Sache herangegangen wird, ist wohl auch eine andere: Die
Notwendigkeit, einen Schlüssel zum Starten bestimmter Anlagen zu benutzen,
sagt erstmal nix anderes aus als "Achtung, das dürfen nur Leute die wissen
was sie tun". Selbst wenn der Schlüssel unmittelbar daneben an einem Haken
an der Wand hängt... durch den Schlüssel wird das Sichern/Entsichern einer
Anlage oder einer Schaltschranktür zu einem "bewußten Akt" und passiert
nicht "versehentlich" oder "in Unkenntnis". Wer einen solchen Schlüssel
benutzt trägt automatisch volle Verantwortung. Und das läßt sich im Nachhinein
auch klar dokumentieren. Einen Kippschalter kann man fahrlässig verwenden,
einen Schlüssel(-schalter) nicht.
Der Unterschied ist wohl eher, daß in Unternehmen typischerweise nur
Angestellte und wenige (von Angestellten betreute) Kunden herumlaufen,
zumindest in den Bereichen wo's "interessant" wäre. Oder einfach in
Publikumsbereichen nichts interessantes als irgendwelche Schlüsselschalter
fürs Rollo am Fenster zu finden sind... Die Bahn hat einfach von allen
öffentlich zugänglichen Betrieben mit Abstand am meisten stationäre Technik
in unmittelbarer Nähe des Kunden.
Daniel
>Bei DIE BAHN sollen gerüchteweise neue Uniformen geplant sein, die Lokführer
>sollen unter anderem auch schwarze Lederjacken bekommen, auf den
>Schulterstücken soll es Streifen geben wie sie auch in der Luftfahrt
>üblich sind, bei den anderen Bordpersonalen Streifen auf den Ärmeln,
>Zugführer bzw. Zug-Chef 3 Streifen, der 1. Betreuer als Chef-Vertreter
>2 Streifen und die sonstigen Betreuer 1 Streifen...
Ist es denn so, dass der 1. Betreuer immer 1. Betreuer und niemals
"sonstiger" Betreuer oder Zugchef ist - will heißen, dass jeder
nur eine "Art" von Dienstjacke benötigt?
Die heutige rote Zugchef kann man doch AFAIK abmachen und sich so vom
Zf zum ZUB "degradieren". Bei aufgenähten Streifen ist das schwieriger.
Wie ist das eigentlich bei den ICE2-Zügen geregelt? Auf den Abschnitten,
wo die Züge einzeln als Halbzüge verkehren, muss es doch zwei Zf geben.
Ab dem Vereinigungsbahnhof dürfte es aber doch nur noch einen Zf geben.
Legt dann der eine Zf seine Binde ab und fährt als ZUB weiter?
[Realname?]
>
>wenn du willst, das ich meinen realnamen da oben hin schreibe und nicht
>mit ihm unterschreibe, dann ist es besser du ignorierst mich...
Ich hatte die Unterschrift schon gesehen, konnte nur nicht verstehen,
warum du den Absendernamen nicht geändert hast...
>>Wenn man mit einem Werkzeug, das man im Baumarkt kaufen kann, einem
>>Zug den Abfahrtsauftrag erteilen kann, halte ich das für nicht
>>hinreichend gesichert.
>
>mit genügend krimineller energie kannst du alles erreichen... selbst
>ausn baumarkt
AFAIK kann man solche Chipkarten nicht im einfach Baumarkt kaufen.
Vierkantschlüssel dürfte es da jedoch geben.
Dass man mit genügend krimineller Energie an alles dran kommt, möchte
ich nicht bezweifeln.
>>Klar kann man auch Chipkarten nachmachen, doch gibt es die nicht
>>direkt (auf legalem Weg) zu kaufen.
>
>ne aber was hindert irgendwelche daran sie zu klauen ?
Vierkantschlüssel kann man genauso klauen. Aber welcher Bahn-Mitarbeiter
lässt sich seinen Vierkant aus der Hosen-/ Jackentasche klauen?
Christian
--
"Engagement ist unsere Schiene" - Bahnhofsmission
http://www.bahnhofsmission.de
>Thomas Billik schrieb:
>>
>> >> Hm, wenn die Uniform nicht gestohlen ist, dürfte das sogar legal sein,
>> >> oder?
>> >
>> >Besitztz ja, Tragen nein.
>> >
>>
>> Sowohl Besitzen als auch Trage "Ja".
>>
>> Weder die Berliner S-Bahn noch ihre Konzern-Mutter haben Uniformen!
>
>Ich habe das Wort "Uniform" hier nicht im Wortsinne des Gesetzes aus
>gelegt, sondern darunter generell jede Form von einheitlicher,
>uniformähnlicher Unternehmenskleidung verstanden. Wenn die Berliner in
>T-Shirts herum rennen, wäre das natürlich was anderes. Aber es war von
>der Versteigerung einer "S-Bahn-Uniform" die Rede, also wird es wohl
>diese Dienstkleidung geben.
>
Mit der "S-Bahn-Uniform" kann auch eine echte gemeint sein.
Bis zur Fusion von DB und DR gab es bei der DR und somit auch bei der
Berliner S-Bahn Uniformen mit allem dran.
>
>Merke: Nach dem "Schweinehundprinzip" findet sich fast immer ein
>passender Paragraph, so man denn jemanden wirklich bestrafen will.
>
So kann man es natürlich auch auslegen. ;-)
> AFAIK kann man solche Chipkarten nicht im einfach Baumarkt kaufen.
> Vierkantschlüssel dürfte es da jedoch geben.
Gibt es, z.B. bei OBI, Praktiker, Hornbach und wie die Läden alle
heißen ...
> Dass man mit genügend krimineller Energie an alles dran kommt, möchte
> ich nicht bezweifeln.
Für den Vierkantschlüssel brauchst du keinerlei kriminelle Energie
(außer du willst ihn im Baumarkt "mitgehen lassen"), den gibt's m.W. in
der Abt. "Heizungszubehör" im freien Verkauf für rund vier Mark.
Beste Grüße, Frank
--
Frank Ziegler, D-95138 Bad Steben
e-Mail: frank....@steben.de
Internet: www.steben.de/ziegler/
> Ich hatte die Unterschrift schon gesehen, konnte nur nicht verstehen,
> warum du den Absendernamen nicht geändert hast...
naja bin halt nen junger hüpfer und klingt einfach kewler als der ganze
name.
> AFAIK kann man solche Chipkarten nicht im einfach Baumarkt kaufen.
> Vierkantschlüssel dürfte es da jedoch geben.
