Ich bin mometan dabei, eine Geschichte zu schreiben und wollte eigentlich,
zwischen Titelblatt und Inhaltsverzeichniss eine Widmung schreiben, nur habe ich
irgendwie nicht den blassesten Schimmer, wie das am einfachsten nu geht.
Ich habe momentan in grober Planung, eine Box mit den Widmungen zu füllen und
die Box selber möglichst zentriert auf einer Seite zu plazieren. Falls jemand
aber 'n besseren Vorschlag hat oder vielleicht ein kleines Template hat, wäre
ich auch sehr verbunden.
Der Dateianfang sieht momentan in etwa so aus:
-----
\documentclass[a4paper,11pt]{scrbook}
\usepackage[ansinew]{inputenc}
\usepackage{german,helvet}
\usepackage{fancyhdr}
\pagestyle{fancy}
\fancyhf{}
\fancyfoot[LE,RO]{\thepage}
\renewcommand{\headrulewidth}{0pt}
\fancypagestyle{plain}{\fancyhf{}
\fancyfoot[LE,RO]{\thepage}
\renewcommand{\headrulewidth}{0pt}}
\author{Maik Schmidt}
\title{Eine kleine Problematik}
\date{07.07.2002}
\begin{document}
\frontmatter
\maketitle
\tableofcontents
.
.
---
MfG,
Maik Schmidt
> Hallo.
>
> Ich bin mometan dabei, eine Geschichte zu schreiben und wollte eigentlich,
> zwischen Titelblatt und Inhaltsverzeichniss eine Widmung schreiben, [...]
Widmung heisst auf englisch "dedication".
> -----
> \documentclass[a4paper,11pt]{scrbook}
> \usepackage[ansinew]{inputenc}
> \usepackage{german,helvet}
>
> \usepackage{fancyhdr}
> \pagestyle{fancy}
> \fancyhf{}
> \fancyfoot[LE,RO]{\thepage}
> \renewcommand{\headrulewidth}{0pt}
> \fancypagestyle{plain}{\fancyhf{}
> \fancyfoot[LE,RO]{\thepage}
> \renewcommand{\headrulewidth}{0pt}}
>
> \author{Maik Schmidt}
> \title{Eine kleine Problematik}
> \date{07.07.2002}
\dedication{Dieses Buch widme ich ...}
> \begin{document}
>
> \frontmatter
> \maketitle
> \tableofcontents
> .
> .
\end{document}
Viel Erfolg
ulf
> \begin{document}
>
> \frontmatter
> \maketitle
>
\newpage \thispagestyle{empty}
\begin{center}
% \textbf{Widmung}\\[1cm]
%\rmfamily
Diese Arbeit ist \dots gewidmet.
\end{center}
> \tableofcontents
> .
> .
So habe ich das in einer Doktorarbeit gemacht.
Tschö Christof
Stephan
Snip
..........................................................................
\documentclass[12pt, a4paper]{book}
% ****** Packages used in this thesis ***********
% "`report"' war vorher
%\usepackage{epsfig}
%\usepackage{psfig}
\usepackage[dvips]{color} % Used for the \textcolor Option in the title of
this thesis
\usepackage{graphicx}
%\usepackage[dvips]{graphicx}
% ***********************************************
% Please commend out, if you want to produce only a output file
% ********************************************************
%\usepackage{syntonly}
%\syntaxonly
% ********************************************************
\pagestyle{headings}
% The Include Part ... Here all Chapters are given
\begin{document}
\noindent
\linespread{1.3}
\definecolor{gold}{rgb}{0.85,.66,0}
% ******** Titel****************
\begin{titlepage}
\title{\textcolor{gold}{Investigations of Solvent Effects on the Dynamical
Behavior of Electron Selfexchange and Dimerization with cw-EPR
Spectroscopy}}
\author{Stephan Anatol Strauss}
\date{October, 2002}
\end{titlepage}
\maketitle
% ******************************
% ******** Widmung *************
\dedication{Dieses Buch widme ich all meinen lieben Freunden und Verwandten,
deren Liebensw\"urdigkeiten und Verstand sich zu großer Weisheit koppelt und
deren Bescheidenheit mich lehrt, ein besserer Mensch zu werden.}
% ************ Inhaltsverzeichnis ****************
\tableofcontents
\listoffigures
\listoftables
% ************************************************
% ************ Bibliographie *********************
\bibliography{Zitate.bib}
\bibliographystyle{ZitateStyle.bst}
% ************************************************
% ************ Textblock *************************
Snip
............................................................................
