ich hatte mir vor kurzem das TLC2 zugelegt und dort bis jetzt am meisten in
dem Abschnitt über Schriften gelesen. Nun habe ich mich dazu entschlossen,
Palatino als normale Textschriftart zu verwenden. Also mal standardmäßig
ins l2tabu (das hieß doch so, oder?) geguckt, dort gesehen, man solle
zusätzlich Optima von einer Corel Draw CD verwenden. Der Link zu Walter
Schmidts Seite hat mir dann auch gleich weitergeholfen, so dass dann alles
ziemlich schnell lief (Schrift von Corel Draw 7 CD). (Die Kerningdaten, die
von Walter angepasst (oder erstellt?) wurden, sagen LaTeX wie die einzelnen
Zeichen zu setzen sind?)
So nun finde ich aber im FAQ 10.2.3:
"Palatino:
Siehe Frage 10.2.1. Neben den von dem Paketen ,mathpple` und ,mathpazo`
verwendeten Mathematikschriften gibt es noch die
kommerziellen ,PA-Math`-Fonts (MicroPress) mit _deutlich_ besserer Qualität
und zusätzlichen Textsymbolen."
Nun, dass kommerzielle Schriften in einem gewissen Maße eine bessere
Qualität ermöglichen, ok, damit kann ich leben. Aber dieses "deutlich"
macht mir Angst. Wie deutlich ist das jetzt wirklich?
Dann habe ich noch in den Groups gesucht und eine ziemlich aktuelle
Diskussion vom Februar gefunden. Folgende Punkte fielen mir auf:
-das \textmu (zum Beispiel für Einheiten wie Mikrometer, oder?) in der
Optimaversion von Bitstream ist kursiv. Das stört mich nicht weiter, da
Optima ja sowieso nur als sans serif in Überschriften dienen soll.
-es gibt (noch) kein Euro-Zeichen. Dieses bekommt man aber aus dem
eurosym-Packet. Ist das in Ordnung so?
-zitiert von Walter:
"Was speziell Palatino und Optima angeht:
Die Kapitälchen und Mediävalziffern zur Palatino gibt es
überhaupt nicht bei Bitstream. (Zumindest nicht in den
Corel-Sammlungen)"
Palatino benutze ich doch in der Version, die bei LaTeX dabei ist. Gibt es
da Probleme mit den Kapitälchen (small caps [sc], oder?)? Und was sind
Mediävalziffern?
Ich hoffe, das sind jetzt halbwegs vernünftige Fragen,
auf jeden Fall schon mal Danke
Sebastian
PS: Ich finde es erstaunlich, wie schnell man sich an die Qualität von LaTeX
gewöhnt und sich dabei um Sachen kümmert, die einen vor vielleicht drei
Monaten noch gar nicht interessiert hätten. Meine Schwester kam vor kurzem
richtig stolz mit einer in Word erstellten Facharbeit an, und wirklich toll
sah das nicht aus. Vor drei Monaten wäre mir das sicherlich nicht so
aufgefallen.
> Nun habe ich mich dazu entschlossen,
> Palatino als normale Textschriftart zu verwenden. Also mal standardmäßig
> ins l2tabu (das hieß doch so, oder?) geguckt, dort gesehen, man solle
> zusätzlich Optima von einer Corel Draw CD verwenden.
Wenn man eine Serifenlose sucht, die gut zu Palatino passt,
dann ist man mit Optima gut bedient; das ist richtig. Es
kann aber keine Rede davon sein, dass man genau diese
Kombination verwenden "soll"! Wenn du die Serifenlose nur
für Überschriften brauchst, ist Helvetica auch brauchbar.
> So nun finde ich aber im FAQ 10.2.3:
> "Palatino:
> Siehe Frage 10.2.1. Neben den von dem Paketen ,mathpple` und ,mathpazo`
> verwendeten Mathematikschriften gibt es noch die
> kommerziellen ,PA-Math`-Fonts (MicroPress) mit _deutlich_ besserer Qualität
> und zusätzlichen Textsymbolen."
