In D haben einige wenige Loks auch Fernscheinwerfer, die man
selbverständlich abblenden darf.
Gruß,
ULF
-> Bahngruppen.
--
________________________________________________________________________
Ulf Kutzner Backhaushohl 46 D-55128 Mainz
________________________________________________________________________
>Michael Pronay wrote:
>>
>> Ulf Kutzner schrieb ...
>> >
>> >Die selbe Abblendregel gilt bei spanischen und
>> >nordamerikanischen Loks in bezug auf Gegenzüge.
>>
>> No, das gilt doch auch bei uns oder?
>
>In D haben einige wenige Loks auch Fernscheinwerfer,
>die man selbverständlich abblenden darf.
Tschuldigung, ich hatte mit "bei uns" Österreich
gemeint, und da gibt's - man möge mich korrigieren
- bei allen Loks zwei Einstellungen, die ich mit
einer automobilen Analogie als "Fernlicht" und
"Abblendlicht" bezeichnen würde. Bei der Einfahrt
in einen Bahnhof wird das zurückgeschaltet - ich
vermute, bei Begegnungen ebenfalls?
Michael
> >> No, das gilt doch auch bei uns oder?
> >
> >In D haben einige wenige Loks auch Fernscheinwerfer,
> >die man selbverständlich abblenden darf.
>
> Tschuldigung, ich hatte mit "bei uns" Österreich
> gemeint,
War mir schon klar; nachdem die Loks aber nicht an der Grenze
haltmachen, habe ich es in beide einschlägigen NG's gestellt; in desd
schien es mir doch eher verloren ;-)
> und da gibt's - man möge mich korrigieren
> - bei allen Loks zwei Einstellungen, die ich mit
> einer automobilen Analogie als "Fernlicht" und
> "Abblendlicht"
Gruß, ULF
Irrtun nicht nur einige wenige Tfz haben Fernlicht ;
ALLE Neubautriebfahrzeuge und Um / Neubausteuerwagen sind mit Fernlicht
ausgerüstet !!!
BR 101 / 145 / 152 Stwg Br 76X u.a.
Gruß Bernd
> > >Die selbe Abblendregel gilt bei spanischen und
> > >nordamerikanischen Loks in bezug auf Gegenzüge.
> In D haben einige wenige Loks auch Fernscheinwerfer, die man
> selbverständlich abblenden darf.
Hier wird aber vermutlich wesentlich öfter begegnet als in Nordamerika.
Wäre da nicht "aus" die bessere Grundstellung für Fernscheinwerfer?
Michael Kauffmann
> Hier wird aber vermutlich wesentlich öfter begegnet als in Nordamerika.
> Wäre da nicht "aus" die bessere Grundstellung für Fernscheinwerfer?
Auch im Rheintal kommen Dir die Züge nicht im Zwanzigsekundenabstand
entgegen; Aufblenden ist also schon mal drin.
Dan eines netten Tf durfte ich den Unterschied mal bewundern. Der
Fernscheinwerfer eines deutschen IC-Steuerwagens erinnert an
Auto-Abblendlicht, die abgeblendete Variante an Standlicht (man sieht
höchstens zehn Meter weit). Und die vorgeschriebene Stellung ist
wohl die Abblendstellung, woran sich aber wohl kaum ein Tf wirklich
hält.
Ciao,
Max
--
Neuer Monat, neue Stelle, neue Adresse! * Maximilian Gauger *
* Oppelner Str. 2 *
Life is a box of chocolates: * 69124 Heidelberg *
You never know what you'll get. (Forrest Gump) * mga...@gmx.net *
Michael Kauffmann schrieb:
> Hier wird aber vermutlich wesentlich öfter begegnet als in Nordamerika.
> Wäre da nicht "aus" die bessere Grundstellung für Fernscheinwerfer?
Dieses abblenden gilt auch als wachsamkeit. Genauso wie der gruss zum
fahrdienstleiter, stellwerker und umgekehrt. Ist gegenseitige sicherheit!
Wenn jemand nicht abblendet, und man weiss vielleicht sogar wer den
gegenzug faehrt, macht man sich sicher sorgen.
Liebe gruesse
Hans
Ulf Kutzner schrieb:
>
> Michael Pronay wrote:
> >
> > Ulf Kutzner schrieb ...
> > >
> > >Die selbe Abblendregel gilt bei spanischen und
> > >nordamerikanischen Loks in bezug auf Gegenzüge.
> >
> > No, das gilt doch auch bei uns oder?
>
> In D haben einige wenige Loks auch Fernscheinwerfer, die man
> selbverständlich abblenden darf.
>
> Gruß,
>
> ULF
>
> -> Bahngruppen.
Ein Freund von mir ist kürzlich auf dem ICE3-Führerstand mitgefahren. Der
Lokführer hat ihm erzählt, er fahre lieber ohne Fernlicht, dann sieht er
die Selbstmörder erst, wenns kracht. (Kein Witz!)
Ciao
Tom
--
Man muss nicht verrückt sein, um Psychologie zu studieren, aber es hilft!
th.g...@gmx.de
http://go.to/Rail-Eddi
Na ja .. find ich schon sehr eigenartig ...
Was macht er wenn das nächstemal eine Kuh oder ein LKW auf den Schienen
steht??
Dann ist es sicher besser wen man versucht zu bremsen .. bzw. vorher weiß,
dass es jetzt gleich krachen wird ..
Also ich finde es viel schwieriger ohne gute Beleuchtung zu fahren.. vor
allem wenn man erst kurz auf einer Strecke fährt und man noch nicht alle
Besonderheiten kennt. (Indusimagneten, Geschwindigkeitsbrüche, ...)
Na ja .. bei uns in Ö gibts ja schon immer Fernlicht..
Lukas
>Und die vorgeschriebene Stellung ist
>wohl die Abblendstellung
Ich kenne dazu schwarz auf weiß nur die bei der DR bei Einführung der
Rückstrahlscheiben als Schlußsignal herausgegebene Weisung: Auf der Strecke ist
mit aufgeblendetem Spitzenlicht zu fahren, innerhalb von Bahnhöfen und bei
Begegnungen ist abzublenden.
Aufblendbar sind im übrigen auch die Spitzensignale der ostdeutschen Diesel-
und Elloks, während die sowjetischen Großdiesel einen Scheinwerfer von
allerdings recht geringer Wirkung besitzen. Lichtstarke Halogenscheinwerfer
gibt es auf den Knödelpressen (BR 180).
-kl
Danke für das Nachschauen. Nach der Liste bist du da schon bereit für
die Pension. Oder bist du auch nur ein ewiger Student der Bahn.
