ich habe eine Frage, die mir als TeX-Neuling seit Tagen Kopfzerbrechen
bereitet, von einem erfahrenen TeX-User aber sicher einfach zu
beantworten ist.
Ich schreibe gerade an meinem ersten richtigen TeX-Dokument - einer
Studienarbeit.
Ich möchte, daß in der Kopfzeile der Seiten links die Kapitelnummer
steht plus ein Punkt plus der Kapitelname (bzw. section-Name) und rechts
die Seitenzahl.
Darunter soll eine Linie gezogen sein.
Dann soll der Textkörper folgen.
Die Fußzeile soll bis auf Fußnoten leer bleiben.
Nach einigem Suchen habe ich das jetzt so gelöst:
\documentclass[12pt,a4paper]{scrreprt}
\usepackage{fancyhdr}
\pagestyle{fancy}
\renewcommand{\chaptermark}[1] {\markboth{}{\thechapter.#1}}
\rhead{\thepage} \cfoot{}
\usepackage{ngerman}
\usepackage{epsfig}
\usepackage{textcomp}
\usepackage{float}
\linespread{1.3}
\begin{document}
...
\end{document}
Jetzt das Problem:
Befindet sich auf einer Seite nicht nur ein mit \chapter{...}
eingeleitetes Kapitel, sondern auch ein mit \section{...} eingeleitetes
"Unterkapitel" erzeugt TeX in der Kopfzeile dieser Seiten den Namen der
section nicht in der Standartgröße (ich glaube 9 Pkt.) sondern min. 10
oder 11 Pkt..
Wie bekomme ich TeX dazu, das zu lassen?
Für alle Seiten, egal ob sie nur chapter oder auch section´s und
subsection´s enthalten soll die Kopfzeile die gleiche Schriftgröße
haben.
Vielen Dank im voraus.
Tschüs
Axel
> Ich möchte, daß in der Kopfzeile der Seiten links die Kapitelnummer
> steht plus ein Punkt plus der Kapitelname (bzw. section-Name) und rechts
> die Seitenzahl.
> Darunter soll eine Linie gezogen sein.
> Dann soll der Textkörper folgen.
> Die Fußzeile soll bis auf Fußnoten leer bleiben.
Fußnoten sind nicht in der Fußzeile. Fußnoten sind Teil vom Textkörper,
die Fußzeile kommt darunter.
>
> Nach einigem Suchen habe ich das jetzt so gelöst:
>
> \documentclass[12pt,a4paper]{scrreprt}
> \usepackage{fancyhdr}
> \pagestyle{fancy}
> \renewcommand{\chaptermark}[1] {\markboth{}{\thechapter.#1}}
> \rhead{\thepage} \cfoot{}
> \usepackage{ngerman}
> \usepackage{epsfig}
> \usepackage{textcomp}
> \usepackage{float}
> \linespread{1.3}
Schau dir das Paket setspace an.
>
> \begin{document}
> ...
> \end{document}
Wärst du bitte so freundlich ein komplettes Minimaldokument zu
erstellen? Bitte füge soviel \chapter, \section, \newpage Befehle ein,
daß dein Problem sichbar wird.
>
> Jetzt das Problem:
> Befindet sich auf einer Seite nicht nur ein mit \chapter{...}
> eingeleitetes Kapitel, sondern auch ein mit \section{...} eingeleitetes
> "Unterkapitel" erzeugt TeX in der Kopfzeile dieser Seiten den Namen der
> section nicht in der Standartgröße (ich glaube 9 Pkt.) sondern min. 10
> oder 11 Pkt..
Die Standardgröße ist 12pt, das hast du selbst so eingestellt. Und sie
ist bestimmt nirgendwo in den Kopfzeilen größer oder kleiner -- außer
du hast uns was verschwiegen -- wie man leicht sehen kann:
\documentclass[12pt,a4paper]{scrreprt}
\usepackage{fancyhdr}
\pagestyle{fancy}
\renewcommand{\chaptermark}[1] {\markboth{}{\thechapter.#1}}
\rhead{\thepage} \cfoot{}
\usepackage{ngerman}
\begin{document}
\chapter{Kapitel}
\slshape Kapitel
\newpage
Kapitel
\newpage
\section{Section}
SECTION
\end{document}
Falls dich die Großbuchstaben stören: dann mußt du halt auch
\sectionmark noch umdefinieren. Wie steht in der Anleitung zu fancyhdr.
