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Bei Grafiken EPS vs. PDF ...

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Konrad Mühler

unread,
Jul 2, 2009, 3:53:50 AM7/2/09
to
Hallo,

ich erstelle alle meine Bilder f�r LaTeX mit Illustrator bzw. Photoshop.
Nun kann ich die Grafiken (gemischte Vektorzeichnungen mit
Pixelgrafiken) entweder als EPS exportieren oder als PDF-Datei.
Beides erh�lt mir die Vektorinformation.
Nun meine Frage: Was sollte man aktuell eher nehmen. Ist EPS evtl.
veraltet und sollte man nur noch PDF Dateien als Grafiken importieren?
Oder ist es gar andersrum?
Oder ist es am Ende v�llig egal?

Habt vielen Dank
Konrad

Harald Wenninger

unread,
Jul 2, 2009, 4:53:15 AM7/2/09
to
* Konrad Mühler tat kund und zu wissen:

> Nun meine Frage: Was sollte man aktuell eher nehmen. Ist EPS evtl.
> veraltet und sollte man nur noch PDF Dateien als Grafiken importieren?
> Oder ist es gar andersrum?

> Oder ist es am Ende völlig egal?

Beide sind sinnvoll. Es hängt davon ab, was für ein Dateiformat aus dem
LaTeX-Quelltext erzeugen willst: Falls du PDF erzeugst, kannst du idR nur
PDF einbinden, falls du PostScript erzeugst, nur EPS.

HTH,
Harald

Konrad Mühler

unread,
Jul 2, 2009, 5:01:34 AM7/2/09
to
> Beide sind sinnvoll. Es hängt davon ab, was für ein Dateiformat aus dem
> LaTeX-Quelltext erzeugen willst: Falls du PDF erzeugst, kannst du idR nur
> PDF einbinden, falls du PostScript erzeugst, nur EPS.

Die Ahnung hatte ich auch schon, dass am Ende mein Produktionsweg
zwingend ist ... und der ist derzeit dvi->ps->pdf ... da scheiden wohl
PDF-Bilder grundsätzlich aus, oder gibt's da inzwischen eine Möglichkeit?

Christian Zietz

unread,
Jul 2, 2009, 5:01:39 AM7/2/09
to
Konrad Mühler schrieb:

> Die Ahnung hatte ich auch schon, dass am Ende mein Produktionsweg
> zwingend ist ... und der ist derzeit dvi->ps->pdf ... da scheiden wohl
> PDF-Bilder grundsätzlich aus, oder gibt's da inzwischen eine Möglichkeit?

Swiw keine, die nicht eine Konvertierung in eps beinhaltet.

Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.com.ar/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA

Harald Wenninger

unread,
Jul 2, 2009, 7:43:10 AM7/2/09
to
* Konrad Mühler tat kund und zu wissen:

>> Beide sind sinnvoll. Es hängt davon ab, was für ein Dateiformat aus dem

Das PS sollte eigentlich unabhängig davon, was du eingebunden hast,
komplett nach PDF konvertiert werden. Klappt das nicht bei dir? Was für
einen Konverter verwendest du?

Gruß,
Harald

Konrad Mühler

unread,
Jul 2, 2009, 8:18:49 AM7/2/09
to
> Das PS sollte eigentlich unabhängig davon, was du eingebunden hast,
> komplett nach PDF konvertiert werden. Klappt das nicht bei dir? Was für
> einen Konverter verwendest du?

Das klappt bei mir alles super. Mache automatisch aus dem PS ein PDF mit
Acrobat Distiller.
Warum ich fragte: Die EPS Grafiken, die ich mit Adobe Illustrator
erzeuge enthalten einen Haufen krempel (z.B. auch alle nicht sichtbaren
eingebetten Pixelgrafiken) wodurch jede EPS-Grafik bei mir um große
Faktoren größer als ein exportiertes PDF werden.

