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Fahrzeugbreite auf Meterspur, (war Re: Combino vs. Variobahn)

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Ulf Kutzner

unread,
Aug 16, 2000, 3:00:00 AM8/16/00
to
Hans-Joachim Zierke wrote:

> Die breitesten Meterspurfahrzeuge dürften die Autotransportwagen der
> Rhätischen Bahn sein. Die sind immerhin deutlich breiter als ein ICE.

Sind die Gefährte bei der RhB freizügig einsetzbar?

Gruß, ULF

-> debe
--
________________________________________________________________________
Ulf Kutzner Backhaushohl 46 D-55128 Mainz
________________________________________________________________________

Gerhard Doelling

unread,
Aug 16, 2000, 3:00:00 AM8/16/00
to
"Ulf Kutzner" <kutz...@mail.uni-mainz.de> schrieb

> Hans-Joachim Zierke wrote:
>
> > Die breitesten Meterspurfahrzeuge dürften die Autotransportwagen der
> > Rhätischen Bahn sein. Die sind immerhin deutlich breiter als ein
ICE.
>
> Sind die Gefährte bei der RhB freizügig einsetzbar?

Nein.

Gruß, Gerhard


Joerg Hertzer

unread,
Aug 16, 2000, 3:00:00 AM8/16/00
to
In article <399A43...@mail.uni-mainz.de>,

Ulf Kutzner <kutz...@mail.uni-mainz.de> wrote:
>Hans-Joachim Zierke wrote:
>
>> Die breitesten Meterspurfahrzeuge dürften die Autotransportwagen der
>> Rhätischen Bahn sein. Die sind immerhin deutlich breiter als ein ICE.
>
>Sind die Gefährte bei der RhB freizügig einsetzbar?

Sind die breiter als uebliche Autotransportwagen fuer Normalspur?

Joerg

--
Dr.-Ing. Joerg Hertzer Phone: ++49-711-685-5734
Computing Center University of Stuttgart Fax: ++49-711-682357
Allmandring 30 A E-Mail: Her...@rus.uni-stuttgart.de
70550 Stuttgart, Germany

Michael Kauffmann

unread,
Aug 16, 2000, 3:00:00 AM8/16/00
to
Joerg Hertzer wrote:
> >Hans-Joachim Zierke wrote:
> >
> >> Die breitesten Meterspurfahrzeuge dürften die Autotransportwagen der
> >> Rhätischen Bahn sein. Die sind immerhin deutlich breiter als ein ICE.
>
> Sind die breiter als uebliche Autotransportwagen fuer Normalspur?

Übliche Autotransportwagen für Normalspur sind 26,4m lang und freizügig
einsetzbar. Ein ICE-Mittelwagen ist 26,4m lang und überbreit. Die
RhB-Autotransportwagen sind breiter als ein ICE. Folgerung: Sie sind viel
breiter als übliche Normalspurautotransportwagen.

Michael Kauffmann

Joerg Hertzer

unread,
Aug 16, 2000, 3:00:00 AM8/16/00
to
In article <399A9235...@koben.DE>,

Logisch ist das in sich richtig. Warum aber baut man Autotransportwagen
fuer die RhB breiter als solche fuer Normalspur? Sollen zwei Autos
nebeneinander passen?

Mit anderen Worten: Ich kann mir keine Motivation denken, die
Autotransportwagen der Rhätischen Bahn breiter als einen ICE zu bauen
und bezweifele deshalb Hans-Joachims Aussage.

Michael Kauffmann

unread,
Aug 16, 2000, 3:00:00 AM8/16/00
to
Joerg Hertzer wrote:

> Warum aber baut man Autotransportwagen fuer die RhB breiter als solche fuer
> Normalspur? Sollen zwei Autos nebeneinander passen?
>
> Mit anderen Worten: Ich kann mir keine Motivation denken, die
> Autotransportwagen der Rhätischen Bahn breiter als einen ICE zu bauen

Ich weiß nicht, ob sie stimmt, aber denken kann ich mir eine:
Wenn sie nur dazu dienen, alle auf Straßen zugelassenen Fahrzeuge durch
einen bestimmten Tunnel zu befördern.

Michael Kauffmann

Erich Hummel

unread,
Aug 16, 2000, 3:00:00 AM8/16/00
to
Hallo

Joerg Hertzer <rush...@zsdjh.rus.uni-stuttgart.de> schrieb in im Newsbeitrag:
> Logisch ist das in sich richtig. Warum aber baut man Autotransportwagen


> fuer die RhB breiter als solche fuer Normalspur? Sollen zwei Autos
> nebeneinander passen?

Nein, aber da der Verlad am Vereina nicht nur fuer Autos ist, muessen auch
2,50 m breite LKW's und Autobusse darauf Platz haben.


> Mit anderen Worten: Ich kann mir keine Motivation denken, die
> Autotransportwagen der Rhätischen Bahn breiter als einen ICE zu bauen

> und bezweifele deshalb Hans-Joachims Aussage.

siehe oben

Gruesse aus der Schweiz
Erich

PS: Die exakte Fahrzeugbreite betraegt bei den RhB-Autoverladewagen
3070mm, beim ICE sind's 3020mm.


Hans-Joachim Zierke

unread,
Aug 16, 2000, 3:00:00 AM8/16/00
to

Michael Kauffmann schrieb:


> Übliche Autotransportwagen für Normalspur sind 26,4m lang und freizügig
> einsetzbar. Ein ICE-Mittelwagen ist 26,4m lang und überbreit. Die
> RhB-Autotransportwagen sind breiter als ein ICE. Folgerung: Sie sind viel
> breiter als übliche Normalspurautotransportwagen.

