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URLs: Automatisches und schoenes Umbrechen

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Andreas Borutta

unread,
Dec 17, 2014, 3:24:47 AM12/17/14
to
Moin.

Kürzlich half ich jemandem, der unter Zeitdruck stand, beim
Quellenverzeichnis seiner Hausarbeit, die in Word verfasst war.
Das Quellenverzeichnisse enthielt sehr viele URLs.

Selber verwende ich Libreoffice, aber kaum je, da ich Eigenes in HTML
schreibe.
LO bot keinerlei Hilfe beim Umbrechen an.

Aus Neugier:

Gibt es in LaTeX Funktionen, die als URL gekennzeichnete Textteile
automatisch gut(tm) umbrechen.

Beispiele:

1
Kein automatischer Umbruch an Bindestrichen

2
"Optionaler Umbruch ohne Breite" wenn nötig, automatisch, hinter "/"

3
Kein automatischer Umbruch zwischen "http" und der Topleveldomain

4
Keine Trennvorschläge beim Durchführen der Silbentrennung

5
...


Weitere sinnvolle Regeln für einen Schutz vor Umbruch und erwünschte
optionale Umbrüche gibt es sicher.

Wie macht ihr das mit LaTeX?

Sind die Verfahrensweisen (Algorithmen/Heuristiken/...) vielleicht
sogar irgendwo dokumentiert?

Danke.

Andreas

P.S.: Nicht dass ich missverstanden werde: es ist klar, dass man bei
jeder Umbruchsautomatik ab und an manuell eingreifen muss/will.
--
http://borumat.de
http://fahrradzukunft.de

Ulrike Fischer

unread,
Dec 17, 2014, 5:29:41 AM12/17/14
to
Am Wed, 17 Dec 2014 09:22:42 +0100 schrieb Andreas Borutta:


> Gibt es in LaTeX Funktionen, die als URL gekennzeichnete Textteile
> automatisch gut(tm) umbrechen.

> Sind die Verfahrensweisen (Algorithmen/Heuristiken/...) vielleicht
> sogar irgendwo dokumentiert?

http://mirrors.ctan.org/macros/latex/contrib/url/url.pdf


--
Ulrike Fischer
http://www.troubleshooting-tex.de/

Dr Eberhard Lisse

unread,
Dec 17, 2014, 6:06:36 AM12/17/14
to
Hat jemand eine Idee wie das mit \href aus dem hyperref Paket geht?

mfg, el

On 2014-12-17 12:29 , Ulrike Fischer wrote:
> Am Wed, 17 Dec 2014 09:22:42 +0100 schrieb Andreas Borutta:
>
>
>> Gibt es in LaTeX Funktionen, die als URL gekennzeichnete Textteile
>> automatisch gut(tm) umbrechen.
>
>> Sind die Verfahrensweisen (Algorithmen/Heuristiken/...) vielleicht
>> sogar irgendwo dokumentiert?
>
> http://mirrors.ctan.org/macros/latex/contrib/url/url.pdf
>
>


--
if you want to reply, replace nospam with my initials

Andreas Borutta

unread,
Dec 17, 2014, 6:22:16 AM12/17/14
to
Ulrike Fischer schrieb:

>> Gibt es in LaTeX Funktionen, die als URL gekennzeichnete Textteile
>> automatisch gut(tm) umbrechen.
>
>> Sind die Verfahrensweisen (Algorithmen/Heuristiken/...) vielleicht
>> sogar irgendwo dokumentiert?
>
> http://mirrors.ctan.org/macros/latex/contrib/url/url.pdf

Danke.
Hat bitte noch jemand ein Dokument mit möglichst vielfältigen (langen)
URLs, um mal Ergebnisse des automatischen Umbruchs sehen zu können?

Wenn ich den Text zu url.sty richtig verstanden habe, wird das von mir
erwähnte

>> 3
>> Kein automatischer Umbruch zwischen "http" und der Topleveldomain

nicht erfüllt, richtig?

URLs mit Parametern sind ja nochmal ein eigenes Feld.
Auch diese Teile sollen natürlich auf gute(tm) Weise umbrochen werden.

Andreas

Rolf Niepraschk

unread,
Dec 17, 2014, 6:32:08 AM12/17/14
to
Am 17.12.2014 um 12:20 schrieb Andreas Borutta:
> Ulrike Fischer schrieb:
>
>>> Gibt es in LaTeX Funktionen, die als URL gekennzeichnete Textteile
>>> automatisch gut(tm) umbrechen.
>>
>>> Sind die Verfahrensweisen (Algorithmen/Heuristiken/...) vielleicht
>>> sogar irgendwo dokumentiert?
>>
>> http://mirrors.ctan.org/macros/latex/contrib/url/url.pdf
>
> Danke.
> Hat bitte noch jemand ein Dokument mit möglichst vielfältigen (langen)
> URLs, um mal Ergebnisse des automatischen Umbruchs sehen zu können?

Wie wär's denn, wenn Du erst einmal ein minimales Dokument
zusammenstellst, dass den Vorschlag berücksichtigt und eine Deiner
angeblich problematischen URLs enthält? Dann werden wir sehen, ob und
was nicht erfüllt ist und was man ggf. dagegen tun kann.

...Rolf

Ulrike Fischer

unread,
Dec 17, 2014, 8:01:59 AM12/17/14
to
Am Wed, 17 Dec 2014 13:06:25 +0200 schrieb Dr Eberhard Lisse:

> Hat jemand eine Idee wie das mit \href aus dem hyperref Paket geht?

