hat jemand Erfahrung mit pdflatex in Verbindung mit dem
hyperref-Paket?
Ich bekomme ein Dokument, das vollständig OK ist, lediglich
die Lesezeichen im Acrobat-Reader (also das, was aus den
Kapitelüberschriften entsteht) werden nicht mit Umlauten
angezeigt.
Wenn jemand dieses Problem gelöst hat, würde ich mich über
eine Antwort sehr freuen.
Hier ist meine Eingabedatei und das, was pdflatex auswirft:
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\documentclass{article}
\usepackage{german}
\usepackage[latin1]{inputenc}
\usepackage[pdftex]{hyperref}
\pdfcompresslevel=9
\pdfoutput=1
\begin{document}
\section{Menü}
blah
\section{äö}
\subsection{üß}
laber
\section{ÄÖÜß}
sülz
\end{document}
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This is PDFTeX, Version 0.11 (based on TeX Version 3.14159)
(MiKTeX 1.10 fixpack 1)
(test.tex
LaTeX2e <1997/12/01> patch level 1
Babel <v3.6h> and hyphenation patterns for english, german, loaded.
(article.cls
Document Class: article 1997/10/10 v1.3x Standard LaTeX document class
(size10.clo)) (hyperref.sty (keyval.sty) (hpdftex.def) (nameref.sty))
(inputenc.sty beta test version (latin1.def)) (german.sty
Package `german', Version 2.5c of 96/05/01.) (test.aux) (test.out)
(test.out)
[1] (test.aux) )<cmtext.enc><cmr10.pfb><cmbx12.pfb>
Output written on test.pdf (1 page, 15940 bytes).
Transcript written on test.log.
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Mario
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Mario Zimmermann email: zimm...@lion.de
o.tel.o communications GmbH web: http://www.o-tel-o.de
Universitaetsstr. 140 phone: +49 (0)234 9709-315
D-44799 Bochum fax: +49 (0)234 9709-111
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Die verwendete Kodierung der Bookmarks ist eine Art Kombination von Mac und ANSI encoding,
die sich von der Variabilit"at der eigentlichen Datei untescheidet. Irgend etwas scheint
aber falsch zu laufen.
Hasz Du einmal versucht statt ä "a zu verwenden?
Ansonsten w"urde ich Dir empfehlen die Frage an die
PDFTeX Mailing List <pdf...@mail.tug.org>
zu senden. Dort finden sich sowohl der PDFTeX-Entwickler Han The Thanh und Sebastian
Rahtz, der hyperref-Entwickler.
Tobias
PS: Leider kann ich keine Details zur hyperref-Anwendung geben, da ich zwar mit PDFTeX
arbeite, aber unter CONTeXT und nicht unter LaTeX.
>hat jemand Erfahrung mit pdflatex in Verbindung mit dem
>hyperref-Paket?
>
>Ich bekomme ein Dokument, das vollständig OK ist, lediglich
>die Lesezeichen im Acrobat-Reader (also das, was aus den
>Kapitelüberschriften entsteht) werden nicht mit Umlauten
>angezeigt.
>
>Wenn jemand dieses Problem gelöst hat, würde ich mich über
>eine Antwort sehr freuen.
Ich verwende ps2pdf mit hyperref. Hier loeste ich das Problem, indem
ich die PostScript-Datei mit einem empirischen Perl-Script korrigiere,
dies loest aber das Problem mit pdflatex nicht.
Laut Dokumentation in 'manual.pdf' von hyperref, Abschnitt 4.5 auf
Seite 5 ergibt sich folgende offiziellere Vorgehensweise:
(a) LaTeX-Durchlauf erzeugt Datei \jobname.out mit den kuenftigen
bookmark-Eintraegen. Jedoch sind die Strings als LaTeX-Text gesetzt,
sie sollten jedoch einfache Zeichenketten in PDF-Encoding sein (Also
kein Fontwechsel, math. Formeln, eingebundene Grafiken etc.).
