ich bin auf der Suche nach eine brauchbaren Schriftart für gedruckte
Verträge, also auf Papier gedruckt ;) Verträge sind ja nun eher
Textwüsten, und ich habe immer das Gefühl, dass solche Textwüsten mit
einer Serifenschrift besser lesbar sind.
Times mag ich nicht nehmen, das ist eine Zeitungsschrift die man
überall sieht. Der Anwalt von dem die Verträge kommen nimmt Palatino,
die finde ich eigentlich sehr schön, aber für ein IT-Unternehmen
vielleicht etwas altbacken.
Unter den Nichtserifenschriften habe ich Arial und Verdana bereits
verworfen; Arial kommt mir zu den Ohren raus und Verdana sieht
gedruckt einfach sch... aus.
Welche Schriften kann ich mir noch angucken, was würdet Ihr für solche
Schriftstücke nehmen?
Grüße
Marc
--
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Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
RedHat Libertine. Das Tolle an den Schriften ist, dass sie die gleichen
Metriken wie Times, Arial und Courier haben; d.h. du könntest die Schriften in
fertigen Dokumenten ersetzen und der Umbruch wird sich nicht ändern.
http://de.wikipedia.org/wiki/Liberation_(Schriftart)
Beste Grüße
Marc Haber wrote:
> ich bin auf der Suche nach eine brauchbaren Schriftart für gedruckte
> Verträge, also auf Papier gedruckt ;) Verträge sind ja nun eher
> Textwüsten, und ich habe immer das Gefühl, dass solche Textwüsten mit
> einer Serifenschrift besser lesbar sind.
>
> Times mag ich nicht nehmen, das ist eine Zeitungsschrift die man
> überall sieht. Der Anwalt von dem die Verträge kommen nimmt Palatino,
> die finde ich eigentlich sehr schön, aber für ein IT-Unternehmen
> vielleicht etwas altbacken.
Cambria?
> Unter den Nichtserifenschriften habe ich Arial und Verdana bereits
> verworfen; Arial kommt mir zu den Ohren raus und Verdana sieht
> gedruckt einfach sch... aus.
>
> Welche Schriften kann ich mir noch angucken, was würdet Ihr für solche
> Schriftstücke nehmen?
die Meta gefällt mir für solche Sachen immer gut:
http://new.myfonts.com/fonts/fontfont/ff-meta/normal-roman/
Vielleicht auch eine GillSans (könnte aber auch ein wenig "bleiern" wirken):
http://new.myfonts.com/search/(gill+sans)/fonts/
Syntax:
http://new.myfonts.com/fonts/adobe/syntax/
Und natürlich die "Top 10" befragen:
http://desktoppub.about.com/od/akzidenzfont/tp/sansbodyfonts.htm
Gruss
Robert
--
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/ \ in e-mail & news | Word | http://www.masteringword.eu/
Adobe Myriad in einer der verschiedenen Versionen (im Moment
nehm ich Myriad Web) ist meine Schrift für fast alles, auch
für Verträge und artverwandtes. Eine Version kommt mit dem
Adobe Reader mit, im entsprechenden Verzeichnis stöbern.
Deutlich weniger abgenutzt als Verdana, Arial oder auch Helvetica
und "freundlich-neutral". Und sehr gut lesbar.
Wenn ich eine Groteskschrift will, die sich ganz leicht von
Arial abhebt, dann nehme ich die Bauer Folio, von Bitstream
auf jeder älteren Corel Draw-CD. Verwendet garantiert fast
niemand. Ein bißchen altmodisch.
Oder "Albany", eine Schrift die als bessere Ersatzschrift für Arial
gedacht ist, von Monotype, und bei StarOffice mitgeliefert wird
(oder wurde?).
> Welche Schriften kann ich mir noch angucken, was würdet Ihr für solche
> Schriftstücke nehmen?
Bei den Serifenschriften mag ich Bitstream Charter ganz gern, die kommt
auch auf einem abgenudelten Laserdrucker noch gut, wo allzu elegante
Schriften (wie manche Baskerville oder Garamond-Varianten) eher lächerlich
wirken. Gut lesbar ist sie auch, kommt mit jeder Linux-Distri mit.
Wenn es traditioneller sein soll, dann mag ich die ITC NewBaskerville
gern.