> Dass man mit genügend krimineller Energie an alles dran kommt, möchte
> ich nicht bezweifeln.
bloß was soll die bahn machen ??? jede klappe und alles mit kartenlesern
ausrüsten ??? ne das geht nicht, weil die karte könnte dank zig tausend
verschiedenen magnetfeldern (so nen trafo erzeugt ganz viel davon)
ziemlich schnell gelöscht werden. also könnte man schlösser nehmen. naja
bloß die können zufrieren und ich denke mal ein ZF auf der strecke
münchen -> kassel müßte dann so 50-100 verschiedene schlüssel mitnehmen.
is auch nicht das wahre.
> Vierkantschlüssel kann man genauso klauen. Aber welcher Bahn-Mitarbeiter
> lässt sich seinen Vierkant aus der Hosen-/ Jackentasche klauen?
keiner, vielleicht weil die diebe wissen das es den vierkant auch für
ein paar pfennig achtzig im baumarkt bekommt.
Julia kosner
Die wären natürlich erlaubt zu tragen. Aber ich versuche gerade, mir die
Reaktionen vor zu stellen, wenn einer in Reichsbahneruniform auf dem
Bahnsteig auftaucht ...
Joachim
Da werd ich wohl demnächst mit drei Jacken draussen Rumfahren. ;-)
Übrigens Zf ist immer auch ZUB.
Falk
--
www.lokbilder.de
Mann oh mann. Was macht man hier ein TamTam über den ollen Vierkant.
Die wichtigen Dinge sind ohnehin mit Dreibartschlössern (DB grau, braun,
rot) gesichert und den macht zudem kein Mr.Minit (wenn ja und wird dies
festgestellt wird es teuer!) nach.
ESTW sind sogar doppelt mit Schloß und TouchKey / Magnetkarte gesichert.
Also no Chance und das ist auch gut so.
--
Gruß Ralf
www.ralf-gunkel.de
alte FV der DB §2 Abs.2 ... Die Mitarbeiter müssen es sich zur Pflicht
machen, die Betriebsvorschriften gewissenhaft zu befolgen und ihren Dienst
mit der dem Wesen des Eisenbahnbetriebs entsprechenden Raschheit, ABER OHNE
ÜBERSTÜRZUNG, auszuführen. ...
Die Pointe war nicht zufaellig, dass der
Schrank mit dem Ein-/Aus-Schalter mit einem
Vierkant geoeffnet werden konnte ;-)
--
Gruesse
Kai
> Übrigens Zf ist immer auch ZUB.
Auch bei Cargo? Tf = Zf
Reinhard
Gruß, Gabriel
>Diese Aussage kann ich nicht bestätigen. Beispiele: Zugang zu Schalt-
>schränken, Schalter für schwere Maschinen, Schlüsselschalter in Chemielaboren,
>"Not-Aus"-Tastschalter etc. Diese ganze Technik wird mit standardisierten
>Schlüsseln bedient.
Das stimmt durchaus. Nur sind das Schluessel, die ich nicht im
Baumarkt bekomme. Schaltschrankschluessel sind mehr oder weniger frei
in Fachgeschaeften erhaeltlich, aber es gibt auch viele
Schaltschraenke, wo man nicht mehr mit den Dingern weit kommt. Ich
habe auch mehr als einmal vor einem Schaltschrank gestanden an dem ich
was machen sollte, wo meine Schluesselsammlung nicht reichte.
Dahinter waren dann auch sensible Sachen mit dabei, wie
Feuermeldeanlage, Alarmanlage.
>In der Wirtschaft habe ich bisher kaum von Problemen gehört. Die Philosophie,
>mit der an die Sache herangegangen wird, ist wohl auch eine andere:
>[viel richtiges geloescht]
>Der Unterschied ist wohl eher, daß in Unternehmen typischerweise nur
>Angestellte und wenige (von Angestellten betreute) Kunden herumlaufen,
>zumindest in den Bereichen wo's "interessant" wäre. Oder einfach in
>Publikumsbereichen nichts interessantes als irgendwelche Schlüsselschalter
>fürs Rollo am Fenster zu finden sind... Die Bahn hat einfach von allen
>öffentlich zugänglichen Betrieben mit Abstand am meisten stationäre Technik
>in unmittelbarer Nähe des Kunden.
So ist es.
Darum muss man sich auch mehr Gedanken dazu machen, was leider nicht
passiert.
In ausgepraegten Publikumsbereichen von Firmen findet man jedenfalls
keine sicherheitsrelevanten Schalter, die man mal eben so betaetigen
kann. Entweder sind die in abgeschlossenen Raeumen oder es sind
Schluesselschalter.
Armin
--
Armin Muehl
http://www.muehlenroda.de (Muehl privat)
http://home.t-online.de/home/muehl.armin/mfm.htm
(Muensterlaendisches Feldbahnmuseum e.V.)
Auch, wenn ich mich wiederhole, hier fehlt immer noch der richtige
Name.
>
>bloß was soll die bahn machen ??? jede klappe und alles mit kartenlesern
>ausrüsten ???
Quatsch, das verlangt keiner. Je nach Wichtigkeit halt Vierkant
(Fernsprecher, Klotuer, Fenster), Sicherheitsschloss (Schaltschrank,
Fuehrerstand), Chipkarte (Hauptschalter)
>ne das geht nicht, weil die karte könnte dank zig tausend
>verschiedenen magnetfeldern (so nen trafo erzeugt ganz viel davon)
>ziemlich schnell gelöscht werden.
[ ] Du kennst den Unterschied zwischen Magnetkarten und Chipkarten.
>also könnte man schlösser nehmen. naja
>bloß die können zufrieren
Es liegt im Ermessen der Firma hierfuer nicht die Billigschloesser aus
dem Baumarkt zu verwenden. Gute Schloesser frieren nicht so schnell
zu. Ausserdem ist die Abdeckkappe schon erfunden worden.
>und ich denke mal ein ZF auf der strecke
>münchen -> kassel müßte dann so 50-100 verschiedene schlüssel mitnehmen.
> is auch nicht das wahre.
Warum sollte er so viele Schluessel mitnehmen?
Die Schliessanlage ist schon erfunden worden.
Es waere schoen, wenn dort oben Dein Name stehen wuerde.
>du vergleichst etwas, was man nicht vergleichen kann. die meisten
>stationären sicherheitsrelevanten dinge sind schon gut geschützt.
Ja?
Warum kann ich dann in Muenster die Zp9-Anlage mit einem ordinaeren
Vierkant aus dem Obi bedienen?
Das ist ein sehr sicherheitsrelevantes Ding, wie der Unfall in Bonn
vor einiger Zeit gezeigt hat. Hier waere es angemessen dafuer
wenigstens einen Schluessel zu verwenden, der nur den Mitarbeitern des
EVU zur Verfuegung steht, was man ja vom Vierkant nun wirklich nicht
behaupten kann.
