Gibt es eigentlich eine Möglichkeit, mal live und in Farbe da vorne
einzusteigen und sich ein mal hinzusetzen?
Michael
"michael" <micha...@gmx.de> wrote:
>Hi, hab gerade gelesen, dass der ICE teilweise im Regelbetrieb 280kmh fahren
>soll. Auf welchen Strecken denn? Würde ich doch ganz gerne mal miterleben!
>Ich fahre normalerweise Hamburg - Hannover und dann Hannover - Düsseldorf.
>Aber da bleibts immer bei 160kmh.
Ist ja kein Wunder, da der Zug erst dann auf der NBS Hannover-Würzburg aufdreht.
Da ist der Tacho oft bei 250, 280 habe ich auch schon erlebt.
>Gibt es eigentlich eine Möglichkeit, mal live und in Farbe da vorne
>einzusteigen und sich ein mal hinzusetzen?
Theoretisch ja, praktisch aber kompliziert. Das ist verbunden mit einem lieben
Schreiben an DB Reise und Touritik, freunlichem Betteln usw. Da m.W. Dunicht
alleine zum Tf reindarfst, ghört dann auch noch ein Begleiter (von der DB) für
Dich dazu ... und da wird es kompliziert.
Einfach hingehen und den Tf bitten wird kaum gehen, da die einen auf den Hut
kriegen, wenn sie jemanden mitnehmen.
Eigentlich ist das schadem, denn es macht wirklich Spaß! (sag ich jetzt mal so)
Harald
--
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michael wrote:
>
> Hi, hab gerade gelesen, dass der ICE teilweise im Regelbetrieb 280kmh fahren
> soll. Auf welchen Strecken denn? Würde ich doch ganz gerne mal miterleben!
> Ich fahre normalerweise Hamburg - Hannover und dann Hannover - Düsseldorf.
> Aber da bleibts immer bei 160kmh.
Jein, die Höchstgeschwindigkeiten werden nur ausgefahren, wenn Zeit eingefahren
werden muß. Ansonsten wird normal 250 km/h auf NBS, 160 auf ABS gefahren.
NBS mit Hg 280 sind Hannover - Würzburg und Mannheim - Stuttgart. Danach wird
Köln - Rhein/Main 280 km/h zugelassen.
cu Sonni
Aber 280 km/h nur außerhalb von Tunnel! In Tunnel nur 250 km/h.
MfG
Knut
Da gab es mal zwei Inovationszüge, bei denen vorn im Führerstand eine
Kamera installiert und das Signal dann statt eines Videoprogramms
übertragen wurde.
Weiß einer, ob es die noch gibt?
fragt
Knut
> Gibt es eigentlich eine Möglichkeit, mal live und in Farbe da vorne
> einzusteigen und sich ein mal hinzusetzen?
Wenn du den Führer höflich fragst, hast du eigentlich ganz gute Chancen.
Gruß
Nicolas
Warum nur 280 eigentlich? Die ICE3(M) haben doch Hg 330? Wo wird diese
Geschwindigkeit denn sonst ausgenutzt?
Gruss
Jeroen
Weil die Streckendaten keine höheren Geschwindigkeiten zulassen.
MfG
Knut
> > Warum nur 280 eigentlich? Die ICE3(M) haben doch Hg 330? Wo wird diese
> > Geschwindigkeit denn sonst ausgenutzt?
>
> Weil die Streckendaten keine höheren Geschwindigkeiten zulassen.
wahrscheinlich musste es Tempo 330 sein, weil der TGV es damals
(nur) auf 300 brachte. Das war schätzungsweise 1995 ...
Ob Strecken für diese Geschwindigkeit gebaut wurden, war wohl
Nebensache.
Gruß Martin
Hätte ich wirklich noch die nächste Frage dazu schreiben müssen....? Na gut:
Welche Gründe hatte die Entscheidung, die Strecke nicht für höhere
Geschwindigkeiten auszulegen?
Gruss
Jeroen
wolfsburg - berlin kann mit 410kmh befahren werden, wie der test 1991
(1990?) zeigte. aber das war mit einem ICE 1.
>
> Gruß Martin
mit denen bin ich oft gefahren. sind meines wissens 401, also ICE baureihe
1. ist auch ganz interessant. nur doof, wenn du zug in die gegenrichtung
fährt, sieht man alles rückwärts.
Da müßte man in die Historie gehen: Als die NBS in D geplant wurden, war
die Fahrzeugindustrie nur in der Lage 280 km/h schnelle Fahrzeuge zu
bauen (und den TGV aus F einzusetzen schied aus politischen Gründen
aus).
Außerdem war das auch eine Kostenfrage. Schnellere Strecken zu bauen,
hätte ja noch größere Einschnitte in die Landschaft bedeutet. Da man ja
gemischt fahren wollte (HG- und Güterverkehr) konnte die Neigungen nicht
größer ausfallen. Außerdem verhinderte auch der Mischverkehr (damals war
ja noch geplant, Güterverkehr auch am Tage durchzuführen) mit seinen
Problemen bei Begegnungen (besonders in Tunnel, aber auch sonst) das man
schneller fuhr. Deswegen fuhr man ja auch in den ersten Jahren auf den
NBS nur 250 km/h.
Na und in der Zwischenzeit hat die Fahrzeugindustrie schnellere
Fahrzeuge entwickelt und auch im Streckenbau ist man weiter: Getrennte
Tunnelröhren und reiner HGV machen auch höhere Geschwindigkeiten
möglich.
Berlin - Hannover ist streckenweit für 330 km/h gebaut (leider ist die
Planfeststellung dagegen, schneller als 250 km/h zu fahren) und Köln -
Rhein/Main ist dann die erste, wo man dann eben so schnell fährt.
