Wie kann das hinkommen ? Planzeit Innsbruck - Bregenz über den Arlberg
ist drei Stunden, über die Umleitung 5:30, allerdings mit Tageszügen
und zahlreichen Zwischenhalten. Kann es sein, dass bei durchgehender
Fahrt dieser Nachtzug diese Strecke in drei Stunden geschafft hat ?
Andere Varianten, so dass man über Lindau kommt, gibt es doch nicht ?
Gruss
Wolfgang Lierz li...@library.ethz.ch
> er ist aber wegen der Streckensperrung offenbar über Mittenwald -
> Reutte in Tirol - Kempten - Lindau gefahren, jedenfalls hat meine
> Frau morgens ausgeschlafen aus Lindau angerufen und war planmässig
> in Bregenz.
Ein Fernzug über die Außerfernbahn?
> Andere Varianten, so dass man über Lindau kommt, gibt es doch nicht ?
Mir erschiene Mittenwald - Weilheim - Geltendorf - Buchloe
(Kempten/Memmingen) - Hergatz - Lindau angemessener.
So ginge es ohne Stürzen bis Lindau.
Wierum mündet die Außerfernbahn in Garmisch-Partenkirchen ein? Wenn auf der
Mittenwalder Seite, könnte man anhand des resultierenden Wagenstandes
entscheiden.
Michael Kauffmann
Interessant, wäre ich nicht drauf gekommen. Es kostet etwas Mühe,
so eine Verbindung mit Hafas zu finden, am schnellsten geht es
mit der Eingabe Innsbruck - Bregenz via Schondorf(Bay).
Wenn man bei so einer Verbindung alle Halte- und Umsteigezeiten
abzieht, kommt man immer noch auf 4 Std. 15 min. Dabei fehlen
natürlich die Brems- und Beschleunigungszeiten. Bei fast 30
Halten kommt da noch einiges zusammen. Sind also die drei Stunden
Fahrzeit über diese Strecke ohne jeden Halt (ausser Lindau)
denkbar ?
> Wierum mündet die Außerfernbahn in Garmisch-Partenkirchen ein? Wenn auf der
> Mittenwalder Seite, könnte man anhand des resultierenden Wagenstandes
> entscheiden.
Von Süden, und Richtung Reutte geht es auch nach Süden wieder raus,
also Kopf machen nötig.
Gruss
--
Wolfgang Lierz li...@library.ethz.ch
Bevor ich nun durch den Regen zum Kursbuch laufe, noch eine Nachfrage:
Ist es sicher, daß der Zug überhaupt in Innsbruck war?
Oder könnte er Wien - Salzburg - München - Geltendorf -... gefahren sein?
Michael Kauffmann
Wolfgang Lierz schrieb:
>
> [gekürzt]
>
> er ist aber wegen der Streckensperrung offenbar über Mittenwald -
> Reutte in Tirol - Kempten - Lindau gefahren, jedenfalls hat meine
> Frau morgens ausgeschlafen aus Lindau angerufen und war planmässig
> in Bregenz.
>
> Wie kann das hinkommen ? Planzeit Innsbruck - Bregenz über den Arlberg
> ist drei Stunden, über die Umleitung 5:30, allerdings mit Tageszügen
> und zahlreichen Zwischenhalten. Kann es sein, dass bei durchgehender
> Fahrt dieser Nachtzug diese Strecke in drei Stunden geschafft hat ?
Halte ich eigentlich sogar für ausgeschlossen. Die Hg
Innsbruck-Garmisch-Reutte-Kempten liegt zeischen 50 und 70 km/h,
abschnittsweise sogar bei 30 km/h, das heißt im günstigsten Fall auf
diesen 150 km 3 Stunden Fahrzeit. Dazu dann noch eine Stunde Kempten -
Lindau (Fahrzeit EC Albert Einstein) Macht also mindestens vier Stunden.
Auch über Garmisch - Weilheim - Geltendorf - Lindau ist meiner Ansicht
nach in nicht unter vier Stunden zu schaffen.
Ich denke, daß der Zug von Salzburg direkt über Müchen und nicht über
Innsbruck nach Lindau gefahren ist. Er müßte dabei nicht einmal über den
Hbf gefahren sein. Dies ist auch die Standardroute für Arlbergumleitungen.
Ferner ist zu berücksichtigen, daß sämtliche Garmischer Strecken Nachtruhe
haben. München - Lindau hat auch Nachtruhe, allerdings nur bis ca. 5.00,
was mit einer Ankunftszeit Bregenz 8.00 auch vereinbar ist.
Aber Direktnachtzüge Wien - Zürich nehmen deshalb sogar die Route Salzburg
- München - Karlsruhe - Basel - Aarau (!) - Zürich.
Gruß, Michael
> Aber Direktnachtzüge Wien - Zürich nehmen deshalb sogar die Route Salzburg
> - München - Karlsruhe - Basel - Aarau (!) - Zürich.
Äh, ich fahre auch immer über Paris, wenn ich von Zürich nach Stuttgart
will ;-)
Mindestens der Nachtzug nach Zürich-Wien-Belgrad fährt aber über
Sargans-Buchs.