Absolut sicher ist das auch nicht, aber besser als der jetzige
Zustand.
>und was bringt ne sicherungskarte ??? wie soll die funktionieren ???
>also ich finde in dem fall das nen schlüssel genau so sicher ist wie
>eine karte oder sonstiges elektronisches spielzeug.
Schluessel sind in der Anzahl der moeglichen Schliessungen begrenzt
und wer sagt, dass nicht ausgeschiedene Mitarbeiter noch welche haben
oder Nachschluessel. Es gibt auch genug schwarze Schafe...
Bei Chipkarten gibt es praktisch unendlich viele Moeglichkeiten und es
ist sehr einfach den Kreis der Schliessberechtigten einzugrenzen.
Das nuetzt es mir auch nicht viel, dass ich diese Karten frei kaufen
kann (z.B. bei einem grossen Elektronikversender). Wenn die Nummer
nicht freigeschaltet ist, bleibt die Tuer zu. Habe ich meine Karte
nicht abgegeben, als ich den Job wechselte, kein Problem. Dann wird
halt die Karte als ungueltig deklariert und beim naechsten Versuch
bleibt ebenfalls die Tuer zu :-)
Also deutlich besser als Schluessel, die ich frei kaufen kann, bzw.
die mir jeder dubiose Schluesseldienst nachmacht.
Von letzteren gibt es auch genug die nicht fragen, wenn man mit
sensiblen Schluessel kommt. Die haetten auch keine Probleme damit
einen Rotschluessel nachzumachen.
>Die wichtigen Dinge sind ohnehin mit Dreibartschlössern (DB grau, braun,
>rot) gesichert und den macht zudem kein Mr.Minit (wenn ja und wird dies
>festgestellt wird es teuer!) nach.
Nicht, dass ich einen Rotschluessel haette, aber die Praxis beweist
das Gegenteil. Es gibt genug Schluesseldienste, die sich nicht daran
stoeren Schluessel nachzumachen, die eigentlich Berechtigungskarten
erfordern.
Wir mussten das im Rahmen einer ABM bei unserem Verein festsstellen.
Davon abgesehen faellt mir nicht ein, welche rechtliche Handhabe die
Bahn gegen Leute haben sollte, die so ein Ding besitzen, es aber nicht
bei der DBAG einsetzen.
Das Offnenen von Rotschloessern bei der DBAG mit dem nachgemachten
Rotschluessel waere natuerlich schon illegal und das Minimum koennte
eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch sein.
Der Einsatz bei einer Privatbahn oder Museumsbahn sollte rein
rechtlich kein Problem darstellen, wie es auch der Einsatz von
Weichenschluesseln nicht ist. Ich stehe derzeit selber vor der
Problematik, nachdem mir nun einige Signale gehoeren, die aber
gluecklicherweise fast alle aufgeschlossen sind.
Trotzdem ist es natuerlich nicht so gut, wenn irgendwelche Leute den
Schluessel haben und Mist machen.
>ESTW sind sogar doppelt mit Schloß und TouchKey / Magnetkarte gesichert.
>Also no Chance und das ist auch gut so.
Trotzdem kommt man rein :-)
Aber will schon ins ESTW. Alte Stellwerke sind viel interessanter.
"Armin Muehl" <armin...@gmx.de> schrieb:
>
> [ ] Du kennst den Unterschied zwischen Magnetkarten und Chipkarten.
>
Chipkarten(leser) sind nicht bahnfest?
Grüsse
Frank
Das möchte ich aber auch sagen. Außerdem steht doch jede einzelne Handlung
bei der Bahn immer in einem betrieblichen Zusammenhang. Ein Zp 9 kann nur
gesetzt werden, wenn die Ausfahrt schon steht. Und der Tf merkt doch, daß er
noch gar keine Fertigmeldung bekommen hat oder schlicht seine Abfahrtszeit
noch gar nicht gekommen ist. Ich kenne Bahnhöfe, da kann man auch diverse
digitale Ansagen per Vierkant ablaufen lassen. Aber ich glaube, mehr als
allgemeines Gelächter bei den Fahrgästen wird es nicht geben, wenn kein
einziger Zug am Bahnsteig steht und eine freundliche Stimme sagt: "An Gleis
1 - Bitte steigen Sie ein. Vorsicht beim Türenschließen und bei der Abfahrt
des Zuges!"
Matthias
Wie willst du diese information schnell an alle triebfahrzeuge usw.
uebertragen? Fuer zugangskontrollen im gebaeude ist das ok, weil die
alle an einem rechner haengen. Aber bei der DB, an alle fahrzeuge,
eventuell auch noch ins ausland?
Klaus
--
Klaus von der Heyde -- he...@informatik.uni-bonn.de
>> Nun ja, aber wo kann man Zp9 geben, ohne dass es ein Zub
>> oder Rotkäppchen bemerkt? Solange es noch Personal bei Die Bahn
>> gibt, halte ich es eher für unwahrscheinlich, dass jemand just
>> for fun das Risiko eingeht.
>>
> Das möchte ich aber auch sagen. Außerdem steht doch jede einzelne Handlung
> bei der Bahn immer in einem betrieblichen Zusammenhang. Ein Zp 9 kann nur
> gesetzt werden, wenn die Ausfahrt schon steht. Und der Tf merkt doch, daß er
> noch gar keine Fertigmeldung bekommen hat oder schlicht seine Abfahrtszeit
> noch gar nicht gekommen ist. Ich kenne Bahnhöfe, da kann man auch diverse
> digitale Ansagen per Vierkant ablaufen lassen. Aber ich glaube, mehr als
> allgemeines Gelächter bei den Fahrgästen wird es nicht geben, wenn kein
> einziger Zug am Bahnsteig steht und eine freundliche Stimme sagt: "An Gleis
> 1 - Bitte steigen Sie ein. Vorsicht beim Türenschließen und bei der Abfahrt
> des Zuges!"
Auf größeren Bahnhöfen mit längeren Bahnsteigen gibt es meist mehrere
Stellen, an denen man mittels Vierkant Zp9 geben kann. Wenn der
Bahnsteig
dann noch in der Kurve liegt...
Es reicht doch schon, wenn jemand nach Ansage + Pfiff unbefugt Zp9
gibt und ein Zuspätkommer gerade dabei ist, seinen Koffer an der Tür
in den Zug zu heben, die der Zf ihm noch offen hält. Wenn der Tf in
diesem Moment abfährt, wird es mehr als nur Gelächter bei den Reisenden
am Bahnsteig geben.