MFG Otmar
> ALLE Neubautriebfahrzeuge und Um / Neubausteuerwagen sind mit Fernlicht
> ausgerüstet !!!
S-Bahn Berlin auch? (BR 480, 481)
--
tobias benjamin köhler _______________ t...@rcs.urz.tu-dresden.de
__________<_ ______________ ______________ ______________
,''=0==========||===0=========0||=====0========||0=========0===|
`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'`-oo--------oo-'
> > Grüße von Folke aus Wattenscheid
> > http://home.t-online.de/home/efwitten/efwa0196.htm ex Rl Ostberg
> EBLA,
> > Zugansager EBO u. EWAN, Zugabfertiger Hamm Rbf HRO, Ww EDOB,
> Fs/Zs/Zf EHG
> > EDO, ö.A. EDOB EBO EWAN EGE, Fdl EWAT EBOG EBO EBLA usw., z. Zt.
> Olokf bei
> > FNT2 EDO1 - demnächst???
> > 23.09.: GF=EDO-EMST/2217=EMST-KD/2218=KD-EMST/GF=EMST-EDO
>
> Danke für das Nachschauen. Nach der Liste bist du da schon bereit für
> die Pension. Oder bist du auch nur ein ewiger Student der Bahn.
>
Ich glaube, Folke geht von Einweisung zu Einweisung zu Einweisung zu
Einweisung...
So bekommt man seine Zeit auch rum. Bereit für die Pension war er schon bei
seiner Einstellung, sie steht ihm nur noch nicht zu. :-)
Reinhard
> > ALLE Neubautriebfahrzeuge und Um / Neubausteuerwagen sind mit
Fernlicht
> > ausgerüstet !!!
> > BR 101 / 145 / 152 Stwg Br 76X u.a.
>
> Hola!
> Aber nicht die 762, die in Sachsen beheimatet sind. Und die 760
ebenfalls
> (bis auf einen - "Probebetrieb")
Aber natürlich haben auch die sächsischen 762 Fernlicht!
Der Schalter dafür hat, laut Beschreibung die Bezeichnung 51S04 und ist,
wie auf fast allen neuen Einheitsführertischen, der dritte von rechts.
MfG Micha
cu
nolan
1040 hab ich nicht ..
1142.. könnte manchmal besser sein ....
1044, 1014, 1016 ist gut...
Verzichten will ich aber bei keiner auf das Fernlicht....besser als das
Standlicht ist es allemal
Wenn man trotzdem nix sieht, liegt des leider oft auch an den ungeputzen
Frontscheiben :-(
Lukas
Lukas Zilka schrieb:
> Na ja .. find ich schon sehr eigenartig ...
> Was macht er wenn das nächstemal eine Kuh oder ein LKW auf den Schienen
> steht??
> Dann ist es sicher besser wen man versucht zu bremsen .. bzw. vorher weiß,
> dass es jetzt gleich krachen wird ..
Hast du in etwa eine vorstellung, wie lange ein zug braucht num
stehenzubleiben. Das kann es wohl nicht sein. Aber um etwaige sachen in der
naehe zu sehen, und eventuell melden ist sowas schon mal nicht so schlecht.
Schon deswegen, weil jemand ein hindernis im gegengleis sehen koennte, oder
rinder die schon am bahndamm weiden. Wenn sie vor dir auf dem gleis stehen,
taugen sie nicht einmal mehr als gulasch...
> Also ich finde es viel schwieriger ohne gute Beleuchtung zu fahren.. vor
> allem wenn man erst kurz auf einer Strecke fährt und man noch nicht alle
> Besonderheiten kennt. (Indusimagneten, Geschwindigkeitsbrüche, ...)
Also ich denke ohne streckenkenntnis wird kaum einer auf die strecke geschickt
werden. Und ohne LA auch nicht...
Liebe gruesse
Hans
nolan schrieb:
> nur sehen tust bei den alten loks nichts damit *gggg*
> z.b. rh 1040 und ähnliche - bis hinauf zur 1042/1142 (ist da auch von lok zu
> lok verschieden)
Naja, gegen die deutschen maschinen ist das flutlichtbeleuchtung, was ich
gehoert habe siehst damit kaum den gleisschotter auf dem du faehrst. Zum
stehenbleiben vor einem hindernis kann auch das oesterreichische licht nicht
reichen.
Liebe gruesse
Hans
Ja hab ich .. bin selbst Tfzf.
Trotzdem ist es ein Unterschied ob man mit 120 oder mit zB 60 in ein
stehendes Hindernis fährt ...
Das man nicht davor zum Stehen kommt ist mir schon klar.
Mir gings eher darum, dass ich mich auf den Aufprall "vorbereiten" kann.
> Also ich denke ohne streckenkenntnis wird kaum einer auf die strecke
geschickt
> werden. Und ohne LA auch nicht...
Das nicht.... aber...
Ich bin noch ein sehr junger Tfzf. und die paar begleiteten Touren für den
Erwerb der Streckenkenntnis sind ein Witz.
Das wird mir sicher jeder Bestätigen können, das man die ersten male mit dem
Fahrplan und Hektometertafeln fährt ...
Lukas
Lukas Zilka schrieb:
> >
> > Hast du in etwa eine vorstellung, wie lange ein zug braucht num
> > stehenzubleiben.
>
> Ja hab ich .. bin selbst Tfzf.
> Trotzdem ist es ein Unterschied ob man mit 120 oder mit zB 60 in ein
> stehendes Hindernis fährt ...
> Das man nicht davor zum Stehen kommt ist mir schon klar.
> Mir gings eher darum, dass ich mich auf den Aufprall "vorbereiten" kann.
Ist schon klar: sprung in den maschinenraum. An das hab ich jetzt ehrlich nicht
gedacht. Interessanterweise wird der trafo durch knautschzonen ganz gut
geschuetzt. Der Tfzf gehoert anscheinend auch zur knautschzone :-(. Und
abgehaengte gueterwagen auf den geleisen hat es nicht nur 1x gegeben...
> Das nicht.... aber...
> Ich bin noch ein sehr junger Tfzf. und die paar begleiteten Touren für den
> Erwerb der Streckenkenntnis sind ein Witz.
> Das wird mir sicher jeder Bestätigen können, das man die ersten male mit dem
> Fahrplan und Hektometertafeln fährt ...
Naja, ich weiss schon, dass es nicht so einfach ist. Entschuldige, ich wollte
dir da nicht zu nahe treten. Bin selber ja kein Tfzf.
Liebe gruesse
Hans
> Ich bin noch ein sehr junger Tfzf.