Ulrike Fischer
> Ulrike Fischer
Hallo,
hier ist mal ein solches Minimaldokument.
Es nur etwas größer als minimal, damit das Problem sichtbar wird.
Man möge es mir nachsehen.
\documentclass[12pt,a4paper]{scrreprt}
\usepackage{fancyhdr}
\pagestyle{fancy}
\renewcommand{\chaptermark}[1] {\markboth{}{\thechapter.#1}}
\rhead{\thepage} \cfoot{}
\usepackage{ngerman}
\usepackage{epsfig}
\linespread{1.3}
\title{Titel der Arbeit}
\author{}
\date{}
\begin{document}
\maketitle
\tableofcontents
\chapter{Die ist das erste chapter}
Das Eingabefile für LATEX ist ein Textfile. Es wird mit einem Editor
erstellt und enthält sowohl den Text, der gedruckt werden soll, als
auch die Befehle, aus denen LATEX erfährt, wie der Text gesetzt werden
soll. Unsichtbare Zeichen wie das Leerzeichen, Tabulatoren und das
Zeilenende werden von LATEX einheitlich als Leerzeichen behandelt.
Mehrere Leerzeichen werden wie ein Leerzeichen behandelt. Wenn man
andere als die normalen Wort- und Zeilenabstände will, kann man dies
also nicht durch die Eingabe von zusätzlichen Leerzeichen oder
Leerzeilen erreichen, sondern nur mit entprechenden LATEX-Befehlen.
Eine Leerzeile zwischen Textzeilen bedeutet das Ende eines Absatzes.
Mehrere Leerzeilen werden wie eine Leerzeile behandelt. LATEX-Befehle
und Gruppen Die meisten LATEX-Befehle haben eines der beiden folgenden
Formate: Entweder sie beginnen mit einem Backslash und haben dann einen
nur aus Buchstaben bestehenden Namen, der durch ein oder mehrere
Leerzeichen oder durch ein nachfolgendes Sonderzeichen oder eine Ziffer
beendet wird; oder sie bestehen aus einem Backslash und genau einem
Sonderzeichen oder einer Ziffer. Groß- und Kleinbuchstaben haben auch
in Befehlsnamen verschiedene Bedeutung. Wenn man nach einem
Befehlsnamen eine Leerstelle erhalten will, muß man {} zur Beendigung
des Befehlsnamens oder einen eigenen Befehl für die Leerstelle
verwenden. as Eingabefile für LATEX ist ein Textfile. Es wird mit einem
Editor erstellt und enthält sowohl den Text, der gedruckt werden soll,
als auch die Befehle, aus denen LATEX erfährt, wie der Text gesetzt
werden soll. Unsichtbare Zeichen wie das Leerzeichen, Tabulatoren und
das Zeilenende werden von LATEX einheitlich als Leerzeichen behandelt.
Mehrere Leerzeichen werden wie ein Leerzeichen behandelt. Wenn man
andere als die normalen Wort- und Zeilenabstände will, kann man dies
also nicht durch die Eingabe von zusätzlichen Leerzeichen oder
Leerzeilen erreichen, sondern nur mit entprechenden LATEX-Befehlen.
Eine Leerzeile zwischen Textzeilen bedeutet das Ende eines Absatzes.
Mehrere Leerzeilen werden wie eine Leerzeile behandelt. LATEX-Befehle
und Gruppen Die meisten LATEX-Befehle haben eines der beiden folgenden
Formate: Entweder sie beginnen mit einem Backslash und haben dann einen
nur aus Buchstaben bestehenden Namen, der durch ein oder mehrere
Leerzeichen oder durch ein nachfolgendes Sonderzeichen oder eine Ziffer
beendet wird; oder sie bestehen aus einem Backslash und genau einem
Sonderzeichen oder einer Ziffer. Groß- und Kleinbuchstaben haben auch
in Befehlsnamen verschiedene Bedeutung. Wenn man nach einem
Befehlsnamen eine Leerstelle erhalten will, muß man {} zur Beendigung
des Befehlsnamens oder einen eigenen Befehl für die Leerstelle
verwenden. as Eingabefile für LATEX ist ein Textfile. Es wird mit einem
Editor erstellt und enthält sowohl den Text, der gedruckt werden soll,
als auch die Befehle, aus denen LATEX erfährt, wie der Text gesetzt
werden soll. Unsichtbare Zeichen wie das Leerzeichen, Tabulatoren und
das Zeilenende werden von LATEX einheitlich als Leerzeichen behandelt.