............................................................................
...........
"Christof Boeckler" <jam...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3D5ADAEC...@web.de...
Da dein Beispiel weder minimal noch lauffähig ist, kann
ich nur raten: liegt es vielleicht daran, dass \dedication
bei dir _nach_ \maketitle kommt? In Ulfs Beispiel ist
dies nicht der Fall.
Grüße
--
Dipl.Oecotroph. Christoph Bier
christo...@web.de
AIM: blacksea17
* "Stephan St." <Fara...@Yahoo.com> schrieb:
^^Bitte Nachnamen eintragen. Danke.
> Wenn ich mein Dokument unter Miktex so beschreibe ... erkennt er nicht den
> Befehl \dedication. Was mache ich falsch?
Du sendest kein Minimalbeispiel.
> Danke für die Hilfe.
Dann wollen wir mal sehen ...
> \documentclass[12pt, a4paper]{book}
^^^^Falsche Dokumentenklasse,
\dedication gibt es nur in den KOMA-Skript-Klassen. --> scrbook
> % ****** Packages used in this thesis ***********
> % "`report"' war vorher
> %\usepackage{epsfig}
> %\usepackage{psfig}
weg mit dem Mumpitz. graphic[x,s] ist aktuell
> \usepackage[dvips]{color} % Used for the \textcolor Option in the title of
> this thesis
Umbrüche in Kommentaren sind in Minimalbeispielen schlecht. --> vorher
kürzen.
> \usepackage{graphicx}
> %\usepackage[dvips]{graphicx}
Nicht benötigt für ein Minimalbeispiel zu obiger Frage.
> % ***********************************************
> % Please commend out, if you want to produce only a output file
> % ********************************************************
> %\usepackage{syntonly}
> %\syntaxonly
> % ********************************************************
> \pagestyle{headings}
Nicht benötigt für ein Minimalbeispiel zu obiger Frage.
> % The Include Part ... Here all Chapters are given
> \begin{document}
> \noindent
???
Nicht benötigt für ein Minimalbeispiel zu obiger Frage.
> \linespread{1.3}
Evtl. solltest Du Dir setspace.sty anschauen.
Nicht benötigt für ein Minimalbeispiel zu obiger Frage.
> \definecolor{gold}{rgb}{0.85,.66,0}
Nicht benötigt für ein Minimalbeispiel zu obiger Frage.
> % ******** Titel****************
> \begin{titlepage}
> \title{\textcolor{gold}{Investigations of Solvent Effects on the Dynamical
> Behavior of Electron Selfexchange and Dimerization with cw-EPR
> Spectroscopy}}
> \author{Stephan Anatol Strauss}
> \date{October, 2002}
> \end{titlepage}
> \maketitle
> % ******************************
Äh, entweder \begin/\end{titlepage} oder \maketitle beides ist nicht
sehr sinnvoll.
Nicht benötigt für ein Minimalbeispiel zu obiger Frage.
> % ******** Widmung *************
> \dedication{Dieses Buch widme ich all meinen lieben Freunden und Verwandten,
> deren Liebensw\"urdigkeiten und Verstand sich zu großer Weisheit koppelt und
> deren Bescheidenheit mich lehrt, ein besserer Mensch zu werden.}
> % ************ Inhaltsverzeichnis ****************
> \tableofcontents
> \listoffigures
> \listoftables
> % ************************************************
Nicht benötigt für ein Minimalbeispiel zu obiger Frage.
