heute kam es im Verlauf des NRW-RE1 / 11 erneut zu einer
Streckensperrung. ICh befand mich gegen 15:20 in Brackwede und bin zum
Bahnhof gerannt, um den dort um 15:26 fahrenden RE11 Ri. Hamm zu
bekommen. Gerade während er auf dem Bahnsteig stand habe ich ihn noch
bekommen. Das Rennen war aber umsonst: Es kam die Ansage vom Fdl, die
Ausfahrt sei zurückgenommen bald darauf die Durchsage im Zug dass
wegen einer Streckensperrung zwischen Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück
auf Grund einer suizidgefährdeten Person sich die Abfahrt um
unbestimmte Zeit verzögere. Gegen 15:40 bekam man die Auskunft, es
müsse gleich weiter gehen, nach Auskunft aus Rheda sei die Polzei vor
Ort. Es ging aber nicht weiter, ein zufällig als FAhrgast anwesender
Teamleiter von DB Regio vermutete dass sich der Mann (wie ich später
erfahre war es wirklich ein Mann) im GEbüsch an der Strecke aufhält
und von der Polizei nicht gleich gefunden werden konnte. Der
Teamleiter verhielt sich ohnehin vorbildlich: Er ging durch den Zug
und wies die FAhrgäste daraufhin dass der zweite Wagen klimatisiert
ist und wenn es einem zu heiß sei man sich bitte dorthin begeben
sollte. Um 15:55 kam dann die Ansage, es werde jetzt zurückj nach
Bielefeld gefahren, der Zug fahre dann voraussichtlich um 16:21 - also
als RE11 eine Stunde soäter - wieder ab. Der Teamleiter - der selbst
nach Ahlen wollte - fragte sich dann ob nicht eventuell die Gefahr
bestehe dass während der Rückfahrt nach Bielefeld der RE1 bei Freigabe
der STrecke ausfährt und uns entgegen kommt. Deswegen rief er in
Bielefeld an, man sagte falls die Strecke freigegeben werde warte der
RE1 - andernfalls stünde er ja eh noch da. Wir erreichten Bielfeld
wieder um 16:10, der RE1 war auch noch da - fuhr dann um 16:15 als
erster Zug Richtung Hamm wieder los. Fernverkehr war keiner da, der
wurde nach Auskunft eines Tf über Bünde - Osnabrück umgeleitet. Doch
auch der RE1 blieb in Rheda stehen. Es wurde eine ausgesettze
RE1-Garnitur aus Gleis 1 als Leerfahrt vorgelassen, diese sollte ohne
Halt wahrscheinlich nach Aachen damit sie wieder halbwegs in den
Fahrplan kommt. Hier erfuhr ich dann auch von Leuten auf dem
Bahnsteig, dass es sich um einen Mann gehandelt hat, der gerade vor
wenigen Minuten auf einer Bahre weggeschleppt wurde.
Durch die erneute Wartzeit in Rheda-Wiedenbrück hatte sich auch dieser
RE1 um 20 Minuten verspätet, ich lag nun also etwa 1 Stunde nach
meiner planmäßigen Zeit. Als ich mir noch einmal vergegenwärtigte wie
spät es sit wurde mir klar dass sich die Reise für mich erledigt hat.
Ich bin in Neubeckum ausgestiegen, weil ich wusste das dort gleich der
RE11 einfahren wird. Dies war aber nicht der Fall, es kam der RE1 nach
Bielefeld, planmäßige Abfahrt in Neubeckum 16:24 - mit 30 Minuten
Verspätung. Mit der STreckensperrung bei Rheda kann diese Verspätung
eigentlich nichts zu tun gehabt haben. Es war eine 6-Wagen-Einheit mit
111 (warum wird gerade die 6-Wagen-Einheit mit 111 gefahren?). Zudem
war die lokseitige Türsteuerung ausgefallen. Die Türen öffneten
beidseitig, also keine seitenselektive Türsteuerung und der Zub
stellte sich bei Abfahrt in die Tür und kontrollierte den Bahnsteig
bis der Zug angefahren war. Er verwendete auch gegenüber der auf dem
RE1 üblichen Praxis nicht die rote, sondern die grüne Kelle. Trotz
dieser sicherheitsrelevanten Störung - miit planmäßigen Fahrten mit
nicht-türsteuerungsfähigen Loks bei Wagen die für seitenselektive
Türtsteuerung hergerichtet sind hat sich ja bereits das EBA befasst -
kam es zum Glück bis Bielefeld zu keinem weiteren Unfall.
Da ich mit dem Ferienticket unterwegs war, habe ich zum Glück
wenigstens kein unnötiges Fahrgeld bezahlt. Die vertane Zeit und der
damit verbundene erhebliche Ärger lassen sich finanziell nicht exakt
beziffern und werden mir zudem ja ohnehin nicht ersetzt.
Nach diesem Erlebnis verstärkt sich mein Eindruck, dass im Verlauf des
RE1 mindestens 1x pro Woche aus irgend welchen Gründen eine
Streckensperrung mit gravierenden Konsequenzen für die PÜnktlichkeit
vorgenommen wird. Daher kann ich wirklich Leuten die auf Termine
angewiesen sind nur empfehlen das Auto zu benutzen denn auf der A2
kommt es nicht so häufig zu Störungen wie auf den KBS zwischen Köln
und Aachen. Langsam vermute ich dass selbst wenn R+T immer pünktlich
wäre und es technische Probleme mit den RE-Garnituren nie gäbe und
auch keine Baustellen auf der STrecke wären eine Pünktlichkeit von 95%
weiterhin nicht eintreten würde, da es immer wieder zu
Streckensperrungen aus den verschiedensten Gründen
(Stellwerksausfälle, Gewitter, Überschwemmung und häufig Personen im
Gleis) kommt.
Abschließend würde mich noch interessieren ob bei suizidgefährdeten
Personen im Bereich der Gleise eigentlich immer grundsätzlich gesperrt
wird. Bestünde nicht auch die Möglichkeit im Schritttempo zu fahren,
so lange niemand direkt auf dem Gleis ist? Mit der Folge von 20
Minuten Verspätung habe ich das mal auf der Fahrt zwischen Kassel und
Göttingen erlebt.
Grüße,
Steve
> Abschließend würde mich noch interessieren ob bei suizidgefährdeten
> Personen im Bereich der Gleise eigentlich immer grundsätzlich gesperrt
> wird. Bestünde nicht auch die Möglichkeit im Schritttempo zu fahren,
> so lange niemand direkt auf dem Gleis ist? Mit der Folge von 20
> Minuten Verspätung habe ich das mal auf der Fahrt zwischen Kassel und
> Göttingen erlebt.
>
Ich habe mal im Winter (dunkel) eine Fahrt zwischen Hiltrup und Rinkerode
mit Schrittgeschwindigkeit mitgemacht. Es waren spielende Kinder im
Gleis.Dabei sammelte sich eine Verspätung von ca. 30 Minuten an.
Meiner Meinung ist Schrittgeschwindigkeit besser als Streckensperrung. Aber
meistens ist es ja schon passiert, und dann beschlagnahmt die
Staatsanwaltschaft das Gleis. Die DB hat keinen Einfluß darauf.
Grüße
Dietmar Klaus
Das hätte der Mann sowieso nicht alles zahlen können,
wenn jetzt hunderte Reisende bei ihm Schadensersatzansprüche
anmelden würden...
> Langsam vermute ich dass selbst wenn R+T immer pünktlich
> wäre und es technische Probleme mit den RE-Garnituren nie
> gäbe und auch keine Baustellen auf der STrecke wären eine
> Pünktlichkeit von 95% weiterhin nicht eintreten würde, da
> es immer wieder zu Streckensperrungen aus den
> verschiedensten Gründen (Stellwerksausfälle, Gewitter,
> Überschwemmung und häufig Personen im Gleis) kommt.
Es ist aber auch wirklich zum ko****, daß die Bahn das
immer noch nicht verboten hat.
kopfschüttelnd und SCNR
Sören
Richtig - und er dürfte kaum schuldfähig sein.
>Es ist aber auch wirklich zum ko****, daß die Bahn das
>immer noch nicht verboten hat.
Ich habe der Bahn ja auch nicht die schuld gegeben. Es kommt eben nur
häufig vor.
Grüße,
Steve
Die Anordnung des EBA folgte nach einem Unfall in einem Bahnhof.
Allerdings hätte die Anordnung diesen Unfall nicht verhindert weil es
sich um einen IR handelt.
Woanders ist ein Mann auf der falschen Seite aus dem Silberling raus,
bemerkte den Irrtum, wieder rein, die Tür schlug zu, der Mann fiel und
wurde überrollt.
Ich kenne auch einen Blinden von dem ich weiß dass auch
Blindenverbände sich für die SST einsetzen.
Grüße,
Roan Steve
[Streckensperrung zwischen Gütersloh und Rheda von etwa 15 bis 16 Uhr]
> Wir erreichten Bielfeld
> wieder um 16:10, der RE1 war auch noch da - fuhr dann um 16:15 als
> erster Zug Richtung Hamm wieder los. Fernverkehr war keiner da, der
> wurde nach Auskunft eines Tf über Bünde - Osnabrück umgeleitet. Doch
> auch der RE1 blieb in Rheda stehen. Es wurde eine ausgesettze
> RE1-Garnitur aus Gleis 1 als Leerfahrt vorgelassen, diese sollte ohne
> Halt wahrscheinlich nach Aachen damit sie wieder halbwegs in den
> Fahrplan kommt.