Das ergibt sich nicht notwendigerweise, weil übliche
Normalspurautotransportwagen vermutlich einen größeren
Drehgestellmittenabstand haben als 9500 mm.

Die ICE 3 sind 2,95 breit, die ICE-T 2,85. Die offenen Wagen der RhB sind
2,99, die geschlossenen 3,07.

Die alten ICE kommen aber auf eine ähnliche Breite.


hajo


--
2.1. Required Header lines
2.1.1. From
The "From" line contains the electronic mailing address of the person who
sent the message, in the Internet syntax. (RFC 1036)


Hans-Joachim Zierke

unread,
Aug 16, 2000, 3:00:00 AM8/16/00
to

Ulf Kutzner schrieb:


> Sind die Gefährte bei der RhB freizügig einsetzbar?

Nein. Übrigens dürfen auch die Vereina-Loks auf vielen Strecken wegen zu
hoher Achslast nicht fahren.

Hans-Joachim Zierke

unread,
Aug 16, 2000, 3:00:00 AM8/16/00
to

Joerg Hertzer schrieb:


> Mit anderen Worten: Ich kann mir keine Motivation denken, die
> Autotransportwagen der Rhätischen Bahn breiter als einen ICE zu bauen
> und bezweifele deshalb Hans-Joachims Aussage.

Da hilft nur eines: Einen mindestens 3,07 langen Meterstab mitnehmen und
hinfahren.

h.

Jan Kajzar

unread,
Aug 17, 2000, 2:55:02 AM8/17/00
to
Joerg Hertzer schrieb:

> Warum aber baut man Autotransportwagen
> fuer die RhB breiter als solche fuer Normalspur?

Hallo Joerg,

die Autoverladung am Vereina ist als wintersichere Verbindung vom Prättigau ins
Engadin gedacht und ersetzt in der kalten Jahreszeit komplett die
Flüelenpassstraße, d.h. es müssen auch LKWs und Busse befördert werden können. So
eine Autoverladung gibt es auf Meterspur schon seit 1982 am Furkabasistunnel.
Auch hier die selbe Motivation: Schaffung einer wintersicheren Verbindung und
zwar zwischen dem Wallis und Uri.
Die verwendeten Wagen sind zwar überbreit, was natürlich im Lichtraumprofil
berücksichtigt werden muß, dennoch ist es nur knapp eine Hand breit gegenüber
einem Regelspurfahrzeug. Ich habe aus meinen Unterlagen mal die Maße rausgesucht.
Die FO-Wagen sind 20,9m lang, 2,94m breit, und 4,5m hoch, von den RhB-Fahrzeugen
habe ich die genauen Abmaße nicht im Kopf liegen aber in der Breite so etwas über
3m. Der ICE3 ist etwas schmaler 2,95m, der -T noch etwas weniger so 2,85m, weil
der sich ja auch noch neigt. Auffallend ist der Unterschied natürlich zur bei den
Schmalspurbahnen der Schweiz üblichen Breite von 2,65m.
Wegen diesen Maßüberschreitungen sind diese Wagen natürlich nicht frei
einsetzbar, was ja auch gar nicht erforderlich ist. Diese Züge haben einzig und
allein die Aufgabe, KFZs (auch Fahrräder, Motorräder im Steuerwagen) mindestens
im Halbstundentakt vom einen Ende des Tunnels bis zum anderen zu bringen. LKWs
und Busse stehen nur auf den Rampenwagen ohne Schutzdach.
Übrigens ist die Strecke auf der FO von Realp bis Andermatt inzwischen im Profil
angepaßt worden, so daß im Winter die Autozüge bis an eine neuerrichtete Rampe in
Andermatt verkehren können. Ebenfalls angepaßt wurde die Strecke der RhB von
Klosters bis Landquart, damit die Vereinawagen in der Werkstatt in Landquart
gewartet werden können. Dafür müssen allerdings vorher am Verladebahnhof in
Selfranga mit einem extra errichteten Portalkran die Schutzdächer der
Verladewagen abgebaut werden. Besonders viel Aufwand war das bis Küblis
(mindestens aber Schiers) bestimmt nicht, denn bis hier war schon AFAIK Transport
von Regelspurwagen auf Rollwagen möglich. Ich selber habe letzte Woche überführte
Vereinawagen in Landquart gesehen.

Schöne Grüße

Jan Kajzar

-------------------------------------------------------------------
DaimlerChrysler Rail Systems (Signal) GmbH
Braunschweig
kaj...@adtranzsig.de

Jan Kajzar

unread,
Aug 17, 2000, 3:00:00 AM8/17/00
to
Hans-Joachim Zierke schrieb:

> > Übliche Autotransportwagen für Normalspur sind 26,4m lang und freizügig
> > einsetzbar. Ein ICE-Mittelwagen ist 26,4m lang und überbreit. Die
> > RhB-Autotransportwagen sind breiter als ein ICE. Folgerung: Sie sind viel
> > breiter als übliche Normalspurautotransportwagen.
>
> Das ergibt sich nicht notwendigerweise, weil übliche
> Normalspurautotransportwagen vermutlich einen größeren
> Drehgestellmittenabstand haben als 9500 mm.