> % ************ Bibliographie *********************
> \bibliography{Zitate.bib}
> \bibliographystyle{ZitateStyle.bst}
> % ************************************************
Nicht benötigt für ein Minimalbeispiel zu obiger Frage und auch nicht
sonderlich sinnvoll, da keiner (außer Dir) die *.bib bzw. *.bst Datei
hat.
[ ToFu ist doof --> <URL:http://learn.to/quote>]
Bis dann
Mark
--
Mark Trettin ------- *Aachen* -- Wo ist das? ------> N: 50°46' O: 06°05'
FdI 148: Flame
Flames sind der dumpfe Knall, wenn die Schädeldecke auf die
Mauer aufschlägt. (Frank Hufschmied)
Es stimmt, das \dedication, genau wie \author, \title und \date,
vor \maketitle stehen muss. Im Unterschied zu diesen ist
\dedication aber nicht in den Standardklassen, wie z. B. book,
definiert, sondern nur in den KOMA-Script-Klassen, wie z. B.
scrbook. Und wenn man in die Anleitung zu KOMA-Script schaut,
findet man noch weitere Macros, die die Funktionalität von
\maketitle gegenüber den Standardklassen erweitern.
Tschüs,
Ralf
Auf die Idee muß man auch erst kommen, weil\dots
(schnipp)
> \dedication{Dieses Buch widme ich ...}
\dots\ ich davon ausgegangen war, daß das nicht bei maketitle eingebaut iss,
sondern wenn, dann extra. Nuja. Es tut jedenfalls brav.
Meiner einer dankt, Firma zahlt
MfG,
Maik, erstmal TeXnicsCenter auf PDF-Texify umrüsten
Habe mir gerade das Koma-Package downgeloaded und bin dem Weg
auf http://www.dante.de/help/documentation/miktex/mehrtex.html gefolgt.
Hierzu eine Anmerkung für alle Newbies (wie ich auch einer bin),
vor dem Update mit
"C:\Programme\MiKTeX\miktex\bin\initexmf.exe --update-fndb",
müßen alle Anwendungen um Miktex (also auch Yap) aus dem Speicher sein,
sonst geht es
nicht. Habe rund eine halbe Stunde gebraucht um das herauszufinden (weil ioh
nicht über
ein Dos-Fenster, sondern über Run... initexmf.exe gestartet habe und deshalb
nicht die
Nachricht access denied lesen konnte) ... Jetzt geht es super ...
Danke Euch allen für die Hilfe,
Stephan
"Mark Trettin" <mtr-...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:m3adno7...@beldin.mt743742.dialup.rwth-aachen.de...
* "Stephan Strauss" <Fara...@Yahoo.com> schrieb:
> Ok, Rat wird befolgt ....
Schön, dass ich Dir helfen konnte. *Bitte* ließ
<URL:http://learn.to/quote>.
[...]
> "C:\Programme\MiKTeX\miktex\bin\initexmf.exe --update-fndb",
> müßen alle Anwendungen um Miktex (also auch Yap) aus dem Speicher sein,
> sonst geht es
Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, muß wohl eine
Windos/mikTeX-Eigenart sein.
[ >120 Zeilen entsorgt ]
Bis dann
Mark
--
Mark Trettin ------- *Aachen* -- Wo ist das? ------> N: 50°46' O: 06°05'
FdI 21: HTML-Programmierer
Grafiker (Kristian Köhntopp)
> Auf die Idee muß man auch erst kommen, weil\dots
> \dots\ ich davon ausgegangen war, daß das nicht bei maketitle
> eingebaut iss, sondern wenn, dann extra. Nuja. Es tut jedenfalls
> brav.
Ach? scrguide, Index, Allgemeiner Index, Buchstabe W, Widmung. Verweis
gefolgt:
KOMA-Script bietet eine eigene Widmungsseite. [...]
Die Widmungsseite wird zusammen mit der restlichen Titelei
mit \maketitle ausgegeben und muss daher vor dieser
Anweisung definiert sein.