> Lukas
"Lukas" ? Der von der Insel mit Jim Knopf? - ;-)) - Ein Video mit
seiner alten Emma gibt's auf http://www.augsburger-puppenkiste.de/ap50.html
--
Grüße von Folke aus Wattenscheid
http://home.t-online.de/home/efwitten/efwa0196.htm --- z. Zt.
Olokf bei FNT2 EDO1 - demnächst??? 23.09.: 2217=EMST-KD 2218=KD-EMST
> Ich bin noch ein sehr junger Tfzf.
> Lukas
"Lukas" ? der von der Insel mit Jim Knopf? - ;-)) - Ein Video mit altem
Lukas und seiner alten Emma gibt's auf
http://www.augsburger-puppenkiste.de/ap50.html
--
Grüße von Folke aus Wattenscheid
http://home.t-online.de/home/efwitten/efwa0196.htm z. Zt. Olokf bei
FNT2 EDO - demnächst??? 23.09.: 2217=EMST-KD 2218=KD-EMST
Reinhard
> Also ich denke ohne streckenkenntnis wird kaum einer auf die strecke
geschickt
> werden. Und ohne LA auch nicht...
Ohne Streckenkenntnis fahren gibt's schon, jedenfalls in Deutschland. Im
Regelfall wird natürlich Streckenkenntnis gefordert, aber bei kurzfristig
notwendig werdenden Umleitungen kann auch ohne diese gefahren werden.
Allerdings V-max höchstens 100 km/h.
Reinhard
Ich habe 1996 im September Einweisung auf dem Stw. 762 bekommen, da war
der Schalter schon da. Nachzulesen ist diese Tatsache auch in der
Bedienungsanleitung des 762. Bei weiteren Zweifeln maile mich bitte an!
MfG Micha
Jaja .. immer die selbe Leier *ggg*
Hab mich daran gewähnt ...
cu Lukas - der Lokomotivführer
>Ja hab ich .. bin selbst Tfzf.
Ist das Euch in Österreich die Abkürzung für Triebfahrzeugführer? In
Deutschland bedeutet das nämlich Triebfahrzeugfahrt (früher Lz) und
der Lokführer wird mit Tf abgekürzt.
mfg
Thomas
--
Thomas Woditsch
45894 Gelsenkirchen
Heimatbf: EDUL (KBS 412/425)
"Selbst Caesar war manchmal mit seinem Latein am Ende.."
Thomas Woditsch schrieb:
> Lukas Zilka schrieb in Nachricht
> <K0ny5.18996$cN5.1...@news.chello.at>:
>
> >Ja hab ich .. bin selbst Tfzf.
>
> Ist das Euch in Österreich die Abkürzung für Triebfahrzeugführer? In
> Deutschland bedeutet das nämlich Triebfahrzeugfahrt (früher Lz) und
> der Lokführer wird mit Tf abgekürzt.
Ja, ganz genau! Es gibt sogar Otfzf. Das sind abkuerzungen fuer
beamtentitel...
Liebe gruesse
Hans
> Ja, ganz genau! Es gibt sogar Otfzf. Das sind abkuerzungen fuer
> beamtentitel...
Und wie kürzt man "wirklicher geheimer Hoftriebfahrzeugführer" ab? ;-)
Robert Weemeyer, Berlin
>Hans Pesserl <hans.p...@chello.at> schrieb:
>
>> Ja, ganz genau! Es gibt sogar Otfzf. Das sind abkuerzungen fuer
>> beamtentitel...
>
>Und wie kürzt man "wirklicher geheimer Hoftriebfahrzeugführer" ab? ;-)
Das wuerde mich aber nun wirklich auch mal interessieren ;-)
'die Ehre
Joern Pachl, RUS a.D., BAng a.D.
Joern Pachl wrote/schrieb:
> Joern Pachl, RUS a.D., BAng a.D.
Hmm, bei uns gibt es viele BOS(Zf) = Bundesbahn-Obersekretär,
Laufbahn Zugführer
--
Gruß,
Alex
Alex Lovell - Bf Uelzen
webm...@triebfahrzeuge.de
> Grüße von Folke aus Wattenscheid
> http://home.t-online.de/home/efwitten/efwa0196.htm ex Rl Ostberg EBLA,
> Zugansager EBO u. EWAN, Zugabfertiger Hamm Rbf HRO, Ww EDOB, Fs/Zs/Zf
EHG
> EDO, ö.A. EDOB EBO EWAN EGE, Fdl EWAT EBOG EBO EBLA usw., z. Zt. Olokf
bei
> FNT2 EDO1 - demnächst???
> 23.09.: GF=EDO-EMST/2217=EMST-KD/2218=KD-EMST/GF=EMST-EDO
Warst Du das, damals, 1991 Fdl Lgf, der mich per Bapo von der Lok holen
wollte, weil ich nicht ohne Fahrplanunterlagen fahren wollte?
mfg
Andre
BTW, ich habe Dich am Samstag, 13,52 +x in Wanne gesehen, bzw. Horst sagte
mir, daß Du der Tf des verspäteten Regio gewesen seiest.
Andre Brandily
ex Tf 3034, 3049, 4701, 4702, 4703, 4704, 4705, 4706, 4707, 4708, 4709,
4710, 4711,
701, 701, 58776, 58777, 77441, 77442, 77443, 77444, 77445, 77446, 77447,
77448,
4506, 4507, 4508, 4509, 4510, 4511, 4512, 4513, 4514, 4515, 4516, 57068,
58090,
72251, 72252, 72259, 72261, 72262, 72267, 72629, 72630 etc.
Nachts schafft man es bei hoher Geschwindigkeit soweieso nicht mehr,
wegzulaufen, geschweige denn irgendeine nennenswerte Bremswirkung zu
erzielen, bevor es kracht.
mfg
Andre
> Also ich finde es viel schwieriger ohne gute Beleuchtung zu fahren.. vor
> allem wenn man erst kurz auf einer Strecke fährt und man noch nicht alle
> Besonderheiten kennt. (Indusimagneten, Geschwindigkeitsbrüche, ...)
Du sollst auch nicht die Indusimagnete kennen, sondern den Signalen
entsprechend die Indusi bedienen.
mfg
Andre
> Ja hab ich .. bin selbst Tfzf.
Tf
> Trotzdem ist es ein Unterschied ob man mit 120 oder mit zB 60 in ein
> stehendes Hindernis fährt ...
Hast Du es mal ausprobiert?
> Das nicht.... aber...
> Ich bin noch ein sehr junger Tfzf. und die paar begleiteten Touren für den
> Erwerb der Streckenkenntnis sind ein Witz.
> Das wird mir sicher jeder Bestätigen können, das man die ersten male mit
dem
> Fahrplan und Hektometertafeln fährt ...