Nett finde ich für solche Schriftstücke auch eine Egyptienne wie z.B.
Memphis (bei Bitstream GeoSlab703) oder wenn du ernsthaft Geld ausgeben
willst z.B. PMN Caecilia.
Nur meine persönlichen Vorlieben!
Marc Haber wrote:
> ich bin auf der Suche nach eine brauchbaren Schriftart für gedruckte
> Verträge, also auf Papier gedruckt ;) Verträge sind ja nun eher
> Textwüsten, und ich habe immer das Gefühl, dass solche Textwüsten mit
> einer Serifenschrift besser lesbar sind.
Die Charter waere u.U. brauchbar. Gesichtslos, weder modern
noch antiquiert, gut lesbar und wird frei im GS-Schriftenpaket
verteilt. Als Serifenlos passt die Helvetica (Nimbus Sans L).
MfG
Uwe Borchert
Robert M. Franz (RMF) wrote:
> Marc Haber wrote:
>
...[Schriften fuer juristische Akzidenzen]...
>
> die Meta gefällt mir für solche Sachen immer gut:
>
> http://new.myfonts.com/fonts/fontfont/ff-meta/normal-roman/
Einspruch, Eure Geschmacklosigkeit! Die Meta ist abgenudelt
und haengt vielen schon zu den Augen raus. Sie ist in den
letzten 10 Jahren ueberstrapaziert worden. Mein AG (Bereich
Elektronik-Entwicklung) hat die FF-Meta auf Briefbogen und
Vistitenkarten, ich finde es fast schon peinlich.
Erschwerend kommt bei der Meta der hohe Preis hinzu. Ich
wuerde da eher nach einer freie oder preiswerte Schrift aus
eimem SW-Paket suchen.
> Vielleicht auch eine GillSans (könnte aber auch ein wenig "bleiern"
> wirken):
>
> http://new.myfonts.com/search/(gill+sans)/fonts/
Die Gill Sans ist auch schon recht abgenudelt und sie laeuft
viel zu breit. Damit ist sie unpraktisch fuer den sparsamen
Satz. Die Condensed-Versionen sind ausserdem schoener als
die normale Weite. Vorteil ist die ,,freie'' Verfuegbarkeit
mit MS-Betruebungssystemen (Nachteil).
> Syntax:
> http://new.myfonts.com/fonts/adobe/syntax/
Na endlich ein prauchbarerer Vorschlag. Gibt es auch in der
Bitstream-Sammlung von preiswerten Corel-Draw-OEM-Versionen.
> Und natürlich die "Top 10" befragen:
>
> http://desktoppub.about.com/od/akzidenzfont/tp/sansbodyfonts.htm
... und die neuen Schriften in der Top-10 sofort aus der
Auswahl streichen? Alle Schriften unter 30 Jahren aus dieser
Auswahl als verboten betrachten? Das ist zumindestens meine
uebliche Vorgehensweise bei aesthetisch motivierter Auswahl.
Ansonsten könnte man sich ja konservativ und fantasielos
auf die Helvetica zurueckziehen. Diese ist eine durchaus
ernst zu nehmende Option.
MfG
Uwe Borchert
Ralph Aichinger wrote:
> Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
>
>>Unter den Nichtserifenschriften habe ich Arial und Verdana bereits
>>verworfen; Arial kommt mir zu den Ohren raus und Verdana sieht
>>gedruckt einfach sch... aus.
>
> Adobe Myriad in einer der verschiedenen Versionen (im Moment
> nehm ich Myriad Web) ist meine Schrift für fast alles, auch
> für Verträge und artverwandtes. Eine Version kommt mit dem
> Adobe Reader mit, im entsprechenden Verzeichnis stöbern.
>
> Deutlich weniger abgenutzt als Verdana, Arial oder auch Helvetica
> und "freundlich-neutral". Und sehr gut lesbar.
Die Myriad ist sicherlich bei der Auswahl in Betracht zu
ziehen. Trotzdem wuerde ich zur Helvetica tendieren.
> Wenn ich eine Groteskschrift will, die sich ganz leicht von
> Arial abhebt, dann nehme ich die Bauer Folio, von Bitstream
> auf jeder älteren Corel Draw-CD. Verwendet garantiert fast
> niemand. Ein bißchen altmodisch.