>
> Nun, dass kommerzielle Schriften in einem gewissen Maße eine bessere
> Qualität ermöglichen, ok, damit kann ich leben. Aber dieses "deutlich"
> macht mir Angst. Wie deutlich ist das jetzt wirklich?
Die griechischen Zeichen und die mathematischen Symbole in
der kommerziellen Mathe-Schrift PA-Math passen besser zur
Textschrift, verglichen mit dem, was mathpazo produziert.
Das heißt aber nicht, dass die Lösung mit mathpazo nix taugt.
Zwischen "befriedigend" und "sehr gut" ist trotzdem ein
"deutlicher" Unterschied.
In der "Galerie der Mathematikschriften"
<http://home.vr-web.de/was/mathfonts.html> findest du Samples
sowohl für mathpazo als auch für PA-Math.
> Dann habe ich noch in den Groups gesucht und eine ziemlich aktuelle
> Diskussion vom Februar gefunden. Folgende Punkte fielen mir auf:
>
> -das \textmu (zum Beispiel für Einheiten wie Mikrometer, oder?) in der
> Optimaversion von Bitstream ist kursiv. Das stört mich nicht weiter, da
> Optima ja sowieso nur als sans serif in Überschriften dienen soll.
Es wäre nur peinlich, wenn ein "Mikro-" in einer Überschrift
vorkommt...
Aber warum willst du die Überschriften unbedingt in einer
Serifenlosen setzen statt einfach in Palatino Bold?
(Bloß weil in den KOMA-Klassen die Überschriftens serifenlos
sind, ist das doch lange kein Muss!)
> -es gibt (noch) kein Euro-Zeichen. Dieses bekommt man aber aus dem
> eurosym-Packet. Ist das in Ordnung so?
Bitstream Optima ab Version 003.001 (1998) hat ein Eurozeichen,
das von meinen Fontmetriken neuerdings auch unterstützt wird.
Palatino hat sowieso eines (wenn dein LaTeX nicht zu alt ist.)
> -zitiert von Walter:
> "Was speziell Palatino und Optima angeht:
>
> Die Kapitälchen und Mediävalziffern zur Palatino gibt es
> überhaupt nicht bei Bitstream. (Zumindest nicht in den
> Corel-Sammlungen)"
>
> Palatino benutze ich doch in der Version, die bei LaTeX dabei ist.
Eben, also ist obige Aussage für dich irrelevant.
> Gibt es
> da Probleme mit den Kapitälchen (small caps [sc], oder?)? Und was sind
> Mediävalziffern?
Kapitälchen sind das, was du mit \scshape oder \textsc bekommst.
Mediävalzffern kennst du wahrscheinlich unter dem Namen
"Oldstyle-Ziffern". Das sind die "altmodischen" Ziffern, die
z.T. Unterlängen haben. Bei der CM-Schrift bekommst du sie mit
\oldstylenums{1234567890}.
Die "freien" Palatino-Fonts von URW, die bei allen LaTeX-Systemen
dabei sind, haben weder echte Kapitälchen noch Mediävalziffern.
Sie haben allerdings gefakte Kapitälchen. Echte Kapitälchen
gibt es nur selten kostenlos; CM-Roman ist da eine Ausnahme.
HTH
Walter
--
Zwischen Wahnsinn und Verstand
ist oft nur eine duenne Wand.
(Daniel Duesentrieb)
> Sebastian Schubert schrieb:
>
>> Nun habe ich mich dazu entschlossen,
>> Palatino als normale Textschriftart zu verwenden. Also mal standardmäßig
>> ins l2tabu (das hieß doch so, oder?) geguckt, dort gesehen, man solle
>> zusätzlich Optima von einer Corel Draw CD verwenden.
>
> Wenn man eine Serifenlose sucht, die gut zu Palatino passt,
> dann ist man mit Optima gut bedient; das ist richtig. Es
> kann aber keine Rede davon sein, dass man genau diese
> Kombination verwenden "soll"! Wenn du die Serifenlose nur
> für Überschriften brauchst, ist Helvetica auch brauchbar.
Ja, ist klar. IMO sieht Optima wesentlich besser aus.
[..]