Selber schuld. Du bist erst dann streckenkundig, wenn Du Dich für kundig
erklärst. Und nicht, wenn der Chef es befiehlt. Wenn Du vorher alleine
fährst, darfst Du Dich hinterher nicht beklagen.
Laßt Euch nicht einschüchtern, Ihr seid diejenigen, die in den Knast gehen,
wenn was passiert.
mfg
Andre
> Allerdings V-max höchstens 100 km/h.
Sehr richtig: Vmax! Im Extremfall also Schrittgeschwindigkeit.
mfg
Andre
> > Ich bin noch ein sehr junger Tfzf. und die paar begleiteten Touren für
den
> > Erwerb der Streckenkenntnis sind ein Witz.
> > Das wird mir sicher jeder Bestätigen können, das man die ersten male mit
> dem
> > Fahrplan und Hektometertafeln fährt ...
>
> Selber schuld. Du bist erst dann streckenkundig, wenn Du Dich für kundig
> erklärst. Und nicht, wenn der Chef es befiehlt. Wenn Du vorher alleine
> fährst, darfst Du Dich hinterher nicht beklagen.
> Laßt Euch nicht einschüchtern, Ihr seid diejenigen, die in den Knast
gehen,
> wenn was passiert.
>
Vielleicht gehen in Österreich die Uhren etwas anders? (Aber ansonsten volle
Zustimmung)
Reinhard
Reinhard
Na so blöd bin ich auch wieder nicht das ich die Beleuchtung brauch um den
Indusimagenten zu finden der neben einem Vor -, Haupt- oder Schutzsignal
liegt..
Ich weiß ja nicht wie das bei euch in D ist....
hier in Ö liegen jede Menge 1000 Hz Magneten auch bei
Geschwindigkeitsvoranzeigern herum.
Die sind nicht beleuchtet (sollten zwar Rüchstrahlend sein sind sie aber oft
nicht)
MfG Lukas
Tfzf ;-) wenn du auf meine Adresse gesehen hättest wüsstest du das ich aus
.at bin
> > Trotzdem ist es ein Unterschied ob man mit 120 oder mit zB 60 in ein
> > stehendes Hindernis fährt ...
>
> Hast Du es mal ausprobiert?
Blöde Frage ...
>
> Selber schuld. Du bist erst dann streckenkundig, wenn Du Dich für kundig
> erklärst. Und nicht, wenn der Chef es befiehlt.
Hahaha .. kostet mich ein müdes lächeln ...
Dann sag mir mal nach wieviel Fahrten ein Durchschnitts-Tfzf braucht um auf
einem .. sagen wir mal 200 km langem Streckenabschnitt
Streckenkundig zu sein.
Vor allem definiere mal "Streckenkenntnis"
Hab das ehrlich gesagt noch nirgends gelesen was das Bedeutet ...
Bei uns hat man die Streckenkenntnis wenn man (je nach Strecke 4-6
begleitete Touren gefahren ist) diese gilt dann für ein Jahr
wie ist das denn in D ? Kann mir vorstellen das es Leute gibt die vieleicht
20 Fahrten machen müssen um wirklich Streckenkundig zu sein. Zahlt die DB
tatsächlich 20 Touren mit Lehrlokführer? Kann ich mir kaum vorstellen.
MfG Lukas
> > Ja hab ich .. bin selbst Tfzf.
>
> Tf
Tztz, da will schon wieder jemand in Nachbarländer einmarschieren und
Buchstaben rauben.
hajo
--
2.1. Required Header lines
2.1.1. From
The "From" line contains the electronic mailing address of the person who
sent the message, in the Internet syntax. (RFC 1036)
Reinhard
Ich bekam per mail mitgeteilt, daß die neueren Tfz damit ausgerüstet
sind; offenbar wurden die Versuche ausgewertet.
Gruß, ULF
--
________________________________________________________________________
Ulf Kutzner Backhaushohl 46 D-55128 Mainz
________________________________________________________________________
> > Tf
> >
> Ich schließe aus der Abkürzung, daß Lukas Österreicher ist. Da kannst du
ihm
> nicht einfach zwei Buchstaben wegnehmen.
Ja, tut mir leid. Man sollte eben den kompletten Thread lesen, bevor man
seinen Senf dazugibt.
mfg
Andre
> Ich glaube nicht, daß Andre bis Österreich streckenkundig ist.
Erlaube mal! Wir hatten mal einen Lokführer, der seine Urlaubsfahrt nach
Italien unterbrochen hat, um einen Nahverkehrszug von xyz nach Rosenheim zu
fahren. Da hatte sich ein Lokführer krankgemeldet.
Ein anderer hatte eine Leistung nach Kornwestheim und sollte mangels
Rückleistung Gastfahrt zurückkommen. Das hat er verweigert und statt dessen
Sonderdienste gefahren, bis er nach 2 Wochen eine Rückleistug bekam. Bei der
Gelegenheit ist es passiert, daß ein örtlicher Lokführer einen Zug mangels
Streckenkunde nicht fahren konnte. Darauf erklärte die Lokleitung: Macht
nichts, wir haben die Bereitschaft von Essen(!) hier, der macht das.
Soviel zu Streckenkunde.
:-)
mfg
Andre
> Tfzf ;-) wenn du auf meine Adresse gesehen hättest wüsstest du das ich aus
> .at bin
Ich sag ja, tut mir leid.
> Dann sag mir mal nach wieviel Fahrten ein Durchschnitts-Tfzf braucht um
auf
> einem .. sagen wir mal 200 km langem Streckenabschnitt
> Streckenkundig zu sein.
Kommt auf die Strecke an. Etwas mehr als die vorgeschriebenen 3mal bei Tag
und 3mal bei Nacht dürfte es aber sein.
> Vor allem definiere mal "Streckenkenntnis"
Schwer zu definieren. Mehr oder weniger Gefühlssache. Dazu zähle ich die
Lage der Bahnsteige, ob ein Signal vor oder hinter selbigem steht (evtl
abweichend vom Bfpl), ständige Langsamfahrstellen, Abschnitte mit häufig
schlüpfrigen Schienen, Bü-Ketten, schlecht einzusehende Signale etc.
> Hab das ehrlich gesagt noch nirgends gelesen was das Bedeutet ...
> Bei uns hat man die Streckenkenntnis wenn man (je nach Strecke 4-6
> begleitete Touren gefahren ist) diese gilt dann für ein Jahr
> wie ist das denn in D ? Kann mir vorstellen das es Leute gibt die
vieleicht
> 20 Fahrten machen müssen um wirklich Streckenkundig zu sein. Zahlt die DB
> tatsächlich 20 Touren mit Lehrlokführer? Kann ich mir kaum vorstellen.
