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Mitfahrt auf Lok?

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Dirk Meye

unread,
Oct 21, 1998, 3:00:00 AM10/21/98
to
Hallo!

Ich bin seit ca. 1 Monat Azubi (EiB/Fahrweg) bei der DB-AG (GB Netz) in
Berlin. Nun habe ich den Wunsch einmal auf einer Lok mitzufahren allerdings
nicht so wie auf vielen Bahnhofsfesten, also nur ein paar Meter, sondern mal
eine weitere Strecke. Am liebsten wäre mir sogar noch nachts. Kann man das
irgendwie einrichten? Wo müßte man sich denn da mal hinwenden?

Danke
Dirk

Martin H. Duffner

unread,
Oct 21, 1998, 3:00:00 AM10/21/98
to
Servus !

Dirk Meye schrieb:

> Ich bin seit ca. 1 Monat Azubi (EiB/Fahrweg) bei der DB-AG (GB Netz) in
> Berlin.

Das wissen wir langsam aber sicher. ;-)


> Nun habe ich den Wunsch einmal auf einer Lok mitzufahren allerdings
> nicht so wie auf vielen Bahnhofsfesten, also nur ein paar Meter, sondern mal
> eine weitere Strecke. Am liebsten wäre mir sogar noch nachts. Kann man das
> irgendwie einrichten? Wo müßte man sich denn da mal hinwenden?

Wie es bei den Eisenbahnern aussieht, weiß ich nicht. Aber wir "Externe"
müssen für die gewünschte Strecke einen Fahrschein 2. Klasse besitzen
und müssen einen zusätzlichen Lokführer bezahlen, AFAIK um die 100,- die
Stunde.

Ich habe schon oft versucht, auf einer 101 mitzufahren, aber kein
Lokführer will mich mitnehmen..... <bedrückt dreinschau>


Grüße
MhD

--
* Martin H. Duffner (MhD) Fax (49) 7722 3605
* 78098 Nussbach (Schwarzwaldbahn)
*
* Die Schwarzwaldbahn-Page: http://members.xoom.com/Bahn
* << Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche
* Dummheit. Aber beim Universum bin ich nicht ganz sicher. >> (Einstein)

Hans Steffani

unread,
Oct 21, 1998, 3:00:00 AM10/21/98
to
"Martin H. Duffner" <nacht...@swol.de> writes:

>Wie es bei den Eisenbahnern aussieht, weiß ich nicht. Aber wir "Externe"
>müssen für die gewünschte Strecke einen Fahrschein 2. Klasse besitzen
>und müssen einen zusätzlichen Lokführer bezahlen, AFAIK um die 100,- die
>Stunde.

Wozu brauch man den zweiten Lokfuehrer?

h.f.s.
--
Hans Friedrich Steffani
Institut fuer Elektrische Maschinen und Antriebe, TU Chemnitz
mailto:hans.s...@e-technik.tu-chemnitz.de
http://www.tu-chemnitz.de/~hfst/

Klaus-Dieter Gogoll

unread,
Oct 21, 1998, 3:00:00 AM10/21/98
to
Hans Steffani <hf...@hrz.tu-chemnitz.de> wrote:

> Wozu brauch man den zweiten Lokfuehrer?

Wahrscheinlich soll er auf dich aufpassen und Deine Fragen beantworten,
während der andere fährt.

Gruß,
Klaus-Dieter Gogoll

t...@rcs.urz.tu-dresden.de

unread,
Oct 21, 1998, 3:00:00 AM10/21/98
to
On 21 Oct 98 12:56:37 GMT, Hans Steffani <hf...@hrz.tu-chemnitz.de> wrote in de.etc.bahn.eisenbahn:

> Wozu brauch man den zweiten Lokfuehrer?

Der soll verhindern, dass der besucher versehentlich oder mut-
willig etwas sicherheitsrelevantes betaetigt.

--
tobias benjamin koehler * * * * ,-/o"O`--.._ * _/(_ *
* * * * * * _,-o'.|o 0 'O o O`o--'. e\
dresden, europe * (`o-..___..--''o:,-' )o /._" O "o 0 o : ._>
* * ``--o___o..o.'' * :'.O\_ ```--.\o .' `--
un...@tigerden.com * * * `-`.,) * \`.o`._ *
t...@rcs.urz.tu-dresden.de * * * fL `-`-.,)

Michael Grießmayr

unread,
Oct 21, 1998, 3:00:00 AM10/21/98
to
Hallo zusammen!

Also ich als Nicht-Bahner hatte Glück und konnte so einmal mitfahren
(Natürlich mit Fahrkarte), nachdem ich am Bahnhof mit dem Loführer ins
Gespräch kam..... Wozu Verspätungen doch gut sein können.

Bei Bahnern ist es afair offiziell so, das sie einen bestimmten Ausweis
haben müßen. Aber dieser Ausweis ist keine Garantie dafür, das du auf dem
Führerstand mitgenommen wirst. Das letzte Wort hat der Lokführer.
Am einfachsten du fragst einfach mal einen Lokführer.

Michael

Tobias Grosch

unread,
Oct 21, 1998, 3:00:00 AM10/21/98
to
"Dirk Meye" <dirk...@okay.net> wrote:

> Wo müßte man sich denn da mal hinwenden?


Einfach an Deinen Ausbilder...

Tobias

_____________________________________________________________
NewsGroups Suchen, lesen, schreiben mit http://netnews.web.de


Tobias Grosch

unread,
Oct 21, 1998, 3:00:00 AM10/21/98
to
"Michael Grießmayr" <Michael.G...@munich.netsurf.de>

>Bei Bahnern ist es afair offiziell so, das sie einen bestimmten Ausweis
>haben müßen. Aber dieser Ausweis ist keine Garantie dafür, das du auf dem
>Führerstand mitgenommen wirst.

Es gibt einmal eine Berechtigung zur Mitfahrt im Führerstand. Die wird zusammen
mit der Dienstfahrkarte herausgegeben. Auf den dort eingetragenen Strecken darf
der Besitzer dann mitfahren. Solche Karten haben z.B. Kranführer,...

tobias

Will Berghoff

unread,
Oct 21, 1998, 3:00:00 AM10/21/98
to
Die 'Rotstrichkarte'. Gibt's die noch?
--
Tks + byby
Will
Tobias Grosch schrieb in Nachricht <362e1...@netnews.web.de>...
...

Michael Knobloch

unread,
Oct 21, 1998, 3:00:00 AM10/21/98
to
>> Wozu brauch man den zweiten Lokfuehrer?
>
>Wahrscheinlich soll er auf dich aufpassen und Deine Fragen beantworten,
>während der andere fährt.

Genau, außerdem ist der Zweite mW. auch kein einfacher Lokführer sondern ein
Betriebskontrolleur oder solch etwas höheres (ich weiß gar nicht, wie die
sich jetzt nennen). Zu einer selbstverständlichen Fahrkarte brauchst du auch
noch eine private Unfallversicherung!
Über Anmeldeformalitäten kann ich leider nichts sagen, nehme aber an, dass
du bei dem Geschäftsbereich (Nah-, Fernverkehr, Cargo?) bei dem du mitfahren
willst vorsprechen musst.

Tschö, Knobi. :o)
----------------------------------------------------------------------------
-------------------
http://home.t-online.de/home/MKnobi/

KaiLudwig

unread,
Oct 21, 1998, 3:00:00 AM10/21/98
to

"Dirk Meye" <dirk...@okay.net> schrieb:

>Ich bin seit ca. 1 Monat Azubi (EiB/Fahrweg) bei der DB-AG (GB Netz) in
>Berlin.

Da dürften sich ja einige Fdl gehöriger Wißbegier ausgesetzt sehen ;-) (Aber
verlange bitte nicht nach dem Verschlußplan. Es ist wirklich schwer, sich das
Lachen zu verkneifen, wenn der Stift damit die herumzuwuchtenden Hebel
ermittelt und man ihn dann zwischen denselben wieder hervorholen muß, nachdem
er tapfer mit den 500er Weichen kämpfte.)

>Nun habe ich den Wunsch einmal auf einer Lok mitzufahren

Bleib mal ganz unruhig. Der Wunsch müßte Dir irgendwann sogar höchst offiziell
erfüllt werden, ansonsten ergibt sich das schon.

>Am liebsten wäre mir sogar noch nachts.

Du willst mal nach halbfinsteren Nachtzeichen von Formsignalen stieren? In der
Tat nicht ganz uninteressant.

Richtig fies sind übrigens nicht richtig mitkommende Blenden. Da stehen 2200
Tonnen dann wie ein Ast........

-kl

Jan Lagemann

unread,
Oct 22, 1998, 3:00:00 AM10/22/98
to
Michael Grießmayr wrote:

> Hallo zusammen!
>
> Also ich als Nicht-Bahner hatte Glück und konnte so einmal mitfahren
> (Natürlich mit Fahrkarte), nachdem ich am Bahnhof mit dem Loführer ins
> Gespräch kam..... Wozu Verspätungen doch gut sein können.
>

dito. Einige "Alte Hasen" sind da voll o.k.

> Bei Bahnern ist es afair offiziell so, das sie einen bestimmten Ausweis
> haben müßen.

Ja! Die Rotstrichkarte fuer Notfallmanager, Bauingenieure, EBA-Beamte im
Dienst etc.Ist aber stark gebietsbeschraenkt.

> Aber dieser Ausweis ist keine Garantie dafür, das du auf dem
> Führerstand mitgenommen wirst.

Fuer den Notfallmanager usw. ja!!!

> Das letzte Wort hat der Lokführer.

bei Hobbyeisenbahnern und unbefugten Kollegen...

> Am einfachsten du fragst einfach mal einen Lokführer.
>

Das wirkt Wunder (zwar nur bei wenigen, funktioniert aber).