Franz Sauerzopf

unread,
Jul 2, 2009, 8:27:08 AM7/2/09
to

Vor allem Farbverläufe und Transparenzen werden in der Regel verpixelt
und führen zu gewaltigen Dateigrößen und Verlust der Skalierbarkeit. Das
hat mich (u.a.) veranlasst, nur mehr den \pdflatex-Weg zu verwenden.

Alles Gute
Franz

Uwe Siart

unread,
Jul 2, 2009, 8:51:01 AM7/2/09
to
Franz Sauerzopf <sa...@ati.ac.at> writes:

> Vor allem Farbverl�ufe und Transparenzen werden in der Regel verpixelt
> und f�hren zu gewaltigen Dateigr��en und Verlust der Skalierbarkeit.

Das ist aber dann ein Problem vom Illustrator. Verstehe aber nicht,
weshalb er das beim PDF-Export viel besser macht als bei EPS.

--
Uwe

Uwe Siart

unread,
Jul 2, 2009, 8:53:28 AM7/2/09
to
Konrad M�hler <kon...@isg.cs.uni-magdeburg.de> writes:

> Warum ich fragte: Die EPS Grafiken, die ich mit Adobe Illustrator
> erzeuge enthalten einen Haufen krempel (z.B. auch alle nicht
> sichtbaren eingebetten Pixelgrafiken) wodurch jede EPS-Grafik bei mir

> um gro�e Faktoren gr��er als ein exportiertes PDF werden.

Dann frage nicht danach, ob ein Format veraltet ist oder nicht sondern
nimm ein gescheites Vektorzeichenprogramm. Inkscape kann ich nur
empfehlen.

--
Uwe

Christian Zietz

unread,
Jul 2, 2009, 8:55:37 AM7/2/09
to
Uwe Siart schrieb:

Wimre bietet PDF mehr M�glichkeiten, (semi-)transparente Objekte zu
beschreiben als EPS.

Harald Wenninger

unread,
Jul 2, 2009, 9:06:03 AM7/2/09
to
* Uwe Siart tat kund und zu wissen:

> Dann frage nicht danach, ob ein Format veraltet ist oder nicht sondern
> nimm ein gescheites Vektorzeichenprogramm. Inkscape kann ich nur
> empfehlen.

Oh, ja!
Inkscape kann bspw. die Größe eines Illustrator-EPS in manchen Fällen
um 99.9% verkleinern.

Gruß,
Harald

Uwe Siart

unread,
Jul 2, 2009, 9:26:58 AM7/2/09
to
Harald Wenninger <use...@bobok.org> writes:

> Oh, ja!
> Inkscape kann bspw. die Gr��e eines Illustrator-EPS in manchen F�llen
> um 99.9% verkleinern.

Das passiert auch, wenn man die EPSe nach PDF und wieder zur�ck wandelt.
Dann ist das ganze Illustrator-Ged�ns auch drau�en.

'epstopdf' und danach 'pdftops -eps'

--
Uwe

Harald Wenninger

unread,
Jul 2, 2009, 9:40:36 AM7/2/09
to
* Uwe Siart tat kund und zu wissen:
> Harald Wenninger <use...@bobok.org> writes:

>> Oh, ja!


>> Inkscape kann bspw. die Größe eines Illustrator-EPS in manchen Fällen

>> um 99.9% verkleinern.
> Das passiert auch, wenn man die EPSe nach PDF und wieder zurück wandelt.
> Dann ist das ganze Illustrator-Gedöns auch draußen.

> 'epstopdf' und danach 'pdftops -eps'

Der Inksacpe-Output ist allerdings auch gegenüber epstopdf usw. noch ein
bisschen kleiner meiner Erfahrung nach.

Gruß,
Harald

Konrad Mühler

unread,
Jul 2, 2009, 10:08:09 AM7/2/09
to
> Dann frage nicht danach, ob ein Format veraltet ist oder nicht sondern
> nimm ein gescheites Vektorzeichenprogramm. Inkscape kann ich nur
> empfehlen.