Bei uns ohne Lehrlokführer, nur mit planmäßigem Tf, die Hälfte der Fahrten
soll man selbst fahren.
20 ist vielleicht etwas viel, aber für die Rheinstrecke sind 4-5 Tage pro
Seite realistisch. Zumindest im Sommer.
mfg
Andre
> Und ich warte noch immer auf den Tag, wo ein Tf das wirklich macht. Ich
> hätte damit keine Probleme.
Ich kann ja mal behaupten, von Riemke nach Bochum nicht kundig zu sein.
Meinst Du, das fällt jemandem auf, wenn ich Schrittgeschwindigkeit fahre?
;-)
mfg
Andre
> Ich weiß ja nicht wie das bei euch in D ist....
> hier in Ö liegen jede Menge 1000 Hz Magneten auch bei
> Geschwindigkeitsvoranzeigern herum.
> Die sind nicht beleuchtet (sollten zwar Rüchstrahlend sein sind sie aber
oft
> nicht)
Bei uns auch. Und bei Kennziffern unter 10 muß der Tf Wachsam bedienen. Ob
da ein Magnet liegt oder nicht, ist völlig egal.
Und wenn man mal eins übersieht, weil es im Dunkeln hinter einem
Fahrleitungsmast steht, was solls? Die 1000Hz-Bremse muß auch gelegentlich
getestet werden.
;-)
mfg
Andre
> Ein anderer hatte eine Leistung nach Kornwestheim und sollte mangels
> Rückleistung Gastfahrt zurückkommen. Das hat er verweigert und statt
dessen
> Sonderdienste gefahren, bis er nach 2 Wochen eine Rückleistug bekam. Bei
der
> Gelegenheit ist es passiert, daß ein örtlicher Lokführer einen Zug mangels
> Streckenkunde nicht fahren konnte. Darauf erklärte die Lokleitung: Macht
> nichts, wir haben die Bereitschaft von Essen(!) hier, der macht das.
> Soviel zu Streckenkunde.
> :-)
Der hieß nicht zufällig Andre...?
Reinhard
Reinhard
> Der hieß nicht zufällig Andre...?
Der betreffende Kollege ist schon seit einigen Jahren pensioniert.
Vielleicht lebt er schon nicht mehr, man munkelte damals etwas von
Darmkrebs.
mfg
Andre
> > Ja hab ich .. bin selbst Tfzf.
>
> Tf
Wann werdet ihr deutsche mal verstehen, dass auch ausserhalb des reiches noch
leben gibt? Aufwachen, die zeit vergeht. In Oesterreich heisst das noch immer
Tfzf., klar...
> Sehr richtig: Vmax! Im Extremfall also Schrittgeschwindigkeit.
Ich seh schon ein autofahrer, eine lok hat auch kein lenkrad weisst. Und
steht nicht in 200m entfernung.
Wie stellst du dir eine fahrt nach sicht bei der bahn vor?
>Andre Brandily schrieb:
>
>> Sehr richtig: Vmax! Im Extremfall also Schrittgeschwindigkeit.
>
>Ich seh schon ein autofahrer, eine lok hat auch kein lenkrad weisst. Und
>steht nicht in 200m entfernung.
[ ] Du kennst Andre
[ ] Du weißt, was er beruflich macht
>Wie stellst du dir eine fahrt nach sicht bei der bahn vor?
Ich denke, er hat durchaus konkrete Vorstellungen davon....
viertel vor Plonk...
mfg
Thomas
--
Thomas Woditsch
45894 Gelsenkirchen
Heimatbf: EDUL (KBS 412/425)
"Selbst Caesar war manchmal mit seinem Latein am Ende.."
> Ich seh schon ein autofahrer, eine lok hat auch kein lenkrad weisst. Und
> steht nicht in 200m entfernung.
>
> Wie stellst du dir eine fahrt nach sicht bei der bahn vor?
Ich fass es nicht.
Tz, tz, tz.
:-(
mfg
Andre
> Ja, mir! Und dem Tf des zweiten Takts, der wegen dir dann in Riemke
Abstand
> bekommt.
Seit der Einführung der BSE 90 schleicht der Noki doch sowieso nur noch. Da
dürfte die mangelnde Streckenkunde sich nur unwesentlich auswirken.
;-)
mfg
Andre
Andre Brandily schrieb:
> > Wie stellst du dir eine fahrt nach sicht bei der bahn vor?
>
> Ich fass es nicht.
> Tz, tz, tz.
> :-(
Ich hab aus anderen mails gelesen, dass du selber Tfzf. bist. Ich wollte dich
nicht beleidigen, aber...
Wieso schreibst du dann so sonderbare meldungen, zwecks fahren in schritttempo
bei entsprechender sicht? Darfst dich nicht wundern, wenn ich denke, du kennst
einen zug gerade mal im vorbeifahren kennst. Weisst wieviele glauben eine lok
haette ein lenkrad. Umgekehrt kenn ich Tfzf. mit komischen vorstellungen des
strassenverkehrs, weil sie keinen fuehrerschein haben. man glaubt garnicht,
wieweit diese beiden verkehrsbereiche auseinander liegen...
Waren deine mails ironisch gemeint und ich habe sie ernst genommen?
Liebe gruesse
Hans
Was ist daran sonderbar? Wie du in debe sicher gelesen hast, fahren die
meisten deutschen Tfz (= Triebfahrzeuge) OHNE Fernscheinwerfer. Da ist bei
Nacht und entsprechender Umgebung, z.B. Waldgebiet, so gut wie KEINE Sicht.
Wenn dann also Fahren auf Sicht angeordnet ist, ist der Tf (=
Triebfahrzeugführer) gezwungen, Schrittempo zu fahren. Oder fahr mal in
einem langen Tunnel ohne nennenswertes Licht auf Sicht.
Reinhard
> Wieso schreibst du dann so sonderbare meldungen, zwecks fahren in
schritttempo
> bei entsprechender sicht? Darfst dich nicht wundern, wenn ich denke, du
kennst
> einen zug gerade mal im vorbeifahren kennst
Bei uns ist nachts bei unsichtigem Wetter das Fahren auf Sicht verboten.
Soll heißen: Fahren auf Sicht mit max 40km/h. Aber wirklich maximal. Bei
optimaler Sicht. Und wenn ich meine, ich sollte langsamer fahren, weil die
Sicht eben nicht optimal ist, dann tu ich es auch. Und wenn ich es nicht
mehr verantworten kann (weil sie mich nämlich an den Flügeln packen, wenn
was passiert), bleibe ich stehen. Noch bestimme ich, ob gefahren wird oder
nicht.
Und mir macht garantiert keiner einen Vorwurf.