Hallo Hans-Joachim,

habe ich da was nicht richtig verstanden oder was hat der Drehgestellmittenabstand
mit der Fahrzeugbreite zu tun? So aus dem Hut fällt mir nur ein Zusammenhang mit
dem Überhang im Inneren einer Kurve ein. Klär doch mal einen unwissenden
E-Techniker auf, dem technische Mechanik ein Ekel und dessen natürlicher Feind der
Maschbauer ist. :-)))

Jan Kajzar

unread,
Aug 17, 2000, 3:00:00 AM8/17/00
to
Hans-Joachim Zierke schrieb:

> Ulf Kutzner schrieb:
>
> > Sind die Gefährte bei der RhB freizügig einsetzbar?
>
> Nein. Übrigens dürfen auch die Vereina-Loks auf vielen Strecken wegen zu
> hoher Achslast nicht fahren.

Hallo Hans-Joachim,

die Vereinawagen müssen auch gar nicht freizügig einsetzbar sein, sie sind ja nur
für den Tunnel angeschafft worden (Rest siehe meine anderes Posting). Für den auf
den anderen Strecken vorkommenden Autotransport gibt's teilweise neue teilweise aus
alten Fahrgestellen von Personenwagen umgebaute Flachwagen, die z.B. an die
Albulaschnellzüge angehängt werden. Im Winter gibt's auch gelegentlich einen
"behelfsmäßigen" Autoverlad an der Albula, durch den Vereinatunnel dürfte der aber
an Bedeutung verloren haben.

Die Ge 4/4 III 640 ff., die Du wahrscheinlich meinst, haben zwar eine etwas höhere
Achslast als die anderen Loks der RhB, sind aber mittlerweile wohl bis auf die
Stecke im Engadin Bever - Scoul auf dem ganzen Netz eingesetzt. Normalerweise
müßten die da aber auch fahren können, da schon vor vielen Jahren begonnen wurde
das komplette Stammnetz für höhere Achslasten zu ertüchtigen. Außer auf dem
genannten Abschnitt habe ich letzte Woche Ge 4/4 III auf allen Stammnetzstrecken
gesehen. Da fällt mir ein, daß zur Bauzeit des Vereinatunnels auch Ge 4/4 III im
Engadin vor Bauzügen verkehrt sind.

Michael Kauffmann

unread,
Aug 17, 2000, 3:00:00 AM8/17/00
to
Jan Kajzar wrote:
> Hans-Joachim Zierke schrieb:

>
> > > RhB-Autotransportwagen sind breiter als ein ICE. Folgerung: Sie sind viel
> > > breiter als übliche Normalspurautotransportwagen.
> >
> > Das ergibt sich nicht notwendigerweise, weil übliche
> > Normalspurautotransportwagen vermutlich einen größeren
> > Drehgestellmittenabstand haben als 9500 mm.

> habe ich da was nicht richtig verstanden oder was hat der

> Drehgestellmittenabstand mit der Fahrzeugbreite zu tun? So aus dem Hut fällt
> mir nur ein Zusammenhang mit dem Überhang im Inneren einer Kurve ein.

Daraus würde ich ableiten, daß die normalspurigen Wagen noch schmaler sein
müssen.

> Klär doch mal einen unwissenden E-Techniker auf,

Und einen unwissenden Geometer.

Michael Kauffmann

Joerg Hertzer

unread,
Aug 17, 2000, 3:00:00 AM8/17/00
to
In article <8nebp8$156$1...@bw107zhb.bluewin.ch>,

Erich Hummel <ehu...@gmx.net> wrote:
>Joerg Hertzer <rush...@zsdjh.rus.uni-stuttgart.de> schrieb in im Newsbeitrag:

>Nein, aber da der Verlad am Vereina nicht nur fuer Autos ist, muessen auch


>2,50 m breite LKW's und Autobusse darauf Platz haben.

...


>PS: Die exakte Fahrzeugbreite betraegt bei den RhB-Autoverladewagen
>3070mm, beim ICE sind's 3020mm.

Macht (3070 - 2500) / 2 = 285 mm Mehrbreite je Fahrzeugseite des Wagens
gegen die Ladung.

Ist das noetig ? Wie macht das die DB im Westerlandverkehr? (LKWs auf
Plattformwagen sah ich dort schon).

Michael Kauffmann

unread,
Aug 17, 2000, 3:00:00 AM8/17/00
to
Joerg Hertzer wrote:
> Erich Hummel <ehu...@gmx.net> wrote:

> >PS: Die exakte Fahrzeugbreite betraegt bei den RhB-Autoverladewagen 3070mm,

> 285 mm Mehrbreite je Fahrzeugseite des Wagens gegen die Ladung.
>
> Ist das noetig ? Wie macht das die DB im Westerlandverkehr?

Auf den Wagen steht "Nur für Westerlandverkehr". Erstrecken sich wohl auch
in eine Richtung zu weit. Dort gibt es auch keine Tunnel.

Michael Kauffmann

Erik Pfleger

unread,
Aug 17, 2000, 3:00:00 AM8/17/00
to
Hallo,

Joerg Hertzer wrote:
> Macht (3070 - 2500) / 2 = 285 mm Mehrbreite je Fahrzeugseite des Wagens


> gegen die Ladung.
>
> Ist das noetig ?

Eigentlich schon, wenn man bedenkt, dass begleiteter Autotransport
abgewickelt wird (also die Autofahrer bleiben in ihren Autos sitzen),
und die Leute im Falle eines Unfalls sicher aus dem Auto raus kommen
sollen (wenn da mal 285 mm ausreichen!).

