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LibreOffice: email-Adresse in pdf schützen.

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Robert Kemo

unread,
Apr 2, 2023, 8:00:12 AM4/2/23
to
Hallo,

auf einer Webseite habe ich die im Text vorkommenden emails per
Javascript "geschützt".

Einige mit LibreOffice 6.4.x erstellte herunterladbare pdf-Dokumente
enthalten diese emails auch.
Wären diese Adressen nicht einfach auslesbar?

Kann man die email-Adresse im pdf-Dokument (auch) schützen?

Robert

Marco Moock

unread,
Apr 2, 2023, 10:59:46 AM4/2/23
to
Am 02.04.2023 um 14:00:09 Uhr schrieb Robert Kemo:

> auf einer Webseite habe ich die im Text vorkommenden emails per
> Javascript "geschützt".

Was bezweckst du damit?

> Einige mit LibreOffice 6.4.x erstellte herunterladbare pdf-Dokumente
> enthalten diese emails auch.
> Wären diese Adressen nicht einfach auslesbar?

Mehr oder weniger ja, wenn die Crawler Libreoffice-Dateien auslesen.

> Kann man die email-Adresse im pdf-Dokument (auch) schützen?

Vor was genau?

Ich würde bei sowas user ÄTT example.org nehmen, das sollte die meisten
Crawler nicht direkt verstehen.

Robert Kemo

unread,
Apr 2, 2023, 2:52:12 PM4/2/23
to
Am 02.04.23 um 16:59 schrieb Marco Moock:
> Am 02.04.2023 um 14:00:09 Uhr schrieb Robert Kemo:
>
>> auf einer Webseite habe ich die im Text vorkommenden emails per
>> Javascript "geschützt".
>
> Was bezweckst du damit?
uns in Sicherheit zu wiegen

>
>> Einige mit LibreOffice 6.4.x erstellte herunterladbare pdf-Dokumente
>> enthalten diese emails auch.
>> Wären diese Adressen nicht einfach auslesbar?
>
> Mehr oder weniger ja, wenn die Crawler Libreoffice-Dateien auslesen.
also pdf-Datei, keine odt-


>
>> Kann man die email-Adresse im pdf-Dokument (auch) schützen?
>
> Vor was genau?
vorm einfachen Auslesen


>
> Ich würde bei sowas user ÄTT example.org nehmen, das sollte die meisten
> Crawler nicht direkt verstehen.
>
die stehen da nicht als Link drin, sondern als Text mit dem ÄTT, wie:
Her...@Meindomain.de

das ist doch für Crawler (zu) einfach erkennbar.

das kann man z.B. mit etwas Javascript-Stuck versehen und Crawler
irritieren - also im HTML-code.
Wie es/ob es in pdf-Dateien auch ginge, frage ich hier.
(also idealer Weise aus LO heraus)
(weiß nicht, ob man pdf's aufbohren kann ...)

b.G.r.

Marco Moock

unread,
Apr 2, 2023, 3:03:37 PM4/2/23
to
Am 02.04.2023 um 20:52:10 Uhr schrieb Robert Kemo:

> Am 02.04.23 um 16:59 schrieb Marco Moock:
> > Am 02.04.2023 um 14:00:09 Uhr schrieb Robert Kemo:
> >
> >> auf einer Webseite habe ich die im Text vorkommenden emails per
> >> Javascript "geschützt".
> >
> > Was bezweckst du damit?
> uns in Sicherheit zu wiegen

Welche Sicherheit willst du damit erreichen?
Geheimhalten kannst du die Adresse nicht, nur das Auffinden einer
Maschine erschweren.

> >> Einige mit LibreOffice 6.4.x erstellte herunterladbare
> >> pdf-Dokumente enthalten diese emails auch.
> >> Wären diese Adressen nicht einfach auslesbar?
> >
> > Mehr oder weniger ja, wenn die Crawler Libreoffice-Dateien
> > auslesen.
> also pdf-Datei, keine odt-

Die werden i.d.R. von Google & Co indexiert.

> > Ich würde bei sowas user ÄTT example.org nehmen, das sollte die
> > meisten Crawler nicht direkt verstehen.
> >
> die stehen da nicht als Link drin, sondern als Text mit dem ÄTT, wie:
> Her...@Meindomain.de
>
> das ist doch für Crawler (zu) einfach erkennbar.