Sonst...
mfg
Andre
> Andre Brandily schrieb:
>
> > Sehr richtig: Vmax! Im Extremfall also Schrittgeschwindigkeit.
>
> Ich seh schon ein autofahrer [...].
Falsch geraten.
> Und steht nicht in 200m entfernung.
Das kommt auf die Geschwindigkeit an.
> Wie stellst du dir eine fahrt nach sicht bei der bahn vor?
So, wie sie in der Fahrdienstvorschrift vorgeschrieben ist. Ich kann
mir auch nicht vorstellen, dass so etwas in Österreich nicht vorge-
sehen ist.
Robert Weemeyer, Berlin
Wobei man dies noch um die TGB-Weisung 1/95 ergänzen muss:
-bei Tag und sichtigem Wetter höchst. 40 km/h,
-bei Nacht und sichtigem Wetter höchst. 15 km/h,
-bei unsichtigem Wetter Schrittgeschwindigkeit,
-schätzt der Tf ein, dass er auf Grund der Sichtverhältnisse
auch mit Schrittgeschw. nicht vor einem Hindernis zum Halten
kommen kann, lehnt er das "Fahren auf Sicht" ab.
Tschö, Knobi. :o)
--
http://home.t-online.de/home/MKnobi/
Wo ist "bei uns"?
Eine regional begrenzte Anweisung?
Reinhard
Danke, ist mir bekannt und D ist groß.
Ich wollte wissen, wo in D diese Regelung ("Fahren auf Sicht"
bei Nacht und unsichtigem Wetter verboten) besteht.
Ich bin selbst Tf bei Cargo in Halle und mir ist eine solche
Weisung nicht bekannt. Ist es also auf Geschäftsbereich oder
Regionalbereich begrenzt?
> Ich wollte wissen, wo in D diese Regelung ("Fahren auf Sicht"
> bei
Kombination von
> Nacht und unsichtigem Wetter verboten) besteht.
Mag wohl bedeuten, daß man innerhalb des übersehbaren Bereichs anhalten
kann.
> Ich bin selbst Tf bei Cargo in Halle und mir ist eine solche
> Weisung nicht bekannt. Ist es also auf Geschäftsbereich oder
> Regionalbereich begrenzt?
Auch wenn dort eine ausdrückliche Präzisierung nicht ergangen sein
sollte, heißt es nicht, daß Du bei unsichtigen Bedingungen dort auf
Sicht schneller fahren darfst.
Michael Knobloch meint, daß ggf. regionale Stellen voo
DB (Netz) oder/und EbA für ihre Bereiche unterschiedliche
Weisungen erteilen.
Außerdem gibt es zum "Fahren auf Sicht" AFAIK nach wie
vor Unterschiede zwischen DS und DV.
>Hast du noch nicht mitbekommen, daß Andre Tf (bzw. ins
Österreichische
>übersetzt Tfzf) in Deutschland ist? Also ist "bei uns" in
Deutschland.
>
Und DU hast wohl auch noch nicht mitbekommen, daß Michael
beruflichen Umgang z.B. mit Loks der Baureihe 145 zum Zwecke
der Ortsveränderung im Wege der Durchführung von Zugfahrten
im Namen und auf Rechnung der DB Cargo AG pflegt.
Gerade weit er selbst Tf ist, hat er seine Frage gestellt.
Gruß von Bochum nach Bochum
Arnd
> Ich wollte wissen, wo in D diese Regelung ("Fahren auf Sicht"
> bei Nacht und unsichtigem Wetter verboten) besteht.
> Ich bin selbst Tf bei Cargo in Halle und mir ist eine solche
> Weisung nicht bekannt. Ist es also auf Geschäftsbereich oder
> Regionalbereich begrenzt?
Asche auf mein Haupt, daß ich es nicht genauer weiß: Seit Bekanntgabe xyz
zur FV ist das Fahren auf Sicht präziser geregelt als "höchstens 40, aber
so, daß vor einem Hindernis angehalten werden kann". Abhängig von den
Sichtverhältnissen sind weniger als 40 zulässig, bei Nacht und Nebel eben
überhaupt nicht. Der Hintergrund war, daß der Anhalteweg sehr leicht
drastisch unterschätzt werden kann.
mfg
Andre
> -bei Tag und sichtigem Wetter höchst. 40 km/h,
> -bei Nacht und sichtigem Wetter höchst. 15 km/h,
> -bei unsichtigem Wetter Schrittgeschwindigkeit,
> -schätzt der Tf ein, dass er auf Grund der Sichtverhältnisse
> auch mit Schrittgeschw. nicht vor einem Hindernis zum Halten
> kommen kann, lehnt er das "Fahren auf Sicht" ab.
Genau das war es, was ich verzweifelt suchte.
Besten Dank.
Wobei ich immer noch am rätseln bin, was TGB eigentlich heißt.
mfg
Andre
>Wobei ich immer noch am rätseln bin, was TGB eigentlich heißt.
Das ist eine "Erfindung" des Verkehrsdienstes: Tarifgebiet "B", auch
wenn die Tarife (bis auf Schülerzeitkarten, IIRC) angeglichen sind
handelt es sich um das Gebiet der ehemaligen DDR (und West-Berlin?).
In diesem Kontext (Durchführungsweisung zum Fahren auf Sicht) war's
wohl eher die Zentrale des Bemadienstes, also
T - der verflossene Geschäftsbereich Traktion
G - Geschäftsbereichszentrale
B - Betrieb
Außerdem gibt es mehrere bahnfremde und -affine Firmen, die diese
Abkürzung führen.
mfg Matthias Dörfler
Schneller als gar nicht, meinst Du?
Michael Kauffmann
> Seit Bekanntgabe xyz zur FV ist das Fahren auf Sicht präziser geregelt als
> "höchstens 40, aber so, daß vor einem Hindernis angehalten werden kann".
> Abhängig von den Sichtverhältnissen sind weniger als 40 zulässig,
> bei Nacht und Nebel eben überhaupt nicht.
Man muß also ggf. einen Befehl A diktieren, weil der Zug bei C oder Zs7
gar nicht fahren dürfte?
Michael Kauffmann
Andre Brandily schrieb:
> Bei uns ist nachts bei unsichtigem Wetter das Fahren auf Sicht verboten.
> Soll heißen: Fahren auf Sicht mit max 40km/h. Aber wirklich maximal. Bei
> optimaler Sicht. Und wenn ich meine, ich sollte langsamer fahren, weil die
> Sicht eben nicht optimal ist, dann tu ich es auch. Und wenn ich es nicht
> mehr verantworten kann (weil sie mich nämlich an den Flügeln packen, wenn
> was passiert), bleibe ich stehen. Noch bestimme ich, ob gefahren wird oder
> nicht.