Gruss
Erik

--
E-Mail: pfl...@ime.rwth-aachen.de

Roman

unread,
Aug 17, 2000, 3:00:00 AM8/17/00
to
> Die Ge 4/4 III 640 ff., die Du wahrscheinlich meinst, haben zwar eine etwas höhere
> Achslast als die anderen Loks der RhB, sind aber mittlerweile wohl bis auf die
> Stecke im Engadin Bever - Scoul auf dem ganzen Netz eingesetzt. Normalerweise
> müßten die da aber auch fahren können, da schon vor vielen Jahren begonnen wurde
> das komplette Stammnetz für höhere Achslasten zu ertüchtigen. Außer auf dem
> genannten Abschnitt habe ich letzte Woche Ge 4/4 III auf allen Stammnetzstrecken
> gesehen. Da fällt mir ein, daß zur Bauzeit des Vereinatunnels auch Ge 4/4 III im
> Engadin vor Bauzügen verkehrt sind.

Also meines Wissens nach dürfen die Ge 4/4 III am gesammten Stammnetz incl. Bever Scuol
verkehren. Nach Arosa hinauf dürfen sie nicht. Es gibt, so viel ich weiß, wegen der
höheren Achslast spezielle Langsamfahrstellen, die nur für Züge gelten die mit einer
BoBo 3 bespannt sind.

Roman


Hans-Joachim Zierke

unread,
Aug 17, 2000, 3:00:00 AM8/17/00
to

Jan Kajzar schrieb:


> habe ich da was nicht richtig verstanden oder was hat der Drehgestellmittenabstand
> mit der Fahrzeugbreite zu tun? So aus dem Hut fällt mir nur ein Zusammenhang mit

> dem Überhang im Inneren einer Kurve ein. Klär doch mal einen unwissenden
> E-Techniker auf, dem technische Mechanik ein Ekel und dessen natürlicher Feind der
> Maschbauer ist. :-)))

Ich habe mal Politologie und ein bißchen Verkehrsplanung studiert... Ich
kann also gar kein natürlicher Feind sein. Wie sagte doch mal Uli Albrecht,
einer unserer Profs und damals unser Oberfriedensforscher: "Beim
Schlachtruf: 'Wer fürchtet sich vor'm Integral?' rennen alle Politologen
schreiend davon."


Das UIC-Lichtraumprofil ist statisch deutlich breiter als ein UIC-Wagen.
Der Lichtraum muß dynamisch eingehalten werden, also auch bei
Wankbewegungen in der Federung und vor allem auch in Kurven. Je größer der
Drehgestellmittenabstand, desto weiter läuft der Waggon in die Kurvenmitte
hinein.

Wenn Du ein symmetrisches Vierschienengleis bautest, und einen
UIC-Autotransportwaggon und einen breiteren RHB-Autotransportwaggon durch
den gleichen Tunnel fahren ließest, könnte es daher sein (könnte, ich kenne
die Maße der UIC-Autotransporter nicht), daß beide das gleiche
Lichtraumprofil einhielten.

Deshalb muß ein ICE3 2,95m breit sein, und ein ICE1 als fahrplanmäßige
Lademaßüberschreitung verkehren, während der 646 als reguläres UIC-Fahrzeug
volle 3 m breit ist.

hajo

Hans-Joachim Zierke

unread,
Aug 17, 2000, 3:00:00 AM8/17/00
to

Jan Kajzar schrieb:


> Die Ge 4/4 III 640 ff., die Du wahrscheinlich meinst, haben zwar eine etwas höhere
> Achslast als die anderen Loks der RhB, sind aber mittlerweile wohl bis auf die
> Stecke im Engadin Bever - Scoul auf dem ganzen Netz eingesetzt. Normalerweise
> müßten die da aber auch fahren können, da schon vor vielen Jahren begonnen wurde
> das komplette Stammnetz für höhere Achslasten zu ertüchtigen. Außer auf dem
> genannten Abschnitt habe ich letzte Woche Ge 4/4 III auf allen Stammnetzstrecken
> gesehen. Da fällt mir ein, daß zur Bauzeit des Vereinatunnels auch Ge 4/4 III im
> Engadin vor Bauzügen verkehrt sind.

Mein Kenntnisstand war gewesen, daß die 4/4 III zu schwer für Bernina und
Arosa sind.

... sind ja auch ziemliche Kraftzwerge ...


Ich lasse mich aber gern berichtigen. Während man von neuen Loks immer
gleich liest, hat die allmähliche Ertüchtigung einer Infrastruktur ja wenig
Nachrichtenwert.

Jens-Peter Dehne

unread,
Aug 17, 2000, 3:00:00 AM8/17/00
to
Hans-Joachim Zierke wrote:

> Mein Kenntnisstand war gewesen, daß die 4/4 III zu schwer für Bernina und Arosa sind.

Kann ich bestätigen. Um für Arosa genügend Ge 4/4 II bereitstellen zu können, wurden 3
neue Ge 4/4 III bestellt.

jpd


Markus Reiter

unread,
Aug 17, 2000, 3:00:00 AM8/17/00
to

Hans-Joachim Zierke schrieb:


>
>
> Mein Kenntnisstand war gewesen, daß die 4/4 III zu schwer für Bernina und
> Arosa sind.