> Die griechischen Zeichen und die mathematischen Symbole in
> der kommerziellen Mathe-Schrift PA-Math passen besser zur
> Textschrift, verglichen mit dem, was mathpazo produziert.
> Das heißt aber nicht, dass die Lösung mit mathpazo nix taugt.
> Zwischen "befriedigend" und "sehr gut" ist trotzdem ein
> "deutlicher" Unterschied.
>
> In der "Galerie der Mathematikschriften"
> <http://home.vr-web.de/was/mathfonts.html> findest du Samples
> sowohl für mathpazo als auch für PA-Math.
In deinem Beispiel kann man das gut sehen und ich muss dir zustimmen. Nur
das Integralzeichen sieht etwas gewöhnungsbedürftig aus.
[..]
>> -das \textmu (zum Beispiel für Einheiten wie Mikrometer, oder?) in der
>> Optimaversion von Bitstream ist kursiv. Das stört mich nicht weiter, da
>> Optima ja sowieso nur als sans serif in Überschriften dienen soll.
>
> Es wäre nur peinlich, wenn ein "Mikro-" in einer Überschrift
> vorkommt...
Da passe ich auf.
> Aber warum willst du die Überschriften unbedingt in einer
> Serifenlosen setzen statt einfach in Palatino Bold?
> (Bloß weil in den KOMA-Klassen die Überschriftens serifenlos
> sind, ist das doch lange kein Muss!)
Wenn ich das erste Mal ein \textmu in der Überschrift setzen will, werde ich
sicherlich meine Meinung ändern, aber serifenlos (und gerade in Optima)
gefallen mir die Überschriften gut. Die serifenlose Schrift von CM gefällt
mir in der Standardeinstellung des Titels bei \maketitle im KOMA Skript
nicht besonders. Das war auch mit ein Grund, mich nach einer
Schriftalternative umzusehen.
>> -es gibt (noch) kein Euro-Zeichen. Dieses bekommt man aber aus dem
>> eurosym-Packet. Ist das in Ordnung so?
>
> Bitstream Optima ab Version 003.001 (1998) hat ein Eurozeichen,
> das von meinen Fontmetriken neuerdings auch unterstützt wird.
> Palatino hat sowieso eines (wenn dein LaTeX nicht zu alt ist.)
Tja, Corel Draw 7 ist von 1997, die Schrift also maximal auch von 97, darum
kein Euro. Ist aber sicherlich für mich auch nicht so schlimm.
[..]
> Die "freien" Palatino-Fonts von URW, die bei allen LaTeX-Systemen
> dabei sind, haben weder echte Kapitälchen noch Mediävalziffern.
> Sie haben allerdings gefakte Kapitälchen. Echte Kapitälchen
> gibt es nur selten kostenlos; CM-Roman ist da eine Ausnahme.
Das mit den Kapitälchen ist für mich das größte Problem. Vielleicht hole ich
mir die SC Schrift.
Wenn ich dich auf deiner Seite richtig verstanden habe, kann ich noch deine
Metrikanpassungen installieren, und das Problem mit dem zu kleinen
Wortabständen verschwindet, oder?
Vielen Dank für deine ausführliche Hilfe
Sebastian
Ja, mit meinen alternativen Anpassungen für Palatino bekommst du
etwas größere Wortabstände (*). Außerdem unterstützen sie die
kommerziellen Kapitälchenfonts -- falls du sie dazukaufen willst
(du musst aber nicht).
(*) Ob der Wortabstand mit den standardmäßigen (PSNFSS) Metriken
für Palatino tatsächlich ein "Problem" ist, da gehen die Meinungen
auseinander. _Ich_ find' ihn in der Tat zu eng.
Gruß
Walter
> So nun finde ich aber im FAQ 10.2.3:
> "Palatino:
> Siehe Frage 10.2.1. Neben den von dem Paketen ,mathpple` und ,mathpazo`
> verwendeten Mathematikschriften gibt es noch die
> kommerziellen ,PA-Math`-Fonts (MicroPress) mit _deutlich_ besserer Qualität
> und zusätzlichen Textsymbolen."
Als Alternative gibt es auch noch die freien PX fonts.