--
Mit freundlichem Gruß

------------------------------------------------
Jan Lagemann, Technische Fakultät
http://www-computerlabor.math.uni-kiel.de/~jlage
------------------------------------------------


Michael Poschmann

unread,
Oct 22, 1998, 3:00:00 AM10/22/98
to

KaiLudwig schrieb:

> "Da dürften sich ja einige Fdl gehöriger Wißbegier ausgesetzt sehen ;-) (Aber
> verlange bitte nicht nach dem Verschlußplan. Es ist wirklich schwer, sich das
> Lachen zu verkneifen, wenn der Stift damit die herumzuwuchtenden Hebel
> ermittelt und man ihn dann zwischen denselben wieder hervorholen muß, nachdem
> er tapfer mit den 500er Weichen kämpfte.)
>

Azubi, erkennbar am V-förmigen Oberkörper. Und da gibt es noch Leute, die für's
Fitness-Studion Geld bezahlen...

> Du willst mal nach halbfinsteren Nachtzeichen von Formsignalen stieren? In der
> Tat nicht ganz uninteressant.

Tip: Die Zeit der Herbstnebel nutzen. Im Zweifelsfall am Förmchensignal
hochklettern und die Signalstellung ertasten.

Michael


Jan-Martin Hertzsch

unread,
Oct 22, 1998, 3:00:00 AM10/22/98
to
Michael Poschmann (posc...@ibh.rwth-aachen.de) wrote:

: KaiLudwig schrieb:

: > Du willst mal nach halbfinsteren Nachtzeichen von Formsignalen stieren? In der
: > Tat nicht ganz uninteressant.

: Tip: Die Zeit der Herbstnebel nutzen. Im Zweifelsfall am Förmchensignal
: hochklettern und die Signalstellung ertasten.

Ketzerische Frage: Wozu gibt es den Signalfernsprecher bzw. das
Funkgeraet? "Ja klar, ihr habt frei ... wieso fragt ihr denn ...?"
Oder so aehnlich, ich glaube, da hatte ich mal so was in irgend-
welchen Erinnerungen eines Lokfuehrers gelesen.

Jan-Martin


MXX8609301

unread,
Oct 22, 1998, 3:00:00 AM10/22/98
to
Hallo Dirk!

Als EiB-Azubi solltest Du einfach mit deinem Berechtigungsausweis zu einem
Lokführer gehen, und freundlich erklären, das du dir das ganze was du lernst,
auch mal so in "echt" ankucken möchtest.
Aus eigener Erfahrung als Fdl kann ich Dir sagen, das mir noch kein Tf das
Mitfahren auf dem Führerstand verweigert hat.
Probier es einfach mal!!!

Michael / Hannover

Waldemar Schmidt

unread,
Oct 22, 1998, 3:00:00 AM10/22/98
to

MXX8609301 schrieb:

Hallo Dirk,

als nicht Bahner, sondern als "Bekloppter" der von 1:22,5 bis 1:1 bei allem
ausflippt
was mit Eisenbahn zu tun hat, bin ich auch schon diverse Male im Führerstand mit-

gefahren ( und nicht nur bei Sonderfahrten, sondern auch bei regulären Fahrten
mit
Fahrkarte ). Einfach nach vorne gehen und dumm fragen, mehr als nein Sagen kann
der Meister auf dem Bock nicht.

Gruss Waldemar

Ulf Kutzner

unread,
Oct 22, 1998, 3:00:00 AM10/22/98
to
Jan Lagemann wrote:

> > Bei Bahnern ist es afair offiziell so, das sie einen bestimmten Ausweis
> > haben müßen.
>
> Ja! Die Rotstrichkarte fuer Notfallmanager, Bauingenieure, EBA-Beamte im
> Dienst etc.Ist aber stark gebietsbeschraenkt.

Schade, hatte keine, als ich zum EBA abgeordnet war ;-(

Gruß, ULF

--
_______________________________________________________________________________
Ulf Kutzner
Backhaushohl 46
D-55128 Mainz
_______________________________________________________________________________

Alex Strueder

unread,
Oct 22, 1998, 3:00:00 AM10/22/98
to

>Hallo!

>Ich bin seit ca. 1 Monat Azubi (EiB/Fahrweg) bei der DB-AG (GB Netz) in

>Berlin. Nun habe ich den Wunsch einmal auf einer Lok mitzufahren allerdings


>nicht so wie auf vielen Bahnhofsfesten, also nur ein paar Meter, sondern mal
>eine weitere Strecke. Am liebsten wäre mir sogar noch nachts. Kann man das

>irgendwie einrichten? Wo müßte man sich denn da mal hinwenden?
Wenn Du etwas länger bei der Bahn bist und dann evtl. auch Lokführer kennst,
dürfte das kein Problem sein.

AHOI

Alex aus Koblenz

http://home.rhein-zeitung.de/~astruede/


Fredy Barth

unread,
Oct 22, 1998, 3:00:00 AM10/22/98
to
Kai Ludwig schrieb:

>Bleib mal ganz unruhig. Der Wunsch müßte Dir irgendwann sogar höchst offiziell
>erfüllt werden

Stimmt. Ende des ersten Ausbildungsjahres stehen so ca. 2 Wochen
Führerstandsmitfahrt auf dem Programm.


Gruß,
Fredy

--
----------------------------------------------------------------------
-- fba...@gmx.net --
----------------------------------------------------------------------


Holger Paulsen

unread,
Oct 22, 1998, 3:00:00 AM10/22/98
to
mar...@kleist.agnld.uni-potsdam.de (Jan-Martin Hertzsch) writes:

> : Tip: Die Zeit der Herbstnebel nutzen. Im Zweifelsfall am Förmchensignal
> : hochklettern und die Signalstellung ertasten.
>
> Ketzerische Frage: Wozu gibt es den Signalfernsprecher bzw. das
> Funkgeraet? "Ja klar, ihr habt frei ... wieso fragt ihr denn ...?"

Ich glaube, das ist nicht ganz zulaessig von wegen Verwechslung und
so. Der Lokfuehrer muss das Signal erkennen oder anhalten, und wenn
selbst dann das Erkennen nicht moeglich ist, dann braucht er etwas
Schriftliches. Heutzutage bekaeme er wohl ueber Funk einen Befehl
diktiert.


Holger

MKant

unread,
Oct 22, 1998, 3:00:00 AM10/22/98
to

Im Artikel <362F60...@mail.uni-mainz.de>, Ulf Kutzner
<kutz...@mail.uni-mainz.de> schreibt:

>Schade, hatte keine, als ich zum EBA abgeordnet war ;-(
>
>

Du warst mal bei diesem Eisenbahnbehinderungsclub ????? Und schreibst auch noch
davon????

staunend grüßt Marcus

Joerg Jonas

unread,
Oct 22, 1998, 3:00:00 AM10/22/98
to
MKn...@t-online.de (Michael Knobloch) wrote:

> sich jetzt nennen). Zu einer selbstverständlichen Fahrkarte brauchst
> du auch noch eine private Unfallversicherung! Über Anmeldeformalitäten
> kann ich leider nichts sagen, nehme aber an, dass du bei dem
> Geschäftsbereich (Nah-, Fernverkehr, Cargo?) bei dem du mitfahren
> willst vorsprechen musst.

Eieieieiei.... dann faert der Azubi wirklich besser im IR-Steuerwagen mit. Der
Ausblick bleibt sich gleich :-) Im Sommer ist es nicht so warm da drin und die
Lautstaerke haelt sich auch in Grenzen.

Fuer die alle anderen bleiben immer noch die Fuehrerstandsmitfahrten, die man
sich im Fernsehen anschauen kann.

-JJ

RE steht fuer ReiseEppler!

Ulf Kutzner

unread,
Oct 23, 1998, 3:00:00 AM10/23/98
to

Entschuldigung, irgendwann müssen doch auch die Juristen (und seien es
einige wenige) einmal lernen, wie das mit dem Eisenbahnrecht so ist.
Glaubst Du, es würde besser, wenn man auf fachliche Ausbildung
verzichtete?

Christian Gruber

unread,
Oct 23, 1998, 3:00:00 AM10/23/98
to
Holger Paulsen wrote:

> > : Tip: Die Zeit der Herbstnebel nutzen. Im Zweifelsfall am Förmchensignal
> > : hochklettern und die Signalstellung ertasten.
> >
> > Ketzerische Frage: Wozu gibt es den Signalfernsprecher bzw. das
> > Funkgeraet? "Ja klar, ihr habt frei ... wieso fragt ihr denn ...?"
>
> Ich glaube, das ist nicht ganz zulaessig von wegen Verwechslung und
> so.

Es vorgekommen sein, dass der Tf mit dem falschen Stellwerk telephoniert
hat ...

chg

Wolfgang Goersch

unread,
Oct 23, 1998, 3:00:00 AM10/23/98
to
MKant schrieb:

> Im Artikel <362F60...@mail.uni-mainz.de>, Ulf Kutzner
> <kutz...@mail.uni-mainz.de> schreibt:
>
> >Schade, hatte keine, als ich zum EBA abgeordnet war ;-(
> >
> >
> Du warst mal bei diesem Eisenbahnbehinderungsclub ????? Und schreibst auch noch

> davon???? ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

Es fragt sich nur, welche Organisation sich selber am meißten
behindert, bezüglich eines geordneten Bahnbetriebes.

Gruß
Wolfgang

Will Berghoff

unread,
Oct 23, 1998, 3:00:00 AM10/23/98
to
Die Juristen sind an allem schuld! <g>

--
Tks + byby
Will
Ulf Kutzner schrieb in Nachricht <36307A...@mail.uni-mainz.de>...