Ich kann da auf ersten Blick eine starke Verwandtschaft
mit Helvetica und Akzidenz Grotesk (New Style) sehen.
*quengel* Also doch Helvetica?
> Oder "Albany", eine Schrift die als bessere Ersatzschrift für Arial
> gedacht ist, von Monotype, und bei StarOffice mitgeliefert wird
> (oder wurde?).
Als TTF im SO 7. Die Andale Sans aus dem SO 7 gefaellt mir
aber besser. Die News Gothic waere etwa in der Richtung und
gut fuer schlechte Reprotechnik (Kopie, Fax) geeignet.
>>Welche Schriften kann ich mir noch angucken, was würdet Ihr für solche
>>Schriftstücke nehmen?
>
> Bei den Serifenschriften mag ich Bitstream Charter ganz gern, die kommt
> auch auf einem abgenudelten Laserdrucker noch gut, wo allzu elegante
> Schriften (wie manche Baskerville oder Garamond-Varianten) eher lächerlich
> wirken. Gut lesbar ist sie auch, kommt mit jeder Linux-Distri mit.
Genauer genommen in den Ghostscript-Schriften. Die Charter
ist auch meine Empfehlung.
...[...]...
> Nett finde ich für solche Schriftstücke auch eine Egyptienne wie z.B.
> Memphis (bei Bitstream GeoSlab703) ...
Das habe ich mich nicht getraut zu schreiben, aber nun ist
es raus. Besonders die condensed Schnitt sind meine Lieblinge.
Alternativ dazu die BT Vera Serif oder die Candida. Auf den
Corel Draw CDs befindet sich eine Version die vom Original
(Jakob Erbar, Linotype) etwas abweicht. Ist uebrigens die
Brotschrift aus dem Locus ... aehm Focus. Die BT-Vera ist
frei und ebenfalls Bestandteil vieler Linux-Distributionen.
Sie ,,gehoert'' nun der Gnome Foundation und unter dem Namen
DejaVu gibt es eine freie Weiterentwicklung, incl Condensed
Schnitte und erweiterten Zeichensatz.
MfG
Uwe Borchert
Uwe Borchert wrote:
[..]
> ...[Schriften fuer juristische Akzidenzen]...
>> die Meta gefällt mir für solche Sachen immer gut:
>
> Einspruch, Eure Geschmacklosigkeit! Die Meta ist abgenudelt
> und haengt vielen schon zu den Augen raus. [..]
Na, aber, ich glaube, das betrifft jetzt eher Leute wie Dich, die
täglich mit Schriften zu tun haben? Ich hab jedenfalls noch nicht allzu
viel in Meta gesehen, das ich nicht selber gesetzt habe ...
>> Vielleicht auch eine GillSans (könnte aber auch ein wenig "bleiern"
>> wirken):
>>
>> http://new.myfonts.com/search/(gill+sans)/fonts/
>
> Die Gill Sans ist auch schon recht abgenudelt und sie laeuft
> viel zu breit. Damit ist sie unpraktisch fuer den sparsamen
> Satz. Die Condensed-Versionen sind ausserdem schoener als
> die normale Weite. Vorteil ist die ,,freie'' Verfuegbarkeit
> mit MS-Betruebungssystemen (Nachteil).
Grad im Mengen-(Vertragstext-)Satz finde ich die Breite nicht besonders
schlimm -- die meisten Leute benutzen da eh viel, viel zu lange Zeilen.
>> Syntax:
>> http://new.myfonts.com/fonts/adobe/syntax/
>
> Na endlich ein prauchbarerer Vorschlag. Gibt es auch in der
> Bitstream-Sammlung von preiswerten Corel-Draw-OEM-Versionen.
Ich hab zu all den drei oben genannten Schriften eine spezielle Beziehung:
- die Syntax war anno 1991 Systemschrift auf dem Oberon-Betriebssystem
an meiner Hochschule -- die konnte ich aus verschiedenen Gründen dann
mal nicht mehr sehen! Hab mich erst nach über 10 Jahren wieder mit ihr
versöhnt;
- mit der Meta habe ich vielleicht 10 Dissertationen und Diplomarbeiten
gesetzt. Finde ich nach wie vor Klasse im Druck, aber übelst auf dem
Bildschirm (in kleinen Grössen);
- die GillSans (Light) schliesslich war die Hausschrift in unserer
ersten IT-Firma. Recht gut im Mix Druck/Bildschirm.