Es folgt ein Beispiel. Erklär mir einer, wieso man das nicht einfach lesen
und verstehen kann. Dann kann ich das vielleicht so ändern, dass man es
einfacher verstehen kann.
Markus
--
Fragen zu LaTeX? --> http://www.dante.de/faq/de-tex-faq/
Fragen zu KOMA-Script? --> scrguide
Lust zur Mitarbeit? --> http://koma-script.net.tf
Fragen zur Person? --> http://kohm.de.tf
(schnipp)
> Es folgt ein Beispiel. Erklär mir einer, wieso man das nicht einfach lesen
> und verstehen kann. Dann kann ich das vielleicht so ändern, dass man es
> einfacher verstehen kann.
Wie gesagt: ich bin nicht auf die Idee gekommen, daß das ggf. in der
Dokumentklasse bereits drin sein könnte, sondern hatte ein einzelnes Package
oder ein Script erwartet. Deshalb hatte ich garnicht erst reingeschaut.
MfG,
Maik
****************************************************************************
***********************
Ja, hast recht ... unter Linux geht Installation wahrscheinlich ohne
Probkeme ... die Miktex Version
war nebenbei 2.0. Wäre interessant, ob andere ebenselbes beobachtet haben.
Danke noch mals für quote-link und liebe Grüße,
Stephan
P.S. Hoffe, hat diesesmal schon ein wenig besser funktioniert ... werde mir
jetzt quotes genau durchlesen.
> Wie gesagt: ich bin nicht auf die Idee gekommen, daß das ggf. in der
> Dokumentklasse bereits drin sein könnte, sondern hatte ein einzelnes
> Package oder ein Script erwartet. Deshalb hatte ich garnicht erst
> reingeschaut.
In dem Fall empfehle ich erst recht, den scrguide nochmal gründlich
durchzuarbeiten, sonst wirst du nie wissen, was die Klassen und Pakete
alles bieten.
Scheint so. Das das KOMA-Script soviel bietet, iss nett, aber irgendwie iss's
auch am Anfang irgendwie ein wenig verwirrend, wenn man nie genau weiß, ob eine
Funktion jetzt TeX, 'n .sty oder Bestandteil der Docu-Klasse iss.
MfG,
Maik
Ja, das ist schrecklich. Irgendwann muß man dann doch mal
Dokumentation lesen.
--
David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum
Email: David....@t-online.de
> Es wäre IMHO sinnvoll, den mittlerweile sehr umfangreichen scrguide
> aufzuteilen in einen Abschnitt über die grundlegenden Funktionen des
> Bundles und einen Teil über die vielen Erweiterungen, für diejenigen,
> die das überhaupt brauchen.
Damit dann die Leute glauben, sie hätten alles nötige gelesen, wenn sie
sich die 20-seitige Grundlagen-Anleitung ausgedruckt haben, und noch
mehr "dumme" Fragen stellen?
> Eine Anleitung zum Schreiben von Briefen bspw. sollte mit Abschnitt
> 6.3.5 (S. 168 ff.) beginnen. Dann ein vollständiges Minimalbeispiel
> für einen Brief mit Briefkopf, Anschrift, Betreff, Text und
> Grußformel. Dann der ganze Rest.
Ein Kompromiss zwischen alles aus einem Guss und "erst Grundlagen, dann
Erweiterungen" wären kapitelspezifische Grundlagenabschnitte, also
z.B. einer für scrlettr2. Nur dafür könnte ich mir das überhaupt
sinnvoll vorstellen, denn für die "normalen" Klassen sollte man IMO
schon alles mal gelesen haben, zumindest alles großgedruckte. Die
Anleitung zu scrlettr2 habe ich noch gar nicht genau angesehen, das
kommt wenn die Diss abgegeben ist. Aber da könntest du recht haben, und
so eine "Kurzeinführung" könnte sinnvoll sein.