MfG
Knut
Wolfsburg - Berlin ist erst 1998 fertig gestellt wurden.
MfG
Knut
Musste die Strecke danach saniert werden?
--
Andreas
-------
Gemäß §28, Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz widerspreche ich der
Verarbeitung, Nutzung oder Übermittlung meiner persönlichen Daten
für Zwecke der Werbung oder der Markt- oder Meinungsforschung.
das war die strecke, auf der der geschwindigkeitsrekord aufgestell wurde,
der heute noch im gespräch ist.
>
> MfG
> Knut
weiss nicht. auf jeden fall wurde da damals der geschwindikeitsrekord von
410kmh aufgestellt
Von können kann keine Rede sein, gerade Strecken haben kein Limit.
Die Frage ist vielmehr, auf wieviel die Signalanlage ausgelegt ist, und
die kann keine 410km/h vertrage n. Und sowas erreichen zu können, müssen
im Vorwege besondere Sicherungsmaßnahmen ergriffen werden.
Da muß dann eine manuelle Meldung der Fahrt frei-Stellung aller
Hauptsignale auf dem geraden Strang sichergestellt sein, bis zum
Zielpunkt der Fahrt (ggf. alle Bü vorBeginn der Fahrt gesichert sein -
siehe NeicTech-Zulassung).
Viele Grüße
Jan
Das war doch irgendwo zwischen Wuerzburg und Fulda. Ausserdem der
IC-Experimental. Ein regulaerer ICE1 kommt ja kaum auf 280 hoch...
TP
???? Auf ABS'en sind wohl eher 200 km/h im Planverkehr ueblich.
TP
Kannst du bitte vorher auf Plausibilitaet pruefen, bevor Du solche
Verwechslungen (Jahreszahl) aufs Usenet loslaesst, bitte, bitte!
Einen ("den") Geschwindigkeitsrekord des ICE (genauer: ICE-V) gab es
am 1.5.1988 bei Burgsinn auf der Strecke Wuerzburg-Fulda mit 406.9km/h.
Ich weiss nicht, ob in juengerer Zeit 410km/h oestlich Wolfsburg
erreicht wurden, aber 1990 oder 1991 klaffte da noch ein riesiges
Loch in der Oberleitung, und die Gleise selbst waren auch marode.
Grüße
Klaus
--
_____________________________________________________________________________
Dr. Klaus Foehl kf (at) ph ed ac uk http://www.ph.ed.ac.uk/~kf
Department of Physics and Astronomy, University of Edinburgh,
James Clerk Maxwell Building, The King's Buildings,
Mayfield Road, Edinburgh. EH9 3JZ. United Kingdom
Tel: +44 131 650-5256 -5282 Fax: +44 131 650 7165
-----------------------------------------------------------------------------
also in einer sehr realitätsnahen und bekannten simulationssoftware ist es
so beschrieben. und zwar mit 1990 oder 1991. keine 80er jahreszahl.
darum ging es übrigens auch nicht.
michael
Microsoft und Realitätnah?
Also die Story gabs auf irgend einer Website. Und die Software ist Loksim.
Michael
>
> Gruß
> Andreas
>
> --
> Meinst Du, dass sich Kunden alles rausnehmen dürfen und der Anbieter
> alles schlucken muß? Dann geh mal zu Deinem Fleischer, nenne ihn einen
> "brutalen Tiermörder und Kadaververwerter" und bestell danach 100g
> Leberwurst. [Claas Janetzki in totu] PGP: 0x999A2A00
> Berlin - Hannover ist streckenweit für 330 km/h gebaut (leider ist die
> Planfeststellung dagegen, schneller als 250 km/h zu fahren)
?
h.
> also in einer sehr realitätsnahen und bekannten simulationssoftware ist es
> so beschrieben. und zwar mit 1990 oder 1991. keine 80er jahreszahl.
Das ist so ja auch korrekt. Du kannst mit Sicherheit davon ausgehen, daß
1991 für die geplante NBS Hannover-Berlin auch in der Realität
Computersimulationen mit hoher Geschwindigkeit durchgeführt wurden.
hajo
--
Fachbegriffe der Eisenbahntechnik verständlich übersetzt #1:
"Hohe Vandalismusresistenz":
"Wir haben einen bekannten Designer von Ausnüchterungszellen beauftragt,
den von uns erwarteten Kunden ein vertrautes Ambiente zu bieten."
Irgendwie passt des nicht in mein Weltbild.
Das man mit den ICE3 nicht mit 300 oder 330 ueber NordSued-NBS faehrt,
kann ich (politisch zumindest) nachvollziehen. Wenn man es voll nutzen
wuerde, muesste man zum naechsten Fahrplan die Fahrzeit wieder
verlaengern,
wenn die ICE3 auf die NBS F-K verlagert werden.
TP
Gerade auch hier koennten die ICE3 mit 330 dahinjagen. Bis die Trappen
da aufmerken, ist der ICE schon laengst durch....
TP
Man _kann_ die ICE3 nicht richtig nutzen auf den "alten" NBS. Die ICE3
können ihre Vmax nur auf der NBS Köln - Frankfurt/M ausfahren.
War da nicht was, daß die ICE3 wegen ihrer Bremsanlage auf der NBS H -
Wü gar nur 200 km/h fahren können?
Viele Grüße
Jan
Jan Borchers schrieb:
Hallo Jan,
laut Pro Bahn, Heft 3/2001, darf der ICE 3 weiterhin nur 200 km/h fahren.
Deshalb wurden die Fahrzeiten auf der Strecke Hannover - Würzburg
anscheinend für 200 km/h berechnet.
Dies erklärt die längere Fahrzeit als vor 10 Jahren.