Ich kann mit allen drei Schriften immer wieder mal arbeiten. Ausser dem
Breiten-Argument hast Du eigentlich nix gegen das Trio vorbringen
können, was mit der Sache des OP wirklich was zu tun hat.
Robert M. Franz (RMF) wrote:
...[FF-Meta]...
>> Einspruch, Eure Geschmacklosigkeit! Die Meta ist abgenudelt
>> und haengt vielen schon zu den Augen raus. [..]
>
> Na, aber, ich glaube, das betrifft jetzt eher Leute wie Dich, die
> täglich mit Schriften zu tun haben? Ich hab jedenfalls noch nicht allzu
> viel in Meta gesehen, das ich nicht selber gesetzt habe ...
Zuerst mal: Ich arbeite als Software-Entwickler. Heute habe
ich eine Baugruppe mit dem Lotkolben debugt. Ansonsten aber
schreibe ich Dokus, mit Word 2007 und Cambria/Calibra. Also
nicht hochwertiges in dem Sinne.
Die Meta hat(te) der Aldi auf seine Weichwarepaketen, ich
habe Plakate mit den Rackersburger Domfratzen damit gesehen,
dann sind da noch unzaehlige andere Machwerke damit in den
Umlauf geraten. Meine LAG ist Grafik-Designerin a. D., seit
20 Jahren arbeiten sie nicht mehr in der Branche und macht
statt dessen sinnvolles. Selbst ihr ist die Meta mehr als
einmal aufgefallen. Und sie mag sie auch nicht.
Noch etwas eher persoenliches: Die FF-Meta wird bei vielen
offiziellen Dokumenten aus diversen Bundesbehoerden (BA)
verwendet. Daher verbinde ich die FF-Meta immer wieder mit
gefaelschten Zahlen. Das massive Manipulieren an den Zahlen
fing in etwa mit der Benutzung der FF-Meta zusammen.
...[...]...
>> Die Gill Sans ist auch schon recht abgenudelt und sie laeuft
>> viel zu breit. Damit ist sie unpraktisch fuer den sparsamen
>> Satz. Die Condensed-Versionen sind ausserdem schoener als
>> die normale Weite. Vorteil ist die ,,freie'' Verfuegbarkeit
>> mit MS-Betruebungssystemen (Nachteil).
>
> Grad im Mengen-(Vertragstext-)Satz finde ich die Breite nicht besonders
> schlimm -- die meisten Leute benutzen da eh viel, viel zu lange Zeilen.
Das muss man nicht unbedingt unterstuetzen.
...[Syntax]...
>> Na endlich ein prauchbarerer Vorschlag. Gibt es auch in der
>> Bitstream-Sammlung von preiswerten Corel-Draw-OEM-Versionen.
>
>
> Ich hab zu all den drei oben genannten Schriften eine spezielle Beziehung:
Und ich ebenfalls. Und bzgl der FF-Meta solltest Du wirklich mal
die Augen aufmachen. Sie ist abgenudelt.
> Ich kann mit allen drei Schriften immer wieder mal arbeiten. Ausser dem
> Breiten-Argument hast Du eigentlich nix gegen das Trio vorbringen
> können, was mit der Sache des OP wirklich was zu tun hat.
Aber natuerlich habe ich gute Argumente gegen die Meta und
gegen/fuer die Gill-Sans hervorgebracht. Und die Syntax ist
im Prinzip die guenstigste Schrifte von den dreien.
MfG
Uwe Borchert
Wenn die Liberation Serif dieselbe Metrik wie die Times hat, läuft sie
doch genauso ätzend schmal wie die Times, oder verpass ich da was? Ich
kann die Times nicht leiden weil sie so schmal ist.
Die ist von Microsoft, das muss ich als Open-Source-Mensch nicht
unbedingt haben. Hat ein Geschmäckle.
>die Meta gefällt mir für solche Sachen immer gut:
>Vielleicht auch eine GillSans (könnte aber auch ein wenig "bleiern" wirken):
>http://new.myfonts.com/search/(gill+sans)/fonts/
Das sind alles serifenlose Schriften, taugt das für eine Textwüste?