Ciao,
Max
Am Fri, 31 Mar 2000 10:57:37 +0200 schrieb Maximilian Gauger
<gau...@tik.ee.ethz.ch>:
>Michael Oberseider wrote:
>
>> Aber Direktnachtzüge Wien - Zürich nehmen deshalb sogar die Route Salzburg
>> - München - Karlsruhe - Basel - Aarau (!) - Zürich.
>
>Äh, ich fahre auch immer über Paris, wenn ich von Zürich nach Stuttgart
>will ;-)
Ein Blick in den Betreff zeigt, dass es um Umleitung während der
Sperre der Arlberg-Strecke geht, nicht um den Regelbetrieb...
Bis die Tage, Martin
--
Martin Schrader, Hermann-Sielcken-Str. 34, 76530 Baden-Baden
MO>Ich denke, dass der Zug von Salzburg direkt ueber Muechen und nicht ueber
MO>Innsbruck nach Lindau gefahren ist. Er muesste dabei nicht einmal ueber den
Ist anzuznehmen.
MO>Ferner ist zu beruecksichtigen, dass saemtliche Garmischer Strecken
Nachtruhe
MO>haben. Muenchen - Lindau hat auch Nachtruhe, allerdings nur bis ca. 5.00,
MO>was mit einer Ankunftszeit Bregenz 8.00 auch vereinbar ist.
Wenn Umleitungszuege auf der Allgaeustrecke laufen gibt es dort keine
Nachtruhe.
servus...
Horst
Horst Kollmuss schrieb:
> Kommentar zu A16147@BB
> Hallo Michael!
>
> MO>Ferner ist zu beruecksichtigen, dass saemtliche Garmischer Strecken
> Nachtruhe
> MO>haben. Muenchen - Lindau hat auch Nachtruhe, allerdings nur bis ca. 5.00,
> MO>was mit einer Ankunftszeit Bregenz 8.00 auch vereinbar ist.
>
> Wenn Umleitungszuege auf der Allgaeustrecke laufen gibt es dort keine
> Nachtruhe.
Hallo Horst,
Aber wie ist dann zu erklären, daß der Nachtzug WIENER WALZER im Umleitungsfall
über Karlsruhe - Basel fährt (mit Basel als außerplanmäßigen Verkehrshalt) und
dadurch mehr Verspätung einfährt als wenn er über Lindau fahren würde. Ich denke,
daß ich den WIENER WALZER letzten Sommer während der Arlberg-Bauarbeiten sogar
selbst in oder in der Nähe von Basel gesehen zu haben.
Gruß, Michael
Mangelnde Verfügbarkeit oder nicht diesellokkompatibler Wagenpark?
Oder umlaufbedingte Gründe, die den Durchlauf des elektrischen
Triebfahrzeugs erzwingen?
Grüße
Marc
--
------------------------------------------------------------------------------
Marc Haber \ " Mensch, willst Du schnell und sorglos reisen,
Mailadresse im Header \------------\ so fahre mit der Bahn von Eisen. "
Bitte keine "courtesy copies", Danke! \ - Prof. Dr. Heinz Haber, 1975.
> Ich denke, daß der Zug von Salzburg direkt über Müchen und nicht über
> Innsbruck nach Lindau gefahren ist. Er müßte dabei nicht einmal über den
> Hbf gefahren sein. Dies ist auch die Standardroute für Arlbergumleitungen.
Die Umleiterzüge, die über die Allgäubahn verkehren, haben als Laufweg
Salzburg - München - Kempten - Lindau mit Lokwechsel in München Ost von
1044 od. 111 auf 218 od. 218+218. Sie verkehren NICHT über München Hbf und
halten in Deutschland normalerweise nicht für den öffentlichen Verkehr.
Wenn umgeleitet wir, entfällt die Nachtruhe auf der Allgäubahn, zumal diese
Strecke v.a. auch für die Güterzüge von Vorarlberg Richtung Wien benötigt
wird, die vorwiegend nachts verkehren.
Bis bald,
Roman
Roman Dilken schrieb:
> Die Umleiterzüge, die über die Allgäubahn verkehren, haben als Laufweg
> Salzburg - München - Kempten - Lindau mit Lokwechsel in München Ost von
> 1044 od. 111 auf 218 od. 218+218. Sie verkehren NICHT über München Hbf und
> halten in Deutschland normalerweise nicht für den öffentlichen Verkehr.
Ich dachte immer Geltendorf wäre normalerweise der Umspannbahnhof. Zumindest
habe ich mal ein Foto in der ERI gesehen mit Umspannen in Geltendorf.
Gruß, Michael
Marc Haber schrieb:
> Mangelnde Verfügbarkeit oder nicht diesellokkompatibler Wagenpark?
Das höre ich zum ersten mal. Gibt es außer Elektrotriebwagen und HGV-Züge wirklich
Personenwagen, die immer unter Draht fahren müssen bzw. nicht an Dieselloks gehängt
werden können?
Gruß, Michael
Das wäre naheliegender, weil dort der Fahrdraht endet.