Gruß
Peter
Ein echter Witz, ich will wieder die guten alten ICE1....
TP
Die bekommst du ja auf der Nord-Süd-NBS wieder zurück.
;-))
Christian
--
Christian Blome
Email: christi...@gmx.de
Homepage: http://www.christianblome.de
wen schon mit 200 Sachen ist mir einen Wagenzug lieber.
Ronald
Peter Burgdorf <peter.b...@freenet.de> schreef in berichtnieuws
3B6C4639...@freenet.de...
> Gibt es eigentlich eine Möglichkeit, mal live und in Farbe da vorne
> einzusteigen und sich ein mal hinzusetzen?
>
Zwischen Hamburg und Hannover fährt der ICE 3, dort kann man sich einen
Platz in der Lounge reservieren lassen. In der Lounge gibt es Sitzplätze
direkt hinter dem Triebfahrzeugführer mit Streckensicht (je nach Fahrt-
richtung in der 1. oder sogar auch in der 2. Klasse in Fahrtrichtung
vorne).
Viele Grüße,
Jan Marco Funke
Ich hätte das mit ICE 1 und 3 auf der Nord-Süd NBS ja anders gemacht:
Den ICE 1 über Nürnberg und den ICE 3 ohne Halt direkt von Augsburg
nach Würzburg. So könnte man bei beiden Zügen die gleiche Fahrzeit von
München nach Hamburg erreichen. Die 10 Minuten, die der ICE 1 zwischen
Augsburg und Würzburg über Nürnberg verliert, kann er durch ausnutzung
der vollen Vmax auf der NBS wieder herausholen. Zwischen Würzburg und
Göttingen hätten die beiden ICE-Linien dann leicht verschiedene
Abfahrtszeiten, da der ICE 3 auf der NBS ja langsamer ist.
...
> ...
> Ich hätte das mit ICE 1 und 3 auf der Nord-Süd NBS ja anders gemacht:
> Den ICE 1 über Nürnberg und den ICE 3 ohne Halt direkt von Augsburg
> nach Würzburg. So könnte man bei beiden Zügen die gleiche Fahrzeit von
> München nach Hamburg erreichen. Die 10 Minuten, die der ICE 1 zwischen
> Augsburg und Würzburg über Nürnberg verliert, kann er durch ausnutzung
> der vollen Vmax auf der NBS wieder herausholen. Zwischen Würzburg und
> Göttingen hätten die beiden ICE-Linien dann leicht verschiedene
> Abfahrtszeiten, da der ICE 3 auf der NBS ja langsamer ist.
>
Hallo,
wann wurde denn die Vmax beim 403 von 230 wieder auf 200 km/h (im LZB-Betrieb) heruntergesetzt?
Zu Deinem Vorschlag: Der 403 beschleunigt wesentlich schneller als wie der 401; das bedeutet, dass 401+403
trotz unterschiedlicher Vmax in etwa die gleiche Fahrzeit haben (bei einer Nonstop-Fahrt Hannover-Würzburg
wäre das natürlich anders...).
Grüße,
Marcus
http://www.db-fernverkehr.de
bald im Schattenfahrplan: EC 25 "Johann Strauß" Münster(W)-Wien Westbf u.v.m.
Nein. Zu dieser Zeit war noch von einer Vmax von 200 km/h ausgegangen
und dafür war keine großartige Computersimulation nötig.
MfG
Knut
Leider ist die Strecke nur 250 km/h festgestellt. Wenn man schneller
fahren will, muß man ein erneutes Planfeststellungsverfahren mit all
seinen Folgen betreiben.
MfG
Knut
>wahrscheinlich musste es Tempo 330 sein, weil der TGV es damals
>(nur) auf 300 brachte.
... 330 km/h sind 300 km/h plus zehn Prozent. Etwas Reserve sollte man
schon haben.
--
Gruß
Mathias +++ m...@snafu.de +++ http://home.snafu.de/mat/
+++ Disclaimer: My opinions are my own +++ and mine only +++
Sollte? Nach irgend einer Norm der UIC _müssen_ die Fahrzeuge Hg + 10%
fahren, um eine Zulassung zu bekommen.
MfG
Knut
Langsamere HGV strecken, dennoch sehr aufwendig gebaut.
Aussagelose architekur an eben diesen strecken.
Kein mut fuer PR und nationalstolztraechtiges HGV getoese
(Streckeneroeffnungzeremonien, ideenreiche rekordfahrten...)
nundenn,
kris
> Sollte? Nach irgend einer Norm der UIC _müssen_ die Fahrzeuge Hg + 10%
> fahren, um eine Zulassung zu bekommen.
Ja sicher, aber das heißt für die ICE3 dann: 363 km/h bei der
Zulassungsfahrt für das Bremssystem.
hajo
--
Nein, die 605 werden noch nicht gewartet, sie befinden sich noch in
einem Herstellungsprozess auf rollendem Rad.
Bastian D. Bode
Usen...@Zierke.com (Hans-Joachim Zierke) wrote:
>
>Knut Ochdorf schrieb:
>
>
>> Sollte? Nach irgend einer Norm der UIC _müssen_ die Fahrzeuge Hg + 10%
>> fahren, um eine Zulassung zu bekommen.
>
>Ja sicher, aber das heißt für die ICE3 dann: 363 km/h bei der
>Zulassungsfahrt für das Bremssystem.
Für mich wirft sich da die Frage auf : Wo sollen diese Zulassungsfahrten
stattfinden?
Ich hab´ vor ein ca. 2 Wochen mit Technikern gesprochen, die die Dinger prüfen;
da weiß keiner, ob der ICE3 auf der NBS Rhein-Main überhaupt die 300 km/h
erreichen kann! Für die 40 0/00 Steigungen gibt es noch keine Erfahrungen.
