mein erster Versuch eine powerpoint-Grafik in latex einzubinden war
leider nicht erfolgreich (Win98/WinNT, Miktex):
Mein Vorgehen: habe die powerpoint-Grafik in eine Datei gedruckt, und
habe aus dem ps-file per GSview ein eps-file erzeugt. Die beiden Dateien
sehen in GSview erstmal ok aus. Dann Einbettung mit \includegraphics,
keine Fehlermeldungen beim Erzeugen von dvi- und ps-file. Aber in Yap
und GSview gibts nur ne weisse Fläche anstelle der Grafik zu sehen
(habs probiert sowohl mit ps- wie eps-Grafik, mit/ohne manuelle
bb-Vorgabe).
In einem anderen thread wurde ja bestätigt man powerpoint in latex
einbetten kann, so wie oben beschrieben. Wo könnte also hier der Fehler
liegen (Grafiken aus anderen Anwendungen wie xfig, matlab, designer,
interleaf mit jeweils echtem ps/eps-Export funktionieren problemlos)
fragt
Bernd
>Mein Vorgehen: habe die powerpoint-Grafik in eine Datei gedruckt, und
>habe aus dem ps-file per GSview ein eps-file erzeugt. Die beiden Dateien
...und dabei fragt gsview extra nach, ob Du die PS to EPS - Hilfe
gelesen hast...
Tatsächlich muß die Datei schon vorher als EPS vorliegen. Mit gsview
positionierst Du nur die Bounding-Box neu, sonst nix.
Du brauchst also einen Druckertreiber, der EPS erzeugt. Nimm dazu am
besten das Original von Adobe.
Burkard
BB K>Tatsächlich muß die Datei schon vorher als EPS vorliegen. Mit gsview
BB K>positionierst Du nur die Bounding-Box neu, sonst nix.
Nicht unbedingt. Erster Satz aus der entsprechenden Hilfe-Datei (gsview 2.9):
"Normalerweise ist es nicht möglich, eine PostScript-Datei in eine EPS-Datei
umzuwandeln. Viele PostScript-Dateien, die eine Seite beschreiben, können
dennoch umgewandelt werden. (...)"
Es sind allerdings Einschränkungen zu beachten.
Aber:
Ich habe mir (Windows 95) einen "Drucker" installiert "HP LaserJet 5P/5MP", bei
der Installation des Druckers "Druck in Datei" gewählt und kann nun mit diesem
virtuellen Drucker aus Powerpoint heraus Postscript-Dateien erstellen. Der
Drucker kann (danach habe ich ihn ausgesucht) für mich interessante Auflösungen
bis 600 dpi erstellen und man kann direkt die Ausgabe als EPS wählen.
Diese EPS werden problemlos verarbeitet und auch in YAP richtig dargestellt.
Grüße,
Michael
--
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Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH-Aachen
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Lehrstuhl Technologie der Fertigungsverfahren
** Chair of Manufacturing Technologies ** Professor Klocke
Tel.: +49 (0) 241 80-7428 * FAX: +49 (0) 241 8888-293
> mein erster Versuch eine powerpoint-Grafik in latex einzubinden war
> leider nicht erfolgreich (Win98/WinNT, Miktex):
Die /handlichste/ mir bisher bekannte Moeglichkeit, EPS-Grafiken aus
irgendwas, was ins Clipboard passt(!) unter Windows zu erzeugen, bietet
WMF2EPS http://www.lake.de/home/lake/p60/wmf2eps (Version 1.2,
02-Mar-2000).
Gruss, Frank
--
Frank Busse, mech. engineer mailto:f.b...@access.rwth-aachen.de
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> Ich habe mir (Windows 95) einen "Drucker" installiert "HP LaserJet 5P/5MP", bei
> der Installation des Druckers "Druck in Datei" gewählt und kann nun mit diesem
> virtuellen Drucker aus Powerpoint heraus Postscript-Dateien erstellen. Der
> Drucker kann (danach habe ich ihn ausgesucht) für mich interessante Auflösungen
> bis 600 dpi erstellen und man kann direkt die Ausgabe als EPS wählen.
