wie sich immer mehr abzeichnet, wird zum Fahrplanwechsel im Winter die
IR Linie von Münster nach Frankfurt radikal beschnitten. Dann sollen
angeblich pro Tag verkehren pro Tag nur noch zwei Zugpaare verkehren.
Ich fragen mich, was das alles soll. Wie komme ich dann noch von
Siegen nach Frankfurt? Wenn ich in Zukunft den RE nehmen soll, und
nochmal in Gießen umsteigen muß (wenn denn dort Anschluß besteht),
dann überlege ich es mir doch nicht zweimal und Fahre mit dem Auto.
Noch schlimmer ist es Richtung Hagen. Da ist man ja jetzt schon mit
dem Auto schneller als mit dem IR. Und wenn dann der Zug noch in jedem
Bahnhof hält, dauert das alles noch länger.
Wenn ich an früher (noch nicht mal 10 Jahre) denke, konnte man von von
Siegen, ohne Umsteigen, nahezu überall hin. Es gab D-Züge nach
Oberstdorf, und mehrere nach Norddeich. Dann fuhren noch eineige
Kurswagen, wie nach Hamburg, usw.
Oder bis zum neuen Fahrplan hatte der IR aus Siegen in Gießen Anschluß
an den IR Richtung Bodensee. Der ist jetzt wohl auch flachgefallen.
Scheinbar muß man jetzt in Frankfurt gut 1,5 Stunden auf seinen
Anschluß warten -> Ich fahre das nächste mal mit dem Auto nach
Konstanz!
Als Bahnkunde will ich schnell und kompfortabel an mein Ziel, jeder
Umsteigevorgang verlängert meine Reisezeit, und verringert die
Vorteile gegenüber meinem Auto. Mir ist es doch völlig Wurst, ob mich
eine Firma nachmens Fernverkehr oder Nahverkehr fährt. Der streit, wer
was zahl, geht mir am Ar** vorbei.
Aber so ist das nun mal.
Eine "Eisenbahner" aus der Führungsetage: "Hilfe, da ist ein Kunde,
der mit der Bahn fahren will. Schnell weg hier!"
cu
OLAF
>Noch schlimmer ist es Richtung Hagen. Da ist man ja jetzt schon mit
>dem Auto schneller als mit dem IR. Und wenn dann der Zug noch in jedem
>Bahnhof hält, dauert das alles noch länger.
Stimmt. Eine schnelle Verbindung Frankfurt - Siegen - Hagen mit Neige-
technik auf der kurvenreichen Stecke waere doch eine gute Alternative
zur IC - Verbindung ueber Koeln. Aber nein... :-(
db
--
---------------------------------------------------------------------------
>> Floskeln, Floskeln, Floskeln - und an die Auflage denken <<
> wie sich immer mehr abzeichnet, wird zum Fahrplanwechsel im Winter die
> IR Linie von Münster nach Frankfurt radikal beschnitten. Dann sollen
> angeblich pro Tag verkehren pro Tag nur noch zwei Zugpaare verkehren.
>
> Ich frage mich, was das alles soll.
Das frage ich mich auch. Der IR ist die schnellste, bequemste (weil kein
Umsteigen) und preiswerteste Verbindung von Muenster nach Frankfurt:
Muenster(Westf)Hbf 10:11 IR 2417
Frankfurt(Main)Hbf 13:57
Fahrzeit: 3:46; fährt täglich
Tarifkm: 332; Preis: 134.00 DM (1. Kl) 89.00 DM (2. Kl)
Muenster(Westf)Hbf 11:05 IC 705
Dortmund Hbf 11:35
11:40 IC 727
Frankfurt(Main)Hbf 15:08
Fahrzeit: 4:03; fährt täglich
Tarifkm: 387; Preis: 156.00 DM (1. Kl) 104.00 DM (2. Kl) zzgl.
IC/EC-Zuschlag
Meiner Erfahrung nach wird Reisenden bei Fahrplanauskuenften in Muenster
meist die IC-Verbindung gegeben.
Die ICs sind besonders am Wochenende hoffnungslos ueberfuellt, so dass es
absolut keinen Spass macht, dort einzusteigen. Der IR koennte die ICs
entlasten, wenn die Bahn ihn bei Fahrplanauskuenften besser
beruecksichtigen wuerde. Aber statt vernetzt zu denken, streicht die DB
lieber Zuege.
Gruesse
Dirk Schulte
Hi,
braucht die Bahn etwa Trassen für den GV? Ist ja nur ne Frage.
mfg
Wolfgang Sch.
---früher Hagen, jetzt KBS 824---
Welcher Zug fuhr denn von Siegen nach Oberstdorf ?
Kurswagen nach Köln zum Kurswagen nach Ulm und dort weiter mit D-Zug
nach Oberstdorf ?
Oder etwa der IC Münster-Siegen-Oberstdorf (jetzt
Dortmund-Köln-Oberstdorf) ?
Danke für die Aufklärung !
Gruß, Achim !
On Tue, 11 Aug 1998 21:48:20 GMT, olaf...@cityweb.de (Olaf Hof)
wrote:
>wie sich immer mehr abzeichnet, wird zum Fahrplanwechsel im Winter die
>IR Linie von Münster nach Frankfurt radikal beschnitten. Dann sollen
>angeblich pro Tag verkehren pro Tag nur noch zwei Zugpaare verkehren.
Neuesten Informationen zur Folge wird sich zum Winter-Fahrplanwechsel
im September NICHTS ändern! Das gab die DB AG bekannt, als in Siegen
neue Verträge für das Semesterticket unterzeichnet wurden. Es wurde
allerdings nicht ausgeschlossen, daß dann zum Fahrplanwechsel Ende Mai
99 gestrichen wird.
Gruß, Marc
> >wie sich immer mehr abzeichnet, wird zum Fahrplanwechsel im Winter die
> >IR Linie von Münster nach Frankfurt radikal beschnitten. Dann sollen
> >angeblich pro Tag verkehren pro Tag nur noch zwei Zugpaare verkehren.
> Neuesten Informationen zur Folge wird sich zum Winter-Fahrplanwechsel
> im September NICHTS ändern! Das gab die DB AG bekannt, als in Siegen
> neue Verträge für das Semesterticket unterzeichnet wurden.
Darf man dort mit Semesterticket auch IR fahren?
Gruß, ULF
--
_______________________________________________________________________________
Ulf Kutzner
Backhaushohl 46
D-55128 Mainz
_______________________________________________________________________________
> Oder bis zum neuen Fahrplan hatte der IR aus Siegen in Gießen Anschluß
> an den IR Richtung Bodensee. Der ist jetzt wohl auch flachgefallen.
> Scheinbar muß man jetzt in Frankfurt gut 1,5 Stunden auf seinen
> Anschluß warten -> Ich fahre das nächste mal mit dem Auto nach
> Konstanz!
Aber wieso denn? 51 Minuten im RE und ein 10-Minuten-Anschluß in Gießen
nach Konstanz, klingt das nicht akzeptabel?
Hallo,
den Hamburger Zug konnte ich nirgendwo finden, aber Muenster - Weidenau -
Oberstdorf gabs tatsaechlich. Zumindest bis Winter 88/89, jedoch nicht mehr im
Sommer 1990. Das war der D2813/2812 mit Kurswagen nach Lindau - Innsbruck,
uebrigens nicht anstatt des heitugen IC's nach Oberstdorf, sondern zusaetzlich
zum damalgen FD1913/1912 Dortmund - Rheintal - Oberstdorf.
Ausserdem gab es auch noch so einen merkwuerdigen D2725 Dortmund - Weidenau
- Passau, der aber eher ein Ferneilzug war (hielt z. B. in Heigenbruecken und
Osterhofen).
Aber wer per Bahn von Siegen nach Konstanz in den Bodensee will und dabei meint
in Giessen unfreiwillig eineinhalb Stunden verbringen zu muessen und deshalb
den Pkw nutzen will, faehrt dann bestimmt auf der A5 bis Offenburg,
um sich von dort die Serpentinen der B33 hinauf- und wieder hinunterzuquaelen.
Gibt es eigentlich HAFAS-Kurse an der VHS in Siegen?
Oliver Schnell
Nein, aber die wären sicher auch für diejenigen interessant, die die
VWS-Daten (Busverkehr) in HAFAS bringen. Seit mehreren Generationen eine
Katastrophe. Ein Teil der falschen Auskünfte liegt wohl daran, daß
Verkehrsbeschränkungen in Fußnoten (z.B. nur freitags) aus Microbus
nicht richtig in Hafas importiert werden. Kennt jemand ähnliche Probleme
bei anderen MB-Anwendern?
> Oliver Schnell
--
----------------------------------------------------------
Thomas Reincke
Post: Th. Reincke, Eisenhüttenstr. 29, 57074 Siegen
Phon: 0271-64674
E-Mail: th.re...@t-online.de
Homepage: http://home.t-online.de/home/th.reincke/
----------------------------------------------------------
Leider nein, der bei der Pressekonferenz anwesende DB-Vertreter war
übrigens Rainer Dietrich, Chef vom Nahverkehr in Münster.
Die fehlende IR-Nutzung tut der Attraktivität des Semestertickets
übrigens keinen Abbruch. Der ÖPNV/ SPNV-Anteil von Studierenden aus
Finnentrop, Lennestadt und Dillenburg beträgt jeweils rund 90%!
>Dirk Schulte wrote:
>> ...
>> Aber statt vernetzt zu denken, streicht die DB lieber Zuege.
