in der Vergangenheit habe ich im ICE mehrmals beobachten können, dass
Personen durch den ICE streiften und offensichtlich willkürlich bzw.
nach irgendwelchen Vorgaben von Reisenden den Ausweis sehen wollten.
Das letzte Mal nahmen sie einen Reisenden mitsamt Gepäck, wohl zur
näheren Kontrolle, mit in ein freies Abteil.
Weiß jemand, ob es sich dabei um eine Aktion im Rahmen der
Schleierfahndung handeln kann? Ich beobachtete dies zweimal auf dem
Streckenabschnitt Ulm --> Augsburg (Bayern!).
Nicht dass ich bei einer Kontrolle etwas zu befürchten hätte, aber
diese Situation ist für alle Reisenden sehr unangenehm und für die
herausgepickten Reisenden auch durchaus peinlich.
Abgesehen davon, halte ich solche Kontrollen in einem fahrenden Zug
auch nicht für unproblematisch, was passieren könnte, wenn sich ein
Straftäter in die Enge getrieben sieht, kann man sich sicherlich gut
vorstellen..
Es gibt sicherlich gute Gründe für solche Fahndungsmehoden, auf
Bahnhöfen halte ich sie aber für zweckmäßiger und unproblematischer.
Als Schurke würde ich wohl dann auf das Auto oder auf Züge des
Regional- oder Nahverkehrs ausweichen. Ich bin aber kein Schurke,
fahre also auch weiterhin im ICE...
Viele Grüße, achim flex.
Damit muß man auf bayrischen Bahnhöfen immer rechnen - verdachtsunabhängige
Personenkontrolle. Habe ich außer in Bayern auch noch nirgendwo gesehen.
--
Gruss * Holger Metschulat
Holger * e-mail: ho...@sgs.wh.tu-darmstadt.de
* http://www.sgs.wh.tu-darmstadt.de/homer
** "Verstaerker schwingen immer, Oszillatoren nie!" (Murphy) **
Man koennte ja grosse Schilder an den Grenzbahnhoefen wie z.B. Neu-Ulm
aufstellen: "Willkommen in Bayern, Land der CSU" ;-)
Tom
(dea waschechta Altbayer is)
MfG Armin
>Holger Metschulat schrieb:
>> Achim Flex <af...@web.de> schrieb:
>> > in der Vergangenheit habe ich im ICE mehrmals beobachten können, dass
>> > Personen durch den ICE streiften und offensichtlich willkürlich bzw.
>> > nach irgendwelchen Vorgaben von Reisenden den Ausweis sehen wollten.
>> Damit muß man auf bayrischen Bahnhöfen immer rechnen - verdachtsunabhängige
>> Personenkontrolle. Habe ich außer in Bayern auch noch nirgendwo gesehen.
>Man koennte ja grosse Schilder an den Grenzbahnhoefen wie z.B. Neu-Ulm
>aufstellen: "Willkommen in Bayern, Land der CSU" ;-)
Ich habe sowas aber auch schon in Ulm erlebt, wo am
Bahnsteigende/anfang von Gleis 26 (?) mehr oder weniger wahllos
Fahrgäste kontrolliert wurden. Der Zug kam allerdings aus Bayern. Ist
der Grenzbahnhof jetzt Ulm oder Neu-Ulm? SCNR
>Tom
>(dea waschechta Altbayer is)
jo, des is schee
MfG
Georg *Schorsch*
--
Georg Ringler, ring...@hotmail.com
http://home.t-online.de/home/philipp.ringler/bahn.html
Also, ich löse lieber nachts in München einen Kollegen ab als in Frankfurt.
Die einzigen, die nachts im Münchener Hbf rumlaufen, sind die BGS´ler.
Günter
[Bayern und Kriminelle]
>Also, ich löse lieber nachts in München einen Kollegen ab als in Frankfurt.
>Die einzigen, die nachts im Münchener Hbf rumlaufen, sind die BGS´ler.
... und ich nach Überstunden *g*
Nein, meiner - rein subjectiven Meinung - dürfte die "Chance"
überfallen zu werden, am Ostbf. höher sein.
MfG
Georg
Jaja, und drunter ein Schild "unser Freistaat hat keine schwarzen
Konten.".
Gruss,
Hol 'SCNR' ger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!
E-Mail: Holger....@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
Armin Holm wrote:
> Wer nicht's auf dem Kerbholz hat, sollte eigentlich froh sein, das gegen
> Kriminelle vorgegangen wird.
> Nachdem nun mal kein Verbrecher mit einem Schild um den Hals rumläuft, muß
> die Polizei eben danach suchen.
Mag sein. Wenn Du allerdings mitbekommst, wie die Personenkontrollen
ablaufen, wird Dir leicht anders dabei. Das ist ein willkuerliches
Rauspicken von Personen, die "kriminell" aussehen. Soll heissen, Leute,
die nicht blond und blauaeugig sind, werden bevorzugt ueberprueft.
Noch drastischer: man beschraenkt sich im allgemeinen darauf,
auslaendisch (insbesondere ost- und suedosteuropaeisch) aussehende
Personen zu ueberpruefen. Stell Dich mal einen halben Tag in Wuerzburg
auf den Bahnsteig oder in die Unterfuehrung und beobachte das...
Wenn Du also ein "typisch deutsches" Gesicht hast, duerfte es Dir ein
leichtes sein, Drogen/Bomben oder was Du willst durch Bayern durch-,
ein- oder auszuschleusen.
Nix gegen Kontrollen - dann aber bitte gleiches Recht fuer alle.
Gruss,
Holger K. aus D.
hom> Achim Flex <af...@web.de> schrieb:
> > von Reisenden den Ausweis sehen wollten.
hom> Damit muß man auf bayrischen Bahnhöfen immer rechnen - verdachtsun-
hom> abhängige Personenkontrolle. Habe ich außer in Bayern auch noch-
hom> nirgendwo gesehen.
Seltsam, bei der Einreise nach Bayern (via Fulda--WÜ) bin ich noch
nie kontrolliert worden. Die bay. Grenzpolizei kümmert sich wohl
nur gen Osten.
Wenn ich mal kurz nach der Rechtslage fragen dürfte?
Da hamwa die Polizei des Bundes, nimmt als BGS auch die klassischen
bahnpolizeilichen Befugnisse wahr. Inwieweit die BGSler auch zur
verdachtsunabhängigen Kontrolle berechtigt sind, entzieht sich meiner
Kenntnis.
Bei den Landespolizeien dürfte klar sein, daß die meisten Bundes-
länder mittlerweile entsprechende Regelungen in ihren Polizeigesetzen
haben, nach denen schleiergefahndet werden darf.
Und dann die Lage im Zollgrenzbezirk, w.M. ein 30 km breiter Streifen
vor der Staatsgrenze, in denen Zoll und BGS erweiterte Befugnisse
haben. Vermutlich erstrecken sich diese bis in die Züge und auf die
Bahnanlagen. Zumindest in der Dresdner S-Bahn zwischen Pirna und
Schöna kann man solcherart kontrolliert werden, auch wenn man gar
keine Grenze übertreten hat.
Gruß,
--Thorsten
"Holger Kötting" schrieb:
>
> Wenn Du also ein "typisch deutsches" Gesicht hast, duerfte es Dir ein
> leichtes sein, Drogen/Bomben oder was Du willst durch Bayern durch-,
> ein- oder auszuschleusen.
>
> Nix gegen Kontrollen - dann aber bitte gleiches Recht fuer alle.
Das liegt wohl an der Erfolgsquote.
Wenn jemand ein nicht deutsches Gesicht hat, ist die Wahrscheinlichkeit
groesser, dass diese Person aus dem Ausland eingereist ist,
insbesondere, wenn die Zuege aus dem Ausland kommen.
Und nur eine eingereiste Person kann etwas einschmuggeln...
Ein serioeus aussehender Ausslaender wird sicher auch nicht haeufiger
kontrolliert als ein Deutscher.
--
_ _ _ _ _
/ /_ /_)/_// / )
(_//_ /\ / //_ /_/
mailto:Gerald...@topmail.de
Naja, gut das weiß ich nicht, da ich nachts noch nicht am Ostbf. war. Die
Züge, die ich in der Nacht ablöse, stehen immer am Hbf. rum (ich hoffe, es
bleibt auch so).
Günter
> Rate mal warum die kriminalitätsrate in Bayern um einiges niedriger
> ist, als in anderen Bundesländern?
Das halte ich für ein Gerücht. Vor allem wegen der Methoden, mit denen gegen
die "Kriminellen" vorgegangen wird.
> Wer nicht's auf dem Kerbholz hat, sollte eigentlich froh sein, das
> gegen Kriminelle vorgegangen wird.
Ich stelle mir gerade vor, daß ich am Bahnsteig in einer Schlange von 30
Personen auf die Kontrolle warten muß - nebenan steht abfahrbereit mein Zug,
der mich vielleicht zum Flughafen bringen soll. Auf dem Flughafen will ich
einen Flieger nach sonstwo kriegen und ich verpasse den Zug. Natürlich ist der
Flieger weg. Das Geld für die Flugkarte kann ich genauso gut in die
Vakuum-Absaugtoilette des ICE werfen...
> Nachdem nun mal kein Verbrecher mit einem Schild um den Hals
> rumläuft, muß die Polizei eben danach suchen.