CTAN://tex-archive/fonts/pxfonts/
Ein Blick darauf könnte sich lohnen.
Daniel
Nein, denn damit sehen mathematische Formeln Sch... aus.
just my 2c
Walter
>>> So nun finde ich aber im FAQ 10.2.3: "Palatino: Siehe
>>> Frage 10.2.1. Neben den von dem Paketen ,mathpple`
>>> und ,mathpazo` verwendeten Mathematikschriften gibt
>>> es noch die kommerziellen ,PA-Math`-Fonts
>>> (MicroPress) mit _deutlich_ besserer Qualität und
>>> zusätzlichen Textsymbolen."
>>
>> Als Alternative gibt es auch noch die freien PX fonts.
>>
>> CTAN://tex-archive/fonts/pxfonts/
>>
>> Ein Blick darauf könnte sich lohnen.
>
>
> Nein, denn damit sehen mathematische Formeln Sch... aus.
Absolut. Aus diesem Grund gab es von jemandem aus dieser
Gruppe auch mal den kühnen Plan diese Fonts so
umzuwurschteln, daß Sie mit mathpazo laufen. K.A. ob da noch
dran gearbeitet wird.
[..]
> Ja, mit meinen alternativen Anpassungen für Palatino bekommst du
> etwas größere Wortabstände (*). Außerdem unterstützen sie die
> kommerziellen Kapitälchenfonts -- falls du sie dazukaufen willst
> (du musst aber nicht).
>
> (*) Ob der Wortabstand mit den standardmäßigen (PSNFSS) Metriken
> für Palatino tatsächlich ein "Problem" ist, da gehen die Meinungen
> auseinander. _Ich_ find' ihn in der Tat zu eng.
Mir ist im Beispiel
\documentclass[a4paper]{scrartcl}
\usepackage[]{mathpazo}
\begin{document}
Abschnitt 1--4
\end{document}
aufgefallen, dass der Strich ziemlich nah an die 4 reicht. Auf meinem alten
300dpi Laserdrucker berühren sich beide sogar (auch bei deiner Anpassung).
Ist das nicht etwas eng?
Was ich eigentlich schon früher hätte fragen sollen: spricht eigentlich
etwas gegen die Verwendung von Palatino, Optima und PA Math in
wissenschaftlichen (physikalischen) Texten mit vielen Formeln?
Und eins noch: besteht die Möglichkeit, irgendwie günstiger an Schriften zu
kommen? Also dass z.B. PA Math ähnlich wie Zapf Humanist auf einer
(älteren) CD ist. Oder...
Ich hätte nicht gedacht, dass Schriften so teuer sind.
Danke nochmals
Sebastian
Danke
Sebastian
PA-Math hat tatsächlich keine AMS-Symbole -- mit einer
Ausnahme: Es gibt ein "fertiges" \hbar.
(NB: In den anderen Mathefonts von MicroPress gibt es
sämtliche AMS-Symbole.)
Gruß
Walter
Na dann bleibe ich doch bei mathpazo. Ich finde es schon seltsam, dass
micropress bei allen anderen Schriften die Symbole integriert hat und
gerade bei der zu Palatino passenden Schrift nicht. Vielleicht entwerfen
sie die fehlenden Symbole noch.
Würdest du überhaupt sagen, dass Palatino eine für physikalische Texte mit
vielen Formeln geeignete Schrift ist? Wenn nein, welche andere
Schriftenkombination passt für solche Dokumente? In die Richtung von
Palatino würde mir schon gefallen.
Vielen Dank nochmal für Information
Sebastian
Nature und Springer nehmen Minion. Kostet aber Geld.
Michael
> Würdest du überhaupt sagen, dass Palatino eine für physikalische Texte mit
> vielen Formeln geeignete Schrift ist?
ja
Walter
Die Textfonts der PA-Math-Sammlung sind identisch mit der Palatino.
Auch von Bitstream gibt es eine Textschrift, die (fast) identisch
mit Palatino ist, nämlich Zapf Calligraphic 801 (nicht "Humanist").
Es gibt von Bitstream aber keine dazu passenden Mathe-Fonts.