>
>Hi,
>braucht die Bahn etwa Trassen für den GV? Ist ja nur ne Frage.
Garnicht abwägig - Auf der Srecke hercht reger GV!
cu
OLAF
>Olaf Hof schrieb:
>>
>> Wenn ich an früher (noch nicht mal 10 Jahre) denke, konnte man von von
>> Siegen, ohne Umsteigen, nahezu überall hin. Es gab D-Züge nach
>> Oberstdorf, und mehrere nach Norddeich. Dann fuhren noch eineige
>Welcher Zug fuhr denn von Siegen nach Oberstdorf ?
>Kurswagen nach Köln zum Kurswagen nach Ulm und dort weiter mit D-Zug
>nach Oberstdorf ?
So ganz sicher bin ich mir da nicht. Zu der Zeit war ich noch ein
kleines Kind. Es kann sein daß wir in Frankfurt oder Ulm umgestiegen
sind. Aber ich bin mir da eingentlich ganz sicher das es einen Zug,
oder zumindest einen Kurswagen dorthin gab.
Ich habe aber kein altes Kursbuch mehr aus den 80er Jahren.
cu
OLAF
>Stimmt. Eine schnelle Verbindung Frankfurt - Siegen - Hagen mit Neige-
>technik auf der kurvenreichen Stecke waere doch eine gute Alternative
>zur IC - Verbindung ueber Koeln. Aber nein... :-(
Dafuer muesste eine ganze Menge in den Umbau der Strecke investiert
werden. Besondere Problem wuerden die vielen Tunnel machen.
cu
OLAF
>> Wenn ich an früher (noch nicht mal 10 Jahre) denke, konnte man von von
>> Siegen, ohne Umsteigen, nahezu überall hin. Es gab D-Züge nach
>> Oberstdorf, und mehrere nach Norddeich. Dann fuhren noch eineige
>> Kurswagen, wie nach Hamburg, usw.
>
>Kurswagen nach Hamburg ? Habe ich als in Weidenau großgewordener was
>verschlafen ? Schön wärs ja gewesen !
Gut, dass mit Hamburg wird schon ein wenig laenger her gewesen sein.
Aber so ist mir es berichtet worden. Leider fehlt mir ein altes
Kursbuch, um da mal nachsehen zu koennen.
>> Oder bis zum neuen Fahrplan hatte der IR aus Siegen in Gießen Anschluß
>> an den IR Richtung Bodensee. Der ist jetzt wohl auch flachgefallen.
>> Scheinbar muß man jetzt in Frankfurt gut 1,5 Stunden auf seinen
>> Anschluß warten -> Ich fahre das nächste mal mit dem Auto nach
>> Konstanz!
>Das mit dem Anschluß in Gießen klappt ja wohl eher mit den Regionalzügen
>aus Siegen, oder ?
Richtig. Da klappt der Anschluß. Aber "frueher" hatte ich halt
durchgehend einen IR. Und Es gibt ja noch Leute, die im Norden von
Siegen wohnen.
>> Eine "Eisenbahner" aus der Führungsetage: "Hilfe, da ist ein Kunde,
>> der mit der Bahn fahren will. Schnell weg hier!"
>Na na na, nicht jeder Eisenbahner sieht Kunden als Feinde an. Leider
>stellen sich die doch teilweise sehr unterschiedlichen Interessenlagen der
>einzelnen GB der DB als immer größer werdendes Problem dar. Nicht nur auf
>Nah- und Fernverkehr muß eingegangen werden, auch die GB Netz und Cargo
>haben durchaus differierende Eigeninteressen.
Ludewig hat das ganz richtig erkannt: Der Laden darf nicht noch weiter
auseinandertriften.
>Was den NRW-Teil von Hagen bis Siegen anlangt, zeichnet sich ein IR-Ersatz
>in Form eines in etwa gleicher Zeitlage verkehrenden Angebotes der
>beteiligten SPNV-Zweckverbände (Besteller des SPNV in NRW) ab. Ob es sich
Angeblich ist die Strecke jetzt nochmal fuer ein Jahr gesichert.
cu
OLAF
>> Gibt es eigentlich HAFAS-Kurse an der VHS in Siegen?
>
>Nein, aber die wären sicher auch für diejenigen interessant, die die
>VWS-Daten (Busverkehr) in HAFAS bringen. Seit mehreren Generationen eine
>Katastrophe. Ein Teil der falschen Auskünfte liegt wohl daran, daß
Am schlimmsten ist aber, das man den VWS-Fahrplan in Rheinland-Pfalz
Teil von Hafas findet, obwohl die VWS den geringsten Teil durch NRW
fährt.
cu
OLAF
Ich habe die Daten auch nicht mehr schriftlich parat. Aber da ich bis
1981 in Ulm gelebt habe und bis heute öfters dort durchkomme, kann ich
hierzu folgendes sagen:
* Die meisten Verbindungen ins Allgäu bedeuten Umsteigen in Ulm in den
Eilzug (heute RE) Ulm - Kempten - Oberstdorf
* Es gab 3 oder 4 durchgehende Schnellzüge aus dem Norden (u.a. Dortmund
- Hagen - Siegen - Frankfurt/M.) über Stuttgart - Ulm nach Oberstdorf
bzw. zurück. Diese Schnellzüge sind alle verschwunden bis auf 1 oder 2
IC-Paare. Traktionswechsel elektrisch/Diesel in Ulm Hbf, was recht
spektakuläre Rangiermanöver bedeutet (auch heute noch), weil der
nördliche Bahnhofskopf in Ulm einen völlig vermurksten Gleisplan hat,
die mehrfache Sägefahrten für die Loks vom und zum Bw erfordern.
Ähnliches für die durchgehenden Züge Stuttgart - Friedrichshafen. Die
fahren aber bis heute, jetzt als IR.
* Ferner gab es mehrere Kurswagenverbindungen von Norden, die in Ulm an
die Eilzüge nach Oberstdorf angehängt wurden. Die sind alle
verschwunden.
Joachim
Nebenbei bemerkt: Der IC nach Oberstdorf hat in Dietmannsried (kurz vor
Kempten) einen Kreuzungshalt. Es gibt immer wieder unterhaltsame
Diskussionen, wenn die in Dietmannsried wartenden Leute nicht einsehen
wollen, daß sie in diesen Zug nicht einsteigen dürfen.
> Aber wer per Bahn von Siegen nach Konstanz in den Bodensee will und
> dabei meint in Giessen unfreiwillig eineinhalb Stunden verbringen zu
> muessen und deshalb den Pkw nutzen will, faehrt dann bestimmt auf der
> A5 bis Offenburg, um sich von dort die Serpentinen der B33 hinauf-
> und wieder hinunterzuquaelen.
Ffm - Bodensee mit der Bahn: Knapp fuenf Stunden mit IR oder knapp fuenf
Stunden mit ICE/IC und RE/D, je nach Strecke.
Ffm - Bodensee mit der Karre: Ueber Stuttgart und Singen dauert es zwischen
drei und sechs Stunden :-) Meist ist die Zeit naeher an drei Stunden dran.
-JJ
RE steht fuer ReiseEppler!
Da gibt es doch bestimmt nicht an jedem Türenpaar einen Schaffner. Ist
der IC in Dietmannsried ein wirklicher, oder auf diem betreffenden
Teilstück ein RE? Wenn kein RE, dann könnte es allerdings Probleme mit
Fahrgästen geben, die die Notwendigkeit eines Zuschlags nicht einsehen.
Müßte man diese Logik kapieren?
Michael Kauffmann
Michael Kauffmann
>>Noch schlimmer ist es Richtung Hagen. Da ist man ja jetzt schon mit
>>dem Auto schneller als mit dem IR. Und wenn dann der Zug noch in jedem
>>Bahnhof hält, dauert das alles noch länger.
> Stimmt. Eine schnelle Verbindung Frankfurt - Siegen - Hagen mit Neige-
> technik auf der kurvenreichen Stecke waere doch eine gute Alternative
> zur IC - Verbindung ueber Koeln. Aber nein... :-(
Hallo,
wuerde jemand von Euch vielleicht mal ueber den derzeitigen Fahrplan hinaus denken?
Schon mal was von NBS Koeln - Rhein/Main gehoert?
Falls nicht dann folgendes:
Nach Fertigstellung dieser Strecke braucht ein ICE Hagen - K - NBS - F fuer diese
Strecke bei Halt in K Hbf und Fahrtrichtungswechsel bzw. Suedbruecke rund 2 Stunden.
Wenn Koeln-Deutz(tief) ICE-gerecht fertiggestellt ist, sind es 1 h 45 min.
Wenn ein Neigetechnik-Zug Hagen - Weidenau - Frankfurt in der gleichen Zeit fahren soll
bedeutet das eine Reisegeschwindigkeit von ca 123 km/h (2 h) bzw. 140 km/h (1h45). Wie
bitte will soll das gehen? Dabei darf ja kein Halt wie z. B. in der Weltstadt
Altenhundem (vgl. thread zu NRW 99, bzgl IC-Halte in Remagen, etc.) aufgegeben werden,
ja es gab ja auch noch Forderungen von diversen Seiten
die Metropole Haiger zum IR-Systemhalt zu machen. Und die Auflassung des Stops in
Giessen braechte zwar die groesste Reisezeiteinsparung, jedoch ist das der
aufkommensstaerkste Zwischenhalt. Als Potential fuer die Strecke bleibt also
der Quell- und Zielverkehr von Siegen, entlang der Lenne und der Dill. Und das ist
zu wenig, insbesondere in Anbetracht der leider exzellent trassierten A45 (GI-HG 150
km statt 180 km per Bahn), die zudem noch Luedenscheid anbindet. So leid es mir tut,
im ueberregionalen Fernverkehr ist die 360alt (440/445) tot, tot, tot - meint
Oliver Schnell
Ist (war? - bin seit > 1 Jahr nicht mehr in Dietmannsried gewesen) ein
echter IC. Der Halt dort ist rein betrieblich wegen Kreuzung mit RE
Kempten - Ulm. Es sieht fast aus wie einst bei den Berlin-Transitzügen,
wenn das ganze Zugpersonal Stellung bezogen hat, um reisewilliges
Landvolk abzuwehren und auf den nachfolgenden RE zu verweisen. Da
Dietmannsried ein typischer bay. Landbahnhof mit einseitigem
Schüttbahnsteig ist, reicht die Mannschaftsstärke dafür aus.