Aus Gleis 1 kann man in Rheda nur nach Münster (über Warendorf) ausfahren.
Ich habe es aber auch mal erlebt, das der RE 1 nach Aachen nach Gleis 1
eingefahren ist. Er mußte dann ca. 300 Meter zurücksetzen (bis hinter
das Stellwerk), um wieder auf die Strecke umsetzen zu können. War das
in deinem Fall auch so? Oder stand der Zug gar nicht am Bahnsteig?
Ich war etwa 1 Stunde später in Rheda am Bahnhof, ich bin um 17:37 mit
dem RE 1 (nur +1, pünktlich in Bielefeld eingetroffen!) nach Bielefeld
gefahren. Da stand in Rheda ganz am ende von Gleis 3 ein einzelner VT 640
vor dem roten Asig und wartete scheinbar auf den Gegenzug. Dieser traf
dann um 17:38 (als ich mit dem RE 1 nach Bielefeld abgefahren bin) in
Form eines VT 624 ein. D.h., die RB nach Münster ist mit +60 abgefahren!
Planmäßige Abfahrt wäre in Rheda 16:38 gewesen... Das erstaunt mich aber
schon etwas, zu dem Zeitpunkt war die Strecke doch bereits wieder frei.
Warum ist die RB so verspätet in Rheda eingetroffen, das der Gegenzug
in Beelen vorfahrt bekam? Zugkreuzungen sind zwischen Rheda und Beelen
nicht möglich, in Beelen kreuzen sich die RB Altenbeken - Münster und
Münster - Altenbeken planmäßig.
> Ich bin in Neubeckum ausgestiegen, weil ich wusste das dort gleich der
> RE11 einfahren wird. Dies war aber nicht der Fall, es kam der RE1 nach
> Bielefeld, planmäßige Abfahrt in Neubeckum 16:24 - mit 30 Minuten
> Verspätung. Mit der STreckensperrung bei Rheda kann diese Verspätung
> eigentlich nichts zu tun gehabt haben. Es war eine 6-Wagen-Einheit mit
> 111 (warum wird gerade die 6-Wagen-Einheit mit 111 gefahren?).
Habe ich auch schon mal gehabt. Geht aber auch mit 111 und 6 Dosto
pünktlich, die 111 dürfte nicht der Grund für die 30 Minuten Verspätung
sein.
> Abschließend würde mich noch interessieren ob bei suizidgefährdeten
> Personen im Bereich der Gleise eigentlich immer grundsätzlich gesperrt
> wird. Bestünde nicht auch die Möglichkeit im Schritttempo zu fahren,
> so lange niemand direkt auf dem Gleis ist? Mit der Folge von 20
> Minuten Verspätung habe ich das mal auf der Fahrt zwischen Kassel und
> Göttingen erlebt.
>
Ich habe das im RE 1 mal zwischen Essen Kray Süd und Wattenscheid erlebt.
Der Tf machte eine Durchsage, das spielende Kinder im Gleis gesichtet
worden seien und der Zug deshalb bis Wattenscheid mit der langsamen
Geschwindigkeit weiterfahren werde. Unterwegs sahen wir auf dem Gegengleis
die Polizei, die die Strecke absuchte.
Viele Grüße,
Jan Marco Funke
> > Ich bin in Neubeckum ausgestiegen, weil ich wusste das dort gleich
der
> > RE11 einfahren wird. Dies war aber nicht der Fall, es kam der RE1
nach
> > Bielefeld, planmäßige Abfahrt in Neubeckum 16:24 - mit 30 Minuten
> > Verspätung. Mit der STreckensperrung bei Rheda kann diese
Verspätung
> > eigentlich nichts zu tun gehabt haben. Es war eine 6-Wagen-Einheit
mit
> > 111 (warum wird gerade die 6-Wagen-Einheit mit 111 gefahren?).
>
> Habe ich auch schon mal gehabt. Geht aber auch mit 111 und 6 Dosto
> pünktlich, die 111 dürfte nicht der Grund für die 30 Minuten
Verspätung
> sein.
>
Warum wird die 111 eigentlich immer so schlecht gemacht. Was bitte
sind 6 Wagen, die die Lok am Haken hat? Als IC-Lok hatte die schon
wesentlich mehr am Haken und das hat auch keine Probleme gegeben.
Stefan Kaehler
[Roan Steves Erlebnisse mit dem NRW - RE 1
> Nach diesem Erlebnis verstärkt sich mein Eindruck, dass im Verlauf
des
> RE1 mindestens 1x pro Woche aus irgend welchen Gründen eine
> Streckensperrung mit gravierenden Konsequenzen für die PÜnktlichkeit
> vorgenommen wird. Daher kann ich wirklich Leuten die auf Termine
> angewiesen sind nur empfehlen das Auto zu benutzen denn auf der A2
> kommt es nicht so häufig zu Störungen wie auf den KBS zwischen Köln
> und Aachen. Langsam vermute ich dass selbst wenn R+T immer pünktlich
> wäre und es technische Probleme mit den RE-Garnituren nie gäbe und
> auch keine Baustellen auf der STrecke wären eine Pünktlichkeit von
95%
> weiterhin nicht eintreten würde, da es immer wieder zu
> Streckensperrungen aus den verschiedensten Gründen
> (Stellwerksausfälle, Gewitter, Überschwemmung und häufig Personen im
> Gleis) kommt.
>
Hallo Roan Steve!
Warum fährst Du dann nicht mit dem Auto od. einem anderem
Verkehrsmittel? Du scheinst den RE 1 ja eigentlich doch zu mögen.
Schreib doch auch mal einen Bericht, wenn Du was Positives Erlebt
hast.
Darf ich Dich mal fragen wie alt Du bist und was Du beruflich machst?
Stefan Kaehler
Stehen bei Euch die Züge auf dem Bahnsteig? Bei uns nicht.
>
> Abschließend würde mich noch interessieren ob bei suizidgefährdeten
> Personen im Bereich der Gleise eigentlich immer grundsätzlich gesperrt
> wird. Bestünde nicht auch die Möglichkeit im Schritttempo zu fahren,
> so lange niemand direkt auf dem Gleis ist?
Die Diskussion hatten wir schon mal. Antwort heute wie damals NEIN! Wir
fahren NICHT im Schrittempo. Und woher willst Du wissen, ob niemand direkt
auf dem Gleis ist? Einen ganzen Streckenabschnitt kann niemand einsehen.
Reinhard
So langsam kann man gar nicht fahren, daß man bei einer suizidgefährdeten
Person einen Unfall mit Sicherheit ausschließen kann. Sicher ist hier nur
absoluter Stillstand.
> Aber
> meistens ist es ja schon passiert, und dann beschlagnahmt die
> Staatsanwaltschaft das Gleis. Die DB hat keinen Einfluß darauf.
>
Die Anordnung zur Streckensperrung erfolgt seitens BGS bereits bei der
Meldung von Personen im Gleis.
Reinhard
Reinhard
Reinhard
Als IC-Lok mußte sie aber auch nicht an jeder Milchkanne halten.
Grüße
Marc
--
------------------------------------------------------------------------------
Marc Haber \ " Mensch, willst Du schnell und sorglos reisen,
Mailadresse im Header \------------\ so fahre mit der Bahn von Eisen. "
Bitte keine "courtesy copies", Danke! \ - Prof. Dr. Heinz Haber, 1975.
Automatischer Schleuderschutz kann auch ein Problem sein, wenn er
falsch eingestellt ist. Einer der ersten 474 in Hamburg brauchte am
ersten Herbstmorgen von Wedel bis Blankenese eine Dreiviertelstunde,
weil der Schleuderschutz ihn ständig abregelte.
Ich denke, dass sich bei den Tf Vorlieben entwickeln dürften, genauso
wie beim Autofahren es Präferenzen für mechanisches Schaltgetriebe als
auch für das Automatikgetriebe gibt.
Roan Steve Schreiber schrieb (<3b7bedf...@news.freenet.de>):
> Hallo,
>
> [Streckensperrung in WEstfalen]
aha, deshalb waren die Züge so verpätete, ein ICE wurde in Duisburg (statt
Düsseldorf) gewendet, als ich zum deb*-Rheinland-Treff in Mülheim-Styrum
unterwegs war.
> ... Doch
> auch der RE1 blieb in Rheda stehen. Es wurde eine ausgesettze
> RE1-Garnitur aus Gleis 1 als Leerfahrt vorgelassen, diese sollte ohne
> Halt wahrscheinlich nach Aachen damit sie wieder halbwegs in den
> Fahrplan kommt.
Die Vermutung scheint zu stimmen, jedenfalls fuhr gegen 18:00 Uhr ein
leerer Klima-Dosto-Zug durch Düsseldorf-Flughafen Richtung Süden....
Die RE1 um 22:53 ab Duisburg war dann wieder pünktlich.