Da dort der sichtbare Teil normaler Text ist, wird der nach normalen
Silbentrennregeln getrennt.

Andreas Borutta

unread,
Dec 17, 2014, 3:24:09 PM12/17/14
to
Rolf Niepraschk schrieb:
Ich schrieb ja im Ausgangsposting, dass ich selber HTML schreibe und
LaTeX (bisher) nicht verwende.

Hier ist das Quellenverzeichnis (minimalisiert) von welchem ich
berichtete:
http://borumat.de/libreoffice/+libreoffice-und-urls.odt

Ich hatte gehofft, es gäbe ein fertiges, echtes, durchkonstruiertes
Testcase für "url.sty".

Rolf Niepraschk

unread,
Dec 17, 2014, 4:12:59 PM12/17/14
to
Am 17.12.2014 um 21:22 schrieb Andreas Borutta:
...
>
> Ich hatte gehofft, es gäbe ein fertiges, echtes, durchkonstruiertes
> Testcase für "url.sty".
>

Das Paket "url" existiert seit vielen Jahren und ist von einem sehr
fähigen TeX-Programmierer geschrieben worden. Es hat sich tausendfach
bewährt. Du solltest schlicht Vertrauen haben und das Paket
weiterempfehlen. Ein "Testcase" ist ist völlig überflüssig.

...Rolf


Andreas Borutta

unread,
Dec 17, 2014, 4:21:40 PM12/17/14
to
Rolf Niepraschk schrieb:
Du selber hattest ja gewünscht, dass ich "ein minimales Dokument"
bereitstelle.
Das wäre ja ebenfalls unnötig, wenn man vertraut.

Ich würde mich jedenfalls freuen - und das Motiv ist ganz sicher nicht
Misstrauen - wenn mir jemand ein Dokument mit vielfältigen URLs nennen
könnte, wo das Paket "url" zum Einsatz kam. Ohne weitere manuelle
Eingriffe.

Rolf Niepraschk

unread,
Dec 17, 2014, 4:48:15 PM12/17/14
to
Am 17.12.2014 um 22:19 schrieb Andreas Borutta:
...
>
> Ich würde mich jedenfalls freuen - und das Motiv ist ganz sicher nicht
> Misstrauen - wenn mir jemand ein Dokument mit vielfältigen URLs nennen
> könnte, wo das Paket "url" zum Einsatz kam. Ohne weitere manuelle
> Eingriffe.

Na gut. Hier ist ein solches Beispiel mit ein paar Deiner URLs:
%---------------------------
\documentclass[fontsize=11pt,paper=a6,pagesize]{scrartcl}

\usepackage[utf8]{inputenc}
\usepackage[T1]{fontenc}
\usepackage[ngerman]{babel}
\usepackage{url}

\setlength\emergencystretch{5em}

\begin{document}

\url{http://www.uni-kassel.de/fb4/psychologie/personal/jpbecker/lehrmaterial/motivation/Motivation2.doc}

\bigskip

\url{http://studium.lerntipp.at/zeitmanagement/tagesrhythmus.shtml}

\bigskip

\url{http://www.stangl-taller.at/ARBEITSBLAETTER/GEDAECHTNIS/Biorhythmen.shtml}

\bigskip

\url{http://www.unterrichtsdiagnostik.info/media/files/Kognitive%20Aktivierung.doc}

\bigskip

\url{http://lehrerfortbildung-bw.de/allgschulen/hs/forum_wrs_2012/foren/1_selbst/zusam/zusfassung_vortrag_selbst_staendig_lernen.pdf}

\end{document}
%---------------------------

...Rolf

Andreas Borutta

unread,
Dec 17, 2014, 4:56:27 PM12/17/14
to
Rolf Niepraschk schrieb:

> Am 17.12.2014 um 22:19 schrieb Andreas Borutta:
> ...
>>
>> Ich würde mich jedenfalls freuen - und das Motiv ist ganz sicher nicht
>> Misstrauen - wenn mir jemand ein Dokument mit vielfältigen URLs nennen
>> könnte, wo das Paket "url" zum Einsatz kam. Ohne weitere manuelle
>> Eingriffe.
>
> Na gut. Hier ist ein solches Beispiel mit ein paar Deiner URLs:

Da verstehst Du mich miss.

Mich interessiert ein Praxisbeispiel, also ein echtes
Quellenverzeichnis mit vielfältigen URLs.
Bitte als PDF, da ich mit LaTeX nicht vertraut bin.

Rolf Niepraschk

unread,
Dec 18, 2014, 3:29:32 AM12/18/14
to
Am 17.12.2014 um 22:54 schrieb Andreas Borutta:
...
>
> Da verstehst Du mich miss.
>
> Mich interessiert ein Praxisbeispiel, also ein echtes
> Quellenverzeichnis mit vielfältigen URLs.
> Bitte als PDF, da ich mit LaTeX nicht vertraut bin.
>

Du bist ganz schön anstrengend. Ein Tipp: Mach Dich mit LaTeX vertraut.
Das hat grundlegende Vorteile gegenüber sogenannten
»Textverabeitungsprogrammen« und erleichtert in jedem Falle die
Kommunikation in TeX-news-groups.