Aber doch nicht mit den Methoden der bayrischen Polizei:
* Je dunkler die Haut, desto verdächtiger
* Langhaarige Typen in teuren Autos sind verdächtig
* Betrunkene sind verdächtig
* In nächtlichen Zügen sind alle verdächtig
Aber halt - es ist ja verdachtsunabhängig. Der Verlauf der letzten Kontrolle in
A'burg war so:
Zunächst liefen die Polizisten am Bahnsteig auf und ab und schauten von außen
in den Zug hinein. Wenn ich Verbrecher gewesen wäre, hätte ich auf der anderen
Seite locker den Zug verlassen können, da auf dem nächsten Bahnsteig keine
Polizei war. Dann polterten sie durch den Zug durch. Jetzt hätte mir noch der
Weg in die Toilette geholfen - natürlich nicht abschließen, da die rote Lampe
sonst leuchtet. Die Polizisten schauten nicht in die Toiletten rein....
Die vorletzte Kontrolle verlief so: Meyer und ich gingen durch die Unterführung
in A'burg. Ich hatte meinen Perso dabei, Meyer nicht. Mein Perso wurde
natürlich überprüft, Meyer konnte nur einen Bierkrug vorzeigen und brummelte
was von "Brauereitour durch Franken". Daraufhin ließen sie ihn passieren....
Insgesamt nicht sehr effektiv, oder?
-JJ
Frankfurter U-Bahnseite - http://members.tripod.de/JJ
> Weiß jemand, ob es sich dabei um eine Aktion im Rahmen der
> Schleierfahndung handeln kann? Ich beobachtete dies zweimal auf dem
> Streckenabschnitt Ulm --> Augsburg (Bayern!).
Jo. In BaWü, Bayern und Sachsen ist das erlaubt, die Hessen wollen das wohl
einführen unter der neuen CDU-Regierung.
> Es gibt sicherlich gute Gründe für solche Fahndungsmehoden, auf
> Bahnhöfen halte ich sie aber für zweckmäßiger und unproblematischer.
Auf Bahnhöfen wird das auch gemacht. In Würzburg und Aschaffenburg habe ich
schon an solchen Kontrollen teilgenommen...
> Als Schurke würde ich wohl dann auf das Auto oder auf Züge des
> Regional- oder Nahverkehrs ausweichen. Ich bin aber kein Schurke,
> fahre also auch weiterhin im ICE...
...die wollen halt den Ausweis sehen und dann überprüfen sie, ob was gegen Dich
vorliegt. In Würzburg geschieht das eigentlich jedes Wochenende. Hier werden
besonders gerne Menschen mit dunkler Hautfarbe kontrolliert (tagsüber), nachts
kontrolliert man gerne die Volleulen, die sich auf dem Weg nach Hause befinden.
Die extremste Form, die ich in Würzburg mal gesehen habe, war das Herausholen
aller Fahrgäste dunkler Hautfarbe aus einem RE (ca. 40 bis 50 Personen). Die
mußten sich am Bahnsteig zur Kontrolle in einer Reihe aufstellen und konnten
erst nach der Kontrolle weiterfahren. Wenigstens 30 von ihnen verpaßten den RE
bei der Weiterfahrt, da der Zug nur 20 Minuten Aufenthalt hat.
Btw.: In Südbayern bin ich mal mit der Firmenkarre angehalten worden. Ein
sauteurer BMW, mit dem ich vom Kunden wieder auf dem Heimweg war. Zerfetztes
T-Shirt, lange Haare... eben ein potentieller Verdächtiger.
> Ich stelle mir gerade vor, daß ich am Bahnsteig in einer Schlange von 30
> Personen auf die Kontrolle warten muß - nebenan steht abfahrbereit mein Zug,
> der mich vielleicht zum Flughafen bringen soll. Auf dem Flughafen will ich
> einen Flieger nach sonstwo kriegen und ich verpasse den Zug. Natürlich ist der
> Flieger weg. Das Geld für die Flugkarte kann ich genauso gut in die
> Vakuum-Absaugtoilette des ICE werfen...
Du stellst Dir also lieber vor, dass Du eben, als Du im Zug zum Flughafen
vom freundlichen ZuB um die Fahrkarte gebeten wirst, feststellen musst,
dass Dir Papiere, Flug-und Bahnkarten, sowie Geld/Karte etc. geklaut
worden sind??
Viel Vergnuegen!
MfG Ulrich
>Du stellst Dir also lieber vor, dass Du eben, als Du im Zug zum Flughafen
>vom freundlichen ZuB um die Fahrkarte gebeten wirst, feststellen musst,
>dass Dir Papiere, Flug-und Bahnkarten, sowie Geld/Karte etc. geklaut
>worden sind??
Nein, aber der Ueberwachungsstaat ist keine erfreuchliche Alter-
native zum Diebstahlsstaat.
h.f.s.
--
Hans Friedrich Steffani
Institut fuer Elektrische Maschinen und Antriebe, TU Chemnitz
mailto:hans.s...@e-technik.tu-chemnitz.de
http://www.tu-chemnitz.de/~hfst/
Nicolai
>
> Wenn ich mal kurz nach der Rechtslage fragen dürfte?
>
Seit letztem Jahr darf der BGS aufgrund eines Gestzes zur Bekämpfung der
organisierten Kriminalität auf Bahnhöfen, in Zügen und auf Autobahnen
bundesweit jederzeit jeden kontrollieren, auch das Gepäck. Wer z.B. wie
ein Beauftragter einer großen hier aber ungenannten Volkspartei einen
Koffer mit 1 Mio DM dabeihätte muß dann die Herkunft nachweisen, etc.
Nicolai
>>
>> Nix gegen Kontrollen - dann aber bitte gleiches Recht fuer alle.
>
>Das liegt wohl an der Erfolgsquote.
>Wenn jemand ein nicht deutsches Gesicht hat, ist die Wahrscheinlichkeit
>groesser, dass diese Person aus dem Ausland eingereist ist,
>insbesondere, wenn die Zuege aus dem Ausland kommen.
>Und nur eine eingereiste Person kann etwas einschmuggeln...
Einspruch. Deutsche können genausogut aus dem Ausland nach Deutschland
schmuggeln.
Das einzige, was den Ausländern exklusiv als "Schmuggelgut" bleibt, ist
"sich selbst" im Rahmen eines illegalen Grenzübertritts.
Gruß,
Ingo
>
>Aber halt - es ist ja verdachtsunabhängig. Der Verlauf der letzten
Kontrolle in
>A'burg war so:
>Zunächst liefen die Polizisten am Bahnsteig auf und ab und schauten von
außen
>in den Zug hinein. Wenn ich Verbrecher gewesen wäre, hätte ich auf der
anderen
>Seite locker den Zug verlassen können, da auf dem nächsten Bahnsteig keine
>Polizei war.
Aber vielleicht ein einfahrender Zug. Vielleicht wollte man den Kriminellen
absichtlich diesen Fluchtweg ermöglichen, um ein paar teure
Gerichtsverfahren zu sparen ...
>Die vorletzte Kontrolle verlief so: Meyer und ich gingen durch die
Unterführung
>in A'burg. Ich hatte meinen Perso dabei, Meyer nicht. Mein Perso wurde
>natürlich überprüft, Meyer konnte nur einen Bierkrug vorzeigen und
brummelte
>was von "Brauereitour durch Franken". Daraufhin ließen sie ihn
passieren....
>
>Insgesamt nicht sehr effektiv, oder?
>
Ich kenne Meyers Fahndungsakte nicht. :-)
Gruß,
Ingo
> Die extremste Form, die ich in Würzburg mal gesehen habe, war das Herausholen
> aller Fahrgäste dunkler Hautfarbe aus einem RE (ca. 40 bis 50 Personen). Die
> mußten sich am Bahnsteig zur Kontrolle in einer Reihe aufstellen und konnten
> erst nach der Kontrolle weiterfahren. Wenigstens 30 von ihnen verpaßten den RE
> bei der Weiterfahrt, da der Zug nur 20 Minuten Aufenthalt hat.
Dann möchten sie bitte *im* Zug kontrollieren.
Gruß, ULF
--
________________________________________________________________________
Ulf Kutzner Backhaushohl 46 D-55128 Mainz
________________________________________________________________________
> Du stellst Dir also lieber vor, dass Du eben, als Du im Zug zum Flughafen
> vom freundlichen ZuB um die Fahrkarte gebeten wirst, feststellen musst,
> dass Dir Papiere, Flug-und Bahnkarten, sowie Geld/Karte etc. geklaut
> worden sind??
> Viel Vergnuegen!
Wollen wir vielleicht noch die Variante erörtern, bei der der Reisende
sein Ziel planmäßig erreicht??
> >> Nix gegen Kontrollen - dann aber bitte gleiches Recht fuer alle.
> >
> >Das liegt wohl an der Erfolgsquote.
> >Wenn jemand ein nicht deutsches Gesicht hat, ist die Wahrscheinlichkeit
> >groesser, dass diese Person aus dem Ausland eingereist ist,
> >insbesondere, wenn die Zuege aus dem Ausland kommen.
> >Und nur eine eingereiste Person kann etwas einschmuggeln...
>
> Einspruch. Deutsche können genausogut aus dem Ausland nach Deutschland
> schmuggeln.
Der Anteil der Grenzüberquerer ist unter den Deutschen etwas niedriger
als unter den hier anwesenden Ausländern...
>>
>Man erinnere sich in diesem Zusammenhang an den Bundestagsabgeordneten
>der am Flughafen Köln/Bonn nach dem Grund seiner Einreise und der
>voraussichtlichen Dauer seines Auffenthalts befragt wurde. War mal
>wieder ein Volltreffer.
>
Durfte er bleiben ?