Das ist leider keine Alternative. Daf�r, dass ich seit 10 Jahren mit
Vekrorzeichnungen erstelle habe ich noch nie bewusst was von Inkscape
wahrgenommen - da muss wohl ein Haken sein, der wahrscheinlich in der
Bedienung, im Konzept oder im ganzen Handling liegen m�sste - da
schlie�t Illustrator auch bei unabh�ngigen Test immer meilenweit vorn ab
- quasi das Photoshop der Vektorprogramme ;-)

Wie ich sehe, gibt es keine L�sung, PDF per DVI-PS in LaTeX zu nutzen.
Gut. Das ist auch ein Ergebnis. Wenn auch nicht das erhoffte.

BTW: Die Illustrator EPS sind so gro�, weil er die Bearbeitung wohl
beibeh�lt - sprich nach dem �ffnen eines exportierten EPS hab ich immer
noch alle Layer etc. ... auch die unsichtbaren.

Vielen Dank
Konrad

Harald Wenninger

unread,
Jul 2, 2009, 10:17:16 AM7/2/09
to
* Konrad Mühler tat kund und zu wissen:

> Wie ich sehe, gibt es keine Lösung, PDF per DVI-PS in LaTeX zu nutzen.


> Gut. Das ist auch ein Ergebnis. Wenn auch nicht das erhoffte.

Du könntest das PDF ja nach EPS konvertieren (ohne Illustrator) ...
pdftops wurde ja schon genannt.

> BTW: Die Illustrator EPS sind so groß, weil er die Bearbeitung wohl
> beibehält - sprich nach dem öffnen eines exportierten EPS hab ich immer

> noch alle Layer etc. ... auch die unsichtbaren.

Das hat man bei Inkscape iirc auch.

Gruß,
Harald

Rolf Niepraschk

unread,
Jul 2, 2009, 10:17:39 AM7/2/09
to
Konrad Mühler schrieb:

>> Dann frage nicht danach, ob ein Format veraltet ist oder nicht sondern
>> nimm ein gescheites Vektorzeichenprogramm. Inkscape kann ich nur
>> empfehlen.
>
> Das ist leider keine Alternative. Dafür, dass ich seit 10 Jahren mit

> Vekrorzeichnungen erstelle habe ich noch nie bewusst was von Inkscape
> wahrgenommen - da muss wohl ein Haken sein, der wahrscheinlich in der
> Bedienung, im Konzept oder im ganzen Handling liegen müsste - da
> schließt Illustrator auch bei unabhängigen Test immer meilenweit vorn ab

> - quasi das Photoshop der Vektorprogramme ;-)
...
Dann nimm doch die andere Lösung, die Dir genannt wurde, nämlich die
EPS-Grafiken aus Illustrator nach pdf zu wandeln und danach benutze
pdflatex.

...Rolf

Uwe Siart

unread,
Jul 2, 2009, 10:31:50 AM7/2/09
to
Konrad M�hler <kon...@isg.cs.uni-magdeburg.de> writes:

> Wie ich sehe, gibt es keine L�sung, PDF per DVI-PS in LaTeX zu nutzen.
> Gut. Das ist auch ein Ergebnis. Wenn auch nicht das erhoffte.

Wie gesagt ist es kein gro�er Act, die PDFs nach EPS zu wandeln. Das
zugeh�rige Kommandozeilentool 'pdftops' ist in TexLive enthalten und auf
http://www.foolabs.com/xpdf/download.html in Form von Sourcecode und
Binaries erh�ltlich.

--
Uwe

Franz Sauerzopf

unread,
Jul 2, 2009, 10:58:29 AM7/2/09
to
Uwe Siart wrote (Thu, 02 Jul 2009 14:51:01 +0200):

> Franz Sauerzopf <sa...@ati.ac.at> writes:
>
>> Vor allem Farbverläufe und Transparenzen werden in der Regel verpixelt
>> und führen zu gewaltigen Dateigrößen und Verlust der Skalierbarkeit.


>
> Das ist aber dann ein Problem vom Illustrator. Verstehe aber nicht,
> weshalb er das beim PDF-Export viel besser macht als bei EPS.

Nach meinem Wissen hat posrscript nur eine sehr limitierte Möglichkeit
für Transparenzen und (nicht so sicher) Gradienten. Diese werden beim
Umwandeln in Pixel umgerechnet. Entsprechend wird die Größe...