Hier einige Dokumentationen aus dem biblatex-Umfeld. Sie enthalten auch
Literaturangaben mit umbrochenen URLs:

---------------------------------------------------------------------
http://mirrors.ctan.org/macros/latex/contrib/biblatex-contrib/biblatex-phys/biblatex-phys.pdf

http://mirrors.ctan.org/macros/latex/contrib/biblatex-contrib/biblatex-philosophy/biblatex-philosophy.pdf
---------------------------------------------------------------------

Wenn auch vielleicht nicht direkt ersichtlich, spielt auch hier das
Paket "url" die tragende Rolle.

...Rolf



Andreas Borutta

unread,
Dec 18, 2014, 4:00:07 AM12/18/14
to
Rolf Niepraschk schrieb:

> Am 17.12.2014 um 22:54 schrieb Andreas Borutta:
> ...
>>
>> Da verstehst Du mich miss.
>>
>> Mich interessiert ein Praxisbeispiel, also ein echtes
>> Quellenverzeichnis mit vielfältigen URLs.
>> Bitte als PDF, da ich mit LaTeX nicht vertraut bin.
>>
>
> Du bist ganz schön anstrengend.

Ich respektiere Deine Bewertung, empfinde jedoch eine höfliche Bitte
nach einem PDF mit Quellenverzeichnis mit vielfältigen URLs als
Beispiel als sehr entspannt.

Warum ich selber zur Zeit nicht in die Benutzung von LaTeX einsteigen
werde, habe ich im Ausgangsposting erwähnt.
Würde ich öfter gedruckte Texte setzen wollen, wäre LaTeX meine erste
Wahl. Da rennst Du also offene Türen ein.

> Ein Tipp: Mach Dich mit LaTeX vertraut.
> Das hat grundlegende Vorteile gegenüber sogenannten
> »Textverabeitungsprogrammen« und erleichtert in jedem Falle die
> Kommunikation in TeX-news-groups.
>
> Hier einige Dokumentationen aus dem biblatex-Umfeld. Sie enthalten auch
> Literaturangaben mit umbrochenen URLs:
>
> ---------------------------------------------------------------------
> http://mirrors.ctan.org/macros/latex/contrib/biblatex-contrib/biblatex-phys/biblatex-phys.pdf

Dieses Dokument enthält einen einzigen umbrochenen URL:

| [...] http://www.molecular-
| networks.com/software/corina/index.html.

Hier kam offenbar das in der Doku zu url.sty erwähnte Merkmal "Keine
Umbrüche an Bindestrichen" nicht zum Einsatz.

> http://mirrors.ctan.org/macros/latex/contrib/biblatex-contrib/biblatex-philosophy/biblatex-philosophy.pdf

Dort gibt es auf Seite 11 einige wenige URLs.
Vielfältig sind die URL-Typen nicht. Daher lässt sich anhand dieses
Dokumentes nicht erkennen, wie das Paket url.sty mit den diversen
Typen/Mustern bei URLs umgeht.

Eine Sache fiel mir sofort auf, die vermutlich dem Blocksatz
geschuldet ist (der für ein Quellenverzeichnis nicht meine Wahl wäre):

Allein am Ende von Zeilen steht z.B. "http://" oder "http://www."

Finde ich nicht so schön. Aber das ist nur ein Detail der komplexen
Anforderungen an automatische Umbrüche von URLs.

Ulrike Fischer

unread,
Dec 18, 2014, 5:53:46 AM12/18/14
to
Am Thu, 18 Dec 2014 09:58:01 +0100 schrieb Andreas Borutta:

> Dieses Dokument enthält einen einzigen umbrochenen URL:
>
>| [...] http://www.molecular-
>| networks.com/software/corina/index.html.

> Hier kam offenbar das in der Doku zu url.sty erwähnte Merkmal "Keine
> Umbrüche an Bindestrichen" nicht zum Einsatz.

url.sty ist konfigurierbar. Man kann weitere Trennstellen
hinzufügen.

urls in (automatisch erzeugten) Literaturverzeichnis sind häufig
problematisch, wenn es nicht genügend Trennstellen gibt (und der
Autor Blocksatz haben will), daher werden dort oft die Bedingungen
gelockert. biblatex hat dafür diverse penalties, die man ändern
kann.

> Allein am Ende von Zeilen steht z.B. "http://" oder "http://www."
> Finde ich nicht so schön.

Nun, "Schönheit" ist nicht so einfach zu automatisieren. Welchen
Regeln soll denn LaTeX folgen?

Es hindert dich aber niemand statt des automatischen \url,
\href{url}{text} zu benutzen, und dann die Umbruchstellen in Text so
vorzugeben wie du das willst.

Andreas Borutta

unread,
Dec 18, 2014, 6:22:44 AM12/18/14
to
Ulrike Fischer schrieb:

> Am Thu, 18 Dec 2014 09:58:01 +0100 schrieb Andreas Borutta:
>
>> Dieses Dokument enthält einen einzigen umbrochenen URL:
>>
>>| [...] http://www.molecular-
>>| networks.com/software/corina/index.html.
>
>> Hier kam offenbar das in der Doku zu url.sty erwähnte Merkmal "Keine
>> Umbrüche an Bindestrichen" nicht zum Einsatz.
>
> url.sty ist konfigurierbar. Man kann weitere Trennstellen
> hinzufügen.

OK, das war klar.

> urls in (automatisch erzeugten) Literaturverzeichnis sind häufig
> problematisch, wenn es nicht genügend Trennstellen gibt (und der
> Autor Blocksatz haben will), daher werden dort oft die Bedingungen
> gelockert. biblatex hat dafür diverse penalties, die man ändern
> kann.

Leuchtet ein.