Gruß,
Ingo
Aber in Grenznähe sieht das anders aus. Da sind die Deutschen genauso
übertrittslustig wie alle anderen auch.
Oder glaubst Du, die ganzen Drogen für die Rhein-/Ruhr-Diskotheken werden
ausschließlich von Niederländern (= Ausländern) geliefert ? Nein, die müssen
(geschäftstüchtige) deutsche Zwischenhändler (asoz**** Ar******) selbst ins
Land schmuggeln.
Gruß,
Ingo
Ist dem wirklich so? Kann man irgendwo die Kriminalstatistik des
bayerischen Landeskriminalamtes abrufen?
>Wer nicht's auf dem Kerbholz hat, sollte eigentlich froh sein, das gegen
>Kriminelle vorgegangen wird.
Deiner Ansicht nach wäre/ist es also auch in Ordnung, wenn ohne konkrete
Verdachtsmomente Telefongespräche abgehört und Briefe geöffnet werden?
Schließlich werden viele Verbrechen telefonisch oder schriftlich ver-
abredet, und wer nichts auf dem Kerbholz hat, dürfte ja keine Probleme
damit haben, daß "der Staat" in seine Privatsphäre eindringt.
Sorry, aber ich _habe_ damit massive Probleme. Und ich habe mit der
sog. "Schleierfahndung", also der verdachtsunabhängigen Identitäts-
feststellung ebensolche Probleme.
>Nachdem nun mal kein Verbrecher mit einem Schild um den Hals rumläuft, muß
>die Polizei eben danach suchen.
Das ist u.a. die Aufgabe der Polizei, richtig¹. Aber auch die Polizei
ist dabei an Gesetze gebunden und hat u.a. den Grundsatz der Verhältnis-
mäßigkeit² zu beachten. Aber wenn ich mir Schilderungen von solchen
Kontrollen durch Unbeteiligte so ansehe, scheint in Bayern das
Verhältnismäßigkeitsprinzip (und die Unschuldsvermutung) anders verstanden
zu werden als anderswo.
In Nordrhein-Westfalen ist die Schleierfahndung übrigens unzulässig
(bzw. nur dem BGS nach § 23 BGSG in seinem Bereich gestattet). Und das
ist gut so.
Beste Grüße aus Münster,
=ToJe=
------
¹ § 163 I StPO: "Die Behörden und Beamten der Polizei haben Straftaten
zu erforschen und alle keinen Aufschub gestattenden Anordnungen zu
treffen, um die Verdunkelung der Sache zu verhüten."
§ 1 PolG NW "Aufgaben der Polizei. (1) Die Polizei hat die Aufgabe,
Gefahren für die öffentliche Sicherheit abzuwehren (Gefahrenabwehr). Sie
hat im Rahmen dieser Aufgabe Straftaten zu verhüten sowie für die
Verfolgung künftiger Straftaten vorzusorgen (vorbeugende Bekämpfung von
Straftaten) und die erforderlichen Vorbereitungen für die Hilfe-
leistung und das Handeln in Gefahrfällen zu treffen. [...]"
(So ähnlich dürfte das in allen Landespolizeigesetzen stehen)
² § 2 PolG NW "Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. (1) Von mehreren
möglichen und geeigneten Maßnahmen hat die Polizei diejenige zu treffen,
die den einzelnen und die Allgemeinheit voraussichtlich am wenigsten
beeinträchtigt.
(2) Eine Maßnahme darf nicht zu einem Nachteil führen, der zu dem
erstrebten Erfolg erkennbar außer Verhältnis steht.
(3) Eine Maßnahme ist nur solange zulässig, bis ihr Zweck erreicht ist
oder sich zeigt, daß er nicht erreicht werden kann."
--
Torsten Jerzembeck * Dahlweg 49 * D-48153 Münster (Westfalen)
* PGP public key ID: B74DB58D * MIME welcome * Generation Tux *
There are no happy endings because nothing ends.
(Peter S. Beagle, "The Last Unicorn")
>Da hamwa die Polizei des Bundes, nimmt als BGS auch die klassischen
>bahnpolizeilichen Befugnisse wahr. Inwieweit die BGSler auch zur
>verdachtsunabhängigen Kontrolle berechtigt sind, entzieht sich meiner
>Kenntnis.
§ 22 Abs. 1a Bundesgrenzschutzgesetz: "Zur Verhinderung oder Unter-
bindung unerlaubter Einreise in das Bundesgebiet kann der
Bundesgrenzschutz in Zügen und auf dem Gebiet von Bahnanlagen der
Eisenbahnen des Bundes (§ 3), soweit auf Grund von Lageerkenntnissen
oder grenzpolizeilicher Erfahrung anzunehmen ist, daß diese zur uner-
laubten Einreise genutzt werden, [...] jede Person kurzzeitig anhalten,
befragen und verlangen, daß mitgeführte Ausweispapiere oder Grenzüber-
trittspapiere zur Prüfung ausgehändigt werden, sowie mitgeführte Sachen
in Augenschein nehmen."
Ansonsten kann der BGS nach § 23 BGSG wie jede andere Polize auch bei
Verdachtsmomenten kontrollieren.
>Bei den Landespolizeien dürfte klar sein, daß die meisten Bundes-
>länder mittlerweile entsprechende Regelungen in ihren Polizeigesetzen
>haben, nach denen schleiergefahndet werden darf.
NRW hat, soweit ich weiß, bislang keine solche Vorschrift.
>Und dann die Lage im Zollgrenzbezirk, w.M. ein 30 km breiter Streifen
>vor der Staatsgrenze, in denen Zoll und BGS erweiterte Befugnisse
>haben.
>Vermutlich erstrecken sich diese bis in die Züge und auf die
>Bahnanlagen. Zumindest in der Dresdner S-Bahn zwischen Pirna und
>Schöna kann man solcherart kontrolliert werden, auch wenn man gar
>keine Grenze übertreten hat.
Das geht schon nach § 22 Abs. 1a, oder wahlweise nach § 23 Abs. 1 Nr 3
BGSG.
Beste Grüße,
=ToJe=
--
Torsten Jerzembeck * Dahlweg 49 * D-48153 Münster (Westfalen)
* PGP public key ID: B74DB58D * MIME welcome * Generation Tux *
"rmgrouped" - "Gesundheit."
[Kristian Köhntopp und Thilo Pfennig in de.admin.news.groups]
> Und dann die Lage im Zollgrenzbezirk, w.M. ein 30 km breiter Streifen
Gibt's die überhaupt noch?
Sven
Gerald...@topmail.de schrieb am <29-Dec-99>
zum Thema "Schleierfahndung im ICE?":
>> Nix gegen Kontrollen - dann aber bitte gleiches Recht fuer alle.
Go> Das liegt wohl an der Erfolgsquote.
[...]
> Ein serioeus aussehender Ausslaender wird sicher
> auch nicht haeufiger kontrolliert als ein Deutscher.
Beschreib doch mal einen `serioes aussehenden Auslaender`.
Oder, was ihn von einem `serioes aussehenden` Deutschen unterscheidet.
Und dann schau Dir mal die Leute an, die da kontrolliert werden.
Oder, wenn Du zu weit im Norden wohnst und reist, soll das mal ein
anderer tun...
bis dannmalwieder...
<<< MICHAEL >>>
Ich pendle täglich zw. Wels und Salzburg und wurde in den vergangenen Monaten 2 Mal
mit der Schleierfahndung konfrontiert. Beide Male wurde mein Führerschein, da in
Südtirol (also Italien) ausgestellt, nicht akzeptiert und beide Male hatte ich zum
Glück einen Personalausweis bei mir. Studentenausweis-Scheckkarte (sollte als amtl.
Ausweis diesen - laut der Uni jerdenfalls), Pendlerstreckenmonatskarte, Bankomat-
und Kreditkarten wurden nicht akzepiert. Und das nur, weil ich seit meinem letzen
aufenthalt auf den Kanaren recht "braun" im Gesicht bin.
Wenn ich keinen Personalausweis dabeigehabt hätte, hätte ich in Wels zur Wache
mitkommen müssen und mich dort jemand identifizieren müssen (meine Frau
(Österreicherin) z.B.)
Find dies also eine echte Schikane!!!!!!!!!!!!!!
Klaus Foraboschi
Joerg Jonas schrieb:
> af...@web.de (Achim Flex) wrote:
>
> > Weiß jemand, ob es sich dabei um eine Aktion im Rahmen der
> > Schleierfahndung handeln kann? Ich beobachtete dies zweimal auf dem
> > Streckenabschnitt Ulm --> Augsburg (Bayern!).
>
> Jo. In BaWü, Bayern und Sachsen ist das erlaubt, die Hessen wollen das wohl
> einführen unter der neuen CDU-Regierung.
>
> > Es gibt sicherlich gute Gründe für solche Fahndungsmehoden, auf
> > Bahnhöfen halte ich sie aber für zweckmäßiger und unproblematischer.
>
> Auf Bahnhöfen wird das auch gemacht. In Würzburg und Aschaffenburg habe ich
> schon an solchen Kontrollen teilgenommen...
>
> > Als Schurke würde ich wohl dann auf das Auto oder auf Züge des
> > Regional- oder Nahverkehrs ausweichen. Ich bin aber kein Schurke,
> > fahre also auch weiterhin im ICE...
>
> ...die wollen halt den Ausweis sehen und dann überprüfen sie, ob was gegen Dich
> vorliegt. In Würzburg geschieht das eigentlich jedes Wochenende. Hier werden
> besonders gerne Menschen mit dunkler Hautfarbe kontrolliert (tagsüber), nachts
> kontrolliert man gerne die Volleulen, die sich auf dem Weg nach Hause befinden.