Und wiel Dieselloks aus Kempten dort zuert hinkommen-
Aber ich habe auch schon mehrmals Umspannen im Ostbahnhof gesehen.
Vielleicht kann dann die Ellok gleich mit dem Gegenzug zurück?
Michael Kauffmann
218 können ihre Heizleistung vereinigen, das reicht.
Aber um passende spannung und fRequenz herzustellen, benutzen sie
Wechselrichter. Die erzeugen keine reine Sinusspannung oder/und vertragen
keine verzerrte tromaufnahme der Wagen. Deshalb vertragen sich Wagen, die
mehr als ohmsche Heiz- und Leuchtwiderstände haben, nicht mit allen
Dieselloks.
(Bei manchen Wagen gibt es auch Probleme mit Luftansaugung genau da, wo die
Dieslabgase vorbeiströmen.)
Michael kauffmann
Hallo
Die Personenwagen haben durch Klimaanlagen u. a. einen immer
größer werdenden Strombedarf, der von Dieselloks nicht mehr
erzeugt werden kann.
MFG Otmar
Das kommt mehr auf die Diesellok an - die Frage hatten wir aber hier schon
öfters. Liefert das Heizaggregat relativ wenig Saft - wie etwa bei den
ÖBB-Reihen 2043 und 2143 der Fall -, dann könnte man bei einem längeren Zug
mit klimatisierten Wagen Probleme kriegen. Im Sommer würde ich einen solchen
Zug dem zahlenden Publikum ohne genügend Saft in der Zugsammelschiene wohl
kaum länger als eine Stunde zumuten. Im schlimmsten Fall muss man eine
zweite Lok nur für den Heizstrom beigeben.
----------------
Michael Suda
A-1150 Wien Oesterreich/Austria/Autriche
Ich empfehle:
www.fahrgast.at
www.viennaslide.com/tramway.htm
----------------
Vom Lok und Personalumlauf her wäre ein Umspannen in Geltendorf unflexibel.
Bei einer eventuellen Ankunft einer BR 1044 in Geltendorf mit einem
Umleitungszug hat die Lok nicht gleich eine Rückleistung. Der Lokführer
würde Gastfahrt oder sogar Lz nach München fahren, um eine Rückleistung zu
übernehmen oder Feierabend zu machen (soll ja auch vorkommen). Andererseits
müßten teilweise umlaufbedingt die 218er von Geltendorf nach München Lz zum
Tanken fahren. Die Lokomotiven müßten in Geltendorf nur für Umleitungszüge
vorgehalten werden und wären für andere Leistungen schlecht austauschbar
(oder wie schon erwähnt, Lz hin und her).
Für die Arlberg Umleitungszüge liegt ein (zu jedem Fahrplanwechsel
aktualisierter) fertig ausgearbeiteter Umleitungsfahrplan vor, der damit
kurzfristig zum Einsatz kommen kann. Dort ist also schon langfristig
festgelegt, welcher Zug auf welcher Strecke umgeleitet wird und wo
Lokwechsel durchgeführt werden.
Gruß Matthias
Matthias Quitter schrieb:
> Für die Arlberg Umleitungszüge liegt ein (zu jedem Fahrplanwechsel
> aktualisierter) fertig ausgearbeiteter Umleitungsfahrplan vor, der damit
> kurzfristig zum Einsatz kommen kann. Dort ist also schon langfristig
> festgelegt, welcher Zug auf welcher Strecke umgeleitet wird und wo
> Lokwechsel durchgeführt werden.
Erstens: Ist der Arlberg so störanfällig, daß hier ein Umleitungsfahrplan
vorgehalten wird oder gibt es das auch für andere Strecken?
Zweitens: Sind auch (Güter-)züge über Plattling vorgesehen, immerhin weiß ich
daß irgendwann einmal bei einer Arlbergsperre Regelzüge über München - Plattling
- Passau - Wels mit normalen ÖBB Inlandsfahrscheinen ohne Umwegkarte genutzt
werden durften.
Gruß, Michael
> Dazu kommen noch immer wieder baustellenbedingte Sperren, wobei ich
> vermute, dass man solche Sperren aus Kostengründen (Nachtarbeit wird
> vermieden) in jüngster Zeit eher gerne ausdehnt.
Hmmm, Umleitungen kosten doch auch Geld...
Gruß, ULF
--
________________________________________________________________________
Ulf Kutzner Backhaushohl 46 D-55128 Mainz
________________________________________________________________________
> Mangelnde Verfügbarkeit oder nicht diesellokkompatibler Wagenpark?
> Oder umlaufbedingte Gründe, die den Durchlauf des elektrischen
> Triebfahrzeugs erzwingen?
Das elektrische Triebfahrzeug wird so oder so an der schweizer Grenze
gewechselt, d.h. in Buchs/SG von SBB auf ÖBB bzw. bei Umleitung über Basel
in Basel SBB auf DB und in München oder/und Salzburg nochmaliger Lokwechsel.
Was die 218 anbelangt, kann sie eigentlich alle Wagen beheizen und
schleppen, es kam jedoch bei manchen schweizer Wagen schon zu Problemen mit
der Luftansaugung und den Abgasen der 218.