Mehrere Leerzeichen werden wie ein Leerzeichen behandelt. Wenn man
andere als die normalen Wort- und Zeilenabstände will, kann man dies
also nicht durch die Eingabe von zusätzlichen Leerzeichen oder
Leerzeilen erreichen, sondern nur mit entprechenden LATEX-Befehlen.
Eine Leerzeile zwischen Textzeilen bedeutet das Ende eines Absatzes.
Mehrere Leerzeilen werden wie eine Leerzeile behandelt. LATEX-Befehle
und Gruppen Die meisten LATEX-Befehle haben eines der beiden folgenden
Formate: Entweder sie beginnen mit einem Backslash und haben dann einen
nur aus Buchstaben bestehenden Namen, der durch ein oder mehrere
Leerzeichen oder durch ein nachfolgendes Sonderzeichen oder eine Ziffer
beendet wird; oder sie bestehen aus einem Backslash und genau einem
Sonderzeichen oder einer Ziffer. Groß- und Kleinbuchstaben haben auch
in Befehlsnamen verschiedene Bedeutung. Wenn man nach einem
Befehlsnamen eine Leerstelle erhalten will, muß man {} zur Beendigung
des Befehlsnamens oder einen eigenen Befehl für die Leerstelle
verwenden. as Eingabefile für LATEX ist ein Textfile. Es wird mit einem
Editor erstellt und enthält sowohl den Text, der gedruckt werden soll,
als auch die Befehle, aus denen LATEX erfährt, wie der Text gesetzt
werden soll. Unsichtbare Zeichen wie das Leerzeichen, Tabulatoren und
das Zeilenende werden von LATEX einheitlich als Leerzeichen behandelt.
Mehrere Leerzeichen werden wie ein Leerzeichen behandelt. Wenn man
andere als die normalen Wort- und Zeilenabstände will, kann man dies
also nicht durch die Eingabe von zusätzlichen Leerzeichen oder
Leerzeilen erreichen, sondern nur mit entprechenden LATEX-Befehlen.
Eine Leerzeile zwischen Textzeilen bedeutet das Ende eines Absatzes.
Mehrere Leerzeilen werden wie eine Leerzeile behandelt. LATEX-Befehle
und Gruppen Die meisten LATEX-Befehle haben eines der beiden folgenden
Formate: Entweder sie beginnen mit einem Backslash und haben dann einen
nur aus Buchstaben bestehenden Namen, der durch ein oder mehrere
Leerzeichen oder durch ein nachfolgendes Sonderzeichen oder eine Ziffer
beendet wird; oder sie bestehen aus einem Backslash und genau einem
Sonderzeichen oder einer Ziffer. Groß- und Kleinbuchstaben haben auch
in Befehlsnamen verschiedene Bedeutung. Wenn man nach einem
Befehlsnamen eine Leerstelle erhalten will, muß man {} zur Beendigung
des Befehlsnamens oder einen eigenen Befehl für die Leerstelle
verwenden.
\section{Das ist die erste section}
Und wie man sieht ist in der Kopfzeile die Schriftgröße eine andere.
\end{document}
Tschüs
Axel
>
> "Ulrike Fischer" <nililand...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:Xns92C69DF71E416ni...@nililand.de...
>> Wärst du bitte so freundlich ein komplettes Minimaldokument zu
>> erstellen? Bitte füge soviel \chapter, \section, \newpage Befehle ein,
>> daß dein Problem sichbar wird.
>>
>
>> Ulrike Fischer
>
> Hallo,
>
> hier ist mal ein solches Minimaldokument.
> Es nur etwas größer als minimal, damit das Problem sichtbar wird.
> Man möge es mir nachsehen.
>
Schau dir doch mal bitte an, wie ich es geschaft habe (schon in meiner
ersten Nachricht) vier Seiten zu erzeugen, ohne soviel Text zu
produzieren.
> Und wie man sieht ist in der Kopfzeile die Schriftgröße eine andere.