MfG Jens
--
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Hans-Joachim Zierke wrote:
>
> Knut Ochdorf schrieb:
>
> > Sollte? Nach irgend einer Norm der UIC _müssen_ die Fahrzeuge Hg + 10%
> > fahren, um eine Zulassung zu bekommen.
>
> Ja sicher, aber das heißt für die ICE3 dann: 363 km/h bei der
> Zulassungsfahrt für das Bremssystem.
Nach UIC518 auch für die Lauftechnik.
Johannes.
> Was wäre das ein Spaß, wenn der ICE 3 über die Super-NBS Köln-Rhein/Main
> auch nur mit 200 km/h fahren dürfte ;-).
Hattest Du etwa gedacht, dieser Betrieb werde problemloser anlaufen als der
des 605?
Weil er fahrzeugtechnisch für 330 km/h zugelassen ist. Wenn es Gleise
gibt, die die WB vertragen kann er ja auch die 330 km/h ausfahren.
> Man darf sowieso gespannt sein, mit welcher Vmax der ICE 3 auf der NBS
> Köln - Rhein/Main starten wird. Die Gleise können sich auf der NBS durch
> die neue Wirbelstrombremse genauso gut verbiegen wie auf den alten NBS'en.
> Was wäre das ein Spaß, wenn der ICE 3 über die Super-NBS Köln-Rhein/Main
> auch nur mit 200 km/h fahren dürfte ;-).
Meinst Du nicht, daß die die Gleise nicht WB-taugleich bauen? Das wäre
doch Schwachsinn.
Bei den in Betrieb befindlichen Strecken ist ja klar, die sind älter als
der ICE 3 und beim Bau hat keiner an ein WB gedacht. Und Umzurüsten
kostet Geld...
MfG
Knut
Dazu möchte ich erwähnen, daß Ende Juli auf der Rheintalbahn (genauer
Fernbahn)zwischen Ottersweier und Offenburg Versuchsfahrten für die
Wirbelstrombremse stattgefunden haben. Aus diesem Grund wurden sämtliche
Achszähler zwischen Baden-Baden und Offenburg gegen wirbelstromtaugliche AZ
ausgetauscht.
Für die Gleise selbst gab es die Vorgabe, daß die Schienentemperatur vor der
Versuchsfahrt 50 Grad nicht überschreiten durfte.
Probleme gab´s offenbar keine. Immerhin wurde die WB ja schon im IC Experimental
erprobt und seitdem wurde bestimmt noch dran gefeilt.
Schöne Grüße
Jens Dänner
Reinhard
> > erreichen kann! Für die 40 0/00 Steigungen gibt es noch keine Erfahrungen.
> >
> Für den Bremsweg bei 300 km/h in 40 0/00 Gefälle vermutlich auch nicht?
Er ist im Zweifel länger als das Gefälle. Mag es sein, daß der Zug beim
Rollen auch langsamer würde?
Gruß, ULF
--
________________________________________________________________________
Ulf Kutzner Backhaushohl 46 D-55128 Mainz
________________________________________________________________________
Die Probleme tauchen erst auf, wenn mehrere ICE 3 mit aktiver WB kurz
hintereinander fahren und an der gleichen Stelle abbremsen müssen.
MfG
Knut
> Die Probleme tauchen erst auf, wenn mehrere ICE 3 mit aktiver WB kurz
> hintereinander fahren und an der gleichen Stelle abbremsen müssen.
Wäre mit "Wirbelblock" zu vermeiden...
> Was wäre das ein Spaß, wenn der ICE 3 über die Super-NBS > Köln-Rhein/Main
> auch nur mit 200 km/h fahren dürfte ;-).
Was soll denn jetzt die planmäßige Höchstgeschwindigkeit auf der NBS
Rhein/Main eigentlich sein? 280? 300? 330?
Mfg Patrick
--
Posted from isis.wu-wien.ac.at [137.208.3.42]
via Mailgate.ORG Server - http://www.Mailgate.ORG
Zum Beispiel aus Betonschwellen oder Fester Fahrbahn.
> Ich glaube eher, das man eine Lösung finden muß, bei der die NBS in
> Abschnitte eingeteilt wird und pro Abschnitt darf nur alle 20 oder 30
> Minuten ein Zug Wibelbremsen. Ein folgender Zug muß halt notfalls schon
> eher bremsen (in einem Abschnitt, dessen Gleise noch nicht Wirbelstrom-
> erhitzt sind) oder in dem Abschnitt freie durchfahrt bekommen.
Wie willst Du das aber in Gefälle oder Bahnhöfen machen?
MfG
Knut
[ Wirbelstrombremse ]
>Aus welchem Material sollten die Gleise denn dann sein, damit sie sich
>unter Hitzeeinwirkung nicht verformen?
Wie waere es mit Invar?
(Zerodur gaebe es da auch noch fuer noch hoehere Ansprueche...)
;-)
Gruss
Klaus
--
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Dr. Klaus Foehl kf (at) ph ed ac uk http://www.ph.ed.ac.uk/~kf
Department of Physics and Astronomy, University of Edinburgh,
James Clerk Maxwell Building, The King's Buildings,
Mayfield Road, Edinburgh. EH9 3JZ. United Kingdom
Tel: +44 131 650-5256 -5282 Fax: +44 131 650 7165
-----------------------------------------------------------------------------
Jan Marco Funke schrieb:
> "Knut Ochdorf" <Knut.O...@lahmeyer-berlin.de> schrieb:
> > Jan Marco Funke schrieb:
> > Weil er fahrzeugtechnisch für 330 km/h zugelassen ist. Wenn es Gleise
> > gibt, die die WB vertragen kann er ja auch die 330 km/h ausfahren.