>> Du warst mal bei diesem Eisenbahnbehinderungsclub ????? Und schreibst
auch noch
>> davon????
>

KaiLudwig

unread,
Oct 23, 1998, 3:00:00 AM10/23/98
to

Holger Paulsen <p...@gmx.de> schrieb:

>> : Tip: Die Zeit der Herbstnebel nutzen. Im Zweifelsfall am F=F6rmchensign=


>al
>> : hochklettern und die Signalstellung ertasten.
>>
>> Ketzerische Frage: Wozu gibt es den Signalfernsprecher bzw. das
>> Funkgeraet? "Ja klar, ihr habt frei ... wieso fragt ihr denn ...?"
>
>Ich glaube, das ist nicht ganz zulaessig von wegen Verwechslung und

>so. Der Lokfuehrer muss das Signal erkennen oder anhalten, und wenn
>selbst dann das Erkennen nicht moeglich ist, dann braucht er etwas
>Schriftliches.

Wenn ein Zug mit der Spitze über das Signal hinaussteht, wird ihm die
Fahrtstellung auch nur zugerufen.

Interessanter ist aber die Frage, wie der Lokführer bei derart extrem
unsichtigem Wetter eigentlich noch den Standort der Hauptsignale bestimmt (denn
ihr Überfahren "sollte" vermieden werden, sie stehen aus gutem Grund in der
Gegend herum). Von solchen Kleinigkeiten wie Zugschlußbeobachtung gar nicht zu
reden... unter solchen Bedingungen noch den Fahrbetrieb aufrechtzuerhalten kann
sicher als Fall für professionals only angesehen werden.

-kl

Ulf Kutzner

unread,
Oct 23, 1998, 3:00:00 AM10/23/98
to
MKant wrote:

> Du warst mal bei diesem Eisenbahnbehinderungsclub ????? Und schreibst auch noch
> davon????

Es ist auch Aufgabe des Amtes, Eisenbahnstrecken zu planen und
Eisenbahnunfälle zu vermeiden bzw. zu untersuchen. Behinderung ist nicht
der Auftrag, im Übrigen kann man bahnaufsichtliche Streitigkeiten
selbstverständlich vor dem Verwaltungsgericht Köln austragen...

Hans Mueller

unread,
Oct 23, 1998, 3:00:00 AM10/23/98
to
On Fri, 23 Oct 1998, Ulf Kutzner wrote:

> Es ist auch Aufgabe des Amtes, [...]


> Eisenbahnunfälle zu vermeiden bzw. zu untersuchen.

Sind die Untersuchungsberichte eigentlich ohne weiteres einsehbar oder
sogar bestellbar? Die Untersuchungsberichte des National Transportation
Safety Board (USA) kann man sogar per Internet bestellen, siehe
http://www.ntsb.gov/Surface/Railroad/railroad.htm

BTW, das EBA hat noch nicht mal 'ne Homepage ...

Mit Gruss, Hans

--
E-mail: ha.mu...@psych.uni-frankfurt.de

URL: http://www.rz.uni-frankfurt.de/~hm/

Michael Knobloch

unread,
Oct 23, 1998, 3:00:00 AM10/23/98
to
>Interessanter ist aber die Frage, wie der Lokführer bei derart extrem
>unsichtigem Wetter eigentlich noch den Standort der Hauptsignale bestimmt
(denn
>ihr Überfahren "sollte" vermieden werden, sie stehen aus gutem Grund in der
>Gegend herum).

Bei Nebel (und nicht nur dann) ist das Erkennen der Vorsignale entscheidend.
Und diese wiederum haben zu ihrer Ankündigung bis zu 5 Vorsignalbaken. Wird
"Fahrt erwarten" angezeigt und erkannt -> alles iO (das heist natürlich auch
nicht, dass du von der Hauptsignalbeobachtung befreit bist). Kritisch wird
es erst wenn "Halt erwarten" dich angrinst, dann musst du dich manchmal
wahrlich an das Hauptsignal herantasten. Orientierungspunkte sind bei
extremem Nebel selten, eventuell Kurven, Gebäude nah am Gleis, 500 Hz
Magnet, dein Gefühl für Entfernungen und Geschwindigkeit.
Nicht zuletzt gibt es Vorsignalabstände (1000, 700 m) die man an den
Kilometertafeln ablesen kann. Alles in allem ist's zu schaffen.
Schön ruhig und nur so schnell fahren, dass die Signale noch erkannt werden
können, denn was hat man uns eingeimpft: Sicherheit geht vor Pünktlichkeit.

HeinDuerr1

unread,
Oct 23, 1998, 3:00:00 AM10/23/98
to

Im Artikel <3630D2...@mail.uni-mainz.de>, Ulf Kutzner
<kutz...@mail.uni-mainz.de> schreibt:

>Es ist auch Aufgabe des Amtes, Eisenbahnstrecken zu planen und


>Eisenbahnunfälle zu vermeiden bzw. zu untersuchen. Behinderung ist nicht

>der Auftrag, ...

Die ergibt sich aber von alleene aus der amtstypischen Tätigkeit.
In einem muß ich Dir widersprechen: Das Planen wird vom EBA nicht selbst
unternommen, es ist aber Genehmigungsbehörde dafür.

Gott strafe die Juristen, Hein Duerr

Andre Brandily

unread,
Oct 24, 1998, 3:00:00 AM10/24/98
to
KaiLudwig schrieb:

>
> reden... unter solchen Bedingungen noch den Fahrbetrieb aufrechtzuerhalten kann
> sicher als Fall für professionals only angesehen werden.
>

Völlig richtig. Nur scheint man es heutzutage bei gewissen
Privatunternehmen mit der Professionalität nicht mehr so eng zu sehen.

mfg
Andre

Andre Brandily

unread,
Oct 24, 1998, 3:00:00 AM10/24/98
to
Michael Knobloch schrieb:

>
> Bei Nebel (und nicht nur dann) ist das Erkennen der Vorsignale entscheidend.

Bei richtig dicker Suppe macht es doch erst richtig Spaß. Wenn man die
Stellung der Vorsignale (oder auch die Lf-Signale) erst bei der
Vorbeifahrt erkennen kann. Dann zeigt es sich, wer streckenkundig ist.

mfg
Andre

Michael Knobloch

unread,
Oct 24, 1998, 3:00:00 AM10/24/98
to
>>Interessanter ist aber die Frage, wie der Lokführer bei derart extrem
>>unsichtigem Wetter eigentlich noch den Standort der Hauptsignale bestimmt
>(denn
>>ihr Überfahren "sollte" vermieden werden, sie stehen aus gutem Grund in
der
>>Gegend herum).

Ach, ja und ich vergaß noch die Hauptsignalbaken (So 19) als Top-Hilfe.
Allerdings nur auf ex DR Gebiet, aufgestellt als noch permissiv gefahren
wurde, vor Einfahr- und Blocksignalen des automatischen Streckenblocks.
Obwohl nicht mehr permissiv gefahren wird hat man die Baken stehen lassen.
Stark verschmutzt, weil nicht oder schlecht gereinigt, nehmen sie langsam
die Farbe des Schotters an.
Neue stellt man mW. nicht mehr auf.

Will Berghoff

unread,
Oct 24, 1998, 3:00:00 AM10/24/98
to
Am 24.12.1975 hatte ich die Gelegenheit, die Leerrückführung des ARZ
'Christphorus' von München nach Düsseldorf zu erleben.

An den 15-Wagen ARZ mit 103 121 wurde noch ein leerer 9-Wagen-FD angehängt,
die 112 dieses Zuges kam hinter die 103. Der FD war in Heidelberg
abzustellen. Abfahrt war 20:00, 4h nach Plan (!). Die Gesichter der
wartenden Autofahrer an den Bahnübergängen waren bestimmt sehenswert. Hinter
Augsburg wurde es bereits heftig nebelig. Der Lokführer war heilfroh, einen
zweiten 'Mann' (ich war 19 und Student) auf der Lok zu haben. Die Verspätung
wurde gewaltig (eine Sauerei für den Mitarbeiter an einem solchen Tag!). In
Darmstadt war außer einem Mann auf dem Stellwerk (hallo, ist da wer?)
niemand zu finden, die Wagen konnten wir im Gleis stehen lassen, die 112
mußte jedoch untergebracht werden - und keiner wußte, wo.

Um 5:00 morgens waren wir dann in D. Der Nebel hatte sich auf der ganzen
Strecke nicht gelichtet. Sicht max. 100m. Über die 'Arbeitsteilung' möchte
ich im Interesse des Lokführers hier nicht berichten. Für mich war es sehr
interessant und lehrreich, für den Lokführer mindestens psychologisch
wichtig, diese Fahrt nicht allein machen zu müssen.

--
Tks + byby
Will

KaiLudwig schrieb in Nachricht
<19981023130656...@ngol01.aol.com>...
....


>Interessanter ist aber die Frage, wie der Lokführer bei derart extrem
>unsichtigem Wetter eigentlich noch den Standort der Hauptsignale bestimmt
(denn
>ihr Überfahren "sollte" vermieden werden, sie stehen aus gutem Grund in der

>Gegend herum). Von solchen Kleinigkeiten wie Zugschlußbeobachtung gar nicht
zu

>reden... unter solchen Bedingungen noch den Fahrbetrieb aufrechtzuerhalten
kann
>sicher als Fall für professionals only angesehen werden.
>

>-kl


Ulf Kutzner

unread,
Oct 24, 1998, 3:00:00 AM10/24/98
to
HeinDuerr1 wrote:

> >Es ist auch Aufgabe des Amtes, Eisenbahnstrecken zu planen und

[...]

> In einem muß ich Dir widersprechen: Das Planen wird vom EBA nicht selbst
> unternommen, es ist aber Genehmigungsbehörde dafür.

Ich dachte, es heiße Planungsbehörde, weil das EBA etwasmehr tut, als
fertige Pläne abzuzeichnen. Es hat zum Beispiel Planabwägungen
vorzunehmen.