>
Genau auf diesem HP 5MP und genau wie vorangehend beschrieben habe ich
es auch
ausprobiert. Zusätzlich noch auf einem HP 2100 TN (ebenfalls
ps-Drucker), wieder
mit Druck in Datei.
> Diese EPS werden problemlos verarbeitet und auch in YAP richtig dargestellt.
>
Mit der so erzeugten EPS-Datei klappt zwar bei latex die Erzeugung der
.dvi
und .ps Datei ohne Fehlermeldungen, aber wie beschrieben ist in YAP und
GSview
nur eine weisse Fläche entsprechender Größe anstelle der Grafik zu
sehen.
Bernd
Gruss,
Torsten
Danke,
mit ppt -> wmf -> eps -> dvi/ps funktionierts - allerdings mit der
Einschränkung daß manche Schriftarten aus powerpoint in latex-GSview
am Bildschirm zum Teil vollkommen unlesbar sind, teilweise auch
abhängig von der Vergrößerung. Ausgedruckt ist die Qualität aber
exzellent (und bei einer weiteren Wandlung ps -> pdf per Acrobat
Distiller immer noch gut).
Bernd
Gruss,
Torsten
ps2edit, ein Zusatz zu Ghostview
http://www.geocities.com/SiliconValley/Network/1958/pstoedit/
Ausserdem kann Mayura Draw (Win95/98/NT) in beide Richtungen
konvertieren, zudem kann man damit die Grafik notfalls auch noch
nacheditieren. http://www.mayura.com/
Dipl.-Ing. Wilfried Hennings c./o.
Forschungszentrum (Research Center) Juelich GmbH, MUT
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Tel. +49 (2461) 61 5570 ; Fax +49 (2461) 61 8254
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All opinions mentioned are strictly my own, not my employer's.
BF>Genau auf diesem HP 5MP und genau wie vorangehend beschrieben habe ich
BF>es auch
BF>ausprobiert. Zusätzlich noch auf einem HP 2100 TN (ebenfalls
BF>ps-Drucker), wieder
BF>mit Druck in Datei.
Dann bin ich am Ende von meinem Latein. Sorry.
Zur Anwendung kommen bei mir MiKTeX 1.20e, YAP 0.97, gsview 2.9 und gsscript
6.1 unter Win95c.
Vieleicht hast Du da etwas anderes und das macht dann einen Unterschied. Es
funktionierte auch nicht sofort reibungslos in YAP. Dort gab es ein paar
Fehlermeldungen über nicht gefundene Schriften. Aber das war dann eindeutig und
durch Anpassen der Pfade zu berichtigen.
Kann das sein, daß der Unterschied in der Graphik liegt? Nur weil bei mir
einige Graphiken funktioniert haben, heiß das ja noch nicht, das alle (speziell
Deine) dargestellt werden können.
Ich habe das bisher nur sehr selten genutzt.
Grüße,
Michael
Wie ich schon sagte: Nimm den Postscript - Treiber von Adobe,
dann klappts auch mit dem Nachbarn ;-)
Burkard
>Michael Kommant schrieb:
>
>> Ich habe mir (Windows 95) einen "Drucker" installiert "HP LaserJet 5P/5MP", bei
>> der Installation des Druckers "Druck in Datei" gewählt und kann nun mit diesem
>> virtuellen Drucker aus Powerpoint heraus Postscript-Dateien erstellen. Der
>> Drucker kann (danach habe ich ihn ausgesucht) für mich interessante Auflösungen
>> bis 600 dpi erstellen und man kann direkt die Ausgabe als EPS wählen.
Hallo,
es ist wohl tatsächlich so, daß der Weg das Ziel ist.
1. In eine Postscriptdatei drucken
(HP5, AppleLaserwriter oder den Original Adobe; ich benutze den HP5.
2. Die Bounding Box anpassen
Dazu mit dem Programm "Ghostview" die entstandene eps Datei laden und
über den Menüpunkt "PSzu EPS" einfach neu speichern.
3. In Latex dann diese Datei mit
\begin{figure}[H]
\includegraphics[clip, width=1.0\textwidth]{*.eps}
\end{figure}
einfügen. Wichtig is das "clip".