> >
> > > Man darf sowieso gespannt sein, mit welcher Vmax der ICE 3 auf der NBS
> > > Köln - Rhein/Main starten wird. Die Gleise können sich auf der NBS durch
> > > die neue Wirbelstrombremse genauso gut verbiegen wie auf den alten NBS'en.
> > > Was wäre das ein Spaß, wenn der ICE 3 über die Super-NBS Köln-Rhein/Main
> > > auch nur mit 200 km/h fahren dürfte ;-).
> >
> > Meinst Du nicht, daß die die Gleise nicht WB-taugleich bauen? Das wäre
> > doch Schwachsinn.
> >
> Aus welchem Material sollten die Gleise denn dann sein, damit sie sich
> unter Hitzeeinwirkung nicht verformen?
> Ich glaube eher, das man eine Lösung finden muß, bei der die NBS in
> Abschnitte eingeteilt wird und [.....]
Mahlzeit!!
Ich weiß nur eins das wir jetzt einen (Dienst)Auftrag erhalten haben das die
Wirbelbremsen
im Monat August bzw.September in Probebetrieb gehen und das die FV dementsprechend
geändert wird, wenn die Wirbelbremse ausfällt.
...........und Tssssssssssschüssssssssssss....
Matthias
> Einfach hingehen und den Tf bitten wird kaum gehen, da die einen auf den Hut
> kriegen, wenn sie jemanden mitnehmen.
bei ICE mag das sein, bei 218 und anderen "langsamen" Loks habe ich das
schon mehrfach probiert. Erfolgsquote sagenhafte 100%...
--
Gruß aus Schleswig-Holstein
"Ich benutze einen Power Macintosh - Taktfrequenz ist irrelevant!"
Ich vermute mal:
Wo kein Klaeger, da kein Angeklagter. Man muss es ja nicht ueber den
Zugbahnfunk rumposaunen.
TP
Als Schüler bin ich jeden Tag Bahn gefahren (mit 1 Mal umsteigen), so dass
ich praktisch täglich vier Mal gefragt habe. Die Erfolgsquote lag zw. 20 und
30%. Problematisch war die Ausfahrt Essen in Richtung Bochum, wegen des
Stellwerks.
Den 420er Essen - Düsseldorf (Köln kam erst später) bin ich auch mal ein
Stück selbst gefahren. Naja, Indusi hat der Lokführer bedient und korrekt an
den Bahnsteig gebremst hat er auch lieber selber. War aber trotzdem cool,
mit 14 Jahren oder so. In der 103 konnte ich leider nie mitfahren, weil ich
damals nur S-Bahn und Eilzug gefahren bin und die 103 ausschließlich IC (und
TEE?) gezogen hat. Die 110/140/111 sind aber gute Bekannte.
--
Andreas
-------
Gemäß §28, Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz widerspreche ich der
Verarbeitung, Nutzung oder Übermittlung meiner persönlichen Daten
für Zwecke der Werbung oder der Markt- oder Meinungsforschung.
... und immer schön klein machen, wenn jemand entgegen kommt!
;-))
Christian
--
Christian Blome
Email: christi...@gmx.de
Homepage: http://www.christianblome.de
Stefan Kaehler
Thomas Purkert schrieb:
> Wo kein Klaeger, da kein Angeklagter. Man muss es ja nicht ueber den
> Zugbahnfunk rumposaunen.
Habe es auch schon erlebt, daß mir der Lokführer gesagt hat, ich solle
mich mal schnell ducken (Stellwerk), oder in Stuttgart auf der
bahnsteigabgewandten Seite aussteigen...
Grüße
MhD (der mal wieder gerne auf der Schwarzwaldbahn mitfahren möchte...)
--
* Martin H. Duffner Fax: +49 7722 3605
* 78098 Nußbach http://www.schwarzwaldbahn.net
* << Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten ist eine Konstante.
* Die Bevölkerung wächst. >>
Wenn man nun nicht gerade als Kind mitfährt dann dürfte das das
geringste Problem sein:
1. Erkennen die anderen nicht, ob ich eine Berechtigung habe oder nicht?
Ich bin schon mitgefahren (dienstlich) mit großer Reisetasche und einer
großen Tüte und auch wie ein Frisör.
2. Hatte ich zu Reichsbahnzeiten genau das Gegenteil erlebt: Immer schön
grüßen, wenn einer vorbeikommt!
MfG
Knut
>2. Hatte ich zu Reichsbahnzeiten genau das Gegenteil erlebt: Immer schön
>grüßen, wenn einer vorbeikommt!
Zumindest was das Reichseisenbahnland und die
Reichs*verhüstel*Bundeshauptstadt betrifft, kann ich keine Änderung
der Sitten erkennen ;-)
--
Gruß
Mathias +++ m...@snafu.de +++ http://home.snafu.de/mat/
+++ Disclaimer: My opinions are my own +++ and mine only +++
Kleine Episode am Rande:
Bei einer Mitfahrt berichtete der Tf mir die Geschicht, die seinem
Kollegen Ärger eingebracht hatte. Da fragte auch einer ganz höflich, er
interessiere sich so für die Eisenbahn usw. und ob er denn mal mitfahren
könnte. Klar kann er... Nach einer Weile zückte der mitfahrende
"Eisenbahnfreund" seine Mitfahrberechtigung und outete sich als
Mitarbeiter des EBA. Dann fragte er, warum der Tf denn ihn ohne
Berechtigung mitgenommen habe und er forderte dann eine Stellungnahme.
Wie das ausgegangen ist, weiß ich nicht mehr. Aber es zeigt, man sollte
nicht gutgläubig jeden mitnehmen.