>> Allein am Ende von Zeilen steht z.B. "http://" oder "http://www."
>> Finde ich nicht so schön.
>
> Nun, "Schönheit" ist nicht so einfach zu automatisieren. Welchen
> Regeln soll denn LaTeX folgen?
>
> Es hindert dich aber niemand statt des automatischen \url,
> \href{url}{text} zu benutzen, und dann die Umbruchstellen in Text so
> vorzugeben wie du das willst.

Ich vertraue Euch ja, dass man es passend konfigurieren kann.

Wir sind ja im Moment beim Thema "Beispieldokument" und nicht "Wie
konfiguriert man, damit ...".

Ich war schlicht neugierig auf ein PDF-Beispieldokument mit vielen
verschiedenenartigen URLs. Aus der Praxis. Naheliegend wäre ein
umfangreichendes Quellenverzeichnis einer wissenschaftlichen Arbeit.
Muss aber nicht.

Gerne im Flattersatz.

Und wenn hier niemand so ein Dokument aus dem Ärmel schüttelt: kein
Problem :)
War nichts als 'ne Frage.

Ulrike Fischer

unread,
Dec 18, 2014, 7:52:14 AM12/18/14
to
Am Thu, 18 Dec 2014 12:20:38 +0100 schrieb Andreas Borutta:

> Ich war schlicht neugierig auf ein PDF-Beispieldokument mit vielen
> verschiedenenartigen URLs. Aus der Praxis. Naheliegend wäre ein
> umfangreichendes Quellenverzeichnis einer wissenschaftlichen Arbeit.
> Muss aber nicht.

Nun, ich habe keine entsprechende bib. Aber wenn du eine
zusammenstellst, kann ich sie gerne kompilieren.

Andreas Borutta

unread,
Dec 18, 2014, 8:22:51 AM12/18/14
to
Ulrike Fischer schrieb:

> Am Thu, 18 Dec 2014 12:20:38 +0100 schrieb Andreas Borutta:
>
>> Ich war schlicht neugierig auf ein PDF-Beispieldokument mit vielen
>> verschiedenenartigen URLs. Aus der Praxis. Naheliegend wäre ein
>> umfangreichendes Quellenverzeichnis einer wissenschaftlichen Arbeit.
>> Muss aber nicht.
>
> Nun, ich habe keine entsprechende bib. Aber wenn du eine
> zusammenstellst, kann ich sie gerne kompilieren.

Danke :)

Du kannst einfach das Beispieldokument
http://borumat.de/libreoffice/+libreoffice-und-urls.odt
verwenden, welches ich weiter oben schonmal verlinkt hatte.

Ulrike Fischer

unread,
Dec 18, 2014, 8:33:09 AM12/18/14
to
Am Thu, 18 Dec 2014 14:20:45 +0100 schrieb Andreas Borutta:


>> Nun, ich habe keine entsprechende bib. Aber wenn du eine
>> zusammenstellst, kann ich sie gerne kompilieren.

> Danke :)

> Du kannst einfach das Beispieldokument
> http://borumat.de/libreoffice/+libreoffice-und-urls.odt
> verwenden, welches ich weiter oben schonmal verlinkt hatte.

Ich sagte eine bib, kein odt-Dokument. Ich habe weder Zeit noch
Lust, diese Angaben in eine bib-Datenbank zu überführen. Wenn du
nicht weiß, wie eine bib-Datenbank aussieht, hier ist ein Beispiel:

http://mirrors.ctan.org/macros/latex/contrib/biblatex/bibtex/bib/biblatex/biblatex-examples.bib

Andreas Borutta

unread,
Dec 18, 2014, 8:53:05 AM12/18/14
to
Ulrike Fischer schrieb:
Verzeihung, da hatte ich Dich missverstanden.
Danke jedenfalls für Dein Angebot.

Dann werde ich abwarten, ob doch jemand ein fertiges Beispieldokument
mit URLs kennt.
Ein Quellenverzeichnisse ist ja alles andere als ein exotischer Fall.

Selber einfach nach PDFs im Netz suchen scheidet leider aus, da man
ihm nicht ansehen kann, ob die URLs händisch oder automatisch durch
url.sty umbrochen worden sind.

R.Riemer

unread,
Dec 19, 2014, 4:26:21 AM12/19/14
to
Hallo Andreas,

in dieser Group geht es um die konkrete Anwendung von Latex.
Man hat ein konkretes Problem, isoliert es in Latex mit einem (Minimal)beispiel.
Dann hofft man auf die Hilfe der hier wirklich erstaunlich kompetenten Latexer.
Und die kommt hier immer sehr schnell.

Du dagegen willst Lösungen, ohne dich in Latex einzuarbeiten. Und erwartest auch noch, dass dir die Beispiele frei Haus geliefert werden.

Ich denke, du hast noch nicht bemerkt, dass dies als Trollen empfunden wird.

Bitte lies dir die Boardregeln (werden regelmäßig versendet) durch. Dann verstehst du die Reaktion der Teilnehmer.Niemand hier hat Lust, seine Zeit damit zu verwenden, dir irgendwelche Beispiele zu liefern, die nicht mit einem konkreten LatexProblem in Zusammenhang stehen.

Das ist ein wohlgemeinter Hinweis. Ich möchte keine Grundsatzdiskussion führen oder vom Zaun brechen.