Christian
--
"Ihr Halt beim nächsten Halt" - Bahnhofsmission
http://www.bahnhofsmission.de
Ist vollkommen richtig. Deshalb hoffe ich ja auch immer darauf, daß die
Leute einen solchen Schabernack auch nicht machen. Ich habe deshalb ja heute
Nachmittag auch vom "Verantwortungsbewußtsein sachkundiger Leute"
geschrieben. Und ich denke, es gehört schon ein gewisses Maß an Sachkunde
dazu, überhaupt zu wissen, was ein Zp 9 ist, wozu es dient, wie und wo man
es auslöst. Außerdem denke ich schon, daß es mit der Möglichkeit, denjenigen
zu erwischen, gar nicht so schlecht aussieht. Und ein "gefährlicher Eingriff
in den Schienenverkehr" ist ja doch schon eine ganz erhebliche Straftat.
Matthias
P.S.: Mir ist z.B. kein einziger Fall bekannt, wo jemand mit einem
entsprechend bequarzten oder programmierten Funkgerät versucht hat, die
Funkabfertigung bei der Berliner S-Bahn zu sabotieren. Es gibt zum Glück
Dinge, die sind technisch möglich, aber es tut trotzdem niemand.
>> Klar kann man auch Chipkarten nachmachen, doch gibt es die nicht
>> direkt (auf legalem Weg) zu kaufen.
>
>ne aber was hindert irgendwelche daran sie zu klauen ?
Chip-Karten kann man sperren, Vierkantschluessel hingegen nicht.
Lars
>Wie willst du diese information schnell an alle triebfahrzeuge usw.
>uebertragen? Fuer zugangskontrollen im gebaeude ist das ok, weil die
>alle an einem rechner haengen. Aber bei der DB, an alle fahrzeuge,
>eventuell auch noch ins ausland?
GSM-R?
>Es reicht doch schon, wenn jemand nach Ansage + Pfiff unbefugt Zp9
>gibt und ein Zuspätkommer gerade dabei ist, seinen Koffer an der Tür
>in den Zug zu heben, die der Zf ihm noch offen hält. Wenn der Tf in
>diesem Moment abfährt, wird es mehr als nur Gelächter bei den Reisenden
>am Bahnsteig geben.
Der Vorfall in Bonn sollte zu Denken geben.
Da hat es geklappt Zp9 auszuloesen und es gab einen boesen Unfall :-(
> Na, das gleiche, als wenn man in Marine-Uniform am Dortmunder
> Hauptbahnhof steht. Man wird von etlichen älteren Mitbürgern
> gefragt, wo denn der Zug nach (xy) abfährt...
Dazu braucht man noch nicht mal 'ne Marineuniform. Stell Dich im Sommer mit
schwarzer Hose und hellblauem oder weißem Pilotenhemd auf den Bahnsteig und
warte...
Reinhard
> P.S.: Mir ist z.B. kein einziger Fall bekannt, wo jemand mit einem
> entsprechend bequarzten oder programmierten Funkgerät versucht hat,
> die Funkabfertigung bei der Berliner S-Bahn zu sabotieren. Es gibt zum
> Glück Dinge, die sind technisch möglich, aber es tut trotzdem niemand.
Mir sind leider mehrere Fälle bekannt. Funkgeräte für die diversen
Sonderfrequenzen bekommt man in jedem Elektronikversand. In einem Fall
wurde sogar ein bei der S-Bahn entwendetes Funkgerät benutzt.
Gruß
Lennart
> Seit wann müssen Fluchtwege mit einem Vierkant geöffnet werden?!
Öfter als du denkst... im Nordhessischen war es eine Zeitlang (Ende der
80er) gang und gäbe, daß Schüler mit einem Vierkant vom Schlüsseldienst die
Türen der Wagen verriegelten, was natürlich dazu führte, daß die
Beförderungsfälle den Wagen nicht verlassen konnten...
Meinen Vierkant habe ich bisher ernsthaft drei mal gebraucht;
einmal bei einem Feuerwehreinsatz (Unfall auf BÜ) für den Notruf vom
Streckenfernsprecher,
einmal um mich (und andere Fahrgäste) aus einem zugesperrten Silberling zu
befreien
und einmal in Zusammenarbeit mit einem Zub zum Türschließen bei gestörtem
UIC-Kabel zwischen Kassel und Halle. (Weekend, proppevoll, jede Seite 2
Wagen :-( )
Ach ja... und einmal zum zuschließen (und dann dem Zub bescheidsagen) eines
hoffnungslos vollgekotzten Dosto-Klos...
Ich denke auch, wer irgendwelche bahnspezifischen Schlüssel mitführt sollte
auch verantwortungsvoll genug sein, um damit grundsätzlich zur sicheren
Seite hin zu agieren.
Gruß Mirco
>Quatsch, das verlangt keiner. Je nach Wichtigkeit halt Vierkant
>(Fernsprecher, Klotuer, Fenster), Sicherheitsschloss (Schaltschrank,
>Fuehrerstand),
Das ist bei allen in den letzten ca. 20 Jahren entwickelten Fahrzeugen
aber schon Realität - abgesehen von den Schaltschränken in
Reisezugwagen. In den modernen Triebwagen (ab 628) kommst du mit dem
Vierkant nicht mehr weit.
>Chipkarte (Hauptschalter)
Der Hauptschalter einer Ellok sollte sinnigerweise per Taste vom
Führerstand aus bedient werden können...
Oder meinst du Schaltelemente der Fahrleitung? Da ist die Überwachung
und Sicherung weit über den Vierkant hinaus.
mfg
Thomas
--
Thomas Woditsch
45894 Gelsenkirchen
Heimatbf: EDUL (KBS 412/425)
"Selbst Caesar war manchmal mit seinem Latein am Ende.."
Ups, das wußte ich noch gar nicht. Aber es stimmt schon, daß jede
Funkwerkstatt in der Lage ist, jedes Funkgerät in seinem Frequenzbereich
entsprechend zu bequarzen oder zu programmieren. Nach der Berechtigung wird
oft nicht gefragt. Im übrigen kann man bei eBay sogar betriebsfähige
BOS-Funkgeräte ersteigern. Klar, daß man damit schon eine Menge Unfug
anrichten kann, wenn man über bestimmte Insider-Kenntnisse verfügt. Und
diese müßten dann ja wohl auch im S-Bahn-Beispiel vorhanden sein. Denn
derjenige Störer müßte ja auch die richtige Zuggruppe kennen. Und wer, außer
ein S-Bahner oder ein 100%-Feti, blickt schon bei den Zuggruppen durch...
Matthias
Also soweit ich die Anlagen von Privatbahnen gesehen habe wird dort u.a. an
LST-Anlagen meist ein eigenes Schließsystem angebracht. Außer die Strecke
wird weiterhin von DB-Netz betreut.
> Trotzdem ist es natuerlich nicht so gut, wenn irgendwelche Leute den
> Schluessel haben und Mist machen.