MfG
Knut
> Bei einer Mitfahrt berichtete der Tf mir die Geschicht, die seinem
> Kollegen Ärger eingebracht hatte. Da fragte auch einer ganz höflich, er
> interessiere sich so für die Eisenbahn usw. und ob er denn mal mitfahren
> könnte. Klar kann er... Nach einer Weile zückte der mitfahrende
> "Eisenbahnfreund" seine Mitfahrberechtigung und outete sich als
> Mitarbeiter des EBA. Dann fragte er, warum der Tf denn ihn ohne
> Berechtigung mitgenommen habe und er forderte dann eine Stellungnahme.
Hm, hat das EBA was gegen die Mitfahrt auf dem Führerstand (zu deutsch: wo
steht das?), oder ist das eine interne Anweisung der DB?
In letzterem Fall hat das dem EBA egal zu sein.
Grüße,
Max
--
DPT I und II DB online! http://www.dpt-online.de * Maximilian Gauger *
* Diltheyweg 11 *
Life is a box of chocolates: * 64287 Darmstadt *
You never know what you'll get. (Forrest Gump) * mga...@gmx.net *
> Kleine Episode am Rande:
> <...>
> Wie das ausgegangen ist, weiß ich nicht mehr. Aber es zeigt, man sollte
> nicht gutgläubig jeden mitnehmen.
>
Das ist natürlich bitter. Zeigt aber auch, daß sich augenscheinlich durch die
veränderten Organisationsstrukturen gegenüber der Bundesbahn-Zeit einiges
geändert hat. Vor zehn, fünfzehn Jahren, so meine Erfahrung, wurde man gerade
auf "Partisanenbahnen" beinahe schon genötigt, im Führerstand mitzufahren, wenn
man irgendwie als Eisenbahnfreak aufgefallen war. Und ein direkter Nachteil war
es auch nicht, den einen oder anderen Betriebskontrolleur kennengelernt zu
haben. Damit ergab sich dann eine "Grauzone", in der einiges toleriert wurde.
Allerdings gebe ich zu, mir erst wesentlich später mal Gedanken gemacht zu
haben, wie das Ganze im Falle eines Unfalls z.B. an einem BÜ ausgesehen hätte.
Zugegeben - faszinierend ist der Streckenblick noch immer, und ich bin daher den
Eisenbahnern sehr dankbar, die mir in der Vergangenheit interessante Einblicke
in den Betrieb gewährt haben. Aus dem genannten Grund frage ich allerdings gar
nicht mehr nach, da ich keinen Tf übereden möchte, diesbezüglich ein Risiko
einzugehen. Und kann sehr gut nachvollziehen, wenn Anfragen mit einem klaren
"Nein" beschieden werden - ich würde genauso handeln.
Andererseits - bei der Fülle an Steuerwagen und Triebzügen gibt es doch immer
mal wieder die Möglichkeit, ganz legal an die begehrte Sicht nach vorne zu
kommen - nicht jeder Vorhang wird hermetisch geschlossen...
Michael
Zum Thema verschlossener Vorhang: Mitunter gibt es Dinge im Führerstand,
die müssen nicht alle dahinter sitzenden Fahrgäste sehen. Nicht jeder Tf
möchte beobachtet werden, was er gerade auf seinen Pausenbrot hat.
MfG
Knut
> Zum Thema verschlossener Vorhang: Mitunter gibt es Dinge im Führerstand,
> die müssen nicht alle dahinter sitzenden Fahrgäste sehen. Nicht jeder Tf
> möchte beobachtet werden, was er gerade auf seinen Pausenbrot hat.
>
Aber an der Stelle läßt sich sicherlich mit einer freundlichen Frage einiges
bewegen. Und legal bleibt's gleichzeitig auch.
Michael
Klar. Fragen kost nichts, außer Überwindung.
MfG
Knut
> Zum Thema verschlossener Vorhang: Mitunter gibt es Dinge im Führerstand,
> die müssen nicht alle dahinter sitzenden Fahrgäste sehen. Nicht jeder Tf
> möchte beobachtet werden, was er gerade auf seinen Pausenbrot hat.
Oder wie er ein angeregtes Schwätzchen mit dem Zf hält, anstatt daß
letzterer sich um die Fahrgäste kümmert?
Ich glaube, die wenigsten Tf verstecken Dinge auf ihren Pausenbroten, die
vor Fahrgästen verborgen werden müssen ... ;-)
... Martin
Mich hat neulich ein ZUB im IR ziemlich schräg von der Seite
angeschaut und sich dann im Fahrradabteil auf einen der Klappsitze
gesetzt. Als ich mich dann nach längerer Zeit wieder auf meinen
Sitzplatz zurückzog und kurz danach umdrehte, saß sie schon im
Steuerabteil neben dem Tf.
Danach konnte ich beobachten, wie die beiden sich mindestens 30
Minuten lang unterhalten haben.
ZUBs haben doch AFAIK genauso wenig im Steuerabteil zu suchen wie
"normale" Fahrgäste, oder?
--
Meint Folke aus Wattenscheid
http://home.t-online.de/home/efwitten/efwa0196.htm
Wollte ich auch nicht. Ich wollte eher die ZUBs
an***..., die unerlaubter Weise das Steuerabteil
betreten, um mit dem Tf zu quatschen, während
ich nur hinter der Scheibe stehe...
;-((
> > Bitte hier nicht meine Kollegen anscheis...
> Wollte ich auch nicht. Ich wollte eher die ZUBs
> an***..., die unerlaubter Weise das Steuerabteil
> betreten, um mit dem Tf zu quatschen, während
> ich nur hinter der Scheibe stehe...
Das stehen hinter dieser Scheibe ist im übrigen nicht gestattet da der Platz
freigehalten werden muß in Bezug auf Fluchtweg, ich meine schon entspechende
Hinweisaufkleber gesehen zu haben, im übrigen empfehle ich die
Führerstandsmitfahrten im Nachtprogramm von "Das Erste"!