Grüße


Albrecht Mehl

unread,
Dec 19, 2014, 4:52:01 AM12/19/14
to


Am 19.12.2014 um 10:26 schrieb R.Riemer:
> Hallo Andreas,
>
> in dieser Group geht es um die konkrete Anwendung von Latex. Man hat
> ein konkretes Problem, isoliert es in Latex mit einem
> (Minimal)beispiel. Dann hofft man auf die Hilfe der hier wirklich
> erstaunlich kompetenten Latexer. Und die kommt hier immer sehr
> schnell.
>
> Du dagegen willst Lösungen, ohne dich in Latex einzuarbeiten. Und
> erwartest auch noch, dass dir die Beispiele frei Haus geliefert
> werden.

Will er nicht, wie man aus seinem ersten Beitrag erkennen kann:

---------------------------

Aus Neugier:

Gibt es in LaTeX Funktionen, die als URL gekennzeichnete Textteile
automatisch gut(tm) umbrechen.

-------------------------

Daraus geht eindeutig hervor, dass er ein 'akademisches' Interesse an
dem Funktionieren des Trennalgorithmus von L. hat. Dies ist nach meiner
Meinung ein durchaus legitimes Interesse.

> Ich denke, du hast noch nicht bemerkt, dass dies als Trollen
> empfunden wird.
>
> Bitte lies dir die Boardregeln (werden regelmäßig versendet) durch.
> Dann verstehst du die Reaktion der Teilnehmer.Niemand hier hat Lust,
> seine Zeit damit zu verwenden, dir irgendwelche Beispiele zu liefern,
> die nicht mit einem konkreten LatexProblem in Zusammenhang stehen.
>
> Das ist ein wohlgemeinter Hinweis. Ich möchte keine
> Grundsatzdiskussion führen oder vom Zaun brechen.

Eine Grundsatzdiskussion über Grenzen einer zumutbaren Hilfsbereitschaft
kann nicht schaden.

Ich hoffe sehr, dass Sie mit 'Niemand' Unrecht haben. Immerhin soll es
doch noch Leute geben, die so hilfreich sind, z.B. einen Link zu einer
Seite, wo der Algorithmus beschrieben wird, anzubieten.

Merke: Schon Schiller hat sich darüber ausgelassen, dass Wissenschaft
für die einen einen Wert an sich hat, für die anderen nur
zum Broterwerb dient.

Leider verstehe ich selbst zu wenig von Trennproblemen, so dass ich
selbst einen solchen Link zu liefern kann. Auch liegen meine
wissenschaftlichen Taten so lange zurück, dass wir das noch mit der
Schreibmaschine gemacht haben; also kann ich kein eigenes Dokument
anbieten. Aber es würde mich schon sehr wundern, wenn kein einziger
Leser dieser Gruppe ein solche Arbeit 'in der Schublade', sprich auf der
Festplatte, hätte. Wie wäre es, dem Anfragenden so etwas als Anhang
eines persönlichen eBriefs zur Verfügung zu stellen, damit er einen
Eindruck gewinnen kann?

A. Mehl
--
Albrecht Mehl |eBriefe an:mehlBEIfreundePUNKTtu-darmstadtPUNKTde
Veilchenweg 7 |Tel. (06151) 37 39 92
64291 Darmstadt, Germany|sehenswert - ungefähr 'Wir einsam im All'
http://www.phrenopolis.com/perspective/solarsystem/index.html

Helmut Elbers

unread,
Dec 19, 2014, 7:23:58 AM12/19/14
to
Am 18.12.2014 um 12:20 schrieb Andreas Borutta:

> Ich war schlicht neugierig auf ein PDF-Beispieldokument mit vielen
> verschiedenenartigen URLs. Aus der Praxis. Naheliegend wäre ein
> umfangreichendes Quellenverzeichnis einer wissenschaftlichen Arbeit.

http://deposit.fernuni-hagen.de/1425/1/elbers_koenigswege.pdf

Alle Links wurden mit url.sty automatisch gesetzt, und ich war damit
sehr zufrieden.

Helmut


Axel Berger

unread,
Dec 19, 2014, 8:15:04 AM12/19/14
to
Axel Berger wrote on Thu, 14-12-18 17:28:
>So einen mist habe ich noch nie abgeben müssen,

Als Ergänzung wie ein mit LaTeX gesetztes Verzeichnis aussehen kann:

http://axel.berger-odenthal.de/work/0a-Liter.pdf

oder der oberste Link auf

http://axel.berger-odenthal.de/work/

Allerdings dort (fast) ohne URL. Wie schon vorher angedeutet sind die
im Real Life der meisten eher selten oder zumindest selten zitierfähig.

Oliver Jennrich

unread,
Dec 19, 2014, 8:33:35 AM12/19/14
to
Axel_...@b.maus.de (Axel Berger) writes:

> Axel Berger wrote on Thu, 14-12-18 17:28:
>>So einen mist habe ich noch nie abgeben müssen,
>
> Als Ergänzung wie ein mit LaTeX gesetztes Verzeichnis aussehen kann:
>
> http://axel.berger-odenthal.de/work/0a-Liter.pdf

Einen ähnlichen Ansatz habe ich hier verfolgt - da die URL beliebig
langweilig und häßlich sind, habe ich die Literatur wie gewünscht
zitiert und per klickbarem Icon auf die entsprechende online-version
verwiesen:

https://dl.dropboxusercontent.com/u/65878174/Stuff/Example.pdf

Ich sehe ehrlich gesagt keinen Sinn darin, URL auszuschreiben. Ohne
online-Zugang sind die wertlos. Wenn man einen hat, kann man sie auch
gleich klickbar machen.
--
Space - The final frontier

Ulrike Fischer

unread,
Dec 19, 2014, 8:42:28 AM12/19/14
to
Am Fri, 19 Dec 2014 01:26:20 -0800 (PST) schrieb R.Riemer:

> in dieser Group geht es um die konkrete Anwendung von Latex. Man
> hat ein konkretes Problem, isoliert es in Latex mit einem
> (Minimal)beispiel. Dann hofft man auf die Hilfe der hier wirklich
> erstaunlich kompetenten Latexer. Und die kommt hier immer sehr
> schnell.