Es ist nur so, dass die Kemptener 218 in einem sehr angespannten Umlauf
fahren und Kempten auf Grund der mittlerweile etwas erhöhten
Schadanfälligkeit der 218 nur noch relativ wenig Reserven hat. Deshalb und
auch wg. der Klimaanlagen wurden wohl für die Umleiterzüge auch 218 aus
Mühldorf herangezogen, die für den DoSto-Einsatz München-Mühldorf und die
EC's München - Lindau abgasoptimiert wurden.
Ein Hauptgrund dürfte aber ein anderer sein: durch die starke Belegung der
Allgäubahn sind nur bedingt Trassen für zusätzliche Züge frei:
Hier die Brennpunkte:
zwischen München und Kaufbeuren Halbstundentakt, zusätzlich zw. München und
Geltendorf alle 20 Minuten eine S-Bahn und zwischen Kempten und Immenstadt
verkehren 3 Linien gebündelt, d.h. 3 Züge je Stunde und Richtung. Dies macht
zusammen etwas mehr als die Hälfte der Strecke München - Lindau aus, die
derart stark schon durch den Planverkehr belastet ist.
Die Alternative, die für die regulären EC's nach Zürich HB genutzt wird,
über Memmingen zu fahren, erübrigt sich, da schon jetzt die eingleisige
Strecke völlig überlastet ist.
Daher müssen wohl einige Züge weiträumiger umgeleitet werden.
Bis bald,
Roman
[Rest gekürzt]
Die Arlbergbahn ist störanfällig. Ich schätze, der Durchschnitt liegt
bei einer muren- oder lawinenbedingten Sperrdauer von mindestens drei
bis fünf Tagen pro Jahr. Trotzdem erwischt es gelegentlich dann doch
einen Zug, wie bei der Lawinenkatastrophe von Dalaas in den
Fünfzigerjahren oder einem Brückeneinsturz in Folge eines Murenabgangs
vor ca. fünf Jahren. Daher gehen die ÖBB sicher nicht das geringste
Risiko ein und sperren die Strecke bei der ersten Gefahrenmeldung zu.
Ich weiß nicht, wie das heute organisiert wird, aber früher wurden die
gefährdetsten Streckenabschnitte bei entsprechenden
Wetterverhältnissen von Lawinenposten beobachtet, die jede Bewegung
des Schnees im Auge behielten. Na, vielleicht behilft man sich heute
mit Kameras oder Messsensoren.
In den ersten Jahren nach Eröffnung der Arlbergbahn (1884) musste man
eben feststellen, dass man die Elementargewalten unterschätzt hatte,
das führte schon um 1900 zu zusätzlichen Hangtunnelbauten und später
zum Bau massiver Lawinengalerien; Ausbauende: nie.
Dazu kommen noch immer wieder baustellenbedingte Sperren, wobei ich
vermute, dass man solche Sperren aus Kostengründen (Nachtarbeit wird
vermieden) in jüngster Zeit eher gerne ausdehnt.
Die Arlbergbahn ist besonders aus topographischen Gründen relativ
störanfällig, so daß dieser Umleitungsplan vorgehalten wird. Ob es auch
solche vorbereiteten Umleitungspläne für andere Strecken gibt, ist mir nicht
bekannt. Ich kann allerdings nur für den Münchner Raum sprechen.
> Zweitens: Sind auch (Güter-)züge über Plattling vorgesehen, immerhin weiß
ich
> daß irgendwann einmal bei einer Arlbergsperre Regelzüge über München -
Plattling
> - Passau - Wels mit normalen ÖBB Inlandsfahrscheinen ohne Umwegkarte
genutzt
> werden durften.
In diesem Umleitungsfahrplan sind keine Züge über Plattling vorgesehen. Aber
dieser vorbereitete Umleitungsfahrplan gilt ja nicht immer, sondern nur bei
kurzfristigen Streckensperrungen z.B. bei Murenabgängen, Unfällen usw. Bei
Bauarbeiten, so wie im letzten Sommer, als die Arlbergstrecke aufgrund des
Bahnhofsumbau St. Anton für zwei Wochen gesperrt war, gab es eine extra
Fahrplananordnung.
Gruß Matthias
Sollte man meinen, ja. Aber es wird nicht immer und schon gar nicht
alles umgeleitet, Inlandszüge werden in der Regel einfach im
Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen des KWD gefahren, meistens
gleich über größere Strecken wie zwischen Landeck und Bludenz.
Umleitungen betreffen idR nur Güter- und Nachtzüge. SEV über die
Arlberg-Schnellstraße, die - sehr im Gegensatz zur Bahn - ziemlich
hundertprozentig wintersicher ist, geht auch viel schneller als
Umleitungsverkehr. Bei guter Organisation liegt der Zeitverlust bei
einer geschätzten halben Stunde Verspätung. Und es können alle
Stationen bedient werden, für die sowieso, auch bei Umleitungen, ein
Ersatz-Zubringerverkehr organisiert werden müsste.