>
>
> >ESTW sind sogar doppelt mit Schloß und TouchKey / Magnetkarte gesichert.
> >Also no Chance und das ist auch gut so.
>
> Trotzdem kommt man rein :-)
> Aber will schon ins ESTW. Alte Stellwerke sind viel interessanter.
Bisweilen kommen noch nicht mal die Leute in die ESTW-Unterstation die es
dürften ;-)
---schnipp---
>>Quatsch, das verlangt keiner. Je nach Wichtigkeit halt Vierkant
>>(Fernsprecher, Klotuer, Fenster), Sicherheitsschloss (Schaltschrank,
>>Fuehrerstand),
>
>Das ist bei allen in den letzten ca. 20 Jahren entwickelten Fahrzeugen
>aber schon Realität - abgesehen von den Schaltschränken in
>Reisezugwagen. In den modernen Triebwagen (ab 628) kommst du mit dem
>Vierkant nicht mehr weit.
Das ist auch gut so. Aber selbst bei aktuellen Reisezugwagen kann man
mittels Baumarktvierkant an den Schaltschrank ran. Das sollte
eigenlich nicht mehr sein. Hier haette man auch andere Schloesser
einbauen koennen.
>>Chipkarte (Hauptschalter)
>
>Der Hauptschalter einer Ellok sollte sinnigerweise per Taste vom
>Führerstand aus bedient werden können...
>Oder meinst du Schaltelemente der Fahrleitung? Da ist die Überwachung
>und Sicherung weit über den Vierkant hinaus.
Ich meine, dass man sich mittels Chipkarte die Berechtigung zum
Ingangsetzen des Triebfahrzeugs holt. Nichts anderes macht man heute
mit den Transpondern im Autoschluessel, der die Wegfahrsperre
deaktiviert.
> >Das ist bei allen in den letzten ca. 20 Jahren entwickelten Fahrzeugen
> >aber schon Realität - abgesehen von den Schaltschränken in
> >Reisezugwagen. In den modernen Triebwagen (ab 628) kommst du mit dem
> >Vierkant nicht mehr weit.
> Das ist auch gut so. Aber selbst bei aktuellen Reisezugwagen kann man
> mittels Baumarktvierkant an den Schaltschrank ran. Das sollte
> eigenlich nicht mehr sein. Hier haette man auch andere Schloesser
> einbauen koennen.
In modernen Reisezugwagen kommt man schon mit dem Orginal-DB-Vierkant nicht
mehr weit weil er in die dort eingebauten Vierkantschlösser nicht reinpaßt
(z. Bspl. Buchfahrplanschrank im Steuerwagen), Abhilfe: Vierkant abdrehen
oder mit der Feile bearbeiten oder Gang in den Baumarkt... ;-((
--
Tf-Brocki
> Klar, daß man damit schon eine Menge Unfug
> anrichten kann, wenn man über bestimmte Insider-Kenntnisse verfügt.
> Und diese müßten dann ja wohl auch im S-Bahn-Beispiel vorhanden sein.
Die Frequenzen standen vor einigen Jahren in der SBS und diese wurde
auch an Dritte abgegeben. Und wenn man die Frequenz nicht weiß, kurbelt
man halt am Funkgerät alle Freuenzen durch, bis man fündig wird.
> Denn derjenige Störer müßte ja auch die richtige Zuggruppe kennen. Und
> wer, außer ein S-Bahner oder ein 100%-Feti, blickt schon bei den
> Zuggruppen durch...
Auch die wurden veröffentlicht (z.B. Berliner Verkehrsblätter). Und wenn
man den Funk eine Weile mithört, bekommt man es auch mit.
Also wer es wissen möchte, bekommt es auch heraus.
Gruß
Lennart
> Chip-Karten kann man sperren, Vierkantschluessel hingegen nicht.
um chipkarten zu sperren muß das ganze mit nen zentralcomputer verbunden
sein. sprich wir durchziehen ganz d-land wieder mit zig km
datenleitungen... und geben natürlich die kosten an die kunden weiter...
Julia kosner
Das ist genau der entscheidende Punkt: Jeder, der böse Absichten hat, wird
irgendwie zum Ziel kommen, wenn er hartnäckig genug ist. Deshalb ist es
schon ganz gut, wenn bestimmte Informationen eben nicht in eine zu breite
Öffentlichkeit gelangen und wenn zusätzliche Hürden eingebaut werden, zum
Beispiel durch die zunehmende Digitalisierung. Aber ich vermute, daß jede
neue Hürde auch irgendwann geknackt wird. Das ist ein ständiger Wettlauf,
der ja für die Wirtschaft vielleicht auch gar nicht so schlecht ist.
Als Fahrgast wünsche ich mir natürlich, daß ich sicher als Ziel komme und
eben nicht durch unüberlegten Schabernack in Gefahr gerate. Und erst recht
die Mitarbeiter müssen sich ja auch auf bestimmte Dinge verlassen können,
daß z.B. ein diktierter schriftlicher Befehl auch wirklich vom Fdl kommt.
Matthias
[gute Gründe, die Finger von Bahn-Betriebsmittel zu lassen, wo man nix
verloren hat, gelöscht]
Nein, das ist es nicht.
Auch wenn ich mich unbeliebt mache: Wer als Fahrgast auf seinen
Eisenbahnreisen einen Vierkant mitschleppt, hat ein Problem mit sich selbst
oder mit seiner Berufswahl.
Martin
>Auch wenn ich mich unbeliebt mache: Wer als Fahrgast auf seinen
>Eisenbahnreisen einen Vierkant mitschleppt, hat ein Problem mit sich selbst
>oder mit seiner Berufswahl.
Soll ich bei Bahnreisen meine Vereinsschluessel (incl. Vierkant) vom
Schluesselbund entfernen?
>Also soweit ich die Anlagen von Privatbahnen gesehen habe wird dort u.a. an
>LST-Anlagen meist ein eigenes Schließsystem angebracht. Außer die Strecke
>wird weiterhin von DB-Netz betreut.
Wie Du schon schreibst, meist...
Es gibt auch andere Beispiele. An mindestens einer Bahn habe ich das
auch gesehen. Aber was spricht auch gegen die Verwendung dieses
Schliesssystems?
Die DB ist auch nur eine Firma und keine Behoerde mehr. Daher wird sie
es rechtlich kaum verbieten koennen, wenn andere Firmen identische
Schliessungen verwenden.
>> >ESTW sind sogar doppelt mit Schloß und TouchKey / Magnetkarte gesichert.
>> >Also no Chance und das ist auch gut so.
>>
>> Trotzdem kommt man rein :-)
>> Aber will schon ins ESTW. Alte Stellwerke sind viel interessanter.