>
> Die extremste Form, die ich in Würzburg mal gesehen habe, war das Herausholen
> aller Fahrgäste dunkler Hautfarbe aus einem RE (ca. 40 bis 50 Personen). Die
> mußten sich am Bahnsteig zur Kontrolle in einer Reihe aufstellen und konnten
> erst nach der Kontrolle weiterfahren. Wenigstens 30 von ihnen verpaßten den RE
> bei der Weiterfahrt, da der Zug nur 20 Minuten Aufenthalt hat.
>
Sven Herzfeld wrote:
>
> > Und dann die Lage im Zollgrenzbezirk, w.M. ein 30 km breiter Streifen
>
> Gibt's die überhaupt noch?
Er heißt jetzt anders (auch im Zusammenhang mit dem Schengen-Abkommen),
aber Zoll und BGS haben im grenznahen Bereich erhöhte Befugnisse im
Zusammenhang mit Personenkontrollen.
Bye kai
> Nein, aber der Ueberwachungsstaat ist keine erfreuchliche Alter-
> native zum Diebstahlsstaat.
Doch, fuer mich persoenlich schon. Es muss ja auch nicht nur ein
heimlicher Diebstahl sein, sondern dabei kann man ja auch mal Tritte ins
Gesicht oder ein Messer zwischen die Rippen bekommen.
MfG Ulrich
ich versteh die ganze Aufregung nicht ganz. Das ist eben der Lauf der Zeit.
Die Grenzen in Europa sind offen und jeder kann hin wo er will. Also werden
auch die Kontrollen der heutigen Zeit angepaßt. Ich find das in Ordnung. In
den Interregio´s von Stuttgart - Nürnberg (-Dresden) wird die
Schleierfahndung öfter´s angewandt und es sind auch schon einige Kriminelle
ins Netz gegangen. Lieber einmal zu viel, als überhaupt nicht.
Wenn ihr im Straßenverkehr in eine Kontrolle kommt, wird das auch einfach
hingenommen. Und das ist vom Prinzip her das selbe. Was meinst ihr woll, wie
oft ich in der Nacht schon aufgehalten worden bin, wenn ich zum Dienst fahre
(meine Kollegen werden es bestätigen). Wenn du da nachts unterwegs bist, ist
man auch sofort verdächtig, "besoffen" Auto zu fahren.
Gruß Günter
Würdest Du bitte erläutern, warum es Deiner Meinung nach einen
Zusammenhang gibt zwischen den hier kritisierten Fahndungsmethoden und der
Wahrscheinlichkeit, dass Du ein Messer zwischen die Rippen bekommst?
Freundliche Grüße
Rainer Finke
> >Man erinnere sich in diesem Zusammenhang an den Bundestagsabgeordneten
> >der am Flughafen Köln/Bonn nach dem Grund seiner Einreise und der
> >voraussichtlichen Dauer seines Auffenthalts befragt wurde. War mal
> >wieder ein Volltreffer.
> >
> Durfte er bleiben ?
>
> Gruß,
> Ingo
Nachdem er den Sherrif daran erinnert hatte, daß MdB's in aller Regel
ihren Wohnsitz in Deutschland haben, fiel dem wohl auf, daß er einen
deutschen Diplomatenpaß in der Hand hielt.
Ich habe mir sagen lassen, daß es in solchen Fällen helfen sollte, die
Dienstkleidung eines Verkehrsbetriebs zu tragen.
Grüße
Marc
--
------------------------------------------------------------------------------
Marc Haber \ " Mensch, willst Du schnell und sorglos reisen,
Mailadresse im Header \------------\ so fahre mit der Bahn von Eisen. "
Bitte keine "courtesy copies", Danke! \ - Prof. Dr. Heinz Haber, 1975.
> Mag sein. Wenn Du allerdings mitbekommst, wie die Personenkontrollen
> ablaufen, wird Dir leicht anders dabei. Das ist ein willkuerliches
> Rauspicken von Personen, die "kriminell" aussehen. Soll heissen, Leute,
So wie (OT) ein BGS-Mann hinter der Fähre in Kiel. Deutsches Kennzeichen,
"deutsches" Gesicht -> Durchwinken. Andernfalls Papiere geben lassen, ins
Büro gehen, Computer befragen. Zwischendurch hat er noch die Planen und
teilweise die Blinker an den LKW in der Spur neben uns geprüft.
> Noch drastischer: man beschraenkt sich im allgemeinen darauf,
> auslaendisch (insbesondere ost- und suedosteuropaeisch) aussehende
> Personen zu ueberpruefen. Stell Dich mal einen halben Tag in Wuerzburg
> auf den Bahnsteig oder in die Unterfuehrung und beobachte das...
Hm, bei manchen Delikten sind bestimmte Bevölkerungsgruppen halt
führend ... trotzdem sollte man auch gerade vermeintlich unverdächtige
Leute mal kontrollieren.
An der Grenze nach Holland reicht es übrigens, wenn mehrere junge Männer
zwischen 20 und 35 allein unterwegs sind, um komplett gefilzt zu werden.
Sven
Versuch's mal unter http://www.bayern.de/ .
Andi
--
Im Usenet wird man meistens nicht wegen technischer, sondern wegen
sozialer Inkompetenz geflamet. Hajo Zierke in dcouln
Teils, teils. Es kommt auf den Polizisten an, ob er gut gelaunt ist oder
nicht. Vor allem die jüngeren sind da etwas arbeitswüdiger.
Günter
> Ich habe mir sagen lassen, daß es in solchen Fällen helfen sollte, die
> Dienstkleidung eines Verkehrsbetriebs zu tragen.
Ob es ein gut erkennbar auf den Beifahrersitz drapierter DB-Rucksack
auch tut?
Sven
--
Sven Manias * Karlsruhe, Germany * E-mail: sven....@gmx.de
WWW: http://www.uni-karlsruhe.de/~Sven.Manias/
Habt Ihr bei Reich und Teuer überhaupt sowas wie Dienstkleidung?
>Es kommt auf den Polizisten an, ob er gut gelaunt ist oder
>nicht. Vor allem die jüngeren sind da etwas arbeitswüdiger.
Das stimmt allerdings.
Um das auszuprobieren, werde ich entschieden zu selten kontrolliert,
wenn ich mit dem PKW unterwegs bin.
>Der Anteil der Grenzüberquerer ist unter den Deutschen etwas
>niedriger als unter den hier anwesenden Ausländern...
Na ja, jeder Ausländer muß ja wohl erst mal die Grenze überschritten
haben, um in Deutschland zu sein;-)
Wenn ich mich aber hier so an der polnischen Grenze umschaue, ist der
Anteil der grenzübertrittswilligen Deutschen mit 70% anzusetzen.
--
Gruss aus der Oberlausitz
Frank
> Würdest Du bitte erläutern, warum es Deiner Meinung nach einen
> Zusammenhang gibt zwischen den hier kritisierten Fahndungsmethoden und der
> Wahrscheinlichkeit, dass Du ein Messer zwischen die Rippen bekommst?
Gerne. Da, wo entsprechende Fahnder auftauchen, verkruemeln sich gewisse
Gestalten schnell. Oft beobachtet, da sowohl als Taxifahrer als auch
Eisenbahnfreund auf Achse.
MfG Ulrich
> Weiß jemand, ob es sich dabei um eine Aktion im Rahmen der
> Schleierfahndung handeln kann? Ich beobachtete dies zweimal auf dem
> Streckenabschnitt Ulm --> Augsburg (Bayern!).
Ich denke schon, denn der Augsburger BGS scheint ziemlich fleißig zu sein.
> Nicht dass ich bei einer Kontrolle etwas zu befürchten hätte, aber
> diese Situation ist für alle Reisenden sehr unangenehm und für die
> herausgepickten Reisenden auch durchaus peinlich.
Ist mir selbst auch schon passiert - als ich als friedlicher Pendler am
Donnerstag Vormittag vor einigen Wochen die Uni Augsburg von Buchloe her
kommend ansteuere, wurde ich in einem RE von 2 etwas - ich möchte nicht sagen
heruntergekommen - aussehenden Männern in Zivil mit Polizeiausweis
aufgefordert, meinen Ausweis herauszurücken. Danach haben sie die Daten via
Handy an eine Zentrale durchgegeben, die diesen dann das Ergebnis aus dem
Fahndungscomputer sagte. Es war natürlich nichts, aber unangenehm ist es schon
und stören tut's auch zumal man manchmal im Zug auch gerne etwas arbeiten
würde.
> Als Schurke würde ich wohl dann auf das Auto oder auf Züge des
> Regional- oder Nahverkehrs ausweichen. Ich bin aber kein Schurke,
> fahre also auch weiterhin im ICE...
Wie gesagt, die Fahnden in allen Zügen und auf allen Bahnhöfen und sehen nicht
immer wie Beamte aus!
Bis bald,
Roman
> ich versteh die ganze Aufregung nicht ganz. Das ist eben der Lauf der Zeit.
> Die Grenzen in Europa sind offen und jeder kann hin wo er will. Also werden
Da muss ich Dir voll und ganz Recht geben.