Genau deswegen statt us...@example.org user ÄTT example DOT org nutzen
und ggf. drunter beschreiben, wie man das zusammensetzt.

Das funktioniert dann mit jeder Software und ist für Crawler schwerer
zu entziffern, aber noch immer möglich.
Du kannst Bots nicht zu 100% aussperren und ein Mensch reicht, um die
Adresse zu verbreiten bei JEDEM Schutz.

Axel Berger

unread,
Apr 2, 2023, 6:38:48 PM4/2/23
to
Marco Moock wrote:
> deswegen statt us...@example.org user ÄTT example DOT org nutzen

Für Oma Schulze kann das eine böse Härte darstellen (je nach Leserkreis
irrelevant) aber für einen großen Crawler brauche eine Liste mit den 100
häufigsten Verschleierungen nur einmal anzulegen und kann sie ohne
Mehraufwand mühelos millionenfach anwenden.

Wie genial und einzigartig ist die eigene Verschleierung wirklich? ("Ich
nehme einfach 123456 oder asdfgh, da kommt außer mir bestimmt keiner
drauf.")


--
/¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de
/ \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

Robert Kemo

unread,
Apr 3, 2023, 2:45:19 AM4/3/23
to
Am 03.04.23 um 00:38 schrieb Axel Berger:
> Marco Moock wrote:
>> deswegen statt us...@example.org user ÄTT example DOT org nutzen
>
> Für Oma Schulze kann das eine böse Härte darstellen (je nach Leserkreis
> irrelevant)
genau. Das wäre hier etwa der Fall


> aber für einen großen Crawler brauche eine Liste mit den 100
> häufigsten Verschleierungen nur einmal anzulegen und kann sie ohne
> Mehraufwand mühelos millionenfach anwenden.
unsere website "macht" ein CMS, dass emails im Textblock automatisch in
eine Js-Hülle setzt, á la

<script type='text/javascript'>
document.getElementById('cloake88...98639').innerHTML = '';
var prefix = '&...a' + 'i&#108;' + '&#116;o';
var path = 'hr' + 'ef' + '=';
var add...639 = '&#...11;' + '&#64;'; add...639 = addye8...8639 +
'df....;n' + '&...6;' + 'd...1;';
document.getElementById('cloake88e....39').innerHTML += addye8...39;
</script>

das wäre also größtenteils sinnlos?

angezeigt im frontend wird sie erst durch Js. Ohne nicht.
erst Js "bastelt" sie zusammen aus den unterschiedlichen, scheints
randommäßig gesetzten(?) Zeichen-codierungen. Ein Fortführen eines
(gewissen techn.) Schutzes in pdf-Dokumenten der website fände ich
schlüssig.

Na ja - dem pdf-Lesen wird man sicher kein Js vorschalten (?können).
Dafür ist pdf wohl nicht da.

&dieses "ÄTT"-Verunstalten der emails finde ich nicht schön.


bg. r.

Marco Moock

unread,
Apr 3, 2023, 3:02:17 AM4/3/23
to
Am 03.04.2023 um 08:45:17 Uhr schrieb Robert Kemo:

> > aber für einen großen Crawler brauche eine Liste mit den 100
> > häufigsten Verschleierungen nur einmal anzulegen und kann sie ohne
> > Mehraufwand mühelos millionenfach anwenden.
> unsere website "macht" ein CMS, dass emails im Textblock automatisch
> in eine Js-Hülle setzt, á la
>
> <script type='text/javascript'>
> document.getElementById('cloake88...98639').innerHTML = '';
> var prefix = '&...a' + 'i&#108;' + '&#116;o';
> var path = 'hr' + 'ef' + '=';
> var add...639 = '&#...11;' + '&#64;'; add...639 =
> addye8...8639 + 'df....;n' + '&...6;' + 'd...1;';
> document.getElementById('cloake88e....39').innerHTML += addye8...39;
> </script>
>
> das wäre also größtenteils sinnlos?

Wenn der Crawler JS kann, wird er es mit entsprechendem Aufwand umgehen
können.

> Na ja - dem pdf-Lesen wird man sicher kein Js vorschalten (?können).
> Dafür ist pdf wohl nicht da.

Aus Sicherheitsgründen werden einige sowas ungern ausführen. Sicher
könnt ihr euch an Viren in Office-Dokumenten erinnern.

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