Ein Einfacher Test mit einer Grafik mit zwei Kreisen mit Gradienten und
der obere transparent ergibt (soffice) ein pdf mit 210 kbyte. Nach
Konvertieren mit pstopdf: 2.6 Mbyte.

Liebe Grüße
Franz

Uwe Borchert

unread,
Jul 2, 2009, 12:20:06 PM7/2/09
to
Hallo,

Konrad Mᅵhler schrieb:

...[...]...

> Das ist leider keine Alternative. Dafᅵr, dass ich seit 10 Jahren mit


> Vekrorzeichnungen erstelle habe ich noch nie bewusst was von Inkscape
> wahrgenommen - da muss wohl ein Haken sein, der wahrscheinlich in der

> Bedienung, im Konzept oder im ganzen Handling liegen mᅵsste - da
> schlieᅵt Illustrator auch bei unabhᅵngigen Test immer meilenweit vorn ab


> - quasi das Photoshop der Vektorprogramme ;-)

Inkscape ist vom Konzept und der Handhabung her IMHO wesentlich
sauberer als Illustrator. Es hat jedoch aktuell noch einen etwas
kleineren Funktionsumfang. So sind die Effekte aus dem Photoshop
in Illustrator nutzbar, Inkscape stekt mit den Effekten noch in
den Kinderschuhen. Ferner kann Inkscape nur RGB, kein CMYK.

> Wie ich sehe, gibt es keine Lᅵsung, PDF per DVI-PS in LaTeX zu nutzen.


> Gut. Das ist auch ein Ergebnis. Wenn auch nicht das erhoffte.
>

> BTW: Die Illustrator EPS sind so groᅵ, weil er die Bearbeitung wohl
> beibehᅵlt - sprich nach dem ᅵffnen eines exportierten EPS hab ich immer


> noch alle Layer etc. ... auch die unsichtbaren.

Du machst ,,Exportieren als ...''? Warum nicht ,,Drucken in
eine EPS-Datei''? Da sollten alle unsichtbaren Ebenen nicht mit
gedruckt werden und in der Ausgabe verschwinden.


MfG


Uwe Borchert

Gernot Hassenpflug

unread,
Jul 3, 2009, 2:28:48 AM7/3/09
to
Uwe Siart <use...@siart.de> writes:

Ich denke ds liegt auch daran das Adobe Applications die "undo"
Information speichern, was natuerlich zu gewaltig-grossen Dateien
fuehren kann.

Christoph Bersch

unread,
Jul 3, 2009, 2:42:15 AM7/3/09
to
Gernot Hassenpflug schrieb:

Wobei ich es seltsam finde, dass man beim Speichern als pdf aussuchen
kann, ob diese zus�tzlichen Information gespeichert werden sollen. Bei
der eps Ausgabe ist dies nicht m�glich.
Aber das hat bestimmt einen Grund ;-)

Christoph

Mathias Lindner

unread,
Jul 3, 2009, 3:35:31 AM7/3/09
to
Konrad M�hler schrieb:

Es sind ja schon viele Wege genannt worden, wie man diese Formate hin-
und herschieben kann.
Mein kleiner Gedanke ist noch: �berlege dir vorher ganz genau, welche
Bilder/ Objekte du sp�ter einbinden willst. Wenn du auch Pixelgrafiken
brauchst, wie beispielsweise Screenshots, dann ist die direkte
PDF-Ausgabe mit pdflatex wohl die beste Wahl. Dann solltest du deine
Zeichnungen eben gleich als PDF speichern.
Vielleicht willst du ja auch Funktionen von PSTricks (nur f�r DVI/
PS-Ausgabe) oder Tikz/PGF (nur f�r PDF-Ausgabe) nutzen?
Bei vielen Sachen gibt es auch Mogell�sungen, um evtl. doch eine EPS ins
PDF einzubinden und �hnliches. Aber das schafft am Ende nur �rger.