Markus hat sicher nichts gegen konkrete Vorschläge deinerseits :-)
Gruß, Frank
--
[Gesucht war ein MTA für Massenmailing]
Aus Stabilitätsgründen würde ich es allerdings vorziehen, wenn als
Server-OS nicht Debian-Linux sondern Windows-95 verwendet wird.
[Elmar Haneke in debian-user-de@]
> Es wäre IMHO sinnvoll, den mittlerweile sehr umfangreichen scrguide
> aufzuteilen in einen Abschnitt über die grundlegenden Funktionen des
> Bundles und einen Teil über die vielen Erweiterungen, für diejenigen,
> die das überhaupt brauchen.
Wenn du mir sagst, was allgemeingültig die grundlegenden Funktionen sind und
was diejenigen, die man eigentlich nicht braucht ...
Bevor man so tolle Ideen unter die Leute wirft, sollt eman mal genauer
darüber nachdenken. Ich denke seit Jahren darüber nach. Was dabei
herausgekommen ist, und ständig verbessert wird kann man leicht
feststellen: siehe scrguide. Dort wird übrigens bereits zwischen
Informationen, die man unbedingt leden sollten, und Informationen, die man
zunächst nicht unbedingt lesen muss, unterschieden. Es ist übrigens alles
andere als leicht, diese Trennung druchzuführen. Nicht nur, dass die
Entscheidung schwer fällt, was wie einzustufen ist. Auch darf natürlich ein
notwendiger Teil niemals auf einen nicht notwendigen aufbauen.
> Oder man verwendet KOMA nicht.
Das ist nun wiederum ein sehr guter Vorschlag, den ich nur unterstützen kann
- zumindest für diejenigen, die zwar alle möglichen Features haben wollen,
aber nicht bereit sind, die notwendige Zeit mit dem Studium der Anleitung
zu verbringen.
> Eine Anleitung zum Schreiben von Briefen bspw. sollte mit Abschnitt
> 6.3.5 (S. 168 ff.) beginnen.
Ach? Wie verträgt sich das mit dem Wunsch nach einer minimaleren
Dokumentation? Eigentlich braucht man den Abschnitt doch überhaupt nicht,
denn eigentlich sollte das jeder bereits wissen. Schließlich ist das keine
Erfindung von KOMA-Script. Das ist schon bei letter.cls so. Der scrguide
ist keine Einführung in LaTeX. Das steht übrigens auch im scrguide. Es gibt
auch schon wieder Leute, die sich darüber beschweren, dass im scrguide
völlig überflüssiger Weise die Features der Standardklassen erklärt sind.
Selbst im Team des KOMA-Script Documentation Project gibt es Stimmen, diese
Dinge wieder abzubauen.
Ich finde es auch sehr erstaunlich, dass ausgerechnet jemand, der sagt, dass
er scrlttr2 nicht verwendet, weil ihn die Anleitung dazu zu sehr verwirrt
hat, der also offensichtlich scrlttr2 nicht verstanden hat, weiß, wie die
Anleitung umgebaut werden sollte, damit er sie verstehen würde. Ich würde
es sehr gut verstehen, wenn jemand, der längere Zeit gebraucht hat, die
Anleitung zu verstehen, solche Ratschläge geben würde. Für denjenigen steht
aber auch etwas im scrguide und in diversen KOMA-Script News: Destruktive
Besserwisserei bitte direkt nach /dev/null. Konstruktive, überlegte Kritik
möglichst mit dem Angebot der Mitarbeit: immer her damit.
Als Dämpfer: Ich bezweifle sehr, dass sich genug Leute finden, um vier
Anleitungen zu pflegen. Es ist schon schwer genug, Leute für zwei
Anleitungen (scrguide und scrguien) zu finden. Die Leute sollten dann auch
ein dickeres Fell haben als ich, damit sie die Kritik über diesen Unsinn
der zwei Anleitungen, bei denen man erstmal Zeit für eine verschwendet, die
dann doch nicht reicht, weshalb man noch eine zweite lesen muss, vertragen.