Hallo,

Bernina ist keine Einschränkung, weil sich die Ge 4/4 III unter
Gleichstromoberleitung auch etwas unwohl fühlen dürften ...
Umbau der Berninastrecke auf Wechselstrom ist bisher auch nicht
vorgesehen.

Markus

Hans-Joachim Zierke

unread,
Aug 17, 2000, 3:00:00 AM8/17/00
to

Jens-Peter Dehne schrieb:


> Kann ich bestätigen. Um für Arosa genügend Ge 4/4 II bereitstellen zu können, wurden 3
> neue Ge 4/4 III bestellt.

Wer baut die Dinger eigentlich, seit es SLM nicht mehr gibt?

Ulf Kutzner

unread,
Aug 17, 2000, 3:00:00 AM8/17/00
to
Hans-Joachim Zierke wrote:

> Das UIC-Lichtraumprofil ist statisch deutlich breiter als ein UIC-Wagen.
> Der Lichtraum muß dynamisch eingehalten werden, also auch bei
> Wankbewegungen in der Federung und vor allem auch in Kurven. Je größer der
> Drehgestellmittenabstand, desto weiter läuft der Waggon in die Kurvenmitte
> hinein.

Je kleiner er ist, desto mehr hängen die Wagenenden aus der Kurve.

> Wenn Du ein symmetrisches Vierschienengleis bautest, und einen
> UIC-Autotransportwaggon und einen breiteren RHB-Autotransportwaggon durch
> den gleichen Tunnel fahren ließest, könnte es daher sein (könnte, ich kenne
> die Maße der UIC-Autotransporter nicht), daß beide das gleiche
> Lichtraumprofil einhielten.

Wobei üblicherweise Schmalspurbahnen engere Kurvenradien nutzen; ob das
auch für die Einsatzstrecke der Autotransportwagen gilt, ist eine andere
Frage.

Gruß, ULF

Hans-Joachim Zierke

unread,
Aug 17, 2000, 3:00:00 AM8/17/00
to

Ulf Kutzner schrieb:


> Hans-Joachim Zierke wrote:
> > Je größer der
> > Drehgestellmittenabstand, desto weiter läuft der Waggon in die Kurvenmitte
> > hinein.
>
> Je kleiner er ist, desto mehr hängen die Wagenenden aus der Kurve.

Diese _Drehgestell_waggons sind so 14 bis 15 Meter lang, und der
Drehgestellmittenabstand liegt bei 10.

Wolfgang Preiser

unread,
Aug 17, 2000, 7:20:45 PM8/17/00
to

Hans-Joachim Zierke schrieb:


>
> einer unserer Profs und damals unser Oberfriedensforscher: "Beim
> Schlachtruf: 'Wer fürchtet sich vor'm Integral?' rennen alle Politologen
> schreiend davon."

Und alle BOB-Geschädigten.

Wolfgang

Michael Kauffmann

unread,
Aug 18, 2000, 2:22:14 AM8/18/00
to
Ulf Kutzner wrote:
> Hans-Joachim Zierke wrote:
>
> > Je größer der Drehgestellmittenabstand, desto weiter läuft der Waggon in
> > die Kurvenmitte hinein.
>
> Je kleiner er ist, desto mehr hängen die Wagenenden aus der Kurve.

Du meinst wohl bei gegebener Wagenlänge.
Ich denke eher, der Überhang ist ziemlich ähnlich.

Michael Kauffmann

Jan Kajzar

unread,
Aug 18, 2000, 2:17:50 AM8/18/00
to
Hans-Joachim Zierke schrieb:

> Ich habe mal Politologie und ein bißchen Verkehrsplanung studiert

Hallo Hans-Joachim,

da bin ich aber beruhigt, beinahe hätte ich gesagt, mit Politologen/Verkehrsplanern
verhält es sich ähnlich, aber das lassen wir jetzt mal...:-)))

> "Beim Schlachtruf: 'Wer fürchtet sich vor'm Integral?' rennen alle Politologen
> schreiend davon."

Der ist gut!

> Das UIC-Lichtraumprofil ...

A ja, bescheid. Vielen Dank für die Erklärung. Klarerweise müssen die dynamischen
Bewegungen der Wagenkästen auch berücksichtigt werden.

Schöne Grüße

Jan

Jan Kajzar

unread,
Aug 18, 2000, 2:25:29 AM8/18/00
to
Hallo Roman!

Roman schrieb:

> Also meines Wissens nach dürfen die Ge 4/4 III am gesammten Stammnetz incl. Bever Scuol
> verkehren.

Das hätte ich mir auch nicht anders vorstellen können. Wie ich bereits schrieb habe ich ja
selbst schon BoBo3 im Engadin gesehen.

> Nach Arosa hinauf dürfen sie nicht.

Das hatte ich vermutet. Die Strecke ist ja schon seit 97 vom Stromsystem her Stammnetz,
aber ansonsten ist sie denk ich mir immer noch ChA.

> Es gibt, so viel ich weiß, wegen der höheren Achslast spezielle Langsamfahrstellen, die
> nur für Züge gelten die mit einer
> BoBo 3 bespannt sind.

Vielen Dank für die Info. Klingt irgendwie einleuchtend, bei höherer Achslast sind ja auch
die dynamischen Belastungen des Oberbaus höher.

Michael Kauffmann

unread,
Aug 18, 2000, 2:36:38 AM8/18/00
to
Jan Kajzar wrote:
> Hans-Joachim Zierke schrieb:

> > Das UIC-Lichtraumprofil ...