Also vorher mal genau �berlegen, was du eigentlich tun willst. Mein
Workflow, wenn ich es doch mal partout nicht wei�: Alle Vektorgrafiken
als PDF erstellen und dann mit pdf2ps nach EPS wandeln (oder anders
herum, je nach m�glichen Ausgabe-Formaten der Programme). Dann gibt es
jedes Bild als PDF und als EPS und LaTeX sucht sich je nach Ausgabe das
richtige Format.

Gru�,
Mathias

Marcus Frings

unread,
Jul 3, 2009, 5:10:46 AM7/3/09
to
* Konrad M�hler <kon...@isg.cs.uni-magdeburg.de> wrote:

> Nun meine Frage: Was sollte man aktuell eher nehmen. Ist EPS evtl.
> veraltet und sollte man nur noch PDF Dateien als Grafiken importieren?

In das Thema m�chte ich mich auch noch mit einer �hnlichen Frage
einklinken (bei FUs bitte ggf. das Subject anpassen, mir fiel gerade
auch nichts passenderes ein):

Nach vierj�hriger LaTeX-Abstinenz schreibe ich gerade an meiner
Dissertation und verwende pdfTeX unter anderem deswegen, damit ich das
microtype-Paket nutzen kann.

Andererseits ben�tige/verwende ich EPS-Grafiken, weil ich mit dem
psfrag-Paket viele Textersetzungen in den Grafiken vornehmen muss
(Hintergrund: Mit dem bpchem-Paket nummeriere ich meine Verbindungen
automatisch durch und das auch in den EPS-Grafiken).

Weil ich in meiner Diplomarbeit microtype und psfrag damals nicht
verwendet habe, war das damalige Vorgehen einfach DVI->EPS->PDF, wobei
ich vor dem finalen PDF-Vorgang noch schnell �ber eps2pdf alle Grafiken
konvertiert habe.

Habt Ihr eine Idee, wie ich trotzdem microtype/pdfTeX nutzen, aber immer
noch psfrag zum Manipulieren der Grafiken verwenden kann?

Gru�,
Marcus
--
"Fear of ghosts is forcing me apart
And the further I get from the things that I care about
The less I care about how much further away I get..."

Christian Zietz

unread,
Jul 3, 2009, 5:46:52 AM7/3/09
to
Marcus Frings schrieb:

> Habt Ihr eine Idee, wie ich trotzdem microtype/pdfTeX nutzen, aber immer
> noch psfrag zum Manipulieren der Grafiken verwenden kann?

Schau Dir mal das Paket pst-pdf an.

Konrad Mühler

unread,
Jul 3, 2009, 4:52:26 AM7/3/09
to
Hallo,

Uwe Borchert wrote:
> Du machst ,,Exportieren als ...''? Warum nicht ,,Drucken in
> eine EPS-Datei''? Da sollten alle unsichtbaren Ebenen nicht mit
> gedruckt werden und in der Ausgabe verschwinden.

Diese Option wᅵre mir neu. Ich nutze "Kopie speichern unter ..." ... ein
Drucken in eine EPS habe ich weder im Druckdialog noch in anderen Menus
gefunden.

Grᅵᅵe
Konrad

Uwe Borchert

unread,
Jul 3, 2009, 7:20:05 AM7/3/09
to
Hallo,

Konrad Mᅵhler schrieb:

Ach so, ja ... Druckdialog und als Druckziel folgendes
angeben:

[ | ps2eps > ~/outfile.eps ]

oder:

[ | fixps -f | ps2eps > ~/outfile.eps ]

Dabei werden bei der Option ,,mit PS-Operatoren drucken''
die Transparenzen bei Version 0.44 unterschlagen. Mit der
Otpion ,,als Bitmap drucken'' erhᅵlst Du eine Rastergrafik
in der die Transparenzen umgesetzt wurden.