Ulf Kutzner

unread,
Oct 24, 1998, 3:00:00 AM10/24/98
to
Will Berghoff wrote:
>
> Am 24.12.1975 hatte ich die Gelegenheit, die Leerrückführung des ARZ
> 'Christphorus' von München nach Düsseldorf zu erleben.
>
> An den 15-Wagen ARZ mit 103 121 wurde noch ein leerer 9-Wagen-FD angehängt,
> die 112 dieses Zuges kam hinter die 103.

Ist das dann noch ein Leerreisezug odfer schon ein Güterzug? Wie schnell
läuft so eine Fuhre? Welche Strecke seid Ihr gefahren? Geislinger Steige
herunter? Wieviel zieht so eine 103, wenn es zwischen M und HD bergauf
geht? War die 112 besetzt?

Wolfgang Goersch

unread,
Oct 24, 1998, 3:00:00 AM10/24/98
to
Ulf Kutzner schrieb:

[....]


> Ist das dann noch ein Leerreisezug odfer schon ein Güterzug? Wie schnell
> läuft so eine Fuhre? Welche Strecke seid Ihr gefahren? Geislinger Steige
> herunter? Wieviel zieht so eine 103, wenn es zwischen M und HD bergauf
> geht? War die 112 besetzt?

Dieser AE1320 (München-Ost - Düsseldorf), fährt schon seit vielen
Jahren, über Würzburg - Aschaffenburg - Darmstadt-Kranichstein
weiter ins Rheinland und nicht mehr über Ulm bzw. der Geislinger Steige.

Bei voller Auslastung (19 Wagen), liegt das Gesamtzuggewicht bei knapp
800t. Bei der Hinfahrt (AE1321), bekommt dieser Zug mit BR103 bespannt,
ab 720t in Laufach (Strecke Aschaffenburg-Würzburg) eine Schiebelok
(BR110 = 702t Grenzlast).

Die Höchstgeschwindigkeit des Zuges, beträgt derzeit 160km/h.

Dieser AE1320 fährt heute übrigens um zirka 19:50 Uhr durch Maimz Hbf,
bespannt mit 103-131. ;-)

Gruß
Wolfgang

Will Berghoff

unread,
Oct 24, 1998, 3:00:00 AM10/24/98
to
Wir sind als Güterzug gelaufen, Vmax 120 km/h. Die 112(heute 113/114!) war
nicht besetzt. Die Strecke ging über die Geislinger Steige, das war damals
auch noch die planmäßige Streckenführung des ARZ.

Probleme mit der (fast neuen) 103 gab es nicht - damals wurde noch Qualität
geliefert. Und so hoch war da Zuggewicht wohl auch nicht. 12 Bm/Am, 1 ARmz,
2 Avmz, 9 DDm und die 112 - viel ist das? Jedefalls kein Problem für eine
103.1


--
Tks + byby
Will

Ulf Kutzner schrieb in Nachricht <3631AD...@mail.uni-mainz.de>...
...

Will Berghoff

unread,
Oct 24, 1998, 3:00:00 AM10/24/98
to
Damals war der Laufweg noch über den ARZ-Bahnhof Kornwestheim, obwohl dort
schon seit Jahren kein Beriebshalt mehr vorgesehen war. 1976 wurde dann der
Laufweg geändert und über den Spessart geführt. Schubloks gab es dabei aber
noch nicht. Planlok war übrigens längere Zeit die 111 111-1 (in
S-Bahn-Farben), nur bei voller Auslastung gab's eineder knappen 103.
Vollauslastung war damals (noch mit 1. + 2. Kl.) 2 Avmz, 1 ARmz, 3 Bm, 9
DDm. (5 DDm aus/nach D, 4 DDm aus/nach K)

--
Tks + byby
Will
Wolfgang Goersch schrieb in Nachricht <70sitm$uue$2...@news02.btx.dtag.de>...
>Ulf Kutzner schrieb:
...

Volker Wollny

unread,
Oct 24, 1998, 3:00:00 AM10/24/98
to

Joerg Jonas wrote:

> Fuer die alle anderen bleiben immer noch die Fuehrerstandsmitfahrten, die man
> sich im Fernsehen anschauen kann.

Á Propos: Wie sieht´s denn mit den einschlägigen Simulatorporgrammen aus? Gibt´s
da was nettes, was das Sauegn aus dem Netz lohnt?

Lieb Grüße

Volker

--
"Und im übrigen bin ich der Meinung, daß T-Online zu teuer ist!"
IBW - Dipl.Ing.(fh) V. Wollny - Ing-Büro f. Kommunikation & Technik
Schumannstr. 16, 73430 Aalen, Tel. 07361-45813
EMail: v.wo...@ibwollny.de

HeinDuerr1

unread,
Oct 24, 1998, 3:00:00 AM10/24/98
to

Im Artikel <3631AC...@mail.uni-mainz.de>, Ulf Kutzner
<kutz...@mail.uni-mainz.de> schreibt:

>> In einem muß ich Dir widersprechen: Das Planen wird vom EBA nicht selbst


>> unternommen, es ist aber Genehmigungsbehörde dafür.
>
>Ich dachte, es heiße Planungsbehörde, weil das EBA etwasmehr tut, als
>fertige Pläne abzuzeichnen. Es hat zum Beispiel Planabwägungen
>vorzunehmen.

Sicherlich sollte das Amt ("Ich höre ein Amt?!") auch etwas davon verstehen,
wofür es zuständig ist. Das ist aber nicht "Planen" im Wortsinne.
Wessen Bauern Schweinestall abgerissen und wo das Loch in den Berg gebohrt
wird, überlegen sich normalerweise Ingenieure in diversen Büros, die damit
wertschöpfend tätig sind, worin sie sich von Juristen unterscheiden, die eher
abschöpfen.
Du merkst, ich habe ein herzliches Verhältnis zur Jurisprudenz.

MfG, Hein Duerr

KaiLudwig

unread,
Oct 24, 1998, 3:00:00 AM10/24/98
to

MKn...@t-online.de (Michael Knobloch) schrieb:

>Orientierungspunkte sind bei
>extremem Nebel selten [...] 500 Hz
>Magnet

Sofern vorhanden.

-kl

Joerg Hertzer

unread,
Oct 25, 1998, 2:00:00 AM10/25/98
to
In article <19981023130656...@ngol01.aol.com>,
KaiLudwig <kail...@aol.com> wrote:
>
>Holger Paulsen <p...@gmx.de> schrieb:

>>... Der Lokfuehrer muss das Signal erkennen oder anhalten, und wenn


>>selbst dann das Erkennen nicht moeglich ist, dann braucht er etwas
>>Schriftliches.
>
>Wenn ein Zug mit der Spitze über das Signal hinaussteht, wird ihm die
>Fahrtstellung auch nur zugerufen.

Da hat ein Formsignal einen gewissen Vorteil ;-).

Joerg

--
Dr.-Ing. Joerg Hertzer Phone: ++49-711-685-5734
Computer Center University Stuttgart Fax: ++49-711-682357
Allmandring 30 A E-Mail: Her...@rus.uni-stuttgart.de
70550 Stuttgart, Germany

Thomas Gabler

unread,
Oct 25, 1998, 2:00:00 AM10/25/98
to
Volker Wollny wrote:
>
> Joerg Jonas wrote:
>
> > Fuer die alle anderen bleiben immer noch die Fuehrerstandsmitfahrten, die man
> > sich im Fernsehen anschauen kann.
>
> Á Propos: Wie sieht´s denn mit den einschlägigen Simulatorporgrammen aus? Gibt´s
> da was nettes, was das Sauegn aus dem Netz lohnt?

Das einzige, was den Namen "Simulation" verdient, ist IMHO Jens Schuberts
Railsim,
zu finden unter http://www.railsim.de
Ist allerdings nur eine Demo des kostenpflichtigen Vollprogramms.

Ciao
Tom
--
Tod allen Fanatikern!

Thomas Gabler
x-...@bingo.baynet.de
http://www.bingo.baynet.de/~tg1419

Stefan Rueckwald

unread,
Oct 25, 1998, 2:00:00 AM10/25/98
to
>>> Schade, hatte keine, als ich zum EBA abgeordnet war ;-(

>> Du warst mal bei diesem Eisenbahnbehinderungsclub ????? Und schreibst auch
>> noch
>> davon????

WG> Es fragt sich nur, welche Organisation sich selber am meissten
WG> behindert, bezueglich eines geordneten Bahnbetriebes.
Sie sich selbst! ;-)

Wenn ich auf einem Stellwerk sitze und es kommt
einer den ich nicht kenne und er zueckt einen Ausweis vom
EBA lasse ich ihn rein und schenke ihm 'ne Tasse Kaffee ein.

Wenn einer kommt, den ich nicht kenne und zueckt nen Ausweis
der Bahn-AG, steht er vor der Tuer bis er jemanden mit Schluessel
gefunden hat oder sich als harmlos herausgestellt hat. ;-)

Mfg Stefan

--- Yuppie! v2.12

Stefan Rueckwald

unread,
Oct 25, 1998, 2:00:00 AM10/25/98
to
HM> Die Untersuchungsberichte des National Transportation
HM> Safety Board (USA) kann man sogar per Internet bestellen, siehe
HM> http://www.ntsb.gov/Surface/Railroad/railroad.htm

HM> BTW, das EBA hat noch nicht mal 'ne Homepage ...