> Ich hätte nicht gedacht, dass Schriften so teuer sind.
ja, so isses
Walter
Gut, jetzt gebe ich Ruhe! ;) Ich werde in nächster Zeit mathpazo verwenden
und, wenn Micropress die restlichen AMS Symbole in PA Math integriert,
weitersehen.
Danke noch mal an Alle
Sebastian
Wenn man den Links auf Walters Homepage folgt, kann man aber mal einen
kostenlosen Eindruck bekommen.
Ich rate allerdings ausdrücklich davon ab, die Springer-Minion
*einzusetzen*, damit erstellte Dokumente also weder elektronisch, noch
in Papierform zu verbreiten. Passend zur Minion wurde übrigens gerade
MnSymbol auf dante hochgeladen.
Viele Grüße,
Stephan Hennig
> Wenn ich das erste Mal ein \textmu in der Überschrift setzen will, werde ich
> sicherlich meine Meinung ändern, aber serifenlos (und gerade in Optima)
> gefallen mir die Überschriften gut. Die serifenlose Schrift von CM gefällt
> mir in der Standardeinstellung des Titels bei \maketitle im KOMA Skript
> nicht besonders. Das war auch mit ein Grund, mich nach einer
> Schriftalternative umzusehen.
Bist du dir sicher, dass das die CM ist, oder kann es auch EC (cm-super)
sein? Deren serifenlose sieht nämlich wirklich hässlich aus.
Lass man \usepackage[T1]{fontenc} raus. Wenn die serifenlose dann anders
(fetter) aussieht, sieh dir als Alternative zu cm-super mal lmodern an.
Die sieht wieder mehr nach CM aus, hat aber T1-Encoding.
Viele Grüße,
Stephan Hennig
Mit einer Lizenz des Originals von Adobe sollte das
aber kein Problem sein.
> Passend zur Minion wurde übrigens gerade
> MnSymbol auf dante hochgeladen.
Betaversion, und nur im Metafont-Format. Und dann schau
mal in die sty-Datei rein, auweh...
Walter
Stephan Hennig wrote:
> Ich rate allerdings ausdrücklich davon ab, die Springer-Minion
> *einzusetzen*, damit erstellte Dokumente also weder elektronisch, noch
> in Papierform zu verbreiten.
Aus welchem Grund? Weil Adobe-Lizenz erforderlich ist? Und wenn man die hat?
Gruesse
knut.
Weiß jemand zufällig, wie A. Blumensath sein MnSymbol erstellt hat? Also
hat er z.B. griechische Buchstaben passend zur Minion neu gezeichnet oder
die Buchstaben aus Adobes Minion Opentype-Font sozusagen nachgemalt?
Stammen die meisten Symbole aus CM oder sind die auch im Minionstil? Die
Doku auf dante war für mich zu spartanisch.
Es heißt weiterhin, das Paket sei für die Minion PRO. Kann man daraus
schließen, dass die versch. Entwurfsgrößen benutzt werden?
Fragen über Fragen,
Markus
PS: Ja, ich weiß, ich sollte es einfach ausprobieren (mit einer
unlizenzierten Springer-Minion). Vielleicht weiß aber jemand schon mehr.
Dann ist es wahrscheinlich ok. Macht es allerdings Sinn? Ich glaube, die
Springer-Minion ist etwas fetter als das Original.
Ich wollte nur nicht zum Raubkopieren anstiften.
Viele Grüße,
Stephan Hennig
> >> Ich rate allerdings ausdrücklich davon ab, die Springer-Minion
> >> *einzusetzen*, damit erstellte Dokumente also weder elektronisch, noch
> >> in Papierform zu verbreiten.
> >
> > Aus welchem Grund? Weil Adobe-Lizenz erforderlich ist? Und wenn man die hat?
>
> Dann ist es wahrscheinlich ok.
ja
> Macht es allerdings Sinn?
ja, s.u.
> Ich glaube, die
> Springer-Minion ist etwas fetter als das Original.
Eben darum!
Du bezahlst nur einmal und bekommst zwei verschiedene Schriftamilien :-)
Gruß
Walter
> Stephan Hennig schrieb:
>
>> Macht es allerdings Sinn?