Die hab ich auf meinem System als Bitstream Charter, ist die das? Die
ist hübsch, ja.
Ich denke, die wird's.
Dankeschön!
Marc Haber wrote:
[..]
> Das sind alles serifenlose Schriften, taugt das für eine Textwüste?
Du hast explizit auch nach "Nichtserifenschriften" gefahndet ...
Marc Haber wrote:
> Ralph Aichinger <ra...@mail.pangea.at> wrote:
>
>>Bei den Serifenschriften mag ich Bitstream Charter ganz gern, die kommt
>>auch auf einem abgenudelten Laserdrucker noch gut, wo allzu elegante
>>Schriften (wie manche Baskerville oder Garamond-Varianten) eher lächerlich
>>wirken. Gut lesbar ist sie auch, kommt mit jeder Linux-Distri mit.
>
> Ich denke, die wird's.
Gut. Zur Charter passt nach meinem Ermessen die Syntax
recht gut. Wer es weniger humanistisch haben will kann
auch die Helvetica dazu nehmen. Die Helvetica sollte
dann aber auf 92 bis 94% runterskaliert werden. Das
sind meine Erfahrungswerte mit LaTeX. Als Alternative
zur Helvetica waere auch noch die Univers (ZurichBT)
moeglich. Wird IIRC bei so ziemlich allen Windoofs-
Versionen ab 95 mitgeliefert und man findet sie auch
auf allen Corel-Draw-CDs.
> Dankeschön!
Nicht der Rede wert.
MfG
Uwe Borchert
Marc Haber wrote:
> Uwe Borchert <uwe.bo...@gmx.de> wrote:
>
>>Die Charter waere u.U. brauchbar. Gesichtslos, weder modern
>>noch antiquiert, gut lesbar und wird frei im GS-Schriftenpaket
>>verteilt.
>
> Die hab ich auf meinem System als Bitstream Charter, ist die das? Die
> ist hübsch, ja.
Genau: Bitstream Charter.
MfG
Uwe Borchert
> [...] Als Alternative
> zur Helvetica waere auch noch die Univers (ZurichBT)
^^^^^^^
> moeglich. Wird IIRC bei so ziemlich allen Windoofs-
> Versionen ab 95 mitgeliefert [...]
Was Win2k und WinXP betrifft: nein. Nicht einmal in Office XP ist die
dabei -- zumindest bei dem, was mir in die Finger gekommen ist.
Michael
--
Real names enhance the probability of getting real answers.
My e-mail account at DECUS Munich is no longer valid.
Uwe Borchert wrote:
> [..] Als Alternative
> zur Helvetica waere auch noch die Univers (ZurichBT)
> moeglich. Wird IIRC bei so ziemlich allen Windoofs-
> Versionen ab 95 mitgeliefert [..]
bin ich auch eher skeptisch, was die beiden Schriften i.V.m. MSFT
angeht. In der Schriftenliste unter [1] sind die jedenfalls nicht zu finden.
Gruss
Robert
[1] http://www.microsoft.com/typography/fonts/default.aspx
Ja, wobei ich auch gerne die Meinung der Fachleute zu Textwüsten in
Nichtserifenschrift gehört hätte.
Dass ich persönlich solche Dinge lieber in einer eher breit laufenden
Schrift mit Serifen lese und dafür auch gerne ein etwas altmodisches
Aussehen des Textes in Kauf nehme heißt ja noch lange nicht, dass man
das auch im geschäftlichen Verkehr so machen kann.
Ich bin kein Fachmann, Meinung hab ich trotzdem ;)
> Dass ich persönlich solche Dinge lieber in einer eher breit laufenden
> Schrift mit Serifen lese und dafür auch gerne ein etwas altmodisches
> Aussehen des Textes in Kauf nehme heißt ja noch lange nicht, dass man
> das auch im geschäftlichen Verkehr so machen kann.
Wenn man sich AGBs diverser großer Firmen anschaut, dann gibts da
Sachen im "geschäftlichen Verkehr", die IMHO verboten werden sollten,
z.B. A4-große Rechnungen mit klein (ca. 9 Punkt) in einer schmalen
Schrift (Helvetica Narrow o.ä.) auf der Rückseite in grau(!) aufgedruckten
Geschäftsbedinungen. Selbst die AGBs von Mobilfunkanbietern in Österreich
sind typischerweise so klein gedruckt, daß man Mühe hat beim Lesen.