Sehr spektakulär ist auch die Wiederanfahrt des Zuges: 2 x 218 (Vollgas)
auf 5 m hohem Bahndamm.
Joachim
Oliver Schnell schrieb:
Selber Hallo,
darf man denn auf Dein Verständnis hoffen, wenn man rein zufällig nicht in Köln-Deutz tief
(neu), Köln-Bonn-Flughafen (neu), Siegburg (neu), Limburg (neu), Frankfurt (Main)-Flughafen
(neu) oder aber Frankfurt (Main) Hbf wohnt, sondern vielmehr in der vielgeschmähten
sogenannten *Fläche* und trotzalledem ein Stück Bahnqualität (gemeint ist die dreifach tote
IR-Linie 22) erhalten oder weiter fortgeschrieben wissen will ?
Deine freundlichen Ausführungen könnten Dir einen Platz im Herzen der Bahnoberen sichern,
denn Du argumentierst genau wie diese Herren auf Basis der einfachen Formel *kommt der
Kunde nicht zu uns, kommen wir auch nicht zu ihm*.
Ob nun Neigetechnik die alleinseligmachende Formel für den Fortbestand eines akzeptablen
Schienenpersonenfernverkehrs auf der Ruhr-Sieg-Strecke und ihren Nachbarbahnen ist, bedarf
noch der weiteren Diskussion.
Ob die angedrohte IR-Verbindung Aachen-Düsseldorf-Hagen-Siegen-Weidenau-Gießen-Kassel außer
ohnehin notwendig werdenden Umlaufverknüpfungen aus IR-Stillagern in Aachen Hbf auch ein
Reisendenbedürfnis abdeckt, wird sich sehr bald zeigen. Frühere Versuche diese Verbindung
zu etablieren sind m.W. alle gescheitert. Womit wir wieder beim Thema *kommt der Kunde
nicht zu uns ... * wären.
Was mich, nachdem die sogenannten Ersatzplanungen des NRW-Verkehsministeriums ja ruchbar
geworden sind, vielmehr umtreibt, ist die simple Frage, wie kommt der hoffentlich dann noch
geneigte Bahnfahrer aus der *ICE-Diaspora* Siegen (und umliegende Käffer, wie die
*Weltstadt Altenhundem* -Sauerländer: Wehrt euch !-) an die hochgepriesenen
Spitzenprodukte der DB heran ? Mit dem zweistündlichen Regionalexpreß nach Hagen, dort
umsteigen in RE nach Hamm, dort in ICE nach Berlin ? Oder wird die zeitliche Abfolge der
Züge in Hagen Hbf zugunsten der Ruhr-Sieg-Züge abgeändert ?
Nun ja, für abschließende Wertungen ist es wohl zu früh - hoffen wir, daß nach dem
DB-Streichkonzert auch Ländergrenzen übergreifende Fernverbindungen des Regionalverkehrs
wie hier (Münster ? -) Hagen-Frankfurt zustandezubringen sind.
Ein Regionalfernverkehrs-Konzept (fürchterliches Wort), wie auf der Strecke
Kassel-Wilhelmshöhe-Nordhausen-Halle (Saale)-Dessau, mit zusätzlichen Features, wie
beispielsweise einem erweiterten Verpflegungsangebot, könnte ich mir auch im
Sauer/-Siegerland und in Nordhessen gut vorstellen. Hierhin paßt dann auch wieder die
Neigetechnik, die ja nicht unbedingt schneller als die NBS-Konkurrenz Köln-Frankfurt von
Hagen nach Frankfurt gelangen muß, sondern lediglich dazu dient die Fläche besser und
schneller an die Knoten Hagen (oder Dortmund ?) und Frankfurt anzubinden.
Soll doch der GB Fernverkehr (oder wie er auch immer heißen mag) ruhig Richtung
Metropolitan schielen, die entstandene Lücke ließe sich prima mit den Mitteln des
Regionalverkehrs ausfüllen. Geht ja zwischen Köln und Saarbrücken via 100 mal *totgesagter*
Eifelbahn auch !
Grüße aus dem Verkehrsschatten :-)
M.Kramer aus Iserlohn
Welcher Zug wird denn in Dietmannsried gekreuzt ?
Abfahrten in Dietmannsried gibt's in dieser Zeit nur um:
RE 16.12 nach Ulm
RE 16.27 nach Kempten
(Durchfahrt RE 715 nach OB ca. um 16.45)
RE 17.11 nach Ulm
> >
> > Da gibt es doch bestimmt nicht an jedem Türenpaar einen Schaffner. Ist
> > der IC in Dietmannsried ein wirklicher, oder auf diem betreffenden
> > Teilstück ein RE? Wenn kein RE, dann könnte es allerdings Probleme mit
> > Fahrgästen geben, die die Notwendigkeit eines Zuschlags nicht einsehen.
>
> Ist (war? - bin seit > 1 Jahr nicht mehr in Dietmannsried gewesen) ein
> echter IC. [...]
Es ist doch kein echter IC, zumindest was die Zugbezeichnung zw. Ulm und
Oberstdorf anbelangt; die Wagen sind echte IC-Wagen. In Ulm werden
lediglich 2 Wagen abgehängt sowie die Lok getauscht, das Restaurant
bleibt im Wagenverband und kurz bis vor Oberstdorf geöffnet !
Der Zug verkehrt als RE 715 "Allgäu" von Ulm bis Oberstdorf, ist
zuschlagfrei und SWT-tauglich. Jedoch hält er nicht an den für diese
RE-Linie typischen Halten, da es eben ein verkappter RE ist.
Er hält nicht in Illertissen, Dietmannsried eben, Blaichach(Allgäu),
Altstädten(Allgäu) und Langenwang(Schwab) !
Übrigens, in Gegenrichtung fährt er direkt in OB als IC ab. Warum ?
Das bleibt wahrscheinlich ein Geheimnis der DBAG !
Das Personal erscheinte mir letztens, als ich den "RE-"Zug zwischen
Softhofen und Oberstdorf benutzt habe, sehr "überprüfungsfaul" ;-) !
Viele Grüße aus'm schönen Rheinland, Achim !
--
Achim Knörchen <weisw...@gmx.de>, Weisweiler/Rheinland
-->Doku zur KBS 448: http://members.aol.com/weisw5182/kbs448.htm
-->Meine Homepage : http://members.aol.com/ampijumpy
### "Die Erde ist uns nur geliehen,
### aber von zurückgeben hat keiner was gesagt !"
### J.R.V. Devil, Highspeed Unlimited (aus Otto der Außerfriesische)
> wohl durch die Enge dort bedingt
Hauptsächlich weil beim Wiederaufbau der schweren Kriegszerstörungen der
große Wurf nicht stattfand, sondern man sich aus Mangel an Zeit, Geld
und Planern auf das Konzept des letzten Bahnhofsumbaus 1910 stützte. Das
ist damals ja bei vielen Bahnhöfen so gewesen, extremes Beispiel ist
München Hbf. Seither ist so gut wie nichts mehr passiert. Es gibt eine
baureife Planung für einen wesentlich effizienteren Bahnhofskopf, aber
dieser Umbau wird seit über 20 Jahren immer wieder verschoben. Grund war
die unklare Situation der NBS Stuttgart - Ulm, die zeitweise sogar aus
einem Tunnel direkt in den Hbf eingefädelt werden sollte, ähnlich wie in
Mannheim.
> > die mehrfache Sägefahrten für die Loks vom und zum Bw erfordern.
> > Ähnliches für die durchgehenden Züge Stuttgart - Friedrichshafen.
> Ist bei denen nicht die Lok am Südende?
Oje, die Frage habe ich befürchtet. Also muß ich noch weiter ausholen.
Zwar wurde der südliche Bahnhofskopf beim Bau des Zentralstellwerks Usf
und der großen Straßenunterführung Mitte der 60er Jahre modernisiert,
aber ein Lokwechsel Richtung Süden ist nicht viel einfacher als in
Richtung Norden.
Ulm hat nämlich eigentlich 2 Bw's (Ich weigere mich nach wie vor,
"Betriebshof" zu sagen. Das klingt so nach Straßenbahn, und die
Abkürzung Bh weckt noch ganz andere Assoziationen ;-) ). Bei der
Elektrifizierung der Strecke Augsburg - Ulm - Stuttgart im Jahre 1933
wurde das damalige Bw Ulm HBf zum Ellok-Bw, das Bw Ulm RBf zum Dampf-,
später Diesel-Bw. Beide jeweils für beide Bahnhofsteile. Der Gleisplan
wurde der neuen Situation aber nie angepaßt. Der einzige Anschluß des
Ellok-Bw (heute nur noch Abstellanlage und Personaleinsatzstelle) ist
eingleisig und führt direkt auf die Nordseite der Bahnsteiggleise.