>
>Bisweilen kommen noch nicht mal die Leute in die ESTW-Unterstation die es
>dürften ;-)
Tja, die moderne Technik ;-)
> In modernen Reisezugwagen kommt man schon mit dem Orginal-DB-Vierkant
nicht
> mehr weit weil er in die dort eingebauten Vierkantschlösser nicht reinpaßt
> (z. Bspl. Buchfahrplanschrank im Steuerwagen), Abhilfe: Vierkant abdrehen
> oder mit der Feile bearbeiten oder Gang in den Baumarkt... ;-((
Oder einmal konsequent sein und ohne Buchfahrplan nicht fahren! Du glaubst
gar nicht, wie schnell man Dir einen passenden Schlüssel aushändigt.
Reinhard
Wer will denn in die ESTW-A rein? Die Rechner kann man, im Gegensatz zu den
Fahrkartenautomatenrechnern, eh nicht zu Hause gebrauchen.
Wenn man sabotieren will, macht man es wie die Gangster in einem englischen
Posträuber-Film: Grünlampe abdecken und rote Laterne am Schirm festbinden.
--
Gruss * Holger Metschulat
Holger * e-mail: ho...@stellwerke.de, http://www.sgs.wh.tu-darmstadt.de/homer
"Internet-Nutzung ist ein Privileg und kein Recht."
(Rechnerraum-Ordnung an der Uni von 1994)
> Seit wann müssen Fluchtwege mit einem Vierkant geöffnet werden?!
Defekte und mit Vierkant verschlossene Türen in Reisezugwagen.
Mag sinnvoll sein, damit sie nicht aufgehen, ist aber ein
verschlossener Fluchtweg.
Sven
> Dein Vergleich mit Angehörigen der FF, paßt glaube ich, hier nicht
> ganz so hin.
Doch, zumindest so wie ich es meinte.
> Gerade im städtischen Bereich kann es bestimmt häufiger vorkommen,
> daß Einheiten der FF selbst erst nach Stunden zu einem Großbrand
> mit heran geführt werden.
Richtig. Das ist dann eine Nachalarmierung. Die ist aber durchaus
nicht so wichtig, dass die ohnehin umstrittene Inanspruchname von
Sonderrechten im Privatfahrzeug gerechtfertig wäre. (Zumindest im
Regelfall.) Normalerweise rückt die FF nur zur Besetzung der leeren
BF-Wachen nach, sofern nicht gemischte Einsatzgebiete vorhanden sind,
bei denen sofort beide alarmiert werden.
Das meinte ich aber nicht, ich meinte die Zeit nach der Alarmierung
der betroffenen Einheit. Wer nicht innerhalb von ca. fünf bis evtl.
zehn Minuten am Gerätehaus ist, hat doch kaum eine Chance, noch
sinnvoll eingesetzt zu werden - wenn es wirklich eilig ist.
Und nicht zuletzt habe ich auch extra von "rasen" geschrieben.
Sven
> Armin Muehl wrote:
> > Wenn die Nummer
> > nicht freigeschaltet ist, bleibt die Tuer zu. Habe ich meine
> > Karte nicht abgegeben, als ich den Job wechselte, kein Problem.
> > Dann wird halt die Karte als ungueltig deklariert und beim
> > naechsten Versuch bleibt ebenfalls die Tuer zu :-)
>
> Wie willst du diese information schnell an alle triebfahrzeuge usw.
> uebertragen? Fuer zugangskontrollen im gebaeude ist das ok, weil
> die alle an einem rechner haengen. Aber bei der DB, an alle
> fahrzeuge, eventuell auch noch ins ausland?
Reines Logistikproblem. Jede Dienststelle sollte doch vernetzt sein.
Da kann ein Tf vor Dienstantritt schnell die Zulassungs-Diff-Diskette
(wahlweise anderes Medium) mitnehmen und in der Lok einschieben. Das
dauert vielleicht 20 Sekunden extra.
Dann muss man sich nur was überlegen, wenn die Diskette genau die
Karte sperrt, mit der die Lok gerade geöffnet wurde ;-)
Dass Restrisiko, dass die Lok, die aus dem Ausland kommt, unmittelbar
von einem falschen Bahner übernommen wird, kann man immer noch durch
administrative Maßnahmen verringern. Bleibt noch die Möglichkeit, dass
die Karte unmittelbar nach dem Diebstal missbraucht wird.
Sven
> Besitztz ja, Tragen nein.
Ist das denn eine Uniform mit geschützten Abzeichen? Eine
Polizeiuniform ohne Wappen ist auch nicht geschützt (auch wenn es
Polizisten gibt, die sogar ein T-Shirt mit der Aufschrift für
strafbar halten ...)
Sven
> Bisweilen kommen noch nicht mal die Leute in die ESTW-Unterstation
> die es dürften ;-)
Ich weiß von einem im Ausland, das wohl so zuverlässig läuft, dass man
bei irgendwann doch fälligen Routinewartungen nicht mehr wusste, wo
der Schlüssel war :-)
Sven
>Die wären natürlich erlaubt zu tragen. Aber ich versuche gerade, mir die
>Reaktionen vor zu stellen, wenn einer in Reichsbahneruniform auf dem
>Bahnsteig auftaucht ...
Das kannst Du bei jeder Sonderfahrt erleben: Die Leute wenden sich
zuerst an die S-Bahner und Vereinsmitglieder von Historische S-Bahn,
die in den Reichsbahnuniformen herumlaufen.
--
Gruß
Mathias +++ m...@snafu.de +++ http://home.snafu.de/mat/
+++ Disclaimer: My opinions are my own +++ and mine only +++
>BTW, bei meinem Urposting geht es um Einen(?), der unbedingt 'ne
>Maschine fahren will, sich dazu Schlüssel von Maschinen besorgt hat
>(nicht auf legale Weise); bei der Gelegenheit gleich noch ein paar
>Einsatzpläne studiert hat und dann den entsprechenden Original-Tf an
>seiner Schicht hindern will. Wie? Nun, *einen* Reifen kann man noch
>selbst an dem Verkehrsmittel wechseln, welches einen zur Einsatzstelle
>bringt. Aber zwei oder drei oder vier?
>Derjenige will/wollte sich dann durch diese Verhinderung bei der
>Lokleitung melden, um so eine "reguläre" Schicht zu fahren...
Spätestens die Lokleitung sollte den Tf doch als nicht berechtigt
erkennen* - besonders, wenn der eigentlich eingeteilte telefonisch
meldet, daß er wg.3-4 Plattfüßen nicht pünktlich zum Dienst erscheinen
wird. Oder war der "Eine" ein (ehemaliger?) Tf, der bloß *diesen* Zug
eigentlich nicht fahren sollte?