Der Vergleich des Zustandes der Infrastruktur hueben und drueben
zeigt aber deutlich: Mit ner Homepage ist es nicht getan. ;-)

MfG Stefan

--- Yuppie! v2.12

Micha

unread,
Oct 26, 1998, 3:00:00 AM10/26/98
to
Als mich mal ein Lokführer auf ner 110ner mitnahm (freundlich fragen, sich
als Bahnfan outen und sagen der Zug sei sooooo überfüllt)
fragt ich ihn auch, ob man die Signale bei Neben überhaupt noch erkennen
könne.
In bestem HOCHschwäbisch meinte er zwinkernt:
"Joo des kann schwer werde, ganz einfach: die
INDUSI macht des scho' "

Insofern... GUTE FAHRT

Micha
--

This Mail is adicted to all Gay Railroaders of the world: "Keep reaching for
that Rainbow"
und wen's stört der halte es wie K.Adenauer: "Solang der misch nit anpackt,
isset mir ejal!"


>: Tip: Die Zeit der Herbstnebel nutzen. Im Zweifelsfall am Förmchensignal


>: hochklettern und die Signalstellung ertasten.
>
>Ketzerische Frage: Wozu gibt es den Signalfernsprecher bzw. das
>Funkgeraet? "Ja klar, ihr habt frei ... wieso fragt ihr denn ...?"

>Oder so aehnlich, ich glaube, da hatte ich mal so was in irgend-
>welchen Erinnerungen eines Lokfuehrers gelesen.


Jost Krueger

unread,
Oct 26, 1998, 3:00:00 AM10/26/98
to
Joerg Hertzer wrote:

> >Wenn ein Zug mit der Spitze über das Signal hinaussteht, wird ihm die
> >Fahrtstellung auch nur zugerufen.
>
> Da hat ein Formsignal einen gewissen Vorteil ;-).


So kann man bei Formsignalen, wenn man im Bahnhof steht, die Stellung des
Esigs erkennen (falls des Signal im Blickfeld steht), das ist bei
Lichtsignalen ein grosser Nachteil.

Jost

Michael Poschmann

unread,
Oct 26, 1998, 3:00:00 AM10/26/98
to

Stefan Rueckwald schrieb:

> Wenn ich auf einem Stellwerk sitze und es kommt
> einer den ich nicht kenne und er zueckt einen Ausweis vom
> EBA lasse ich ihn rein und schenke ihm 'ne Tasse Kaffee ein.
>
> Wenn einer kommt, den ich nicht kenne und zueckt nen Ausweis
> der Bahn-AG, steht er vor der Tuer bis er jemanden mit Schluessel
> gefunden hat oder sich als harmlos herausgestellt hat. ;-)

Und wenn ein kamerabewaffneter Eisenbahnfreak herbeischlappt, regnet es wohl
Blumentöpfe ;-)

Sich duckend
Michael


Marco

unread,
Oct 26, 1998, 3:00:00 AM10/26/98
to
Als mich mal ein Lokführer auf ner 110ner mitnahm (freundlich fragen, sich
>als Bahnfan outen und sagen der Zug sei sooooo überfüllt)
>fragt ich ihn auch, ob man die Signale bei Neben überhaupt noch erkennen
>könne.
>In bestem HOCHschwäbisch meinte er zwinkernt:
>"Joo des kann schwer werde, ganz einfach: die
>INDUSI macht des scho' "
>
>Insofern... GUTE FAHRT


Was soll den das.......................................................!
Dann fahr doch mal bei NEBEL!!!!!!!!!!!!!!

Hans Mueller

unread,
Oct 26, 1998, 3:00:00 AM10/26/98
to

Volle Zustimmung. Von dem bedenklichen Zustand mancher US-am. Bahnen habe
ich auch schon gehoert ;-) lieber eine Aufsichtsbehoerde mit Einfluss als
eine mit Homepage.

Mein neckischer Kommentar bezog sich aber stillschweigend auch darauf,
dass andere Bundesbehoerden, die wie das EBA dem Verkehrsministerium
nachgeordnet sind, durchaus eine Homepage haben, siehe
http://www.bmv.de/bmv00.htm . So etwa das
- Luftfahrt-Bundesamt, das Bundesamt fuer
- Seeschiffahrt und Hydrographie und die Bundesanstalt fuer
- Strassenwesen.
Das ist *iirc* schon seit vielen Monaten so. Vielleicht ist das EBA nicht
hinreichend personell ausgestattet - es gab ja auch in den letzten Jahren
viel zu tun, womit ich nicht nur Unfaelle meine. Oder man meint, die
Oeffentlichkeit habe hier nur geringes Interesse. Oder ... ?

Ulf Kutzner

unread,
Oct 26, 1998, 3:00:00 AM10/26/98
to
HeinDuerr1 wrote:

> Sicherlich sollte das Amt ("Ich höre ein Amt?!") auch etwas davon verstehen,
> wofür es zuständig ist. Das ist aber nicht "Planen" im Wortsinne.


Den Antrag stellt schon die DB AG, die ihn auch vorbereiten läßt.

> Wessen Bauern Schweinestall abgerissen und wo das Loch in den Berg gebohrt
> wird, überlegen sich normalerweise Ingenieure in diversen Büros, die damit
> wertschöpfend tätig sind, worin sie sich von Juristen unterscheiden, die eher
> abschöpfen.
> Du merkst, ich habe ein herzliches Verhältnis zur Jurisprudenz.

Die Juristen müssen auch dafür sorgen, daß die Ingenieure durch ihre
Wertschöpfung nicht mehr Werte zerstören, als sie schöpfen ;-)

Ulf Kutzner

unread,
Oct 26, 1998, 3:00:00 AM10/26/98
to
Will Berghoff wrote:
>
> Damals war der Laufweg noch über den ARZ-Bahnhof Kornwestheim, obwohl dort
> schon seit Jahren kein Beriebshalt mehr vorgesehen war.

HD über Spessart wäre auch etwas umständlich gewesen ;-)

Ulf Kutzner

unread,
Oct 26, 1998, 3:00:00 AM10/26/98
to
Will Berghoff wrote:
>
> Wir sind als Güterzug gelaufen, Vmax 120 km/h. Die 112(heute 113/114!) war
> nicht besetzt. Die Strecke ging über die Geislinger Steige, das war damals
> auch noch die planmäßige Streckenführung des ARZ.
>
> Probleme mit der (fast neuen) 103 gab es nicht - damals wurde noch Qualität
> geliefert. Und so hoch war da Zuggewicht wohl auch nicht. 12 Bm/Am, 1 ARmz,
> 2 Avmz, 9 DDm und die 112 - viel ist das? Jedefalls kein Problem für eine
> 103.1


Ca. 1200 Tonnen? Nun ja, vor *etlichen* Jahren sah ich in Mainz-Weisenau
auch eine 103 vor einem Kohlezug. Hat man aber bald sein lassen, wegen
der Kohlebürsten ;-)

> >herunter? Wieviel zieht so eine 103, wenn es zwischen M und HD bergauf
> >geht? War die 112 besetzt?

--

t...@rcs.urz.tu-dresden.de

unread,
Oct 27, 1998, 3:00:00 AM10/27/98
to
On Mon, 26 Oct 1998 22:59:57 +0100, Hans Mueller <h...@asmoday-atm.rz.uni-frankfurt.de> wrote in de.etc.bahn.eisenbahn:

> Das ist *iirc* schon seit vielen Monaten so. Vielleicht ist das EBA nicht
> hinreichend personell ausgestattet - es gab ja auch in den letzten Jahren
> viel zu tun, womit ich nicht nur Unfaelle meine. Oder man meint, die
> Oeffentlichkeit habe hier nur geringes Interesse. Oder ... ?

Wenn das EBA ein paar hundert mark an eine firma zahlt, die aus
einem stapel prospekte eine allgemeingehaltene WWW-page strickt,
ist damit auch niemandem geholfen ....

--
tobias benjamin koehler t...@rcs.urz.tu-dresden.de
__________<_ ______________ ______________ ______________
,''____________||______________||______________||______________|
`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'

Andreas Barth

unread,
Oct 27, 1998, 3:00:00 AM10/27/98
to
On 27 Oct 1998 09:17:45 GMT, t...@rcs.urz.tu-dresden.de <t...@rcs.urz.tu-dresden.de> wrote:
> Wenn das EBA ein paar hundert mark an eine firma zahlt, die aus
> einem stapel prospekte eine allgemeingehaltene WWW-page strickt,
> ist damit auch niemandem geholfen ....
Wenn Sie dann noch die rechtlich relevanten Dinge drauf packt schon.


Andi
--
Andreas Barth <a...@muenchen.pro-bahn.org> PGP-Key auf Anforderung
======PGP-Fingerabdruck DC F1 85 6D A6 45 9C 0F 3B BE F1 D0 C5 D1 D9 0C======
Aber die Halbwertszeit der Planungen der Stadtwerke werden wohl
auch immer kuerzer ... Lucas Neubauer

Hans Mueller

unread,
Oct 27, 1998, 3:00:00 AM10/27/98
to
On 27 Oct 1998 t...@rcs.urz.tu-dresden.de wrote:

> Wenn das EBA ein paar hundert mark an eine firma zahlt, die aus
> einem stapel prospekte eine allgemeingehaltene WWW-page strickt,
> ist damit auch niemandem geholfen ....

Na ja, es wäre immerhin ein Anfang. Aber mal ernsthaft :-)
Wo gibt es einen Stapel Prospekte über das EBA? Her damit!

Mit Gruß, Hans

Joerg Hertzer

unread,
Oct 28, 1998, 3:00:00 AM10/28/98
to
In article <3634C8...@mail.uni-mainz.de>,
Ulf Kutzner <kutz...@mail.uni-mainz.de> wrote:
>HeinDuerr1 wrote:

>> ... Ingenieure ..., die damit


>> wertschöpfend tätig sind, worin sie sich von Juristen unterscheiden, die eher
>> abschöpfen.

...


>Die Juristen müssen auch dafür sorgen, daß die Ingenieure durch ihre
>Wertschöpfung nicht mehr Werte zerstören, als sie schöpfen ;-)

Also:

Zum menschlichen Zusammenleben kommen wir leider nicht ohne Regeln aus,
damit auch nicht ohne Leute, die diese Regeln aufstellen und deren
Einhaltung ueberwachen. So etwas ist u.a. auch Aufgabe von Juristen.