Viele Grüße
Michael Platen
--
Homepage: http;//www.pantherfan.purespace.de
Bahnbilder gibt es gelegentlich unter
http://home.nexgo.de/babsiplaten
Am 17.08.01, 09:46:06, schrieb "Reinhard Schumacher"
<RSchu...@t-online.de> zum Thema Re: NRW-RE1 / 11: erneut
Streckensperrung und massive Verspaetungen sowie Ausfaelle:
> Ja, es gibt immer wieder Fdl, die so etwas machen. :-(
> Ich warte nur darauf, daß mal ein Tf sich in so einem Fall weigert zu
> fahren. Solange ich als Fdl in dem Fall, daß doch etwas passiert, eine
> Anzeige wegen fahrlässiger Tötung bekomme (fahrlässig kann man hier wohl
mal
> wörtlich nehmen), dreht sich bei mir kein Rad.
Wenn bereits festgestellt wurde, dass sich eine Person im Gleisbereich
befindet, wird dir außer die Gleise zu sperren, nichts anderes übrig
bleiben. Den Rest regelt der Notfallmanager. Und der ist meist nicht in 5
Minuten vor Ort.
Ob dann ein Befehl C ausgestellt werden darf, ist in der
Konzernrichtlinie R423 -Notfallmanagement- im „Sicherungsplan für das
Notfallmanagement“ geregelt. - Sicherungsmaßnahmen (Lfd. Nr. 2 u. 3)
Geschwindigkeitsreduzierung durch Befehl C – Ausgestellt wird dann Befehl
Cf „Personen im Gleis“ und/oder „Aufräumarbeiten im Nachbargleis; vor
der Vorbeifahrt Zp 1 geben“ Geschwindigkeit : höchstens 5 km/h oder auf
Sicht.
Wenn sich Rettungskräfte, also Dritte (Landespolizei, Feuerwehr,
Bestatter, Kripo, Staatsanwalt) im Gleisbereich aufhalten, gibt es
zunächst keine Möglichkeit evtl. das Nachbargleis mit o.a. Befehl zu
befahren. Verantwortlich ist hier einzig der Notfallmanager.
Staatsanwalt/Polizei müssen hier zustimmen.
Bei dem Sachverhalt tötlich verunglückte Person im Gleis, auch Suizid
heißt es in der KoRil 423.0140 Punkt 3, Abs. 2, Buchst. g :
Verfahren „Weiter- oder Rückfahrt nicht möglich“ allgemein nicht
anwenden; bei vsl. sehr langer Wartezeit nur nach Zustimmung
Staatsanwalt/Polizei.
Gruß
Siegfried
> Der Teamleiter [DB Regio]- der selbst
>nach Ahlen wollte - fragte sich dann ob nicht eventuell die Gefahr
>bestehe dass während der Rückfahrt nach Bielefeld der RE1 bei Freigabe
>der STrecke ausfährt und uns entgegen kommt. Deswegen rief er in
>Bielefeld an, man sagte falls die Strecke freigegeben werde warte der
>RE1 - andernfalls stünde er ja eh noch da.
Also entweder hast du da etwas gründlich mistverstanden oder der gute
Mann war nicht der, der er vorgab zu sein. Denn ein Eisenbahner sollte
wissen, daß ein Zug nicht "mal eben so" zurückfährt. Und auch im
Störungsfall ist das "Fahren im Raumabstand" nicht aufgehoben.
>Abschließend würde mich noch interessieren ob bei suizidgefährdeten
>Personen im Bereich der Gleise eigentlich immer grundsätzlich gesperrt
>wird. Bestünde nicht auch die Möglichkeit im Schritttempo zu fahren,
>so lange niemand direkt auf dem Gleis ist?
Willst du die Verantwortung dafür übernehmen, daß sich eine evtl.
suizidgefährdete Person nicht doch wenige Meter vor der Lok auf das
Gleis wirft?
Bei "Personen im Gleis" kann man auf Sicht vorsichtig das Gleis
befahren, nicht jedoch bei Kindern oder mental diesen gleichgestellten
(Suizidgefährdete, geistig Behinderte, Verwirrte, Betrunkene). So hat
mir das zumindest mal ein Fdl erläutert, wobei im Zweifelsfall das
Gleis bis zur Freimeldung des BGS gesperrt bleibt.
mfg
Thomas
--
Thomas Woditsch
45894 Gelsenkirchen
Heimatbf: EDUL (KBS 412/425)
"Selbst Caesar war manchmal mit seinem Latein am Ende.."
Ich glaube eher, Du hast etwas gründlich mißverstanden.
M.E. ging es um eine Anschlußsicherung, und die Strecke ist wohl
zweigleisig.
Michael Kauffmann
Thomas, da hast DU wohl etwas mißverstanden. Das Zurückfahren war hier wohl
kaum auf dem selben Gleis gemeint. Wenn es überhaupt nicht weitergeht, wird
schon mal ein Zug *gebrochen* und fährt zum Abgangsbahnhof zurück, damit
wenigstens die Reisenden in dieser Richtung eine Fahrmöglichkeit bekommen.
Und mit dem möglichen Entgegenkommen war wohl gemeint, wenn die Fahrgäste
nach Bielefeld zurückfahren könnten sie bei zwischenzeitlicher Freigabe der
Strecke den dann früheren Zug Richtung Hamm verpassen.
>
> Bei "Personen im Gleis" kann man auf Sicht vorsichtig das Gleis
> befahren,
Bitte streiche diesen Satz völlig!
Reinhard
> Also entweder hast du da etwas gründlich mistverstanden oder der gute
> Mann war nicht der, der er vorgab zu sein. Denn ein Eisenbahner sollte
> wissen, daß ein Zug nicht "mal eben so" zurückfährt. Und auch im
> Störungsfall ist das "Fahren im Raumabstand" nicht aufgehoben.
Ich verstand das so, daß die Fahrgäste mit dem erstmöglichen Zug
Richtung Hamm fahren wollten und diesen nicht durch die "Rückfahrt" nach
Bielefeld verpassen wollten. Von einer Gefahr eines Zusammenstoßes war
nicht die Rede.
... Martin
Alter: 24.
positiver Bericht: der Teamleiter im RE11.
Vom RE1 gibt es leider sehr wenig positives zu berichten.
Richtig. Das war eine ordentliche Rückfahrt mit ich glaube Hp2 auf das
korrekte Gleis Richtung Bielefeld. Irgend welche Gefahren von
Zusammenstößen bestanden da nicht.
Es sit kein Auto vorhanden und auf absehbare Zeit auch keines da.
Und der RE1 bzw. die Bahn insgesamt hat immerhin noch den Vorteil dass
man nicht selber fahren muss und man auch wesentlich unverkrampfter
sitzen kann als im Auto, z. B. mit ausgestreckten oder überschlagenen
Beinen. Die Sitzhaltung im Auto dagegen ist zwangsweise durch die
Fußpedale sehr verkrampft. Zudem bin ich mit fast 2m ziemlich groß und
kann daher zumindest in den meisten Autos den Fahrersitz gar nicht
bequem einstellen und bekomme daher auch bei etwas längeren Fahrten
Schmerzen in den Beinen. Das ganze ist sehr unangenehm.
Vor ein paar Tagen bin ich auf dem Beifahrersitz in der Region Detmold
rumgefahren, das war auch fast 2 Stunden in dem Karren. Wenn man wie
ich regelmäßig Bahn fährt und nur sehr selten im Auto sitzt ist das
schon eine krasse Umgewähnung, dass man völlig festgegurtet ist, nicht
nur nicht aufstehen kann, sondern auch seine Sitzposition kaum
verändern kann - verglichen mit der Bahn (und auch dem Bus) ist man im
Auto wirklich gefesselt.
Ferner kommt hinzu dass ich auch als Beifahrer im Auto nicht lesen
kann da mir dann schlecht wird, im Zug passiert sowas auch nicht.
Du fragst warum ich nicht "mit dem Auto od. einem anderen
Verkehrsmittel" fahre. Was meinst du bitte mit dem "anderen
Verkehrsmittel"? Über ein Privatflugzeug verfüge ich erst recht nicht
und mit dem Schiff komme ich von Bielfeld aus schlecht irgendwo hin.
;-) Wenn ich Richtung Ruhrgebiet will geht es nur mit dem RE1, der FV
kommt nicht in Frage, der ist zu teuer, das Sommerferienticket gibt es
ja nicht mehr für den FV. Es ist eben auch so dass der RE1 die
Hauptlinie schlechthin ist und täglich Tausende von Fahrgästen
regelmäßig massiv verspätet eintreffen und Anschlüsse verpassen. Auf
diese Sachen muss meiner Meinung nach auch leider immer wieder
hingewiesen werden auch um den Druck auf die DB zu erhöhen. Was den
Ärger noch weiter steigen lässt ist ja auch dass sich die DB
hinsichtlich Fahrten mit 160 km/h und 6tem Dosto als
Ankündigungsweltmeister betätigt dann aber nicht handelt.