* Tja, wenn die Zuständigkeitsbereiche der Lokleitung so groß sind,
daß die Disponenten ihre Tf nicht mehr persönlich kennen, hat man da
ein Problem...
Bitte nenne mir den Hersteller und wo das Ding läuft. Es kann sich definitiv
nicht um SEL und noch weniger um Siemens handeln. ;-)
> Da magst du ja Recht haben aber es gibt schließlich Leute die kommen auf
die
> irrsten Ideen.
> Wenn nicht ein gewisses Gefährdungspotential vorhanden wäre könnte man ja
> die Tür auch mit einem Riegel oder Vierkant sichern ;-)
...oder wie vor noch nicht allzulanger Zeit die Tür einfach zuschweissen...
gesehen bei einem Arcor - Raum in Hessen; nur das die lieben netten
Unbefugten dann über das Dach rein sind.
MfG Knut
> BTW, bei meinem Urposting geht es um Einen(?), der unbedingt 'ne
> Maschine fahren will, sich dazu Schlüssel von Maschinen besorgt
> hat (nicht auf legale Weise); bei der Gelegenheit gleich noch
> ein paar Einsatzpläne studiert hat und dann den entsprechenden
> Original-Tf an seiner Schicht hindern will.
Der Mann gehört in psychiatrische Behandlung, meine ich. Solche
Krankheitsbilder gibt es bisweilen. Hat Die Bahn denn noch kein
Erlebnispaket "Lok unter Anleitung selber fahren", wie das z.B.
Halle bei der Straßenbahn so schön kann? Vielleicht würde so
einer dafür auch zahlen, um sich abzureagieren... (ich meine
jetzt nicht den Ehrenlokführer auf irgendeiner Schmalspurlok).
--
Grüße, Thomas
>In modernen Reisezugwagen kommt man schon mit dem Orginal-DB-Vierkant nicht
>mehr weit weil er in die dort eingebauten Vierkantschlösser nicht reinpaßt
>(z. Bspl. Buchfahrplanschrank im Steuerwagen), Abhilfe: Vierkant abdrehen
>oder mit der Feile bearbeiten oder Gang in den Baumarkt... ;-((
Wird dort evtl. ein Steuerwagenschlüssel benötigt?
Den Steuerwagenschlüssel hat bei uns fast jeder Rangierer. Die
"Rangiermeisterbuden" von DB-Cargo wurden mit einem Steuerwagenschloss
ausgerüstet.
Allerdings wurde vor einigen Wochen -an einem Wochenende, bei
Rangierruhe- aus einem o.g. Raum ein Flachbildschirm gestohlen.
Bei Rangierruhe holen sich dort auch die Tf Fahrpläne aus dem
Faxgerät.
Gruß Siegfried
>Der Mann gehört in psychiatrische Behandlung, meine ich. Solche
>Krankheitsbilder gibt es bisweilen. Hat Die Bahn denn noch kein
>Erlebnispaket "Lok unter Anleitung selber fahren", wie das z.B.
>Halle bei der Straßenbahn so schön kann? Vielleicht würde so
>einer dafür auch zahlen, um sich abzureagieren... (ich meine
>jetzt nicht den Ehrenlokführer auf irgendeiner Schmalspurlok).
Zumindest im Simulator ist es ja möglich. Der Unterschied zur Realität
sollte nicht allzu groß sein. Das könnte natürlich auch Lust auf mehr
wecken und den Simulanten früher oder später in einen ICE treiben ;-)
In Halle bei der Straßenbahn läuft das alles in einem speziellen
Fahrschulfahrzeug. Bei der Bahn müßte man eine Menge Kohle in so eine
Fahrt stecken, wenn man einen Zug, eine Trasse und einige Kilometer
kaufen möchte.
-JJ
--
______________________________________ Nazis schaden auch Dir! ______
www.ebbelex.de ist garantiert BSE-frei. Die abgebildeten Straßen- und
U-Bahnen sind garantiert artgerecht aus Freiland- oder Tunnelhaltung!
> Auch wenn ich mich unbeliebt mache: Wer als Fahrgast auf seinen
> Eisenbahnreisen einen Vierkant mitschleppt, hat ein Problem mit
> sich selbst oder mit seiner Berufswahl.
So lange es möglich ist, im Fahrzeug aus irgendwelchen Gründen
eingeschlossen zu werden, nehme ich mir das Recht heraus, mich mit
geeigneten Mitteln daraus zu befreien.
Ansonsten bin ich froh, dass Du nicht vom Überschreiten der Gleise
geschrieben hast ;-)
Sven
> "Sven Herzfeld" <herz...@maschsee.han.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:8FpYo...@maschsee.han.de...
> > Ich weiß von einem im Ausland, das wohl so zuverlässig läuft,
> > dass man bei irgendwann doch fälligen Routinewartungen nicht mehr
> > wusste, wo der Schlüssel war :-)
> Bitte nenne mir den Hersteller und wo das Ding läuft. Es kann sich
> definitiv nicht um SEL und noch weniger um Siemens handeln. ;-)
Oh doch, falsch geraten. Letzterer. Ich weiß im Augenblick aber nicht,
ob es Rotterdam ist (größtes ESTW überhaupt) oder ein anderes in den
Niederlanden.
Wenn Du eins suchst, das alle paar Tage abstürzt, könnte ich Dir aber
auch sagen, wo es ist und welcher Rechner mit welcher Art von Fehler.
Sven
> Also ich habe (übrigens von besagtem Straßenbahnfahrer) auch einen
> Vierkant in der Tasche. Den würde ich aber nur benutzen, um im Notfall
> einen Fluchtweg zu öffnen. Oder halt nach Absprache mit einem Bahner
> im Dienst der seinen vergessen hat oder bei Problemen Unterstützung
> braucht
Hmm, da müsste man sich eigentlich noch eine Walter besorgen, um den
den Kollegen von der Polizei, im Falle das er seine Waffe mal
vergessen hat, aushelfen zu können ;-)
Glaubst Du im Ernst, das irgendwann mal ein ZUB durch den Zug gelaufen
kommen wird, um die Reisenden zu fragen, ob sie ihm mit einen Vierkant
aushelfen können? Auch kann ich mir nicht Vorstellen das er Kunden
um Unterstützung bitten wird, wenn es um betriebliche Dinge geht.
Guten Rutsch
Daniel
> Hmm, da müsste man sich eigentlich noch eine Walter besorgen, um den
> den Kollegen von der Polizei, im Falle das er seine Waffe mal
> vergessen hat, aushelfen zu können ;-)
Wobei ein Walter im Halfter zu Problemen bei der Ausführung des
Polizeidienstes führen kann ;-)
SCNR
MWT.
Stimmt. Walter Ulbricht ist lange tot und mir ist auch schon ganz übel...