> Wenn ihr im Straßenverkehr in eine Kontrolle kommt, wird das auch einfach
> hingenommen. Und das ist vom Prinzip her das selbe. Was meinst ihr woll, wie
> oft ich in der Nacht schon aufgehalten worden bin, wenn ich zum Dienst fahre
> (meine Kollegen werden es bestätigen). Wenn du da nachts unterwegs bist, ist
Es wird aber auch nicht nur nachts gemacht, was an sich sinnvoll ist, sondern
auch in Pendlerzügen, wo es wirklich stören kann. Es reicht ja schon, wenn ich
morgens um halb 7 gerade im Zug eingeschlafen bin und dann der Schaffner
kommt. Wenn dann auch noch die BGS'ler auftauchen, wirst auch Du sie nicht
besonders nett in Erinnerung behalten oder?
Bis bald,
Roman
> In Nordrhein-Westfalen ist die Schleierfahndung übrigens unzulässig
> (bzw. nur dem BGS nach § 23 BGSG in seinem Bereich gestattet). Und das
> ist gut so.
Hier hast Du ein wunderbares Eigentor geschossen, denn der Bereich des BGS
erstreckt sich auf die kompletten Bahnanlagen, da die ehem. Bahnpolizei
komplett vom BGS übernommen worden ist!
Bis bald,
Roman
> Gibt's die überhaupt noch?
Überall da, wo kein Schengenabkommen besteht: ja.
Bsp.: Polen, Tschechien.
Bis bald,
Roman
Wie man allenthalben lesen kann, gehört es hier offenbar zum Prinzip
der Präventivmaßnahmen, die Fahndungsziele rechtzeitig über die
anstehenden Maßnahmen zu unterrichten. Da man nicht alle Reisenden
eines bestimmten ICE informieren kann, verbietet das im Grundgesetz
verankerte Prinzip der Gleichbehandlung eine solche Fahndungsmethodik.
Gruß
Will
Marc Haber schrieb:
>
> "Günter Kunkel" <Guenter...@t-online.de> wrote:
> >Was meinst ihr woll, wie
> >oft ich in der Nacht schon aufgehalten worden bin, wenn ich zum Dienst fahre
> >(meine Kollegen werden es bestätigen). Wenn du da nachts unterwegs bist, ist
> >man auch sofort verdächtig, "besoffen" Auto zu fahren.
>
> Ich habe mir sagen lassen, daß es in solchen Fällen helfen sollte, die
> Dienstkleidung eines Verkehrsbetriebs zu tragen.
Das kann ich nicht bestätigen. Zitat:"Das eine schließt das andere nicht
aus." :-(
Grüße
Eckhard
Düsseldorfer Busfahrer ? Dann ist es sehr wahrscheinlich.
Gruß
Will
> Joerg Jonas <jo...@wombaz.robin.de> wrote:
>> Ich stelle mir gerade vor, daß ich am Bahnsteig in einer Schlange von 30
>> Personen auf die Kontrolle warten muß - nebenan steht abfahrbereit mein
>> Zug, der mich vielleicht zum Flughafen bringen soll. Auf dem Flughafen
>> will ich einen Flieger nach sonstwo kriegen und ich verpasse den Zug.
> Du stellst Dir also lieber vor, dass Du eben, als Du im Zug zum
> Flughafen vom freundlichen ZuB um die Fahrkarte gebeten wirst,
> feststellen musst, dass Dir Papiere, Flug-und Bahnkarten, sowie
> Geld/Karte etc. geklaut worden sind?? Viel Vergnuegen!
Das sind CSU-Methoden. Eine kleine Wahrscheinlichkeitsrechnung basierend auf
empirisch gewonnenen Daten sagt mir, daß die Wahrscheinlichkeit einer Kontrolle
unermeßlich viel höher ist als die Wahrscheinlichkeit eine Diebstahls. Beklaut
worden bin ich noch nie, kontrolliert schon ewig oft. Wenn man sich vernünftig
schützt, haben Diebe auch keine Chance mehr.
-JJ
Nix fuer Berliner! - http://members.tripod.de/JJ
> Das kommt sicher auf den Ort der Betrachtung an. Wenn Du in die Mitte
> Deutschlands gehst, wird der durchschnittliche Ausländer rein
> statistisch seinen letzten Grenzübertritt vor kürzerer Zeit gemacht
> haben als der durchschnittliche Deutsche.
Voooorsicht, Ritchie, voooorsicht..... Denk' an das bis heute 24:00 Uhr gültige
Staatsbürgerschaftsrecht. Ich bin mir sicher, daß ein Haufen Türken in
Deutschland noch nie die Grenze überschritten hat. Die sind ihr Leben lang in
Berlin gewesen und immer Türke geblieben.
> Joerg Jonas wrote:
>> erst nach der Kontrolle weiterfahren. Wenigstens 30 von ihnen verpaßten
>> den RE bei der Weiterfahrt, da der Zug nur 20 Minuten Aufenthalt hat.
> Dann möchten sie bitte *im* Zug kontrollieren.
Sagst Du es ihnen oder soll ich das machen?
-JJ
Nichts fuer Warmduscher - http://members.tripod.de/JJ
> Ich pendle täglich zw. Wels und Salzburg und wurde in den vergangenen
> Monaten 2 Mal mit der Schleierfahndung konfrontiert [...] und beide Male
> hatte ich zum Glück einen Personalausweis bei mir. Studentenausweis,
> Scheckkarte, Pendlerstreckenmonatskarte, Bankomat- und Kreditkarten wurden
> nicht akzepiert.
Ich weiß nicht, ob es in AT anders geregelt ist als in DE, aber hier gelten
ausschließlich der Personalausweis und der Reisepass (oder deren offizielle
Ersatzdokumente) als Ausweis. Wäre ja auch noch schöner, wenn man sich bei
der Polizei, dem Zoll etc. mit einer Monats- oder Kreditkarte identifizieren
könnte...
> Wenn ich keinen Personalausweis dabeigehabt hätte, hätte ich in Wels zur
> Wache mitkommen müssen und mich dort jemand identifizieren müssen (meine
> Frau (Österreicherin) z.B.)
Und was hindert Dich daran, ständig einen Personalausweis mit Dir zu führen?
Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein.
> Find dies also eine echte Schikane!!!!!!!!!!!!!!
Nein, wieso denn? Ist etwa eine Fahrkartenkontrolle im Zug in Deinen Augen
auch "Schikane"? Ich verstehe sowieso nicht, warum Du Dich aufregst. Du
hattest ja Deinen Ausweis dabei. Wenn nicht -> Pech!
Gruß
Frank
>wird die
>Schleierfahndung öfter´s angewandt und es sind auch schon einige Kriminelle
>ins Netz gegangen. Lieber einmal zu viel, als überhaupt nicht.
"Wer willens ist, seine Freiheit der Sicherheit wegen aufzugeben,
verdient beides nicht." Thomas Jefferson, wenn ich mich richtig
erinnere.
Kai
--
Dipl.-Math. Kai Rode * Wuppertal * MCSE, MCP+I
PGP public key available from servers. 0x71D4AD11/0x5CCA01F5
*Look at http://home.wtal.de/kender/distributed.html *
>Und was hindert Dich daran, ständig einen Personalausweis mit Dir zu
führen?
>Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein.
Ich bin sogar der Meinung, daß der *gültige* Personalausweis mitzuführen
ist. Will ich aber nicht behaupten.
Gruß
Andreas
--
Hobby-Software, z. B. eine Modellbahnverwaltung ist erhältlich bei:
Andreas Pothe Software http://www.pothe.de
Vogelbeerweg 14 http://www.modellbahnverwaltung.de
D-31787 Hameln
>Na ja, jeder Ausländer muß ja wohl erst mal die Grenze überschritten
>haben, um in Deutschland zu sein;-)
Es sei denn, er ist in Deutschland geboren, wie nicht wenige Ausländer
(insbes. Türken und Kurden).
Gruß,
Ingo
>Ich bin sogar der Meinung, daß der *gültige* Personalausweis mitzuführen
>ist. Will ich aber nicht behaupten.
Nein! Es ist in Deutschland (mindestens für Inländer) überhaupt nicht
vorgeschrieben, einen Ausweis mitzuführen. Das war nur in Berlin
(West) der Fall (für B-Ost weiß ich es nicht), als die Stadt noch
unter Viermächtetatus war (also bis 1990).
In der Praxis kann einem der mitgeführte Ausweis durchaus Ärger und
einen unfreiwilligen Aufenthalt zur Personalienfeststellung ersparen,
aber niemand kann Dir ein Ordnungsgeld oder sowas abverlangen, weil Du
Dich nicht ausweisen kannst.
Gruß & guten Rutsch, Reinhard.
X-post at.verkehr.bahn entfernt
--
052°22,79'N
009°48,81'E
> Das sind CSU-Methoden. Eine kleine Wahrscheinlichkeitsrechnung basierend auf
> empirisch gewonnenen Daten sagt mir, daß die Wahrscheinlichkeit einer Kontrolle
> unermeßlich viel höher ist als die Wahrscheinlichkeit eine Diebstahls. Beklaut
> worden bin ich noch nie, kontrolliert schon ewig oft. Wenn man sich vernünftig
> schützt, haben Diebe auch keine Chance mehr.
Die Unannehmlichkeit, beklaut, niedergeschlagen, beraubt zu werden
schaetze ich persoenlich hoeher ein, als oefter mal kontrolliert zu
werden. Vielleicht sind die Geschmaecker aber verschieden...
MfG Ulrich
Im Zollgrenzbezirk (ca 30km) ist es Pflicht.
Gruß
Will
>Im Zollgrenzbezirk (ca 30km) ist es Pflicht.
Gut zu wissen, ich bin gelegentlich mal besuchsweise in einem
Zollgrenzbezirk. Wird dann ein Ordnungsgeld erhoben, so wie bei
Nicht-Mitführen des Führerscheins, wenn man Auto fährt?