So ändern sich die Zeiten: bis zur Eröffnung des
Arlberg-Straßentunnels stellte die Bahn mit Autoverladung die
wintersichere Verbindung zwischen Tirol und dem Ländle her, heute kann
die Straße der Bahn aushelfen, so perfekt is sie inzwischen ausgebaut.
Aber zumindest wird dort Maut kassiert.
> Es ist nur so, dass die Kemptener 218 in einem sehr angespannten Umlauf
> fahren und Kempten auf Grund der mittlerweile etwas erhöhten
> Schadanfälligkeit der 218 nur noch relativ wenig Reserven hat. Deshalb und
> auch wg. der Klimaanlagen wurden wohl für die Umleiterzüge auch 218 aus
> Mühldorf herangezogen, die für den DoSto-Einsatz München-Mühldorf und die
> EC's München - Lindau abgasoptimiert wurden.
Wie du schon richtig schreibst, gibt es bei der BR 218 in Südbayern einen
Engpaß. Wenn dann noch zusätzliche Leistungen auftauchen, ist man froh,
diese abdecken zu können. Deshalb ich glaube nicht, daß extra
abgasoptimierte Loks für Umleiterzüge freigehalten werden, sondern da wird
mit den
Maschinen gefahren, die gerade zur Verfügung stehen. Außerdem sind
Mühldorfer 218er im Allgäu nichts besonderes, egal ob abgasoptimiert oder
nicht.
Gruß Matthias
> Kempten auf Grund der mittlerweile etwas erhöhten
> Schadanfälligkeit der 218 nur noch relativ wenig Reserven hat. Deshalb und
> auch wg. der Klimaanlagen wurden wohl für die Umleiterzüge auch 218 aus
> Mühldorf herangezogen,
Ich habe mal an einem Arlbergzug eine aus Ulm und eine .0 (Regensburg)
gesehen. (Sie verstanden sich offenbar.)
Michael Kauffmann
Roman Dilken schrieb:
> Marc Haber <usene...@marc-haber.de> wrote:
>
> > Mangelnde Verfügbarkeit oder nicht diesellokkompatibler Wagenpark?
> > Oder umlaufbedingte Gründe, die den Durchlauf des elektrischen
> > Triebfahrzeugs erzwingen?
>
> Ein Hauptgrund dürfte aber ein anderer sein: durch die starke Belegung der
> Allgäubahn sind nur bedingt Trassen für zusätzliche Züge frei:
>
> [...]
>
> Daher müssen wohl einige Züge weiträumiger umgeleitet werden.
Obwohl dies wurde gerade dem Ausgangsposting widersprechen. Denn es ging darum,
daß gerade Nachtzüge den Weg über Karlsruhe - Basel nehmen,während Tagzüge über
Lindau umgleitet werden (wo eigentlich ja sogar Nachtruhe ist - allerdings wurde
das hier in der Gruppe mehrfach dementiert)
Gruß, Michael
> Ich habe mal an einem Arlbergzug eine aus Ulm und eine .0 (Regensburg)
> gesehen. (Sie verstanden sich offenbar.)
Wie wir schon anderswo diskutiert haben, versteht sich alle Loks aus der
V160-Familie untereinander und auch die Fernsteuerung einer V100 klappt.
Bis bald,
Roman
Roman Dilken schrieb:
Hmm, habe ich auch anders gesehen: Frankfurt Hbf, flügelzug
Richtung Hungen/Nidda/ich weiss nicht mehr:
216 + 3 xlinge + 215 + 5 xlinge.
Die 215 lief nicht und man merkte so richtig, dass die 216
einiges zu tun hat ... .
Deiner Theorie nach könnte die 216 die 215 fernsteuern, was der
Beschleunigung erheblich zu Gute käme ...
ist das eigentlich planmässig?
Lucas.
Michael Suda wrote:
> So ändern sich die Zeiten: bis zur Eröffnung des
> Arlberg-Straßentunnels stellte die Bahn mit Autoverladung die
> wintersichere Verbindung zwischen Tirol und dem Ländle her, heute kann
> die Straße der Bahn aushelfen, so perfekt is sie inzwischen ausgebaut.
> Aber zumindest wird dort Maut kassiert.
Aber trotzdem halte ich am Arlberg die Bahn bedeutender als die Straße.
Während auf der Arlbergbahn immer noch internationale Züge fahren
(TRANSALPIN, MARIA THERESIA, WIENER WALZER, ...) hat die
Arlbergschnellstraße aus meiner Sicht nur regionale Bedeutung, da eine
Autofahrt über D deutlich attraktiver sein dürfte als über A (kein
Tempolimit, keine Maut, ... ). Zudem ist die Autobahn von Linz über Passau
- Deggendorf - München - Lindau sogar über Bregenz hinaus bis Dornbirn
einschließlich kilometermäßig sogar kürzer als über den Arlberg (ich habe
das mit einem Straßenatlas nachgerechnet). Um wieder on topic zu werden:
Man stelle sich einen Zuglauf MARIA THERESIA Wien - Linz - Passau -
Landshut - München - Lindau - Bregenz - St. Gallen - Zürich vor, und das
auf durchgehend zweigleisigen, elektrifizierten und zumindest
abschnittsweise mit 200 km/h befahrbaren Strecken :-)
Gruß, Michael
MK>(Bei manchen Wagen gibt es auch Probleme mit Luftansaugung genau da, wo
MK>die Dieslabgase vorbeistroemen.)