Umgekehrt kommen die Dieselloks vom RBf nicht direkt zu den
Bahnsteiggleisen. Die von den hier zwangsläufig alle vom und zum RBf
drübersägenden 150ern und Dieselloks extrem ungleichmäßig abgefahrene
DKW an der nördlichen Vereinigung der Gleise 12 (Bahnsteiggleis 8) und
13 (Umfahrgleis) ist echt sehenswert. Deren Herzstücke und
Flügelschienen müssen sehr oft von Hand überschliffen werden.
Es gibt auch nirgendwo Auszieh- oder Lokwartegleise (außer 5b im Süden).
Alle Fahrten laufen über die Hauptgleise, oft unter Querung mehrerer
Streckengleise. Loks müssen entweder in der Bw-Ausfahrt warten oder
irgendwo auf einem gerade freien Hauptgleis. Die Loks können nicht
beidrückbereit bereitgestellt werden, sondern in der Regel erst nach
Abziehen der bisherigen Zuglok quer durch den Bf lossägen. Daher die
sehr langen Lokwechsel- und Sperrzeiten in Ulm Hbf in allen Relationen.
Am wildesten ist die Rangiererei allerdings in der Tat bei den Zügen
Oberstdorf - Stuttgart. Weil das Standard-Abfahrtsgleis für Fernverkehr
nach Stuttgart seit 150 Jahren Gleis 1 ist, legt die Bahnhofsfahrordnung
diese Züge bevorzugt dorthin. Ein weiterer Grund ist, daß von Neu-Ulm
nach Stuttgart nur über dieses Gleis und Gleis 3 ohne Sperrung der
Gegenrichtung gefahren werden kann. Dummerweise ist ausgerechnet Gleis 1
das von dem Bw's aus am schlechtesten erreichbare von allen.
So, jetzt ist aber mehr als genug der Erklärungen. Die Situation in Ulm
ist leider sehr verzwickt. Wer will, kann sich von mir mal den Spurplan
mailen lassen, dann wird er es verstehen.
Joachim
Ich habe noch eins vom Winter 70/71. Da fuhr z.B. D715 München - Ffm -
Giessen - Weidenau - Letmathe - Hamm - Münster mit (u.a.) Kurswagen von
Friedrichshafen Hafen (D815) - Ulm -> D715.
Besonderheit: in Letmathe wurde der Zug geteilt, der Stamm fuhr über
HA-Kabel - Abzw. Hohensyburg - Westhofen - Schwerte weiter nach Hamm,
eine Kurswagengruppe weiter als E2116 nach Hagen. Wenn man das für die
neue IR-Linie übernehmen könnte (Flügel nach Hamm - Münster bzw. Hagen -
Düsseldorf - Aachen) ...
Dann gab's da noch einen Dt813 "Westfalenland" Ffm (13:43) - Wetzlar -
Hagen (16:33/16:36) - Hamm (17:04) - Bielefeld. Fahrzeit FFm - Hamm 4
Minuten kürzer als IR heute, Wendezeit in Hagen nur 3 Minuten.
Weiß jemand, mit welchen Triebwagen da gefahren wurde?
--
Heinz W. Huber
Aller Wahrscheinlichkeit nach doch VT08, oder nicht?
Michael Kauffmann
Schöne Grüße
Siegfried
> darf man denn auf Dein Verständnis hoffen, wenn man rein zufällig nicht in Köln-Deutz tief
> (neu), Köln-Bonn-Flughafen (neu), Siegburg (neu), Limburg (neu), Frankfurt (Main)-Flughafen
> (neu) oder aber Frankfurt (Main) Hbf wohnt, sondern vielmehr in der vielgeschmähten
> sogenannten *Fläche* und trotzalledem ein Stück Bahnqualität (gemeint ist die dreifach tote
> IR-Linie 22) erhalten oder weiter fortgeschrieben wissen will ?
Du darfst hoffen, das Thema war die IR-Linie 22 als Alternative zum IC Ruhr -
Rhein-Main, das Thema war nicht: Aufgabe schneller Verbindungen in den Raum
Siegen.
> Deine freundlichen Ausführungen könnten Dir einen Platz im Herzen der Bahnoberen sichern,
Das glaube ich nicht, sie haben noch nicht meine Ansichten zum Metropolitan,
Transrapid, DACH, Produktreinheit, etc. gehoert.
> denn Du argumentierst genau wie diese Herren auf Basis der einfachen Formel *kommt der
> Kunde nicht zu uns, kommen wir auch nicht zu ihm*.
Auf der 360alt ist die DB (Fern) immerhin seit geraumer Zeit zweistuendig
vertreten. Sind die Zuege eigentlich 12, 13 oder 14 Wagen lang? Muss die DB
auch jeden Freitagmittag und Sonntagabend Entlastungszuege fahren?
> Ob nun Neigetechnik die alleinseligmachende Formel für den Fortbestand eines akzeptablen
> Schienenpersonenfernverkehrs auf der Ruhr-Sieg-Strecke und ihren Nachbarbahnen ist, bedarf
> noch der weiteren Diskussion.
Das koennte man tun. Kannst Du Dir einen Neigetechnik-IR/IC/ICT (Namen sind
Schall und Rauch) Gladbach/Krefeld - Koeln - Deutz - Troisdorf - Siegburg -
Siegen - Dillenburg - Giessen - Marburg - ... - Kassel-W - ... vorstellen?
(Vreise ca. 110kn/h, macht Koeln - Siegen = 55 min, Siegen - Kassel = 1h50min)
Siehst Du bei einer derartigen Linie irgendwas schnelleres aussenrum mit ICE?
(auch mit NBS Koeln - Rhein/Main)? Boete z. B. SI - HH in 4 h, - B in 4,5 h.
Denke bei der gummibereiften Konkurrenz an die (hoffentlich) noch lange fehlende
Autobahn durchs Rothaargebirge. Es sollte eigentlich genug Aufkommen da sein.
> Ob die angedrohte IR-Verbindung Aachen-Düsseldorf-Hagen-Siegen-Weidenau-Gießen-Kassel außer
> ohnehin notwendig werdenden Umlaufverknüpfungen aus IR-Stillagern in Aachen Hbf auch ein
> Reisendenbedürfnis abdeckt, wird sich sehr bald zeigen.
Ich fuerchte gaehnende Leere.
>Frühere Versuche diese Verbindung
> zu etablieren sind m.W. alle gescheitert. Womit wir wieder beim Thema *kommt der Kunde
> nicht zu uns ... * wären.
Nein, wie auch bei der IR-Line 22 heisst das Thema in diesem Falle, wir sind da,
wo bleibt der Kunde. Die Politik hat die DB dazu verdammt, Gewinne zu machen,
ob das sinnvill ist (Gewinne Privatisieren - Verluste sozialisieren), muss
woanders diskutiert werden.
> die simple Frage, wie kommt der hoffentlich dann noch
> geneigte Bahnfahrer aus der *ICE-Diaspora* Siegen (und umliegende Käffer, wie die
> *Weltstadt Altenhundem* -Sauerländer: Wehrt euch !-) an die hochgepriesenen
Ich las in einer Mail, Altenhundem haette weit und breit die meisten Zu- und
Aussteiger, das spricht nicht fuer rege Inanspruchnahme der Linie.
> Spitzenprodukte der DB heran ? Mit dem zweistündlichen Regionalexpreß nach Hagen, dort
> umsteigen in RE nach Hamm, dort in ICE nach Berlin ?
s. o. via KS, oder Siegburg pendelnd, RE (darf sich durchaus neigen) nach Hagen
Giessen usw. Ganz simpel.
> wie hier (Münster ? -) Hagen-Frankfurt zustandezubringen sind.
Der Wert eines Bahnhofes am Ort liegt nicht an der Laenge des Zuglaufes von
dort haltenden IR's. Was hat Hamm am IC Dresden - Nuernberg?
> Ein Regionalfernverkehrs-Konzept (fürchterliches Wort), wie auf der Strecke
> Kassel-Wilhelmshöhe-Nordhausen-Halle (Saale)-Dessau, mit zusätzlichen Features, wie
> beispielsweise einem erweiterten Verpflegungsangebot,
Es ist den Anbietern von Zugleistungen nicht verboten, dem Besteller Zuege mit
Speisewagen/Bar/was weiss ich zu offerieren. Solange dieser nicht frei
ausschreibt bietet es der Platzhirsch DB niemals von sich aus an. -> War das
Telefonieren bei der Telekom eigentlich teurer oder billiger, gab es mehr oder
weniger Service, bevor man die Wahl hatte auch zu x, y oder z zu gehen?
Oder bist DU etwa bei T-Online?
> Neigetechnik, die ja nicht unbedingt schneller als die NBS-Konkurrenz Köln-Frankfurt von
> Hagen nach Frankfurt gelangen muß, sondern lediglich dazu dient die Fläche besser und
> schneller an die Knoten Hagen (oder Dortmund ?) und Frankfurt anzubinden.
Ich sehe, wir sind weniger weit auseinander, als es nach Deinen ersten Zeilen
schien.
> Soll doch der GB Fernverkehr (oder wie er auch immer heißen mag) ruhig Richtung
> Metropolitan
... schade um die vielen in den Sand gesetzten Millionen ...
schielen, die entstandene Lücke ließe sich prima mit den Mitteln des
> Regionalverkehrs ausfüllen. Geht ja zwischen Köln und Saarbrücken via 100 mal *totgesagter*
> Eifelbahn auch !