Wo und womit faehrst du denn? Mir erscheint das alles sehr fremd. Du kannst
doch nicht stehenbleiben wo du willst...
Liebe gruesse
Hans
Reinhard Schumacher schrieb:
> Was ist daran sonderbar? Wie du in debe sicher gelesen hast, fahren die
> meisten deutschen Tfz (= Triebfahrzeuge) OHNE Fernscheinwerfer. Da ist bei
> Nacht und entsprechender Umgebung, z.B. Waldgebiet, so gut wie KEINE Sicht.
> Wenn dann also Fahren auf Sicht angeordnet ist, ist der Tf (=
> Triebfahrzeugführer) gezwungen, Schrittempo zu fahren. Oder fahr mal in
> einem langen Tunnel ohne nennenswertes Licht auf Sicht.
Ich hab noch keinen zug erlebt, der wegen schlechter sicht schritttempo oder
garnicht mehr faehrt. Irgendwas stimmt doch nicht...
Liebe gruesse
Hans
>
>
> Reinhard
Michael Knobloch schrieb:
> -schätzt der Tf ein, dass er auf Grund der Sichtverhältnisse
> auch mit Schrittgeschw. nicht vor einem Hindernis zum Halten
> kommen kann, lehnt er das "Fahren auf Sicht" ab.
Ist das eine sonderbestimmung, wenn keine technik vorhanden ist, und
eben auf sicht gefahren werden muss?
Also, falls signale, indusi usw. da ist, faellt diese bestimmung aus?
Wie weit muesste man denn sonst bei 160 sehen koennen?
Liebe gruesse
Hans
Auch, wenn keine sichtbare Technik vorhanden ist, gibt es in der
zivilisierten mindestens Fernsprecheinrichtungen, und mit deren Hilfe
fährt man auch nicht auf Sicht. Auf eingleisigen Strecken bekäme man sonst
schnell ein Problem, auch wenn man dank Sichtfahrt nicht gleich Schrott
produziert.
Aber wenn die Technik teilweise kaputt ist, fährt man manchmal auf Sicht.
Das wird dann oft sogar von einem technischen Vorsichtssignal angezeigt
und durch einent echnischen Indusi-Magneten überwacht.
Oder wenn es Hinweise dafür gibt, daß bahnfremde Hindernisse im Gleis
sind. Dann muß trotz voll funktionsfähiger Technik auf Sicht gefahren
werden.
> Wie weit muesste man denn sonst bei 160 sehen koennen?
Man fährt mit 1km Vorsignalabstand 160.
Michael Kauffmann
> Ich hab noch keinen zug erlebt, der wegen schlechter sicht schritttempo oder
> garnicht mehr faehrt.
Ich schon.
> Irgendwas stimmt doch nicht...
Bei Dir?
Michael Kauffmann
Reinhard
>> Seit Bekanntgabe xyz zur FV ist das Fahren auf Sicht präziser geregelt als
>> "höchstens 40, aber so, daß vor einem Hindernis angehalten werden kann".
>> Abhängig von den Sichtverhältnissen sind weniger als 40 zulässig,
>> bei Nacht und Nebel eben überhaupt nicht.
>
>Man muß also ggf. einen Befehl A diktieren, weil der Zug bei C oder Zs7
>gar nicht fahren dürfte?
Das Problem ist hier doch, daß man zwischen "Fahren auf Sicht", weil
der Fahrweg nicht 100%ig frei ist, und Fahrt auf Hauptsignal (oder
einen fast gleichwertigen Ersatz), weil der Fahrweg zwar frei ist, das
Hp aber nicht bedienbar ist, unterscheiden muß. Wenn Streckenblock
nicht nur vorhanden ist sondern auch eine Zugfahrt erlaubt, kann auch
bei wenig Sicht Fahrplangeschwindigkeit gefahren werden. Wenn jedoch
aufgrund einer technischen Störung oder einem vermuteten
Fahrthindernis Fahrt auf Sicht angeordnet wird, dann *kann* das dazu
führen, daß der Zug stehen bleibt.
>In diesem Kontext (Durchführungsweisung zum Fahren auf Sicht) war's
>wohl eher die Zentrale des Bemadienstes, also
>T - der verflossene Geschäftsbereich Traktion
>G - Geschäftsbereichszentrale
>B - Betrieb
uups, sorry - ich hätte Michaels Ursprungsposting genauer untersuchen
sollen. Asche auf mein Haupt - am besten lasst ihr eine 50er Lösche
ziehen :-)
Andre ist Lokführer bei der DB. Und natürlich kann er seinen Zug
anhalten, wenn er der Meinung ist, die Fahrt nicht mehr sicher durch-
führen zu können, aus welchem Grund auch immer. Und wenn der Nebel so
dick ist, daß er z.B. Signale oder Hidnernisse nicht mehr sicher erkennen kann,
dann kann er die Fahrt nicht mehr sicher durchführen.
Oder wäre es Dir lieber, daß er auf Sicht fahrend das Heck des im Gleis
stehengebliebenen Wagens oder den auf dem Bahnübergang festsitzenden LKW
rammt, weil er erst eine bis zwei Sekunden vor dem Aufprall überhaupt
sehen _kann_, daß da irgendwas ist?
Nota bene: Wir reden hier über angeordnetes Fahren auf Sicht, einen
Zustand also, bei dem man ganz und gar nicht davon ausgehen kann, daß
der Fahrweg frei und gesichert ist.
Grüße aus D'dorf,
=ToJe=
--
Torsten Jerzembeck * Kiesselbachstraße 77 * D-40589 Düsseldorf
* Exil-Westfale * PGP public key ID: B74DB58D * MIME welcome * Generation Tux *
SAP sind die Robin Hoods der Neuzeit. Sie berauben die wirklich Reichen
und verteilen das Geld unter ehemaligen Sozialhilfeempfängern, die sie
nett angezogen und zu SAP-Beratern umgeschult haben. (Kai Fett)
So weit musst du aber nicht sehen können. Es ist ausreichend
wenn du die Signale zweifelsfrei erkennen kannst. Das können
5 m sein.
Genau, hier nochmal TGB-Weisung 1/95:
-bei Tag und sichtigem Wetter höchst. 40 km/h,
-bei Nacht und sichtigem Wetter höchst. 15 km/h,
-bei unsichtigem Wetter Schrittgeschwindigkeit,
-schätzt der Tf ein, dass er auf Grund der Sichtverhältnisse
auch mit Schrittgeschw. nicht vor einem Hindernis zum Halten
kommen kann, lehnt er das "Fahren auf Sicht" ab.