>
> ja, s.u.
>
>> Ich glaube, die
>> Springer-Minion ist etwas fetter als das Original.
>
> Eben darum!
> Du bezahlst nur einmal und bekommst zwei verschiedene Schriftamilien :-)
Ja, ja. Dem der hat, wird mal wieder geschenkt. :)
Viele Grüße,
Stephan Hennig
Was stoert dich daran?
Achim
--
________________________________________________________________________
| \_____/ |
Achim Blumensath \O/ \___/\ |
LaBRI / Bordeaux =o= \ /\ \|
www-mgi.informatik.rwth-aachen.de/~blume /"\ o----|
____________________________________________________________________\___|
Neugezeichnet. Einige Zeichen habe ich aus Computer Modern und den AMS
Fonts uebernommen und angepasst.
> Also hat er z.B. griechische Buchstaben passend zur Minion neu
> gezeichnet oder die Buchstaben aus Adobes Minion Opentype-Font
> sozusagen nachgemalt?
MnSymbol enthaelt keine griechischen Buchstaben, da diese bei Minion
dabei sind.
> Stammen die meisten Symbole aus CM oder sind die auch im Minionstil?
> Die Doku auf dante war für mich zu spartanisch.
Die Symbole passen alle zu Minion. D.h. die Strichstaerke ist groesser
und die Zeichen sind alle etwas schmaler.
> Es heißt weiterhin, das Paket sei für die Minion PRO. Kann man daraus
> schließen, dass die versch. Entwurfsgrößen benutzt werden?
Es sind keine Anpassungen fuer Minion dabei, lediglich die Mathefonts.
Diese sind selbstverstaendlich in verschiedenen Groessen vorhanden.
(MinionPro ist uebrigens lediglich der Name fuer die OpenType Version.
Das Paket mit verschiedenen Entwurfsgroessen heise MinionPro Opticals.)
Hihi, Du selber musst es ja wissen... Danke für die Erläuterungen.
>> Es heißt weiterhin, das Paket sei für die Minion PRO. Kann man daraus
>> schließen, dass die versch. Entwurfsgrößen benutzt werden?
>
> Es sind keine Anpassungen fuer Minion dabei, lediglich die Mathefonts.
> Diese sind selbstverstaendlich in verschiedenen Groessen vorhanden.
> (MinionPro ist uebrigens lediglich der Name fuer die OpenType Version.
> Das Paket mit verschiedenen Entwurfsgroessen heise MinionPro
> Opticals.)
>
Ah, stimmt. Jetzt blicke ich etwas besser durch,
Markus
> Stephan Hennig schrieb:
>
>> Ich glaube, die
>> Springer-Minion ist etwas fetter als das Original.
>
> Eben darum!
Ich habe den Hinweis in deiner Beschreibung wiedergefunden. Wie sieht es
mit der Myriad aus? Wurde die an die fettere Minion angepasst? Dazu
steht da nichts.
Viele Grüße,
Stephan Hennig
lies TLC2, Kap 7.10.7, und fontmath.ltx, dann siehst du,
wie man Mathe-Fonts _richtig_ daklariert
und dann vergleiche das mal mit dem Krampf, der in
MnSymbol.sty gemacht wird
Walter
Nachdem MnSymbol.sty als "Betaversion" vorgestellt worden
war, hatte ich erwartet, dass es prinzipiell funktioniert
und die Mathe-Fonts komplett auf Minion + MnSymbol umstellt.
Dem ist aber nicht so, daher meine Kritik.
Inzwischen habe ich mich von Achim belehren lassen, dass
MnSymbol.sty ganz offiziell noch unvollständig ist, und
dass noch nicht alle benötigten Fonts am CTAN liegen.
Also:
s/Krampf/Baustelle/ und sorry für die harsche Formulierung
Walter
Stimmt, hast recht! Ich habe gar nicht darauf geachtet. Wenn ich das nächste
mal etwas mit CM ähnlicher Schrift setzen will, denke ich dran. Zur Zeit
bin ich aber mit Palatino und Optima sehr zufrieden.
Danke für den Hinweis,
Sebastian