Sicherlich haetten manche Ingenieure auch viel mehr Mist verzapft, wenn
da nicht ein gewisses Damoklesschwert ueber ihnen hinge.

"Wenn die das wirklich so machen, sollten sie sich schon mal eine
Gefaengniszelle reservieren lassen." hoerte ich schon mal von einem
Professor technischer Fachrichtung ueber Amtskollegen (!).

Die andere Seite ist es, ob diese Regeln und deren praktische Anwendung
den wirklichen Beduerfnissen der Menschen entspricht. Gerade in
Deutschland hat man m.E. ein gewisses Talent, durch formal korrektes
Anwenden von Gesetzen und anderen Vorschriften faktisch Unrecht zu
schaffen.

Und dann gibt es auch eine gewisse Eigendynamik:
"Kein Anwalt ist an einer guetlichen Einigung interessiert, da er an
einem Prozess besser verdient, gleich ob er den Prozess gewinnt oder
verliert" sagte mir mal ein Jura-Student in hoeherem Semester.

Auch beim EBA scheint es mir in letzter Zeit oefters zu Entscheidungen
zu technischen Fragen zu kommen, die aus technischer Sicht nicht
nachvollziehbar sind. Jedoch scheinen mir zu den derzeitigen Problemen
der Bahn kurzfristig denkende Kaufleute (aber auch Kaufleute brauchen
wir, wirtschaftlich funktionieren muss die Bahn auch!) und fachfremde
Manager weit staerker beizutragen.

Roland Smiderkal

unread,
Oct 28, 1998, 3:00:00 AM10/28/98
to
On Mon, 26 Oct 1998 01:06:02 +0100, "Micha" <mich...@s-direktnet.de>
wrote:

>In bestem HOCHschwäbisch meinte er zwinkernt:
>"Joo des kann schwer werde, ganz einfach: die
>INDUSI macht des scho' "

BTW, gibt es eigentlich Konsequenzen fuer den Lokfuehrer, wenn er von
der INDUSI zwangsgebremst wird? Etwa in Form von "Strafpunkten" im
Personalakt?

fragt sich
Roland Smiderkal
http://members.myworld.at/smi/

Ulf Kutzner

unread,
Oct 29, 1998, 3:00:00 AM10/29/98
to
Joerg Hertzer wrote:

> >> ... Ingenieure ..., die damit
> >> wertschöpfend tätig sind, worin sie sich von Juristen unterscheiden, die eher
> >> abschöpfen.
> ...
> >Die Juristen müssen auch dafür sorgen, daß die Ingenieure durch ihre
> >Wertschöpfung nicht mehr Werte zerstören, als sie schöpfen ;-)
>
> Also:
>
> Zum menschlichen Zusammenleben kommen wir leider nicht ohne Regeln aus,
> damit auch nicht ohne Leute, die diese Regeln aufstellen und deren
> Einhaltung ueberwachen. So etwas ist u.a. auch Aufgabe von Juristen.
>
> Sicherlich haetten manche Ingenieure auch viel mehr Mist verzapft, wenn
> da nicht ein gewisses Damoklesschwert ueber ihnen hinge.

Andererseits brauchen Verwaltungsjuristen dann auch wieder
Meßingenieure. Ist deren Tätigkeit nach Eurem Verständnis wertschöpfend?
;-)

Gruß, ULF

Joerg Hertzer

unread,
Oct 29, 1998, 3:00:00 AM10/29/98
to
In article <363823...@mail.uni-mainz.de>,

Ulf Kutzner <kutz...@mail.uni-mainz.de> wrote:
>Joerg Hertzer wrote:
>
>> >> ... Ingenieure ..., die damit
>> >> wertschöpfend tätig sind, worin sie sich von Juristen unterscheiden, die eher
>> >> abschöpfen.
>> ...
>> >Die Juristen müssen auch dafür sorgen, daß die Ingenieure durch ihre
>> >Wertschöpfung nicht mehr Werte zerstören, als sie schöpfen ;-)
>>
>> Also:
>>
>> Zum menschlichen Zusammenleben kommen wir leider nicht ohne Regeln aus,
>> damit auch nicht ohne Leute, die diese Regeln aufstellen und deren
>> Einhaltung ueberwachen. So etwas ist u.a. auch Aufgabe von Juristen.
>>
>> Sicherlich haetten manche Ingenieure auch viel mehr Mist verzapft, wenn
>> da nicht ein gewisses Damoklesschwert ueber ihnen hinge.
>
>Andererseits brauchen Verwaltungsjuristen dann auch wieder
>Meßingenieure. Ist deren Tätigkeit nach Eurem Verständnis wertschöpfend?

Nach meinem Eindruck brauchen Verwaltungsjuristen viel mehr
Zusammenarbeit mit Ingenieuren als sie derzeit haben, wobei sich die
Taetigkeit der Ingenieure dabei keineswegs auf Messen reduziert, eine
bessere Beschreibung waere wohl "Begutachten".

Die Frage mit der Wertschoepfung habe ich nicht eingebracht, gerade aus
meinen obigen Worten geht doch wohl auch hervor, dass das nicht der
einzige Aspekt fuer die Bewertung eines Berufes sein kann.

Michael Kauffmann

unread,
Oct 29, 1998, 3:00:00 AM10/29/98
to
Ulf Kutzner wrote:
>
> Will Berghoff wrote:
> >
> > An den 15-Wagen ARZ mit 103 121 wurde noch ein leerer 9-Wagen-FD
> > angehängt, die 112 dieses Zuges kam hinter die 103.

>
> Ist das dann noch ein Leerreisezug odfer schon ein Güterzug?

Reisezüge dürfen m.W. 100 Achsen lang sein, der besetzte Teil nur 80.

Michael Kauffmann

Will Berghoff

unread,
Oct 30, 1998, 3:00:00 AM10/30/98
to
Mit den Lokachsen wären es dann ja mehr als 100 gewesen!

--
Tks + byby
Will
Michael Kauffmann schrieb in Nachricht
<363895...@photo.verm.tu-muenchen.de>...
....>Reisezüge dürfen m.W. 100 Achsen lang sein, der besetzte Teil nur 80.
>
>Michael Kauffmann


Sven Herzfeld

unread,
Oct 30, 1998, 3:00:00 AM10/30/98
to
Michael Kauffmann <mic...@photo.verm.tu-muenchen.de> schrieb:

> Reisezüge dürfen m.W. 100 Achsen lang sein, der besetzte Teil nur 80.

So lang? Auf den meisten Strecken sind doch maximal 60 Achsen/
400 Meter bei Reise- und 130 Achsen/700 Meter bei Güterzügen zulässig
gewesen. Das sind zumindest die Zahlen, die ich mal für die späten
70er Jahre in einem Buchfahrplan gefunden habe. Zu den Strecken gehörte
auch die SFS Hannover-Rethen (mehr war damals ja noch nicht fertig).
Das wären maximal 14 Wagen plus Lok bei 26,4 m-Wagen

Allerdings durften die Achszahlen bei Längenreserve um maximal 250
erhöht werden. Wer weiß, was heute gilt?

Sven

Ulf Kutzner

unread,
Oct 30, 1998, 3:00:00 AM10/30/98
to
Joerg Hertzer wrote:

> >> >> ... Ingenieure ..., die damit
> >> >> wertschöpfend tätig sind, worin sie sich von Juristen unterscheiden, die eher
> >> >> abschöpfen.
> >> ...
> >> >Die Juristen müssen auch dafür sorgen, daß die Ingenieure durch ihre
> >> >Wertschöpfung nicht mehr Werte zerstören, als sie schöpfen ;-)

> >> Zum menschlichen Zusammenleben kommen wir leider nicht ohne Regeln aus,
> >> damit auch nicht ohne Leute, die diese Regeln aufstellen und deren
> >> Einhaltung ueberwachen. So etwas ist u.a. auch Aufgabe von Juristen.


Wobei viele Juristen sich an Regeln erfreuen, die von Nichtjuristen
aufgestellt wurden. Warscheinlich auch viele Techniker an Regeln, die
durch Nichttechniker verfaßt wurden ;-)

> >>
> >> Sicherlich haetten manche Ingenieure auch viel mehr Mist verzapft, wenn
> >> da nicht ein gewisses Damoklesschwert ueber ihnen hinge.


> >Andererseits brauchen Verwaltungsjuristen dann auch wieder
> >Meßingenieure. Ist deren Tätigkeit nach Eurem Verständnis wertschöpfend?
>
> Nach meinem Eindruck brauchen Verwaltungsjuristen viel mehr
> Zusammenarbeit mit Ingenieuren als sie derzeit haben, wobei sich die
> Taetigkeit der Ingenieure dabei keineswegs auf Messen reduziert, eine
> bessere Beschreibung waere wohl "Begutachten".
>
> Die Frage mit der Wertschoepfung habe ich nicht eingebracht, gerade aus
> meinen obigen Worten geht doch wohl auch hervor, dass das nicht der
> einzige Aspekt fuer die Bewertung eines Berufes sein kann.

Verzeihung, hätte korrekt schreiben sollen: Nach "Hein Duerr"s Meinung.
Stimme Dir zu, es ist im Zweifel einfacher und schneller, Stör- und
andere Effekte ausrechnen zu lassen, sofgern es dafür geeignete
Rechenmodelle gibt.
Die Hilfe von Ingenieurgutachtern also kann auch für Verwaltungsjuristen
hilfreich sein ;-)

Michael Knobloch

unread,
Nov 1, 1998, 3:00:00 AM11/1/98
to
>Allerdings durften die Achszahlen bei Längenreserve um maximal 250
>erhöht werden. Wer weiß, was heute gilt?