(in der Praxis hab' ich natürlich wie wohl jeder den Ausweis
normalerweise dabei, wer will schon zur Identitätsfeststellung auf
irgendeiner Polizeiwache stundenlang festgesetzt werden?)
Gruß & guten Rutsch, Reinhard.
> Jo. In BaWü, Bayern und Sachsen ist das erlaubt, die Hessen wollen das wohl
> einführen unter der neuen CDU-Regierung.
Bist Du Dir sicher, dass nicht auch schon in Hessen Bahnreisende vom BGS
kontrolliert werden?
Im Fruehsommer dieses Jahres wurde fuer ca. zwei Wochen der Bahnhof
Roedelheim vom BGS unter die Lupe genommen. Entweder standen die Beamten auf
dem Bahnsteig, von dem aus die S-Bahnen Richtung Innenstadt fahren, oder
aber sie haben den Bahnhof von ihrem VW-Bus aus beobachtet, den sie am
"Busbahnhof" abgestellt hatten. Gelegentlich wurde auch der eine oder andere
Fahrgast kontrolliert, natuerlich bevorzugt solche, die irgendwie
"nicht-deutsch" aussahen.
Ich habe schliesslich beim RMV nachgefragt, ob die Kontrollen des BGS dort
bekannt sind. Man wusste von nichts. Seitdem habe ich nie wieder BGS-Leute
am Roedelheimer Bahnhof gesehen.
Susanne
--
Wer kein Ziel hat, kann auch keines erreichen.
Ich habe nichts dagegen, mich auszuweisen, so lange mich das keine
zwei Stunden Reisezeit kostet.
[Zollgrenzbezirke]
> Überall da, wo kein Schengenabkommen besteht: ja.
> Bsp.: Polen, Tschechien.
Schweiz. In Konstanz hat uns der BGS stolz sein IR-Kamerafahrzeug
vorgestellt. Da scheinen auch viele "Illegale" rüberzukommen.
Sven
>Ich weiß nicht, ob es in AT anders geregelt ist als in DE,
>aber hier gelten ausschließlich der Personalausweis und der
>Reisepass (oder deren offizielle Ersatzdokumente) als
>Ausweis. Wäre ja auch noch schöner, wenn man sich bei der
>Polizei, dem Zoll etc. mit einer Monats- oder Kreditkarte
>identifizieren könnte...
Du missverstehst da was. Erstens gibt's hierzulande keine
wie immer geartete Vorschrift, ein offizielles Personen-
dokument mitzuführen, und zweitens besteht gegenüber der
Polizeit (Zoll etc.) nur dann eine Pflicht zur Identitäts-
feststellung, wenn wenn diese einen konkreten Verdacht
hat, dass Du eine strafbare Handlung begangen hast!
>Und was hindert Dich daran, ständig einen Personalausweis
>mit Dir zu führen? Das sollte eine Selbstverständlichkeit
>sein.
Auf was hinauf?
>Ist etwa eine Fahrkartenkontrolle im Zug in Deinen Augen
>auch "Schikane"?
Was hat denn eine Fahrausweiskontrolle mit einer Identitäts-
feststellung (ohne konkreten Verdacht) zu tun?
>Ich verstehe sowieso nicht, warum Du Dich aufregst. Du
>hattest ja Deinen Ausweis dabei. Wenn nicht -> Pech!
Was heißt Pech? Mach Dich mal mit den einschlägigen
Vorschriften vertraut, bevor Du obrigkeitsstaatlich-
hörig herumlabberst.
Michael
> Du missverstehst da was. Erstens gibt's hierzulande keine
> wie immer geartete Vorschrift, ein offizielles Personen-
> dokument mitzuführen,
Ich glaube, da missverstehst *Du* etwas. Ich habe nicht behauptet, es
bestehe eine solche Vorschrift, sondern ich habe behauptet, dass es zur
offiziellen Identifikation einer Person eben nicht irgendeine Scheckkarte
tut, sondern nur ein Personalausweis oder Reisepass. Dass keiner diese
Dokumente mit sich führen *muss* ist mir klar. Es hat aber klare Vorteile
wenn man es dennoch tut.
> ...und zweitens besteht gegenüber der Polizei (Zoll etc.) nur dann eine
> Pflicht zur Identitätsfeststellung, wenn wenn diese einen konkreten
> Verdacht hat, dass Du eine strafbare Handlung begangen hast!
Nach dem Buchstaben des Gesetzes mag das so sein. Aber schon, wenn ich Zeuge
einer strafbaren Handlung, eines Unfalls etc. werde, will die Polizei (IMO
zu Recht) meinen Ausweis sehen. Warum denn auch nicht?
>> Und was hindert Dich daran, ständig einen Personalausweis mit Dir zu
>> führen? Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein.
> Auf was hinauf?
Ich verstehe Deine Gegenfrage nicht. Aber wenn das bedeuten soll "Aus
welchem Grund?" antworte ich: "Um Unannehmlichkeiten zu vermeiden."
>> Ist etwa eine Fahrkartenkontrolle im Zug in Deinen Augen
>> auch "Schikane"?
> Was hat denn eine Fahrausweiskontrolle mit einer Identitäts-
> feststellung (ohne konkreten Verdacht) zu tun?
Von meinem Arbeitsaufwand her sehr viel. Hosentasche greifen, Börse raus,
Dokument vorzeigen. Ob das jetzt mein Pass oder ein Fahrschein ist...?
> >Ich verstehe sowieso nicht, warum Du Dich aufregst. Du
> >hattest ja Deinen Ausweis dabei. Wenn nicht -> Pech!
> Was heißt Pech? Mach Dich mal mit den einschlägigen
> Vorschriften vertraut, bevor Du obrigkeitsstaatlich-
> hörig herumlabberst.
Achte mal bitte auf Deinen Ton. Ich poste hier und "labbere" nicht herum!
Ich bin gewiss nicht obrigkeitsstaatlich-hörig (was'n Wort... Kandidat zum
Unwort des Jahres 2000?) und wenn ich wegen einer Fahndung meinen Zug
verpasse, ist auch bei mir Schluss mit lustig. Aber wenn die Polizei im Zug
(oder sonstwo) meinen Ausweis sehen will, zeige ich ihn eben. Warum denn
auch nicht? Ich habe nichts zu verbergen.
Gruß
Frank
Der Name des von mir benutzten News-Servers dürfte diese Frage
beantworten ;-)
Grüße
Eckhard
Seit wann arbeitest Du bei Hagro?
*duck*
>"Michael Pronay" <pro...@teleweb.at> schrieb
>
>> Du missverstehst da was. Erstens gibt's hierzulande keine
>> wie immer geartete Vorschrift, ein offizielles Personen-
>> dokument mitzuführen,
>
>Ich glaube, da missverstehst *Du* etwas. Ich habe nicht
>behauptet, es bestehe eine solche Vorschrift, sondern
>ich habe behauptet, dass es zur offiziellen Identifikation
>einer Person eben nicht irgendeine Scheckkarte tut,
>sondern nur ein Personalausweis oder Reisepass.
Der springende Punkt heißt: "offizielle Identifikation".
Und zu dieser besteht als Fahrgast in einem Zug kein
wie immer gearteter Grund.
>Dass keiner diese Dokumente mit sich führen *muss*[,]
>ist mir klar. Es hat aber klare Vorteile[,] wenn man
>es dennoch tut.
Und genau darum geht's aber nicht: Sondern wie man als
völlig harmloser Fahrgast in der Bahn dazu kommt, sich
gegenüber der Polizei _grundlos_ identifizieren zu
sollen.
>> ...und zweitens besteht gegenüber der Polizei (Zoll
>> etc.) nur dann eine Pflicht zur Identitätsfeststellung,
>> wenn wenn diese einen konkreten Verdacht hat, dass
>> Du eine strafbare Handlung begangen hast!
>Nach dem Buchstaben des Gesetzes mag das so sein.
Das "mag" nicht nur "so sein", das ist auch so. Und
wie kommt man dazu, mehr als den Buchstaben des
Gesetzes leisten zumüssen?
>Aber schon, wenn ich Zeuge einer strafbaren Handlung,
>eines Unfalls etc. werde, will die Polizei (IMO zu
>Recht) meinen Ausweis sehen. Warum denn auch nicht?
Sprichst Du von Deutschland? Hier in Österreich
keineswegs. (Klar wollen die das sehen, weils ihnen
die Arbeit erleichtert, aber wenn Du keinen Ausweis
mithast, können sie gar nichts machen - insbesondere
nicht Dich zur Identitätsfeststellung aufs Kommissariat
bringen).
>>> Und was hindert Dich daran, ständig einen
>>> Personalausweis mit Dir zu führen? Das sollte
>>> eine Selbstverständlichkeit sein.
>
>> Auf was hinauf?
>
>Ich verstehe Deine Gegenfrage nicht.
Tja - du postest in einer Gruppe der at.*-Hierarchie.
Da sollen Austriazismen vorkommen.
>Aber wenn das bedeuten soll "Aus welchem Grund?"[,]
Gewonnen!
>antworte ich: "Um Unannehmlichkeiten zu vermeiden."
Du scheinst nicht zu begreifen: Der Polizei steht das
Recht nicht zu, Dir Unannehmlichkeiten zu bereiten.
Und anstatt der Polizei ihre Grenzen bewusst zu machen,
befürwortest Du Unterwürfigkeit und vorauseilenden
Gehorsam.