Wobei hier m.E. ein eigentwirtschaftlicher FV laufen muesste, da schneller als
entlang der Mosel (insbesondere dann wenn man in NRW nicht RB spielen muss).
Koeln - Trier in 100 min. Und ist es eigentlich verboten als DB FV mit Diesel-
Neitec unter Fahrdraht zu fahren, sprich in Koeln nicht zu enden?
> Grüße aus dem Verkehrsschatten :-)
> M.Kramer aus Iserlohn
Stellen wir uns einfach einen halben ICE Iserlohn - W - Deutz(tief), ab dort mit
Ast aus DO - E - D etc nach Muenchen vor (einmal morgens), da saessen doch
bestimmt auch einige aus Iserlohn drin! Das bessere ist der Feind des Guten.
Oliver Schnell
MfG Theo Lange
>
>
> Auf der 360alt ist die DB (Fern) immerhin seit geraumer Zeit zweistuendig
> vertreten. Sind die Zuege eigentlich 12, 13 oder 14 Wagen lang? Muss die DB
> auch jeden Freitagmittag und Sonntagabend Entlastungszuege fahren?
>
Na ja, es hat sich eine mittlere Zuglänge von sieben Wagen eingependelt. Wobei ich *rotwerd*
gestehen muß, daß zwischen Wetzlar (letzter Aussteigebahnhof der Bahnhauptverwaltungsprominenz)
und Hagen häufiger auch ein Anrufsammeltaxi genügen würde ...
> > Ob nun Neigetechnik die alleinseligmachende Formel für den Fortbestand eines akzeptablen
> > Schienenpersonenfernverkehrs auf der Ruhr-Sieg-Strecke und ihren Nachbarbahnen ist, bedarf
> > noch der weiteren Diskussion.
>
> Das koennte man tun. Kannst Du Dir einen Neigetechnik-IR/IC/ICT (Namen sind
> Schall und Rauch) Gladbach/Krefeld - Koeln - Deutz - Troisdorf - Siegburg -
> Siegen - Dillenburg - Giessen - Marburg - ... - Kassel-W - ... vorstellen?
> (Vreise ca. 110kn/h, macht Koeln - Siegen = 55 min, Siegen - Kassel = 1h50min)
>
Kann ich mir, wenn man in Betracht zieht, daß die Hümmer Kurve vorläufig noch nicht kommt
(Fachleute herbei: wann kommt die Hümmer Kurve neu ?) sehr gut vorstellen. Lief als DC Anfang der
siebziger Jahre auch erstaunlich gut, hatte schon damals erstaunlich kurze Fahrzeiten. Setzte
(mit Diesellok) allerdings erst in Köln Hbf ein und spannte in Siegen Hbf auf Ellok um. Ein Zug
lief sogar weiter bis nach Göttingen ...
Wäre auch ein netter THALYS-Anschließer, ICE/IC-Verbinder und so weiter und so fort.
> Siehst Du bei einer derartigen Linie irgendwas schnelleres aussenrum mit ICE?
> (auch mit NBS Koeln - Rhein/Main)? Boete z. B. SI - HH in 4 h, - B in 4,5 h.
> Denke bei der gummibereiften Konkurrenz an die (hoffentlich) noch lange fehlende
> Autobahn durchs Rothaargebirge. Es sollte eigentlich genug Aufkommen da sein.
>
Jau, ich fahr auch mit, dann ist das Aufkommen gleich nochmal so hoch - Nein, nein-war nur Spaß
;-)
Wobei ich Dir aber absolut recht gebe, eine Autobahn A4 durchs Rothaargebirge würde auch mir
nicht recht ins Konzept passen.
> > Ob die angedrohte IR-Verbindung Aachen-Düsseldorf-Hagen-Siegen-Weidenau-Gießen-Kassel außer
> > ohnehin notwendig werdenden Umlaufverknüpfungen aus IR-Stillagern in Aachen Hbf auch ein
> > Reisendenbedürfnis abdeckt, wird sich sehr bald zeigen.
>
> Ich fuerchte gaehnende Leere.
Noch wesentlich gähnendere Leere als Du annimmst, habe ich mich doch *schon wieder rotwerd* im
südlichen Laufweg geirrt. Es muß natürlich Siegen-Weidenau-Gießen-Frankfurt/Main heißen.
> schnipp
>
> Ich las in einer Mail, Altenhundem haette weit und breit die meisten Zu- und
> Aussteiger, das spricht nicht fuer rege Inanspruchnahme der Linie.
>
Doch, doch - in EALT gibt es neben einem frisch abgebrannten Hagebaumarkt (Ja, *nur um Fragen
vorzubeugen* der Baumarkt steht auf ehemaligem DB-Gelände, ja, die Bahnlinie mußte wegen dieses
Brandes gesperrt werden, ja, auch bis dahin pünktliche ICG mußten großräumig umgeleitet werden)
einen regelrechten VWS-Busknotenpunkt am Bahnhof, der zahlreiche Hinterwäldler an die Segnungen
modernen Eisenbahnverkehrs heranschafft.
> Der Wert eines Bahnhofes am Ort liegt nicht an der Laenge des Zuglaufes von
> dort haltenden IR's. Was hat Hamm am IC Dresden - Nuernberg?
Da muß ich aber widersprechen. Auch wenn der Brezel-IC einen tierisch bekloppten Laufweg hat,
liegen doch etliche mögliche Ziele mehr an seinem Laufweg als sagen wir mal bei einem Zug der
lediglich von Hamm bis Köln oder Hannover fahren würde.
> Oder bist DU etwa bei T-Online?
Nein, ich bin bei der DB, daß kommt ungefähr aufs gleiche raus...aber ernsthaft, die Sache mit
dem Getränkeangebot zwischen Kassel und Halle im RE (von der ich annahm, daß dies eine atraktive
Sache sei) geht AFAIK auf mehr oder minder "Privatinitiative" des dortigen DB Regionalbereiches
Nahverkehr zurück.
>
>
> > Neigetechnik, die ja nicht unbedingt schneller als die NBS-Konkurrenz Köln-Frankfurt von
> > Hagen nach Frankfurt gelangen muß, sondern lediglich dazu dient die Fläche besser und
> > schneller an die Knoten Hagen (oder Dortmund ?) und Frankfurt anzubinden.
>
> Ich sehe, wir sind weniger weit auseinander, als es nach Deinen ersten Zeilen
> schien.
Gottlob, man spricht noch miteinander ! Leider wird es wieder so sein, das unsereins sich hier
die Köpfe heißredet, während in der realen Welt (Du sprachst von den privatisierten Gewinnen) die
Amerikanisierung des Schienenpersonenverkehrs rasch fortschreitet.
wieder schnipp
. Und ist es eigentlich verboten als DB FV mit Diesel-Neitec unter Fahrdraht zu fahren, sprich in
Koeln nicht zu enden?
> Aber ganz im Gegenteil, wenn ich meinen Sparringspartner bei der zuständigen
> Nahverkehrsgesellschaft richtig verstanden habe, müßen die zukünftigen Neigetechnikfahrzeuge
> auf der Strecke Hagen-Brilon Wald-Kassel-Wilhelmshöhe (Obere Ruhrtalbahn) ja auch irgendwie
> gewartet und ausgetauscht werden. Da bietet sich ein Durchlauf via die laut NRW-Nahverkehrsplan
> wieder in Personenverkehr zu setzende Strecke Köln-Gummersbach-Brügge-Hagen gerade zu an.
Ach je, ich vergaß, Du wolltest ja lieber unter Fahrdraht fahren. Na, dann eben nicht :-(.
> Stellen wir uns einfach einen halben ICE Iserlohn - W - Deutz(tief), ab dort mit
> Ast aus DO - E - D etc nach Muenchen vor (einmal morgens), da saessen doch
> bestimmt auch einige aus Iserlohn drin! Das bessere ist der Feind des Guten.
>
Mir würde es durchaus genügen *heul,trief* wenn ab Iserlohn wieder jede Stunde nach Aachen per RE
gefahren werden würde. Und da säß ich mit ziemlicher Sicherheit drin.
Meint Michael Kramer
Dat isser!
> (Durchfahrt RE 715 nach OB ca. um 16.45)
Exakt um 16.43. Die Fahrplanlage des Zuges ist also um 30 Minuten
verschoben worden. Ich habe den Zustand zum Winterfahrplan 1996/97
beschrieben, und da war es noch folgendermaßen:
IC 715 Münster - Oberstdorf: Ulm ab 15.12, Memmingen an 15.48, ab 15.50,
Dietmannsried an 16.02. Dort Kreuzung mit RE 3710 Oberstdorf - Ulm
(Dietmannsried an 16.12). Dietmannsried ab 16.12 (spitz), Kempten an
16.21. Man konnte also das von mir beschriebene Schauspiel "Halt eines
IC im Dorfbahnhof" jeden Tag volle 10 Minuten lang bewundern!
> > Ist (war? - bin seit > 1 Jahr nicht mehr in Dietmannsried gewesen) ein
> > echter IC. [...]
Wie ich sehe, hatte ich bei meinem Vorbehalt recht getan, denn nunmehr:
> Der Zug verkehrt als RE 715 "Allgäu" von Ulm bis Oberstdorf, ist
> zuschlagfrei und SWT-tauglich. Jedoch hält er nicht an den für diese
> RE-Linie typischen Halten, da es eben ein verkappter RE ist.
Fahrplan nach wie vor wie der des IC.
