ich grübele hier gerade an einem für mich auf den ersten Blick nicht
verständlichen Programmverhalten herum. Erstmal das Beispiel:
%% --- schnipp -----------------------------------
\documentclass{scrbook}
\usepackage{lipsum}
\usepackage{xcolor}
\usepackage{marvosym}
\begin{document}
\lipsum[1]
\begin{minipage}[t][\height][c]{0.12\textwidth}
\Huge\textcolor{red}{\Stopsign}
\end{minipage}
\begin{minipage}[t]{0.88\textwidth}
\lipsum[1]
\end{minipage}
\lipsum[1]
\end{document}
%% --- schnapp -----------------------------------
Das macht prinzipiell das, was ich will. (Bei mir sogar hübsch, aber das
wäre dann kein Minimalbeispiel mehr.) Worauf ich hinaus will: Wenn ich
sage "mach eine minipage 0,12mal so breit wie den Text und die andere
0.88mal so breit daneben", dann sollte nach meinem Verständnis da eine
Gesamtbreite von \textwidth herauskommen, der rechte Rand der rechten
minipage also bündig mit dem rechten Rand des Texts sein. Ist er aber
nicht: In obigem Beispiel ragt die minipage deutlich nach rechts
heraus. In meinem "echten" Dokument sind's nur wenige pt, aber es nervt
doch. Wo ist da mein Denk- oder Umsetzungsfehler?
Danke und schöne Grüße
Volker Wegert
--
* Volker Wegert * http://www.volker-wegert.de/contact *
"Bevor man zwischen den Zeilen liest, sollte man das auf denselben versuchen."
(J. Malmsheimer)
\noindent ?
...Rolf
> \noindent ?
Außerdem muss noch der Wortzwischenraum zwischen den beiden Minipages
(z.B. durch Auskommentieren des entsprechenden Zeilenumbruchs) entfernt
werden:
\begin{minipage}[t][\height][c]{0.12\textwidth}
\Huge\textcolor{red}{\Stopsign}
\end{minipage}%
\begin{minipage}[t]{0.88\textwidth}
\lipsum[1]
\end{minipage}
Christian
--
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.com.ar/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA
> \end{minipage}
> \begin{minipage}[t]{0.88\textwidth}
Da ist ein Leerzeichen zwischen den beiden minipages. Probier mal
\end{minipage}%
\begin{minipage}[t]{0.88\textwidth}
HTH
Karsten
> ich grübele hier gerade an einem für mich auf den ersten Blick nicht
> verständlichen Programmverhalten herum. Erstmal das Beispiel:
>
> %% --- schnipp -----------------------------------
> \documentclass{scrbook}
> \usepackage{lipsum}
> \usepackage{xcolor}
> \usepackage{marvosym}
>
> \begin{document}
>
> \lipsum[1]
>
> \begin{minipage}[t][\height][c]{0.12\textwidth}
> \Huge\textcolor{red}{\Stopsign}
> \end{minipage}
> \begin{minipage}[t]{0.88\textwidth}
> \lipsum[1]
> \end{minipage}
>
> \lipsum[1]
>
> \end{document}
> %% --- schnapp -----------------------------------
>
> Das macht prinzipiell das, was ich will. (Bei mir sogar hübsch, aber das
> wäre dann kein Minimalbeispiel mehr.) Worauf ich hinaus will: Wenn ich
> sage "mach eine minipage 0,12mal so breit wie den Text und die andere
> 0.88mal so breit daneben", dann sollte nach meinem Verständnis da eine
> Gesamtbreite von \textwidth herauskommen,
Dazu kommen der Absatzeinzug (\parindent) und das Leerzeichen zwischen
den beiden Umgebungen. Hier sind das 10.95pt und 2.4333...pt (modulo
Rundungsfehler).
\noindent
\begin{minipage}[t][\height][c]{0.12\textwidth}
\Huge\textcolor{red}{\Stopsign}
\end{minipage}%
\begin{minipage}[t]{0.88\textwidth}
\lipsum[1]
\end{minipage}
Viele Grüße
Heiko <ober...@uni-freiburg.de>
in Kombination der vielen hilfreichen Antworten:
ka-*BONK*
1. habe ich in meinem "echten" Dokument die Option parskip benutzt -->
kein Einzug
2. habe ich in meinem "echten" Dokument die Zeilenenden auch maskiert.