--
Gruß Folke
http://people.freenet.de/Tf-Brocki.index.htm/110121_Bochum_HBF.JPG
> Das stehen hinter dieser Scheibe ist im übrigen nicht gestattet da der
> Platz freigehalten werden muß in Bezug auf Fluchtweg, ich meine schon
> entspechende Hinweisaufkleber gesehen zu haben, im übrigen empfehle ich
> die Führerstandsmitfahrten im Nachtprogramm von "Das Erste"!
Ich habe dort bislang nur Aufkleber gesehen, die darauf hinweisen, dass
man vor der Tür kein Gepäck oder keine Fahrräder abzustellen habe. Was
gegen das Stehen auf der rechten Seite (wenn links die Tür ist) spricht,
sehe ich nicht so ganz. Wenn sich jetzt eine ganze Schulklasse hinter
der Scheibe aufbaut, würde ich als Tf als erstes die Gardine vorziehen
bzw. die Scheibe "vernebeln"; dann gehen die Schüler sicher nach einigen
Minuten von alleine. Ein Einzelner kann aber wohl kaum den Fluchtweg
versperren...
> Minuten von alleine. Ein Einzelner kann aber wohl kaum den Fluchtweg
> versperren...
>
Du kennst mich noch nicht...? :-)
Reinhard
> "Christian Blome" <ne...@bahn-seiten.de> schrieb
>> ZUBs haben doch AFAIK genauso wenig im Steuerabteil zu suchen wie
>> "normale" Fahrgäste, oder?
> Bitte hier nicht meine Kollegen anscheis...
Wenn sie den Anschiß verdienen? Man muß sie ja hier nicht mit Zugnummer
und Uhrzeit an den Pranger stellen. Aber erst vorgestern habe ich mich
wieder über einen Zub geärgert, der bei sich stetig von +3 auf +25 [1]
vergrößernder Verspätung zwischen Heidelberg und KA-Durlach seelenruhig
in seinem Erste-Klasse-Abteil sitzenblieb und keine Lust hatte, sich um
die Anschlüsse seiner Fahrgäste zu kümmern.
[1] Ankunft in HD mit ca. +3. Warten auf verspäteten IC-Anschluß => +11.
Überholung in Rot-Malsch durch zwei weitere Fernzüge => +20. In Bruchsal
auf eine vorausfahrende Stadtbahn aufgelaufen => +25. Wo hat die TP
eigentlich die ganzen Fernzüge hergenommen - *so* viele fahren da doch
sonst auch nicht?
... Martin
> Das stehen hinter dieser Scheibe ist im übrigen nicht gestattet da der
> Platz freigehalten werden muß in Bezug auf Fluchtweg, ich meine schon
> entspechende Hinweisaufkleber gesehen zu haben
Mit einem dürchgestrichenen koffer. Richtig, es ist nicht
erlaubt, die tür mit gepäck zu verstellen. Fahrgäste können aber
einen schritt beiseite treten bzw. ebenfalls die flucht antreten ....
--
tobias benjamin köhler _______________ t...@rcs.urz.tu-dresden.de
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european railway pictures - http://mercurio.iet.unipi.it/pix/
> Außerdem war das auch eine Kostenfrage. Schnellere Strecken zu bauen,
> hätte ja noch größere Einschnitte in die Landschaft bedeutet. Da man ja
> gemischt fahren wollte (HG- und Güterverkehr) konnte die Neigungen nicht
> größer ausfallen. Außerdem verhinderte auch der Mischverkehr (damals war
> ja noch geplant, Güterverkehr auch am Tage durchzuführen) mit seinen
> Problemen bei Begegnungen (besonders in Tunnel, aber auch sonst) das man
> schneller fuhr. Deswegen fuhr man ja auch in den ersten Jahren auf den
> NBS nur 250 km/h.
Zur zeit wird nicht im mischverkehr gefahren. Die steigungen und
kurven der strecken Hannover - Würzburg und Mannheim - Stuttgart
sind äußerst moderat. Von diesen parametern her wäre eine
ertüchtigung für 330 km/h sicher nicht ausgeschlossen, wenn die
LZB/FZB ertüchtigt und die oberleitung entsprechend angepasst
wird.
> Na und in der Zwischenzeit hat die Fahrzeugindustrie schnellere
> Fahrzeuge entwickelt und auch im Streckenbau ist man weiter: Getrennte
> Tunnelröhren und reiner HGV machen auch höhere Geschwindigkeiten
> möglich.
Gibt es auf der strecke Köln - Frankfurt etwa überall getrennte
tunnelröhren?
> Berlin - Hannover ist streckenweit für 330 km/h gebaut (leider ist die
> Planfeststellung dagegen, schneller als 250 km/h zu fahren) und Köln -
> Rhein/Main ist dann die erste, wo man dann eben so schnell fährt.
Welcher verwaltungsakt wäre denn nötig, um Hannover - Berlin für
330 km/h auch zuzulassen?
--
tobias benjamin köhler _______________ t...@rcs.urz.tu-dresden.de
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Ich weiß nicht wie das mit den Begegnungen ist. Hat Rhein/Mein einen
größeren Gleisabstand als die anderen NBS oder nicht?
> Gibt es auf der strecke Köln - Frankfurt etwa überall getrennte
> tunnelröhren?
Mir ist nichts anderes bekannt.
> > Berlin - Hannover ist streckenweit für 330 km/h gebaut (leider ist die
> > Planfeststellung dagegen, schneller als 250 km/h zu fahren) und Köln -
> > Rhein/Main ist dann die erste, wo man dann eben so schnell fährt.