Markus (der den neuen scrguide nie angefängen hätte, wenn er gewusst hätte,
dass er am Ende doch wieder mehr als die Hälfte davon selbst schreiben
muss)
> Markus hat sicher nichts gegen konkrete Vorschläge deinerseits :-)
Bitte so konkret, dass der Vorschlag min. aus einem Expose einschlieslich
Gliederung und der Ankündigung, das nach erfolgter Diskussion selbst zu
schreiben bzw. die Leute dafür zu finden, besteht. Ich habe keine Lust
mehr, soetwas zu schreiben. Ich habe keine Lust mehr, die Leute zu finden.
Ich habe keine Lust mehr, die Leute zu koordinieren. Ich habe mit dem Umbau
der Implementierung derzeit genug zu tun und will endlich wieder Neues
implementieren, von dem es derzeit nur grobe Ideen gibt. Es sind aber alles
Dinge, die entweder für mich als Herausforderung interessant sind oder die
in der einen oder anderen Form schon nachgefragt wurden. Ich habe bei der
Planung von scrlttr2 festgestellt, dass mir wirklich Neues den Spaß
zurückbringen kann, den ich mit Anleitung schreiben und nutzlosen
Diskussionen verloren habe.
> Sicher ist das schwierig. Aber ich habe den Eindruck bekommen, daß die
> "dummen Fragen", wie Frank es nennt, vor allem deshalb gestellt
> werden, _weil_ sowohl die FAQs als auch der scrguide einfach zu
> umfangreich geworden sind. Kaum einer hat noch die Zeit, sich das
> mit der gebotenen Gründlichkeit anzutun.
Nö. Das liegt eher daran, dass sich kaum einer die Mühe machen will, auch
nur die einfachsten Suchstrategien zu erlernen und anzuwenden als da wären:
- Stichwortverzeichnis konsultieren
- Volltextsuche mit Editor, AcroReader o. ä.
- Suchen mit Hilfe von Google
Es gibt leider sehr viele Leute, die der Ansicht sind, wenn es Newsgroups
gibt, gibt es keinen Grund eine andere Eigenintitiative zu zeigen, als dort
zu fragen. Der Mensch ist faul und egoistisch und sieht deshalb offenbar
nicht ein, dass er etwas tun soll, was andere für ihn erledigen können.
Nur, dass es mir zunehmend auch so geht. Übrigens ist auch dies keine neue
Diskussion. Die Ansicht derer, die hier die News-Fragen beantworten und
häufig auch die korrekten Antworten auf die Olds-Fragen geben, kann man
sich per Google ansehen. Klar, dazu muss man natürlich genau die Mentalität
überwinden, die im Ergebnis dann bemängelt wird.
> Eine Anleitung zum Schreiben von Briefen bspw. sollte mit Abschnitt
> 6.3.5 (S. 168 ff.) beginnen.
>
>> Ach? Wie verträgt sich das mit dem Wunsch nach einer minimaleren
>> Dokumentation?
>
> IMHO sehr gut, denn es gilt immer noch: "First things first." Wer
> nicht weiter lesen will, bekommt wenigstens eine Einführung in die
> wichtigsten Funktionen.
Nein, er bekommt überhaupt keine Funktionen, denn in Abschnitt 6.3.5 gibt es
nicht eine Erklärung zu einer Funktion. Die wichtigsten Funktionen bei
scrlttr2 werden in 6.3.3 also noch vor 6.3.5 erklärt.
> Ich finde meinen Vorschlag praktikabel, denn Du müßtest den Text
> lediglich neu strukturieren.
Lediglich ist gut. Mach mal und leg mir das Ergebnis vor. Vergiss aber dabei
nicht, dass die wenigsten Leute den scrguide nicht komplett lesen, sondern
ihn als Nachschlagewerk verwenden (was zugegebenermaßen in diesem Kapitel
bishe rnoch dadurch erschwert wird, dass der Index Kapitel 6 bisher kaum
bis gar nicht berücksichtigt).