Nein. Das ist eine optische Täuschung. Großbuchstaben sehen halt größer
aus. Vergleiche mal die 1. und das D, oder schreibe auch dein Kapitel
in Versalien:
\documentclass[12pt,a4paper]{scrreprt}
\usepackage{fancyhdr}
\pagestyle{fancy}
\renewcommand{\chaptermark}[1] {\markboth{}{\thechapter.#1}}
\rhead{\thepage} \cfoot{}
\usepackage{ngerman}
\begin{document}
\chapter{DIES IST DAS ERSTE KAPITEL}
text
\newpage
text
\newpage
\section{Das ist die erste section}
Und wie man sieht ist in der Kopfzeile die Schriftgröße keine andere.
\end{document}
Ulrike Fischer
> hier ist mal ein solches Minimaldokument.
> Es nur etwas größer als minimal, damit das Problem sichtbar wird.
[...]
> \section{Das ist die erste section}
> Und wie man sieht ist in der Kopfzeile die Schriftgröße eine andere.
Da irrst du, IMHO. Da werden Großbuchstaben verwendet (ich weiß nicht
warum, aber Ulrike hat schon sowas angedeutet). Aber die Schriftgröße
ist gleich.
Gruß, Frank
--
Ich habe zur Zeit höchstens einmal pro Tag Netzzugang.
Bitte nicht wundern, wenn ich langsamer als gewohnt antworte
oder nicht gründlich gegoogelt habe, bevor ich eine Frage stelle.
> Falls dich die Großbuchstaben stören: dann mußt du halt auch
> \sectionmark noch umdefinieren.
Oder gleich scrpage2 statt fancyhdr verwenden. Die ganze
\...mark-Umdefiniererei bleibt dann erspart. Es erstaunt schon etwas, wenn
ein Neuling nicht die Pakete nimmt, die in derselben Anleitung erklärt
werden, in der auch die verwendete Klasse erklärt wird. Nicht, dass ich
etwas gegen fancyhdr habe (habe ich natürlich schon, sonst gäbe es scrpage2
nicht, aber das ist ein anderes Thema), aber es sollte nicht wundern, wenn
der Verdacht aufkommt, dass scrreprt verwendet wird, ohne dass die
KOMA-Script Anleitung auch nur annähernd gelesen wurde.
Markus
--
Fragen zu LaTeX? --> http://www.dante.de/faq/de-tex-faq/
Fragen zu KOMA-Script? --> scrguide
Lust zur Mitarbeit? --> http://koma-script.net.tf
Fragen zur Person? --> http://kohm.de.tf
Hallo,
in welcher Anleitung zu fancyhdr?
In der englischsprachigen von Piet von Oostrum ?
Ich bin nun mal Neuling und kenne mich noch so gut wie gar nicht aus.
Da ich neben dem Schreiben meiner Arbeit aber noch allerhand Studium
habe, fehlt mir leider die Zeit, immer das ganze Netz nach Informationen
abzusuchen.
Deshalb hatte ich ja auch _hier_ gefragt. Ein Hinweis auf diverse
Einleitungen hilft mir da nur sekundär.
Trotzdem danke.
Tschüs
Axel
>> Falls dich die Großbuchstaben stören: dann mußt du halt auch
>> \sectionmark noch umdefinieren. Wie steht in der Anleitung zu
>> fancyhdr.
>>
>
> Hallo,
>
> in welcher Anleitung zu fancyhdr?
> In der englischsprachigen von Piet von Oostrum ?
Ja. Etwa an der Stelle, wo du wahrscheinlich
\renewcommand{\chaptermark} her hast.
> Ich bin nun mal Neuling und kenne mich noch so gut wie gar nicht aus.
> Da ich neben dem Schreiben meiner Arbeit aber noch allerhand Studium
> habe, fehlt mir leider die Zeit, immer das ganze Netz nach Informationen
> abzusuchen.
Da ich neben dem Beantworten von Fragen auch noch arbeiten muß, fehlt
mir leider die Zeit, für dich die Anleitung abzuschreiben.
> Deshalb hatte ich ja auch _hier_ gefragt. Ein Hinweis auf diverse
> Einleitungen hilft mir da nur sekundär.
Ich bin gerne bereit, Hinweise auf die Dokumentation zu unterlassen,
und dir nicht mehr zu antworten.
Ulrike Fischer