>
> Welcher verwaltungsakt wäre denn nötig, um Hannover - Berlin für
> 330 km/h auch zuzulassen?
>
Ein neues Planfeststellungsverfahren. Es geht vorwiegend um Lärm- und
Erschütterungsschutz.
MfG
Knut
> Ein neues Planfeststellungsverfahren. Es geht vorwiegend um Lärm- und
> Erschütterungsschutz.
Wo sieht man solche Planfeststellungsbeschlüsse eigentlich ein? (Hat mir
sicherlich irgendwann ein Prof erzählt, ist aber soooo lange her...)
hajo
--
Hier bei den Juristen gehts da gleich richtig zur Sache. Unserem Mailerdaemon
hat vor paar Tagen jemand mit nem Anwalt gedroht, sollte er nicht aufhören
dauernd Mails zu schicken.
Mathias Schwoerer
> > Ein neues Planfeststellungsverfahren [sei für eine
Geschwindigskeitserhöhung auf der ABS/NBS Han - Bln nötig.]
> > Es geht vorwiegend um Lärm- und
> > Erschütterungsschutz.
Hmm, die Trassierungsgeschwindigkeit bis zur niedersächsischen
Landesgrenze beläuft sich aus geometrischen Gründen auf maximal 200
km/h.
Abgesehen vom Großtrappenschutz, dessen Geschwindigkeitsbeschränkung
mit den verwaltungstechnischen Mitteln des Bundesbahngesetzes nicht
anders gewährleistet werden konnte, sind mir keine Erkenntnisse
geläufig, dass den planfeststellenden Rbden bzw. EBA-Asten ein
derartiger Kunstfehler unterlaufen sein dürfte, bestimmte Betriebs-
parameter in die Planfeststellungsbeschlüsse zu schreiben.
> Wo sieht man solche Planfeststellungsbeschlüsse eigentlich ein?
Bei der erlassenden Behörde bzw. ihrem jeweiligen Nachfolger, hilfs-
weise im zuständigen Generalbundes-/-landesarchiv, wenn es um wirklich
alte PfB geht.
mfg Matthias Dörfler
Wie schnell wird dort nun eigentlich gefahren? 200?
TP
> Bei der erlassenden Behörde bzw. ihrem jeweiligen Nachfolger, hilfs-
> weise im zuständigen Generalbundes-/-landesarchiv, wenn es um wirklich
> alte PfB geht.
Gerade bei komplexeren Eisenbahnanlagen kann das, sofern man keinen sehr
kundigen Berater zur Seite hat, allerdings offensichtlich beträchtliche
Volumenprobleme mit sich bringen.
Wie machst Du so etwas eigentlich in der Praxis, wenn die Antwort lautet:
"Tja, also das sind die folgenden 120 Aktenordner..."
hajo
[Einsichtnahme bei der erlassenden Behörde]
> Gerade bei komplexeren Eisenbahnanlagen kann das, sofern man keinen sehr
> kundigen Berater zur Seite hat, allerdings offensichtlich beträchtliche
> Volumenprobleme mit sich bringen.
<bg> Da hilft nur viel Geduld und Spucke.
> Wie machst Du so etwas eigentlich in der Praxis, wenn die Antwort lautet:
> "Tja, also das sind die folgenden 120 Aktenordner..."
Erfreulicherweise war das bislang raumgreifendste Planfeststellungs-
verfahren, mit dem ich betrieblich befasst war, dasjenige nach PBefG
zum Bau der Stadtbahn S 2 Hauptfriedhof - Blankenloch. Es gab gewisses
Stirnrunzeln auf Seiten der Stadt, als mein Kollege und ich die
Anregungen und Bedenken der DB AG zugleich namens und in Vollmacht des
BEV an Ort und Stelle zur Niederschrift abgeben wollten; nach zehn
Minuten war aber eine Schreibkraft aufgetrieben.
mfg Matthias Dörfler
> Erfreulicherweise war das bislang raumgreifendste Planfeststellungs-
> verfahren, mit dem ich betrieblich befasst war, dasjenige nach PBefG
> zum Bau der Stadtbahn S 2 Hauptfriedhof - Blankenloch. Es gab gewisses
> Stirnrunzeln auf Seiten der Stadt, als mein Kollege und ich die
> Anregungen und Bedenken der DB AG zugleich namens und in Vollmacht des
> BEV an Ort und Stelle zur Niederschrift abgeben wollten;
Kann ich verstehen; ist das zwischen Behörden nicht eher unüblich?
> nach zehn
> Minuten war aber eine Schreibkraft aufgetrieben.
Nicht selten gibt es Präklusionen, weil eine Gemeinde es versäumt hat,
*bei sich selbst* Bedenken und Anregungen zu erheben...
Gruß, ULF
--
________________________________________________________________________
Ulf Kutzner Backhaushohl 46 D-55128 Mainz
________________________________________________________________________
Einspruch! Im Siegauentunnel (unterquert bei Siegburg ua. die Sieg),
den ich in diesem Fruehjahr besichtigte, liegen die Gleise fuer beide
Richtungen in derselben Röhre (eigentlich ein Quader).
Torsten
Alle Tunnel jener NBS, die ich bislang gesehen habe,
weisen eine gemeinsame Roehre fuer beide Gleise auf.
Gruss
Klaus
--
_____________________________________________________________________________
Dr. Klaus Foehl kf (at) ph ed ac uk http://www.ph.ed.ac.uk/~kf
Department of Physics and Astronomy, University of Edinburgh,
James Clerk Maxwell Building, The King's Buildings,
Mayfield Road, Edinburgh. EH9 3JZ. United Kingdom
Tel: +44 131 650-5256 -5282 Fax: +44 131 650 7165
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