> Der Text ist systematisch aufgebaut, nicht didaktisch.
Der Text ist teilweise systematisch aufgebaut und teilweise didaktisch. Dass
die Optionen einen eigenen Abschnitt haben, liegt in erster Linie darin,
dass beim alten scrguide bemängelt wurde, dass man die Optionen schwer
findet. Viele Leute haben sich dort dann auch beschwert, sie wüssten nicht,
wie sie diesen oder jenen Befehl anwenden sollten, der in Wirklichkeit kein
Befehl, sondern eine Option ist. Durch den eigenen Abschnitt, wird dieses
Problem entschärft. Die Erfahrung aus einem Jahr zeigt: Diese Änderung ist
eine Verbesserung. In Kapitel 6 habe ich es dann einfach genau wie in
Kapitel 3 gemacht. Das hat u. a. didaktische Gründe. Ein Wechsel im Aufbau
würde den Leser eher verwirren.
Im übrigen sage ich es nochmal: Der scrguide ist eine Anleitung zu
KOMA-Script und keine Einführung in LaTeX. Der scrlttr2-Minimalbrief sieht
genauso aus, wie der letter-Minimalbrief. Wenn man aber irgendetwas
halbwegs vernünftiges mit scrlttr2 machen will, dann braucht man genau die
Dinge, die in Abschnitt 6.3 vor 6.3.5 stehen. 6.3.5 ist demgegenüber
unwichtig. Der Abschnitt erklärt eigentlich nur, wie die Anleitung im
weiteren aufgeteilt ist. In den wenigsten Fällen wird aber beispielsweise
Abbildung 6.1 aus Abschnitt 6.3.5 für einen Briefschreiber von Bedeutung
sein. Diese Abbildung erklärt in erster Linie, dass man mehr als einen
Brief in ein Briefdokument packen kann. Wie oft hat ein Anfänger, der ekine
der Optionen benötigt, dieses Problem? Demgegenüber kann ich versichern,
dass unterschiedliche Briefköpfe - also etwas aus dem Bereich der Optionen
- alle Nase lang nachgefragt wurde. Seit scrlttr2 und dem neuen scrguide,
habe ich die Frage aber nicht mehr bekommen und auch nicht mehr öffentlich
gelesen.
> Wenn Du von einem praktischen Beispiel ausgehen würdest
> und die dabei auftauchenden Funktionen danach im einzelnen
> beschreibst, wäre der Text leichter zu lesen und dadurch
> verständlicher.
Und sehr, sehr viel länger, wenn er gleichzeitig noch als Referenzhandbuch
taugen soll. Wie gesagt: Ich habe weder Zeit noch Lust, Dutzende von
Anleitungen für alle Gelegenheiten und unterschiedliche Anwender zu
schreiben. Ich halte aber niemanden davon ab. Also mach es!
> Ich habe schon ein eigenes längerfristiges Projekt angefangen, das
> wegen wissenschaftlicher Arbeit und Referendariat in letzter Zeit
> leider steckengeblieben ist, Du kannst aber gerne auf mich
> zurückkommen, wenn es um die Verbesserung der Dokumentation geht.
> Problematisch ist, daß ich die Funktion von Klassen und Paketen nur
> durch Ausprobieren herausfinden kann, weil ich nur Anwender bin. Ich
> könnte also den Code nicht selbst "verstehen", das macht das
> selbständige Schreiben einer Dokumentation wohl schwierig.
Einen Grund, es nicht zu tun, findet fast jeder - ich auch. Da der scrguide
derzeit (fast) alle Funktionen von KOMA-Script erklärt, braucht aber
niemand in den Code zu schauen. Übrigens ist auch der dokumentiert. Bei
neuen Dingen umfasst diese Implementierungsdoku in der Regel sogar den
einen oder anderen Satz zur Funktion. Das kommt daher, dass angeblich
Freiwillige den neuen scrguide schreiben wollten, damit ich mich auf die
Implementierung konzentrieren kann. Also habe ich schon von zwei Jahren
begonnen, in meinem Dokumentationsstil Rücksicht darauf zu nehmen.