> Übrigens, in Gegenrichtung fährt er direkt in OB als IC ab. Warum ?
> Das bleibt wahrscheinlich ein Geheimnis der DBAG !
Es hängt damit zusammen, daß wegen dieses Zuges (715) der gemäß
Allgäu-Schwaben-Takt eigentlich fällige RE nicht fahren kann. Man wollte
bei der Vertaktung den IC streichen bzw. in Ulm auf einen Takt-RE
brechen, aber dagegen lief das einheimische Fremdenverkehrsgewerbe
Sturm. Heraus kam jener faule Kompromiß, der eher kosmetischer Natur
ist. In der Gegenrichtung klappt es mit den Kreuzungen besser, deswegen
kann ein separater RE fahren, zusätzlich zum IC.
> Das Personal erscheinte mir letztens, als ich den "RE-"Zug zwischen
> Softhofen und Oberstdorf benutzt habe, sehr "überprüfungsfaul" ;-) !
Sind die im Allgäu generell. Bei ca. der Hälfte meiner vielen Fahrten ab
Dietmannsried wurde ich frühestens in den Anschlußzügen in Ulm bzw.
Kempten kontrolliert!
> Viele Grüße aus'm schönen Rheinland, Achim !
Dto.
Joachim
>Marc Bald wrote:
>
>> >wie sich immer mehr abzeichnet, wird zum Fahrplanwechsel im Winter die
>> >IR Linie von Münster nach Frankfurt radikal beschnitten. Dann sollen
>> >angeblich pro Tag verkehren pro Tag nur noch zwei Zugpaare verkehren.
>> Neuesten Informationen zur Folge wird sich zum Winter-Fahrplanwechsel
>> im September NICHTS ändern! Das gab die DB AG bekannt, als in Siegen
>> neue Verträge für das Semesterticket unterzeichnet wurden.
>
>Darf man dort mit Semesterticket auch IR fahren?
Nein!
Obwohl ich das auch schon gemacht habe. Manche Zugbegleiter wissen es
halt einfach nicht.
Gruß, Marc
Der als D-Zug?!? Hatte eer wenigstens eine Toilette?
Michael Kauffmann
> Na ja, es hat sich eine mittlere Zuglänge von sieben Wagen eingependelt. Wobei ich *rotwerd*
ist bei mir auf dem schirm gruen
> gestehen muß, daß zwischen Wetzlar (letzter Aussteigebahnhof der Bahnhauptverwaltungsprominenz)
> und Hagen häufiger auch ein Anrufsammeltaxi genügen würde ...
also weg damit (als Linie)
>> > Ob nun Neigetechnik die alleinseligmachende Formel für den Fortbestand eines akzeptablen
>> (Vreise ca. 110kn/h, macht Koeln - Siegen = 55 min, Siegen - Kassel = 1h50min)
> Kann ich mir, wenn man in Betracht zieht, daß die Hümmer Kurve vorläufig noch nicht kommt
> (Fachleute herbei: wann kommt die Hümmer Kurve neu ?) sehr gut vorstellen.
Nie! Fuer was denn, RB wird weiterhin dort halten, RE wird auch bei fehlender
Kurve weiterhin bestellt, DB-Cargo braucht sie auch nicht, bleibt (?) der
2-Stunden IR -> rechnet sich nie fuer GB Netz.
Lief als DC Anfang der
> siebziger Jahre auch erstaunlich gut, hatte schon damals erstaunlich kurze Fahrzeiten.
Na ja, 3h 34 min fuer KS-Wilh. - Koeln Hbf = Vreise 85 km/h (Winter 75/76).
>> > Ob die angedrohte IR-Verbindung Aachen-Düsseldorf-Hagen-Siegen-Weidenau-Gießen-Kassel außer
>> > ohnehin notwendig werdenden Umlaufverknüpfungen aus IR-Stillagern in Aachen Hbf auch ein
>> > Reisendenbedürfnis abdeckt, wird sich sehr bald zeigen.
>> Ich fuerchte gaehnende Leere.
> Noch wesentlich gähnendere Leere als Du annimmst, habe ich mich doch *schon wieder rotwerd* im
> südlichen Laufweg geirrt. Es muß natürlich Siegen-Weidenau-Gießen-Frankfurt/Main heißen.
> , ich bin bei der DB,
Macht nix, so was kommt bei DB-Mitarbeitern gelegentlich vor, mir erzaehlte
neulich einer, der ICE-Ersatz (HH - KA - Basel) kostet deswegen IC-Zuschlag,
weil er die Produktmerkmale des IC wie Speisewagen, Telefon etc besitzt. Leider
wollte er keine Wette annehmen - er war allerdings von der BSG ...
>> Der Wert eines Bahnhofes am Ort liegt nicht an der Laenge des Zuglaufes von
>> dort haltenden IR's. Was hat Hamm am IC Dresden - Nuernberg?
> Da muß ich aber widersprechen. Auch wenn der Brezel-IC einen tierisch bekloppten Laufweg hat,
> liegen doch etliche mögliche Ziele mehr an seinem Laufweg als sagen wir mal bei einem Zug der
> lediglich von Hamm bis Köln oder Hannover fahren würde.
Das ja, ich meinte aber dass es fuer Hamm keinen Vorteil bringt, wenn die Aeste
nach Dresden bzw. Nuernberg miteinander verknuepft sind. Womit wir bei Siegen
waeren: Schnelle Verbindungen von dort (nicht von Weidenau) nach Hagen, Koeln,
Giessen - (F/KS) sind wohl wichtiger als die durchgehende IR-Linie F-MS, was
nicht heisst, dass es einen durchgehenden IR F - Weidenau - Nordsee saisoniert
nicht geben duerfte (ist der wenigstens voller als der Rest?).
> dem Getränkeangebot zwischen Kassel und Halle im RE (von der ich annahm, daß dies eine atraktive
> Sache sei) geht AFAIK auf mehr oder minder "Privatinitiative" des dortigen DB Regionalbereiches
> Nahverkehr zurück.
Ich bin, zugegebenermassen, positiv ueberrascht.
> die Köpfe heißredet, während in der realen Welt (Du sprachst von den privatisierten Gewinnen) die
> Amerikanisierung des Schienenpersonenverkehrs rasch fortschreitet.
So extrem meinte ich das nicht, aber ICE/IC/IR-Verkehr auf NBS, die bilanz-
technisch bereits abgeschrieben sind, oder auf Mischstrecken, deren
Trassenkosten durch NV oder Cargo laengst finanziert sind, oder auch den
(meine Lieblings Cash-Cow der DB) Messeschnellzug mit 13 alten Am201 +112, der
restlos ausverkauft (mit Vollzahlern) zur CeBIT faehrt.
Alles an 1-5 sowie am spaeten sonntagabend, am wochenende faehrt die Republik
SWT oder Auto.
vgl. Lufthansa Stuttgart - Dresden an 1-5 3x, an 6 1x morgens, an 7 1x abends,
nach 18 Uhr nix, im Sommer weitere Einschraenkungen-> ganz nachfrageorientiert.
Alles andere wird nur auf Bestellung gefahren ...
> Ach je, ich vergaß, Du wolltest ja lieber unter Fahrdraht fahren. Na, dann eben nicht :-(.
Mir ist es grundsaetzlich egal, wo lang gefahren wird. Ich habe nur etwas
gegen hirnlose Dogmen, die eine hoehere Wirtschaftlichkeit verhindern, wie z.B.
kein Dieseln unter Fahrdraht
keine Sitzwagen fuer Tagesrandreisende in schlecht ausgelasteten Nachtzuegen
keine Weiterfuehrung von FV-Zuegen als RE/RB, wo wirtschaftlich sinnvoll
... (laesst sich beliebig verlaengern, mach mal weiter)
> Mir würde es durchaus genügen *heul,trief* wenn ab Iserlohn wieder jede Stunde nach Aachen per RE
> gefahren werden würde. Und da säß ich mit ziemlicher Sicherheit drin.
> Meint Michael Kramer
Was willst Du stuendlich nach Aachen (Heulkrampf im Grossklinikum auskurieren?)
ausserdem sagt mir HAFAS doch halbstuendliche Verbindungen dorthin ab Iserlohhn
in sage und schreibe 2,5 h (Vreise=65 km/h), is doch doll! Z.t darfst du dabei
sogar die verschiedensten Prudkte deines Arbeitgebers und seiner Toechter
benutzen (Bus, RB, EC und Thalys), so was nennt man auf neudeutsch Event.
Wie heissts bei den Stones: You can't always get what you want, but you always
get what you need.
Oliver Schnell
> Der Zug verkehrt als RE 715 "Allgäu" von Ulm bis Oberstdorf, ist
> zuschlagfrei und SWT-tauglich. Jedoch hält er nicht an den für diese
> RE-Linie typischen Halten, da es eben ein verkappter RE ist.
>
> Er hält nicht in Illertissen, Dietmannsried eben, Blaichach(Allgäu),
> Altstädten(Allgäu) und Langenwang(Schwab) !
Dann ist es allerdings nicht einzusehen, warum keiner einsteigen darf,
wenn der RE in Dietmaqnnsried schon hält.
Der Finanzierungsstreit zwischen den Geschäftsbereichen dürfte die
Dietmannsrieder herzlich wenig interessieren.
> Macht nix, so was kommt bei DB-Mitarbeitern gelegentlich vor, mir erzaehlte
> neulich einer, der ICE-Ersatz (HH - KA - Basel) kostet deswegen IC-Zuschlag,
> weil er die Produktmerkmale des IC wie Speisewagen, Telefon etc besitzt. Leider
> wollte er keine Wette annehmen - er war allerdings von der BSG ...