>>> Ist etwa eine Fahrkartenkontrolle im Zug in Deinen
>>> Augen auch "Schikane"?
>
>> Was hat denn eine Fahrausweiskontrolle mit einer
>> Identitätsfeststellung (ohne konkreten Verdacht)
>> zu tun?
>
>Von meinem Arbeitsaufwand her sehr viel. Hosentasche
>greifen, Börse raus, Dokument vorzeigen. Ob das jetzt
>mein Pass oder ein Fahrschein ist...?
Tja, Du willst ganz offenbar nicht kapieren. Die
Fahrausweiskontrolle ist ein Recht, das das Organ des
Beförderungsunternehmens Dir gegenüber hat: Da hast Du
Dich vrtraglich dazu verpflichtet. Hingegen hat die
Polizei kein Recht, Dich zur Ausweisleistung anzuhalten,
Und Du hast keine Rechtspflicht, Dich auszuweisen.
>> >Ich verstehe sowieso nicht, warum Du Dich aufregst. Du
>> >hattest ja Deinen Ausweis dabei. Wenn nicht -> Pech!
>
>> Was heißt Pech? Mach Dich mal mit den einschlägigen
>> Vorschriften vertraut, bevor Du obrigkeitsstaatlich-
>> hörig herumlabberst.
>
>Achte mal bitte auf Deinen Ton. Ich poste hier und
>"labbere" nicht herum!
Sorry.
>Ich bin gewiss nicht obrigkeitsstaatlich-hörig (was'n
>Wort... Kandidat zum Unwort des Jahres 2000?) und wenn
>ich wegen einer Fahndung meinen Zug verpasse, ist auch
>bei mir Schluss mit lustig. Aber wenn die Polizei im Zug
>(oder sonstwo) meinen Ausweis sehen will, zeige ich ihn
>eben. Warum denn auch nicht? Ich habe nichts zu verbergen.
[ ] Du hast begriffen, worum's geht.
EOD.
M-.
Das ist in Deutschland (wie ich zu meiner Ueberraschung festgestellt habe)
tatsaechlich eine Selbstverstaendlichkeit, in Oesterreich jedenfalls ganz
sicherlich nicht. Hier _hat_ vermutlich noch nicht einmal jeder zehnte
einen Personalausweis, ich auch nicht... braucht man ja auch praktisch nie.
Servus,
Stefan
--
Stefan - die Freiheit zu musizieren!
(http://www.sloganizer.de/)
> Das ist in Deutschland (wie ich zu meiner Ueberraschung festgestellt habe)
> tatsaechlich eine Selbstverstaendlichkeit, in Oesterreich jedenfalls ganz
> sicherlich nicht. Hier _hat_ vermutlich noch nicht einmal jeder zehnte
> einen Personalausweis, ich auch nicht... braucht man ja auch praktisch
> nie.
Hm, da gibt es doch ganz schöne Unterschiede zwischen AT und DE. Hätte ich
nie gedacht. Ich werde mal bewusst mitzählen, wie oft ich meinen
Personalausweis im Jahr 2000 vorzeigen muss (bzw. vorzeigen werde).
Viele Grüße
Frank
>Das ist in Deutschland (wie ich zu meiner Ueberraschung festgestellt habe)
>tatsaechlich eine Selbstverstaendlichkeit, in Oesterreich jedenfalls ganz
>sicherlich nicht. Hier _hat_ vermutlich noch nicht einmal jeder zehnte
>einen Personalausweis, ich auch nicht... braucht man ja auch praktisch nie.
Hm, wie kommt das? Ich vermute mal, hier in D hat einfach deshalb
jeder einen Personalausweis, weil man den ja bis vor wenigen Jahren
für jeden Grenzübertritt in Westeuropa brauchte. Österreicher in der
Vor-EU-Zeit nicht? Reisepaß war ja nur nach Osten und außerhalb
Europas nötig, deshalb haben viele Leute hier auch keinen solchen.
Und es ist auch durchaus üblich, sich zum Beispiel beim Ausstellen von
Verrechnungsschecks oberhalb der von der Bank garantierten
Deckungssumme durch den Personalausweis zusätzlich zu legitimieren.
Und man kann es sich bei Polizeikontrollen (ein konkreter Verdacht ist
dafür meines Wissens nicht erforderlich) ersparen, zur
Identitätsfeststellung irgendwo (für eine gesetzlich vorgeschriebene
Höchstzeit, sowas in der Größenordnung von 12 Stunden oder so)
festgehalten zu werden.
Aber, wie gesagt: vorgeschrieben ist das alles nicht.
Schönes neues Jahr - Reinhard.
Nein, glaub ich nicht. Den hat ja wohl bald ein jeder. Da kommst du nicht
mal mehr beim Fahrkartenkontrolleur :-)) (Schaffner) durch.
Ich glaube, diese blauen Hemden und dunkelblauen Hosen nennt man so. Jetzt
bekommen wir auch noch orange Warnwesten. Die werde ich bei der nächsten,
nächtlichen Verkehrskontrolle anziehen, vielleicht gehe ich dann als
Straßenarbeiter durch. Schaun mer mal. :-))
Günter
http://www.guenter-kunkel.de
Es gibt immer noch Zugpersonal, das bei Fahrgästen mit DB-Rucksack,
die freiwillig einen Fahrausweis vorzeigen, große Augen macht.
Und ein Verkehrspolizist wird nicht wissen, daß des den DB-Rucksack an
jeder besseren Fka gibt.
Jein - ich gebe zu, daß meine Formulierung etwas mißverständlich war,
denn das hier
>denn der Bereich des BGS
>erstreckt sich auf die kompletten Bahnanlagen, da die ehem. Bahnpolizei
>komplett vom BGS übernommen worden ist!
ist natürlich richtig. Ich hatte allerdings gemeint, daß die normale
Polizei in NRW nicht, wie anscheinend die Polizei in Bayern, verdachts-
unabhängige Personenkontrollen durchführen darf. Der BGS darf natürlich
auf den bundeseigenen(!) Bahnanlagen (nicht aber z.B. im Bereich der
DME, der DKB usw.) kontrollieren.
Beste Grüße,
=ToJe=
--
Torsten Jerzembeck * Dahlweg 49 * D-48153 Münster (Westfalen)
* PGP public key ID: B74DB58D * MIME welcome * Generation Tux *
"Du hast »de.rec.martial-arts.heimwerken« flasch geschrieben."
(Thomas Roessler in der Diskussion um de.rec.kuenste)
Ich bin sicher, daß Marc Haber da anderer Ansicht ist.
Beste Grüße,
=ToJe=
--
Torsten Jerzembeck * Dahlweg 49 * D-48153 Münster (Westfalen)
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Fachbegriffe der Informatik einfach erklaert, Teil 4:
"Garbage Collection" == "Windows 95" (Kristian Koehntopp)
Ausser er fährt durch eien Zollgrenzbezirk!
In Zollgrenzbezirken gelten etwas andere Vorschriften bezüglich
Personenkontrolle, Hausdurchsuchgen, Fahrzeugdurchsuchungen und das
sollte meines Wissens soweit gehen, dass eine Verdachtsunabhängige
Personenkontrolle möglich ist, sowie auch vom Richter nicht angeordnete
Hausdurchsuchungen (kann sein dass ich mich täusche, aber ich bin mir
sicher, dass es so ist).
Ich selbst bin an sich froh über diese Möglichkeit ohne deswegen ein
Befürworter des Polizeistaates zu sein, aber wie sonst soll ich mich
einigermaßen vor Illegalen, Verbrechern o.ä. schützen l a s s e n ,
wenn nicht auch dadurch. Was ist dabei, wenn ich unseren Behörden die
Arbeit erleichtere - wenn was passiert, gibst du ja auch ihnen die
Schuld.
Irgendwie kommen mir deine Aussagen wie die eines trotzigen Kindes vor
(Nein, meine Suppe ess ich nicht). Nichts für Ungut.
Liebe Grüße
Hannes
Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.
Marc Haber schrieb:
>
> Eckhard Sihler <ue...@rz.uni-karlsruhe.de> wrote:
> >Will Berghoff schrieb:
> >> Eckhard Sihler <ue...@rz.uni-karlsruhe.de> schrieb in im Newsbeitrag:
> >> 386D1214...@rz.uni-karlsruhe.de...
> >> > > Ich habe mir sagen lassen, daß es in solchen Fällen helfen sollte,
> >> die
> >> > > Dienstkleidung eines Verkehrsbetriebs zu tragen.
> >> > Das kann ich nicht bestätigen. Zitat:"Das eine schließt das andere
> >> nicht
> >> > aus." :-(
> >>
> >> Düsseldorfer Busfahrer ? Dann ist es sehr wahrscheinlich.
> >
> >Der Name des von mir benutzten News-Servers dürfte diese Frage
> >beantworten ;-)
>
> Seit wann arbeitest Du bei Hagro?
>
> *duck*
Ich glaube, mein _echter_ Nebenher-Brötchengeber wäre derzeit (leider)
froh, wenn ich einen Busführerschein hätte :-(
Grüße
Eckhard
*lach*
Gibt es bei Euch Leute, die Stadtbahn- und Busführerschein haben und
sehen diese Kollegen im Moment noch etwas anderes als Landstraßen
zwischen Bad Herrenalb, Busenbach und Ittersbach?
Eigentlich könnte man sich doch mit den Heilbronnern zusammentun,
deren Stadtbahn-umgeschultes Personal (die ja wohl immer noch
Busführerschein haben) im Albtal Busse fahren lassen und dafür die S4
im Heilbronner Bereich mit AVG-Personal fahren...
