ich habe das Problem des öfteren Mengenangaben wie Mikrogramm,
Mikromol usw. in meinen LaTeX-Dokumenten setzen zu müssen. Ich
verwende für die entsprechenden Abkürzungen das Konstrukt (hier am
Beispiel Mikrogramm):
$ \mu g $
Mein Problem ist nun, daß der Text (natürlich) in \mathit gesetzt
wird. Ich hätte es aber gern im normalen Roman.
Der Versuch das ganze durch
$ \rm{ \mu g} $
zu erzeugen setzt immer noch ein kursives \mu, während das g im Roman
Font erscheint. \mu scheint in der Zeichensatzdefinition nur kursiv
vorzuliegen?
Gibt es irgendeinen Zeichensatz, der mir weiterhelfen könnte? (Die
Griechisch-Pakete auf Dante habe ich mir schon mal flüchtig
betrachtet, die scheinen jedoch eher was für Leute zu sein, die ganze
griechische Texte setzen müssen.
Besten Dank,
Markus
Auch.
> ich habe das Problem des oefteren Mengenangaben wie Mikrogramm,
> Mikromol usw. in meinen LaTeX-Dokumenten setzen zu muessen. Ich
> verwende fuer die entsprechenden Abkuerzungen das Konstrukt (hier am
> Beispiel Mikrogramm):
>
> $ \mu g $
???
Versuch doch mal:
$\mu$g
oder etwas umstaendlicher:
$\mu\rm g$
ciao, andreas
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Please do NOT send files > 16KB per DAY to me !
- Marcus
--
GPT TeX @M2: 089-345737 ...und jetzt neu @BA:0951-4078029
> Versuch doch mal:
>
> $\mu$g
(Dabei wird das `g' aufrecht, aber das `\mu' bleibt kursiv; der
urspr"ungliche Poster wollte (siehe Subject) wissen, wie er das `\mu'
aufrechtstellen kann, denn das '\rm' kannte er schon.)
Leider gibt es in den "ublichen TeX-Zeichens"atzen keine kleinen
aufrechten griechischen Buchstaben, so dass das Problem keine einfache
L"osung hat. Man kann entweder
- sich mit dem kursiven \mu abfinden
oder
- doch einen der griechischen Textzeichens"atze verwenden.
Mit etwas Studium der relevanten Dokumentation (etwa Kap. 7 im
LaTeX-Begleiter und fntguide aus der LaTeX2e-Distribution) sollte es
m"oglich sein, ein \rmu (oder so) zu definieren, das ein aufrechtes \mu
erzeugt. Dies umfasst im wesentlichen die Herstellung oder Besorgung
einer f"ur den griechischen Textzeichensatz passenden `.fd'-Datei.
Da das aufrechte \rmu nur f"ur Einheiten gebraucht wird, die sowieso in
Text- und nicht in Matheschrift gesetzt werden, kann man sich den
Fieselkram -- die Deklaration desselben per \DeclareMathAlphabet f"ur
den mathematischen Modus und die Einf"uhrung des Kommandos \rmu selbst
mit \DeclareMathSymbol wohl getrost sparen.
Anselm
--
Anselm Lingnau ......................... lin...@tm.informatik.uni-frankfurt.de
Of course, bits are not eggs---but if you program as if they were, you will not
break any bits, whatever they may be, and thus you will never have to clean up
the mess. --- Chris Torek
> Leider gibt es in den "ublichen TeX-Zeichens"atzen keine kleinen
> aufrechten griechischen Buchstaben, so dass das Problem keine einfache
> L"osung hat.
Stimmt. Man nehme:
1. cmmi10 und kopiere den nach xymi10 (oder andere gewuenschte Groesse)
2. aendere die Zeile:
slant:=.25; % tilt ratio $(\Delta x/\Delta y)$
nach
slant:=0; % tilt ratio $(\Delta x/\Delta y)$
3. erzeuge die Zeichensaetze in der entsprechenden Vergroesserungsstufe
4. mache die neuen Zeichensaetze verfuegbar (\font, \newfont, ...)
5. schalte auf den neuen Zeichensatz
6. rufe das Zeichen auf (z.B. \char22)
Mein vorhergendes Posting sollte eigentlich persoenlich werden.
Das Subjekt habe ich nicht gelesen, nur den Text.
sorry, andreas
Nochmals der Hinweis: Man __darf__ fuer den geaenderten Font __nicht__
den Namen der CM-Schrift verwenden, also einfach das Original aendern
-- auch wenn dies von einigen Autoren immer mal wieder vergessen wird
(nicht vergessen: Schriften sind in D durch das Schriftzeichengesetz
geschuetzt!).
> 2. aendere die Zeile:
> slant:=.25; % tilt ratio $(\Delta x/\Delta y)$
> nach
> slant:=0; % tilt ratio $(\Delta x/\Delta y)$
> 3. erzeuge die Zeichensaetze in der entsprechenden Vergroesserungsstufe
> 4. mache die neuen Zeichensaetze verfuegbar (\font, \newfont, ...)
> 5. schalte auf den neuen Zeichensatz
> 6. rufe das Zeichen auf (z.B. \char22)
[...]
Fuer LaTeX2e sollte man zu den Punkten 4.-6. das Dokument
"fntguide.tex" lesen. Low-Level-Anweisungen, wie \font oder \char,
sollte man vermeiden (und wenn nicht, wenigstens durch Makros
verstecken!).
-bernd