Ich benutze allerdings einen anderen Weg. Drucken aus der
Kommandozeile und dann entweder die PS nach EPS oder PDF
(Vektorgrafik) konvertieren oder mit convert (ImageMagick)
in eine komprimierte Rastergrafik wandeln und diese in EPS-
oder PDF-Umschlᅵge stecken. Tipps zu diesem Vorgehen mit
Inkscape, SodiPodi, Skencil und XaraLX in Kombination mit
ImageMagick findest Du in folgender PDF-Datei:

http://uwes.suche-plus.de/infothek/design/unixoid.pdf

Dort findest Du auch Hinweise zum Umsetzen der Raster-
grafiken nach CMYK, dem Einbetten von ECI-Profilen und
dem passenden Komprimieren der Daten mit ,,convert'' ...
Die Sache mit dem Druckziel sollte ich noch nachtragen,
bisher habe ich damit nie so richtig gearbeitet.


MfG


Uwe Borchert

Marcus Frings

unread,
Jul 3, 2009, 9:27:21 AM7/3/09
to
* Christian Zietz <news...@chzsoft.com.ar> wrote:

> Schau Dir mal das Paket pst-pdf an.

Ah, prima und danke f�r die schnelle Antwort. Von der Doku her h�rt sich
das genau nach dem an, was ich brauche. Ich werde das Paket ausprobieren.

Gru�,
Marcus
--
"I can't see it getting higher,
Systematically degraded,
Emotionally a scapegoat,
I can't see it getting better."

Uwe Siart

unread,
Jul 3, 2009, 9:52:12 AM7/3/09
to
Marcus Frings <iam-est-ho...@despammed.com> writes:

> Habt Ihr eine Idee, wie ich trotzdem microtype/pdfTeX nutzen, aber
> immer noch psfrag zum Manipulieren der Grafiken verwenden kann?

'microtype' geht auch im DVI-Modus, weil die Engine f�r LaTeX auch bei
DVI-Ausgabe pdftex ist. Du solltest nur auf Fontexpansion verzichten,
Randausgleich geht aber.

--
Uwe

Lutz Frommberger

unread,
Jul 5, 2009, 8:29:42 PM7/5/09
to
Uwe Siart <use...@siart.de> wrote:
> Dann frage nicht danach, ob ein Format veraltet ist oder nicht sondern
> nimm ein gescheites Vektorzeichenprogramm. Inkscape kann ich nur
> empfehlen.

Klappt denn der PDF-Export von inkscape mittlerweile annähernd
zufriedenstellend?

Ich kann inkscape beim besten Willen nicht empfehlen... vor allem
nicht, wenn es um so Sachen wie Transparenz geht.

gruß,
--
Lutz Frommberger | "Wenn ist das Nunstück git und
| Slotermeyer? Ja! ... Beiherhund
http://www.aussagekraft.de | das Oder die Flipperwaldt
pgp key on request | gersput." - Ernest Scribbler

Marcus Frings

unread,
Jul 7, 2009, 8:08:51 AM7/7/09
to
* Uwe Siart <use...@siart.de> wrote:

> 'microtype' geht auch im DVI-Modus, weil die Engine f�r LaTeX auch bei
> DVI-Ausgabe pdftex ist. Du solltest nur auf Fontexpansion verzichten,
> Randausgleich geht aber.

Stimmt, habe ich gerade getestet. :-) Besten Dank f�r den Hinweis. Der
Unterschied ist aber enorm. W�hrend mit reinem pdftex alles sch�n b�ndig
mit Randausgleich ist, ragen einzelne Zeilen bei der DVI-Ausgabe �ber
den Rand hinaus.

Naja, ich muss mal schauen, wie ich das sp�ter mache. Momentan sind noch
keine Abbildungen in der Arbeit drin, aber die werden definitiv noch
kommen.

Bin erst heute wieder auf ein neues Hindernis gesto�en. biblatex-chem
funktioniert nicht mehr mit dem neuen biblatex-Paket 0.8e, so dass ich
erst einmal wieder auf 0.8d heruntergesetzt habe. Mal schauen, ob der
Autor von biblatex-chem auf meine E-Mail mit Fehlermeldung antwortet.

Gru�,
Marcus
--
"Paranoia - das hei�t doch nur, die Wirklichkeit
realistischer zu sehen als andere."

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