Das Problem hat man auf der Strecke Muenchen - Zuerich mit einem Packwagen
zwischen 218er und ersten SBB-Wagon einigeremasen geloest.
servus...
Horst
MO>Aber wie ist dann zu erklaeren, dass der Nachtzug WIENER WALZER im
MO>Umleitungsfall ueber Karlsruhe - Basel faehrt (mit Basel als
ausserplanmaessigen
MO>Verkehrshalt) und dadurch mehr Verspaetung einfaehrt als wenn er ueber
Lindau
MO>fahren wuerde. Ich denke,
Es ist eben nur begrenzt Personal und Lokmaterial vorhanden und deshalb
geht nicht alles ueber Lindau, beispielsweise sind bei der letzten
Umleitung Gueterzuege ueber Muenchen, Ulm, Friedrichshafen, Singen in die
Schweiz geleitet worden.
servus...
Horst
> Man stelle sich einen Zuglauf MARIA THERESIA Wien - Linz - Passau -
> Landshut - München - Lindau - Bregenz - St. Gallen - Zürich vor, und das
> auf durchgehend zweigleisigen, elektrifizierten und zumindest
> abschnittsweise mit 200 km/h befahrbaren Strecken :-)
Nicht, dass ich da irgendetwas dagegen einzuwenden hätte. Aber mit
den beteiligten Bahnen wird das sicher nichts - bei den SBB
gibt es AFAIK sowieso keine 200 km/h; das Stück quer durch Österreich
hat - soweit ich das vom Zug aus beurteilen kann - eher Nebenbahn-
charakter (z.T. eingleisig, BÜ), und von München nach Lindau,
so mein Verdacht, würde die Bahn sowieso lieber mit Bussen als
Zügen fahren :-(
Ciao,
Max
Maximilian Gauger wrote:
> von München nach Lindau,
> so mein Verdacht, würde die Bahn sowieso lieber mit Bussen als
> Zügen fahren :-(
Was, da auch? Noch ne Fernstrecke weg, schon schlimm genug was die bei uns
vorhaben :-(((
Gruß vom Land der Schnellbusrennpiste im Bau,
Michael
Maximilian Gauger wrote:
>
> den beteiligten Bahnen wird das sicher nichts - bei den SBB
> gibt es AFAIK sowieso keine 200 km/h; das Stück quer durch Österreich
Planmässig noch nicht. An der NBS Mattstetten-Rothrist wird eifrig
gebaut. Vmax(SBB) ist 160 km/h, in Teilen des Wallis sowie zwischen Aarau
und Rupperswil.
160 ist die aus D bekannte Grenze der Erkennbarkeit von konventionellen
Signalen. LZB gibts in CH nicht mehr, und Führerstandssignalisierung
via GSM noch nicht.
Ausserplanmässig kann im Grauholztunnel und im Wallis 200 km/h
"gerast" werden.
Gruss, Christian.
--
Christian Luginbuehl
c...@gmx.ch
> Vmax(SBB) ist 160 km/h,
>
> 160 ist die aus D bekannte Grenze der Erkennbarkeit von konventionellen
> Signalen.
In GB sieht man das allerdings lockerer
(und hat auch keine so wirksame Überwachung wie Indusi).
Michael Kauffmann
Ich nehme nicht an, dass der Verkehr dort auf absehbare Zeit
eingestellt wird. Aber das demonstrative Anti-Interesse der
Bahn (der teilweise Rückbau auf Eingleisigkeit, der kommen
soll) spricht m.E. schon für sich.
Ciao,
Max
>> Oder umlaufbedingte Gründe, die den Durchlauf des elektrischen
>> Triebfahrzeugs erzwingen?
> Das elektrische Triebfahrzeug wird so oder so an der schweizer Grenze
> gewechselt, d.h. in Buchs/SG von SBB auf ÖBB bzw. bei Umleitung über Basel
> in Basel SBB auf DB und in München oder/und Salzburg nochmaliger Lokwechsel.
Bei auslandsumleitungen bleibt manchmal die lok abgebügelt am zug.
Im Elsass war mal unterbrochen, so dass züge über Kehl - Müllheim
umgeleitet wurden. Damals konnten auf der rheinstrecke DB 110 +
SNCF 15000 + SNCF-zug beobachtet werden.
--
tobias benjamin köhler _______________ t...@rcs.urz.tu-dresden.de
<>_<> _______ _____
.---|'"`|---. | |_| |_|_|_|_|_|_|_ (_____) .-----.
_________`o"O-OO-OO-O"o'`-o---o-'`-oo-----oo-'`-o---o-'`-o---o-'
`may we live long and die out' - http://www.vhemt.org/
Buaah. Schuettel. Erinnere mich blos daran nicht.
Tom
_nicht_ mehr? Wo lag denn da eine?
Tom
> Buaah. Schuettel. Erinnere mich blos daran nicht.
