Am 18.09.19 um 23:04 schrieb Kay Martinen:
> Ich habe zwei Standalone Proxmox Server mit ext4 und damit keine
> Probleme. Jetzt hatte ich einen anderen PC mit ProxMox 6 auf XFS
> installiert und damit nur Probleme, weiß aber nicht ob es an XFS lag.
Welche Probleme? Kann man die ernsthaft mit dem Dateisystem in
Verbindung bringen?
Das scheint mir recht unwahrscheinlich zumal das Dateisystem eine derart
zentrale Stellung hat, das jegliche Fehler in diesem Dunstkreis doch
recht schnell auffallen. Und noch dazu XFS, was ja bekanntermaßen
reichlich ausgereift ist.
Und Proxmox wiederum ist auch nur eine nette Hülle um KVM. Mir wäre
nicht bekannt, dass es zwischen KVM und xfs bekannte Inkompatibilitäten
gibt. Das soll natürlich nicht heißen, dass es so etwas nicht gibt.
> Aber bei nur einer frisch installierten laufenden VM (Linux mit 4.'er
> Kernel) tauchten auf der Konsole Fehlermeldungen auf von denen ich nur
> noch die Stichworte 'btrfs' 'blocking' 'timeout' und einen Hinweis das
> man die Meldung durch eine Einstellung unterdrücken könne. Der Host war
> da aber schon abgestürzt, die VM natürlich auch und ich kam weder an die
> WbUI noch an der Konsole irgend wo ran.
btrfs ist aber nicht xfs und ja, mit btrfs muss man nach wie vor
vorsichtig sein. Gefühlt würde ich sogar sagen, dass xfs gerade dabei
ist, btrfs rechts zu überholen, da es einige dessen Features auch
allmählich adaptiert.
Da wäre noch interessant zu wissen, welche Kernel-Version da läuft und
ob da evtl. die allerneuesten xfs-Features verwendet werden, die noch
nicht hinreichend stable sind.
Ich selber nutze xfs seit ca. 20 Jahren durchgehend für die Server und
hatte noch nie auch nur die geringsten Schwierigkeiten damit. Die VMs
laufen allerdings unter VBox. Und ich war eigentlich immer unter
Debian/stable unterwegs. Beim Server riskiere ich nichts.
Marcel