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Dreidimensionales Balkendiagramm mit TikZ bzw. LaTeX

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Tom Fietz

unread,
Nov 30, 2011, 8:35:51 AM11/30/11
to
Hallo,

ich habe hier einige Ergebnisse, die ich mithilfe eines
Balkendiagramms darstellen möchte. Allerdings handelt ist das Ergebnis
von zwei Variablen abhängig – das Diagramm muss also dreidimensional
werden.
Da gnuplot diese Darstellungsart nicht unterstützt, habe ich mal bei
TikZ bzw. pgfplots nachgeschaut. Die können das aber auch nicht. Da
ich jetzt aber keine Lust habe einen vollständig variablen Kode (es
sind schon einige Diagramme zu erstellen) für TikZ zu schreiben,
wollte ich mal fragen, ob mir jemand einen Tipp geben kann, wie ich
das Problem gelöst bekomme. Excel könnte es nämlich, das möchte ich
aber aus ästhetischen Gründen nicht verwenden.

Vielen Dank für eure Mühe
Tom

Carsten Vogel

unread,
Nov 30, 2011, 9:16:15 AM11/30/11
to
Am 30.11.2011 14:35, schrieb Tom Fietz:
> Hallo,
>
> ich habe hier einige Ergebnisse, die ich mithilfe eines
> Balkendiagramms darstellen möchte. Allerdings handelt ist das Ergebnis
> von zwei Variablen abhängig – das Diagramm muss also dreidimensional
> werden.

http://tug.org/PSTricks/Examples/Charts/PstChart-Ex5.gif
http://tug.org/PSTricks/main.cgi?file=Examples/Charts/chart#barI
(unten links)

Stefan Brinker

unread,
Nov 30, 2011, 9:20:59 AM11/30/11
to
http://www.phyast.pitt.edu/~zov1/gnuplot/html/bargraphs.html

Am 30.11.2011 14:35, schrieb Tom Fietz:

Tom Fietz

unread,
Dec 1, 2011, 8:25:08 AM12/1/11
to
Vielen Dank schonmal für die Ratschläge. Die werde ich mir jetzt mal
in Ruhe zu Gemüte führen und mich für eines entscheiden – wenn es mir
denn praktikabel genug erscheint.
Für weitere Vorschläge bin ich aber jederzeit offen und dankbar.

Tom

Tom Fietz

unread,
Dec 2, 2011, 10:27:17 AM12/2/11
to
On 30 Nov., 15:20, Stefan Brinker <brin...@ievb.tu-clausthal.de>
wrote:
> http://www.phyast.pitt.edu/~zov1/gnuplot/html/bargraphs.html

Hallo,

ich habe mir diesen Trick mal zu Gemüte geführt und kann es
weitestgehend nachvollziehen und das Beispiel funktioniert bei mir
auch.

Aber meine eigenen Daten den nichts. Ich habe es jetzt so weit
eingegrenzt, dass es wohl nur dann nicht funktioniert, wenn alle Werte
positiv sind. Sobald ein negativer dabei ist, klappt es. Meine
Beispielwerte sind:
26.84 25.81 23.35 19.67
74.57 71.65 67.76 61.74
129.5 114.4 119.1 110.4
180.9 179.9 158.3 158.6
192.8 191.8 208.7 202.8

Auch habe ich das Phänomen, dass diese Werte zu einer Fehlermeldung
führen, wenn ich sie in der Datei „bargraph_matrix.dat“ stehen habe,
lese ich sie von einer Datei namens „Leistungen_40_mm.dat“ kommt es zu
keiner Fehlermeldung. Wenn denn mal eine Fehlermeldung kommt, lautet
diese „"bar_matrix_r2.gnu", line 27: Value out of range [0,1].“

Kann mir da jemand weiter helfen?

Tom

Tom Fietz

unread,
Dec 4, 2011, 11:00:58 AM12/4/11
to
Hallo,

also ich glaube ich habe den Fehler gefunden. Wenn nur positive Werte
darzustellen sind, dann klappt die Bestimmung des zrange irgendwie
nicht. Hier hat es bei mir geholfen diesen hart einzustellen. Also:
[0:mult*GPVAL_DATA_Z_MAX] statt
[mult*GPVAL_DATA_Z_MIN:mult*GPVAL_DATA_Z_MAX]
Außerdem kam es zum Fehler, wenn Matrizen ab fünf Zeilen darzustellen
waren. Hier lag das Problem (bei mir) darin, dass der Wert für den Rot-
Kanal bei der Farbberechnung größer als eins wurde, obwohl er nur im
Bereich von null bis eins liegen darf. Dies habe ich jetzt (erstmal)
mit einigen if-Befehlen gelöst, die die Werte einfach auf eins bzw.
null setzen, sollten die berechneten Werte den erlaubten Bereich
verlassen.

Vielleicht helfen meine Lösungen dem ein oder anderen weiter. Ich
bedank mich jedenfalls noch einmal für eure Tipps.

Nette Grüße
Tom

joheid

unread,
Dec 6, 2011, 4:34:45 AM12/6/11
to
Ich würde mir als Option auch mal die Darstellung in R anschauen.
Damit kann man sehr vielfältige Darstellungen erarbeiten. Zusammen mit
dem Sweave-Paket aus R kann man sogar beliebigen R-Code in ein LaTeX-
Dokument einbauen und es dann über die Verarbeitungskette:
R -> pdflatex
direkt in ein pdf-Dokument überführen. Also bei Datenänderungen immer
garantiert aktuell.

--
Joachim Heidemeier
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