Im Ergebnis ist die britische Sicherheitsbilanz vielleicht 20 bis 25%
schlechter als die deutsche.
Umgerechnet heißt das: Mit britischer Sicherheit gäbe es in Deutschland
nicht 35 Tote pro Jahr, sondern 40 bis 45 Tote pro Jahr.
Wenn Du jetzt mal alles aufaddierst, was für Indusi, PZB 90, LZB
undsoweiterundsofort ausgegeben wird, dann wirst Du wohl zum Ergebnis
kommen, daß pro gerettetes Leben mehrere Milliarden ausgegeben werden
(leider kenne ich die Kosten dieser ganzen Technik nicht, ist bloß
Schätzwert).
Wenn man sich ansieht, wie geringen Stellenwert ein menschliches Leben
anderswo in der Bewertung unserer Gesellschaft hat, zum Beispiel im
Straßenverkehr, läßt sich nur schwer behaupten, das britische Vorgehen sei
exotisch.
Versteh mich nicht falsch: Ich bin FÜR diese Sicherheitstechnik. Ich sehe
aber auch, daß es gute Argumente für ein anderes Vorgehen gibt.
hajo
--
2.1. Required Header lines
2.1.1. From
The "From" line contains the electronic mailing address of the person who
sent the message, in the Internet syntax. (RFC 1036)
Am Anfang der 1970er Jahren wurde die Linie Zürich - Basel versuchsweise mit
LZB ausgerüstet.
Versuche fanden von 1972 bis 1975 - ohne Gewähr - statt.
mfG
El Didi
> Wenn Du jetzt mal alles aufaddierst, was für Indusi, PZB 90, LZB
> undsoweiterundsofort ausgegeben wird,
Nicht nur das ist wichtig, auch der Zustand der Strecken. Und auf
einigen
Hauptstrecken mit schnellen IC-Zuegen sah es 96/97 nicht sehr toll aus.
Spricht aber fuer die Sorgfalt der Mitarbeiter, dass bei den erheblich
schlechteren Sicherungen nicht mehr passiert.
Tom
Beziehungsweise mit abgasoptimierten 218ern. In letzter Zeit fahren diese
Züge nämlich wieder ohne Packwagen.
Ciao
Tom
--
Man muss nicht verrückt sein, um Psychologie zu studieren, aber es hilft!
x-...@bingo-ev.de
http://go.to/Rail-Eddi
> Spricht aber fuer die Sorgfalt der Mitarbeiter, dass bei den erheblich
> schlechteren Sicherungen nicht mehr passiert.
Wenn ich mich richtig erinnere, geht in Großbritannien die größte Gefahr
für die Reisenden von den Bahnsteigtreppen aus, oder zumindest eine
statistisch sehr signifikante.
Sind die Treppen eigentlich in der deutschen Statistik mit drin?
> 160 ist die aus D bekannte Grenze der Erkennbarkeit von konventionellen
> Signalen. LZB gibts in CH nicht mehr, und Führerstandssignalisierung
> via GSM noch nicht.
Das "nicht mehr" provoziert die fragen: Warum, wann und wo wurde
LZB angewendet, wann und warum wieder abgebaut?
> > Das Problem hat man auf der Strecke Muenchen - Zuerich mit einem Packwagen
> > zwischen 218er und ersten SBB-Wagon einigeremasen geloest.
>
> Beziehungsweise mit abgasoptimierten 218ern. In letzter Zeit fahren diese
> Züge nämlich wieder ohne Packwagen.
Die verkehren nur im Sommer (Fahrradverlad)
--
Michael Rudolf
www.juso.ch\tg
> Hmm, habe ich auch anders gesehen: Frankfurt Hbf, flügelzug
> Richtung Hungen/Nidda/ich weiss nicht mehr:
> 216 + 3 xlinge + 215 + 5 xlinge.
> Die 215 lief nicht und man merkte so richtig, dass die 216
> einiges zu tun hat ... .
> Deiner Theorie nach könnte die 216 die 215 fernsteuern, was der
> Beschleunigung erheblich zu Gute käme ...
Hier kommt es darauf an, ob Du unter "xlinge" n-Wagen verstehst. Wenn ja,
dann haben die eine durchgehende Steuerleitung, dann müsste das auch
funktionieren. Es kommt aber durchaus auch öfters vor, dass mal die eine
oder andere Wendezugsteuerung ihren Geist aufgibt :-(
Bis bald,
Roman
Jörn Schramm.
"Lucas Neubauer/Nicole Kaminski" <lun...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:38F3669D...@t-online.de...
>
>
> Roman Dilken schrieb:
> >
> > Michael Kauffmann <NOS...@koben.de> wrote:
> >
> > > Ich habe mal an einem Arlbergzug eine aus Ulm und eine .0 (Regensburg)
> > > gesehen. (Sie verstanden sich offenbar.)
> >
> > Wie wir schon anderswo diskutiert haben, versteht sich alle Loks aus der
> > V160-Familie untereinander und auch die Fernsteuerung einer V100 klappt.
> >
>
> Hmm, habe ich auch anders gesehen: Frankfurt Hbf, flügelzug
> Richtung Hungen/Nidda/ich weiss nicht mehr:
> 216 + 3 xlinge + 215 + 5 xlinge.