(b) Diese Datei muss nun editiert werden: Alle LaTeX-Befehle
rauswerfen. Umlaute in PDFEncoding eingeben (die deutschen Umlaute
liegen auf den gleichen Plaetzen wie bei latin1). Empirisches Script,
das die Aenderungen automatisch vornimmt, ist sehr zu empfehlen.
(c) TeX-Masterfile editieren: Hinzufuegen der Zeile
"\let\WriteBookmarks\relax", um ein Ueberschreiben der Aenderungen zu
verhindern.
(d) PDFTeX-Durchlauf.
Hoffe, geholfen zu haben
Heiko <ober...@ruf.uni-freiburg.de>
Mit ps2pdf habe mal kurze Zeit herumgespielt. Dabei ist mir
aufgefallen, daß die entstandene pdf-Datei wohl komplett
als Grafik aufgebaut wird. Zu erkennen an a) der schlechten
Qualität der Schrift im Acrobat-Reader und b) der fehlenden
Möglichkeit, Textabschnitte im Acrobat-Reader zu markieren.
Außerdem war die so entstandene pdf-Datei um ein vielfaches
größer als das gleiche Dokument, das von pdflatex erzeugt
wird.
> Laut Dokumentation in 'manual.pdf' von hyperref, Abschnitt 4.5 auf
> Seite 5 ergibt sich folgende offiziellere Vorgehensweise:
>
> (a) LaTeX-Durchlauf erzeugt Datei \jobname.out mit den kuenftigen
> bookmark-Eintraegen. Jedoch sind die Strings als LaTeX-Text gesetzt,
> sie sollten jedoch einfache Zeichenketten in PDF-Encoding sein (Also
> kein Fontwechsel, math. Formeln, eingebundene Grafiken etc.).
> (b) Diese Datei muss nun editiert werden: Alle LaTeX-Befehle
> rauswerfen. Umlaute in PDFEncoding eingeben (die deutschen Umlaute
> liegen auf den gleichen Plaetzen wie bei latin1). Empirisches Script,
> das die Aenderungen automatisch vornimmt, ist sehr zu empfehlen.
> (c) TeX-Masterfile editieren: Hinzufuegen der Zeile
> "\let\WriteBookmarks\relax", um ein Ueberschreiben der Aenderungen zu
> verhindern.
> (d) PDFTeX-Durchlauf.
>
Das hört sich gut an, werde ich gleich mal probieren.
Vielen Dank!
>Mit ps2pdf habe mal kurze Zeit herumgespielt. Dabei ist mir
>aufgefallen, daß die entstandene pdf-Datei wohl komplett
>als Grafik aufgebaut wird. Zu erkennen an a) der schlechten
>Qualität der Schrift im Acrobat-Reader und b) der fehlenden
>Möglichkeit, Textabschnitte im Acrobat-Reader zu markieren.
>Außerdem war die so entstandene pdf-Datei um ein vielfaches
>größer als das gleiche Dokument, das von pdflatex erzeugt
>wird.
* GhostScript ab Version 5.10 erzeugt kleinere pdf-Dateien
(einstellbar durch Option)
* Es funktionieren nur die Standard-PostScript-Schriften
(\usepackage{times,mathptm}).
* Alle anderen Fonts, auch PostScript-Fonts werden als Bitmaps
eingebunden.
Viele Gruesse
Heiko <ober...@ruf.uni-freiburg.de>
> Mit ps2pdf habe mal kurze Zeit herumgespielt. Dabei ist mir
> aufgefallen, daß die entstandene pdf-Datei wohl komplett
> als Grafik aufgebaut wird. Zu erkennen an a) der schlechten
Versuchs mal mit
\usepackage{times}
als Schrift in der Preambel, dann hast Du zwar nicht mehr die netten
cm-fonts, aber das Bild im acroreader wird gestochen scharf.
n' Gruß,
Hubert
--
e-mail: hubert...@kassel.netsurf.de