>
> Klarerweise müssen die dynamischen
> Bewegungen der Wagenkästen auch berücksichtigt werden.

Die schon, aber die sind hier nicht ausschlaggebend. Sondern die Stellung
der Wagen in Gleisbögen, auch wenn sie stillstehen. Und da müssen auch
nicht zwangsläufig lange Wagen schmaler werden. Man könnte auch
vorschreiben, daß im Bogen das Profil ausreichend für Wagen mit z.B. 20m
Drehzapfenabstand erweiter werden muß.

Michael Kauffmann

Jan Kajzar

unread,
Aug 18, 2000, 2:42:21 AM8/18/00
to
Jens-Peter Dehne schrieb:

> Hans-Joachim Zierke wrote:
>
> > Mein Kenntnisstand war gewesen, daß die 4/4 III zu schwer für Bernina und Arosa sind.
>

> Kann ich bestätigen. Um für Arosa genügend Ge 4/4 II bereitstellen zu können, wurden 3
> neue Ge 4/4 III bestellt.

Hallo Jens-Peter,

nicht nur weil die Umelektrifizierung von ChA vorgezogen wurde, sondern auch weil Vereina
überpünktlich fertig wurde und wegen steigendem Verkehrsaufkommen eh wieder mal Lokmangel
bei der RhB war. Ursprünglich sollten ja bereits die letzten 3 der ersten Serie bei
Fertigstellung von Vereina vom eigentlichen Stammnetz abgezogen werden und einseitig mit
automatischer Kupplung versehen werden, was wohl letzten Endes zu unflexibel war (jetzt
fungieren die Rampenwagen als Zwischenwagen).
Für ChA sind - ich glaube 4 - 4/4 II fest gebunden, da die einige kleine Modifizierungen
über sich ergehen lassen mußten z.B. Ausbau der Schlingerdämpfer.

Ulf Kutzner

unread,
Aug 18, 2000, 3:00:00 AM8/18/00
to
Michael Kauffmann wrote:

> > > Je größer der Drehgestellmittenabstand, desto weiter läuft der Waggon in
> > > die Kurvenmitte hinein.
> >
> > Je kleiner er ist, desto mehr hängen die Wagenenden aus der Kurve.
>
> Du meinst wohl bei gegebener Wagenlänge.

Ja sicher; das hatten wir aber schon unter 'Talgo'.

> Ich denke eher, der Überhang ist ziemlich ähnlich.

Gruß, ULF

Hans-Joachim Zierke

unread,
Aug 18, 2000, 3:00:00 AM8/18/00
to

Stefan Dringenberg schrieb:

> Die drei im letzten Jahr abgelieferten Loks 650-652 tragen Fabrikschilder von
> Adtranz.

Mit solch winzigen Aufträgen gibt sich _Adtranz_ ab?

Na gut, sie war ja schon fertig konstruiert...

Hans Pesserl

unread,
Aug 19, 2000, 3:00:00 AM8/19/00
to
Hallo,

Ulf Kutzner schrieb:

[drehzapfenabstand]

>Je kleiner er ist, desto mehr hängen die Wagenenden aus der Kurve.

Haengt von der LüP ab, und wie die wagenenden aussehen...

Liebe gruesse

Hans


Jan Kajzar

unread,
Aug 21, 2000, 1:52:26 AM8/21/00
to
Hallo Stefan!

Stefan Dringenberg schrieb:

> Ganz im Gegentum. Die Loks dürfen maximal zwei Tage auf der Strecke verkehren,
> um dann mehrere Tage auf anderen Linien Dienst zu tun. Dies angeblich wegen des
> hohen Verschleiss der Maschinen auf der ChA.

Das ist sehr interessant. Du sitzt ja viel näher an der Quelle als ich. Interessant ist aber
schon wie das, was ich gelesen habe, Deiner Meldung widersprechen würde. Danach müßten ja
alle zwei Tage die Modifikationen rückgebaut werden. Vielleicht hat sich jetzt auch die
Verfahrensweise der RhB geändert. Ist ja im Prinzip egal wie, Hauptsache die Züge fahren.

Jan Kajzar

unread,
Aug 21, 2000, 2:06:55 AM8/21/00
to
Hallo Hans-Joachim!

Hans-Joachim Zierke schrieb:

> Diese _Drehgestell_waggons sind so 14 bis 15 Meter lang, und der
> Drehgestellmittenabstand liegt bei 10.

Diese Länge erschien mir ein bißchen kurz, denn 14-15m sind schon normale 4achsige
Flachwagen bei der RhB lang, allerdings nicht so breit, wie die Vereinawagen. So
habe ich die Längen nochmal rausgesucht. Die 4achsigen überdachten Transportwagen
sind um 21m lang. Die Rampenwagen ohne Dach bestehen aus zwei etwa 14m langen starr
verbundenen 4achsigen Hälften mit je zwei Drehgestellen, also insgesamt 4
Drehgestellen je Rampenwagen. Wie ich schon mal schrieb haben die FO-Wagen ganz
ähnliche Abmaße, allerdings sind hier die Rampenwagen baugleich mit den
Transportwagen.

Schöne Grüße

Jan Kajzar

Hans-Joachim Zierke

unread,
Aug 21, 2000, 3:00:00 AM8/21/00
to

Jan Kajzar schrieb:

> Diese Länge erschien mir ein bißchen kurz, denn 14-15m sind schon normale 4achsige
> Flachwagen bei der RhB lang, allerdings nicht so breit, wie die Vereinawagen. So
> habe ich die Längen nochmal rausgesucht. Die 4achsigen überdachten Transportwagen
> sind um 21m lang.