Ärgerlich ist es eben auch gerade dass in den BAllungsregionen so viel
schief läuft, auf dem Land kann man sich qauf die Bahn besser
verlassen. Von Bielefeld nach Detmold etwa sind Verspätungen selten,
mein (bzw. unser) RE trifft 8:20 an, 8:30 fängt die AG im Landgericht
(8 Min. Fußweg) an. Der RE war bisher nur 1x mehr als 5 Min. später
(Grund: fehlender zweiter 640), normal wird zwischen 8:30 und 8:35 vor
Ort eingetroffen. Und wenn es hier später werden sollte wäre das da
auch nichts o schlimm da die halbe Gruppe aus Bielefeld kommt - wenn
die alle nicht da sind dann kann gar nicht erst begonnen werden. ;-)
Grüße,
Steve
>Warum fährst Du dann nicht mit dem Auto od. einem anderem
>Verkehrsmittel? Du scheinst den RE 1 ja eigentlich doch zu mögen.
>
>Schreib doch auch mal einen Bericht, wenn Du was Positives Erlebt
>hast.
nochmals zu der negativen Berichterstattung in Sachen RE1:
das ganze ist ja nun wirklich kein notorisches Gemecker über
Kleinigkeiten à la quietschende Türen oder leere GEtränkedosen im Zug,
sondern es handelt sich ja wohl schon über berechtigte Klagen über
einen untragbaren Zustand. Zudem lohnt es sich manchmal schon die
negativen Dinge herauszugreifen und zu notieren. Dass auf dem RE1
schon nach 3 Wochen die alte Wendezeit von 1h10 Min. wieder
hergestellt wurde, liegt im wesentlichen daran dass mehrere
ostwestfälische Bahninteressierte - mich eingeschlossen - sich
schriftlich und telefonisch an die beteiligten Verkehrsverbünde
gewendet haben, diese sofort auf die Wendezeitverkürzung hingewiesen
haben (die DB hatte die Verbünde nicht einmal informiert!!!) und die
ausgefallenen und massiv verspäteten Züge genau benannten.
Die Verbünde haben dann mehrfach schriftlich bei der DB auf Abhilfe
gedrängt, nach 3 Wochen kam diese dann.
Grüße,
Steve
> Warum fährst Du dann nicht mit dem Auto od. einem anderem
> Verkehrsmittel? Du scheinst den RE 1 ja eigentlich doch zu mögen.
>
> Schreib doch auch mal einen Bericht, wenn Du was Positives Erlebt
> hast.
>
> Darf ich Dich mal fragen wie alt Du bist und was Du beruflich machst?
Hallo!
Was hat das mit dem Posting zu tun?
Es gibt hier genug die kein Auto fahren wollen oder können.
Was hat das mit dem Alter zu tun oder mit dem Beruflichen Status?
Viele Grüße
Marco Krings (Spelle)
--
meine Homepage: http://www.mkrings.de.vu
gefahrene Kilometer mit der Bahn im Juli: 1103 km
> Vom RE1 gibt es leider sehr wenig positives zu berichten.
du bist schlicht ein pessimist.
so war doch heute mein platz in der ersten klasse des RE1 ganz mollig
warm, da zwei RE160-wagen gegen unklimatisierte RE140 ausgetauscht
wurden, und damit es mir nicht an gesellschaft mangele, wurden mir
auch gleich noch ein paar fahrgaeste aus der 2. klasse buchstaeblich
auf den schoss gepfropft, obwohl sie untenrum noch nicht wirklich
dicht waren, und so einer neuen wicklung bedarfen.
immerhin waren wir nur wenige minuten verspaetet, fuer die extreme
besetzung keine schlechte leistung.
--
frobnicate foo
> Stefan Kaehler <s.ka...@gmx.de> schrieb:
>> Warum fährst Du dann nicht mit dem Auto od. einem anderem
>> Verkehrsmittel? Du scheinst den RE 1 ja eigentlich doch zu mögen.
>>
> Dann braucht er aber eine neue Newsgruppe. "A2 gesperrt! Kühe auf der
> Fahrbahn! Autobahnmeisterei unfähig, Leitplanken zu reparieren." usw. :-)
de.etc.bahn.re1 wird alle unsere Probleme lösen. Wenn wir de.etc.bahn.re1
einrichten, wird der Traffic in debe dahinschmelzen wie die
Interregio-Verkehre. Mit de.etc.bahn.re1 gibt es endlich wieder Durchblick
in dieser Gruppe. Am Rhein und in Westfalen wird es wieder glückliche
Menschen geben, wenn sie ungehemmt in ihrer eigenen Gruppe de.etc.bahn.re1
über den RE1 diskutieren können. Ich fordere darum:
de.etc.bahn.re1 NOW!
Grüße,
Max
--
DPT I und II DB online! http://www.dpt-online.de * Maximilian Gauger *
* Diltheyweg 11 *
Life is a box of chocolates: * 64287 Darmstadt *
You never know what you'll get. (Forrest Gump) * mga...@gmx.net *
ROTFL
--
ma...@thomas-reincke.de http://www.thomas-reincke.de
tho...@nsu-freund.de http://www.nsu-freund.de
Ich denke dass das ein Scherz sein soll.
Selbst nach DB-Angaben kommt der 6te Dosto jetzt erst Frühjahr 02. Und
wann die 146 kommt, weiß ich bisher auch nicht. Und wann die
Mg-Bremsen an den 160er-Wagen instandgesetzt sind so dass auch
wirklich 160 gefahren werden kann, weiß ich auch nicht. Und selbst
wenn das mal alles gemacht ist, werden die Züge immer noch nicht
pünktlich sein, weil das die Probleme mit den ständigen
R+T-Verspätungen und Überhoöungen Ri. Bielefeld auch nicht löst. Zudem
dürften am Wochenende auch 6 Dostos nicht ausreichend sein, hier
müsste unbedingt der RE11 nach Bielefeld verlängert werden. Dies
verweigert aber die "sozial-ökologische" Koalition in Düsseldorf, da
für die Bestellungen dieser Zugleistungen keine Haushaltsmittel zur
Verfügung stehen, insofern ist auch die Verkehrspolitik der
Landesregierung am Desaster auf dem RE1 am Wochenende entscheidend mit
beteiligt, Vorwürfe allein gegen die DB greifen hier zu kurz. Es
stellt sich allerdings die Frage, ob die DB auf GRund der enormen
Einnahmen durch das SWT nicht in der Lage wäre eigenwirtschaftlich den
RE11-Betrieb nach Bielefeld aufzunehmen, entsprechende Einnahmezahlen
wären interessant zu erfahren. Jedoch wird die DB den RE11-Verkehr
nicht eigenverantwortlich aufnehmen. Die ostwestfälischen
Verkehrsverbünde machen sich derzeit beim Verkehrsministerium stark
dafür dass die erforderlichen Mittel für die Verlängerung des RE11
nach Bielefeld endlich zur Verfügung gestellt zu werden, daran zu
denken ist aber erst mit Aufnahme des ITF03 zum Dezember 02. Und ob
dann wirklich der RE11 nach Bielefeld fährt, ist bisher nicht
garantiert. Sollte dies allerdings nicht geschehen kann man dies ohne
zu übertreiben als einen verkehrspolitischen Skandal bezeichnen. Es
ist im Grunde schon ein Skandal, dass das Land NRW diese
RE11-Leistungen trotz jahrelanger totaler Überfüllungen nicht schon
längst finanziert hat.
Und bis zum Herbst werden keine weiteren S-Bahnen auf 423 umgestellt
sein. Es sind derzeit 70 ET423 für die S-Bahn RRS bestellt, die 02 /
03 ausgeliefert werden. Angesichts der in den nächsten Jahren
folgenden Ausweitungen im S-Bahn-Netz (Köln - Düren, Köln - Siegburg,
Essen - Wuppertal) ist diese Bestellung viel zu gering. Wenn das in
diesem Tempo weiter geht, kann bis 05 nicht die eigentlich angestrebte
Umstellung der gesamten S-Bahn RRS auf Triebwagen erfolgen.
Ich bezweifele das auch deswegen weil die DB wegen der einzurichtenden
LZB im Münchner S-Bahn-Tunnel bis 04 in München alle S-Bahnen auf 423
umgestellt haben muss. Ob die DB in der Lage ist aus Eigenmitteln
diese extrem große Anzahl von Neufahrzeugen bis 05 zu 50% zu
finanzieren (der Rest sind ja meist Landeszuschüsse) bezweifele ich.
Die DB will ja nach ihren Pressemeldungen bis 05 666 weitere
Elektrotriebwagen bestellen. Das kommt einem toll vor, wenn man aber
mal bedenkt, dass allein die S-Bahnen München und RRS bis 05 auf 423
umgestellt sein sollen und viele Garnituren aus zwei Triebwagen
gebildet werden und zudem auch die S-Bahn Rhein-Main (und Stutgart?)
dringend neue Züge braucht, ist das gar nicht mal so viel, da ja auch
im RB und RE-Verkehr Umstellungen folgen müssen.
Und was den Komfort angeht: der ist auch bei 423-426 nun alles andere
als toll. Die Sitze der x-Wagen sind bequemer als die harten
423-Sitze, siehe etwa auch die fehlenden Armlehnen.
Es gibt also auch über den Herbst hinaus genügend Diskussionsbedarf...
Viele Grüße,
Steve
Wann die 146 kommt, ist noch ungewiss. Ob der 6. Dosto jemals kommt,
ist noch ungewisser (der soll wie das neue Tarifsystem schon seit Jahren
jeweils nächstes Jahr kommen). Und mit dem 423/425 enstehen ja erst
richtige Kapazitätsprobleme, auch auf RE und RB-Linien...