> Ich selbst bin an sich froh über diese Möglichkeit ohne deswegen ein
> Befürworter des Polizeistaates zu sein, aber wie sonst soll ich mich
> einigermaßen vor Illegalen, Verbrechern o.ä. schützen l a s s e n ,
> wenn nicht auch dadurch. Was ist dabei, wenn ich unseren Behörden die
> Arbeit erleichtere - wenn was passiert, gibst du ja auch ihnen die
> Schuld.
Bravo! Endlich mal jemand, der es einigermaßen vernünftig sieht!
> Irgendwie kommen mir deine Aussagen wie die eines trotzigen Kindes vor
> (Nein, meine Suppe ess ich nicht). Nichts für Ungut.
Das denke ich auch. Ich muss doch nicht Befürworter eines Obrigkeitsstaates
sein, wenn ich einen Personalausweis bei mir trage und diesen auch zeige,
wenn mich die Polizei darum bittet. Was vergebe ich mir dabei? Und ich muss
auch nicht erst das Grundgesetz wälzen, um mich zu entscheiden, ob ich nun
meine Personalien herausgebe oder nicht.
Irgendwie kommt es mir immer so vor, als hätten solche trotzigen
Geheimniskrämer irgend etwas zu verbergen. Oder sie beharren stur auf einem
Recht (wie eine frustrierte Emanze, die sich heute noch darüber aufregt,
wenn irgendwo die Nachsilbe "-in" fehlt).
Gruß
Frank
>Na ja, jeder Ausländer muß ja wohl erst mal die Grenze überschritten
>haben, um in Deutschland zu sein;-)
Falsch.
>Wenn ich mich aber hier so an der polnischen Grenze umschaue, ist der
>Anteil der grenzübertrittswilligen Deutschen mit 70% anzusetzen.
Wo zaehlst Du eigentlich jene gar nicht seltenen Leute, die deutsche
und polnische Staatsangehoergkeit haben?
Joerg
--
Dr.-Ing. Joerg Hertzer Phone: ++49-711-685-5734
Computing Center University of Stuttgart Fax: ++49-711-682357
Allmandring 30 A E-Mail: Her...@rus.uni-stuttgart.de
70550 Stuttgart, Germany
> > Ein serioeus aussehender Ausslaender wird sicher
> > auch nicht haeufiger kontrolliert als ein Deutscher.
>
>Beschreib doch mal einen `serioes aussehenden Auslaender`.
Helle Hautfarbe, glatte Haare?
>> Habt Ihr bei Reich und Teuer überhaupt sowas wie Dienstkleidung?
>
>Ich glaube, diese blauen Hemden und dunkelblauen Hosen nennt man so.
Vor einiger Zeit fiel mir mal jemand in Stuttgart Hbf auf:
Maennlich, lange Haare, unrasiert, verschlissene Kleidung, geoeffnete
Getraenkedose in der Hand, lustloser Gesichtsausdruck.
Der stieg dann auf eine Lok, der bisherige Tf stieg herunter,
verabschiedete sich und verschwand.
Ist er auch nicht. Deutsche, die das 16. Lebensjahr vollendet haben,
sind lediglich verpflichtet, einen gültigen Personalsausweis (oder
Reisepaß) zu besitzen und ihn auf Verlangen einer zur Prüfung der
Personalien ermächtigten Behörde vorzulegen, aber nicht, ihn ständig bei
sich zu führen. So interpretiere ich jedenfalls das Personalausweis-
gesetz.
Als Berlin noch Besatzungsrecht hatte, war das dort anders, wenn ich
mich recht erinnere. Als Berliner war man tatsächlich verpflichtet,
seinen "Behelfsmäßigen Personalsausweis" immer bei sich zu führen.
Beste Grüße aus Münster,
=ToJe=
--
Torsten Jerzembeck * Dahlweg 49 * D-48153 Münster (Westfalen)
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"Rah! Es gibt Tage, da hasse ich MIME!" (Kristian "=F6" Köhntopp)
Gruß,
Ingo
Danke, ich bin dort fündig geworden. Dummerweise scheint Bayern
Fallgruppen anders zuzuordnen als NRW, jedenfalls lassen sich die
Statistiken nicht direkt miteinander vergleichen. Insgesamt scheint
Bayern jedoch etwas die Nase vorn zu haben, was das Verhältnis der
bekanntgewordenen Straftaten zur Einwohnerzahl angeht (Bayern: ca. 5700
Straftaten pro 100.000 Einwohner¹, NRW etwa 7400 Straftaten pro 100.000
Einwohner).
Die Aufklärungsquote über alle Straftaten gerchnet liegt in
Bayern bei 65,2 %, in NRW bei 49,8 %. Allerdings scheint in NRW ein
deutlich höherer Anteil an Eigentumsdelikten die Gesamtquote zu
verschlechtern, diese werden auch in Bayern nur selten aufgeklärt. Bei
Gewaltdelikten liegen die Aufklärungsquoten auf vergleichbarem Niveau.
So, jetzt bin ich endgültig off-topic. Followup-to ist auf den Autor
gesetzt.
Beste Grüße,
=ToJe=
--
Torsten Jerzembeck * Dahlweg 49 * D-48153 Münster (Westfalen)
* PGP public key ID: B74DB58D * MIME welcome * Generation Tux *
Fachbegriffe der Informatik einfach erklaert, Teil 46:
"Schulversion" == "legalisierte Raubkopie" (Kristian Koehntopp)
In Österreich hat praktisch jeder einen Reisepass. IIRC war der
Personalausweis vor der EU nur an der deutsch-österreichischen Grenze
gültig und hat nur knapp weniger an Stempelgebühren gekostet.
> Und es ist auch durchaus üblich, sich zum Beispiel beim Ausstellen von
> Verrechnungsschecks oberhalb der von der Bank garantierten
> Deckungssumme durch den Personalausweis zusätzlich zu legitimieren.
> Und man kann es sich bei Polizeikontrollen (ein konkreter Verdacht ist
> dafür meines Wissens nicht erforderlich) ersparen, zur
> Identitätsfeststellung irgendwo (für eine gesetzlich vorgeschriebene
> Höchstzeit, sowas in der Größenordnung von 12 Stunden oder so)
> festgehalten zu werden.
Das macht man in Österreich üblicherweise mit dem Führerschein oder eben
dem Reisepass.
-H
> >denn der Bereich des BGS
> >erstreckt sich auf die kompletten Bahnanlagen, da die ehem. Bahnpolizei
> >komplett vom BGS übernommen worden ist!
>
> ist natürlich richtig. Ich hatte allerdings gemeint, daß die normale
> Polizei in NRW nicht, wie anscheinend die Polizei in Bayern, verdachts-
> unabhängige Personenkontrollen durchführen darf.
Dann ändern wir das Subject und richten ein F'up2 ein?
Gruß, ULF
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Ulf Kutzner Backhaushohl 46 D-55128 Mainz
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> X-post at.verkehr.bahn entfernt
Wieder reingenommen.
Wie ist es denn in Österreich geregelt, da die Strecke Salzburg - Wels
nicht wirklich unter das deutsche Personalasweisgesetz fällt?
Aber nicht doch, man kann auch hier geboren werden...
Höchstens ein Verwarnungs- oder Bußgeld. Habe die
Zpllgrenzpersonalausweispflicht jetzt nicht gesondert geprüft.
Du nicht, aber es gibt Leute, die das können. Der BGS wird sich aber in
dem Fall nicht lange an NRW-Gesetzen aufhalten...
> Wo zaehlst Du eigentlich jene gar nicht seltenen Leute, die deutsche
> und polnische Staatsangehoergkeit haben?
Sind nach hiesigem AuslG keine Ausländer.
Also in Österreich, wo die Ursprungsfrage herkam?
> keine
> wie immer geartete Vorschrift, ein offizielles Personen-
> dokument mitzuführen, und zweitens besteht gegenüber der
> Polizeit (Zoll etc.) nur dann eine Pflicht zur Identitäts-
> feststellung, wenn wenn diese einen konkreten Verdacht
> hat, dass Du eine strafbare Handlung begangen hast!
> Der springende Punkt heißt: "offizielle Identifikation".
> Und zu dieser besteht als Fahrgast in einem Zug kein
> wie immer gearteter Grund.
Sieht die bayerische Polizei und der Bundesgrenzschutz gelegentlich
anders.
> > Würdest Du bitte erläutern, warum es Deiner Meinung nach einen
> > Zusammenhang gibt zwischen den hier kritisierten Fahndungsmethoden und der
> > Wahrscheinlichkeit, dass Du ein Messer zwischen die Rippen bekommst?
>
> Gerne. Da, wo entsprechende Fahnder auftauchen, verkruemeln sich gewisse
> Gestalten schnell. Oft beobachtet, da sowohl als Taxifahrer als auch
> Eisenbahnfreund auf Achse.
In Würzburger und vermutlich auch außerbayerischen Eilzügen ist der Raub
unter Einsatz von Stichwaffen vermutlich recht selten.
Dürfte in Nachtzügen und manchen S-Bahnen häufiger sein.
> Wenn ihr im Straßenverkehr in eine Kontrolle kommt, wird das auch einfach
> hingenommen. Und das ist vom Prinzip her das selbe. Was meinst ihr woll, wie
> oft ich in der Nacht schon aufgehalten worden bin, wenn ich zum Dienst fahre
> (meine Kollegen werden es bestätigen).
Hast Du dadurch schon unnötige Wartezeiten gehabt, so daß Du eine Stunde
später am Ziel ankamst?