Dieses Maß konnte ich ohne Lupe der Zeichnung nicht entnehmen. Dann müßte
das Lichtraumprofil von Vereina eher größer sein UIC.


> Die Rampenwagen ohne Dach bestehen aus zwei etwa 14m langen starr
> verbundenen 4achsigen Hälften mit je zwei Drehgestellen, also insgesamt 4
> Drehgestellen je Rampenwagen.

Diese Maße konnte ich entziffern. Auch wenn das eine betriebliche Einheit
ist, technisch sind das 14m lange Wagen, sonst bestehen ICE aus einem
Waggon... ;-)

Roland Smiderkal

unread,
Aug 21, 2000, 3:00:00 AM8/21/00
to
Roman schrieb:

>Also meines Wissens nach dürfen die Ge 4/4 III am gesammten Stammnetz incl. Bever Scuol

>verkehren. Nach Arosa hinauf dürfen sie nicht. Es gibt, so viel ich weiß, wegen der


>höheren Achslast spezielle Langsamfahrstellen, die nur für Züge gelten die mit einer
>BoBo 3 bespannt sind.

Sind diese Langsamfahrstellen streckenseitig besonders gekennzeichnet?

Roland Smiderkal

Jan Kajzar

unread,
Aug 22, 2000, 2:20:46 AM8/22/00
to
Hallo Stefan!

Stefan Dringenberg schrieb:

> >Das ist sehr interessant. Du sitzt ja viel näher an der Quelle als ich.
>
> Nicht unbedingt ;)

Zumindestens was die Kilometerzahl Braunschweig - RhB-Land bzw., die Bahnfahrzeit dahin
betrifft.:-)

> Ich habe mich darüber im letzten November mit einem Menschen in der HW Landquart
> unterhalten. Nach seiner Auskunft ist eine gewissen Anzahl von BoBo II umgebaut
> worden.

So steht's auch in meinen Quellen, werde ich noch mal nachforschen.

> Ich versuche mal rauszukriegen, welche das sind.

Das wäre ja echt toll, obwohl ich kein so ein Loknummernfetischist bin :-)

> Da die Loks in diesem
> Zustand auch auf dem Stammnetz verkehren, hat der Ausbau der Schlingerdämpfer
> wohl einigen Unmut bei den Lokführern hervorgerufen.

Das kann ich irgendwie nachvollziehen.

> In punkto der zwei Tage Laufzeit auf der ChA gibt es übrigens ein interessantes
> Verhalten bei der RhB: Jeder weiss und bestätigt es, auch die Lokdienste zeigen
> den Wechsel. Dagegen hat der Pressedienst bisher auch auf mehrfache Anfrage
> _jegliche_ Existenz von Problemen auf der ChA verneint.

Die Lokumlaufpläne werden ja auch auf einigen Bahnhöfen z.B. Filisur öffentlich ausgehängt. Da
wäre es bestimmt auch mal interessant, die ChA Umläufe zu verfolgen. Dazu müßte man sich im
nächsten Urlaub mal wieder im Grischuna einquartieren.

> Ich werde nochmal eine Quelle zu dem Thema anzapfen und nach genaueren Infos
> fragen.

Das wäre toll, so was quasi aus erster Hand zu erfahren. Aber wenn's nicht klappt ist auch
nicht schlimm.

Schöne Grüße in die Schweiz

Jan Kajzar

unread,
Aug 22, 2000, 2:41:31 AM8/22/00
to
Hallo Hans-Joachim
!
Hans-Joachim Zierke schrieb:

> Dieses Maß konnte ich ohne Lupe der Zeichnung nicht entnehmen. Dann müßte
> das Lichtraumprofil von Vereina eher größer sein UIC.

Hört sich jetzt komisch an. Normalerweise sammle ich eigentlich fast alles zum Thema RhB
aber (grübel, grübel...) Zeichnungen von den Vereinawagen habe ich noch nicht. Wo hast
Du die denn her bzw. in welcher Zeitschrift waren drin? Es erscheint wohl endlich im
August der 4. Band des RhB-Buches aus dem Schweers + Wall - Verlag. Da sind die dann aol
äh drin.
Das Lichtraumprofil ist bestimmt etwas größer. Lese ich nochmal nach.

> Diese Maße konnte ich entziffern. Auch wenn das eine betriebliche Einheit
> ist, technisch sind das 14m lange Wagen, sonst bestehen ICE aus einem
> Waggon... ;-)

Wie jetzte, der ICE1 besteht aus den beiden Triebköpfen und einem zwölfteiligen
Mittelwagen?. :-)

Schöne Grüße

Jan

Hans-Joachim Zierke

unread,
Aug 22, 2000, 3:00:00 AM8/22/00
to

Jan Kajzar schrieb:


> Hört sich jetzt komisch an. Normalerweise sammle ich eigentlich fast alles zum Thema RhB
> aber (grübel, grübel...) Zeichnungen von den Vereinawagen habe ich noch nicht. Wo hast
> Du die denn her bzw. in welcher Zeitschrift waren drin?

ERI 11/99 Mannes/Furgler/Wiegratz "Die neuen Autotransportzüge der
Rhätischen Bahn für den Vereinatunnel" Man hofft ja, daß sich diese
Personen mit der RhB auskennen.