>Wann die 146 kommt, ist noch ungewiss. Ob der 6. Dosto jemals kommt,
>ist noch ungewisser (der soll wie das neue Tarifsystem schon seit Jahren
>jeweils nächstes Jahr kommen). Und mit dem 423/425 enstehen ja erst
>richtige Kapazitätsprobleme, auch auf RE und RB-Linien...
Meint ihr das wirklich ernst mit der Gruppe?
Gruß
Andreas
--
Sollten Sie jedoch grundsätzlich auf einer sofortigen Stellungnahme
T-Onlines zu Ihrem Problem beharren, geben Sie bitte in Ihrem
voicefähigen Fernsprechnetzwerkbrowser den URL <phoneto://0800-33-00190>
ein. ;-) [Textbaustein des T-Online-Team]
Was passiert, wenn Bayern seine REs auch numeriert und ebenfalls einen
RE1 einfuehrt? (gibt es sowas nicht schon in Berlin?)
Wie waers mit de.etc.bahn.re-des-monats ;-) Ihr koenntet die dann fuer
die naechsten 6 Monate pachten.
> Ich stimme Dir voll und ganz zu, eigentlich müßte *jeder* debx-ler für
> diese Gruppe sein. Aber laß uns die Gruppe bitte de.etc.bahn.nrw-
> nahverkehr nennen, dann ist sie doch etwas universeller verwendbar.
> Zum Beispiel die S-Bahn Rhein-Ruhr könnte man mit der Gruppe auch gleich
> erschlagen, über die hier ja auch recht häufig diskutiert wird.
Sind Gruppen mit regionalen Bezug innerhalb der de-Hierarchie
zulaessig? Muesstet ihr nicht vielmehr eine Verkehrs- bzw. ÖV-Gruppe
in einer regionalen Hierarchie aufmachen? Also nrw.verkehr analog zu
ka.verkehr, muc.verkehr, etc.?
Schönen Gruß,
Edmund
mailto:e.laut...@gmx.de
--
-- Sparen mit dem MVV -- Stadtbahnen in Deutschland und anderswo --
-- http://home.nexgo.de/e.lauterbach/ --
-- Konzepte für den ÖPNV -- Reiseberichte und andere Geschichten --
> Wie waers mit de.etc.bahn.re-des-monats ;-) Ihr koenntet die dann fuer
> die naechsten 6 Monate pachten.
[x] Dafür!
> Sind Gruppen mit regionalen Bezug innerhalb der de-Hierarchie
> zulaessig? Muesstet ihr nicht vielmehr eine Verkehrs- bzw. ÖV-Gruppe
> in einer regionalen Hierarchie aufmachen? Also nrw.verkehr analog zu
> ka.verkehr, muc.verkehr, etc.?
Um Gottes Willen, da werde ich doch tatsächlich ernst genommen. Ich hatte
den Vorschlag bei der letzten Gruppenaufteilungsdiskussion mal versucht zu
verfechten, mangels Mitstreitern und nach einer Erläuterung, dass das in
dang(?) keine Chance habe, wieder aufgegeben.
Aber Reinhards Steilvorlage _konnte_ ich einfach nicht widerstehen.
Grüße,
Max "Smilies unter http://www.dpt-online.de/smilies.html" Gauger
> Nur wenn wir auch unser de.etc.bahn.bayern-nahverkehr bekommen ;-)
Hmmm ... gibt es eine Hierarchie für bairisch-sprachige Newsgroups?
... Martin
> Sorry, die Gruppe wird sich nicht einrichten lassen, da
> der dafür notwenige Traffic nur bis zum Herbst [tm]
> vorhanden ist.
> Mit dem 6. DoSto, der 146 und 423/425 als S-Bahn werden
> schließlich sämtliche Kapazitäts-, Komfort- und
> Verspätungsprobleme gelöst sein. Fortan besteht ergo kein
> Diskussionsbedarf mehr bezüglich NRW-Nahverkehr.
du hast den Metrorapid vergessen, von dessen fertigstellung passend
zur WM Clement durchaus schon vor dem start der machbarkeitsstudie
ueberzeugt ist.
das wird witzig.
--
frobnicate foo
Die Mahbarkeitsstudie läuft bereits seit Anfang des Jahres und wird
Anfang 02 fertig sein.Dann wird der Bund letztlich entscheiden ob
gebaut wird.Ich gehe davon aus dass NRW den Zuschlag bekommen wird,
denn es wäre schlichtweg unverständlich wenn von München Hbf nach
München-Flughafen gebaut würde aber nicht von Dortmund nach Düsseldorf
und später Köln.
Ich weiß durchaus, dass VCD, Pro Bahn und BUND den Transrapid durchweg
ablehnen. In einer privaten Mail an Jan Marco habe ich mal ein paar
dieser Texte derartiger Organisationen kommentiert. Was mir hier
auffällt ist dass man einfach keine Gegenvorschläge präsentiert. Im
Gegenzug ist immer davon die Rede, man solle statt dessen "die
Schiene" fördern.Leider fehlt es dann den MR-Gegnern leider stets an
konkreten Vorschlägen wie "die Schiene" zwischen Köln und Dortmund
gefördert werden soll. Es wird immer behauptet dies liese sich ohne
Milliardeninvestitionen erreichen. Die Vorschläge die man da so liest
- mehr moderne Züge, Ausbau der S1 auf den 10-Min-Takt, exakter
30-Min-Takt beim RE - sind als solche allerdings gar nicht
ausreichend. Sicherlich ist die S1 auszubauen, nur hat das mit den
Transrapid rein gar nichts zu tun, weil der Transrapid nicht mit der
S-Bahn, sondern nur mit dem RE-Verkehr vergleichbar ist. Und Fakt ist
dass zwischen Köln und Dortmund derzeit ernstzunehmender zuverlässiger
RE-Verkehr nicht stattfindet. Es ist ohnehin ein schlechter Scherz,
dass hier nur stündlich ein zudem auch noch äußerst unzuverlässiger RE
verkehrt. Ein exakter Halbstundentakt ist derzeit selbst zwischen
Düsseldorf undDortmund nicht machbar weil es dazu an freien Trassen
fehlt. Ein Verkehren der RE-Züge zwischen Dortmund und Düsseldorf im
15-Min-Takt mag bei Verschieben der Lage der Fernvekehrszüge möglich
sein, nur mit einem zuverlässigen Verkehr wird das auch nichts zu tun
wiel die Strecke dazu viel zu stark belastet ist.
Wenn die Transrapid-Gegner uns vormachen wollen es sei ohne hohen
finanziellen Aufwand möglich zwischen Dortmund und Köln zuverlässigen
Nahschnellverkehr mit dichter Taktfrequenz einzurichten, so halte ich
das für schlichtweg unseriös. Die S-Bahn allein ist nicht ausreichen,
das größte polyzentrische Ballungsgebiet Europas benötigt dringend auf
seiner Hauptachse eine leistungsfähige zügige RE-Verbindung von
Hauptbahnhof zu Hauptbahnhof. Die Alternative zum Transrapid kann hier
nur ein RE im 10-Min-Takt auf eigener Trasse sein, diese zu schaffen
erfordert jedoch ebenso wie der Transrapid Milliardeninvestitionen.
Aber die Transrapid-Gegner fordern ja gar nicht so eine Trasse,
sondern stellen sich vielmehr schlichtweg auf den Standpunkt es gebe
für den Metrorapid keine Trasse - und wenn es sie für den nicht gibt
-weil es sie aus ihrer Sicht nicht geben darf - dann kann es diese
Trasse für eine separate RE-Strecke ja auch nicht geben. Aus den
Argumenten der Transrapid-Gegner jedenfalls kann ich keine
Lösungsmöglichkeiten für das erhebliche Verkehrsproblem an Rhein und
Ruhr erkennen. Und bitte kommt jetzt nicht allein mit dem Vorschlag
den RE1 mit 8-10 Wagen zu fahren. Das verlangsamt seine Fahrzeit
weiter, zudem ist ein stündlicher RE in diesem BAllungsgebiet kaum
angemessen und zum dritten - so lange dieser auf den Fernbahngleisen
fährt wird er ständitg verspätet sein.
Und was die mit dem Transrapid zusammenhängenden Umsteigezwänge
angeht: derzeit haben wir auf dem Papier eine durchgehende Verbindung
von Aachen nach Bielefeld und von Koblenz nach Emmereich, aber man
schaue sich doch in RIS einmal an, wie diese Fern-RE tatsächlich
funktionieren oder besser nicht funktionieren. Zwischen Dortmund und
Köln besteht erheblicher Binnenverkehr und wenn man dort statt dem
Transrapid eine separate RE-Trasse im 10-Min-Takt realisieren würde,
so hätte ich da meine Probleme damit auf diese Trasse andere Züge zu
lassen als solche die nur zwischen Dortmund und Köln fahren, denn bei
einem so engen Takt muss zur Zuverlässigkeit sichergestellt sein dass
die Züge an den Ausgangsstationen pünktlich anfangen.
Grüße,
Roan Steve
Sollte der Metrorapid in NRW jemals gebaut werden (was Gott verhüten möge),
gibt es zumindest für die Zeit der Bauarbeiten erhebliche Mehrbelastungen,
sprich Verspätungen.