> Die 215 lief nicht und man merkte so richtig, dass die 216
> einiges zu tun hat ... .
> Deiner Theorie nach könnte die 216 die 215 fernsteuern, was der
> Beschleunigung erheblich zu Gute käme ...
>
Ich las, daß M - Lindau für 75 Megaqmark ausgebaut werden soll. Ferner
las ich von einer Wunschliste des Landes Bayern für Straßenausbauten im
Wert von 25 Gigamark.
Gruß, ULF
--
________________________________________________________________________
Ulf Kutzner Backhaushohl 46 D-55128 Mainz
________________________________________________________________________
>> 160 ist die aus D bekannte Grenze der Erkennbarkeit von konventionellen
>> Signalen. LZB gibts in CH nicht mehr, und Führerstandssignalisierung
>> via GSM noch nicht.
>
>Das "nicht mehr" provoziert die fragen: Warum, wann und wo wurde
>LZB angewendet, wann und warum wieder abgebaut?
In der SER 1-2/1992 war ein Artikel dazu. Demnach haben die SBB Mitte
der 1960er Jahre mit einer eigenen LZB-Entwicklung begonnen.
Auffaelligster Unterschied zum DB-System: es gab nur ein Kabel, der
Rueckstrom floss ueber die Fahrschienen (der SBB-Baudienst wollte
keine Kabel am Schienenfuss haben). Statt der
Linienleiter-Kreuzungsstellen gab es "Phasenkehrentransformatoren".
Wie diese funktionieren erlaeutert der Artikel nicht. Im Jahr 1981
wurde das Programm aus finanziellen Gruenden eingestellt.
Laut Artikel war ein Abschnitt der Gotthard-Suedrampe (Faido--Bodio,
urspruenglich mehr) und die Strecke Baden--Turgi--Koblenz mit LZB
ausgeruestet. An Fahrzeugen waren anfaenglich zwei Ae6/6 und eine
Re4/4II, spaeter sechs Re4/4II und ein Chiquita RABDe8/16 mit LZB
versehen.
Roland Smiderkal
> Ich las, daß M - Lindau für 75 Megaqmark ausgebaut werden soll.
> Ferner las ich von einer Wunschliste des Landes Bayern für
> Straßenausbauten im Wert von 25 Gigamark.
Auch der Allgäu-Ausbau ist Wunschdenken von Bayern bzw. der Region,
genauso wie der in letzter Zeit häufiger geforderte Ausbau Ulm -
Friedrichshafen - Schweiz. Daß die DB ernsthaft daran plant, darf man
bezweifeln.
--
Der Freistaat Bayern ist laut Verkehrsminister Wiesheu bereit,
den Ausbau vorzufinanzieren -- genauso wie bei der Verbindung
von München nach Stuttgart.
Andi
--
Man muss zwar kein Trottel sein, um 100 Tage auf Rundfunk und
Fernsehen zu verzichten - aber wer auf Mail und News verzichtet,
ist als Sklave bequem handhabbar. Wau Holland
Danke für die freundliche Formulierung der sachlichen Unverschämtheit.
Wie hier bekannt ist, bin ich kein Planer, sondern stehe im Glied.
Aber ungefähr 5% meiner Arbeitszeit kann ich trotzdem einerseits immer
wieder darauf verschwenden, irgendwelchen oberschwäbischen Dorf-
schulzen ihre Hirngespinste auszutreiben, mit der sie jegliche Ausbau-
chance der Südbahn nach besten Kräften konterkarieren.
Andererseits gibt es keinen Planungsauftrag.
mfg Matthias Dörfler
Roland Smiderkal wrote:
>
> Wie diese funktionieren erlaeutert der Artikel nicht. Im Jahr 1981
> wurde das Programm aus finanziellen Gruenden eingestellt.
Wenn ich einen leicht bissigen Kommentar in der SER richtig in Erinnerung
habe, dann behaupten böse Zungen, dass das System die Gotthardachse zu
leistungsfähig gemacht hätte und man deshalb Angst gehabt hätte, ein
Basistunnel würde obsolet...
Übrigens hat man auch Linienleitertelefonie ausprobiert.
> Andererseits gibt es keinen Planungsauftrag.
... der aber demnächst kommen muss, wenn ich das akute
Anti-Stau-Programm des BMV richtig im Kopf habe?
Gruß
Volker
Jörn.
> Lasst um Himmels Willen diese Strecke in Ruhe! Hier fahren saubere Züge
> pünktlich wie sonst nirgends durch deutsche Lande. Im Gegensatz zu den
> Ballungsgebieten, wo ich herkomme, eine weitestgehend graffitti-freie Oase.
> Am Ende ersetzt man die 218 noch durch 141! Das letzte, was ich brauchen
> könnte...
Also nach meiner Einschaetzung werden Graffiti ja weder von ausgebauten
Strecken noch von Elloks verursacht.
Sven
--
Sven Manias * Karlsruhe * Germany
E-Mail: sven....@gmx.de * WWW: http://home.pages.de/~Sven.Manias/