> Du dagegen willst Lösungen, ohne dich in Latex einzuarbeiten. Und
> erwartest auch noch, dass dir die Beispiele frei Haus geliefert
> werden.

> Ich denke, du hast noch nicht bemerkt, dass dies als Trollen
> empfunden wird.

Das ist mir nicht so ergangen. Mir war schon klar, dass hier jemand
ist, der von LaTeX nichts weiß, aber neugierig ist, wie dort ein
spezielles Problem gelöst wird. Derartige Fragen sind hier nicht OT.
Und auch wenn es mir auch zu anstrengend wäre, ein entsprechendes
Dokument zu erstellen -- es hätte ja sein können, dass irgendwer
einen Link zu einer passenden pdf hat. Auch dass er die odt-Datei
geschickt hat, weil er den Hinweis auf eine "bib" nicht verstanden
hat, kann man jemandem, der sein Literaturverzeichnis von Hand
eingibt, verzeihen.

> Niemand hier hat Lust,

Das ist ein viel zu allgemeine Aussage, die du so gar nicht treffen
kannst. Ich habe schon oft erlebt, dass sich jemand Fragen mit
großer Ausführlichkeit beantwortet hat, von denen ich mich mit
Grausen abgewendet hat.

Rolf Niepraschk

unread,
Dec 19, 2014, 12:19:43 PM12/19/14
to
Am 19.12.2014 um 14:33 schrieb Oliver Jennrich:
...
>
> Ich sehe ehrlich gesagt keinen Sinn darin, URL auszuschreiben. Ohne
> online-Zugang sind die wertlos. Wenn man einen hat, kann man sie auch
> gleich klickbar machen.
>
...
Das kannst Du sicher so machen. Sinn kann die Angabe der exakten URL in
einem vernünftigen Literaturverzeichnis aber dennoch haben. Und sei es
nur, dass man weiß, dass das Dokument vor 10 Jahren auf einem Server der
Universität XYZ zu finden gewesen ist. Wenn es aktuell nicht mehr
aufzufinden ist, könnte man am alten Ort nachfragen, ob jemand helfen
kann. (Ja, man findet die URL auch mit Deinem Verfahren. Vielleicht aber
nicht jeder Mensch.)

...Rolf


Andreas Borutta

unread,
Dec 19, 2014, 6:00:24 PM12/19/14
to
Ulrike Fischer schrieb:

> Am Fri, 19 Dec 2014 01:26:20 -0800 (PST) schrieb R.Riemer:
>
>> in dieser Group geht es um die konkrete Anwendung von Latex. Man
>> hat ein konkretes Problem, isoliert es in Latex mit einem
>> (Minimal)beispiel. Dann hofft man auf die Hilfe der hier wirklich
>> erstaunlich kompetenten Latexer. Und die kommt hier immer sehr
>> schnell.
>
>> Du dagegen willst Lösungen, ohne dich in Latex einzuarbeiten. Und
>> erwartest auch noch, dass dir die Beispiele frei Haus geliefert
>> werden.
>
>> Ich denke, du hast noch nicht bemerkt, dass dies als Trollen
>> empfunden wird.
>
> Das ist mir nicht so ergangen. Mir war schon klar, dass hier jemand
> ist, der von LaTeX nichts weiß, aber neugierig ist, wie dort ein
> spezielles Problem gelöst wird. Derartige Fragen sind hier nicht OT.

Danke. Auch an Albrecht.
Es ist genau so, wie ihr es verstanden hattet.

> Und auch wenn es mir auch zu anstrengend wäre, ein entsprechendes
> Dokument zu erstellen

Sehr verständlich. Und das hätte ich auch nie gebeten.

> -- es hätte ja sein können, dass irgendwer
> einen Link zu einer passenden pdf hat.

Genau :)

Es liegt mir fern, hier jemanden verärgern zu wollen. Und eine
Erwartungshaltung hege ich ebensowenig.

Axel Berger

unread,
Dec 19, 2014, 6:15:03 PM12/19/14
to
Rolf Niepraschk wrote on Fri, 14-12-19 18:19:
>Sinn kann die Angabe der exakten URL in einem vern?Pilcnftigen
>Literaturverzeichnis aber dennoch haben.

In dem Beispiel-Odt waren die URL anscheinend oft die einzigen
Quellenangaben, weil es nie eine publizierte Papierfassung gab. Dann
gehören sie in Verzeichnis auf jeden Fall hinein. In meinem Umfeld
gelten solche Quellen selten als zitierfähig, aber in anderen
Kontexten können Verweise auf Wikipedia, poitische Parteien,
Onlineausgaben von Zeitungen, Datenblätter, Produktbeschreibungen und
anderes sehr wohl ihren Sinn haben.

Axel Berger

unread,
Dec 19, 2014, 6:15:03 PM12/19/14
to
Oliver Jennrich wrote on Fri, 14-12-19 14:33:
>Ohne online-Zugang sind die wertlos. Wenn man einen hat, kann man sie
>auch gleich klickbar machen.