Wie auch einer von der BSG in MZ Hbf verbreitete, die
IC-Verstärkungszüge (D) würden bis München *vor* dem regulären IC
verkehren. Als ich dann meine, nicht wirklich, wegen Altbaustrecke und
so, holte er sich Verstärkung und verwies mich des Bahnsteiges. Sehr
freundlich und kompentent, muß man schon sagen.
Direkt in den Eselsberg eintauchen? Eine interessante Vorstellung.
Alb-Basistunnel.
Deiner Formulierung entnehme ich, dasz es nicht so sein wird. Wird man
sich Ulm also auf der bisherigen Trasse naehern? Und trotzdem den
bisherigen Hbf anfahren? Es gab doch auch den naheliegenden Vorschlag,
oestlich an Ulm vorbeizufahren.
> Am wildesten ist die Rangiererei allerdings in der Tat bei den Zügen
> Oberstdorf - Stuttgart. Weil das Standard-Abfahrtsgleis für Fernverkehr
> nach Stuttgart seit 150 Jahren Gleis 1 ist, legt die Bahnhofsfahrordnung
> diese Züge bevorzugt dorthin. Ein weiterer Grund ist, daß von Neu-Ulm
> nach Stuttgart nur über dieses Gleis und Gleis 3 ohne Sperrung der
> Gegenrichtung gefahren werden kann.
Dieses Gleis 3 musz wohl Bahnsteiggleis 2 sein?
> Die Situation in Ulm
> ist leider sehr verzwickt. Wer will, kann sich von mir mal den Spurplan
> mailen lassen,
Ich will, bitteschoen.
Michael Kauffmann
Durch die veränderte Fahrplanlage ist der Kreuzungshalt in Dietmannsried
ja entfallen. Als RE Fährt der Zug jetzt durch!
Joachim
Ja, das war in der Tat eine Planungsvariante. Quer durchs Elektro-Bw
unter der Kienlesbergkaserne (nicht Eselsberg) durch und erst in
Geislingen wieder raus. Später wurde das dann auf einen Aufstiegstunnel
gestutzt, der irgendwo auf der Alb an der A8 rauskommen soll. Die
Alternativplanung einer Umfahrung von Ulm entlang der A8 wird natürlich
örtlich heftigst bekämpft. Macht m.E. wenig Sinn, da Ulm ein sehr
wichtiger Knotenpunkt ist. Man betrachte nur die Menschenmassen, die
stündlich in Ulm den IC und ICE stürmen. Den aktuellen Stand kenne ich
leider nicht genau. Wer weiß mehr?
> > Weil das Standard-Abfahrtsgleis für Fernverkehr
> > nach Stuttgart seit 150 Jahren Gleis 1 ist, legt die Bahnhofsfahrordnung
> > diese Züge bevorzugt dorthin. Ein weiterer Grund ist, daß von Neu-Ulm
> > nach Stuttgart nur über dieses Gleis und Gleis 3 ohne Sperrung der
> > Gegenrichtung gefahren werden kann.
>
> Dieses Gleis 3 musz wohl Bahnsteiggleis 2 sein?
Ich meinte unklarerweise Bahnsteiggleis 3, also eigentlich Gleis 4.
Bahnsteiggleis 2 ist die einzige Alternative zu Gleis 1, wird aber in
Richtung Süd-Nord so gut wie nicht benutzt. Außerdem wäre auch denn
schon das Güterdurchfahrgleis 2 gesperrt. Man taktet die Züge lieber im
Minutentakt über Bahnsteig 1.
Joachim
Das Kursbuch Winter 70/71 sagt zum "Westfalenland":
-----------------------------------------------------
KBS km Dt 812 Mo-Fr
-----------------------------------------------------
214 0 Bielefeld Hbf 7:03
Gütersloh Hbf 7:13 14
228 67 Hamm (Westf) 41 42
239 115 Hagen Hbf 8:10 8:14
Letmathe 28 29
Altena (Westf) 36 37
Hüttental-Weidenau 9:30 9:30
Dillenburg 51 51
281 Wetzlar 10:08 10:08
196 360 Frankfurt (M) Hbf 10:58
-----------------------------------------------------
Dt 813 Mo-Fr
-----------------------------------------------------
Frankfurt (M) Hbf 13:43
Friedberg (Hess) 14:04 14:05
Bad Nauheim 08 09
Wetzlar 35 36
Dillenburg 53 54
Hüttental-Weidenau 15:15 15:16
Altena (Westf) 16:08 16:09
Letmathe 17 18
Hagen Hbf 33 36
Hamm (Westf) 17:04 17:05
Gütersloh Hbf 31 32
Bielefeld Hbf 17:42
-----------------------------------------------------
Und dann gab's da einen Eilzug Bremen - Bielefeld - Frankfurt mit
Kurswagen Hamburg - Bielefeld - Frankfurt sowie Samstags einem Ableger
nach Winterberg:
-----------------------------------------------------
KBS km E 1730 W
-----------------------------------------------------
218 0 Hamburg-Altona 7:19
Hamburg Dammtor 26
Hamburg Hbf 7:29 35
Hamburg-Harburg 49 50
Buchholz 8:02 8:03
Tostedt 10
Scheeßel 21
215e 80 Rotenburg (Han) 29 30
215 107 Verden (Aller) 53 55
Eystrup 9:06
215f 138 Nienburg (Weser) 9:17 19
Leese-Stolzenau 36 37
214 191 Minden (Westf) 10:05 10:06
Bad Oeynhausen 16
Löhne (Westf) 20 21
Herford 27 29
236 Bielefeld Hbf 10:37
-----------------------------------------------------
E 1762
-----------------------------------------------------
218 0 Bremen Hbf 8:06
219 33 Bassum 8:28 32
Sulingen (Han) 51
Rahden (Kr Lübb) 9:17 9:19
Espelkamp 26
Lübbecke (Westf) 34 36
Holzh-Heddinghs 41
Bünde (Westf) 55 59
214 134 Herford 10:11 10:13
148 Bielefeld Hbf 10:24
-----------------------------------------------------
222d 0 Bielefeld Hbf 10:45
Brackwede 51
Sennestadt 11:02
238e 44 Paderborn 11:40 48
Büren (Westf) 12:20 12:21
Brilon Stadt 54 55
198b 104 Brilon Wald 13:05 13:13
Willingen 28
Usseln 36
198 134 Korbach 52 55
Herzhausen 14:10
Frankenberg (E) 14:31 33
Wetter (Hess Nass) 58
196 198 Marburg (L) 15:13 15:24
Gießen 42 45
Butzbach 57
Bad Nauheim 16:04 16:05
Friedberg (Hess) 09 10
294 Frankfurt (M) Hbf 16:35
-----------------------------------------------------
E 1738 Sa
-----------------------------------------------------
238 0 Brilon Wald 13:21
Olsberg 28
238d 15 Bestwig 13:34 47
Bigge 14:00
Siedlinghausen 17
Silbach 24
43 Winterberg 14:31
-----------------------------------------------------
Fahrzeit Bielefeld - Frankfurt mit Dt 812 also 3:55h,
mit dem E 1762 5:50h (aber dafür 66 km kürzer).
Heute dauert's 4:11 (IC bis Hamm, 29min warten, IR bis Ffm) - oder 3:24
über Hannover (463 Tarif-km).
Weiß jemand, wie der E 1730/38/62 gebildet war (Tfz, Wagen)?
--
Heinz W. Huber
Durchgehende Züge Würzburg - Ruhr-Sieg - Hagen habe ich nicht gefunden,
aber einen Kurswagen Hof (E 1648) - Bamberg - Würzburg (D 627) -
Frankfurt - Köln - Dortmund:
-------------------------------------
E 1648
-------------------------------------
Hof 8:34
Bamberg 10:38
Würzburg 11:50 12:08
Kaiserslautern 15:44
-------------------------------------
D 627
-------------------------------------
München Hbf 8:50
Würzburg 11:55 12:03
Frankfurt (M) Hbf 13:33 13:44
Köln Hbf 16:30 16:36
Dortmund Hbf 18:15
-------------------------------------
Der D 627 hatte dann in Ffm Anschluß an den Dt 813:
-------------------------------------
Dt 813 Mo-Fr
-------------------------------------
Frankfurt (M) Hbf 13:43
Friedberg (Hess) 14:04 14:05
Bad Nauheim 08 09
Wetzlar 35 36
Dillenburg 53 54
Hüttental-Weidenau 15:15 15:16
Altena (Westf) 16:08 16:09
Letmathe 17 18
Hagen Hbf 33 36
Hamm (Westf) 17:04 17:05
Gütersloh Hbf 31 32
Bielefeld Hbf 17:42
-------------------------------------
Dieser Anschluß wurde im Kursbuch auch deutlich hervorgehoben;
vielleicht stand ja in Würzburg auf dem Zugzielanzeiger "In Frankfurt
Anschluß nach Hagen ..." oder so ähnlich?
ICs gab's im Winter 70/71 noch nicht; das Kurswagenverzeichnis beginnt
mit:
D 1/2 Alpen-Express
D 3/4 Italia-Express
D 5/6 Orient-Express
F 7/8 Rheinblitz
TEE 9/10 Rheingold
...
--
Heinz W. Huber
"Betriebsausflüge im Tanzwagen fördern das Betriebsklima - DB"
> Durch die veränderte Fahrplanlage ist der Kreuzungshalt in Dietmannsried
> ja entfallen. Als RE Fährt der Zug jetzt durch!