Allerdings hat es dann trotzdem sehr lange gedauert, bis ganz andere Helfer
als diejenigen, die sich ursprünglich gemeldet hatten, eine neue Release
mit neuem scrguide und damit auch die Entwicklung von scrlttr2 möglich
gemacht haben.
> Wenn ich mich bei meinem Vorschlag heute mittag etwas aggressiv oder
> abfällig angelassen haben sollte, bitte ich um Entschuldigung.
Keineswegs. Aber mir erscheinen die bisherigen Vorschläge noch immer zu
wenig konkret oder zu wenig durchdacht.
> F'up to poster.
In dem Fall nicht, weil offenbar immernoch die Notwendigkeit besteht, zu
erklären, warum der scrguide so ist, wie er ist, und wie man das ändern
kann - obwohl das eigentlich im scrguide und der übrigen Dokumentation zu
KOMA-Script und bezüglich eines Aspekts auch unter fast jeder meiner
Mitteilungen in dieser Gruppe steht.
Markus
(ich ignoriere mal das F'up to poster, denn LaTeX-Dokumentation ist hier
on topic.)
> Markus Kohm <marku...@gmx.de> writes:
>
> > Bevor man so tolle Ideen unter die Leute wirft, sollt eman mal genauer
> > darüber nachdenken. Ich denke seit Jahren darüber nach. Was dabei
> > herausgekommen ist, und ständig verbessert wird kann man leicht
> > feststellen: siehe scrguide. Dort wird übrigens bereits zwischen
> > Informationen, die man unbedingt leden sollten, und Informationen, die man
> > zunächst nicht unbedingt lesen muss, unterschieden. Es ist übrigens alles
> > andere als leicht, diese Trennung druchzuführen. Nicht nur, dass die
> > Entscheidung schwer fällt, was wie einzustufen ist. Auch darf natürlich ein
> > notwendiger Teil niemals auf einen nicht notwendigen aufbauen.
>
> Sicher ist das schwierig. Aber ich habe den Eindruck bekommen, daß die
> "dummen Fragen", wie Frank es nennt, vor allem deshalb gestellt
> werden, _weil_ sowohl die FAQs als auch der scrguide einfach zu
> umfangreich geworden sind. Kaum einer hat noch die Zeit, sich das
> mit der gebotenen Gründlichkeit anzutun. Deshalb wird oft vorschnell
> gepostet.
Dann liegt das aber nicht daran, dass die Dokumentation zu lange wäre,
sondern daran, dass die Leute nicht wissen, wie man mit technischer
Dokumentation umgeht. Anders als bei einem Roman (und ähnlich wie bei
Gedichtbänden ;-)) liest man die nicht, zumindest nicht grundsätzlich,
von vorne bis hinten. Man greift die Dinge heraus, die man vermutlich
braucht, und verwendet dazu Inhaltsverzeichnis und Index.
Es kann zwar nicht schaden, mal über den ganzen Text "drüberzugehen",
ich halte das für sehr sinnvoll, weil man hinterher weiß, wo man suchen
muss. Aber wenn einem ein Abschnitt langatmig oder uninteressant
scheint, dann speichert man ab "Wenn ich doch mal A brauche, schau ich
da rein" und blättert weiter.
> >> Eine Anleitung zum Schreiben von Briefen bspw. sollte mit Abschnitt
> >> 6.3.5 (S. 168 ff.) beginnen.
> >
> > Ach? Wie verträgt sich das mit dem Wunsch nach einer minimaleren
> > Dokumentation?
>
> IMHO sehr gut, denn es gilt immer noch: "First things first." Wer
> nicht weiter lesen will, bekommt wenigstens eine Einführung in die
> wichtigsten Funktionen.
Das ist doch die unwichtigste von scrlettr2, denn wer die will, kann
auch letter mit typearea verwenden.