Länge der Züge
DV 408 Seite 77 (§ 26); DS 408 Seite 254 (§ 90)

(1) Die Gesamtstärke der Züge darf in der Regel 250 Achsen nicht
überschreiten. In einer Beförderungsanordnung dürfen bis zu 252 Achsen
zugelassen sein.
Ein Zug, bei dem sich der Triebfahrzeugführer während der Fahrt auf dem
Fahrzeug an der Spitze des Zuges, aber nicht im Führerraum befindet, darf
eine Gesamtlänge von 150 m nicht überschreiten.

(2) a) Wagenzüge dürfen höchstens 700 m lang sein.
b) Wagenzüge der Leerreise- oder Autoreisezüge dürfen höchstens 100 Achsen,
die anderer Reisezüge höchstens 80 Achsen stark sein.

(3) Bei der Länge der Reisezüge ist zu berücksichtigen, daß auf den
planmäßigen Haltbahnhöfen alle mit Reisenden besetzten Wagen in der Regel an
den Bahnsteig gelangen müssen.

(4) Bei Wendezügen mit Steuerwagen an der Spitze darf der geschobene Teil
des Wagenzuges höchstens 60 Achsen stark sein. Einschließlich eines
gezogenen Zugteils dürfen im Wagenzug 80 Achsen nicht überschritten werden.

(5) Die auf den Betriebsstellen für Reisezüge zulässige Länge der Wagenzüge
ist in den Örtlichen Richtlinien angegeben.

Tschö, Knobi. :o)
----------------------------------------------------------------------------
-------------------
http://home.t-online.de/home/MKnobi/

Michael Knobloch

unread,
Nov 1, 1998, 3:00:00 AM11/1/98
to
>BTW, gibt es eigentlich Konsequenzen fuer den Lokfuehrer, wenn er von
>der INDUSI zwangsgebremst wird? Etwa in Form von "Strafpunkten" im
>Personalakt?

Wenn Anzeigen von Reisenden oÄ. kommen oder bei der Auswertung von
INDUSI-Registriermedien ein bestimmter Tf auffällt, weil er zB. öfters mit
von der Partie ist, wird eine Kontrollfahrt angeordnet, um sein Wissen und
Verhalten rund um die INDUSI zu testen. Bestrafungen sind mir persönlich
nicht bekannt, heißt aber nicht, dass nicht möglich.

Michael Kauffmann

unread,
Nov 2, 1998, 3:00:00 AM11/2/98
to
Will Berghoff wrote:
>
> Mit den Lokachsen wären es dann ja mehr als 100 gewesen!

Die wird nicht mitgezählt.

> Michael Kauffmann schrieb in Nachricht
> <363895...@photo.verm.tu-muenchen.de>...

> ....>Reisezüge dürfen m.W. 100 Achsen lang sein, der besetzte Teil nur 80.


Michael Kauffmann

Martin H. Duffner

unread,
Nov 2, 1998, 3:00:00 AM11/2/98
to
Servus !

Michael Knobloch schrieb:

> (4) Bei Wendezügen mit Steuerwagen an der Spitze darf der geschobene Teil
> des Wagenzuges höchstens 60 Achsen stark sein. Einschließlich eines
> gezogenen Zugteils dürfen im Wagenzug 80 Achsen nicht überschritten werden.


Kurze Frage: Ein Reisewagen hat 4 Achsen, sehe ich das richtig ? Dann
darf ein geschobener Wendezug 15 Wagen lang sein, oder stehe ich jetzt
auf der Leitung ?


Grüße
MhD

--
* Martin H. Duffner (MhD) Fax (49) 7722 3605
* 78098 Nussbach (Schwarzwaldbahn)
*
* Die Schwarzwaldbahn-Page: http://members.xoom.com/Bahn
* << Fordere viel von Dir selbst und erwarte wenig von anderen -
* dann bleibt Dir mancher Ärger erspart ! >> (Konfuzius)

Tino Anders

unread,
Nov 2, 1998, 3:00:00 AM11/2/98
to
Sven Herzfeld <herz...@maschsee.han.de> schrieb:

> Allerdings durften die Achszahlen bei Längenreserve um maximal 250
> erhöht werden. Wer weiß, was heute gilt?

Die ZüFuR (Fahrdienstvorschrift [Ost]) meint im §26 dazu folgendes:

(1) Die Gesamtstärke der Züge darf in der Regel 250 Achsen nicht
überschreiten. In einer Beförderungsanordnung dürfen bis zu 252

Achsen zugelassen sein. [...]

(2) a) Wagenzüge dürfen höchstens 700m lang sein.
b) Wagenzüge der Leerreise- und Autoreisezüge dürfen höchsten 100,

die anderer Reisezüge höchstens 80 Achsen stark sein.

[...]

(4) Bei Wendezügen mit Steuerwagen an der Spitze darf der geschobene
Teil des Wagenzuges höchstens 60 Achsen stark sein. Einschließlich
eines gezogenen Zugteils dürfen im Wagenzug 80 Achsen nicht
überschritten werden.


Gruss, Tino

Will Berghoff

unread,
Nov 2, 1998, 3:00:00 AM11/2/98
to
Auch nicht die leer mitlaufende 112 ?

--
Tks + byby
Will

Michael Kauffmann schrieb in Nachricht
<363DC0...@photo.verm.tu-muenchen.de>...

Ulf Kutzner

unread,
Nov 2, 1998, 3:00:00 AM11/2/98
to
Michael Knobloch wrote:

> (2) a) Wagenzüge dürfen höchstens 700 m lang sein.
> b) Wagenzüge der Leerreise- oder Autoreisezüge dürfen höchstens 100 Achsen,

> die anderer Reisezüge höchstens 80 Achsen stark sein.

Dann hätte man die Fuhre ja gar nicht als Gz fahren müssen. Dürfen in
Gz, die nicht GmP sind, eigentlich Personen oder gar Reisende befördert
werden?

t...@rcs.urz.tu-dresden.de

unread,
Nov 3, 1998, 3:00:00 AM11/3/98
to
On Mon, 02 Nov 1998 21:22:05 +0100, Ulf Kutzner <kutz...@mail.uni-mainz.de> wrote in de.etc.bahn.eisenbahn:

> Dann hätte man die Fuhre ja gar nicht als Gz fahren müssen. Dürfen in
> Gz, die nicht GmP sind, eigentlich Personen oder gar Reisende befördert
> werden?

Ich biete Rollende Landstrasse. 4 + 4 + 20*8 = 168 achsen, in
einem wagen mit reisenden besetzt.

--
tobias benjamin koehler t...@rcs.urz.tu-dresden.de

_-_____>_ ______________ _______------_ ____------____
('H=====H`)|H= ======== =H||H====== = = ||H===`----'===H|
_____`ooo---ooo'`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'

Michael Kauffmann

unread,
Nov 3, 1998, 3:00:00 AM11/3/98
to
Martin H. Duffner wrote:
>
> Michael Knobloch schrieb:

>
> > (4) Bei Wendezügen mit Steuerwagen an der Spitze darf der geschobene Teil
> > des Wagenzuges höchstens 60 Achsen stark sein. Einschließlich eines
> > gezogenen Zugteils dürfen im Wagenzug 80 Achsen nicht überschritten werden.
>
> Kurze Frage: Ein Reisewagen hat 4 Achsen, sehe ich das richtig ? Dann
> darf ein geschobener Wendezug 15 Wagen lang sein, oder stehe ich jetzt
> auf der Leitung ?

Bei mir steht auch Jemand auf der Leitung, ich habe das Vorgangsposting
noch nicht (und auch viele andere nicht).
M.W. darf der gesamte Wendezug 60 Achsen lang sein, der geschobene Teil
40.

Michael Kauffmann

Michael Kauffmann

unread,
Nov 3, 1998, 3:00:00 AM11/3/98
to
Will Berghoff wrote:
>
> Auch nicht die leer mitlaufende 112 ?

Achso, die schon. Ich habe bei meiner Anmerkung die genaue
Zusammensetzung des Zuges nicht mehr gewußt.
Er fuhr ja auch als Güterzug.



> Michael Kauffmann schrieb in Nachricht

> >Will Berghoff wrote:
> >>
> >> Mit den Lokachsen wären es dann ja mehr als 100 gewesen!
> >
> >Die wird nicht mitgezählt.
> >
> >> Michael Kauffmann schrieb in Nachricht
> >> <363895...@photo.verm.tu-muenchen.de>...
> >> ....>Reisezüge dürfen m.W. 100 Achsen lang sein, der besetzte Teil
> >> nur 80.

Dein Zitierstil macht längere Threads arg unübesichtlich.

Michael Kauffmann

KaiLudwig

unread,
Nov 3, 1998, 3:00:00 AM11/3/98
to

Ulf Kutzner <kutz...@mail.uni-mainz.de> schrieb:

>Dürfen in
>Gz, die nicht GmP sind, eigentlich Personen oder gar Reisende befördert
>werden?

Du erwähnst doch selber schon die seligen GmP. Es gibt deshalb den Begriff der
"Züge, die Reisende befördern", ohne Rücksicht auf die Zuggattung. Zu dieser
Ehre kann ein Zug auch operativ gelangen. Bin selber schon mit dem Gex, der
öfters eine oder zwei Klassen zwecks Überführung mitführte, über die Magistrale
gegondelt, wenn die Schleuder mal wieder Verspätung satt hatte.

Bei Beförderung von Reisenden in Güterwagen gilt (bzw. galt) übrigens eine
Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h.

-kl

Will Berghoff

unread,
Nov 3, 1998, 3:00:00 AM11/3/98
to
1. Damit ist klar, daß nur Gz ging. Danke für die Hilfe.
2. leider läßt UUNET nur solche Postings zu, die nicht unverhältnismäßig
viel zitierten Text haben. Da ich aber nicht seitenweise labern will, nur um
den Thread zu erhalten, muß ich eben kürzen. Manchmal eben auch
ungeschickt...