Dies wiederum war mir entfalklen. Dann war die ganze Diskussion ja
bahnhistorisch!
BahnSchutzGesellSchaft? (Warum haben die bloß ein "S" in der Abkürzung
vergessen?)
>> Wie auch einer von der BSG in MZ Hbf verbreitete, ...
> BSG = Bahn Schienen Gangster ??, Bruder von DSG??
Genau, "Bahn-Schutz-Gesellschaft". Die unsympathischen
zeitgenossen, welche unter ausruf wüster beleidigungen die
eisenbahnfans von den idealen photostandpunkten auf den bahn-
steig zurückscheuchen. Aber auch die netten onkels, die der oma
den koffer vom zug ans taxi tragen.
--
tobias benjamin koehler * * * * ,-/o"O`--.._ * _/(_ *
* * * * * * _,-o'.|o 0 'O o O`o--'. e\
dresden, europe * (`o-..___..--''o:,-' )o /._" O "o 0 o : ._>
* * ``--o___o..o.'' * :'.O\_ ```--.\o .' `--
un...@tigerden.com * * * `-`.,) * \`.o`._ *
t...@rcs.urz.tu-dresden.de * * * fL `-`-.,)
Vielen Dank. Den Zug ueber Brilon haette ich auch
selbst herausgesucht, denn er ist in einem Artikel
in der Pro-Bahn-Zeitung 4/97 (Nr. 72) behandelt.
Der einleitende Absatz: "Es war einmal: taeglich fuhr
ein Eilzug von Bremen ueber Bielefeld, [Paderborn,]
Brilon, Korbach und Marburg nach Frankfurt. Er war
einer der Heckeneilzuege, die nach dem Kriege eingefuehrt
wurden, um die Regionen besser zu erschliessen. Er
steht schon lange nicht mehr in den Kursbuechern,
aber in dern Koepfen von Eisenbahnliebhabern hat der
Zug Spuren hinterlassen, Erinnerungen und Traeume.
Wie steht es damit heute?" Im weiteren wird die Hoffnung
ausgesprochen, dass mit der Regionalisierung der Zug
wieder "den Traeumen von morgen zugerechnet werden"
darf, wenn die insgesamt fuenf Verbuende zwischen
Bielefeld und Frankfurt neue regionale Beduerfnisse
wecken und auch in Perspektiven umsetzen koennen.
Anschliessend wird abschnittsweise erlaeutert, wie
es um die Strecke heute steht. Dann ist da noch ein
interessanter Kursbuchausschnitt, leider ohne Datum.
In ihm taucht der E 1762 auf wie von Heinz gepostet.
(Naja, er faehrt 16 Min. frueher ab Bremen und ist
17 Min. spaeter in Bielefeld, das wird durch eine
Verkuerzung der dortigen Wartezeit aufgefangen, bis
Frankfurt gibt es dann so gut wie keine Abweichung
mehr.) Der E 1730 kommt nach wie vor von Hamburg bis
Bielefeld, aber er verpasst den Anschluss an den 1762
und faehrt nur Sa weiter ueber Brilon nach Winterberg.
Fussnote: "W ausser Sa bis Bielefeld als E 1738, Sa
als E 1730 nach Winterberg". An Bielefeld 10.58, Sa
ab 11,13, an Paderborn 12.08, Brilon Wald 14.00,
Winterberg 15.12. Seltsam, dass er in der Tabelle
E 1730 heisst, wo die Nummer doch nur samstags gilt,
und erstaunlich, welch eine dumme Anschluszsituation
das ist. E 1762 faehrt taeglich und E 1730 samstags
28 Minuten hinterher (ab Paderborn 40-51 Minuten).
In Gegenrichtung ist es besser, hier trifft der
E 1763 von Frankfurt nach Bremen den E 1731 von
Bielefeld nach Hamburg (Sa E 1739 von Winterberg)
in Bielefeld (E 1739 faehrt 14 Min. voraus, aber
wartet dann 19 Min.).
> Weiß jemand, wie der E 1730/38/62 gebildet war (Tfz, Wagen)?
Ich werde den Autor des Artikels in der naechsten
Woche danach fragen.
Sebastian Lisken
--
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> Wie auch einer von der BSG in MZ Hbf verbreitete, die
> IC-Verstärkungszüge (D) würden bis München *vor* dem regulären IC
> verkehren. Als ich dann meine, nicht wirklich, wegen Altbaustrecke und
> so, holte er sich Verstärkung und verwies mich des Bahnsteiges. Sehr
> freundlich und kompentent, muß man schon sagen.
> Gruß, ULF
Du bist aber auch ein boeser Bube! Da bemueht sich die DB den Hauptzug zu
entlasten und
1. Du stoesst diejenigen am Bahnsteig vor den Kopf die doch
tatsaechlich in den Vorzug steigen wollten.
2. Du weisst doch gar nicht ob der IC den D-Zug tatsaechlich ueberholt, dazu
muesste der IC ja puenktlich sein und
3. hast Du als Zivilist in den Augen der BSG sowieso keinen Schimmer und bist
4. als auf dem Bahnsteig Stehender, der nicht in den naechsten Zug steigen will
sowieso verdaechtig - auch dann wenn kein Castor durch den Bahnhof rollt.
Oliver Schnell
Das Semesterticket (fuer den RMV) gilt selbstverstaendlich auch im InterRegio.
Nur IC und ICE sind ausgenommen, die sind aber auch im normalen RMV-Verkehr
ausgenommen. An jenem denkwuerdigen (verschneiten) Silvesterwochenende 1996/97
wurde sogar der ICE freigegeben, weil sonst nichts mehr zwischen Frankfurt und
Fulda fuhr.
-JJ
RE steht fuer ReiseEppler!
aber in Ulm Anschluß brauchten...
> 2. Du weisst doch gar nicht ob der IC den D-Zug tatsaechlich ueberholt, dazu
> muesste der IC ja puenktlich sein
Kam lt. Anzeigetafel mit +5
> 3. hast Du als Zivilist in den Augen der BSG sowieso keinen Schimmer und bist
> 4. als auf dem Bahnsteig Stehender, der nicht in den naechsten Zug steigen will
> sowieso verdaechtig - auch dann wenn kein Castor durch den Bahnhof rollt.
Agree ;-)
> >>Darf man dort mit Semesterticket auch IR fahren?
>
> > Nein!
>
>Das Semesterticket (fuer den RMV) gilt selbstverstaendlich auch im
InterRegio.
Ist Siegen neuerdings im RMV?
--
Kai Borgolte, Bonn
Nein, Dillbrecht ist nach wie vor Grenze.
Gruss,
Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!
E-Mail: koetting @ rbg.informatik.tu-darmstadt.de
Netmail: Holger Koetting @ 2:2464/6.42
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
Der wird doch bevorzugt in der Nacht abgewickelt, oder?
Gruss
Dirk Schulte
> |> Ist Siegen neuerdings im RMV?
>
> Nein, Dillbrecht ist nach wie vor Grenze.
Das wird aber in den nächsten Jahren sicherlich tariflich sehr
interessant, da es der für Ende '99 geplante Gemeinschaftstarif
erforderlich macht, "Transitfahrausweise" über Hessen zu verkaufen.
Z.B. von Rudersdorf (Krs. Siegen-Wittgenstein, NRW, KB 445) nach
Burbach-Niederdresselndorf (Krs. Siegen-Wittgenstein, NRW, KB 462) über
Haiger, Hessen, RMV
--
----------------------------------------------------------
Thomas Reincke
Post: Th. Reincke, Eisenhüttenstr. 29, 57074 Siegen
Phon: 0271-64674
E-Mail: th.re...@t-online.de
Homepage: http://home.t-online.de/home/th.reincke/
----------------------------------------------------------
> Joerg Jonas schrieb in Nachricht ...
>>>Darf man dort mit Semesterticket auch IR fahren?
>>Das Semesterticket (fuer den RMV) gilt selbstverstaendlich auch
>>im InterRegio.
> Ist Siegen neuerdings im RMV?
> Kai Borgolte, Bonn
Ist Bonn im RMV? Nein, auch nicht. Aber die Linie Muenster-Siegen-Ffm geht
durch den RMV.
f'up nach d.e.b.k
Solche Spielchen gabs/gibts doch schon. Im Übergangtarif zur
Kahrgrundbahn war der Bf. Kahl nicht enthalten. So konnte
man Hanau - Kahl nach DPT fahren, aber Hanau - Schöllkrippen
über Hanau war RMV- Tarif. Zumindest letztes Jahr.
Jörg.
>.... Die
>Alternativplanung einer Umfahrung von Ulm entlang der A8 wird natürlich
>örtlich heftigst bekämpft. Macht m.E. wenig Sinn, da Ulm ein sehr
>wichtiger Knotenpunkt ist. Man betrachte nur die Menschenmassen, die
>stündlich in Ulm den IC und ICE stürmen. Den aktuellen Stand kenne ich
>leider nicht genau. Wer weiß mehr?
>
>
Naja, bei dem schmalen Bahnsteig sieht das nach mehr aus. Sinnvoll wäre es
schon, an Ulm vorbeizufahren, zumindest mit einem Teil der Züge. Vor Burgau
sollte man ohnehin nicht auf die alte Strecke wechseln, wenn man wirklich das
Minimum an Reisezeit erreichen will. Aber da gibt es ja noch Neu-Ulm (21) und
die schwäbische Mafia in Bonn. Zumindest ein paar Tage noch ...
MfG, Hein Duerr