Sollte man tatsächlich irgendwo eine halbwegs brauchbare Trasse finden,
werden mit einiger Sicherheit viele kleinere Bahnhöfe oder Haltepunkte von
der großen Welt abgeschnitten, weil der Metrorapid da entweder nicht hält
oder gar nicht da her fährt.
Gut, Dortmund - Köln mag wichtig sein, aber auf Kosten der kleineren
Bahnhöfe so ein Mammut-Projekt im Hauruck-Verfahren mit aller Gewalt
durchzusetzen halte ich für falsch. Ich würde eine Volksbefragung hierzu für
richtig halten.
Reinhard
Andreas Pothe schrieb:
> Meint ihr das wirklich ernst mit der Gruppe?
Jepp. Wenn man schon aufteilen will, dann auch sinnvoll. ;-)
Grüße
MhD
--
* Martin H. Duffner Fax: +49 7722 3605
* 78098 Nußbach http://www.schwarzwaldbahn.net
* << Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten ist eine Konstante.
* Die Bevölkerung wächst. >>
> > Nur wenn wir auch unser de.etc.bahn.bayern-nahverkehr bekommen ;-)
>
> Hmmm ... gibt es eine Hierarchie für bairisch-sprachige Newsgroups?
by.* ginge übrigen *nicht*.
Gruß, ULF
--
________________________________________________________________________
Ulf Kutzner Backhaushohl 46 D-55128 Mainz
________________________________________________________________________
> Ich gehe davon aus dass NRW den Zuschlag bekommen wird,
Ich hoffe nicht, denn das würde das Ende für den Nahverkehr außerhalb
der Verdichtungsräume bedeuten - für den wäre schlicht kein Geld mehr
da.
> konkreten Vorschlägen wie "die Schiene" zwischen Köln und Dortmund
> gefördert werden soll. Es wird immer behauptet dies liese sich ohne
> Milliardeninvestitionen erreichen.
Das kommt darauf an, wieviel man erreichen will. Für einen
ernstzunehmenden Ausbau wird man wohl auch Milliarden in die Hand
nehmen müssen - allerdings weniger als beim MR und mit weniger System-
nachteilen. Der Neubau einer TR-Strecke ist schließlich ein paar Mal
so teuer wie der _Neubau_ einer Eisenbahnstrecke.
> Ein Verkehren der RE-Züge zwischen Dortmund und Düsseldorf im
> 15-Min-Takt mag bei Verschieben der Lage der Fernvekehrszüge möglich
> sein, nur mit einem zuverlässigen Verkehr wird das auch nichts zu tun
> wiel die Strecke dazu viel zu stark belastet ist.
Deswegen müßte sie ausgebaut werden.
> Die Alternative zum Transrapid kann hier
> nur ein RE im 10-Min-Takt auf eigener Trasse sein
Ich würde einen 15-Minuten-Takt aufgrund des erheblich größeren Fassungs-
vermögens eines RE gegenüber dem MR auch für ausreichend halten.
> diese zu schaffen
> erfordert jedoch ebenso wie der Transrapid Milliardeninvestitionen.
Ja sicher. Anders als beim Transrapid kann diese Trasse allerdings mit
anderen Bahnstrecken verknüpft werden; es sind Zugdurchläufe möglich.
Möglicherweise muß auch nicht überall eine neue Trasse gebaut werden;
im Bereich Bochum - Dortmund könnte es durchaus ungenutzte alte
Trassen geben. Die dürften für eine Eisenbahnstrecke einfacher zu verwenden
sein als für einen Transrapid.
... Martin
>> Hmmm ... gibt es eine Hierarchie für bairisch-sprachige Newsgroups?
> by.* ginge übrigen *nicht*.
Das ist Weißrußland, oder? Was die dort sprechen, ist auch nur marginal
weniger verständlich als Bairisch ...
... Martin
> ausreichend. Sicherlich ist die S1 auszubauen, nur hat das mit den
> Transrapid rein gar nichts zu tun, weil der Transrapid nicht mit der
> S-Bahn, sondern nur mit dem RE-Verkehr vergleichbar ist.
Wie oft soll der Metrorapid denn halten? Würde der Fahrschein weniger
kosten als im IC?
> Und Fakt ist
> dass zwischen Köln und Dortmund derzeit ernstzunehmender zuverlässiger
> RE-Verkehr nicht stattfindet. Es ist ohnehin ein schlechter Scherz,
> dass hier nur stündlich ein zudem auch noch äußerst unzuverlässiger RE
> verkehrt. Ein exakter Halbstundentakt ist derzeit selbst zwischen
> Düsseldorf undDortmund nicht machbar weil es dazu an freien Trassen
> fehlt.
Sollen für den Metrorapid Bahngleise weichen oder neue physische Trassen
genutzt werden? Wenn Letzteres, könnte man dort nicht auch Gleise anbauen?
> Und was die mit dem Transrapid zusammenhängenden Umsteigezwänge
> angeht: derzeit haben wir auf dem Papier eine durchgehende Verbindung
> von Aachen nach Bielefeld und von Koblenz nach Emmereich, aber man
> schaue sich doch in RIS einmal an, wie diese Fern-RE tatsächlich
> funktionieren oder besser nicht funktionieren.
Wieso läßt Du den IC-Verkehr außen vor?
Reinhard
> Weil Roan Steve Nahverkehrs-Freak ist. Der Fernverkehr ist nur als
Hindernis
> anzusehen.
Aber für weite Strecken,
B*e*e*e*d – Dortmund/Bochum/Essen/Duisburg/Düsseldorf/Köln,
sollte er doch den Fernverkehr benutzen.
Das ist bestimmt im Sinne von Herrn Mehdorn.
....aber dann kann Roan Steve ja nicht mehr schimpfen. ;.)
Oder wir kommen zu dem alten System zurück.
Die Züge fahren nur noch zwischen Köln und Hamm über
Wupper- und/oder Ruhrstrecke, mit umsteigen an den
beiden Endpunkten.
Ich glaube, dann können die Züge auf allen dort
verkehrenden Linien bei Verspätungen flexibel
eingesetzt werden.
Gruß
Siegfried
Hallo,
Reinhard, den Vorwurf verstehe ich hier jetzt aber nicht, der
Fernverkehr soll doch jedenfalls nach meinem Wissen auch nach Bau des
Transrapid - so er denn gebaut wird - erhalten bleiben. Deswegen wird
ja auch die bestehende Bahnstrecke Dortmund - Köln in vollem Umfang
weiter gebraucht.
Grüße,
Steve
Wenn es mal endlich einen vernünftigen und pünktlichen RE-Takt mit
ausreichend Kapazitäten zwischen Dortmund und Köln gäbe, könnte die DB
ohne Probleme jede Menge Neukunden gewinnen. Aber das ist auf der jetzigen
total überlasteten Trasse nicht möglich, dafür müßte man weitere zwei
Gleise durchgängig von Köln nach Dortmund bauen. Leider ist das auch in
dem Fall, das der Metrorapid nicht gebaut wird, weit und breit nicht in
Sicht. Somit wird das Ruhrgebiet, sofern der MR nicht gebaut wird, auch
in 10 - 20 Jahren noch einen völlig mangalhaften Nahverkehr besitzen,
der potentielle Neukunden ganz schnell ins eigene Auto treibt. Im Stau
kann man wenigstens im eigenen Auto sitzen, beim RE 1 wird man erst mal
20 Minuten auf dem kalten Bahnsteig stehen gelassen (Dauerverspätungen)
und darf dann im Zug noch stehen...
Somit kann ich Roan Steve in allen Punkten nur völlig Recht geben.
> > > Wieso läßt Du den IC-Verkehr außen vor?
> > >
> > Weil Roan Steve Nahverkehrs-Freak ist. Der Fernverkehr ist nur als Hindernis
> > anzusehen.
> >
> Ist ja auch kein Wunder. Wenn man nicht gerade bei der Die Bahn arbeitet
> ist es auf Dauer unerschwinglich, auf Nahverkehrsfahrten im Ruhrgebiet
> die Fernzüge zu nutzen.
Du meinst, Transrapid werde billiger angeboten als Fernzüge?
>Am 22.08.01, 11:22:27, schrieb "Reinhard Schumacher"=20
><RSchu...@t-online.de>=20
>
>> Weil Roan Steve Nahverkehrs-Freak ist. Der Fernverkehr ist nur als=20=
>
>Hindernis
>> anzusehen.
>
>Aber f=FCr weite Strecken,=20
>B*e*e*e*d =96 Dortmund/Bochum/Essen/Duisburg/D=FCsseldorf/K=F6ln,=20
>sollte er doch den Fernverkehr benutzen.=20
>Das ist bestimmt im Sinne von Herrn Mehdorn.
Warum ist das im Sinne von Herrn Mehdorn?
Da gilt bzw. galt sein Ferienticket aber nicht. Und evtl.vorhandene
Semestertickets gelten da auch nicht...
Roan Steve
> Mit dem 6. DoSto, der 146 und 423/425 als S-Bahn werden
> schließlich sämtliche Kapazitäts-, Komfort- und
> Verspätungsprobleme gelöst sein. Fortan besteht ergo kein
> Diskussionsbedarf mehr bezüglich NRW-Nahverkehr.