--
Tks + byby
Will

Michael Kauffmann schrieb in Nachricht

<363F1C...@photo.verm.tu-muenchen.de>...
...


>Achso, die schon. Ich habe bei meiner Anmerkung die genaue
>Zusammensetzung des Zuges nicht mehr gewußt.

...


>> Michael Kauffmann schrieb in Nachricht
>> >Will Berghoff wrote:
>> >>
>> >> Mit den Lokachsen wären es dann ja mehr als 100 gewesen!

....

Joerg Lerchner

unread,
Nov 3, 1998, 3:00:00 AM11/3/98
to
Hallo zusammen,

Jan-Martin Hertzsch schrieb vor laaaanger Zeit (am 22.10.98)
zur Signalbeobachtung bei Nebel:

> Ketzerische Frage: Wozu gibt es den Signalfernsprecher bzw. das
> Funkgeraet? "Ja klar, ihr habt frei ... wieso fragt ihr denn ...?"
> Oder so aehnlich, ich glaube, da hatte ich mal so was in irgend-
> welchen Erinnerungen eines Lokfuehrers gelesen.

Kannst Du Dich noch an den Autor erinnern? Ich hatte einmal (vor
vielleicht 10 Jahren) das Buch eines Berliner Lokführers in den
Fingern und bilde mir ein, daß er Jürgen Kretschmann hieß. Aber
bisher ist es mir nicht gelungen, das Buch noch einmal zu bekommen.
Weißt Du eventuell mehr (Verlag, ...)

Tschüß
Jörg

Holger Metschulat

unread,
Nov 3, 1998, 3:00:00 AM11/3/98
to
Roland Smiderkal <sm...@gmx.net> schrieb:

> BTW, gibt es eigentlich Konsequenzen fuer den Lokfuehrer, wenn er von
> der INDUSI zwangsgebremst wird? Etwa in Form von "Strafpunkten" im
> Personalakt?

Wenn er ein Hauptsignal bei Halt überfahren hat, braucht er einen
schriftlichen Befehl. Und die werden auf jeden Fall ausgewertet, da IMHO
solche Vorfälle beim EBA meldepflichtig sind.

--
Gruss * Holger Metschulat
Holger * e-mail: ho...@sgs.wh.tu-darmstadt.de
* http://www.sgs.wh.tu-darmstadt.de/homer
** "Verstaerker schwingen immer, Oszillatoren nie!" (Murphy) **

Michael Kauffmann

unread,
Nov 4, 1998, 3:00:00 AM11/4/98
to
Wegen nichtfunktionierender Adresse oeffentliche Antwort.

Will Berghoff wrote:
>
> 2. leider läßt UUNET nur solche Postings zu, die nicht unverhältnismäßig
> viel zitierten Text haben. Da ich aber nicht seitenweise labern will, nur um
> den Thread zu erhalten, muß ich eben kürzen.

Das habe ich nicht gemeint. Sondern dasz Du Deine Antwort an den Anfang
des Postings schreibst, statt unter den Absatz, auf den Du Bezug nimmst.

Matthias Dippmann

unread,
Nov 4, 1998, 3:00:00 AM11/4/98
to
>Kannst Du Dich noch an den Autor erinnern? Ich hatte einmal (vor
>vielleicht 10 Jahren) das Buch eines Berliner Lokführers in den
>Fingern und bilde mir ein, daß er Jürgen Kretschmann hieß. Aber
>bisher ist es mir nicht gelungen, das Buch noch einmal zu bekommen.
>Weißt Du eventuell mehr (Verlag, ...)
>
Hallo Zusammen ,

das Buch heißt "Feuer - Wasser - Kohle" von Joachim Kretschmann , erschienen
im Transpress-Verlag Berlin 1988

Gruß Matthias

Mathias Hiller

unread,
Nov 5, 1998, 3:00:00 AM11/5/98
to
On 4 Nov 1998 17:47:32 GMT, MDip...@t-online.de (Matthias Dippmann)
wrote:

>das Buch heißt "Feuer - Wasser - Kohle" von Joachim Kretschmann , erschienen
>im Transpress-Verlag Berlin 1988

Obwohl das Buch in Eisenbahnerkreisen als recht fragwürdig gilt ...
Eher nach dem Motto: "Anglerlatein".

Gruß
Mathias m...@berlin.snafu.de http://www.snafu.de/~mat/
+++ Disclaimer: My opinions are my own +++ and mine only +++

Ruediger Barth

unread,
Nov 5, 1998, 3:00:00 AM11/5/98
to
On 4 Nov 1998 17:47:32 GMT, MDip...@t-online.de (Matthias Dippmann)
wrote:

>das Buch heißt "Feuer - Wasser - Kohle" von Joachim Kretschmann , erschienen
>im Transpress-Verlag Berlin 1988

Dieses Buch, oder Auszüge davon, erschien später beim EK-Verlag als
Themen-Heft. Dieses müßte beim Verlag noch erhältlich sein.

Grüße, Rüdi

Kai Skalweit

unread,
Nov 6, 1998, 3:00:00 AM11/6/98
to
Joerg Lerchner schrieb:

>Kannst Du Dich noch an den Autor erinnern? Ich hatte einmal (vor
>vielleicht 10 Jahren) das Buch eines Berliner Lokführers in den

gutes Zeitgefuehl ;-)

>Fingern und bilde mir ein, daß er Jürgen Kretschmann hieß. Aber
>bisher ist es mir nicht gelungen, das Buch noch einmal zu bekommen.
>Weißt Du eventuell mehr (Verlag, ...)

Kretschmann, Joachim: Feuer, Wasser, Kohle : ein Lokführer
erinnert sich / Joachim Kretschmann. - 1. Aufl. - Berlin :
Transpress, Verl. für Verkehrswesen, 1988. - 207 S. : Ill.
ISBN 3-344-00268-6

und eine neuere Ausgabe:

Kretschmann, Joachim: Feuer, Wasser, Kohle : Erzählungen /
von Jochen Kretschmann. - Freiburg [Breisgau] : EK-Verl.,
1992. - 117 S. : zahlr. Ill.
(Eisenbahn-Kurier : Bahn-Themen ; 7)

beides leider nicht mehr lieferbar.

--
Gruesse
Kai

Michael Kauffmann

unread,
Nov 9, 1998, 3:00:00 AM11/9/98
to
Kai Skalweit wrote:

> Kretschmann, Joachim: Feuer, Wasser, Kohle : Erzählungen /
> von Jochen Kretschmann. - Freiburg [Breisgau] : EK-Verl.,
> 1992. - 117 S. : zahlr. Ill.
> (Eisenbahn-Kurier : Bahn-Themen ; 7)
>
> beides leider nicht mehr lieferbar.

Ist das ganz aktuell oder ganz falsch? Im kuerzlich angekommenen Katalog
wird es sowohl regulaer als auch beschaedigt noch angeboten.

Michael Kauffmann

Kai Skalweit

unread,
Nov 10, 1998, 3:00:00 AM11/10/98
to
Michael Kauffmann schrieb:

>Kai Skalweit wrote:
>> Kretschmann, Joachim: Feuer, Wasser, Kohle : Erzählungen /
> (Eisenbahn-Kurier : Bahn-Themen ; 7)
>> beides leider nicht mehr lieferbar.
>
>Ist das ganz aktuell oder ganz falsch? Im kuerzlich angekommenen Katalog
>wird es sowohl regulaer als auch beschaedigt noch angeboten.

Klarer Fall: Beides ;-)
Ich habe im Verzeichnis der liefer-
baren Buecher nachgeschlagen; kann
sein, dass die Bahn-Themen-Hefte
dort nicht nachgetragen werden.
Muss ich mal nachpruefen.

--
Gruesse
Kai

Joerg Hertzer

unread,
Nov 10, 1998, 3:00:00 AM11/10/98
to
In article <72a14u$6en$3...@mamenchi.zrz.TU-Berlin.DE>,

Kai Skalweit <kska...@mailszrz.zrz.tu-berlin.de> wrote:
>Michael Kauffmann schrieb:
>>Kai Skalweit wrote:
>>> Kretschmann, Joachim: Feuer, Wasser, Kohle : Erzählungen /
>> (Eisenbahn-Kurier : Bahn-Themen ; 7)
>>> beides leider nicht mehr lieferbar.

>Ich habe im Verzeichnis der liefer-


>baren Buecher nachgeschlagen; kann
>sein, dass die Bahn-Themen-Hefte
>dort nicht nachgetragen werden.

Die Bahn-Themen-Hefte werden im Vertrieb wohl nicht als Buch, sondern
als Zeitschrift behandelt.

Allerdings glaubte ich schon laenger, speziell dieses Heft sei
vergriffen; aber es koennte ja nachgedruckt sein.

Joerg

--
Dr.-Ing. Joerg Hertzer Phone: ++49-711-685-5734
Computer Center University Stuttgart Fax: ++49-711-682357
Allmandring 30 A E-Mail: Her...@rus.uni-stuttgart.de
70550 Stuttgart, Germany

Michael Kauffmann

unread,
Nov 20, 1998, 3:00:00 AM11/20/98
to
Joerg Hertzer wrote:

>
> Kai Skalweit <kska...@mailszrz.zrz.tu-berlin.de> wrote:
> >>Kai Skalweit wrote:
> >>> Kretschmann, Joachim: Feuer, Wasser, Kohle : Erzählungen /
> >> (Eisenbahn-Kurier : Bahn-Themen ; 7)

> Allerdings glaubte ich schon laenger, speziell dieses Heft sei
> vergriffen;

Vielleicht sollte ich mein Exemplar meistbietend versteigern ...

Michael Kauffmann

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