> Abhängig von den
> Sichtverhältnissen sind weniger als 40 zulässig, bei Nacht und Nebel eben
> überhaupt nicht.
Wenn du noch was siehst kannst'e fahren. Am Ende musst du es selbst ausbaden.
Ein generelles Verbot besteht nicht.
Richtig, dann muss sich der Fdl des freien Gleises aber sicher sein.
Oder es wird gewartet bis sich der Nebel verzieht.
Nicht wie, sondern wann "auf Sicht" gefahren werden soll.
Z.B. der auch schon mal besprochene Fall im DS-Land, Zs1 oder
Zs8 erlischt vor Vorbeifahrt der Zugspitze.
Dann vielleicht noch: Wann darf ein Fdl "Fahren auf Sicht"
anordnen? Da kenn ich mich nicht so aus.
> Gerade weit er selbst Tf ist, hat er seine Frage gestellt.
Geeeenau.
> Dann vielleicht noch: Wann darf ein Fdl "Fahren auf Sicht"
> anordnen? Da kenn ich mich nicht so aus.
>
Dann schau doch mal auf die Rückseite des Befehls C, da sind einige Fälle
aufgeführt.
- Gleis kann besetzt sein (Rotausleuchtung ohne Grund)
- Mehrere Sperrfahrten unterwegs
- Verständigung zwischen den Zugmeldestellen gestört
- Unbefahrbare Stelle im gesperrten Gleis
- Arbeitsstelle nicht benachrichtigt
- Verdacht auf Oberleitungsschäden
- Verdacht auf Unwetterschäden
- Verdacht auf Eiszapfenbildung im Tunnel
Und auf der Vorderseite des Befehls:
- Gleise auf Befahrbarkeit erkunden.
Und wie manche User in dieser Gruppe fordern, KANN man unter bestimmten
Umständen nach sorgfältiger Abwägung Fahren auf Sicht anordnen, wenn
Personen AM Gleis sind.
Sicher gibt es noch mehr Fälle. Wenn der Tf jedoch der Meinung ist, das sei
ihm trotz Befehl zu gefährlich, dann werde ich ihn nicht zur Fahrt zwingen
(wie auch?).
> > Gerade weit er selbst Tf ist, hat er seine Frage gestellt.
>
> Geeeenau.
>
Asche auf mein Haupt. Daß du selbst Tf bist, das hatte ich schon irgendwie
im Hinterkopf. Aber da dieser Thread ja auch im österreichischen Forum lief
und Andre ja wohl als deutscher Tf bekannt sein dürfte, kam meine Antwort so
wie sie kam. Sorry!
Reinhard
> > Auch wenn dort eine ausdrückliche Präzisierung nicht ergangen sein
> > sollte, heißt es nicht, daß Du bei unsichtigen Bedingungen dort auf
> > Sicht schneller fahren darfst.
>
> Schneller als gar nicht, meinst Du?
Auch das, wenn es die Umstände rechtfertigen.
Wenn Andre beispielsweise 1 1/2 Kilometer hinter dem Beginn des
Fahrens auf Sicht in eine Nebelwand gerät, wird er dort stehenbleiben
und keinen Zentimeter weiter fahren, bis der Nebel sich gelichtet hat.
Und wenn es stundenlang nicht aufklart, dann steht die Eisenbahn
stundenlang; so ist es eben, ob du das glauben magst oder nicht.
mfg Matthias Dörfler
Ja klar, ich meine, ob es da Unterschiede zw. DS und DV gibt, bei der
Anordnung?
Reinhard
Reinhard
> Wenn Andre beispielsweise 1 1/2 Kilometer hinter dem Beginn des
> Fahrens auf Sicht in eine Nebelwand gerät, wird er dort stehenbleiben
> und keinen Zentimeter weiter fahren, bis der Nebel sich gelichtet hat.
Dürfte ein zweiter Mann dann Streckenläufer spielen und dem Tf per Funk
mitteilen, bis wo es noch geht?
> Und wenn es stundenlang nicht aufklart, dann steht die Eisenbahn
> stundenlang; so ist es eben, ob du das glauben magst oder nicht.
Gruß, ULF
> Und was für einen Befehl A stellt ihr euch vor? Der ist für die
Vorbeifahrt
> an Halt zeigenden, gestörten oder gar nicht vorhandenen Signalen. Mit der
> Fahrt auf Sicht hat der nichts zu tun. Kann der Tf das Signal wegen
> unsichtigen Wetters nicht erkennen, gilt DS 408.0331 (1)b:
Die Problematik könnte z.B. auftreten, wenn am Hauptsignal kein Zs1, sondern
ein Zs7 hängt.Wenn der Fdl mir die Vorbeifahrt erlauben möchte, dies aber
nur auf Sicht möglich ist, könnte, wenn alle Bedingungen für die Fahrt
erfüllt sind, ein Befehl Ab nützlich sein.
mfg
Andre
> Wo und womit faehrst du denn? Mir erscheint das alles sehr fremd. Du
kannst
> doch nicht stehenbleiben wo du willst...
Wenn mir die Durchführung der Zug- (oder auch Rangier-) fahrt nach Lage der
Dinge nicht ratsam erscheint, bleibe ich stehen, bis die Situation zu meiner
Zufriedenheit geklärt ist. Alles andere wäre verantwortungslos. Ich bin es,
der hinterher dem Staatsanwalt Rede und Antwort stehen muß, nicht die
Fahrgäste, die wegen der Verspätung am Trommeln sind.
mfg
Andre
> Dürfte ein zweiter Mann dann Streckenläufer spielen und dem Tf per Funk
> mitteilen, bis wo es noch geht?
Von mir aus auch über Handy, oder per Zuruf oder sonst was. Wenn es diese
Möglichkeit gäbe, würde ich sie zumindest ausprobieren. Ist ja nicht so, daß
es mir Spaß macht, mitten in der Nacht dumm in der Pampa rumzustehen.
Im übrigen bin ich mal in Duisburg erst vor der Einfahrt stehengeblieben und
habe mir das Signal aus der Nähe angesehen, und habe vor der Abfahrt den Fdl
nach der Stellung des Asig gefragt. Am Esig und Asig waren die Optiken
völlig zugeschneit (und beide Male Vr0).
mfg
Andre
> Das ist eine "Erfindung" des Verkehrsdienstes: Tarifgebiet "B", auch
> wenn die Tarife (bis auf Schülerzeitkarten, IIRC) angeglichen sind
> handelt es sich um das Gebiet der ehemaligen DDR (und West-Berlin?).
Wer sich nicht alles in den Fahrdienst einmischen darf. Faszinierend.
;-)
mfg
Andre