Und gedruckt auf Papier? Der Verweis auf meine Kopie, auf die aus
Urheberrechtsgründen ohnehin kaum einer zugreifen kann, ist ein
Zusatzgimmik für Onlineversionen. Wo ich URL zitiere, und nicht nur auf
Onlinekopien des Zitierten verweise, habe ich schon den vollen URL im
Text. Ein Fall sind zum Beispiel alle Preprints, aber meist sind es da
keine URL sondern DOI. URL gibt es eigentlich nur bei ausschließlich
online publizierten Texten ohne DOI oder URN.
Sie sind natürlich alle erfaßt, so daß ich das Ausgabeformat bei Bedarf
jederzeit erweitern könnte.

Andreas Borutta

unread,
Dec 19, 2014, 6:27:49 PM12/19/14
to
Helmut Elbers schrieb:

> Am 18.12.2014 um 12:20 schrieb Andreas Borutta:
>
>> Ich war schlicht neugierig auf ein PDF-Beispieldokument mit vielen
>> verschiedenenartigen URLs. Aus der Praxis. Naheliegend wäre ein
>> umfangreichendes Quellenverzeichnis einer wissenschaftlichen Arbeit.
>
> http://deposit.fernuni-hagen.de/1425/1/elbers_koenigswege.pdf

Herzlichen Dank.

> Alle Links wurden mit url.sty automatisch gesetzt, und ich war damit
> sehr zufrieden.

Das wäre ich weitgehend auch.

Da hier Blocksatz verwendet wurde, kann ich nachvollziehen, dass
"http://" und "http://www." am Ende einer Zeile stehen.

Mehr Unbehagen bereitet mir z.B. auf Seite 200:

| [...] URL http://www.rand.org/pubs/monograph_reports/2005/MR1640.
| pdf.

Klar, die großen Lücken bei

| [...] URL http://www.rand.org/pubs/monograph_reports/2005/
| MR1640.pdf

will man im Blocksatz nicht.

Für mich wiegen die Nachteile von URLs und Blocksatz so stark, dass
ich stark gegen Blocksatz plädieren würde.

Eine Merkwürdigkeit fand ich auf Seite 217:

| [...] http:
| //spj.org/quill_issue.asp?ref=


Das Quellenverzeichnis lässt ahnen, dass man für eine echte
Beurteilung des Umbruchverhaltens wohl doch ein durchkonstruiertes
Testcase benötigt.
Denn es finden sich keine Umbrüche in "komplizierten" Teilen von URLs:
"=", "?", ",", "#", etc.

Es finden sich nur Umbrüche an den "einfachen" Stellen wie "/", ".",
"_".


Unabhängig vom Umbruchverhalten:
Für meinen Geschmack fehlen Zeichen, die einen URL umschließen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Uniform_Resource_Locator#URLs_in_Texten
(Empfehlung des RFC 3986)

Den Bezeichner "URL" vor jedem URL empfinde ich als überflüssig, ja,
ein wenig störend.

All diese Bemerkungen sind natürlich wohlwollende Kritik. Das Ergebnis
ist sehr sehenswert.

Oliver Jennrich

unread,
Dec 19, 2014, 6:42:11 PM12/19/14
to
Axel_...@b.maus.de (Axel Berger) writes:

> Oliver Jennrich wrote on Fri, 14-12-19 14:33:
>>Ohne online-Zugang sind die wertlos. Wenn man einen hat, kann man sie
>>auch gleich klickbar machen.
>
> Und gedruckt auf Papier?

Kann man sie weglassen, IMHO.

Von den Fällen mal abgesehen, in denen die Quelle *ausschließlich* eine
URL hat und nicht auch in gedruckter Form vorliegt. Aber das würde ich
wegen der Flüchtigkeit dieser Quellen ohnehin vermeiden wollen. Manchmal
läßt es sich nicht vermeiden, aber auch in den Fällen (z.B. wenn nur ein
arxiv-Preprint vorliegt) kann man auf Papier ohne URL zitieren.

> Der Verweis auf meine Kopie, auf die aus Urheberrechtsgründen ohnehin
> kaum einer zugreifen kann

Hm. Also die allermeisten Forschungseinrichtungen haben Zugriff auf die
gängigen Online-Versionen. 'Kaum einer' halte ich für stark
übertrieben. Aber natürlich ist das ein Zusatzgimmick. Was denn auch
sonst.

Aber: Literaturreferenzen sollen bequem zu erreichen sein. Das sind
nicht nur 'cover-my-arse' Angaben sondern sollen Hilfestellung für den Leser
sein: Dort kann er mehr über das Thema finden. Zitate der Form 'darüber hat
schon mal Prof. Mümpelmann in Oberwichtelhausen nachgedacht
(priv. comm.)' sind für den Leser nutzlos, wenngleich für die
akademische Redlichkeit erforderlich.

> , ist ein Zusatzgimmik für Onlineversionen. Wo ich URL zitiere, und
> nicht nur auf Onlinekopien des Zitierten verweise, habe ich schon den
> vollen URL im Text. Ein Fall sind zum Beispiel alle Preprints, aber
> meist sind es da keine URL sondern DOI.

Preprints haben URL, bei mir jedenfalls (typisch arxiv.org). Die
veröffentlichten Paper haben idR einen DOI - aber die ist auch eher
nutzlos. Nützlicher ist die URL des DOI. Ich gebe beide an, wenn sie
vorhanden sind - in den allermeisten Fällen entspricht das Preprint der
veröffentlichten Form (modulo Formatierungen).