Und wohin schrieben wir dann unsere lobpreisungen auf die innovative Die
Bahn? ;)
Klaus
Der Zug wird im VRR-Tarif integriert sein und kein Fernverkehrsangebot
darstellen.
Zwischenzeitlich war mal die Rede davon man wolle dafür Zuschlag wie
für den IR nehmen.
Eine solche Regelung ist aber abzulehnen. Der Transrapid kann nur dann
ein Erfolg sein, wenn er echter Nahverkehr ist d.h. keine Zuschläge
und Akzeptanz aller Nahverkehrsangebote incl. Ferien- Länder- und
Wochenendtickets.
Sollte die Entscheidung zum Bau des Transrapid fallen, so hoffe ich
dass diejnigen die bisher ihre Energie in die Verhinderung des
Transrapid stecken (was ja dann eh keinen Zweck mehr hat) ihre ganze
Energie darin stecken durchzusetzen dass keine Zuschläge fällig sind
und das ein reines NV-Angebot ist.
Grüße,
Steve
Wie waere es, den fernverkehr auf eine andere trasse zu legen? Dann
haette man etwas mehr planungsspielraum, weil weniger bestehende
bahnhoefe erreicht werden muessten.
> diese zu schaffen
> erfordert jedoch ebenso wie der Transrapid Milliardeninvestitionen.
Richtig. Vorteil einer rad-schiene-loesung ist jedoch, mit allen zuegen
alle trassen befahren zu koennen, falls eine stoerung auftritt, und so
zumindest einen teil der zuege auf gesamter laenge fahren zu lassen.
Wenn der MR irgendwo unterbrochen ist, muss man gleich 2x umsteigen :(
Klaus
> Ist ja auch kein Wunder. Wenn man nicht gerade bei der Die Bahn arbeitet
> ist es auf Dauer unerschwinglich, auf Nahverkehrsfahrten im Ruhrgebiet
> die Fernzüge zu nutzen.
Genauso wird es mit dem Metrorapid auch aussehen; schließlich soll er
einen saftigen Zuschlag zum VRR-Tarif kosten.
> Wenn es mal endlich einen vernünftigen und pünktlichen RE-Takt mit
> ausreichend Kapazitäten zwischen Dortmund und Köln gäbe, könnte die DB
> ohne Probleme jede Menge Neukunden gewinnen. Aber das ist auf der jetzigen
> total überlasteten Trasse nicht möglich, dafür müßte man weitere zwei
> Gleise durchgängig von Köln nach Dortmund bauen.
Ich denke, daß man mit einem weiteren Gleis schon recht viel erreichen
könnte, verbunden mit für 160 km/h geeignetem RE-Wagenmaterial. Zumindest
würde das die Überholungsprobleme auf ein Minimum reduzieren.
Und auch zwei weitere Gleise dürften für deutlich weniger Geld zu haben
sein als ein Metrorapid. Der Platzbedarf ist (etwa) derselbe, und die
Technik ist billiger.
> Leider ist das auch in
> dem Fall, das der Metrorapid nicht gebaut wird, weit und breit nicht in
> Sicht.
Das ist aber kein Naturgesetz, sondern ein Problem der Landespolitik,
wenn diese sich lieber ein 80 km langes Betondenkmal setzt, anstatt
einen sinnvollen Ausbau der Bahnstrecken zu betreiben.
... Martin
Allerdings sollte man in dem Fall, das der MR nicht gebaut wird, die
Bahnstrecke von Dortmund nach Köln (KBS 415) großzügig ausbauen, und wo
irgend möglich noch um weitere 2 Gleise erweitern. Wenn Platz für eine
MR-Trasse ist, muß doch auch alternativ Platz für weitere 2 Gleise auf
dieser Strecke sein?
> Und auch zwei weitere Gleise dürften für deutlich weniger Geld zu haben
> sein als ein Metrorapid. Der Platzbedarf ist (etwa) derselbe, und die
> Technik ist billiger.
Und sie müssen nicht durchgängig eingebaut sein, um Wirkung zu entfalten.
>Und, das Hauptproblem: Der MR ist viel zu teuer. Ich habe gerade heute
>noch in der Zeitung gelesen, das die erste Stufe des MR (von Dortmund Hbf
>nach Düsseldorf Hbf) 7,2 Mrd DM kosten wird. Beim Bund stehen für eine
>MR-Strecke nur 4,4 Mrd DM zur Verfügung, die EU tut vorraussichtlich noch
>mal 550 Mio DM dazu. Fehlen immer noch 2,25 Mrd DM,
Die Rechnung geht noch anders:
Aus der Vorstudie der DB: "Die Investitionskosten betragen real 7,2
Mrd DM. Bei dem unterstellten Mittelabfluss in der achtjährigen
Realisierungszeit muss aufgrund der Preissteigerung mit einem Volumen
von rd. 7,8 Mrd DM gerechnet werden."
Ausserdem gibt die Vorstudie eine Bandbreite für die Kostenprognose
von -10% (6.510 Mio DM) bzw. +30% (9.403 Mio. DM) an.
4,5 Milliarden gibt es vom Bund, der FOCUS berichtete am 16. Juli
2001, dass nach "Informationen aus Regierungskreisen" die Aufteilung
des Bundeszuschusses bereits beschlossene Sache sei: weniger als eine
Milliarde DM solle nach Bayern, der Rest nach Nordrhein-Westfalen
gehen.
Minister Schwanhold hatte bei der Deutschen Bank eine
Finanzierungs-Expertise in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse
ursprünglich am 12. April 2001 vorgestellt werden sollten. Wegen
angeblicher "neuer Fragestellungen" wurde eine erste Version dieses
Gutachtens wieder an die Bank zurückgewiesen. Aber auch der zweite
Präsentationstermin am 21. August 2001 ist mittlerweile geplatzt. Nun
ist plötzlich nicht mehr von ausländischen Investoren, sondern
EU-Fördermitteln in Höhe von 550 Mio. DM die Rede. Ausserdem kündigte
Minister Schwanhold an, dass NRW sich an der Finanzierung der
Metrorapid-Fahrzeuge beteiligen wolle - im klaren Widerspruch zum
Koalitionsvertrag, dort heisst es: "Das Land stellt keine investiven
Mittel für die Realisierung des Metrorapids zur Verfügung."
Zu den angeblichen EU-Mitteln die Rheinische Post vom 22.8.2001: "Auf
Nachfrage [..] hieß es gestern bei der zuständigen Kommission in
Brüssel, der Metrorapid sei nicht förderfähig, weil es sich um eine
Ausbau- und nicht um eine Neubaustrecke handle. Allerdings wollte die
Sprecherin von EU-Kommissarin Loyola de Palacio (Energie und
Transport) nicht ausschließen, dass durch eine Intervention des
Bundesverkehrsministers die derzeit ohnehin in Überarbeitung
befindlichen EU-Richtlinien entsprechend geändert werden könnten."
Insgesamt muss sich das Land also nach zusätzlichen 4 Milliarden
umsehen. Zwischenzeitlich hiess es auch mal, die Bahn wolle 1,5
Millarden für Fahrzeuge investieren.
Ich glaube auch, dass man jede Mark nur einmal ausgeben kann. Wenn
sich das Land in dieses finanzielle Abenteuer stürzt, wird an anderer
Stelle sicher eingespart. Durch den Metrorapid soll nach Aussagen der
Befürworter der ÖPNV insgesamt "auf eine neue Stufe" gehoben werden.
Man erhofft sich Wunderdinge beim Ausbau des Nahverkehrs in der Fläche
("Metrorapid-Zubringer"), wer das allerdings bezahlen soll, ist völlig
unklar. Und es macht auch keinen Sinn: wozu soll man etwa von
Gelsenkirchen nach Essen fahren, dort in den Metrorapid nach
Düsseldorf umsteigen, wenn man schon heute(!) schneller direkt fahren
kann?
Im übrigen haben wir das an Rhein und Ruhr schon mal erlebt: das
Stadtbahnsystem wurde seinerzeit mit erschreckend ähnlichen Argumenten
als Heilsbringer und "neues Rückgrat des Nahverkehrs" gefeiert. Man
hat ein Vielfaches der veranschlagten Summen für einen Bruchteil des
Projektes ausgegeben. Heute werden wieder Strassenbahnlinien gebaut
...
Georg Deppe
VCD Bochum Metrorapidseiten:
http://www.vcd-bochum.de/Metrorapid
Ach so, die Befuerwoerter duerfen den MR durchdruecken trotz von Gegner
genannten Nachteilen, und wenn's dann gebaut wird, dann muessen die Gegner
selber mithilfen die von ihnen genannten Nachteilen zu minimieren?
Und wenn's letzendlich dann doch deutlich wird das es verschwendetes Geld was,
dann sind die Leute wohl auch noch Schuld dran, was?
Man soll die MR-Bauer (die ja ihr Geld dran verdienen wollen auf Kosten des
Steuerzahlers) kontraktuell verantwortlich machen fuer allen Mehrkosten bzw.
Ueberschreitungen die anfallen (sowohl beim Bau als bei Versuchen es
attraktive zu machen und vermehr anfallenden Subventionsbedarf gegenueber der
"herkoemmlichen Rad/Schienenverkehr" Loseung), und wenn's kein Erfolg wird
evtl. gar den ganzen Kram auf ihren Kosten wieder abbrechen lassen, sodass die
Trasse doch noch fuer integriertes Nahverkehr benutzt werden kann.