Aber vielleicht meinte er ja auch eine Walther.
Matthias
Her damit wo steht dieses Miese Teil? ;-)
Die NS arbeitet mit was für einer Konfiguration?
Guten Rutsch,
Logisch, bin halt weder Waffen- noch Vierkantnarr :-)
Keine Ahnung was die Polizei so mit sich rumschleppt, weiss nur
das die Bewaffung wohl vom Bundland abhängig ist.
Guten Rutsch
Daniel
Ist das nicht wenigstens trivial gescrambled?
Grüße
Marc
--
Kommt auf #stellwerk.de - der freundliche | Marc Haber
Eisenbahnchannel im IRCnet. Das einzige | Mailadresse im Header
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Ich habe auch nichts für Waffen übrig und auch so gut wie keine Ahnung
davon. Wußte ich nur zufällig mit der Schreibweise. Ich glaube allerdings,
daß die Marke Sauer inzwischen bei der Polizei häufiger eingesetzt wird.
Aber wie gesagt: Keine Ahnung von Details. Habe nicht mal ein Messer oder
eine Gaspistole. Die Polizisten beschweren sich nur immer, daß die Teile so
schwer sind...
Matthias
>>Die Frequenzen standen vor einigen Jahren in der SBS und diese wurde
>>auch an Dritte abgegeben. Und wenn man die Frequenz nicht weiß, kurbelt
>>man halt am Funkgerät alle Freuenzen durch, bis man fündig wird.
>
>Ist das nicht wenigstens trivial gescrambled?
Nein, aber es soll ja bale ein neues Funksystem in Betrieb gehen, das
dann hoffentlich besser gegen Mißbrauch geschützt ist. Ich hoffe, daß
man das wenigstens in 2002 schafft (sollte schon in diesem Jahr fertig
werden).
Gruß
Lennart
--
Allen deb. Lesern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2002
Und allzeit Gute Fahrt
Gruß, Gabriel
>Glaubst Du im Ernst, das irgendwann mal ein ZUB durch den Zug gelaufen
>kommen wird, um die Reisenden zu fragen, ob sie ihm mit einen Vierkant
>aushelfen können?
Auch das ist mir schon untergekommen - allerdings hat er mich
angesprochen, weil er wusste, daß ich RES-Interviewr war. Es war ein
"normaler" Zub im Fernverkehr, also kein Zf/1.Betreuer, hatte (7warum
auch immer) an dem Tag nur "kleines Gepäck", mit anderen Worten, die
normale Schaffnertasche nicht dabei.
>Auch kann ich mir nicht Vorstellen das er Kunden
>um Unterstützung bitten wird, wenn es um betriebliche Dinge geht.
Bei gestörtem UIC-Kabel oder Bm232 im Zug kommt die Frage "Könnten Sie
bitte die Tür schliessen?" durchaus vor.
Auch wurde ich vor etlichen Jahren, als noch Regionalschnellbahnen
zwischen Münster und Essen fuhren, als "ehrenamtlicher
Fahrladeschaffner" im Fahrradwagen rekrutiert - der Zf hatte schnell
mitbekommen, daß ich das gerne und gut mache, er braucht nicht ständig
zum Gepäckwagen laufen, er bekam von mir die Fertigmeldung, sobald das
Ladegeschäft beendet war. Ja, und ich hatte für die gesamte Zeit einen
gültigen Fahrschein, und nein, ich habe außer der
Zugschlußeinschaltung (im jeweiligen direkten mündlichen Einzelauftrag
des Zf) keine Schalter oder Schlösser bedient.
> > Deiner Fragestellung entnehme ich, dass Du ohnehin keinen
> > Unterschied siehst.
>
> Ist es ok, wenn im DBpz durch jemanden - nicht durch mich - die
> Beleuchtung auf 1/2 gestellt wird "Ich will schlafen!". Ich habe
meine
....
> weder ich war :-) noch sonstwas mit der DB zu tun hatte?
Und es kann auch nicht angehen, das sich im Bn jemand ohne meine
Erlaubniss an den Schlössern der Abteiltüren zu schaffen macht!
Übrigens wurde diese Person erwischt als sie an der
Entwässerungsanlage im WC rumspielte.
Gruß Jens
> >> die
> >> Lokführer sollen unter anderem auch schwarze Lederjacken
bekommen,
Ach? Nun doch wieder?
> Und die Kopfbedeckung soll wegfallen -
Wo haste denn jetzt schon wieder deine Mütze verloren? :-)
> ich wage es kaum zu glauben.
Soll ich nun noch eine Zweitmütze bestellen oder nich?
> > Wie ist das eigentlich bei den ICE2-Zügen geregelt? Auf den
> > Abschnitten, wo die Züge einzeln als Halbzüge verkehren, muss es
> > doch zwei Zf geben. Ab dem Vereinigungsbahnhof dürfte es aber doch
> > nur noch einen Zf geben. Legt dann der eine Zf seine Binde ab und
> > fährt als ZUB weiter?
>
> So soll es sein.
> Aber ein Zugführer ist automatisch immer ein Teil des Zub
> (Zugbegleitpersonal) und des Zugpersonals (dies schliesst auch die
> Triebfahrzeugführer ein).
Kennste schon die neuste TB 0 Geschichte? Ich wünsche mir das in
Waiblingen Gleis 3 die TB 0 ausfällt und dann möchte ich den Tf 4-5
Wagen nach hinten rennen sehen! :-)
Gruß Jens
... dazu noch die original Zp 9 Scheibe oder die orangene
Zugbegleitermeldescheibe.
Und das EBA scheißt sich ins Hemd, weil das Zub keine Mütze auf hat,
für den Lokführer so nicht eindeutig erkennbar wäre.
Wenn aber irgendso ein Spinner in oben genannter Uniform auf einem
Bahnhof mit diesem rechtmäßig erworbenen Material einen Abfahrauftrag
gibt, ist das scheinbar nicht weiter wild.
Wer hat sich denn da wieder am Puffer den Kopf geschlagen?
Gruß Jens
Komisch, die Kleidersammlung will keine Uniform haben, verkaufen darf
man sie aber.
Gruß Jens
> Das ist auch gut so. Aber selbst bei aktuellen Reisezugwagen kann
man
> mittels Baumarktvierkant an den Schaltschrank ran. Das sollte
> eigenlich nicht mehr sein. Hier haette man auch andere Schloesser
> einbauen koennen.
Und auch aus diesen Schaltschrankvierkantschlössern habe ich schon
Kaugummis rausgepopelt! Bei einem normalen Schloß hätte das scheinbar
wenig Sinn gehabt, da hätte nachher nur aufbrechen und Schloß
austauschen geholfen.
Gruß Jens