Ich meine, da "19650" zu lesen für den gedeckten Wagen, habe aber keine
Lupe zur Hand (anscheinend dxf-Import in's Desktop-Publishing-Programm, der
Layouter hatte wahrscheinlich kein CAD-Programm zum Vergrößern der Maße zur
Verfügung).


> Wie jetzte, der ICE1 besteht aus den beiden Triebköpfen und einem zwölfteiligen
> Mittelwagen?. :-)

Nach dieser Logik, ja, klar! ;-)

tobias b koehler

unread,
Aug 23, 2000, 3:00:00 AM8/23/00
to
On 16 Aug 2000 14:07:02 GMT, Joerg Hertzer
<rush...@zsdjh.rus.uni-stuttgart.de> wrote in de.etc.bahn.eisenbahn:

> Logisch ist das in sich richtig. Warum aber baut man Autotransportwagen
> fuer die RhB breiter als solche fuer Normalspur? Sollen zwei Autos
> nebeneinander passen?

Nein, aber es gibt auch busse, die 2,55 m breit sind und aus denen im
notfall noch jemand seitlich rauskoennen muss, wenn sie im tunnel brennen.
Ich unterstelle mal, die Vereina-wagen sind gemeint und nicht die normalen
flachwagen, auf denen die RhB anderswo autos transportiert.

--
tobias benjamin köhler _______________ t...@rcs.urz.tu-dresden.de
__________ ___________<__ ______________ ______________
,-''0=========||0============0||0============0||=======0======|
`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'
the ICE/ICT pages - http://mercurio.iet.unipi.it/ice/

Claus Eberhard

unread,
Aug 27, 2000, 10:44:51 PM8/27/00
to
s...@rail-info.ch (Stefan Dringenberg) wrote:
>Jan Kajzar <kaj...@adtranzsig.de> schrieb:

>>Es erscheint wohl endlich im
>>August der 4. Band des RhB-Buches aus dem Schweers + Wall - Verlag.
>Ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen. In Sachen Lieferterminen gibt
>es ziemlich interessante Auslegungen des Begriffs "Zeit" bei S+W ;)


Gilt das auch fuer den lange angekuendigten "Bahnatlas Deutschland"??
(bin z.Zt. nicht im Lande zum selber-Nachschauen)


MfG Claus Eberhard

--
_____________________________________________________________
NewsGroups Suchen, lesen, schreiben mit http://netnews.web.de

tobias b koehler

unread,
Sep 5, 2000, 9:34:51 AM9/5/00
to
On 17 Aug 2000 11:56:53 GMT, Hans-Joachim Zierke
<DELETE....@Zierke.com> wrote in de.etc.bahn.eisenbahn:

> Mein Kenntnisstand war gewesen, daß die 4/4 III zu schwer für Bernina und
> Arosa sind.

Sie passen auch vom stromsystem her nicht auf die Berninabahn
(gleichstrom), die nach wie vor mit elektrotriebwagen und zwei-
kraftloks betrieben wird.

--
tobias benjamin köhler t...@rcs.urz.tu-dresden.de
__/==----__ _________ _________ _________ _________ __----==\__
/ o oo | 'H'|'H=======|'H=======|=========|'H=======|`H` | oo o \
`-o-o----oo-"-oo---oo-"-oo---oo-"-oo---oo-"-oo---oo-"-oo----o-o-'

Jens-Peter Dehne

unread,
Sep 5, 2000, 10:06:25 AM9/5/00
to
tobias b koehler wrote:

> Sie passen auch vom stromsystem her nicht auf die Berninabahn (gleichstrom),

> die nach wie vor mit elektrotriebwagen und zweikraftloks betrieben wird.

Die Zweikraftloks sind noch im Einsatz? Dachte die sollten abgestellt werden,
da die Motoren so langsam ihre Lebensdauer erreicht haben...

jpd

Manfred Luckmann

unread,
Sep 6, 2000, 3:28:10 AM9/6/00
to
Jens-Peter Dehne wrote:
> Die Zweikraftloks sind noch im Einsatz? Dachte die sollten abgestellt werden,
> da die Motoren so langsam ihre Lebensdauer erreicht haben...

Ja aber fleissig sind die noch im Einsatz - oder besser wieder,
nachdem sie vor ca. 2 Jahren schon mal abgestellt waren

Manfred Luckmann

Jan Kajzar

unread,
Sep 6, 2000, 2:44:17 AM9/6/00
to
Hallo Jens-Peter!

Jens-Peter Dehne schrieb:

> Die Zweikraftloks sind noch im Einsatz? Dachte die sollten abgestellt werden,
> da die Motoren so langsam ihre Lebensdauer erreicht haben...

War die zweite Augustwoche (KW36) im RhB-Land und habe dort eine Gem 4/4
801 der Zweikraftloks im Einsatz gesehen. Sie machte Vorspann vor einem
Regionalzug, der mit diesen herrlichen offenen Aussichtswagen verstärkt
war. Ich muß wohl doch mal meinen Reisebericht fertig tippen. Ein Foto
als "Beweis" kann ich Dir gern zumailen.
Außerdem denke ich, daß die Teile für die Schneeräumung am Bernina
relativ unverzichtbar sind, obwohl die Schneeschleudern auch vom
Triebwagen geschoben werden können, aber wie machen die das bei
abgeschalteter Fahrleitung. :-)

Schöne Grüße

Jan

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