> URL gibt es eigentlich nur bei ausschließlich online publizierten
> Texten ohne DOI oder URN.

Es gibt auch bei publizierten Artikeln ggfls. eine URL. Beispiel?
Gerne. Hier:

http://cdsads.u-strasbg.fr/cgi-bin/get_file?pdfs/SPAW./1915/1915SPAW.......844E.pdf

Ein Beispiel mit URL und DOI und URL des DOI? Auch gerne:

URL: http://www.livingreviews.org/lrr-2014-4
DOI: 10.12942/lrr-2014-4
URL des DOI: http://dx.doi.org/10.12942/lrr-2014-4

Dr Eberhard Lisse

unread,
Dec 20, 2014, 5:29:05 AM12/20/14
to
Bei mir nicht:

\documentclass{scrartcl}
\usepackage[breaklinks=true]{hyperref}

\begin{document}

\href{http://www.uni-kassel.de/fb4/psychologie/personal/jpbecker/psychologie/personal/jpbecker/lehrmaterial/motivation/Motivation2.doc}{http://www.uni-kassel.de/fb4/psychologie/personal/jpbecker/psychologie/personal/jpbecker/lehrmaterial/motivation/Motivation2.doc}

\end{document}

mfg, el


On 2014-12-17 15:01 , Ulrike Fischer wrote:
> Am Wed, 17 Dec 2014 13:06:25 +0200 schrieb Dr Eberhard Lisse:
>
>> Hat jemand eine Idee wie das mit \href aus dem hyperref Paket geht?
>
> Da dort der sichtbare Teil normaler Text ist, wird der nach normalen
> Silbentrennregeln getrennt.
>
>


--
if you want to reply, replace nospam with my initials
Message has been deleted
Message has been deleted

Ulrike Fischer

unread,
Dec 20, 2014, 8:23:49 AM12/20/14
to
Am Sat, 20 Dec 2014 12:29:01 +0200 schrieb Dr Eberhard Lisse:

>>> Hat jemand eine Idee wie das mit \href aus dem hyperref Paket geht?
>>
>> Da dort der sichtbare Teil normaler Text ist, wird der nach normalen
>> Silbentrennregeln getrennt.

Hast du getestet wie der Text außerhalb eines \href getrennt wird?
Gibt es einen Unterschied?

Wenn der Text eine url ist, würde ich \nolinkurl empfehlen:

\href{http://www.uni-kassel.de/fb4/psychologie/personal/jpbecker/%
psychologie/personal/jpbecker/lehrmaterial/motivation/Motivation2.doc}{%
\nolinkurl{http://www.uni-kassel.de/fb4/psychologie/personal/jpbecker/%
psychologie/personal/jpbecker/lehrmaterial/motivation/Motivation2.doc}}

Ansonsten musst du halt Trennstellen einfügen. Die
ngerman-Shorthands gehen da zwar nicht, aber \babelhyphen{empty} und
\babelhyphen{soft} oder \-.

Axel Berger

unread,
Dec 20, 2014, 1:15:04 PM12/20/14
to
Heiko Schlenker wrote on Sat, 14-12-20 14:09:
>Zudem erzeugt Biblatex(?)

Das (oder zumindest ein) Paket heißt "doi".

Axel Berger

unread,
Dec 20, 2014, 1:15:04 PM12/20/14
to
Andreas Borutta wrote on Sat, 14-12-20 00:25:
>Für mich wiegen die Nachteile von URLs und Blocksatz so stark, dass ich
>stark gegen Blocksatz plädieren würde.

Richtig. Gerade in Literaturverzeichnissen treten aber noch andere
solche Problemstellen gehäuft auf, so daß ich sie generell gern ragged
setze.

Message has been deleted

Dr Eberhard Lisse

unread,
Dec 22, 2014, 5:02:36 AM12/22/14
to
Für DOI empfehle ich http://www.doi2bib.org was in diesem Fall:

@article{Will2014,
doi = {10.12942/lrr-2014-4},
url = {http://dx.doi.org/10.12942/lrr-2014-4},
year = {2014},
publisher = {Living Reviews},
volume = {17},
author = {Clifford M. Will},
title = {The Confrontation between General Relativity and Experiment},
journal = {Living Rev. Relativity}
}

zurückgibt :-)-O

el

On 2014-12-20 15:09 , Heiko Schlenker wrote:
> * Oliver Jennrich <oliver....@gmx.net> schrieb:
>> DOI: 10.12942/lrr-2014-4
>> URL des DOI: http://dx.doi.org/10.12942/lrr-2014-4
>
> Das ist doppelt gemoppelt. :-) DOI reicht. Zudem erzeugt Biblatex(?)
> anhand eines DOI einen Hyperlink des Musters
> \href{http://dx.doi.org/<DOI>}{<DOI>}.
>
> Gruß, Heiko
Message has been deleted

Axel Berger

unread,
Dec 22, 2014, 1:15:04 PM12/22/14
to
Heiko Schlenker wrote on Mon, 14-12-22 13:12:
>Verweisen DOI und URL hingegen auf Unterschiedliches, dann sollten beide
>angezeigt werden.

Auch dann scheint mir eines von beiden überflüssig. JSTOR-Links habe
ich bei Artikeln ohne DOI, aber nicht bei denen mit, auch wenn der DOI
nicht auf JSTOR leitet und bei JSTOR oft die schönere Variante liegt.

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