Das ist sicher absichtlich so gemacht, um die Leute vom Lesen abzuhalten.
Und wenn man im Geschäft demonstrativ die AGBs durchliest, dann braucht
man dazu typischerweise einige Minuten und viel Konzentration.
Wenn ich mir als *Leser* von Verträgen was wünschen könnte, dann
ist das vor allem eine breite Schrift und eine nicht allzulange
Zeilenlänge. Mir ist da eine eher breiter laufende Serifenlose[1]
lieber als z.B. die eher schmal laufende Times. Außerdem habe
ich bei sowas gerne etwas mehr Zeilenabstand. Man muß solche
Vertragsbedingungen typischerweise auf A4 drucken, wodurch die
Zeilen sehr lang werden. Eine breitere Schrift z.B. in 12 Punkt,
mit genug Durchschuß macht das ganze IMHO dann einigermaßen
erträglich.
Genug Durchschuß ist sicher auch für Anmerkungen, Unterstreichungen
etc. nützlich, wenn z.B. über einzelne Passus diskutiert wird.
/ralph
[1] Wobei ich natürlich nichts gegen eine etwas breitere Serifenschrift
habe.
--
http://www.flickr.com/photos/sooperkuh/
> [...]
>
> [...] Man muß solche
> Vertragsbedingungen typischerweise auf A4 drucken, wodurch die
> Zeilen sehr lang werden. [...]
Was hindert Dich daran, umfangreichere Texte zwei- oder dreispaltig zu
setzen, damit das Auge nicht so weit "laufen" muss?
> [...]
Ralph Aichinger wrote:
> Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
>
>>Unter den Nichtserifenschriften habe ich Arial und Verdana bereits
>>verworfen; Arial kommt mir zu den Ohren raus und Verdana sieht
>>gedruckt einfach sch... aus.
>
> Adobe Myriad in einer der verschiedenen Versionen (im Moment
> nehm ich Myriad Web) ist meine Schrift für fast alles, auch
> für Verträge und artverwandtes. Eine Version kommt mit dem
> Adobe Reader mit, im entsprechenden Verzeichnis stöbern.
>
> Deutlich weniger abgenutzt als Verdana, Arial oder auch Helvetica
> und "freundlich-neutral". Und sehr gut lesbar.
Die Myriad ist sicherlich bei der Auswahl in Betracht zu
ziehen. Trotzdem wuerde ich zur Helvetica tendieren.
> Wenn ich eine Groteskschrift will, die sich ganz leicht von
> Arial abhebt, dann nehme ich die Bauer Folio, von Bitstream
> auf jeder älteren Corel Draw-CD. Verwendet garantiert fast
> niemand. Ein bißchen altmodisch.
Ich kann da auf ersten Blick eine starke Verwandtschaft
mit Helvetica und Akzidenz Grotesk (New Style) sehen.
*quengel* Also doch Helvetica?
> Oder "Albany", eine Schrift die als bessere Ersatzschrift für Arial
> gedacht ist, von Monotype, und bei StarOffice mitgeliefert wird
> (oder wurde?).
Als TTF im SO 7. Die Andale Sans aus dem SO 7 gefaellt mir
aber besser. Die News Gothic waere etwa in der Richtung und
gut fuer schlechte Reprotechnik (Kopie, Fax) geeignet.
>>Welche Schriften kann ich mir noch angucken, was würdet Ihr für solche
>>Schriftstücke nehmen?
>
> Bei den Serifenschriften mag ich Bitstream Charter ganz gern, die kommt
> auch auf einem abgenudelten Laserdrucker noch gut, wo allzu elegante
> Schriften (wie manche Baskerville oder Garamond-Varianten) eher lächerlich
> wirken. Gut lesbar ist sie auch, kommt mit jeder Linux-Distri mit.
Genauer genommen in den Ghostscript-Schriften. Die Charter
ist auch meine Empfehlung.
...[...]...
> Nett finde ich für solche Schriftstücke auch eine Egyptienne wie z.B.