Das heißt jetzt:
%% --- schnipp -----------------------------------
\documentclass[parskip]{scrbook}
\usepackage{lipsum}
\usepackage{xcolor}
\usepackage{marvosym}
\begin{document}
\lipsum[1]
\begin{minipage}[t][\height][c]{0.12\textwidth}%
\Huge\textcolor{red}{\Stopsign}%
\end{minipage}%
\begin{minipage}[t]{0.88\textwidth}%
\lipsum[1]
\end{minipage}
\lipsum[1]
\end{document}
%% --- schnapp -----------------------------------
Jetzt sieht es vernünftig aus, aber trotzdem bekomme ich die Meldung
Overfull \hbox (10.95001pt too wide) in paragraph at lines 10--16
Mit der Option draft wird mir jetzt der gesamte Absatz angepinselt, was
zur Folge hat, dass ich "echte" Probleme beim Umbruch nicht mehr
sehe. Wo kommt das jetzt her?
> \documentclass[parskip]{scrbook}
...
> \begin{minipage}[t][\height][c]{0.12\textwidth}%
> \Huge\textcolor{red}{\Stopsign}%
> \end{minipage}%
> \begin{minipage}[t]{0.88\textwidth}%
> \lipsum[1]
> \end{minipage}
Du hast einen einzeiligen Absatz (die eine Zeile besteht übrigens aus zwei
minipages). Damit ist die letzte Zeile des Absatzes diese eine Zeile. Und
jetzt schaust Du bitte in der KOMA-Script-Anleitung nach, was für die
letzte Zeile eines Absatzes bei "parskip" gilt. In der dritten Auflage des
KOMA-Script-Buchs wird auf diesen Umstand im zweiten Absatz auf Seite 394
ausdrücklich noch einmal eingegangen. Eine einfache Lösung wäre, die beiden
minipages in eine weitere Gruppe zu packen und darin lokal parskip=full- zu
setzen. Eine andere Möglichkeit wäre, am Ende einfach einen horizontalen
Abstand von -\parfillskip einzufügen.
Gruß
Markus
--
Gruppenhinweise (auch Minimalbeispiel) --> http://www.latex-einfuehrung.de
Fragen zu LaTeX? --> http://www.dante.de/faq/de-tex-faq/
Fragen zu KOMA-Script? --> http://www.komascript.de
> Volker Wegert wrote:
>
>> \documentclass[parskip]{scrbook}
> ...
>> \begin{minipage}[t][\height][c]{0.12\textwidth}%
>> \Huge\textcolor{red}{\Stopsign}%
>> \end{minipage}%
>> \begin{minipage}[t]{0.88\textwidth}%
>> \lipsum[1]
>> \end{minipage}
>
> Du hast einen einzeiligen Absatz (die eine Zeile besteht übrigens aus zwei
> minipages). Damit ist die letzte Zeile des Absatzes diese eine Zeile.
warum nicht tabular dafür verwenden?
g.
Meinst Du "Um zu verhindern, dass beispielsweise beim Seitenwechsel ein
Absatzwechsel unerkannt bleibt, wird bei jeweils drei Varianten dafür
gesorgt, dass die letzte Zeile eines Absatzes nicht komplett gefüllt
wird."?
> Eine andere Möglichkeit wäre, am Ende einfach einen horizontalen
> Abstand von -\parfillskip einzufügen.
Das habe ich jetzt gemacht - funktioniert so wie gewünscht. Vielen Dank!
(dctt schlägt immer noch jedes bezahlbare kommerzielle SLA :-))
Schöne Grüße
Volker
--
* Volker Wegert * http://www.volker-wegert.de/contact *
"Ein Virus fuer Windows/ActiveX waere dasselbe, wie wenn man eine Sabotage
sabotieren wuerde." (Timo Fuchs in de.comm.internet.misc)
Hatte ich sogar zu Anfang. Das Problem ist dann, dass das Symbol auf der
linken Seite mit seiner baseline(?) auf einer Ebene mit der ersten
Textzeile auf der rechten Seite ausgerichtet wird, damit also einen
unerwünschten Abstand oberhalb des Textblocks reißt.
Schöne Grüße
Volker
--
* Volker Wegert * http://www.volker-wegert.de/contact *
"Lächeln ist die eleganteste Art, seinen Gegnern die Zähne zu zeige" (Werner
Finck)