Ciao
B.
> 3. In Latex dann diese Datei mit
> \begin{figure}[H]
Nur 'h' ist IMO unguenstig, besser 'htbp' o.ae.
> \includegraphics[clip, width=1.0\textwidth]{*.eps}
mit includegraphics*[width=\textwidth]{*.eps}, wird automatisch
geclippt.
> einfügen. Wichtig is das "clip".
'*' ist kuerzer ;-).
Gruss
Joerg
Hallo Berthold,
in meinem ersten (diesen Thread auslösenden Posting) schrieb
ich gerade, daß diese Methode zu weissen Stellen anstelle der
Bilder führt oder gleich zu Fehlermeldungen in latex oder dvips.
Also, ich mache latex schon seit 10 Jahren mit tausenden von
Grafiken. Bei Grafik-Programmen unter Unix oder MS, die im
Gegensatz zu powerpoint alle einen echten eps-Export erlauben,
habe ich solche Probleme noch nie gehabt.
Ein Alternative ist der Weg von ppt über wmf nach eps. Ich
habe dazu mal wmf2eps mit Micrografx Designer verglichen,
letzteres erzeugt sehr große eps-Dateien.
Bernd
ich hatte genau die gleichen Probleme, allerdings nicht nur mit
Powerpoint, sondern überhaupt mit allen MS-Produkten. Ich verwende
ebenfalls Miktex unter WinNT4.0 und habe auch bereits mit zahlreichen
PostScript-Treibern herumexperimentiert. Ergebnis: Es klappt nie ohne
Probleme, da die Bounding-Boxes nicht korrekt gesetzt werden (kannst Du
am besten erkennen, in dem Du in Ghostview unter 'Optionen' die Option
'Zeige Boundin Box' aktivierst. Bei mir war dann immer fast die ganze
DIN-A4-Seite markiert, mit Ausnahme der Seitenränder.
Mein Vorgehen sieht nun wie folgt aus:
(1) Drucken der Grafik als EPS-Datei, z. B. mit dem Default-PS-Printer
von Adobe.
(2) Öffnen der EPS-Datei in Ghostview.
(3) Unter 'Datei' 'PS zu EPS' auswählen und die EPS-Datei unter neuem
Namen speichern.
Diese neue Datei sollte, wenn sie nun mit Ghostview geöffnet wird,
die korrekte Bounding Box haben.
(4) Einbinden der neuen Datei in Latex, allerdings mit der Option CLIP,
also z. B.
\includegraphics[scale=0.7,clip]{Datei_neu.eps}.
Damit wird die von Dir beschriebene weisse Fläche ausserhalb der
Bounding Box abgeschnitten.
Damit sollte es nun funktionieren. Würde mich selbst aber auch über eine
leichtere und einfachere Variante freuen...
Stephan Illerhaus
Bernd Friedrichs schrieb:
>
> Hallo,
>
> mein erster Versuch eine powerpoint-Grafik in latex einzubinden war
> leider nicht erfolgreich (Win98/WinNT, Miktex):
>
> Mein Vorgehen: habe die powerpoint-Grafik in eine Datei gedruckt, und
> habe aus dem ps-file per GSview ein eps-file erzeugt. Die beiden Dateien
Ich benutze den Adobe-PS-Treiber von
http://www.adobe.com/products/printerdrivers/windows.html
mit den ppd-Files "Acrobat Distiller 3.0"
ftp://ftp.adobe.com/pub/adobe/printerdrivers/win/all/ppdfiles/adobe.exe
>(2) Öffnen der EPS-Datei in Ghostview.
>(3) Unter 'Datei' 'PS zu EPS' auswählen und die EPS-Datei unter neuem
>Namen speichern.
> Diese neue Datei sollte, wenn sie nun mit Ghostview geöffnet wird,
>die korrekte Bounding Box haben.
Das sollte mit den epstools einfacher gehen
http://www.cs.wisc.edu/~ghost/gsview/epstool.html
Unter Linux benutze ich ein Makefile dazu:
%.eps: %.prn
epstool -s900x900 -b -c $< -o$@
Ulrich