Mal sehen ob diese Betriebe die Risiken dann noch so leicht einschaetzen...
--
Illya Vaes (iv...@hr.nl) "Do...or do not, there is no 'try'" - Yoda
Holland Railconsult BV, Integral Management of Railprocess Systems
Postbus 2855, 3500 GW Utrecht
Tel +31.30.2653273, Fax 2653385 Not speaking for anyone but myself
Man wollte doch in erster Linie eine Transrapidstrecke in Deutschland
bauen, um zu beweisen, das der TR im täglichen Betriebseinsatz taugt,
damit er sich besser ins Ausland verkaufen läßt.
Da mittlerweile in China eine Strecke in Bau ist, ist das doch gar nicht
mehr nötig, um jeden Preis eine Strecke in Deutschland zu bauen, die
nichts bezweckt. Warum investiert man die 4,5 Mrd DM des Bundes nicht
in sinnvollere Maßnahmen, z.B. den Ausbau der Schienenstrecken im Ruhr-
gebiet und zum Münchener Flughafen?
Reinhard
Viele Grüße aus dem Emsland
Marco Krings (Spelle)
--
meine Homepage: http://www.mkrings.de.vu
gefahrene Kilometer mit der Bahn im Juli: 1103 km
> [Transrapid]
> Wird der Transrapid zum Nah- oder Fernverkehr gehören?
Es soll eine Ergänzung zum bestehenden Nahverkehr im
Ruhrgebiet sein. Daher werden bei Vergleichen auch immer
die berüchtigten RE1(1) und nicht etwa die verschiedenen
IC(E)-Linien begutachtet...
Christian
--
"Engagement ist unsere Schiene" - Bahnhofsmission
> > Wird der Transrapid zum Nah- oder Fernverkehr gehören?
>
> Es soll eine Ergänzung zum bestehenden Nahverkehr im
> Ruhrgebiet sein. Daher werden bei Vergleichen auch immer
> die berüchtigten RE1(1) und nicht etwa die verschiedenen
> IC(E)-Linien begutachtet...
Gilt der VRR mit IC-Nutzung jetzt als Fernverkehrsverbund?
[Rhein/Ruhr]
> Wird der Transrapid zum Nah- oder Fernverkehr gehören?
Er wird als Nahverkehr definiert. Zum Verbundtarif soll allerdings ein
Zuschlag, IIRC in der Groessenordnung eines heutigen IC-Zuschlags,
erhoben werden.
... Martin
> Es soll eine Ergänzung zum bestehenden Nahverkehr im
> Ruhrgebiet sein. Daher werden bei Vergleichen auch immer
> die berüchtigten RE1(1) und nicht etwa die verschiedenen
> IC(E)-Linien begutachtet...
Verstehe ich gar nicht. Warum denn nicht?
--
ma...@thomas-reincke.de http://www.thomas-reincke.de
tho...@nsu-freund.de http://www.nsu-freund.de
Jan Peters schrieb:
>
> Nur wenn wir auch unser de.etc.bahn.bayern-nahverkehr bekommen ;-)
Show traffic, get group!
scnr
Knud
--
pgpID: 0xE95780FE
Meines Wissens nach ein IR-Zuschlag...
Steve
Das waere zu logisch... :-\
Die TR-Gesellschafter benehmen sich inzwischen als kleine Kinder "aber diese 6
Milliarden sind uns versprochen worden! Wehhhhh!".
>nichts bezweckt. Warum investiert man die 4,5 Mrd DM des Bundes nicht
>in sinnvollere Maßnahmen, z.B. den Ausbau der Schienenstrecken im Ruhr-
>gebiet und zum Münchener Flughafen?
Dann gibt's aber sehr viele Konkurrenten fuer die TR-Gesellschafter, also ist
es wahrscheinlich dass, selbst wenn der selbe Betrag ausgegeben wuerde, das
Geld ueber mehr Leute verteilt wird und man daher weniger Profit auf Kosten
des Steuerzahlers vorzeigen kann auf der Boerse um den eigenen Aktieneinnahmen
zu vergroessen...
Unser RE1 ist länger als eurer.
kns> Show traffic, get group!
3 % der debe-Artikel aus den letzten 90 Tagen enthielten die
Zeichenfolge NRW (536 von 17646).
Tendenz steigend. Show group, get traffic.
Gruß,
--Thorsten
Alternativ könnte man natürlich auch den aufmüpfigsten
RE1nprovinzlern eine Sommerfrische im Killfile verschaffen.
Thorsten Meinecke schrieb:
> 'kns>' := Knud Schlotfeld <sch...@phc.uni-kiel.de>
>
> Unser RE1 ist länger als eurer.
Ich habe schon RE 1 mit sechs Wagen gesehen. Ätsch! (und scnr)
>
> kns> Show traffic, get group!
>
> 3 % der debe-Artikel aus den letzten 90 Tagen enthielten die
> Zeichenfolge NRW (536 von 17646).
Ich bezog mich allerdings auf
"Nur wenn wir auch unser de.etc.bahn.bayern-nahverkehr bekommen ;-)"
(Jan Marco Funke)
>
> Tendenz steigend. Show group, get traffic.
>
Mach den Vorschlag doch mal in dang oder noch besser in daa
Knud
<g,d&rvvf>
--
pgpID: 0xE95780FE
> >
> > kns> Show traffic, get group!
> >
> > 3 % der debe-Artikel aus den letzten 90 Tagen enthielten die
> > Zeichenfolge NRW (536 von 17646).
>
> Ich bezog mich allerdings auf
> "Nur wenn wir auch unser de.etc.bahn.bayern-nahverkehr bekommen ;-)"
> (Jan Marco Funke)
>
Das habe ich nicht geschrieben, das war Jan Peters.
> > Ich bezog mich allerdings auf
> > "Nur wenn wir auch unser de.etc.bahn.bayern-nahverkehr bekommen ;-)"
> > (Jan Marco Funke)
> >
> Das habe ich nicht geschrieben, das war Jan Peters.
Das _würdest_ du wahrscheinlich auch nie schreiben, solange
deb.nrw-nahverkehr nicht eingerichtet worden ist.
;-))
Christian
--
Christian Blome
Email: christi...@gmx.de
Homepage: http://www.christianblome.de
> Ich bezog mich allerdings auf
> "Nur wenn wir auch unser de.etc.bahn.bayern-nahverkehr bekommen ;-)"
> (Jan Marco Funke)
fällt Bayern überhaupt unter die de.-Hierarchie?
>fällt Bayern überhaupt unter die de.-Hierarchie?
Nein. Für Freistaaten ist die free.*-Hierarchie geschaffen worden ;-)
Gruß
Andreas
--
Dass wir in den ostdeutschen Ländern so große Erfolge beim Wiederaufbau
erzielen konnten, ist dem Aufbauwillen der Menschen in Ostdeutschland
und der eindrucksvollen Solidarität unserer westdeutschen Bürgerinnen
und Bürger geschuldet. [Kurt Biedenkopf, 03.10.00]
> fällt Bayern überhaupt unter die de.-Hierarchie?
Ich dachet eimmer unter at.*
Viele Grüße
Marco Krings (Spelle)
--
meine Homepage: http://www.mkrings.de.vu
gefahrene Kilometer mit der Bahn im August: 872 km
Heee. Ok, ich geb mich geschlagen.
Ich wohne wohl naeher an Wien als Berlin.
TP
SCNR,
Jan Marco Funke
> Meint ihr das wirklich ernst mit der Gruppe?
Man kann das durchaus machen. Ich würde das aber nicht auf Nahverkehr
einschränken. Jedoch sollte das bitte nicht mehr in das laufende
Verfahren gepackt werden.
Robert Weemeyer, Berlin
> Edmund Lauterbach wrote:
>
> > Sind Gruppen mit regionalen Bezug innerhalb der de-Hierarchie
> > zulaessig? Muesstet ihr nicht vielmehr eine Verkehrs- bzw. ÖV-Gruppe
> > in einer regionalen Hierarchie aufmachen? Also nrw.verkehr analog zu
> > ka.verkehr, muc.verkehr, etc.?
>
> Um Gottes Willen, da werde ich doch tatsächlich ernst genommen. Ich hatte
> den Vorschlag bei der letzten Gruppenaufteilungsdiskussion mal versucht zu
> verfechten, mangels Mitstreitern und nach einer Erläuterung, dass das in
> dang(?) keine Chance habe, wieder aufgegeben.
"Keine Chance" würde ich nicht sagen. Der Vorschlag würde aber vermut-
lich eine Grundsatzdiskussion auslösen. Zwar hat es schon einmal eine
Gruppe de.soc.politik.deutschland gegeben, aber Gruppen für Teile
Deutschlands wären m. E. unter de.* eine Neuheit.
nrw.verkehr wäre eine Möglichkeit, aber meines Erachtens die schlech-
tere, zumal das Problem der Verbreitung einer solchen Gruppe besteht.
Es gibt bereits eine Hierarchie nrw.*, aber wer hat die schon auf sei-
nem Server?
Robert Weemeyer, Berlin